Film Collection

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444 - NACH FÜNF IM URWALD

Spielfilm, 1996, Farbe, 93 Min.
Regie: Hans-Christian Schmid.  Mit Axel Milberg, Franka Potente, u.a.

Als Annas Eltern nach Hause kommen, trauen sie ihren Augen nicht: Die Geburtstagsparty ihrer Tochter ist zur Orgie mutiert. Die Wohnung ist verwüstet und auf dem Boden lümmeln bedröhnte Teenager herum. Ein zu einem Gemüse-Penis zurechtgestutzter Rettich im Kühlschrank bringt das Fass zum Überlaufen. Es kommt zum Krach - und Anna reisst aus. Während Anna das Münchner Nachleben durchstreift, werden die Eltern auf der Suche nach der Tochter von der eigenen, auch nicht gerade braven Jugend eingeholt...
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211b - NACHRICHTEN UND ANDERE SENDUNGEN

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1965 - NACHT AM MONT BLANC

Spielfilm, 1951, S/W, 85 Min.
Regie:  Harald Reinl.  Mir Dagmar Rom, Dietmar Schönherr, Oskar Sima.

Heimat-Krimi. Dietmar Schönherr bekämpft Drogenschmuggler am Montblanc-Massiv.
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1318 - NACHT DES MARDERS, DIE

Spielfilm, 1988, Farbe, 105 Min.
Regie:  Maria Theresia Wagner.  Mit Claus Eberth, Annamirl Biermichler, Nini von Quast, Franz Buchrieser.

Frauendrama aus dem Allgäu.  Die niederbayrische Bäuerin Elisabeth erstickt an der Eintönigkeit ihres Alltags. Ihre seit 23 Jahren  währende gleichförmige Ehe mit Ignaz gibt ihr wenig Zuversicht.  Doch dann verirrt sich ein Fremder auf den Hof....
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170 - NACHT FIEL ÜBER GOTENHAFEN

Spielfilm, 1959, S/W, 94 Min.
Regie: Frank Wisbar. Mit Sonja Ziemann, Brigitte Horney, Mady Rahl.

Dieser Film schildert nach einem wahren Vorfall, wie das deutsche Schiff "Wilhelm Gustloff" im Januar 1945 mit über 6000 Flüchtlingen an Bord nach einem Torpedoangriff sank. Das Schicksal des Schiffes ist eng mit dem von Maria verbunden. Kurz nach der Hochzeit muß Marias Mann in den Krieg ziehen. Getrennt von ihm gibt sie eines Nachts bei einem Fliegerangriff dem Drängen eines Jugendfreundes nach und erwartet schließlich ein Kind von ihm. Beim Rückzug der deutschen Truppen aus Ostpreussen trifft Maria wieder auf ihren Mann und kann sich mit ihm und ihrem Kind auf das Schiff retten... 
Frank Wisbar, der Regisseur ("Fährmann Maria") war erst vor kurzem aus Amerika zurückgekehrt und drehte diesen Film hauptsächlich durch die Augen der Frauen. Da der Film auch in der Mitte des kalten Krieges gedreht worden ist, ist eine gewisse anti-kommunistische (anti-russische) Propaganda nicht zu übersehen. Aber ein Wiedersehen mit der großartigen Brigitte Horney lohnt, sich diesen Streifen anzusehen.
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1267 - NACHT GEHÖRT UNS, DIE

Spielfilm, 1929, S/W, 85 Min.
Regie:  Carl Froehlich.  Mit Hans Albers, Charlotte Ander, Otto Wallburg, Walter Janssen, Ida Wüst.

Albers gibt den Globetrotter Harry Bredow, einen Naturburschen, der die schmucke Rennfahrerin Bettina Bang aus einem Auto befreit, woraus sich eine Liebesgeschichte entwickelt.  Das Aufregende am Film und an Hans Albers war, eine Sprache wie im richtigen Leben zu hören: "Ja, nu' quatsch nicht, halt deinen Mund und hilf mir lieber", sagt Harry zu einem hilfsbereiten Bauern.  Und zu Bettina Bang: "Wie geht's Ihnen, mein Kind, äh, mein Fräulein.  Liebes Fräulein, antworten Sie doch mal! Wo tut's denn weh?  Was soll ich bloß machen, Mensch?"
Und er hat als unbefangener, frecher Kerl, die Tonfilmsprache erfunden... Denn er fühlte, dass es zu den Aufgaben des Tonfilms gehört, die Sprache in die übrige Welt der Laute einzuordnen." Dieser Filmschauspieler, der einst Einbrecher und elegante Schurken spielte, wird plötzlich Deutschlands Filmliebling Nr. 1: die Inkarnation des Märchenprinzen" schreibt Friedrich Kracauer 1946.
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1232 - NACHT SINGT IHRE LIEDER, DIE

Spielfilm, 2003, Farbe, 95 MIn.
Regie:  Romuald Karmakar.  Mit Manfred Zapatka, Marthe Keller, Sebastian Schipper.

Ein junges Paar in der Großstadt.  Er, ein erfolgloser Schriftsteller, liegt auf dem Sofa und liest.  Sie hält das nicht mehr aus.  Am Nachmittag kommen die Schwiegereltern, Baby gucken.  Abends geht sie aus.  Der junge Mann wartet.  Sie kommt zurück - aber nicht alleine.
Entstanden nach dem Stück des norwegischen Dramatikers Jon Fosse entfaltet sich im hochkonzentrierten, äusserst präzisen Spiel der Darsteller eine kaum zu ertragende Spannung, die den schwelenden Konflikt zwischen den beiden Figuren physisch spürbar macht, obgleich Text wie Inszenierung auf psychologisierende Elemente oder dramtatische Effekte verzichten.
"Das andere Gesicht des deutschen Kinos und mit ziemlicher Sicherheit seine künstlerische Zukunft," schreibt Le Monde.
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445 - NACHT VOR DER PREMIERE, DIE

Spielfilm, 1959, Farbe, 98 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Marika Rökk, Theo Lingen, Peer Schmidt, u.a.

Carola Lorm, Revuestar in Südamerika, ist ausser sich, dass ihre Tochter Barbara einen jungen Mann aus dem kühlen Hamburg heiraten will. Als sie dem entflohenen Paar nach Hamburg nachreist, wird sie in eine Intrige von Rauschgiftschmugglern verwickelt. Klar, dass sich zum Schluss alles zum Guten wendet und Carola Lorm hinreichend Gelegenheit hatte, ihre Tanzkünste zu zeigen.  Mit Schlagern aus der Blütezeit des deutschen Unterhaltungsfilms der 50-er und 60-er Jahre.
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529 - NACHTGESTALTEN

Spielfilm, 1998, Farbe, 98 Min.
Regie:  Andreas Dresen.  Mit Meriam Abbas, Dominique Horwitz, u.a.

Drei Paare, die unterschiedlicher nicht sein können, verstricken sich auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück in tragikomische Missgeschicke. Da ist ein Obdachlosenpärchen, das sich einmal eine Nacht in einem Hotelzimmer gönnen will. Ein Bauer aus der Provinz, der auf der Suche nach käuflicher Liebe ist, gerät an eine junge Drogensüchtige. Und ein ausgeraubter Altyuppie nimmt sich mehr oder weniger freiwillig eines Jungen aus Angola an.

Ausgezeichnet mit dem "Silbernen Bär" auf der Berlinale 1999.
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1307 - NACHTS AUF DEN STRAßEN

Spielfilm, 1947, S/W, 90 MIn.
Regie:  Rudolf Jugert.  Mit Hans Albers, Hildegard Knef, Marius Goring, Lucie Mannheim.

Eine Mischung gereizter Spannnung und nicht zu erklärender Schwermut herrscht im Pensionszimmer Schlüters (Hans Albers).  Es scheint, als sei hier der Ausgangspunkt für die im Raum lastende Stimmung, in dem ein Mann von einer Frau (Hildegard Knef) Abschied nimmt.  Auf dem Tisch liegen  eingepackte Brote für die Fahrt.  Liebe und Angst sprechen aus den Augen der Frau - und die Furcht um den Verlust von Sicherheit und Güte. -  Ein Kernproblem des Films.
Nachts auf den Straßen fährt der Fernlastfahrer Schlüter ganz allein.  Er denkt an Anna, seine Frau, an seine Tochter Lieschen, die er kürzlich verheiratet hat, und an Hans Brunnhuber, seinen Schwiegersohn. Da findet Schlüter in der Tasche eines tödlich Verunglückten eine große Summe Geldes.  Zweifel steigen in ihm auf.  Er, der immer ehrlich war, kämpft mit sich selbst.  Abgeben oder behalten? Schließlich behält er es doch: nicht für sich; er will schenken.  Zum Beispiel Anna den lang ersehnten Pelzmantel.  Aber rechte Freude will nicht aufkommen, da er seiner Frau von der Herkunft und Existenz seines plötzlichen Reichtums nie ein Wort wird sagen können.
Und wieder ist Schlüter nachts auf den Straßen.  Er lernt ein junges Mädchen kennen, Inge Hoffmann (Hildegard Knef).  Sie ist so vollkommen anders als seine Anna.  Sie fragt nicht, woher er das Geld hat, sie nimmt.  Endlich kann Schlüter Geld ausgeben.  Er kommt durch das junge Mädchen in kriminelle Gesellschaft, er lernt Kurt Willbrand kennen, einen durch die Kriegereignisse etwas haltlos und süchtig gewordenen Menschen, der jedoch seinen guten Kern noch nicht ganz verloren hat und durch einen großen Coup ins bürgerliche Leben zurückkehren möchte.  Aber das Geschick meint es gut mit Schlüter.  Er findet den richtigen Weg und kehrt zu seiner Frau zurück.
Das Leben liegt wieder klar und sauber vor ihm, und es wird keine "Umleitungen" mehr geben, nachts auf den Straßen.
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2030 - NACHTS IM GRÜNEN KAKADU

Spielfuilm, 1957, S/W, 95 Min.
Regie:  Georg Jacoby.  Mit Marika Rökk, Dieter Borsche, Renate Ewert, Hans Nielsen, Gunnar Möller.

Irene und Hilde Wagner haben die Tanzschule  "Institut für Tanz, Anstand und Enthemmung" ihres Vaters geerbt.  Der Betrieb ist schwer verschuldet  und steht kanpp vor der Pleite.  Da macht Onkel Eduard ein verlockendes Angebot: er überlässt den beiden den verruchten Nachtklub "Grüner Kakadu" , allerdings unter der Bedingung, das Lokal einen Monat lang selbst zu führen.  Für die biedere Irene kommt das vorerst gar nicht in Frage, bis sie eines Abends ihr ungeahntes Talent entfaltet.
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1379 - NACHTS IM PARK

Spielfilm, 2003, Farbe, 87 Min.
Regie:  Uwe Janson.  Mit Pasquale Aleardi, Heike Makatsch, Heino Ferch.

Nach dem tragischen Tod seiner Frau vergräbt sich Herzchirurg Dr. Steffen Hennings immer mehr in die Arbeit.  Doch ein schrecklicher Mord soll sein Schicksal noch einmal verändern.  Alle Hinweise deuten auf ihn.  Weshalb sitzt er nachts im Garten seiner attraktiven Kollegin Dr. Lumis und beobachtet sie?  Ist er vielleicht doch der brutale Frauenmörder, für den ihn die Polizei hält?  Wenn nicht, warum nimmt er dann mitten im Verhör den exzentrischen Polizeipsychologen Rosenblum als Geisel und flieht? 
Gibt es einen Ausweg?  Gibt es Antworten? Rosenbum weiss nicht, ob er seinem "Entführer" die beteuerte Unschuld glauben soll.  Verfolgt von der Polizei und einem bezahlten Killer entwickelt sich zwischen den beiden Männern bald eine Freundschaft - und für Hennings beginnt zugleich der Kampf um die Liebe seiner Kollegin Lumis.  Welche Rolle spielt sie in diesem Drama voller Unwahrheiten und Beschuldigungen?  Und wer ist der Auftraggeber des Killers?
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522 - NACHTS, WENN DER TEUFEL KAM

Spielfilm, 1957, Farbe, 98 Min.
Regie: Robert Siodmak. Mit Klaus Holm, Mario Adorf, Annemarie Thüringer.

Klassiker des deutschen Nachkriegsfilms über einen Massenmörder in Hamburg im Kriegsjahre 1944, der verhaftet, aber nie vor Gericht gestellt wurde.  Mario Adorf begann seine Filmlaufbahn mit diesem Film.
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1754 - NACHTSCHWESTER INGEBORG

Spielfilmn, 1958, S/W, 90 Min.
Regie:  Géza von Cziffra.  Mit Ewald Balser, Claus Biedserstaedt, Camilla Spira, Ilse Steppat, Franziska Kinz.

Die junge Krankenschwester Ingeborg macht aus Liebe einen folgenschweren Fehler: Sie verlässt während ihrer Nachtschicht kurz die Station.  Als ein Patient in dieser Zeit stirbt, scheint Ingeborgs Leben zerstört.
Eine Produktion nach den geheiligten Regeln deutscher "Kittelfilme".  Demgemäß schreitet an der Spitze eines Gefolges von devoten Oberärzten, Assistenzärzten und hübschen Schwestern durch die blitzsauberen Korridore des Krankenhauses ein Chef verehrungswürdigen Formats.  Natürlich ist er Chirurg und als solcher Professor, aber im Privbatleben befleissigt er sich einer angemessenen konservativen Moral, die sein Sohn aber wenig teilt. Aber es gibt ein happy end...
Der Film war ein Kassenschlager in Deutschland.
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905 - NACKT

Spielfilm, 2003, Farbe, 96 Min.
Regie:  Doris Dörrie.  Mit Heike Makatsch, Benno Fürmann, u.a.

Drei befreundete Paare treffen sich am Samstagabend.  Emilia und Felix sind seit kurzem getrennt, worunter beide psychisch und finanziell leiden.  Charlotte und Dylan sind plötzlich reich geworden, ihre Paarbeziehung wird jedoch trotz wachsendem Luxus immer amseliger; einig Annette und Boris sind nach wie vor glücklich verliebt und mit der Ikea-Einrichtung so weit zufrieden.  Die unbeschwerte Fröhlickeit will sich heute nicht mehr so recht einstellen.  Da erzählt Emilia von einer Studie, bei der selbst Paare, die über 20 Jahre zusammen lebten, auf Fotos nicht mal die Hände des anderen identifizieren konnten.  Sie wettet, dass die meisten Männer mit geschlossenen Augen nicht einmal ihre eigene Frau erkennen würden.  Wenn alle so sicher seien, dann könnte man ja eine Wette wagen.  Ein Experiment mit prekären Folgen beginnt...
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328 - NACKT UNTER WÖLFEN

Spielfilm der DEFA, 60er Jahre, S/W, 120 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Erwin Geschonnek, Armin Müller-Stahl und vielen polnischen Schauspielern.

Die Handlung dieses DEFA Films spielt in den letzten Tagen des Krieges im Konzentrationslager Buchenwald. Im Lager sind hauptsächlich politische Gefange, unter ihnen viele Kommunisten, denen es gelungen ist, für die Operation des Lagers selbst verantwortlich zu sein. Jedoch können sie es nicht vermeiden, ein paar Nazi-Häptlinge als Führer vorgesetzt zu bekommen, und zwar von der SS und der Wehrmacht. Die Häftlinge haben ein Lagersystem entwickelt, das es ihnen ermöglicht, Informationen sofort zu vermitteln und sich gleichzeitig gegenseitig zu helfen und sich so über den Stand der Lage an den Fronten zu informieren. Und so gelingt es ihnen auch, trotz Folter und anderer Hindernisse, einen kleinen Jungen zu retten, der in das Lager eingeschmuggelt worden war. Die Amerikaner kommen immer näher und am Ende des Films fliehen die Deutschen und die Insassen laufen der Befreiung entgegen.
NTSC. Auch 328b, NTSC mit Untertiteln.
 

397 - NACKTE MANN AUF DEM SPORTPLATZ, DER

Spielfilm der DEFA, 1974, Farbe, 97 Min.
Regie: Konrad Wolf. Mit Kurt Böwe, Ursula Karusseit, Martin Trettau, Elsa Grube-Deister.

Kemmel ist Bildhauer, ein Künstler, der es sich und anderen nicht leicht macht. Auf die Vierzig zugehend, fragt er sich, was er bisher bedeutendes geschaffen hat. Einige Arbeiten werden von den Leuten nicht angenommen. Sein Relief zum Beispiel, das er für ein Dorf angefertigt hat, verschwindet in einem Abstellraum. Der Arbeiter Hannes, den er als Modell für eine Porträtplastik haben will, zeigt kein Interesse. Dann lässt er sich doch darauf ein. Kemmels Arbeit misslingt, aber die stundenlangen Sitzungen sind für beide ein Gewinn, jeder dringt ein wenig in die Welt des jeweils anderen ein. Kemmel fährt in sein Heimatdorf und bekommt den Auftrag, eine Skulptur für den Sportplatz zu schaffen. Einen Fussballer stellt man sich vor. Was Kemmel schließlich bringt, ist ein Läufer - ein nackter dazu.  Die Leute sind peinlich berührt, ablehnend. Doch die Konfrontation mit dem Werk, der vorsichtig einsetzende Umgang mit ihm, führt sie schließlich dazu, es anzunehmen.
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33b - NAHAUFNAHME: DIE HUSEMANNSTRASSE AM  PRENZLAUER BERG

Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min.

Diese Sendung ist ein im Jahre 1987 gefilmter Bericht über die Renovierung eines alten Berliner Stadtteils. Es ist sozusagen ein Schauprojekt der ehemaligen Ost-Berliner Regierung, diese Strasse aus der Gründerzeit mit grosser Fanfare dem Publikum und der Presse vorzustellen. Planziel: Miljöh!
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28b - NAHAUFNAHME: "FRANCONIA - DIR GEHÖRE ICH"

Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min.

In der Nacht zum ersten Mai treffen sich die Burschenschaften (studentische Verbindungen) in Tübingen. Noch singen sie "Die Gedanken sind frei" --aber im Verlauf des Berichtes merkt man, dass sie soviel Freiheit gar nicht haben. Sie sollen Charakter entwickeln, zu Männern werden. "Freundschaft--Ehre und Treue" sind ihr Motto, und da man sich am besten in "Extremen Situationen" kennenlernt, wird viel getrunken und man muss sich schliesslich auch dem Säbel-Ritual stellen. Erst die vernarbten Wunden im Gesicht zeigen, dass man nun als Mann zu dieser Männerbündelei gehört.
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818 - NANETTE

Spielfilm, 1939, S/W, 90 Min.
Regie:  Erich Engel.  Mit Jenny Jugo, Hans Söhnker, Albrecht Schoenhals, u.a.

Jenny Jugo war in den 30-er Jahren mit ihrem burschikosen Charme ein beliebter Star in Opas Kino. Dies ist eine ihrer schönsten Komödien.  Der erfolgreiche Pariser Autor Alexander Patou ist auf der Suche nach neuem Stoff für seine Bühnenstücke.  Er möchte mal etwas ganz Anderes machen und begibt sich deshalb inkognito in das ihm unbekannte Milieu "einfacher" Leute.  Dort trifft er auf Nanette, ein schlagfertiges Mädchen, das ihm prompt den Kopf verdreht.  Sie wird zur Muse des scheinabr mittellosen Künstlers, merkt aber schnell, dass der Liebste mit ihr ein übles Spiel treibt...
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762 - NANON

Spielfilm, 1938, S/W, 80 Min.
Regie:  Herbert Maisch. Mit Erna Sack, Johannes Heesters, Otto Gebühr, u.a.

Kein Mann in ganz Paris hat es bisher geschafft, die bezaubernde Sängerin Nanon zu küssen.  Unter den galanten Adeligen am Hofe Ludwigs XIV. gilt sie als eine "uneinnehmbare Festung." Hector, ein junger Charmeur, will sie nun bezwingen, doch auch der Marquis Charles d'Aubigné hat es sich vorgenommen, mit einem Trick als erster Mann Nanons Lippen zu küssen.  Er gibt sich als einfacher Tambour aus und gewinnt tatsächlich ihr Herz.  Hector wird unterdessen von der Polizei gesucht, weil er sich mit einem Nebenbuhler duellieren wollte, was unter Androhung der Todesstrafe verboten ist.  Nanon bereitet inzwischen alles für eine Überraschungshochzeit mit ihrem Geliebten Charles vor.  Der ist jedoch alles andere als beglückt von dieser Aussicht auf eine Ehe.  In letzter Sekunde eilt ihm sein Freund Pierre zu Hilfe. Er erzählt, dass Charles wegen unerlaubten Duellierens verhaftet worden sei.  Aber Nanon gibt nicht auf.  Gemeinsam mit dem Schriftsteller Molière macht sie sich auf den Weg zum Königspalast, um ein Gnadengesuch einzureichen.  Da Charles nicht wirklich verhaftet wurde, ergeben sich daraus einige Turbulenzen und Verwicklungen, an deren Ende nicht nur eine Ehe steht, sondern auch Molières neuestes Stück mit dem Titel "Das Leben."
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655 - NANU, SIE ,KENNEN KORFF NOCH NICHT?

Spielfilm, 1938, S/W, 91 Min.
Regie:  Fritz Holl. Mit Heinz Rühmann, Senta Foltin, Viktor Janson, u.a.

Ohne es zu ahnen, schwebt Niels Korff, ein Autor erfolgreicher Kriminalromane, in Lebensgefahr. Ganz zufällig hat er nämlich in sienen Werken die Taten des amerikanischen Verbrecherduos Dufour & Morton haargenau geschildert.  Das passt den beiden natürlich nicht, weswegen sie nach Amsterdam reisen, um den Schriftsteller zum Schweigen zu bringen.
Der menschenscheue Hobbymusiker Korff bereitet sich dann auch gutgläubig auf ein Konzertengagement vor, das ihm von einem Vertrauten der zwei Mordbuben vermittelt wurde und in Wahrheit seine Todesfalle werden sollte. Aber nicht nur auf Korff haben es die Gangster abgesehen. Sie wollen die Gelegenheit nutzen, ein wertvolles Rubensgemälde zu stehlen. Kelly, ein weiterer Handlanger der beiden, nimmt zu diesem Zweck eine Stelle bei dem Besitzer Vermeylen an. Zu allem Unglück wendet sich Vermeylens Tochter Dortje, die Kelly nicht traut, ausgerechnet an Morton, um Hilfe.  Die Lage spitzt sich zu, als die Mordanschläge gegen Korff allesamt wie durch ein Wunder danebengehen.
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1305 - NAPOLA

Spielfilm, 2004, Farbe, 110 Min.
Regie:  Dennis Gansel.  Mit Max Riemelt, Tom Schilling, Michael Schenk, Justus von Dohmann.

Deutschland 1942.  Das Hitler-Regime ist auf dem Höhepunkt seiner politischen und militärischen Macht.  Der 17jährige Friedrich ist ein sehr talentierter Boxer, was ihm die Türen zum Eliteinternat "Napola" (Nationalpolitische Erziehungsanstalt) öffnet.  Friedrich sieht dort die große Chance, sich aus den Klassenschranken zu befreien, und meldet sich in der Schule an.  Zunächst ist er von der Aufbruchstimmung und den dort gebotenen Möglichkeiten hellauf begeistert.  Doch als er den sensiblen Albrecht und dessen ebenso analytische wie pazifistische Denkweise kennen lernt, keimen Zweifel an der Herrlichkeit des Führers und seines Systems auf.
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2128 - NAPOLEON FRITZ

Spielfilm, 2008, Farbe, 180 Min.
Regie:     .  Mit Klaus Löwitsch, Michael Mendl, Ludger Burmann, Udo Schenk.

Friedrich Golz alias Napoleon Fritz leitet seit Jahrzehnten in Hamburg mit straffer Hand sein Unterwelt-Imperium. Napoleon sieht sich selbst als modernen 'Samurai" und war bei der Wahl seiner Waffen nie zimperlich.  Mit nichts hatte Fritz begonnen und jetzt hat er alles - Macht, Geld, eine Reihe treuer Helfer -und einige Feinde.  Seine hübsche Frau lebt getrennt von ihm mit dem 12jährigen Sohn in der Schweiz.  Der "Krieg" flammt erneut auf, als sein größter Kontrahent Basewicz mehrere Anschläge auf Bordelle und Casinos verübt, um Napoleons Position in der Stadt zu schwächen und so den Weg für die Russen-Mafia zu ebnen.  Fritz glaubt wie immer mit den ermittelnden Kriminalbeamten leichtes Spiel zu haben, aber der neue Staatsanwalt Sachs tritt auf den Plan.  Sein starker Gerechtigkeitssinn und Ehrgeiz schlägt schnell in persönlichen Hass um und er plant einen Rachefeldzug gegen Fritz.  Er schafft es ihn und seine rechte Hand Katzki an der Schweizer Grenze verhaften zu lassen.  Was als Katz-und Maus-Spiel beginnt, wächst zum grausamen Krieg aus.
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1964 - NAPOLEON IST AN ALLEM SCHULD

Spielfilm, 1938, S/W, 88 Min.
Regie:  Curt Goetz.  Mit Curt Goetz, Valerie van Martens, Else von Möllendorff, Kirsten Heiberg, Paul Henckels.

Lord Arthur Cavershoot widmet sein Leben mit voller Hingabe seinen Studien über Napoleon Bonaparte. Darüber vernachläsigt er seine Frau, die den adäquaten Namen Josephine trägt.  Als er zu einem Napoleon-Kongress nach Paris reist, erlebt er sein persönliches Waterloo: Aus Mitleid kümmert er sich väterlich um eine junge Tänzerin, was allerdings für Missverständnisse und turbulente Verwicklungen sorgt, aus denen Josephine als klare Siegerin hervorgeht.  Dies ist einer der besten und unterhaltsamsten deutschen Filmkomödien der 30er Jahre. 
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956 - NARREN

Spielfilm, 2003, Farbe, 93 Min.
Regie:  Tom Schreiber.  Mit Christoph Bach, Victoria Deutschmann, Hannelore Lübeck, u.a.

Leidenschaft, Schuld, Liebe und Tod im Karneval: In der Flut trunkener Narren verliert Roman den Halt und seinen Glauben an die große Liebe.
Surreal und absurd wirken auf Roman die Szenen im Karneval.  Narren tauchen hinter Straßenecken auf, kommen bedrohlich schwankend näher.  Der Karnevalsprinz samt Gefolge steht am Rheinufer, redet von Tinitus and Termindruck und schenkt Roman Schokolade.  Sein Chef zwingt ihn zum Du und nennt sich Gerhard.  Hinterlassenschaften in der Kloschüssel sind versteckte Botschaften. Die tote Oma darf sich mit umgehängten Eisbärenfell doch noch den Umzug anschauen.  In dieser fremdartigen Welt droht Roman dem Wahnsinn zu verfallen.  Seine Wahrnehmung beginnt, sich zu verzerren: Alptraum und Wirklichkeit werden für ihn ununterscheidbar: Nur ein Opfer kann ihn retten...
Ein surreales und groteskes Psychodrama vor dem Hintergrund des Ausnahmezustands des Karnevals.  Ein Film in der Tradition großer surrealistischer Meisterwerke.
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1532 - NARREN IM SCHNEE

Spielfilm, 1938, S/W, 75 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Anny Ondra, Paul Klinger, Paul Richter, Karl Stepanek.

In einem Tiroler Bergdorf ist die Skisaison im Gange.  Jeder hat seine eigenen Verrücktheiten, ob oben auf der Hütte, ob im Grand Hotel oder im heruntergekommennen "Berghof".  Dessen Besitzer Sepp will das Hotel verkaufen, sein Sohn Toni möchte es erhalten.  Da taucht Dorothee auf.  Sie bringt den "Berghof" wieder auf die Beine, und Toni verliebt sich in sie.  Ganz plötzlich ist aber die Glücksfee wieder verschwunden.  Es dauert nicht lange, und sie kehrt zurück, nicht ohne ihren Vater, der das Hotel nun endlich wieder zu einem florierenden Haus und den Toni zu seinen Schwiegersohn macht...
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1262 - NASSER ASPHALT

Spielfilm, 1958, S/W, 88 Min.
Regie:  Frank Wisbar.  Mit Horst Buchholz, Martin Held, Maria Perschy, Gert Fröbe, Inge Meysel.

Cesar Boyd schreibt weltweit für über 200 Zeitungen und gilt als internationaler Schlagzeilen-König.  Er handelt mit Nachrichten wie andere mit Kohle oder Stahl.  Sein junger Assistent Bachmann tritt mit seinen Sensationsmeldungen schnell in Boyds Fußstapfen.  Boyd ist mit der Arbeit seines Schülers mehr als zufrieden. Als beide durch die turbulente Ankunft Bettinas, Boyds Schützl;ing, vergessen, einer Pariser Zeitung einen versprochenen Artikel zu schreiben, erfindet Boyd kurzerhand eine Story.  Doch die Geschichte vom "Bunkermenschen in Gdingen" verselbständigt sich und Bachmann erkennt die Wahrheit.  Wer würde ihm diese jetzt noch glauben?  Mit dem Gefühl, von seinem Chef und Mentor verraten zu sein, verlässt er Boyd gemeinsam mit Bettina...
Der Kriminalfilm erhielt 1958 das Filmband in Silber für die beste Musik.  Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: "Wisbars Film ist fesselnd, treffend besetzt und formal überdurchschnittlich".
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1724 - NATHAN DER WEISE

Stummfilm, 1922, S/W, 123 Min.
Regie:  Manfred Noa.  Mit Werner Krauss, Carl de Vogt, Fritz Greiner, Lia Eibenschütz.

Gotthold Ephraim Lessings pazifistisches Drama spielt im Jerusalem des 12. Jahrhunderts zur Zeit der Kreuzzüge, als Christentum, Judentum und Islam unmittelbar aufeinandertrafen.  Der bildgewaltige Ausstattungsfilm musste sich schon während seiner Produktion im Jahre 1922 heftiger Attacken von seiten der Nationalsozialisten erwehren und ist heute völlig vergessen.  Im begleitenden Booklet wird die komplexe Zensurgeschichte des lange verschollenen Films dargestellt.
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2007 -  NATHAN DER WEISE

Bühnenaufführung von den Salzburger Festspielen, 1984, Farbe, 196 Min.
Regie:  Johannes Schaf.  Mit Hans Schulze, Suzanne von Borsody, Peter Roggisch, Sylvester Groth.

Nach dem dramatischen Gedicht von G. E. Lessing (1729-1781).

Inhaltsangabe, siehe oben unter Nr. 1724.
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329 - NAZIS IM AMERIKANISCHEN FILM

a) Confessions of a Nazy-Spy, 1939, S/W, 90 Min.
Regie: Anatole Littvak. Mit Edward G. Robinson, Paul Lukas, George Sanders, Franz Lederer.

b) Mother Night, 1998, Farbe, 120 Min.
Regie: Keith Gorden. Mit Nick Nolte, Sheryl Lee, Alan Arkin, Kirsten Dunst.
Nach dem Roman von Kurt Vonnegut.

c) The Seventh Cross, 1944, S/W, 90 Min.
Regie: Fred Zimmermann. Mit Spencer Tracy, Signe Hasso, Hume Cronyn, Jessica Tandy, Helene Weigel.
Nach dem Roman von Anna Seghers.
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330 - NAZIS UND SPIONE IM AMERIKANISCHEN FILM

a) The Spy who came in from the Cold, 1966, S/W, 120 Min.
Regie: Martin Ritt. Mit Richard Burton, Claire Bloom, Oskar Werner, Sam Wannamaker, Peter van Eyk.
Nach dem Roman von John Le Carré.

b) Passage to Marseilles, 1944, S/W, 90 Min.
Regie: Michale Curtiz. Mit Humphrey Bogart, Claude Reins, Michelle Morgan, Philip Dorn, Peter Lorre.

c) The Adventures of Tatu, 1943, S/W, 90 Min.
Regie: Harold S. Bucquet. Mit Robert Donart, Valerie Hobson, Glynis Johns, Walter Rilla.
NTSC


1116 - 'NE GÜNSTIGE GELEGENHEIT

Spielfilm, 1999, Farbe, 99 Min.
Rewgie:  Gernot Roll.  Mit Armin Rohne, Benno Führmann, Rebecca Immanuel.

Gosbert Klee und Thilo "Abo" Abogast sind alles andere als vom Glück verfolgt: Nichts auf der Tasche, nichts im Kopf, und nichts als Ärger noch dazu! Doch gerade als Gosberts Wohnwagen durch einen Unfall in die Luft geflogen ist und Abo der Gerichtsvollzieher auf die Pelle rückt, scheint das Schicksal den beiden noch einmal eine Chance zu geben: Zufällig fällt ihnen der entführte Multimillinär Lorenz Kellermann in die Hände.  Eine echt günstige Gelegenheit, das Lösegeld einzustreichen - aber da haben noch ein paar andere schwere Jungs die Finger mit im Spiel...
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210 - NEBEN DER ZEIT

Spielfilm, 1993, Farbe, 90 Min.
Regie: Andreas Kleinert. Mit Rosl Zech, Julia Jäger, Sylvester Groth.

Der Film spielt auf und um eine Bahnstation in einer Provinz in Ostdeutschland nach der Wende. Er erzählt die Geschichte einer alleinstehenden Mutter und ihrer zwei erwachsenen Kinder, Sophie und Georg. Eines Tages lernt Sophie einen jungen, russischen Deserteur kennen und hilft ihm, auf einem verlassenen Flugplatz zu überleben. Es dauert nicht lange und sie verlieben sich ineinander. Schließlich bringt sie Sergej nach Hause und kurz darauf ergeben sich Spannungen, die leider zu einem tragischen Ende führen. Ein schöner Film, der lange im Gedächtnis bleibt.
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1636 - "NEGER, NEGER, SCHORNSTEINFEGER!"
           Ein Leben in Deutschland

Spielfilm in zwei Teilen, 2006, Farbe, 178 Min.
Regie:  Jörg Grüner.  Mit Veronika Ferres, Götz Schubert, Jürgen Tarrach, Petra Kelling, u.a.

Film nach dem Bestseller von H.-J. Massaquoi.

Seine Mutter tauft ihn Hans-Jürgen, er wächst auf in einer edlen Villa in Hamburg-Rotherbaum,.  Als der Großvater, liberianischer Generalkonsul, das Land verlässt, muss er mit seiner Mutter in das Arbeiterviertel Barmbeck ziehen.  Soweit eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte - hieße Hans-Jürgen nicht Massaquoi mit Nachnamen, wäre er nicht von dunkler Hautfarbe und hätten nicht die Nazis eben die Macht übernommen.  "Neger, Neger, Schornsteinfeger!" rufen ihm die Kinder auf der Straße hinterher - doch Hans-Jürgen weiss sich mit Hilfe seiner Mutter zu behaupten, gegen alle Vorurteile und ein unmenschliches Regime.
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1235 - NEIGUNGSEHE

Spielfilm, 1944, S/W, 89 MIn.
Regie:  Carl Froehlich. Mit Grethe Weiser, Henny Porten, Gustav Froehlich, u.a.

Frau Wilhelmine Buchholz ist das Wort "Neigungsehe" etwas unheimlich, obwohl sie immer wieder hört, dass das ein neuer moderner Weg zum ehelichen Glück sei.  Auch ihre Tochter Betti scheint diesen Weg beschreiten zu wollen.  Keiner aus der bürgerlichen Gesellschaft gefällt ihr, sie liebt nur den Maler Holle.  Um den Familienfrieden wieder herzustellen, schickt Herr Buchholz Frau und Tochter nach Helgoland.  Doch Wilhelmine muss früher nach Berlin zurück, um dort nach dem Rechten zu sehen, während Holle Betti nachreist.  Auf Helgoland wird heimlich geheiratet.  Plötzlich aber fühlt sich die Jungvermählte überfordert und kehrt an den heimischen Herd zurück.  Dass Betti nun in Holles Atelier den Ehealltag probiert, entgeht der vielbeschäftigten Mutter, bis liebe Freunde das vermeintlich unsittliche Treiben auffliegen lassen...
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1917 -  NETTO

Spielfilm, 2005, Farbe, 86 Min.
Regie:  Robert Thalheim.  Mit Milan Peschel, Sebastian Butz, Stephanie Charlotta Koetz.

Marcel Werner hat immer vie zu sagen - ob als arbeitsloser Experte für Sicherheits-und Stilfragen aller Art oder als sympathischer Träumer und Tresenphilosoph mit dem Hang zu realsozialistischer Country-Musik as der Vor-Wende-Zeit.  Und er ist Vater eines Sohnes, den er so alleine erzieht, dass dieser bei seiner Mutter lebt.  Doch eines Tages steht der Sohn Sebastian vor seiner Tür.  Der Fünfzehnjährige sucht Zuflucht vor familiärer Bevormundung und findet sich selbst plötzlich ind er Rolle des Erziehers wieder - eine unfreiwillig komische Vater-Sohn-Beziehung mit vertauschten Rollen. Während Sebastian seinen Vater über die neue Rechtschreibreform aufklärt und ihn für Vorstellungsgespräche drillt, lamentiert Marcel endlos über richtige Personenschutzstrategien und kocht Ravioli aus der Dose.  Das wiederbelebte Vater-Sohn-Verhältnis wird jedoch auf die harte Probe gestellt, als Sebastian seiner Freundin Nora den neu gebackenen vater vorstellen will...
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234b - NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W., DIE

Theaterverfilmung, 1968, Farbe, 90 Min.
Regie: Eberhard Itzenplitz. Mit Klaus-Dieter Hoffmann als Edgar Wibeau.

Nach dem bekannten Theaterstück von Ulrich Plenzdorf. Der Film erregte großes Aufsehen nach seiner Premiere, von allen Dingen in der DDR, wo er sofort verboten wurde. In Westdeutschland identifizierte sich vor allen Dingen die Jugend mit dem Aussteiger Edgar W., seinen blue Jeans und der Musik. Edgar hat den Briefroman Goethes in einem Klo gefunden und zitiert oft Stellen daraus. Aber anstatt Briefe an seine Freunde zu schreiben, macht er Tonbänder, deren Inhalt seinen geschiedenen Eltern unverständlicht ist. Von seiner ersten Lehrstelle ist er weggelaufen, hat auch das Haus seiner Mutter verlassen und lebt nun in einer alten Laubenkolonie. Eines Tages trifft er die Kindergärtnerin Charlotte und verliebt sich in sie.
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965 - NEUES AUS DER FLORENTINER

DEFA-Spielfilm, 1974, S/W, 90 Min.
Regie:  Klaus Gendries.  Mit Agnes Kraus, Steffi Spira, Edda Dentges.

TV-Komödie.  Wie gehabt hält Mutter Klucke  in ihrem Ostberliner Mietshaus alle Fäden in der Hand.  Diesmal will der energische Hausgeist sogar bestimmen, wer für die uneheliche Tochter von der Untermieterin Brigitte den vater spielen darf.  Frau Hausmeisterin hat bereits einen Kandidaten im Auge:  Wie wär's mit Medizinstudent Klaus? 
Dank des großen Erfolgs von "Florentiner 73" durfte "Mutter Klucke" ein Jahr darauf schon wieder für Zucht und Ordnung sorgen.  Heute wirkt der Wirbel reichlich antiquitiert.
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1476 - NEUES VOM HEXEN

Spielfilm, 1965, S/W, 91 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Mit Heinz Drache, Barbara Rüttig, Eddi Arent, Klaus Kinski.

Nach einem Roman von Edgar Wallace. 

Der plötzliche Tod Lord Curtains, Oberhaupt eines der reichsten Londoner Familien, ist Auftakt einer Reihe rätselhafter Morde:  Nach und nach kommen die Erben des stattlichen Curtain-Vermögens auf mysteriöse Weise ums Leben.  Die Taten tragen immer die unver- kennbare Handschrift des "Hexers" - neben den Toten liegt stets seine Visitenkarte.  Um seine Unschlud zu beweisen, reist der echte "Hexer" Arthur Milton kurzerhand nach London, um den Fall selbst aufzuklären.  Auch Inspektor Wesby - einst auf der Jagd nach Arthur Milton - ist von dessen Unschuld überzeugt und wagt die Zusammenarbeit mit dem einstigen Schwerverbrecher.  Scotland-Yard-Chef Sir John zeigt sich davon zunächst wenig begeistert, bis im Hause Curtain weitere grausame Morde geschehen...
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1186 - NEUNTE TAG, DER

Spielfilm, 2004, Farbe, 93 Min. (plus 58 Min. Bonus).
Regie:  Volker Schlöndorff.  Mit Ulrich Matthes, August Diehl.

Der im KZ Dachau einsitzende Abbé Henri Kremer erhält überraschend neun Tage Hafturlaub, um als Werkzeug der SS seinen Bischof in Luxemburg zur Kollaboration mit den Nazis zu bewegen.  Auge in Auge mit dem Gestapo-Chef von Luxemburg und seinen eiskalt kalkulierten Argumenten kommt Henri in Vesuchung und muss am neunten Tag bekennen, auf welcher Seite er steht...
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1237 - NEUNUNDNEUNZIG EURO FILMS

Spielfilm, 2002, Farbe, 80 Min.
Produktion:  Torsten Neumann.  Mit Alexandra Maria Lara, Richy Müller, Oliver Korritke, u.v.a.

12 deutsche Filmemacher beschränken sich selbst und legen einfach los: Eine Idee haben, etwas erzählen wollen und dies mit Begeisterung und Liebe zum Film umsetzen: Budget jeweils 99 Euro, Aufnahmematerial MiniDV, Laufzeit je 5 Minuten.
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1137 - NIBELUNGEN, DIE 

Spielfilm, 2004, Farbe, 177 Min.
Regie: Uli Edel. Mit Benno Führmann, Kristianna Loken, Alicia Witt, Max von Sydow, Samuel West.

Teil 1:  Der Fluch des Drachen
Teil 2:  Liebe und Verrat

In jahrhundertealter Fluch spinnt ein immer undurchdringlicheres Netz aus Verrat, Täuschung und Gier, das alle in seinen Bann zieht und schließlich die Welt ins Chaos und ein Königreich in tiefe Dunkelheit stürzt.

Aufbauend auf einer der beliebtesten Sagen Europas erzählt der Film die Geschichte von Siegfried dem Drachentöter neu.  Es entstand ein actiongeladenes Fantasy-Abenteuer mit großer Besetzung. Wer hier eine dem Epos genau folgende Filmversion sucht, ist falsch bedient. 
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875 - NIBELUNGEN, DIE, TEIL 1, Siegfrieds Tod

Spielfilm, (Stummfilm), 1923, S/W, 142 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Paul Richter, Margarethe Schön, Hanna Ralph, u.a.

Der erste Teil der Nibelungensage beginnt mir Siegfried, Sohn des Königs von Xanten am Niederrhein.  Er bricht auf um am Hofe der Burgunder in Worms die Liebe Kriemhilds zu gewinnen.  Unterwegs tötet er einen Drachen und badet in seinem Blut.  Zudem bringt Siegfried den Schatz der Nibelungen und die Tarnkappe des Zwergs Alberich in seinen Besitz.  Gunter, Gernot und Giselher, die drei königlichen Brüder, nehmen den Gast freundlich auf.  Als Gegenleistung für die Heirat mit Kriemhild unterstützt Siegfried König Gunther, der um die ferne Königin Brunhild von Island wirbt.  Von der Tarnkappe unsichtbar gemacht, erfüllt Siegfried die Aufgaben, die Brunhild gestellt hat.  In Worms streiten sich später die beiden Königinnen, Kriemhild verrät Brunhild das Geheimnis der Brautwerbung.  Brunhild verleumdet Siegfried, der schließlich von Hagen heimtückisch ermordet wird.  Kriemhild schwört auf Rache.
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876 - NIBELUNGEN, DIE, TEIL 2, Kriemhilds Rache

Spielfilm, (Stummfilm), 1923, S/W, 151 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Paul Richter, Margarethe Schön, Hanna Ralph, u.a.

Im zweiten Teil der Geschichte nimmt Kriemhild die Werbung des Hunnenkönigs Etzel an und wird dessen Frau.  Noch vor ihrer Abreise schafft Hagen den Schatz der Nibelungen beiseite.  Jahre später lädt Etzel auf Kriemhilds Betreiben die drei Burgunderkönige ein, an den Hof zu kommen.  Bei einem großen Gelage überfallen Etzels Männer im Auftrag Kriemhilds die königlichen Gäste.  Hagen ermordet Kriemhilds Kind.  Heftige Kämpfe brechen aus.  Dietrich von Bern übergibt Kriemhild die beiden letzten überlebenden Burgunder, Gunther und Hagen.  Sie lässt ihren Bruder enthaupten und tötet eigenhändig den finsteren Hagen, der ihr nicht verraten will, wo er den Schatz der Nibelungen versteckt hat.  Dietrich von Berns Waffenmeiser Hildebrand tötet daraufhin Kriemhild.  Der brennende Palast stürzt ein; die Trümmer begraben Etzel, der Kriemhilds Leichnam, in seinen Armen hält.
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835 - NIBELUNGEN, DIE.  TEIL I. SIEGFRIED

Spielfilm, Farbe, 85 Min.
Regie:  Harald Reinl.  Mit Uwe Beyer, Maria Marlow, Karin Dor, u.a.

Neuverfilmung des Nibelungenliedes.
Siegfried von Xanten, der Mann der Alberich, dem König der Unterwelt den sagenhaften Nibelungenschatz entreisst, bezwingt den Drachen Fafnir, dessen Blut ihn unverletzt macht.  Siegfried verliebt sich in Kriemhild, die Schwester des Burgunderkönigs Gunther: Doch nur, wenn Siegfried Gunther zur Hochzeit mit Brunhild verhilft, darf er Kriemhild heiraten.  Er erfüllt diese Pflicht, doch die beiden Frauen bringen Verderben über Xanten und Burgund.
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836 - NIBELUNGEN, DIE.  TEIL II. KRIEMHILDS RACHE

Spielfilm, Farbe, 82 Min.
Regie:  Harald Reinl.  Mit Karin Dor, Maria Marlow, Herbert Lom. u.a.

Der zweite Teil der Geschichte.
Kriemhilds Stunde der Rache ist gekommen, als die Burgunder in der Burg König Etzels, der Kriemhild heiratete, eintreffen.  Bewusst schürt Kriemhild den Hass der Hunnen, geschickt stachelt sie die Parteien gegeneinander auf.  Vergeblich versucht Etzel die rasende Kriemhild zu beruhigen, doch die Saat des Hasses ist aufgegangen.  In gnadenlosem Kampf stehen sich die Burgunder und Hunnen gegenüber und vernichten einander.  In Blut und Schrecken versinkt die Spur Burgunds.
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1716 - NICHT ALLE WAREN MÖRDER

Spielfilm, 2006, Farbe, 96 Min.
Regie:  Jo Baier.  Mit Nadja Uhl, Aaron Altaras.

Als Anna Degen beobachtet, wie ihre jüdischen Nachbarn von der SS abtransportiert werden, handelt sie schnell.  Sie flüchtet mit ihrem 11-jährigen Sohn in den Berliner Untergrund.  Es folgt ein Leben in permanenter Angst, aufgespürt und deportiert zu werden.  Hoffnung und Verzweiflung bestimmen die Tage, aus denen Wochen und Jahre werden.  Aber es gibt Menschen, die helfen, die sie verstecken und versorgen.  Freunde und Fremde.  Menschen, die nicht fragen, sondern beherzt handeln.

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit - den Erinnnerungen von Michael Degen.
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1112 - NICHT FISCH, NICHT FLEISCH

TV-Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Mit Ill-Young Kim, Ju Youn Kim, Jürgen Lehmann.

Als Baby aus Korea adoptiert und als Deutscher in der Provinz aufgewachsen, lebt Michael zwei Identitäten.  Seine Freunde akzeptieren ihn, wie er ist.  Doch sein Spiegelbild erinnert Michael immer häufiger daran, dass ein Loch in seiner Biographie klafft wie eine offene Wunde.  Wer bin ich?  Wo liegen meine wurzeln?  Durch die Trennung seiner Adoptiveltern plötzlich auf sich selbst gestellt, flüchtet er zu seinem besten Freund nach Berlin.  Die Begegnung mit der hübschen Jin Hi fordert ihn heraus, eine Entscheidung zu treffen.  Denn auch in der koreanischen Gemeinde ist Michael "nicht Fisch, nicht Fleisch" - als Deutscher ohne Kenntnissse der koreanischen Sprache und Tradition dazu verdammt, ewig zwischen den Kulturen zu leben...
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682 - NICHT VERSÖHNT

Spielfilm, 1965, S/W, 95 Min.
Regie:  Jean-Marie Straub. Mit Henning Harmssen, Ulrich Hopmann, Georg Zander.

"Anstatt den Eindruck hervorrufen zu wollen, er improvisiere, soll der Schauspieler lieber zeigen, was die Wahrheit ist: Er zitiert." Diese Zeilen Bertolt Brechts stellt der Regisseur an den Anfang des Films, seiner eigenwilligen Adaption des Böll-Romans 
Billiard um halbzehn.. Der Neue Deutsche Film kam mit dem Werk 1965 international zu ersten Ehren. Um ihm folgen zu können, sollte man allerdings die literarische Vorlage gelesen haben. es geht darin um drei Generationen der Familie Fähmel, die sich 1956 anschickt, den 80. Geburtstag des Familienoberhaupts Heinrich zu feiern. 1910 war dieser als junger Architekt nach Köln gekommen, baute dort die Abtei Sankt Anton und heiratete eine Notarstochter.  Bei einer Abendgesellschaft verursacht sie einen Skandal, indem sie den Kaiser einen Narren nannte. 20 Jahre später werden Robert - einer ihrer Söhne - und zwei seiner Freunde von einem Lehrer und Mitschülern misshandelt, weil sie Pazifisten sind. Nach einem Attentat auf den Lehrer flieht Robert nach Holland, darf aber bald unter der Bedingung zurückkehren, sich nie mehr politisch zu betätigen und nach dem Studium sofort zum Militär zu gehen. So macht er den Krieg als Spezialist für Sprengungen mit, zuletzt jagt er die Abtei Sankt Anton in die Luft- die Wehrmacht wollte freies Schussfeld auf den Gegner haben. Als Roberts Sohn davon erfährt, nimmt er Abstand von seinem Wunsch, Architekt zu werden. 
Straub stellt Szenen aus Vergangenheit und Gegenwart gleichberechtigt nebeneinander, um die Kontinuität von Unterdrückungsstrukturen in Deutschland zu verdeutlichen. Die wenigen Romanausschnitte, die er überhaupt in Bilder umsetzt, verfremdet er dergestalt, dass er die Darsteller fast ohne Emotionen ihren Text aufsagen lässt.
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1438 - NIKLASHAUSER FART, DIE

Spielfilm, 1970, Farbe, 86 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder.  Mit Hanna Schygulla, Michael König, Rainer Werner Fassbinder.

Am Sonntag, den 24. März 1476, spricht Hans Böhm vor der fränkischen Gemeinde Niklashausen von seiner Offenbarung, bei der ihm die Mutter Gottes erschienen sei.  Er erklärt, das sie ihm aufgetragen habe, dem Volk zu predigen.  Bald wird aus der religiösen Ansprache eine politische, aus christlichen Motiven werden sozial-revolutionäre Konsequenzen gezogen.  Hier und jezt soll das Reich Christi verwiklicht werden und alle Menschen sollen gleichgestellt werden...
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146a,b - NIKOLAIKIRCHE - 1. TEIL und 2. TEIL

Dokumentarfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie: Frank Beyer.

Nach dem Roman von Erich Loest. Es ist die Geschichte einer Leipziger Familie in den unruhigen Jahren von 1987 bis zu den Montagsdemonstrationen im Oktober 1989, die den Untergang der DDR einläuten.
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775 - NIRGENDWO IN AFRIKA

Spielfilm, 2001, Farbe, 135 Min.
Regie:  Caroline Link. Mit Juliane Köhler, Karoline Eckertz, u.a. 

Die jüdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter redlich als Verwalter auf einer Farm arbeitet.  Während Ehefrau Jettel, Tochter aus gutbürgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht ihre einst schüchterne Tochter Regina förmlich auf.
Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darüber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander.  Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten.  Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schätzen gelernt haben, ist es fraglich ob Jettel und Regina ihn zurück nach Deutschland begleiten...

Deutscher Filmpreis 2002 als "Bester Film", "Beste Regie", "Beste Kamera", "Beste Musik", Bester Nebendarsteller". "Oscar" als bester fremdsprachiger Film, 2003.
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1368 - NIRGENDWO IST POENICHEN, 1 - 4 TEIL

Fernsehfilm in vier Teilen, 1980, Farbe.
Regie:  Rainer Wolffhardt.  Mit Ulrike Bliefert, Ingeborh Pasien, Kornelia Bojen.

Filmserie nach dem Buch von Christine Brückner setzt die Serie "Jauche und Levkojen" fort.

1. Teil:   "Wer kein Zuhause hat, kann überall hin," erklärt Maximiliane von Quindt aus Poenichen in Hinterpommern.  Aus einer Kriegswaise des Ersten Weltkriegs ist eine Kriegerwitwe des Zweiten Weltkriegs geworden.  1945 flieht sie hochschwanger mit vier Kindern zu Angehörigen in den Westen...

Teil 2Westdeutschland, 1952.  Es geht aufwärts, auch für die junge Mutter Maximiliane, die aus Pommern geflohen ist.  Sie erbt die Burg ihrer Großtante, muss das Gemäuer wegen hoher Erhaltungskosten aber als Bierlager vermieten.  1956 reist sie mit Kind und Kegel in die USA, ihr Traumland...

Teil 3:  Marburg, Ende der 50er Jahre:  Um über die Runden zu kommen, arbeitet Maximiliane in einem Fischbratsstand.  Als ihre Kinder eines nach dem andern das heimatliche Nest verlassen, lernt sie den wesentlich jüngeren Maler Ossian Schiff kennen und erlebt noch einmal die große Liebe.  Die beiden mieten ein Haus in der Toskana und beschließen, in ländlicher Idylle zu leben...

Teil 4:  Die Kinder haben das Haus verlassen, wieder einmal steht Maximiliane allein im Leben.  Entschlossen nutzt sie die neuerworbene Freiheit zu ausgiebigen Reisen.  Ihr wichtigstes Ziel: die alte Heimat.  Sie will in das frühere Pommern fahren, um zu sehen, was aus Gut Poenichen geworden ist...
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28f - NORDRHEIN-WESTFALEN: ZWISCHEN RHEIN UND WESER

Dokumentarfilm, Farbe, 30 Min.
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331 - NORDKURVE

Spielfilm, 1991, Farbe, 100 Min.
Regie: Adolf Winkelmann. Mit Renate Krössner, Daniel Berger, Hermann Lause, Bernd Stegemann.

Fußball-Samstag in Dortmund: Das fängt schon vormittags hart an mit den Fans, die sich einzutrinken beginnen, mit den Spielern, die durchaus nicht immer aus dem eigenen Bett kommen, mit den Vereinsmeiers, die in Hinterzimmern an der lokalpolitischen Verfilzung arbeiten, mit mit leicht mafiosen Figuren, als deren Beruf "Spielevermittler" gilt. Und wenn die Schlacht im Stadion geschlagen ist, hat der Tag noch lange kein Ende ...
"Einer der 10 besten Sportfilme weltweit" (Cinema).
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598 - NORDRAND

Spielfim, 1999, Farbe, 103 Min.
Regie:  Barbara Albert.  Mit Nina Proll, Edita Malovcic, u.a.
Wiener Filmpreis 1999.

Wien 1995: Jasmin, Tamara, Valentin, Senad und Roman, fünf junge Menscher unterschiedlicher Herkunft, treffen in Wien aufeinander, um für kurze Zeit ihr Leben und ihre Sehnsüchte miteinander zu teilen. Am Nordrand von Wien versucht jeder von ihnen sein Glück. Zwischen Jobs, unfreiwilliger Mütterschaft, mühsam verdrängten Erlebnissen aus dem Krieg in Ex-Jugoslawien und der Aufgabe, die Grenzen Österreichs mit der Waffe in der Hand zu schützen, versuchen sie, einander Halt und Wärme zu geben. Oft unbeholfen, aber durchdrungen von dem Wunsch, zu lieben und geliebt zu werden - bis ihr Leben wieder in unterschiedliche Richtungen auseinandertreibt.
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2097 - NORDWAND

Spielfilm, 2009, Farbe, 121 Min.
Regie:  Philipp Stölzl.  Mit Benno Fürmann, Johanna Wokalek, Florian Lukas.

Deutschland, im Sommer 1936: Die Bergsteiger Toni Kurz und Andi Hinterstoisser träumen davon, als erste die berüchtigte Eiger-Nordwand zu besteigen, auch wenn schon viele Versuche in der 'Mordwand' tödlich endeten. Am Morgen des 18. Juli beginnnen die beiden mit dem Aufstieg.  Auf den Hotelterrassen am Fuß der Wand sammeln sich Schaulustige und Pressevertreter aus aller Welt - darunter auch Luise, Tonis Geliebte.  Zunächst läuft alles reibungslos.  Doch dann schlägt das Wetter um, einer der Bergsteiger wird verletzt und in der Wand beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit...
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103 - NOSFERATU, EINE SYMPHONIE DES GRAUENS

Stummfilm, 1921, S/W, 80 Min.
Regie: F.W. Murnau. Mit Max Schreck, Alexander Granach, Gustav von Wangenheim, u.a.

Dies ist der Großvater aller Gruselfilme, frei nach Bram Stokers "Dracula" verfilmt. Die Handlung ist bekannt.
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64a - NOSFERATU

Spielfilm, 1978, Farbe, 110 Min.
Regie: Werner Herzog. Mit Klaus Kinski als Count Dracula, Bruno Ganz und Isabelle Adjani als Liebespaar.

Dies ist eine moderne Fassung der alten Grusellegende, dem Grossvater aller "horror films," Murnaus "Nosferatu." Der Film ist Lotte Eisner gewidmet, der grossen Dame der deutschen Filmgeschichte. Aber in typischer Herzog-Manier gab es wieder mal Skandale. Die Einwohner der holländischen Stadt von Derft waren gar nicht begeistert, als Herzog tausende von weissen Ratten, die grau angestrichen waren, in der Stadt frei laufen liess. Aber es lohnt einen Vergleich, diese beiden Fassungen am selben Abend anzusehen. Beachte auch den erotischen "subtext."
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332 - NOSFERATU

Stummfilm, 1922, S/W, 80 Min.
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau. Mit Max Schreck, Gustav von Wagenheim, Greta Schroeder, Alexander Granach.

Eine neu-restaurierte Fassung des Filmmuseums München.
Siehe oben.
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169 - 08/15 (Null acht fuffzehn)

Literaturverfilmung, 1954, S/W, 95 Min. 3 Teile.
Regie: Paul May. Mit Joachim Fuchsberger, Mario Adorf, Peter Karstens, Helen Vita.

Nach dem Erfolgsroman von Hans Hellmut Kirst. Rekonstruierte Langfassung.

Teil I:   Gefreiter Asch ist ein intelligenter Soldat, der es versteht, sich anzupassen, obwohl er den Drill der Ausbildungskaserne verabscheut. Als der "Schleifer" (Drill Sergeant) der Kompanie, Wachtmeister Patzke, seinen Freund fast in den Tod treibt, kommt es zur Kontroverse.
Das ist einer der zahlreichen Filme der 50er Jahre, in denen die deutsche Wehrmacht als Opfer des Hitlerregimes dargestellt wird. Sie waren eigentlich alle anständige Menschen und gehorchten nur den Befehlen von oben. Das steht natürlich ganz im Kontrast mit letzten Ermittlungen der 80er und 90er Jahre, in denen bewiesen wird, dass die deutsche Wehrmacht eine größere Rolle in der Vernichtung der Zivilbevölkerung im Osten spielte.
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Teil II:  Der 08/15 -Kommissbetrieb der heimatlichen Ausbildungsgarnison  geht auch an der Front weiter.  Während ein neuer Battieriechef die Abteilung des Oberleutnants Wedelmann übernimmt und durch sinnlose Befehle durcheinanderbringt, wird Unteroffizier Vierbein in die Heimat kommandiert, um Funkgeräte zu besorgen.  An der russischen Front versuchen indessen Wachtmeister Asch und sein Freund Kowalski die Sturheit des Kommissgeistes zu mildern.  Nach Vierbeins Rückkehr soll die Front zurückgenommen werden.  Doch ein russischer Angriff schlägt mitten in die Absetzbewegung...
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Teil III:  Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs.  Die Deutschen sind besiegt, die Besatzungstruppen übernehmen ein Gebiet und eine Stadt nach der anderen und versuchen, durch ihren Geheimdienst CIC die Anfänge des neuen Deutschlands zu steuern.  Das Bataillon mit Asch, Kowalski und dem beliebten Generalmajor Plönnies ist, wie alle anderen Armeeteile auch, ziemlich sich selbst überlassen.  Die meisten Parteigrößen haben sich von der Truppe abgesetzt und setzen ihr geschäftiges Treiben in der Heimat fort.  In dieser Situation gibt der General den Befehl zur Auflösung.  Doch Asch hat sich vorgenommen, einigen Verbrechern in Uniform das Handwerk zu legen.
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1025 - Null Uhr 12

Spielfilm, 2003, Farbe, 88 Min.
Regie:  Bernd Michael Lade.  Mit Meret Becker, Dieter Landuris, Isabella Parkinson, Mario Irrek.

Ein Überfall auf einen Geldtransporter.  Die Beute:  30 Millionen.  Die Verdächtigen: drei Männer, zwei Frauen.  Der Ort:  ein U-Bahnsteig um Null Uhr zwölf.  Und so geraten fünf junge Menschen in das Visier der Polizei: ein Spieler, eine Programmiererin, ein Vertreter, ein Taxifahrer und eine alleinerziehende Mutter.  Wenigstens einer von ihnen muss an dem Raubzug beteiligt gewesen sein.  Für die Polizei stellt sich nur die Frage:  Wer?
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2111 - NULL UHR ZWÖLF, ZIMMER 9

Spielfilm, 1950, S/W, 91 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt. Mit Cornell Borchers, Peter Pasetti, Ernst Waldow.

Null Uhr zwölf Zimmer 9 ist ein ungewöhnlicher Kriminalfilm mit einer interessanten Besetzung. Regisseur Rabenalt inszenierte diesen an Spannnungsmomenten reichen Film.  Auch die Idee ist ungewöhnlich, die Handlung in einem Zeitraum von 90 Minuten, eben 22:45 Uhr bis 0:15 Uhr , abrollen zu lassen.  Mit dem Vorrücken des Uhrzeigers wächst die Spannung des Zuschauers, der Mitwisser eines heimtückischen Mordplanes wird, der Schlag 0 Uhr 15 auf Zimmer 9 des Turfhotels "Leutner" kommen soll.  Betrüger, Hochstapler, Falschmünzer und Mörder verbergen sich unter der Maske biederer, seriöser Hotelgäste.
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592 - NUR AUS LIEBE

Spielfilm, 1996, Farbe, 100 Min.
Regie: Dennis Satin. Mit Katja Riemann, Hannes Jaenicke, u.a.

100,00 Mark für eine Scheinheirat: ein verlockendes Angebot für die Berliner Taxifahrerin Ella. Aber sie ahnt nicht, dass "Ehemann" Aleksej das kostbare Brautgeschenk (und ein paar Millionen mehr) nunächst der Russenmafia abnehmen muss.
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1184 - NUR EIN KOMÖDIANT (Zwei Teile)

Teil I: Filmessai über Emil Jannings von Fred Gehler und Ulrich Karsten.  Sprecher:  Horst Lampe.
S/W, 1991. 60 Min.

Das Leben und die Karriere des Schauspielers Emil Jannings.  Seine Anfänge auf der Bühne; Arbeiten bei Max Reinhardt; Ausschnitte aus den großen Erfolgen im Stummfilm: Madame Dubarry und Anna Boleyn.  Er spielt Herren und Knechte, Könbige und Sklaven, meist Triebmenschen.  Erfolge und erster Oscar in Hollywood;  Rückkehr nach Berlin und Tonfilm Der blaue Engel. Dann hofieren ihn die Nazis und umgekehrt auch.  Goebbels überhäuft ihn mit Ehren.  Er wird Staatschauspieler mit Rollen in Der Herrscher, Ohm Krüger, Die Entlassung. "Denn wer zum Führer geboren ist, braucht keinen Lehrer.  Nur sein eigenes Genie."  Nach dem Krieg aber: "Es gibt Dinge, über die man nicht sprechen kann, Dinge die uns hin und her zerren, weil sie den Kopf anders ansprechen als das Herz."  Es gibt nach 1945 keine Aufgaben mehr für ihn.  Am 2. Mai 1950 stirbt Emil Jannings in seinem Haus am Wolfgangsee.  Er wurde 65 Jahre alt.

Teil II: Filmessai über Eugen Klöpfer von Fred Gehler und Ulrich Karsten.  Sprecher Horst Lampe.
S/W, 1991, 60 Min.

"Ich bin keine bösartige Natur" sagt dieser Komödiant aus Würtemberg.  Seine Lieblingsrollen:  der Götz und Florian Geyer.  Man nannte ihn immer erdverbunden, bodenständig und so waren die meisten Rollen die er spielte.  Acuh er war schon früh beim Stummfilm dabei: Die Straße, 1923, von Karl Grune inszeniert, war einer seiner ersten Erfolge.  Er war eigentlich immer unter dem Verdacht, Kommunist zu sein.  Goebbels über Klöpfer: "Er ist wie ein geschmeidiges Tier, aber sehr sympathisch, ein richtiger Künstler...hat aber ein paar lästige Fehler und Untugenden."  Sein Eintreten für den Schauspieler Joachim Gottschalk mag zu diesem Urteil beigetragen haben.  Fritz Rasp über Klöpfer:  "Politisch war Klöpfer ein Kind.  Er hatte Angst vor der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft."  In Jud Süss hatte Klöpfer leider das letzte Wort in einer anti-semitischen Rede vor dem Volke.  1948 wurde Klöpfer von einem Spruchkammerverfahren freigesprochen und sollte 1950 in Wiesbaden der Vater in Hamlet spielen.  Doch bevor es dazu kam, starb Klöpfer am 3. März 1950.
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1385 - NUR FABELHAFTE FRAUEN

Spielfilm, 2005, Farbe, 90- Min.
Regie:  Ulrich König.  Mit Tina Ruland, Hardy Krüger Jr., Helmut Zierl.

Starjournalistin Flora ist überglücklich.  Sie hat Daniel, der sie über alles liebt, Geld und einen Traumjob.  Erfolgsverwöhnt übersieht sie aber die ersten Warnzeichen:  Während einer Reportage-Reise lässt sich Flora von dem charmanten Fotografen Jonas verführen.  Dann wird sie schwanger.  Daniel will sich nicht von seiner Ehefrau trennen, der neue Job in Paris platzt, die alte Wohung ist gekündigt.  Flora ist verzweifelt.  Dann stellt sich auch noch heraus, dass Daniel gar nicht der Vater sein kann...
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2029 - NUR KEINE WELLEN

Spielfilm, A, 2006, Farbe, 100 Min.
Regie:  Harald Sicheritz.  Mit Helmut Berger, Roland Düringer, Nina Proll, Matthias Stein.

Der zweite Teil der Österreich-Chronik Im Reich der Reblaus (siehe Nr. 1884 im Archiv), widmet sich den frühen 60er Jahren: Schneiderin Elfie Redlich, deren Mann im Krieg geblieben ist, arbeitet hart, um die Familie zusammenzuhalten.  Der jüdische Fabrikant Berkowitz übernimmt seine alte Fabrik.  Und Valerie Ulmerndorff ist von ihrem Geliebten Lois schwanger...
Österreich zwischen Antisemitismus, Rock 'n Roll und neuer Zeit.
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188 - NUR ÜBER MEINE LEICHE

Spielfilm, 1996, Farbe, 102 Min.
Regie: Rainer Matsutani. Mit Katja Riemann, Christoph M. Ort.

Wie der vorhergegangene ("Echte Kerle") und der folgende Film ("Workaholic") ist dies ein Film über die Erziehung eines Super-Machos zu einem sensiblen Mitmenschen, aber in Form eines amüsanten Gruselfilms. Das Leben ist für den selbstsüchtigen Fred vielversprechend. Bei all den attraktiven Frauen, die tagtäglich in sein Büro in der Partnervermittlung "Amor" aufsuchen, kann sich der ausgefuchste Charmeur ins rechte Licht setzten. Doch seine Frau und Geschäftspartnerin hat eines Tages die Nase voll und lässt ihn von einem Profikiller (Udo Kier!) ins Jenseits befördern. Doch Fred schafft es, selbst dem Tod persönlich auf dem Weg in die Hölle noch ein Deal abzuschwatzen. Nun soll er drei Frauen, denen er das Herz gebrochen hat, das Leben retten. Nun wird's lustig...
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333 - NUR ÜBER MEINE LEICHE

Siehe oben.
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1392 - NUR WUNDERBARE MÄNNER

Spielfilm, 2005, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hannu Salonen.  Mit Dominic Raacke, Sandra Speichert, Monica Bleibtreu.

Dr. Peter Haller ist ein erfolgreicher Arzt, der nach vielen Jahren in seinen kleinen Heimatort zurückkehren muss.  Sein Vater ist gestorben.  Was Peter nicht ahnt; der Vater ist gar nicht tot, er hat lediglich nach einem Weg gesucht, seinen Sohn nach Hause zu locken - denn Peter soll die gut gehende Praxis seines ungeliebten Vaters übernehmen.  Während seines Aufenthalts behandelt Peter die hübsche Stella - und verliebt sich prompt in seine Patientin.  Das gibt Ärger mit deren temperamentvollen Verlobten Guiseppe.  Und dann erleidet sein "toter" Vater noch einen Herzanfall...
Seichte Komödie....
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1529 - NVA

Spielfilm, 2005, Farbe, 94 Min. (Mit Bonusmaterial - 94 Min.)
Regie:  Leander Haussmann.  Mit Kim Frank, Oliver Bröcker, Detlev Buck, Jasmin Schwiers, u.a.

Irgendwo in der DDR, Ende der 80er Jahre:  Als sich der verträumte Henrik mit anderen Rekruten in der Fidel-Castro-Kaserne zum Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee einfindet, hat er nur ein Ziel:  die nächsten 18 Monate möglichst unbeschadet zu überstehen.  Zusammen mit dem renitenten Krüger, dem schleimigen Stadtmair, dem allergischen Traubewein und dem gemütlichen Mischke muss Hendrik lernen, wie man ausdruckslos guckt, warum "Ein Bett im Kornfeld" eine "Verklärung der Obdachlosigkeit beim Klassenfeind" ist, und wie man mit Gasmaske und Tarnanzug bekleidet den heimischen Nadelwald verteidigt.  Gefürchtet sind bei den Jungspunden vor allem die radikalen "Schleifer"-Methoden von Oberst Kalt.  Während sich Krüger mittels eines hinter das Ohr geklebten Kaugummis, der auf dem Röntgenbild als Tumor erkannt wird, frühzeitig aus der Armee verabschieden will, verlässt Henrik heimlich die Kaserne - und verliebt sich ausgerechnet in Oberst Kalts Tochter...
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