Film Collection

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1763 - MACHORKA MUFF

Spiel/Kurzfilm, 1962, Farbe, 17 Min.
Regie:  Jean-Marie Straub.  Mit Erich Kuby, Renate Langsdorff, Rolf Thiele, Heiner Braun.

In diesem Film wird der Oberst Erich von Marchorka-Muff vom Verteidigungminister in Bonn reaktiviert und zum General befördert.  Er heiratet seine Geliebte Inniga von Zaster-Pehnunz und kann sein Lieblingsprojekt realisieren: die Akademie für militärische Erinnerungen. 
Machorka-Muff, der erste Film von Jean-Marie Straub, entstand nach Heinirch Bälls satirischer Erzählung "Hauptstädtisches Journal" (1956) als eine "Absage an die Remilitarisierung der BRD".
DVD2


436 - MACHT DER BILDER, DIE

Dokumentation, 1999, S/W, 180 Min.
Regie: Ray Müller

Ausführliche, mit viel Original-Material unterlegte Dokumentation über eine der umstrittendsten Persönlichkeiten der deutschen Filmgeschichte.Leni Reifenstahl - von Louis Trenker als Naturschönheit vergöttert, vom Dritten Reich für Propagandafilme engagiert, nach dem Krieg als Nazischlampe verfemt und in den Siebzigern vom internationalen Feminismus als Kultfigur wiederentdeckt...Wer ist sie wirklich?  Auf jeden Fall ein Multitalent, das deutsche Geschichte gemacht hat.
PAL


1644 - MADAME BÄUERIN

Spielfilm, Farbe, 100 Min. (Mit Zugabe: "Damals...Weibsbilder - Frauen auf dem Land) - Dokumentation, 44 Min.)
Regie:  Franz Bogner.  Mit Julia Stemberger, Hanna Schygulla, Francis Fulton-Smith, Franz Xaver Kroetz.

Auf dem Schiermoser Bauernhof herrscht gespannte Erwartung.  Die "Städtischen", die Schäufleins, haben überraschend ihre Ankunft angesagt.  Früher waren sie als zahlkräftige Sommerfrischler willkommen.  Doch jetzt herrschen die Mangeljahre des Ersten Weltkriegs.  Und die Bäuerin vermutet in den Städtern faule Schmarotzer.  Die Stadtfamilie steht in der Tat vor dem Ruin.  Zumal die trotzige Tochter Rosalie eine vielversprechende Geldheirat ohne Rücksicht auf Skandal soeben ausgeschlagfen hatte.  Die Rosalie zieht es zum Schiermoser-Erben Franz.  Dessen Mutter treibt schon der Gedanke an eine "Madame Bäuerin" schier in den Wahnsinn.  Und der droht auch dem Schiermoser-Bauern, ob er nun versucht, die neumodischen Landwirtschaftsmaschinenzu begreifen oder Rosalies attraktive Tante Agathe.
Alle erleben eine turbulente Zeit des Umbruchs.  Das Ende des Weltkriegs wird die gesellschaftlichen Fronten ebenso durcheinanderwirbeln wie das neue Maschinenzeitalter.  Und in der Liebe sehen sich die Männer mit Vorahnungen von der zukünftigen Emanzipation der Frauen konfrontiert.
Regisseur Franz Bogner hat, nach dem heitersten Roman der bayrischen Autorin Lena Christ (1881-1920), den deftigen Zusammenprall zwischen Stadt und Land zugleich liebevoll authentisch und sanft komisch eingefangen.
DVD2


1986 - MADAME DUBARRY

Spielfilm, (Stummfilm), 1919, S/S, 115 Min.
Regie:  Enrst Lubitsch.  Mit Pola Negri, Emil Jannings, Harry Liedke, Karl Platen, Reinhold Schünzel.

Paris 1789.  Die Pariser Modistin Jeanne verlässt ihre große Liebe Armand für eine Liebschaft mit dem Grafen Dubarry, der sie zu seiner Frau und bald auch zur Mätresse des Königs macht.  Kurzze Zeit später stellt sich das Volk gegen den König und stürmt die Bastille.  Armand wird  während der Revolution zum Vorsitzenden des Volksgerichts und muss seine ehemalige Geliebte, Madame Dubarry, zum Tode verurteilen.  Sein heimlicher Versuch, die größte Liebe seines Lebens zu befreien, endet für Armand jedoch tödlich.  Madame Dubarry landet auf dem Schafott und stirbt durch die Guillotine.
DVD2

42 - MÄDCHEN AUS DER FEENWELT, DAS (Der Bauer als Millionär)

Theaterverfilmung, 1988, Farbe, 160 Min. Mit Lena Stolze, Elisabeth Rath. u.v.a.
Musik: Joseph Drechsler

Eine Aufführung der Salzburger Festspiele, 1988, nach dem Volksstück von Ferdinand Raimund (1826). Ein "romantisches Zaubermärchen mit Gesang."  Musik von Joseph Drechsler. Ein armes Mädchen soll sich bis zu seinem 18. Jahr mit einem armen braven Mann verbinden, um ihre Mutter zu erlösen. Im Gegeneinander versuchen gute und böse Geister, ihr den passenden Liebhaber zuzuführen bzw. zu entfremden.
PAL


670 - MÄDCHEN FÜR ALLES

Spielfilm, 1937, S/W, 85 Min. (vorläufig unvollständig)
Mit Grethe Weiser, Ralph Arthur Roberts u.a.

Eine typische Verwechslungskomödie jener Jahre, doch durch die Mitwirkung Grete Weisers und einem guten Drehbuch etwas über dem üblichen Niveau.
Grete Weiser spielt Hanni, ein Dienstmädchen im Hause eines Verlegers der deutschen Auflage einer amerikanischen Illustrierten.  Zu Hannis Aufgaben gehört, dass sie sich zweimal die Woche um die Wohnung eines abwesenden Piloten kümmert. Obwohl sie ihn nicht kennt, hat sie sich in ihn verliebt und trägt sich mit Heiratsabsichten. Als jener Pilot nun von seiner Afrika-Reise zurückkehrt, setzt Hanni ihre Pläne in die Tat um.  Sie gibt sich als die "schöne unbekannte" Briefpartnerin Isabella aus und beeindruckt nicht nur den Flieger, sondern auch den amerikanischen Chef ihres Arbeitgebers. Das führt natürlich zu allerhand pikanten Verwechslungen und Missverständnissen.  
NTSC  (Auch unter Nummer 708).


980 - MÄDCHEN HINTER GITTERN

Spielfilm, 1949, S/W, 82 Min.
Regie:  Alfred Braun.  Mit Petra Peters, Richard Häßler, Ruth Hausmeister.

Die junge Ursula soll einen Raubmord begangen haben und wird in eine Fürsorgeanstalt eingeliefert.  Erst nach dem Tode ihrer Mutter gibt sie die Wahrheit preis.  
Etwas zu pathetisch geratene Milieustudie.
PAL

538 - MÄDCHEN IN UNIFORM

Spielfilm, 1931, S/W, 90 Min.
Regie: Leontine Sagan. Mit Dorothea Wieck, Hertha Thiele, und Emilia Linde.

Dieser klassische Film ist ein Produkt der Weimarer Republik, von der er inspiriert wurde. Es ist die Geschichte einer lesbischen Beziehung zwischen einem Schulmädchen und seiner Lehrerin, die in einer Tragödie zu enden droht.
Siehe Inhaltsangabe unter Nr. 1822 in einer moderneren Version.
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1822 - MÄDCHEN IN UNIFORM

Spielfilm, BRD/F, 1958, Farbe, 90 Min.
Regie:  Géza von Radványi.  Mit Romy Schneider, Lilli Palmer, Therese Giehse, Sabine Sinjen, Christine Kaufmann.

Postsdam, 1910.  Nach dem Tod ihrer zärtlich geliebten Mutter wird Manuela von Meinhardis (Romy Schneider) in ein Internat für adelige Mädchen gebracht.  Dort führt eine erzkonservative Oberin (Therese Giehse) ein strenges Regiment.  Zucht und Ordnung sind ihre Lieblingswörter, für "Gefühlsduseleien" hat sie kein Verständnis.  Die sensible Manuela, die noch immer unter dem Verlust ihrer Mutter leidet, vermag sich nur schwer ihrer neuen Umgebung anzupassen.  Sie hat aber das Glück, dem Schlafsaal von Fräulein von Bernburg (Lilli Palmer) zugewisen zu werden, denn die verständnisvolle Erzieherin ist bei den Mädchen besonders beliebt.  Als diese spürt, dass Manuela Hilfe braucht, nimtm sie sich ihrer mit großem Einfühlungsvermögen an.  Manuela reagiert darauf mit schwärmerischer Verehrung.  Als die Mädchen  zum Geburtstag der Oberin "Romeo und Julia" aufführen, darf Manuela die männliche Hauptrolle spielen und blüht regelrecht auf.  Nach der Aufführung steigert sie sich im Überschwang der Gefühle in eine Liebeserklärung an Fräulein von Bernburg  hinein - ein ungeheuerlicher Skandal, vor allem die Oberin ist empört.  Manuela soll aus dem Inernat entfernt werden; Fräulein von Bernburg wird für dieses unfassbare Vorkommnis verantworltich gemacht.  Als Manuela erfährt, in wleche Schwierigkeiten sie die geliebte Erzieherin gebracht hat, will sie sich in ihrer Verzweiflung das Leben nehmen...
DVD2

437 - MÄDCHEN JOHANNA, DAS

Spielfilm, 1935, S/W, 82 Min.
Mit Angela Sallocker, Veit Harlan, Gustaf Gründgens, Willy Birgel, u.a.

Historischer Abenteuerfilm um die Jungfrau Johanna von Orleans mit vielen großen Filmschauspielern aus der Ufa-Zeit.
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699 - MÄDCHEN, MÄDCHEN

Spielfilm, 2002, Farbe, 89 Min.
Regie:  Dennis Gansel. Mit Diana Amft u.a.

Die drei Freundinnen Inken, Victoria und Lena haben ein Problem.  Wie kommen sie endlich zu einem Orgasmus? Andere Mädchen, wie die attraktive Chayenne, scheinen dagegen wahre Meister in der Kunst der Liebe zu sein. Bei einem Volleybalmatch müssen Inken, Victoria und Lena betroffen zuhören, wie Chayenne mit ihren multiplen Orgasmen angibt. Also macht Inken Schluss  mit ihrem Freund und gibt eine Kontakt- anzeige auf, Victoria flirtet übers Internet und Lena verliebt sich unsterblich in Nick, den Schwarm aller Mädchen. Nach einigen vergeblichen Versuchen kommem Lena, Inken und Victoria deprimiert zu dem Schluss, dass Orgasmen sowieso nur eine Erfindung der Männer sind, um die Frauen rumzukriegen. Darauf können sie verzichten! Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt - ein turbulenter Sommer beginnt.
DVD2


1340 - MÄDCHEN MARION, DAS

Spielfilm, 1956, S/W, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Schleif . Mit Winnie Markus, Carl Raddatz, Dietmar Schönherr, Hermann Speelmanns.

Kurz vor Kriegsende fliehen Vera von Hoff und ihre Tochter Marion mitsamt dem Trakehnerfohlen Prusso aus Ostpreussen.  In Niedersachsen finden sie ein neues Heim.  Dort kann Tierarzt Peter Meining gerade noch verhindern, dass Prusso gestohlen wird.  Prompt verliebt sich Marion in den stattlichen Arzt.  Der ist aber mehr an deren Mutter interessiert...
Regie und Kameraarbeit bügeln hier die Klischeereiterei wieder aus.
DVD2

195 - MÄDCHEN ROSEMARIE, DAS

Fernsehfilm, 1996, Farbe, 80 Min.
Regie: Bernd Eichinger. Mit Nina Hoss, Heiner Lauterbach und einer Garde bekannter Darsteller: Hans Zischler, Ivan Desny und Til Schweiger.

Inhaltsangabe unten.
PAL
 

72 - MÄDCHEN ROSEMARIE, DAS

Spielfilm, 1958, S/W, 110 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit Nadja Tiller, Carl Raddatz, Peter van Eyk, Gert Fröbe und vielen Charakterdarstellern.

Die kabarettistischen Kommentare liefern Mario Adorf und Jo Herbst. Das Drehbuch von Erich Kuby wurde frei nach Zeitungsverichten gestaltet. Eine junge, hübsche Frau will in der Nachkriegsgesellschaft aufsteigen, und setzt dazu ihren reizvollen Körper ein. Zuerst stellt sie es sehr geschickt an: sie schläft nur mit reichen Industriellen. Doch dann beginnt sie auf Anraten eines französischen Freundes, Werkspionage zu betreiben, um ihre Bettpartner für viel Geld zu erpressen. Das führt soweit, dass sie eines Abends ermordet wird. Und keiner kennt die wahren Zusammenhänge. Ein amüsanter und satirischer Film.
PAL (Auch unter Nr. 1252 als DVD2 im Archiv).


990 - MÄDCHEN UND DER JUNGE, DAS

Spielfilm der DEFA, 1982, Farbe, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Hübner.  Mit Birgit Käding, Sven Martinek, Ursula Karusselt, Annekathrin Bürger, Wolfgang Dehler.

Die vierzehnjährige Katrin hat einen kleinen Unfall auf der Eislaufbahn.  Der siebzehnjährige Frank bringt sie auf seinem Moped zuerst ins Krankenhaus und anschließend nach Hause.  Katrin lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester zusammen in einem Plattenbau, während Frank mit seinen Eltern in einer eleganten Villa wohnt.  Einige Tage später holen Frank und sein Vater Katrin mit dem Auto ab, um den Heilungsprozess an ihrem Bein begutachten zu lassen.  Sein Vater ist sehr von der hübschen Katrin beeindruckt, muss aber gleich seinen Geschäften nachgehen.
Kurz darauf sind Ferien und Frank lädt Katrin ein, einen Teil davon mit ihm in der Villa zu verbringen, da seine eltern verreisen werden. Doch Katrins Eltern fahren mit den Mädchen jedes Jahr auf ein paar Tage in ein Häuschen am See und Katrin hat sich schon darauf gefreut.  Dort entdeckt sie, wie sehr sich ihre Eltern noch leben und hat plötzlich Sehnsucht, Frank wiederzusehen.  Sie kehrt früher als geplant nach Berlin zurück und bescuht Frank.  Dort trifft sie seine Eltern an und wird Zeuge einer ekligen Familienszene.
Frank will seine Großeltern in Stralsund besuchen und lädt Katrin ein, mitzufahren.  Nachdem der ursprüngliche Widerstand ihres Vaters gebrochen ist, fährt Katrin mit und die jungen Menschen verbringen einige herrliche, verliebte Tage in Stralsund.
Nach ihrer Rückkehr hat Frank immer mehr Probleme zu Hause.  Seine Mutter ist ausgezogen und Frank hat große Schwierigkeiten, sich an die veränderte Situation anzupassen.  Er will wieder nach Stralsund, um den Spannungen zu entgehen und verlangt, dass Katrin ihn auch dieses Mal begleitet.  Doch diese hat schon lange einer Klassenfahrt nach Prag zugesagt und freut sich immer auf solche Ausflüge.  Sie kann nicht verstehen, dass Frank sich so egoistisch benimmt und kein Vertrauen in sie hat. Auf dem Bahnhof, schon im Zug, hofft sie noch auf sein Erscheinen. Er ist zwar gekommen um ihre Abfahrt zu beobachten, aber sie sieht ihn nicht.  Traurig und enttäuscht schaut sie eine Weile aus dem Fenster des abfahrenden Zuges.

Nach Abschluss zu dem Film "Das Mädchen und der Junge" sind ein paar schöne Kurzfilme auf der Kassette:

"Das Thüringer Holzland", ein Film von Helge Cremer über den Tierforscher Alfred Brehm aus dem Jahre 2001, dann "Beirut, wie Phönix aus der Asche" - die Geschichte eines Bürgerkriegs, von Wolfgang Wegner, und dann "Jack, Abenteuer eines Hundes in Afrika", nach der Geschichte von Sir Percy Fitzpatrick, und zuletzt "Die Geschichte eines Steinmarders."
PAL


1458 -MÄDCHEN UND DER STAATSANWALT, DAS

Spielfilm, 1961, S/W, 95 Min.
Regie:  Jürgen Goslar.  Mit Elke Sommer, Wolfgang Preiss, Götz George.

Die minderjährige Renate hatte Besuch von ihrem Freund, jetzt steht ihre Mutter wegen Kuppelei vor Gericht.  Staatsanwalt Soldan, unbestechlicher Hüter von Sitte und Anstand, sorgt dafür, dass die Frau ins Zuchthaus muss. Als Renate ihn wegen eines Gnadengesuchs aufsucht, bekommt sein ehernes Moralkorsett Risse.  Er besorgt Renate einen Job, macht sie zu seiner Geliebten und verfällt dem Mädchen mit Haut und Haaren.
Eine Geschichte, wie sie das Leben eines Groschenromans niederschreibt, trotzdem ein kleines Dokument zum geistig-moralischen Klima der Wirtschaftswunderrepublik Deutschland um 1960:  Sehenswert:  Elke Sommer und der junge Götz George als Vertreter einer noch sehr zaghaft rebellischen Jugend.
DVD2


1872 -  MÄDCHEN VOM IMMENHOF, DIE

Siehe Immenhof

1142 - MÄDCHEN VON FANÖ

Literaturverfilmung, 1941, S/W, 90 Min.
Regie: Hans Schweikart. Mit Brigitte Horney, Gustav Knuth, Joachim Gottschalk, Paul Wegener.

Die Liebesgeschichte eines ostfriesischen Mädchens zwischen zwei Fischern. Nach dem bekannten Roman von Günther Weisenborn. Eine der größten Rollen Brigitte Horneys und einer der letzten Filme des Schauspielers Gottschalk, der kurz darauf mit seiner Familie Selbstmord begann.
Auch unter Nr. 327b im Archiv (schlechtere Qualität)
PAL


1061 - MÄDCHENJAHRE EINER KÖNIGIN

Spielfilm, Österreich, 1954, Farbe, 108 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Romy Schneider, Magda Schneider, Paul Hörbiger, Rudolf Vogel, Adrian Hoven.

In der Hauptrolle als reizende, junge Monarchin eroberte die damals 16-jährige Romy Schneider die Herzen des Publikums im Sturm.
 
Königin Viktoria wird mit 18 Jahren Herrscherin des britischen Empires.  Lord Melbourne, der Ministerpräsident, führt sie behutsam an die Staatsgeschäfte heran.  Gleichzeitig verfolgen Mutter und Onkel ehrgeizige Heiratspläne, von denen Viktoria nicht viel wissen will.
Heimlich verlässt sie London.  Ein Unwetter zwingt die inkognito Reisende in Dover Station zu machen. Dort verliebt sich Viktoria in den Heiratskandidaten Prinz Albert von Sachsen-Coburg, der ebenfalls unerkannt bleiben möchte, und für den "lieben kleinen Stöpsel" bald sehr viel empfindet.  Besorgt über diese Verliebtheit, bittet der Begleiter des Prinzen die junge Dame unverzüglich abzureisen, um den Heiratsplänen mit Königin Viktoria nicht im Wege zu stehen...
PAL


791 - MÄDEL AUS DEM BÖHMERWALD, DAS

Spielfilm, 1964, Farbe, 95 Min.
Regie:  August Rieger.  Mit Gerlinde Locker, Walter Richter, u.a.

Nach dem Tod des Vaters kämpfen Kathrin und ihr kleiner Bruder Timo um das Überleben des verschuldeten Hofes.  Nachbar Porgauer sieht sich im Geiste schon als neuer Besitzer des Haringer-Guts.  Doch sein Sohn Hans fällt ihm in den Rücken.  Er verbündet sich mit Kathrin, an die er sein Herz verloren hat...
Heimatdrama.
NTSC


635 - MADE IN GERMANY

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, 85 Min.
Regie: Thomas Hausner

Der Untertitel des Films ist "40 Jahre wunderbarer Westen."  

Augenzwinkernd erzählt Thomas Hausner 40 Jahre deutscher Geschichte.
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601 - MAJESTÄT BRAUCHEN SONNE

Dokumentarfilm, 1999, Farbe und S/W, 95 Min.
Regie: Peter Schamoni. Gesprochen von Mario Adorf.

Eine aufwendig produzierter Dokumentation  aus den Anfängen der Kinematographie, die damals, wie Wilhelm II, stets Sonne brauchte. 
Wilhelms Kollege, König George V. nannte ihn "den brillantesten Versager der Weltgeschichte".  In Berlin war er der "Reisekaiser" und auch das sprichwörtliche"Kaiserwetter" wurde durch ihn geprägt: Wilhelm II, der letzte deutsche Kaiser.
Die Meinungen über ihn gehen weit auseinander. Glückloser Romantiker oder barbarische Gefahr  für die Menschheit? Auf jeden Fall war er der erste deutsche Medienstar. 
Dieses umfangreiche Stummfilmmaterial wurde mit aufwendiger Digitaltechnik optimiert. Heraus kam ein unterhaltsames Portrait des umstrittenen Kaisers.
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118 - MALINA

Literaturverfilmung, 1991, Farbe, 120 Min.
Regie: Werner Schroeter. Drehbuch: Elfriede Jellinek. Kamera: Elfi Mikesch. Mit Isabella Huppert und Matthieu Carriere (Törless) als Malina.

Nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann. In dieser ungewöhnlichen Dreiecksgeschichte lebt eine Frau in Wien mit einem Mann namens Malina zusammen. Die Frau trifft Ivan und verfällt ihm. Es wird ihre letzte große Leidenschaft sein. Die Ausschließlichkeit dieser Liebe ist so groß, dass sie nicht verstanden und erwidert werden kann. Der Film handelt von nichts anderem als von Liebe. Er zeigt die Einsamkeit dessen, der liebt.
 
Prädikat: Besonders Wertvoll. Mehrere Preise. Interressante Frauen arbeiteten an diesem Film und er ist aus diesem Grunde besonders objektiv.
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821 - MAMA, ICH LEBE

Spielfilm der DEFA, 1977, S/W, 120 Min.
Regie:  Konrad Wolf.  Mit Pater Prager, Uwe Zerke, Deltef Gieß, u.a.

Für ihre Mithäftlinge sind sie gemeine Verräter:  Vier deutsche Soldaten der Wehrmacht schließen sich in russischer Gefangenschaft dem "Aktionskomitee Freies Deutschland" an.  In sowjetischer Uniform ziehen sie wieder an die Front, um ihre ehemaligen Kameraden von der Sinnlosigkeit des Krieges zu überzeugen.  Sie begreifen noch nicht, welch weitreichende Konsequenzen ihre Entscheidung hat...
DEFA-Regisseur Konrad Wolf drehte auf der Grundlage eigener Erfahrung und Gesprächen mit Zeitzeugen.  Statt auf Effekte und Dramatisierung setzt er auf dokumentarische Nüchternheit.
NTSC


1693 - MAN BRAUCHT KEIN GELD

Spielfilm, 1931, S/W, 90 Min.
Regie:  Carl Boese.  Mit Hedy Kiesler (Lamarr), Heinz Rühmann, Hans Moser, Ida Wüst, Hans Junkermann.

Launiges Lustspiel aus der Depressionszeit.

Erfolglose Ölbohrungen in Groditzkirchen haben Kaufmann Brandt ruiniert.  Seine letzte Hoffnung: Onkel Thomas (Hans Moser) aus Amerika!  Der vermeintliche Millionär outet sich bei seiner Ankunft zwar als armer Schlucker, doch "das muss erst mal keiner wissen", befindet der Bankangestellte Schmidt (Heinz Rühmann).  Durch geschicktes Taktieren verhilft er Brandt zu Reichtum und verwandelt das Provinznest in eine Welt-und-Industriestadt...

Eskapitalistisches Kapital-Märchen aus einer Zeit, in der täglich Firmen Konkurs amachten und Millionen arbeitslos wurden.
DVD2


438 - MAN SPRICHT DEUTSCH

Spielfilm, 1998, Farbe, 84 Min.
Regie: Hanns Christian Müller. Mit Gisela Schneeberger, Dieter Hildebrandt, Werner Schneyder, u.a.

Valcina Mare - südlich von Rom: während das bereits gepackte Auto in immer wieder angstvoll nachgemessener Sichtweise abgestellt ist, gönnt sich das Ehepaar Löffler am Strand noch einen letzten wohlverdienten Urlaubstag. Brütende Hitze, Teer und Abfall am Strand, deutsche Mahlzeiten, Bild-Zeitung, Staumeldungen auf Bayern 3 und viele  Zeitgenossen runden das heimelige Urlaubsbild aus. Wären da nur nicht die Italiener....
PAL 


603 - MANILA

Spielfilm, 2000, Farbe, 115 Min.
Regie: R. Karmakar.  Mit Margit Carstensen, Michael Degen, u.a.

Der International Flughafen von Manila. Der Flug nach Deutschland verzögert sich. Die Passagiere, erfüllt von ihren Reiseerlebnissen, kommen ins Erzählen. Und alles, was sie fern der Heimat erlebt haben, ist nichts gegen das, was ihre Geschichten im Laufe dieser Nacht in Gang setzen. Das Restaurant wird zur Bühne, die Toilette zum Ort der letzen Geheimnisse, und der Wartebereich verwandelt sich in eine Opernarena für den "Chor der Gefangenen von Manila."
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635 - MANN AUF DER MAUER, DER

Spielfilm, 1982, Farbe, 105 Min.
Regie: Reinhard Hauff. Mit Karin Baal, Toni Voigt, u.a.

Ein Melodram über den DDR-Bürger Kabe, der sich als moderner Moses sieht. So wie der einst das Rote Meer teilte, will Kabe die Mauer einfach durchbrechen. Als ihm die Flucht in den Westen tatsächlich gelingt, bleibt der erhoffte Beifall aber aus. Nur der Journalist Schacht interessiert sich für ihn. 
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1173 - MANN, DER NACH DER OMA KAM, DER

Spielfilm der DEFA, 1972,  Farbe, 90 Min.
Regie:  Roland Oehm.  Mit Rolf Herricht, Ilse Voigt, Marita Böhme, Winfried Glatzeder.

Von Frühlingsgefühlen übermant, packt Oma Piesold die Koffer.  Ihr Abgang sorgt für Chaos.  Wer soll jetzt bei den Piesolds klar Schiff machen?  Eine Vertretung muss her, doch die ist ein Mann und heisst Erwin.  Ein gefundenes Fressen für die gesamte Nachbarschaft.

Nicht nur der junge Glatzeneder (aus "Die Legende von Paul und Paula") garantiert  'nen tollen DDR-Nostalgie-Abend: Die Rolle des Papa Piesold spielt Rolf Herricht.  Mit Hans-Joachim Preil bildete er das unvergessene Komikerduo in der Ost-Show "Ein Kessel Buntes".
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1331 - MANN, DER NICHT NEIN SAGEN KONNTE, DER

Spielfilm, 1959, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kurt Früh.  Mit Heinz Rühmann, Hannelore Schroth, Siegrfried Lowitz, Renate Ewert, Ursula Heyer.

Der kinderlos verheiratete Vertreter Thomas Träumer ist ein ebenso ehrbarer wie gutherziger Kleinbürger.  Da er nicht nein sagen kann, wird ihm die Obhut eines kleinen Hundes förmlich aufgeschätzt.  Durch den niedlichen kleinen Hund gerät er in Kontakt zu drei Mädchen, die gar nicht so harmlos sind, wie sie aussehen:  Zwei der jungen Damen sidn aus einer Fürsorgeanstalt entflohen und auf der Flucht vor der Polizei.  Durch seine Gutherzigkeit bringt Thomas es nicht übers Herz, die reizenden Mädchen der Polizei auszuliefern.  Vielmehr bietet er ihnen Unterschlupf und versteckt sie. Durch diese gutmütige Hilfestellung gerät er schließlich unter den Verdacht der Fluchtbegünstigung und sittlichen Verfehlung.  Kann er nach all den Missverständnissen die Situation retten und den Verdacht entkräften?
DVD2
 

1051 - MANN, DER SEINEN MÖRDER SUCHT, DER

Spielfilm, 1931, S/W, 52 Min.
Regie:  Kurt Siodmak.  Mit Heinz Rühmann, Lien Deyers, Hans Leibelt, Hermann Speelmanns, Friedrich Holländer.

Hans Hertfort hat nach langem Grübeln beschlossen, seinem Leben ein Ende zu bereiten.  Was soll er noch auf dieserWelt, wenn er sowieso nur von Gläubigern gehetzt wird?  Wenn er nicht so ängstlich wäre, hätte er schon lange den Abzug seiner Pistole betätigt.  Er wil schon wieder aufgeben, da klettert plötzlich der Einbrecher Otto Kuttlapp über den Balkon in seine Wohnung.  Nach dem ersten Schrecken kommen die beiden ins Gespräch, und Hans hat die Idee, einfach Kuttlapp als seinen Mörder zu engagieren.  Bis zum nächsten Tag um 12 Uhr mittags soll Otto den Auftrag erledigt haben, dann winken ihm 15,000 Mark aus der Lebensversicherung.  Wann, wie und wo er zuschlägt, bleibt ihm überlassen.  Als Hans jedoch auf einen letzten Schnaps in seine Stammkneipe kommt, trifft er dort die attraktive Kitty.  Bald schon sprühen die ersten Liebesfunken zwischen den beiden, und Hans fasst neuen Lebensmut.  Jetzt gilt es, Kuttlapp zu finden, denn der bastelt schon kräftig an kuriosen Plänen, wie er seinen Auftraggeber ins Jenseits befördern könnte...
DVD2 (Auch als PAL-Version unter Nr. 749 im Archiv).

29b - MANN, DER SHERLOCK HOLMES WAR, DER

Kriminalfilm, 1937, S/W, 103 Min.
Regie: Karl Hartl. Mit Hans Albers, Heinz Rühmann und vielen bekannten Charakterdarstellern.

Das Drehbuch zu dieser Kriminalkomödie - geschrieben von R.A. Stemmle - ist eines der besten der dreissiger Jahre. Der Film wurde mit Genehmigung der Erben von Conyan Doyle - dem Autor von Sherlock Holmes Krimis - gedreht. Zwei auftragslose Privatdetektive kommen auf die Idee, sich als Sherlock Holmes und Dr. Watson zu verkleiden, um ein paar Aufträge zu bekommen. Ihre Maskerade ist um so erfolgreicher, je mehr sie versichern, NICHT dieses berühmte Team zu sein. Schließlich gelingt es ihnen, eine internationale Verbrecherbande zu entlarven und vor Gericht zu bringen. Eine herrliche Komödie mit spritziger Musik und schönen Frauen.
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1686 - MANN IM STROM, DER

Spielfilm, 1958, S/W, 90 Min.
Regie:  Eugen York.  Mit Hans Albers, Gina Albert, Helmut Schmid, Hans Nielsen.

Nach dem Roman von Siegfried Lenz.
Der 60jährige Tauchinspektor Paul Hinrichs wird arbeitslos und bemüht sich vergeblich um eine neue Anstellung.  Da er noch für seine beiden Kinder sorgen muss und um seine soziale Sicherheit fürchtet, entschließt er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt:  Er bewirbt sich bei einer Hamburger Bergungsfirma als Taucher.  Er unternimmt eine kleine "Verjüngungskur", fälscht das Geburtsdatum in seinen Papieren und bekommt die Stelle.   Aber schon bald zeigt sich, dass er den Anstrengungen des schweren Berufs nicht mehr gewachsen ist.  Zusätzlich belastet ihn, dass seine Tochter Lena sich in Manfred, einen charakterschwachen jungen Taucher, verliebt, der in die Kriminialität abzugleiten droht.  Erst als Manfred sich in einer dramatischen Lebensrettungsaktion beweisen kann und der alte Hinrichs durch eine bravouröse Leistung den Respekt seiner Arbeitsklollegen und Vorgesetzten erwirbt, kommen die Dinge wieder ins Lot.  Hinrichs Chef entschuldigt sogar die Urkundenfälschung, zeigt Verständnis für seine schwierige Situation und gibt ihm eine neue Chance als Bergungsinspektor.
DVD2

46b - MÄNNER

Spielfilm, 1985, Farbe, 99 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht und Ulrike Kriener.

Bisher Doris Dörries erfolgreichster Film, der auch in Deutschland großen Anklang fand, obwohl man dort die meisten deutschen Filme ignoriert. Aber dies ist eine Komödie--daher der Erfolg. Julius und Stefan lieben die gleiche Frau, aber Julius ist mit ihr verheiratet. Nun hat sie aber einen Liebhaber in Stefan gefunden und Julius muss Wege finden, sie wieder zurückzugewinnen.
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1555 - MÄNNER WIE WIR

Spielfilm, 2005, Farbe, 102 Min.
Regie:  Sherry Hormann.  Mit Maximilian Backner, Lisa Marie Potthoff, David Rott, Rold Zacher.

Männer, die Bälle lieben, lieben keine Männer.  Oder doch?

Torwart Ecki liebt das runde Leder.  Dass er auf Männer steht, weiss er allerdings noch nicht so lange.  So kommt für sein Coming-out alles zusammen: Er verpatzt seiner Mannschaft den Aufstieg, fliegt deshalb aus dem Team und verspricht ihnen überdies noch eine Revanche - mit einem schwulen Teacm, das er noch nicht hat.
So macht er sich in die Fußballhochburg Dortmund auf, um geeignete Mitspieler zu finden.  Dass er sich dabei in den Zivi Sven verliebt, scheint nur das kleinste Problem zu sein....

Ein romantisch-witziges Feel-Good-Movie.
DVD2
 

190 - MÄNNERPENSION

Spielfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie: O.W. Buck. Mit Til Schweiger und Detlev Buck.

"Ein rasantes Kinomärchen mit mannhaften Knackis, aufregenden Frauen und einem Wagenrennen grösser als in Ben Hur.  "Na ja, so schlimm ist die ganze Sache ja nun auch wieder nicht. Til und Detlev sind im Knast und machen sich da ein schönes Leben. Ein innovatives Rehabilitationsprogramm muß her: Frauen von draußen sollen sich um die Musterknackis kümmern. Nach einigem Chaos landen Til und Detlev natürlich in den richtigen Armen. "...die beste deutsche Komödie des Jahres," sagt TV Spielfilm. Wer's glaubt...
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691 - MANNS, DIE

Fernsehfilm, 2002, Farbe, 3 Teile, jeder Teil 103 Min.
Regie:  Heinrich Breloer. Mit Armin Müller-Stahl, Monica Bleibtreu, Veronica Ferres, Katharina Thalbach, Sophie Rois, u.a.

Die im Jahre 2002, kurz nach Fertigstellung des Films gestorbene Elisabeth Mann führt durch die Geschichte ihrer berühmten Familie, der wohl berühmtesten deutschen Schriftstellerfamilie - der Manns.  Ein faszinierendes Kaleidoskop aus Zeitzeugen- Interviews, Erinnerungen und Spielszenen. Der Film wurde mit zahlreichen Filmpreisen bedacht.

Teil 1:  Thomas Mann hat es zu Ansehen und Wohlstand gebracht.  Mit Ehefrau Katia und sechs Kindern lebt er in München.  Während sich Thomas streng seiner Autorentätigkeit widmet, experimentieren Klaus und Erika mit Drogen und der Liebe, stürzen sich in Hamburg und Berlin ins Leben und in die Kunst, liefern Stoff für die Klatschpresse: Klaus und Gustaf Gründgens, Pamela Wedekind und Erika - wer mit wem? Schließlich heiraten Erika und Gustaf. Klaus hat Affären mit jungen Männern - anders als der Vater, der aus dem Verzicht auf die Liebe zu jungen Männern ein starkes Motiv für seine Arbeit gewinnt. Sein älterer Bruder Heinrich dagegen genießt das Berliner Nachtleben, liebt üppige Frauen, wie die Amüsierdame Nelly Kröger - für die Familie ein Skandal. Die wachsende Präsenz der Nationalsozialisten verändert die Situation aller Familienmitglieder - die Emigration ist unausweichlich.

Teil 2:  Für die Manns beginnt in der Schweiz ein unruhiges Wander-und Hotelleben. 1936 nimmt das Kabarett "Die Pfeffermühle" unter der Leitung von Erika Mann und Therese Giehse seinen Spielbetrieb in Zürich wieder auf und wird zum Exilkabarett gegen Hitler. Klaus gibt mit Fritz Landshoff die deutsche Exilzeitschrift Sammlung heraus und will dafür seinen Vater gewinnen. Doch der zögert, weil er den Verkauf seines Joseph  Romans in Deutschland nicht gefährden will.  Erst 1936 lässt er sich von Erika zu einer eindeutigen Stellungnahme gegen die Nazis in der Neuen Zürcher Zeitung bewegen.  Klaus, inzwischen heroinabhängig, stellt seinen Roman Mephisto fertig. Seiner neuen Liebe Thomas Quinn Curtis zuliebe macht er in den USA eine Entziehungskur. - ohne Erfolg.  1938 bleibt Thomas Mann mit seiner Familie nach einer Vortragsreise in den USA.  Elisabeth heiratet 1939 den 36 Jahre älteren Literatur- Professor Giuseppe Borghese.  Auch Heinrich und Nelly geben sich in Nizza das Ja-Wort.  Nach einer abenteurlichen Flucht erreichen sie 1940 die Familie in Amerika.  Nelly fühlt sich als Aussenseiterin und sucht Trost im Alkohol.

Teil 3:  Die Manns leben im kalifornischen Exil.  Heinrich und Nelly sind finanziell von Thomas Mann abhängig.  Nelly flieht 1944 aus der demütigenden Situation in den Selbstmord.  Klaus tritt nach Abschluss seiner Memoiren The Turning Point in the US Army ein und kehrt 1945 als Reporter nach Deutschland zurück.  Zur selben Zeit unterzieht sich der 70jährige Thomas in Chicago erfolgreich einer Krebsoperation.  1949 besucht er erstmals nach Kriegsende gemeinsam mit Katia und Erika Deutschland und nimmt in Frankfurt den Goethepreis entgegen.  Unterdessen nimmt sich Klaus in Cannes das Leben. Heinrich wird als Präsident an die Akademie der Künste in Ost-Berlin berufen, doch wenige Tage vor seiner Abreise stirbt er.  Wegen der Hetzkampagnen des rechten Demagogen McCarthy verlassen die Manns die USA.  Kilchberg am Zürichsee wird Thomas Manns Alterssitz.  Als 80jähriger besucht er noch einmal seine Heimatstadt Lübeck, nimmt dort den Ehrenbürgerbrief entgegen.  Im August 1955 stirbt Thomas Mann.
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1675 - MANTA, MANTA

Spielfilm, Farbe, 87 Min.
Regie:  Wolfgang Büld.  Mit Til Schweiger, Tina Ruland, Stefan Gebelhoff.

Bertie und seine Clique fiebern einem turbulenten Wochenende entgegen.  Sie haben nur eines im Sinn: ihre Mantas, die sie mit viel Schweiss und Fleiss in eindrucksvolle Sportwagen verwandelt haben, und fahren, was der Motor hergibt.  Aber das Unheil bricht knüppeldick über Bertie herein, als er sich zu einem fatalen Wettrennen mit einem überlegenen Mercedes herausfordern lässt.  Seine Freundin verlässt ihn, sein Auto geht kaputt und sein bester Freund gesteht ihm, dass er das Abitur nachgemacht hat.  Aber als es drauf ankommt, hält die Clique wie Pech und Schwefel zusammen.  Trotzdem nimmt das Rennen dann eine für alle überraschende Wendung...
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1690 - MARGARETE STEIFF

Spielfilm, 2005, Farbe, 89 Min.
Regie:  Xaver Schwarzenberger.  Mit Heike Makatsch, Felix Eitner, Hary Prinz, Suzanne von Borsody. u.a.

Der Film erzählt die Geschichte eines Mädchens, dessen Glück durch die Folgen einer Kinderlähmung jäh zerstört wird, das sich aber mit bewundernswerter Willenstärke und Witz ihrem traurigen Schicksal widersetzt und nicht nur sein eigenes Leben meistert, sondern darüber hinaus auch Millionen von Menschen bis heute beglückt.  Schon als junge Frau wurde sie allen Widerständen zum Trotz zum größten und wichtigsten Arbeitgeber in ihre Region und hat mit visionären Ideen und der Erfindung des Teddybären ein Unternehmen geschaffen, das heute, über 125 Jahre danach, weltweit bekannt ist....

Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und Preisnominierungen.
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1667 - MARIA AN CALLAS

Spielfilm, 2006, Farbe, 96 Min.
Regie:  Petra K. Wagner.  Mit Götz George, Claudia Michelsen, Monica Bleibtreu, Anna Thalbach.

Der erfolgreiche Produktdesigner Jost ist nach dem Tod seiner Frau völlig ausgebrannt und leer - die innovativen Ideen für seine Arbeit bleiben aus.  Da entdeckt er, dass seine Frau Maria eine geheime E-Mail-Freundin namens Callas hatte.  Um aus ihrem Alltagsleben zu entfliehen, verschwieg Maria ihrer E-Mail-Freundin ihre Krankheit und gab stattdessen das aufregende Leben ihres Mannes als das ihrige aus.  Jost führt die Korrespondenz in der Rolle seiner Frau weiter.  Zum ersten Mal verspürt er nach dem Tod seinber Frau wieder Lebensfreude und Neugier.  Callas wird zur seiner Muse und inspiriert ihn bei seiner kreativen Arbeit.  Langsam verliebt er sich in die faszinierende Unbekannte, die an der Küste ein Hotel betreibt.  Ohne seine Identität preiszugeben mietet er sich in ihrem Hotel ein und erkennt, dass auch sie ihr Leben nicht ganz wahrheitsgemäß beschireben hat...
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1270 - MARIA ILONA

Spielfilm, 1939, S/W, 90 Min.
Regie:  Géza von Bolvari.  Mit Paula Wessely, Willy Birgel. Paul Hörbiger, Paul Hubschmied, Hedwig Bleibtreu.

Ungarn 1848.  Das Volk leidet schon lange unter der Ausbeutung durch Österreich und eine große Anzahl der Ungarn wollen sich selbständig machen.  Zur gleichen Zeit werden auf einem Hofball in Wien die ungarischen Offiziere abgewiesen.  Man fürchtet Deserteure und Spione unter ihnen.  Die Witwe Maria Ilona ist auch unter den Gästen.  Karl, Fürst zu Schwarzenberg, macht ihr den Hof, doch Maria kann ihren Mann nicht vergessen.  Ihr Bruder Imre, der auch zu den abgewiesenen ungarischen Offizieren gehörte, muss nach Ungarn fliehen.  Überall fürchtet man einen Aufruhr.  Erzherzogin Sophie und Fürst Windischgrätz setzen auf einen Krieg mit Ungarn, während Kaiser Ferdinand und Fürst Schwarzenbeck Diplomatie eine Chance geben wollen.  Zu diesem Zweck schickt Schwarzenberg Maria Ilona nach Ungarn, um mit Rebellenführer Koschut zu verhandeln, der ein Freund ihrers Vaters war. 
Ferdinand dankt ab, Franz Joseph wird Kaiser und mit ihm steht einem Krieg mit Ungarn nichts mehr im Wege.  Nach einigen Intrigen und einem kurzen Krieg rücken die Hapsburger Truppen in Ungarn ein.  Maria kann nicht verhindern, dass ihr Bruder als Verräter hingerichtet wird, und so endet auch die Hoffnung auf eine Verbindung mit Karl von Schwarzenberg.
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36a - MARIA MAGDALENA

Theaterverfilmung, 1974, S/W, 95 Min.
Regie: Rudolf Noelte. Mit Mila Kopp, Walter Richter, Cordula Trantow, Helmut Griem und Uwe Friedrichsen.

Ein bürgerliches Trauerspiel in 3 Akten von Friedrich Hebbel, 1844 veröffentlicht. Diese Fassung ist von Rudolf Noelte inszeniert, mit Bauten von Erich Kettelhut, der schon in "Metropolis" mitwirkte. Das Bürgermädchen Klara hat sich--aus trotzigem Schmerz um den verlorenen Jugendgefährten--dem ungeliebten Verlobten hingegeben, der sie aus kalter Berechnung verlässt. Die Angst, durch ihre "Schande" den strengen Vater zu töten, treibt Klara in den Selbstmord. Die Gebundenheit an einen überlebten Sittenkodex und Angst vor übler Nachrede ist hier der eigentliche Konflikt. Ideen der Familie, der Sittlichkeit, der Ehre dämmern auf, die heute noch in vielen Familien herumgeistern. "Die Männer schämen sich ihrer Tränen mehr als ihrer Sünden."
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317- MARIA STUART

Theaterverfilmung, 1958, S/W, 101 Min.
Regie: Dr. Alfred Stager. Mit Judith Holzmeister, Liselotte Schreiner, Vera Balser-Eberle, Albin Skoda.

Schillers Tragödie in einer Festaufführung des Wiener Burgtheaters. Aus der spannungsvollen Polarität zweier weltgeschichtlicher Frauengestalten entsteht ein Drama, in dem Erotik, Politik und Religion auf unheilvolle und zerstörerische Weise ineinandergreifen. Sittlicher und psychologischer Wendepunkt dieses Stückes ist die hochdramatische Konfrontation der beiden Frauen, bei der die sich demütigende Stuart die Würde der Köngin zurückgewinnt, und Elisabeth ihre menschliche und königliche Erhabenheit verliert.
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786 - MARIANDL

Spielfilm, Österreich, 19561, Farbe, 85 Min.
Regie:  Werner Jacobs.  Mit Cornelia Froboess, Rudolf Prack, Waltraut Haas, u.a.

Plötzlich fällt es dem korrekten Hofrat Geiger wie Schuppen von den Augen: Die 18-jährige Mariandl, die sich für ein Musikstudium bei ihm bewirbt, ist seine uneheliche Tochter.  Reumütig beschließt er seine Vaterpflichten nachzuholen.  Er reist zurück an den Ort, an dem alles begann: Dürnstein, wo Mariandl Mutter einen schlechtgehenden Gasthof besitzt.  Dort angekommen, muss er feststellen, dass diese aus finanziellen Schwierigkeiten einen wohlhabenden Hotelier heiraten will.  Doch nicht nur Geiger fühlt sich in die wunderschöne Zeit zurückversetzt.  Derweilen entwickelt sich auch zwischen Geigers Sekretär und Mariandl mehr als nur eine gute Freundschaft...
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922 - MARIANNE HOPPE - DIE KÖNIGIN

Dokumentation, 2000, 85 Min.
Regie:  Werner Schroeter.  Mit Marianne Hoppe, Martina Gedeck, Lola Müthel, u.a.

Werner Schroeter setzt dem 2002 verstorbenen Star ("Der Schritt vom Wege") ein Denkmal.
Als Gustav Gründgens Gattin war Marianne Hoppe eine der führenden deutschen Schauspielerinnen.  Ihre Karriere überstand auch ihre Affinität zum Nazi-Regime.  Bis ins hohe Alter feierte sie Bühnenerfolge.  Die Collage reiht Filmszenen, Rückblenden und Interviews aneinander, ohne allzu viel zu erklären.
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1692 - MARIAS LETZTE REISE

Spielfilm, 2005, Farbe, 95 Min.
Regie:  Rainer Kaufmann.  Mit Monica Bleibtreu, Nina Kunzendorf, Michael Fitz, u.v.a.

Die 71jährige Maria will raus aus dem Krankenhaus und zurück in ihre geliebte Umgebung am Staffelsee in Oberbayern:  Auf ihren Hof, bei ihren Blumen, Büchern und duftenden Obstbäumen möchte sie die letzten Tage ihres Lebens verbringen.  Nicht noch eine Chemotherapie, die sie längst nicht mehr heilen kann und die von entsetzlichen Nebenwirkungen begleitet sind.

Selbst Klinikchef  Dr. Osterhahn kann die temperamentvolle Dame nicht aufhalten.  Da sich Marias Sohn Simon um den Hof kümmern muss, und ihn die Pflege seiner Mutter komplett überfordern würde, schickt Dr. Osterhahn seine beste Krankenschwester Andrea mit.
Andrea lernt schnell, dass sie mit der üblichen Krankenhausroutine nicht weiterkommt.  Nach anfänglicher Gegenwehr lässt sie es zu, dass der Heilpraktiker Dr. Wu auf seine Art versucht, Maria zu helfen.  Und schließlich holt sie sich Rat und medizinische Unterstützung in einem Hospiz und hilft Maria, ihre letzten Wünsche zu erfüllen.  An ihrer Seite erfährt Andrea nicht nur die Bedeutung und Tragweite der Sterbebegleitung, sondern lernt auch, ihr eigenes Leben und Glück in die Hand zu nehmen.

Der Film erhielt viele Preise, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Grimme Preis in Gold.
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191 - MARIO UND DER ZAUBERER

Literaturverfilmung, 1995, Farbe, 120 Min.
Regie: Klaus Maria Brandauer. Mit Julian Sands, Rolf Hopppe, Elisabeth Trissenaar und Klaus Maria als Cipolla.

(Sehr) frei nach Thomas Manns Novelle. Sehr wenig Thomas Mann und sehr viel Klaus Maria. Unter der gleissenden Sonne von Torre di Venere wollen Bernhard Fuhrmann und seine Frau mit ihren zwei Kindern einen unbeschwerten Urlaub verbingen. Doch bald erlebt die Familie Anfeindungen von allen Seiten. Die Tochter läuft ohne Kleider am Strand herum und der harmlose Vorfall wird zum Skandal aufgebauscht. Der Polizeichef demütigt die ganze Familie. In die aufgehitzte Atmosphäre platzt schließlich der Auftritt des dämonischen Magiers Cipolla. Er ist der Inbegriff des Bösen. Seine teuflische Begabung, den Willen der Menschen zu brechen und sie zu manipulieren, führt zur endgültigen Katastrophe... (Bitte mit der Novelle vergleichen!)
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214b - MARLENE IN LONDON

Live-Konzert, 1972, Farbe, 60 Min.

Das einzige--und letzte--Konzert Marlenes, das vom Fernsehen aufgezeichnet wurde. Marlene singt alte und neue Lieder. Und wenn man genauer hinschaut, sieht man ihre zunehmende Alterschwäche.
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316 - MARLENEKEN (2 TEILE)

Fernsehfilm, 1990, Farbe, 90 Min.
Regie: Karin Brandauer. Mit Hannelore Hoger, Elisabeth Trissenaar, Eve Ingeborg Scholz, Karin Baal.

Eine Frau in den mittleren Jahren fährt mit ihrem Wagen kurz vor der Wende nach Ostdeutschland. Sie will ihre Mutter, Schwester und Nichte nach langer Zeit besuchen. Während ihrer Reise kommen Bilder der Vergangenheit vor ihr geistiges Auge, und dieses erzählt von dem Zusammenleben der drei Frauen - ohne männliches Familinenoberhaupt - während und kurz nach dem Kriege. Daher wird es auch zu einem Stück persönlicher Zeitgeschichte. Der Film ist als einer der besten Beiträge zum Fernsehen in N.Y. mit einem Preis ausgezeichnet worden. Das Zusammenspiel der Frauen allein macht es wert, sich diesen Film zumindest einmal anzuschauen.
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1547 - MARMOR, STEIN UND EISEN

Spielfilm, 2002, Farbe, 92 Min.
Regie:  Hansjörg Thurn.  Mit Frank Giering, Stephan Kampwirth, Soraya Gomaa.

Sie ist der Star ihrer TV-Show.  Live und Abend für Abend.  Wenn Jennifer stolz ihr legendäres Lächeln aufsetzt, schmelzen Millionen von Fernsehzuschauern dahin und einer ganz besonders:  Nikolaus Feldhaus.  Als er Freigang hat, will er sie mit Hilfe seines besten Freundes entführen.  In einem Transporter geht die Reise los in Richtung Ostsee.  Auf dem Weg dorthin muss Nicki der Frau seiner Träume noch klar machen, dass sie mit ihm vor den Altar treten soll.  Doch Jennifer hat die Regie längst übernommen.  Sie treibt ihre eigene Entführung voran, um sie als spektakuläre Story auszuschlachten.  Während Nicki und sein Freund sich mit müßigem Erfolg bemühen, ihrer Entführerrolle auszufüllen, beginnt Jennifer, Gefallen an den Jungs und ihren Träumen zu finden...
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11a - MARQUIS VON KEITH, DER

Theaterverfilmung, 1983, Farbe, 120 Min.
Autor: Frank Wedekind Regie: Thomas Langhoff

"Das Leben ist eine Rutschbahn." Dieses Schauspiel erschien 1900 zuerst als Buchausgabe. Die beiden Leitprinzipien in Wedekinds Dramatik, bis zum Verbrechen gehender Lebensgenuss und Moral, in zwei Personen, den Hochstapler Keith, und den Idealisten Scholz, aufgespalten. Keiths Schwindlerprojekte brechen zusammen, aber er ergreift leicht wieder die nächste Chance. Scholz verzichtet desillusioniert.
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68 - MARQUISE VON O., DIE

Literaturverfilmung, 1976, Farbe, 100 Min.
Regie: Eric Rohmer. Mit: Edith Clever und Bruno Ganz (von der Schaubühne Berlin) in den Hauptrollen.

Dies ist eine sehr geglückte Verfilmung der wunderbaren Novelle von Heinrich von Kleist von dem französischen Meister des Cinemas, Eric Rohmer. Diese Erzählung entstand wahrscheinlich um 1806-1807 und handelt von der Gefühlsverwirrung einer jungen Frau, die neues Leben in sich trägt, ohne sich bewusst zu sein, wer der Vater sein könnte. Sie wurde von einem russischen Offizier vergewaltigt, als sie ohne Bewusstsein war. Dieses heikle Thema wird von Rohmer und seinen Spielern mit delikatem Einfühlungsvermögen behandelt.
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8 - MARTHA

Opernverfilmung, Farbe, 240 Min.
Komponist: Friedrich von Flotow; Regie: Wolf Dieter Hausschild

Eine Inszenierung des Stuttgarter Staatstheaters.
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319 - MARTHA

Spielfilm, S/W, 1973/1994, 110 Min.
Regie: Rainer Werner Fassbinder. Mit Margit Carstensen, Karlheinz Böhm, Gisela Fackeldey, Adrian Hoven, Barbara Valentin, Ingrid Caven.

Martha ist Anfang dreissig, ledig und durchaus attraktiv. Bei einem Urlaub in Rom verliebt sie sich in Helmut Salomon. Kurze Zeit später heiraten sie. Schon auf der Hochzeitsreise beginnt Helmut sie auf sanfte, aber doch unnachgiebige Art "zu erziehen". Nach ihrer Rückkehr schneidet er ihr "aus übergrosser Liebe" von Tag zu Tage mehr die Verbindung zur Aussenwelt ab. Martha hat ständig das Gefühl, das Helmut jeden ihrer Schritte überwacht. Als sie eines Tages versucht, dieser fürsorglichen Belagerung zu entfliehen, kommt es zu einem schicksalhaften Unfall: für den Rest des Lebens wird Martha nur noch für ihn da sein.
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318 - MARTIN LUTHER (2 TEILE)

Filmbiographie, 1983,  S/W, 206 Min.
Regie: Rainer Wolffhardt. Mit Lambert Hamel, Horst Sachtleben, Karl Obermayr, Heini Göbel.

Der spannende Spielfilm präsentiert Stationen aus dem Leben Martin Luthers, um dem Zuschauer die Fragen verständlich zu machen, die den Mönch und Professor aus Wittenberg getrieben haben. Dabei werden Konflikte deutlich, die den lange zurückliegenden und doch bis heute nachwirkenden Streit bestimmen.
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1897 - MARTIN LUTHER, TEIL 1

5-teilige Produktion der DEFA, neu verlegt 2005, Farbe, insgesamt 450 Minuten.
Mit Ulrich Thein.

Reformator, Humanist, Wwelterschütterer.  Diese große historische Gestalt deutscher Geschichte steht im Mittelpunkt dieser 5-teiligen Spiel-Dokumentation der DEFA.  Ausgewählt wurden die entscheidenden Jahre im Leben Martin Luthers, 1517 - 1527.  Luther begibt sich in die großen Auseinandersetzungen seiner Zeit.  Melanchthon, Lucas Cranach, Thomas Müntzer sind seine Wegbegleiter und Mitstreiter.  Wittenberg, Augsburg, die Wartburg sind die Stationen seines Lebens in dieser aufrüttelnden, stürmischen Zeit.  Eine kraftvolle, widerspurchsvolle Figur in der Bewegung der Reformation, des Bauernkrieges und der frühbürgerlichen Revolution.

1517.  Johann Tetzel, Dominikaner und inquisitor, ist mit seiner Ablasskommission in der Nähe Wittenbergs angelangt und hofft, nach Kursachsen ziehen zu können.  Doch Kurfürst Friedrich der Weise verfolgt eigene Interessen.  Martin Luther kann 1517 nicht mehr schweigen zum "Geschäft mit den Seelen".  Er schlägt seine Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche.
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1898 - MARTIN LUTHER, TEIL 2

1518.  Luther wird überrascht von der starken und breiten Wirkung seiner Thesen.  Während sich die Schar der Freunde und Anhänger vergrößert, wachsen für ihn die Gefahr und die Anfechtungen. Er ist auf das Äusserste bedroht.  Die politische Brisanz seines Falles wird immer spürbarer.
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1899 - MARTIN LUTHER, TEIL 3

1518 - 1521.  Luther kommt zu der Erkenntnis, dass der Papst der Antichrist ist und wendet sich damit an seine Deutschen, die weltliche Obrigkeit ebenso wie an den gemeinen Mann.  Er wird damit immer mehr Mittelpunkt nationaler Pläne und sozialer Bestrebungen.  Die von Eck in Rom beim Papst erwirkte Bannbulle verbrennt Luther in aller Öffentlichkeit.
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1900 - MARTIN LUTHER, TEIL 4

1521 - 1522.  Luther steht in Worms vor Kaiser Karl V.  und dem Reichstag.  Er widerrruft nicht.  Kurfürst Friedrich lässt Luther auf die Wartburg entführen.  Er ist nun im Bann der Kirche und in der Acht des Reiches.  In seinem Versteck übersetzt Luther das Neue Testament und kehrt dann heimlich nach Wittenberg zurück.
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1521 - MARTIN LUTHER, TEIL 5

1523 - 1527.  Luther kämpft gegen seinen ehemaligen Anhänger Thomas Müntzer.  Er heiratet die Nonne Katharina von Bora.  Nach einer Zeit der Anfechtungen, der Krankheit und Krise gewinnt Luther angesichts der Pestsituation in Wittenberg wieder Kraft und Aktivität.  Er engagiert sich in der drängenden Frage der Zeit: Krieg oder Frieden.
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320 - MARX UND COCA COLA

Spielfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Deutsch mit englischen Untertiteln.

Als er Probleme in einem Ungewetter hat, sucht Martin Barwald, Architekt aus Hamburg, Zuflucht auf dem Bauernhof von Anna Enrich in Mecklenburg. Als er versucht, Hilfe von ihr zu bekommen, ist sie nur sarkastisch. Ihr offensichtliches Misstrauen verwirrt ihn. Weiss schließlich nicht jeder, dass alles, was mit dem Westen zu tun hat, "besser" ist - vor allem jetzt, da Deutschland nicht mehr länger geteilt
ist ...?
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731 - MASKE IN BLAU

Spielfilm (Operetten-Revue), 1943, S/W, 90 Min.
Mit Clara Tabody, Wolf Albach-Retty, u.a.

Es ist Freitag, der 13., als die lebensfrohe Gitta singend die Fenster putzt - und dabei vom flotten Georg entdeckt wird. Der ist Operettenkomponist und ist verzaubert von Gitta.  Aber wird er es schaffen, sie auf die Bühne zu bringen, wo doch ihr Vater ein strenger Gegner der Unterhaltungsbranche ist?
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79 - MASKERADE

Spielfilm, 1937, S/W, 96 Min.
Regie: Willi Forst. Mit Paula Wessely, Adolf Wohlbrück, Olga Tschechowa, Peter Petersen und Anderen.

Einer der besten Filme der dreissiger Jahre und ein Meisterwerk von Willi Forst. Die Atmosphäre Wiens um die Jahrhundertwende ist einmalig eingefangen. Zwischen Salons und Ballsälen spielt sich die Geschichte ab. Fräulein Dur, Vorleserin einer alten Fürstin, kommt in den Verdacht, einem berüchtigten Maler nackt Modell gestanden zu haben. Dadurch wird die Eifersucht einer Dame der Gesellschaft geweckt, die nun den Maler, ihren früheren Liebhaber, niederschiesst. Aber es kommt doch zu einem glücklichen Ende. Der Film wurde durch das Spiel der Wessely und der Regieleistung von Willi Forst zu einer Sensation und wurde in Amerika unter dem Titel "Escapade" mit Luise Rainer noch mal verfilmt.
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1892 - MATHILDE LIEBT

Spielfilm, 2006, Farbe, 85 Min.
Regie:  Wolfram Paulus.  Mit Christiane Hörbiger, Michael Mendl, Elmar Wepper, Barbara Philipp.

Eine große Reise wollte er noch einmal mit ihr unternehmen, doch dazu kommt es nicht mehr.  Plötzlich ist Kurt tot, und die 65jährige Mathilde steht nach vielen Jahren an der Seite ihres Mannes allein da.  Der Neubeginn ist schwierig, einzig Enkelin Mascha spendet Mathilde Trost.  Ihr zuliebe besucht sie sogar die Oper, wo sie prompt einen Mann kennen lernt.  Nach einer Nacht mit Carlo fühlt sich Mathilde wie neu geboren - und irritiert ihre Tochter Bea mit Orgasmus-Gesprächen.  Als sie Carlo anrufen will, hat sie Pech:  Er hat ihr eine falsche Nummer hinterlassen. Tief enttäuscht lässt sich Mathilde eine Weile später auf eine Partnerschaft mit dem netten Hannes ein.  Doch Carlo kann sie einfach nicht vergessen...

Ein so sensibler wie mutiger Beweis: Große Leidenschaft kennt keine Altersgrenzse.
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703 - MATULLA UND BUSCH

Spielfilm, 1995, Farbe, 80 Min.
Regie:  Matti Geschonneck. Mit Rolf Hoppe, Wolfgang Gruner, u.a.

Die beiden Ur-Berliner Matulla und Busch hat es in ein schwäbisches Altersheim verschlagen. da erfährt Matulla, dass er im Berliner Osten ein Haus geerbt hat.  Zurück in der Heimat, wartet eine Überraschung auf die beiden: Hausbesetzer haben das Gebäude in Beschlag genommen. 
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Klaus Schlesinger.
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1646 - MAUER, DIE:  BERLIN '61

Spielfilm, 2005, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hartmut Schoen.  Mit Iris Berben, Heino Ferch, Inka Friedrich.

August 1961:  Um sich ein bisschen West-Geld zu verdienen, schmuggelt der Ostberliner "Plasteleger" Hans Kuhlke, Altmetall zu seinem Freund Erwin Sawatzke nach Westberlin.  Eines Abends sind er und seine Frau bei den Sawatzkes eingeladen.  Ihr Sohn bleibt derweilen bei einem Freund in Ostberlin.  In dieser Sommernacht spitzt sich die politische Lage in Berlin dramatisch zu:  Die Grenzen werden dicht gemacht, der Bau der Mauer eingeleitet.

Durch das Verschwinden seiner Eltern ist der 14jährige Pionier Paul hin-und hergerissen zwischen familiärer Bindung und Loyalität zur Partei.  In letzter Sekunde durchschaut er seine Rolle im System und wird von seiner Klavierlehrerin aufgenommen.  Gemeinsam planen sie die Flucht in den Westen - die wird jedoch zu einem Wettlauf mit der Zeit...
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95b - MAULKORB, DER

Literaturverfilmung, 1938, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Engel. Drehbuch: Heinrich Spoerl, nach seinem gleichnamigen Roman. Mit Ralph Arthur Roberts, Hilde Weissner, u.a.

Ein Staatsanwalt hängt einem Denkmal seiner Majestät im Alkoholrausch den Maulkorb seines Hundes übers Gesicht. Nun muß er die eigene Tat, sich der Täterschaft nicht bewusst, anklagen. Die Aufklärung der Tat wird vertuscht, die Versöhnung erpresst. Der Oberstaatsanwalt lässt Gnade vor Gerechtigkeit ergehen ohne Sühne. Der Verdacht wird auf zwei Vertreter der "unteren Schichten" abgeschoben. Der Täter kommt ohne Verfahren davon, der fälschlich Angeklagte wird nicht rehabilitiert. "Der Maulkorb" ist eine Komödie um einen Justizirrtum mit sehr schwacher Logik.
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1966 - MAULKORB, DER

Spielfilm, 1958, Farbe, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Staudte.  Mit Hertha Feiler, Hansjörg Felmy, O.E. Hasse, Corny Collins, Edith Hancke.

Neuverfilmung des Films von 1938 nach dem Roman von Heinrich Spoerl.  Inhaltsangabe siehe oben unter Nr. 95b.
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1319 - MAUS UND KATZ

Spielfilm, 1994, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hajo Gies.  Mit Mario Adorf, Brigitte Janne, Ulrich Tukur, Jale Arikan, Dieter Mann.

Bürgermeister Heinz Lückert und Bordellkönig Jovan Koslowski haben eines gemeinsam: Jeder von ihnen möchte die Macht in der Stadt.  Weil Lückert wegen seiner unsauberen Geschäfte selbst von Parteifreunden schief angesehen wird, schließt er einen Pakt mit dem Zuhälter.  Die gemeinsamen Machenschaften gehen so lange gut, bis der Journalist Fred Tonndorf Wind von der Sache bekommt und in Lückerts Geschäften herumzustochern beginnt....
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321 - MAX, DER TASCHENDIEB

Spielfilm, 1961, S/W, 85 Min.
Regie: Ivan Moszkowicz. Mit Heinz Rühmann und Arno Assman.

Max, ein Familienvater, ist nach aussen hin Versicherungsagent, bestreitet sein Haupteinkommen durch Taschendiebstähle. Schon sein Vater und Großvater waren in dem Beruf, aber Max möchte für seinen Sohn etwas Anderes. Eines Tages stiehlt Max ein paar Dollar Banknoten und es stellt sich heraus, dass die Scheine gefälscht und der Besitzer wahrscheinlich auch ein Mörder ist. Aber Max hat auch andere Talente, und da er von Heinz Rühmann gespielt wird, wird der Schuldige natürlich gefunden und bestraft.
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322 - MAX UND MORITZ

Kindergeschichten, Farbe, 60 Min.
Erzählt von Heinz Rühmann. Von Wilhelm Busch.

Zwischen den 7 lustigen Streichen von Max und Moritz plaudert Heinz Rühmann über das Leben und Werk des Maler-Poeten. Wilhelm Busch war einer der herausragenden schöpferischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Er verfasste nicht nur die überall beliebten humorigen Geschichten, sondern illustrierte seine Werke selbst. "Max und Moritz" ist mit Abstand das populärste Kinderbuch der Welt, die Geschichte der beiden bösen Buben, die am Ende ihre gerechte Strafe erhalten, ist sein Lebenswerk.
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1664 - MAX UND MORITZ

Kindermusical, 1956, Farbe, 90 Min.
Regie:  Norbert Schulze.  Mit Norbert Schulze, Christian Schultze, Günter E. Bein, Gisela Free, u.a.

Kurioser Mix aus Trick-und Realfilm  nach den Geschichten von Wilhelm Busch.  Für die Kleinen.
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815 - MAZURKA DER LIEBE

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 86 Min.
Regie:  Hans Müller.  Mit Bert Fortell, Albert Garbe, u.a.

Eine seichte Komödie nach Millöckers Operette "Der Bettelstudent."
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439 - MEER RUFT, DAS

Spielfilm, 1933, S/W, 80 Min.
Regie: Hans Hinrich.  Mit Heinrich George, Erika Emke, Albert Florath, u.a.

Ein spannender Kriegsfilm mit Heinrich George als Terje - Lotse einer russischen Ostseeinsel während des ersten Weltkriegs. Während einer Blockade durch die Deutsche Kriegsmarine versucht Terje Lebensmittel für Frau und Kind heranzuschaffen. Er wird von einem deutschen Torpedoboot gestell tund wegen Widerstandes zu Zuchthaus verurteilt. Als er entlassen wird, ist seine Frau tot und sein Kind ihm entfremdet. Nun richtet sich sein ganzer Hass gegen den ehemaligen Kommandanten des Torpedoboots, den er für den Urheber seines Unglücks hält...
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587 - MEHR ODER WENIGER

Kurzfilm, Östereich, 1999, Farbe, 17 Min.
Regie: Mirjam Unger.  Mit Sonja Romei, Gerald Votova, u.a.

Ein junges Paar, sie Telefonistin, er Taxifahrer, leben zusammen. Ihre langjährige Beziehung leidet unter den typischen Erscheinungen einer langjährigen Beziehung: sexuelle Routine, emotionale Routine, Alltagsroutine. Beide haben Sehnsucht nach einem Abenteuer und möchten noch einmal wissen, wie es ist, wenn es kribbelt. Aber haben sie auch den Mut dazu?
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7a - MEIER

Spielfilm, 1985, Farbe, 120 Min.
Regie: Peter Timm. Mit Rainer Grenkowitz, Nadja Engelbrecht, u.a.

Meier, ein junger, pfiffiger Ostberliner Tapezierer hat zwei Pässe. Den westdeutschen hat er sich auf dem schwarzen Markt besorgt, um eine Weltreise zu machen, und nun benutzt er den Pass, um illegale Einkäufe in West-Berlin für sein Tapeziergeschäft zu machen. Seine Brigade leistet so gute Arbeit, dass Meier als "Held der Arbeit" gefeiert wird. Doch am selben Tage kommen seine illegalen Geschäfte auch ans Tageslicht. Aber kann es sich die Ostberliner Regierung leisten, einen "Helden der Arbeit" als Verbrecher einzusperren? Eine köstliche Komödie über die Absurditäten des DDR-Alltags.
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1886 - MEIN FÜHRER (Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler)

Spielfilm, 2007, Farbe, 91 Min.
Regie:  Dani Levy.  Mit Helge Schneider, Ulrich Mühe, Sylvester Groth, Stefan Kurt, u.a.

Dezember 1944:  Der totale Krieg ist so gut wie verloren.  Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern.  Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht.  Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen:  sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum - ein Jude.
Eine Komödie mit Helge Schneider als Adolf Hitler - geht das?  Machen Sie sich selbst ein Bild. 
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393a - MEIN IST DIE RACHE

Fernsehfilm, 1997, Farbe, 89 Min.
Regie: Thomas Jauch. Mit Nadja Wild, Ulrich Noethen, Stefan Jürgens, Michael Lott, Doris Kunstmann.

Eva lebt in Obhut bei einem Dekan; sie hat das Gefühl, ständig bespitzelt und auch belästigt zu werden. Sie muss jedoch hohe Schulden an die Gemeinde abzahlen, ein Darlehen, das ihr die Gemeinde für ihre Ausbildung zur Kindergärtnerin vorgestreckt hat. Der Dekan hat Geldprobleme. Als ihn Richy Gehris, der Mann, bie dem er angelegt hat, besucht, bedroht der Dekan ihn, da er um ein Darlehen bittet, das ihm nicht gewäht wird. Richy verlässt daraufhin das Haus, jedoch "kauft" er vorher noch Eva frei. Sie lebt jetzt mit Richy in Berlin. Doch Richy macht krumme Geschäfte. Der Pfarrer ist hinter Richy her, auch fürchtet er sich davor, dass er sein angelegtes Geld samt Zinsen nicht zurückbekommt: 130.000 DM und 23 % Zinsen. Es handelt sich um Gemeindegeld, das er ohne Ratsbeschluss aus der Kasse genommen hat. Doch auch bei diesem Geld handelt es sich um unversteuertes Schwarzgeld. Richy sieht darin seine Chance. Eva verliebt sich in Richy, er scheinbar auch in sie. Sie heiraten heimlich. Doch auch andere "Kunden" klagen gegen Richy, sie drohen ihm mit dem Staatsanwalt. Einer seiner Kunden dreht durch und kidnappt Richy ...
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1295 - MEIN LEBEN FÜR IRLAND

Spielfilm, 1941, S/W, 90 Min.
Regie und Drehbuch:  M. W. Kimmich.  Mit Anna Dammann, René Deltgen, eigen Klöpfer, Werner Hinz, Will Quadflieg.

Dublin, 1903.  Die irische Bevölkerung weigert sich, die hohen Summen für die Pacht an die Engländer zu zahlen und wird daher vom englischen Militär drangsaliert und misshandelt.  Eine Gruppe von Freiheitskämpfern wird gefasst, ins Gefängnis geworfen, und bald danach gehenkt.  Maeve gelingt  es vorher noch, sich mit dem Rebellen O'Brian im Gefängnis zu vermählen, denn sie erwartet ein Kind von ihm.
1921.  St. Edwards College.  Die Söhne der ehemaligen irischen Rebellen und die Söhne der englischen Unterdrücker sollen hier zusammen leben und lernen, die Vorurteile anzubauen.  Doch der Widerstand gärt und die Söhne der Rebellen verbünden sich mit den Aufständischen und es kommt zu chaotischen Straßenkämpfen.  Scheinbar siegen die Iren - doch wie lange?
Es gibt keine Grautöne in diesem offensichtlichen Propagandafilm.  Die Iren sind alle tapfer und edel, die Engländer alle brutale Bestien.
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1956 - MEIN LETZTER FILM

Spielfilm, 2007, Farbe, 91 Min.
Regie:  Oliver Hirschbiegel.  Mit Hannelore Elsner.

Resümee des Lebens der Hannelore Elsner, die große deutsche Schauspielerin. Sie rechnet mit Vergangenheit, Karriere und Männern ab.
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523 - MEIN LIEBSTER FEIND

Doku-Porträt,  Farbe, 95 Min.
Regie: Werner Herzog.  

Regisseur Werner Herzog über seine Arbeit mit Schauspieler Klaus Kinski. Dieser Film ist ein zärtlich-zorniges Porträt über den Inbegriff von Genie und Wahnsinn des deutschen Nachkriegskinos - und sein alter ego.
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788 - MEIN MANN, DAS WIRTSCHAFTSWUNDER

Spielfilm, S/W, 95 Min.
Regie:  Ulrich Erfurth.  Mit Marika Rökk, Conny Froboess, Fritz Tillmann, u.a.

Das wäre ein gefundenes Fressen für die Presse, wenn bekannt würde, dass Alexander Engelmann, Boss der Engelmann-Werke, Wirtschaftskapitän und Alleininhaber eines der größten Konzerne, dass dieser Engelmann im Krieg Fahrer des Zahlmeisters Paul Korn war - ein schlechter Fahrer übrigens.  Jedenfalls behauptet das Paul, der jetzt Fahrer von Engelmann ist.
Paul kümmert sich so ziemlich um alles, was das Privatleben betrifft, besonders aber um Julia, die 16-jährige Tochter Alexanders, die in dem mutterlosen Haushalt wie eine zwar reizende, aber wilde Pflanze aufwächst: hübsch anzuschauen, aber äusserst stachelig.  Eine Mutter muss her! Aber wie findet Engelmann eine Frau, die nicht nur auf die Millionen spekuliert? Dass bei der Suche so einiges schief geht, versteht sich von selbst.  Aber dank dem umsichtigen und besonnenen Paul wird doch noch die richtige Frau für Engelmann  und geeignete Mutter für Julchen gefunden.
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1503 - MEIN NAME IST BACH

Spielfilm, D/CH, 2003, Farbe, 94 Min.
Regie:  Dominique de Rivaz.  Mit Vadim Glowna, Jürgen Vogel.

Im Mai 1747 kommen Johann Sebastian Bach und Friedrich der Große, König von Preussen, für eine Woche zusammen.  Zwei Welten prallen aufeinander, und Ehrfurcht und Neid, Hoffnung und Enttäuschung entzünden ein Feuerwerk sprühender Kontrapunkte.
Friedrich weiss die Genialität anderer zu schätzen, verabscheut es jedoch, von ihnen in den Schatten gestellt zu werden.  Sein getreuer Flötenlehrer Quantz hat dies akzeptiert, nicht jedoch Amalie, die lebhafte und musisch begabte Schwester des Königs, die sich nach Freiheit sehnt - und leidenschaftlich für Friedemann Bach, Bachs eigensinnigen ältesten Sohn schwärmt.  Im Laufe von Bachs Besuch werden Konventionen über Bord geworfen und ein von Emotionen geprägter Kampf der Egos entbrennt...

Der Film erhielt den Schweizer Filmpreis als Bester Spielfilm 2004.
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550- MEIN SCHULFREUND

Spielfilm, 1960,  S/W, 95 Min.
Mit Heinz Rühmann, Ernst Schröder, Mario Adorf, und Robert Graf.

München 1944.  Der Geldbriefträger Ludwig Fuchs hat nach schweren Verlusten bei einem Bombenangriff die Nase voll vom totalen Krieg.  Er erinnert sich an einen alten Schulfreund aus Rosenheim, der vielleicht helfen kann, ein Ende des Krieges herbeizuführen.  Der Schulfreund heisst Hermann Göring und Ludwig schreibt ihm einen Brief, den er von einem Luftwaffenoffizier zur Weiterleitung aushändigt.  Dieser öffnet den Brief und so kommt Ludwig als politischer Gefangener ins Zuchthaus.  Dort wird er von Psychiatern untersucht. Der eine will ihn für verrückt erklären, der andere will ihn erschießen lassen.  Da kommt Rettung von Hermann, der einen Offizier sendet, welcher dabei hilft, Ludwig als "unzurechnungsfähig" zu erklären.  So überlebt Ludwig den Krieg, froh in einer "verrückten" Zeit verrückt sein zu können.  Nach dem Krieg weigern sich alle Zeitgenossen erneut aus politischen Gründen für ihn auszusagen.  So muss Ludwig nach zwanzig Jahren noch einmal verrückt spielen, um endlich als "normaler" Mensch eingestuft zu werden.
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1545 - MEIN VATER (COMING HOME)

Spielfilm, 2003, Farbe, 89 Min.
Regie:  Andreas Kleinert.  Mit Götz George, Klaus J. Behrendt, Ulrike Krumbiegel.

Richard, Jochens Vater, leidet an Alzheimer.  Als er eines Tages  in ein Auto läuft, wird Jochen und seiner Frau Anja klar, dass er alleine nicht mehr zurecht kommt.  Anja besteht darauf, dass sie ihn bei sich zu Hause aufnehmen.  Darüber ist Jochen nicht besonders erfreut.  Dank seines Vaters hatte er eine nicht gerade glückliche Kindheit.  Richard geht es zusehends schlechter, Alzheimer ist unheilbar. Anja gibt ihre Arbeit auf, um für ihn da zu sein, Richard will sich aber nicht helfen lassen.  Jochens Antrag auf Pflegehilfe wird abgelehnt, und auch seine Arbeit leidet unter den Zuständen, ebenso wie das Verhältnis zu seiner Familie.  Als Richard dann in dem neuen Haus ein Feuer verursacht, wird es Anja zu viel - sie zieht aus.  Jochen ist am Boden zerstört und hin-und hergerissen: Er möchte seinen Vater, den er inzwischen zu lieben gelernt hat, beschützen - und hofft aber gleichzeitig, Richard würde einfach verschwinden....

Mehrfach preisgekrönt, u.a. mit dem ADOLF GRIMME PREIS 2003 und dem INTERNATIONAL EMMY 2003.
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1718 - MEIN VATER, DER SCHAUSPIELER

Spielfilm, 1956, S/W, 93 Min.
Regie:  Robert Siodmak.  MIt O.W. Fischer, Siegfried Lowitz, Hilde Krahl.

Die berühmte Schauspielerin Christine heiratet ihren Kollegen Wolfgang.  Als ihr Sohn Michael zur Welt kommt, ist das Glück vollkommen - aber nur von kurzer Dauer: Während Christine keine Rollenangebote mehr bekommt, wird Wolfgang immer erfolgreicher.  Da fasst Christine einen zerstörerischen Plan.
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1019 - MEIN VATER IN DER TINTE

Spielfilm der DEFA, 1983, Farbe, 75 Min.
Regie:  Karola Hattop.  Mit Günter Schubert, Karin Schröder, Diana Menzel.

Matti lebt allein mit seinem Vater.  Dem wünscht er eine Frau.  Am liebsten die Mutter seines besten Freundes.  
Regie führte Karola Hattop, die mit Hannelore Elsner "Ich schenk dir meinen Mann" gedreht hat.
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765 - MEINE ERLEBNISSE IM KRIEG

Spiel/Dokumentarfilm, 1992, S/W, 90 Min.
Regie:  Rudolf Sporrer.

Ein Film nach dem Tagebuch von Dominik Richert, 1914-18.  
Es geht vom Bewegungskrieg zum Grabenkrieg in den Tagebuchseiten des junge Elsässers, der 1913 im Alter von 20 Jahren eingezogen wurde.  Er ist gleichzeitig eine der wenigen Stimmen, die damals gegen den Wahnsinn des Krieges protestierten.  Graumsame und bewegende Erlebnissse werden somit aus der Sicht eines überzeugten Pazifisten geschildert.  Szenen des sinnlosen Mordens werden mit idyllischen Landschaftbildern kontrastiert, wobei dem Beschauer klar gemacht wird, wieviel die Natur selbst in diesem Krieg gelitten hat.
In diesem Sinne wäre der Film auch als passendes Dokument dem Roman Im Westen nichts Neues zuzuordnen.
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1633 - MEINE FRAU MACHT MUSIK

Spielfilm der DEFA, 1958, Farbe, 85 Min.
Regie:  Hans Heinrich.  Mit Lore Frisch, Gitta Lind, Günther Simon, Evelyn Künnecke.

Nach zehnjähriger glücklicher Ehe beschließt Gerda Wagner, Hausfrau und Mutter zweier Kinder, eine Karriere als Schlagersängerin zu vesuchen.  Eine zufällige Begegnung der ehemaligen Gesangsschülerin, mit immer noch schöner Stimme, und dem umschwärmten italienischen Sänger Fabiani lässt den alten Traum wieder aufleben. Nun setzt sie alles daran, ihn zu verwirklichen - sehr zum Ärger ihres Gatten,  Leiter der Schallplattenabteilung eines Warenhauses. Ihn treibt die Eifersucht auf Fabiani anfänglich in die Schlaflosigkeit, später dann zum Alkohol.  Völlig betrunken erscheint er eines Tages in dem Varieté, in dem Gerda bereits große Erfolge feiert.  Als Gustl schließlich die Bühne betritt, ist die Aufregung perfekt...
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831 - MEINE FREUNDIN BARBARA

Spielfilm, 1937, S/W, 90 MIn.
Regie:  Fritz Kirchhoff.  Mit Grete Weiser, Paul Hoffmann, Arthur Schröder.

Komödie.  Um die Ehe eines zerstreuten Professors zu retten, mimt Kino-Platzanweiserin Barbara die Geliebte des betrogenen Mannes.  Dabei stiftet sie mit ihrem vorschnellen Mundwerk nur noch mehr Verwirrung.

Leidlich witzige Nostalgie.
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1893 -  MEINE FREUNDIN SIBYLLE

Spielfilm der DEFA, 1967, Farbe, 80 Min.
Regie:  Wolfgang Luderer.  Mit Rolf Herricht, Hans-Michael Schmidt, Eva-Maria Hagen, Helga Göring.

Hurtig ist ein schüchterner Hilfsreiseleiter, dessen Persönlichkeit nicht so recht zu seinem Namen passen will.  Trotzdem übernimmt er die Schwarzmeer-Route.  Die Voraussetzungen dafür sieben Sprachen, fundierte geographische Kenntnissse bringt er zwar nicht im entferntesten mit.  Dafür aber Freundin Sibylle.  Wie zu erwarten, herrscht bald das Chaos, und Hurtig gerät schwer ins Schwitzen. 
Beim DDR-Publikum, das von großen Reisen nur träumen konnte, war die bescheidene Globetrotter-Mär Ende der 60er Jahre ein großer Hit.
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908 - MEINE SCHWESTER MARIA

Dokumentation, Farbe, 2003, 91 Min.
Regie:  Maximilian Schell.

Maria Schell - ein bildschönes, begabtes Mädchen aus einer aussergewöhnlichen Künstlerfamilie; gefeierte Schauspielerin, Publikumsliebling - die einzigartige Weltkarriere einer deutschsprachigen, die über siebzig Kinofilme gedreht hat, in Hollywood an der Seite von ungezählten internationalen Stars und Spitzenregisseuren gearbeitet hat, oscarnominiert war... Ihr Leben ist der Stoff, aus dem Erfolgsbiographien sind: Amouren, Affären, Einsamkeit, verschmähte Liebe, Etntäuschungen, Schulden, Depressionen, Selbstmordversuche, die Unfähigkeit zu altern. Opfer geheuchelten Mitleids und Opfer ausbeuterischer Boulevardmedien: der bittere Ausklang eines Künstlerlebens...
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626 - MEINE STUNDE NULL

Spielfilm der DEFA, 1970, Farbe, 91 Min.
Regie: Joachim Hasler. Mit Manfred Krug, Anatoli Kusnezow, u.a.

1943 an der Ostfront. Der Berliner Arbeiter Kurt Hartung, jetzt Gefreiter, überlebt einen Bomebangriff, obwohl ihn sein Vorgesetzter Steckbeck mit dem Auftrag, einen Blindgänger zu entschärfen, beinahe ins Jenseits befördert hätte. Kurz darauf wird er, als Späher unterwegs, von einer russischen Patrouille gefangen genommen. In der Gefangenschaft gewinnt Hartung, ohnehin kein Nazisympathisant, neue Einsichten, vor allem die, dass man etwas tun muss, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Er übernimmt den Auftrag, zusammen mit zwei Russen einen deutschen Offizier zu entführen, um aus diesem militärische Informationen zu erpressen.  Das Unternehmen gestaltet sich zu einem halsbrecherischen, aber erfolgreichen Abenteuer, in dessen Verlauf die drei zu guten Freunden werden.
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1534 - MEINE TANTE, DEINE TANTE

Spielfilm, Farbe,1956, 95 Min.
Regie:  Carl Boese. Mit Theo Lingen, Georg Thomalla, Hans Moser, Hary Fuss, Oskar Sima, Elke Reschke.

Tommy, vorbestraft und arbeitslos, versucht sich als Kofferträger am Bahnhof ein bisschen Geld zu verdienen.  So trifft er auf Oscar, Theo und deren Koffer, die eigentlich der Kabarettistin Lola gehören.  Dummerweise trägt ihnen Tommy die falschen Koffer mit Damenkleidern ins Hotel und ist damit mittendrin in einem räuberischen Komplott.  Die Herren, zu denen sich noch als dritter ein gewisser Harry gesellt, planen die Stadtbank auszurauben.  Sie möchten die darüber liegende Wohnung mieten, die zwei abwesenden Afrika-Forschern gehört und von Diener Gippner gehütet wird.  Erst als Tommy und zwei der Ganoven als falsche Damen erscheinen und mit Geld winken, lässt sich Gippner erweichen.  Doch kaum haben sie sich einquartiert und mit den Vorbereitungen für den großen Coup begonnen, kehren die beiden Forscher zurück, samt Mr. Charly, dem neugierigen Schimpansen.  Tommy, der dank guten Zuredens seiner Bekannten, Fräulein Helga, die Bankräuber der Polizei übergeben will, muss nun wohl oder übel als Lockvogel für die beiden Afrika-Forscher dienen und sie in einer Bar unterhalten.  Oscar und Theo steigen währenddessen in die Bank ein und knacken den Tresor - ein Abenteuer, das sich auch Mr. Charly nicht entgehen lässt...
DVD2
 

1341 - MEINE TOCHTER UND ICH

Spielfilm, 1963, Farbe, 90 Min.
Regie:  Thomas Enge.  Mit Heinz Rühmann, Eckart Dux, Gustav Knuth, Gertraud Jesserer.

Seit dem Tod seiner Frau geht für den Zahnarzt Dr. Stegemann nichts mehr ohne seine Tochter und Assistentin Biggi. Als sie ihm mitteilt, in nur sechs Wochen einen seiner Patienten heiraten zu wollen, spielt der egoistische Vater verrückt.  Erst schnüffelt er dem integren Bräutigam hinterher, dann gibt er vor, dem Suff verfallen zu sein.  Lässt sich der aufgebrachte Zahnklempner durch seinen Freund Dr. Walther zur Räson bringen?  Das turbulente Vater-der-Braut-Geplänkel ist zwar witziger als eine Zahnwurzelbehandlung, aber dennoch muss das namhafte Starensemble in vielen Szenen durch die reinste Ideenödnis trampeln.
DVD2

323 - MEINEIDBAUER, DER

Spielfilm, 1956, Farbe, 100 Min.
Regie: Rudolf Jugert. Mit Heidemarie Hatheyer, Carl Wery, Hans von Borsody, Christiane Hörbiger.

Ein Tiroler Bauer, der nach der Vernichtung eines Testaments und nach einem Meineid vor Gericht den Hof an sich gerissen und die Erben geprellt hat, geht, als die Wahrheit herauskommt, an seinem Gewissen zugrunde. Die geschickte Neuverfilmung des Bühnenstücks von Ludwig Anzengruber betont die Vorgeschichte, wie es seinerzeit zum Meineid des alten Bauern kam. Nach einem Zeitsprung von zehn Jahren setzt sich dann ein junges Liebespaar über Hass und Schuld der älteren Generation hinweg.
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178 - MEINES VATERS PFERDE (1. TEIL - Lena und Nicoline)

Spielfilm, 1953, S/W, 94 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Mit Curd Jürgens, Eva Bartok, Martin Benrath.

Teil Eins: Lena und Nicoline. Nach dem Roman von Clemens Laar. Ein Generationsdrama. Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Körperlich wie seelisch schwer gezeichnet kehrt Jürgen aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Hause. Er hat keine Lust zum Leben mehr und es gibt nur eine Hoffnung, ihn aus seiner Lethargie zu reissen: Die junge Nicole soll ihm das Tagebuch seines Vaters vorlesen, der auch immer wieder vor dem Nichts stand--und doch den Kampf jedes Mal wieder aufnahm. Den Kampf immer wieder aufnehmen musste Curd Jürgens mit Eva Bartok. Ihre Skandal- und Prügelgeschichten gingen damals durch jedes Blatt in Mitteleuropa. Curd war an der Schwelle einer internationalen Karriere, und die nicht sehr talentierte Ungarin konnte nur auf eine Art konkurrieren: quer durch die Betten Europas. Und das konnte mit dem egozentrischen Curd ja nicht lange gut gehen!
PAL (Auch unter DVD2 unter Nummer 1671 im Archiv)
 

179 - MEINES VATERS PFERDE (2. TEIL - "Seine dritte Frau)

Spielfilm, 1953, S/W, 96 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Mit Curd Jürgens, Eva Bartok, Martin Benrath.

Die Geschichte des Vaters wird fortgesetzt, dessen Schicksal sich noch nach seinem Tode mit dem von Jürgen verknüpft. "Der Film, der zugleich spannende Lebensgeschichte und bewegendes Zeitdokuument ist und mit hervorragender Kameraarbeit und ausgezeichneten darstellerischen Leistungen überzeugt."
PAL  (Auch unter Nr. 1671 DVD2 - "Seine dritte Frau" im Archiv).
 

440 - MEISTERDETEKTIV, DER

Spielfilm, 1933, S/W, 90 Min.
Regie: Franz Seitz.  Mit Weiß Ferdl, Hans Stüwe, Ris Waldau, u.a.

Eine Kriminalkomödie.
Hitlers bevorzugter Komiker, Weiss Ferdl, spielt einen schnauzbärtigen Kanzleivorsteher in einem Anwaltsbüro.  Sein Wahlspruch lautet:  "90% aller Menschen sind Verbrecher", und aus diesem Grunde schon lässt er seine hübsche Nichte Betty nicht aus den Augen und aus dem Haus.  Doch Not macht erfinderisch und Betty gelingt es, eine geheime Telefonverbindung mit ihrem Hausnachbarn Fritz, einem Eishockeyspieler, herzustellen.  Die Mannschaft soll nun einige Spiele in Garmisch absolvieren und Betty soll unbedingt mit der Gruppe reisen, schon um Fritz besser kennen zu lernen.  Soweit der Plan.  Was macht man aber mit dem Aufpasser Jakob Hase?  Fritzens bester Freund Max hat eine Idee:  Eine Zeitungsnotiz über eine verschwundene Millionärstochter aus Chicago dient als Vorwand, den Kanzleivorsteher Hase als Privatdetektiv zu engagieren.  Dieser ist natürlich Feuer und Flamme für den Plan, zumal es sich auch um eine schöne Summe als Belohnung nach volbrachter Tat handelt.
Die Eishockeymannschaft fährt mit Betty nach Garmisch und gibt sich dem nachgereisten Hase als Gangsterbande "Schwarze Hand" aus.  Dabei stellt sich Herr Hase ganz als Hasenfuß heraus und verkleidet sich gar als Zimmermädchen, um der Bande zu entkommen.  Aber schließlich entdeckt er Betty und ihren Fritz im Hotel, auch die verschollene Amerikanerin taucht auf und verliebt sich in Max, und so endet auch diese Komödie in eitel Wohlgefallen.
In einer kleinen Rolle als Frl. Holzapfel:  Therese Giehse!
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222 - MELROSE PLACE

Amerikanische Fernsehserie, deutsche Sprache. Farbe, 120 Min.
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790 - MENSCHEN AM SONNTAG

Spielfilm, 1929, S/W, 85 Min.
Regie:  Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer, Rochus Gliese. Mit Brigitte Borchert, 
Erwin Splettstößler, Christl Ehlers, u.a.

Vier spätere Hollywood-Regisseure betrachteten die Berliner bei ihren Freizeitvergnügen.  Ein hervorragendes Zeitdokument.
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175 - MENSCHEN IM STURM

Spielfilm, 1941, S/W, 80 Min.
Regie: Fritz Peter Buch. Mit Olga Tschechowa, Gustav Diessl, u.a.

In einer Zeit, in der deutsche Truppen osteuropäische Völker drangsalierten, handelt der Film von einer deutschen Minderheit, die von serbischen Unmenschen brutal unterdrückt wird. Der Film ist quasi eine Rechtfertigung des Balkanfeldzugs von 1941. Vera will nichts davon wissen, wie Deutsche aus ihren Häusern geholt werden denn sie und ihr Mann unterhalten gute Kontakte zu serbischen Militärs. Das macht sie in den Augen ihrer Tochter zu einer Frau, die nicht weiss, wo sie steht. Doch der Film erzählt natürlich auch von einer Wandlung: die Wandlung von einer Opportunistin zu einer Heldin. Für die kosmopolitischen Ansichten ihres Mannes hat sie auf einmal kein Verständnis mehr. Nachdem durch ihre Hilfe eine Gruppe von Kindern sicher über die Grenze gelangt, wird sie entlarvt und angeschossen. Schwer verletzt, flieht sie mit ihrer Tochter Richtung Deutschland. "Wir fahren in die Heimat," sind ihre letzten Worte. In Anbetracht des Konflikts in den Balkanländern der letzten Jahre ist die Haltung Nazi-Deutschlands dieser Jahre sehr aufschlussreich.
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1284 - MENSCHEN OHNE VATERLAND

Spielfilm, 1937, S/W, 100 Min.
Regie:  Herbert Maisch.  Mit Willy Birgel, Willy Fritsch, Maria von Tasnady, Grethe Weiser.

"Zwischen dem Bolschewismus und dem deutschen Reich steht nur eine Mauer:  die Deutschen im Baltikum,"  heisst es gleich zu Anfang des Films.  Mit den Deutschen im Baltikum sind Reste des Freikorps gemeint, die sich in Lettland gegen einen möglichen Ansturm der Bolschewiken  eingeschantz haben.  Ihre Mitglieder sind unglücklich:  Die Heimat braucht sie nicht mehr und man hat Versprechungen, die man ihnen gemacht hat, scheinbar auch vergessen.  In dieser Atmosphäre spielt sich die Dreiecksgeschichte eines Oberleutnants Malzach, eines zwielichtigen Barons und eines Flüchtlings aus Petersburg ab.  Grethe Weiser darf dazu einige schmissige Liede vortragen und ihre hübschen Beine zeigen.  "In der Heimat, in der Heimat, da gibt's ein Wiederseh'n" singen die Soldaten am Ende des Films.
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1208 - MENSCHEN UND STRAßEN

NOCH KEINE BESCHREIBUNG

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441 - MENSCHEN VOM VARIETÉ

Spielfilm, 1939, S/W, 83 Min.
Regie: Josef von Baky.  Mit La Jana, Attila Hörbiger, Karin Hardt, u.a.

Der Artist Keats hat seine Frau Silvia Castellani an den Kunstschützen Jack Carey verloren.  Zwar hat Carey Silvia nicht geheiratet, aber er hat sie als Partnerin gewonnen.  Der Zufall führt nun Keats, Silvia und Carey für ein Engagement im Coloseum-Varieté zusammen.  Carey ist Silvias überdrüssig geworden und sucht nach Ersatz.  Silvia spürt dies und zwischen beiden kommt es zu heftigen Szenen. Drei Schwestern, die hier ebenfalls auftreten, Alice, Gloria und Ruby, werden Zeugen der Auseinandersetzungen.  Gloria, die Carey als Künstler schon lange verehrt, bewirbt sich um die neue Assistentenrolle.  Sie soll die Stelle nur dann erhalten, wenn ihre Schwestern zustimmen.  Diese verbieten ihr aber, die Stelle anzunehmen.  Sie fürchten um ihren Ruf, da Carey als Schürzenjäger gilt.  Am nächsten Abend kommt es zu einem Unfall auf der Bühne.  Bei der neuen Nummer wird Silvia von Carey angeschossen.  Unter dem Verdacht, Silvia beseitigen zu wollen, beschuldigt sich Gloria selbst, die Tat begangen zu haben.  Als Silvia aus ihrer Ohnmacht erwacht, bestätigt sie, dass sie selbst die Waffe von Carey scharf geladen hatte, um sich von ihm erschießen zu lassen.  Ein Leben ohne ihn glaubt sie nicht ertragen zu können. Schließlich trennt sie sich von Carey und kehrt reumütig zu ihrem Mann Keats zurück.
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582 - MERCEDES - MON AMOUR

Spielfilm, Deutschland/Frankreich/Türkei, 1997, Farbe,95 Min.
Regie:  Bau Okan.  

Drei Jahre hat der aus Anatolien eingewanderte Bayram in München die Straßen gekehrt. Drei Jahre hat er jede übrige Mark gespart, um sich eine Luxuslimousine, Marke Mercedes Benz, Typ 350SE zu kaufen. Nun sitzt er endlich in seinem Traum aus Blech und Chrom und fährt in die Heimat, wo er sein Schmuckstück vorführen und seine Braut abholen möchte. Bis zur türkischen Grenze geht alles gut, doch dann beginnt der Ärger.

Der Züricher Filmemacher hat nach dem Roman "Die zarte Rose meiner Sehnsucht" von Adalet Agaolu ein eindringliches Porträt geschaffen. Sensibel zeichnet er die Existenz eines Menschen zwischen zwei Kulturen, zwischen Traum und Realität nach.  Dennoch lässt er es an Humor nicht mangeln. In der Dramaturgie spielt der Film zum einen auf die tiefe Bindung der früheren "Gastarbeiter" zu ihrem Heimatland an, gleichzeitig aber beschäftigt er sich aber auch mit der großen Bedeutung der Herkunft der Eltern für ihre deutsch-türkischen Kinder.
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442 - MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROßSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT

Spielfilm, 1998, Farbe, 85 Min.
Regie: Marc Rothemund.  Mit Christoph Waltz, Ann-Kathrin Kramer, u.a.

Was Sie schon immer über das Paaren wissen wollten. Chaly kommt durch Zufall an den Ferrari seines Verlegers. Seine Ex - Manuela, verliebt sich in Sven, den vermeintlichen Entführer ihres Babys. Der wiederum hatte sich das Baby nur "ausgeliehen", um einen besseren "Anmachefaktor" zu haben. Birgit bekommt als Belohnung von Sven eine Freikarte fürs Fitnessstudio, woe sie Jimmy kennenlernt. Die spießige Cornelia lernt beim Shopping die exaltierte Hilde kennen. gemeinsam klauen sie Charlys Ferrari, während Cornelias Sohn sich auf sein "erstes Mal" vorbereitet. Zugegeben, die Verwirrung ist groß, doch letztlich geht es nur um das eine Thema... und den Mambo.
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1727 - MERRY CHRISTMAS

Spielfilm, 2006, Farbe, 111 Min.
Regie:  Christian Caron.  Mit Diane Krüger, Benno Fürmann, Guillaume Canet, Daniel Brühl.

Weihnachten 1914, an der Westfront in Nordfrankreich.
Französische, britische und deutsche Truppen hoffen nach monatelanger Kriegsführung auf ein Ende des Tötens.  Schließlich verständigen sich die einfachen Soldaten auf beiden Seiten der Schützengräben auf einen inoffiziellen Waffenstillstand am Weihnachtsabend.  Die Verbrüderung mit dem Feind alarmiert schließlich die Heeresleitungen.
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1655 -- MESCHUGGGE

Spielfilm, 1998, Farbe, 104 Min.
Regie Dani Levy.  Mit Maria Schrader, Dani Levy, Nicole Heesters, Lukas Ammann.

Als die in New York lebende Lena im Flur eines Hotels eine Frau in einer Blutlache findet, ahnt sie nicht, dass sich damit ihr ganzes Leben verändern wird.  Verstört alarmiert sie den Notarzt und begleitet die Schwerverletzte ins Krankenhaus, wo sie schon nach kurzer Zeit stirbt.  Lena ist völlig am Ende.  Als jedoch David, der Sohn der Toten, plötzlich vor ihr steht, ist es Liebe auf den ersten Blick.  In der Hitze von New York erleben beide eine leidenschaftliche Affaire, voller Geheimnisse und knisternder Erotik.  Doch David lässt der plötzliche Tod seiner Mutter keine Ruhe.  War es ein Unfall, oder kaltblütiger Mord?  Gemeinsam mit Lena und dem zwielichtigen Anwalt Kaminski versucht er, die Wahrheit aufzuspüren.  Doch die Wahrheit ist unglaublicher als jede Lüge, denn alle Spuren führen in die düstere Vergangenheit von Lenas jüdischer Familie...

Ein aufregender und abgründiger Liebesthriller, der mit atempberaubendem Tempo und nervenzerreissender Spannung die dunkelsten Stunden deutscher Geschichte genial mit der Gegenwart verbindet.
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80 - MESSER IM KOPF

Spielfilm, 1978, Farbe, 100 Min.
Regie: Reinhard Hauff. Mit Bruno Ganz.

Dieser Film ist in der Form eines politischen Kriminalfilms gedreht. Ein Mann wird während einer Razzia von einem Polizisten geschossen und verliert sein Gedächtnis. Er muss wieder von vorn anfangen, kann dass aber nur, wenn er wieder zum Tatort zurückkehrt und den Polizisten mit seiner eigenen Gewalt konfrontiert. Der Film behandelt die Frage des politischen Terrorrismus.
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730 - METROPOLIS

Stummfilm, 1926, S/W, 150 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Gustav Froehlich, Brigitte Helm, Alfred Abel, Heinrich George, u.a.

Diese rekonstruierte und mit neuer Musik versehene Fassung wurde 2001 bei den Berliner Filmfestspielen uraufgeführt. (Leider nicht die beste Bildqualität bei diesem Video).

Der Erfinder Rotwang und der Industriemagnat Fredersen lieben dieselbe Frau.  Sie entscheidet sich für den Industriellen, gebiert ihm einen Sohn und stirbt.
Jahre später regiert Fredersen in der oberen Stadt der Reichen und Sorglosen, während Rotwang ein kleines Haeuschen in der unteren Stadt zwischen Arbeitern und Armen bewohnt.  Fredersens Sohn, Freder, lebt in Luxus und ist Liebling vieler schöner Frauen, bis er eines Tages das Abeitermädchen Maria entdeckt. Auf seiner Suche nach ihr findet er sich plötzlich in den unterirdischen Fabrikhallen, wo die anonymen Arbeiter wie Automaten ihren schweren Dienst an den Maschinen verrichten. Freders Forderungen nach menschlicheren Arbeits-und Lebensbedingungen fallen bei seinem Vater auf taube Ohren. Eines Tages mischt sich Freder unter die Arbeiter und hört mit ihnen den Reden Marias zu, die eine gewaltlose Revolution fordert. Auch Fredersen hört ihrer Rede aus einen Versteck zu und gibt Rotwang den Auftrag, einen künstlichen Menschen mit dem Aussehen Marias zu schaffen, dem es gelingt, die Arbeiter aufzuwiegeln. So will Fredersen wieder totale Kontrolle über seine Arbeiter erlangen.  Es kommt aber ganz anders als erwartet.  Die Arbeiter verlassen die Maschinen.  Chaos entsteht.  Lichter verlöschen und Wasserrohre platzen und überschwemmen die Arbeiterwohnungen.  Die entfesselten Arbeiter verbrennen die falsche Maria, während die echte Maria zusammen mit Freder die Arbeiterkinder vor dem steigenden Wasser rettet.  Doch es kommt zu einem guten Ende.  Freder (das Herz) vermittelt zwischen seinem Vater (dem Kopf) und dem Arbeiterführer (der Hand).  Es wird einen menschlichen Kapitalismus geben.
Der New Yorker schrieb dazu: "Fritz Lang's 1927 pop-visionary epic has always been, from sequence to sequence, a milestone of precision craftmanship on a gargantuan scale.  No director has ever raised so many shivers from choreographing geometric hordes of extras...and with his subplot, the picture operates as a proto-noir suspense film, as well as a mad-scientist extravaganza and an all-out disaster flick. (M.S. July '29).
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692 - MICHAEL KOHLHAAS, DER REBELL

Spielfilm, 1969, Farbe, 99 Min.
Regie:  Volker Schlöndorff. Mit David Warner, Anna Karina, u.a.

Film nach der bekannten Novelle von Heinrich von Kleist.

Michael Kohlhaas wird wegen zweier Pferde, die ihm der Junker von Tronka als Pfand abgenommen hat und hungern ließ, zum Rebellen. In seinem Prozess gegen den Junker wird ihm sein Recht nicht zuerkannt.  Der verbitterte Kohlhaas mobilisiert die Bauern und brennt das Schloss des Junkers nieder.  Seine Frau Elisabeth will den Fall dem Kurfürsten in Dresden vortragen, gerät aber unter die Hufe eines Pferdes und wird getötet.
Später sieht Kohlhaas die Sinnlosigkeit seines gewaltsamen Vorgehens ein, wird aber in den Kerker geworfen und zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung und die Befreiung seiner Pferde fallen - ganz nach dem Kleist'schen Paradox - zusammen. 
Dies war der erste "internationale Großfilm" eines Regisseurs des 'Jungen Deutschen Films.'
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1220 - MILCHWALD

Spielfilm, 2004, Farbe, 87 Min.
Regie:  Christoph Hochhäusler.  Mit Judith Engel, Horst-Günter Marx, Miroslaw Baka. u.a.

Ein Märchen in Angst und Farbe.
Es war einmal.... Auf dem Weg zum Einkaufen ins nahe gelegene Polen setzt Sylvia ihre beiden aufsässigen Stiefkinder Lea und Konstantin aus.  Nach ihrer Rückkehr bringt es Sylvia nicht über sich, ihrem Mann, dem Vater der  Kinder, die Wahrheit über ihr Fernbleiben zu gestehen.  Die Kinder treffen auf einen herumreisenden Polen, der verspricht, sie nach Hause zu bringen.  Währenddessen macht sich der ahnungslose Vater mit der Stiefmutter auf die Suche nach den vermeintlich entführten Kindern...

"Ein überragender Film" - Die Zeit.
"Der beste deutsche Film der Berlinale 2003".  Le Monde.
DVD2
 

443 - MILLIONÄR, DER

Spielfilm, 1944/45, S/W, 79 Min.
Regie: Robert A. Stemmle.  Mit Hans Moser, Annie Rosar, u.a.

Seit 25 Jahren trägt Leopold Habernal nicht nur pflichterfüllt die Post aus, er nimmt auch täglich Anteil an Freud und Leid seiner Mitmenschen. Eine Erbschaft macht ihn über Nacht zum Millionär. Alle denken, dass er jetzt den Dienst quittieren wird. Bloß Habernal denkt gar nicht daran, seine verschlissene Tasche an den Nagel zu hängen. Aber das Unverständnis der Leute, das Misstrauen, der Neid und die Bittstellerei machen ihm fortan das Leben schwer.
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1109 - MINISTERIUM FÜR STAATSSICHERHEIT, DAS

TV-Dokumentation, 2002, 90 Min.
Regie:  Christian Klemke, Jan N. Lorenzen.

Alltag einer Behörde die Stasi der DDR.
"Ich lasse mich nicht kriminalisieren," meint einer der nun früheren Stasi-Offiziere, die hier vor der Kamera plaudern: über ihren Chef  Erich Mielke, über die Anwerbung von Spitzeln, über "Erfolgserlebnisse" beim Verhör.  Die Regisseure lassen sie einfach reden.  So entlarven sich die Täter selbst.
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32a - MINNA VON BARNHELM

Theaterverfilmung, Farbe, 120 Min.
Regie: Franz Peter Wirth. Mit Reinhild Solf, Frank Hoffmann, Wega Sahnke, Werner Kreindl.

Klassische Komödie von G. E. Lessing, die in Hamburg 1767 aufgeführt wurde. Das Stück steht bis heute auf den Spielplänen der deutschen Bühnen. Die Stärke des Stückes liegt in den Charakteren und im Dialog. "Die Anmut und Liebenswürdigkeit der Sächsinnen überwindet den Wert, die Würde, den Starrsinn der Preussen." (Goethe, "Dichtung und Wahrheit," 7. Buch.). 
Diese Bühnenverfilmung ist einmalig!
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125b - MINNA VON BARNHELM

Theaterverfilmung, 1993, Farbe, 120 Min.
Regie: Harald Clemen.

Nach der beliebten Komödie von G.E. Lessing (siehe auch Nummer 32a für Details). Es spielt das Ensemble des Stadttheaters Basel. Dieses Wirtshaus und ihre Figuren sind in dieser Inszenierung wirklich heruntergekommen. Das Milieu erinnert an Gorkis "Nachtasyl" und vermeidet mit Absicht den gebräuchlichen Komödienten, den man von anderen Aufführungen des Stückes gewohnt ist. Diese Menschen haben einen schrecklichen Krieg erlebt und sind ohne alle Hoffnung. Interessant ist ein Vergleich mit der charmanten Inszenierung auf der Kasette 32a.
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324 - MINNA VON BARNHELM

Theaterverfilmung der DEFA, 1962, Farbe, 103 Min.
Regie: Martin Hellberg. Mit Marita Böhme, Otto Mellies, Christel Bodenstein, Johannes Arpe, Manfred Krug.

Inhalt: siehe oben. Uninspirierte Verfilmung des Klassikers.
PAL  (Auch unter Nr. 1756 als DVD2 im Archiv)


767 - MIR NACH, CANAILLEN

Spielfim der DEFA, 1964, S/W, 95 Min.
Regie:  Ralf Kirsten.  Mit Manfred Krug, Carola Braunbock, u.a.

Presussen 1730:  Der König schickt seine Mannen auf die Suche nach neuen Rekruten.  Die "Hannoversche Bauerncanaille" Alexander erfüllt alle Voraussetzungen.  Das Schlitzohr bekniet den Rekrutierungsoffizier so lang, bis er in dessen "royale" Familie aufgenommen und mit Dukaten beschenkt wird.  Auch das bezaubernde Töchterlein soll in seinen Besitz wechseln....
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1515 - MISSBRAUCHTEN LIEBESBRIEFE, DIE

Spielfilm, CH, 1940, S/W, 85 Min.
Regie:  Leopold Lindtberg.  Mit Alfred Rassner, Ann-Marie Blanc, Else Attenhofer, Heinrich Gretler.

Nach der Erzählung von Gotfried Keller.

Kaufmann Störteler gerät durch seine Passion für Literatur auf Abwege, die seine Ehe ruinieren. 

Der österreichische Regisseur Leopold Lindtberg, der durch  seine Nachkriegsfilme  ("Die vier im Jeep") Lob und Preise erntete, wäre am 1. Juni 2003 100 Jahre alt geworden....
DVD2


1027 - MIT HIMBEERGEIST GEHT ALLES BESSER

Spielfilm, A, 1960, Farbe, 100 Min.
Regie:  Georg Marischka.  Mit O.W. Fischer, Marianne Koch, Jackie Lane, Petra Schürmann.

Nach einem Roman von Joh. Mario Simmel.  Sommer 1945:  Der Krieg ist vorbei, Deutschland liegt in Trümmern.  Philipp Kalder will sich eine neue Existenz aufbauen.  Ausgestattet mit gefälschten Papieren und einer geklauten US-Uniform, versucht er in Frankfurt den großen Reibach zu machen.  Mit Raffinesse arbeitet er sich bis ganz nach oben.  
O.W. Fischer verleiht der Verfilmung des Simmel-Romans ironische Tiefe.
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1435 - MIT MIR NICHT, MADAME

Spielfilm der DEFA, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Roland Oehme.  Mit Rolf Römer, Annekathrin Bürger, Rolf Herricht, Manfred Krug. 

Der Journalist Thomas Ahrens reist zu einem internationalem Modefestival.  Doch statt seiner Arbeit nachgehen zu können, muss er sich seiner Haut erwehren.  Denn er wird mit einem französischen Couturier verwechselt, den die Konkurrenz aus London und Rom ausschalten will.  Clever entkommt Thomas den Angriffen - selbst als die englischen "Gentlemen" ihren weiblichen Boss ins Gefecht werfen.  Aber wird es ihm auch gelingen, den echten Franzosen vor seinen finsteren Konkurrenten zu bewahren?
DVD2


1849 - MITGIFT (MitGift)

Spielfilm, 1976, Farbe, 100 Min.
Regie:  Michael Verhoeven.  Mit Senta Berger, Marioa Adorf, Ron Ely, Helmut Qualtinger, Elisabeth Flickenschild.

Um ihre Ehe mit einer fetten Erbschaft zu segnen, haben Alice (Senta Berger) und Edgar (Mario Adorf) einen Mord begangen.  Nun sind sie reich, aber nicht glücklich.  Seit der Tat nagt böses Misstrauen an ihrer Beziehung.  Die schöne Alice tröstet sich mit dem Wissenschaftler Kurt.  Das veranlasst Edgar, erneut einen tödlichen Plan zu schmieden.  Aber da ist er nicht der einzige...
DVD2


1432 - MODEL BIANKA

Spielfilm der DEFA, 1951, S/W, 83 Min.
Regie:  Richard Groschopp.  Mit Gerda Falk, Fritz Wagener, Karl Hellmer.

Der Streit um ein Kleidermodell trübt die Urlaubsstimmung von Jochen und Gerd.  Dabei könnte es so nett sein, denn die beiden unrechtmäßigen "Trägerinnen" des Modells, Ursel und Hilde, gefallen ihnen.  Sie gehören zum Konkurrenz-Unternehmen "Berolina", während die jungen Männer, von denen die Modelle stammen, vom "Saxonia" -Werk sind.  Wieder zu Hause, wird ihnen die Unsinnigkeit ihres Streits bewusst.  Beide beschließen daraufhin, sich auf der Leipziger Messe mit den Frauen zu versöhnen...
DVD2


1743 - MOMELLA - EINE FARM IN AFRIKA

Doku-Drama, 2006, Farbe, 90 Min.
Regie:  Bernd Reufels.  Mit Christine Neubauer, Frank Behnke, Horst Janson.

Das zweiteilige Doku-Drama erzählt die schillernde Lebensgeschichte einer starken Frau, der es zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelingt, den Traum von der Farm in Afrika zu leben.  Die Schlesierin Margarete Trappe muss um die Erfüllung dieses Traumes jedoch über 50 Jahre immer wieder neu kämpfen.
1907 wandert die 23-jährige nach Ost-Afrika aus, und baut dort mit ihrem Mann in der damaligen deutschen Kolonie die Farm "Momella" auf.  Als Großwildjägerin, Wildhüterin und Busch-Ärztin wird sie in ihrer neuen Heimat zum Mythos.  Doch die Weltgeschichte beeinflusst das Leben am Kilimandscharo immer wieder.  Ihre deutschen Wurzeln werden ihr zum Verhängnis.  Zweimal muss sie die Farm neu aufbauen.  Aber sie gibt nie auf.  Als sie 1957 auf Momella stirbt, steht drei Tage lang eine Elefantenherde vor der Tür.  Eine der vielen Legenden, die sich um ihr Leben ranken - Geschichten, die in Ost-Afrika noch heute erzählt werden.
DVD2
 

325 - MONPTI

Spielfilm, 1957, Farbe, 98 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Romy Schneider, Host Buchholz, Mara Lane, Boy Gobert.

Diese intensive Liebesgeschichte, nach dem gleichnamigen Roman von Gabor von Vaszary, ist gekonnt inszeniert und bezaubert durch den Charme seiner Hauptdarstellerin Romy Schneider.
Die Begegnung der 17-jährigen Weise Anne-Claire mit einem ungarischen Maler entwickelt sich zu einer unbeschwerten und doch tragisch endenden Liebe. In der Spielerei des Flirts lügt die zurückhaltende Anne-Claire Montpi vor, aus einer wohlhabenden und fürsorglichen Familie zu stammen. Montpi erfährt die Wahrheit und schlägt Anne-Claire. Verzweifelt versucht das Mädchen diese Liebe mit allen Mitteln zu retten.
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1635 - MOORHUND, DER

Spiel/Märchenfilm der DEFA, 1960, Farbe, 75 Min.
Regie:  Konrad Petzold.  Mit Günther Simon, Rolf Ripperger, Peter Sturm, Elfriede Florin.

Klaus verbringt die Ferien bei seinem Vater.  Mit dem jüngeren Freund Fritzchen streift er durch die Wälder - auf der Suche nach dem geheimnisvollen Moorhund. Sie entdecken eines Tages einen eingesperrten Schäferhund und gewinnen sein Zutrauen.  Bei einem mysteriösen Pfiff verschwindet das Tier.  Klaus' Vater ahnt die Zusammenhänge und unternimmt eine Suchaktion, der sich die Kinder heimlich anschließen.  Schließlich finden sie den Hund und erleben eine Überraschung...
DVD2
 

85a - MÖRDER SIND UNTER UNS, DIE

Spielfilm, 1946, S/W, 87 Min.
Regie: Wolfgang Staudte. Mit Hildegard Knef, Wilhelm Borchert und Anderen.

Der erste Nachkriegsfilm der DEFA, unter russischer Lizenz im zerbombten Berlin gedreht. Staudte und sein Kameramann Friedl Behn-Grund knüpften mit Absicht an die Filmtechnik der zwanziger Jahre an, d.h. starke schwarz-weiss Kontraste, schiefe Perspektiven und Schatten. Überhaupt hat der Film etwas von einem Kriminalfilm, denn der Heimkehrer sucht einen Mörder, der ein ganzes polnisches Dorf vernichten liess. Es ist somit der erste Film, der sich mit der Nazi-Vergangenheit auseinandersetzt. Dieses Genre wurde auch als "Trümmerfilm" bezeichnet. Dieser Film hat viele bemerkenswerte Eigenschaften, nicht zuletzt wegen des eindrucksvollen Spiels von Hildegard Knef, und wurde bis 1951 von 5 Millionen Zuschauern gesehen.
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199b - MÖRDER UND SEIN KIND, DER

Fernsehfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie: Matti Geschoneck. Mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle.

In den Dünen an der Nordsee vergewaltigt und tötet Martin B. ein 8-jähriges Mädchen. Seine dominierende Mutter ist vor einigen Wochen gestorben und es scheint, daß ihr Tod Martins Triebe ausgelöst hat. Er fährt nach Düsseldorf zurück und zieht mit seinem Bruder, einem Gehbehinderten, in ein elegantes Penthouse ein. Aber immer wieder treibt es ihn, nachts auf den Straßen nach Opfern zu jagen. Tagsüber hat er eine gutbezahlte Stellung in einer Werbeagentur. Noch begehtt er einige Morde und immer an 8 - 12jährigen Mädchen. Eines Abends auf einer Party trifft er Sonja, eine junge Krankenschwester, die auch ein kleines, hübsches Mädchen hat, und heiratet sie. Und nun wird es sehr spannend und das Ende wird nicht verraten.
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1372 - MÖRDERIN, DIE

Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Christian von Castelberg.  Mit Suzanne von Borsody, Ann-Kathrin Kramer, Jürgen Hentsch.

Psychologin Mertens soll ein Gutachten über die Mörderin Marga Nielsen erstellen.  Erste Gespräche bestätigen Mertns' Vorurteile.  Als sie allerdings in Margas Umfeld recherchiert, erscheint der Fall in einem völlig neuen Licht.
DVD2
 

220e - MONTY PYTHON'S FLYING CIRCUS

1971, Farbe, 60 Min.

Die beliebte englische Fernsehserie auf englisch mit deutschen Untertiteln.
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201a - MONTY PYTHON'S FLYING CIRCUS

1975, Farbe, 90 Min.

Monty Python präsentiert die "Wunderbare Welt der Schwerkraft."
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1180 - MORAL DER RUTH HALBFASS, DIE

Spielfilm, 1972, Farbe, 89 Min.
Regie:  Volker Schlöndorff.  Mit Senta Berger, Helmut Griem, Peter Ehrlich, Margarete von Trotta.

Erich Halbfass ist Fabrikant von Miderwaren, seine Frau Ruth sieht glänzend aus, ihr Töchterchen Aglaia drückt noch die Schulbank. Doch während Erich selbstzufrieden in seinem Swimming Pool plantscht und Melodien von Richard Tauber und Joseph Schmidt schmettert, trifft sich Ruth mit Franz Vogelsang, Aglaias Zeichenlehrer.  Das einzige wirkliche Opfer dieser Affäre, Franz Vogelsangs Frau Doris, wird Erich schließlich gefährlicher als die von dem Lehrer auf ihn angesetzten Mörder.   Sie ist es, die ihn niederschießt.  Erich erholt sich wieder, Doris aber erhängt sich im Gefängnis.  Erich und Ruth fahren nach Spanien.
"Wenn Straub der Godard des deutschen Films ist (oder war), dann ist Schlöndorff sein Chabrol." (John Sanford:  The New German Cinema.


795 - MORGENROT

Spielfilm, 1933, S/W, 80 Min.
Regie:  Gustav Ucicky.  Mit Rudolf Forster, Adele Sandrock, Camilla Spira.

Gestern war Rudof Forster noch Mackie Messer in Pabst's Dreigroschenoper, heute, im Jahr der Machtübernahme Hitlers, ist er Kapitän eines U-Boots im Ersten Weltkrieg, der Sätze von sich gibt wie:"Zu leben verstehen wir Deutschen vielleicht schlecht, aber sterben können wir jedenfalls fabelhaft."
Der Film beginnt an einem Abend vor dem Auslaufen des U-Boots, an dem die Mannschaft noch einmal zusammen mit Freundinnen und Verwandten feiert.  Am nächsten Morgen geht alles an Bord um "Engländer zu jagen." Bald torpedieren sie auch einen großen britischen Truppentransporter.  Ihre Nähe wird von den Briten bemerkt, das U-Boot wird von einem feindlichen Kreuzer aufgefunden und schwer beschädigt.  Es gibt 21 Tote.  Nun sind noch zehn Mann übrig.  Aber es gibt nur acht Tauchretter.  Das Boot füllt sich langsam mit Wasser und der Sauerstoffvorrat geht zu Ende.Nach einer Arie von großen, patriotischen Reden opfern sich die Matrosen Paul und Fips durch Selbstmord.  Der Rest der Mannschaft mit Kapitän  wird von einem norwegischen Frachter gerettet.

Die historischen Umstände bei der Uraufführung des Films im Berliner UFA-Palast, im April 1933, verdienen erwähnt zu werden.  Es war die erste Filmpremiere nach der Machtübernahme, der Hitler und Goebbels beiwohnten.  Die ganze Nazi-Prominenz war ebenfalls anwesend und spendete großen Beifall. Die Darstellerin der Grete, Camilla Spera, bekam einen großen Kranz mit der Aufschrift "Der Darstellerin der deutschen Frau..." und ein paar Tage später hatte sie Arbeitsverbot.  Sie war deutsch und sie war Jüdin. 
Der Regisseur Ucicky machte große Karriere im Dritten Reich , u.a. noch mit dem anti-polnischen Hetzfilm Heimkehr mit Paula Wessely.  Sie setzten ihre Karriere nach dem Kriege fort.

Diesem Film folgt ein kurzer Dokumentarfilm von Gabriele Jacobi (Die Rökk-Tochter?) über die Entstehung  des Fritz Lang Films Frau im Mond (1929) mit Willi Fritsch und Gerda Maurus, die mit einer kleinen Gruppe von Passagieren zum Mond fliegen.  Fritz Lang wurde damals von Hermann Obert beraten, der später am Raketenprogramm der Nazis beteiligt und zugleich der Lehrer von Wernher von Braun war.  Dieser kleine Film zieht interessante Vergleiche, z.B. mit dem ersten Mondflug der Amerikaner.  Es ist zugleich eine Geschichtstunde.
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1142 - MORITURI

Spielfilm, 1948, S/W, 80 Min.
Regie:  Eugen York.  Mit Winnie Markus, Lotte Koch, Josef Sieber, Hilde Korber.

Ein polnischer Arzt untersucht in einem KZ die auf dem Lagerhof angetretenen Häftlinge und erklärt sie für arbeitsunfähig.  Er verhilft ihnen zur Flucht in einem Waldversteck, wo sich schon zehn Verfolgte unterschiedlicher Nationalitäten aufhalten.  Die Front rückt immer näher und die Lebensmittel werden knapp, als polnische Flüchtlinge erscheinen und neue Vorräte mitbringen.  Der polnische Arzt, dessen Frau von der SS umgebracht worden war, sprengt eine Brücke in die Luft, woraufhin die SS den Wald durchkämmt.  Auf der Suche nach einem Fluchtweg wird der Arzt erschossen.Doch unittelbarvor der Entdeckung durch die SS kommt die Nachricht, dass sich die Deutschen zurückziehen müssen.  Die Menschen sind endlich frei....

Mit diesem Film beginnt die Produzentenkarriere von Artur Brauner.  "Die praktizierte Verbrüderung wird lediglich durch die Tatsache motiviert, dass sich die Menschen in einem Ausnahmezustand befinden: Sie werden gemeinsam von einer sie bedrohenden Macht verfolgt....Das Motiv für die Verbrüderung ist aif die Nachkriegszeit nicht mehr übertragbar." (Pater Pleyer, Deutscher Nachkriegsfilm 1946-1948).

Siehe auch die neuere Verfilmung unter Nr. 1141 - Kennwort Morituri
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1635 - MORITZ IN DER LITFAßSÄULE

Spiel/Märchenfilm der DEFA, 1983, Farbe, 82 Min.
Regie:  Rolf Losansky.  Mit Dirk Müller, Dieter Mann, Rolf Ludwig, Dorit Göbler.

Moritz bringt mit seiner Langsamkeit seine Umwelt zur Verzweiflung - den Vater, der ein kühler Rechner ist, die Mutter, zwischen Arbeit, Haushalt und Fernstudium immer in Eile, den Mathelehrer, weil er wegen Motitz nie den Plan schafft.  Seine drei Schwestern nennen ihn einfach Trödelhannes.  Dabei ist Moritz nur ein Junge, der über alles gründlich nachdenkt.  Sich von allen missverstanden fühlend, flüchtet er eines Tages und versteckt sich in der Litfaßsäule am Marktplatz.  Dort kampiert er ein paar Tage und lernt u.a. eine sprechende Katze kennen, die ihn über das Leben aufklärt.
DVD2

53 - MOZART: A CHILDHOOD CHRONICLE

Filmbiographie, 1974, S/W, 224 Min.
Regie: Klaus Kirschner.

Diese Dokumentation in zwei Teilen benutzt den Briefverkehr der Familie Mozart, um die frühen Jahre (von sieben bis zwanzig) von Wolfgang Amadeus zu erzählen.
NTSC


1506 - MOZART - "ICH HÄTTE MÜNCHEN ALLE EHRE GEMACHT"

Spielfilm, 2006, Farbe, 120 Min.
Regie:  Bernd Fischerauer.  Mit Xaver Hutter, Alexander Held, Konstanze Breitebner, Hans-Michael Rehberg.

Eine Hommage an Mozart, für den München der Ort seiner Sehnsüchte und Träume war.

1774-75:  Um den Zwängen des herrischen Salzburger Fürsterzbischofs Graf Colloredo zun entkommen, flüchtet Mozart nach München. Seine neue Oper La finta giardiniera soll dort aufgeführt werden.  Die Aufführung wird ein grandioser Erfolg.  Graf Seeau, der Intendant des Hoftheaters, fürchtet die Konkurrenz Mozarts und verhindert dirch eine heimliche Intrige dioe von Mozart sehnlich erhoffte Fest- anstellung.  Weitere zwei Jahre quält sich Mozart in Salzburg, bis er erneut nach München flüchtet.  "Ich versichere Eurer Durchlaucht, ich würde München gewiss Ehre machen," so bewirbt sich Mozart um die Stelle des Hofkapellmeisters.  Doch der Kurfürst hat "leider keine Vacatur".  Mozart wird Konzertmeister und Hoforganist in Salzburg bis ihn Colloredo aus seinen Diensten entlässt. Endlich kommt ein Auftrag aus München!  Sein Idomeneo wird im Hoftheater mit großem Erfolg zur Uraufführung gebracht.  Wieder sorgt Seeau dafür, dass der Kurfürst Mozart keine Stellung anbietet.  Mozart ist deprimiert, doch bringt die frisch entflammte Liebe zu seiner Kusine Constanze Weber neue Hoffnung in sein Leben.  Es kommt zum Bruch mit dem Vater, den Wolfgang heiratet Constanze gegen den Willen Leopolds und geht nach Wien.  Erst zehn Jahre später kehrt Mozart ein letztes Mal nach München zurück.
DVD2
 

220c - MTV MUSIC VIDEOS

Farbe, 30 Min.

Tina Turner singte und tanzt zu "I don't wanna fight no more" und Paul Simon und eine afrikanische Männergruppe bringt "Diamonds on the Souls of her Shoes."
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207c - MTV MUSIC VIDEOS

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1918 - MÜCKE, DIE

Spielfilm,  1954, S/W, 103 Min.
Regie:  Walter Reisch.  Mit Gustav Knuth, Hilde Krahl.

Die deutsche Spionin Vilma, in Agentenkreisen als "Mücke" bekannt, trifft ihren Lebensretter Karrari als verbrecherischen Waffenhändler wieder.  Sie lässt sich als Gesellschafterin engagieren und freundet sich mit seiner Frau Jeanette an.  Im Konflikt ziwchen Dankbarkeit und Pflicht weiss sie beides miteinander zu vereinen. Als Vilma ihn vor seinen Verfolgern warnt, will er sie nachträglich töten.  Aber Vilma wird gerettet und Karrari verhaftet.  Vilma erhält ein neues Angebot eines angesehenen Diplomaten.
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61b - MÜNCHHAUSEN

Spiefilm, 1943, Farbe, 110 Min.
Regie: Josef von Baky. Mit einer grossen Besetzung von UFA-Stars: Hans Albers, Brigitte Horney, Ferdinand Marian, Käthe Haak und Ilse Werner.

Kurz: alles was gut und teuer war. Der Film hat eine lange Geschichte. Er wurde auf Anordnung von Goebbels zum 25-jährigen Jubiläum der UFA hergestellt. Er sollte ganz grandios werden, und Geld war keine Frage. Und das mitten im Krieg, als schon alles dem Ende zuging; die Städte zerbombt, die Leichen sich häuften, die KZ-Lager qualmten und Lebensmittel immer knapper wurden. Als Drehbuchautor wurde der verbotene Erich Kästner engagiert. Allerdings musste er unter dem Pseudonym Bertold (eine Anspielung auf Brecht) Bürger im Vorspann erscheinen. Auch im Vorspann: viele Künstler, die schon die Trickaufnahmen für den Film "Metropolis" gemacht hatten. Die Musik mit dem fabelhaften Münchhausen Thema ist