Film Collection

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151 - S.O.S. EISBERG

Spielfilm, 1933, S/W, 100 Min.
Regie: Dr. Arnold Fanck. Mit Leni Riefenstahl, Gustav Diessl, Ernst Udet.

Polarforscher Professor Lorenz ist seit seiner letzten Expedition verschollen. Jetzt hat man ein Lebenszeichen des Totgeglaubten gefunden. Die hastig zusammengestellte Rettungsgruppe findet Lorenz noch lebend, aber auch für sie gibt es von dem riesigen Eisberg kein zurück. Hella, die Frau des Professors, versucht eine mutige Landung mit ihrem Flugzeug und verunglückt dabei. Kann es doch noch eine Rettung geben? Ein spannender Film in den Eisbergen von Grönland gedreht. Mit fabelhaften Naturaufnahmen. Auch Hitler liebte diesen Film, vor allen Dingen wegen der Darstellung von Leni Riefenstahl als unerschrockene, arische Heldin.
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34a - SAARLAND, DAS: ARM SAARVÖGLEIN - REICH SAARVÖGLEIN

Dokuentarfilm, Farbe, 30 Min.

Die oben genannte Serie (Deutschland: Elf Länder--Ein Land) wird fortgesetzt mit, "Das Saarland: Arm Saarvögelein--Reich Saarvögelein"
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1834 - SABINE KLEIST, 7 JAHRE

Spielfilm der DEFA, 1982, Farbe, 70 Min.
Regie:  Helmut Dziuba.  Mit Petra Lämmel, Simone von Zglinicki, Martin Trettau.

Sabines Eltern sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.  Sie lebt nun in einem Heim und empfindet eine besondere Zuneigung zu ihrer Gruppenleiterin Edith.  Doch Edith erwartet ein Kind und beendet deshalb ihre Arbeit im Kinderheim.  Als sie ihren Schwangerschaftsurlaub antritt, verliert Sabine einen lieb gewonnenen Menschen und ist sehr traurig.  Niemand kann sie aufheitern.  Sie fühlt sich allein gelassen und verlässst das Heim...
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979 - SACHE MIT STYX, DIE

Spielfilm, 1942, S/W, 96 Min.
Regie:  Karl Anton.  Mit Victor de Kowa, Margit Symo, u.a.

Diplomat Styx (Victor de Kowa) gerät auf dem Balkan in einen Mordfall.  Tänzerin Ariane (Margit Symo, Mutter von Eva Mattes), rettet den Unschuldigen.  Alternativtitel: "Wer die Heimat liebt."
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628 - SACHSENS GLANZ UND PREUSSENS GLORIA

Fernsehfilm der DEFA, Farbe, 90 Min jeder Teil.  Teile 2 und 3.
Regie: Hans-Joachim Kasprzik. Mit Rolf Hoppe, Irma Münch,u.a.

Teil 2: "Aus dem Siebenjährigen Krieg."  Im 18. Jahrhundert bemüht sich Sachsens Kurfürst August der Starke, die im Kriege verlorene polnische Krone zurück zu gewinnen.  Seine Liebe zu Gräfin Cosel kühlt derweil ab: Die Mätresse wird vom Hof verbannt.  Gekränkt flieht die Dame nach Preussen.
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Teil 3:  Am sächsischen Fürstenhofe verschärfen sich die Machtspielchen.  August III, Sohn des 1733 verschiedenen "Starken" August, ist nur ein schwacher Herrscher.  Alle Macht liegt in den Händen des Grafen Brühl.  Einst war er Page, nun ist er Premierminister.  Es passt ihm gut in den Plan, dass seine Frau die Geliebte von Graf Watzdorf wird...
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629 - SACHSENS GLANZ UND PREUSSENS GLORIA

Fernsehfilm der DEFA, Farbe, 90 Min jeder Teil. Teile 1 und 4.

Teil 1:  "Aus dem Siebenjährigen Krieg."  Um die politische Misere seines Reiches für eine Weile zu vergessen, veranstaltet August der Starke ein Gelage, in dessen alkoholisierter Stimmung er die Frau des Finanzministers "gewinnt."  Aber die eigensinnige Anna entwickelt sich am sächsischen Hof zu einer Intrigantin. Der preussische Hof schickt Max de Simonis mit einem Spionageauftrag nach Dresden.
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Teil 4:  Sachsen im 18. Jahrhundert: Nach dem Tod Augusts des Starken beginnt der Kampf um seinen Nachlass und sein Sohn, August III wird mehr die Rolle eines Objekts denn eines Subjekts. Graf Brühl hat die Fäden in diesem feinsinnigen Ränkespiel zu jeder Zeit in den Händen und hat sich mit geschickten Intrigen zum einflussreichen Premierminister hochgearbeitet. Er installiert am Hof ein fast lückenlos funktionierendes Spitzelsystem.  Noch teilt er seine Macht mit Graf Sulkowski, doch versucht er, ihn zu stürzen und als starker und reicher Mann aus dem Hintergrund die Geschicke Sachsens zu leiten.   Sulkowski wehrt sich verzweifelt und  sammelt am Hof Beweise für Brühls Machtmissbrauch, der sowohl Sachsens Sicherheit gefährdet als auch beträchtliche Staatsmittel in das private Säckel des Günstlings fließen lässt.  Aber die Hofkamarilla  allerdings fürchtet, er könnte dadurch August III. beeinflussen und blockt jede Beeinflussung  Augusts durch Sulkowski ab, die Zeugen werden erpresst und bestochen.  Brühl kann seinen ersten Erfolg verbuchen: Er wird Premier Sachsens.
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630 - SACHSENS GLANZ UND PREUSSENS GLORIA

Fernsehfilm der DEFA, Farbe, 90 Min. jeder Teil. Teile 5 und 6.

Teil 5: 1756: Preussen ist unter Friedrich II. für die Sachsen ein gefährlicher Gegner geworden.  Die Stunde der Hintertreppen-Diplomaten schlägt.  Diplomatische Aktivitäten spielen für die Herbeiführung günstiger Positionen gegenüber dem anderen Land eine bedeutsame Rolle.  Spitzel und Spione werden zu unentbehrlichen Helfern.  An Dresdens Hof betört der junge schweizer Adelige in Preussens Diensten, Max de Simonis,  die Damenwelt.  Er ist ein Mann mit guter Bildung und Hang zum Abenteuerertum.  Als Gesandter Pressens reist er nach Dresden, um ein wichtiges Dokument europäischer Geheimdiplomatie, einen Vertragsentwurf zur Isolierung Preussens, auszukundschaften. Sein Weg führt ihn in die Kanzlei Brühls, in die gefährliche Nähe der mannstollen Franziska von Brühl und zur Bekanntschaft mit der liebenswerten Hofdame Pepita von Nositz. Doch die Aufseher des Grafen Brühl entdecken bald seinen wahren Auftrag.
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Teil 6:  Der mit raffinierter diplomatischer List taktierende Brühl sieht sich mit dem Preussenskönig Friedrich II konfrontiert, dessen politsiches Kalkül auf militärischer Stärke beruht.  Alle Vorteile liegen auf Preussens Seite.  König August ist samt Brühl auf den Königstein geflohen, die in Pirna verschanzte Truppe steht kurz vor dem Hungertod.  Dresden ist preussische Garnison und Friedrich hat den Brühlschen Palast zur Plünderung frei gegeben und der Palast wird im Zuge dieses preussischen Racheakts nahezu gänzlich ausgeraubt.  Sachsens Königin Maria verweilt am Hofe und schmiedet derweil Widerstandspläne mit dem Spion Max de Simonis, der in Liebe zu der schönen Pepita von Nositz entbrannt ist. Um seiner Liebe willen stürzt sich der junge Mann zwischen die Fronten der Mächtigen.

Das opulent ausgestattete Historiendrama in sechs Teilen entstand nach Jozef Ignacy Kraszweskis Sachsentrilogie mit prominenter Besetzung.
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1037 - SALADIN

Spielfilm, Ägypten,  1963, Farbe, 90 Min.
Regie:  Youssef Chaine.  Mit Ahmed Mazhar, Mohamed Abdel Gawad, Omar El Hariri, u.a.

Ägyptischer Spielfilm in deutscher Sprache über Sultan Saladin, der den Kreuzfahrern Jerusalem entriss.  Opulenter Kitsch.

In Jerusalem herrschen die Kreuzritter und die Bevölkerung ist obdachlos oder auf der Flucht und sehnt sich nach Befreiung.  Sultan Saladin- vor dem die Kreuzritter zittern - soll der ersehnte Retter werden.  Er besiegt zwar den Tyrannen Renaud im Zweikampf, aber nun will England Jerusalem nicht den Arabern überlassen und schickt Richard Löwenherz, um Saladin zu besiegen und die Stadt für England zu erobern.  Man glaubt in westlichen Kreisen, dass Jerusalem als Wiege Christi nicht in den Händen Ungläubiger bleiben soll - ganz zu schweigen von der Gier nach Gold, Juwelen und anderen Schätzen.  Nach vielen Intrigen wird Richard von allen verraten und schließt einen Waffenstillstand mit Saladin, wonach er nach England zurück kehrt. 

Auch unter Nr. 1041  und 1195 im Archiv.
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1554 - SALEM ALEIKUM (Mein ganzes Leben ist Musik)

Spielfilm, 1959, Farbe, 85 Min.
Regie:  Géza von Cziffra.  Mit Oskar Sima, Peter Alexander, Rudolf Platte.

Peter Karmann, Lehrer für orientalische Sprachen und nachts auch Musiker, geht mit einem Ballett auf Afrika-Tournee.  In Tanger stellt sich heraus, dass Peter dem berüchtigten Schmugglerkönig Jack Castillo wie aus dem Gesicht geschnitten ist.  Diese Ähnlichkeit bleibt natürlich nicht ohne Folgen.  So landet der arme Peter bald gefesselt im Wüstensand.  Ein Glück, dass es da noch sein Hündchen Struppi und die verliebte Marcella gibt...
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457 - SALZBURGER GESCHICHTEN

Spielfilm, 1956, Farbe, 90 Min.
Regie: Kurt Hoffmann.  Mit Marianne Koch, Paul Hubschmied, u.a.

Nach dem Roman von Erich Kästner.
Wenn Georg Mozart hört, klimpert in seiner Tasche nur  Kleingeld. Die Salzburger Festspiele darf er zwar besuchen, aber keine Scheine mit über die Grenze nehmen. Beim Geld hört die Länderfreundschaft auf.  Das hat auch Vorteile: Wie sonst hätte der deutsche Jedermann die hübsche Konstanze kennengelernt? Im Café spendiert sie dem armen Georg ein Stück Kuchen - und schenkt ihm gleich noch ihre Herz.  So knüpft der kleine Grenzverkehr "Mo"zarte Liebesbande, und Georg schmuggelt doch noch einen Schatz durch den Zoll: Konstanze.
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217 - SANDMANN, DER

Fernsehfilm, 1995, Farbe, 92 Min.
Regie: Nico Hofmann. Mit Götz George, Karoline Eichhorn.

Henry Kupfer saß wegen Mordes im Knast. Nun macht er Karriere als Bestsellerautor. Sein neues Buch "Der Kannibale," das Psychogramm eines Serienmörders, soll er in einer Talkshow vorstellen. Zuständige Redakteurin ist die junge Journalistin Ina Littmann. Bei ihren Recherchen kommt Ina jedoch der Verdacht, daß Kupfer kein bloßer Schreibtischtäter ist, sondern seine Verbrechen auch praktisch erprobt, zumal gerade ein Serienkiller sein Unwesen treibt... 
Der Film erhielt den Grimm-Preis und den Bayrischen Filmpreis. Spannende Sache!
PAL (Auch unter Nr. 210 im Archiv).


1574 - SANH UND SEINE FREUNDE.  VOR DREISSIG JAHREN

Dokumentation, 1975, Farbe, 45 Min.
Regie:  Hans-Dieter Grabe.

Grabe erzählt die Geschichte des 9jährigen im Vietnam-Krieg verletzten Jungen Sanh, der auf dem deutschen Lazarettschiff "Helgoland" behandelt wurde.  Er trifft Sanh 1974 in Deutschland wieder und schildert sein Schicksal in diesem und weiteren Filmen.  Sanh starb im April 1996.
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4 - SANSIBAR

Spielfilm, 1987, Farbe, 165 Min.
Regie: Bernhard Wicki. Mit Peter Sodann, Peter Kremer, u.a.

Ein Kriegsdrama nach dem Roman von Alfred Andersch.  Ein Kommunist, eine Jüdin und ein Pastor, der eine Barlach-Figur vor den Nazis retten will, begegnen sich an der Ostseeküste. Von hier aus hoffen sie, mit Hilfe eines Fischers nach Schweden fliehen zu können. 
Ein preisgekrönter Film.
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857 - SASS

Spielfilm, 2001, Farbe, 108 Min.
Regie:  Carlo Rola.  Mit Jürgen Vogel, Ben Becker, u.a.

Franz und Erich Sass werden mit einer Reihe von spektakulären Einbrüchen zu wahren Volkshelden.  Die Polizei ist machtlos.  Kriminalsekretär Fabich ist den beiden zwar immer dicht auf den Fersen und einige Male gelingt es ihm sogar, die Brüder zu verhaften, doch die Indizien reichen nie für eine Verurteilung aus.  Aus den mittellosen Brüdern einer Arbeiterfamilie werden angesehene Mitglieder der "besseren" Gesellschaft im Berlin der "Goldenen 20er". Aus vollen Zügen genießen die beiden das süße Leben.  Doch dann wagen Franz und Erich Sass ihren größten Coup. Der als nicht zu knacken geltende Tresor der Diskontobank ist das Ziel ihrer Träume...
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735 - SATANSBRATEN

Spielfilm, 1976, Farbe, 112 Min.
Regie: Rainer Werner Fassbinder. Mit Kurt Raab, Margit Carstensen, Helen Vita, u.a.

Der Poet Walter Kranz, zu 1968er Zeiten als "Dichter der Revolution" gefeiert, ist inzwishcen völlig heruntergekommen. Als ihm nach Jahren der kreativen Krise wieder ein Gedicht gelingt, stellt es sich heraus, dass das Werk in Wirklichkeit von Stefan George stammt.  Kranz zieht die Konsequenz und stilisiert sich zum großen Meister George hoch, komplett mit einer Jünger-Schar aus Strichjungen und schönen Seelchen.  Als der Hokuspokus mit einem Knall auffliegt, findet Kranz zu seiner Schaffenskraft zurück und schreibt ein neues Erfolgswerk: "Der Faschismus wird siegen oder Keine Feier für den toten Hund des Führers."
"So konsequent und unbeirrt wie einst die herrliche, traurig-sanfte Effie Briest, aber andrerseits so bösartig und angrifflustig wie bisher noch kein deutscher Film nach dem Kriege, wirkt Satansbraten wie eine Befreiung - nicht etwa nur von Fassbinders eigenem Traumata, sondern von der lähmenden Resignation eines einschläfernden Geisteslebens (in der deutsche Kulturszene) in dem so viele Hoffnungen versackt sind.  Wut ist darum die hervorstechende Qualität dieses Films."  (Peter Buchka, Süddeutsche Zeitung, 1976).
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1543 - SAUERBRUCH - DAS WAR MEIN LEBEN

Spielfilm, 1954, S/W, 100 Min.
Regie:  Rolf Hansen.  Mit Ewald Balser, Heidemarie Hatheyer, Maria Wimmer, Erich Ponto, Lina Carstens.

Arztbiographie des weltberühmten Berliner Chirurgen Ferdinand Sauerbruch (1875-1951).
Nagende Selbstzweifel führen dazu, dass der berühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch kurz davor ist, den Beruf an den Nagel zu hängen.  Da wird er Zeuge des Selbstmordversuches einer schwerkranken jungen Frau.  In Sauerbruch erwacht der Arzt.  Gegen den Rat der Kollegen schreitet er zur Operation....
Noch im Jahr ihres Erscheinens wurde Sauerbruchs Autobiographie mit Burgschaupieler Ewald Balser in der Hauptrolle verfilmt.  Der Film feiert die Erfolge des Charité-Chirurgen und verklärt den umstrittenen Arzt dabei zum Über-Doktor.
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597 - SCAMPOLO

Spielfilm, 1957, Farbe, 108 Min.
Regie: Alfred Weidenmann. Mit Romy Schneider, Paul Hubschmid, u.a.

Die siebzehnjährige Italienerin Scampolo arbeitet auf Ischia als Fremdenführerin und trägt hin und wieder die Wäsche aus. Dabei trifft sie auf den netten jungen Jungarchitekten Costa. Der ist stets pleite, hofft aber, bei einem anstehenden Architektenwettbewerb den ersten Preis zu gewinnen. Scampolo leiht ihm bis dahin Geld, damit er die Wäsche bezahlen kann. Der Schreck ist groß, als die beiden erfahren, dass ihr Paket mit Costas Entwürfen nicht zugestellt wurde. Damit seine Pläne noch rechtzeitig ankommen, fährt Scampolo persönlich zum Wohnungsbauminister. um ihm die Entwürfe zu bringen. Ob Costas Ideen nun genommen werden oder nicht - eines haben die turbulenten Ereignissse in jedem Fall bewirkt: Zwischen Costa und Scampolo hat es mächtig gefunkt.
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561 - SCHACHNOVELLE

Spielfilm, 1960, S/W, 103 Min.
Regie:  Gerd Oswald.  Mit Curd Jürgens.

Ein Film nach dem gleichnamigen Roman von Stefan Zweig.
Wien 1938:  Der angesehene Rechtsanwalt Dr. Basil wird von den Nazis seit Monaten in Einzelhaft gehalten und von seiner Umwelt isoliert. Als Basil schon nahe der Verzweiflung ist, gelingt es ihm, auf dem Weg zu einem Verhör
 ein Schachbuch zu stehlen. Er spielt die Partien im Geiste nach und formt sich sogar aus dem wenigen Brot, das er bekommt, Schachfiguren. So rettet er sich für einige Zeit vor dem Wahnsinn...
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1767 - SCHANDFLECK, DER

Spielfilm, A, 1956, S/W, 94 Min.
Regie:  Herbert B. Friedrichsdorf.  Mit Gerlinde Locker, Lotte Ledl, Hans von Borsody, Harry Fuss.

Film nach dem gleichnamigen Roman von Ludwig Anzengruber.

Der Großbauer Josef Reindorfer hat drei erwachsene Kinder, von denen zwei ihm ständig Sorgen bereiten.  Aber nur seine jüngste Tochter Leni, eine warmherzige junge Frau, behandelt er schroff und herzlos.  Als sich Leni unwissentlich in ihren Halbbruder Florian verliebt und so ihre Herkunft aufdeckt, verlässt sie erschüttert ihr Zuhause.  Kann sie, der "Schandfleck" , eine neue Liebe und die Versöhnung mit ihrem Vater finden?
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219a - SCHATTEN DER LEIDENSCHAFT (THE WRONG MAN)

Amerikanischer Spielfilm, 1992, Farbe, 100 Min.
Regie: Jim McBride. Mit Rosanna Arquette, Kevin Anderson, John Lithgow.

Alex ist auf der Flucht vor der Polizei und will in Mexiko untertauchen. In einer Bar klaut ihm ein Schwindler sein ganzes Geld. Als er später zurückkommt, um den Mann zur Rede zu stellen und sein Geld dabei zurück zu bekommen, findet er den Schwindler ermordet. Nun muss er auch vor der mexikanischen Polizei fliehen. Er versteckt sich in einem Auto, das einem amerikanischen Paar gehört und ihn dann nach Vera Cruz mitnehmen. Aber dieses Dreiecksverhältnis bringt allerhand Probleme mit sich. Wie wird sich die ganze Sache lösen?
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794 - SCHATTEN DER VERGANGENHEIT

Spielfilm (Deutschland/Österreich), 1936, S/W, 70 Min.
Regie:  Werner Hochbaum.  Mit Luise Ulrich, Gustav Diesel, u.a.

Vier Jahre hat die Caféhausgeigerin Helene Gall unschuldig im Gefängnis gesessen.  Als sie jetzt entlassen wird, sucht sie ihre Zwillingsschwester Betty auf, die in Wien ein gefeierter Revuestar ist.  Als Betty bei einer gemeinsamen Bootsfahrt ums Leben kommt, übernimmt Helene ihre Rolle...
Dies ist einer der wenigen Filme des 1946 verstorbenen Werner Hochbaum, der heute als eines der größten deutschen Talente des deutschen Films gilt.  Dieses Melodram präsentiert Luise Ullrich gleich zweimal in den Rollen der Zwillingsschwestern Betty und Helene.
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207b - SCHATTENBOXER

Fernsehfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Regie: Lars Becker. Mit Diego Walraff, Christian Redl, Ralph Herforth.

Ein Kriminalfilm aus der deutschen Unterwelt. Eddie kommt aus dem Knast und trifft wieder auf Mitglieder seiner alten Bande, die "Katboys." Einer seiner Kumpel aus dem Knast, ein Afrikaner, soll in die Heimat abgeschoben werden. Die beiden Polizisten, die ihn im Flugzeug nach Afrika bringen sollen, sind in einen Heroinschmuggel verwickelt, d.h. jedesmal wenn sie einen Ausländer ohne Arbeitserlaubnis in ihr betreffendes Heimatland abschieben, bringen sie das Rauschgift mit. Sie haben damit keine Schwierigkeiten, denn als Polizisten werden sie nicht kontrolliert. Eddie und seine Gruppe kommen dahinter, befreien den Afrikaner und rauben die Polizisten aus, die eine grosse Summe Geld bei sich haben. Der Afrikaner stirbt auf der Flucht, da die Polizisten ihm eine Überdosis seines Serums gegeben haben, um ihn ruhig zu halten. Nun suchen die korrupten Polizisten die jungen Gangster. Ein ziemlich spannender Film, der auch das ganze Problem anschneidet, daß die deutschen Behörden mit "unerwünschten" Ausländern haben.
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152 - SCHATZ IM SILBERSEE, DER

Deutscher Western, 1962, Farbe, 100 Min.
Regie: Harald Reinl. Mit Pierre Brice, Lex Barker, Karin Dor, Götz George, u.a.

Eine deutsch-französisch-jugoslawische Gemeinschaftsproduktion. Nach dem bekannten Buch von Karl May. Winnetou und Old Shatterhand jagen hinter dem skrupellosen Ganoven Brinkley her, der mit aller Gewalt versucht, den sagenhaften Schatz im Silbersee zu finden. Mit Mord und Entführungen war es ihm gelungen, den Geheimplan für den Schatz in seine Hände zu bekommen. Die beiden Blutsbrüder werden bei ihrer Verfolgung immer wieder von verfeindeten Indianerstämmen aufgehalten und müssen mit ansehen, wie ihr Widersacher vor ihren Augen die Schatzhöhle erreicht. Brinkley bringt den Wächter der Grotte um und glaubt, nun am Ziel seiner Träume zu sein. Doch der sterbende Hüter des Schatzes kann mit letzter Kraft einen Mechanismus in Gang setzen, der die ganze Höhle zum Einsturz bringt. Neben den Sexfilmen ein typischer Film der frühen sechziger Jahre.
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458 - SCHAUT AUF DIESE STADT

Dokumentation der DEFA, S/W, 80 Min.
Regie: Karl Gass.

Aus DDR-Sicht, die Geschichte West-Berlins von den Nachkriegsjahren bis zu den Tagen nach dem Mauerbau am 13. August 1961. Mit propagandistischen Montagen und Bildern wollte man belegen, wie wichtig eine geschlossene Grenze für das Fortbestehen der DDR war.
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855 - SCHEINHEILIGEN, DIE

Spielfilm, 2003, Farbe, 80 Min.
Regie:  Thomas Kronthaler.  Mit Maria Singer, Johannes Demmel, Andreas Lechner, u.a.

Heilig, liebenswert, gnadenlos - Bayern, wie es wirklich ist.  Johannes, ein sympathischer, kleinkrimineller Holzschnitzer, dringt in das scheinheilige Idyll einer kleinen oberbayerischen Gemeinde ein, um für den dort ansässigen Pfarrer eine wertvolle Marienfigur zu kopieren.  Auf der Suche nach einem Dach über dem Kopf trifft er auf die alte, verwahrloste Bäuerin Magdalena.  Die Gemeinde, geplagt von finanziellen Nöten, träumt von einer Grillstation mit eigenem Autobahnzubringer.  Hierfür benötigt man aber den Baugrund von Magdalena.  Mit Hilfe von Johannes und dem Asylbewerber Theophile kann sie sich gegen alle Versuche, ihr den Grund abzujagen, erfolgreich zur Wehr setzten.
DVD2


1325 - SCHERBENTANZ

Spielfilm, 2002, Farbe, 105 Min.
Regie:  Chris Kraus.  Mit Jürgen Vogel, Nadja Uhl, Margit Carstensen, Peter Davor.

"An den Schmerzen erkennst du, ob du zu Hause bist, nicht am Türschild!" Jesko, ein exzentriker mit Rock und Stirnlocke, kehrt nach 20 Jahren leukämiekrank in die Villa der Eltern zurück.  Das Knochenmark seiner dem Wahnsinn verfallenen Mutter könnte ihn retten. Die aber hatte einst versucht, ihn umzubringen.  Nun geht Jesko mit Bruder Ansgar und dessen Freundin "Zitrone" ans eingemachte.  Traumata und Lebenslügen eskalieren zur Familienschlacht...

Chris Kraus verfilmte seinen eigenen Roman in fiebrigen, epischen Bildern und neigt zu Überfrachtungen und Klischees, die seine guten Darsteller aber glänzend überspielen.  Das Drama erntete zwei Bayerische Filmpreise, Jürgen Vogel die Goldene Kamera.
PAL  (Auch unter DVD 2, Nummer 1326 im Archiv).


1018 - SCHICKSAL AUS ZWEITER HAND

Spielfilm, 1949, S/W, 97 Min.
Regie:  Wolfgang Staudte.  Mit Wilhelm Borchert, Marianne Hoppe.

Ein Wahrsager, Professor Sapis, prophezeit dem Buchhalter Scholz den baldigen Tod seiner Frau Irene.  Aus Sorge um seine Frau lässt Scholz sie überwachen.  Das Resultat der Überwachung erweckt in ihm eine unbegründete, aber derart maßlose Eifersucht, dass er sie eines Tages erwürgt.  Nach Verbüßung seiner Strafe zieht Scholz als Hellseher Sylvio Sylvestro über die Rummelplätze.

Der Film ist in der Zeit zwischen Rotation und Der Untertan entstanden und ist Staudtes erste westdeutsche Produktion.  "Der Film spielt um die Jahrhundertwende, im Gründerzeitpomp und Jugendstil.  Aber seine Gesellschaftskkritik bleibt vage und läuft auf die Aussage hinaus: Kleinbürger sollen keine Frauen aus der besseren Gesellschaft heiraten, wenn sie gegen Wahrsager nicht gefeit sind". (Katrin Seyboldt, "Die Welt verbessern", in Wolfgang Staudte.
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886 - SCHILFROHR, DAS

Spielfilm der DEFA, 1974, Farbe, 90 Min.
Regie:  Joachim Kunert.  Mit Walfriede Schmitt, Klaus-Peter Thiele, u.a.

Nach dem Roman von Anna Seghers.

Im fünften Kriegsjahr lebt Marta Emrich allein in der von den Eltern geerbeten Gärtnerei.  Ihre Brüder sind im Krieg. Marta wartet auf den Verlobten, auf ein bescheidenes Glück zwischen Hof und Herd nach dem Krieg.  Von einem Tag auf den anderen ändert sich ihre Situation, als sie auf dem Hof einen Flüchtling entdeckt.  Wer ist der Fremde?  Ein Dieb? Ein Verbrecher? Ein Politischer?  Mitgefühl siegt über Misstrauen- Marta versteckt den desertierten Arbeiter Karl Steiner im Keller.  Als die Nachricht vom Heldentod des Verlobten eintrifft, verjagt Marta Karl.  Als ihm aber Gefahr droht, nimmt sie ihn wieder auf.
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1201 - SCHILLER

Spielfilm, 2005, Farbe, 90 Min.
Regie:  Martin Weinhart.  Mit Matthias Schweighöfer, Ulrich Nöthen, Teresa Weißbach, Robert Dölle.

2005 ist Schiller-Jahr.  200 Jahre nach seinem Tod feiert Deutschland seinen großen Dichter.

Der junge Friedrich Schiller beginnt sein Dichterleben mit einer dramatischen Flucht.  Nach dem Sensationserfolg seines ersten Dramas "Die Räuber" desertiert er aus der Armee des Herzogs.  Am Mannheimer Hof-und Nationaltheater empfängt man ihn anfangs freundlich, sein neues Stück "Fiesko" findet beim Intendanten Dalberg jedoch wenig Anklang.  In dem erfolgreichen Schauspieler und Autoren August Wilhelm Iffland bekommt Schiller einen starken Konkurrenten um die Stelle des Hausautoren und wetteifert mit ihm um die Liebe derselben Frau.  Die Lage des jungen Dichters wird immer bedrohlicher.  Er hat kein Geld, er leidet Hunger und wird schwer krank.  Dennoch arbeitet er ohne Rücksicht auf seine Gesundheit fieberhaft für Anerkennung und Erfolg.
DVD2.  (Auch unter Nr. 1202 - PAL Video - im Archiv).

393b - SCHIMANSKI: MUTTERTAG

Fernsehfilm, 1998, Farbe, 88 Min.
Regie: Mark Schlichter. Mit Götz George, Sylvester Groth, Johan Leysen, Steffen Wink

Schimanski, der zur Zeit in Belgien lebt, muss als Beamter jedesmal nach Duisburg reisen, um sein Gehalt persönlich abholen zu können. Dort lernt er Julia Schäfer, Oberstaatsanwältin, kennen. Sie bittet ihn darum, den Sohn einer Freundin zu suchen. Der Auftrag könnte gefährlich werden. Das letzte Lebenszeichen, das sie von ihrem Sohn erhalten hatte, war eine Ansichtskarte zum Muttertag. Es gibt einen Totenschein des Sohnes, die Leiche gilt jedoch als verschollen. Auch glaubt die reiche Mutter nicht an die Echtheit dieses Zertifikats. Schimanski nimmt den Auftrag an; er muss nun durch ein kroatisch-bosnisches Grenzgebiet reisen, vorbei an zerbombten Ruinen, brennenden Häusern, über Minen. Schimanski findet eine trostlose Situation vor: "Die am meist gefragten Männer sind momentan tote Männer."
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40b - SCHIMMELREITER, DER

Literaturverfilmung, 1985, Farbe, 92 Min.
Drehbuch und Regie: Alfred Weidmann. Mit John Phillip Law, Anita Ekström, Gert Fröbe, Lina Carstens, und Anderen.

Dieser Film entstand nach einer Novelle von Theodor Storm, 1888 als Buchausgabe erschienen. Kampf und Aufstieg einer ehrgeizigen Herrschernatur bis zum Deichgrafen. Hauke Haien scheitert an der Bosheit und Beschränktheit der Mitmenschen ebenso wie an den Naturgewalten.
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926 - SCHIMMELREITER, DER

Spielfilm, 1934, S/W, 81 Min.
Regie:  Curt Oertel und Hans Deppe.  Mit Marianne Hoppe, Mathias Wieman, Eduard von Winterstein, Walter Süsssenguth.

Deutscher Klassiker nach der Novelle von Theodor Storm (Siehe oben unter Nr. 40b).
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829 - SCHINDERHANNES, DER

Spielfilm, 1958, S.W, 96 Min.
Regie:  Helmut Käutner.  Mit Curd Jürgens, Maria Schell, Christina Wolff, u.a.

Räuberballade nach Carl Zuckmayer.  Zur Zeit der napoleonischen Besatzung treibt der Räuberhauptmann in den Hügeln des Hunsrück sein wohltätiges Unwesen.  Gekonnte deutsche Robin Hood-Variante.
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192 - SCHLAFES BRUDER

Literaturverfilmung, 1996, Farbe, 127 Min.
Regie: Joseph Vilsmaier. Mit André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker, Angelika Bartsch, Eva Mattes.

Nach dem Roman von Robert Schneider. Prädikat: Besonders wertvoll. "Aus dem Kultroman wurde der Kultfilm." In eindringlichen Bildern erzählt er die Geschichte des Johannes Elias Alder. In der beklemmenden Enge seines von Inzucht verotteten Voralpendorfes wirkt er wie ein überirdisches Wesen. Das musikalische Genie mit den teuflisch gelben Augen wird wie ein Aussätziger behandelt. Als man endlich seine Begabung erkennt, ist es zu spät. Elias hat alles verloren, Peter, den einzigen Freund, seine große, aber unerfüllte Liebe Elsbeth und den Mut, sich dem Leben zu stellen. "Komm, oh Tod, du Schlafes Bruder."
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722 - SCHLARAFFENLAND

Spielfim, 2001, Farbew, 109 Min.
Regie:  Friedemann Fromm. Mit Franka Potente, Heiner Lauterbach, u.a.

Ein riesiges Einkaufszentrum in Deutschland: Die Geschäfte sind gechlossen - die Security-Sheriffs rücken an, um die Umsätze in Sicherheit zu bringen.
Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen - mit einer kleinen Ausnahme: Diese Nacht sind die Schaufensterpuppen nicht alleine, denn Skater Laser und seine Clique geben sich den ultimativen Kick:  Sie lassen sich einsperren, um im "Schlaraffenland" die Party ihres Lebens zu feieren - eine hemmungslose Konsumorgie mit Sex, Drogen under jeder Menge Spass.
Doch die Kids haben die Rechnung ohne die schwarzen Sheriffs, unter dem Kommando von Fiesling Popp gemacht, der aus gutem Grund selbst lieber ungestört geblieben wäre. .. So entwickelt sich die wilde Party zu einem gefährlichen, tödlichen Machtspiel mit den schwarzen Sheriffs - ein brutaler Showdown, der die Grenzen zwischen Freundschaft und Hass, Liebe und Macht, Leben und Tod auflöst.
DVD2


910 - SCHLESIEN, WIE ES WAR

Dokumentarfilm, 2000, Farbe und S/W, 55 Min.

Eine Reise in die Vergangenheit: In einzigartigen Filmaufnahmen wird Schlesien wieder lebendig.  Bei älteren Zuschauern wird dieser Film viele Erinnerungen an die Heimat wach rufen; der nachwachsenden Generation werden auf lebendige Weise die Schönheiten Schlesiens vermittelt.  Gezeigt werden u.a. Breslau mit seinen architektonischen Schönheiten wie dem Ring mit dem Rathaus, dem Schweidnitzer Keller, der Jahrhunderthalle, dem Dom, dem Marktplatz, der Oder, u.v.m.   Hirschberg mit seinen berühmten Laubenhäusern und das Riesengebirge mit seinen Sehenswürdigkeiten; die Bauden im Sommer und Winter, das Observatorium, die Schneekoppe, die Grafschaft Glatz mit ihrer unverwechselbaren Landschaft und ihren Bädern, Oberschlesien mit seinen Industrieanlagen, aber auch der Landschaft Eichendorffs zwischen Ratibor und Neisse; Glasbläserkunst, Leinenproduktion und Landwirtschaft; Gerhart Hauptmann und Agnetendorf, die Benediktinerabtei Grüssau, Schloss Fürstenstein im Kreis Waldenburg, Hochzeiten, Trachten und Tänze.  Mit der Oder quer durchs Land - Schlesien wie es war.
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34b - SCHLESWIG-HOLSTEIN: ICH HAB DICH SO LIEB

Dokumentarfilm, 1986, Farbe, 30 Min.
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1028 - SCHLOSS, DAS

Spielfilm, Literaturverfilmung, nach dem Roman von Franz Kafka,  D/A, 1996, Farbe, 125 Min.
Regie:  Michael Haneke.  Mit André Eisermann, Nikolaus Paryla, Ulrich Mühe, Susanne Lothar.

Landvermesser K. wird in die Provinz geschickt.  Dort erwartet ihn jedoch niemand, und kein Mensch hält einen Auftrag bereit.  K. versucht in das Schloss vorzudringen, dem Sitz der örtlichen Verwaltung.  Umsonst.  Je mehr K, sich bemüht, desto weiter entfernt er sich vom Ziel.  Auch der Versuch, in der Gemeinde Fuß zu fassen, scheitert.  Überall lauern Spitzel einer unbekannten Macht, und sogar die Kellnerin Frieda, in die K. verliebt ist, treibt ein undurchsichtiges Spiel. So bleibt der Gast, was er schon immer war:  ein Fremder.... 

Mit dem "Schloss" hat sich Michael Haneke den verschlossensten aller Kafka-Romane ausgesucht.  Obwohl sich dessen literarische Gedankenspiele immer wieder ihrer Visualisierung entziehen, gelang eine schwere, werkgetreue TV-Adaption, die durch ihre kunstvolle Trostlosigkeit besticht.  Und wenn Udo Samels Stimme aus dem Off K.s ohnmächtige Sinnsuche begleitet, steht die Zeit tatsächlich still.  Haneke lässt nicht gelten, dass seine Filme nicht fürs große Publikum gemacht seien:  "Man kann keinen Zuschauer zu seinem Glück zwingen.  Man kann ihm nur ein Angebot machen", sagt der Regisseur.  "Ich bin kein Sozialarbeiter."
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34d - SCHLOSS GRIPSHOLM

Literaturverfilmung, 1986, Farbe, 94 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Musik: Hans Martin Majewski. Mit Walter Giller, Jana Brechova, Nadja Tiller und Hanns Lothar.

Modernisierte Fassung des Romans von Kurt Tucholsky. Eine verwickelte Liebesromanze mit vier Personen.
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1969 - SCHLOSS HUBERTUS

Spielfilm, 1954, Farbe, 85 Min.
Regie:  Helmut Weiss.  Mit Friedrich Domin, Marianne Koch, Heinz Baumann, Michael Heltau, Lil Dagover, Paul Richter.

Nach dem Roman von Ludwig Ganghofer.
Der alte Graf Egge-Sennefeld kennt nur eine Leidenschaft: Die Jagd.  Er hält sich mehr in den Bergen und auf seiner Jagdhütte auf als in seinem Schloss Hubertus.  Für seine drei erwachsenen Kinder - den liberalen Juristen Tassilo, den herzkranken, verträumten Willy und die aufgeweckte Kitty - hat er weder Zeit, geschweige denn Interesse.  Als sein Sohn Tassilo die Ersteigerung einer Jagd verpasst, mit der ihn der Vater beauftragt hat, und ihm auch noch gesteht, sich mit der bürgerlichen Anna Herweg verlobt zu haben, kommt es zum großen Krach. Nicht nur, dass Graf Egge seinem Sohn vorwirft, ein Versager zu sein, er verbietet ihm und seiner Verlobten auch das Haus.  In der Zwischenzeit hat seine Schwester Kitty den jungen Maler Hans kennengelernt, der in einer Waldhütte Quartier genommen hat, um Landschaftsstudien zu betreiben.  Die beiden verlieben sich, doch Baronin Kleesberg, die Hausdame auf Schloss Hubertus, greift im Interesse des Grafen ein und fordert hans zur Rückkehr nach München auf.  Auch Willy, der dritte im Geschwisterbund, hat sich ganz unstandesgemäß in die Bauerntochter Liserl verliebt.  Als er sie eines Abends heimlich über die Leiter in ihrer Stube besuchen will, erleidet er einen Herzinfarkt und stirbt.  Der Graf stürzt sich fortan mehr in seine Jagdleidenschaft.  Aber diesmal reichen die eigenen Wälder nicht mehr aus, er verreist für Monate nach Schweden, um dort zu jagen.  Dass Kitty ihm als einziges seiner Kinder geblieben ist und sie darunter leidet, dass sie ihren geliebten Maler nicht sehen kann, uinteressiert den Alten nicht.  Doch dafür handelt Gräfin Kleesberg.  Sie reist mit Kitty nach Italien, wo es ein Wiedersehen mit Hans gibt.  Das Glück währt nicht lange - vom Schloss kommt die Nachricht, dass Graf Egge verunglückt sei.  Beim riskanten Versuch, einen Adlerhorst zu plündern, ist ihm ätzender Adlermist aufs Gesicht getropft.  Die Ärzte konnten sein Augenlicht nicht retten.  Ein böser Schicksalsschlag für den Sonderling.
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94b - SCHLOSS IN FLANDERN, DAS

Spielfilm, 1936, S/W, 90 Min.
Regie: Geza von Bolvary. Mit: Marta Eggerth, Paul Hartmann u.a.

Dieser Film ist eine Mischung aus fatalistischem Melodrama und einem Revuefilm. Es ist 1918, und Gloria Delamare, ein gefeierter Revuestar, lässt sich auf eine geheimnisvolle Einladung auf ein Schloss in Flandern ein. Da begegnet ihr als einziger Gast ein britischer Offizier, Fred Winsbury, der wieder wie ein Phantom verschwindet. Während eines Konzerts in London stellt Gloria Nachforschungen an, und muss erfahren, dass Winsbury 1918 bei Ypern gefallen sei. Gloria gibt nicht auf, bis sich das Verschwinden als ehrenhafter Akt erweist. Die futuristische Revue allein macht den Film sehenswert. Gleichzeitig kann man den Film mit Marcel Carnes "Les visiteurs du soir" (1942) vergleichen.
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343 - SCHLÖSSER UND KATEN
Teil 1:  Der krumme Anton

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 98 Min.
Regie:  Kurt Maetzig.  Mit Erwin GeschonnekKarla Runkehl, u.v.a.

Ein mecklenburgisches Dorf 1945.  Die gräfliche Familie flüchtet vor der Roten Armee gen Westen.  Zurück bleiben die Knechte, Mägde, Landarbeiter - unter ihnen der "krumme Anton", ehemals der Kutscher des Grafen.  Sein Leben lang getreten und verspottet, hofft er nun auf ein bisschen Glück für seine Tochter Annegret.  Er besitzt ein Schriftstück des Grafen, das Annegret bei ihrer Hochzeit 5000 Mark und ein halbes Dutzend Bettbezüge garantiert.  Anton hatte vor 17 Jahren Annegrets Mutter, die vom Grafen  gewaltsam geschwängert worden war, geheiratet.  Seine Familie weiss nichts von dem Schriftstück, aber der Gutsinspektor Bröker.  Der will seinen Sohn mit Annegret verheiraten und damit das ganze Erbe des Grafen, der keine legitimen Kinder hat, bekommen.  Die ahnugslose Annegret wird zum Opfer seines Intrigenspiels und verlässt das Dorf, als ihre wahre Herkunft bekannt wird.  Sie glaubt, dass der Traktorist Klimm, den sie liebt, keine Grafentochter akzeptiert, denn als junger Genosse arbeitet er mit Eifer am Aufbau der neuen Gesellschaft.
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Teil 2:  Annegrets Heimkehr

Jahre später kehrt Annegret heim, mit einem Diplom als Zootechnikerin in der Tasche und einem Sohn auf dem Arm.  Der Kampf im Dorf ist jedoch nicht zu Ende - weder der politische noch der persönliche.  Anton krallt sich noch immer an sein Schriftstück, und Bröker, nun bei der Deutschen Saatgutgenossenschaft angestellt, rächt sich an Annegret wegen der "verlorenen" Erbschaft.  Er wieglt die Bauern, die ihren neuen Methoden ohnehin skeptisch gegenüber stehen, gegen sie auf.   Während des Aufstands um den 17. Juni 1953 erleiden die "alten Kräfte" eine Niederlage, und auch Anton begreift nun, dass sein Schriftstück nichts wert ist.  Zwischen Annegret und Klimm findet endlich die Hochzeit statt.
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637 - SCHLUSSAKKORD

Spielfilm, 1960, Farbe, 100 Min.
Regie: Wolfgang Liebeneiner. Mit Viktor de Kowa, Marion Michael, u.a.

Bei den Salzburger Festspielen soll die neue Oper des Nachwuchskomponisten Frank Leroux uraufgeführt werden. Doch zwischen ihm und dem Dirigenten Alexander von Berlin kommt es zum Streit: Beide haben ein Auge auf die Sängerin Linda Valore geworfen.
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  Auch unter PAL Nr. 1317 im Archiv).


1317 - SCHLUSSAKKORD

Spielfilm, 1936, S/W, 90 Min.
Regie:  Detlev  Sirk.  Mit Lil Dagover, Willy Birgel, Maria von Tasnady, Maria Koppenhöfer.

Die tragische Familienaffäre des Generalmusikdirektors Gravenberg.  In Detlev Sirks bedeutendem Melodram steht eine Gerichtverhandlung im Mittelpunkt des Geschehens.  Gravenberg hat ein Kind adoptiert, um seiner zerrütteten Ehe wieder Halt zu geben.  Hanna, die Mutter des Kindes, wird unerkannt als Erzieherin eingestellt.  Als Frau Gravenberg nach einer Überdosis Morphium stirbt, gerät Hanna unter Mordverdacht.  In einem Indizienprozess wird Hanna freigesprochen.  Für Gravenberg und Hanna beginnt ein neues Leben.
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1032 - SCHLÜSSEL, DIE

Spielfilm, 1972, Farbe, 93 Min.
Regie:  Egon Günther.  Mit Jutta Hoffmann, Magda Zawadzka, Jaecki Schwarz.

Ric und Klaus. sie ist Arbeiterin, er Student, reisen im Urlaub nach Krakau.  Auf dem Flughafen gibt ihnen ein freundlicher Pole den Schlüssel zu seiner eigenen Wohnung.  Beide sind erwartungsvoll, erleben unbeschwerte Tage.  Ric gibt sich in ihrer unkomplizierten Weise den Entdeckungen hin, dem Leben im Nachbarland, den Begegnungen.  Geschichte wird für sie fühlbar.  In dieser fremden Umgebung sieht sie plötzlich ihre Beziehung zu Klaus in einem neuen Licht, sie spürt , wie anders er auf alles reagiert, fühlt sich verletzt durch seine Maßregelungen, seine überlegene Art.  Die Kompliziertheit ihrer Beziehung wird deutlich..  Intellektuell wird sie ihm nie gewachsen sein.  Er wird seinen Weg machen, während sie immer Arbeiterin bleiben wird, wozu sie sich bekennt.   Dieses Bekenntnis aber lässt sie um den Bestand ihrer Liebe fürchten.  Sie gerät in Panik, als sie Klaus nicht findet, stürzt blindlings auf die Srtaße, um ihn zu suchen, und dabei in eine Straßenbahn.  Ihr Tod ist für Klaus ein Schock.  Die Größe des Verlusts empfindet er langsam - während der Begegnung mit Anteil nehmenden Menschen und bei der Abwicklung der Überführungsformalitäten.
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542 - SCHMUTZIGE LIEBE (Bastard out of Carolina)

Spielfilm, 1996, Farbe, 92 Min.
Regie:  Anjelica Houston. Mit Jennifer Jason Lee, Ron Eldard, u.a.

Ein Film über Gewalt an Frauen und Kindern, ausgeübt von einer maroden und primitiven Männergesellschaft, die wohl dazu erzogen worden ist.
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1226 - SCHNEELAND

Spielfilm, 2005, Farbe, 136 Min.
Regie:  Hans W. Geissendörfer.  Mit Thomas Kretschmann, Julia Jentsch, Maria Schrader, Ulrich Mühe, Oliver Stokowski, Ina Weisse, Joachim Król.

Bei einem Autounfall verliert die Schriftstellerin Elisabeth ihren Ehemann und bleibt mit drei Kindern allein zurück.  Verzweifelt beschließt sie, dem Geliebten in den Tod zu folgen.  Sie macht sich auf in die Schneewüste Lapplands, dem Ort der ersten Begegnung mit ihrem Mann.  In dieser unendlichen Landschaft findet sie auf einem Einsiedlerhof die schneebedeckte Leiche einer alten Frau und stößt auf die Spuren einer aussergewöhnlichen, leidenschaftlichen Liebe:  Die schicksalsschwere Geschichte von Aron und Ina...
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1122 - SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Märchenverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm. 2003, Farbe, 85 Min.
Regie:  Marina Genschow.  Mit Marina Genschow, Madeleine Stolze, Hartwig Rudolz.

Es war einmal ein junger Prinz, der von Gritzegrimm, dem bösen König der Zwerge, in einen Bären verwandelt wurde.  Sein Bruder suchte verzweifelt nach ihm und konnte ihn nicht finden.  Der Bär jedoch erfuhr von vom Zwergvolk, dass er sich zurückverwandeln würde, sobald er zwei hilfsbereite Menschen gefunden habe, die selbstlos nur an andere dachten und dafür keine Belohnung erwarteten.  Da fand er die sanften Schwestern Schneeweisschen und Rosenrot, deren Liebe und Güte ihn erlösen würden.  Doch Gritzegrimm stellte ihnen eine böse Falle...
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1399 - SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Märchenfilm der DEFA, 1979, Farbe, 67 Min.
Regie:  Siegfried Hartmann.  Mit Katrin Martin, Bodo Wolf, Hans-Peter Minetti.

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.

Schneeweisschen und Rosenrot wohnen am Rande eines Waldes, in dessen Inneren der Berggeist Schimmelbart sein Unwesen treibt, weil er den Reichtum einer Edelsteinmine für sich allein haben will.  Die Mädchen berichten zwei als Jäger verkleideten Prinzen davon.  Doch als die beiden jungen Männer das Geheimnis der Mine ergründen wollen, werden sie von Schimmelbart in Tiere verwandelt.  Während des harten Winters versorgen die ahnungslosen Mädchen die Tiere mit Futter und ziehen sich damit den Zorn Schimmelbarts zu.  Können die Mädchen den Berggeist besiegen und die Prinzen erlösen...?
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1400 - SCHNEEWITTCHEN

Märchenfilm der DEFA, 1961, Farbe, 60 Min.
Regie:  Gotttfried Kolditz.  Mit Doris Weikow, Marianne Christina Schilling, Harry Hindemith.

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.

Aus Eifersucht und Neid will die böse Königin ihre Stieftochter töten lassen.  Der damit beauftragte Jäger lässt jedoch das Mädchen im Wald laufen.  Schneewittchen gelangt zu den sieben Zwergen und findet bei ihnen freundliche Aufnahme.  Bald erfährt die Königin durch ihren Spiegel davon.  Ausser sich vor Zorn, will sie Schneewittchen nun selbst töten.  Verkleidet macht sie sich auf den Weg, und beim dritten Versuch gelingt ihr schließlich die Tat durch einen vergifteten Apfel.  Schneewittchen aber wird durch einen Prinz zum Leben erweckt, und dieser nimmt sie mit auf sein Schloss.  Zur Hochzeit wird auch die böse Stiefmutter eingeladen. Wie wird sie reagieren...?
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1029 - SCHNEIDER VON ULM, DER

Spielfilm, 1978, Farbe, 125 Min.
Regie:  Edgar Reitz.  Mit Tilo Prückner, Vadim Glowna, Harald Kuhlmann, Hannelore Elsner.

Über den alten Menschheitstraum vom Fliegen.  Abenteuerdrama von Edgar Reitz.

Deutschland, Ende des 18. Jahrhunderts: Der Schneider Albrecht Ludwig Berblinger ist besessen vom Traum zum Fliegen.  Unermüdlich baut er an einer Flugmaschine und setzt sich bei seinen zahlreichen Versuchen unzähligen Blessuren aus.  Mit seiner Manie setzt er seine Ehe und seine Existenz aufs Spiel und wird von den Mitmenschen als verrückt abgestempelt.  Doch Berblinger gibt nicht auf.  Als der König zu Gast in seiner Heimatstadt ist, will Berblinger endlich allen beweisen, dass seine Mühen nicht umsonst waren.

Mit seinen Chroniken "Heimat" und "Die zweite Heimat" schrieb Edgar Reitz Fernsehgeschichte.  Mit diesem spannenden Drama setzte er der historischen Figur des Albrecht Berblinger ein würdiges Denkmal.
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394 - SCHOCK - EINE FRAU IN ANGST

Fernsehfilm, 1994, Farbe, 2 Teile, jeweils 90 Min.
Regie: Ben Verbong. Mit Katja Riemann, Christoph Waltz, Leslie Malton, Herbert Knaup.

Daniel Roth stürzt von einem Balkon und stirbt an den inneren Verletzungen. Eine Frau, ihr Name ist Katja, läft vom Tatort weg, wird jedoch beobachtet. In einem Lokal kollabiert sie, und wird beinahe vergewaltigt. Später, in einem Café, trifft sie Jakob. Da sie jegliche Erinnerung verloren hat (sie kann sich nicht einmal an ihren eigenen Namen erinnern), nimmt er sie auf. In ihrer Jacke findet sie einen Schlüssel zu einem Schließfach: darin befindet sich eine große Menge Bargeld. Hat sie eine Bank überfallen? Ausserdem entdeckt Katja ihr Bild in einer Zeitung; sie wird in Zusammenhang mit dem Unfall oder dem Mord (?) an Daniel Roth gesucht. Ist sie eine Mörderin oder nur Zeugin eines Mordes/Unfalls? Sie kann sich an nichts erinnern. Ist ihr neuer Bekannter Jakob ihr Freund oder Feind?
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1999 - SCHÖNE ABENTEUER, DAS

Spielfilm, 1959, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Liselotte Pulver, Robert Graf, Horst Tappert. Oliver Grimm.

Die alleinstehende Lehrerin Dorothee Durand forscht in Frankreich nach Verwandten.  Über Paris gelangt sie nach Nîmes, wo das Haus ihres Opas heute als Hotel dient - geleitet vom charmanten Marius.  Lilo Pulver ist süß, aber der Film it eine Klamotte.
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1795 - SCHÖNE MÜLLERIN, DIE

Spielfilm, 1958, Farbe, 92 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Gerhard Riedmann, Waltraut Haas, Katharina Mayberg, Hertha Feiler.

Den jungen Müllersgesellen Fritz Mertens verbindet eine innige Liebe mit Inge, der Tochter des reichen, alteingesessenen Erlenbachwirts.  Aber der Wirt sieht die Verbindung gar nicht gern.  Er möchte für seine Inge keinen Mann, der noch nie lange an einem Ort geblieben ist und von dem man nicht weiss, ob es ihn nicht auch jetzt bald wieder in die Ferne ziehen wird.
Obwohl Inge weiss, dass Fritz sie liebt, kann sie gegen ihre eifersüchtige Natur nicht an. Ihr Argwohn richtet sich gegen Kat, die Tochter des Organisten.  Die schöne, aber rücksichtslose Goldschmiedin ist von der natrürlichen Art und dem männlichen Charme Fritz' fasziniert und dieser wäre  kein Mann, wäre er nicht von der unverhüllten Zuneigung der Organistentochter geschmeichelt. Nährboden genug für bitterböse Intrigen, die nur ein Ziel haben - Das Glück von Inge und Fritz zu zerstören und sie für immer auseinander zu bringen. Wird die Liebe der beiden stark genug sein, auch diese Hürde zu nehmen, und wer wird letztendlich "Die schöne Mülllerin"?
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2018 - SCHÖNE WILHELMINE, DIE

Fernseh-Spielfilm in 4 Folgen, 1983, Farbe, 5 Stunden.
Regie  Rolf von Sydow.  Mit Anja Kruse, Rainer Hunold, Johannes Heesters, Beatrice Richter, u.v.a.

Friedrich II, der Große von Preussen, ist alt geworden.  Zusammen mit seinem Vertrauten, dem alten Marshall Keith, sitzt er melancholisch auf der Terrasse von SansSouci.  Er fürchtet, Preussen mit ins Grab zu nehmen.  In der Hoffnung, dass später ein besserer Nachfolger den Thron einnehmen wird, beschließt der König, seinen Neffen, den Kronprinzen -in seinen Augen ein Schlappschwanz - mit Prinzessin Elisabeth von Braunschweig zu vermählen. Die Ehe kommt zustande, aber die Frau, die dem Prinzen zeitlebens Glück und Geborgenheit schenken soll, wohnt noch in einer Berliner Vorstadtkneipe.  Durch ein verwickeltes Spiel von Zufällen, bei dem auch der Frauenheld Casanova eine Rolle spielt, lernt er diese liebenswerte Rotznase namens Wilhelmine kennen, lässt ihr "eine angemessene Erziehung" zuteil werden und schwört ihr schon bald in seiner Stube die ewige Treue.  Ein aufregendes Leben als Mätresse beginnt für Wilhelmine. Durch alle Kriegswirren hindurch erhält sie ihre Liebe zu Friedrich Wilhelm, wird zur Gräfin geadelt, in die Verbannung geschickt, von Napoleon rehabilitiert - und findet schließlich in einem kleinen Haus am Heiligensee die Erfüllung ihres Lebensabends.
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1113 - SCHÖNSTE, DIE

Spielfilm der DEFA, 1957-59, Farbe, 86 Min.
Regie:  Ernesto Romani.  Mit Willy A. Kleinau, Gisela May, Gerhard Bienert, u.a.

Verboten, verstümmmelt und rekonstruiert - ein spannendes Kapitel deutscher Filmgeschichte.

Thomas Berndorf, der 13-jährige Sohn eines West-Berliner Geschäftsmannes, und sein Freund Hannes, dessen Vater als Werkmeister arbeitet, schließen eine verhängnisvolle Wette ab.  Um zu sehen, ob Thomas' Mutter auch ohne teuren Schmuck die "Schönste" ist, stiehlt er ihr ein wertvolles Kollier.  Als die Polizei ins Haus kommt, wird ruchbar, dass das Kollier nur auf Pump gekauft wurde.  Überhaupt ist der angebliche Reichtum von Geschäftsmann Berndorf nur behauptet:  mehr Schein als Sein...

Trotz seines gesellschaftskritischen Anliegens wurde der Film 1957 von der DEFA gedreht, verboten.  Als Gründe galten vor allem die versöhnlerische Sicht auf den Westen (die Fabrikantenfamilie kommt am Schluss wieder zusammen) und die Darstellung eines kleinbürgerlichen Arbeiterhaushalts.  Auch eine zweite, stark gekürzte, umgeschnittene und mit neuen Szenen versehene Fassung des Films wurde 1959 nicht genehmigt.  So konnte "Die Schönste" erst vierzig Jahre nach seiner Entstehung rekonstruiert und uraufgeführt werden.  Die Premiere fand im Maiu 2002 statt und ermöglichte Einblicke in ein spannendes Kapitel deutscher Film-und Zensurgeschichte.

Diese DVD enthält beide Fassungen des Films, sowie ein Booklet mit zahlreichen historischen Details und einen umfangreichen Report über die Hintergründe der Entstehung und des Verbots, in dem sich viele noch lebende Beteiligte an dem Film zu Wort melden.
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1094 - SCHÖNSTE AUS BITTERFELD, DIE

Spielfilm, 1990, Farbe, 90 Min.
Regie:  Matthias Tiefenbacher.  Mit Oliver Korittke, Astrid Meyerfeldt.

Dieser DEFA Film zeiht die DDR kurz vor der Wende: Dieser Film tut so, als hätten die Bewohner des Honecker-Staates nichts Dringenderes im Sinn gehabt, als westlichen Unsinn zu kopieren.  Die Frauen des Bitterfelder Chemiekombinats möchten anlässlich des Internationalen Fauentages eine Miss-Wahl veranstalten, die Muffköpfe der DDR-Obrigkeit haben etwas dagegen.  So laufen den die Vorbereitungen für die Schönheitsshow vor dem Zuschauer ab, und er bekommt Einblick in die schwierigen Beziehungen. Gisela ist Mutter von drei Kindern, die sie allein erziehlt, und Geliebte eines Gesellen.
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1275 - SCHRAMMELN

Spielfilm, Österreich, 1944, S.W, 90 Min.
Regie:  Géza von Bolváry.  Mit Paul Hörbiger, Hans Holt, Hans Moser, Marte Harell, Fritz Imhoff.

Die Wiener Brüder Johann und Josef Schrammel gründen Ende des 19. Jahrhunderts ein volkstümliches Quartett.... Besser als der "Musikantenstadl"!
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1916 -  SCHRECKLICHE MÄDCHEN, DAS

Spielfilm, 1990, Farbe, 90 Min.
Regie:  Michael Verhoeven.  Mit Lena Stolze, Monika Baumgarten, Robert Geggenbach.

Die Schülerin Sonja hat einen wichtigen Aufsatzwettbewerb gewonnen und wird dafür in ihrer Stadt gelobt.  Aber dann gibt es einen neuen Wettbewerb.  Diesmal lautet das Thema:  "Meine Heimatstadt im 3. Reich" und da beginnen die Schwierigkeiten.  Ihr wird der Zugang zu den Archiv-Akten der Stadt verboten.  Sonja ahnt: Da wird etwas verborgen.  Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und auf einmal steht die ganze Stadt gegen sie.  Ein Kampf ziwschen dem Mädchen und seiner Stadt beginnt.
Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Anja Rosmus.

Der Film wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter eine Oscar-Nominierung als: Bester Ausländischer Film 1992.
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84b - SCHRITT VOM WEGE, DER

Literaturverfilmung, 1937, S/W, 95 Min.
Regie: Gustaf Gründgens. Mit Marianne Hoppe, Karl Ludwig Diehl, Paul Hartmann, Elisabeth Flickenschildt und anderen grossen Charakterdarstellern.

Erste Verfilmung des bekannten Romans "Effi Briest" von Theodor Fontane. Siehe auch #73, die Fassbinder-Fassung, als Vergleich. Obwohl Marianne Hoppe als junge Effi am Anfang nicht sehr überzeugend ist, gewinnt sie nach der Heirat mit Instetten an Statur und liefert eine aussergewöhnliche Leistung. Auch spielt die Natur in diesem Film eine größere Rolle, während Fassbinders Film mehr an der gesellschaftlich-politischen Konstellation interessiert ist.
Vergleiche auch die Fassbinder-Verfilmung, Nr. 73, die DEFA-Verfilmung, Nr. 1544, und "Rosen im Herbst" mit Ruth Leuwerik, Nr. 1043 im Archiv.
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201b - SCHTONK

Spielfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Regie: Helmut Dietl. Mit Götz George und Uwe Ochsenknecht.

Diese Satire, von dem "Rossini"-Regisseur inszeniert, war ein grosser Erfolg in Deutschland und beruht auf Tatsachen. Doktor Fritz Knobel hat seit Kindheit das Talent entwickelt, leichtgläubigen Käufern Relikte aus der Nazizeit als echt anzudrehen. Eines Tages kommt er auf die Idee, Hitlers "geheime" Tagebücher zu fabrizieren, die in Wahrheit nie existierten. Mit Hilfe eines windigen Reporters, der genau so gerissen ist wie er, gelingt es ihm, über dreissig solcher Tagebücher an einen grossen Zeitungsverlag für ungefähr 9 Millionen Mark zu verkaufen. Noch bevor der ganze Schwindel entdeckt wird, flieht Fritz mit seiner Frau und Freundin in die Schweiz, während der Reporter langsam seinen Verstand verliert und die Suppe allein auslöffeln muss. Eine köstliche Satire über den alt- und neudeutschen Nazi- und Hitlerkult.
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1320 - SCHÜTZES, DIE, 1989-1999:  WIR MACHEN WEITER

Langzeitdokumentation, 1999, Farbe, 105 MIn.
Regie:  Wolfgang Ettich.  Mit Jürgen Schütze, Karin Schütze.

Kurz nach der Maueröffnung reist Filmemacher Wolfgang Ettich in die DDR.  In Zschopau begegnen sie Jürgen und Karin Schütze.  Bisher leitetet die beiden einen Gemüseladen der HO, jetzt träumen sie vom eigenen Geschäft. Schnell gehören sie zu denen, die "es geschafft haben".  Doch auf Dauer können sie gegen die Lebensmittelketten und den wirtschaftlichen Niedergang Zschopaus nicht bestehen.  Ihr Traum wandelt sich zum Albtraum.

Nominiert für den Deutschen Filmpreis 1999.
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644 - SCHUH DES MANITU, DER

Spielfilm, 2002, Farbe, 82 Min.
Regie:  Michael Bully Herbig.  Mit Christian Tramitz, Rick Kavanian, u.a.

Eine Kult-Komödie und der meistbesuchte deutsche Film des Jahres 2002.

Wilder Westen, mitten im 18. Jahrhundert. Der Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger sind zuständig für Frieden und Gerechtigkeit. Als Abahachi bei den Schoschonen einen Kredit zur Finanzierung eines Stamm-Lokals aufnimmt, beginnen die Probleme:  Er gerät an den Gauner Santa Maria, der ihm nicht nur eine Schrottfassade andreht and mit dem geliehenen Geld durchbrennt, sondern die Blutsbrüder bei den Schoschonen auch noch anschwärzt.  So kommt es dazu, dass im Land, wo die Schoschonen schön wohnen, mangels Kriegsbeil der Klappstuhl ausgegraben wird...

Die deutsche Version von "Dumb and Dumber", könnte man sagen.
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642 - SCHULE

Spielfilm, 2001, Farbe, 100 Min.
Regie: Marco Petry. Mit Daniel Brühl, Jasmin Schwiers, u.a.

24 Stunden im Leben einer Clique kurz vor dem Abitur:  Wer mit wem? Wo abschreiben? Welche Intoxikation? Und was kommt danach? Während Markus sich von Mitschülern und Lehrern mit "Schnubbi" anreden lassen muss, macht Fiesling Stone sich an sein "Schneckchen" heran. Loser Dirk versucht, seine letzte Matheprüfung mit Hilfe von "aussen" zu bestehen, Nabil und Sascha drehen den Abifilm und Steve ist - wie immer - total bekifft. Nach der Schule ist für die Clique dann eine coole Party am See angesagt, auf der es nur um Poppen, Kiffen und Saufen geht. "Mit hippen Songs, einer Menge gelungener Gags und viel Situationskomik sorgt der Film für allerbeste Sommerlaune," so steht es geschrieben...
DVD Region 2


1080 - SCHULTZE GETS THE BLUES

Spielfilm, 2003, Farbe, 107 Min.
Regie:  Michael Schorr.  Mit Horst Krause, Harald Warmbrunn, Karl-Fred Müller.

"Schultze gets the blues" handelt von Schultze.  Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale.  Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik, sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden.  Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg....
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200 - SCHULZ UND SCHULZ

Fernsehfilm, 1989, Farbe, 100 Min.
Regie: Ilse Hofmann. Götz George in einer Doppelrolle als Zwillingsbrüder Walter und Wolfgang.

Walter ist Mitglied der SED und verantwortlich für Parteipropaganda und lebt auf Stralsund. Wolfgang ist gefragter Werbefachmann in Hamburg. Nach vierzig Jahren sehen sich die beiden Brüder in der DDR wieder. Wolfgang kam einen Tag zu Besuch und nach ein paar Bierchen und Schnäppschen überredet Wolfgang seinen Bruder, seinen Pass zu nehmen und sich doch Hamburg mal anzusehen--so einen Tag lang, und dann zurückzukommen. Daraus entwickeln sich allerhand verzwickte Situationen. Man ist gespannt wie alles enden wird! Eine gelungene Satire und die Besetzung ist fabelhaft.
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1357 - SCHWABENKINDER

Spielfilm, 2004, Farbe, 110 Min.
Regie:  Jo Baier.  Mit Vadim Glowna, Tobias Moretti, Naomi Krauss.

Dieser Film wurde nominiert für den Adolf Grimme-Preis 2004.  Ausgezeichnet mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Im März 1908 wandert ein junger Mann übers Gebirge in ein abgelegenes  Tiroler Tal.  Der mittlerweile 30 Jahre alte Kaspar kehrt nach zwanzigjähriger Abwesenheit aus den Staaten in seine Heimat, an das Sterbebett seines Vaters, zurück.  Inzwischen ist er Journalist und setzt alles daran, das schreckiche Schwabengehen öffentlich anzuprangern.
Im Jahre 1885 musste Kaspar, wie auch viele andere Kinder aus ärmsten Verhältnissen, ins Schwabenland ziehen und sich dort den Sommer über verdingen. Kaspar erzählt von dem gefahrvollen, entbehrungsreichen Weg über tief verschneite, endlose Passhöhen, um dann in Ravensburg auf dem Kindermarkt feilgeboten zu werden wie ein Sklave; von der harten Arbeit bei dem tyrannischen Bauern Steinhauser, den nur die Arbeitskraft des Kindes interessiert, und vom ähnlichen Los anderer Schwabenkinder.  Und er ruft die Erinnerung wach an den Tag, als er als kleiner Bub von seinem vielgeliebten Vater derb veranschiedet wurde: mit Schlägen, die ihm den Weg in die Fremde  leichter machen sollten.
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1656 - SCHWARZ AUF WEISS

Spielfilm, 1943, S/W, 83 Min.
Regie:  E.W. Emo.  Mit Hans Moser, Annie Rosar, Paul Hörbiger, Alfred Neugebauer, Hans Holt.

Wien um die Jahrhundertwende.  Was dem biederen Zuckerbäcker Eduard Streusler nicht beschieden war, soll seine reizende Tochter Cornelia erhalten: eine akademisches (Aus-)Bildung. Doch ihre Begabungen liegen woanders: im Nähen, Kochen, in der Haushaltsführung.  Und ihr Sinn steht nicht nach einem durchgeistigen Intellektuellen, sondern nach Heinz, dem lebensbejahrenden Sohn des Rauchfangkehrermeisters Morawetz.  Vater Streusler, stolzer Angehöriger der Konditor-Zunft, aber auch leicht kränkbare "Mimose", befindet sich, als er den wahren Beruf seines neuen Hausmesiters erfährt, sogleich mit diesem auf Kriegsfuß.  Er will sogar eine Räumungsklage gegen den "Umweltverschmuzter" anstrengen.  Sehr zum Leidwesen Cornelias, die weiss, dass er einen Nicht-Akademiker nie als Schwiegersohn akzeptieren würde.  Als Retter des Liebespaares macht sich Cornelias Lehrer, Prof. Wolfgang Klaus verdient, obwohl er vorerst und irrtümlich als willkommenere Heiratskandidat Streuslers Vaterherz höher schlagen lässt.  Da sein Wunschtraum sich jedoch als unerfüllbar erweist, sieht Streusler ein, dass nicht ein akademischer Grad, sondern jener der Liebe für eine glückliche Ehe Voraussetzung ist.
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623 - SCHWARZE ABT, DER

Spielfilm, 1963, S/W, 85 Min.
Regie: Franz Josef Gottlieb. Mit Joachim Fuchsberger, Klaus Kinski, Dieter Borsche, u.a.

Der alte Lord Henry Chelford ist Herr auf dem Schloss Fossaway. Er hat nur ein einziges Interesse: den sagenhaften Chelford Schatz zu finden, der in den Ruinen der uralten Abtei verborgen sein soll. Doch die Abtei wird von einer unheimlichen Gestalt in schwarzer Kutte bewacht: dem "Schwarzen Abt." In einer hellen Nacht ist die Gestalt einmal wieder zu sehen, und tags darauf findet man den toten Jagdverwalter Smooth in den brüchigen Gemäuern. 
Scotland Yard ist keineswegs überzeugt, dass ein Geist den zwielichtigen Smooth ermordet haben soll, und Inspektor Puddler übernimmt die Ermittlungen. Als er mit seinem Assistenten im Schloss Quartier nimmt, überstürzen sich die Ereignisse...
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459 - SCHWARZE GALEERE, DIE

Spielfilm der DEFA, 1962, S/W, 94 Min.
Regie: Martin Hellberg.  Mit Dietrich Körner, Gerry Wolf, u.a.

Antwerpen am Ende des 16. Jahrhunderts. Zum zweiten Mal fällt die Stadt in die Hände der Spanier.  Jan und Myga sind gerade zehn Jahre alt.   Während Mygas Vater versucht, sich mit den Spaniern zu arrangieren, verlässt Jan mit seinem Vater das besetzte Land.  Als Jan zum Jüngling herangewachsen ist, geht er zu den Geusen, und man vertraut ihm als Steuermann mit der "Schwarzen Galeere" das beste Schiff an.  Er übersteht zahlreiche Kämpfe und Gefahren, wird eines Tages jedoch von den Spaniern gefangen genommen.  Er befreit nicht nur sich, sondern auch seine geliebte Myga aus den Händen der Feinde. 1609 müssen die Spanier die Unabhängigkeit der Nordprovinzen engültig anerkennen.
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1461 - SCHWARZE KUGEL, DIE

Stummfilm, 1913, S/W, 35 Min.
Regie:  Franz Hofer.  Mit Manny Ziener, Maria Cordes, Paul Meffert, Ernst Pittscha.

Stummfilm-Drama in restaurierter Fassung.  Zwei Varieté-Künstlerinnen wollen den Liebestod ihrer Schwester rächen.
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1496 - SCHWARZE PANTHER

Spielfilm der DEFA, 1966, S/W, 85 Min.
Regie:  Josef Mach.  Mit Angelika Waller, Christine Laszar, Hannjo Hasse, Horst Kube.

Artist Carvelli sähe es gern, wenn Tochter Martina in seine Fußstapfen treten würde.  Doch die 17jährige schwärmt für die Raubtierdressur.
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1294 - SCHWARZE ROSEN

Spielfilm, 1935, S/W, 85 Min.
Regie:  Paul Martin.  Mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Willy Birgel.

Finnland kämpft gegen das zaristische Russland, das die Finnen unterjocht.  Marina Feodorowna, die berühmte Tänzerin, lebt in der Gunst des Fürsten Abarow, dem russischen Gouverneur, und verliebt sich in den Rebellen Collin, der bei ihr unterschlüpft.  Als der Gouverneur dahinter kommt, flieht Collin und nimmt Marina mit. Als ein revolutionärer Plan scheitert und Collin gefasst wird, gibt sie dem Gouverneur das Ja-Wort, um ihren Geliebten zu retten und begeht danach Selbstmord.
Schwarze Rosen ist der erste Film, den die Harvey nach ihrer Rückkehr aus Hollywood drehte und der einzige, in dem sie am Schluss sterben muss.  Der große in-und ausländische Erfolg beruhte nicht zuletzt auf der ausserordentlichen tänzersichen Leistung der Harvey.  In Polen, wo der Film besonders begeistert aufgenommen wurde, erhielt dieser Film aus Hitler-Deutschland das Prädikat "künstlerisch wertvoll".
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780 - SCHWARZE SCHAF, DAS

Spielfilm, 1960, S/W, 91 Min.
Regie:  Helmuth Ashley.  Mit Heinz Rühmann, Lina Carstens, u.a.

Pater Brown ist nicht nur als Pfarrer bekannt und beliebt in seiner kleinen irischen Gemeinde; der Mann in der schwarzen Soutane beschäftigt sich auch leidenschaftlich mit Kriminalistik, und zwar nicht nur theoretisch, sondern vielmehr praktisch - sehr zum Unmut der Kirchenoberen.
Als eines Tages ein Mann direkt vor Browns Kirche erschlagen aufgefunden wird, weckt der Mord den Detektiv im Pfarrer.  Es gelingt ihm sogar, den Täter aufzuspüren, was Brown auf die Titelseiten der lokalen Zeitungen bringt, zugleich jedoch den Geduldsfaden des Bischofs zum Reissen. Um ihn ruhig zu stellen, wird Brown in eine Gemeinde versetzt, in der es seit Jahren zu keinen Verbrechen kam.  Aber Pater Brown scheint das Verbrechen anzuziehen, denn kurz nach seiner Ankunft wird der örtliche Bankier ermordet. Scheinbar kein Bewohner des Ortes hat ein Motiv. Die Polizei tappt im Dunkeln.  Zunächst hält sich der scharfsinnige Brown sich aus dem Fall raus,  - schließlich will er nicht schon wieder strafversetzt werden. Aber dann siegt doch der Kriminalist in dem pfiffigen Pfarrer.
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1069 - SCHWARZE SONNE

Dokumentation, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rüdiger Sünner.

Ein ungeschriebenes Kapitel in der Geschichte des Dritten Reichs:  In einem der Kulträume der ehemaligen SS-Ordenszentrale Wewelsberg ist es zu finden: ein Runenzeichen, das von der rechten Szene als "Schwarze Sonne" verklärt wird und für Himmlers Todesbrigaden vermutlich ein mystisches Symbol für Widergeburt und geistige Erweckung nordsichen Geistes war.  In diesen Räumen  sollten Rituale und Kultfeiern stattfinden, in denen man die Erhabenheit des "arischen Lichtes" gegen die "jüdisch-bolschewistische Finsternis" beschwor.  Mythenforschung, Sakralarchitektur, Lichtdome, Fackelzüge und Symbolik des Dritten Reiches galten nicht nur der Propaganda, sondern vor allem der suggestiven Vertiefung dieses fast religiösen Missionsgedanken.  
Der Film ist eine chronologische Reise zu den Ursprüngen des Nazi-Ideologie und sucht zahlreiche "Kultorte" auf.  Z.T. noch nie gezeigtes Bild-und Archivmaterial beleuchtet die Verflechtung von Esoterik, Mythologie und Rassismus.  Fachleute und Zeitzeugen ergänzen diese visuelle Reise in einen der bizarrsten Untergründe abendländischer Geschichte.
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1300 - SCHWARZER JÄGER JOHANNA

Spielfilm, 1934, S/W, 90 Min.
Regie:  Johannes Meyer.  Mit Marianne Hoppe, Paul Hartmann, Gustaf Gründgens.

1809.  Bei einer Postkutschenreise lernt Johanna Luerssen den Major Korfes kennen, der den Widerstand gegen Napoleon organisiert.  In Männerkleidern tritt sie in sein Schwarzes Korps ein und kämpft mit ihm für die patriotische Sache.
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1868 -  SCHWARZER KIES

Spielfilm, 1960, S/W, 113 Min.
Regie:  Helmut Käutner.  Mit Max Buchsbaum, Otto Buck, Wolfgang Büttner, Gisela Fischer, Guy Gehrke, u.a.

Im ländlichen Westdeutschland des Jahres 1960 wird in einem kleinen Dorf mit 250 Einwohnern eine amerikanische Militärbasis errichtet.  Sechtausend Soldaten leben nun in der Region, und obwohl niemand sie so recht leiden mag, macht doch jeder sein Geschäft mit ihnen.  De einen bauen Scheunen zu "typisch amerikanischen" Bars um, damit die GIs dort ihren Sold vertrinken; zahllose Prostituierte kommen regelmäßig in die Gegend, damit die Amerikaner gegen viel Geld für ein paar Minuten ihr Heimweh vergessen können.  Wieder andere profitieren vom Bau eines Militärflughafens.  Zur letzten Gruppe gehört auch Robert Neidhart.  Er ist ein illusionsloser Mann, der nur die schnelle Mark verdienen will.  Robert liefert den Kies zum Bau der Startbahn.  Das wirklich lohnende Geschäft aber ist der Schwarzhandel mit deutschen Bauunternehmern, die Robert den Kies gern unter der Hand abnehmen.  So verdient er gleich zweifach an einer Fuhre.  Eines Na`chts jedoch wird Robert von der Polizei verfolgt, die den Schwarzmarkt trockenlegen will.  Auf der Flucht überfährt er zwei Passanten.  Obwohl er schuldlos an dem Unfall ist, geht Robert nicht zur Polizei.  Und seine Srupellosigkeit wird ihn bis zum Äussersten treiben...
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3a - SCHWARZWALDKLINIK, DIE: "EIN KIND, EIN KIND!"

Fernsehserie, 80er Jahre, Farbe, 60 Min.

Populäre deutsche Seifenoper-Serie. Liebesfreud und Liebesleid zwischen Ärzten, Krankenschwestern und Patienten, dazwischen auch Proteste der Umweltschützer.
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997 - SCHWARZWALDMÄDEL

Spielfilm, 1950, Farbe, 100 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Sonja Ziemann, Rudolf Prack, Paul Hörbiger.

Die Mutter aller 50-Jahre-Heimatfilme: Rudolf  Prack sucht und findet Sonja Ziemann.  Noch süßer als Schwarzwälder Kirschtorte!

Ein Maskenball war ihr Schicksal: Revuesängerin Malwine flirtet, was das Zeug hält und lässt ihren Freund mal wieder dastehen wie bestellt und nicht abgeholt. Die Sekretärin Bärbel hat sich für das Fest in eine schmucke Schwarzwaldtracht geworfen und reisst den jungen Maler Hans aus seinen bitteren Grübeleien. Die schöne Unbekannte geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und er trifft sie tatsächlich bald wieder - natürlich im Schwarzwald - wohin er sich zum Nachdenken über sich, die Liebe und das Leben zurückgezogen hat. 

Hans Deppes süßliche Filmschnulze entstand 1950 nach Motiven der gleichnamigen Operette von Leon Jessel.  Die erste Farbproduktion des deutschen Nachkriegskinos wurde ein gewaltiger Publikumserfolg, der den Heimatfilm der 50er Jahre entscheidend prägte.
PAL (auch unter 978 als S/W Version).

525 - SCHWEIGENDE STERN, DER

Spielfilm der DEFA, 1960, Farbe, 95 Min.
Regie: Kurt Maetzig.  Mit Yoko Tani, Oldrich Lukes u.a.

Ein Film nach dem Roman von Stanislaw Lem.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts geht eine kosmische Spule vom Planeten Venus auf die Erde nieder. Siebzig Jahre später fliegt ein Raumschiff auf den Planeten, um das Geheimnis der Spule zu ergründen. Während des Fluges gelingt es, den Inhalt zu entschlüsseln. Er besagt, dass die Venusbewohner 1908 einen Angriff auf die Erde planten. obwohl es nicht dazu kam, erwartet die Mannschaft nichts Gutes. Man entdeckt auf der Venus keine Lebewesen mehr, nut technische Anlagen, die im Selbstlauf funktionieren. Eine gigantische Vernichtungsmaschine, die ausser ontrolle geraten sein muss und sich gegen ihre eigenen Erbauer gerichtet hat. Noch immer wird atomare Strahlung freigesetzt. Die Erdenbewohner sind in höchster Gefahr.
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2008 - SCHWEIN, DAS

Fernseh-Spielfilm, 1995, 3 Teile, 4 1/2 Stunden.
Regie:  Ilse Hofmann.  Mit Gudrun Landgrebe, Martina Gedeck, Götz George. u.a.

1. Teil:  Die fünfziger Jahre. Teil II: Die achtziger Jahre.  Teil III: Die neunziger Jahre.

Stefan Scholze wächst in der schwierigen Nachkriegszeit in Berlin auf.  Früh entdeckt er, wie man es im Leben zu etwas bringt:  Mit Geld - und daran kommt man durch Intrigen oder Betrug.  Schon in der Schule verkauft er seine Hausaufgaben oder denunziert Lehrer.  Später wird er Zuhälter und Hehler und landet im Gefängnis.  Dort freundet er sich mit Robert Korda an, dessen Firma er sich nach seiner Entlassung auf Bewährung unter den Nagel reisst.
Um Teil der besseren Gesellschaft zu werden, heiratet Stolze die unscheinbare Alice van Lueck.  Indem er Alices Vater wegen Steuerhinterziehung anschwärzt, gelingt es Stolze, die Firmenleitung von dessen Elektrokonzern zu übernehmen.  Seine Frau treibt er derweil in die Alkohol-und Tablettensucht, bis sie im Vollrausch tödlich verunglückt.  Mit der Hilfe seiner neuen Geliebten steigt er in einen großen Chemiekonzern ein, mit dem er nach der Wiedervereinigung in den Osten vordringt, um die Subventionen der Regierung einzustreichen.  Als eine dabei wichtige Verbündete ihren Lohn fordert und Stolze heiraten will, enttarnt er sie als Stasi-Spitzel.  Schließlich erhält Scholze für sein "Engagement" in den neuen Bundesländern gar das Bundesverdienstkreuz...
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1792 - SCHWEJKS FLEGELJAHRE

Spielfilm, A, 1953, S/W, 89 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Rudolf Prack, Gunther Philipp, Hannelore Auer, Susi Nicoletti.

Sehr zum Missfallen des Fleischermeisters Frantisek Schwejk zeigt sein Söhnchen Josef weder fürs Geschäft noch fürs Militär Interesse.  Doch dann kommt der Einberufungsbescheid und Schwejk junior wird in die Kaserne eingezogen.  Doch statt zu exerzieren, verbringt der neue Rekrut seine Tage vergnüglich im Arrest beim Kartenspiel, bis ihn Oberleutnant Gustl zu seinem Burschen macht.  Der brave Soldat Schwejk gibt sich daraufhin die größte Mühe, Ordnung in das verwirrende Liebesleben seines Herrn zu bringen...
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1847 - SCHWERE JUNGS

Spielfilm, 2006, Farbe, 90 Min.
Regie:  Marcus Rosenmüller.  Mit Sebastian Bezzel, Michael Grimm, Simon Schwarz, Daniewl Zollmann.

Garmisch-Partenkirchen, 1952.  Gemeinsam mit seinen Freunden trainiert Möchtergern-Bobfahrer Gamser verbissen für die Winterolympiade in Olso.  Einziger Dorn im Auge der schweren Jungs ist Dorfler, der Erzkonkurrent aus Kindertagen und offizieller Weltmeister.  Kaum angekommen im rauhen Norwegen, werden die Sportler von allerlei Widrigkeiten abgelenkt: Gewichtsprobleme, Linkskurven, mysteriöse Sexheftchen und die unwiderstehliche Eisprinzessin Johanna Mücke.  Doch den größten Kampf müssen die acht bayerischen Buben mit sich selbst ausfechten und sich zwischen Freindschaft und Freundschaft entscheiden, um die heiss ersehnte Goldmedaille zu gewinnen....
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1352 - SCHWESTER AGNES

Spielfilm der DEFA, 1975, Farbe, 95 Min.
Regie:  Otto Holub.  Mit Agnes Kraus, Jochen Thomas, Marga Legal, Edgar Külow.

Die forsche Agnes kümmert sich.  Dabei mischt sich die Mitfünfzigerin natürlich auch gern in Dinge ein, die sie eigentlich überhaupt nichts angehen...

Agnes Kraus (1911-1995) war die Gisela Schlüter des Ostens.  Ihre Berliner Schnauze prädestinierte sie für mütterliche Rollen wie die Tierarztwitwe Alma in der Komödie "Viechereien".
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2001 - SCHWESTERHERZ

Spielfilm, 2008, Farbe, 95 Min.
Regie:  Ed Herzog.  Mit Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Marc Hosemann, Ludwig Trepte.

Die 33jährige Musikmanagerin Anne hat zurzeit eigentlich andere Sorgen: Stress in der Plattenfirma, die Beziehung zu ihrem Freund Philipp läuft alles andere als rosig, und noch dazu ist sie schwanger.  Doch sie hat ihrer kleinen Schwester Marie zum 18. Geburtstag eine gemeinsame Reise ins spanische Benidorm geschenkt.  Und da die Reise nun mal gebucht ist, heben die wenig vertrauten Schwestern ab nach Spanien.
Dort kommen sie sich allmählich näher, und Marie erkennt in der von ihr bewunderten Schwester mehr und mehr eine unglückliche und verbitterte Frau, die sich nur hinter einer Fassade von Selbstsicherheit und Elan versteckt.  Die Stimmung zwischen den Schwestern kippt langsam und eskaliert zum offenen Streit, als Marie sich in Max verliebt, den die große Schwester zuvor betrunken abgeschleppt hatte...
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718 - SCHWESTERN, DIE: LEBEN HINTER KLOSTERMAUERN

Ein kurzer Dokumentarbericht von Anka Platz über junge Frauen, die sich entschlossen haben, in das Ursulinerkloster in Erfurt einzutreten, um dort gute Arbeit zu verrichten.
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1581 - SCOTLAND YARD JAGT DR. MABUSE

Siehe Dr. Mabuses Meisterwerk, Nr. 1581.
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1445 - SECHSE KOMMEN DURCH DIE WELT

Spielfilm der DEFA, 1972, Farbe, 62 Min.
Regie:  Rainer Simon.  Mit Jiri Menzel, Günter Schubert, Friedo Solter, Olga Strub.

Im Lande Malabunt entlässt der König nach einem Krieg seine geschlagenen Soldaten mit einem kärglichen Wegegeld.  Einer der Betrogenen protestiert und prophezeit dem König, er werde eines Tages noch alle Schätze des Landes herausgeben müssen.  In den Kerker gesteckt, trifft der Soldat den ersten Partner für seine Vergeltung:  den Starken.  Mit einem kräftigen Niesen sprengt dieser die Kerkertür, und auf der gemeinsamen Wanderschaft treffen sie den schnellen Läufer, den Musiker, den Jäger mit treffsicherem Schuss und das Mädchen Schiefhütchen, das Frost machen kann.  Gemeinsam ziehen sie zum Hof, wo sie sich dem Wettkampf stellen, ihren verdienten Lohn gegen alle Tücken des Königs verteidigen und am Ende mit all seinen Schätzen abziehen, um sie an das Volk zu verteilen.
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1862 - SEELENWANDERUNG

Spielfilm, 1962, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rainer Erler.  Mit Hanns Lothar, Wolfgang Reichmann, Karin Schlemmer, Robert Meyn.

Nach einer Parabel von Karl Wittlinger.
Ein junger Mann gibt seine Seele in einem Leihhaus ab, um eine große Karriere zu machen.  Im Jenseits findet er so lange keine Ruhe, bis ihm sein Freund wieder zu seiner verlorenen Seele hilft. "Die Seele ist schuld", erklärt Axel dem Bum, wenn man im Wirtschaftswunderland BRD nicht die erhoffte Karriere macht.  Daher "denkt" Bum seine Seele in einen Schuhkarton und versetzt diesen für fünf Mark bei einem Pfandleiher.  So leicht, mit einem Startkapital von nur fünf Mark, aber dafür künftig ohne Skrupel, beginnt sein Aufstieg. 
"Die Seelenwanderung" lief neun Wochen im legendären Münchner Studio für Filmkunst und anschließend - über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren - in weiteren deutschen Programmkinos. Regisseur Erler gewann gleich mehrere Preise für diesen Film, darunter den Ernst-Lubitsch-Preis.
DVD2


1876 -  SEHNSUCHT

Spielfilm, 2007, Farbe, 83 Min. (Mit englischen Untertiteln)
Regie:  Valeska Grisebach.  Mit Andreas Müller, Ilka Welz, Anett Dornbusch.

Es gibt Situationen im Leben, die man sich oftmals nur mit Schicksal erklären kann.  So einen Moment zeigt die Eröffnungsszene des Films.  Ein Mann versucht sich umzubringen, indem er mit seinem Auto gegen einen Baum rast.  Seine Begleiterin stirbt, er selbst wird schwer verletzt gerettet.  Möglicherweise wa es nur Zufall, dass ausgerechnet er überlebt hat.  Dennoch zeigt es, wie wenig planbar das Leben doch ist.  Davon erzählt auch der weitere Verlauf des Films, einem alltäglichen Liebesdrama.

"Ein herzzerreissender Liebesfilm" schreibt Die Welt.
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707 - SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS, DIE

Spielfilm, 1982, Farbe, 100 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder.  Mit Rosel Zech, Hilmar Thate, Armin Müller-Stahl, Cornelia Froboess, u.a.

München, Geiselgasteig, 1955.  Der Ruhm des einstigen Filmstars Veronika Voss ist verblasst.  Sie sitzt in einem Vorortkino und schaut sich den Film "Schleichendes Gift" an.  Beim genauen Hinschauen merkt man, dass sie sich selbst auf der Leinwand betrachtet, und zwar in einer Szene , in der sie von einer skrupellosen Ärztin mit Rauschgift versorgt wird. (Als Kinobesucher sitzt Fassbinder selbst neben ihr).  Fluchtartig verlässt sie das Kino und läuft im strömenden Regen zur Straßenbahn.  Auf dem Weg bietet ein junger Mann ihr "Schirm und Schutz" an.  Er heisst Robert Kron und ist Journalist, und fängt an, sich für die Geschichte des ehemaligen Ufa-Stars Veronika Voss zu interessieren. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, dass sie nach dem Krieg den Boden unter den Füßen verloren hatte und sich nicht an die veränderten Verhältnisse im Deutschland des Wirtschaftswunders anpassen kann.  Erst kam die schmerzliche Trennung von ihrem Mann, einem Drehbuchautor, der viele schöne Rollen für sie geschrieben hatte.  Auch hat man für Frauen in den vierziger Jahren keine Verwendung mehr, zumal Veronika durch ihre Abhängigkeit von Alkohol und Drogen unzuverlässig in ihrer Arbeit geworden ist.  In ihrer Abhängigkeit wird sie mit allen Mitteln von Frau Dr. Katz unterstützt, die die Schwäche und das Liebesbedürfnis der Schauspielerin für ihre Zwecke missbraucht.  Der Konflikt zwischen den beiden Frauen - noch verschärft durch das zunehmende Interesse des Journalisten - endet durch den Tod Veronikas, die - absichtlich oder versehentlich - eine Überdosis von Alkohol und Tabletten zu sich nahm.
Das Drehbuch ist - bis auf einige Tatsachen - den letzten Tagen der Schauspielerin Sybille Schmitz nachempfunden. Die ehemalige "schönste Frau des deutschen Films" wurde 1955 in der Münchener Wohnung einer zweifelhaften Ärztin aufgefunden.  Todesursache: Überdosis.  Ein ähnlicher Befund wurde ein Jahr nach der Premiere des Films bei R.W. Fassbinder festgestellt.
NTSC


1671 - SEINE DRITTE FRAU (ZWEITER TEIL VON "Meines Vaters Pferde")

Spielfilm, 1954, S/W, 96 Min.
Regie:  Gerhard Lamprecht.  Mit Martin Benrath, Reinhold Schünzel, Anneliese Kaplan, Josef Sieber.

Im zweiten Teil des Films hört Jürgen weitere Geschichten aus dem Leben seines Vaters: Von den glücklichen Jahren mit seiner dritten Frau auf dem "Fohlenhof" und vor dem Krieg, der seine ganze Existenz bedrohte. Siehe die anderen Teile von "Meines Vaters Pferde" unter Nr. 178 und Nr. 179 im Archiv.
DVD2


1642 - SEINE HOHEIT, GENOSSE PRINZ

Spielfilm der DEFA, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Werner W. Wallroth.  Mit Rolf Ludwig, Regina Beyer, Ilse Voigt, Plaus Piontek, u.a.

Der DDR-Aussenhandelskaufmann Kaspar Mai erfährt plötzlich, dass er ein geborener Prinz ist.  Seine fürstliche Großmutter setzt ihn überdies als Erben ihres Anwesens ein.  Während einer Dienstreise nach Westdeutschland besucht er seinen Besitz und erfährt, dass dort ein NATO-Flugplatz gebaut werden soll.  Mit Hilfe eines cleveren Ost-Anwalts kann Kaspar das verhindern - gegen den Willen der anderen Familienmitglieder, die ihre Schulden durch den Verkauf des Landes begleichen wollten.  In die DDR zurückgekehrt, legt er seinen Adelstitel wieder ab, indem er die "bürgerliche" Angelika Engel heiratet und deren Namen annimmt.

Ein frecher Kommentar zu deutsch-deutschen Beziehungen, mit satirischen Anspielungen auf die Verhältnisse in beiden deutschen Staaten. Das Drehbuch des Schriftstellers und Bühnenautors Rudi Strahl wurde von der Zensur um viele Spitzen gekürzt - aber der Film hält immer noch zahlreiche, auch politische Gags bereit.
DVD2


345 - SELTSAME GRÄFIN, DIE

Spielfilm, 1961, S/W, 91 Min.
Regie:  Josef von Baky.  Mit Lil Dagover, Joachim Fuchsberger, u.a.

Ein Film nach einem Roman von Edgar Wallace.

Die junge Margaret, die von anonymen Anrufen und Morddrohungen gepeinigt wird, tritt bei Gräfin Leonore Moron eine Stellung als Sekretärin an.  Nach einer Reihe von Mordanschlägen auf Margaret entdeckt Mike Dorn von Scotland Yard, dass Margaret die Tochter Mary Pinders ist, die damals den Bruder der Gräfin, Lord William geheiratet hat.  Margaret hat damit Anspruch auf das Erbe und Mike erkennt, dass sie in großer Gefahr schwebt.  Als Margaret in eine Irrenanstalt entführt wird, begenet sie dort ihrer Mutter, die wegen angeblichen Mordes an Lord William viele Jahre unschuldig im Gefängnis saß.  Mike Dorn kann Margaret befreien und entdeckt, dass die Gräfin ihren Bruder umgebracht hat und dass auch Margaret ihr im Weg steht...
PAL (Auch unter Nr. 1501 als DVD2 im Archiv).


790 - SELTSAMEN ABENTEUER DES HERRN FRIDOLIN B. DIE

Spielfilm, der DEFA, 1948, S/W, 86 Min.
Regie:  Wolfgang Staudte.  Mit Axel von Ambesser, Ilse Petri, Ursula Kriegk, u.a.

Ein anständiger Kleinstadtbürger namens Fridolin Biedermann fährt nach Berlin und möchte einmal etwas erleben.  Zuerst fällt er einem Gaunerpärchen in die Hände, das ihn fürchterlich ausnimmt, und - wieder zu Hause - der Justiz.  Denn mit den gestohlenen Papieren hat der Gauner in Fridolins Namen nicht nur eine Ehe geschlossen, sondern auch noch anderen Betrug begangen.  Der Biedermann landet als Sträfling erneut in der Hauptstadt, wo er auf einer abenteurlichen Reise durch die Klippen von Bürokratie und Paragraphen schließlich den Polizeipräsidenten doch noch von seiner Unschuld überzeugen kann.

Dieser Film ist eigentlich ein Remake von Staudte. Der gleiche Stoff wurde bereits 1944 von Staudte verfilmt, blieb unvollendet und, nach verschiedenen Aussagen, verboten. 
NTSC
 

866 - SEMMELWEISS - RETTER DER MÜTTER

Spielfilm der DEFA, 1950, S/W, 95 Min.
Regie:  Georg C. Klaren.  Mit Karl Paryla, Käthe Braun, Angelika Hauff, u.a.

Wien 1846.  Ignaz Philipp Semmelweiss ist leitender Arzt an der Geburtshilflichen Klinik des Allgemeinen Krankenhauses.  Schmerzlich muss er zusehen, wie fast jede dritte Wöchnerin am Kindbettfieber stirbt.  Im Gegensatz zu Direktor Klein will er ihren Tod nicht als "unausrottbares Phänomen" hinnehmen und sucht unermüdlich nach den Ursachen dieser schrecklichen Seuche.  Als auch Steffi, die Frau seines besten Freundes und Kollegen Hans Lanthaler, am Kindbettfieber stirbt, obwohl alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, verlässt den Gynäkologen für einen Augenblick der Mut.  Dann aber kommt Semmelweiss der Zufall zu Hilfe und damit der große Tag seiner Entdeckung, die ihn später in die Geschichte der Medizin als "Retter der Mütter" eingehen lässt.  Als Professor Lanthaler, Hans' Vater, an einer Blutvergiftung durch eine beim Sezieren zugezogene Wunde stirbt, kommt Semmelweiss schlagartig die Erkenntnis, dass Blutvergiftung das auslösende Moment für das Kindbettfieber sein muss, denn beide Krankheitsbilder sind identisch.  Umgehend führt der Arzt für Kollegen und Studenten Chlorwaschungen ein.  Wie Tausende andere Ärzte auf der Welt auch, haben er und seine Studenten bisher mit ihren nicht desinfizierten Händen, an denen Partikel von Leichengift aus den Anatomiesälen hingen, die Wöchnerinnen bei ihren anschließenden Untersuchungen selbst infiziert.  Obwohl mit den Waschungen die Sterberate deutlich zurückgeht, lehnen sie die einflussreichsten Männer der Wiener Ärzteschaft energisch ab und vernbieten Ignaz Semmelweiss die Publizierung seiner Entdeckung.  Sie haben erst vor kurzem  die Geburtshilfe aus Hebammenhand erobert, nun fürchten sie um ihr Ansehen und opfern lieber Tausende von Müttern.  Semmelweiss wird boykottiert und als Freidenker diskreditiert.  Enttäuscht kehrt der Gynäkologe in seine ungarische Heimat, nach Budapest, zurück und erhält eine Professur für Geburtshilfe.  Nichts lässt erweiterhin unversucht, um seine bahnbrechende medizinische Entdeckuing öffentlich zu machen.  Doch erst seine Frau Marie erwirkt bei alten Freunden aus Wiener Zeiten - Hans Lanthaler und Professor Rokitansky - dass ihr Mann 1985 auf einem internationen Ärztekongress sprechen kann.  Nur mit größter Anstrengung schleppt sich Semmelweiss in den Saal, wo die berühmtesten Ärzte der Welt auf ihn warten.  Vom Fieber geschüttelt, bricht der bei Anatomiearbeiten infizierte Arzt nach wenigen Worten tödlich zusammen.

Mit diesem Film setzt der DEFA-Film einem bahnbrechenden Gynäkologen ein filmisches Denkmal.  Semmelweiss, am 1.7. 1818 in Pest geboren, war ein Vorkämpfer für die Antisepsis und wurde mit seiner Entdeckung der Ursache des Kindbettfiebers 1847 zum "Retter der Mütter" im wahrsten Sinne des Wortes.  Doch statt Anerkennung erntete er damals die Feindschaft der Fachkollegen.  Er erkrankte an einer Psychose und wurde im Juli 1865 in die Irrenanstalt Döbling bei Wien eingeliefert.  Am 13. August starb er dort im Alter von nur 47 Jahren an einer wahrscheinlich selbst herbeigeführten Infektion.
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1271 - SENSATIONSPROZESS CASILLA

Spielfilm, 1939, S/W, 90 Min.
Regie:  Eduard von Borsody.  Mit Heinrich George, Jutta Freybe, Albert Hehn.

Peter landet das Flugzeug sicher in Casablanca und Vandegrift beschließt, sich für den Fall Casilla zu interessieren, da er Peter nach einer längeren Unterredung für unschuldig hält.  Peter wird in Casablanca sofort wieder verhaftet und abtransportiert.  Direktor Pick der Pick-Pictures Co., Los Angeles, benutzt das Wiederaufleben des Falles Casilla, um die alten Binnie-Casilla-Filme wieder groß herauszubringen.  Auch Binnies rührende Lebensbgeschichte wird von der Sensationspresse aufgewärmt.  Der Vater Fernando Casilla, der Abstammung nach Mexikaner, lernte als amerikanischer Soldat am Rhein die Deutsche Anna Grote kennen und heiratete sie.  Der große Pieck entdeckte dann mit seinem Filmscharfblick die kleine Binnie und startete sie zum Weltruhm.  Dann starb die Mutter, und Mr. Casilla gab Binnie eine zweite Mutter names Sylvia Fenn aus San Francisco.  Diese zog mit Binnie 1928 nach Stanford, wo dann am 2. August 1928 die kleine Binnie entführt und ziemlich sicher ermordet wurde, denn man fand ein blutiges Kleid des Kindes.  Sylvia schoss zweimal hinter dem Entführer her, der maskiert war, verfehlte ihn aber in der Dunkelheit.  Alle Nachforschungen blieben erfolglos, der Verdacht richtete sich auf Peter Roland, einen Freund des Hauses, der auch spurlos verschwand, aber nun endlich in Zentralafrika entdeckt wurde.  Der Prozess findet in Stockford, USA, statt.
Vandegrift bleibt zunächst im Hintergrund und gibt Peter Roland den Anwalt Alvini als Verteidiger.  Vertreter der Anklage ist der Staatsanwalt Adams.  Schritt für Schritt gewinnt Vandegrift an Boden.  Erst sieht es böse aus für Peter Roland.  Sylvia spielt die zärtliche Mutter und Inez, die Dienerin, sagt auch günstig für Sylvia aus.  Schließlich gelingt es jedoch festzustellen, dass Sylvia Inez bestochen und die kleine Binnie in der schamlosesten Weise ausgenutzt und sogar mit ärztlichen Eingriffen gequält hat, um das natürliche Wachstum des Kindes aufzuhalten.  Vendegrifts großer Schlag misslingt jedoch zunächst.  Er weiss nämlich von Peter, dass Binnie noch lebt und dass sie sich in Südamerika aufhält.  Jessie wird abgesandt, um Binnie zu holen.  Dies erfährt James, der schurkische Komplize von Sylvia, und es gelingt ihm, auf Binnies Farm zu gelangen, das Haus niederzubrennen und das Kind zu kidnappen.  Peter Roland wird schließlich nach denkbar stürmischer Sitzung doch zum Tode verurteilt.  Binnie hat sich jedoch befreien können und kommt mit Jessie nach Stockford. Aber es wird abgestritten, dass dies die richtige Binnie sei. Es stellt sich heraus, dass die wild abgeschossene Revolverkugel aus Sylvias Waffe noch in Binnie steckt, wie eine sofort eingeleitete Operation zeigt.
Damit ist Peter Rolands Unschuld bewiesen.  Richter Corbett selbst ist für die Revision des Verfahrens.  Peter wird von aller Schuld freigesprochen.  Er kehrt mit Binnie nach Deutschland zurück, um sie bei Verwandten unterzubringen.  Vendegrift steht stolz und glücklich am Pier, als das Schiff ablegt.  Neben ihm steht Jessie, die dem Mann, für den auch sie kämpfte, bald nachfolgen wird.
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460 - SERBISCHE MÄDCHEN, DAS

Spielfilm, 1991, Farbe, 93 Min.
Regie: Peter Sehr.  Mit Mirjana Jokoviç, Ben Becker und Pascal Breuer.

"Bester Film", Internationales Filmfest, Uppsala.

Mit drei Fotos ihrer großen Liebe im Gepäck verlässt die 18-jährige Dobrila heimlich ihr serbisches Heimatdorf und ihre Fammilie. Sie will nach Hamburg zu Achim von dem sie ein Kind erwartet. Als sie nach einer abenteuerlichen Reise endlich in Hamburg ankommt, ist die Enttäuschung groß.  Der Empfang bei Achims Eltern ist eher feindselig. Auch Achim scheint sich nicht besonders über das Wiedersehen zu freuen. Penibel rechnet er ihr auf Mark und Pfennig vor, was das Leben in Deutschland kostet.  Ebenso überraschend, wie sie gekommen ist, verlässt Dobrila Achim wieder. Auf ihrer Reise durch Deutschland begegnet ihr menschliche Kälte und Gemeinheit, aber auch unerwartete Nächstenliebe und Solidarität.  Allein, aber ungebrochen, heiter und gefasst, um einige Erfahrungen reicher, kehrt sie zurück in ihr Dorf.
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690 - SERENADE ZU DRITT (DESIGN FOR LIVING)

Spielfilm (USA), 1933, S/W, 90 Min. (Deutsch, mit französischen Untertiteln)
Regie:  Ernst Lubitsch. Mit Gary Cooper, Miriam Hopkins, Frederic March, u.a.

Film nach einem Stück von Noël Coward.

Zwei in Frankreich lebende Amerikaner, der Maler George und der Schriftsteller Tom treffen auf einer Reise die junge Amerikanerin Gilda. Sie verlieben sich alle ineinander - im Noël Coward Stück sind es auch die Männer - aber sie fassen den Entschluss, enthaltsam und platonisch miteinander umzugehen. Das kann ja nicht lange gut gehen! Eines Tages nämlich muss Tom Paris verlassen, um in London den Proben seines letzten Stücks beizuwohnen. George sieht seine Chance gekommen und heiratet Gilda. Tom schickt nur ganz kurze Glückwünsche.
Nach ein paar Monaten - George ist in Nizza - kommt Tom zu Besuch nach Paris und bleibt über Nacht in Gildas Bett. Zu allem Überfluss kommt George früher zurück als erwartet und findet die beiden beim Frühstück. Gro5er Krach.  Gilda flieht nach London und heiratet einen alten Freund. George und Tom gehen auf Reisen. Doch eines Tages, nach ihrer Rückkehr aus dem Orient, besuchen sie das neue Heim Gildas.  Gilda hat das konventionelle Leben an der Seite ihres pedantischen Gatten satt und entflieht mit Tom und George nach Paris.  Sie versprechen sich, enthaltsam und platonisch miteinander umzugehen....
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1817 - SERVUS BAYERN

Spielfilm, 1977, Farbe, 85 Min.
Regie:  Herbert Achternbusch.  Mit Herbert Achternbusch, Sepp Bierbichler, Annamirl  Bierbichler, Heinz Braun, Barbara Gass.

"In Bayern mag ich nicht einmal gestorben sein": Der Schriftsteller sitzt beim Weissbier vor seiner Schreibmaschine, in Hassliebe zur Heimat, zur Gesellschaft und zu seiner Frau.  Er beschließt nach Grönland zu fliehen, wo es "nicht so kalt ist wie in Bayern". 
Selten gezeigtes absurd-tragikomisches Werk mit einem 15-Minuten-Monolog von Annamirl Bierbichler (gestorben 2005) als Ehefrau.
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1808 - SHANGHAI EXPRESS

Spielfilm, 1930, Farbe, 90 Min.
Regie:  Josef von Sternberg.  MIt Marlene Dietrich, Clive Brooks, Anna May Wong, Warner Oland.

China in den Zwanziger Jahren: Inmitten des Bürgerkrieges trifft die berühmt-berüchtigte Prostituierte "China Lily" (Marlene Dietrich) in der ersten Klasse des Shanghai Express den Militärarzt Captain David Donald Harvey wieder, der sie vor Jahren aus Eifersucht verließ.  Während der gemeinsamen Reise schmilzt Lilys kühle Fassade und die beiden kommen sich wieder näher.  Doch als der Zug von Rebellen gestoppt und "Doc Harvey" gefangen genommen wird, muss Lily eine folgenschwere Entscheidung treffen: Rettet sie ihre große Liebe oder das eigene Leben?
Josef von Sternbergs größter Kassenschlager, der ihm auch eine Oscar-Nominierung einbrachte.
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1971 - SIE NANNTEN IHN AMIGO

Spielfilm der DEFA, 1959, S/W, 90 Min.
Regie:  Heiner Carow.  Mit Ernst-Georg Schwill, Erich Franz, Fred Düren, Peter Kalisch.

Es ist das Jahr 1939 in Berlin.  Auf dem Hinterhof findetAmigo gemeinsam mit seinen Spielkameraden einen entflohenen Sträfling.  Das armselige, geschundene Aussehen des politischen Häftlings aus dem KZ lässt Amigo nicht gleichgültig, es erregt sein Mitleid und seine Hilfsbereitschaft, obwohl er zugleich weiss, dass dies unter Strafe steht.  Das hat er aus der Verhaftung seines Vaters, eines kommunistischen Arbeiters, erfahren müssen.  Doch als sein Freund ihn an den Vater, einen SS-Mann, verrät und Amigo um das Leben Pepps und seines Vaters bangen muss, beweist er wiederum Moral und Mut, wofür er schließlich ins KZ kommt.
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688 - SIE UND ER

Fernsehfilm, 1992, Farbe, 2 Teile. 1. Teil: 95 Min; 2. Teil:90 Min.
Regie:  Frank Beyer.  Mit Senta Berger, Reimar Joh.Baur, u.a.

Charlotte und Georg, Mitte vierzig, sind seit 25 Jahren verheiratet. Als die Kinder ausziehen, bedeutet das für die Eltern eine Umstellung, gleichzeitig aber auch die Chance, neue Farben in die alte Beziehung zu bringen. Sie haben wieder Zeit für ausgedehnte Ausflüge, gehen abends in die Disco, und fühlen sich noch einmal jung. Doch das dauert nicht lange, denn der Alltag holt sie wieder ein. Auf Freiheit folgt Leere. Georg hat berufliche Sorgen, jüngere Kollegen werden vorgezogen, das Alter wird spürbar. Das wirkt sich aufs Privatleben aus, zumal er zu Hause über seine wirklichen Probleme nicht spricht, vielleicht, weil er sich seiner berufstätigen Frau, die anderen Lebenshilfe vermittelt, unterlegen fühlt.
Das ganz Alltägliche, das passiert - oder noch nicht ganz passiert war - kommt ins Rollen: die Journalistin Hanna nimmt plötzlich einen Platz in Georgs Leben ein: man verliebt sich. natürlich lässt sich für Georg so wenig wie für seine Frau, ausradieren, was 25 Jahre war: das gemeinsame Leben hat sie aneinandergekettet, und schließlich war es nicht nur Liebe, was sie verband und beieinander hielt...
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963 - SIE WOLLTEN HITLER TÖTEN: GEORG ELSNER

TV-Doku aus der Reihe "Sie wollten Hitler töten".  Georg Elsner, "Der einsame Held", und wie er seine Attentatsversuche plante.

8. November 1939: im Münchener Bürgerbräukeller detoniert um 21:20 Uhr eine Bombe - just an der Stelle, an der Hitler kurz zuvor eine Rede gehalten hat.  Der Anschlag war gründlich vorbereitet - von einem Mann: Georg Elsner. Diese Dokumentation zeichnet nach, wie der Einzelgänger Elsner ein Attentat gegen den Kriegsherrn Hitler verübte.
PAL (Auch Nummer 262)


1055 - SIEBEN KLEIDER DER KATRIN, DIE

Spielfilm, 1954, S/W, 100 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Sonja Ziemann, Paul Klinger, Doris Kirchner, Georg Thomalla, Grethe Weiser, Wolf Albach-Retty.

Sieben Kleider werden zum Symbol für sieben Stationen im Leben eines jungen Mädchens der Nachkriegszeit.  Mit einem Dirndl zum 18. Geburtstag von Katrin fängt alles an.  An diesem Tag lernt sie Hans kennen und verliebt sich unsterblich.  Doch Hans will das junge Mädchen nicht an sich binden.  Tief enttäuscht wird sie das Dirndl nie mehr tragen.  Es folgt ein Abendkleid, das ihr Franzi, ihre beste Freundin, borgt.  Doch auch in dem hat sie wieder nur Pech. Ein weiteres trauriges Ereignis wird nun ihr Leben entscheidend verändern.  Im Trauerkleid nimmt sie Abschied von ihrer Tante und ihrem bisherigen Zuhause.  Jetzt muss sie sich selbst durchs Leben schlagen.  Dr. Schörg vermittelt ihr eine Stelle als Krankenschwester und zeigt ihr auch sonst seine tiefe Zuneigung.  Doch bevor sie im Brautkleid vor dem Altar stehen wird, zwingen neue Umstände und Kleider sie zu einigen Umwegen.
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727 - SIEBEN MONDE

Spielfilm, 2001, Farbe, 92 Min.
Regie:  Peter Fratscher. Mit Jan Josef Liefers, Ulrich Mühe, u.a.

Die Stadt hat einen Serienmörder und die Polizei tappt im Dunklen.  Immer bei Vollmond schlägt der Täter brutal zu und verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen. Durch mysteriöse Umstände glaubt der erfolglose Schriftsteller Thomas sich bald im Zentrum der Ermittlungen. Als dann noch seine Großmutter ermordet wird, ist er sich sicher, etwas mit den Morden zu tun zu haben: War er selbst während eines Blackouts der Täter? Mit Hilfe einer Videokamera will er versuchen, sich selbst zu überführen. Und als die nächste Vollmondnacht naht, ist es so weit...
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607b - SIEBEN SOMMERSPROSSEN

Spielfilm der DEFA, 1978, Farbe, 75 Min.
Regie:  Herrmann Zschoche.  Mit Barbara Dittus, Kareen Schröder, u.a.

Ein Jugendfilm aus der DDR.
Karoline hat mehr als sieben Sommersprossen und will eigentlich sowieso nicht erwachsen werden. Mit ihrer kleinen Schwester fährt sie ins Ferienlager. Da ist ausser sommerlicher Hitze nicht viel los, bis ein Betreuer auf die Idee kommt, mit den Großen "Romeo und Julia" einzustudieren und eine Theateraufführung auf die Beine zu stellen. Aber dann fällt die Hauptdarstellerin aus, und Robby soll auch noch den Romeo spielen, in den war Karoline früher schon so verknallt. Als Robby ein Moped organisiert hat und die beiden sich heimlich treffen, um abends mal aus dem Ferienpark auszureissen und nackt im See zu baden, werden sie prompt erwischt.
PAL (Auch unter Nr. 346 im Archiv).


1383- SIEBEN ZWERGE  - MÄNNER ALLEIN IM WALD

Spielfilm, 2004, Farbe, 91 Min.
Regie:  Sven Unterwaldt.  Mit Otto Waalkes, Heinz Hoenig, Markus Majowski, Nina Hagen .

Es war einmal in einem finteren Wald.  Da lebten sieben Zwerge frisch, frech, fröhlich und vor allem frei von jenen Wesen, die einem bekanntlich jeden Spaß verderben können:  Frauen.  Das glauben jedenfalls Männer allein im Wald.  Aber dann kommt doch eine:  Schneewittchen, auf der Flucht vor der bösen Königin.  Und die will einfach nur dableiben.  Das ist schon schlimm genug.  Doch es kommt noch schlimmer!  Schneewittchen wird entführt und aus der Männerselbsthilfegruppe wird eine Frauenbefreiungsgruppe:  Die Zwerge müssen raus aus dem Wald und rein in ein Abenteuer, das die Gebrüder Grimm sich so nicht hätten träumen lassen....

Nina Hagen als die böse Königin und Cosima Shiva Hagen als Schneewittchen.
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1777 - SIEBEN ZWERGE - DER WALD IST NICHT GENUG

Spielfilm, 2006, Farbe, 95 Min.
Regie:  Sven Unterwaldt.  Mit Nina Hagen, Cosima Shiva, Axel Neumann, Rüdiger Hoffmann, u.a.

Im Märchenland hat es märchenhafte Veränderungen gegeben: Die eitle Königin ist gestürzt und muss im Knusperhaus Vergessen suchen, denn im Schloss lebt jetzt Schneewittschen mit ihrem Sohn.  Doch der kleine Prinz ist in höchster Gefahr: An seinem ersten Geburtstag wird ihn Rumpelstilzchen holen - es sei denn, jemand fände rechtzeitig dessen Namen heraus.  Doch wer könnte das sein?
Da sind sie wieder: Otto Waalkes, Mirco, Nontschew, usw., als die sieben Zwerge.  Sie begeben sich auf höchst geheime Mission und in große Gefahr.  Kann das gut gehen? Irgendwie schon - aber es ist ein verschlungener Weg, der die Zwerge schließlich ans Ziel führt.  Denn: Der Wald ist nicht genug.
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126a - SIEBTE KREUZ, DAS

Literaturverfilmung, 1944, S/W, 105 Min.
Regie: Fred Zinnemann. Mit Spencer Tracy, Signe Hasso, Hume Cronyn, Jessica Tandy und Helene Weigel in einer kleinen Rolle.

Ein amerikanischer Film nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. Sieben Männern gelingt es, aus einem Konzentrationslager zu entkommen. Sechs von ihnen werden erwischt, nur einem, Georg Heissler, gelingt es mit Hilfe einiger Freunde auf einem Handelsschiff nach Holland zu entfliehen. In diesen dunklen Jahren sind "Freunde das Einzige, was das Leben lebenswert macht."
Siehe auch "The Seventh Cross" unter "Nazis im Film"
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461 - SIEBTELBAUERN, DIE

Spielfim (Österreich), 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Stefan Ruzowitzky.  Mit Sophie Reis, Simon Schwarz, Lars Rudolph, u.a.

New York Film Festival: Der beste deutschsprachige Film seit Ende der 70-er Jahre!

Der Film erzählt vom existentiellen Kampf und von Gewalt, es geht aber auch um Liebe, Freiheit und wundersames Glück, um den ewigen Kampf der Jungen gegen alte Strukturen, um den Kampf der Rechtlosen gegen ungerechte Herren. Der Film ist im Milieu der bäuerlichen Welt Österreichs der 20er Jahre angesieldelt - einer Welt patriarchalischer Strukturen extremer Ausformung, scharfer sozialer Gegensätze, die Anlass zu dramatischen Konflikten geben.  Ein Alpenwestern!
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878 - SIDDHARTHA

Spielfilm, Farbe, 82 Min.
Regie:  Conrad Rooks.  Mit Shashi Kapoor, Sini Garewal, u.a.

Film nach dem gleichnamigen Kult-Roman von Nobelpreisträger Hermann Hesse. 
Es ist die Geschichte einesn jungen Brahmanen (eigentlich Hesse selbst) auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.  Seine Reise führt ihn auf die Spuren von Meditation, leidenschaftlicher Liebe, Wohlstand und Selbsterkenntnis bis hin zur inneren Harmonie mit sich selbst.  Das weltberühmte Gleichnis von der Selbstbefreiung des Menschen zeigt, dass Erkenntnis nicht aus Lehren vermittelt wird, sondern durch eigene Erfahrung erworben wird.
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1799 - SIEBEN JAHRE PECH

Spielfilm, A, 1957, S/W, 90 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Adrian Hoven, Gundula Blau, Alice Kessler, Ellen Kessler.

Klamauk. Siehe die frühere Verfilmuing unter Nr. 1879.
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1879 - SIEBEN JAHRE PECH

Spielfilm, 1940, S/W, 90 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Hans Moser, Theo Lingen, Wolf Albach-Retty, Clara Tabody, Ida Wüst.

Der abergläubige Schriftsteller Kersten wähnt sich vom Unglück verfolgt.  Ausgerechnet jetzt verliebt er sich unsterblich in Gertie.  Sein Diener Paul soll im Haus von Gertie und ihrem Vater eine Stellung annehmen, um Gertie im Auge zu behalten, aber Paul stiftet nur Chaos und treibt Gertie versehentlich in die Arme eines anderen.
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1879 -  SIEBEN JAHRE GLÜCK

Spielfilm, 1942, S/W, 86 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Hans Moser, Theo Lingen, Wolf Albach-Retty, Hannelore Schroth.

Kersten nimmt seinen Diener nach allem Schlamassel wieder auf.  Pauls erster Auftrag ist die Einzahlung eines hohen Geldbetrags.  Doch statt ihn zur Bank zu bringen, geht er mit Gerties Vater erst mal angeln.  Als die beiden das Geld schließlich einzahlen wollen, werden sie in einen Überfall verwickelt und prompt als Bankräuber festgenommen.
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1906 - SIEBENTE KONTINENT, DER

Spielfilm, A, 1989, Farbe, 104 Min.
Regie:  Michael Haneke. Mit Birgit Doll, Dieter Berner, Leni Tanzer, Udo Samel.

Dieser Film war Hanekes erster Spielfilm, der ihm gleich u.a. den Bronzenen Leoparden bem Internationalen Filmfestival in Locarno einbrachte.  Es ist dies der erste Teil  der Trilogie über die "emotionale Vergletscherung" der postindustriellen Konsumgesellschaft.  Der Film protokolliert die ständigen, eintöntigen Wiederholungen im Leben einer Kleinfamilie, mit zehnjähriger Tochter, aus der Wohlstands- gesellschaft, das sich an austauschbaren Parametern aufbaut.  Das Ehepaar beschließt den gemeinsamen Selbstmord, den es radikal und unerbittlich ins Werk setzt.
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1492 - SIEGFRIED

Spielfilm, 2005, Farbe, 86 Min.
Regie:  Sven Unterwaldt.  Mit Tom Gerhardt, Volker Büdts, Dorkas Kiefer.

Es war eine finstere Epoche...als der Rhein sich rot färbte vom Blut der Unschuldigen.  Eine Zeit des Tötens und Sterbens - der Kriege und Schlachten um den sagenhaften Schatz der Nibelungen.  Aber es war auch eine Zeit tapferer Recken und kühner Helden.  Der Rhein hat ihrer viele gesehen, von denen die Legenden noch heute berichten.  Aber einer von ihnen überragte sie alle, die Tapfersten der Tapferen...Sein Name:  Siegfried! Der Held der Helden, Sohn des Volkes und Retter der Unterjochten. Kann er das Rheinland retten? Wird er gegen böse Schurken und dunkle Mächte bestehen? Man(n) wird sehen...
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1569 - SIEGFRIED

Stummfilm, 1924, S/W, 90 Min.
Regie:  Fritz Lang und Thea von Harbou.  Mit Paul Richter, Margarete Schön, Thedor Loos, Hanna Ralph.

Der Film ist der erste Teil von Langs Meisterwerk "Die Nibelungen", nach dem Opernzyklus selbigen Namens von Richard Wagner. Der Held Siegfried,  der später die schöne Kriemhild heiratet, macht sich auf die Reise von Island nach Burgund mit Brunhilde, der zukünftigen Braut König Gunthers.  Nach vielen Abenteuern badet Siegfried noch im Blut des getöteten Drachens Fafnir und wird damit praktisch unverwundbar - mit Ausnahme einer Stelle zwischen seinen Schultern, wohin ein Lindenblatt gefallen war und ihn hier verwundbar macht. Diese Szene ist ein Meisterwerk des Stummfilms.
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1342 - SILENTIUM

Spielfilm, 2004, Farbe, 112 Min.
Regie:  Wolfgang Murnberger.  Mit Joachim Król,  Josef Hader, Simon Schwarz.

Jetzt ist schon wieder was passiert.  Diesmal in Salzburg.  Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot.  Angeblich Selbstmord.  Für die Kirche eine glückliche Fügung.  Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtrigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen.  Doch Brenner hat andere Sorgen.  Die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot.  Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde.  Und Brenner soll es beweisen.
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1869 - SING, COWBOY, SING

Spielfilm der DEFA, 1981, Farbe, 100 Min.
Regie:  Dean Reed.  Mit Dean Reed, Kerstin Beyer, Violeta Andrei, Jurie Darie.

Sie sind Gelegenheitscowboys, Akrobaten und Sänger: Gemeinsam tingeln Joe (Dean Reed) und Beny durch dden Wilden Osten, fangen Schweiner oder sclagen Gauner in die Flucht.  Joe kommt seinem Traum vom strahlenden Helden einen Schritt näher, als er die 12jährige Susan kennenlernt.  Die sucht händeringend einen neunen Mann für ihre Mutter.  ..

Ein unendlich dilettantisches Machwerk von und mit Dean Reed.  Der "Protestsänger" aus Colorado (der mal das Eseltreiben von Victor nach Cripple Creek gewann - seine einzige Errungenschaft in den USA), siedelte 1971 über die Sowjetunion in die DDR und trällerte als "Roter Elvis" von Rock 'n Roll und Klassenkampf.  1986 trieb seine Leiche in einem See bei Berlin.  Der Unfall (Mord meinen manche) wurde nie aufgeklärt.
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1157 - SINGENDE, KLINGENDE BÄUMCHEN, DAS

Spielfilm nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, 1991, Farbe 90 Min.
Regie:  Francesco Stefani.  Mit Christel Bodenstein, Eckart Dux, Richard Krüger, u.v.a.

Es war einmal.... eine Prinzessin mit Namen Tausendschön.  Da sie nur den Mann zum Manne will, der ihr ein singendes, klingendes Bäumchen bringt, verspricht ein junger Prinz, ihr dies zu Füßen zu legen.
Das Bäumchen aber gehört einem Zwerg, der es dem Prinzen unter der Bedingung gibt, dass er noch bis zum Sonnenuntergang die Liebe der Prinzessin erringen muss.  Anderenfalls wird der Fluch wirksam, den der Zwerg verhängen wird.  Der Prinz reitet, so schnell er kann zum Palast zurück.  Ob er es noch schafft?
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347 - SINGLES

TV-Serie, 1997, Farbe, Folgen 1,2,3.(je 45 Min.)
Regie:  Rainer Boldt.  Mit Jacques Breuer, Barbara Wussow, Michele Oliveri.
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348 - SINGLES

TV-Serie.  Siehe oben.
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349 - SINGLES

TV-Serie.  Siehe oben.
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1828 - SISSI - FOREVER MY LOVE

Spielfilm, 1982, Farbe, 139 Min. (In englischer Sprache)
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad, Gustav Knuth.

Zusammenschnitt der drei Sissi-Filme (siehe unten Nr. 49, Nr. 1805 und Nr. 350).

Kaiser Franz Joseph I von Österreich führt nach kurzer und stürmischer Werbung gegen den Willen seiner Mutter die blutjunge und schöne Bayern-Prinzessin Elisabeth heim nach Wien.  Sissis Hochzeit ist wie ein Märchen.  Doch liegt ein Schatten über dieser Liebesheirat.  Die herrschsüchtige Schwiegermutter lässt die 16jährige Kaiserin nicht glücklich werden...
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49 - SISSI

Spielfilm, 1955, Farbe, 101 Min.
Regie: Ernst Marischka. Mit Romy Schneider, Magda Schneider, Karlheinz Böhm und anderen populären Darstellern.

Es ist eine Edelschnulze nach dem bewegten Leben der Prinzessin Elisabeth von Bayern und späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich, die schließlich den jungen Kaiser Franz Joseph I heiratet. Eine Liebesgeschichte zum Seufzen und Heulen, die Romy Schneider zum Star machte und auch noch zwei Fortsetzungen hatte.
NTSC


1805 - SISSI - DIE JUNGE KAISERIN

Spielfilm, 1956, Farbe, 101 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad, Gustav Knuth.

Das junge Kaiserpaar, Franz Joseph und Sissi, ist sehr glücklich.  Doch Sissis Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie, legt am Hof großen Wert auf die Etikette und ist sehr streng mit der jungen und lebensfreudigen Kaiserin. Bald schenkt Sissi einer kleinen Prinzessin das Leben.  Die Lage eskaliert, als Sophie beschließt, die Erziehung des Kindes selbst zu übernehmen.  Völlig verweifelt flüchtet Sissi nach Bayern zu ihren Eltern.  Von Franz Joseph liebevoll nach Wien zurückgeholt, gewinnt Sissi schließlich den Kampf um ihr Kind. Doch sie muss einsehen, dass ihre persönlichen Wünsche hinter den politischen Geschäften des Landes zurückstehen müssen.
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350 - SISSI - SCHICKSALSJAHRE EINER KAISERIN

Spielfilm, 1957, Farbe, 109 Min.
Regie und Drehbuch: Ernst Marischka. Mit Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad.

Erzherzogin Sophie lässt noch immer keine Gelegenheit aus, um Spannungen in der glücklichen Ehe des österreichischen Kaiserpaares hervorzurufen. Während dringende Staatsgeschäfte Franz Joseph in Wien festhalten, fährt Sissi nach Ungarn. Mit Unterstützung des ihr treu ergebenen Grafen Andrassy gelingt es Sissi, den revolutionären Grafen Batthyani für die österreichische Krone zu gewinnen. Inzwischen unterrichtet Sophie ihren Sohn von Gerüchten, die von einer unstatthaften Neigung des Grafen Andrassy zu Sissi sprechen. Der Kaiser glaubt kein Wort und fährt seiner Frau entgegen.
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1960 - SISSI UND DER WILDE KAISER

Spielfilm, 2007, Farbe, 81 Min.
Regie:  Michael Bully Herbig.  Mit Michael Bully Herbig, Rick Kavanan, Christian Tramitz, Lotte Ledl.

Lissi und Kaiser Franz.  Ein wunderbares Paar in einer wunderbaren Welt.  Alles ist in bester Ordnung.  Genug Geldscheine zum Verheizen und reichlich Schokoladkugeln zum Golfen.  Selbstverständlich wird ab und zu auch ein bisserl regiert und ordentlich herumflaniert.  Doch plötzlich verdüstern Wolken den immerblauen Himmel über Schloss Schöngrün:  Kaiserin Lissi wird Opfer einer Entführung!
Aber statt zu resignieren, reagiert der Kaiser seinem Naturell entsprechen: wild! Umgehend nimmt er in Begleitung des Feldmarschalls und der kaiserlichen Frau Mama die Verfolgung des Kidnappers und seines Opfers auf.  Eine Jagd beginnt, die nicht einmal an der Landesgrenze halt macht, sondern bis tief nach Bayern führt. 
Michael Bully Herbigs Film verliert sich nicht in Walzerseeligkeit, sondern zeigt das Leben der berühmtesten Kaiserin, wie es vielleicht unter Umständen mit höchster Wahrscheinlichkeit gewesen sein könnte.
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2014 - SKANDAL IN ISCHL

Spielfilm, A, 1957, S/W, 90 Min.
Regie:  Rolf Thiele.  Mit O.W. Fischer, Elisabeth Müller, Ivan Desny, Nina Sandt, Rudolf Forster.

Bad Ischl im Salzkammergut, anno 1910.  Der Frauenarzt Dr. Franz Duhr wird von der Society geschnitten, weil er einem Dienstmädchen zur Abtreibung verholfen haben soll.  Als dann auch noch Duhrs Ehefrau Viola an der Seite eines Grafen gesichtet wird, ist der "Skandal" perfekt.
Was in dern 50er Jahren als ironisch-kritisches Gesellschaftsproträt galt, wirkt heute verklemmt und oll.
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1922 -  SKANDAL UM DR. VLIMMEN

Spielfilm, 1956, S/W, 100 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt.  Mit Bernhard Wicki, Heidemarie Hatheyer, Ellen Schwiers, Erni Mangold.

Jan Vlimmen, Doktor der Veterinärmedizin, tritt eine neue Stelle als zweiter Direktor des Schlachthofs von Dombergen an.  Einigen Leuten passt das gar nicht; der junge Nel van der Kalk, Tochter des Stadtrats, findet den neuen Tierarzt sehr sympathisch, zumal sie gleich bei der Ankunft beobachten kann, wie er sich für einen angefahrenen Hund einsetzt.  Dr. Vlimmen lebt in Scheidung, seine verwitwete Schwester Truus führt ihm den Haushalt.  In dem Anwalt Fritz Dacka hart er einen guten Freund, dessen Hilfe er zu schätzen weiss.  Umgekehrt macht er sich den Sta