Film Collection

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1136 - TADELLÖSER UND WOLFF

Spielfilm, 1974/75, Farbe, 192 Min.
Regie:  Eberhard Fechner.  Mit Ernst Jacobi, Karl Lieffen, Edda Seippel, Gabriele Michel, Helga Feddersen, u.a.

'Tadelöser und Wolff' bedeutet im Jargon des Rostocker Reeders und Leutnants der Reserve Karl Kempowski soviel wie "gut", wohingegen 'Miesnitzdörfer & Jensen' das Gegenteil besagt. Sein Sohn Walter, auch 'Peterpump' genannt, verlebt seine Jugend in einem konservativ-deutschnationalem Elternhaus.  Dort betrachtet man Hitler und die Nazis zwar mit Kritik, geht aber insgesamt mit der Entwicklung konform.  Immerhin gelingt es Mutter Grete Kempowski, ihren zukünftigen Schwiegersohn, den Dänen Sven Sörensen, aus den Händen der Gestapo zu befreien.  

Walter wächst treu deutsch, aber nicht ganz kritiklos auf.  Er erlaubt sich sogar den Luxus langer Haare und hört mit Gleichgesinnten Jazzmusik. Das bringt ihn häufig in Schwierigkeiten.  Aber pfiffig, wie er ist,. versteht er es immer wieder, sich zu arrangieren.  Auch die Bombenangriffe auf Rostock und die letzte Phase des Krieges übersteht er als Melder unbeschadet.

Nach dem gleichnamigen Roman von Walter Kempowski.
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1931 - TAG AN DEM DIE BEATLES (BEINAHE) NACH WEIMAR KAMEN

Spielfilm, 2006, Farbe, 65 Min.
Regie:  Michael Wulfes.

Es ist eine wunderbare, traurig-komische Geschichte über die Verführbarkeit durch die Sehnsucht, über das Ausblenden der Realität durch die Verliebtheit in einen Traum.  Im Mittelpunkt steht zum einen Ferdinand Kilian, der tragische Held dieser Kleinstadt-Posse, mit seiner typisch deutschen Nachkriegs-Familiengeschichte, zum anderen die Stadt Marburg mit ihren "gläubigen" Einwohnern und deren Sehnsucht nach dem Ausbruch aus der engstirnigen Provinzialität.
Filmautor Wulfes erzählt in dem Film auch eine persönliche Geschichte.  Vierzig Jahre nach dem vermeintlichen Konzert nimmt er die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in seine Heimatstadt Marburg, in der er damals wochenlang fiebrige Vorfreude des erwarteten Höhepunkts des Jahres 1966 begleitete: den Auftritt der "Beatles" im Marburger Stadtsaal.  Das Märchen beginnt - wie so viele - mit einem unglücklichen Mann, dem eines Tages eine Glücksfee die Erfüllung eines Wunsches verspricht.  Der Mann hieß Ferdinand Kilian, genannt Ferdie.  Die "Fee" stellt sich als Herr Öttringer vor, behauptet John Lennon persönlich zu kennen, die weltberühmten Beatles persönlich in die Marburger Provinz holen und damit Ferdie zu einer Berühmtheit machen zu können, wenn dieser das Konzert vor Ort organisiert.  Ferdie sagt zu.  Die Begeisterung steckt an. Je mehr Leute an das Märchen glauben, umso wahrscheinlicher scheint es.  In Marburg herrscht "Beatlemania".  Ferdie verkauft Konzertkarten, hängt Plakate auf, und ein Teil seines Traumes wird wahr:  Die Menschen bewundern ihn.  Vielleicht ist das Glücksgefühl dieser Wochen die bittere Enttäuschung am Ende wert, als er feststellt, dass er auf einen Betrüger hereingefallen ist.  Der Preis für das kurze Glück ist hoch.  Ferdie wird mehrfach verprügelt.  Man nimmt ihm nicht nur die Täuschung übel, sondern vor allem die Tatsache, dass man sich maßlos und leidenschaftlich gefreut hat und nun so tief gefallen ist. 
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1685 - TAG DER IDIOTEN

Spielfilm, 1982, Farbe, 120 Min.
Regie:  Werner Schroeter.  Mit Carole Bouquet, Ingrid Caven, Tamara Kafka, Christine Kaufmann.

Carol Schneider ist jung, schön, reicht und gelangweilt.  Das tagtägliche Einerlei bringt sie fast um den Verstand.  Um Reaktionen zu prvozieren und sich selber zu beweisen, dass sie lebt, inszeniert sie immer skurrilere Ausbrüche.  Als sie wildfremde Menschen als Terroristen denunziert, sperrt man Carol in eine Nervenheilanstalt.  Da trifft sie auf den echten Wahnsinn.  Aber so wenig Carol in die Welt der "Normalen" gehört, so wenig trifft sie hier auf Gleichgesinnte. 
Für die Regie erhielt Werner Schroeter den Bundesfilmpreis.  Über die persönlichen und gesellschaftlichen Gründe des Irreseins erfährt man aber nichts.
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868 - TAGE DES STURMS

Spielfilm, BRD/Polen, 2003, Farbe, 95 Min.
Regie:  Thomas Freundner.  Mit Wotan Wilke Möhring, Peter Sodann, Franziska Petri, Carola Wied,  u.a.

Familie Mannschatz wohnt in Bitterfeld.  Alfred und Herta, ihre Tochter Claudia samt Mann Hartmut und Sohn Thomas.Mit dem Sozialismus deutsch-demokratischer Prägung haben sie sich leidlich arrangiert, auch wenn im Arbeiter-und Bauernstaat vieles verbesserungswürdig ist.  Dann, im Juni 1953, gerät ihr bisheriges Leben aus dem Lot.  Arbeiter rebellieren in Berlin wie in Bitterfeld gegen die Regierung.  Sowjetische Panzer rollen.  Jetzt steht die Familie vor schweren Entscheidungen...

Feinfühlig erzählt der in Polen gedrehte Film eine Geschichte hinter dem Gedenktag des 17. Juni.  Sehr überzeugend die Darsteller, die eigene Erfahrungen einbringen konnten: Wied war 1953 neun Jahre alt, Sodann 17. Sie wuchs in Westberlin auf, er im sächsischen Meissen.  Beide erinnern sich, wie damals die Atmosphäre von Angst geprägt war.  Und beide sind sich einig:  "Es wurde viel von dem Glauben verspielt, den die Menschen in dieser Nachkriegsära hatten."
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923 - TAGEBUCH EINER VERLIEBTEN

Spielfilm, 1953, S/W, 90 Min.
Regie:  Josef von Baky.  Mit Maria Schell, O.W. Fischer, Ernst Schröder, u.a.

Liebeskomödie mit dem Traumpaar der 50er-Jahre-Kinos:  Fischer und Schell.
Eine triviale Geschichte, aber ganz gut gespielt.

Siebter Hochzeitstag, und dann das! Barbara findet zwei Schlafwagenkarten.  Klares Indiz, dass Gatte Paul mal wieder einen "Flirt" hat.  Wütend schreibt sie in ihr Tagebuch: "Mein Mann hat mich mit einer anderen betrogen. Rache!"  Nach einigem hin-und her fährt Barbara an die Riviera zu ihrem einstigen Vehehrer Nicola....
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24b - TAGESSCHAU

Farbe, 30 Min.

Deutsche Nachrichtensendung.
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823 - TAKING SIDES: DER FALL FURTWÄNGLER

Spielfilm, 2001, Farbe, 105 Min.
Regie:  István Szabó.  Mit Moritz Bleibtreu, Harvey Keitel, Armin Rhode.

Steve Arnold, Major der US-Armee, soll ein Exempel statuieren und beweisen, dass der in Deutschland hoch angesehene Dirigent Wilhelm Furtwängler mit den Nazis kollaboriert hat.  Das Chaos im besiegten Deustchland, die Lügen und gegenseitigen Anschuldigungen der Betroffenen machen die Angelegenheit jedoch zu einen gefährlichen Minenfeld für den Major, der bis zum Äussersten geht, um "seine" Wahrheit zu finden.  Der sensible, kultivierte Künstler Furtwängler kann sich nur bedingt zur Wehr setzen und das Misstrauen von Major Arnold wächst zunehmend.  Doch er braucht handfeste Beweise...
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1566 - TAL DER AHNUNGSLOSEN

Spielfilm, 2003, Farbe, 85 Min.
Regie:  Branwen Okpako.  Mit Nisma Cherat, Angelica Domröse, Johannes Brandrup, Kirsten Block, Günter Kurze, Marianna Linden.

Der Titel bezieht sich auf die Gegend um Dresden, wo zu DDR-Zeiten kein West-Fernsehen empfangen werden konnte.  Mit Hilfe von Stasi-Akten sucht die dunkelhäutige Polizistin Eva, Tochter eines Afrikaners und einer DDR-Bürgerin, dort nach ihrer Mutter...
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1848 - TAMBARI

Spielfim der DEFA, 1976, Farbe, 90 MIn.
Regie:  Ulrich Weiß.  Mit Erwin Geschonnek, Kurt Böwe, Barbara Dittus, Gisa Stoll.

"TAMBARI" heisst der Kutter, den Luden Dassow, der Weltumsegler, den Koseliner Fischern vermacht hat.  Keiner von ihnen will den Kutter, keiner von ihnen mochte Luden.  Einen nur gab es, der sein Freund war:  Jan Töller.  Für ihn ist der Kutter ein Stück von Luden, birgt Erinnerungen an gemeinsame Fahrten, an ferne Meere, auf denen er fuhr; könnte er nicht auch neue Abenteuer bringen, künnte er nicht die Träume von Jan und Hendrick wahr machen, könnte ihnen nicht der Kutter gehören?  Ein nutzloses Schiffchen, sagen die Fischer und geben es den Kindern.  Sollen sie es aufbauen und sollen sie fahren, wenn es die Mühe lohnt.  Doch es gibt einen Tag, da bereuen die Fischer ihre Voreiligkeit, ihren Spott und kommen mit Forderungen, das Schiffchen zurückzufordern.  Ist das Recht?  Streit liegt in der Luft.  Wem gehört der Kutter?  Jan fasst sich ein Herz.  Mit Wiepke und seinem Freund Hendrik fährt er davon, bei Nacht und Nebel, hinaus auf den Bodden, und die Rückkehr in den Hafen ist weit...
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1298 - TANTE GUSTI KOMMANDIERT (Husarenliebe)

Spielfilm, 1932, S/W, 70 Min.
Regie:  Karl Heinz Wolff.  Mit Max Adalbert, Hanis Niese, Else Elster.

Bei Bürovorsteher Knax und seinen drei Töchtern kommt Tante Gusti zu Besuch.  Sie versucht, die Stelle der verstorbenen Mutter zu ersetzen und den erwachsenen Töchtern die mannstollen Flausen abzugewöhnen.  Es gelingt ihr aber nicht.  Auch nach der Beförderung und Versetzung des Herrn Julius Knax nach Spießburg treiben die Töchter allerhand Unfug, denn die Stadt ist Husarengarnison.  Tante Gusti will schon aufgeben und abreisen, da entschließt sich der schüchterne Julius, ihr endlich einen Heiratsantrag zu machen.
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1205 - TANZ AUF DEM VULKAN

Spielfilm, 1938, S/W, 81 Min.
Regie:  Hans Steinhoff.  Mit Gustav Gründgens, Sybille Schmitz, Gisela Uhlen, Theo Lingen.

Paris 1830:  Köng Karl X. unterdrückt das Volk, das seinen Vetter Prinz Louis Philippe liebt und schätzt.  Aber noch mehr liebt es den Komödianten Debureau, der sich mit seinen Spottversen gegen den Tyrannen auflehnt.
Der hasst den König auch aus persönlichen Gründen, denn beide buhlen um die Gunst der schönen Gräfin Cambouilly.  Karl X. beauftragt seinerseits eine Sängerin, Spottlieder auf Prinz Louis Philippe zu singen.  Als der König eines Tages Debureaus Theater mit einem Besuch beehrt, spitzt sich der Kampf der Verse und Pamphlete zu:  Der berühmte Schauspieler schleudert dem Monarchen seine selbst verfassten Spottlieder entgegen.  Er wird verhaftet und zum Tode verurteilt.  Doch selbst den Weg zum Schafott nutzt der unerschrockene Volksschauspieler zu einem großen Auftritt.  Mit seinem Erfolgslied "Die Nacht ist nicht zum Schlafen da" reisst er das gaffende Volk zu Begeisterungsstürmen hin...
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1534 - TANZ MIT DEM KAISER

Spielfilm, 1938, S/W, 96 Min.
Regie:  Georg Jacoby.  Mit Marika Rökk, Wolf Albach-Retty, Maria Eis, Axel von Ambesser, Herta Mayen.

An Frauen hat Kaiser Josef II. von Österreich überhaupt kein Interesse, viel eher ist er alten Uhren oder Büchern zugeneigt.  Seine Mutter, Kaiserin Maria Theresia, sieht das nicht gerne.  Sie will ihren Sohn verheiraten.  Nur findet Joself jedes Mal einen Grund, sich aus dem Staub zu machen, wenn seine Mutter eine Kandidatin an den Hof einlädt.  Als Josef mal wieder gemeinsam mit seinem Rittmeister von Kleber die Flucht antritt, angeblich um eine Reise nach Siebenbürgen zu unternehmen, schlägt Amor zu.  Allerdings trifft der Liebespfeil nicht Josef, sondern von Kleber.  Bei einem Zwischenstopp auf einem Gutshof verliebt von Kleber sich in die verwitwete Hausherrin Christine von Alwin.  Er gibt sich als Kaiser Josef aus, um das Inkognito seines Herrn nicht zu gefährden.  Er ahnt nicht, welche Verwicklungen er damit auslöst.  Auch Christine ist Feuer und Flamme für den vermeintlichen Kaiser.  Nachdem die Männer an den Hof zurückgekehrt sind, trifft plötzlich ein Brief Christines an ihren geliebten "Kaiser" ein.  Maria Theresia lädt die junge Dame in...
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1597 - TANZ MIT DEM TEUFEL, DER

Spielfilm, 2002, Farbe, 184 Min.
Regie:  Peter Keglevic.  Mit Sebastian Koch, Tobias Moretti, Christoph Waltz.

Die Entführung des Richard Oetker ist die wahre Geschichte eine skrupellosen Verbrechens, das sich von den 70er Jahren bis in die späten 90er zieht.
Im Dezember 1976 wird der damals 25jährige Richard Oetker entführt und in einer engen Holzkiste fast 40 Stunden festgehalten.  Stromschläge brechen ihm beide Oberschenkelhalsknochen und zwei Brustwirbel.  Er wird sein Leben lang gezeichnet sein.  Seine Familie zahlt die bis dato einmalige Lösegeldforderung  von 21 Millionen Mark.  Der Entführer kann zunächst entkommen, muss sich aber dann in einem spektakulären Indizienprozess dem Richter stellen.  Er leugnet die Tat beharrlich, wird aber dennoch zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.  Erst nach seiner Freilassung begeht er den entscheidenden Fehler...
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355 - TANZENDE HERZ, DAS

Spielfilm, 1953, Farbe, 87 Min.
Regie: Wolgang Liebeneiner. Mit Gertrud Kückelmann, Gunnar Möller, Wilfried Seyffert, Paul Henkels.

Nach Abwesenheit in einem Mädchenpensionat kommt Susanne nach Hause und muss sofort herausfinden, dass ihr Vater, ein skurriler Erfinder, eine so grosse Summe von Schulden angehäuft hat, und dass das Haus an einen arroganten Höfling verkauft werden soll. Doch als dieser Höfling Susanne erblickt, will er sie sofort besitzen und noch am gleichen Abend die Verlobung bekannt geben. Doch da gibt es noch einen jungen Forstadjunkt, der das Gute im Manne verkörpert, und den Susanne schon lange kennt und liebt. So kommt es nun zu einem Konflikt zwischen Gut und Böse, auch eine künstliche Menschenpuppe ist mit im Spiel, bis sich alles in Wohlgefallen auflöst.
Der Film, eigentlich in den letzten Kriegsjahren noch für Marika Röck konzipiert, ist eine Art Singspiel in der Biedermeierzeit mit Tanzeinlagen und Puppenstuben- Ausstattung.
NTSC


1393 - TAPFERE SCHNEIDERLEIN, DAS

Märchenfilm der DEFA, 1956, Farbe, 81 Min.
Regie:  Helmut Spieß.  Mit Kurt Schmidtchen, Christel Bodenstein, Horst Drinda.

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.

Das Märchen erzählt die Abenteuer eines armen Schneidergesellen, der von seinem Meister-Ehepaar gepeinigt wird.  Er vollbringt die Glanzleistung, sieben Fliegen auf einen Streich zu erlegen und zieht in die weite Welt, um sich den nächsten Abenteuern zu stellen.  Nach mit List und Tücke glücklich überstandenen Gefahren kommt er am Königshof an, wo seine Heldentaten schnell die Runde machen.  Die Krieger und Höflinge sind nicht glücklich über die Existenz des "Ritters Siebenaufeinenstreich" und versuchen ihn mit zahlreichen Aufgaben loszuwerden. Kann sich das Schneiderlein dank seiner List und einigen Helfern gegen die Intrigen am Hofe durchsetzen?
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1430 - TARTÜFF

Spiel/Stummfilm, 1925, S/W, 63 Min.
Regie:  Friedrich Wilhelm Murnau.  Mit Emil Jannings, Werner Krauss, Lil Dagover.

Restaurierte Fassung des Film mit Bonusfeatures.

Ein älterer Herr wird von seiner Haushälterin nach allen Regeln der Kunst verwöhnt - aus purer Nächstenliebe, wie er glaubt.  Doch eigentlich hat es die Frau nur auf sein Vermögen abgesehen.  Heimtückisch bringt sie den Mann dazu, seinen Neffen, der sein einizger Verwandter ist, zu enterben.  Doch der Neffe gibt nicht auf, sondern nutzt sein schauspielerisches Talent, um seinem Onkel die Augen zu öffnen.
Als Betreiber eines Wanderkinos verkleidet, führt er dem Onkel und seiner Haushälterin einen Film über den gerissenen Herrn Tartüff vor, der, als frommer Kleriker betarnt, einen Anhänger nicht nur um sein Geld bringen, sondern auch dessen Frau verführen will.  Im letzten Moment entlarvt ihn die Frau seines Opfers durch einen Trick...
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388b - TATORT: ENGELCHEN FLIEG

Deutsche Krimianlserie, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie: Hartmut Griesmayr. Mit Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe, Stefanie Steppenbeck, Hans-Günter Martens.

Die 2 1/2jährige Jasmin fällt (?) aus einem Fenster im 4. Stock ihres Familienhauses. Sie stirbt im Krankenhaus an ihren inneren Verletzungen. Aber irgendetwas finden die Sanitäter und Ärzte im Krankenaus irritierend: Weder Vater noch Mutter fassten das Kind im Krankenhaus an.
Ein Unfall oder ein Tötungsdelikt?
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1218 - TATTOO

Spilefilm, 2003, Farbe, 104 Min.
Regie:  Robert Schwentke.  Mit August Diehl, Christian Redl, Johan Leysen.

Ein Thriller, der unter die Haut geht.
Mare Schrader, frischgebackener Absolvent der Polizeischule, und sein Kollege, der eigenwillige Hauptkommissar Minks, stehen vor einem mysteriösen Fall.  Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche einer jungen Frau führt die Ermittler auf die Spur einer Reihe weiterer Mordfälle, die eines gemeinsam haben:  Alle Opfer weisen die gleichen bestialischen Verstümmelungen auf; ihnen wurden große Stücke ihrer Haut entfernt.  Immer tiefer geraten Mare und Minks in einen Abgrund von Gewalt, Blut und perversen Obsessionen, der sie bald selbst zu verschlingen droht.  Die Entdeckungen, die sie dabei machen, übersteigen jede menschliche Vorstellungskraft.
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129 - TAUGENICHTS

Literaturverfilmung, Farbe, 100 Min.
Regie: Bernhard Sinkel. Musik: Hans Werner Henze.

Nach der bekannten Novelle von Joseph Freiherr von Eichendorff, erschienen 1826. Die Musik zu diesem Film stammt von Hans Werner Henze. Diese einfache Geschichte vom ziellosen Wandern eines jungen Burschen, der des Vaters Mühle verlässt, bei einer Gräfin Gärtner wird, auf geheimnisvolle Weise nach Italien kommt und endlich eine arme Weise heimführt ist von den Schöpfern dieses Films mit zeitkritischen Elementen versehen worden. Er ähnelt daher mehr einem "poetischen Realismus" als seinem Entstehen in der romantischen Periode. Interessante Besetzung.
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931 - TAUSEND AUGEN DES DR. MABUSE, DIE

Spielfilm, 1960, Farbe, 110 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Dawn Addams, Gert Fröbe, Peter van Eyck, u.a.

Der dritte Mabuse-Krimi von Regie-Altmeister Fritz Lang.

Im Jahr 1957 kehrt Fritz Lang aus den USA nach Deutschland zurück, wo er mit dem Produzenten Atze Brauner seinen letzten Film drehte:  ein Update seiner beiden "Dr. Mabuse" -Erfolge von 1922 und 1932.  Diese Fassung fällt im Vergleich etwas ab, aber als persönlicher Kommentar ist der Film trotzdem gelungen. Spannende Unterhaltung bietet er allemal: Der Superschurke Dr. Mabuse greift wieder nach der Weltherrschaft.  Mitten in der Berliner City kontrolliert das größenwahnsinnige Genie mit Hilfe unbelehrbarer Altnazis einen undurchsichtigen Überwachungsapparat, der ihm perfide Allmacht verleiht.  Kommissar Kras braucht mehr als eine Schrecksekunde, um sich einen Reim auf die merkwürdigen Vorkommnisse in einem Luxushotel zu machen: Dort werden Menschen mit unbekannten Methoden in den Tod getrieben.  In letzter Minute kann Multimillionär Travers die junge Marion Menil vom Selbstmord abhalten...
PAL (Auch unter Nr. 1581 - DVD2 - im Archiv).


1561 - TAXI NACH TOBRUK

Spielfilm, 1961, Farbe, 88 Min.
Regie:  Denys de la Patellière. Mit Hardy Krüger, Lino Ventura, Maurice Biraud, Charles Aznavour, u.a.

1942 in Nordafrika:  ein französischer Stoßtrupp wird während des Zweiten Weltkriegs in die feindliche lybische Wüste verschlagen.  Die vier Soldaten versuchen fieberhaft, sich wieder zu den eigenen Linien durchzuschlagen.  Als die Franzosen auf einen deutschen Spähtrupp treffen, gelingt es ihnen, den Offizier Ludwig von Stiegel als Geisel zu nehmen und einen Geländewagen zu erbeuten. Durch die Notlage überwinden die Männer nach und nach ihre Feindschaft.  Gemeinsam vesuchen sie, einen Weg aus der endlosen Wüste zu finden.  Da der Treibstoffvorrat des Fahrzeugs zur Neige geht, beschließen die Soldaten, zu einer ehemals deutschen Oase zu fahren, um dort aufzutanken.  Doch dann begegnen sie einem Konvoi deutscher Truppen...
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992 - TESTAMENT DES DR. MABUSE, DAS

Spielfilm, 1932, S/W, 113 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Rudolf Klein-Rogge, Gustav Diestel, Theo Lingen, Paul Henckels.

Vor der Stadt steht ein einsames Haus - die Zentrale der Verbrecher. Von hier aus soll eine straff geführte Organisation die Herrschaft des Bösen herbeiführen, eine Welt voll Angst und Schrecken.  Doch niemand hat je den Chef gesehen.  Nur für Kommissar Lohmann steht die Lösung fest.  Der dämonische Lenker der allumfassenden Verbrechen ist Dr. Mabuse.  Gefangen in seiner Zelle in der Irrenanstalt, steuert er das Böse durch Fernhypnose.  Doch auch als Mabuse plötzlich stirbt, hören die Verbrechen nicht auf...

Der Film wurde sofort nach der nationalsozialistischen Machtergreifung verboten, und Fritz Lang floh aus Deutschland.
PAL (Auch unter Nr. 1581 - DVD2 - im Archiv).


1004 - TEUFEL IN SEIDE

Spielfilm, 1955, S/W, 90 Min.
Regie:  Rolf Hansen.  Mit Lilli Palmer, Curd Jürgens, Winnie Markus, Hans Nielsen.

Die krankhaft eifersüchtige Melanie quält ihren armen Mann bis aufs Blut.  Triviale Geschichte in glänzender Verpackung und mit exzellenten Darstellern.  Lilli Palmer erhielt den Bundesfilmpreis.
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1580 - TEUFEL KAM AUS AKASAVA, DER

Spielfilm, 1970-71, Farbe, 81 Min.
Regie:  Jess Franco.  Mit Fred Wiliams, Susan Korda, Horst Tappert, Ewa Stömberg.

Professor Forrester und sein Assistent finden im Dschungel einen langgesuchten, geheimnisumwobenen Stein, dessen Elementarkräfte Reichtum und Weltherrschaft versprechen.  Doch kurz darauf wird Forresters Assistent mit Hilfe des Steins ermordet - und der Professor entführt.  Auch andere Organisationen scheinen Interesse an dem mysteriösen Fundstück zu haben.  Forresters einflussreicher Freund, Lord Kingsley, bittet Scotland-Yard-Chef Sir Philipp um Hilfe.  Der ermittelt jedoch bereits aus Eigeninteresse in der Sache.  Jane, eine der besten Agentinnen, wird daraufhin in den Dschungel beordert.  In Akasava trifft Jane auf Forresters Sohn Rex, der ebenfalls auf der Suche nach seinem Vater ist.  Doch Janes und Rex' Ermittlungen werden durch diverse Morde und Anschläge gestört...
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800 - TEUFEL VOM MÜHLENBERG, DER

Ein Spielfilm für Kinder der DEFA, 1955, Farbe, 93 Min.
Regie:  Herbert Ballmann. Mit Eva Kotthaus, Hans-Peter Minetti, u.a.

Dieser DEFA-Film für Kinder (was man in der DDR immer sehr gut machte), nach einer alten Sage aus dem Harz.
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121 - TEUFELS GENERAL, DES

Theaterverfilmung, 1954, S/W, 112 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Curt Jürgens, Viktor de Kowa, Marianne Koch, Karl John, u.a.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Carl Zuckmayer. Uraufführung 1946 in Zürich. Nach dem Modell des Fliegers Ernst Udet angelegte Charakterstudie eines deutschen Fliegergenerals in Verbindung mit Stoffelementen aus der Widerstandsbewegung. General Harras glaubt, die Diktatur benutzen zu können, um seiner Neigung zur Fliegerei nachzugehen. So unterstützt er einen Krieg, den er moralisch ablehnen muss. Er wird Opfer des Teufelsbundes. Das Stück wurde auf allen Bühnen Deutschlands gespielt und bot vielen Schauspielern eine Paraderolle.
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1961 - TEUFELSBRATEN

Spielfilm, 2007, Farbe, 180 Min.
Regie:  Ulrich Noethen, Margarita Broich, Anna Fischer, Barbara Nüsse, Corinna Harfouch.

"Düvelsbrode" ist kölsch für Teufelsbraten.  So wird sie von ihrer Familie geschimpft, die kleine Hildegard.  Denn die Tochter eines ungelernten Fabrikarbeiters und einer Putzfrau hat einen unbeugsamen Willen. Sie möchte lesen und schreiben lernen.  Die einzige Spache jedoch, die ihre Familie kennt, ist kölsch - und die Prügelstrafe.  Ihren Vater macht der Wissendurst der Tochter rasend, Oma und Mutter wissen sich die Andersartigkeit des Kindes nur mit einem Fluch oder dem Verlust des Verstandes zu erklären.  Nur der Opa hat einen Draht zu dem sprachbegabten Mädchen.  Er ringt aber mit dem Tode.  Gelingt es "Hilla" dennoch, sich aus dem einengenden katholisch-rheinisch geprägten Elternhaus zu befreien?  Oder wird sie ihre Gabe für immer unterdrücken müssen?
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1042 - THEATRARCH, DER
            Am Anfang war Max Reinhardt

Eine Retrospektive von Rainer K.G. Ott und Barbara Frankenstein, 1988, S/W, 90 Min.

Reinhardt wurde auch "Der große Zauberer" genannt, als Anfang des 20. Jahrhunderts Theater noch Geschichte machte.  Geboren 1873 bei Wien und gestorben 1943 in New York, führte Reinhardt die Tradition des festlichen Hoftheaters fort.  Anfang des 20. Jhr. leitete er mehrere Privattheater in Berlin mit seinem Bruder Edmund als Finanzgenie. Viele Zeitzeugen kommen in dieser Doku zu Wort, die vor allem über seine Liebe zum Spiel, zu den Spielern, und die Probearbeiten berichten.  Der bekannte Kritiker Friedrich Luft, der als junger Mann noch einige Aufführungen Reinhardts in Berlin erleben durfte, gibt nähere Einzelheiten zur Theatergeschichte, sein Sohn Gottfried ergänzt die persönliche Seite Reinhardts, und die jüngeren Regisseure wie Karl Heinz Stroux, Boleslav Barlog und Jean Lous Barrault erwähnen seinen positiven Einfluss auf ihre Theaterarbeit.
Mir Originalaufnahmen der Stimme Reinhardts und Auszügen aus einigen seiner Inszenierungen, vor allen Dingen von den Salzburger Festspielen, welches Reinhardt mit Hugo von Hoffmannsthal in den 20er Jahren aus der Taufe hob.  Auch Ausschnitte aus seinem Hollywood-Film "Midsummernight's Dream" aus dem Jahre 1935 mit Mickey Rooney, Olivia de Havilland und James Cagney.
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825 - THOMAS MÜNTZER

Spielfilm der DEFA, Farbe, 1956, 118 Min.
Regie:  Martin Hellberg.  Mit Wolfgang Stumpf, Margarete Taudte, u.a.

Der Film schildert das Schicksal des Pfarrers Thomas Müntzer, der zum Führer und Ideologen der Reformation im Deutschland des 16. Jahrhunderts wird.  1523 kommt er mit seiner Frau Ottilie ins thüringische Allstedt, um eine Pfarrstelle zu übernehmen.  Mutig tritt er für die Lehre Luthers ein, aber während dieser sich von den Volksmassen abwendet, wird Thomas Müntzer zu deren Sprecher.  Er muss nach Süddeutschland fliehen und schließt sich dort den aufständischen Bauern an.  Es zieht ihn aber wieder nach Thüringen zurück.  In Mühlhausen trifft er Heinrich Pfeiffer, mit dem er die Stadt 1525 zum Zentrum der Bauernbewegung macht.  Es kommt zum Konflikt zwischen den Bauern und Handwerkern, die nicht begreifen, dass ihre Einzelaktionen zu einer großen  nationalen Erhebung zusammengeführt werden müssen, um erfolgreich zu sein.  Müntzer geht nach Frankenhausen, wo sich ein führerloses Bauernheer versammelt hat.  Der Verrat beginnt in den eigenen Reihen und nach der Niederlage gegen das Fürstenheer wird Müntzer gefangen genommen...
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1793 - THOMAS UND HEINRICH MANN

Dokumentation, S/W und Farbe, 2006, 45 Min.
Regie:  Herbert Krill. Mit Originalaufnahmen aus dem Exil der Manns in Kalifornien.

Sie waren Brüder und sie waren Rivalen.  Lange bekriegten sich Thomas und Heinrich Mann, jahrelang sprachen sie kein Wort miteinander.  Zu unterschiedlich waren ihre Charaktere, ihre politischen Meinungen und ihre künstlerischen Konzepte.  Zwischen Thomas' "Buddenbrooks" und Heinrichs "Der Untertan" liegen Welten.  Den Erfolg konnten die Brüder dabei nie vorhersehen.  Wer erobert mit seinem nächsten Roman den literarischen Markt?  Wer schafft zuerst etwas Neues?  Die Rivalität verfolgte sie bis ins kalifornische Exil, in das beide vor Hitler flohen. 
In den USA lebte sich Thomas Mann im Gegensatz zum älteren Heinrich schnell ein.  Wichtige Kontake hatte er bereits bei früheren Besuchen genüpft.  Nach einem Intermezzo als Professor in Princeton zog er an die Westküste und wurde dort als "Goethe in Hollywood" gefeiert.  In L.A. vollendete er den "Doktor Faustus".  Ganz anders Heinrich Mann.  Nach einem Jahr als Drehbuchautor bei Warner Brothers ließ das Studio ihn fallen, was ihm finanzielle Einbußungen brachte.  Er sprach kaum englisch und war der europäischen Kultur verhaftet.  Seine Autobiographie "Ein Zeitalter wird besichtigt" brachte Heinrich nur dank der finanziellen Unterstützung seines Bruders zu Papier.  Der Selbstmord seiner geliebten Frau Nelly markiert 1944 den Tiefpunkt seiner Exilantenlebens. 

Der Film von Herbert Krill analysiert die Hassliebe der Brüder und lässt Literaturkritiker, Historiker und Soziologen zu Wort kommen. Eine exzellente und interessante Doku über die Mann-Brüder.
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752 - TIEFLAND

Spielfilm, 1940-53, S/W, 97 Min.
Regie:  Leni Riefenstahl. Mit Leni Riefenstahl, Franz Eichberger, Bernhard Minetti. u.a.

Ein kleines spanisches Dorf im 18. Jahrhundert.  Marques Don Sebastian herrscht mit egoistischer Rücksichtslosigkeit. Sein ganzes Interesse widmet er der Stierzucht, Not und Verbitterung seiner Untertanen lassen ihn kalt.  Auch seine geliebte Marta erkennt eines Tages sein wahres Gesicht und flieht vor ihm in die Berge. Pedro, ein Hirte, nimmt sie bei sich auf und verliebt sich in sie. Aber Don Sebastian kann nicht von Marta lassen.  Obwohl der hoch verschuldete Marques die reiche Donna Amelia heiraten will, möchte er auf Marta als Geliebte nicht verzichten.  Eine verhängnisvolle Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf....
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  (Auch unter Nr. 1268 (PAL) im Archiv).
 

201a - TIERE VOR DER KAMERA

Dokumentarfilm, 1992, Farbe, 60 Min.
Regie: Ernst Arendt

Landezeit frei für Albatrosse. Auf Midway Island im Pazifik landen jährlich tausende von Albatrossen, die da ihre Eier ausbrüten und ihren Nachwuchs großziehen bis sie flügge werden und sich selbst ernähren können. Dann wird die Insel wieder leer.
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973 - TIGER VON ESCHNAPUR, DER

Spielfilm, 1959, Farbe, 97 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Debra Paget, Paul Hubschmid, Walter Reyer, u.a.

Ein dicker Auftrag für Harald Berger: Der deutsche Ingenieur soll den Palast von Maharadscha Chandra modernisieren. Die beiden unterschiedlichen Männer kommen gut miteinander klar, bis Berger den Hass Chandras auf sich zieht: Er hat sich in die Tänzerin Seetha verliebt, auf die auch der Landesherr ein Auge geworfen hat.  Wütend bläst Chandra zur Jagd auf den Rivalen.  
Die Vorlage zu dem exotischen Rührstück stammt von Fritz Langs Ehefrau Thea von Harbou und wurde erstmals 1938 von Richard Eichberg verfilmt.
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973 - TIGER VON ESCHNAPUR, DER

Spielfilm, 1938, S/W, 95 Min.
Regie:  Richard Eichberg.  Mit Kitty Jantzen, La Jana, Gisela Schlüter, Theo Lingen, Alexander Golling.

Inhaltsangabe:  siehe oben unter 973.
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1022 - TILL EULENSPIEGEL

Zeichentrickfilm, 2003, Farbe, 84 Min.
Regie:  Eberhard Junkersdorf.  Mit den Stimmen von Mario Adorf, Veronica Ferres, Katharina Thalbach, u.a.

Während sich der rothaarige Till auf dem Straßenfest im mittelalterlichen Boomstadt amüsiert, verschwindet sein schrulliger Großvater Marcus urplötzlich bei einem missglückten Zauber-Experiment.  Till und sein treuer Begleiter, die Eule Cornelius, versuchen nun mit Hilfe eines magischen Spiegels, die Spur aufzunehmen.  Dieser stellt Till drei Aufgaben, die er bewältigen muss, um seinen Großvater wiederzufinden.  Und darüber hinaus gilt es noch, König Rupert vor einer großen Gefahr zu beschützen.  Zum Glück hilft hier Till ein kleiner Federball namens Ducky weiter.  Doch statt loszulegen, stellt Till erst einmal allerlei Unfug in der Stadt an und verliebt sich auch noch in die schöne Tochter des Bürgermeisters.
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1125 - TISCHLEIN DECK DICH

Märchenverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm, 2004, Farbe, 76 Min.
Regie:  Fritz Genschow.  Mit Rita Genschow, Renée Genschow, Harald Dietl.

Es war einmal ein Schneider, der jagte seine Söhne fort, weil er dem Meckern seiner gefräßigen Ziege mehr glaubte als den Burschen.  Alle drei erlernten ein Handwerk und bekamen zum Abschied von ihren Meistern besondere Geschenke mit auf den Weg.  Der Älteste nannte ein Tischlein-deck-dich sein eigen, der zweite einen Goldesel, dem Jüngsten wurde ein wunderlicher Knüppel mitgegeben.  Bald darauf wurden zwei von ihnen von einem diebischen Wirt bestohlen.  Da kehrte auch der Jüngste in das Gasthaus ein und sorgte für eine Überraschung...
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158 - TITANIC

Spielfilm, 1942, S/W, 90 Min.
Regie: Herbert Selpin, Werner Klingler. Mit Sybille Schmitz, Kirsten Heiberg, Hans Nielsen, Karl Schönböck, u.v.a.

Goebbels plante, den Untergang der Titanic als Beweis für britischen Schlendrian auf die Leinwand zu bringen: 1500 Menschen müssen sterben, nur weil ein rekordwütiger Engländer die Sicherheitsvorschriften ignoriert. Die unterschiedlichsten Menschen kommen bei der Jungfenrfahrt der Titanic zusammen: wohlhabende und bankrotte Lords, Hochstapler, ein Manikürfräulein, arme Auswanderer im Unterdeck, ein aufrechter (deutscher) Offizier und eine sagenhaft reiche Baltin. Eisberge tauchen auf und die schnelle Fahrt wird immer riskanter, aber alle Warnungen einiger Offiziere und Passagiere fallen auf taube Ohren, bis schließlich der Körper des Schiffes von einem Eisberg aufgeritzt wird und das Schiff zu sinken anfängt. Die schöne Baltin hilft Frauen und Kindern in die Rettungsboote, aber die meisten Menschen kommen in den eisigen Fluten um oder gehen mit dem Schiff unter. Es waren diese Szenen vom Chaos an Bord des sinkenden Dampfers, die Goebbels "Titanic" verbieten liessen.   
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1423 - TODESKUSS, DER

Stummfilm, S, 1916, S/W, 60 Min. Deutsche Untertitel.
Regie:  Victor Sjöström.  Mit Victor Sjöström, Albin Laven, Mathias Taube Jenny.

Stummes Krimidrama von 1916, lange verschollen, jetzt z.T, rekonstruiert.

Wer hat Dr. Monro vergiftet? Drei Zeugen stehen vor Gericht und schildern den Tathergang aus ihrer Sicht:  die Haushälterin, der kranke Ingenieur Weyler, sowie sein Kollege und Doppelgänger Lebel (Regisseur Sjöström spielt beide Rollen). 
Stummfilmpionier Sjöström (1897-1960), 1957 der Star in Bergmans "Wilde Erdbeeren", nimmt hier das Erzählprinzip von Kurosawas "Rashomon" vorweg.  Der Film wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.  Erst 2001 fand man in der Cinémathique Française ein Fragment, das nun vom Schwedischen Filminstitut restauriert und um Standbilder fehlender Szenen ergänzt wurde.
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356a,b - TODESSPIEL (2 TEILE)

Spielfilm, 1996, Farbe, 88/89 Min.
Regie: Heinrich Breloer. Mit Hans Brenner, Claudia Michelsen, Dirk Martens, Karoline Eichhorn, Manfred Zapatka.

a) Teil 1: Volksgefängnis
Dieser Teil schildert die Entführung Schleyers, die Suche nach den abwechselnden Verstecken der Terroristen, die geheimen Aktivitäten des Bonner Krisenstabes und Schleyers Überlebenskampf.

b) Teil 2: Entführt die Landshut
Der 2. Teil erzählt vom Irrflug der Lufthansa Maschine "Landshut" und dem Inferno, das die Passagiere durchleiden müssen. Während die Stammheimer Gefangenen auf ihre Freilassung hoffen, stürmt die GSG9 die "Landshut".
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1581 - TODESSTAHLEN DES DR. MABUSE, DIE

Siehe Dr. Mabuses Meisterwerk, Nr. 1581.
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1140 - TÖCHTER IHRER EXZELLENZ, DIE

Spielfilm, 1934, S/W, 90 Min.
Regie:  Reinhold Schünzel.  Mit Käthe von Nagy, Willy Fritsch, Hansi Niese, Hans Moser, Dagny Servaes, Gustav Waldau.

Komödie um zwei Töchter aus gutem Hause und ihre amourösen Abenteuer.  Von Reinhold Schünzel, bekannt durch "Viktor und Viktoria".
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357 - TOLLE BOMBERG, DER

Spielfilm, 1962, Farbe, 90 Min.
Mit Hans Albers, Marion Michael, Haral Juhnke, Gerd Fröbe, Paul Henckels, Hubert von Meyerinck.

Die Streiche des tollen Barons Bomberg, der sich über die Welt lustig machte. 

Mit der Eisenbahn um die Wette reisen oder die lieben Verwandten erschrecken. Narkotisierte Flöhe in ihren Frackschössen und Dekolletés können da schon für eine gute Portion unvorhergesehener Aufregung sorgen.
Oder das Mädchenpensionat - als Krankenschwester wirkt da sogar Baron Bomberg vertrauenserweckend. Oder haben Sie schon mal ihre eigene Leichenrede gehalten? Oder haben Sie schon mal ihren leiblichen Sohn adoptiert?
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863 - TOLLE LAGE

Spielfilm,  2000, Farbe, 80 Min.
Regie:  Sören Voigt.  Mit Ill-Young Kim, Henriette Heinze, Julia Hummer, u.a.

Auf dem Rügener Zeltplatz "Tolle Lage" trifft ein Kabinett menschlicher Kuriositäten aufeinander: Da ist der bollerige "Wessi"-Platzbesitzer Ralf, der sich gegen den Widerstand traditionsbewusster "Ossi"-Camper stemmt.  Zu denen gehören ein volkseigener Schlagersänger (70er Legende Michi Fanselow), ein Bankräuber samt genervter Ehefrau, der vietnamesische Campingshop-Betreiber Pit Sun und dessen Freundin Anita.  Sie alle schieben Frust unter Ostseekiefern und intrigieren nach Leibeskräften gegeneinander.  
Regisseur Sören Voigt hält in seinem preisgekrönten Abschlussfilm für die Deutsche Film-und Fernsehakademie Berlin dem deutschen Spießbürger den Spiegel vor Augen. "Tolle Lage" ist sicher nicht der ultimative Film zur Wiedervereinigung.  Aber er zeigt, dass Muff und Neid hüben wie drüben regieren.  Das verbindet.
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803 - TOLLE TAGE

Spielfilm der DEFA, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Luderer. Mit Rolf Herricht, Hans-Joachim Prell, u.a.

Chaos bei der Neueröffnung einer Skihütte.
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83a - TONIO KRÖGER

Literaturverfilmung, 1959, S/W, 90 Min.
Regie: Rolf Thiele. Drehbuch: Erika Mann. Mit Jean Claude Brialy, Mattheu Carriere, Nadja Tiller, Rudolf Forster und anderen.

Nach einer Novelle von Thomas Mann, 1903 erschienen. Der Bürger lebt das Leben, der Künstler gestaltet es und steht damit ausserhalb des Lebens. Für den "verirrten Bürger" Tonio, den Sohn eines Lübecker Patriziers, behält das Bürgerliche eine geheime Anziehungskraft: "...das Normale, Wohlanständige und Liebenswürdige ist das Reich unserer Sehnsucht, ist das Leben in seiner verführerischen Banalität."
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1620 - TOR ZUM HIMMEL

Spielfilm, 2005, Farbe, 90 Min.
Regie:  Veit Helmer.  Mit Masumi Makhija, Valera Nikolaev, Udo Kier.

Die Inderin Nisha arbeitet auf dem Frankfurter Flughafen als Putzfrau.  Doch ihr Blick ist nach oben gerichtet, in den Himmel.  Ihr Traumberuf: Stewardess.  Der junge Russe Alexej ist nach Deutschland geflohen, um Pilot zu werden.  Doch als Schwarzarbeiter ist er himmelweit davon entfernt.  In ständiger Angst vor Entdeckung lebt er im Untergrund des Flughafens.  Eines Nachts schleicht er sich in eines der Flugzeuge, um sich der Illusion von Glück und Erfolg hinzugeben...und läuft dabei Nisha in die Arme....

Ein modernes Märchen von Liebe, Freiheit, Mut und Abenteuer.
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463 - TORQUATO TASSO

Schauspiel der Münchner Kammerspiele, 1985. Farbe, 167 Min.
Regie:  Dieter Dorn.  Mit Romuald Pekny, Jutta Hoffmann, u.a.

Nach dem Stück von Johann Wolfgang von Goethe.
Was einen Moment nah, verbunden scheint, der Dichter und der Hof, der Dichter und der Staatsmann, schlägt rasch um in Verstörung, Verrückung, Entfernung.  Da verwechselt einer Kunst und Leben, Dichtung und Wirklichkeit, will einer im Schreiben und im Leben sein Glück suchen. Da reagiert einer immer und auf alles unangemessen: in der Annäherung an die Prinzessin, Leonore von Este, die Verhaltensregeln der Gesellschaft zu sprengen, inde, er seine Würde wie seinen Anspruch nach individueller Verwirklichung entgegensetzt, indem er die Frage nach "Sinn" an diese Gesellschaft stellt.
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1475 - TOTEN AUGEN VON LONDON, DIE

Spielfilm, 1961, S/W, 95 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Mit Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Dieter Borsche, Eddi Arent, Klaus Kinski.

Nach einem Roman von Edgar Wallace.

Dichter Nebel liegt über London.  Plötzlich unterbricht ein gurgelnder Schrei die Stille.  Inspektor Larry Holt von Scotland Yard mag nicht mehr an einen Unfall glauben, als die Polizei nach einer Nebelnacht zum wiederholten Male einen Toten aus der Themse fischt.  Bei den Opfern handelt es sich stets um wohlhabende, allein stehende Herren aus Übersee - und alle waren einer horrenden Summe bei der Greenwich-Insurance-Company versichert.  Der scharfsinnige Inspektor entdeckt bei den Toten winzige Zettel in Blindenschrift und vermutet, dass die "toten Augen von London" - eine Verbrecherbande blinder Hausierer - wieder aktiv sind.  Doch auf unerklärliche Weise finden alle, die Scotland Yard wichtige Hinweise geben könnten, den Tod...
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1164 - TOTENSCHIFF, DAS

Spielfilm, 1959, S/W, 98 Min.
Regie: Georg Tressler.  Mit Horst Buchholz, Mario Adorf, Elke Sommer.

Nach dem gleichnamigen Roman von B. Traven.

Der amerikanische Seemann Philip Gale verbringt die Nacht im Amüsierviertel von Antwerpen.  Am nächsten Morgen bemerkt er, dass man ihm Geld und Papiere gestohlen hat.  Doch damit nicht genug:  Als er zum Hafen kommt, muss er feststellen, dass sein Schiff bereits vor dem vereinbarten Termin ausgelaufen ist.
Ohne seine Seemansskarte hat er keine Chance auf eine neue Heuer. Gale wird von der belgischen Polizei abgeschoben und schlägt sich über Umwege nach Marseille durch, wo Seeleute auch ohne gültige Papiere Arbeit finden können.  Sein Ziel ist es, von dort aus zurück in seine Heimat Amerika zu gelangen.  Und tatsächlich findet er eine Heuer als Heizer auf dem Schiff  "Yorikke" - der Zielhafen: Boston!  Doch Philip Gale hat sich zu früh gefreut.  Die "Yorikke" entpuppt sich als völlig heruntergekommenes Schiff, die Arbeitsbedingungen sind unmenschlich, die Verpflegung mangelhaft.  Der Heizer Lawski, mit dem Gale sich anfreundet, eröffnet ihm schließlich die düstere Wahrheit:  Die Yorikke ist ein "Totenschiff", das nur dem Zweck dient, mit hoch versicherter, aber in Wirklichkeit wertloser Ware zu sinken...
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184 - TOTMACHER, DER

Spielfilm, 1995, Farbe, 111 Min.
Regie: Romuald Karmakar. Mit Götz George in der Hauptrolle.

1924: ein grausamer Kriminalfall in Hannover erregt weltweites Aufsehen. Der Kaufmann Fritz Haarmann gesteht, 24 junge Männer getötet und zerstückelt zu haben. Im August 1924 begannen die sechswöchigen Untersuchungen. Die Gespräche wurden protokolliert und dienten diesem Film als Grundlage. Die ganze Handlung spielt in einem Untersuchungszimmer und Georges Leistung ist sehr beachtlich.
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2059 - TOUR DE RUHR

Fernsehserie in 6 Folgen, 1981, Farbe, je 60 Minuten.
Regie:  Reinhard Schwabenitzky.  Mit Henry van Lyck, Marie-Luise Marjan, Ekkard Heise, Effi Eschke.

Ruhrgebietstourismus lange vor der Route der Industriekultur.  Die Serie beschreibt die Radtour der Familie Stratmann und eines Pärchens durchs Ruhrgebiet.  Abgesehen von diversen Familien-und Freundschaftskonflikten sieht man tolle Eindrücke aus dem Ruhrgebiet der frühen 80er Jahre, das auch damals schon ziemlich grün war.  Aber auch Zechensterben und Wohnsanierung prägen das Bild.
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2001 - TRAGÖDIE EINER LEIDENSCHAFT

Spielfilm, 1949, S/W, 84 Min.
Regie:  Kurt Meisel.  Mit Joana Maria Gorvin, Hermine Körner, Friedrich Schoenfelder.

Die Liebe des Mädchens Ljuba aus der Portier-Loge ist für den verwöhnten Offizier Dodja aus dem ersten Stock nur ein sinnliches Abenteuer.  Ljubsa Mann, der aus Liebe zu seiner weitaus jüngeren Frau verzichtet, ihr Glück aber auf ihrem ganzen Weg überwacht, sieht sich in der Ehrenhaftigkeit des Offiziers getäuscht und die Situation eskaliert....

Nach dem russischen Erzähler Lesskow entstand ein Film von eigenartiger Zwiespältigkeit.  Regisseur Meisel beleuchtet die soziale und seelische Abgründigkeit des zaristischen Russlands und schuf eine Atmosphäre, die einmalig russisch ist.
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1598 - TRANSPORT, DER

Spielfilm, 1961, S/W, 88 Min.
Regie:  Jürgen Roland.  Mit Hannes Messemer, Peter Herzog, Inge Langen.

Schonungslos realistisches Kriegsdrama.

Reserveleutnant Felix Bleck erhält den Befehl, einen Transport von 40 Strafgefangenen an die Westfront zu führen, wo die Männer in einem Strafbataillion verheizt werden sollen.  Der unsichere und zögerliche Bleck fühlt sich diesem Auftrag jedoch kaum gewachsen, denn die Männer werden alles versuchen, um zu entkommen.  Unterwegs erkennt Bleck die menschenverachtende Sinnlosigkeit seines Auftrags und fasst einen schicksalhaften Entschluss...
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774 - TRAPP FAMILIE, DIE

Spielfilm, 1956, Farbe, 100 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Ruth Leuwerik, Hans Holt, Josef Meinrad. u.a.

Der verwitwete Baron Trapp erzieht seine sieben Kinder mit strenger Hand - bis die als  Erzieherin engagierte Klosternovozin Maria alles schwungvoll umkrempelt.  Im Nu erobert sie sich die Zuneigung der Kinder und des Barons.  Maria bildet aus den Kindern einen Familienchor.  Dank dessen Erfolgs kann die Familie den plötzlichen Verlust des gesamten Vermögens überwinden.  Als Hitler Österreich übernimmt, fliehen die Trapps nach Amerika.  Ein schwieriger Neuanfang steht ihnen bevor...
(Die frühere, deutsche Version von "The Sound of Music").
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1034 - TRAUDL JUNGE: HITLERS SEKRETÄRIN
            IM TOTEN WINKEL

Dokumentation , 2002, 90 Min.
Regie:  André Heller und Othmar Schmiderer.

Dokumentation über Hitlers Privatsekretärin Traudl Junge.
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1844 -  TRÄUMENDE MUND, DER

Spielfilm, 1952, S/W, 85 Min.
Regie:  Josef von Baky.  Mit Maria Schell, O.W. Fischer, Frits van Dongen, Eva Portmann, Marga Maasberg.

Elisabeth, die sensible junge Frau des Konzertmeisters Peter Merk, ist vom berühmten Geiger Michael Lanson fasziniert.  Die beiden gestehen einander ihre große Zuneigung und beschließen, Peter die Wahrheit zu sagen.  Das Schicksal verhindert diese Aussprache, da Peter schwer erkrankt.  Michael reist ab und Elisabeth pflegt ihren Mann aufopfernd.  Eines Tages meldet sich der Virtuose wieder bei der geliebten Frau...
Für heutige Begriffe ziemlich kitschig.
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1472 - (T)RAUMSCHIFF SURPRISE - PERIODE 1

Siehe PERIODE 1.
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149 - TRAUMULUS

Spielfilm, 1935, S/W, 93 Min.
Regie: Carl Froelich. Mit Emil Jannings, Hilde Weissner, Hannes Stelzer.

In einer Provinzstadt zur Zeit Kaiser Wilhelms II lebt der idealistische Direktor Professor Niemeyer, von den Schülern Traumulus genannt, an der Wirklichkeit vorbei. Niemeyer ist erschüttert, als er von den nächtlichen Eskapaden seines Lieblingschülers Kurt von Zedlitz mit der Schauspielerin Lydia Link erfährt. Um dem Professor nicht zu schaden, bestreitet von Zedlitz sein nächtliches Abenteuer. Niemeyer glaubt ihm und lässt es bei einem Stubenarrest bewenden. Als die Wahrheit ans Tageslicht kommt, lehnt der Professor, enttäuscht und verletzt, alle Erklärungen des Jungen ab, der sich daraufhin verzweifelt das Leben nimmt. Am Schluss muss Niemeyer erkennen, dass er moralische Prinzipien höher stellt als den Menschen selbst.
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1835 - TREFFEN IN TRAVERS

Spielfilm der DEFA, 1988, Farbe, 90 Min.
Regie:  Michael Gwisdek.  Mit Corinna Harfouch, Hermann Beyer, Uwe Kockisch.

1793 trifft der geschwächte deutsche Dichter Georg Foster, der nach der Revolution nach Paris gegangen war, in einem einsamen Gasthof in der Schweiz mit seiner Frau Therese, den beiden kleinen Töchtern,  und ihrem neuen Lebensgefährten, des Zeitungsschreibers L.F. Huber, zusammen, um ihre, vielleicht auch gemeinsame Zukunft, zu verhandeln.  Man hatte sich brieflich - nach fast einjähriger, durch die historischen Ereignissse erzwungene Trennung - zu diesem Familientreffen verabredet, um die formelle Scheidung zu vollziehen und damit eine Legalisierung des Verhältnisses von Therese mit dem Freund ihres Mannes zu ermöglichen.  Doch bei dieser Wiederbegegnung zwischen den drei Menschen zeigt es sich bald, dass noch vielfältige Beziehungen und Bindungen zwischen Therese und Georg  bestehen....
Revolutionieren macht einsam.  Das muss Georg Foster während der Französischen Revolution erfahren, als er sich zu einer Umsturzpause in der Schweiz mit seiner Frau und deren Liebhaber trifft. Schon damals ließen sich Familie und Beruf nur schwer einen.  Ein Reigen der Leidenschaften, viel Konversation über Revolution und die Welt.
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1677 - TREFFPUNKT IM UNENDLICHEN

Spielfilm, 1984, Farbe, 160 Min.
Regie:  Horst Königstein.  Mit Till Topf, Angelika Thomas, Esther Hausmann, Cas Enklaar.

Nach dem Roman von Klaus Mann.
Berlin, 1931.  Das soziale Elend wächst, die Bohème vergnügt sich.  Mittendrin:  Die lebenshungrige Sonja, ihre Vertraute Froschele, die morphiumsüchtig ist,  und der Schriftsteller Sebastian, der später nach Paris geht.  Dort dreht sich ein ähliches Karussell, und Sebastian verwickelt sich in eine Liebesaffäre mit der Tänzerin Katia.
Während Königstein den Roman dramatisierte, drehte Kollege Heinrich Breloer eine gleichnamige Doku.  2001 schufen sie gemeinsam "Die Manns - Ein Jahrhundertroman".
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464 - TREIBHAUS, DAS

Spielfilm, S/W, 99 Min.
Regie:  Peter Goedel.  Mit Christian Doermer, Hanns Zischler und Wolfgang Koeppen.

Nach einem Buch von Wolfgang Koeppen.  Erhielt den Bundesfilmpreis.

Das Scheitern des idealistischen Abgeordneten Keetenheuve im "Treibhaus Bonn" der frühen fünfziger Jahre: seine bereits in der Emigration gehegten Erwartungen und Hoffnungen auf ein waffenfreies, vereintes Land verlieren sich in einem Klima von Opportunismus, Intrigen und Verrat.
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877 - TRENCK

Spielfilm, 2003, Farbe, 185 Min.
Regie:  Gernot Roll.  Mit August Zirner, Hannes Jaenicke, Ben Becker, u.a.

Preussen, Mitte des 18. Jahrhunderts, zur Zeit Friedrichs des Großen.  Fasziniert von dessen Kühnheit, holt der König den jungen Jurastudenten Friedrich Freiherr von der Trenck in seine königliche Kavallerie nach Potsdam.  Von dort ist der Weg zu Friedrichs Lieblingsschwester Anna Amalia, genannt Amélie, nicht weit - die schöne Prinzessin und der schneidige Soldat verlieben sich.  Dem eifersüchtigen Staatsoberhapt sind allein die Gerüchte schon ein Dorn im Auge, doch die militärischen Erfolge Trencks sichern ihm die Gunst  des Regenten.  Aber als Trencks Widersacher, Graf von Kaschinsky, die Situation durch eine geschickte Intrige von ungeahntem politischen Ausmaß verschärft, lässt Friedrich der II. den Liebhaber siner Schwester einsperren.
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1165 - TRENCK, DER PANDUR

Spielfilm, 1940, S/W, 90 Min.
Regie:  Herbert Selpin.  Mit Hans Albers, Sibylle Schmitz,, Peter Voss, Kätche Dorsch, Oskar Sima.

Er sit schon ein Teufelskerl, der Pandurenoberst Trenck.  Kein Frauenherz ist vor ihm sicher, und kein Abenteuer ist ihm zu gefährlich - wobei die Gefahren bisweilen durch Trencks Schwäche für schöne Frauen heraufbeschworen werden.  Im Wien der theresianischen Zeit beginnt Trencks Geschichte, aber da hält es ihn nicht lange, er will die Welt kennen lernen., koste es, was es wolle. Sein Weg führt nach Russland, in die Arme von Natalie Alexandrowna.  Aber dort wird ihm der Boden bald zu heiss, weil ihm die Liebe der schönen Natalie auch den Tod zu bringen droht.  Wieder in Wien, bändelt er mit der Gräfin St. Croix an, kurz darauf schon mit der Prinzessin Deinhartstein - wie gesagt, keine Frau kann Trencks Charme widerstehen.  Zwischendurch deckt er ganz nebenbei ein Spionagekomplott auf und lässt feindliche Munitionsdepots hochgehen; das ist ein Leben nach seinem Geschmack, heute ein Herzensbrecher, morgen ein Abenteurer.
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2103 - TRINKER, DER

Spielfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie:  Tom Toelle.  Mit Harald Juhnke, Jutta Wachowiak, Deborah Kaufmann.

Das Geschäft von Erwin Sommer läuft seit einiger Zeit schlecht.  Als er durch seine Nachlässigkeit einen großen Auftrag an seinen jungen Konkurrenten Heinze verliert, spült er seinen Kummer mit einer halben Flasche Rotwein wg.  Sommer fährt gegen den Willen seiner Frau auf Geschäftsreise nach Hamburg, wo er sich innerhalb einer Woche das regelmäßige Trinken angewöhnt.  Schließlich  findet seine Frau seine Alkoholabhängigkeit und die schlechte Lage seines Geschäfts heraus und möchte erreichen, dass er sich in Therapie begibt, indem sie in von zwei Ärzten  in die Trinkerheilanstalt bringen lässt, aber er flüchtet unterwegs aus dem Auto.  Durch Kriminalität und weitere Alkoholabstürze kommt er zunächst als Untersuchungshäftling ins Gefängnis, später dann in eine geschlossene Heilanstalt.  Bei ihrem einizgen Besuch dort teilt ihm seine Frau mit, dass sie sich it seinem jungen Konkurrenten geschäftlich und privat zusammengetan hat.  Daraufhin verliert Sommer in einem Wutanfall die Kontrolle über sich.  Seine Verwzweiflung wächst und bringt ihn schließlich dazu, nach langer und erzwungener Abstinenz von den Ethanolvorräten auf seiner Station zu trinken.  Dies wird entdeckt und zusammen mit der Wut seiner Frau gegenüber als Zeichen dafür gewertet, dass er nicht entlassen werden kann.  Seine dauerhafte Unterbringung wird vom Anstaltsleiter verfügt.
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358 - TRIO, DAS

Spielfilm, 1997, Farbe, 97 Min.
Regie: Hermine Huntgeburth. Mit Götz George, Christian Reidl, Jeanette Hain, Felix Eitner.

Der alternde, aber lebenslustige Kleingärtner Zobel und seine Tochter Lizzy reisen von Stadt zu Stadt und halten sich dabei als Taschendiebe über Wasser. Als sie den jungen, attraktiven Rudolf kennenlernen, ist beiden klar, dass die den perfekten Komplizen gefunden haben. Doch das Schicksal stellt ihnen ein Bein - denn Vater und Tochter verlieben sich beiden in den hoffnungsvollen Nachwuchs-Dieb. Eine schräge Gaunerkomödie, prallvoll mit trockenem Humor und haarsträubenden Verwicklungen.
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59b - TRISTAN

Literaturverfilmung, 1959, Farbe, 90 Min.
Regie: Herbert Ballmann.

Eine aus dem Jahre 1903 veröffentlichten Novelle aus dem Sammelband "Tonio Kröger" von Thomas Mann liefert den Stoff für diesen Film. Es geht wieder um die Sehnsucht des Sensiblen, des Künstlers, nach dem Bürgerlichen und Banalen. Kurz: Das Gesunde! Dabei bleibt der Künstler natürlich auf der Strecke.
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701 - TRISTAN UND ISOLDE  (Teil I)

Spielfilm (F,D,I), 1998, Farbe. Teil I: 120 Min. Teil II: 125 Min.
Regie: Fabrizio Costa. Mit Francis-Fulton Smith, Joachim Fuchsberger, u.a.

Königssohn Tristan tötet in einem Schwertkampf den irischen Prinzen Morold. Schwerverletzt wird er nach keltischem Brauch  in einem Boot den Heilkräften des Meeres überlassen. Nach langer Fahrt strandet er an der irischen Küste und wird dort von Morolds Schwester Isolde gesund gepflegt. Als sie erfährt, dass Tristan der Mörder ihres Bruders ist, will sie ihn töten. Doch eine Dienerin vertauscht das Gift mit einem Liebestrank. 
Die Legende von Tristan und Isolde zählt zu den berühmtesten Liebes- geschichten der Weltliteratur, mit der wohl berühmtesten Version von Gottfried von Straßburg aus dem 12. Jahrhundert. 1981 verfilmte Veith von Fürstenberg die Tragödie unter dem Titel "Feuer und Schwert". Costa drehte diese Version in der Bretagne auf der Burg La Latte, die auch schon für das Abenteuer-Epos 'Die Wikinger" (1959) mit Kirk Douglas als imposante Kulisse gedient hatte.
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702 - TRISTAN UND ISOLDE  (Teil II)

Tristans und Isolde Glück währt nicht lang: Als seine Liebe zu Isolde der Frau des Königs Mark, entdeckt wird, flieht er an den Hof des bretonischen Herzogs Hoel. Dessen Tochter versucht vergeblich, Tristan  für sich zu gewinnen. Zwar fühlt er sich hingezogen zu der jungen Frau, sein Herz gehört aber ganz der holden Isolde. Als Tristan hört, dass die Barone einen Aufstand gegen König Mark planen, kehrt er nach Cornwall zurück. Gelingt es ihm, den Regenten rechzeitig zu warnen? 
Die Dreharbeiten zu dem aufwendigen TV Zweiteiler gestalteten sich äusserst schwierig. Bei Windgeschwindigkeiten von 160 km/h und Minustemperaturen hustete und schnupfte sich die Filmcrew durch die Drehzeit in der Bretagne. Besonders schlimm traf es Joachim Fuchsberger als König Mark: nicht nur, dass er mit seinem schweren Königskostüm zu kämpfen hatte, eine Bronchitis zwang ihn zu einer längeren Pause.

Alles in allem eine total misslungene Produktion eines erstklassigen Werks der mittelalterlichen Literatur.
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1006 - TRUXA

Spielfilm, 1936, S/W, 97 Min.
Regie:  Hans H. Zerlett.  Mit La Jana, Hannes Stelzer, Ernst Fritz.

Mit einem doppelten Salto auf dem Drahtseil verblüfft der Artist Truxa die ganze Welt, bis er überraschend verschwand.  Als er nach Jahren wieder auftaucht, erwarten seine Kollegen ein rauschendes Comeback, vor allem seine ehemalige Freundin, die Tänzerin Yester (La Jana), und der Zauberer Garvin, der ihn abgründig hasst.  Doch der junge Mann ist gar nicht der Akrobat Truxa.
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558 - TUNNEL, DER

Spielfilm, 2001, Frabe, 180 Min.
Regie:  Roland Suso Richter.  Mit Heino Ferch, Sebastian Koch und Nicolette Krebitz.

Der Tunnel ist eine ebenso  spannungsgeladene wie gefühlvolle Hommage an die Sehnsucht nach Liebe, Selbstbestimmmung und Menschlichkeit, so die Beschreibung des Videos.  Der Film beruht auf einem historischen Ereignis, nämlich dem Tunnelbau von West- nach Ostberlin, durch den einige Dutzend Menschen fliehen konnten. Aber leider wird die Wahrheit zu einer Geschichtsklitterung, als ob die Realität nicht spannend genug gewesen wäre.

Im Herbst 1961 gelingt  Harry Melchior die Flucht in den Westteil Berlins.  Er folgt damit seinem Freund Matthias Hiller.  Beide wollen um jeden Preis ihre Familien in den Westen holen und schließen sich einer Fluchthelfergruppe an.  Dabei hat Harry, der sich schnell als Kopf der Truppe etabliert, eine ebenso grandiose wie verrückte Idee. Doch sein abenteuerlicher Plan, einen Tunnel von West nach Ost zu graben, ist nicht nur ein gefährliches, sondern fast unmögliches Unterfangen. In der Stadt wimmelt es von Spitzeln und auch innerhalb der Gruppe kommt es zu Spannungen. Letztendlich führt sie der eiserne Wille und die Hoffnung auf Erfolg immer wieder zusammen.  Denn alle wissen: Sie schaffen es entweder gemeinsam oder nie...
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1487 - TÜR MIT DEN SIEBEN SCHLÖSSERN, DIE

Spielfilm, 1962, S/W, 91 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Mit Heinz Drache, Sabine Sesselmann, Klaus Kinski, Eddi Arent.

Im Waterloo-Bahnhof bricht unter mysteriösen Umständen ein Mann tot zusammen.  Dem Toten wurde eine Halskette samt Schlüssel entwendet.  Eine erste Spur führt Inspektor Martin von Scotland Yard zum Schloss des verstorbenen Lord Selford, der kurz vor seinem Tode an sieben Freunde je einen Schlüssel versandt hat.  Am Tage der Volljährigkeit sollen die Schlüsselinhaber gemeinsam die geheimnisvolle Tür öffnen, hinter der ein unschätzbares Erbe ruht.  Inspektor Martin findet bald heraus, dass der Erbfolger nicht mehr lebt.  Selfords Nichte Sybil tritt an dessen Stelle.  Als Martin Sybil einen Besuch abstattet, zeigt diese ihm verängstigt einen Brief:  Der frühere Gärtner ihres Onkels kündigt seine Ankunft an - er warnt sie vor einem Mordanschlag...
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705 - TUVALU

Spielfilm, 2002, Farbe, 87 Min.
Regie: Veit Helmer. Mit Denis Lavant, Chulpan Hamatova, u.a.

Eine Reise in die Welt der Träume....An einem Ort, weit entfernt von unserer Welt, zu anderen Zeiten, wird die zarte Liebesgeschichte zwischen dem Bademeistergehilfen Anton und Eva erzählt.  Anton hat noch nie in seinem Leben das baufällige Schwimmbad seines blinden Vaters verlassen, in dem Eva mit wenigen anderen Besuchern ihre Bahnen zieht. Was Anton und Eva verbindet ist die Sehnsucht nach einer Fahrt übers Meer in das unbekannte Paradies Tuvalu.
Focus schrieb:" Eine märchenhafte Phantasie, deren Sog man sich nicht entziehen kann."
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