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1688 - L'AMOUR
Spielfilm, 2003, Farbe, 128 Min.
Regie: Philip Gröning. Mit Sabine Timoteo, Florian Stetter, Michael
Schech.
In einer eiskalten Berliner Weihnnachtsnacht verliebt sich der junge
Hilfsarbeiter David in die Prostituierte Marie. Schon nach wenigen Tagen
beschließen di beiden, alle Bindungen hinter sich zu lassen: Sylvester brechen
sie mit Maries Auto auf Richtung Western quer durch Deutschland mit dem Ziel
Atlantikküste. Auf ihrem Trip verschwenden sie keine Gedanken an die
Schwierigkeiten, die ihre junge, wilde Liebe bedrohen - doch die Realität holt
sie unterwegs mit aller Härte ein und stellt ihr Glück auf eine schwere Probe...
Der Film erhielt mehrere Preise, darunter den Max-Ophüls-Preis für
Florian Stetter als bester Nachwuchsdarsteller.
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1064 - L'AUBERGE ESPANOLE
Spielfilm,
Frankreich, 2004, Farbe, 117 Min.
Regie: Cedric Klapisch. Mit Audrey Tautou, Romani Duris, Judith
Godreche, Cecile de France.
Ein Film wie Ferien: vergnüglich-entspannte Studentenkomödie mit unwiderstehlich meditarranem Charme.
Xavier, 25jähriger Wirtschafts-Student aus Paris, landet nach
tränenreichem Abschied von Dauerfreundin Martine in der sommerlichen Metropole
Barcelona, um hier dank europäischem Austausch-Programm Erasmus sein letztes
Studienjahr zu absolvieren - und Spanisch zu lernen.
Was gar nicht so einfach ist, wo doch die Mitbewohner seiner neuen,
buntgemischten, gesamteuropäischen WG aus Italien, England, Dänemark, Belgien,
Deutschland und Spanien kommen. Sie alle verfolgen das gleiche Ziel: feiern,
leben lieben - ach ja, und studieren. Von der mediterranen Sonne aufgetaut,
lässt sich der sonst so kühle Xavier von seiner lesbischen Kommilitonin
Isabelle Verführungstricks beibringen, um sie sogleich an der schüchternen
Anne Sophie zu testen. Und das, obwohl diese mit seinem neuen Bekannten
Jean-Michel verheiratet ist.
Und auch sonst bietet ihm Barcelona jede Menge Ablenkung vom eigentlichen
Studium. Als er schließlich die Heimreise antreten muss, stellt Xavier
schlagartig fest, wie sehr sich seine Prioritäten und die eigenen Lebenspläne
verändert haben. Wie soll seine Zukunft nun aussehen?
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577 - LACHENDE ERBEN
Spielfilm,
1933, S/W, 72 Min.
Regie: Max Ophüls. Mit Heinz Rühmann, Max Adalbert, Ida Wüst, u.a.
Der
alte Weinhändler Bockelmann war schon immer ein grantiger, kauziger Kerl, nie
hat er sich um seine Verwandtschaft geschert, das einizg Wichtige in seinem
Leben war seine Winzerei. und die lief immer bestens. Deshalb war die liebe
Verwandtschaft auch stets bemüht, sich gut zu stellen mit dem reichen Onkelchen,
denn schließlich war ein jeder scharf auf eine satte Erbschaft, sollte der alte
Bockelmann das Zeitliche segnen. Eines Tages ist es dann soweit. Bockelmann
stirbt, und die ganze Sippschaft reist an, um gespannt der Verkündung des
Testaments zu lauschen. Die Empörung ist groß, als sich herausstellt, dass
Bockelmanns Neffe Peter Frank, der erfolgreich und uneigennützig in der Firma
des Onkels arbeitet, als Universalerbe eingesetzt wird. nur eine Bedingung muss
der trinkfeste Lebemann erfüllen: er darf vier Wochen lang keinen Tropfen
Alkohol zu sich nehmen, sonst bekommt er gar nichts. In dieser Klausel sehen die gierigen Verwandten ihre Chance. Kein noch so
verrückter Versuch wird ausgelassen, um Frank doch noch ein Schlückchen
einzutrichtern.
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309 - LADEN, DER (TEIL 1)
Spiefilm, 1996, Farbe, 100 Min.
Regie: Jo Baier. Mit Carmen Maja Antoni, Martin Benrath, Ole Brandmeyer,
Dagmar Manzel.
"Der Laden" erzählt über drei Jahrzehnte die Geschichte der
Bäcker- und Krämerfamilie Matt. Im Mittelpunkt steht der älteste
Sohn Esau Matt, der das Familienleben beobachtet und ironisch kommentiert.
Bosdom in Niederlausitz 1919: Der Krämerladen der Familie Matt
ist Dreh- und Angelpunkt des verschlafenen Dorfes. Hier wächst der
verträumte Esau Matt auf - inmitten der ständigen Querelen zwischen
Onkel Phile, dem Grossvater und den Eltern. Als Onkel Phile dem Kindermädchen
Hanka zu sehr zu Leibe rückt und daraufhin Hankas Affäre mit
Esaus Vater auffliegt, hält Esau nichts mehr zu Hause. Ein glücklicher
Zufall verändert sein Leben.
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310 - LADEN, DER (TEIL 2)
September, Niederlausitz 1927. Die höhere Schule bietet Esau recht
wenig Abwechslung im Leben. Von den Mädchen sieht der inzwischen 17jährige nur die Beine, die am Fenster seiner Kellerwohnung vorbeilaufen. Das ändert
sich schlagartig, als er die begehrte Rechtsanwaltstochter Ilonka kennen-
und liebenlernt. Doch die kapriziöse, junge Berlinerin macht auch
anderen Männern schöne Augen. Als sie allerdings mit dem verhassten
Lehrer Dr. Apfelkorn zu flirten beginnt, ist es um Esaus Beherrschung geschehen.
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311 - LADEN, DER (TEIL 3)
Bossdom, Ende 1945. Der Krieg hat Esau verändert. Und auch sein
Heimatdorf Bossdom, in das er zurückgekehrt ist. Die Zukunft sieht
trüb aus: Die Frau, die er heiraten muss, weil sie ein Kind von ihm
erwartet, liebt er nicht, seine Liebe gehört Christine. Und im Grunde
seines Herzens will er nur eins: Schreiben. Doch plötzlich überschlagen
sich die Ereignisse. Und wieder einmal bringt ein Lehrer eine Wendung in
Esaus Leben, an die er selbst nicht mehr geglaubt hätte.
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1913 - LADY WINDERMERES FÄCHER
Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie: Heinz Hilpert. Mit Lil Dagover, Walter Rilla, Fritz Odemar,
Heinz Saffner.
Mrs. Erlynne, eine einst von der Londoner Gesellschaft
ausgestoßene Mätresse, kehrt nach Jahren aus Amerika zurück - mit dem Wunsch, in
diesen Kreisen wieder Fuß zu fassen. Nach Auftritten auf verschiedenen
Veranstaltungen der höheren Gesellschaft wird Erlynne zum Stadtgespräch. Ihre
Tochter, Lady Margaret Windermere, die in einer glücklichen Ehe mit einem Lord
lebt, erkennt die Mutter jedoch nicht. Erlynne lässtLord Windermere eine
Nachrichrt über ihre Identität zukommen. Der möchte seine Frau mit der
Wahrheit verschonen und so glaubt Lady Windermere, von ihrem Mann betrogen zu
werden. Als es zum Eklat kommt, verzichtet Mrs. Erlynne auf die feine
Gesellschaft, um die Zukunft ihrer Tochter nicht zu zerstören.
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933 - LALE ANDERSEN - DIE STIMME DER LILI MARLEEN
Doku-Film,
2001, Farbe, 90 Min.
Regie: Irene Langemann. Mit Litta Magnus, Björn Michael Wilke, u.a.
Ein Porträt der Schlagersängerin Lale Andersen.
"Vor der Kaserne, vor dem
großen Tor, stand eine Laterne, und steht sie noch davor..." Die
sehnsüchtige Stimme Lale Andersens betörte ab 1941 deutsche Landser per
Frontradio, später wurde die Jahrhundertschnulze "Lili Marleen" sogar
bei den Alliierten zum Hit. 1981 im Kinofilm "Lili Marleen"
hatte Rainer W. Fassbinder die Andersen noch zum Nazi-Groupie verzerrt.
Diese Doku dagegen beruft sich auf Andersens Tagebücher und eigene Recherchen,
um das Bild einer komplexen, aber politisch unverdächtigen Künstlerin zu
zeichnen.
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1321 - LAMORTE
Spielfilm, D/A,
1997, 90 MIn.
Regie: Xaver Schwarzenberger. Mit Senta Berger, Nicole Heesters,
Christiane Hörbiger, Gertraud Jesserer.
Zwölf ehemalige Klassenkameradinnen treffen sich nach 30 Jahren wieder. Es stellt sich heraus, dass die von allen beneidete Iris todkrank ist. Und sie äusset eine seltsame Bitte: Weil sie keine Familie hat, sollen die Freundinnen der Todgeweihten auf dem Weg ins Jenseits beistehen. Die Damen sind einigermaßen schockiert und mit dem Ansinnen völlig überfordert.
Mit schwarzem Humor setzt Regisseur
Schwarzenberger eine Riege brillanter Schauspieldiven ins richtige Licht.
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7b - LÄNGSTE ZAUN, DER
Dokumentarfilm, 1986, S/W, 60 Min.
Buch und Regie: Renate Juszig
Der Film beschreibt eine Reise entlang der deutsch-deutschen Grenze
vor der Wiedervereinigung. Von Bayern bis zur Ostsee, den Zaun entlang,
werden viele Ortschaften besucht und Kontakte mit Einwohnern hergestellt.
Das ergibt viele interessante Kontraste. Deutsche Nachkriegsgeschichte.
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819 - LAND DER VÄTER, LAND DER SÖHNE
Spielfilm,
1989, Farbe, 85 Min.
Regie: Nico Hoffmann. Mit Karl-Heinz von Liebezeit, Eva Kotthaus,
u.a.
Preisgekröntes Drama einer
Spurensuche.
Der 25jährige Journalist und Industriellensohn Thomas Kleinert nimmt den
Zusammenbruch des familieneigenen Unternehmens zum Anlass, die Geschichte dieses
Unternehmens zu recherchieren. Dabei erfährt er erstmals, dass sein vor
15 Jahren verstorbener Vater Selbstmord beging. Bestürzt findet er heraus,
welcher Mittel und Methoden sich der geliebte Vater in der Nazi-Ära bediente,
um seinen maroden Kleinbetrieb erfolgreich zu sanieren...
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206 - LAND DES LÄCHELNS, DAS
Operettenverfilmung, 1996, Farbe, 120 Min.
Regie: Klaus Maria Brandauer.
Eine bekannte Operette von Franz Lehar in einer typischen, deutschen
Stadttheater Aufführung. Ein fetter Prinz aus China verliebt sich
in eine wohlbeleibte Sopranistin aus Wien und nimmt sie mit in die exotische
Heimat. Gemäß der Tradition soll er dort noch mehrere Frauen ehelichen,
was natürlich große Konflikte herbeiführt, die alle singend
erledigt werden. Ich habe das Ende nicht abgewartet.
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1816 - LANGE BEINE, LANGE FINGER
Spielfilm, 1966, Farbe, 85 Min.
Regie: Alfred Vohrer. Mit Senta Berger, Martin Held, Joachim
Fuchsberger, Irene von Meyendorff, Hanns Lothar, Helga Sommerfeld.
Baroness
Doris von Holberg ist der ganze Stolz ihres Herrn Papa. Die junge Dame
sieht nicht nur entzückend aus, sie hat auch so geschickte Finger, dass Vater
und Tochter glänzend von ihren einträglichen Diebeszügen durch Hotels der
Extraklasse leben können. Bei einem Beutezug in einem Luxushotel am Meer
verliebt sich Doris in den charmanten englischen Rechtsanwalt Robert Hammond,
der ihr stürmisch den Hof macht. Papa Holberg sieht das gar nicht gern,
weil er seine fingerfertige Tochter nicht an den jungen Advokaten verlieren
will. Er erzwingt eine überstürzte Abreise, aber das hilft ihm wenig.
Doris verdingt sich als Mannequin bei Modeschöpfer Emilio Gavin, um nach England
zu kommen und landet nach einigen Abenteuern tatsächlich auf dem Landsitz vcon
Lord und Lady Hammond und in den Armen ihres geliebten Roberts. Ihr Vater
gibt indessen nicht auf und verfolgt sie hartnäckig, um sie zurückzuholen und
ihr bedenkliches Talent weiter nutzen zu können. Bei einer noblen Party
greift Doris für ihn erneut zu; ausgerechnet Robert sorgt jedoch dafür, dass sie
ertappt wird und als Angeklagte vor Gericht kommt. So muss der junge
Anwalt beweisen, was er als Verteidiger wert ist...
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645 - LAURIN
Spielfilm,
2000, Farbe, 80 Min.
Regie: Robert Sigl. Mit Dora Szinetar, Károly Eperjes, Hedi Temessy.
"Dort wo kein Tod mehr ist sehen wir uns wieder..."
Deutschland
zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein
idyllischer Hafenort um die Jahrhundertwende: Hier lebt die kleine Laurin mit
ihrer Familie. Doch die Ruhe des Dorfes wird getrübt - Der Tod in Gestalt eines
schwarz gekleideten Mannes geht um. Immer wieder verschwinden kleine Jungs
aus dem Dorf und kehren nie wieder zurück. Laurin wird seitdem von bizarren und
düsteren Visionen geplagt. Als auch noch ihre Mutter mysteriös ums Leben kommt
versucht das Mädchen den Täter zu finden und mit Hilfe ihres zweiten Gesichts
zu entlarven. Eine unsichtbare Macht zwingt sie hinauf zur alten
Schlossruine - hinauf zum schwarzen Mann.
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1852 - LAUSBUBENGESHICHTEN
Spielfilm, 1983, Farbe, 88 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Hansi Kraus, Elisabeth Flickenschild,
Renate Kasche, Michl Lang.
Film nach dem Roman von Ludwig Thoma.
Lausbub Ludwig lehrt die oft recht unerträglichen Erwachsenen ganz schön das
Fürchten. Aber wie anders kann sich schon ein Bub gegen die Verlogenheit,
Heuchelei und Scheinheiligkeit der Erwachsenen durchsetzen. So lässt er's
halt schön laut knallen, Papageien und Lieblingsheilige verschwinden und erfreut
seine Opfer mit weissen Mäusen und Blindschleichen.
Ludwig Thomas eigene Jugenderinnerungen voll schlitzohriger Schadenfreude und
verschmitzter Einfälle sind eine Mordsgaudi für Bayern und Nichtbayern jeden
Alters.
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1222 - LAUTLOS
Spielfilm, 2004, Farbe, 92
Min.
Regie: Mennan Yapo. Mit Joachim Król, Nadja Uhl, Christian Berkel.
Der
Profikiller Viktor begeht den größten Fehler, der in seinem Job möglich ist.
Er verliebt sich. Der schweigsame Todesengel, der seine Aufträge bisher
stets mit eiskalter Präzision erledigt hat, rettet der geheimisvollen Nina das
Leben. Durch die vorsichtige Annäherung der beiden einsamen Seelen gerät
Viktors streng geregeltes Leben aus den Fugen - und er selbst ins Visier des
Profilers Lang, der sich erbarmungslos an seine Fersen heftet. Viktor
weiss nicht, ob er Nina vertrauen und ihr seine wahre Identität offenbaren kann.
Doch er ist bereit, für seine Liebe alles zu riskieren - auch wenn sich die
Schlinge immer enger um ihn zusammenzieht...
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312 - LEA
Spielfilm, 1996, Farbe, 100 Min.
Regie: Ivan Fila. Mit Lenka Vlasakova, Christian Redl, Hanna Schygulla,
Miroslav Donutil.
Lea spricht nicht mehr, seit ihr Vater die Mutter erschlug. Deshalb
verkaufen sie ihre Pflegeeltern kurzerhand an den brutalen Sonderling Strehlow
- einen ehemaligen Fremdenlegionär. Gegen ihren Willen schleppt der
ruppige Strehlow sie nach Deutschland und heiratet sie. Lea hasst Strehlow.
Ihr Unglück scheint besiegelt. Sie flüchtet sich in eine Traumwelt
aus Gedichten und Briefen, die sie an ihre tote Mutter schreibt. Doch nach
und nach passiert das Unglaubliche ...
PAL
1687 - LEBEN DER ANDEREN, DAS
Spielfilm, 2006, Farbe, 132 Min.
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck. Mit Martina Gedeck, Ulrich Mühe,
Sebastian Koch, Ulrich Tukur.
Ost-Berlin, November 1984. Der DDR-Staat
sichert sich seinen Machtanspruch mit einem erbarmunglosen System aus Kontrolle
und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz den linientreuen
Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Gerog Dreyman und
seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland ansetzt, verspricht
er sich davon einen Karriereschub. Womit er nicht gerechnet hat: Das
intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Stasi-Mann.
Das Eintauchen in Das Leben der Anderen - in Liebe,
Literatur, freies Denken und Reden - eröffnet Wiesler eine nie gekannte Welt,
der er sich immer wniger entziehen kann. Ein gefährliches Spiel beginnt...
Der Film erzählt kompromisslos ein Thema aus Deutschland, das so authentisch,
spannend und einfühlsam bisher noch nie inszeniert wurde. Ausgezeichnet mit
sieben deutschen und vier bayerischen Filmpreisen.
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132 - LEBEN DES GALILEI, DAS
Theaterverfilmung, 1962, S/W, 145 Min.
Regie: Eugen Monk. Musik: Hanns Eisler. Mit Ernst Schröder in
der Hauptrolle.
Nach dem bekannten Bühnenstück von Bertolt Brecht (1943 in
Zürich uraufgeführt). Gewissenskonflikt Galileis, der durch seine
Entdeckung, daß die Erde sich um die Sonne dreht, in Konflikt mit der Kirche gerät und unter dem Druck der Inquisition
seine Entdeckung widerruft, weil er
in der Wissenschaft geistigen Genuss, nicht Verantwortung sieht. Während
Galilei sich als Gefangener der Inquisition selbst überlebt, wirkt
seine Lehre in seinen Schülern weiter.
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806 - LEBEN GEHT WEITER, DAS
Doku-Essay
zum Thema Propaganda. 2002, S/W, 86 Min.
Spannender Blick auf die Geschichte der Ufa.
1944 produzierte die Ufa den letzten Propagandafilm der Nazis.
Bezeichnender Titel: "Das Leben geht weiter." Unter dem gleichen
Titel erschien 1993 Hans Christian Blumenbergs Buch über den Werdegang des
inzwischen verschollenen "Werkes." Mit Hilfe von Spielszenen,
Zeitzeugen und Blumenbergs Vorlage beleuchtet die Doku die Entstehuung des Films
und die Rolle der Ufa im Dritten Reich.
NTSC
1012 - LEBEN IM DRITTEN REICH, TEILE I, II,
III.
Dokumentation in drei Teilen über das Leben in Hitlers
Dritten Reich.
Regie: Norbert Westenrieder, 1989, S/W, jeder Teil 45 Min.
Teil
I: Alltag der Volksgenossen
Teil II: Entbehrung an der Heimatfront
Teil III: Überleben im Dritten Reich (Adenauer)
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313 - LEBEN IST EINE BAUSTELLE, DAS
Spielfilm, 1998, Farbe, 110 Min.
Regie: Wolfgang Becker. Mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Ricky
Tomlinson, Richy Müller.
Lebenskünstler Jan steht vor den Trümmern seines Lebens: Er
verliert den Job, seinen Vater und seine Freundin. Da begegnet er der flippigen
Vera. Ist es Liebe oder nur ein Spiel? Schon baut Jan Luftschlösser
- und jede Menge Mist.
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850 - LEBEN IST SCHÖN, DAS
Spielfilm,
Farbe, 120 Min.
Regie: Roberto Bellini
Deutsche Version des italienischen Spielfilms
"La vita e bella".
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1199 - LEBEN WÄRE EINE PRIMA ALTERNATIVE, DAS
Dokumentation, 1992, 30 Min.
Regie: Sabine Zermühl.
Die Schriftstellerin Maxie Wander zog 1958
nach Ost-Berlin und wurde vor allem durch ihr Buch Guten Morgen, du Schöne.
Frauen in der DDR bekannt. Sie starb 1979 an Brustkrebs.
Dieser Bericht bringt auch Interviews mit ihrem Mann.
PAL
1001 - LEBENSZEICHEN
Spielfilm,
Farbe, 87 Min.
Regie: Werner Herzog. Mit Peter Brogie, Wolfgang Reichmann, u.a.
Der
verwundete Soldat Stroszek soll gegen Ende des 2. Weltkriegs auf der
griechischen Insel Kos mit Frau und Kameraden ein Munitionsdepot bewachen.
Doch er ist der Sinnlosigkeit dieser Aufgabe psychisch nicht gewachsen.
Beim Warten auf den Feind in der drückenden Hitze verliert er nach und nach den
Verstand. Seine Halluzinationen werden stärker, der Wahnsinn bricht bei
ihm aus...
Mit diesem Film gelang dem damals 25-jährigen Werner Herzog der Durchbruch.
Sein Filmdebüt wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis (1968) und als
"Bestes Erstlingswerk" bei den Internationelen Filmfestspielen in
Berlin geehrt.
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1846 - LEGENDE PREUSSEN
Spiegel-Dokumentation,
2007, S/W und Farbe, 90 Min.
Regie: Matthias Ziemann.
Kaum ein anderes europäisches Staatswesen hat
Zeitgenossen und Nachgeborene so fasziniert und erschreckt, so angezogen und
abgestoßen wie Preußen. Das Kurfürstentum und spätere Königreich steht für ein
Nebeneinander der Gegensätze; für Miltarismus und Toleranzedikt, für
spartanische Sparsamkeit und verspielte Schlösser, für Reformen, Realpolitik und
Größenwahn. Sein Führungspersonal - vom Soldatenkönig über Friedrich den
Großen bis zum letzten deutsche Kaiser - wurde gefürchtet, idolisiert,
verspottet und verdammt. Preußen galt als Keimzelle des deutschen
Nationalismus, aber auch als Anlaufpunkt für Verfolgte aus allen Winkeln Europas.
Matthias Ziemann zeichnet in Interviews und unter Verwendung seltenen
Archivmaterials die spannendsten Episoden der preussischen Geschichte nach und
untersucht die Nachwirkung der preussischen Tugenden und Untugenden bis in die
Gegenwart.
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128a - LEGENDE VON PAUL UND PAULA, DIE
Spielfilm der DEFA, 1973, S/W, 100 Min.
Regie: Carow. Mit Angelica Domröse und Winfried Glatzeder.
Ein DEFA Film nach einem Drehbuch von Ulrich Plenzdorf. Domröse
spielt eine junge Arbeiterin, die unter der Rücksichtslosigkeit ihrer
Partner und der Umwelt zu leiden hat. Sie versucht, sich zu emanzipieren,
erleidet aber bei der Geburt ihres dritten Kindes den Tod. Dieser Film
machte die Schauspielerin Domröse zu einem Star in der damaligen DDR.
Ihre erotische Ausstrahlung wirkte bahnbrechend in den siebziger Jahren.
Der Film bereitet auch ein Wiedersehen mit Hertha Thiele ("Mädchen
in Uniform") in einer kleinen Rolle.
PAL
1184 - LEICHTE KAVALLERIE
Spielfilm, 1935,
S/W, 92 Min.
Regie: Werner Hochbaum. Mit Marika Rökk, Fritz Kampers, Carl
Hellmer, Oskar Sima.
Rosika ist der Star des Wanderzirkus Cherubini. Der
Clown Rux ist ihr väterlicher Freund, der Direktor Cherubini und der
Stallbursche Ernö sind ihre eifersüchtigen Verehrer. Die Wirren der
Eifersucht bringen es mit sich, dass Ernö den Zirkus verlassen muss, bald
gefolgt von Rux und Rosika. In Budapest erlebt die Revue "Leichte
Kavallerie" ihre Premiere, die Rux eigentlich für den Zirkus geschrieben
hatte: Rosika spielt die Hauptrolle und wird über Nacht ein Star.
Sie findet auch heraus, dass Ernö gar kein Stallknecht ist, sondern ein
Aristokrat namens Géza von Rakos.
Dies ist der erste Marika-Rökk-Film; er wurde unter Mitwirkung des Zirkus Busch
in Berlin und Budapest gedreht.
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126b - LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, DIE
Literaturverfilmung der DEFA, 1976, Farbe, 97 Min.
Regie: Egon Günther. Mit Hans-Jürgen Wolf und Katharina Thalbach.
Die DEFA verfilmte diesen bekannten Briefroman von Goethe (aus dem Jahre
1774). Diese Fernsehproduktion wurde mit einer Rahmenhandlung versehen.
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57a - LEIDENSCHAFTLICHEN, DIE
Filmbiographie, 1982, Farbe, 90 Min.
Regie: Thomas Koerfer. Mit Sunnyi Melles als Lotte und Hanna Zischler
als Albert
Der Film vermischt Goethes Besuch in Wetzlar (1808) mit der Entstehungsgeschichte
zu seinem Werther. Auch Unterhaltungen des alten Dichters mit Napoleon
und Eckermann sind eingeblendet. Um diesem Film zu folgen, muss man die
Lebens- und Literaturgeschichte Goethes kennen, denn die Filmemacher gaben
sich keine große Mühe, Zusammenhänge klarzumachen.
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1671 - LENA UND NICOLINE (Teil 1 von MEINES
VATERS PFERDE)
Spielfilm, 1953,S/W, 94 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Mit Curd Jürgens, Eva Bartok, Martin Benrath.
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Der junge Offizier Jürgen Godeysen
kehrt aus russischer Gefangenschaft zurück - schwer verwundet und seelisch
gebrochen. Die junge Nicoline beginnt, ihm aus dem Tagebuch seines
verstorbenen Vaters Michael vorzulesen. So schafft sie es nach und nach,
Jürgen neuen Lebensmut zu geben.
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994 - LEO UND CLAIRE
Spielfilm, 2003, Farbe, 99 Min.
Regie: Joseph Vilsmaier. Mit Michael Degen, Suzanne von Borsody,
Franziska Petri.
Die lückenlos dokumentierte Geschichte einer Freundschaft
zwischen der jungen, attraktiven Fotografin Irene Scheffler und dem
jüdischen Kaufmann Leo Katzenberger. Hitlers willige Vollstrecker im
Häuserblock sorgen mit geharrlicher Denunziation dafür, dass er
hingerichtet wird und sie ins Zuchthaus kommt. Auch nach dem Krieg findet
sie vor deutschen Gerichten keine Gerechtigkeit.
Eine Geschichte von Mut und Freundschaft, aber auch von Feigheit und Schuld.
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9a - LEONCE UND LENA
Theaterverfilmung, 1975, Farbe, 90 Min.
Nach dem Werk von Georg Büchner
Eine Aufzeichnung der Salzburger Festspiele, 1975, in der Inszenierung
von Johannes Schaaf. Klaus Maria Brandauer als Leonce und Peter Brogle
als Valerio spielen dieses Lustspiel in einem Bühnenbild von Wilfried
Minks. Dieses Lustspiel von Georg Büchner wurde schon 1838 auszugsweise
abgedruckt. Man kann es auch ein romantisches Märchendrama nennen,
dass auch durch die Figur des Narren auf Shakespeare verweist. Zwei
Königskinder sind von ihren Eltern füreinander bestimmt, fliehen
vor der ihnen angekündigten unromantischen Ehe, und finden einander
auf der Flucht.
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496 - LEONCE UND LENA
Theaterverfilmung,
1964, Farbe, 127 Min.
Nach dem Werk von Georg Büchner. Aufführung der Münchener Kammerspiele.
Inhaltsangabe siehe oben.
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215a - LETZTE BAND, DAS
Theaterverfilmung, 1958, S/W, 60 Min.
Eine Aufführung des Schiller Theaters, Berlin. Eingeführt
von Peter Broock. Inszeniert von Samuel Beckett. Mit Martin Held in der
Hauptrolle.
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180 - LETZTE BRÜCKE, DIE
Spielfilm, 1953, S/W, 100 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Maria Schell, Carl Möhner, und
Bernhardt Wicki.
Kinderärztin Helga Reinbeck arbeitet 1943 in Jugoslawien für
das Rote Kreuz. Eines Tages ändert sich ihr Leben schlagartig: Sie
wird von Partisanen entführt und muß ihnen medizinische Betreuung
leisten. Zunächst tut sie es unter Zwang--doch nach und nach erkennt
sie, daß auch diese Männer ihre Unterstützung brauchen
und hochschätzen. Unter Einsatz ihres Lebens versucht sie nun sogar,
zwischen den feindlichen Lagern, Medikamente weiterzuleiten. Der Film wurde
mit sechs internationalen Preisen ausgezeichnet. So erhielt Helmut Käutner
1954 den Bundesfilmpreis für die beste Regie und Maria Schell für
ihre Darstellung der Ärztin 1954 in Cannes den Preis für die
beste Darstellerin.
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1319 - LETZTE CHANCE, DIE
Spielfilm, CH 1945, S/W, 105 Min.
Regie: Leopold Lindtberg. Mit Ewart G. Morrison, John Hoy, Ray
Reagan, Therese Giehse, Luise Rossi.
Kriegs/Antikriegsfilm aus der Schweiz.
Italien 1943: Entflohene Kriegsgefangene führen einen Flüchtlingstreck in
die neutrale Schweiz.
Der Film gewann in Cannes 1946 den Festvalpreis.
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1193 - LETZTE FUßGÄNGER, DER
Spielfilm,
1960, S/W, 90 Min.
Regie: Wilhelm Thiele. Mit Paul Erhardt, Christine Kaufmann, Käthe
Haack, Ernst Waldow.
Nicht nur Autos, auch Busse, Straßenbahnen und
Fahrräder sind dem verträumten Junggesellen Gottlieb Sänger ein Graus.
Deshalb geht er nicht nur jeden Tag zu Fuß zu seiner Arbeit als Archivar der
Illustrierten "Zeitblick", sondern verbringt auch den Urlaub am
liebsten 'per pedes.' Auf seiner Zugreise (ha! erwischt!) in den Schwarzwald
überredet ihn eine ältere Dame, auf ihre 16jährige Enkelin aufzupassen.
Kiki erweist sich als extrem unternehmungslustig und anhänglich. Sie
gabelt zwei Studenten auf, worauf Gottlieb auf seinen Wanderungen nun leider 'zu
viert' ist. Pikanterweise setzt "Zeitblick" dann noch seine
Urlaubsfotos auf das Titelblatt...
PAL
1722 - LETZTE GESCHICHTE VON SCHLOSS
KÖNIGSWALD,DIE
Spielfilm, Farbe,
1988, 86 Min.
Regie: Peter Schamoni. Mit Camilla Horn, Marika Rökk, Dietlinde Turban,
Marianne Hoppe, Heino Ferch, u.a.
Böhmen, 1945. Sieben betagte Blaublüterinnen
wollen ihr Schloss in Böhmen vor der Zerstörung durch die Besatzer retten.
Die Amerikaner nähern sich von Pilsen her, die Russen von Karlsbad. Da
besetzt ein Rest der deutschen Wehrmacht das Schloss, um es zu verteidigen.
Doch die alten Damen wollen nicht verteidigt werden, sondern ihr Schloss retten.
So hecken sie einen verrückten Plan aus, um die Soldaten zum Abzug zu bewegen.
Grandiose Gala alter Bühnen-Diven. Nach der Novelle von Horst Bienek.
DVD2 (Auch unter Nr. 816 (NTSC) im Archiv)
1223 - LETZTE GRENZE, DIE
Dokumentation, Farbe, 60 Min.
Dokumentationen zum Gedächtnis und 100. Geburtstag von Walter
Benjamin.
Interview mit dem spanischen Regisseur Manuel Cusso-Ferrer über seinen Film
"Die letzte Grenze." Walter Benjamin als 'Mensch dazwischen.'
Der Philosoph zwischen Klassik und Moderne. Mit dem Rücken zur Zukunft.
Viele Zitate aus dem unvollendeten "Passagenwerk." Benjamins
Grab zwischen einem katholischen und einem neutralen Friedhof. "Die
Toten gehören niemandem."
PAL
105 - LETZTE MANN, DER
Stummfilm, 1924, S/W, 90 Min.
Regie: F. W. Murnau. Mit Emil Jannings als Hotelportier.
Dies ist einer der berühmtesten deutschen Stummfilme. Karl Freund
"entfesselte" die Kamera, und sie wird zum ersten Mal subjektiv. Die erste
Einstellung, als die Kamera den Lift hinunter und durch die Hotelhalle
fährt, ist weltberühmt. Murnau, Freund und der Drehbuchautor
Carl Mayer gingen alle nach Hollywood in den späten zwanziger Jahren.
Auch Emil Jannings, der allerdings 1930 für den "blauen Engel" zurückkehrte.
Der Film erzählt (ohne Titel) die Geschichte eines Portiers, dem eines
Tages seine geliebte Uniform abgenommen wird, und der sich nun mit einer
neuen Position in der Herrentoilette abfinden muß. Als Satire setzte
Murnau einen versöhnlichen Schluss am Ende. Der ehemalige Portier
wird reich!
NTSC
1661 - LETZTE MANN, DER
Spielfilm
1955, S/W, 100 Min.
Regie: Harald Braun. Mit Romy Schneider, Hans Albers, Rudolf
Forster, Joachim Fuchsberger, Camilla Spira.
Nach dem Tod der Hotelbesitzerin wird Oberkellner Knesebeck (Hans Albers) zum Klomann degradiert... Siehe oben, Film Nr. 105.
Trotz vieler bekannter Stars ein farbloses Remake des
Murnau-Klassikers.
DVD2
1223 - LETZTE PASSAGE, DIE
Dokumentation,
1989, S/W und Farbe, 30 MIn.
Regie: Gerd Roscher.
Dokumentationen zum Gedächtnis von Walter
Benjamin. Betrachtungen zu den letzten Jahren Walter Benjamins mit Hilfe
von Malerei, Photographie und Film. Bemerkungen zur russischen Revolution
und Berichte über das Exil in Paris und die Flucht Benjamins. Texte aus
"Mein Weg über die Pyrenäen" von Lisa Fittko, einer letzten
Wegbegleiterin.
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1388 - LETZTE SCHLACHT, DIE
Doku-Spielfilm, 2004, Farbe, 103 Min.
Regie: Guido Knopp und Hans-Christoph Blumenberg. Mit Tim Bergmann,
Tom Schilling, Florian Lukas.
April 1945: die 2,5 Millionen Mann starke
Rote Armee rüset sich zum Anstrum auf Berlin. Das Ende eines Reiches, das
tausend Jahre überdauern sollte und nach 12 Jahren in einer Orgie von Gewalt und
Feuer unterging, nimmt seinen Lauf. Das Dokudrama zeichnet anhand von
detaillierten Einzelschicksalen die Historie der letzten 13 Tage vom 20. April
bis zum 2. Mai 1945 nach.
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1663 - LETZTE SOMMER, DER
Spielfilm, 1954, S/W, 100 Min.
Regie: Harald Braun. Mit Hardy Krüger, Mathias Wiemann, Liselotte
Pulver, René Deltgen, Brigitte Horney, Nadja Tiller, Claus Biederstaedt.
Ein
fiktiver skandinavischer Staat: Der junge Student Rikola macht sich in den
kleinen Ort mitten im Gebirge auf - angeblich, um dort in der Grube zu arbeiten.
Er will seinen radikalen Arbeiterfreund Gawan treffen, der hier zurückgezogen
lebt, nachdem er wegen eines verbotenen Streiks im Gefängnis gesessen hat.
Rikola ist wild entschlossen, den Präsidenten, der wie jedes Jahr im Sommer
einige Tage Urlaub auf dem dortigen Familienbesitz machen wird, zu ermorden -
mit Gawans Hilfe oder allein. Seit acht Jahren regiert Tolemainen, und
Rikola und Gawan halten ihn für den Erzfeind des Volkes und der Freiheit.
Ausgerechnet Jessica, die hübsche Tochter des Erzfeinds nimmt Rikola von der
Eisenbahnstation bis hoch ins Tal zum Lager der Grubenarbeiter mit. Noch weiss
Rikola nicht, wer diese reizsende, hilfsbereite Jessica ist. Gawan lässt
sich leicht überreden, bei dem Attentat zu helfen: Brückenpfeiler werden agesägt,
über die der Wagen des Präsidenten auf dem Weg zu seiner Sommerresidenz kommen
muss. Doch im letzten Moment verhindert Rikola selbst das Attentat, denn
er entdeckt im letzten Moment seine freundliche Begleitung, die die tödlich
präparierte Brücke überqueren will. Gawan flüchtet, die Brücke bricht
zusammen. Rikola wird als Retter gefeiert, auch wenn ihn Kommissar Berki
einem routinemäßigen Verhör unterzieht. Voller Dankbarkeit lädt der
Präsident seinen vermeintlichen Schutzengel für ein paar Tage auf sein Gut ein.
Rikolas Überraschung ist groß, als er in Jessica die Tochter des Mannes erkennt,
den er umbringen will. Doch je länger er dort zu Besuch ist, desto mehr
lernt er den Präsidenten als einen gütigen Menschen kennen. Die Liebe, die
zwischen ihm und Jessica erwacht, verschärft den Konnflikt. Währenddessen
sitzt Gawan in seinem Versteck, von seiner Schwester Anja mit dem Nötigsten
versorgt, und wartet vertrauensvoll darauf, dass Rikola das Attentat ausführt.
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689 - LETZTE U-BOOT, DAS
Fernsehfilm, 1993, Farbe, 100 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, u.a.
Mit
diesem Film kehrt Frank Beyer (Rottenknechte) noch einmal in die letzten
Tage des zweiten Weltkriegs zurück., in denen sich bereits der nachfolgende
Kalte Krieg vorbereitete. Für Beyer ist im Frühjahr 1945 die neue Blockbildung
schon entschieden, gibt es bereits keine Alternative mehr, obwaltet ein
historischer Determinismus - ein Prozess nimmt seinen Anfang, der bis in
die Gegenwart reicht. Der Film basiert auf realen, historisch belegbaren
Ereignisssen. Es ist eine Koproduktion zwischen Japan, den USA und der BRD.
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1410 - LETZTE WALZER, DER
Spielfilm, 1953, S/W, 90 Min.
Regie: Arthur Maria Rabenalt. Mit Curd Jürgens, O.E. Hasse, Eva
Bartok.
Beim Tanz in Warschau verlieben sich Tirrmeister Sarassow und
Baronesse Opalinska. Doch Revolution, Krieg und die Intrigen des
eifersüchtigen Prinzen Paul zerstören ihr Glück. 1920 ziehen beide nach
Paris. Ohne voneinander zu wissen, singt die Ex-Baronesse im Follies
Bergères, und Sarassow fährt Taxi. Werden sie sich wiedersehen?
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1579 - LETZTE ZEUGE, DER
Spielfilm, 1960, Farbe, 95 Min.
Regie: Wolfgang Staudte. Mit Martin Held, Hanns Lothar, Ellen
Schwiers, Jürgen Goslar, Harald Junhke.
Ingrid Bernhardy und ihr ehemaliger
Freund werden des Mordes an Ingrids unehelichem Kind angeklagt. Beide
kommen in Untersuchungshaft, obwohl sie ihre Unschuld beteuern...
Regisseur Wolfgang Staudte lieferte mit dem Krimi einen spannenden Beitrag zur
1960 geführten Debatte um die Änderung der Strafprozessordnung.
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1914 - LETZTE ZEUGE, DER
Fernsehserie, Farbe, 6 Folgen @45 Min.
Regie: . Mit Ulrich Mühe, Gesine Cukrowski, Jörg
Gudzuhn.
Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmaar ist bei ungeklärten Todesfällen
immer "der letzte Zeuge". Mord, Unfall oder Selbstmord? Zusammen mit
Kommissar Joe Hoffer versucht Kolmaar, diese Frage zu klären.
In der ersten Staffel bekommt er eine neue Kollegin: Dr. Judith Sommer, jung,
attraktiv, ehrgeizig und spröde. Zu den ersten Fällen des neuen Trios gehören
der Tod eines Privatfliegers, eine Mordserie an Prostituierten, ein tödlicher
Unfall im Boxermilieu und ein Krankenhaus mit seltsamen Sterbefällen.
Auch privat geht es in Kolmaars Leben rund: Seine Tochter, seine Ex-Frau und
seine Haushälterin halten ihn auf Trab. Und aus der anfangs schwierigen
Beziehung zu Dr. Sommer entwixckelt sich plötzlich mehr...
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1520 - LETZTE ZUG, DER
Spielfilm,
2007, Farbe, 118 Min.
Regie: Joseph Vilsmaier und Dana Vavrova. Mit Lale Yavas, Sibel
Keilli, Roman Roth.
Holocaust-Drama. Kriegsjahr 1943: Die Nazis wollen
Berlin endgültig "jeudenrein" machen. Mehr als 70.000 Juden wurden bereits
deportiert. Im April rollt vom Bahnhof Grunewald ein Zug mit 688 Juden in
Richtung Auschwitz. Ob jung oder alt, Akademiker, Künstler oder Boxer -
das spielt keine Rolle mehr. Die Hitze, der Hunger und Durst machen die
Fahrt zur Hölle. In ihrer Verzweiflung versuchen einige Insassen zu
fliehen, darunter auch das Ehepaar Henry und Lea Neumann, die junge Ruth
Zilbermann sowie der unerschrockene Albert Rosen. Doch die Zeit drängt und
Auschwitz rückt immer näher...
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768 - LETZTES AUS DER DADAER
Spielfilm
der DEFA, 1990, Farbe, 86 Min.
Regie: Jörg Foth. Mit Steffen Mensching, Hans-Eckardt Wenzel, u.a.
Zwei
Clowns, Meh und Weh, sitzen in einer düsteren Gefängniszelle. Eine Dame
mit Revolver serviert ihnen das Frühstück. Als sie es verspeist haben, brechen
sie auf zu einer kabarettistischen Odyssee durch die DaDaeR. Stationen
sind unter anderem das Rüdersdorfer Zementwerk, in dem Gefangene dem Zement
für den mauerbau produzierten, Industrieruinen, Mülldeponien, eine
Veranstaltung im Kulturhaus, eine Ordensverleihung im Staatsratsgebäude und die
Walpurgisnacht, wo sie sich in die Wiedervereinigungsfeier mischen und
belächelt, beschimpft und schließlich verjagt werden.
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1245 - LEUCHTE ASIEN, DIE
Stummfilm,
D/Ind, 1925/2001, S/W Fassung viragiert.
Regie: Franz Osten, Himansu Rai. Mit Himansu Rai, Seeta Devi, Sarada
Ukil, Rani Bala, Profulla Chandra.
Stummfilmdrama. Der Königssohn Gautama
findet seine Bestimmung: Als armer Prediger entsagt er dem Thron und wird zum
Stifter des Buddhismus...
Der Film zeigt die viragierte (eingefärbte) und neu vertonte Fassung eines
Stummfilmklassikers des zu Unrecht vergessenen Münchener Regisseurs Franz Osten.
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1572 - LEUCHTFEUER
Spielfilm der
DEFA und Schweden, 1954, S/W, 90 Min.
Regie: Wolfgang Staudte. Mit Leonhard Ritter. Horst Naumann,
Waltraud Kramm, Jochen Thomas.
Arme Insulaner lassen ein Schiff voller Kinder
stranden....
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1246 - LEVINS MÜHLE
Spielfilm
der DEFA, 1980, Farbe, 150 Min., Teile 1 und 2.
Regie: Horst Seemann. Mit Erwin Geschonnek, Katja Paryla, Christian
Grashof, u.a.
Film nach dem Roman von Johannes Bobrowski.
Ein Dorf in Westpreussen im 19. Jahrhundert: Polen, Deutsche und Juden leben
friedlich zusammen. Nur der reiche Mühlenbesitzer Johann pfeift auf die
Idylle. Er hasst den Juden Levin, weil er sich erdreistet, in seiner
Bootsmühle ebenfalls Korn zu mahlen. Als er Levins Mühle zerstört,
stellt sich die Justiz auf Johanns Seite. Levin muss fliehen...
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820 - LIANE
Spielfilm
der DEFA, 1987, Farbe, 90 Min.
Regie: Erwin Stranka. Mit Arianne Borbach, Torstan Bauer, u.a.
Liane,
eine 20jährige Elektronikerin stemmt sich gegen den sozialistischen Alltag. Sie
stellt Ansprüche an sich und das Leben. Sie sucht eine Bleibe, um dem
zerrütteten Elternhaus zu entkommen. Dann verliebt sie sich in den
Forschungsstudenten Jürgen. Und obwohl sie mit ihren eigenen
Angelegenheiten völlig ausgelastet ist, mischt sie sich überall ein, wo sie
Ungerechtigkeit sieht, z.B. als ihr Kollege Kalle von anderen Kollegen
angegriffen wird, weil er im Gegensatz zu ihnen fast keinen Ausschuss produziert.
Kalle liebt Liane, doch sie hängt an Jürgen, und sie wird schwanger. Als
Jürgen sie betrügt, bricht sie zusammen. Vielleicht gelingt ihr mit
Kalle ein neuer Anfang.
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589 - LIANE - MÄDCHEN AUS DEM URWALD
Spielfilm,
Farbe, 80 Min.
Mit Marion Michael, Hardy Krüger, Rolf Forster.
Im
Südosten Afrikas entdeckt eine wissenschaftliche Expedition zufällig ein
junges, weisses Mädchen, das von den Eingeborenen als Göttin verehrt wird. Die
Forscher beschließen, das Mädchen mit auf ihr Schiff zu nehmen. Während der
Fahrt nach Hamburg klärt sich allmählich das Rätsel der Herkunft des
Mädchens: Bei Kriegsausbruch fuhr Liane mit ihren Eltern von Indien nach
Deustchland, als das Schiff sank und alle Passagiere mit in die Tiefe riss. Nur
ein kleines Mädchen, Liane, wurde von den Eingeborenen das Wo-Do Stammes
gerettet und seither von diesen aufgezogen. Lianes einzig lebender Verwandter
ist ihr Großvater, der reiche Hamburger Reeder Amelongen, der von dem Mädchen
zwar auf den ersten Blick sehr angetan ist, aber nach Beweisen sucht, dass Liane
wirklich sen Enkelkind ist. Vor allem der umtriebige Victor, dem der alte
Amelongen die Leitung seiner Geschäfte übertragen hat, warnt immer wieder vor
der vermeintlichen Betrügerin. Als Amerlongen schließlich die Wahrheit erkennt,
überstürzen sich die Ereignisse...
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1867 - LIANE - TOCHTER DES DSCHUNGELS
Spielfilm, 1957,Farbe, 97 Min.
Regie: Hermann Leitner. Mit Marion Michael, Adrian Hoven, Hardy
Krüger.
Thoren, der Fotograf einer Afrika-Expedition, fällt in die Hände eines
wilden Eingeborenenstammes. Niemand glaubt seine Geschichte, doch bald
darauf wird Liane, gefangen wie ein Tier, ins Lager getragen Nur mit einer
List gelingt es den Weissen, den wütenden Angriff der Wilden abzuwehren, die
ihre Königin Liane befreien wollen. Doch diese bleibt ganz gerne im Lager.
Trifft so doch hier wieder auf Thoren, den Mann, der die gleiche Haut- und
Haarfarbe hat wie sie und der sie so seltsam ansieht...
Anfang der 60er Jahre erinnerten sich die Macher an die Erfolge der beiden
Liane-Filme (Die weisse Sklavin und Das Mädchen aus dem Urwald),
durch die ein junges Mädchen zum deutschen Teeny-Star wurde. Da ihnen ihre
Hauptdarstellerin nicht mehr zur Vefügung stand, (sie hatte sich 1959 bei den
Dreharbeiten zu Bomben auf Monte Carlo schwer verletzt), stellten sie aus
dem vorhandenen Material einen neuen Film zusammen: die LIANE-Essenz. Ein
letztes Mal schwingt sich die fast nackte Marion Michael als weiblicher Tarzan
zivilisationsflüchtig durch die heile Dschungelwelt.
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590 - LIANE - WEISSE SKLAVIN, DIE
Spielfilm,
1956, Farbe, 80 Min.
Regie: Hermann Leitner.
Mit Marion Michael und Adrian Hoven.
Nachdem
Liane enttäuscht von ihrer erbschleichenden Verwandtschaft, die Zivilisation
in Richtung afrikanischen Dschungels verlassen hat, wird sie in ein Abenteuer
verstrickt. Mit ihrem schwarzen Beschützer Tanga und dem Pilot Frank macht sich
das Mädchen aus dem Urwald mit dem Flugzeug auf zu ihrem Freund Thoren, der ein
neues Lager auskundschaften und einrichten soll. Doch sie werden zu einer
Zwischenlandung gezwungen. Der berüchtigte Sklavenhändler Frazer wurde gefasst
und nun soll er seiner Strafe zugeführt werden. Frazer erkennt in Liane
die Millionenerbin und wittert seine Chance. Er überwältigt seine Bewacher und
zwingt Frank zur Notlandung im Dschungel. Von nun an sind sie nicht nur Frazer
ausgeliefert, sondern müssen sich auch gegen Eingeborene und später gegen
räuberische Beduinen durchsetzen. Wird ihnen die Flucht gelingen?
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1856 - LICHT AUF DEM GALGEN, DAS
Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 99 Min.
Regie: Helmut Nitzschke. Mit Erwin Geschonnek, Alexander Lang, Amza
Pelea, Jürgen Holtz.
Nach einer Erzählung von Anna Seghers.
Die zwei Freunde
Debuisson und Sasportas begeistern sich für die Ideen der französischen
Revolution. Was in Frankreich mit der Niederwerfung des Absolutismus
gelang, kann in Jamaika auch möglich werden: die Befreiung der englischen
Sklavenhalterkolonie. Das glaubt die neue Regierung in Frankreich, die
sich ohnehin seit Jahren mit England im Krieg befindet. Sie schickt die
beiden Revolutionäre 1793 auf die karibische Insel. Zusammen mit dem
Matrosen Galloudec versuchen sie nun die zerstrittenen Rebellen für die eigene
Sache zu gewinnen. Nur mit Mühe können sie erste Fortschritte erringen.
Diese sind aber nun in Gefahr: In Frankreich ist die Regierung gestürzt
worden, Napoleon nunmehr als Konsul an der Macht. Debuisson, Enkel eines
Rumfabrikanten, findet ausserdem auf einmal mehr Gefallen am Erbe als am
Aufstand. Plötzlich überstürzen sich die Ereignisse...
"Das Licht auf dem Galgen" - für Anna Seghers ein symbolischer Hoffnungsschimmer
auf die Verbesserung einer unverbesserlichen Gesellschaft. Die brillante
Erzählung der Literaturikone aus dem Jahre 1961 inszenierte der junge Regisseur
Nitzschke 15 Jahre später für die Leinwand. Er schuf einen ergreifenden
Abenteuerfilm und eine spannenden Geschichte über Freundschaft und Revolution.
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986 - LICHTER
Spielfilm, 2004,
Farbe, 101 Min.
Regie: Hans-Christian Schmid. Mit Maria Simon, August Diehl, u.a.
Zwei Länder, zwei Orte, ein Fluss: Zwischen Frankfurt in Deutschland und Slubice in Polen fließt die Oder. Mehr als nur wei Länder trennt sie Wleten voneinander. Viele suchen hier ihr Glück, und viele stoßen dabei an unüberwindliche Grenzen.
Zum Beispiel Ingo, der hilflose Verlierer, der darum kämpft, sein kleines Geschäftvor der Pleite zu bewahren, und dabei fast die Liebe seines Lebens übersieht. Oder Kolja, Anna und Dimitri, der Ukrainer, die für einen Weg in den Westen jeden Preis bezahlen würden; oderder junge Zigarettenschmuggler Andreas, der für eine unerreichbare Liebe zum Verräter wird - Menschen, die hoffen und verzweifeln, stehlen und betrügen, lieben und helfen, und deren Wege sich auf schicksalhafte Weise in Frankfurt an der Oder kreuzen.
Ein preisgekröntes Meisterwerk, mit Maria Simon aus "Good Bye,
Lenin" und August Diehl aus "23."
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1083 - LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK
Spielfilm,
1991, Farbe, 100 Min.
Regie: Rudolf Thome. Mit Geno Lechner, Julian Benedikt, Margarita
Broich, Kyana Kretschmar, Alexander Malkowsky.
Durch die deutsche Vereinigung
wird Zenon Bloch, ein Archäologe aus der ehemaligen DDR, arbeitslos.
Seither kümmert er sich um seine Kinder. Auf einem Berliner Spielplatz begegnet
der verwitwete Vater der Futurologin Elsa Süßeisen und deren kleinen Tochter
Sophie. Für die beiden Alleinerziehenden ist es "Liebe auf den
ersten Blick". Der zurüchhaltende Zenon ist zwar kein einfacher
Kandidat, aber Elsa weiss, was sie will und wie sie es bekommt. Die
Ost-West-Romanze von Rudolf Thome überzeugt durch sensible Alltagsbeobachtungen
und genaue Zeichnung der Figuren.
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541 - LIEBE DEINE NÄCHSTE
Spielfilm,
2000, Farbe, 92 Min.
Regie: Buck. Mit Moritz Bleibtreu, Lea Molnar, Heike Makatsch.
Alles,
was sie will, ist sein Geld. Alles, was er will, ihre Unschuld.
Jeder bekommt, was er verdient, versprochen.
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104 - LIEBE DER JEANNE NEY, DIE
Stummfilm, 1927, S/W, 100 Min.
Regie: G.W. Pabst. Mit: Brigitte Helm, Hertha v. Walther, Fritz Rasp,
u.a.
Geschichte und Melodrama vermischen sich in diesem Film, der frei nach
einem Roman von Ilya Ehrenburg gedreht wurde. Es ist die Geschichte der
Liebe eines französischen Bürgermädchens zu dem Revolutionär
Andrei, einem jungen Russen in Paris. Wie immer bei Pabst, die Kamera-
und Schauspielerführung, nebst der eleganten Schnitttechnik, sind
das Bemerkenswerteste an diesem Film. Brigitte Helm als blinde Gabriele
ist viel überzeugender hier als ihre Maria in "Metropolis."
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750 - LIEBE EINER FRAU, DIE
Spielfilm, 1979, Farbe, 99 Min.
Regie: Costa-Gravas. Mit Romy Schneider, Yves Montand, u.a.
Ein
Mann möchte ein neues Leben beginnen, aber sein Versuch schlägt fehl.
Sie bemerkt, wie entmutigt und erschöpft Michel ist. Doch noch kann er
über seine Vergangenheit nicht sprechen. Langsam nähern sich die beiden
an und beginnen, von ihren Schicksalsschlägen zu erzählen. In ihrer
wachsenden Liebe finden Michel und Lydia Halt und Trost. Um aus ihrer
bisherigen Existenz auszubrechen, beschließen sie, zusammen zu verreisen.
Doch plötzlich ist Lydia verschwunden....
Eine bewegende Liebesgeschichte, einfühlsam inszeniert von Costa-Gravas.
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1386 - LIEBE HAT DAS LETZTE WORT, DIE
Spielfilm, 2005, Farbe, 100 Min.
Regie: Arian Zeller. Mit Günter Maria Halmer, Sabine Vitua, Peter
Fröhlich.
Professor Peter Senden lebt nach dem Tod seiner Frau ausschließlich
für seinen Beruf. Eines Tages tritt der kleine Ricky in sein Leben und
beim Professor ist nichts mehr wie es war. Als Ricky erfährt, dass sein
Vater in Italien einen Unfall hatte, büchst er aus - mit Robert Senden auf den
Fersen. Insgeheim ist Robert Rickys Flucht gar nicht so unrecht, denn sie
bietet ihm die Gelegenheit, seine still verehrte Haushälterin und Rickys
Patentante Maria wieder zu sehen. Maria befindet sich im elterlichen
Weingut im italienischen Friaul, um das Schlimmste anzuwenden - die
Versteigerung des Weingutes wegen finanzieller Probleme. Als der
eifersüchtige Robert Maria die Tour mit dem Bankier Venuti vermasselt und das
Weingut damit verloren scheint, hat er seinen Kredit bei ihr endgültig verspielt.
Da verschwindet auch noch der verstörte Ricky...
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92b - LIEBE IST KÄLTER ALS DER TOD, DIE
Spielfilm, 1969, S/W, 88 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla und Uli Lommel.
Ein Film aus seiner frühen "Gangster-Trilogie." Fassbinder spielt
Franz (nach Franz Biberkopf in Döblins Roman), einen Zuhälter,
der gleichzeitig in die Hure Joanna und den Gangster Bruno verliebt ist.
Bruno wurde vom Syndikat hinter Franz hergeschickt, der sich bisher weigerte,
der Gang beizutreten. Joanna verrät beide Männer der Polizei,
als sie einen Bankraub planten. Bruno wird bei der Schießerei mit der
Polizei getötet, aber Franz und Joanna gelingt es, zu entfliehen.
Trotz des kriminellen Themas hat dieser Film viele humorvolle Momente.
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1081 - LIEBE MUSS VERSTANDEN SEIN
Spielfilm, 1933, S/W, 80 Min.
Regie: Hans Steinhoff. Mit Rose Basony, Georg Alexander, Theo Lingen,
Wolf Albach-Retty, Hilde Hildebrand.
Wie gern hätte die kesse Angestellte Margit Radday einen kleinen Gehaltsvorschuss, aber ihr Chef, der Industrielle Bruno Plaumann hat für derlei Anliegen kein Gehör. In Gedanken ist er schon in Dresden, wo er ein Patent für eine neuartige Fernsteuerung erwerben will. Die Anzahlung dafür soll ausgerechnet Mergit zur Bank bringen. Mit 3000 Mark unterm Arm macht sie sich auf den Weg. Was sie nun mal ist, bleibt sie vor dem Schaufenster eines schicken Modegeschäfts kleben und kommt zu spät zur Bank. Was nun?
Plaumann ist schon weg, fest überzeugt, dass die
Anzahlung geleistet ist und damit einem Vorkaufsrecht nichts mehr im Wege steht.
Margit reist nach Dresden, um ihrem Chef alles zu beichten. In Plaumanns
Hotel angekommen, erfährt sie dass dieser eine Autopanne hat und erst später
eintrifft. Völlig erschöpft schleicht sie sich in ein leer stehendes
Zimmer und schläft sofort ein. Sie hat ein böses Erwachen, als
plötzlich Peter Lambach, der Ingenieur und Erfinder der begehrten Fernsteuerung
vor ihr steht. Es ist nämlich sein Zimmer, in dem Margit sich niederließ...
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1367 - LIEBE NACH NOTEN
Spielfilm,
A, 1945, S/W, 85 Min.
Regie: Géza von Cziffrra. Mit Rudolf Prack, Sonja Ziemann,
Hans Olden, Paul Kemp, Georg Lorenz.
Komponist Frank Ewert ist der Meinung,
dass Frauen an den Herd gehören. Zumindest in seiner Branche hält er das
weibliche Geschlecht fehl am Platze. Als er sich jedoch in die
Orchesterleiterin Anni verliebt, muss er sein Urteil zurüchnehmen. Der
beschwingte Film lief auch schon als "Du bist Musik für mich".
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314 - LIEBE, TANZ UND 1000 SCHLAGER
Spielfilm, 1958, S/W, 90 Min.
Regie: Paul Martin. Mit Caterina Valente, Peter Alexander, Rudolf Platte,
Willy A. Kleinau.
Das Nachwuchstalent Caterina glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche: zusammen mit ihrem Idol Peter Alexander soll sie auf grosse Tournee gehen.
Peter ist jedoch nicht nur als Schlagersänger, sonder auch als Schürzenjäger
bekannt. Das ist der Grund, warum auf Alexander-Tourneen strengstes Frauenverbot
herrscht. Schulmädchenzöpfe, Puffärmel und Faltenrock verwandeln
deshalb die 19jährige Caterina in einen charmanten Backfisch. Als 14jähriges "Wunderkind" hat sie alle Hände voll zu tun, die vielen
Autogrammjägerinnen von Publikumsliebling Peter fernzuhalten.
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1818 - LIEBE UND DIE KÖNIGIN, DIE
Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 105 Min.
Regie: Martin Ackermann. Mit Inge Keller, Renate Blume, Otto Mellis,
Norbert Christian.
Verfilmung nach dem Roman von Victor Hugo.
England 1553: Maria Tudor, die Tochter Heinrichs des Achten, soll mit dem
spanischen Thronfolger verheiratet werden. Doch der Unterhändler Simon
Renard bekommt es zunächst mit dem heimlichen Regenten, ihrem Geliebten Fabiano
zu tun, der das Bett der Königin beherrscht und mit seinen Launen die Politik.
Volk und Adel hassen den fremden Emporkömmling, sind aber machtlos. Im
Bündnis mit ihnen will Renard den Fabiani zu Fall bringen. Als Maria
erfährt, dass ihr Geliebter sie betrügt und belügt, ersinnt sie ein grausames
Spiel aus List, Intrige und Denunziation. Doch die Fäden entgleiten ihr.
Die Königin wird zur Marionette in einem weitaus größeren Machtkampf.
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390a,b - LIEBE UND WEITERE KATASTROPHEN
Fernseherie, 1999, Farbe, 189 Min. (Die letzten 5 Min. fehlen)
Regie: Bernd Fischerauer. Mit Senta Berger, Friedrich von Thun, Susanne
von Borsody, Michael Mendl.
Franziska Ackermann ist eine Witwe mit zwei erwachsenen Söhnen,
David und Bobby, 18 und 19 Jahre alt. Im Nebenhaus zieht der Psychiater
Max Weiss mit seiner Frau Mechthild ein, und bald entstehen Komplikationen:
Max verliebt sich in Franziska; Mechthild verführt David und Bobby
sieht in Max die vermisste Vater-Figur. Alles spielt sich vor dem Hintergrund
einer ziemlich geldgierigen Gesellschaft ab, der das Schicksal der Einzelnen
vollkommen schnuppe ist, es sei denn, man kann finanzielle Vorteile bei
zwischenmenschlichen Beziehungen erlangen.
Wie wird es weitergehen? Und wie löst sich das verzwickte Netz
all dieser Beziehungen? Nach sechs Stunden vor dem Fernseher kann man es
herausfinden, obwohl auf beiden Kassetten die letzten fünf Minuten
fehlen. Aber Senta Berger ist immer noch Klasse.
NTSC
391a,b - LIEBE UND WEITERE KATASTROPHEN
Siehe oben.
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1508 - LIEBE WILL GELERNT SEIN
Spielfilm, Farbe, 88 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit Götz George, Loni von Friedl, Grit
Böttcher.
Kurt Hoffmanns witizge Verfilmung des Erich Kästner Stücks "Zu treuen Händen".
Medizinstudent Hansgeorg befindet sich auf dem besten Weg,
ein naives Muttersöhnchen zu werden. Das zumindest befürchtet seine Mutter
und schickt ihn zu ihrem Bruder, einem echten Frauenkenner, der ihrem Sohn bei
seinen ersten "anatomischen Studien" auf die Sprünge helfen soll. "Zu
treuen Händen" übernimmt der Onkel die Ausbildung des ach so unschuldigen
Neffen. Doch Hansgeorg ist alles andere als unerfahren. Als er
seiner Familie seinen zweijährigen Sohn und die dazugehörige Mutter vorstellt,
ist die Überraschung groß.
DVD2 (Auch unter Nr. 497 (NTSC) im Archiv).
1263 - LIEBELEI
Spielfilm, 1933,
S/W, 84 Min.
Regie: Max Ophüls. Mit Gustaf Gründgens, Magda
Schneider, Luise Ullrich, Pual Hörbiger, u.a.
Fritz Lobeneiner, ein junger und charmanter Offizier, möchte sein nervenaufreibendes Verhältnis mit der verheirateten Baronin Eggersdorf beenden. Als er das bildhübsche Wiener Mädchen Christine kennenlernt, festigt sich sein Entschluss. Ein kleines Fest mit Freunden soll die neugeschlossene Bindung besiegeln. Unerwartet erscheint der Gatte der Baronin, der Verdacht geschöpft hat. Die Situation eskaliert, als ein Schlüssel, den er bei seiner Frau gefunden hat, in das Schlüsselloch von Fritz' Haustür passt. Der Baron fordert Revanche: Fritz muss sich mit ihm duellieren. Ein tragisches Ende, nicht nur für Fritz, bahnt sich an.
Das frühe Meisterwerk des damals gerade 30jährigen Filmemachers
Max Ophüls besticht durch die ideale Besetzung der Rollen, eine unglaublich
virtuose Kameraarbeit und ein Minimum an sentimentalen Szenen. Der Film
wurde dadurch zu einer Ausnahmeerscheinung in der deutschen Kinolandschaft der
dreissiger Jahre.
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1348 - LIEBESBRIEFE AUS DEM ENGADIN
Spielfilm, 1938, S/W, 94 Min.
Regie: Luis Trenker. Mit Luis Trenker, Carla Rust, Erika von
Thellmann.
Eigentlich eine geniale Idee! Ein Hotelbesitzer aus dem Engadin verschickt Liebesbriefe an vermögende Damen in aller Welt, unterschrieben von Toni Anewanter, dem äusserst beliebten Bergführer und Skilehrer. Den ahnungslosen Toni bringt der Ansturm der Damen in der neuen Saison schon ein wenig in Verwirrung, zumal alle seltsame Andeutungen machen, die er aber nicht deuten kann. Doch dann fliegt der Schwindel auf. Aber der Dumme ist Toni, denn seine Braut verlässt ihn erzürnt und der vermeintliche Heiratsschwindler wird per Haftbefehl gesucht...
Mitten im Krieg
traute sich Trenker, eine internationale, pazifistische Komödie zu drehen, die
ihr happy end auch noch in London feiert.
DVD2
1813 - LIEBESKARUSSEL, DAS
Spielfilm, 1965, Farbe, 82 Min.
Regie: Axel von Ambesser. Mit Peter Alexander, Anita Ekberg, Curd
Jürgens, Nadja Tiller, Gert Fröbe, Catherine Deneuve, Heinz Rühmann, Johanna von
Koczian.
Sie heissen Sybill, Angela, Dorothea und Lolita. Vier
lebenslustige Frauen und ihre Abenteuer.
Mit den großen Stars der 50er und 60er Jahre.
DVD2
1054 - LIEBESKOMÖDIE
Spielfilm, 1942, S/W, 84 Min.
Regie: Theo Lingen. Mit Theo Lingen, Magda Schneider, Albert
Matterstock, Herta Mayen, Elsa Wagner, u.a.
Obwohl Christel Schönbach eine reizende junge Dame und dazu noch eine
hochbegabte Malerin ist, will sich der ersehnte Erfolg einfach nicht einstellen.
Eines Tages befolgt sie den oft gehörten Rat, sich durch ein paar Schwindeleien nach oben zu mogeln. Sie erzählt ihren alten Schulfreundinnen, dass
sie die Geliebte des berühmten Operettenkomponisten Attilio Paterner sei.
Die kleine Lüge hat weitreichende Folgen. Wie ein Lauffeuer verbreitet
sich das Gerücht, bis auch Paterners Freund und Librettist Paul Steffens von
der vermeintlichen Romanze hört. Zunächst hält er die Geschichte für
Schwindel, doch als er Christel aufsucht, um sie zur Rede zu stellen und bei ihr
ein Porträt Paterners entdeckt, glaubt auch er an die Affäre. Paul
bittet Christel sogar, ihm bei der Korrektur von Paterners jüngster Operette zu
helfen, aber der armen Christel wachsen die Folgen ihrer Schwindelei allmählich
über den Kopf. Eigentlich hat sie sich nämlich in Paul Steffens verliebt,
und zu allem Überfluss tritt plötzlich Paterners Ex-Geliebte Karena auf den
Plan, die ihren Attilio nicht kampflos hergeben möchte...
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1937 - LIEBESLEBEN
TV-Serie,
Farbe, 13 Episoden, je 23 Minuten.
Regie: Tobi Baumann. Mit Kai Lentrodt, Julia Stinshoff, Bettina
Lamprecht, Daniela Preuß.
In dieser TV-Serie beweisen sechs ganz normale
Großstädter, dass ein gewisser Harry Ende der Achtiger Jahre Recht hatte, als er
einer staunenden Sally erzählte, dass Männer und Frauen keine Freunde sein
können. Gut zwanzig Jahre später wissen wir, dass Männer und Frauen nicht
nur keine Freunde sein können, sondern dass sie sich auch noch ständig
gegenseitig im Wege stehen, getreu dem Motto "Mit geht es nicht und ohne auch
nicht." Dabei wollen doch alle im Grunee nur das Eine: Endlich glücklich
sein.
Pärchen, Singles, frischgetrennte und Neuvermählte können sich über die
alltäglichen Schlachten zwischen Mann und Frau um Abwasch, Sex und Eifersucht
amüsieren. Es geht um One-Night-Stands und Langzeitbeziehungen, um erfolgreiche
Flirts und vermasseete Dates, um tiefe Freundschaften und lockere Bindungen.
DVD2
1979 - LIEBESLEBEN
Spielfilm, 2007, Farbe, 109 Min.
Regie: Maria Schrader. Mit Netta Garti, Rade Sherbedgia.
Nach dem Roman von Zeruya Shalev. Bayerischer Fimpreis 2007.
Eigentlich hat Jara
alles: Sie ist glücklich verheiratet, hat beste Aussichten auf eine
Karriere an der Universität, lebt in einer schönen Wohnung und kann sich auf
ihre Familie verlassen, die trotz einiger Schwierigkeiten zusammenhält.
Doch als sie dem viele Jahre älteren Arie begegnet, einen Freund ihres Vaters,
gerät ihre Welt aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden, erotischen
und widersprüchlichen Anziehungskraft. Neugierig und lebenshungrig wirft
sie sich in den Strudel einer Amourfou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz
niederrreisst. Dabei erkennt sie nicht nur, dass ihre Eltern ein
Geheimnis hüten, zu dem Arie der Schlüssel ist, , sondern auch, dass keine Liebe,
kein Mann, allein ihr Leben bestimmen dürfen...
DVD2
621 - LIEBESLUDER
Spielfilm, 2000, Farbe, 87 Min.
Regie: Detlev W. Buck. Mit Anke Engelke, Mavie Hörbiger, u.a.
Eine
Kleinstadt im Sauerland: Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch als
die attraktive Studentin Ina in den Ort kommt, wird die Kleinstadtidylle
kräftig durcheinander gewirbelt. Ina verdreht den Männern hemmungslos den Kopf,
während deren Frauen zunehmend nervöser werden. Auf der Hochzeit des
Bankleiters Nase kommt es dann zum Eklat, als Ina ihren vier Liebhabern
eröffnet, dass sie schwanger sei. Ina will für ihr Schweigen - viel
Geld. Aber die Männer wollen nicht zahlen. Stattdessen beschließen sie Ina
einen Denkzettel zu verpassen. Nachdem ihr Plan misslingt, wird eine groteske
Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die weit reichende Folgen für alle
Beteiligten hat...
DVD 2
71b - LIEBESPREMIERE
Spielfilm, 1943, S/W, 90 Min.
Regie: Arthur Maria Rabenalt. Mit Kirsten Heiberg, Hans Söhnker,
Margot Hielscher und Anderen.
Eine Revue-Diva will Mutter werden, aber nicht in den Stand der Ehe
treten. Warum soll sie ihre Karriere für einen Mann aufgeben? Doch
da dieser Film in den Nazi-Jahren entstanden ist, muss ihr schließlich
der einzige und richtige Weg beigebracht werden. Durch Liebesentzug, natürlich.
Am Ende wieder eine große Revue (Ich bin heut frei, meine Herren!) die
mehr im "art deco" der Warner Brothers angesiedelt ist. Auch sind die Damen
mit ihren Reizen weitaus freigiebiger in diesen letzten Kriegsjahren als
zuvor. Die Soldaten an der Front sollten schließlich wissen, wofür
sie kämpften.
PAL
1718 - LIEBESVÖGEL (Komm, süßer Tod)
Spielfilm, 1969, Farbe, 78 Min.
Regie: Mario Caiano. Mit O.W. Fischer, Christine Kaufmann, Tony
Kendall.
Zwei Paare leben in einem geheiminsvollen Lustschloss ihre sexuellen
Phantasien aus. Aus einem anfänglichen Spiel wird jedoch bitterer Ernst:
Urplötzlich wird eine der beiden Frauen tot aufgefunden...
DVD2
215b - LIEBLING DER GÖTTER
Spielfilm, 1960, S/W, 90 Min.
Regie: Gottfried Reinhardt. Mit Ruth Leuwerick, Peter von Eyk, Hannelore
Schroth, Willi Fritsch, Robert Meyn und Robert Graf.
Der Film spielt im Berlin der frühen dreissiger Jahre und zur Zeit
der Machtergreifung Hitlers. Er erzählt das Schicksal der beliebten
Filmschauspielerin Renate Müller. Leider hat man sich nicht ganz an
die Tatsachen gehalten, denn ihre Verfolgung durch Hitler und Goebbels
war viel schrecklicher, als der Film es schildert. Auch die Unterschiede
zwischen dem sonnigen Geschöpf auf der Leinwand und der gequälten
Frau im Privatleben ist nicht ausgearbeitet. Mit den Kostümen und
Frisuren hat man sich auch keine grosse Mühe gegeben. Kurz: Nichts
stimmt, und es hätte doch ein toller Film werden können. Aber Ruth
ist keine Renate. Siehe zum Vergleich "Allotria" oder "Die englische Heirat."
PAL
534 - LIED DER MATROSEN, DAS
Spielfilm,
1958, S/W, 118 Min.
Regie: Kurt Maetzig and Günter Reisch. Mit Günter Simon, Ulrich Thein, u.a.
Ein DEFA Film über die deutsche Novemberrevolution 1918.
Es
ist Herbst 1917 - die Russische Revolution erschüttert die Grundfesten der
alten Welt. An der Verbrüderung deutscher und russischer Soldaten sind auch der
Maschinist Henne Lobke under der heizer Jens Kasten beteiligt. Sie entwaffnen
ihre Offiziere, um die Versenkung eines russischen Frachters zu verhindern. Nach
Deutschland zurückgekehrt, geht der Kampf weiter. Die Kieler Hafenarbeiter und
Matrosen rufen zum Massenstreik auf, fordern die Absetzung des Kaisers, das Ende
des Krieges. Doch die Admiralität beschließt eine Aktion, mit der die gesame
deutsche Flotte in einer Schlacht gegen die Engländer der Vernichtung
ausgesetzt wird. Die Matrosen wehren sich...
PAL (Auch unter Nr. 499 im Archiv).
139 - LIED DER WÜSTE, DAS
Spielfilm,
1939, S/W, 86 Min.
Regie: Paul Martin. Mit Zarah Leander, Gustav Knuth, u.a.
Hier erscheint Zarah als Sängerin in einem kleinen Städtchen
am Rande der Sahara und lernt einen schwedischen Ingenieur kennen--einen
Idealisten, der mit der Absicht nach Afrika gekommen ist, um den Einheimischen
zu helfen und sie durch Arbeit an der Kupfermine reich zu machen. Das englische
Großkapital, vertreten durch ihren Stiefvater, versucht den Ingenieur
einzukaufen, doch der lässt sich nicht bestechen. Es kommt zum Krieg
zwischen den Beduinen und den Engländern. Der Ingenieur wird gefangengenommen
und soll erschossen werden. Da greift Zarah mit ihrer Stimme ein: sie singt
vor den englischen Truppen und zögert den Tod des Geliebten so lange
hinaus, bis die Rettung durch die Beduinen kommt.
PAL
519 - LIED VON LIEBE UND TOD, EIN
Spielfilm, 2000, Farbe, 108 Min.
Regie: Rolf Schübel. Mit Joachim Król, Stefano Dionisi, Ben Becker, u.a.
Die bewegende Geschichte einer Liebe, die den Tod überdauerte, verfilmte
Regisseur Schübel mit viel Gefühl und einer Prise schwarzem Humor. Durch die
brillante Mischung aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit wirkt sein Werk traurig,
komisch und bitter zugleich nd besticht vor allem durch exzellente
Schauspielerleistungen, hinreissende Bilder und bezaubernden Charme. Eine
aussergewöhnliche Liebesgeschichte!
PAL (Auch unter Nr. 1088 im Archiv)
988- LIEGEN LERNEN
Spielfilm,
2004, Farbe, 88 Min.
Regie: Hendrik Handloegten. Mit Fabian Busch, Susanne Bormann,
Fritzi Haberland, u.a.
Obwohl mittlerweile 32 Jahre alt, hat Helmut immer noch nicht viel in seinem Leben bewegt, was er sich mit den verpassten Chancen der Vergangeheit erklärt - insbesondere der einen großen Liebe, die sich niemals erfüllt hat: Britta. Mit der Entscheidung konfrontiert, ob es endlich weitergehen soll in seinem Leben oder er für immer unfähig bleiben will, sich für die EINE wirklich zu entscheiden, tritt Helmut den Weg zurück in seine Jugend an, zu seiner ersten Liebe: Britta ...und wie es wirklich war.
Die
romantische Komödie "liegen lernen" , nach dem gleichnamigen
Bestseller von Frank Goosen, ist eine Liebeserklärung an die Unentschiedenheit
der Jugend und erzählt mit viel Witz und Ironie die Geschichte von Helmut und
seinen verpassten Chancenim Leben, wie in der Liebe.
DVD2
60a - LILI MARLEEN
Spielfilm, 1980, Farbe, 115 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla in der Titelrolle.
Einer der letzten Filme von Rainer Werner Fassbinder. Der Film soll
angeblich nach den Memoiren von Lale Andersen gedreht worden sein--und
der Entstehung dieses berühmten Liedes aus dem zweiten Weltkrieg.
Die Wahrheit ist, dass Rainer Werner hier ein Gulasch zusammengekocht
hat: ein bisschen Lale Andersen (die erste Interpretin dieses Liedes von
Norbert Schultze), ein bisschen Renate Müller (die einen jüdischen
Geliebten im Ausland besuchte und von Goebbels in den Selbstmord getrieben
wurde) und ein bisschen Leni Riefenstahl (die "apolitische Künstlerin,"
im dritten Reich gefeiert und verehrt und auf Nazi-Feten herum-gereicht). Es hätte ein besserer Film sein können. Aber hier: striktes Melodram
mit Staatsgeheimnissen, Gestapo und Spionen. Und immer wieder: "Vor der
Kaserne!" Goebbels nannte dieses Lied: die Schnulze mit dem Totentanzgeruch.
Sagt der Film. Großer Aufwand: Mel Ferrer, Giancarlo Giannini. Hat was
gekostet.
PAL (Auch unter Nr. 76 in NTSC -Version mim Archiv).
792 - LILLY UNTER DEN LINDEN
Spielfilm,
2002, Farbe, 90 Min.
Regie: Erwin Keusch. Mit Cornelia Grösc, Susanne von Borsody, u.a.
Ein Jahr vor dem Mauerfall: Ein 13jähriges Waisenkind aus Hamburg flieht zu siener Tante nach Jena. "Rüberjemacht", einmal anders herum.
Die
Mauer ist noch da. DDR-Bürgerin Lena darf ihre Schwester Rita im Westen
nicht besuchen, obwohl diese im Sterben liegt. "Das ist nur zu Hochzeiten,
Beerdigungen und zum 60. Geburtstag gestattet", mauert die Grenzbeamtin.
Kurz darauf stirbt Rita an Krebs. Um ihre Tochter Lilly, die nun allein
ist, kümmert sich das Jugendamt. Am Grab ihrer Mutter begegnet Lilly erstmals
ihrer Tante Lena aus Leipzig. Sofort fasst sie den Entschluss: Sie will zu
ihrer Familie und schmuggelt sich von West nach Ost. Flucht in den Westen
ist ein alter Hut. Aus der umgekehrten Konstellation aber macht Regisseur Keusch
ein sympathisches Drama, das mit starken Charakteren und schlauen Beobachtungen
aus dem geteilten Deutschland aufwartet.
PAL
315 - LINA BRAAKE
Spielfilm, 1974, Farbe, 85 Min.
Regie: Bernhard Sinkel. Mit Lina Carstens, Fritz Rasp, Benno Hoffmann.
Obwohl Lina Braake lebenslanges Wohnrecht ihr ihrer gemütlichen
Wohnung hatte, schaffte es die Bank, sie aus der Wohnung hinauszusetzen.
Im Altersheim lernt sie einen entmündigten Bankrotteur kennen, der
sie in die Geheimnisse des Bankgeschäftes einweiht.
Gemeinsam planen sie eine ebenso fürchterliche wie listige Rache
und setzen sie in die Tat um. Es ist nicht zu glauben, wie glücklich
das macht. Zwei alte Leute, beide über 80, behaupten sich und wischen
all denen eins aus, die sie unterkriegen wollen. Ein Film, der dem Zuschauer
jeden Alters einen Riesenspaß bereiten wird.
PAL
19a - LINDENSTRASSE
Fernsehserie, 1986, Farbe 60 Min.
"Herzlich Willkommen" ist der Titel dieses Teils, und erzählt die
Erlebnisse von verschiedenen Hausbewohnern der Lindenstrasse. Hans W. Geissendörfer
ist für diese populäre Sendung verantwortlich.
PAL
666 - LINKSHÄNDIGE FRAU, DIE
Spielfilm,
1978, Farbe, 119 Min.
Regie: Peter Handke. Mit Edith Clever, Bruno Ganz, Bernhard Minetti, u.a.
Ein
Mann kommt von einer Geschäftsreise nach Hause und seine Frau bittet ihn ohne
Grund das Haus zu verlassen, was für sie, den Mann und den Sohn der beiden den
Beginn einer Isolierung bedeutet.
Der Film besitzt keine Handlung im Sinne eines dramatischen Konflikts, sondern
besteht aus einer Reihe von alltäglichen Ereignissen im Leben einer Frau und
ihrem Kind, wodurch ein Gefühl von Zeitlosigkeit unbd Schlichtheit
entsteht, das an die großen japanischen Regisseure erinnert. Der
großartige Kameramann Robby Müller, bekannt vor allem durch seine Arbeit mit
Wim Wenders, zeichnet sich hier aus.
NTSC
785 - LISBON STORY
Spielfilm,
1994, Farbe, 98 Min.
Regie: Wim Wenders. Mit Rüdiger Vogler, Patrick Bauchau. u.a.
Der
Regisseur Friedrich Monroe scheitert bei seinem Versuch, einen stummen
Schwarzweissfilm über Lissabon zu machen und ruft seinen Freund, den
Toningenieur Phillip Winter um Hilfe. Der kommt jedoch zu spät und findet
nur den angefangenen Film vor. Monroe ist verschwunden und Winter,
fasziniert von der Stadt und einer portugiesischen Sängerin, entschließt sich,
auf seinen Freund zu warten und auf eigene Faust die Töne für den Film zu
suchen.... Mit einer Videokamera auf dem Rücken beschreitet Monroe jetzt ganz
andere Wege...
PAL
1964 - LOHENGRIN POPELT
Spielfilm,
1988, S/W. 44 Min.
Regie: Peter Voss. Mit Ernst Schmerschneider, Ingeborg Gämpel, Ruth
Niehaus.
Curt Goetz' vielleicht berühmtestes Theaterstück wurde in der 1963er
Fassung als Das Haus in Montevideo mit Heinz Rühmann und Ruth Leuwerik
bekannt (siehe Nr. 759 im Archiv).
DVD2
67 - LOLA
Spielfilm, 1981, Farbe, 112 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Barbara Sukowa, Armin Müller-Strahl, Mario
Adorf, Rosel Zech und Anderen.
Dieser Film, wie "Maria Braun," knüpft wieder an die Karrieren
einiger Zeitgenossen der fünfziger Jahre an. Die Geschichte der Adenauer-Jahre
1955-58 wird hier durch die Figur einer ehrgeizigen Frau widergespiegelt.
Modell ist die Lola aus dem "blauen Engel," die durch ihr skrupelloses
Verhalten einige Männer ruiniert. Die späten fünfziger Jahre
sind wahrheitsgetreu von Fassbinder nachvollzogen.
PAL
1152 - LOLA MONTEZ
Spielfilm, F/BRD,
1955, Farbe, 110 MIn.
Regie: Max Ophüls. Mit Martine Carol, Adolf Wohlbrück, Will
Quadflieg, Peter Ustoniv, Ivan Desny, Oskar Werner, Werner Finck.
Die
französische Kurtisane Lola Montez brach die Herzen vieler Männer. Unter
ihren Verehrern gefanden sich illustre Figuren wie Ludwig von Bayern und Franz
Liszt. In mosaikhaft zusammengestellten Rückblicken beschrieb Ophüls in
seinem letzten Werk den dramatischen Fall der stolzen, von Skandalen
umwitternden Frau.
PAL
368 - LOLA RENNT
Spielfilm, 1998, Farbe, 77 Min.
Regie: Tom Tykwer. Mit Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup,
Nina Petri, Heino Ferch.
Berlin. Jetzt. LOLA und MANNI sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar.
MANNI jobbt als halbkrimineller Geldkurier für einen Autoschieber.
Doch heute vermasselt er es gründlich. Auf der Flucht vor Fahrscheinkontrolleuren
lässt er die Plastiktüte mir 100.000 Mark in der U-Bahn liegen.
In 20 Minuten will sein Boss das Geld... oder er ist ein toter Mann. MANNI
ist in totaler Panik. Er ruft LOLA an. LOLAS Hirn rast. Nur 20 Minuten,
um 100.000 Mark zu besorgen. Nur 20 Minuten, um MANNIS Leben zu retten.
Da kommt LOLA eine Idee. Und LOLA rennt...
PAL
527 - LOLA UND BILIDIKID
Spielfilm,
1999, Farbe, 91 Min.
Regie: Kutlug Ataman.
Murak ist
17. Er ist Türke, er ist Berliner, er ist schwul. Und hungrig nach dem Leben.
Murak genießt die freizügige Atmosphäre der türkischen Transvestitenbars und
wagt sich immer öfter an die Orte des Tabus. Als er seine geheimen Wünsche
umsetzen will, stößt er auf den Widerstand seines Bruders - und in Gestalt von
Lola auf die furchtbare Geschichte seiner Familie.
Eine tragische wie
hoffnungsvolle Geschichte aus deutsch-türkischem Untergrund und schwuler
Subkultur über die Kraft des Einzelnen, Grenzen zu überschreiten.
PAL
737 - LOTHAR WARNEKE: INTERVIEW MIT DEM
REGISSEUR
"Ein Moralist und
seine Filme". Interview mit Regisseur Lothar Warneke, bekannt für
DDR-Filme wie "Einer trage des andern Last" (1988), Dr. med. Sommer II
(1970), "Addio, Piccola Mia" (1979), und "Unser kurzes Leben"
(1981).
NTSC
767 - LOTS WEIB
Spielfilm
der DEFA, 1965, S/W, 95 Min.
Regie: Egon Günther. Mit Marita Böhme, Günther Simon, u.a.
Nach
aussen hin führen Katrin und Richard Lot mit ihren beiden Kindern ein
verbildliches Familienleben. Doch Katrin vermisst in ihrem Alltag die Liebe und
reicht die Scheidung ein....
Zwei überzeugende Hauptdarsteller und eine sorgfältige Gestaltung machen das
eher frustrierende Thema zu einem interressanten und bewegenden Film.
PAL
427 - LOTTE IN WEIMAR
Spielfilm, 1975, Farbe, 119 Min.
Regie: Egon Günther. Mit Katharina Thalbach, Lilli Palmer, Jutta Hoffmann,
Martin Hellberg.
Nach dem Roman von Thomas Mann. 1816 kommt Charlotte (Kestner) Buff
nach Weimar, um nach 44 Jahren ihre Jugendliebe Goethe wieder zu sehen.
Alles fiebert auf die Begegnung. Das gemeinsame Essen im größeren Kreis
ist geprägt von Goethes Zurückhaltung. Aber Charlotte bekommt von
anderen auch kritisches über Goethe zu hören. Am Ende reist sie mit der
Gewissheit ab, dass dieses Kapitel ihres Lebens endgültig abgeschlossen ist.
PAL
1850 - LUDWIG 1881
Spielfilm,
CH/D 1993, Farbe, 85 Min.
Regie: Donatello Dubini u. Fosco Dubini. Mit Helmut Berger, Max
Tidof, Michael Schiller, Herbert LEiser, Nina Hoger.
Als Bayernkönig Ludwig
II. im Sommer des Jahres 1881 in die Schweiz aufbricht, hat der Großes vor: Er
will dort Schillers "Wilhelm Tell" an Originalschauplätzen in Szene setzen, um
den idealen Kunstgenuss zu feiern. In Hofschauspieler Josef Kainz wähnt
Ludwig einen Gleichgesinnten. Doch Kainz entzieht sich bald dem Mäzen; er
ist das Rezitieren Leid...
Auf der Basis historischer Dokumente haben Donatello und Fosco Dubini dieses
feinnervige, teils schräge Drama komponiert. Helmut Berger, der schon vor
20 Jahren in Viscontis "Ludwig II" als Märchenkönig Furore machte, brilliert
hier als empfindsamer, melancholischer Sonderling.
DVD2
392 - LUDWIG II
Italienischer Spielfilm, 1974, Farbe, 120 Min.
Regie: Luchino Visconti. Mit Romy Schneider, Helmut Berger, Helmut
Griem, Trevor Howard, Sylvana Mangano.
Viscontis berühmter Film über den melancholischen Bayern-König
Ludwig II. Der Film ist Teil seiner deutschen Trilogie, die auch "Tod in
Venedig" und "Götterdämmerung" einschließt. Ein luxuriöses
und kulinarisches Erlebnis.
PAL
1374 - LUFTBRÜCKE, DIE
Spielfilm, 2005, Farbe, 186 Min.
Regie: Dror Zahavi. Mit Heino Ferch, Bettina Zimmermann, Ulrich
Noethen, Ulrich Tukur.
Drei Jahre nach Kriegsende blockieren sowjetische
Truppen alle Zufahrtswege ins zerstörte Berlin. Im Minutentakt landen auf
dem Tempelhofer Flughafen die "Rosinenbomber", um die Versorgung der Stadt
sicherzustellen.
Inmitten dieser dramatischen Situation findet sich die junge Mutter Luise
Kielberg zwischen zwei Männern wieder: zwischen ihrem nach Jahren der
Ungewissheit aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten und traumatisierten
Ehemann, dem Arzt Alex, und dem US-General und Luftbrücken-Strategen Philip
Turner, bei dem Luise als Sekretärin arbeitet. Während die politische Lage
sich zuspitzt und der nahende Winter die Flugmanöver der Piloten immer riskanter
werden lässt, muss sich Luise zwischen Vernunft und Liebe entscheiden.
DVD2
1282 - LUIS TRENKERS BERÜHMTE KURZFILME
Spielfilme, S/W und Farbe, 60-er Jahre, ca. 120 Min.
Regie: Luis Trenker. Musik: Giuseppe Becce.
Florian Trenker, Sohn von Luis, erzählt berufliches und privates über die
Produktion der bekannten Dokumentarfilme seines Vaters aus den fünfziger Jahren.
Alle Filme sind ca. 10-15 Minuten lang und ähneln in ihrer Betrachtung der
Landschaft und der Menschen in diesen Gegenden den Heimatfilmen dieser Jahre. In
einigen Filmen spielt Marianne Hold (die "Diva", nach Florian) die Rolle des
Naturkindes. Dazu auch einige kritische Betrachtungen zu Trenkers "filmischem
Neorealismus" (z.B. im "Verlorenen Sohn", 1931), welches im
offensichtlichen Kontrast zu einer "sanften Verklärung" dieser Kurzfilme steht,
in denen jede Härte des bäurischen Daseins wie wegretouschiert ist.
1. S.O.S. Zinnen Nordwand. Eine Rettung aus Bergnot in den Dolomiten.
2. Kleine Kletterfahrt.
3. An der Dolomiten-Straße. Zwischen Bozen und Cortina.
4. Unser Freund, der Haflinger (das bekannte Bergpferd der Tiroler).
5. Zwei Wege, ein Gipfel.
6. Bergsommer.
7. Die Sphynx von Zermatt: Das Matterhorn.
8. Ski Heil.
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1151 - LULU
Spielfilm, A, 1962, Farbe, in zwei Teilen.
Regie: Peter Zadek. Mit Susanne Lothar, Ulrich Wildgruber, Ulrich
Tukur, Jutta Hoffmann.
Eine Aufführung des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, 1988. Die
Fernsehfassung wurde 1991 bei den Ruhrfestspielen aufgezeichnet.
Nach Frank Wedekind (ursprünglich: "Die Büchse der Pandora", 1892/94, und "Erdgeist", 1895).
Im Atelier des Malers Schwarz treffen sich 1945 Lulu, ihr Mann Goll, Dr. Schöning und dessen Sohn Alwa. Und an Lulu, die den reinen Geschlechtstrieb verkörpert, werden alle Männer, die sich hier zu ihrer Portraitsitzung getroffen haben, scheitern. Zuerst bekommt der alte Medizinalrat Goll einen Herzinfarkt als er Lulu in den Armen des Malers Schwarz überrascht. Dr. Schöning, mit dem sie auch ein leidenschaftliches Verhältnis eingegangen ist, bittet sie, ihre Besuche bei ihm einzustellen, da er andere Heiratspläne hat. Schwarz, der auf diese Weise von dem Verhältnis erfährt, begeht Selbstmord.
Im zweiten Teil leben Dr. Schöning
und Lulu in Paris. Rodrigo, ein Akrobat, hat sich in ihrer Wohnung
versteckt und wird Zeuge von Alwa Schönings sexuellen Anträgen an Lulu.
Auch Dr. Schöning kommt dazu und wird in einem Handgemenge mit seinem Sohn von
Lulu erschossen. Die Gräfin Geschwitz, eine lesbische Verehrerin von
Lulu, ermöglicht Lulu und ihrer Entourage nach London zu fliehen. Und
dort wird Lulu schließlich von Jack the Ripper ermordet.
PAL
1542 - LULU
Theater-Film, 2006,
Farbe, 120 Min.
Regie: Uwe Jansen. Mit Sylvester Groth, Jessica Schwarz, Alexander
Scheer, Dietrich Hollinderbäumer.
Wo sie auftaucht, verenden die Männer wie Fliegen: Börsenhändler Dr.
Schön holt die hübsche Lulu (Jessica Schwarz aus "Der Rote Kakadu) von der
Straße. Zuerst verkuppelt er sie mit dem Staatsanwalt Dr. Goll. Doch
den alten Juristen trifft der Schlag, als er seine junge Frau in sehr
eindeutiger Pose bei dem Maler Schwarz erwischt. Auch der Künstler
verfällt Lulu - und nimmt sich das Leben, als er erfährt, dass seine Göttin auch
ihn betrügt.
Regisseur Uwe Jansen, der schon Bertolt Brechts "Baal" als TV-Theater-Film
inszeniert hatte, bereitet Wedekinds Frauenpsychogramm als blut-, tränen- und
schweissgetriebenen Höllenritt auf. Die Kamera wirbelt zuweilen ein
bisschen manieristisch - aber Hauptdarstellerin Schwarz spielt so verletzlich
und furios, dass sie den Zuschauer gefangen nimmt.
DVD2
1796 - LULU
Spielfilm, A, 1962,
S/W, 95 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit Nadja Tiller, O.E. Hasse, Hildegard Knef,
Mario Adorf, Rudolf Forster, Sieghard Rupp.
Als der reiche Verleger Dr. Schön zum ersten Mal die junge Lulu erblickt, ist er fasziniert. Er nimmt Lulu in seine Obhut, erzieht sie und wird zugleich Vaterfigut und Geliebter. Um sich von Lulus Bann zu lösen, verheiratet er sie mit einem Medizinalrat, der ebenso schnell Lulus Anziehung erliegt und sein Begehren alsbald mit dem Tod bezahlen muss. Lulu wird erneut verheiratet, aber jeder Mann, der ihr begegnet, bezahlt seine ungestüm entfachte Begierde mit dem Leben.
Film mit
erstklassiger Besetzung nach den Dramen "Die Büchse der Pandora" und "Erdgeist"
von Frank Wedekind. Vergleiche mit den anderen "Lulu"-Filmen oben unter Nr. 1151
und Nr. 1542.
DVD2
660 - LUMPAZIVAGABUNDUS
Spielfilm, Österreich, 1936, S/W, 85 Min.
Regie: Geza von Bolvary. Mit Heinz Rühmann, Paul Hörbiger, Hilde Krahl,
u.a.
Die Verfilmung der gleichnamigen
Zauberkomödie von Nestroy erzählt die Geschichte des Verführers Lumpazi-Beelzebub,
der versucht, drei Handwerker vom rechten Weg abzubringen. Drei
Wanderburschen gewinnen dank Fortuna das große Los, teilen den Gewinn und
machen sich auf, ihr Glück zu finden. Schneider Zwirn geht nach Paris, wo
er mit einer Lebedame flugs sein Geld durchbringt. Tischler Leim kehrt zurück
nach Wien und bewahrt seinen Schatz vor der Zwangsheirat. Schuster Knierim
mietet sich eine Herberge und legt sein Geld in Alkohol an. Ein Jahr
später treffen sie sich wieder. ist es Lumpazivagabundus gelungen, einen von
ihnen auf die schiefe Bahn zu bringen? Denn nur dann darf er auf der Erde
weiterwirken.
PAL
575 - LUNA PAPA
Spielfilm,
2000, Farbe, 105 Min.
Regie: Bakhtiar Khudojnazarov. Mit Chulpan Khamatova, Moritz Bleibtreu, u.a.
In einem usbekischen Dorf kümmert sich die 17jährige Mamlakat um ihren verwitweten Vater Safar und ihren Bruder Nasreddin, einen ehemaligen Soldaten, der durch eine Kriegverletzung geistig behindert ist. Als eine Schauspieltruppe in der nahe gelegenen Stadt gastiert, landet Mamlakat in den Armen eines Fremden, der sie verführt, schwängert, und unerkannt verschwindet. Um die Familienehre wieder herzustellen, machen sich Vater, Sohn und Tochter in ihrem klapprigen Auto auf die Suche nach dem Schuldigen. Und auch der kleine Chabibullah, der in jener Nacht empfangen wurde, nimmt mit seiner vorwitzigen Stimme aus dem Bauch von Mamlakat an dem Abenteuer teil.
"Ein
wilder, exotischer und erfrischender Cocktail," schreibt JOY.
DVD -2
757 - LUSTIGE WITWE, DIE
Operetten-Verfilmung,
1993, Farbe, 135 Min.
Regie: Michael Maurer. Mit Elisabeth Kales, Peter Edelmann, u.a.
Hundert
Jahre nachdem Franz Lehár diese Operette in drei Akten geschrieben hat,
verzaubert sie noch immer ihr Publikum.
Die landschaftliche Szenerie des Neusiedler Sees und des malerischen Ortes
Mörbisch war der geeignete Rahmen für die Aufführung bei den Seefestspielen
1993.
Das kleine balkanische Fürstentum steht vor dem finanziellen Ruin:
"Die lustige Witwe" ist mit ihrem gesamten Vermögen nach Paris
umgezogen! Nun gilt es, das Vermögen der lebenslustigen, jungen Frau vor den
Pariser Mitgiftjägern zu retten. Deshalb schickt der verzweifelte Monarch
einen charmanten und gutaussehenden Gardeoffizier in the Metropole Frankreichs,
um die lebenslustige Witwe und ihr Geld zurückzuerobern.
PAL
989 - LUTHER
Spielfilm, 2004,
Farbe, 121 Min.
Regie: Eric Till. Mit Alfred Molina, Joseph Fiennes, Bruno Ganz, Sir
Peter Ustinov, Clair Cox.
Anno 1505: Der junge Martin Luther gerät in ein schreckliches Unwetter
und wird fast vom Blitz erschlagen. Dieses einschneidende Erlebnis
veranlasst ihn, sein Leben in den Dienst Gottes zu stellen. 1510 beginnt
er in Wittenberg mit dem Theologiestudium. Als er im Jahre 1517 aus Protest
gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel seine 95 Thesen an die Tür
der Schlosskirche schlägt, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Vom
Papst exkommunizert und vom Kaiser geächtet, weigert sich der zum Ketzer
erklärte Luther standhaft, seine Thesen zu widerrufen, und erkennt nur die
Bibel als Autorität an.
DVD2
CONTINUE BROWSING THE FILM COLLECTION: