Film Collection

H

 

987 - HAB' MICH LIEB

Spielfilm, 1942, S/W, 82 Min.
Regie:  Harald Braun.  Mit Marika Rökk, Viktor Stahl, Paul Henckels, Mady Rahl, Hans Brausewetter, u.a.

Revuetänzerin Monika wird von ihrem Direktor entlassen.  Von ihrer Wirtin wegen Mietrückständen auf die Straße gesetzt, nimmt sich ein Hausbewohner, der Ägyptologe Dr. Nöhring, ihrer an.  Er verlobt sich schließlich mit ihr.  Sein Freund Andreas macht ihm deshalb Vorwürfe und hintertreibt die Verlobungsfeier, sodass nur ein einziger Gast auf der Feier erscheint.  Andreas fährt mit Monika in die Berge und verliebt sich in sie.  Dr. Nöhring tröstet sich derweilen mit Monikas Freundin Helene.  Schließlich treffen alle auf dem "Schneehof" in den Bergen zusammen, einschließlich Theaterdirektor mit Sekretärin, der mittlerweile händeringend seine ehemalige Tänzerin wiederhaben will, der er die Hauptrolle in seiner nächsten Revue zugedacht hat.  Missverständnisse verhindern eine Aussprache zwischen Monika und Andreas, der sich enttäuscht zurückzieht.  Als er jedoch zur Premiere der neuen Revue kommt, erfährt er Klärendes von dem frischgebackenen Ehepaar Helene/Dr. Nöhring, eilt hinter die Bühne und schließt Monika in seine Arme.
DVD2

140 - HABANERA, LA

Spielfilm, 1937, S/W, 98 Min.
Regie: Detlev Sierck (Später: Douglas Sirk). Mit Zarah Leander und Ferdinand Marian in den Hauptrollen.

Der Film spielt in Puerto Rico (Die Aussenaufnahmen wurden auf Teneriffa gedreht). Zarah besucht als schwedische Touristin mit ihrer Tante die Insel. Der Tante gefällt die Insel gar nicht: die Einheimischen sind allzu schmutzig. Doch Zarah fühlt sich wie im Paradies. Etwas Verruchtes bricht in ihr durch, als sie einen Stierkampf besucht und den exotischen Torrero beim Töten des Tieres beobachtet. "Du benimmst dich wie eine Wilde" sagt die Tante, und fährt nach Schweden zurück. Zarah bleibt und heiratet den geilen Torrero, der nebenbei ein reicher Gutsbesitzer ist. Doch bald ergreift sie eine unheimliche Sehnsucht nach Schnee und Schweden. "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" und dabei spielt sie mit ihrem blonden Sohn Schlittenfahren auf dem Teppich. Nach zehn Jahren endlich ergreift ein böses Fieber ihren Macho Mann, auch der herbeigeeilte schwedische Arzt kann ihn nicht retten. Es stellt sich heraus, dass dieser perfekte Arier einmal mit Zarah verlobt war. Nun steht einer Heimkehr mit Kind und neuem Mann nichts mehr im Wege.
PAL


1516 - HABEN

Spielfilm, 1964, Farbe, 110 Min.
Regie:  Rold Hädrich.  MIt Therese Giehse, Ingmar Zeisberg, Günther Neutze, Hanne Hiob, Heinrich Gretler.

Dienstmagd Mari erwartet ein Kind von Korporal Dani.  Die Hebamme Kepes verkuppelt die junge Frau mit dem reichen, alten Bauern David.  Am Tage nach der Hochzeit stirbt der Alte.

Böse Sozialfabel.
DVD2


1424 - HAIE UND KLEINE FISCHE

Spielfilm, 1957, Farbe, 120 Min.
Regie:  Frank Wisbar.  Mit Hansjörg Felmy, Sabine Bethmann, Wolfgang Preiss, Horst Frank.

Antikriegsfilm basiert auf einem Roman von Wolfgang Ott aus dem Jahr 1954, der den U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg schildert.
1940 nimmt das Minensuchboot "Albatros" vier frische Seekadetten, die zovor als Freunde zusammen auf einem Heringsfänger gearbeitet hatten, an Bord, Teichmann, Heyne, Stollenberg und Vögele laufen am nächsten Tag aus und die Mannschaft gerät in schwere Kämpfe.  Vögele fällt, Teichmann rettet das Leben des schwer verwundeten Flotillenschefs Wegener, in dessen Frau Edith er verliebt ist.Der erblindete Wegener ist aber nun völlig auf seine Frau angewiesen und Teichmann meldet sich, nachdem er im Lazarett gesundet ist, zum U-Boot-Einsatz. 1941 ist Teichmann wieder gesund und wird zusammen mit Stollenberg dieses Mal zum U-Boot-Einsatz ambkommandiert, ein Boot auf dem Wegeners Jugendfreund Lüttke das Kommando führt.  Dieser erfährt von Teichmanns Liebe und schikaniert den Matrosen, bis er sich "bewährt" hat .  Heyne begeht in Gegenwart seines Freundes  Teichmann Selbstmord als er vom Tod seines Vaters im KZ erfährt.  Bei einem weiteren Gefecht wird das U-Boot getroffen und sinkt.  Stollenberg stirbt, Teichmann und ein paar Kameraden leben noch in dem Wrack.  Alles wird zur Befreiung vorbereitet, doch letztendlich bleiben alle Bemühungen vergebens. Mit dem im Titel genannten Begriffen kleine Fische und Haie sind neben der eigentlichen allegorischen Bedeutung auch die Minenräumer (kleine Fische) und die U-Boote (Haie) gemeint. (aus: Wikipedia)
DVD2


914 - HALBE TREPPE

Spielfilm, 2003, Farbe, 106 Min.
Regie:  Andreas Dresen.  Mit Steffi Kuhnert, Gabriela Schmiede, Thorsten Merten.

Etwa auf halber Treppe ihres Lebens haben sich die befreundeten Paare Düring und Kukowski festgefahren.  Chris und Katrin Düring haben sich in Alltag und Bett nicht mehr viel zu sagen, während Uwe Kukowski rund um die Uhr in seiner Imbissbude schuftet und darüber seine Frau Ellen und die Kinder vergisst.  Kein Wunder, dass sich die vereinsamte Ellen und der nach Abwechslung drängende Chris näher kommen.  Doch das Verhältnis fliegt auf und plötzlich werden alle Karten neu gemischt.  Bewegung kommt in den Alltag, und es zeigt sich, dass auch noch einmal ein kleines Wunder möglich ist...
PAL  (auch auf DVD2 unter Nummer 919 im Archiv).

157 - HALBSTARKEN, DIE

Spielfilm, 1956, S/W, 92 Min.
Regie: Georg Tressler. Mit Horst Buchholz, Karin Baal, u.a.

Freddy, Chef einer Clique halbstarker Jugendlichen, hat sein Elternhaus in Wut verlassen und trifft nach langer Zeit seinen jüngeren Bruder Jan wieder und will ihn Mitglied seiner Bande machen. Freddy bereitet gerade einen Überfall auf ein Postauto vor. Der Raub gelingt zwar, doch sie erbeuten lediglich wertlose Postanweisungen. Noch in der gleichen Nacht brechen sie in eine Villa ein, aber auch das Unternehmen gerät ausser Kontrolle. Wie wird das alles enden mit diesen Amateuren? Georg Tressler erhielt für seine herausragende Inszenierung 1957 das "Filmband in Silber" und der schöne Horst lockte viele Zuschauer in die Kinos.
PAL
 

288 - HALBSTARKEN, DIE

Fernsehfilm, 1996, Farbe, 98 Min.
Regie: Urs Egger. Mit Til Schweiger, Sandra Speichert, Roman Knitzka, Frank Giering.

Eine Fassung des Produzenten Bernd Eichinger mit dem Herzensbrecher Til Schweiger, der einem hier auf die Nerven gehen kann. Man hat versucht, den Charakteren psychologische Tiefe zu geben. Ob es gelungen ist, bleibt zu hinterfragen.
PAL (Auch unter Nr. 194 im Archiv).


599 - HALBZARTE, DIE

Spielfilm, 1958, Farbe, 91 Min.
Regie: Rolf Thiele.  Mit Romy Schneider, Carlos Thompson, Magda Schneider, u.a.

Irgendwie sind alle Familienmitglieder der Wiener Familie dassau ein wenig eigenartig.  Der Vater, ein Postbeamter, schreibt in seiner Freizeit Kriminalromane, die Mutter komponiert Liebeslieder, Tochter Brigitte malt, und Sohn Thomas jongliert. Die 20-jährige Tochter Nicole schließlich schreibt hübsche, aber erfolglose Gedichte.
Um der Familie endlich ein wenig Luxus zu ermöglichen, entschließt sich Nicole eines Tages, ein höchst "unmoralisches" Theaterstück zu verfassen. Autobiographisch soll es wirken, wobei Nicole ein Pseudonym verwendet. Einmal erschienen, wird das Stück am Wiener Hoftheater ein großer Erfolg. Als dan auch noch ein amerikanischer Produzent das Stück am Broadway aufführen will, scheint das Glück perfekt. Allerdings muss Nicole diesem Mr. Dott nun das lasziv-unmoralische Töchterchen vorspielen, was ihr zunächst hervorragend gelingt. Daraufhin versucht Dott, sie zu verführen, erkennt aber schließlich Nicoles wahres Wesen und verliebt sich in sie.
PAL (Auch unter Nr. 1057 im Archiv).


485 - HÄLFTE DES LEBENS

Spielfilm der DEFA, 1985, Farbe, 93 Min.
Regie:  Herrmann Zschoche.  Mit Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Michael Gwisdek.

Zehn Jahre aus dem Leben des deutschen Dichters Hölderlin, der vor 230 Jahren geboren wurde.  1796 tritt er als Hauslehrer in den Dienst der Frankfurter Bankiersfamilie Gontard, um deren Kinder zu unterrichten.  Hier begegnet er Susette Gontard, der Frau des Hauses, seiner großen Liebe.  Doch die heimliche Liebe findet nur eine kurze Erfüllung.  Der Bankier weist Hölderlin aus dem Haus.  Nach der Trennung verweigert sich Susette dem Leben und Hölderlin stürzt in tiefe Depressionen.
Mit Ulrich Mühe in der Hauptrolle.
PAL


1641 - HALLESCHE ZEITEN

Spielfilm, 2005, Farbe, 83 Min.
Regie:  Susanne Irinia Zacharias.  Mit Hanno Koffer, Marie Rönnebeck, Max Riemelt.

Ben ist Anfang zwanzig, lebt in Halle zusammen mit seinem Vater in einer Plattenbausiedlung und hat einen Traum:  die Welt sehen und darüber schreiben.  Im Moment allerdings jobbt er noch als Verteiler von Reiseprospekten und verfasst fiktive Reiseberichte uaf selbstgebastelten Psotkarten.  Ben vesucht, seinem Vater einen neuen Job zu verschaffen, denn erst dann könnte er an seine eigene Zukunft denken.  Dieser verweigert sich jedoch und das Geld wird knapp.  Als Ben sich auch noch in Jana verliebt, gerät seine Welt endgültig aus den den Fugen.
DVD2


969 - HALLO DIENSTMANN

Spielfilm, 1951, S/W, 95 Min.
Regie:  Franz Antel.  Mit Hans Moser, Annie Rosar, Paul Hörbiger, u.a.

Wien 1951.  Anton Lischka, ein echter Wiener Dienstmann von aufbrausendem Gemüt, macht auf ungewöhnliche Art die Baknntschaft von Ferdinand Godai, Professor für Operette an der Akademie,  Goadi hatte sich für ein Kostümfest als Dienstmann verkleidet, war in weinseliger Laune beim Südbahnhof gelandet und von Anton um kollegiale Hilfe gebeten worden... Dabei lernt Ferdinand auch Gaby kennen und lieben, die sich als neue Kollegin an der Akademie entpuppt.  Einige widrige Umstände zwingen ihn, sein kompliziertes Doppelleben als echter Professor und unechter Dienstmann fortzusetzen.  Auch Lischka, der sich mehr und mehr über die Unbeholfenheit seines "Kollegen" aufregt, wird in das Verwirrspiel einbezogen.  Nur Gaby durchschaut es und trägt sogar zu dessen Ausweitung bei, um ihrem geliebten Professor- Dienstmann eine Lektion in Frauenliebe zu erteilen.  Die Schulaufführung der musikalischen Komödie "Hallo Dienstmann", in der sich auch Anton Lischka unfreiwillig bewähren muss, "zerschlägt" den gordischen Knoten: Die richtigen Partner finden zueinander.
PAL


1035 - HALLO FRÄULEIN

Spielfilm, 1949, S/W, 84 Min.
Regie:  Rudolf Jugert.  Mit Margot Hielscher, Peter van Eyck, Hans Söhnker.

Anno 1945 führte die im dicksten Ami-Akzent hervorgebrachte Begrüßung "Hallo Fräulein" oft zu folgenreichen Beziehungen zwischen den GIs der US-Army und deutschen Frauen.  In Rudolf Jugerts  swingendem Lustspiel zieht die Musikstudentin Maria Neuhaus mit der von ihr gegründeten Jazzband durchs Land.  Der amerikanische Besatzungsoffizier Tom Keller teilt ihre Begeisterung für Jazz und folgt ihr auf Freiersfüßen.  Doch Maria will nicht als "Ami-Braut" gelten und freut sich über die Avancen des soliden deutschen Ingenieurs Walter....
Diese harmlose Komödie wird bereichert durch prominente Jazzer-Gäste wie Freddy Brocksieper und Helmut Zacharias. Doch spätestens bei Liedzeilen wie "Ihr Glück liegt stets in eines Mannes Hand" weiss man, woher der (Ufa-) Wind weht.
PAL

161 - HALLO JANINE

Spielfilm,1939, S/W, 90 Min.
Regie: Carl Boese. Mit Marika Rökk, Johannes Heesters, Rudi Godden. Musik: Peter Kreuder.

Im Pariser Revuetheater "Moulin Bleu" brechen um die neue Hauptrolle Konkurrenzkämpfe aus; wird Yvette, der Star mit Beziehungen, oder Janine, das Starlet aus eigener Kraft, sich durchsetzen? Mit Hilfe einer doppelten Intrige gelingt es, nicht nur der Revue eines begabten, aber noch unbekannten Komponisten, sondern auch Janine in der Hauptrolle zum Erfolg zu verhelfen. Typisches Schema eines Rökk-Films: die kleine Tänzerin, die einmal ein grosser Star werden möchte, und sich durch Fleiss und Arbeit zur grossen Schlussrevue durchkämpfen muß. Auch der Rollentausch in diesem Film ist typisch für die Komödien dieser Jahre, allerdings nicht in der Schärfe beleuchtet, die Lubitsch einst in Filmen verwendete.
PAL


1871 - HALLO TAXI!

Spielfilm  der DEFA, 1974, Farbe, 75 Min.
Regie:  Hans Knötsch.  Mit Ingolf Kelling, Gerhart Bienert, Helga Raumer, Karin Schröder.

Eddy Kulecke, Taxi-Fahrer mit Herz und Schnauze, nimmt es hinterm Lenkrad nicht so genau mit der Straßenverkehrsordnung.  Im Privatleben aber, wenn es darum geht, hübschen Mädchen den Kopf zu verdrehen, da kennt der flotte Eddy keine Geschwindigkeitsbegrenzung.  Bis er eines Tages in einen merkwürdigen Unfall verwickelt wird.  Der Tag begann schon aufregend.  Mit der Breitseite seines Taxis hatte er gerade einen schweren LKW-Reifen abgefangen, der auf eine Kindergartengruppe zugerollt war.  Der schöne Dank dafür war, dass die schöne Kindergärtnerin ihm um den Hals fällt und ihm ein Rendezvous verspricht.  Dann nahm ihm ein Motorradfahrer die Vorfahrt.  Passiert war Gott sei Dank nichts.  Das Mttorrad wurde von der Postbotin Gaby gefahren.  Sie organisiert ein Treffen voller Überraschungen.  So reiht sich ein Missverständnis ans nächste, bis es ein happy end gibt.

Nett, aber gestrig.
DVD2


610 - HAMAM - DAS TÜRKISCHE BAD

Spielfilm, 1999, Farbe, 94 Min.
Regie: Ferzan Ozpetek. Mit Alessandro Gassman, Francesca d'Aloja, u.a.

Francesco, ein junger italienischer Innenausstatter erbt von seinr Tante ein Haus in Istanbul. In diesem Haus entdeckt er einen alten HAMAM. Als er sich entschließt, den HAMAM zu restaurieren, gerät er mehr und mehr unter den Einfluss der Stadt und des HAMAM - kulturell, aber auch sexuell. Im HAMAM hat er sein schwules "coming out"..
PAL

38c - HAMBURG: DIE SPRÖDE SCHÖNE MIT DER KAUFMANNSMORAL

Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 30 Min.
NTSC


1839 - HAMLET

Stummfilm, 1920, S/W, 110 Min.
Regie:  Sven Gade und Heinz Schall.  Mit Asta Nielsen, Paul Conradi, Eduard von Winterstein, Hans Junkermann, Mathilde Brandt.

Die von Asta Nielsen selbst produzierte Verfilmung des Hamlet-Stoffs beruft sich auf die Theorie eines amerikanischen Literaturwissenschaftlers, dass Hamlet eine Frau gewesen sei und konstruiert dafür eine Vorgeschichte in bester Kinntopp-Manier:  Der alte König Hamlet ist schwer verwundet.  Um die Krone zu retten, gibt seine Frau Gertrude ihr neugeborenes Kind als Junge aus.  Was folgt, ist weitgehend aus dem Drama von William Shakespeare bekannt, wird aber nun aus der Perspektive einer junge Frau erzählt, die aus Gründen der Staatsraison ihre wahre Natur und ihre Gefühle verbergen muss.  Erst im Augenblick des Todes begreift Hamlets Gefährte Horatio, welch liebendes Herz unter dem Wams seines melancholischen Freundes schlug.

Unter den Shakespeare-Verflmungen (u.a. von Laurence Olivier, Franco Zeffirelli) überrascht diese erste Leinwandadaption mit seiner eigenwilligen Interpretation.  Als Drehorte für diesen frühen Film dienten das gotische Rathaus von Goslar und der Berliner Flugplatz Johannstal.
DVD2
 

301 - HAMSUN

Spielfilm, 1992, Farbe, 160 Min.
Regie: Jan Troell. Mit Max von Sydow und Ernst Jacobi als Hitler.

Dieser wenig bekannte Film über die letzte Jahre des norwegischen Dichters Knut Hamsun fängt 1945 mit der Niederlage Nazi-Deutschlands an. Somit beleuchtet der Film sofort die Beziehungen des Dichters zu den Nazis und ihrer Ideologie, und rollte diese in Rückblende auf. So geht es zuerst zurück in das Jahr 1936, in dem es auch schon in Norwegen von Faschisten wimmelt. Dann, im Jahr 1939, erhält Hamsun den ersten Preis des Deutschen Buchhandels, und er Film erzählt auch von Hamsuns Besuch bei Hitler in Berchtesgaden. Das Politische ist sehr eng mit dem Persönlichen verbunden, und so erfahren wir einiges über Hamsun als Gatte und Familienoberhaupt.
Toller Film über ein relevantes Thema.
NTSC


1887 -  HÄNDE WEG VOM MISSISSIPPI

Spielfilm, 2007, Farbe, 96 Min.
Regie:  Detlev Buck.  Mit Christoph Maria Herbst, Katharina Thalbach, Zoë Mannhardt.

Endlich Ferien! Emma kann es kaum erwarten, wieder zu Oma aufs Land zu fahren. Jede Menge Tiere, Natur pur und Freund Leo erwarten sie.  Doch diesmal ist nichts wie sonst: Der alte Klipperbuisch ist gestorben.  Seitdem treibt sich sein Neffe Alberg Gansmann im Dorf herum.  Er hat es auf das Anwesen abgesehen, für das er hochtrabenee Pläne hat.  Um jedoch an das Erbe zu kommen, muss er sich um die Stute Mississippi kümmern.  Dumm nur, dass er sie gerade an Emma verkauft hat.  Er setzt nun alles daran, das Pferd zurückzubekommen...
Für Emma, Dolly und ihre Freunde beginnt ein aufregender Sommer, und sie haben allerhand zu tun, um Mississippi vor Gansmanns Attacken zu retten...
DVD2


739 - HANNA AMON

Spielfilm, 1951, Farbe, 95 Min.
Regie:  Veit Harlan.  Mit Kristina Söderbaum, Lutz Moik, Ilse Steppat, u.a.

Die verwaisten Amon-Geschwister verwalten den in den Bergen gelegenen Hof ihrer Eltern.  Die Schwester hängt mit großer, fast unnatürlicher Liebe an ihrem jüngeren Bruder, dem sie eine perfekte Ersatzmutter ist.  Sie verzichtet auf ein eigenes Lebens-und Liebesglück bis er die richtige Frau für sich und den Hof gefunden hat.  Doch alle Mühe scheint vergebens, als die männerverschlingende Vera Colombani (!) in das Leben ihres Bruders tritt.  Der unerfahrene Junge, der bisher nur Schwesterliebe gekannt hat, verfällt dieser verführerischen Frau sofort.  Als er ihr jedoch einen Heiratsantrag macht, verspottet sie den "Bauernjungen".  Das bringt ihn derart in Wut, dass er sie töten will, doch seine Schwester kommt ihm zuvor.  Sie will ihn erschießen, um ihn von dem Verbrechen abzuhalten, trifft aber Vera.  Und, wie so üblich in einem Harlan Film, Kristina muss ihre Tat mit dem Tode sühnen, geht aber dieses Mal nicht ins Wasser, sondern erfriert im Schnee.  
Melodramatisch bis zum Exzess.  Klischées anstatt Menschendarstellung.  Mit religiösen Symbolen überladen.
PAL


1369 - HANNAH

Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Reinhard Schwabenitzky.  MIt Effi Eschke, August Zirner, Max Tidorf.

Hannah beginnt als Komödie und mutiert urplötzlich in einen knallharten Thriller.  Der Film wird die Frage auf:  Was passiert, wenn sich eine Jüdin in einen jungen Mann verliebt und plötzlich entdeckt, dass es sich bei ihm um einen Drahtzieher rechtextremistischer Umtriebe handelt.
Die dynamische Werbemanagerin Hannah tritt einen Traumjob in der Spielzeugfirma Hochstedt an nd verliebt sich dabei gleich in den Juniorchef Wolfgang.  Doch während sich Hannah noch im siebenten Himmel wähnt, begibt sie sich unmerklich immer mehr in Gefahr.  Sie entdeckt, dass sich hinter den harmlosen Puppen und Teddybären der Firma ein Geheimnis verbirgt - ein tödliches Geheimnis.  Plötzlich wird für Hannah aus dem Spiel blutiger Enrst und aus der Lovestory ein dramatischer Politthriller, der sich mit höchst aktuellen Themen unserer Zeit beschäftigt - der zunehmenden Ausländerfeindlichkeit, der allgegenwärtigen Gewalt und dem neuen Rechtsextremismus.
DVD2


1123 - HÄNSEL UND GRETEL

Märchenverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm.  2003, Farbe, 37 Min.
Regie:  Fritz Genschow.  Mit Rita Genschow, Renée Stobrawa Erita Kruse, u.a.

Es waren einmal zwei Geschwister, deren Eltern so bettelarm waren, dass sie nichts zu essen hatten.  Da beschloss die Mutter, die Kinder in den Wald zu führen.  Sie hatte gehört, dort würden  Honig und Milch fließen, und Hänsel und Gretel müssten keinen Hunger leiden.  Die Kinder streuten Brotkrumen, um den Nachhauseweg zu finden, doch am Morgen hatten die Vögel das Brot aufgepickt.  Da entdeckten die beiden im Wald ein Häuschen, das war ganz aus Lebkuchen gemacht.  Heraus kam eine alte Hexe, die ihnen gar nicht gut gesonnen war...
DVD2


830 - HANUSSEN

Spielfilm,  BRD/Ungarn, 1988, Farbe, 115 Min.
Regie:  István Szabó.  Mit Klaus Maria Brandauer, Erland Josephson, u.a.

Zum Ende der Weimarer Republik verblüfft ein Österreicher mit dämonischen Zügen sein Publikum in Berlin:  Eric-Jean Hanussen sagt Börsenkurse und sogar einen Schiffuntergang voraus.  In Scharen strömen die Leute zu ihm in die "Scala".  Als er den Wahlsieg der NSDAP für 1933 und Hitlers Ernennung zum Reichskanzler ankündigt, wird er damit zum Propheten der Nazis.  Seine Vorhersage "Der Reichstag wird brennen" passt allerdings nicht in deren Konzept.  Vier Wochen nach dem Brand erschießen sie den Hellseher.

Ein pompöser, schablonenhaft an der Historie vorbei inszenierter Film.
PAL
 

109 - HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE

Spielfilm, 1992, Farbe, 110 Min.
Regie: Doris Dörrie.

Ein Film von Doris Dörrie. Ein türkischer Privatdetektiv in Frankfurt--der allerdings in Deutschland geboren ist--lässt sich überreden, einen vermissten Mann zu suchen. Dabei kommt er in viele gefährliche Situationen, vor allen Dingen in der Frankfurter Drogenszene. Der Film ist ganz in Blau-Tönen gehalten, und viele deutsche Kritiker verrissen den Film, denn Doris Dörrie versuche hier--ihrer Meinung nach--zu viele negative Dinge über Deutschland aufzuzeigen. Als ob es die nicht gäbe!!
PAL


646 - HARTE JUNGS

Spielfilm, 2000, Farbe, 80 Min.
Regie:  Marc Rothemund.  Mit Tobias Schenke, Axel Stein, Luise Helm, u.a.

Eines Morgens wacht der Teenarger Florian auf und macht unüberhörbare Bekanntschaft mit IHM: dem kleinen Unterschied zum bisher kaum wahrgenommenen anderen Geschlecht.  Doch was sich früher so bescheiden im hosenbedeckten Untergrund hielt, ist plötzlich zu munterem Leben erwacht und meldet sich in den unpassendsten Situationen schamlos zu Wort.  Und schon stolpert Florian von einem Fettnäpfchen ins nächste...
DVD2


1651 - HASENJAGD

Spielfilm, 2006, Farbe, 105 Min.
Regie:  Andreas Gruber.  Mit Elfriede Egger, Oliver Broumis, Merab Ninidze, u.a.

KZ Mauthausen, Februar 1945.
500 Kriegsgefangene, die sich weigerten, an der Seite  der deutschen Wehrmacht zu kämpfen, warten auf ihre Exekution. Im Wissen um ihren sicheren Tod wagen sie den Ausbruch: Nasse Decken schließen den Strom der Stacheldrähte kurz, Wachttürme werden mit Feuerlöschern, Kohlestücken und Holzschuhen angegriffen.  150 Häftlingen gelingt die Flucht, die anderen werden erschossen.
Noch in derselben Nacht  ruft die SS die Bevölkerung auf, "die KZler zu jagen wie Hasen".  Nur neun Gefangene werden von einer furchtlosen Bäuerin versteckt und gerettet.  Von ihnen erzählt Andreas Gruber in "Die Hasenjagd".
DVD2

289 - HÄSSLICHE MÄDCHEN, DAS

Spielfilm, 1933, S/W, 73 Min.
Buch und Regie: Hermann Kosterlitz. Mit Dolly Haas, Max Hansen, Otto Wallburg, Julius Falkenstein.

In einem riesigen Büro einer Versicherungsgesellschaft arbeiten nur Männer.  Die einizge weibliche Buchhalterin muss ständig entlassen werden, denn sie ist meist hübsch und lenkt die Männer von der Arbeit ab.  Um der Sache dieses mal sicher zu sein, wird eine junge Frau eingestellt die von allen Männern als hässlich eingestuft wird.  Der Anführer der Männerriege, Fritz, verspricht seinen Kollegen großspurig, er könne sie bis zum Abend los werden.  Er fängt an heftig mit ihr zu flirten.  Sie ist sehr klug und schlagfertig und merkt, dass er sich nur lustig machen will über sie.  Sie ist aber auch von einer gewissen Gutgläubigkeit und traut anderen Menschen keine niederen Motive zu.  Das nächste Mittel sind alle Männer selbst, die sich um sie stellen, und sie bewundern bis der Personalchef merkt, dass auch sie eine Störung des Arbeitsvorgangs ist.  Sie wird entlassen, doch Fritz geht zum Chef und setzt sich für sie ein.  Sie wird wieder eingestellt und es dauert nicht mehr lange bis Fritz sich in sie verliebt. Doch bevor es zu einem "happy end" kommt müssen viele komische Situationen -die auch schlecht auslaufen könnten- und viele Verwechslungen durchlebt werden.  Da ist die Freundin des Chefs, die auch ein Auge auf Fritz geworfen hat.  Und da ist der Chef selbst, der auf einer Betriebsfeier das hässliche Mädchen, die eigentlich nach der kosmetischen Behandlung einer Kollegin sehr hübsch geworden ist, sehr reizend findet. Und dann ist da ein gewisser Pelzmantel, der für Verwirrung sorgt.  Doch, wie eigentlich erwartet, kommt alles zu einem guten Ende.

Eine der letzten köstlichen Filmkomödien mit Dolly Haas und Max Hansen. Der Film wurde bei seiner Uraufführung 1933 in Berlin von der SA ausgepfiffen, die Leinwand mit Tomaten beworfen,  und boykottiert. Man wollte "keine Juden mehr auf der deutschen Leinwand sehen".
Beide Schauspieler emigrierten kurz darauf ins Ausland.  Aus Hermann Kosterlitz wurde Henry Koster, ein bekannter Hollywood-Regisseur. Dolly Haas ging auch in die USA, heiratete später den bekannten Zeichner Al Hirschfeld und spielte in den fünfziger Jahren noch eine Rolle in Hitchcocks I Confess. Max Hansen floh zunächst nach Wien, wo er mit Zarah Leander großen Erfolg in Axel an der Himmelstür hatte.  Der Publikumsliebling Otto Wallburg wurde später in Holland von der Gestapo gefasst und in einem KZ ermordet.
PAL

446 - HÄUPTER MEINER LIEBEN, DIE

Spielfilm, 1999, Farbe, 90 Min.
Regie: Hans-Günther Bücking.  Mit Christinane Paul und Heike Makatsch.

Maja und ihre Freundin Cora sind seit Schultagen unzertrennlich, auch wenn ihr familiärer Hintergrund nicht unterschiedlicher sein könnte. Aber gemeinsam erkunden sie neue Terrains, machen erste Männerbekanntschaften, reisen nach Italien.  Als wenige Jahre später Majas Leben mit Ehemann und Sohn in Langeweile zu versinken droht, verlegt sie ihren Lebensmittelpunkt kurzerhand in die Toskana, zu Cora und ihrem reichen Lebemann-Gatten Henning, in ihrer Villa, umsorgt von der klugen Haushälterin Anna, könnten die Frauen das schönste Leben haben - kämen nicht immer wieder die falschen Männer dazwischen.  Doch die Freundinnen beschließen, sich ihren Traum vom Glück nicht zerstören zu lassen. Ihr selbstbestimmtes Leben hat seinen Preis - und den müssen leider die Herren der Schöpfung bezahlen...
PAL

 
484 - HAUPTMANN FLORIAN VON DER MÜHLE

Spielfilm der DEFA, 1968, Farbe, 132 Min.
Regie:  Werner von Wallroth.  Mit Manfred Krug, Regina Beyer, u.a.

Ein DEFA Film mit großem Aufwand.  Es ist das Jahr 1813.  Müller Florian gab sein letztes Geld für die Befreiungskriege gegen Napoleon.  Doch nach dem Sieg wird ihm der Einsatz streitig gemacht und für seine zerstörte Mühle soll er auch noch Steuern zahlen. Er wehrt sich und begibt sich auf eine Reise nach Wien um auf dem Kongress sein Recht einzuklagen. Auf dem Weg dorthin rettet er die bildhübsche Duchessa von Guastalla vor Räubern. Auch sie will nach Wien, um Gerechtigkeit zu erlangen. Mit List und Glück kämpft sich Florian durch die Intrigen des Wiener Hofes.  Ob er aber am Ende sein Geld bekommt - und die schöne Duchessa dazu?
PAL


1642 - HAUPTMANN VON KÖLN, DER

Spielfilm der DEFA, 1956, Farbe, 90 Min.
Regie:  Slatan Dudow.  Mit Rolf Ludwig, Erwin Geschonneck, Else Wolz, Kurt Steingraf.

Der stellungslose Kellner Albert Hauptmann wird im Köln der Adenauerzeit mit einem ehemaligen Hauptmann der faschistischen Wehrmacht verwechselt und mach Karriere. Er wird Direktor der Montan AG, Mitglied des Bundestages und hat beste Aussichten, zum Schwiegersohn des millionenschweren Industriellen Pferdapfel zu avancieren.  Herr Karjanke allerdings, der bei seiner eigenen "Witwe" unter falschem Namen wohnt, möcht eihn zu Fall bringen.  Er ist der wahre Hauptmann, doch weil er ein Kriegsverbrecher ist, kann er erst wieder auftauchen, wenn sein Doppelgänger im Bundestag die Amnestiegesetze durchgeboxt hat.  Am Ende steht der Kellner als Hochstapler vor Gericht, da die Amnestie nicht für ihn gilt...
Eine satirische Filmkomödie, die sich wie wenige Spielfilme der Zeit mit der damaligen Remilitarisierung und Rehabilitierung einstiger Stützen des NS-Regimes auseinandersetzt.
DVD2

122 - HAUPTMANN VON KÖPENICK, DER

Literaturverfilmung, 1957, Farbe, 88 Min.
Regie: Helmut Käutner. Drehbuch: Helmut Käutner und Carl Zuckmayer. Mit Heinz Rühmann, Hannelore Schroth, Martin Held, u.a.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück aus dem Jahre 1931. In jungen Jahren ist Wilhem Voigt auf die schiefe Bahn geraten und landet hinter Gittern. Nach seiner Entlassung beschliesst er, endlich ein ehrliches Leben zu führen. Doch er hat keinen Pass. Seine ständigen Versuche, sich Papiere zu beschaffen, bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten. In einer alten Hauptmanns- Uniform gibt er einer Garde den Befehl, ihnen nach Köpenick aufs Rathaus zu folgen. Dort verhaftet er den Bürgermeister, um sich in Ruhe eines Pass zu beschaffen. Doch auch hier hat er keinen Erfolg. Er beschlagnahmt die Stadtkasse und flieht. Vergleiche dazu auch die frühe Version, 1931, von Richard Oswald.
PAL


1952 - HAUPTMANN VON KÖPENICK, DER

Spielfilm, 1960, S/W, 116 Min.
Regie:  Rainer Wolffhardt.  Mit Rudolf Platte, Alexander Kerst, Joachim Teege. Mady Rahl.

Inhaltsangabe, siehe oben unter Nr. 122.
DVD2
 

9b - HAUPTMANN VON KÖPENICK, DER

Literaturverfilmung, 1931, S/W, 110 Min.
Regie: Richard Oswald

Nach dem Schauspiel von Carl Zuckmayer. Max Adalbert als Schuster Wilhelm Vogt bringt, im Gegensatz zu Heinz Rühmanns Interpretation, die tragischen Aspekte seines Lebens in den Vordergrund. Mit Käthe Haak und Friedrich Kaysler. Carl Zuckmayer nannte das Stück ein "deutsches Märchen." Veröffentlicht im Jahre 1931. Es ist eine Tragikomödie über den preussischen Militarismus. Paragraphen, die der Ordnung dienen sollen, verhindern, daß der entlassene Häftling wieder zur Ordnung zurückfindet. Er greift zur Selbsthilfe und überspielt die Ordnung mit ihren eigenen Prinzipien. Die Uniform als Symbol einer leeren Autorität.
PAL
 

300 - HAUPTMANN VON KÖPENICK, DER

Spielfilm, 
Regie:  Frank Beyer. Mit Harald Juhnke.
PAL


656 - HAUPTSACHE GLÜCKLICH

Spielfilm, 1941, S/W, 91 Min.
Regie:  Theo Lingen. Mit Heinz Rühmann, Hertha Feiler, u.a.

Axel Roth ist nur ein kleiner Angestellter in einer großen Firma. Seine Frau Uschi wünscht sich für ihn - und natürlich für sich - eine bessere Situation und ermogelt eine Einladung zu einer Gesellschaftsparty im Hause des Generaldirektors. Doch dieser Abend bleibt nicht ohne Folgen für das junge Paar.
PAL


753 - HAUS AM FLUSS, DAS

Spielfilm, 1985, Farbe, 95 Min.
Regie:  Roland Graf.  Mit Corinna Harfouch, Katrin Sass, u.a.

Kriegsdrama nach Friedrich Wolfs Erzählung "Der Russenpelz."
Deutschland, Ende 1941.  Noch schicken die Männer Geschenke von der Ostfront. So können Mutter Voß und ihre Sippe beruhigt Alltagsgeschäften nachgehen.  Doch es gibt kein "normales" Leben in Kriegszeiten... 
Eine vielschichtige, großartig gespielte Tragödie.
PAL 

290 - HAUS DES LEBENS

Spielfilm, 1952, S/W, 105 Min.
Regie: Karl Hartl. Mit Gustav Fröhlich, Cornell Borchers, Hansi Knotek, Viktor Staal.

Dr. Peter Haidt ist die Seele des Hauses. Arzt aus Passion, das Herz auf dem rechten Fleck und ein Mundwerk, das - wenn's nötig ist - nicht nur polierte Worte liefert, um die Dinge wieder zurecht zu rücken. Dr. Elisabeth Keller ist seine Assistentin, Schwester Hedwig seine rechte Hand. Neben der Arbeit erblüht Liebe zwischen Peter und Elisabeth, und sie wollen heiraten. Da erfährt Elisabeth, dass sie wegen eines Unfalls, den sie als Schulmädchen hatte, keine Kinder mehr bekommen konnte. Sie verlässt die Klinik und verreist. Aber Dr. Peter Haidt wird  auch diesen schwierigen Fall ins Lot bringen ...
PAL  (Auch unter Nr. 1510 (DVD2) im Archiv).


2115 - HAUS IN DER KARPFENGASSE, DAS

Spielfilm, 1965, S/W, 156 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Edith Schultze-Westrrum, Rudolf Deyl, Rosl Schäfer, u.v.a.

3-teiliger Film nach dem gleichnamigen Roman des israelischen Schriftsteller M.Y. Ben-Gavriel.

Ganz gewöhnliche Menschen des Alltags, Bewohner eines beliebigen Hauses in Prag, werden zu Opfern des unmenschlich agierenden Nazi-Regimes. Am 15. März 1939, als die braunen Kolonnen Hitlers in die "Goldene Stadt" Prag einziehen, beginnt das Verhängnis auch für die Bewohner des Hauses in der Karpfengasse Nummer 115. Aus der Geborgenheit des privaten Daseins gerissen, steht jeder von ihnen plötzlich vor der Entscheidung, wie er mit der Katastrophe umgehen soll. In einer dichten Optik und temporeichen Szenenfolgen vermittelt de vielfach prämierte Regisseur Kurt Hoffmann auf anrührende Weise die einzelnen Schicksale der Karpfengasse-Bewohner.
DVD2


759 - HAUS IN MONTEVIDEO, DAS

Spielfilm, 1963, Farbe, 118 Min.
Regie:  Helmut Käutner.  Mit Heinz Rühmann, Ruth Leuwerik, Michael Verhoeven, u.a.

Film nach der Komödie von Curt Götz.  
Der sittenstrenge Mittelschulprofessor Dr. Nägele erfährt eines Tages, dass seine wegen eines Fehltritts verstoßene Tochter Atlanta in Südamerika ein reiches Erbe hinterlassen hat. Mit dem Dorfpastor Riesling fährt er nach Montevideo, um das Erbe anzutreten. Das Haus ist voll mit leichtgeschürzten jungen Mädchen... Doch zum Glück stellt sich heraus, dass seine Schwester etliche solche Häuser als Heime für alleinstehende Mädchen gegründet hat, um ihnen ihr eigenes Jugendschicksal zu ersparen. Atlanta könnte in den Besitz eines beträchtlichen Barvermögens gelangen, wenn sich in der Familie binnen Jahresfrist ein vergleichbarer Fehltritt ereignen würde. Soll der Vater die Tugend seiner Tochter opfern oder besser auf das Geld verzichten...?
PAL


999 - HAUSTYRANN, DER

Spielfilm, 1958, Farbe, 85 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Heinz Ehrhardt, Grethe Weiser, Peter Vogel, Willi Haraga, Rudolf  Platte. u.a.

"Gegen  den ist ein Stachelschwein eine Puderquaste", spötttelt Amelie Hartung über ihren Vermieter.  Es ist wahrlich kein Zuckerschlecken, über dem Hausbesitzer Perlacher zu wohnen.  Jetzt will das Ekel sie und Neffe Hannes auch noch aus der Wohnung klagen.  Vor Gericht zieht Perlacher jedoch den Kürzeren.  Und weil er in einem Protestschreiben an den Richter wutentbrannt den "Götz" zitiert hat, muss er nun für zwei Wochen ins Kittchen.  Doch, oh Wunder, Amelie steht ihm vorm Kadi bei.  Aber dank ihres frechen Mundwerks landet sie  gleich selbst hinter Gittern.  Derweil balzen Perlachers Tochter Inge und Peter, was das Zeug hält. 
"Der Haustyrann" zählt zu Erhardts besten Rollen.  Erst spät hat man den Wirstschaftswunderkomiker im "zarten Alter von 46" (Erhardt) entdeckt.
PAL


754 - HE, DU!

Spielfilm der DEFA, 1970, S/W, 105 Min.
Regie:  Rolf Römer.  Mit Annekathrin Bürger, Heinz-Dieter Knaup, u.a.

Ihren lahmen Lebensgefährten und Kollegen Horst hat die Lehrerin Ellen satt.  Mit welcher Selbstgefälligkeit er unterrichtet!  Ellen ist da anders und sie will ihre Schüler begeistern.  Kein Wunder, dass die emanzipierte junge Frau den Heiratsantrag von Horst ablehnt.  Ausserdem hat sie einen Neuen kennen gelernt: den charmanten Brigadier Frank, endlich ein Mann, der nicht nur labert, sondern auch zupackt...
Schauspieler Rolf Römer lieferte hier sein Regiedebüt.  Eine kritische, tiefer gehende Auseinandersetzung mit dem DDR-Alltag hat er aber verpasst.  Stattdessen präsentiert er ideologisch geschnitzte Vorbildfiguren. Nee, was war es doch schön in der DDR!
PAL


1328 - HEIDELBERGER ROMANZE

Spielfilm, 1951, Farbe, 95 Min.
Regie:  Paul Verhoeven.  Mit O.W. Fischer, Lieslotte Pulver, Gardy Granas.

Student Erwin knipst sich durch das schöne Heidelberg, da läuft ihm die reizende Gabriele vor die Kamera.  Der Fotograf ist hin und weg.  Er sagt seiner amerikanischen Verlobten per Telex bye-bye.  Aber die lässt sich das nicht bieten.  Sofort steigt sie ins nächste Flugzeug nach Germany.  Im Schlepptau hat sie den reichen Papa, der eigene Studienerinnerungen auffrischen will.  Als Susanne den knackigen Hans-Joachim trifft, ist Erwin vergessen. 

Leicht-sonnig, bunt, das 50er-Jahre Lustspiel besticht durch seine kompromisslose Seichtigkeit.
PAL


862 - HEIDEN VON KUMMEROW, DIE

Spielfilm der DEFA, 1967, Farbe, 95 Min.
Regie:  Werner Jacobs.  Mit Paul Dahlke, Fritz Tillmann, Karin Heidemann, Theo Lingen. u.a.

Eine Fernsehfilm-Koproduktion der DDR und BRD.  Der ganze Titel lautet: "Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche".

Das pommersche Dorf Kummerow zur Zeit Bismarcks: Pastor Breithaupt, der streitbare Seelenhirt der Gemeinde, hält zwar viel von Tradition, von heidnischen Bräuchen aber gar nichts.  So ist ihm der Ritus des "Heidendöpen", den die Kinder von Kummerow jedes Jahr in der Osterzeit leidenschaftlich pflegen, zutiefst zuwider.  Jahr für Jahr stehen sie im eiskalten Wasser des Mühlbachs und wer es am längsten aushält wird zum König gekrönt.  Dass Breithaupts Jüngste, Ulrike, die "Braut" bei diesem Wettbewerb spielt, verschlimmert die Sache erheblich.  Wieder einmal hat alles Wettern nichts genützt, ein neuer König wird gefunden, und wieder einmal ist der Kuhhirte Krischan der Schiedsrichter.  Krischan wird von den Kindern vergöttert, in den Augen des Pastors ist er ein Rebell, dem bürgerliche Tugenden wie Häuslichkeit und Geld verdienen, ordentliche Kleidung und Wohlständigkeit nichts bedeuten.  Und den sonntäglichen Gottesdienst versäumt er natürlich auch.  Er tuacht auf und verschwindet, wie es ihm beliebt. Einen noch größeren Feind hat Krischan in Müller Düker.  Er will Krischan aus Kummerow vertreiben, koste es, was es wolle, denn Krischan kennt das dunkle Geheimnis in Dükers Vergangenheit...
PAL  (Auch unter Nr. 1141 im Archiv)


1183 - HEIDESCHULMEISTER UWE KARSTEN

Spielfilm, 1954, S/W, 90 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Barbara Rütting, Claus Holm, Carola Höhn, Hans Quest, u.a.

Weil sich ihr Bräutigam als untreu entpuppt, flüchtet die Bürgertochter Ursula Diewen von Hamburg in die Heide.  Hier sucht die Hobbymalerin Vergessen und findet die Liebe. Ihre Liaison mit Dorflehrer Uwe Karsten sorgt für üblen Tratsch....
Das Dramolett basiert auf einem Kitschroman aus der Kaiserzeit.
PAL


842 - HEIDI M.

Spielfilm, 2001, Farbe, 89 Min.
Regie:  Michael Klier.  Mit Katrin Sass, Dominique Horwitz, u.s.

Sie war die Frau eines erfolgreichen Fotografen, hatte eine Tochter und ein intaktes Familienleben - doch nach dem Fall der Mauer bleibt auch im Leben der Heidi M. kein Stein auf dem anderen.  Seit ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat und ihre Tochter ausgezogen ist, versucht sie sich mit einem kleinen "Tante Emma Laden" in Berlin-Mitte über Wasser zu halten.  Für ihre Kunden vom Kiez ist sie eine wichtige Anlaufstelle in allen Lebenslagen, doch für sie selbst kommt die entscheidende Bewährungsprobe, als mit Franz ein neuer Mann in ihr Leben tritt...
PAL

12b - HEILIGABEND AUF ST. PAUL

Dokumentarfilm, 1967, S/W, 60 Min.

Dieser Film wurde in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember 1967 in einer Kneipe auf St. Pauli (Hamburg) aufgenommen. Unter den Gästen befinden sich Fernfahrer, Seeleute, Stammgäste; alles Menschen, die am Heiligen Abend der Einsamkeit entgehen wollen. Eine Milieuschilderung.
PAL
 

62c - HEILSARMEE, DIE: MIT DER BIBEL IN DEN KAMPF

Dokumentarfilm, 1990, 60 Min.

Interessanter Dokumentarbericht über die Arbeit und die Ziele der Heilsarmee in Deutschland. Zahlreiche Interviews mit jungen und älteren Menschen.
PAL
 

82b - HEIMAT

Spielfilm, 1938, S/W, 94 Min.
Regie: Carl Froelich. Mit Zarah Leander, Heinrich George, Paul Hörbiger und anderen.

Eine gefeierte Sängerin wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als sie zu einem Gastspiel in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sie versöhnt sich zwar mit ihrem Vater, als dieser jedoch erfährt, dass sie ein unehliches Kind mit einem zweifelhaften Bankdirektor hat, kommt es zu einer grossen Auseinandersetzung. Es geht natürlich um die preussische "Ehre." Doch zum Schluss singt Zarah Bachs Mathäus Passion, und alles löst sich in Tränen auf. Eine herrliche Schnulze. Und Zarah singt auch "Eine Frau wird erst schön durch die Liebe." Stimmt!
PAL  (Dieser Film ist auch im NTSC-Format auf Film Nr. 668 im Archiv und auf DVD2 unter Nr. 1301).
 

15 - HEIMAT 

Fernsehepos, 1980-1984, Farbe, 16 Stunden
Regie: Edgar Reitz. Mit Marita Breuer, Michael Lesch, Dieter Schaad, Gudrun Landgrebe, Karin Rasenack.

Auf die Frage, was Heimat sei, antworten die einen: das Paradox der Hoffnungsphilosophie von Ernst Bloch, und die anderen: ein Film mit Zarah Leander. Beides kann man in diesem sechzehnstündigen Filmepos von EDGAR REITZ finden. "Von der Grösse der kleinen Leute" lautet die Überschrift einer längeren Besprechung von Karsten Witte. (Die Zeit, September, 1984) Als dieser Film auf dem Festival in Venedig lief, erklärten namhafte Regisseure des Neuen Deutschen Films dem Publikum: "Heimat, der Geburtsort, ist für jeden Mennschen die Mitte der Welt."
NTSC (Auch unter Nr. 668 im Archiv).
 

16 - HEIMAT  - DRITTER UND VIERTER TEIL

Dieses "Requiem der kleinen Leute" spielt in Schabbach, ein aus vielen Hunsrückdörfern synthetisiertes Dorf, das im Laufe der Geschichte von 1918 bis 1980 in die Welt getrieben wird. In die Welt getrieben werden auch einige der Charaktere--es sind die, die gehen... und dann gibt es die, die bleiben... Jeder der an deutscher Geschichte dieses Jahrhunderts interessiert ist, sollte sich diesen Film ansehen.
NTSC
 

17 - HEIMAT  - FÜNFTER UND SECHSTER TEIL

NTSC
1984
 

18 - HEIMAT  - SIEBENTER UND ACHTER TEIL

NTSC
1984


1095 - HEIMAT 3

TV-Spielfilmserie, 6 Folgen, 2004, Farbe.
Regie:  Edgar Reitz.

Die weltberühmte deutsche Chronik  von Edgar Reitz rückt das Jahrzehnt der politischen Wende in den Mittelpunkt.  Nach 17 Jahren trifft Hermann Simon am Abend des Mauerfalls in einem Westberliner Hotel seine Jugendliebe Clarissa Lichtblau wieder.  Im Taumel der Ereignisse machen sich beide auf den Weg in ihre alte Heimat Hunsrück, um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.  Nicht nur für das Liebespaar Hermann und Clarissa beginnt mit der Wende eine neue Zeit, ein neues Lebensgefühl. 
Die Serie erzählt von der Aufbruchstimmung der Wendezeit und den Träumen, die in Ost und West geträumt wurden, und mehr oder weniger in Erfüllung gingen.  Co-Author Thomas Brussig ("Sonnenallee") sorgt dabei für einen verschmitzten Blick auf die jüngste deutsche Geschichte.

Folge 1:  Das glücklichste Volk der Welt.  1989.  101 Min.

Folge 2:  Die Weltmeister.  1990.  94 Min.
PAL
 

1096 - HEIMAT 3

Folge 3:  Die Russen kommen.  1992-1993.  118 Min.

Folge 4:  Allen geht's gut.  1995.  125 Min.
PAL

1097 - HEIMAT 3

Folge 5:  Die Erben.  1997.  97 Min.

Folge 6:  Abschied von Schabbach.  1999. 97 Min.
PAL

1098 - HEIMAT 3

Diese oben aufgeführte Serie ist auch  unter Nummer 1098 im Archiv.
DVD2


1112 - HEIMATFILM

TV-Spielfilm, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Daniel Kraus.  Mit Fritzi Haberland, Hannes Jaenicke, Lars Cartner.

Nirgendwo in Westfalen.  Eine dieser Kleinstädte, in denen alles und nichts passiert.  Deswegen will Britta einfach weg,  weg von ihrem Bruder Simon, der sein Selbstmitleid in Alkohol ertränkt, weg von Langfzeitfreund und Streifenpolizist Bernd, der sie mit dem Kauf eines Grundstücks an eine solide, stinknormale Zukunft fesseln will.  Im Lauf einer schicksalsträchtigen Nacht beginnt sie zu handeln.  Doch jede Entscheidung birgt neben dem Versprechen auch ein Risiko und das Gefühlsmosaik der Menschen in Brittas Umgebung droht mit verheerenden Folgen auseinander zu brechen.  Eine unverhoffte Liebeserklärung von Rettungssanitäter Knut gibt Britta jedoch den längst überfälligen Push, um vielleicht doch noch ihre eigentlichen Träume zu leben.
DVD2


1042 - HEIMATLAND

Spielfilm, 1955, Österreich, S/W, 100 Min.
Regie:  Franz Antel.  Mit Rudolf Prack, Adrian Hoven, Marianne Hold, Oskar Sima.

Ein Weltenbummler kommt zu Hause mit Liebe und Gesetz in Konflikt.

Zwei Jahre tingelten Hans und sein Hund Krambambuli mit einem Zirkus durch die Welt.  Nun kehrt der Wanderer heim, um die marode Sägemühle des Vaters in Schwung zu bringen.  Vom Erfolg beflügelt, pirscht sich Hans bald an die fesche Helga heran und spannt sie dem Förster Heimberg aus.  Das hat dramatische Folgen....
Recht hübsch fotografierte altbackene Adaption der Novelle "Krambambuli" von Marie von Ebner-Eschenbach. Siehe auch den Film"Krambambuli", Nr. 859 im Archiv.
PAL


927 - HEIMATMUSEUM. TEIL III

Spielfilm, 1988, Farbe, 105 Min.
Regie:  Egon Günther.  Mit Jiri Strach, Jan Novak, Mario Adorf, u.v.a.

Opulentes Epos um eine verlorene Heimat nach dem Roman von Siegrfired Lenz.

Die Chronik der Teppichweberfamilie Rogalla beginnt im Winter 1913-14 im damals deutsche Masuren.  Zygmunt, letzter Überlebender der Sippe, schildert, wie sein tyrannischer Opa Alfons über Familie und Gesinde in Klein-Grajewo herrscht.  Weil Polen keine Dreherlaubnis erteilte, wich Regisseur Günther auf die CSSR aus und erklärte kurzerhand böhmische zu masurischen Dörfern.
PAL


928 - HEIMATMUSEUM, TEIL II

Spielfilm, 1988, Farbe, 105 Min.
Regie Egon Günther.  Mit Jiri Strach, Jan Novak, Mario Adorf, u.v.a.

Masuren in den 20er Jahren.  Edith ist nur sieben Tage jünger als Zygmunt, bleibt ihre ganze Jugendzeit aber unerreichbar für ihn.  Ihr Hochmut und die anbrechenden Unruhezeiten können Zygmunt dennoch nicht beirren:  Immer hält er Edith die Treue.  
Dieser etwas behäbige zweite Teil konzentriert sich auf die Beziehung der Kinder und webt korrekt die historischen Fakten ein.
PAL


929 - HEIMATMUSEUM, TEIL I

Spielfilm, 1988, Farbe, 105 Min.
Regie:  Egon Günther. Mit Jiri Strach, Jan Novak, Mario Adorf, u.v.a.

Kriegswinter 1942-43.  Zygmunt kehrt als Invalide aus Russland zurück.  Die Stimmung in der masurischen Heimat ist gedrückt.  Opa Rogalla erhält die Kündigung des Pachtvertrags für das Museum und verfällt kurz darauf dem Wahnsinn.  Bei Kriegsende auf der Flucht westwärts verliert Zygmunt seine Edith und den Sohn.  In Schleswig-Holstein fängt er neu an.
Am Anfang der Kassette ist ein Bericht über die Dreharbeiten zu diesem Film.
PAL

485 - HEIMKEHR INS GLÜCK

Spielfilm, 1933, S/W, 100 Min.
Regie: Carl Boese. Mit Paul Hörbiger und Heinz Rühmann.

Generaldirektor Gruber, Besitzer einer florierenden Schuhfabrik, flieht vor dem Stress und seiner Ehefrau in den Schwarzwald in ein Jagdschloss. Dort begegnet er dem Zauberkünstler Amadori. Infolge eines Autotausches werden die beiden fortan verwechselt. Gruber macht die Bekanntschaft der Schustertochter Liesl, eines kecken Landmädchens, das Grubers Herz zum Glühen bringt.  Als Grubers Frau samt derzeitiger Verehrer im Schloss auftaucht, droht die Maskerade Amadoris aufzufliegen.
PAL

653 - HEIMKEHR INS GLÜCK

Der oben genannte Film auf  DVD2.


943 - HEIMLICHE GRÄFIN, DIE

Spielfilm, 1942, S/W, 990 Min.
Regie:  Géza von Bolváry.  Mit Marte Harrell, Wolf Albach-Retty, Oskar Sima, Paul Hörbiger, Ferdinand Meyerhöfer.

Der Verwechslungsreigen kann beginnen:  Eine junge Adelige reist ins böhmische Brünn, wo sie sich heimlich als Schauspielerin ausgibt; die bürgerliche Martina kommt nach Wien, wo sie sich als Gräfin ausgibt.  Da sie jedoch der Geliebten eines kriminellen Erzherzogs ähnelt, wird Martina  bald von einem übereifrigen Polizeichef als Diebin verfolgt...
PAL


970 - HEIMWEH DES WALERJAN WRóBEL

Spielfilm, Farbe, 94 Min.
Regie: Rolf Schübel. 

1939:  Walerjan Wróbel ist erst 16 Jahre alt, als er seine Familie und seine Heimat verlassen muss, um in Deutschland als Hilfsarbeiter auf einem Hof bei Bremen Zwangsarbeit zu leisten.  Krank vor Heimweh legt er in eine Scheune Feuer.  Das tut er in der Hoffnung, zur Strafe wieder nach Polen zurück- geschickt zu werden.  Walerjans Hoffnung erfüllt sich nicht.  Er wird ins KZ Neuengamme deportiert.  Nach neuen Monaten wird er mit dem Fallbeil hingerichtet.  

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von C.U. Schminck-Gustavus und wurde vielfach ausgezeichnet, so mit dem Bundesfilmpreis.
DVD2


1989 - HEIMWEH NACH DRÜBEN

Spielfilm, 2007, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hajo Gies.  Mit Wolfgang Stumph, Katrin Sass, Jürgenm Tarrach, Steffen Groth.

Sensation:  DDR-Schlawiner Busemann darf in den Westen reisen, weil sein Bruder Hubert den 50sten feiert. Busemann hat keinen Schimmer, dass sein Sohnemann samt Freundin zur selben Zeit per selbst gebasteltem Ballon ins gelobte Wessi-Land türmt.  Nun lässt die Stasi den vermeintlichen Fluchthelfer nicht mehr zurück, dabei wollte Busemann am nächsten Tag die nette Bürgermeisterin Eva Linde (Kattrin Sass) heiraten.
Vorzeige-Ossi Stumph spielt seinen Part würdevoll und geschmeidig, auch die Kollegen mache ihre Sache gut. Aber der Handlung, so unterhaltsam und lustig sie auch zuweilen ist, fehlt doch der nötige satirische Biss.
DVD2


1289 - HEINRICH GEORGE: WENN SIE MICH NUR SPIELEN LASSEN

Dokumentation über den großen Schauspieler Heinrich George, S/W, 65 Min.
Regie:  Irmgard von der Mühlen
PAL


2018 -  HEINRICH HIMMLER - AUS DEM LEBEN EINES MASSENMÖRDERS

Spiegel-Dokumentation über den SS-Chef Heinrich Himmler.
DVD2


941 - HEINZ IM MOND

Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie:  Robert A. Stemmle.  Mit Heinz Rühmann, Annemarie Sörensen, Rudolf Plate, Oskar Sima.

Aristides Nessel, der Inhaber der gleichnamigen Porzellanwerke, hat prophetische Träume.  Sogar seine Wahrsagerin bestätigt, dass diese Träume in Erfüllung gehen werden.  So soll er z.B. das erste Mädchen, mit dem er zufällig zusammenstößt, seine zukünftige Frau werden.  Nun hat er zwar Cleo, ein liebebedürftiges Mädchen und ihre Eltern kennengelernt, jedoch stößt er am selben Tag mit Cindy auf der Straße zusammen.  Obwohl er schon ein Rendezvous mit Cleo vereinbart hat, macht er nun eins mit Cindy und muss mit Schrecken feststellen, dass beide Mädchen im gleichen Haus wohnen.  Am selben Abend, als er von einer Wohnung in die andere schlittert, verspricht er beiden die Heirat.  Der Rest des Films erzählt, wie er einen Ausweg aus dieser verwirrten Situation findet und wie er schließlich seine hübsche Sekretärin anstatt der beiden Bräute heimführt.
PAL

231d - HEINZ QUERMANN: TALKSHOWMASTER AUS OSTBERLIN

Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 60 Min.
Regie: Klaus Krieg.

Ausschnitte aus seiner populären Show und Interviews mit dem Showmeister selbst.
NTSC


840 - HEINZ RÜHMANN - EIN LEBEN FÜR DEN FILM

Dokumentation, 1995, 87 Min.

Dieser Film ist eine Hommage an den "großen kleinen Mann", dessen Tod im Oktober 1994 uns alle traf.  Was das Private betrifft, war Heinz Rühmann eher verschlossen.  Hier erlaubt er einen Blick hinter die Kulissen: In einem Gespräch mit dem Regisseur Hermann Leitner, der viel mit Rühman zusammen gearbeitet hat, gewährt uns der Schauspieler Einblick in die Stationen seines Lebens.  Rühmann spricht über seine Lieblingsrollen, gibt schauspielerische Demonstrationen und schildert Ansichten sowie Einsichten aus seinem langen und erfüllten Leben.
PAL

 
415 - HEISSER SOMMER

Spielfilm der DEFA, 1968, Farbe, 91 Min.
Regie: Joachim Hasler. Mit Frank Schöbel, Chris Doerk, Hanns-Michael Schmidt, Georg-Peter Welzel u.a.

Zwei Gruppen von Oberschülern trampen in den Sommerferien an die Ostsee und kommen sich auf der Autobahn in die Quere. Die elf Mädchen aus Leipzig geben den zehn Jungen aus Karl-Marx-Stadt das Nachsehen. An der See trifft man sich wieder. Die Jungen sind auf Vergeltung aus, führen die Mädchen in eine Mückenhöhle. Der Spaß ist größer als der Ärger, und man kommt sich näher. Stupsi, die die Reise ihrer Gruppe organisierte, hat ein Auge auf Kai geworfen. Der jedoch ist hinter der flotten Brit her und kommt deshalb mit Wolf ins Gehege. Aber auch die kleinen Rivalitäten und so mancher Unfug stören den letzlich gelungenen Urlaub nicht, in dem einige Freundschaften geschlossen haben.
PAL


1773 - HELDEN

Spielfilm, 1958, S/W, 90 Min.
Regie:  Fanz Peter Wirth.  Mit O.W. Fischer, Liselotte Pulver, Ellen Schwiers, Jan Hendriks.

Als schweizerischer Hauptmann Bluntschli sucht Fischer im bulgarisch-serbischen Krieg ausgerechnet Zuflucht bei der Braut des Feindes.  Die muss er davon überzeugen, dass auch ein Feigling ein Held sein kann. 

Nach dem Stück von Bernard Shaw "Arms and Man".
DVD2


1089 - HELDEN OHNE RUHM

Dokumentation, 2003, Farbe, 85 Min.
Regie:  Andreas Christoph Schmidt, Artem Demenok.  Mit Thomas Thieme.

Doku über den Volksaufstand der DDR am 17. Juni 1953.
"Wir wollen keine SED, wir wollen keine Volksarmee, wir wollen Freiheit, Recht und Brot, sonst schlagen wir die Bonzen tot", skandierten aufgebrachte Arbeiter Mitte Juni 1953 in Ostberlin. Was war passiert?  Im Mai wurden die Arbeitsnormen in der DDR um mehr als 10% erhöht, Protest regte sich.  Am 15. Juni kam es zu ersten Streiks, die sich rasch verselbstständigten.  Zwei Tage später waren landesweit Zigtausende auf den Straßen.  Dem blutigen Ende des Aufstandes folgte die Rachejustiz der SED: erpresste Geständnisse, Haftstrafen und Enteignung beteiligter Demonstranten.  Mehr als ein halbes Jahrhundert ist das nun her. Zeitzeugenberichte und teilweise bislang unveröffentlichte Bilder bereichern die Doku über einen Markstein deutscher Geschichte.
PAL

546 - HELDEN WIE WIR

Spielfilm, 2000, Farbe, 93 Min.
Regie:  Sebastian Peterson.  Mit Daniel Borgwardt und Xenia Snagowski.

Ein Film nach dem bekannten Buch von Thomas Brussig.

Schon die Geburt von Klaus Uhlzscht in einem Dorfgasthof ist von der Historie umdröhnt: Panzer rollen gen Prag, am Abend des 20. August 1968. Die Politik begleitet auch den weiteren Lebensweg des eher unscheinbaren Klaus: Seine Kindheit verbringt er in einem Haus direkt gegenüber der Stasi. Während der Schulzeit landet er als Jungpionier neben FDJ-Chef Egon Krenz auf dem Titelblatt einer Illustrierten. Die Berufswahl führt den 18-jährigen in die Reihen der Stasi. Und seine Liebe gilt, seit Kindertagen, Yvonne, der Tochter eines Dissidenten. Klaus wird sogar zum Lebensretter: Sein Blut hilft, das Leben von Erich Honecker zu verlängern. Diese medizinische Geheimaktion hat aber fatale Folgen: Der schüchterne Mann wird mit einem Gemächt ausgestattet, das alle quantitativen Vorstellungen sprengt - und Klaus sprengt damit den Weg in die Freiheit für Millionen - in jener legendären Nacht des 9. November 1989...
DVD


1148 - HELDENFRÜHLING

Spielfilm, D/A, 1991, Farbe, 115 Min.
Regie:  Michael Kehlmann.  Mit Oliver Korittke, Gottfried Neuner, Franz Morak, u.a.

Ende einer Kindheit:  Der Berliner Tschaikowsky und der der Österreicher Gallus sind noch nicht 16 Jahre alt, als sie in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in den sogenannten "Endkampf" geschickt werden.  Die Freunde haben zwei Ziele:  Sie wollen unter allen Umständen überleben und das bisher verborgen gebliebene "Geheimnis der Liebe" entdecken...
Michael Kehlmann zeichnet glaubhaft das Drama der Kinder nach, die im Krieg verheizt wurden.  Allerdings erzielt er nicht die erschütternde Wirkung, die der Klassiker "Die Brücke" (1959) erreichte.
PAL


1014 - HELDENPLATZ

Schauspielfilm aus dem Burgtheater, Wien, 1989, Farbe, 180 Min.
Regie:  Claus Peymann.  Mit Kirsten Dene, Wolfgang Gasser, Marianne Hoppe.

Nach dem Schauspiel von Thomas Bernhard.

Das Thema des Stücks ist der Selbstmord des jüdischen Professors Schuster, der sich kurz vor der Akzeptierung eines Lehrstuhls in Oxford aus dem Fenster seiner Wohnung am Heldenplatz gestürzt hat. Im ersten Akt diskutieren die Haushälterin und ihre Gehilfin die Familienverhältnisse der Schusters, ihre eigene Beziehung zu ihnen, und die möglichen Gründe des Selbstmords.
Im zweiten Akt, im Volksgarten, treffen sich der Bruder des Toten mit den beiden Töchtern des Verstorbenen.  Der Bruder Robert ist überzeugt davon, dass der zunehmende Antisemitismus in Österreich der wahre Grund für den Selbstmord sei. Seiner Ansicht nach gebe es heute mehr Nazis in Wien als 1938, und "die Wiener waren schon immer Judenhasser und werden es auch bleiben."
Im dritten Akt schließlich treffen sich die ganze Familie und einige Freunde zu einem improvisierten Abendessen.  Dabei geht es um die Frage, wo die Familie nun bleiben soll, da die Wohnung schon verkauft ist.  Während man sich darüber streitet, hört die Frau Professor wieder eine große Menschenmasse, die auf dem Heldenplatz "Sieg Heil" skandiert.  Wien 1938.  Am Ende fällt ihr Kopf auf den Teller.  
Zu der Inszenierung:  Mit seinem letzten Stück setzt Thomas Bernhard sich mit den rechtsradikalen Tendenzen im heutigen Österreich auseinander und hat durch seine bewusst provozierende Überzeichnung einen monatelangen Streit im Parlament, in der Presse, und in der Öffentlichkeit ausgelöst.  Man forderte ein Verbot der Aufführung, demonstrierte vor dem Theater.  Der Dichter hat diese heftige Auseinandersetzung nur um wenige Wochen überlebt.  Er starb am 12. Februar 1988.
PAL


906 - HELDENTUM NACH LADENSCHLUSS

Spielfilm, 1955, S/W, 98 Min.
Regie:  Eric Ode und Wolfgang Becker.  Mit Harald Juhnke, Wolfgang Wahl.

"Das Abenteuer der deutschen Landser, die nach Kriegsende auf die oft verrückteste (und großartigste) Weise aus Gefangenschaft fliehen konnten. Es ist kein militaristischer Film, ganz im Gegenteil," so Das Darmstädter Tageblatt.  Und Die Süddeutsche Zeitung schreibt:  "Ein erholsamer Film. Er hat Witz und Courage und ist angenehm entkrampft.  Hier erreicht der deutsche Film eine Position, die weder die des heroischen noch die des pazifistischen Fanfarenbläsers ist - sondern die des Eulenspiegels.  Die Rolle des Eulenspiegels steht den Besiegten wohl an."
PAL


1141 - HENKER VON LONDON, DER

Spielfilm, 1963, Farbe, 90 Min.
Regie:  Edwin Zbonek.  Mit Hansjörg Felmy, Maria Perschy, Dieter Borsche, Chris Howland.

Bei Kerzenschein treffen sich vermummte Gestalten zu einer mysteriösen Gerichtsverhandlung: Sie sprechen einen Mann, der seine Geliebte getötet hat, schuldig und hängen ihn.  So ergeht es kurz darauf auch einem skrupellosen Grundstückssspekulanten.  Höchste Zeit für Scotland Yard, Lichts in Dunkel zu bringen.  Inspektor John Hillier macht sich lustlos ans Werk.  Zu sehr erinnert ihn der Fall an seine Schwester, die einst einem Sexualmörder zum Opfer fiel.  Dann aber kommt der Spürhund einem Fanatiker auf die Schliche, der Schwerverbrecher jagt, die in seinen Augen die härteste Stafe verdienen....
Radioveteran und TV-Moderator Chris Howland sorgt als US-Detektiv Pennypicker für die Portion Humor, die in Edgar-Wallace-Filmen genausowenig fehlen darf wie der Ruf des Käuzchens.
DVD2

204 - HERBSTMILCH

Literaturverfilmung, 1988, Farbe, 111 Min.
Regie: Joseph Vilsmaier. Mit Dana Vavrova, Werner Stocker.

Der Film spielt in einem kleinen bayrischen Dorf in den Nazi-Jahren. Es ist die Geschichte der Anna Wimschneider (nach ihrem Erlebnisbericht) und ihrem Leben in dem Dorf, das oft sehr schwer war, aber auch glücklichere Momente brachte. Vor allen Dingen ist die Geschichte aus der Sicht einer Frau erzählt, die sich oft gegen den Rest der Familie durchsetzen musste. Die Nazizeit wird nur beiläufig und am Rande erzählt. Man hat den Eindruck, daß die Arbeit auf den Feldern und Höfen den Leuten keine Zeit ließ, sich auch noch mit Politik zu befassen.
PAL
 

1939 - HERBSTZEIT

Spielfilm der DEFA, 1978, Farbe, 70 Min.
Regie:  Manfred Mosblech.  Mit Erwin Geschonnek, Gerhard Bienert, Angelika Waller, Peter Borgelt.

Der alte, einsame Paul Wositschka klammert sich an die Hoffnung, sein erwachsener Sohn werde ein Haus bauen und ihn dann zu sich holen.  Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau fühlt sich der ehemalige Hauptkassierer einsam und verlassen.  Einzigen Trost schöpft er aus dem Versprechen, das ihm sein erwachsener Sohn Michael gegeben hat, er könne zu Kindern und Enkeln ziehen, sobald das geplante Eigenheim steht.  Vater und Sohn brüten über Bauplänen und besichtigen Grundstücke, was Schwiegertochter Judith mit wachsender Besorgnis beobachtet.  Sie verlangt von Michael, er solle seinem Vater endlich reinen Wein einschenken.  Denn angesichts der finanziellen Möglichkeiten der Familie muss der Hausbau auf absehbare Zeit eine Illusion bleiben.  Auch Pauls rüstiger Freund Otto versucht ihm die fixe Idee auszureden.  Doch Paul weigert sich starrsinnig, Ottos Beispiel zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was ihm geblieben ist.  Ins Altersheim geht er niemals.  Irgendwie wird er seinem Sohn schon helfen, das nötige Geld aufzubringen.  Da aber weder seine eEsparnisse noch der Verkauf seiner Habseligkeiten ausreichen, treibt ihn die Verzweiflung schließlich zu einem tiefen Griff in die Kasse seines ehemaligen Betriebes...
DVD2


1830 - HERBSTZEITLOSEN, DIE

Spielfilm, CH, 2006, Farbe, 90 Min.
Regie:  Bettina Oberli.  Mit Monica Gubser, Annemarie Düringer, Stephanie Glaser, Heidi Marie Glössner.

Seit ihr Mann gestorben ist, hat Martha die Freude am Leben verloren. Ihr Dorfladen dümpelt vor sich hin und auch bei der Jassrunde mit ihren drei Freundinnen will die rechte Freude nicht aufkommen. Sohn Walter, der alles andere als heiliger Dorfpfarrer ist, möchte den Laden sowieso für seine Bibelgruppe, und auch Martha würde am liebsten ihrem Mann ins Jenseits folgen.
Zum Glück gibt es noch das quirlige Lisi, die gegen die allgemeine Resignation amkämpft und Martha dazu bringt,, ihren langgehegten Traum - eine eigene Lingerie-Boutique - zu verwirklichen.  Und so wird aus dem braven Lädeli beinahe über Nacht ein sündiger Reizwäschetempel.  Im kleinen Dorf Trub ist man sich solches nicht gewohnt, und schnell macht sich allerortens der Widestand breit.  Der scheinheilige Pfarrer opponiert ebenso wie der lokale Rechtspolitiker gegen die heissen Höschen, und auch Marthas Freundinnen sind nicht alle angetan von deren textilerotischen Eskapaden. Aber am Ende finden Martha und ihre Freundinnen die richtige Mischung mit einem Produkt, das bald reissenden Absatz findert, sogar übers Internet , wovon die alten Damen natürlich nichts verstehen.

Die Vorbilder von "Die Herbstzeilosen" sind schnell ausgemacht: Es sind die Feel-Good-Filme wie "The Full Monty" mit jener besonderen Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik und liebenswerten Figuren. Der Film findet über weite Strecken die richtige Mischung aus Witz und Melancholie und erzählt seine im Grunde weitgehend absehbare Geschichte mit Tempo und Charme. 
DVD2
 

486 - HERR AUF BESTELLUNG, DER

Spielfilm, 1932, S/W, 80 Min.
Regie: Geza von Bolvary.  Mit Paul Hörbiger,  Willi Forst, Trude Lieske, u.a.

Eine musikalische Burleske. 
Willi Forst ist Carry Clips, ein Festredner, der an Stelle eines Verwandten Reden auf Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen hält.  Dabei passt er sich in Kostüm und Maske dem jeweiligen Ritual an.  Er hat ziemlichen Erfolg, den besten allerdings, wenn seine Freundin Lillebil ihn dabei auf dem Klavier begleitet.
Eines Tages wird er gebeten, eine Rede an Stelle eines Professors zu halten, d.h. mit dem Professor vorn am Pult und Carry hinter dem Vorhang. Dieser Betrug klappt so gut, dass eine anwesende Baronin sich in die Stimme des Professors, d.h. Carrys, verliebt.  Die Sache wird nun komplizierter, weil Carry sich auch in sie verknallt, während er dauernd - "als Cyrano de Bergerac in Taschenbuchformat,"  wie er selbst sagt, für den Professor bei der Baronin reden muss.  Aber schließlich wird der Punkt in der Geschichte erreicht, wo alles sich aufklärt und einer Doppelhochzeit nichts mehr im Wege steht.

Willi Forst singt einige schmissige Lieder in dem Film, riskiert auch schon mal das Tanzbein und ist überhaupt sehr gelockert.  Die Stubenmädchen und die Sträflinge tanzen und steppen und Willi Forst und Paul Hörbiger tanzen einen Walzer zusammen.  Eigentlich köstlich.
PAL

487 - HERR IM HAUS, DER

Spielfilm, 1940, S/W, 85 Min.
Regie: Heinz Helbig.  Mit Hans Moser, Maria Andergast, Leo Slezak, u.a.

Der Hausmeister Sixtus Bader kann eben einfach alles. Er ordnet die schwierigen Familienverhältnisse, bringt durchtriebene Gauner zur Strecke, serviert vornehmen Herrschaften bittere Wahrheitspillen als Nachtisch und zeigt sich als Universalgenie für alle Sorgen und Nöte.
PAL


861- HERR IWAN

Spielfilm der DEFA, 1965, S/W, 90 Min.
Regie:  Christian Steinke.  Mit Alexej Presnezow, Wolfgang Werthmann, Arthur Jopp, u.a.

Eine sowjetische Panzereinheit macht im Mai 1945 in einer deutschen Kleinstadt Halt, um den Sturm auf Berlin vorzubereiten.  Der Koch an der Feldküche freundet sich mit Thomas, einem Waisenkind, an.  Durch die Freundschaft lernt der Junge kurz vor dem Angriff auf Berlin General Barsarin kennen.
PAL


995 - HERR LEHMANN

Spielfilm, 2004, Farbe, 105 Min.
Regie:  Leander Haussmann.  Mit Christian Ulmen, Detlev Buck, Katja Danowski, Janek Rieke, u.a.

Herr Lehmann heisst eigentlich Frank, aber da er schon bald dreissig wird, nennen ihn alle nur noch "Herr Lehmann". Herr Lehmann ist der Schutzpatron aller Tresenkräfte, Bierkonsumenten und Liebhaber sinnloser Gespräche, die sich im Schutz der Mauer in Berlin-Kreuzberg des Jahres 1989 eingerichtet haben.
Während sich im Ostteil der Stadt große gesellschaftliche Umbrüche ankündigen, hält auch viel Unerwartetes Einzug in Herrn Lehmanns Leben: Ein aufdringlicher Hund, der Besuch seiner Eltern, die Liebe zur schönen Köchin Katrin, sein bester Freund Karl und ein unbekannter Kristallweizen-Trinker sorgen in kurzer Zeit für mehr als Unruhe und Herr Lehmann hat alle Hände voll zu tun, diese Herausforderungen zu bewältigen.  Und ausgerechnet am Tag seines 30jährigen Geburtstags fällt dann auch noch die Mauer...
PAL

416 - HERR OHNE WOHNUNG, DER

Theaterverfilmung, 1934, S/W, 84 Min.
Regie: E.W. Emo. Mit Paul Hörbiger, Hilde v. Stolz, Hermann Thimig, Hanna Waag, Leo Slezak, Adele Sandrock u.a.

Nach dem Bühnenstück "Der Herr ohne Wohnung" von Österreicher und Jenbach.
PAL


773 - HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI

Spielfilm, Farbe, 100 Min.
Regie:  Alberto Cavalcanti.  Mit Curt Bois, Heinz Engelmann, Inge Holzheimer, u.a.

Eine satirische Anklage nach dem Stück von Bertolt Brecht.
Der finnische Gutsbesitzer Herr Puntila ist ein netter, charmanter Mann, aber nur, wenn er betrunken ist.  Denn der starke Alkoholkonsum wirkt sich positiv auf das Verhältnis zu seinen Mitmenschen aus, und er wird dann geradezu menschlich.  Ist er aber wieder nüchtern, sind seine Launen unausstehlich.  Auch sein Chauffeur Matti kann ein Lied davon singen. 
Eve, Herrn Puntilas Tochter, soll auf seinen Wunsch hin einen Aristokraten heiraten. Sie hat allerdings große Bedenken, ob er der Richtige für sie ist.  Herr Puntila - betrunken natürlich -  merkt, dass der Auserwählte nicht so recht zu seiner Tochter passt und schlägt deshalb seinen Knecht Matti als Ehemann vor.  Werden die beiden trotz des Standesunterschiedes zueinander finden?
PAL


1577 - HERRENREITERIN, DIE

Spielfilm, 1976, Farbe, 88 Min.
Regie:  Mario Lanfranchi.  Mit Senta Berger, Maurizio Arena.

Eine hübsche Witwe mit drei Töchtern will ihre heruntergekommenen Ländereien verkaufen.  Als Käufer stellt sich ein grober Neureicher mit seinem feinfühligen Sohn ein, die beide rasch der Sinnlichkeit der Frau erliegen.  Zunächst wendet sie sich dem jungen Mann zu, doch als sein Vater mit ihr eine Geschäftsreise plant, sieht sie ihre Chance...
DVD2


1583 - HERRIN DER WELT

Spielfilm in zwei Teilen, 1959/60, Farbe, 170 Min.
Regie:  William Dieterle.  Mit Martha Hyer, Carlos Thompson, Wolfgang Preiss, Curt Lange, Lino Ventura.

Teil 1:  Dem schwedischen Geheimdienst kommt zu Ohren, dass der Leiter des kernphysikalischen Instituts, Professor Johannson, zu einer Formel gelangt ist, mit der sämtliche Energieprobleme gelöst werden könnten.  Doch kurz darauf wird bei einer gewaltigen Explosion vor allem die zerstörerische Kraft der Formel deutlich.  Umgehend wird Top-Agent Peter Lundstroem mit der Aufgabe betreut, sich an die Fersen von Johannson, seiner Tochter Karin und dessen Assistenten Dr. Lin-Chor zu heften...

Teil 2:  Auch finstere Gestalten zeigen Interesse ann der machtbringenden Formel, um diese als tödliche Waffe zu missbrauchen.  Sie entführen Professor Johannson und seinen Assistenten Dr. Lin-Chor, als diese in einem kambodschanischen Kloster ihre Forschungs- ergebnisse verstecken wollen.  Während Lundstroem und Karin versuchen, die gekidnappten Wissenschaftler aufzuspüren, treten weltweit sämtliche Geheimdienste in Aktion.  Sie wollen ebenfalls die explosive Formel für ihre Dienste nutzen - ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
DVD2


1811 -  HERRLICHE ZEITEN IM SPESSART

Spielfilm, 1967, Farbe, 100 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Liselotte Pulver, Harald Leipnitz, Willy Millowitsch.

Die Erde hat sie wieder...Die drei Räubergespenster landen aus dem Weltraum kommend auf der Dachterrasse des luxuriösen Spessart-Hotels. Gerade zur rechten Zeit! Denn Anneliese, die Tochter des Hoteliers, ist mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen in unlösbare Schwierigkeiten geraten.  G.I. Frank wurde kurzerhand in die USA abkommandiert und so scheint der Traum in Weiss zu platzen.  Gemeinsam it den hilfreichen Geistern will das fesche Mädchen in einer Rakete gen Amerika düsen - und unversehens beginnt eine haarsträubende Zeitreise von der Steinzeit bis ins Jahr 2067... Seichter Kitsch.
Fortsetzung von Das Wirtshaus im Spessart und  Das Spukschloss im Spessart.
DVD2


713 - HERRSCHER OHNE KRONE

Spielfilm, 1956, Farbe, 100 Min.
Mit O. W. Fischer, Horst Buchholz, Günther Hadank, u.a.

Historienfilm.  1766 wird der deutsche Arzt Struensee zum Berater des dänischen Königs bestellt.  Sein Einfluss lässt den gemütskranken Regenten aufblühen.  Leider verliebt sich der Arzt in die Königin... Sentimental, aber mit guten Darstellern.
PAL


885 - HERZ

Spielfilm, 2001, Farbe, 94 Min.
Regie:  Horst Sczerba.  Mit Uwe Bohm, Mehmet Kurtulus, Michael Roll, u.a.

Die Clique  eines Kölner Viertels trifft sich regelmäßig in der Tauchschule Tropical Dive, um in die Schwerelosigkeit der Unterwasserwelt den Sorgen und Nöten des Alltags zu entfliehen.  Das Herz des Dolmetschers Cem schlägt für Lale, die vor Gericht steht, aber nur an ihren Freund Markus denkt.  Georg von der Mordkommission hat das Problem, dass seine Frau Gisela sich trennen will, da sie sich vor ihm ekelt.  Martin, der Arzt, ist besorgt um die verschlossene Natalie, die wegen eines Selbstmordversuchs auf seiner Station liegt.  Und dann ist da auch noch Marlis, die dem Vertreter Günther mit Tauchlehrer Marcel betrügt.
Ein spannendes Stadtgeschichten-Kaleidoskop.  Ein kunstvolles Puzzle von mal absurden, mal tragischen, aber auch liebenswerten Alltagsgeschichten.
DVD2


1024 - HERZ AUS GLAS

Spielfilm, Farbe, 90 Min.
Regie:  Werner Herzog.  Mit Josef Bierbichler, Stefan Güttler, Clemens Scheitz, u.a.

Eine Glashütte im 19. Jahrhundert.  Der Glas-Spezialist Mehlbeck verstirbt überraschend und nimmt das Geheimnis der Rubin-Glasherstellung mit ins Grab. Die Fabrik und die ganze Stadt stürzt dieser Vorfall in eine Deprssion.  Der Hüttenbesitzer engagiert Hellseher Hias, um das Produktionsverfahren aus dem Reich der Toten zurückzuholen.  Doch Hias empfängt apokalyptische Visionen von Zerstörung und kollektiven Wahnsinn - er prophezeit die Schrecken im Europa des 20. Jahrhunderts.
DVD2


753 - HERZ DER KÖNIGIN, DAS

Spielfilm, 1940, S/W, 95 Min.
Regie:  Carl Froehlich. Mit Zarah Leander, Willy Birgel, Lotte Koch, u.a.

Kostümdrama mit Zarah Leander als chanson-singende (!) Maria Stuart. 1561 kehrt die Katholikin nach Schottland zurück, um den Thron zu besteigen. Doch der protestantische Adel intrigiert gegen sie.  Als Marias Geliebter ihren Mann ermordet, flieht sie nach England.  Fantasiearme Umsetzung eines klassischen Stoffes.
PAL


915 - HERZ IM KOPF

Spielfilm, 2002, Farbe, 88 Min.
Regie:  Michael Gutmann.  Mit Tom Schilling, Alicija Bachleda-Curus.

Der 18jährige Jakob ist ein verstockter Einzelgänger - bis ein geheimnisvolles Mädchen sein Herz öffnet.  Seit dem Tod seiner Mutter war Jakob auf der Flucht vor der Vergangenheit und seinen Gefühlen.  Nun kehrt er in seinen Heimatort zurück, wo er vor einem Jahr seine ältere Schwester im Stich gelassen hatte.  Petra ist hochschwanger und braucht seine Unterstützung.  Aber noch ist  nicht sicher, ob Jakob nicht wieder weglaufen wird.  Er trifft auf Wanda, ein polnisches Aupair.  Das hübsche Mädchen ist ihm zunächst ein völliges Rätsel, und nur zögernd beginnt eine zarte Liebesgeschichte, die zwischen Vertrauen und Enttäuschung hin-und hergerissen wird.  Ganz anders als der verunsicherte Jakob geht Dirk mit der Liebe um.  An seinem Swimming Pool versammeln sich an sonnigen Nachmittagen die Aupairs der Umgebung, und anscheinend braucht er nur zuzugreifen.  Dirk sucht sich ausgerechnet Wandas Freundin Milena aus.  In die ist der aufrechte Pfadfinder Helmut verliebt.  Als er merkt, dass er Mlena an den Vorstadt-Casanova  Dirk verliert, lässt Helmut eine Bombe platzen, die Jakob mitten ins Herz trifft.
PAL


1457 - HERZ VON ST. PAULI, DAS

Spielfilm, 1957, S/W, 90 Min.
Regie:  Eugen York.  Mit Hans Albers, Hansjörg Felmy, Jürgen Wilke, Carla Hagen, Gert Fröbe.

Aus Geldmangel holt sich der Hamburger Kneipier Jonny Jensen zwei Partner mit ins Boot. Kaum ist der Vertag perfekt, trifft den Ex-Seebären fast der Schlag:  Das zwielichtige Duo Jabowski und Tanne will aus seiner urigen Hafenbar "Herz von St. Pauli" eine Halbweltpinte mit Dessous-Shows machen.  Das kann Jonny nicht zulassen!  Na ja, ein Spaziergang durchs nächtliche St. Pauli ist aufregender.  Dank sympathischer Darsteller bleibt die Story einigermaßen ansehbar.
DVD2

62 - HERZBLATT

Fernsehserie, Farbe, 60 Min.

"Dating Game" auf Deutsch! Wer sowas anglotzt? Was zum Kichern.
PAL

417 - HESSELBACHS, DIE

Fernsehserie, 1961, S/W, 165 Min.
Eine Serie von Wolf Schmidt, mit Liesel Christ, Wolf Schmidt u.a.

Drei Folgen und Dokumentation auf einer Kassette. DAS JÜCHELCHEN: Frau Hesselbach findet in der Jackentasche ihres Gatten ein Damentaschentuch. Der Fund bringt Unruhe--auch in der Firma Hesselbach... DAS DRECKRÄNDCHEN: Ein Dreckrändchen an einem Milchtopf stiftet Verwirrung. Die Hausfrauenehre von Mama Hesselbach steht auf dem Spiel! Herr Hesselbach kann gerade noch verhindern, daß seine Frau vor den Kadi geladen wird... DER RÖHRENDE HIRSCH: Wohin mit dem Hirsch? Fragt sich Familie Hesselbach. Die Verlobung von Nichte Erna mit ihrem wirtschaftlichen Erwin kommt da gerade recht. Entpuppt sich die Bronzeplastik am Ende noch als wertvoller Kunstgegenstand?
PAL

28d - HESSEN: ICH WEISS EIN TEUERWERTES LAND

Dokukmentarfilm, Farbe, 30 Min.
PAL


1949 - HEUT IST DER SCHÖNSTE TAG IN MEINEM LEBEN

Spielfilm, 1936, S/W, 82 Min.
Regie:  Richard Oswald.  Mit Joseph Schmidt, Felix Bressart, Otto wallburg, Karl Forest.

Joseph Schmidt spielt die singenden Zwillingsbrüder Beppo und Forti.  Jede rder beiden hat nach dem Tode der Eltern einen anderen Onkel als Vormund zugeteilt bekommen.  Während Onkel Max Bescheidenheit propagiert, beutet Onkel Paul die schöne Stimme des Schützlings aus.
Die Brüder verlieren den Kontakt zueinander: Tonio brilliert auf der Opernbühne.  Beppo verdingt sich als Clown im Wiener Prater.  Als sich beide in das gleiche Mädchen verlieben, scheint eine Konfrontation unvermeidlich...
DVD2


1556 - HIERANKL

Spielfilm, 2003, Farbe, 89 Min.
Regie:  Hans Steinbichler.  Mit Johanna Wokalek, Joself Bierbichler, Barbara Sukowa, Peter Simonischek.

Lene kehrt nach vielen Jahren zurück nach Hierankl - einem einsamen Gehöft am Rande der Alpen, auf dem ihree Eltern leben.  Mit 17 ist sie nach einem Zerwürfnis mit ihrer Mutter Rosemarie nach Berlin abgehauen.  Der 60. Geburtstag ihres Vaters ist für Lene ein willkommener Anlass, ihre Familie wieder zu sehen. Überraschend trifft ein weiterer Gast ein: Götz Hildebrand, ein gemeinsamer Freund ihrer Eltern.  Lene hegt sofort tiefe Gefühle für den undurchschaubaren, gut aussehenden Fremden und stürzt sich in eine amour fou, die jedoch eine ungeahnte Kettenreaktion in Gang setzt. Lene entdeckt mit dem Geheimnis von Hierankl auch das Geheimnis ihres Lebens...

Heimatfilm, der für "Beste Regie" und Beste Darstellerin" auf dem Filmfest München 2003 ausgezeichnet wurde.
DVD2


916 - HILFE, ICH BIN EIN JUNGE

Spielfilm, 2002, Farbe, 92 Min.
Regie:  Oliver Dommenget.  Mit Sarah Hannemann, Phillip Blank, u.a.

Die 11jährige Emma ist eine vorbildliche Schülerin, die ihrer Mutter zuliebe ihre Freizeit vorwiegend beim Schwimmtraining verbringt:  Ihr Mitschüler Mickey hingegen hat nicht annähernd so viel Ehrgeiz und für Emma daher nichts als Spott übrig.  Als Emma eines Abends zu Bett geht und den Tag mit den Worten "Blöder Mickey" beendet, ahtn sie nicht, dass sie als eben dieser am nächsten Tag wieder erwachen wird.  Ein Körpertausch wider Willen!  Schuld ist ein magischer Zauberspruch, den ihr der Klassenkamerad" Vierauge" verraten hatte.  Er selbst entdeckte ihn in einem mysteriösen Buch, das er zuvor im Wald fand.  Auch Mickey staunt nicht schlecht, als er sich plötzlich in Emmas Körper wieder findet.  Die drei Klassenkameraden raufen sich in ihrer gemeinsamen Not zusammen und versuchen, den ungewollten Tausch wieder rückgängig zu machen, denn es bleiben ihnen nur noch 52 Stunden...
PAL

291 - HIMMEL AUF ERDEN

Spielfilm, 1935, S/W, 91 Min.
Regie: E.W. Emo. Mit Heinz Rühmann, Hans Moser, Theo Lingen, Adele Sandrock.

Wenn ein junges Paar seinen Vater beschwindelt, so kann das recht unangenehme Folgen haben. Das mussten auch der Komponist Paul Heller und seine junge Frau Hansi erfahren. Der Schwiegervater, ein temperamentvoller Gastwirt, wünschte nämlich, dass der Gatte seiner Tochter einen anständigen Beruf ergreifen sollte. Er gab ihm sogar das Geld zum Ankaufen eines Gutes und ... es schien tatsächlich aus dem Komponisten ein braver Landwirt geworden zu sein: Woche für Woche trafen in Salzburg Lebensmittelsendungen aus Lindenau ein. Denn das Gut existierte wirklich, nur ... gehörte es nicht dem Komponisten, der mit dem Geld eine große Operette verlegt hatte, sondern seinem Freund Peter Hilpert. Eines Tages setzt sich der Schwiegervater in die Bahn, um persönlich nach dem Rechten zu sehen ...
PAL


1071 - HIMMEL KANN WARTEN, DER

Spielfilm, 2004, Farbe, 94 Min.
Regie:  .  Mit Frank Giering, Catherine Flemming, Steffen Wink.

Ungleicher als Alex und Paul können Frende kaum sein.  Der eine ist still, melancholisch und eher ein Einzelgänger, während der andere nur so vor Energie und Selbstbewusstsein strotzt.  Und denoch haben die beiden eine Gemeinsamkeit.  Sie arbeiten als Komiker und hoffen auf den großen Durchbruch bei einem Talentwettbewerb.  Als Alex erfährt, dass seine besiegt geglaubte Krebserkrankung wieder ausgebrochen ist, will er Paul als Abschiedsgeschenk eine Lehrstunde bei dessen Idol vermitteln und reist nach Los Angeles.  Doch dort kommen die Dinge plötzlich ganz anders als erwartet.
DVD2
 

292 - HIMMEL ODER HÖLLE

Spielfilm, Farbe, S/W, 75 Min.
Regie: Wolfgang Murnberger.

Eine Kindheit im Burgenland. Das Kino des Vaters. Die Metzgerei des einen, das Wirtshaus des anderen Onkels. Die Konfrontation mit den beiden wichtigsten Tabus: Sex und Tod. Indianerspiel auf Wald und Wiese, Dachboden oder Keller. "Die Struktur gleicht dem Erinnern selbst: Nie werden Erwachsene gezeigt, nur ihre Hände oder Beine und Ausschnitte aus ihren Wohnungen...".
PAL (Auch unter Nr. 1172 im Archiv)
 

293 - HIMMEL OHNE STERNE

Spielfilm, S/W, 1955, 90 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Eva Kotthaus, Erik Schumann, Erich Ponto, Horst Buchholz.

Die Geschichte einer grossen Liebe zwischen einem Bauernmädchen aus der ehemaligen DDR und einem Grenzpolizisten aus der ehemaligen BRD, die natürlich ein tragisches Ende finden musste. Der Film entstand am Höhenpunkt der Ost-West- Feindschaft und ist heute hauptsächlich bemerkenswert wegen des ersten Filmauftritts von Horst Buchholz, der hier einen  russischen Soldaten spielt.
NTSC


1211 - HIMMEL ÜBER BERLIN, DER

Spielfilm, 1987, Farbe, 122 Min. Mit Bonus DVD (Interview mit Wim Wenders).
Regie:  Wim Wenders.  Mit Otto Sander, Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Peter Falk, Curt Bois.

Der Engel Daniel wandelt in Begleitung seines himmlischen Kollegen Cassiel durch das geteilte Berlin.  Sie blicken auf eine Welt in schwarzweiss.  Auf der Suche nach Gefühlen wie Sehnsucht und Leidenschaft träumt Damiel von der wahrhaftigen, irdischen Existenz, die einzig den Menschen vorbehalten ist.  Als er sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, wagt er den Schritt in die Sterblichkeit und erlebt die Welt in neuen Farben...
Der Film erhielt viele Preise: Beste Regie für Wim Wenders, 1987; Bayrischer Filmpreis 1987 für beste Regie; Europäischer Filmpreis 1988 für beste Regie und den besten Nebendarsteller Curt Bois.
DVD2


1026 - HIMMLER-PROJEKT, DAS

Dokumentarfilm, Farbe, 2000, 182 Min.
Regie: Romuald Karmakar. Mit Manfred Zapatka.

Die berüchtigte Geheimrede, die der Reichsführer-SS und damalige Innenminister Heinrich Himmler am 4. Okotber 1943 im Posener Schloss vor 92 Generälen der SS hielt, gehört zu den wichtigsten und schockierendsten Zeugnissen der nationalsozialistischen Geschichte.  Die dreieinhalbstündige, auf Wachsplatten festgehaltene Rede wurde im Wortlaut genau rekonstruiert und vom Schauspieler Manfred Zapatka vorgetragen.

Der Film erhielt 2002 den Adolf-Grimme-Preis und 2001 den 3Sat-Dokumentarfilmpreis. Joachim Fest nannte ihn "eines der erschreckendsten Zeugnissen deutscher Sprache."
DVD2
 

488 - HINTERHOLZ 8

Spielfim, Farbe, 1999, 100 Min.
Regie: Harald Sicheritz.  Mit Roland Düringer, Nina Proll, Wolfgang Böck, u.a.

Der größte Traum von Herbert und Margit ist ein kleines Eigenheim. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Bei einem Spaziergang im Grünen entdeckt die Familie ein leerstehendes Haus mit der Adresse "Hinterholz 8". Vom Charme der heruntergekommenen Hütte gepackt, schmieden sie sofort Pläne und kaufen das Grundstück.  Durch großen Einsatz geht es mit dem Häuschen wider Erwartung schnell bergab.
PAL


1866 - HITLER - EIN FILM AUS DEUTSCHLAND (OUR HITLER)

Spielfilm, 1977, Farbe, S/W.
Regie:  Hans Jürgern Syberberg.  Mit André Heller, Harry Baer, Heinz Schubert, Peter Kern, u.a.

Film in drei Teilen: Teil 1:  Der Gral; Teil 2:  Ein deutscher Traum; Teil 3: Das Ende  eines Wintermärchens.

"Ein ausufernder Versuch Syberbergs, sich der Figur Hitler über die irationalen Schichten der deutschen Volksseele zu nähern.  In einer Kompositionsform, die der Musik angenähert ist, entwirft er ein komplexes Gefecht aus wechselnden Perpektiven und Darbietungsformen, das mit unzähligen Zitaten aus Literatur, Malerei, Musik und Film gespickt ist.  Syberbergs positive Mythologie bricht radikal mit den Gesetzen des narrativen order rational argumentierenden Kinos.  Als monumentales Gesamtkunstwerk konzipiert, polemisiert sein Film gegen modernen Kunstverfall und gegen die bundesdeutsche "Kulturhölle", die als Fortsetzung der faschistischen Korruption dargestellt wird."  (Lexikon des internationel Films).
DVD2

209a - HITLERJUNGE SALOMON

Spielfilm, 1991, Farbe, 115 Min.
Regie: Agniezka Holland. Mit Marco Hofschneider, Julie Delpy, Hans Zischler, Rene Hofschneider.

Nach der Autobiographie von Salomon Perel. Solly, der Sohn polnisch-jüdischer Eltern, aber in Deutschland geboren, wird mit seinem Bruder nach Polen und in 'Sicherheit' geschickt. Beim Einmarsch deutscher Truppen fliehen die Brüder weiter, aber nur Solly erreicht die russische Grenze. Dort verbringt er die ersten Kriegsjahre in einem russischen Waisenhaus, daß schließlich doch von der deutschen Armee überrannt wird. Den deutschen Offizieren gegenüber behauptet er,  Deutscher zu sein und man glaubt ihm. Er wird sogar von einem Offizier adoptiert und zurück nach Deutschland geschickt, um eine National Politische Erziehungsanstalt (NAPOLI) abzusolvieren. 
Seine Abenteuer mit diesen verschiedenen Völkerstämmen, die sich gegenseitig bekämpfen, ist mit sehr viel Humor erzählt. Man achte besonders auf die symbolische Verwendung der Naturelements: Wasser, Luft und Feuer. Der Film sollte für eine Oskar-Verleihung konkurierren, doch einigen deutschen Kultusministern war das Thema zu brisant und sie sagten ab.
PAL

 
569 - HITLERS FRAUEN

Dokumentarfilm, 2001, Farbe und S/W, jeder Teil 60 Min.
Eine 6-teilige Serie über prominente Fauen im Dritten Reich.

1. Teil:  Zarah Leander. 
Biographie über die Schwedin, die im Dritten Reich Karriere machte als Filmstar und Sängerin. Ein Idol für Millionen und bekannt noch heute für Lieder wie "Davon geht die Welt nicht unter,"  "Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehn,"oder "Kann die Liebe Sünde sein" und Filme wie "Die große Liebe."  Ihre Stimme sollte helfen, den Krieg zu ertragen.  
 
2. Teil:  Winifred Wagner
Biographie über die Schwiegertochter Richard Wagners (ursprünglich aus England),  enge Bekannte und eifrige Verehrerin Hitlers.  Adolf soll ihr sogar in frühen Jahren einen Heiratsantrag gestellt haben, den sie ablehnte. Mit Hitler teilte sie nicht nur musikalische Interessen sondern auch politische, wie Antisemitismus. Sie war des Führers Muse und verehrte ihn bis zu ihrem Tode 1980.  Sie war das Medium zwischen Richard Wagner und Hitler, der den Komponisten und sein Werk verehrte und in seine Politik einbaute.
PAL

239a - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.
Buch und Regie: Peter Hartel und Guido Knopp.

1. Teil: Rudolf Hess: Der Stellvertreter.
Alle Filme zeigen unveröffentlichte Aufnahmen und in einem kurzen Lebenslauf wird ihre verbrecherische Karriere beleuchtet. Eine hervorragende Serie, die man gesehen haben sollte.
PAL
 

239b - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.

2. Teil: Heinrich Himmler: Der Vollstrecker
PAL
 

239c - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.

3. Teil: Joseph Goebbels: Der Brandstifter
PAL
 

239d - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.

4. Teil: Hermann Göring: Der zweite Mann
PAL
 

240a - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.

5. Teil: Albert Speer: Der Architekt
PAL
 

240b - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.

6. Teil: Alfred Dönitz: Der Nachfolger
PAL
 

286a-c - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.
a) Adolf Eichmann
b) Joachim von Ribbentrop
c) Baldur von Schirach
PAL
 

287a-c - HITLERS HELFER

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, jeder Teil 60 Min.
a) Rommel
b) Manstein
c) Udet
PAL


1034 - HITLERS SEKRETÄRIN: TRAUDL JUNGE
            IM TOTEN WINKEL

Dokumentation, 2002, 90 Min.
Regie:  André Heller und Othmar Schmiderer.

Interview und Dokumentation über das Leben von Hitelers Privatsekretätin Traudl Junge, die erst 2004 verstarb.
PAL


1723 - HOCH KLINGT DER RADETZKYMARSCH

Spielfilm, A, 1958, Farbe, 96 Min
Regie:  Géza von Bolvary.  MIt Boy Gobert, Oskar Sima, Johanna Matz, Paul Hörbiger, Gustav Knuth.

Wien zur Biedermeierzeit.  Von dem Stubenmädchen Franzi abgewiesen, schreibt k.u.k.-Offizier Stephan ein Spottlied über die unmoralischen Wiener Stubemädchen.  Der Schlager wird schnell populär, die Mädchen sind verstimmt und bei Radetzkyball tritt das weibliche Personal in den Streik...
DVD2


1231 - HOCHZEIT AUF BÄRENHOF

Spielfilm, 1942, S/W, 100 Min.
Regie:  Caro Froehlich.  Mit Heinrich George, Ilse Werner, Ernst von Klipstein, Paul Wegener, Lina Carstens, Walter Steinbeck.

Der heimlichen Liebe des Ulanenoffiziers Lothar von Pütz und der schönen Roswitha von Krakow steht ein alter Familienstreit entgegen.  Vergeblich macht der bejahrte, aber lebensfrohe Baron Hanke einen Versöhnungsversuch.  Lothars letzte Hoffnung, seine finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden, ist ein Sieg beim Armee-Rennen in Karlshorst.  Nach  dramatischem Kampf errreicht er als Erster das Ziel.  Aber die Wette auf sein Pferd hat Roswitha, mit der er sich hier, ohne Wissen ihrer Eltern getroffen hat, nicht gewagt.  Die Enttäuschung hat ein ernstes Zerwürfnis des jungen Paares zur Folge und Roswitha nimmt auf Drängen ihres Vaters die Werbung des Barons von Hanke an.  Unde den Gästen befindet sich auch Lothar, den sein väterlicher Freund Hanke ahnungslos eingeladen hat.  Der Baron, dem als ältlichem Bräutigam nicht wohl ist in seiner Haut, wird Zeuge einer Aussprache der Jugend.  Er gibt Roswitha frei und sorgt auch für den Segen des alten Krakow...
DVD2


1872 -  HOCHZEIT AUF DEM IMMENHOF

Siehe Immenhof


1495 - HÖHENFEUER

Spielfilm, CH,  1985, Farbe, 113 Min. (Untertitel Deutsch, Englisch,  Französisch)
Regie:  Fredi M. Murer.  Mit Thomas Nock, Johanna Lier, Dorothea Moritz, Rold Illig.

Der taub geborene "Bub" und seine Schwester "Belli" leben mit Mutter und Vater auf einem entlegenen Hof in den Bergen.  Der Vater leistet der neuen Zeit bewusst Widerstand: "Eher schlag ich ihn tot, als dass ich ihn in ein Heim gebe."  So wird auch Belli nach der Schulzeit Magd im eigenen Haus und Lehrerin ihres kleinen Bruders.  Seit früher Kindheit sind die beiden ein unzertrennliches Paar.  Sie lieben einander.  "Jesses Maria, was hab ich für Kinder," sagt schicksalsergeben die Mutter als die beiden Dinge tun, die nicht "normal" sind.  Hier beginnt erst die Geschichte....

"Höhenfeuer" ist ein Meisterwerk! Bild wird zur Spache und die Liebesgeschichte aus den Urner Bergen der Gegenwart hat die Kraft und Größe der überlieferten Sagen und Mythen." (Der Bund).
DVD2
 

1313 - HÖHERE BEFEHL, DER

Spielfilm, 1936, S/W, 80 Min.
Regie:  Gerhard Lamprecht.  Mit Karl Ludwig Diehl, Lil Dagover, Heli Finkenzeller.

Ein preussischer Agent reist als Weinhändler Schmidt verkleidet durch die Mark Brandenburg, um Unterstützung für den Freiheitskampf gegen Napoleon zu finden.  Eine gewisse Madame Martin reist in der gleichen Kutsche.  Nachdem "Schmidt" bei Rittmeister von Droste vorgesprochen hat, verschwindet er in der Mark Brandenburg.  Es stellt sich heraus, dass Mme Martin eine französische Spionin und daher verantwortlich für sein Verschwinden ist.  Gleichzeitig macht sie Rittmeister von Droste den Hofe.  Auch er gerät unter Verdacht, ein Verräter zu sein, bis es ihm am Ende gelingt, das Komplott der Franzosen zu entdecken, wobei Mme Martin den verdienten Tod findet.
PAL

734 - HÖLLEISENGRETL

Spielfilm, 1995, Farbe, 105 Min.
Regie:  Jo Baier. Mit Martina Gedeck, Michael Lerchenberg. u.a.

Arme Hölleisengretl! Obwohl die herrische Bäuerin ein stattliches Anwesen besitzt, wird sie von den Dörflern gemieden.  Die Bucklige mit gewaltigem Liebeshunger sucht einen Mann, der sie um ihrer selbst willen begehrt.  In dem Bauernburschen Matthias glaubt sie ihn gefunden zu haben.  Erst spät erkennt sie, dass der Kerl nur himter ihrem Hof her ist. 
 
Jo Baier drehte das TV-Drama nach dem Roman "Die Geschichte von der buckligen Hölleisengretl" von Oskar Maria Graf.  Martina Gedeck gewann den Bayerischen Filmpreis 1995 für ihre Rolle in diesem Film.
NTSC


1387 - HÖLZERNE KÄLBCHEN, DAS

Märchenfilm der DEFA, 1960, S/W, 50 Min.
Regie:  Bernhard Thieme.  Mit Günther Haack, Ursula Alberts, Kurt Steingraf, Gertrud Brendler.

Nach dem Märchen "Das Bürle" der Gebrüder Grimm.

In einem Dorf verschwinden Kälbchen von der Weise.  Selbst ein hölzernes Kälbchen wird gestohlen.  Vor Gericht klagt man die Armen des Dorfes an, doch die sind unschuldig.  Und sie wissen, dass es die habgierigen Reichen waren, die die Wiese für sich allein haben wollen.  Aber wie kann man sie überführen?  Der Bürle, der Ärmste zwar, doch der Klügste im Dorf, hat eine Idee:  Er erzählt den Reichen von einer Wiese auf dem Grund des Flusses, auf der es zahllose fette Schafe gäbe.  Die reichen Bauern glauben wirklich daran und steigen im besten Sonntaganzug in das Wasser.  Natürlich ernten sie nichts als Spott.
DVD2
 

500 - HÖRE NIE AUF ANZUFANGEN

Dokumentarfilm, 1995, S/W, 50 Min.

Ein Film über den deutschen Star Carola Höhn, die 1943 bis Kriegsende in über 30 Filmen mitwirkte.  Sie stand in "April, April" und "Zu neuen Ufern"  für Regisseur Detlef Sierck vor der Kamera. wie auch für viele andere.  Nach 1945 spielte sie Gastrollen an verschiedenen Bühnen.
PAL


1614 - HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Spielfilm, 1951, Farbe, 115 Min.
Regie:  Michael Powell und Emeric Pressburger.  Mit Moira Shearer, Robert Helpmann, Robert Rounseville.

Nach der Oper von Jacques Offenbach.

Der junge Dichter Hoffmann träumt von drei Fauen.  Doch jede bricht ihm auf unterschiedliche Weise das Herz.
DVD2


763 - HOFKONZERT, DAS

Spielfilm, 1936, S/W, 80 Min.
Regie:  Detlef Sierck (Douglas Sirk). Mit Martha Eggerth, Johannes Heesters, u.a.

Am fürstlichen Hof zu Immendingen herrscht schlechte Stimmung.  Das jährliche Hofkonzert droht ins Wasser zu fallen, denn die Sängerin Pinelli ist wieder einmal indisponiert.  Hofmarschall von Armegg und der Intendant sind ratlos.  Landesfürst Serenissimus ist todunglücklich und befiehlt Ersatz. Er will das Lied hören, mit dem er sich vor zwei Jahrzehnten die schöne Sängerin Angelika Cavallieri in sein Herz gesungen hat. Man hole aus München die junge Begabung - wie heisst sie gleich- ja, die Belotti.
An der Grenzstation trifft der Hofwagen auf die Postkutsche aus München. Dem jungen Walter von Armegg fällt dort sofort die junge hübsche Christine Holm auf, die in Immendingen ihren Vater suchen will. Er verliebt sich in das Mädchen. Doch als sein Vater von dieser nicht standesgemäßen Liebe erfährt, schickt er Christine sofort wieder nach München. Schweren Herzens bringt Walter sie wieder zur Grenze.  Dort begegnen sie dem heimkehrenden Hofwagen - ohne die Belotti.  Christine kann aber alles aufklären.  Sie selbst ist die gesuchte Sängerin! Sie springt in den Hofwagen und wird jubelnd in Immendingen empfangen.  Hier findet sie endlich nicht nur ihren Vater, auch ihrer Verbindung zu Walter von Armegg steht plötzlich nichts mehr im Wege.
PAL


1653 - HOFRAT GEIGER, DER

Spielfilm, 1947, S/W, 93 Min.
Regie:  Hans Wolff.  Mit Hans Moser, Franz Geiger, Paul Hörbiger, Maria Andergast, Waltraut Haas, Josef Egger.

Wien 1947.  Franz Geiger, 1939 von den Machthabern zwangspernsionierter Staatsbeamter, lebt seither zurückgezogen mit seinem Faktotum Ferdinand Lechner in einer kleinen Villa.  Von Zeit zu Zeit bringt der ihm treu gebliebene Lechner "Fälle" aus dem Ministerium zur Erledigung mit.  Mit dieser "Arbeitstherapie" will er Geiger über dessen Einsamkeit hinweghelfen.  Er macht dabei seine Sache so geschickt, dass der Hofrat nicht bemerkt, dass es sich dabei um längst abgelegte Akten handelt.  Eines Tages findet Geiger den Antrag einer Marianne Mühlhuber vor.  Als er daraus ableiten kann, dass sie eine nunmehr 17jährige Tochter  haben muss, wird er stutzig.  Er vermutet, dass diese sein Kind sein könnte, geht der Sache nach und fährt zu Marianne nach Spitz an der Donau.  Er erkennt in ihr seine ehemalige Jugendliebe.  Die leicht verbitterte Frau erlaubt Geiger jedoch nicht, dass er sich dem Mädchen, das tatsächlich seine Tochter ist, zu erkennen gibt. Trotz Lechners ungeschicktem, aber rührendem Ränkespiel,  lösen sich die Konflikte im Sinne des Hofrats:  Er gewinnt seine geliebte Marianna zurück, samt Tochter und Schwiegersohn.  Und auch ein Enkelkind ist bereits da, das natürlich sofort von Lechner "adoptiert" wird...
PAL
 

40a - HOKUSPOKUS

Literaturverfilmung, 1953, S/W, 86 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Musik: Franz Grothe. Mit Curt Goetz, Valerie von Martens, Ernst Waldow, Erich Ponto, Hans Nielsen, und Elisabeth Flickenschildt.

Nach einer Kriminalkomödie von Curt Goetz.
Adga Kjerulf soll ihren Mann auf einer Bootsfahrt ertränkt haben. Beim Mordprozess schweigt sie beharrlich, obwohl alle Indizien gegen sie sprechen. Es steht sehr schlecht um sie. Aber warum hat der Gerichtspräsident ein grosses Bild von ihr in seiner Wohnung? Und noch andere, eigenartige Dinge kommen ans Tageslicht. Sogar der Verteidiger wird als ihr Geliebter entlarvt. Aber dann noch eine sensationelle Wendung am Schluss und die Wahrheit kommt endlich an den Tag.
PAL


1381 - HOKUSPOKUS

Spielfilm, 1965, Farbe, 96 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Heinz Rühmann, Liselotte Pulver, Richard Münch, Fritz Tillmann.

Wiederverfilmung des Dialoglustspiels von Curt Götz erheilt 1966 den Bundesfilmpreis für beste Ausstattung und das Filmband in Gold.
Siehe oben (Film Nr. 40a) zur Inhaltsangabe.
PAL
 

202b - HOLLYWOOD PARADE

Spielfilm, 1934, S/W, 90 Min.
Mit: Mickey Mouse, Laurel & Hardy, Helen Morgan, u.a.

Ein alter Film von den Studios der MGM mit vielen Komikern, Jimmy Durante und schönen Frauen. Es macht Spass, sich den Film auf Deutsch anzusehen.
PAL


1809 - HONIGMOND

Spielfilm, 2006, Farbe, 89 Min.
Regie:  Gabriel Barylli.  Mit Veronika Ferres, Kai Wiesinger, Uwe Ochsenknecht, Julia Sternberger.

Christine trauert ihrer großen Liebe nach, ihre Mitbewohnerin Linda hingegen nimmt die Sache mit den Männern nicht ganz so schwer und lässt ihre Eroberungen sehr schnell links liegen.  Dies ist jedoch der einzige Punkt einer sonst sehr harmonischen Freundschaft, bei dem sich die zwei nicht einig sind.  Dann wird auch noch Barbara brutal aus ihrem Traum gerissen, als sie ihren langjährigen Freund mit seiner Sekretärin in flagranti erwischt.  Die Enttäuschung von Liebe und Männern steigert sich ins Maßlose. Ob die Freundinnen ihr Glück noch finden können?
DVD2


820 - HOSEN DES RITTERS VON BREDOW, DIE

Spielfilm der DEFA, 1973, Farbe, 95 Min.
Regie:  Konrad Petzold.  Mit Rolf Hoppe, Armin Mueller-Stahl, Lissy Tempelhof, u.a.

Der Burgfrieden des Götz von Bredow wird peinlichst gestört, als er seine Ledrhosen verliert. Eine possenhafte Karikatur des dekadenten Adels, mit Armin Mueller-Stahl als lüsternen Pfaffen.
NTSC


732 - HOSTESS

Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 95 Min.
Regie:  Rolf Römer. Mit Roswitha Marks, Annekatrin Bürger, u.a.

Jette und ihr Johannes leben schon seit zwei Jahren zusammen.  Da schlägt der Mechaniker eher nebenbei vor, es sei an der Zeit, aufs Standesamt zu gehen. Jette ist gekränkt von dem unromantischen Angebot. Nach bösen Wortgefechten zieht sie aus und stellt die Beziehung in Frage. Dabei wirken die Ehekrise ihres Bruders und der Liebeskummer ihrer Kollegin eher abschreckend. Erst ein Flirt mit dem Ex-Freund verschafft ihr klare Sicht.  

Ein etwas dröges "Drum prüfe, wer sich ewig bindet" - Filmchen in amüsantem 70er DDR-Chic und mit Musik von Nina Hagen.
NTSC


997 - HOTEL ADLON

Spielfilm, 1955, S/W, 85 Min.
Regie:  Josef von Baky.  Mit Sebastian Fischer, Nadja Tiller, Karl John, u.v.a.

1907 öffnet in Berlin das "Adlon" seine Pforten.  Bis zur Zerstörung im Jahr 1945 gehörte es zu den vornehmsten Hotels der Welt.  In 12 Episoden verfolgt der Film den Aufstieg des Pagen Paul und seine Sorge um die Gäste.  Direkt neben dem Brandenburger Tor gelegen, wird sein Haus zum Schauplatz großer, hochdramatischer Weltgeschichte.  Von Baky ("Münchhausen") gelingt eine glanzvolle wie glaubwürdige Schilderung der (Hotel)-Historie.  Die Memoiren von Hedda Adlon dienten Johannes Mario Simmel und Emil Burri als Grundlage für ihr Drehbuch.
PAL (auch unter Nr. 1030 im Archiv)

156 - HOTEL SACHER

Spielfilm, 1939, S/W, 88 Min.
Regie: Erich Engel. Mit Sybille Schmitz, Willy Birgel, Hedwig Bleibtreu, Wolf Albach-Retty (der Vater Romy Schneiders).

"Wir wollen darauf trinken, daß das neue Jahr alles löse, was uns heute noch dunkel und verworren erscheint," sagt die schöne russische Spionin Nadja zu ihrem ehemaligen Liebhaber, den sie verraten hat. Es ist Sylvester 1913 im Hotel Sacher, Treffpunkt der "grossen Welt" und der Demimonde. Kaiserliche und Königliche Hoheiten, Diplomaten, hohe Beamte und Offiziere umschwärmen die Damen der Gesellschaft und die Mädchen vom Opernballet. Frau Sacher und ihre Oberkellner inspizieren die Speisesäle und die Separés, wo sich neben der Politik noch andere Sachen abspielen. Tosender Jubel begrüsst das neue Jahr, in dem der erste Weltkrieg ausbrechen wird. In einem einsamen Zimmer des Hotels fällt ein Schuss. Die schöne Nadja wird vor der russischen Botschaft verhaftet. Ein gutgemachter, melancholischer Film. Sybille Schmitz beherrscht jede Szene in der sie auftritt. Als dieser Film in die Kinos kam, brach kurze Zeit später der zweite Weltkrieg aus. Das neue Jahr löste nichts.
PAL (Auch unter Nr. 1253 als DVD2 im Archiv).

489 - HOTEL DER TOTEN GÄSTE, DAS

Spielfilm, 1965, Farbe, 92 Min.
Regie:  Eberhard Itzenplitz.  Mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, u.a.

Der Londoner Reporter Blair findet einen Hoteldetektiv tot in seinem Arbeitszimmer. Bei seinen Nachforschungen, rund um das Hotel in San Remo, gerät er immer tiefer in den Strudel seltsamer Ereignissse. Als ein zweiter Mord geschieht, nimmt Inspektor Forbesa den Fall auf.  Zuerst tappt er noch im Dunkeln, doch dann stellt er dem Mörder eine Falle...
PAL


1039 - HOTEL TERMINUS, Teil I
            Klaus Barbie - Sa vie et son temps

Spielfilm, USA, 1985, S/W, 95 Min.
Regie:  Marcel Ophüls.

Zeit und Leben des Klaus Barbie. Ein mehrsprachiger Film mit deutschen Untertiteln.

Hotel Terminus ist das Hotel in Lyon, in dem Klaus Barbie als SS-Obergruppenführer die jüdische Bevölkerung der Stadt und Umgebung terrorisierte und schließlich in die Todeslager abtransportieren ließ.  Das Thema und die Form des Films ähneln Ophüls' früherer Arbeit "Le chagrin et la pitié" aus dem Jahre 1971, die sich mit der Mitarbeit einiger Franzosen mit den Nazis auseinandersetzte und großes Aufsehen und ziemliche Kontroversen in Frankreich erzeugte.  Auch hier hat Ophüls Zeitzeugen vor die Kamera geholt, die er meist ohne Unterbrechungen reden lässt, um sie nur ab und zu mit einer Frage zu unterbrechen.  So entsteht ein sehr widersprüchliches Portrait von Klaus Barbie: sadistisches Monster oder guter Kamerad.
PAL


1039 - HOTEL TERMINUS, Teil II

Spielfilm, USA, 1985, Farbe, 95 Min.
Regie:  Marcel Ophüls.

Zeit und Leben des Klaus Barbie.
PAL


490 - HOTEL "ZUR STILLEN LIEBE"

Spielfilm, 1931, S/W, 90 Min.
Regie:  Carl Boese.  Mit Siegfried Arno, Dina Gralla, Adele Sandrock,  Ralph A. Roberts, Dina Gralla.

Stadtrat Goebel will seine Tochter Else unbedingt mit einem Herrn Meyer verheiraten, denn dieser besagte Herr Meyer soll einen sehr lukrativen und angesehenen Posten als Generaldirektor einer internationalen Firma haben.  Else und Großmutter wehren sich gegen die Heiratspläne des Stadtrats - Großmutter aus praktischen Gründen, denn sie kennt diesen Meyer ja noch gar nicht, und Else, weil sie schon einen netten, aber unbemittelten Verehrer hat.  Doch dieser Herr Meyer hat gar keinen gehobenen Posten in einer internationalen Firma, sondern verdient sich als Heiratsvermittler sein Einkommen.  Sein Motto ist "In allen Lebenslagen, Meyer fragen."  Und der scheint in vielen verzwickten Ehesituationen den rechten Rat zu geben.  Nur in seiner eigenen Angelegenheit ist er ungeschickt und wird von Vater Giebel eines Tages bei einer Hochstapelei erwischt.  Nun kann der Vater nichts anderes tun als Else und ihrem geliebten Walter seinen Segen zu geben.
PAL


1694 - HUND DES GENERALS, DER

Spielfilm, 1964, Farbe, 110 Min.
Regie:  Franz Peter Wirth.  Mit Paul Hoffmann, Werner Hessenland, Karl Meixner.

20 Jahre nach dem Krieg untersucht eine Kommission, ob General Rampf seine Soldaten böswillig in den Tod schickte....

Besetzt mit Darstellern aus Staaten des damaligen Ostblocks, aus England, Frankreich und den USA, wirkt der Film besonders authentisch: ein beklemmendes Mahnmal wider das Naziregime.
DVD2


1293 - HUND VON BASKERVILLE, DER

Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie:  Carl Lamac.  Mit Peter Voss, Friedrich Kayssler, Alice Brandt, Fritz Rasp.

In dem Vorspiel zu dem Film spielt sich ein Eifersuchtsdrama ab, da ungefähr hundert Jahre vorher stattgefunden haben soll:  Der eifersüchtige Schlossherr will seine Frau erwürgen, doch eine Dogge kommt ihr zu Hilfe und zerfleischt den rasenden Mann.  Und seither hört man nachts das Heulen dieses Hundes auf den Mooren von Baskerville.
Der gegenwärtige Herr des Anwesens lebt zurückgezogen und hat nur wenige Freunde, mit denen er sich die langen Abende verkürzt.  Doch da taucht eines abends eine junge Frau mit undurchsichtigen Absichten auf.  Der alte Lord Baskerville stirbt kurz darauf an einem Herzschlag.  Man findet Spuren eines großen Hundes bei seiner Leiche.  Der junge Lord Baskerville wird herbeitelegraphiert, und am Ende tauchen sogar Sherlock Holmes und Dr. Watson auf...

Eine ganz verwickelte Geschichte!

Leider ist die Tonqualität des Films von minderer Qualität.
PAL


1451 - HUND VON BLACKWOOD CASTLE, DER

Spielfilm, Farbe, 89 Min.
Regie:  Alfred Vohren.  Mit Heinz Drache, Karin Baal, Horst Tappert.

Blackwood Castle, ein Schloss in der nebligen Moorlandschaft nahe London.  Hier ist der Hausherr, Kapitän Wilson gestorben. Seine Tochter Jane reist an, um ihr Erbe anzutreten.  Doch auf dem Schloss geht es nicht mit rechten Dingen zu.  Der Anwalt des Kapitäns verhält sich sehr verdächtig.  Jane soll undurchsichtige Dokumente unterschreiben.  Andere seltsame Bekannte tauchen auf und scheinen etwas Bestimmtes zu suchen.  Sie werden das Opfer eines blutrünstigen Riesenhundes, der nachts auf Menschenjagd geht.  Jane ruft Sir John von Scotland Yard um Hilfe, der eine interessante Entdeckung macht...
DVD2

294 - HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN!

Spielfilm, 1983, S/W, 97 Min.
Regie: Frank Wisbar. Mit Joachim Hansen, Wilhelm Borchert, Peter Carsten, Armin Dahlen.

Russlandfeldzug Winter 1942/43. Die 6. Armee ist hoffnungslos in Stalingrad eingekesselt und wartet verzweifelt auf den Ausbruchsbefehl. Vergebens. Mit dem Angriff des weit überlegenen Feindes bricht ein höllisches Inferno über den Eingekesselten zusammen. Es ist das auswegslose Schicksal der Vernichtung einer ganzen Armee.
Dieser Film ist eine der leidenschaftlichsten und erschütterndsten Anklagen gegen die Sinnlosigkeit von Kriegen.
PAL


1194 - HUNDERT JAHRE ADOLF HITLER

Spilfilm, S/W, 1989, 90 Min.
Buch und Regie:  Christoph Schlingensief.  Mit Margit Carstensen, Volker Spengler, Alfred Edel, Udo Kier.

Eine Mischung aus Gruselfilm und schrillem Agitproptheater inszeniert vom den enfant terrible der deutschen Kulturszene, Schlingensief, mit Hilfe einiger Fassbinder-Veteranen.  Nur ein Scheinwerfer beleuchtet die an Hysterie grenzenden agierenden Schauspieler, während ein Tonband mit Geräuschen eines Bombenangriffs die Szenen begleitet.  U.a. wird Hitler von einer "Krankenschwester" mit Morphium versorgt, während Eva Braun von Göring vergewaltigt wird.  Es ist weder witzig noch politisch brisant, und nicht einmal "camp."
PAL


1161 - HUNDSTAGE

Spielfilm, 2003, Farbe, 121 Min.
Regie:  Ulrich Seidl.. Mit Maria Hofstätter, Alfred Mrvaz, Erich Finsches.

Wochenende.  Zeit der Hundstage im August.  Es ist drückend heiss, südlich von Wien, im Niemandsland zwischen Autobahnzubringern, Einkaufsmärkten und Einfamilienhaussiedlungen.  Die Temperatur steigt, die Aggression steigt.  Asphaltdecken brechen auf.  
In dieser Atmosphäre erzählen sechs Geschichten von Alltag und Aggression; von Nächten voller Spiele, Sex und Gewalt und von Tagen voller Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe.

Der Film erhielt den "Großen Preis der Jury Fimfestival Venedig 2003".
DVD2


721 - HUNGER - Sehnsucht nach Liebe

Spielfilm, 2001, Farbe, 92 Min.
Regie:  Dana Vávrová. Mit Catherine Flemming, Kai Wiesinger, u.a.

Die erfolgreiche Marketingchefin Laura und der Freizeit-Grafiti-Künstler Simon verlieben sich ineinander. Doch schon bald droht die Beziehung zu zerbrechen, denn in  Lauras Leben gibt es ein Geheimnis, das niemand wissen darf: Laura erstickt ihre Ängste und Gefühle in Fressanfällen. Als Simon davon erfährt, reagiert er mit Unverständnis, Traurigkeit und Wut. Doch Lauraus Hunger auf Leben und Liebe gibt ihr die Kraft, die zerstörerische Sucht zu überwinden.
Ein sensibler Film über ein komplexes Thema.
DVD2


1107 - HUNGER AUF LEBEN

TV-Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Markus Imboden.  Mit Kai Wiesinger, Ulrich Mühe, Martina Gedeck.

Proletarier, Stasispitzel und Intellektuelle - die schriftstellerin Brigitte Reimann liebte sich durch alle Bereiche der DDR-Gesellschaft.  An jede ihrer Amouren glaubte sie so fest wie an die Idee eines gerechten sozialistischen Staates.. Ihr Dasein war ein Wechselspiel aus Idealisierung und Des- illusionierung.  1973 starb sie 39-jährig an Krebs, bis zum Schluss versuchte sie das Drama ihres Lebens schreibend zu ordnen.  Die Verfilmung ihrer Biographie ist so verlockend wie gefährlich:  Allzu leicht können im Sog der Ereignissse private und politische Aspekte durcheinander wirbeln.  Keiner anderen deutschen Schauspielerin als Martina Gedeck traut man deshalb den Kraftakt zu, die Künstlerin zu verkörpern, ohne sich in ihr zu verlieren.  Als Reimann rast sie  von Romanze zu Romanze und lernt die ganze Bandbreite des Systems kennen - von den Arbeiterquartieren bis zu den höchsten politischen Kreisen.  Dabei versucht Gedeck gar nicht erst, alle Widersprüche aufzulösen.

Manchmal stehen die Filmszenen, von denen jede einzelne ihre Schlüssigkeit besitzt, unvermittelt nebeneinander.  Das ist gut so.  Denn oft erliegen die zurzeit so beliebten Biopics der Versuchung, die großen politischen Zusammenhänge menschelnd aufzuschlüsseln.  Als ob das so einfach wäre.  Darauf verzichtet Regisseur Markus Imboden.  Das Drehbuch zeigt die fatalen Verstrickungen von Lebensgier und Überwachungsstaat auf, und doch ist die Filmheldin mehr als ein Produkt ihrer Zeit.  Umso bemerkenswerter die Leichtigkeit, mit der Sitten und Gebräuche im Arbeiter-und Bauern-Staat gezeigt werden:  Walter Ulbricht ist als SED-Onkel beim Apfelschälen zu sehen, im Schriftstellerheim wird sich zur Musik des Kassenfeindes amüsiert.  Und Hoyerswerda, Inbegriff realzosialistischer Städtebauverfehlungen, wirkt für einen Moment wie das Paradies.  So ist "Hunger auf Leben" auch eine Reise durch echte und falsche Idyllen der DDR.
PAL


1708 - HÜPF, HÄSCHEN, HÜPF

Spielfilm, 1991, Farbe, 60 Min.
Regie:  Christian Steinke.  Mit Thomas Neumann, Corinna Harfouch, Horst Hiemer, Johanna Schall.

Ex-Stasi-Leute rechnen kurz nach der Wende mit ehemaligen DDR-Bürgern ab, die Widerstand gegen das Regime geleistet hatten.DDR-Staatsanwalt Daniels erwartet seine Anhörung durch eine Kommission, die über seine Integrität befinden soll. Der positive Ausgang bildet die Vorausetzung für eine Übernahme in das rechtsstaatliche Justizwesen der BRD. Doch unvermittelt findet sich Daniels in einem Alptraum wieder, denn ehgemalige Stasi-Leute bringen Bürgerrechtler in ihre Gewalt.Auch Daniels gehört zu den Entführten.  Er hatte sich im Okotber 1989 geweigert, willkürliche Haftbefehle gegen Demonstranten zu unterschreiben.  Jetzt inszenieren Stasi-Major Grill und seine Getreuen ihre persönliche Abrechnung mit den "Verrätern".  In ihrem Käfig zusammengepfercht, peinigen sie ihre Opfer mit bewährten Methoden.
DVD2
 

203b - "HURENMALEREI" IM EXIL

Dokumentarfilm, 1993, S/W, 60 Min.

Keine Inhaltsangabe.
PAL


1918 - HURRA! ICH BIN PAPA!

Spielfilm, 1939, S/W, 74 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Heinz Rühmann, Carola Höhn, Ursula Grabley, Albert Florath.

Der Student Peter geißt sein Leben schon seit Jahren in vollen Zügen und macht sich um Ordnung und Verantwortung keine Gedanken - bis er eines Tages erfährt, dass er angeblich ein uneheliches Kind hat.  Da die Mutter des Jungen ihn bereits vor vollendete Tatsachen gestellt hat und er das Kind schlafend in seinem Bett vorfindet, trifft Peter die Entscheidung. Von nun an versucht er, sein Leben komplett umzustellen, um seinem Sohn ein guter Vater zu sein.  Wie schwierig ein solches Unterfangen jedoch ist, hätte Peter sich niemals träumen lassen...
DVD2


1145 - HUSAREN IN BERLIN

Spielfilm der DEFA, 1971, Farbe, 90 Min.
Regie:  Erwin Stranka.  Mit Manfred Krug, Rolf Herricht, Antol Farkas, Herwart Grosse, u.a.

Komödie der DEFA:  Im zweiten Jahr des siebenjährigen Krieges besetzen ungarische Husaren (u.a. Manfred Krug) für einen Tag Berlin....

Bemüht Humoriges über eine historische Begebenheit.
PAL


RETURN TO THE MAIN FILM PAGE

CONTINUE BROWSING THE FILM COLLECTION:

ABCDEFGHIJKLM

NOPQRSTUVWXYZ