Film Collection

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659 - ABENTEUER DES KARDINAL BRAUN, DIE

Spielfilm, 1967, Farbe, 92 Min.
Regie:  Lucio Fulci. Mit Heinz Rühmann, Edward G. Robinson, u.a.

Der Gangster Joe Ventura hat einen genialen Einfall, wie man Rauschgift nach Amerika schmuggeln kann: Er lässt eine Kopie von Michelangelos "Pieta" herstellen und will das Rauschgift in der Skulptur verstecken, um sie legal nach Amerika zu verschiffen. Doch leider nehmen eine Leute diese Idee zu wörtlich und stehlen das wertvolle Marmor-Original aus Rom! Kardinal Braun, dessen Leidenschaft für Kriminalistik durch diese Dreistigkeit geweckt wird, macht sich auf die Gangsterjagd und kurbelt den "kirchlichen Fahndungsapparat" an.
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246 - ABENTEUER DES WERNER HOLT, DIE

Spielfilm der DEFA, 1965, S/W, 163 Min.
Regie: Joachim Kunert. Mit Klaus-Peter Thiele, Manfred Karge, Arno Wyzniewski, Günter Junghans.

Werner Holt und Gilbert Wozlow, Freunde seit der Schulzeit, sollen sich noch als halbe Kinder gegen die anrückende Rote Armee verteidigen. Wolzow hat das Kommando der kleinen Truppen an sich gerissen und befiehlt dem Funker Holt, Verbindung mit dem Regiment herzustellen. Während des Funkens erinnert sich Holt an die entscheidenden Stationen seines Lebens. Für die humanistische Gesinnung seines Vaters fehlt ihm jedoch das Verständnis.
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709 - ABENTEUER IM GRAND HOTEL

Spielfilm, Österreich, 1943, S/W, 82 Min.
Mit Hans Moser und Wolf Albach-Retty.

Ein Diener will seinen verarmten Herrn reich verheiraten...Eine altmodische Story, aber ganz flott erzählt.
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1977 -  ABENTEUERLICHER SIMPLIZISSIMUS

Spielfilm, 2008, Farbe, 240 Min.
Regie:  Fritz Umgelter.  Mit Matthias Habisch, Christian Quadflieg, Günter Strack, Herbert Stass, friedrich von Thun.

Vierteiliger Film nach dem Romasn von Christoffel von Grimmelshausen.

1. Teil: Das Hanauer Kalb. 2. Teil:  Der Jäger von Soest.  3. Teil: Der Schatz.  4. Teil:  Adieu Welt

Das idyllische Leben des einfältigen Simplicius Simplizissimus wird mit Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges zerstört.  Der Bauernsohn verliert seine Eltern und sein Zuhause. Fortan beginnt seine abenteuerliche Reise: ein Einsiedler nimmt sich seiner an und lehrt ihn Schreiben und Lesen; er gerät als Hofnarr auf die Soldatenfestung zu Hanau, flieht zu den kroatischen Reitern, wird ein rüder Soldat, findet einen Goldschatz und flüchtet erneut, diesmal vor dem Galgen und den Frauen, im pompösen Paris erlebt er amouröse Abenteuer, erkrankt schwer und nimmt schließlich seine rastlose Reise wieder auf...
DVD2

247 - ABER, ABER HERR PROFESSOR

Spielfilm, 1958, S/W, 95 Min.
Regie: Rolf Meyer. Mit Johannes Heesters, Gisela Schmidting, Margarete Hagen, Ernst Waldow, Victor Janson.

Skandal und Liebe im Mädchenpensionat! Ein sehr anstrengendes Leben ist es, das der Professor Wendler führen muss. Er sieht nämlich viel zu gut für den Musiklehrer einer Mädchenschule aus und muss es nun ertragen, dass sich die jungen Damen Hals über Kopf in ihn verlieben. Besonders eine gewisse Ines hat es auf ihn abgesehen und kann es nicht begreifen, dass ihr, dem verwöhnten Kind südamerikanischer Millionäre, nicht auch der größte Wunsch, eben jener Professor Wendler, erfüllt wird.
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1318 - ABER DOKTOR

Spielfilm der DEFA, 1980, Farbe, 95 Min.
Regie:  Oldrich Lipsk.  Mit Agnes Kraus Henry Hübchen, Julie Juristova, Vlastimil Brodsky.

Nachbarn und Bekannte schätzen  die uneigennützige Hilsbereitschaft von Zahnarzt Dr. Flanke.  Nur bei Biggi, der schönen Trainerin einer von ihm betreuten Eishockeymannschaft kommt der Dentist leider nicht gut an.  Die kesse Dame hält den Junggesellen nämlich für ein ganz ungeschicktes Exemplar seiner Spezies.  Wie gut trifft es sich doch da, dass Schwester Agnes ihre Charakternase einmal mehr in Angelegenheiten steckt, die sie eigentlich gar nichts angehen...
Diese DDR-Komödie wirkt so bieder wie die in ihr gezeigten Tapeten.
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1114 - ABGEFAHREN

Spielfilm, 2004, Farbe, 87 Min.
Regie:  Jakob Schäuffelen.  Mit Felicitas Woll, Sebastian Ströbel.

Die rennbegeisterte Mia träumt davon, eines Tages als jüngste Fahrerin die Rallye Paris/Dakar zu gewinnen.  Und warum nicht? Durch einen Zufall lernt sie die exotische Schönheit Sherin kennen, die sie in die aufregende Subkultur der geheimen Autorennen einführt: Eine Welt aus Benzingeruch, getunten Motoren, verbranntem Gummi, heissen Mädchen und echten Kerlen.  Mia ist fasziniert. 
Dort trifft sie auch den ungeschlagenen Street-Racer Cosmo, einen ultra-coolen Typen mit dicker Karre und großer Klappe.  Für Mia genau der Richtige, um zu beweisen, wer wirklich auf die Pole Position gehört...
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633 - ABGEHAUEN

Spielfilm/Biografie, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie:  Frank Beyer. Mit Karoline Eichhorn, Peter Lohmeyer, u.a.

In der Ost-Berliner Villa des populären Schauspielers Manfred Krug und seiner Frau versammeln sich am 20. November 1976 elf  Menschen. Es sind Autoren, Regisseure: die Künstler-Elite der DDR. Unter ihnen sind Jurek Becker, Christa Wolf, Stefan Heym, Frank Beyer, Ulrich Plenzdorf und Heiner Müller. Sie treffen sich mit drei Herren ganz anderer Machart: Werner Lamberz, Eberhard Heinrich und Heinz Adameck, Vertreter der Macht im Staate. Drei Tage sind vergangen seit der Ausweisung von Wolf Biermann und der darauffolgenden Unterzeichnung eines Protestes gegen diese Maßnahme. Die Versammelten sind die Unterzeichner, und sie gehören zu den populärsten Bürgern der DDR. Manfred Krug muss geahnt haben, was ihn nach dieser seltsamen Tafelrunde erwartet, dennoch zeigt er enorme Zivilcourage. Er nimmt das Gespäch heimlich mit Tonband auf. Er kennt das Risiko, doch er kann nicht anders. Dieses Treffen muss protokolliert werden. Die Folgen des Treffens in der Villa sind ein Stück Zeitgeschichte. Jeder der Anwesenden ist gezwungen, sein Verhältnis zu sich selbst, seinem Beruf und seinem Staat neu zu definieren. Der Staat erweist sich als unfähig, anders als mit Einschüchterung zu reagieren. Entgegen aller Versprechungen gibt es Konsequenzen. Manfred Krug wird mit einem - nie ausgesprochenen  - Berufsverbot belegt. Nach einem halben Jahr erzwungener Untätigkeit steht sein Entschluss fest. Er stellt einen Ausreiseantrag. Spätestens jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Frage lautet nicht, wer ebenfalls gehen wird, sondern vielmehr, wer lässt sich verbiegen, lässt sich korrumpieren? Die Partei droht und lockt, stellt sich taub, schickt Unterhändler. Für Krug und seine Familie werden die kommenden Wochen zur Nervenprobe. 
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212 - ABGESCHMINKT

Spielfilm, 1994, Farbe, 90 Min.
Regie: Katja von Garnier. Mit Katja Riemann und Nina Kronjäger.

Frenzy ist Cartoonistin und steckt in einer Schaffenskrise. Ihre Comics müssen optimistischer werden, sonst verliert sie ihren Job. Das eigene Leben und Lieben ist jedoch alles andere als inspirierend, also soll Frenzys Freundin Maischa als Vorlage dienen. Maischas Rendezvous mit Rene verspricht einiges an Anregung. Einzige Bedingung: Frenzy muß in dieser Zeit Renes besten Freund Mark die Stadt zeigen. Ein Abend mit Folgen...
Yuppie Probleme in Deutschland! Aber Katja Riemann ist schon super.
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145 - ABGESCHMINKT

siehe oben.


1927 - ABSCHIED

Spielfilm, 1968, S/W, 107 Min.
Regie:  Egon Günther.  Mit Rolf Ludwig, Katharina Lind, Bodo Krämer, Manfred Krug, Dorisa Thalmer.

August 1914:  der Erste Weltkrieg beginnt.  Der 17-jährige Bürgersohn Hans Gastl entscheidet sich gegen diesen Krieg, gegen seine vom fataischen Nationalismus betrunkenen Freunde und gegen seinen verkommenen Vater, einem Münchener Oberstaatsanwalt.  Damit tritt Hans Gastls Abschied von Kindheit und Jugend, von Familie und spießbürgerlicher Herkunft an die Oberfläche - begonnen hatte er mit kleinen "Rebellionen", mit der Freundschaft zu dem Juden Löwenstein oder zu dem Arbeiterjungen Hartinger.  Hatte Hans' früheres Zaudern zwischen Konformismus und "Anderssein" noch die Liebesbeziehung zur Prostituierten Fanny in einer Tragödie enden lassen, so traut er sich nun endlich zu einem eigenen, kompromisslosen Weg.

"Regisseur Egon Günther und Autor Günter Kunert verfilmten den autobiographischen Entwicklungsroman des vormaligen DDR-Kulturministers Johannes R. Becher als modernes Spektakel, antibürgerlich und pazifistisch zugleich".  (Progress-Film.de).

679 -  ABSCHIED - BRECHTS LETZTER SOMMER

Spielfilm, 2000, Farbe, 90 Min.
Regie: Jan Schütte. Mit Jeanette Hain, Monica Bleibtreu, Samuel Fintzi, u.a.

Es ist ein heisser Sommertag im brandenburgischen Buckow im Jahre 1956. Bertolt Brecht logiert in seinem Landhaus und bereitet die Premiere des Stückes "Der kaukasische Kreisekreis" vor.  Mit dem herzkranken Dichter angereist sind: seine Frau Helene Weigel, Brechts Tochter Barbara, der DDR- Oppositionelle Wolfgang Harich, zwei von Brechts Geliebten, und zwei seiner Ex-Geliebten. Die Lage ist angespannt. Die Stasi ist Harich auf den Fersen, zögert aber mit dem Zugriff. Zwischen Brechts Frauen herrscht dicke Luft. Helene versucht, die brüchige Urlaubsidylle aufrecht zu erhalten. da erleidet Brecht einen Herzanfall. 
Der Regisseur Jan Schütte schreibt zu dem Film: "Ich fand es faszinierend, wie dieser Mann sich weigerte, Entscheidungen zu treffen: Er lebt mit allen seinen Frauen zusammen, mit mehreren schon über dreissig Jahren. Er weigert sich, sich für eine Frau, und damit für eine Lebensphase, zu entscheiden".
NTSC


1718 - ABSCHIED VON DEN WOLKEN

Spielfilm, 1959, Farbe, 96 Min.
Regie:  Gottfried Reinhardt.  Mit O.W. Fischer, Günter Pfitzmann, Sonja Ziemann.

Auf einem Passagierflug kommt der zum Tode verurteilte und wieder begnadete Pilot Peter van Houten als unerwünschter Gast an Bord.  Als das Flugzeug entführt und durch einen Taifun beschädigt wird, soll van Houten die Maschine landen - doch das Fahrwerk klemmt...
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89a - ABSCHIED VON GESTERN

Spielfilm, 1966, S/W, 88 Min.
Regie: Alexander Kluge. Mit seiner Schwester Alexandra Kluge in der Hauptrolle.

Dies war der erste deutsche Film nach dem "Oberhausen Manifesto" und der Titel ist bezeichnend. Es sollte der Abschied von "Papas" Kino sein, das in dem vorher- gegangenen Jahrzehnt nur eine Handvoll guter Filme produziert hatte. Der Film erzählt die Geschichte von Anita Grün, 1937 in Leipzig geboren, in der Nazizeit als Jüdin vom Schulbesuch ausgeschlossen, die nun, 1957 im Westen versucht, wieder Fuß zu fassen. Alexander Kluge bemerkt: "Anita G. ist ein Mädchen, das nie richtig erzogen worden ist, weder im Dritten Reich noch in der DDR." Als sie in den Westen kommt, gelingt es ihr nicht, sich anzupassen. Schuld daran ist die herzlose, bürokratische Gesellschaft. Vom Film-Festival in Venedig brachte der Film neun Preise mit nach Hause, einschliesslich des Preises als beste Darstellerin für Alexandra Kluge. Auch in Cannes fand der Film große Anerkennung, zusammen mit "Der junge Törless."
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526 - ABSOLUTE GIGANTEN

Spielfilm, 1999, Farbe, 80 Min.
Regie: Sebastian Schipper.  Mit Frank Giering, Flroian Lukas, u.a.

Ein Film von den Produzenten des Films Lola rennt.  
Drei Freunde geben alles in ihrer letzten gemeinsamen Nacht. Seit Jahren sind sie unzertrennlich, der etwas melancholische Floyd, das rappende Großmail Ricco und der gutmütige Walter. Floyd wird die Stadt am nächsten Tag verlassen. nur eine Nacht trennt die drei vom unwiderruflichen Abschied. Eine Nacht, die es in sich haben muss. So ziehen sie durch die Kneipen und Straßen und gehen zusammen aufs Ganze. So erleben sie noch einmal gemeinsam die Höhen und Tiefen ihrer Freundschaft und landen bei einem Kickerspiel, bei dem es auf einmal um alles oder nichts geht.
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1990 - ABTAUCHEN

Spilefilm 2006, Farbe, 90 Min.
Regie:  Felicitas Korn.  Mit Henriette Henze, Golo Euler, Sabine Bach, Till Trenkel.

Selbstzerstörerische Fotografiestudentin (Henriette Henze) verliert sich zusehends in ihrer Beziehung mit einem Zivi.
Felicitas Korns viel gelobter Abschlussfilm an der HFF München: freizügig, intensiv, wahrhaftig.
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1751 - ABWEGE

Stummfilm, 1928, S/W, 60 MIn.
Regie:  Georg Wilhelm Pabst.  MIt Gustav Diessl, Brigitte Helm, Herta von Walther, Jack Trevor, Fritz Odemar.

Frustriert von der Kälte ihres Mannes stürzt sich Irene Beck  (Brigitte Helm aus Metropolis) ins Berliner Nachtleben.

Restaurierte Fassung, neue Musik.
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802 - ACH, DU FRÖHLICHE...

Spielfilm der DEFA, 1962, S/W, 90 Min.
Regie:  Günter Reisch.  Mit Erwin Geschonnek, Karin Schröder, u.a.

Ein Jahr harter Arbeit liegt hinter dem Arbeitsdirektor Walter Lörke.  Seine letzte "gesellschaftliche Tätigkeit" war die Rolle des Weihnachtsmannes bei der Kinderweihnachtsfeier seines Betriebes.  Dann fuhr er nach Haus, um im trauten Familienkreis das Fest der Liebe in Ruhe und Frieden zu feiern.  Doch seine beiden Kinder Anne und Karl haben offenbar eine etwas abwegige Vorstellung vom "Fest der Liebe."  Denn statt die müden Beine unter dem festlichen Weihnachtstisch ausstrecken zu können, rennt Vater Lörke Stunden später durch die Winternacht, um sich Klarheit über seinen potentiellen Schwiegersohn Thomas zu verschaffen. Derselbe steht zwar positiv zu Fragen der Liebe und des Bevölkerungszuwachses, aber seine Haltung zu dem "Arbeiter-und- Bauernstaat" ist negativ.  Er steht hinter diesem Staat, für den er gekämpft hat und scheint die Wahrheit über das Leben gepachtet zu haben.  Aber nun ist er irritiert.
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1592 - ACH EGON!

Spielfilm, Farbe, 95 Min.
Regie:  Wolfgang Schleif.  Mit Heinz Erhardt, Adrian Hoven, Grethe Weiser.

Kinderarzt Waldemar Weber ist verzweifelt:  Ausgerechnet für seinen ersten Hochzeitstag hat sich sein Adoptivsohn Egon aus erster Ehe angekündigt, den Waldemar seiner jungen Gattin stets verschwiegen hat.  Als Egon vor der Tür steht, stellt der sich nicht nur als Affendompteur heraus.  Er hat auch noch seine Schimpansen Kiki, Koko und Kaka mitgebracht.  Waldemar hat alle Hände voll zu tun, um Egons Existenz zu erklären und die Schimpansen vor seiner misstrauischen Frau zu verstecken - aber ob der Schlafzimmerschrank das geeignete Versteck ist?
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847 - '38  (ACHTUNDDREISSIG)

Spielfilm, 1986, Farbe, 105 Min. (Österreich und BRD Produktion)
Regie:  Wolfgang Glück.  Mit Tobias Engel, Sunnyl Melles, u.a.

Österreich im Jahr 1938:  Carola Hell träumt von einer Karriere als Schauspielerin.  Mit ihrem Freund, dem jüdischen Schriftsteller Martin, will sie sich aus der Politik heraushalten.  Doch die Nationalsozialisten lassen ihr keine Chance.  Viel zu spät versucht das Paar, ins Ausland zu fliehen...
Aufrüttelnde Verfilmung von Friedrich Torbergs Roman "Auch das war Wien."
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1292 - ACHTUNG! FEIND HÖRT MIT!

Spielfilm, 1940, S/W, 93 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt.  Mit Kirsten Heiberg, René Deltgen, Lotte Koch, Rolf Weih.

Wer in den Kettwig-Werken arbeitet, ist zu "Treue, Verschwiegenheit und Festigkeit des Herzens" verpflichtet, so heisst es schon am Anfang des Films.  Weiter erfahren wir, dass "die Einzelschicksale dieses Films nach amtlichen Akten gestaltet sind."  Es ist also eine Warnung, sich vor Spionen in Acht zu nehmen, und gleichzeitig eine Versicherung, dass es solche Geschichten tatsächlich im wirklichen Leben gibt.
In den Kettwig-Werken nämlich haben Ingenieure einen Draht erfunden, "geschmeidig, fest, leicht und billig," mit dem man die Abwehrballons rund um die Rüstungsfabriken befestigen kann.  So können sich feindliche Flugzeuge leicht verstricken und ausserdem ist der Draht auch so scharf, dass er diesen Maschinen auch gleich die Flügel sozusagen abrasiert.  Natürlich haben die Feinde schon von diesen Wunderdrähten gehört und setzen ihre besten Spione ein, um Näheres über das Produktionsverfahren herauszufinden.
Einige Mitarbeiter im Werk haben finanzielle Probleme, sprich Schulden, und werden so leichtes Opfer der Spione.  Andere, wie Inge und Bernd, lassen sich durch sexuelle Versprechungen verführen.  Aber die Leute von der Spionageabwehr sind so tüchtig, dass am Ende kein Geheimnis das Land verlässt und die Spione erfasst und hingerichtet werden.
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1091 - ACHTUNG: PAPA FILMT

Kölner Familiengeschichte auf Super 8, 2004, S/W und Farbe, 80 Min.
Regie:  Wolfgang Dresler.

Heinz Terhag wurde sehr früh in seinem Leben Amateur-Filmer und dokumentierte mit seiner Kamera wichtige Ereignissse in dem Leben seiner Familienangehörigen.  Taufen, Schulanfänge-und Abschlüsse, Berufswahlen und Partnerschaften, und alles vor der Kulisse Kölns in den fünfziger Jahren.  ein Vorläufer der sog. "Reality Schows," aber viel interessanter und ergebnisreicher.
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1810 - ADAMS ÄPFEL

Spielfilm, 2006, Farbe, 93 Min.
Regie:  Anders Thomas Jensen.  MIt Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen.

Adams Äpfel - so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo,die Äpfel im Gemeindegarten, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen.  Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht.  Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Skinhead Adam der Trinker und Triebtäter Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, entpuppt sich Ivans Barmherzigkeit jedoch bald als Besessenheit, die keine Widerrede duldet.  Adam beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen.  An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.

Deutscher Filmpreis und Publikumspreis beim Hamburger Filmfest.
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695 - ADDIO, PICCOLA MIA

Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 117 Min.
Regie:  Lothar Warneke. Mit Hilmar Eichhorn, Trude Bechmann, Wolfgang Arnst, u.a.

Die Biographie Georg Büchners.
Der Medizinstudent und Dichter Georg Büchner veranschiedet sich 1833 in Straßburg von seiner Geliebten Louise und kehrt in seine hessische  Heimat zurück.  Er lernt dort den Pfarrer Weidig kennen, den Kopf einer revolutionären Verschwörung.  Sie gründen die "Gesellschaft für Menschenrechte", schreiben den Hessischen Landboten, eine Aufklärungsschrift für die Massen, die sie in ihre Aktivitäten einbeziehen wollen.  Der Freund Minnigrode und Weidig werden verhaftet, der steckbrieflich gesuchte Büchner flieht nach Straßburg zu Louise, dort vollendet er Dantons Tod.  Er fühlt sich in Straßburg nicht sicher und geht nach Zürich.  Büchner schreibt den Woyzeck und arbeitet wissenschaftlich.  Am 21. Februar 1837 stirbt er im Alter von 23 Jahren an Typhus.
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573 - AFFAIRE BLUM

Spielfilm der DEFA, 1948, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Engel. Mit Hans Christian Blech, Paul Bildt, Ersnt Waldow, Gisela Trowe, u.a. grossartigen Charakterdarstellern.

Einer der ersten Filme der DEFA, und wieder einmal nimmt ein Regisseur das Genre des Kriminalfilms als Vorlage, die unmittelbare Vergangenheit aufzu- arbeiten. Hier handelt es sich um einen Raubmord an einem Bankangestellten, den der Täter vertuscht und auf Drängen des Kriminalbeamten und des Staats- anwalts einem jüdischen Fabrikanten in die Schuhe schiebt. Beinahe kommt es zu einer Verurteilung--die reaktionären Autoritäten drängen darauf--doch ein Berliner Privatdetektiv kommt dem wirklichen Mörder auf die Spur und entlarvt ihn. Ein sehr spannender, gut gemachter Film, der den zunehmenden Anti-Semitismus der Weimarer Jahre schildert. Muss gesehen werden!
PAL  (Siehe auch unter Nr. 1785 im Archiv "The Blum Affair" - Deutsch mit englischen Untertiteln).


1264 - AFFÄRE RÖDERN, DIE

Spielfilm, 1944, S/W, 85 MIn.
Regie: Erich Waschneck.  Mit Paul Hartmann, Annelies Reinhold, Ursula Herking, Rudolf Fernau.

Der Festungsbaumeister von Roedern wird durch seine Liebe zu der Sängerin Maria das Opfer hinterlistiger, lebensgefährlicher Intrigen.  Er wird wegen Landesverrats zu lebenslänglichem Kerker verurteilt und findet seine Geliebte erst nach langen Wirren wieder...auf dem Totenbett.
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186 - AFFAIREN

Spielfilm,1996, Farbe, 84 Min.
Regie: Jaques Breuer. Mit Sophie von Kessel, Daniele Lunkewitz.

Ehekrieg im Hause Prinz. Nora futtert gelangweilt Berge von Keksen. Und Thomas graut's vor jedem Feierabend. So kann's nicht weitergehen: Eine Ehe-Therapeutin muss her! Spontan engagiert Thomas seine Psychologin, sieben Tage, frei Haus... Die Prinzens erwarten eine gesetzte Dame. Doch mit Charlotte kommt eine aufreizende Versuchung, die den beiden Prinzens gehörig den Kopf verdreht. Da kann man nur sagen: Langweilige deutsche Juppies mit langweiligen Problemen.
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1731 - AFRIKA - MON AMOUR

Spielfilm, 2006, Farbe, 3 x 90 Min.
Regie:   Carlo Rola.  Mit Iris Berben, Robert Atzorn, Matthias Habisch, Alexander Held, Pierre Besson.

Berlin, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.  Weil sie sich von ihrem Ehemann Oberst von Strahlberg wegen seines Ehebruchs scheiden lassen will, beginnt für Katharina von Strahlberg ein schwerer Weg. Denn schnell gerät die Großbürgerliche in Zeiten des Patriarchats mit ihrer Absicht ins gesellschaftliche Abseits.  Für sie steht fest: sie muss Berlin verlassen.  Auf Einladung eines Bekannten ihres Mannes reist sie nach Deutsch-Ostafrika.  Dort, zunächst auf sich selbst gestellt, will sich Katharina ein neues Leben aufbauen.  Erst auf der Farm eines deutschen Aussteigers kommt sie allmählich zur Ruhe.  Denn der Erste Weltkrieg wütet nun auch in den Kolonien.  Und als Katharina dort plötzlich wieder ihrem Mann begegnet und hinter seine dubiosen Machenschaften kommt, nimmt sie den Kampf um ihr Leben und die Gerechtigkleit auf.
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1187 - AGNES UND SEINE BRÜDER

Spielfilm, 2004, Farbe, 112 Min.
Regie:  Oskar Roehler.  Mit Martin Weiss, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup.

Drei Brüder auf dem Weg ins Glück:  Han-Jörg ist ein sexsüchtiger Bibliothekar, der gerne jungen Studentinnen nachstellt, Werner in erfolgreicher Polit-Karrierist, dessen Familie zerbröckelt - seine Frau weist ihn ab, und sein Sohn nutzt jede Gelegenheit, um sich mit ihm zu messen.  Agnes hingegen lässt sich als Tänzerin durchs Nachtleben treiben.  In ihrer unstillbaren Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung verbindet die drei vor allem eins:  Die Suche nach dem großen Glück.
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428 - AIMÉE & JAGUAR

Spielfilm,1998, Farbe, 121 Min.
Regie: Max Färberböck und Rona Munro.. Mit Maria Schrader, Juliane Köhler, Heike Makatsch.

Berlin 1943/44. Unter der Bedrohung des Krieges und der Verfolgung treffen zwei Frauen aufeinander, eine Deutsche und eine Jüdin. Lilly, die Deutsche, wird heftig umworben und spürt eine große Anziehung zu Felice, der Jüdin.Es beginnt eine leidenschaftliche Liebe.  Bis eines Tages die Gestapo in Lillys Wohnung wartet....
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1103 - AKROBAT SCHÖÖN

Spielfilm, 1943, S/W, 83 Min.
Regie:  Wolfgang Staudte.  Mit Charlie Rivel, Clara Tabody, Karl Schönböck.

Der Groteskakrobat sucht ein Engagement, kommt beim Varieté "Tabarin" nur als Nachtwächter unter.  Als er nachts im Varieté mit einer Akrobatin eine Nummer einstudiert, verliert er auch noch diese Stelle.  Aber als im Programm eine Nummer ausfällt, darf er mit seiner Partnerin einspringen:  der Beginn einer großen Karriere.
Dies war der erste Film der jungen Ungarin Clara Tabody, die der Rökk Konkurrenz gemacht hätte.  Gleichzeitig war es das Regiedebüt von Wolfgang Staudte.
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1474 - AKTIEN UND LORBEER

Spielfilm, S/W, 90 Min.
Regie:  Robert Honrey und Walter Firner.

Dass ein verschollenes Theaterstück mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle nach so vielen Jahren wieder aus den Untiefen eines Archivs auftaucht, hätte er selbst sicherlich aufs humorvollste zu kommentieren gewusst.
Er nannte den geistigen Zustand, der zu so etwas führte, gerne "verstreut"!
Mit ihm sind ganze Generationen aufgewachsen und bilden so eine Fanggemeinde, die ihresgleichen sucht.
Heinz Erhardt wird am 20. Februar 2009 100 Jahre alt.  In diesem Film spielt Erhardt den Bankdirektor McLaughlin, der endlich seinen eigentlichen Berufstraum verwirklichen möchte - die Schauspielerei.  Als er an einem kleinen Theater anfängt heimlich diesen Traum in die Tat umzusetzen, führt das natürlich zu Verwicklungen im typischen Erhardt-Stil.
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225 - AKTION, DIE

Fernsehfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Buch und Regie: Thomas Bohn.

Wir sind in Baden-Baden, 1995. Die Mauss Milchwerke sind ein grosser Konzern der Milchprodukte herstellt. Um die Massenproduktion anzukurbeln hat der Besitzer den umliegenden Bauernhöfen das Grundwasser entzogen. Ausserdem produziert er eine grosse Menge Plastik-Müll, daß die ganze Landschaft verschandelt.  Eine junge, vermögende Gräfin, die in der Nähe wohnt, will dem ein Ende machen. Sie stellt zwei junge Männer ein, die ihr helfen sollen, den geldgierigen und rücksichtslosen Fabrikanten unschädlich zu machen. Herr Droste und Herr Gaul kommen aus entgegengesetzen Milieus; der erste ist Umwelt-Aktivist und der zweite war früher ein höherer Beamter bei der Polizei. Die Zusammenarbeit der beiden, die zuerst sehr problematisch ist, schafft viele komische Momente. Und nun muß man zusehen, wie diese Gruppe den Fabrikanten ruiniert! Superspaß!
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224 - ALARMCODE 112

Pilotfilm zur Serie, 1996, Farbe, 120 Min.
Mit neuen Darstellern.

"Wie Blitz und Donner": Pilotfilm zur Feuerwehrserie. Vier Freunde haben die Feuerwehr Akademie absolviert und werden in ihrem Beruf eingesetzt. Dabei kommt das Privat- und das Berufsleben oft in Konflikte. Eine gut gemachte Serie mit einer sympathischen Besetzung.
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615 - ALASKA.DE

Spielfilm, 2000, Farbe, 86 Min.
Regie: Esther Gronenborn. Mit Jana Palaske, Toni Blume, u.a.

Polare Gefühlskälte in deutschen Hochhaussiedlungen...
Das Scheidungskind Sabine ist gerade zu ihrem Vater gezogen. Plattenbausiedlungen, neue Schule, neue Gesichter. Die 16-jährige ist auf sich allein gestellt. Ihr einziger Freund ist Eddi, ein Mitglied einer Jugendgang. Der Mord geschieht überraschend. Ein überhitztes Streetballspiel, ein fremder Junge, ein gezücktes Messer. Plötzlich liegt der Unbekannte tot am Boden. Eddi und seine Freunde fliehen panisch. Sabine kommt hinzu, vor Schreck fällt ihr Bio-Buch in die riesige Blutlache. Mit einem Mal steht Sabine als Verdächtige und Mitwisserin zwischen den Fronten. Und die Fragen werden riesengroß. Es sind Fragen nach Loyalität, nach Angst, nach Liebe und dem Erwachsen- werden.  Nach Gut und Böse und dem Leben dazwischen...
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1972 - ALLE MEINE MÄDCHEN

Spielfilm der DEFA, 1980, Farbe, 85 Min.
Regie:  Iris Gusner.  Mit Lissy Tempelhof, Barbara Schnitzler, Monica Bielenstein,Viola Schweizer.

Filmstudent Ralf Päschke soll eine Frauenbrigade in der Ostberliner Lampenfabrik Narva porträtieren.  Ihm gelingt es nicht, in den Alltag der Mädchen (u.a. Barbara Schnitzler) vorzudringen.  Erst deren Konflikt mit ihrer Chefin weicht die freundliche Oberfläche auf und offenbart die Charaktere und Ansichten der grundverschiedenen Arbeiterinnen.
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784 - ALLEIN UNTER FRAUEN

Spielfilm, 1991, Farbe, 85 Min.
Regie:  Sönke Wortmann.Mit Jennifer Nitsch, Carin C. Tietze, u.a.

Das Plakat  in der Frauen-WG: DER MANN IST SOZIAL UND SEXUELL EIN IDIOT kann ihn doch nicht schocken.  Locker lässt Tom beim Vorstellungsgespräch den Macho raushängen. "Wenn ich gewusst hätte, dass hier ein Kaffeekränzchen ist, hätte ich Kuchen mitgebracht". Die jungen Fauen finden den Auftritt überhapt nicht witzig.  Trotzdem nehmen sie den arbeits-und wohnungslosen Tom in ihr Haus auf.  Nach dem Motto:  "Wir haben schon viele Adler kommen sehen, die als Suppenhühner gegangen sind," wollen sie aus dem Chauvi-Schwein einen pflegeleichten Softie machen. Während Tom noch von einem flotten Vierer träumt, üben die drei Schönen den Totalangriff auf seine Macho-Allüren.
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1452 - ALLE LIEBEN PETER

Spielfilm, 1959, S/W, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Becker.  Mit Peter Kruas, Christine Kaufmann, Hannelore Schroth, Helen Vita.

Musikkomödie.  Musikstudent Peter mischt die Feier beim Direktor auf.  Das rockt auf deutsch!
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1469 - ALLEINSEGLERIN, DIE

Spielfilm der DEFA, 1987, Farbe, 85 Min.
Regie:  Herrmann Zschoche, Christina Powileit, Johanna Schall, Manfred Gorr.

Christine "findet" sich durch das Restaurieren eines Bootes.  Emanzipationsdrama.
Die geschiedene Christine ist mit der Erziehung ihres Sohnes und einem Forschungsauftrag beinahe überfordert.  Nun hat sie vom Vater auch noch ein marodes Segelboot geerbt.  Weil sie den Kahn nicht unter Wert verkaufen will, beschließt sie, ihn wieder flott zu machen...

Mit kabarettistischem Flair bricht das handlungsarme Frauenporträt eine Lanze für die Emanzipation.
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30a - ALLER NÄCHTE SEHNSUCHT

Spielfilm, 1962, Farbe, 105 Min.
Regie: Bjarne Hemming-Jansen. Mit Bibi Anderson, Jarl Kulle und Liv Ulman.

Schwedischer Film nach dem Roman "Pan" von Knut Hamsun. Edwarda, die Tochter eines reichen Grossgrundbesitzers, weiss aus Langeweile nicht so recht, was sie mit ihren Leben, und vor allen Dingen, nicht mit den Männern in ihrem Leben, anfangen soll. Dadurch stiftet sie viele Missverständnisse, Enttäuschungen und Eifersüchteleien. Die vielen sexuellen Konflikte kommen an die Oberfläche und können nur zu einem tragischen Ende führen.
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1309 - ALLES AUF ZUCKER

Spielfilm, 2005, Farbe, 92 Min.
Regie:  Dani Levy.  Mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel.

Dem schlitzohrigen Zocker Jaeckie Zucker steht das Wassser bis zum Hals, seine Frau droht ihm mit der Scheidung, der Gerichtsvollzieher mit dem Knast.  Letzte Hoffnung des Ex-DDR-Sportreporters: das Erbe seiner Mutter.  Doch die verlangt in ihrem Testament, dass Jaeckie sich it seinem Bruder Samuel versöhnt, einem orthodoxen Juden.  Welten prallen aufeinander, als Samuel mit seinem ganzen Familienclan in Jaeckies chaotischem Haushalt anrückt.  Doch die beiden verfeindeten Sturköpfe haben keine Wahl: Sie müssen sich zusammenraufen.
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779 - ALLES LIEBEN - ALLES LEBEN - NICHTS BEREUEN

Spielfilm, 2001, Farbe, 100 Min.
Regie:  Benjamin Quabeck. Mit Daniel Brühl, Jessica Schwarz, u.a.

Der 19jährige Daniel setzt nach dem Abi seine ganze Hoffnung auf das wahre Leben und die große Liebe.  Doch Luca, die er heimlich liebt, bleibt unerreichbar für ihn.  Plötzlich taucht Anna auf und die Katastrophen nehmen ihren Lauf...
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248 - ALLES LÜGE

Spielfilm, 1991, Farbe, 83 Min.
Regie: Heiko Schier. Mit Dieter Hallervorden, Peter Fitz, Billie Zöckler, Franziska Matthus.

Harte Zeiten im Osten für den Erfolgskomiker Kasulke. Er packt die Koffer und geht. Im Westen will er showmäßig ganz groß rauskommen. er gerät ins Bett von Lizzy, die ihm zeigt, wie die Dinge so 'stehen'. Kasulkes Ex-Partner Portmann macht mittlerweile mit seiner Anlagefirma G.M.D.G. GMBH (GIB' MIR DEIN GELD) heisse Geschäfte im Westen dafür aus. Trotz 40 Jahren Improvisationspraxis scheint die Lage beschissen, bis Kasulke herausfindet, wie er sich seinen Westen doch noch vergolden kann.
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1203 - ALLES NUR TARNUNG

Spielfilm, 1996, Farbe, 94 Min.
Regie:  Peter Ziegler.  Mit Mario Adorf, Elke Sommer, Ben Becker, Muriel Burmeister.

Wuppertal 1977.  Eigentlich ist Harry (Ben Becker) zu blöd für den Knast, und genau deswegen kommt er auch rein.  Vater (Mario Adorf) ist schon drin.  Als Harry ihm eine Botschaft über die Mauer schmuggeln will, fliegt er auf und bekommt die Pritsche neben Papa zugewiesen.  Harrys Freundin Marlies  (Muriel Burmeister) muss gleich mit in den Bau.  
"Alles nur Tarnung" ist der treffende Titel für eine Komödie, deren prominente Darsteller die hohlen Witzchen nur mühsam tarnen können.
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1241 - ALICE IN DEN STÄDTEN

Spilefilm, 1974, Farbe, 110 Min.
Regie:  Wim Wenders.  Mir Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer.

In den USa ohne Knete, jetzt will Journalist Philip nach Deutschland zurück.  Auf dem New Yorker Flughafen lernt er Lisa und ihre Tochter Alice kennen.  Philip schläft mit Lisa und findet sich am nächsten Tag allein mit deren Tochter.  Er soll die Neunjährige mitnehmen, steht auf dem Zettel.  Aber am Treffpunkt in Deutschland warten Philip und Alice vergeblich.  So fahren sie ins Ruhrgebiet, um Alices Oma zu finden.  Einziger Hinweis:  ein Foto des Hauses...
Lange vor Tom Twykers "Krieger und die Kaiserin" hat Wim Wenders Städte wie Wuppertal als magische Kino-Orte entdeckt.
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2004 - ALMA

Spielfilm, 2008, Farbe, Drei Teile - 98 Min, 93 Min, 102 Min.

1. Teil:  In meines Vaters Garten.
2. Teil:  Die Windsbraut
3. Teil:  Auferstehung

Sie verführte die Genies des 20. Jahrhunderts: Alma Mahler-Werfel: schön, leidenschaftlich, stark.  Eine Frau, wie vom Gott der Libido erschaffen! Für die einen war sie eine Göttin, für die anderen ein Monstrum.  Der Komponist Gustav Mahler ist daran gestorben, dass er sie zu sehr geliebt hat, der Maler Oskar Kokoschka konnte ihren Verlust ein Leben lang nicht verwinden, der Architekt Walter Gropius war ein Spielzeug in hren Händen, und der Dichter Franz Werfel schrieb: "Sie gehört zu den ganz wenigen Zauberfrauen, die es gibt."
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160 - ALLOTRIA

Spielfilm, 1936, S/W, 96 Min.
Regie: Willi Forst. Mit Heinz Rühmann, Renate Müller, Adolf Wohlbrück, Jenny Jugo, Hilde Hildebrandt.

Die beiden Junggesellen, der Plantagenbesitzer Philipp und der Rennfahrer David, haben sich vor langer Zeit geschworen, sich niemals in die gleiche Frau zu verlieben. Doch schon bald geschieht das Unvermeidliche und ein turbulentes Verwechlungsspiel beginnt. Zahlreiche Hindernisse müssen überwunden werden, bis nach langem Hin-und Her jeder sein Glück findet. Charmant und ironisch inszeniert.
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1967 - ALMA MATER

Spielfilm, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rolf Hädrich.  Mit Karl Guttmann, Erika Dannhoff, Hans Baur, Peter Roggisch.

Ideologisch gefärbte Anti-1968er Polemik. 
Zur Zeit des "Dritten Reichs" musste Professor Freudenberg vor den Nazis fliehen.  1968, so zumindest macht uns der Film glauben, erlebt er eine historische Parallele: An der Freinen Universität Berlin hindern ihn linke Studenten mit Gewalt an den Vorlesungen.
Der Vergleich mit der Nazizeit hinkt ziemlich.
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700 - ALMA SCHAFFT ALLE

Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 80 Min.
Regie:  Konrad Petzold. Mit Agnes Kraus, Fred Delmare, u.a.

Seit vier Jahren ist Alma nun schon mit Dr.Kröpelin verheiratet. Obwohl sie in ihrer Arbeit für den Heimatzoo von Groß-Klückow aufgeht, findet sie noch Zeit, ihre Nase in fremde Angelegenheiten zu stecken. Eines ihrer "Opfer" ist der höfliche Kellner Hannes. Der charmante Single sorgt für Aufregung unter den Damen des Ortes. 
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1013 - ALRAUNE

Spielfilm, 1952, S/W, 95 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt. Mit Hildegard Knef, Erich von Stroheim, Karlheinz Böhm, Harry Meyen, Trude Hesterberg  Nach dem Roman von Hanns Heinz Ewers.

Ein von der Gesellschaft geächteter Wissenschaftler experimentiert erfolgreich mit künstlicher Befruchtung.  Mit dem Samen eines zum Tode durch den Strang verurteilten Mörders und einer Hure kreiert er das schöne Mädchen Alraune, das zufolge der im 19. Jahrhundert grassierenden Vererbungstheorie die verbrecherischen Eigenschaften ihrer Eltern geerbt hat und daher eine Reihe von Männern in den Tod treibt.  Sie ist aber dennoch zu wahrer Liebe fähig, stirbt aber zum Schluss durch die Hand ihres "Schöpfers."
Frühere Verfilmungen: 1918, Regie: Michael Curtiz; 1928, Regie:  Henrik Galeen, mit Brigitte Helm als Alraune und Paul Wegener; als Tonfilm, 1930, Regie:  Richard Oswald, wieder mit Brigitte Helm und Albert Bassermann.

Kritiker nannten diese vierte Verfilmung die Schlechteste von allen.  Allerdings ist diese Verfilmung des Themas im Jahre 1952 sehr befremdend, es sei denn, man hätte einen fanatischen Gruselfilm daraus gemacht.  So aber versuchte man mit den Namen von Stroheim und Knef einen Film für den Export zu machen, was eben, trotz einiger guter Szenen - nicht gelang.
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1658 - ALS DER FREMDE KAM

Spielfilm, 2006, Farbe, 90 Min.
Regie:  Andreas Kleinert.  Mit Götz George, Dagmar Manzel, Gudrun Ritter, Christian Redl.

Im Kaff Selmkirchen steht das Zementwerk kurz vor der Fusion.  Düstere Aussichten für die Arbeiter, trotz gefüllter Auftragsbücher.  Aus Hannover reist Robert Stubenrauch an.  Der schlachterprobte, aber desillusionierte Gewerkschafter soll den Stellenabbau verhindern.  Tatsächlich kann er die Belegschaft zum Hungerstreik mobilisieren.  Während die Arbeiter darben und auf die Presse warten, geht Stubenrauch ins Bett.  Und zwar ausgerechnet mit Anna, der unglücklichen Frau des streikenden Mathias, unter dessen Dach Stubenrauch wohnen darf.
Politik, Arbeitskampf, die private Sehnsucht nach Liebe plus subtiler Humor - aus diesen Zutaten hat Andreas Kleinert einen famosen Film gezaubert.
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101a - ALT HEIDELBERG

Spielfilm, 1959, Farbe, 103 Min.
Regie: Ernst Marischka. Mit Sabine Sinjen, Christina Wolff, Gert Fröbe, u.a.

Noch einmal hat man diese alte Klamotte von dem jungen und hübschen Erbprinz Karl-Heinrich und seiner Entsagung auf die Liebe seines Lebens aus der Versenkung hervorgeholt. Sie ist mit dem Alter nicht viel besser geworden, obwohl das unbeschwerte Studentenleben in Alt-Heidelberg und das Schloss seiner Ahnherren in blasses Agfa-Color getaucht ist. Das junge Pärchen ist zwar hübsch anzusehen, aber spielen können sie nicht. Als Zugabe mimt Gert Fröbe auf liebend und grollend. Der Stummfilm mit Ramon Novarro ist besser. Was zum gackern??
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1330 - ALTE AFFE ANGST, DER

Spilefilm, 2002, Farbe, 88 Min,
Regie:  Oskar Roehler.  Mit André Hennicke, Marie Bäumer, Vadim Glowna.

Der Alte Affe Angst erzählt die bedingungslose Liebesgeschichte von Robert und Marie.  Robert liebt Marie.  Aber seit MOnaten hat er nicht mehr mit ihr geschlafen, findet sexuelle Befriedigung nur noch bei Prostituierten.  Robert begibt sch auf einen selsbtzerstörerischen Ego-Trip und setzt dabei seine Beziehung zu Marie aufs Spiel.  Marie verliert fast den Boden unter den Füßen.  Bis sie beschließt, für ihre Liebe zu kämpfen...
Eine moderne Liebesgeschichte - so ungewöhnlich wie das Leben selbst.
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383b - ALTE LIEBE, ALTE SÜNDE

Spielfilm, 1996, Farbe, 90 Min.
Regie: Anno Saul. Mit Sophie von Kessel, Jörg Schuttauf, Paul Herwig, Michael Hannemann.

Imke wird zu einem Alter in ihrem Heimatort gerufen, auf den geschossen wurde und den sie nun restaurieren soll. Imke war von langer Zeit von Zuhause abgehaut, da sie weg wollte vom gewaltätigen Vater, der die ganze Familie nur unterdrückte. Der Bruder arbeitet immer noch unter dem Vater in der Schreinerei.
Ausserdem wird die Prostituierte Ellie, die sich für Geld schlagen liess, ermordet im Sarg eines Stadtstreichers gefunden, der vor drei Wochen beerdigt wurde. Imke kennt das Mädchen, da sie mit ihr in der Schule in der selben Klasse war. Als sie auf Ellies Grab geht, findet sie ein Kreuz aus der eigenen Schreinerei, in das auf der Rückseite "Für Ellie" eingeritzt ist. Auch findet Imke in Ellies Wohnung die Telephonnummer ihres Vaters. Im Altar taucht eine Patronenhülse auf, die durch ein eingeritztes Zeichen unverkennbar die des Vaters ist. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch alles findet ein überraschendes Ende ...
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429 - ALTE UND DER JUNGE KÖNIG, DER

Spielfilm, 1935, S/W, 101 Min.
Regie: Hans Steinhoff.  Mit Emil Jannings, Carola Höhn, Leopoldine Konstantin, u.a.

Potsdam 1730. Film über den Konflikt zwischen Friedrich Wilhelm I und seinem Sohn, Kronprinz Friedrich, der sich gern den schönen Dingen des Lebens widmet und sich nicht den preussischen Wertvorstellungen des Vaters unterwerfen will. Er flieht nach England, und wird nach der Rückkehr in den Kerker geworfen. Sein Freund, Leutnant Katte, wird vor seinen Augen hingerichtet.
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765 - ALTER KAHN UND JUNGE LIEBE

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 77 Min.
Regie:  Hans Heinrich.  Mit Alfred Maack, Erika Dunkelmann, Götz George, u.a.

Die Lastkähne "Marie" und "Anne"  sind mit dem Schleppdampfer "Horst" auf dem Weg von Berlin nach Waren an der Müritz. Schiffe Borchert nennt die "Marie"  sein eigen, doch um die Hypothek schneller abzahlen zu können, hat er sie überladen.  Sein Sohn Karl soll es mal besser haben, doch der ist an dem alten Kahn nicht interessiert.  Er schaut zu Schiffer Vollbecks "Anne" hinüber, auf der dessen Schiffbau studierende Nichte gleichen Namens Ferien macht.  Anne hat auch ein Auge auf Karl geworfen - trotz der Anträge des flotten Kapitäns Richter vom Schlepper.  Der ist zwar tüchtig, macht den auf Grund gelaufenen Kahn von Borchert wieder flott, aber er ist auch ein Luftikus und kann bei Anne nicht landen.  Am Ende der Fahrt sind Anne und Karl ein Paar.

Dieser Film war das eigentlich Filmdebut für Götz George. Er filmte danach erst wieder 1988 in "Der Bruch" bei der DEFA.
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1589 - ALTES HERZ GEHT AUF DIE REISE

Spielfilm, 1987, Farbe, 75 Min.
Regie:  Hans Knötsch. Mit Horst Schulze.

Nach dem Roman von Hans Fallada.  Professor hilft seinem Patenkind in der Provinz.
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948 - AM ABGRUND - ANATOMIE DER KUBA-KRISE

Dokumentation.  40 Min.

Dokumentation der US-Kuba Krise unter Präsident Kennedy.
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155 - AM BRUNNEN VOR DEM TORE

Spielfilm, 1952, Farbe, 88 Min.
Regie: Hans Wolff. Mit Sonja Ziemann, Paul Klinger, Willy Fritsch.

Während der Heimatfestspiele entscheidet sich das Schicksal der jungen Wirtin des Gasthauses "Am Brunnen vor dem Tore". Im Krieg hat sie sich in einen jungen Engländer verliebt, der sie nun mit seinen Eltern besucht. Inzwischen hat sie sich in einen jungen Mann des Ortes verliebt, der dem Engländer im Krieg das Leben gerettet hat. Ihr Bruder gerät unter Verdacht, einen Bilderdiebstahl begangen zu haben. Als seine Unschuld bewiesen ist, verzichtet der Engländer zugunsten seines Lebensretters auf die schöne Wirtin.

Diese schnell heruntergedrehten Filme waren die populärsten im Deutschland der fünfziger Jahre. Das Publikum liebte diese künstlich fabrizierten Probleme--und die vielen Volkslieder. Die Produzenten liebten diese Filme auch besonders, denn sie konnten genau kalkulieren, wieviel Geld sie einbringen werden. Und die Kasse stimmte immer.
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720 - AM ENDE DER GEWALT

Spielfilm, 2001, Farbe, 117 Min.
Regie:  Wim Wenders.  Mit Bill Pullman, Andie McDowell, Gabriel Byrne, u.a.

Hollywood Produzent Mike Max, der mit spektakulären Actionthrillern Karriere gemacht hat, wird entführt. Einen Tag später findet die Polizei die beiden Kidnapper tot auf - max jedoch ist verschwunden. Für Detective Block ist der Fall klar: Das Opfer hat seine Entführer getötet und ist untergetaucht. Doch da gibt es noch den ehemalingen NASA-Wissenschaftler Ray Behring, der durch Zufall einen Teil des Tathergangs beobachten konnte. Und welche Rolle spielen Max Frau Paige, die sich eigentlich von ihrem Mann trennen wollte und Cat, die attraktive Stuntfrau? Wer hält den Schlüssel für das Rätsel in der Hand, das mit einer Gewalttat begann und unaufhaltsam weitere Personen in seinen Bann zieht?
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1948 - AM ENDE KOMMEN DIE TOURISTEN

Spielfilm, 2007, Farbe, 82 Min.
Regie:  Robert Thalheim.  Mit Alexander Fehling, Ryszard Ronczewski, Barbara Wysocka.

Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen?
Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben - war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte.  In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Lrzeminski kümmern, und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Spache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung.

Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen.  Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist?  Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstättentourismus auf der anderen Seite lauern?
Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven, alles hinzuschmeissen.  Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof.  Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden...
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680 - AM GRAUEN STRAND, AM GRAUEN MEER

Spielfilm der DEFA für das DDR Fernsehen, 1980, S/W, 93 Min.
Regie:  Klaus Gendries. Mit Angelika Domröse, Martin Seiffert, ,u.a.

In einer Kleinstadt an der Ostsee lebt die Familie des Schiffeigners Hans Kirch. Als ihm Gerüchte zu Ohren kommen, sein Sohn Martin habe eine unstandesgemäße Liebesbeziehung, wirft er ihn aus dem Haus.  Erst 17 Jahre später kehrt Heinz zurück.
 
Literaturverfilmung nach der Novelle "Hans und Heinz Kirch" von Theodor Storm.
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1428 - AM TAG ALS BOBBY EWING STARB

Spielfilm, 2005, Farbe, 91 Min.
Regie:  Lars Jessen.  Mit Peter Lohmeyer, Franz Dinda, Maria Schmeide.

1986 - Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf liegt in den letzten Zügen.  Nur eine Landkommune ist übrig geblieben: das : "Alternative Wohnkollektiv Regenbogen".  Für sie könnte es imemr so weitergehen mit endlosen Konsens- diskussionen, Schafe scheren und nacktem Gemeinschaftsbaden.

Eines Tages bekommen die Flachland-Kommunarden Zuwachs durch die beiden Städter Hanne und ihrem Sohn Niels.  Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt - und noch viel schneller an die Tantra-Spiele mit Kommunen- guru Peter - hat Niels immer weniger Lust auf die dogmatischen WG-Regeln.  Aus Trotz schließt er sich dem gewaltbereiten AKW-Widerstand an und bringt das beschauliche Chaos der Kommune damit reichlich durcheinander.  Zum großen Knall kommt es aber erst, als im entferten Tschernobyl ein Reaktor explodiert.  Genau an dem Tag, als Bobby Ewing stirbt, der Erdölprinz aus "Dallas" und Serienliebling der Kommune.
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1077 - AMERIKA

Spielfilm, 1996, Farbe, 90 Min.
Regie:  Ronald Eichon.  Mit Sophie von Kessel, Stephan Ulrich, Gudrun Okras.

Ein Restaurant in Amerika - wenn das keine tolle Erbschaft ist! Die junge Lillian Feuerbach muss jedoch feststellen, dass sich hinter diesem "Amerika" ein Kaff in der sächsischen Provinz verbirgt.  Und der Gasthof "Alter Krug" hat auch schon bessere Zeiten gesehen.  Statt den Laden zu verscherbeln, will Lillian ihrem Vater zeigen, was sie kann:  Paps betreibt im Hamburg einen Gourmet-Tempel.  Er würde sicher staunen, wenn seine Tochter die Ost-Schenke in ein Feinschmecker Mekka verwandelte. Doch während Chefin Lillian und das Gasthofpersonal den "Alten Krug" auf Vordermann bringen, planen Spekulaten längst, sich das Grundstück unter den Nagel zu reissen...
PAL  (Auch unter Nr. 384c im Archiv)
  

384a - AMERIKA - NIEMALS!

a) Karneval in Köln, Dokumentation, 1996, Farbe, 30 Min.
b) Karneval in Mannheim, Dokumentation, 1996, Farbe, 30 Min.

384c - AMERIKA


Fernsehfilm, 1996, Farbe, 105 Min.
Regie: Ronald Eichhorn. Mit Sophie von Kessel, Stephan Ulrich, Gudrun Orkas, Hagen Mueller-Stahl.

Siehe Nr. 1077 im Archiv oben)
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1215 - AMERIKANISCHE FREUND, DER

Spielfilm, 1977, Farbe, 121 Min. (Mit Extras).
Regie:  Wim Wenders.  Mit Dennis Hopper, Bruno Ganz.

Die Tage von Jonathan Zimmermann sind gezählt.  Der Hamburger Restaurator ist unheilbar an Leukämie erkrankt.  Auf einer Auktion lernt er den Amerikaner Tom Ripley kennen, der mit gefälschten Bildern handelt.  Ripley vermittelt ihn als idealen Auftragskiller.  Mit dem Honorar könne er Frau und Kind nach seinem Tod finanziell absichern.  Jonathan hat nichts zu verlieren.
Ein Meisterstück über eine aussergewöhnliche Männerfreundschaft.  Ausgezeichnet mit dem Filmband in Gold für Regie und Schnitt und mit dem Filmband in Silber für den Film (1977).  Diese Verfilmung des Romans "Ripley's Game" von Patricia Highsmith verschaffte Wim Wenders die Eintrittskarte nach Hollywood.
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807 - AMERIKANISCHE SOLDAT, DER

Spielfilm, S/W, 77 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder. Mit Karl Scheydt, Elga Sorbas, Jan George.

"Ricky kommt von drüben im hellen Anzuge, weichem Hut und unter der Jacke das Pistolenhalter mit Kanone.  Ricky trinkt Whiskey, redet wenig und wenn, dann kurz und trifft, seinen Freund.  Sie besuchen den Hinterhof ihrer Kindheit und Rickys Freund fragt ihn, wie es in Vietnam aussieht.  Ricky erfüllt seine Aufträge und geht selbst dabei drauf.
Ricky, der jeden Auftrag durchführt, ohne zu fragen, wenn er nur gut bezahlt wird, Ricky, der kein Gefühl kennt, der die Frauen nimmt oder auch nicht."

Rainer Werner Fassbinders Exposé zu "Der amerikanische Soldat."
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86 - AMPHITRYON

Spielfilm, 1936, S/W, 90 Min.
Regie: Reinhold Schünzel. Mit Willy Fritsch, Käthe Gold, Paul Kemp, Fita Benkhoff, Adele Sandrock und Hilde Hildebrand.

Der letzte Film, den Reinhold Schünzel drehte, bevor auch er nach Amerika auswandern musste. Goebbels nannte ihn "diesen Halbjuden" und so war dieser Film auch bald verboten. Der Stoff wurde schon oft behandelt, von Kleist bis zu Girardoux, und erzählt von Jupiter (Zeus), der auf die Erde hinabsteigt, und Alkmene in Gestalt ihres Gatten Amphitryon verführt. Einige Zuschauer bemerkten die Anspielungen auf "Triumph des Willens" ("Aus den Wolken kommt das Glück" --der Untertitel des Films) als Hitler mit dem Flugzeug aus den Wolken heraus in Nürnberg landet. Auch gibt es andere satirische Seitenhiebe auf die Rituale der Nazis, manche mit Gesang und Tanz. Ein amüsanter Film, wie es bald keinen mehr geben sollte.
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1905 - AN DIE GRENZE

Spielfilm, 2007, Farbe, 105 Min.
Regie:  Urs Egger.  Mit Jacob Matschenz, Bernadette Heerwagen, Max Riemelt, Corinna HArfouch, Jürgen Heinrich.

Der 19jährige NVA-Soldat Alex Karow wird im Mai 1974 kurz nach dem Rücktritt Willy Brandts und während der Fußballweltmeisterschaften an die deutsch-deutsche Grenze geschickt.  Die Armee wird von brutalen Ritualen beherrscht, geduldet oder benutzt von den Offizieren.  Alex begreift, dass die Ideal von Gleichheit, Demokratie und Menschenwürde Propaganda sind.  Die Frage, was passiert, wenn der Andere im Visier der Kalaschnikow auftaucht, beschäftigt die Soldaten Tag und Nacht, unterbrochen fast nur von den Spielen der WM mit der historischen Begegnung DDR-BRD.  Kraft schöpft Alex aus seiner Liebe zu Christine, einer selbstbewussten Traktorfahrerin, die im benachbarten Dorf wohnt.  Christine ermutigt ihn, nicht das zu tun, was sein Vater erwartet, sondern seinem Traum, Fotograf zu werden, zu folgen.  Doch als ihr Bruder Alex Fotos von den Grenzanlagen zur ständigen Vertretung der BRD schickt, gerät alles ausser Kontrolle...
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1360 - AN HEILIGEN WASSERN

Spielfilm, 1960, Farbe, 97 Min.
Regie:  Alfred Weidenmann.  Mit Hansjörg Felmy, Karl John, Cordula Trantow, Hanns Lothar.

Wasser bedeutet Leben.  Doch im regenarmen Schweizer Kanton Wallis, woe die Bauern den mächtigen Gletscchern das kostbare Nass in hölzernen Leitungen abringen, hat der Berg schon viele Opfer gefordert.  Deshalb sprechen die Walliser ehrfürchtig vom "Heiligen Wasser".  Wieder einmal droht die Lawine am Gletscherrand.  Und wenn sie kommt, zerschmettert sie die Wasserleitungen an den Steilwänden und die Brunnen im Dorf St. Peter versiegen.  So nimmt das Schicksal seinen Lauf:  Ein Freiwilliger muss hinaus in die Wand, so bestimmt es ein uraltes Gesetz...
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1741 - ANASTASIA - DIE LETZTE ZARENTOCHTER

Spielfilm, 1956, S/W, 95 Min.
Regie:  Falk Harnack.  Mit Lilli Palmer, Ivan Desny, Susanne von Almassy, Käthe Braun, u.a.

Berlin, Anfang der 20er Jahre:  Nach langem Schweigen behauptet die unbekannte Insassin einer Irrenanstalt, die jüngste Zarentochter Anastasia zu sein.  Ihr Leben lang kämpft sie um Anerkennung.
Der Film zeichnet die Lebensstationen jener in Berlin 1920 aufgetauchten und vor dem Selbstmord bewahrten unbekannten auf, die später von sich behauptete die Zarentochter Anastasia zu sein, und 1917 dem Massaker von Jekaterinenburg entgangen zu sein.
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612 - ANATOMIE

Spielfilm, 1999, Farbe, 95 Min.
Regie: Stefan Ruzowitzky. Mit Franka Potente, Benno Fürmann, u.a.

Für die ehrgeizige Medizinstudentin Paula geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berühmten Heidelberger Professor Brombek zugelassen. Doch die Freude wandelt sich schnell in jähes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der tags zuvor noch quicklebendig war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stößt schon bald auf einem mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein Unwesen treiben soll. Dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt, merkt Paula erst spät....
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667 - ANDERS ALS DIE ANDEREN

Spielfilm, 1957, Farbe, 90 Min.
Regie: Vincente Minelli. Mit Deborah Kerr, John Kerr, Leif Erickson.

Der Film ist die Geschichte von Tom, einem jungen Mann, der in New England eine "Prep School" besucht und im Haus des Trainers Bill Reynolds und seiner Frau Laura wohnt. Bill ist andes als die anderen, denn statt Volleyball oder football spielt er lieber Bach oder Volkslieder. Damit stellt er das männliche Selbstbildnis der anderen in Frage und wird bald "sister boy" genannt. Er wird Opfer von Gerüchten und wird von der Gemeinschaft als "Schwuler" verdächtigt und ausgeschlossen.  Aber mit Laura, die den Jungs immer "Tee und Sympathie" zubereitet, verbindet ihn eine engere Beziehung, die schließlich zu einer sexuellen Beziehung mit ihr führt.

So einfach war das im Amerika der 50er Jahre! "Years from now when you talk about this - and you will - be kind..." sind die oft zitierten Worte, die Laura dem geheilten Tom mit auf den Weg gibt.
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676 - ANDERS ALS DIE ANDEREN

Stummfilm, 1919, S/W, 40 Min.
Mit Conrad Veidt u.a.

Restaurierte Fassung des Stummfilms.  
Der Violinvirtuose Paul Körner gerät ins gesellschaftliche Abseits, als seine Homosexualität bekannt wird.
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1721 - ANDERS ALS DU UND ICH

Spielfilm, 1957, S/W, 90 Min.
Regie:  Veit Harlan.  Mit Christian Wolff, Paula Wessely, Paul Dahlke, Ingrid Stenn, Hans Nielsen.

Ausgerechnet Veit Harlan, im Dritten Recih Protegé von Joseph Goebbels und nach dem Krieg wegen seiner Regie bei dem antisemitischen Propagandafilm Jud Süß vor Gericht gestellt, wagte sich 1957 an ein heisses Thema:  den Fall einer Mutter, die ihren Sohn vor der Homosexualität "rettet" und sich deshalb wegen Kuppelei vor Gericht verantworten muss.  Der Film ist nicht nur ein für seine Zeit erstaunlich offfener Film über das Tabu-Thema, der deshalb verboten wurde und umgearbeitet werden musste.  Der Film ist auch in interessantes Dokument über jugendliches Aufbegehren gegen die restaurativen Strukturen im Wirtschaftswunderland, in dem die homosexuelle Betätigung bei Männern geächtet und unter Strafe gestellt war.  Diese DVD veröffentlicht erstmals einen Vergleich der ursprünglichen Version Das dritte Geschlecht mit der offizielllen Verleihfassung Anders als du und ich einschließlich bisher unbekannter Dokumente zur Produktionsgeschichte.
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1955 - ANDREA UND MARIE

Spielfilm, 2004, Farbe, 92 Min.
Regie:  .  Mit Iris Berben, Hannelore Elsner, Michael Mendl.

Ralf steckt ganz schön in der Klemme: Seine Frau Marie und seine Geliebte Andrea haben sich hinter seinem Rücken gegen ihn verbündet und werden dicke Freundinnen.
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824 - ANDREAS HOFER - DIE FREIHEIT DES ADLERS

Spielfilm, 2000, Farbe, 111 Min.
Regie:  Xaver Schwarzenberger.  Mit Tobias Moretti, Franz Xaver Kroetz, u.a.

Ein Portrait des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer vor dem Hintergrund eienr spannenden Geschichtsepoche Österreichs.
Der Film spielt während der napoleaonischen Kriege.  Tirol, nördlich und südlich des Brenners, gehört zu Bayern.  Österreich, das sich im Krieg mit Napoleon befindet, schürt Unzufriedenheit in Tirol und veanlasst die Bauern mit dem Versprechen, Tirol an Österreich anzugliedern, zum Aufstand.  Andreas Hofer, der "Sandwirt" aus dem Passeier Tal, ein Mann mit hohem moralischen Anspruch an sich und seine Mitstreiter, führt die Bauern an und vertreibt die verhassten Bayern und die französischen Truppen aus Tirol.
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1189- ANDREAS SCHLÜTER

Spielfilm, 1942, S/W, 106 Min.
Regie:  Herbert Maisch.  Mit Heinrich George, Theodor Loos, Olga Tschechowa, Mila Kopp,  Dorothea Wieck, Paul Dahlke.

Kurfürst Friedrich III. hegt den Wunsch, seine Residenz durch monumentale Bauten und Denkmäler zu verschönern.  Nach einigen Intrigen am Hofe wird schließlich der Architekt Andreas Schlüter mit dem Entwurf einer Reiterstandbildes des Kurfürsten beauftragt. Daneben widmet Schlüter sich auch der Vergrößerung und Verschönerung des gesamten Schlosses.  Durch seine Besessenheit und sein genialisches Auftreten macht Schlüter sich viele Feinde und schließlich fällt er auch bei Friedrich in Ungnade.  Er verlässt Berlin, lässt auch seine Frau Elisabeth zurück, um mit seinem früheren Modell, Gräfin Vera Orlewska, seine Ideen zu verwirklichen.  Vera scheint die einzige zu sein, die ihn versteht.  Doch der Kurfürst bittet ihn, nach Berlin zurückzu kehren.  Nun hat Schlüter die Chance, nicht nur das Schloss, sondern ganz Berlin nach seinen Ideen zu verändern.  Schließlich nimmt er sogar ein Projekt an, das er zunächst für wahnsinnig hielt: Den höchsten Turm der Welt zu bauen.  Obwohl der Baugrund sumpfig und äusserst instabil ist, arbeitet er wie besessen an dem Projekt, lässt sich nicht einmal von den Vorboten einer drohenden Katastrophe zur Vernunft bringen...
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1439 - ANGST VOR DER ANGST

Spielfilm, 1975, Farbe, 88 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder.  Mit Margit Carstensen, Ulrich Faulhaber, Armin Meier, Brigitte Mira.

Die Ehe von Margot und Kurt verläuft still und ohne große Ereignisse, aber auch ohne große Gefühle.  Da nicht viel Geld da ist, wohnen sie im Haus von Kurts Mutter, in dem auch Kurts Schwester und deren Mann leben.  Das bringt Reibereien und Konflikte mit sich, aber Margot passt sich den Umständen an.  Die Arbeit lenkt sie von den Problemen ab - sie macht den Haushalt, sorgt für Kurt und ihre geliebte Tochter Bibi.  Eines Tages, Margot erwartet ihr zweites Kind, zerreisst die brüchige Idylle.  Aus heiterem Himmel wird sie überfallen von Angst, deren Ursache sie nicht kennt.  Weder ihre Familie noch Medikamente können ihr helfen.  Die Hilflosigkeit treibt sie in die Angst vor der Angst.
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1717 - ANNA BOLEYN

Stummfilm, 1920, S/W, 118 Min.
Regie:  Ernst Lubitsch.  Mit Henny Porten, Emil Jannings, Hedwig Pauly-Winterstein, Hilde Müller, Ludwig Hartau.

Lose auf historischen Fakten basierend, erzählt das Melodram die Lebensgeschichte der zweiten Ehefrau Heinrichs VIII., die von ihrem Mann verstoßen wird, als sie eine Tochter anstatt eines Thronfolgers gebärt und wegen angeblichen Ehebruchs geköpft wird.
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1a - ANNA UND FRANZ

Fernsehfilm, 1986, Farbe, 100 Min.

Eine Liebesgeschichte in Europa. Anna, eine Lehrerin aus Südtirol und Franz, ein Zollbeamter aus München, treffen sich im Urlaub und verlieben sich ineinander. Während Franz, der Karriere machen will, mit einer Versetzung nach Brüssel rechnen muss, hat Anna es viel schwerer, sich in ihrem Beruf durchzusetzen. Blond und schön wird sie jedoch als "Ausländerin" behandelt. Sie muss sich von idiotischen Bürokraten schikanieren lassen und auch Franzens Vater behandelt sie mit Misstrauen und Vorurteilen. Gibt es ein "happy end" für die Beiden?
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936 - ANNAS HEIMKEHR

Spielfilm, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Xaver Schwarzenberger.  Mit Veronica Ferres, Julia Krombach, Herbert Knaup, u.a.

Veronica Ferres als mutiges Kindermädchen im Nazi-Deutschland.  Sensibler Umgang mit einem heiklen Thema.

"Sie werden es nicht wagen", sagt der jüdische Buchhändler Goldberg zu seiner Familie.  Aber die SS kommt schon in der derselben Nacht  und holt das Ehepaar ab.  Tochter Franziska kann entkommen, weil das Kindermädchen Anna sie versteckt.  Sie gibt die Neunjährige als ihre Tochter aus und nimmt sie mit in die alte Heimat nach Drachselreuth.  Dort erwartet sie 1942  der braune Horror und Annas Bruder Toni als Nazi-Bürgermeister.  Alle wollen wissen, wer der Vater des Kindes ist.  Als der Sturmbannführer Brunner die Wahrheit entdeckt, muss Anna für sein Schweigen einen hohen Preis zahlen...

Regisseur und Kamera-Ass Schwarzenberger wird seinem Ruf gerecht.  Von der eintönigen Musik abgesehen, ist das Drama weit davon entfernt, nur auf Mitleid zu setzen.  Spannung, die nachdenklich macht.
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1048 - ANNELIE

Spielfilm, 1941, S/W, 91 Min.
Regie:  Josef von Baky.  Mit Luise Ulrich, Käthe Haack, Werner Krauss, Axel von Ambesser, Josefine Dora, u.a.

In der Neujahrsnacht 1871 wird Annelie geboren - 15 Minuten zu spät, denn ihre Eltern hatten genau Mitternacht für diese Geburt ausgerechnet.  Diese Verspätung von 15 Minuten wird für das Mädchen immer wieder zum Schicksal.  Mit 16 Jahren verpasst sie die Pferdebahn,, die verunglückte  Annelie bleibt am Leben.  Mit einem Blinddarmdurchbruch wird sie in die Klinik gebracht, 15 Minuten zu spät, doch sie wird gerettet.  In ihren Fieberträumen hat sie eine Vision und nimmt sich vor, von nun an immer pünktlich zu sein.  Sie heiratet den Arzt, der sie operiert hat, sie haben drei Kinder.  Als der erste Weltkrieg beginnt, müssen ihr Mann und zwei Söhne an die Front.  Annelie wird Rot-Kreuz-Schwester.  Als ihr Mann im Lazarett stirbt, kann sie ihn in letzter Minute noch einmal sehen.  Am Neujahrstag1941 ist sie allein, Söhne und Neffen sind an der Front.  Ihr einziges Geburtstagsgeschenk ist der Anruf ihres Sohnes, der noch lebt...
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964 - ANNI - EINE WIENER BALLADE

Spielfilm, 1948, S/W, 75 Min.
Regie:  Max Neufeld.  Mit Elfie Mayerhofer, Siegfried Breuer, Joself  Meinrad.

Österreichische Romanze/Liebesfilm im Wien am Ende des 19. Jahrhunderts.  Der große Pianist Radkofsky verführt die Sängerin Anni.  20 Jahre später trifft er sie wieder, samt Tochter.
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1726 - ANTIKÖRPER

Spielfilm, 2006, Farbe, 122 Min.
Regie:  Christian Alvart.  Mit Wotan Wilke Möhring, André Hennicke, Heinz Hönig.

In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel von einer Spezialeinheit überwältigt - das vorläufige Ende einer Mordserie, in deren Verlauf ein Dutzend Kinder in quälenden Ritualen hingerichtet wurden.  Kommissar Seiler lässt sich als Super-Ermittler feiern.
Doch das Grauen beginnt erst jetzt.  Im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens wurde vor Jahresfrist ein Mädchen bestialisich ermordet.  Für Martens gibt es nur einen Täter: Gabriel Engel. Er reist zum Verhör nach Berlin und zwischen den ungleichen Männern beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der aufrechte Christ Martens an seine psychischen Grenzen stößt.  Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen...
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714 - ANTON DER ZAUBERER

Spielfilm der DEFA, 1978, Farbe, 95 Min.
Regie:  Günter Reisch. Mit Ulrich Thein, Anna Dymna, Erwin Geschonnek, u.a.

Der Automechaniker Anton Grubske ist ein pfiffiger Bursche. 1945 entgeht er der Kriegsgefangenschaft, entzieht sich den Fängen der Gastwirtswitwe Sabine und kehrt in sein Heimnatdorf zurück. Dort heiratet er die Tochter seines Chefs, macht die Werkstatt zu einem floerierenden Unternehmen, indem er mit aufgemöbelten Autowracks den ganzen Kreis motorisiert.  Er schröpft die Großbauern weidlich und deponiert das Geld bei seiner alten Freundin Sabine, die ih auch noch in Schiebereien verwickelt, sodass Anton bald Millionär wird.  Seine Umtriebe bringen ihm vier Jahre Gefängnis ein, wo er sich ebenfalls als Organisationstalent bewährt und als Aktivist entlassen wird.  Seine Million ist allerdings dahin, denn Sabine hat sich mit dem Geld in die Schweiz abgesetzt. Aber Anton macht weiterhin Karriere, als Ersatzteilbeschaffer eines Traktorenwerkes. Sein Ruf hat inzwischen RGW-Dimensionen erlangt, als er von Sabine, die verunglückt ist, die hohe Lebensver- sicherung und einen Straßenkreuzer erbt.  Das Geld schenkt er der Stadt, den Straßenkreuzer schickt er in die Schrottpresse, und ob dieser großartigen Tat betrinkt er sich so fürchterlich dass sein Herz versagt.
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100 - ANTONIAS WELT

Spielfilm, Holland, 1996, Farbe, 97 Min.
Regie: Marleen Gorris.  Mit Willeke Van Ammelrooy, Els Dottermans, u.a.

Antonio ist Mitte dreissig und eine stolze, stattliche Erscheinung, als sie mit ihrer Tochter Danielle im Schlepptau zurück in das Dorf der Kindheit kehrt, das sie vor 20 Jahren verließ. Sie hat den Hof geerbt, und lässt sich im Haus ihrer Ahnen nieder, sät, erntet, und ihre eigensinnige Lebensweise wird von den Dorfbewohnern hingenommen, wie man auch eine schlechte Ernte hinnimmt.

Leben und leben lassen, das ist Antonias Devise, die sie mit ihrer Tochter Danielle konsequent und unerschütterlich praktiziert. Selbst als ihre Tochter sich ein Kind wünscht, dazu aber keinen Ehemann will, ist das für Antonia kein Problem. Mit einem Köfferchen in der Hand ziehen die beiden los und suchen in der Stadt nach einem passenden Erzeuger...

"Einer der besten Filme des Jahres 1996 in Europa," Detour Magazin.
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1732 - ANTWORT KENNT NUR DER WIND, DIE

Spielfilm, Farbe, 102 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Mit Marthe Keller, Maurice Ronet, Karin Dor, Friedrich Nowotny.

Nach dem Roman von Johannes Mario Simmel.

Bei der Explosion seiner Luxusjacht kommt der deutsche Bankier Heinrich Hellmann vor der Küste Cannes' ums Leben. Alles spricht für ein Attentat, aber die Versicherungsgesellschaft muss nicht zahlen, wenn sie Selbstmord nachweisen kann.  Also wird Robert Lucas auf den Fall angesetzt.  Schon bald muss er erkennen, dass niemand an der Aufklärung ernsthaft interessiert ist.  Unter den vielen zwielichtigen Personen sind auch zwei sehr attraktive Fauen: Anna Monnier und Angela Delpierre.  Nur wem kann Robert Lucas trauen?
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249 - APOTHEKERIN, DIE

Spielfilm, 1998, Farbe, 104 Min.
Regie: Rainer Kaufmann. Mit Katje Riemann, Jürgen Vogel, Richy Müller, Isabella Parkinson.

Hella Moormann - eine spröde, 30jährige Apothekerin , lebt allein. Bis sie den temperament- vollen Sportwagenfahrer Levin Graber kennen- und liebenlernt. Die beiden heiraten, ziehen in eine Luxus-Villa und alles schein ganz wunderbar. Doch das Glück der beiden ist nur von kurzer Dauer. Hella entdeckt, dass Levin sie mit der Haushaltshilfe betrügt. Trösten lässt sie sich daraufhin von deren Ehemann Dieter. Das klappt, bis Hella schwanger wird und sich fragen muss, von wem.  Zu allem Überfluss ist da schließlich auch noch ihr sympatischer Kunde Pawel. Eine Reihe mysteriöser Morde verringert den Männerüberschuss alsbald ...
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806 - ARME MILLIONÄR, DER

Spielfilm, 1939, S/W, 90 Min.
Regie:  Joe Stöckl.  Mit Weiß Ferdl, Trude Haefelin, Beppo Brehm, u.a.

Nach einem Bühnenstück von Ludwig Thoma.  
Seit Schuster Ignaz ein Vermögen geerbt hat, macht er auf Vornehm.  Tochter Annerl soll nun nicht mehr den einfachen Xaver heiraten, sondern Fürst Walefsky.  Aber der ist ein gerissener Hochstapler...
Das knotige Urgestein Weiß Ferdl erfüllt die vorhersehbare Geschichte vom Schuster, der gefälligst bei seinen Leisten bleiben soll, mit bajuwarischem Leben.
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902 - ARCHITEKTEN, DIE

Spielfilm der DEFA, 1990, Farbe, 85 Min.
Regie:  Peter Kahane.  Mit Kurt Naumann, Rita Feldmeier, Uta Eisold, u.a.

Daniel Brenner ist Ende Dreissig.  Der engagierte Architekt projektiert Busstationen und Trafohäschen, beteiligt sich erfolgreich an Wettbewerben - aber selbst gebaut hat er noch nichts.  Fürsprache auf höchster Ebene verhilft ihm zu einem lukrativen Auftrag:  Daniel soll für eine riesige Berliner Trabantenstadt ein kulturelles Zentrum entwerfen.  Er nimmt das 80-Millionen-Projekt ohne Bedenkzeit an.  Dies ist seine Chance!  Nur eine Bedingung stellt er:  Die Mitarbeiter will er selbst bestimmen.  So macht sich Daniel auf die Suche nach ehemaligen Studienfreunden.  Nicht alle kann er überreden.  Einer beispielsweise arbeitet inzwischen als Mitropa-Büffetier.  Ein anderer ist Schäfer geworden.  Ein Dritter lebt im Westen.  Aber fünf ehemalige Kommilitonen und zwei junge Absolventinnen finden sich zusammen wie die Glorreichen sieben.  Ideen haben sie mehr als genug.  Auf ihrem Bauland soll alles entstehen, was der neuen Stadt noch fehlt: Cafés, Geschäfte, Kino, Spielplätze, Promenaden mit viel Grün.  Verbissen kämpfen sie darum, den Menschen durch eine Alternative zur Monotonie des genormten Bauens eine Heimat zu schaffen.  Doch täglich verlassen Tausende die DDR gen Westen.  Am Ende auch Daniels Frau Wanda und Tochter.  Sein Kollektiv bricht auseinander.  Er selbst gibt nicht auf.  Aber er kann nicht verhindern, dass sich sein Projekt durch Bevormundung und ökonomische Zwämnge bis zur Unkenntlichkeit verändert.  Der Baubeginn markiert das Ende von Daniels Ideen und Hoffnungen.  Es ist die Zeit unmittelbar vor dem Herbst '89.

Kahanes Film ist einer der letzten DEFA-Filme; das Szenarium wurde noch vor der Wende bewilligt.  Er "war der erste 'tabulose' DEFA-Film.  Die bittere Kritik, die er übte, kam zu spät und doch war er wohl der konsequenteste und wichtigste Wende-Film der DEFA"  (so "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme").  Er übte Kritik an den verfilzten und verkrusteten Strukturen der DDR , die ihren Bürgern nicht die Möglichkeit ließ, ihren eigenen Weg zu finden.  Die Berufsgruppe der Architekten ist dabei auch als Metapher für alle gemeint, die etwas Neues schaffen wollen - darin eingeschlossen neue Lebensräume und neue Lebensmöglichkeiten.  Dies trifft auch auf die Generation der zur Wendezeit 40-Jährigen besonders zu - sie wollten den Sozialismus menschlicher machen, während sich dioe folgende Generation schon konsequenter abgewendet hat.  Kahane und sein Kameramann Andreas Köfer fanden dafür Bilder beklemmender Trauer und Verzweiflung.  Und so schrieb auch Kritiker Heinz Kersten 1990: "Noch einmal wird DDR-Atmosphäre in einem DEFA-Film ganz echt auf die Leinwand gebracht: die kleine Nischenfreundlichkeit dessen, was man heute gern Solidar- gemeinschaft nennt, und die große Tristesse eines lähmenden Gefühls der Vergeblichkeit".
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250 - ARCHITEKTUR DES UNTERGANGS

Dokumentarfilm, 1995, S/W/Farbe, 119 Min.
Ein Film von Peter Cohen. Erzähler: Bruno Ganz.

Der Schönheitskult der Nationalsozialisten vermittelte die Botschaft, dass Grausamkeit notwendig sei, um Schönheit zu erreichen. In fürchterlicher Konsequenz  mündet das in der Ausrottungspolitik gegenüber jenen, die das Bild vollkommener Schönheit und Gesundheit angeblich gefährden.
Peter Cohen dokumentiert diese merkwürdige Mischung aus Schönheit und Barbarei.
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1005 - ARTISTEN IN DER ZIRKUSKUPPEL: RATLOS, DIE

Spielfilm, 1968, Farbe, 100 Min.
Regie:  Alexander Kluge.  Mit Hannelore Hoger, Siegfried Graue, Alfred Edel, Eva Oertel.

Die Artistin Leni Peickert will ihren Zirkus reformieren: Statt Dressur, Clowns und Akrobatik sollen Stücke aus der realen Welt präsentiert werden.  Ihr Scheitern ist vorhersehbar.  Für seine sarkastische Abrechnung mit dem "Zirkus" um den (reformbedürftigen) deutschen Film erhielt Alexander Kluge 1968 in Venedig den Goldenen Löwen.
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1441 - ARZT VON ST. PAULI, DER

Spielfilm, 1968, Farbe, 96 Min.
Regie:  Rolf Olsen.  MIt Curd Jürgens, Horst Naumann, Fritz Wepper, Dieter Borsche.

Dr. Jan Diffring, rechtschaffener Frauenarzt, steht seinen Patienten in Hamburgs berühmt-berüchtigtem Stadtteil jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.  Auch als der junge Matrose Hein Jungermann des Mordes an seiner Ex-Geliebten Margot und deren Freund verdächtigt wird, beitet Diffring seine Hilfe an.  Bei Nachforschungen stößt er auf kriminelle Machenschaften seines eigenen Bruders.  Dr. Klaus Diffring, ein dekadenter Gynäkologe aus der Oberschicht, führt ein ausschweifendes Leben ohne Srupel.   Als die verfeindeten Brüder sich begegen, kommt es zur Katastrophe...
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833 - ARZT VON STALINGRAD, DER

Spielfilm, 1958, S/W, 103 Min.
Regie:  Géza von Radványi.  Mit O. E. Hasse, Mario Adorf, Siegrfried Lowitz.

Nach der Schlacht von Stalingrad gerät Dr. Fritz Böhler in russische Gefangenschaft.  Mit primitiven Mitteln versucht der Stabsarzt, seinen Mitgefangenen zu helfen.  Durch seinen mutigen Einsatz erringt er schließlich auch die Achtung des russischen Lagerkommandanten.
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1129 - ASCHENPUTTEL

Märchenverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm, 2004, Farbe, 78 Min.
Regie:  Fritz Genschow.  Mit Rita Genschow, Maria Axt, Rüdiger Lichti.

Es war einmal eine Prinzessin, deren Stiefschwestern sie verachteten und die niedrigsten Arbeiten verrichten ließen.  Von allen wurde sie Aschenputtel genannt.  Als ein junger Prinz einen Ball veranstaltete, um seine Braut auszuwählen, putzten sich die hochmütigen Stiefschwestern heraus, um ihm zu gefallen.  Er aber verliebte sich in das schlichte Aschenputtel.  Ihren Namen wollte sie ihm nicht nenen, doch sie verlor am Schloss ihren Schuh.  Da befahl der Prinz, dass nur die Besitzerin des zarten Schühchens seine Frau werden sollte.....

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.
Siehe auch Film Nr. 1364, ein DEFA-Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.
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678 - ASPHALT

Stummfilm, 1928, S/W, 95 Min.
Regie:  Joe May. Mit Betty Amann, Paul Hörbiger, Hans Albers und Gustav Fröhlich.

Einer der letzten, großen deutschen Filme des Expressionismus. Bisher war dieser Film nur in einer gekürzten Version (mit englischen Untertiteln) zu sehen, aber 1993 wurde eine alte Kopie im Gosfilmofind in Moskau gefunden. Diese Version wurde in einer Galaaufführung 1995 in Berlin bei den Filmfestspielen gezeigt.

Der Film spielt in Berlin.  Eine vornehm gekleidete Frau stiehlt n einem Juwelierladen einen teuren Diamanten. Sie versucht den Polizisten Albert Holk, der sie dabei erwischt, zu verführen, und allmählich verfällt dieser ihren Reizen.  
Betty Amann ist verführerisch in dieser Rolle. Die Bühnenbilder von Eric Kettlehut und die Cinematographie von Günther Rittau sind spektakulär.
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1670 - ATOMISED

Spielfilm, 2006, Farbe, 108 Min. (Englische Untertitel)
Regie:  Oskar Roehler.  Mit Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, Nina Hoss.

Nach dem Roman von Michel Houllebecq.

Alles ändert sich als zwei Männer, beide über dreissig, Liebe finden, und das an ganz unerwarteten Orten.  Einer der beiden ist ein introvertierter Molekularbiologe, der Intimität scheut und sich ganz seiner Forschung widmet.  Der andere ist der Sklave seiner sexuellen Fantasien. Fragen über biologische Evolution, Liebe und Schicksal werden aufgeworfen.
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1376 - AUCH MÄNNER BRAUCHEN LIEBE

Spielfilm, 2004, Farbe, 86 Min.
Regie:  Dominic Raacke.  Mit Uwe Ochsenknecht, Sophie von Kessel.

Harry ist Barpianist.  Die Frauen lieben sein Spiel, und sie lieben ihn.  Und natürlich liebt Harry die Frauen.  Er kann gar nicht genug kriegen vom Leben un der Liebe.  Was für eine beneidenswerte Natur - wären da nicht diese Herzstiche, Warnsignale des überforderten Körpers.  Der Arzt verordnet Akese auf unbestimmte Zeit:  keine Zigaretten, keinen Alkohol, keinen Sex. - und Gruppentherapie.  Ausgerechnet jetzt quartiert Harrys verheirateter Freund Peter seine russische Liebschaft bei dem Abstinenzler ein: aufregend verheissungsvoll - und mehr als eine Sünde wert.  Doch auch nur der Gedanke daran verbietet sich.  Harry gibt sich alle Mühe, leidet und ist nur noch ein Schatten seiner selbst.  Was ist stärker - Gesundheit oder Liebe?
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1023 - AUCH ZWERGE HABEN KLEIN ANGEFANGEN

Spielfilm,  Farbe, 92 Min.
Regie:  Werner Herzog.  Mit Helmut Döring, Gerd Gickel, Paul Glauer, u.a.

Die Bewohner eines Erziehungsheimes in einer abgelegenen, kargen Provinz planen einen Ausflug.  Aus disziplinarischen Gründen dürfen einige der kleinwüchsigen Insassen nicht teilnehmen.  Die Zurückgelassenen nutzen die Abwesenheit des Direktors und der meisten seiner Zöglinge zum Ausbruch aus der gewohnten Ordnung.  Ohne angreifbaren Gegner von aussen reagieren die Zwerge mit blinder Wut und ziellosen Vernichtungsaktionen.  Der Aufsicht führende Erzieher nimmt einen der Rädelsführer in Gewahrsam und verschanzt sich auf dem Gelände.  Als die Aggression der Anführer auch untereinander zunimmt und sinnlose Aktionen im Kreis laufen, bricht die Revolte schließlich zusammen.
Bis heute hat "Auch Zwerge haben klein angefangen" nichts von seiner Radikalität verloren.  Mit irritierenden, oft surrealistischen Bildfolgen schildert Herzog den eigenwilligen Ausbruchsversuch aus den Hierarchien und Konventionen der umgebenden Ordnung.
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498 - AUF DEN SPUREN VON KARL MAY

Dokumentarfilm, 1999, S/W/Farbe, 50 Min.

Dieser Film untersucht das Phänomen Karl May, den erfolgreichsten und umstrittensten Autor deutscher Sprache.Historiker und Schauspieler kommen zu Wort, die sich mit der Person und den Stücken Karl Mays auseinandergesetzt haben.  Zahlreiche Dokumente und Fundstücke aus dem Nachlass werfen ein neues Licht auf den Abenteurer, Autor und Autodidakten Karl May.
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1953 - AUF DER ANDEREN SEITE

Spielfilm, 2008, Farbe, 116 Min.
Regie:  Faith Akin.  Mit Nurgül Yesilcay, Baki Davrak, Nursel Köse.

Der Film erzählt die Geschichte von sechs Menschen, deren Leben auf schicksalhafte Weise miteinander verwoben sind.  Sechs Leben in verschiedenen Welten.  Wege,die sich kreuzen, ohne sich zu berühren.  Erst der Verlust führt alle Schicksale zusammen, die von Anfang an unausweichlich miteinander verschlungen waren.

Der Film erhielt über 20 Preise in Europa.
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1154 - AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS

Spielfilm, 1954, Farbe, 106 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Heinz Rühmann, Hans Albers, Fita Benkenhoff, Gustav Knuth, Helga Franck.

Hans Wedderkamp kehrt nach Jahren in der Fremde in seine Heimatstadt Hamburg zurück.  Kaum angekommen, muss er feststellen, dass sein Freund aus alten Zeiten, Pitter Breuer, in finanziellen Schwierigkeiten steckt.  Pitter ist der Besitzer des renommierten Hippodrom auf der Reeperbahn, doch dem Lokal  geht es schlecht.  Wedderkamp beschließt, seinem Freund auf dem Hippodrom mit einer Revue aus der Patsche zu helfen.  Die Auftritte werden ein voller Erfolg! Doch da sind noch ein paar Gangster, die es gilt, in die Flucht zu schlagen und eine verlorene Tochter...
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1183 - AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS

Spielfilm, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rolf Olsen.  Mit Curd Jürgens, Heinz Reincke, Jutta D'Arcy, Diana Körner.

Hannes, (Curd Jürgens) strauchelt auf St. Pauli.  

Nicht mit dem gleichnamigen Hans-Albers-Schwank von 1954 zu verwechseln!
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251 - AUF DER SONNENSEITE

Spielfilm der DEFA, 1962, S/W, 96 Min.
Regie: Ralf Kirsten. Mit Manfred Krug, Marita Böhme, Heinz Schubert, Fred Mahr.

Stahlschmelzer Martin Hoff ist ein begabter Musiker und Schauspieler, weshalb ihn sein Betrieb auch zur Schauspielschule delegiert. Da er aber auch äusserst selbstbewusst und ziemlich aufmüpfig ist, fliegt er bald wieder. Bei seiner Abschiedsfeier begegnet er der einer zauberhaften Frau, die ihn wegen seines aufdringlichen Verhaltens jedoch einfach stehen lässt. Eine Wette mit Freunden und auch eine innere Stimme veranlassen ihn, die Unbekannte zu suchen.
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2088 - AUF EINEM LANGEN WEG

Spielfilm, 1982, Farbe, 90 Min.
Regie:  Christian Pausewang.  Mit Mark Heine, Achim Adamek, Heidrun Polack.

März 1944.  Die letzen Kriegsmonate haben begonnen.  Auf der Flucht von den immer näher rückenden Russen versuchen der sechsjährige Achim und sein zehnjähriger Bruder Werner tapfer über die Trennung von ihrer schwer verletzten Mutter hinwegzukommen.  Völlig auf sich allein gestellt, ohne Geld, ohne Proviant und nur mit der Adresse ihrer Tante im Westen ausgestattet, begeben sie sich, immer  den Schienen entlang, auf eine entbehrungsreiche, gefährliche Reise - auf einen langen Weg...
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638 - AUF ENGEL SCHIEßT MAN NICHT

Spielfilm, 1960, S/W, 95 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit Ruth Leuwerik, Hannes Messemer, u.a.

Drei italienische Ganoven - Carlos, Federico und Cosme - haben einen heissen Coup gelandet: Juwelen im Wert von 20 Millionen Lire haben sie bei einem Einbruch in Florenz erbeutet. Wohin mit der heissen Ware? Natürlich in einen Blumentopf, bis die Beute geteilt werden kann. Dummerweise hat sich Cosme bei dem Coup so stark erkältet, dass er pflegebe- dürftig wird. Als Krankenschwester ist nur eine Nonne aus dem nahen Kloster verfügbar, Schwester Maria. Und die hat es in sich: schon bald hat sie Verdacht gewittert und den verdächtig schweren Blumentopf ins Visier genommen. Als die Ganoven Schwester Maria verabschiedet haben, fehlt plötzlich der Blumentopf. Eine wilde Jagd auf Schwester Maria beginnt, doch - auf Engel schießt man nicht...
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1747 - AUF EWIG UND EINEN TAG

Spielfilm, 2006, Farbe, 180 Min.
Regie:  Markus Imboden.  Mit Heino Ferch, Martina Gedeck, Fritz Karl, Enno Hesse, u.a.

11. September 2001:  Vor dem Fernseher in Deutschland verfolgt der deutsche Broker Jan Ottmann zutiefst geschockt den Terrorangriff auf das World Trade Center in New York.  Sein bester Freund und Geschäftspartner Gregor Luckner ist im brennndenden Nordturm.  Jan hat ihn dorthin geschickt - direkt in den Tod.  Der 11. September scheint nun den Preis für ihren egoistischen Traum nach Geld und Ruhm einzufordern, ein Traum, der ihre Blutsbrüderschaft und Freundschaft seit ihrer Jugend immer mehr verriet.  Jan will und kann einfach nicht akzeptieren, dass sein Freund Gregor tot sein soll.  Er lässt die gemeinsame Vergangenheit ihrer Freundschaft noch einmal Revue passieren.  Zwei idealistische, gleichzeitig völllig unterschiedliche Jungen: Der eine ist der Sohn des Spielfabrikanten Luckner, dem reichsten Mann am Ort.  Der andere ist arm und Sohn einer überforderten alleinerziehenden Mutter.  Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, aber sie sind beide auf der Suche...

Über drei Jahrzehnte wird die gemeinsame Vergangenheit von Jan und Gregor erzählt, während der sich die beiden Freunde jedoch immer fremder werden und fast verlieren. Der 11. September konfrontiert Gregor jedoch mit der Entscheidung, zu sterben oder seine eigenen Träume und letztendlich auch seine Freundschaft mit Jan wiederzufinden.  Für immer und einen Tag...
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742 - AUF WIEDERSEHEN

Holländischer Spielfim (deutsche Untertitel), 1995, Farbe, 120 Min.
Regie:  Heddy Honigmann. Mit Johanna Ter Steege, Guy van Sande.

Die Kindergärtnerin Laura und der Journalist Jan prallen auf der Eisbahn aufeinander.  Später am Abend auf Fahrrädern treffen sie sich zufällig an einer Verkehrsampel wieder.  Jan folgt Laura nach Hause und ins Treppenhaus, wo sie anfangen, sich leiden- schaftlich zu umarmen.  Bisher haben sie noch kein Wort gewechselt.  Auch auf dem Teppich in ihrem Wohnzimmer, wo sie sich hastig die Kleider vom Leibe reissen, wird nicht gesprochen.  Erst nachher stellen sie sich einander vor und Jan sagt ihr, dass er glücklich verheiratet sei.
Von da an fängt sich die Geschichte ihrer Leidenschaft mehrere Male zu wiederholen.  Sie versuchen, einander nicht zu sehen, denken aber ständig an einander, halten es nicht lange ohne einander aus und treffen sich wieder.  Dann scheint es zu Ende zu sein, doch nach drei Monaten treffen sie sich wieder und diesmal als Freunde.  Sie gehen zusammen spazieren.  Sie gehen zusammen essen.  Und sie gehen wieder zusammen ins Bett.
Eines Tages kommt es zu einer Aussprache an der Küste der Nordsee.  Er kann zwar zwei Frauen lieben, aber nur eine besitzen.  Das uralte Problem.  Schließlich beichtet Jan seiner Frau, erzählt ihr aber nicht die ganze Wahrheit.  Dann trifft er sich wieder mit Laura im Kino.  Und später im Bett.  Endlich beantwortet er ihre Frage, die sie schon öfter gestellt hat: seine Frau heisst Anna.
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744 - AUF WIEDERSEHEN, FRANZISKA

Spielfilm, 1958, Farbe, 108 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Ruth Leuwerik, Carlos Thompson, Josef Meinrad.

Ein schwaches Remake des schönen Helmut Käutner Films aus dem Jahre 1941, in dem Marianne Hoppe die Hauptrolle spielt.
Auf der Rheinpromenade in Passau wird Franziska von einem Photographen, Stefan, verfolgt.  Die Jagd endet im Haus ihres Vaters, eines Professors im Ruhestand.  Es stellt sich bald heraus, dass Stefan ein Wochenschaureporter ist, der mit seiner Kamera überall dabei sein muss, wo es Kriege und andere Katastrophen gibt.  Franziska kann seinem Charme nicht widerstehen und verbringt die Nacht mit ihm.
Am nächsten Tag eröffnet sie ihrem Vater, dass sie das Elternhaus verlassen will, dass sie nicht alt mit ihm werden kann, bevor sie jung gewesen ist.  Stefan hat sie zum Leben erweckt und sie geht nach Berlin und beginnt eine Karriere mit der Herstellung von Modeschmuck.  Stefan sucht sie nach einem Jahr wieder auf und macht ihr einen Heiratsantrag und verspricht ihr, in vier Monaten wieder zurück zu sein. 
Von nun an ist Franziskas Leben von Warten geprägt.  In Südamerika erfährt Stefan, dass er inzwischen Vater geworden ist.  Er kommt endlich nach Hause und es wird geheiratet.  Nach einem Jahr hält es Stefan in dieser langweiligen Situation nicht mehr aus.  Er schließt einen Vertrag mit einem amerikanischen Medienkonzern ab und fliegt ab.  Franziska lässt ihn großzügig gehen und gebiert ihm nun eine Tochter.  
Von nun an kommt Stefan ab und zu wieder mal zu Besuch, aber schließlich trennt sich  Franziska von ihm.  Sie hat inzwischen großen Erfolg mit ihrer Schmuck-Serie und ihr ehemaliger Partner ist auch immer in der Nähe.  Stefans Abenteuerlust und sein Leichtsinn bringen ihn oft in Lebensgefahr. Schließlich, nach sieben Jahren, kommt er wieder und wird Chef der Frauenzeitschrift "Constance."
Und wen wird er eines Tages für seine Redaktion anwerben? Franziska, natürlich.  Und nun, wie man so sagt, steht ihrem langen Glück nichts mehr im Wege.
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430 - AUFBAU OST 1946

Dokumentarfilm der DEFA, 1946, S/W, 54 Min.

DDR - Film über die Aufbaujahre nach dem Krieg:  Berlin im Aufbau, Potsdam baut auf, Leipziger Messe, Dresden.
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2a - AUFENTHALT, DER

Spielfilm der DEFA,1982, Farbe, 105 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Sylvester Groth in der Hauptrolle.

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen deutschen Kriegsgefangenen in Polen, der eines Kriegsverbrechens angeklagt wird, sich dessen aber nicht bewusst ist. Er durchläuft einen Leidensweg in polnischen Gefängnissen, und wird auch von den deutschen Kriegsgefangegen als Aussenseiter und Verräter behandelt. Erst am Schluss stellt es sich heraus, dass er nicht der Mörder an einem polnischen Mädchen gewesen sein kann. Ein packender Film mit schrecklich-schönen Bildern.
PAL (siehe auch Kassette Nr. 252, Der Aufenthalt,  unten).
 

252 - AUFENTHALT, DER

Siehe 2a. Diese Kassette ist auf NTSC und hat englische Untertitel.
 

209b - AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI, DER

Theaterverfilmung, 1995, Farbe, 150 Min.
Regie: Heiner Müller

Dies ist eine Aufzeichnung des Berliner Ensembles unter der Regie von Heiner Müller. Der Autor: Bertolt Brecht.
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1974 - AUFRUHR DER HERZEN

Spielfilm, 1944, S/W, 83 Min.
Regie:  Hans Müller.  Mit Franz Herterich, Lotte Koch, Rudolf Prack, O.E. Hasse.

Ein kleiner Gebirgsort.  Die Menschen haben dort lange Zeit von der handwerklichen Herstellung von Äxten gelebt.  Doch durch eine Schwemme billiger Fabrikware kann der Handelsherr Brugger seine Äxte nicht mehr absetzen; er stirbt noch vor  dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.  Seien Tochter Anna soll nun Thomas Volderauer heiraten, einen Freund ihres Vaters, der mit seiner Metallfabrik wieder Arbeit ins Dorf bringen soll.  Da hat Franz, der Sohn des alten Atzinger, keine Chance, und sogar sein Vater beschwörrt Anna, Volderauer zu heiraten.  Franz verlässt verbittert das Dorf. Um Geld zu verdienen, begleitet er Hochtouristern und stellt fest, dass ihre Eispickel nichts taugen.  Die Herstelllung guter Ware könnte also ein Geschäft für sein Dorf sein.  Er geht zurück und organisiert den Widerstand gegen den Abbruch der Schmieden.  Doch Volderauer, ohne Erfolg bei Anna, arbeitet gegen ihn.  Bis andere Dorfbewohner Franz zu Hilfe kommen.
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1281 - AUFRUHR IN DAMASKUS

Spielfilm, 1939, S/W, 85 Min.
Regie:  Gustav Ucicky.  Mit Brigitte Horney, Joachim Gottschalk, Hans Nielsen.

Syrien im ersten Weltkrieg.  In einem Fort in der Wüste kämpft ein deutsches Battalion gegen Araber und Engländer.  Der Proviant und die Medikamente werden knapp.  Daher soll sich Leutnant Keller m,it einer kleinen Gruppe nach Damaskus durchschlagen, um die Bestände aufzubessern.  Auf dem Wege dahin treffen sie Vera Niemeyer, deren Karawane überfallen und ausgeraubt worden ist.  Hans Kelle rund Vera verbringen einen Abend und eine Nacht zusammen in Damaskus.  Nachdem es Hans gelingt, sich das Nötigste zu bechaffen, trifft er Vorkehrungen, ins Fort zurückzukehren.  Vera entscheidet sich, Krankenschwester zu werden.  Bei einem Angriff aufs Fort werden fast alle Soldaten getötet.  In Damaskus erhält Hans den Befehl, die Stadt mit dem Rest der Gruppe zu verlassen.  Er nimmt Abschied von Vera, die einsehen muss, dass es im Krieg keine Zeit für Liebe geben kann.
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893 - AUFSTAND, DER

Spielfilm/Dokudrama, 2003, Farbe, 105 Min.
Regie:  Hans-Christoph Blumenberg.  Mit Jürgen Vogel, Jan Josef Lievers, Uwe Bohm, Christian Redl, u.a.

Eigentlich geht es nur um ein paar Minuten.  Die Mitglieder des SED-Politbüros unter Walter Ulbricht befinden es nicht für nötig, mit den unzufriedenen Ostberliner Bauarbeitern von der Stalinallee und aus Friedrichshain zu sprechen.  Die stehen am 16. Juni 1953 vor dem Ministerium und warten auf eine Reaktion.  Dabei geht es den Brigaden anfangs nur um die Rücknahme der Normenerhöhungen, die für sie 10% weniger Lohn bedeuten.  Als man sie nicht anhört, entwickelt sich ihr Streik zum politischen Aufstand.  "Es hat keinen Zweck, der Spitzbart muss weg," ist die Parole, freie Wahlen die neue Forderung....
Ein interessantes Panorama deutscher Befindlichkeiten im Sommer 1953.
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854 - AUFSTAND DER FISCHER VON ST. BARBARA, DER

Spielfilm der DEFA, 1987, Farbe, 90 Min.
Regie: Thomas Langhoff.  Mit Hansjörg Hürrig, Ulrike Krumbiegel, u.a.

Um am Ende der Fangsaison ihre Lohnforderungen Nachdruck zu verleihen, beschließen  die Fischer von St. Barbara  zu streiken.  Doch die Reedereibesitzer schlagen erbarmungslos zurück.
Hull, ein weit gereister Seefahrer, hat sich nach der Teilnahme an einem Aufstand der Exekution entziehen können.  Bei seiner Ankunft an der Küste von St. Barbara wird er bald zur treibenden Kraft des Aufbegehrens.  Die Armut lastet drückend auf dem Ort, denn nicht nur der Fischfang der letzten zwei Jahre war schlecht, auch die Preise sind zurückgegangen.  Die Fischer und ihre Familien beschließen, dass kein Boot im Frühjahr ausfahren wird, sofern nicht die Reeder neue Tarife einräumen.  Erstes Opfer wird der Fischer Kedennek, als er sich bei der Blockade des Seglers ' Marie Farère' exponiert.  Andreas Bruyn, der den zweiten Versuch, die Ausfahrt zu erzwingen, vereitelt, wird festgenommen und erschossen.  Schließlich fahren die Fischer verspätet, aber zu den gleichen Bedingungen wie zuvor, aus.  Und doch haben die Ereignisse die Fischer verändert, haben sie ihnen Kraft für die Zukunft gegeben.
Thomas Langhoff inszenierte den Film 1987 nach der gleichnamigen Novelle von Anna Seghers, die vor 20 Jahren, am 1. Juli 1983, im Alter von 82 Jahren starb.
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253 - AUFSTAND GEGEN ADOLF HITLER
(auch bekannt unter dem Titel "Es geschah am 20. Juli")

Spielfilm, 1955, S/W, 73 Min.
Regie: G.W. Pabst. Mit Bernhard Wicki, Karl Ludwig Diehl, Carl Wery, Kurt Meisel.

Der Dokumentarspielfilm von G.W. Pabst kann zu den beachtenswertesten Nachkriegsfilmen gezählt werden. Er versucht, die Hintergründe für das misslungene Hitler-Attentat am 20. Juli aufzudecken. Im Mittelpunkt des Films steht Graf von Stauffenberg, der als Anhänger einer Widerstandsbewegung versucht, Hitler zu ermorden, um damit wieder Recht und Ordnung in Deutschland herzustellen.
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2005 -  AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

Spielfilm der DEFA, 1973, Farbe, 91 Min.
Regie:  Martin Sonnabend.  Mit Dean Reed, Anna Dziadyk, Hannelore Elsner, Gerry Woff.

Auf der Suche nach Glück durchstreift ein junger Mann, den man allerorts nur Taugenichts ruft, die Lande. Kein Geld in den Taschen, aber die Violine im Arm und den Kopf voller  Lieder.  Die weibliche Welt schätz seine charmanten Qualitäten und so verwundert es  nicht, dass er durch zwei schöne Frauen auf ein Schloss gelangt, wo er sich als Gärtner verdingt.  Als eines Nachts die Zofe an seinem Fesnter erscheint, ist Taugenichts nicht abgeneigt, doch sein Herz schlägt für eine Andere.  Keinen Ausweg vor Augen, flieht er schließlich vor der Schlossgesellschaft und findet eine Anstellung als Zolleinnehmer.  Aber auch diese Berufung lässt ihn zunehmend trübsinnig werden.  Erneut gelingt es einer schönen Frau ihn aus der Lethargie zu erwecken, doch Taugenichts entscheidet sich abermals für das freie Wanderleben.  Auf abenteuerliche Weise gelangt er nach Italien zur Räuberbande Rinaldo Rinaldinis, als ihm eines Tages wieder eine Schöne begegnet...
Eine überzeugende, romantische Literaturverfilmung der Novelle von Echendorff, in der Dean Reed (ursprünglich aus Colorado stammend) als Frauenliebling und Sänger besticht.
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616 - AUS EINEM DEUTSCHEN LEBEN

Spielfilm, 1977, Farbe, 139 Min.
Regie: Theodor Kotulla. Mit Götz George, Kai Taschner, u.a.

Nach der Biographie von Rudolf Höß, dem Lagerkommandanten von Auschwitz.

Der Film erzählt Episoden aus dem Leben von Franz Lang. Dieser lebt für Staat, Ordnuung und Pflicht.  Sein Dasein ist von blindem Gehorsam gegenüber der Obrigkeit bestimmt. Mit 16 Jahren wird Lang im Ersten Weltkrieg Soldat. nach dem Krieg tritt er den Freicorps bei, begeht einen Fememord und kommt ins Gefängnis. Aus der Haft entlassen, wird er Mitglied der SS.

Der Reichsführer-SS, Heinrich Himmler, lernt ihn kennen und gibt ihm 1934 seinen ersten Posten in einem KZ.
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431 - AUSBRUCH, DER

TV Spielfilm, 1996, Farbe, 87 Min.
Regie: Mark Schlichter.  Mit Corinna Harfouch und Peter Lohmeyer.

Allen Ratschlägen zum Trotz übernimmt Anwältin Lena einen schwierigen Fall. Eine Zeugin zieht ihre Aussage zurück. Die Anklage wird von Lenas Freund Wolfgang vertreten, der sich als Staatsanwalt profilieren will. Als auf ihren Mandanten im Gefängnis ein Mordanschlag verübt wird, trifft Lena eine riskante Entscheidung; sie schleust eine Waffe in den Knast, lässt sich als Geisel nehmen und flüchtet mit Alex nach Spanien, verfolgt von Wolfgang und der Polizei.
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952 - AUSGESPERRTEN, DIE

Spielfilm, (Österreich), 1982, Farbe, 105 Min.
Regie:  Franz Novotny.  Mit Rudolf Wessely, Ursula Knobloch, u.a.

Österreichisches Sozialdrama nach einem Roman von Elfriede Jelinek. Harsche Sozialkritik mit beissendem Zynismus.

Wien, Ende, der 50-er Jahre.  Aus Protest gegen sein kleinbürgerliches Elternhaus gründet Paul mit seiner Schwester Anna, die Großbürgertochter Sophie und dem Handwerker Hans eine Anarcho-Gruppe.  Die Aussenseiter basteln Bomben und üben sich in kriminellen Mutproben.  Womit keiner rechnet sind Konflikte in den eigenen Reihen.  Sie enden in einem Amoklauf....

Jelinek erhielt den Büchner-Preis für ihr Werk, die bedeutendste deutsche Literatur-Auszeichnung.
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1541 - AUSSENSEITER

Spielfilm der DEFA, 1985, Farbe, 85 Min.
Regie:  Peter Vogel.  Mit Renate Geißler, Volkmar Kleinert, Gojko Mitic, Jürgen Zartmann.

Ein mysteriöser Mordfall wird trotz anfänglicher Schwierigkeiten aufgeklärt. DDR-Krimi.
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1717 - AUSTERNPRINZESSIN, DIE

Stummfilm, 1919, S/W, 60 Min.
Regie:  Enrst Lubitsch.  Mit Ossi Oswalda, Victor Jansen, Harry Liedtke, Max Kronert, Curt Bois.

Die Tochter eines Milliardärs, der sein Vermögen mit Meeresfrüchten verdient hat, ist blindwütig auf der Suche nach einem adeligen Ehemann und heiratet versehentlich den Diener eines mittellosen Prinzen.
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1761 - AVE MARIA

Spielfilm, 1953, S/W, 91 Min.
Regie:  Alfred Braun.  Mit Zarah Leander, Hans Stüwe, Marianne Hold, Hilde Körber, Berta Drews.

Dies ist der dritte Nachkriegsfilm der Zarah Leander, der "die schöne Schwedin in den Mittelpunkt einer zwar nicht sehr originellen, aber doch bewährten Handlung stellt."  So ungelenk wurde der Film in der zeitgenössischen Presse angekündigt.

Die ehemalige Konzertsängerin Karin Twerdy (Zarah Leander), die jetzt im eigenen Nachtlokal mit verruchten Liedern auftreten muss, um ihrer Tochter (Marianne Hold) eine gute Erziehung in einer Klosterschule zu ermöglichen, lernt bei einer Schulfeier einen reichen Industriellen kennen, dessen Verehrung für sie bald Heiratsabsichten erkennen lässt.  Sie singt in einer Barockkirche das "Ave Maria" und gibt sich weiterhin als Konzertsängerin aus.  Der Sohn des Industriellen verliebt sich in Karins Tochter, und schon bald wird eine Doppelhochzeit angekündigt, aber der Schwindel fliegt auf.  Um wenigstens die Hochzeit ihrer Tochter zu retten, täuscht Karin einen Selbstmord vor und flieht ins Ausland.

Es gibt trotzdem ein glückliches Ende, und Zarah Leander darf nochmals mit Inbrunst das "Ave Maria" vortragen.  Aber auch die beiden Lieder, die sie in ihrem Nachtlokal singt,, "Ich kenn' den Jimmy aus Havanna" und "Wart' nicht auf die große Liebe", sowie das zart am Flügel gesungene Chanson "Wenn die wilden Rosen blühn" bilden gesangliche Höhepunkte in diesem Film.
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