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1761 - GABRIELA
Spielfilm, 1950, S/W, 91 Min.
Regie: Géza von Cziffra. Mit Zarah Leander, Siegfried Breuer, Carl
Raddatz, Grethe Weiser.
Dies ist Zarah Leanders erster
Nachkriegsfilm nach ihrer sagenhaften UfA-Karriere.
Gabriela besitzt ein Nachtlokal, in dem sie singend ihre Gäste unterhält:
"Es gibt keine Frau die nicht lügt." Sie hütet aber auch ein Geheimnis.
In Wirklichkeit heisst sie Helga Lorenzen und ist die geschiedene Frau eines
Industriellen. Ihre Tochter lebt bei einer Pflegemutter, hat aber keine
Ahnung, dass es sich nicht um ihre leibliche Mutter handelt. Gebariela
möchte jedoch mit ihrem inzwischen erwachsenen Kind wieder zusammen leben und
verkauft ihr Nachtlokal, um ein neues Leben zu beginnen. Daraus ergeben
sich allerhand Verwicklungen.
Eine melodramatische Handlung, die
mit Anlehnungen an Zarah Leanders große Filmerfolge angereichert ist. Aber sie
ist in ihrer Schönheit inzwischen gealtert und auch etwas schwerfällig geworden.
Für heitere Momente sorgt Grethe Weiser mit ihrem Humor. Aber auch die
Lieder der Leander bereichern den Film, so "Wenn der Herrgott will" und "Wann
wirst du mich fangen".
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942 - GÄSTE DER MATHILDE LAUTENSCHLÄGER, DIE
Spielfilm der DEFA, 1981, Farbe, 90 Min.
Regie: Wolf-Dieter Panse. Mit Agnes Kraus, Heinz Behrens, Peter
Bause, u.a.
Endlich ist das Auto da - ein neuer Wartburg, eine
sehnlichst erwartete Bestellung nach vielen Jahren.. Doch Katrin und
Dieter fehlt dazu das nötige Kleingeld. Die Geburtstagsfeier von Tante
Mathilde soll den Verwandten das Geld dazu aus der Tasche ziehen.
PAL
760 - GANS VON SEDAN, DIE
Spielfilm,
Farbe, 86 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Hardy Krüger, Jean Richard, Dany
Carrel, u.a.
Während des
deutsch-französischen Krieges von 1870: Den ganzen Tag schon brütet der französische Soldat Leon in
der Augusthitze. Ein Bad im Fluss bei Sedan erscheint ihm sehr willkommen.
Im Wasser aber schwimmt bereits ein anderer herum: Es ist der deutsche Grenadier
Fritz, der auf der Jagd nach einer appetitlichen Gans ist.
Fritz spricht nicht französisch, und Leon kann kein Deutsch. Trotzdem stellen
die beiden "Erbfeinde" fest, dass sie sich gut verstehen. Ein
plötzlicher Artillerie- schuss beendet die Begegnung. Sie rennen nach
verschiedenen Seiten und mit den verkehrten Uniformbündeln auseinander. Eine
gefährliche Verwechslung, denn ein Soldat in Unterhosen, der nichts bei sich
trägt als Uniform und Gewehr des Feindes, muss damit rechnen, für einen Spion
gehalten zu werden.
Eine Komödie voll
Ironie und unwiderstehlicher Komik von Regisseur Helmut Käutner.
PAL
1127 - GÄNSEMAGD, DIE
Märchenverfilmung
des Märchens der Gebrüder Grimm, 2004, Farbe, 73 Min.
Regie: Fritz Genschow. Mit Rita Genschow, Renée Stobrawa, Günter
Hertel.
Es war einmal eine schöne Prinzessin, die
sich mit dem Prinzen des Nachbarlandes vermählen sollte. Auf der Reise
dorthin wurde sie jedoch von ihrer heimtückischen Kammerjungfer ausgetrickst,
die sie dazu überedete, die Kleider mit ihr zu tauschen. So glaubte denn
der junge Prinz, die hinterlistige Zofe sei seine Braut. Die liebliche
Prinzessin aber musste als Gänsemagd arbeiten. Als ihr selbst das
treue Pferd genommen wurde, klagte sie heimlich dem Ofen ihr Leid. Doch
sie wusste nicht, dass der gute König alles mit anhörte....
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20a - GASMANN, DER
Spielfilm, 1941, S/W, 100 Min.
Regie: Carl Froelich. Idee und Drehbuch: Heinrich Spoerl Mit Heinz
Rühmann, Anny Ondra, Charlotte Susa
Einer der wenigen Filme aus dem Dritten Reich, der versucht, das Familienleben
einer Kleinbürgerfamilie zu zeigen. Rühmann spielt einen Gasmann,
der auf unerwartete Weise zu sehr viel Geld kommt. Er verheimlicht es vor
seiner Frau und lügt zu den Behörden (die Revolte des kleinen
Mannes gegen die Autorität) und kommt natürlich vor Gericht.
Nur ein deus ex machina in der Figur einer schönen Frau rettet ihn
schliesslich vor einer Gefängnis- strafe. Interessant sind die Ticks
und Tricks, und das Benehmen das er seiner Frau und den Behörden entgegenbringt.
Aufmüpferisch und unterwürfig zugleich, so sah der Kleinbürger
im Kino des Dritten Reiches aus. Komödie?
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576 - GASPARONE
Spielfilm,
1937, S/W, 88 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Johannes Heesters, Marika Rökk, Oskar Sima, u.a.
In
dem Fantasiestaat Olivia treibt der Räuberhauptmann Gasparone allelei Unfug.
Aber nicht nur mit ihm hat Präfekt Nasoni seine Sorgen, auch sein Sohn Sindulfo
bereitet ihm Kopfschmerzen. Er soll die Gräfin Ambrat heiraten, liebt aber Ita,
die Nichte von Massaccio, einer etwas undurchsichtigen Existenz. Da taucht der
elegante Erminio auf, dem wiederum die Gräfin schöne Augen macht. Verwirrung
über Verwirung, bis Massaccio als Gasparone entlarvt wird. Erminio entpuppt
sich as Staatsbeamter, der auf Gasparone anesetzt war und nun seine schöne
Gräfin bekommt. Als letzter schließt Sindulfo seine Ita in die Arme.
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1450 - GASTHAUS AN DER THEMSE, DAS
Spielfilm, S/W, 1962, 89 Min.
Regie: Alfred Vorher. Mit Joachim Fuchsberger, Klaus Kinski, Eddi
Arendt, Siegrfired Schürenberg.
Ein harmloser Whiskeyschmuggler wird tot auf
seinem Boot aufgefunden, ermordet mit einer Harpune - dem Markenzeichen des
mörderischen "Hai"! Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Bereits
seit längerer Zeit verbreitet der Verbrecher Angst und Schrecken, entkommt aber
stets durch die Londoner Kanalisation. Inspektor Wade von der Flusspolizei spürt
endlich eine vielversprechende Fährte auf: Das "Mekka", eine ominöse Hafenkneipe
unweit des Tatorts. Die Besitzerin Mrs. Oaks und deren bildhübsche Pflegetochter
Leila haben von dem Mord angeblich nichts mitbekommen...
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765 - GEBIETERISCHE RUF, DER
Spielfilm,
1944, S.W, 100 Min.
Regie: Gustav Ucicky. Mit Rudolf Forster, Paul Hubschmied, Willi Ros,
u.a.
Arzt-und Liebesdrama. Ein
Chirurg muss sich zwischen Gefühl und Pflicht entscheiden.
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1119 - GEBÜRTIG
Spielfilm, 2004,
Farbe, 110 Min.
Regie: Lukas Stepanik. Mit Corinna Harfouch, hans-Michael Rehberg,
August Zirner, Samuel Fintzi.
Den jüdischen Emigranten Hermann Gebirtig und den deutschen Journalisten Konrad Sachs holt die Vergangenheit ein. Während Gebirtig von der Wineer Journalistin Susanne Ressel dazu überredet wird, in seine Heimatstadt zu reisen, um gegen einen ehemaligen KZ-Aufseher auszusagen, muss sich Sachs endlich der quälenden Tatsache stellen, Sohn eines hochrangigen SS-Arztes zu sein.
Aus der Gegenwart der späten Achtigerjahre
erzält der Film über jene Befangenheit, die sich als "gläserne
Wand" immer wieder zwischen Juden und Nichtjuden, Überlebende und
Nachgeborene stellt. "Müssen wir Verzweifelte sein?", fragt der
Wiener Kabarettist Danny Demant, der Erzähler. Mit Melancholie und Humor,
provokant und leidenschaftlich, such der Film seine Antwort.
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863 - GEDENKTAG
Spielfilm, 1970,
Farbe, 110 Min.
Regie: Dieter Wedel. Mit Wolfgang Hagermeister, Walter Riß, Claus
Eberth, u.a.
TV-Doku-Drama über den Aufstand am 17. Juni 1953 in der DDR.
Regisseur Wedel rekonstruiert in seinem Erstlingsfilm die Geschehnisse in
Bitterfeld an Hand von Augenzeugenberichten.
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1575 - GEFORORENEN BLITZE, DIE
Spielfilm der DEFA, 1967, Farbe, 155 Min.
Regie: Janos Veiczi. Mit Alfred Müller, Leon Miemczyk, Dietrich
Körner, Renate Blume.
Usedom, 1939. In der Heeresversuchsanstalt von
Peenemünde treibt der technische Direktor, von allen der "Raketenbaron" genannt,
seine Mitarbeiter zur eile an. Hitlers "Wunderwaffe" V2 soll noch im Krieg
zum Einsatz kommen. Doch unter einigen Wissenschaftlern wächst die Kritik.
Vom Ausland aus versuchen Widerstandsgruppen, den Bau der
Massenvernichtungswaffe zu verhindern...
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1053 - GEGEN DIE WAND
Spielfilm,
2004, Farbe, 116 Min.
Regie: Fatih Akin. Mit Sibel Kekilli und Birol Ünel.
Um der Strenge ihres türkischen Elternhauses
zu entkommen, ist die junge Sibel zu allem bereit. In ihrer Verzweiflung
bittet sie den 40-jährigen Alkoholiker Cahit, eine Scheinehe mit ihr einzugehen.
Der willigt ein, und für einen kurzen Moment scheint die Rechnung aufzugehen:
Sibel gewinnt ihre lang ersehnte Freiheit und Cahit versucht noch einmal sein
Leben in Griff zu bekommen. Doch je mehr er sich in die lebensfrohe Frau
verliebt, desto mehr gerät der alternde Sähfer aus dem Gleichgewicht.
Und so gewegt sich das ungleiche Pärchen unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu....
Eine atemberaubende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund aufeinander prallenden
Kulturen. Der Film wurde auf der Berlinale 2004 als bester Film mit dem
"Goldenen Bären" ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises
gewann der Film fünf "Goldene Lolas", u.a. auch als "Bester Spielfilm
2004".
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279 - GEGENBILDER
Dokumentarfilm,1995, Farbe, S/W, 100 Min.
Hrsg.: Karin Fritzsche, Claus Löser. Filme von Lutz Dammbeck,
Thom di Roes, Thomas Frydetzki, Gino Hahemann, Cornelia Klauss, Volker
Lewandowsky, Claus Löser, Cornelia Schleime, Thomas Werner.
Nach dem Biermann-Schock (1976) bildet sich analog zur Literatur eine
völlig unabhängige Filmszene heraus: Maler, Aktionskünstler,
Lyriker oder Musiker griffen bei der Suche nach neuen Ausdrucksformen zur
Schmalfilmkamera.
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1991 - GEGENÜBER
Spielfilm, 2007,
Farbe, 98 Min.
Regie: Jan Bonny. Mit Matthias Brandt, Victoria Trauttmannsdorff,
Wotan Wilke Möhring.
Der stets besonnene Streifenpolizist Georg wird von
seinen Kollegen geschätzt und um seine harmonische Ehe mit der attraktiven
Grundschullehrerin Anne beneidet. Vor allem sein jüngerer Paertner Michael
ahnt nichts von den Konflikten, die das Leben des Paares seit Jahren bestimmen.
Der Film ist eine packende Geschichte über den schmalen Grat zwischen Normalität
und Hölle in der Ehe, das spannungsgeladene Portät einer unheilvollen Beziehung
in intimen und beklemmenden Bildern.
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622 - GEHEIMNIS DER GELBEN NARZISSEN, DAS
Spielfilm,
1961, S/W, 90 Min.
Regie: Akos von Ratony. Mit Joachim Fuchsberger, Klaus Kinski, u,a,
Die
Londoner Zeitungsjungen verkünden ihre neueste Schreckensmeldung: Es gibt ein
weiteres Opfer des namenlosen Mördes, das aus der Rauschgiftszene stammt. Und
das Totenlager der blutjungen Chinesin ist wieder mit gelben Narzissen
geschmückt. Oberinspektor Whiteside von Scotland Yard wird mit der Aufklärung
der Mordfälle beauftragt. Für ihn steht fest, dass es sich um die
Sexualverbrechen eines Wahnsinnigen handelt. Doch Jack Tarling, Sicherheits-
chef
der Global Airways, ist ganz anderer Ansicht. Schon in Hong Kong hat er entdeckt,
dass ein Rauschgiftring seine heisse Ware in künstlichen Blumen nach Europa
schmuggelt. Sein asiatischer Mitarbeiter Ling Chiu leistet Tarling wertvolle
Hilfe, doch auch zu zweit können sie weitere Morde nicht verhindenr. Die Spur
der Narzissen führt sie zu dem zwielichten Raymond Lyne, als dieser aber selbst
Opfer des Mörders wird, bekommt der Fall völlig neue Dimension...
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280 - GEHEIMNIS DER ROTEN KATZE, DAS
Spielfilm,1949, S/W, 90 Min.
Regie: Helmut Weiss. Mit Heinz Rühmann, Gustav Knuth, Angelika
Hauff, Trude Hesterberg.
Der stellungslose Schauspieler Andre wird in der "Roten Katze", einer
für sensationslüsterne Vergnügungsreisende aufgezogene Apachen-
kaschemme,
als "Bandenchef" engagiert. Als solcher findet er das Gefallen Glorias,
der Tochter des amerikanischen Juwelenhändlers Jefferson, von dem
die Presse berichtet, er habe kürzlich in Amsterdam den berühmten
"Halifax"-Brillianten erworben. Dieser Stein wiederum weckt das Interesse
des echten Gauners Pitou, der versucht, als "Marquis" mit den Jeffersons
bekannt zu werden und eine Einladung zu erhalten.
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1500 - GEHEIMNIS DER WEISSEN NONNE, DAS
Spielfilm, 1966, Farbe, 84 Min.
Regie: Cyril Frankel. Mit Stewart Granger, Susan Hamshire, Eddi
Arent, Brigitte Horney, Sophie Hardy.
Aufruhr bei Scotland Yard:
Inspektor Thomson ist spurlos verschwunden. Der Polizeibeamte hatte gerade
wegen eines Raubüberfalls auf eine Londoner Juwelenhandlung ermittelt.
Sein Vorgesetzter Cooper Smith, der für unorthodoxe Methoden bekannt ist,
übernimmt den Fall. Superintendent Smith stößt bei seinen Nachforschungen
auf das alte englische Familienschloss Emerday Hall und das dazugehörige Kloster.
Als er Thomsons Leiche in der Nähe der Lagerhäuser von Mr. Hamlyn findet, keimt
in ihm ein erster Verdacht: Hamlyn ist Treuhänder des Klosterordens.
Und kurz darauf verdichtet sich Smiths Misstrauen - die Nonne, die den
Ermordeten als letzte lebend gesehen hat, wird selbst Opfer eines skrupellosen
Mörders...
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1291 - GEHEIMNIS EINER ÄRZTIN
Spielfilm, 1959, S/W, 90 Min.
Regie: August Rieger. Mit Hilde Krahl, Ewald Balser, Erik Frey.
Edelschnulze über eine Ärztin, die aus Fahrlässigkeit eine Patientin
vernachlässigt, und dafür ins Gefängnis kommt und ihre Berufserlaubnis verliert.
Nach ihrer Freilassung fällt sie unwissentlich in dunkle Geschäfte und muss sich
selbst rehabilitieren. Am Ende findet sie einen neuen Partner in einem
Arztkollegen und neue Aufgaben als Kinderärztin.
PAL
1764 - GEHEIMNIS IM MOOR, DAS
Spielfilm, 2006, Farbe, 90 Min.
Regie: Kai Wessel. Mit Sebastian Blomberg, Anna Loos, Kai Scheve,
Anna Brendler, Hans Bruckner.
Dr. Til Desno ist Arzt für plastische Unfallchirurgie in Berlin und als
Gerichtssachverständiger zuständig für die Rekonstruktion von Gesichtern.
Als im Spreewald eine Moorleiche gefunden wird, bekommt er den Auftrag, deren
Antlitz zu rekonstruieren. Der Tote ist ein Freund als Abiturzeiten, von
dem es hieß, er sei in den Westen abgehauen und habe dafür seine Freunde an die
Stasi verraten - darunter auch Til
Jetzt erweist sich jedoch: Der Freund war zum Zeitpunkt des Verrats bereits tot.
Nichts stimmt mehr, alle Entscheidungen der letzten zwanzig Jahre standen unter
einer falschen Annahme. Die Vergangenheit muss korrigiert werden, die
Lebensgeschichte Til Desnos und seiner Freunde umgeschrieben werden - an den
Orten ihrer Jugend und ihrer Geheimnisse.
TV-Spielfilm schreibt: "Wunderschön: ein Krimi-Kleinod...Aus dem
Spreewald kam schon so manche Gurke; dieser TV-Krimi ist keine...Von den klugen
Dialogen, über die edle Optik bis zum tollen Sounddesign beweist dieser TV-Krimi
Kinoniveau."
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1769 - GEHEIMNISVOLLE SCHATZ VON TROJA, DER
Spielfilm, 2006, Farbe, 181 Min.
Regie: Dror Zahavi. Mit Heino Ferch, Melanie Doutey, Kostja Ullmann.
Mitte des 19. Jahrhunderts: Heinrich Schliemann ist bisher eher als höchst
erfolgreicher Geschäftsmann denn als berühmter Historiker zu Ruhm und Reichtum
gekommen. Doch seit frühester Jugend ist er von einem Traum beseelt: Er
will das von Homer beschriebene Troja finden. In Griechenland angekommen,
lernt er die 18-jährige Sophia kennen und zieht mit ihr an die Grabungsstätte.
Dort muss er immer wieder den intriganten Schachzügen seiner Widersacher
ausweichen, bis er sich schließlich kurz vor dem Ziel sieht. Schliemanns
Hoffnung, den Schatz des Priamos in der verbleibenden Zeit doch noch zu finden,
versetzt ihn und Sophia in höchste Gefahr und ein Wettlauf gegen die Zeit
beginnt...
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143 - GEIERWALLY, DIE
Spielfilm, 1940, S/W, 90 Min.
Regie: Hans Steinhoff. Mit Heidemarie Hatheyer, Sepp Rist, u.a.
Wally, die Tochter des Berghofbauern Fender, sträubt sich gegen
die Heiratspläne ihres strengen Vaters, der ihr den ungeliebten Vinzenz
aufzwingen will. Denn ihre Liebe gehört dem Jäger Josef, der
ihr einmal das Leben rettete, als sie einen Kampf mit einem Geier austragen
musste. Von nun an heisst sie Geierwally im Dorf und zieht sich eines Tages
in die Berge zurück. Erst als ihr Vater stirbt, kehrt sie auf den
Hof zurück. Aber am Ende kommt sie doch mit dem Mann zusammen, den
sie schon immer geliebt hat. Dieser Film fällt unter die Gattung "Heimatfilme",
die in den fünfziger Jahren mit großem Erfolg weitergeführt
wurden. Auch dieser Film wurde in jenen Jahren noch mal verfilmt. ("A German
maiden fighting vultures in the mountains...only in Bavaria!" So Doris Dörrie.)
PAL
1115 - GEIERWALLY, DIE
Spielfilm, 2004, Farbe, 88 Min.
Regie: Peter Sämann. Mit Chrstine Neubauer, Siegrfried Rauch.
Neuverfilmung
des Films von 1940.
Der alte Flender-Bauer will seine Tochter Wally zu einer Vernunftehe mit ihrer
Jugendliebe, dem wohlhabenden Landwirt Joseph Gruber, zwingen. Nur so kann
der hochverschuldete Hof der Flenders gerettet werden. Doch die
starrsinnige Tochter widersetzt sich dem Werben von Joseph, der durchaus ernste
Absichten hegt. Beim Schützenfest kommt es zu einem erbitterten Streit
zwischen Wally und ihrem Verehrer, bei dem der wohlhabende Bauer die
widerspenstige in Anspielung auf ihren zahmen, von Hand aufgezogenen Steinadler
als "Geierwally" beschimpft. Tief enttäuscht von ihrer alten
Liebe und den Intrigen ihres Vaters sucht Wally Zuflucht auf einer einsamen
Berghütte. Doch so schnell gibt sich Joseph nicht geschlagen. Er
hat es sich in den Kopf gesetzt, doch noch das Herz der Geierwally zu entflammen...
Zwischenmenschliche
Turbulenzen und beeindruckende Naturaufnahmen in dieser Neuverfilumg des
traditionellen Stoffs.
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281 - GELBE VOM EI, DAS
Spielfilm, 1994, Farbe, 90 Min.
Regie: Lars Becker. Mit Moritz Bleibtreu, Meret Becker, Dietmar Bär,
Heike Makatsch.
Junge Menschen betreiben Landwirtschaft und haben es sehr schwer, weiterzukommen.
Daher kommen sie auf allerlei illegale Wege, um zu Geld zu kommen. Und
wie es zu erwarten war, auch in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen
will es nicht so richtig klappen. Ob es ein reales Bild der Zustände
auf dem Land nach der Wende widerspiegelt, bleibt zu hinterfragen.
NTSC
233 - GELD
Spielfilm, 1989, Farbe, 98 Min
Regie: Doris Dörrie. Mit Billie Zöckler, Uwe Ochsenknecht,
Sunnyi Melles.
Herr und Frau Müller haben ihr ganzes Leben lang gespart und sich
geplagt, für die Kinder, für Eigenheim, Auto, Tiefkühltruhe
und Fernsehsessel, aber sie haben keinen guten Geschmack. Von ihren Kindern
müssen sie sich viel gefallen lassen. Kurz: Sie sind Karikatur einer
bundesdeutschen Spießer- familie. Eines Tages entschliesst sich Frau Müller,
eine Bank zu überfallen und nimmt dabei An- weisungen von einem Schulkind
entgegen, wie man es richtig macht. Es gelingt und sie nimmt einen der
Bankangestellten, Herrn Fuchs, als Geisel mit. Nun passieren zahlreiche
komische Situationen, die man gesehen haben muss. Eine tolle, "schwarze"
Komödie.
NTSC
1702 - GELIEBTE CORINNA
Spielfilm,
1956, S/W, 94 Min.
Regie: Eduard von Borsody. Mit Hans Söhnker, Elisabeth Müller, Klaus
Kinski, Hannelore Schroth.
Corinna verliebt sich unglücklich in
Plantagenbesitzer Peter Mannsfeld und folgt ihm in den Fernen Osten. Dort
entdeckt sie, dass er bereits verheiratet ist. Ihr Liebeskummer wird durch
den Umstand gelindert, dass Mannsfeld gar kein windiger Casanova ist, sondern es
ernst mit ihr meint. Doch die Gattin will den Ehemann nicht gehen lassen.
Das Schicksal wendet sich, als Mannsfelds Frau ermordet wird. Klaus Kinski
gibt in der Romanze einen glücklosen Schurken, der sich das Leben nimmt.
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1627 - GELIEBTE WEISSE MAUS
Spielfilm der DEFA, 1964, Farbe, 76 Min.
Regie: Gottfried Kolditz. Mit Rolf Herricht, Karin Schröder,
Marianne Wünscher.
Jeden Morgen fährt die schöne Helene mit ihrem Motorroller
an der "weissen Maus" vorbei, die Fritz heisst und den Verkehr auf der Kreuzung
regelt. Er gibt seine Zuneigung durch bevorzugte Grün-Schaltungen zu
erkennen. Damit die Beziehung aber in Fahrt kommt, muss Helene erst eine
Verkehrswidrigkeit begehen - absichtlich.
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1944 - GELIEBTES FRÄULEIN DOKTOR
Spielfilm, 1954, S/W, 85 Min.
Regie: Hans H. König. Mit Edith Mill, Hans Nielsen, Helmut Schid,
Hans Clarin, Lina Carstens.
Die sechste Klasse eines Jungeninternats hat
wieder einen Lehrer vergrault. Daraufhin engagiert Direktor Franke statt
eines Lehrers eine Lehrerin, um so an die Ritterlichkeit der 'jungen Herren' zu
appellieren. Fräulein Doktor Maria Hofer ist die Auserwählte und kommt von
einer Klosterschule. Die Klasse findet ihre neue Lehrerin sympathisch,
allerdings hält sie das Äussere von Fräulein Dr. Hofer für 'verbesserungswürdig'.
Deshalb kommen die Schüler auf die Idee, der Lehrerin Briefe mit 'Vorschlägen'
zu schreiben. Es soll aber so aussehen, als stammten sie von dem
Sportlehrer Dr. Klinger. Und tatsächlich: Die Schüler erleben eine
Wandlung ihrer Lehrerin. Hans Klinger findet die Verwandlung auch nicht
schlecht, aber seine Gefühle für die Kollegin kann und will er sich zunächst
nicht eingestehen.
DVD2
2070 - GELÜBDE, DAS
Spielfilm, 2008, Farbe, 110 Min.
Regie: Dminik Graf. Mit Misel Maticevic, Tanja Schleiff, Arved
Birnbaum
1818, das Städtchen Dülmen in Westfalen. Im Mittelpunkt eines
religiösen Kults, der von Aberglauben, Frömmigkeit und irrationeler Hoffnung
durchdrungen ist, steht die charismatsiche Anna Katharina Emmerich. Durch
ihre Stigmata und ihre starken Visionen wird die junge Nonne zur Mystikerin und
Prophetin in einer Zeit, die geprägt ist vom Konflikt zwischen katholischer
Anti-Aufklärung und preussischem Fortschrittsdenken. Anna ist bereit, ihre
Visionen dem gefeierten Romantik-Dichter Clemens Brentano zu diktieren.
Doch ihre intensive, ja fast sinnliche Begegnung stürzt beide in eine sowohl
politische als auch religiöse Kontroverse und stellt sie auf eine harte Probe.
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1497 - GENESUNG
Spielfilm der
DEFA, 1956, S/W, 106 Min.
Regie: Konrad Wolf. Mit Karla Runkehl, Wolfgang Lieling, Wolfgang
Langhoff, Harry Hindemith, Eduard von Winterstein.
Ahlsund im Kriegsjahr 1941.
Nach Abbruch seines Medizinstudiums verdient Friedel Walter sein Geld als
singender "Wunderdoktor" im Strandkasino. Eines nachts bittet ihn seine
Freundin Irene dringend um Hilfe. Ihretwillen rettet Friedel dem
verwundeten Kommunisten und gesuchten KZ-Flüchtling Ernst Mehlin das Leben.
Gemeinsam mit Irene plant Friedel eine glückliche Zukunft im Ausland, fernab von
Leid und Gefahr. Doch Irene sieht ihre Tätigkeit im illegalen Widerstand
in Deutschland als ihre Pflicht und fährt nicht mit. Friedel landet
schließlich bei der Wehrmacht und arbeitet als Sanitäter. Bei Kriegsende
gerät er in britische Kriegsgefangenschaft, wo man ihn versehentlich unter dem
Namen des toten Dr. Müller registriert - ein Irrtum, den Friedel nicht
korrigiert. Zurück in Ahlsund auf der Suche nach Irene, wird er als
Stationsarzt im Krankenhaus gebraucht. Nicht betrügerische Absichten,
sondern vielmehr die Leidenschaft für den Beruf treiben ihn dazu, die Rolle des
Dr. Müller hier weiterzuspielen. Besonderes psychologisches Geschick
erfordert der Patient Max Kerster, früher Matrose und aktiver Antifaschist, der
seit einem Bomebangriff in den letzten Kriegstagen durch eine unheilbare Lähmung
ans Bett gefesselt ist und mit Morphium und falschen Hoffnungen behandelt wird.
Friedel hingegen glaubt an den starken Lebenswillen dieses Menschen, sagt ihm
die Wahrheit über seinen Zustand und unterstützt ihn bei einem Neuanfang.
Unerwartet trifft Friedel auch Irene wieder, die mit Kerster verheiratet ist.
Alte Gefühle füreinander brechen erneut auf, doch auch Gewissenkonflikte werden
laut, denn die Genesung von Max ist jetzt wichtiger als ihre eigenen
Empfindungen. Irene weiss, dass ihr Platz an der Seite ihres Mannes ist,
und Friedel stellt sich den Behörden. Mit einem Brief von Max wendet er
sich an den Ratsvorsitzenden, Genossen Mehlin, der sich seine Geschichte anhört
und sich für ihn einsetzt. Am Ende wird Friedel auf Bewährung
freigesprochen, damit er sein Medizinstudium fortsetzen kann.
DVD2
938 - GENOSSE MÜNSCHHAUSEN
Spielfilm,
1962, Farbe, 90 Min.
Regie: Wolfgang Neuss. Mit Wolfgang Neuss, Peer Schmidt, Corny
Collins, u.a.
Ein filmisches Apokalyptikal, so nannte es Autor, Regisseur und
Hautpdarsteller Wolfgang Neuss im Jahre 1962. Nach seinem Kinorerstling "Wir
Kellerkinder" zwei Jahre zuvor, entstand damit sein zweiter
Spielfilm in eigener Verantwortung, der ganz im Zeichen damaliger Gegenwart
steht. Als Bauer Oskar Puste beackert Neuss an der deutsch-deutschen
Grenze auf westlicher Seite sein Feld. Sein Gegenüber ist ein Bauer einer
LPG, der mit dem Traktor arbeitet, während Puste nach guter alter deutscher Art
mit Pferd und Pflug seine Furchen zieht. So nimmt die Geschichte ihren
Lauf - ein Spiegel der Zeit - eine Satire auf deutsch-deutsche Zustände....
PAL
282 - GEORG ELSER-EINER AUS DEUTSCHLAND
Spielfilm, Farbe, 93 Min.
Regie: Klaus Maria Brandauer. Mit Klaus Maria Brandauer, Brian Dennehy,
Rebecca Miller, Elisabeth Orth.
8. November 1939. Im Münchner Bürgerbräukeller explodiert
eine Bombe. Hitler, der hier bis vor wenigen Minuten eine Rede hielt, entkommt
diesem 1. Attentat auf seine Person nur knapp und durch Zufall. Dieser
Film ziegt die Geschichte des Täters Georg Elser. Der stille Einzelgänger
erkannte schon früh, was Millionen Deutsche nicht haben sehen wollen:
Hitler ist gefährlich. So gefährlich, dass er beseitigt werden
muss! In mühevoller Kleinarbeit präpariert Elser eine Säule
hinter dem Rednerpult mit dem tödlichen Sprengsatz ...
PAL (Auch Nr. 963 im Archiv).
1152 - GERECHTEN VON KUMMEROW, DIE
Spielfilm
der DEFA, 1981, Frabe, 90 MIn.
Regie: Wolfgang Luderer. Mit Jan Rohde, Mario Herrmann, Martin
Trettau, Rolf Hoppe, Gerd Ehlers.
Dorfmelodram der DDR um preussische Spießer
und aufgeweckte Kinder. Nicht so unterhaltsam wie "Die Heiden von
Kummerow" (1967), Nr. 862 im Archiv.
PAL
1548 - GERMANIKUS
Spielfilm,
2004, Farbe, 95 Min.
Regie: Hanns Christian Müller. Mit Gisela
Schneeberger, Gerhart Polt, Rufus Beck, Anke Engelke, Moritz Bleibtreu.
Teutonisch-römische Parodie über einen im Jahre 9 n. Chr. nach Rom verschleppten
Urbayern.
Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus wird von Sklavenhändlern nach
Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Thusnelda
verscherbelt. Es gelingt ihm die Flucht und er schlägt eine sensationelle
Karriere ein: Zunächst kaiserlicher Vorkoster, der als vermeintlicher
Kaisermörder den Tigern zum Fraße vorgeworfen wird, dabei unverhofft zum
Star-Gladiator mutiert, wird er schließlich zum neuen römischen Kaiser
ausgerufen. Sogleich beruft er die exotische Schönheit Saba, ebenfalls eine Ex-Sklavin,
als Kaiserin an seine Seite. Mit seinen allzu pragmatischen Ideen als
Staatsmann sorgt Germanikus denn auch flugs für den baldigen Untergang des
Reiches...
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203a-e - GESCHICHTE DES DEUTSCHEN KABARETTS
Dokumentarfilm, 1993, S/W, 30 Min.
Folge--Die Weimarer Jahre--von Volker Kühn
PAL
1395 - GESCHICHTE VOM KLEINEN MUCK
Märchenfilm der DEFA, 1953, Farbe, 96 Min.
Regie: Wolfgang Staudte. Mit Thomas Schmidt, Johannes Maus,
Friedrich Richter, Trude Hesterberg.
Nach dem Märchen von Wilhelm Hauff.
In
einer Stadt lebt ein kleiner buckliger alter Mann. Von den Kindern
gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit seiner Geschichte in seinen
Bann: Ein kleiner Junge, Muck genannt, wird nach dem Tode seines Vaters
von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt. Er zieht in die Wüste, um
sein Glück zu suchen, und kommt zu einer wundersamen Alten. Hier gelangt
er in den Besitz von rasenden Zauberpantoffeln und einem Stab, der vergrabene
Schätze aufspürt. Muck glaubt, das Glück gefunden zu haben, und begibt
sich in die nächste Stadt, um am Hofe des Sultans eine Stelle als Schnellläufer
anzunehmen. Doch Mucks Karriere erregt den Neid der Höflinge, die ihn in
ein Intrigenspiel verwickeln und aus dem Palast jagen...
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1448 - GESCHICHTE VON DER GÄNSEPRINZESSIN (und
ihrem treuen Pferd Falada)
Spielfilm der DEFA, 1989, Farbe, 80 Min.
Regie: Konrad Petzold. Mit Dana Morakavkova, Eberhard Mellies,
Regina Beyer.
Prinzessin Aurinia ist mit ihrer Magd Liesa und ihrem Pferd
Falada auf dem Weg zum Schlss des Königs Ewald, dessen Sohn Ivo sie zur Frau
versprochen wurde. Unterwegs zwingt Liesa die Prinzessin zum Rollentausch,
sie will selbst Königin werden. Im Schloss angekommen, versucht Falada die
falsche Braut zu entlarven. Liesa lässt Falada köpfen, den Kopf über dem
finsteren Tor aufhängen, und Aurinia muss als Gänsemagd dienen. König und
Prinz werden misstrauisch angesichts der Grausamkeit der vermeintlichen
Prinzessin, und Ivo verliebt sich in die freundliche Magd. Mit Hilfe des
Hirtenjungen Kürdchen gelint es König und Prinz, den Betrug aufzudecken.
Liesa bekommt ihre gerechte Strafe, und die echte Prinzessin feiert mit Ivo
Hochzeit.
PAL
1133 - GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD
Theaterverfilmung des gleichnamigen Stücks von Ödön von Horvath. Die
Fassung beruht auf einer Aufführung des Theaters an der Josephstadt in Wien aus
den siebziger Jahren. S/W, 120 Min.
Regie: Erich Neuberg. Mit Hans Moser, Johanna Matz, Jane Tilden.
In der Hauptsache geht es in diesem Stück um die verunglückte und unglückliche
Liebesgeschichte zwischen Alfred, Marianne und dem Fleischermeister Oskar.
Oskar und Marianne sind Nachbarn und sind zusammen aufgewachsen. Er war
schon immer überzeugt, dass Marianne ihm gehört, während Marianne dessen nicht
so sicher ist. So lässt sie sich auf einem Picknick an der Donau von dem
Hochstapler Alfred verführen ("Er hat in sie eingeschlagen wie der Blitz") und
löst die Verlobung mit Oskar auf. Oskar: "Man ist und bleibt allein" und "Du
wirst meiner Liebe nicht entgehen". Der Vater Mariannes, Zauberkönig
genannt, und Eigentümer einer Puppenklinik, verstößt seine Tochter.
Marianne und Alfred leben in ärmlichen Verhältnissen und bald ist auch noch ein
Kind zu versorgen. Alfreds dunkle Geschäfte werden immer weniger und
Marianne arbeitet kaum bekleidet als "Künstlerin" in einem Nachtklub. Dort
wird sie abends von ihrem Vater und mehreren Nachbarn entdeckt. Der
Zauberkönig: "Was für eine Schande! Wie kannst du mir das antun? Womit habe ich
das verdient?"
Immer wieder kommt in diesem Stück die Doppelmoral der Kleinbürger zum Vorschein.
So lässt zum Beispiel Alfreds Großmutter das kleine Kindchen erfrieren, weil es
"in Sünde geboren" ist. Marianne wird auch noch fälschlich des Diebstahls
angeklagt, nur weil sie einem Freier nicht gefügig sein wollte, und muss kurze
Zeit ins Gefängnis. Nach ihrer Freilassung ist Oskar wieder hinter ihr
her: "Gott ist die Liebe, Marianne, und wen er liebt, den schlägt er."
Marianne: "Jetzt kann ich nicht mehr."
Horvath gelingt es, aus dieser
kolportagenhaften Geschichte ein unsentimentales Porträt einer
Gesellschaftsschicht zu machen, das auch heute noch seine Gültigkeit hat.
Leider mindere Ton-und Bildqualität.
PAL
1736 - GESCHICHTEN AUS DEM WIENEWALD
Spielfilm, D/A, 1979, Farbe, 90 Min.
Regie: Maximilian Schell. Mit Birgit Doll, Hanno Pöschl, Helmut
Qualtinger, Jane Tilden.
Siehe Film Nr. 1133 oben zur Inhaltsangabe.
Regisseur und Schauspieler Maximilian Schell zeichnet die durchweg erstklassig
besetzten Figuren mit kräftigem, grobem Strich. Der Film gewann den
Deutschen Filmpreis in Silber.
DVD2 (Auch unter Nr. 1797 -DVD2 im Archiv).
673 - GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT
Spielfilm
der DEFA, 1978, S/W, 107 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Jutta Hoffmann, Armin Müller-Stahl, Andreas
Pfaff,u.a.
Robert steht hinter der Gardine, und schaut hinaus in die Nacht, auf die hohen, eintönigen Fassaden der Wohnburgen mit den unregelmäßigen Lichtflecken erhellter Fenster, dann sagt er:"Eigentlich absurd... unser Bedürfnis nach Ruhe, findest du nicht?"
So
beginnt der Film, der die Krise einer Ehe auf stille und eindringliche Weise
gestaltet, der 1978 anregen wollte, über den Glücksanspruch des Einzelnen in
einer 'auf das Glück aller' ausgerichteten Gesellschaft
nachzudenken.
Mit diesem
Film nach dem Roman von Klaus Poche löste Frank Beyer einen folgenschweren
Skandal aus. Beyer , wie auch andere Intellektuelle (Armin Müller Stahl, Jutta
Hoffmann und Klaus Poche) versuchten in einem Brief an DDR-Behörden gegen
Verleumdung und Diskreditierung in der DDR anzukämpfen. Man hatte
versucht, den Film zu verhindern, indem man den Film durch ungünstige
Sendezeiten und Plazierung in Theatern so wenig Zuschauern wie möglich
zugänglich machte. Auf diese Weise wollte man den Film so schnell wie
möglich verschwinden lassen ohne es nach Zensur riechen zu lassen.
NTSC (Dieser Film ist auch unter Nummer 685 (PAL) im Archiv).
54 - GESCHWISTER OPPERMANN, DIE
Fernsehserie, 1986, Farbe, 224 Min.
Regie: Eugen Monk.
Diese zweiteilige Fernsehproduktion wurde nach einem bekannten Roman
von Lion Feuchtwanger gefilmt. Es handelt sich hier um das Schicksal einer
jüdischen Familie in Berlin, in den Jahren, als Hitler an die Macht
kam. Der Film hat englische Untertitel und begleitende Kommentare.
PAL
1571 - GESPENSTER
Spielfilm, 2006, Farbe, 85 Min.
Regie: Christian Petzold. Mit Julia Hummer, Sabine Timotea, Marianne
Basler, Aurélien Recoing.
Immer wieder zieht es Françoise zurück nach Berlin.
Sie hofft ihre Tochter Marie wiederzufinden, die hier vor Jahren verschwunden
ist. Auf ihren rastlosen Wanderungen durch die Stadt trifft sie zwei junge
Mädels, Nina, das scheue, trotzige Heimkind, und die heftige, rastlose Toni, die
sich nimmt, was immer sie bekommen kann. Für einen kurzen, wirklichen
Moment glaubt Françoise, in Nina ihre Tochter zu erkennen.
DVD2
1068 - GESTATTEN, MEIN NAME IST COX
Spielfilm,
1954/55, S/W, 96 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Johannes Heesters, Claude Borelli, Nadja
Tiller, Wolfgang Wahl, Dietrich Thomas, Charles Regnier.
Paul Cox ist ein
eleganter und erfolgreicher Antiquitätenhändler. Eines Tages steht
völlig unverhofft Annette Dumont vor seiner Tür, möchte aber den früheren
Wohnunginhaber, den Anwalt Wallings, sprchen, um ihre Aktien abzuholen. Da
Cox ihr nicht helfen kann, wendet sie sich an den Privatdetektiv Alfons Kraczyk,
Mitglied einer Verbrecherbande, der selbst hinter ihren Aktien her ist und Cox
beschuldigt, die Aktien längst verkauft zu haben. Nun schaltet sich Cox in das
geschehen ein. Zusammen mit seinem Freund Richardson versucht er, Licht in
das Dunkel dieser Machenschaften zu bringen. Vor allem mus er aber Annette
und die Polizei von seiner Unschuld überzeugen. Kein Widerstand kann ihn
jetzt mehr aufhalten, denn die Frau, für die er alles tut, für die er alles
getan hat, weiss längst, dass er sie liebt. Ihr Wunsch, dass alles ein
glückliches Ende findet, geht schließlich in Erfüllung.
PAL
848 - GESTEHEN SIE, DR. CORDA
Spielfilm,
1958, S/W, 100 Min.
Regie: Josef von Baky. Mit Hardy Krüger, Elisabeth Müller, Eva
Pflug.
Kriminaldrama mit Siegfried
Lowitz ("Der Alte"). Narkosearzt Dr. Corda wird des Mordes an
seiner Geliebten Gabriele verdächtigt. Nur seine Ehefrau Beate hält zu ihm.
Beschauliche Inszenierung eines echten Justizskandals.
NTSC
1164 - GESTÖRTE HOCHZEITSNACHT, DIE
Spielfilm, 1950, S/W, 90 Min.
Regie: Helmut Weiss. Mit Ilse Werner, Curd Jürgens, Paul Dahlke.
Lustspiel.
Lawrence hat neu geheiratet. Ex-Frau Mary behauptet, ihre Scheidung sei
nicth rechtskräftig. Nichts Besonderes.
DVD2
1353 - GESTOHLENE JAHR, DAS
Spilefilm, A/BRD, S/W, 90 Min.
Regie: Wilfried Fraß. Mit Elisabeth Höbarth, Ewald Balser,
Oskar Werner, Fita Benkhoff, Albert Florath.
Film nach einer unveröffentlichten Novelle von Stefan Zweig. Um den Musiker Peter (Oskar Werner) zu unterstützen, plündert die verliebte Briefträgerin Elisabeth die Postkasse.
Hervorragend gespielt!
DVD2
1149 - GETEILTE HIMMEL, DER
Literaturverfilmung der DEFA, 1964, S/W, 110 Min.
Regie: Konrad Wolf. Mit Renate Blume und Eberhard Esche in den Hauptrollen.
Ein Film der DEFA. Nach dem bekannten Roman von Christa Wolf.
Die junge Protagonistin Rita studiert Pädagogik und arbeitet vor Semesterbeginn in
einem Eisenbahnwagonwerk. Sie trifft einen jungen Mann, Manfred, der in Konflikten mit
seinem Vater und auch der übrigen Gesellschaft lebt. Die Stimme einer
Erzählerin erläutert viele Einzelheiten aus der Vergangenheit der Charaktere
und ihren Hoffnungen für die Zukunft, was dem Film eine ausgesprochen
lyrische Note gibt. Aber auch hier, wie in anderen Filmen aus der ehemaligen DDR,
ist wenig Platz für Andersdenkende. Der junge Mann entschließt sich, nach
West-Berlin zu gehen, wo er für sich und seine Verlobte Rita eine bessere Zukunft erwartet.
Rita weigert
sich aber ihm zu folgen, und entschließt sich nach einem kurzen Besuch in
West-Berlin in der DDR zu verbleiben. So
leben sie letztendlich getrennt unter einem geteilten Himmel unter zwei
verschiedenen Systemen in West und Ost. Rita kann sich nun im "besseren
Deutschland" verwirklichen.
PAL (Auch in einer leider schlechteren Kopie unter Nummer 125 im
Archiv und Nr. 268 mit englischen Untertiteln).
1739 - GEWISSEN IN AUFRUHR
Spielfilm der DEFA, 1961, Farbe, 220 Min.
Regie: Günter Reisch. Mit Erwin Geschonnek, Inge Keller, Harry
Hindemith, Ruth Kommerell.
Antikriegsfilm.
Entscheidung an der Wolga.
Im September 1942 steht Oberst Eberhagen mit seinem 2000 Mann starken Regiment
der 6. Armee kurz vor Stalingrad. In Deutschland wird bereits eine große
Propagandaschlacht zum Fall von Stalingrad vorbereitet. Ritterkreuzträger
Ebershagen soll dazu in Berlin eine Rede halten und wird nach anderthalb Jahren
Frontleben in die Heimat geflogen. Zurück an der Front ist ihm klar, dass
der Krieg hier im Osten entschieden wird. Noch scheut er sich, diesen Fakt
konsequent zu Ende zu denken, denn der Widerstand der russischen Armee ist
stark. Nach einer massiven Gegenoffensive gelingt es den Sowjets, die
deutsche Armee in Stalingrad einzuschließen. Für Ebershagen steht fest:
Aus einem Kessel haut man sich raus, ehe es zu spät ist.Doch Berlin schweigt und
Feldmarschall Paulus gibt keinen eigenen Befehl aus und die Generalität besteht
auf Durchhalten. Der Obrest wird schwer verletzt und von seinem Regiment
überleben 82 Mann und die gehen in Kriegsgefangenschaft. Ebershagen, im
Lazarett, weiss nun nicht mehr, wofür er kämpft. Dieses Gefühl
verstärkt sich nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Greiswald, wo es noch
aussieht, als ob es keinen Krieg gäbe. Hier erreicht ihn die Berufung zum
Beisitzer des Reichskriegsgerichts Torgau. Nicht gewillt, Todesurteile zu
unterschreiben, beschwört er seinen behandelnden Arzt, Professor Karnach, ihm
ein Attest für das Heerespersonalamt auszustellen, um ihn dieser Aufgabe in
Torgau zu entbinden.
DVD2
1629 - GEWITTER IM MAI
Spielfilm,
1987, Farbe, 90 Min.
Regie: Xaver Schwarzenberger. Mit Claudia Messner, Gabriel Barylli,
Michael Greiling.
Nach einer Erzählung von Josef Ganghofer.
Nach langen
Jahren auf See kehrt der Offizier Leopold um die Jahrhundertwende in sein
oberbayrisches Heimatdorf zurück. Dort verliebt er sich in Dorle, seine
Freundin aus Kindertagen. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer:
Zwischen den beiden steht der Dorfschmied und Leopolds Freund Domini, dem Dorle
bereits versprochen ist. Dorle ist zwischen den beiden hin und her gerissen -
und aus einer einstigen Feundschaft entsteht eine verbitterte Feindschaft
zwischen Leopold und Domini...
DVD2
1700 - GHETTO
Spielfilm, 2005,
Farbe, 107 Min.
Regie: Audrius Juzenas. Mit Heino Ferch, Sebastian Hülk, Erika
Marozsan.
Im Ghetto von Vilnius, Litauen: Um dem Massenmorden Einhalt zu gebieten, unterstützt der jüdische Ghettoleiter Gens die Gründung einer jüdischen Theatergruppe. Denn der junge deutsche Ghettokommandant Kittel hat Sinn für Kultur: Wer ihn, so wie etwa die Jüdin Hayyah, unterhält, muss nicht sterben - vorerst zumindest. Gens ist zwar gezwungenermaßen der Handlanger des Bösen, aber er versucht mit allen Mitteln zu retten, was zu retten ist. Doch dann wendet sich das Kriegsglück der Deutschen. Die russische Armee rückt vor: Die Nazis bereiten in den besetzten Gebieten die Endlösung vor. Kittel weiss, dass er bald auf der Flucht sein wird. In einer Mischung aus Panik und Euphorie ruft er die ganze Schauspielertruppe auf der Bühne zusammen. Er verlangt einen letzten Auftritt von ihnen....
Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, die sich in den Jahren 1942/43 im
jüdischen Ghetto von Vilnius während der Okkupation der Nationalsozialisten
zugetragen haben.
DVD2
1812 - GIERIG
Spielfilm, 2006, Farbe, 78 Min.
Regie: Oskar Roehler. Mit Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Gregor
Törzs.
Eine tragische Liebesgeschichte im Berln der 90er Jahre. Die junge
Reporterin Natascha geht eine Affäre mit dem Boxer Sugar ein. Sie
verlieben sich ineinander, doch Natascha will das weder sich noch Sugar
eingestehen. Während bei ihrem Partner Gary ein Gehrintumor diagnostosiert
wird, zerreisst es Natascha im Kampf der Dreiecksbeziehung zwischen Liebe,
Lebensabschied und Niederlage...
DVD2
584 - GIORDANO BRUNO
Der Ketzer muss brennen
Spielfilm, 1996, Farbe, 108 Min.
Regie: Guiliano Montaldo. Mit Gianmaria Volonte, Hans-Christian Blech, u.a.
Ann
1660: Giordano Burno, begnadeter Schriftsteller und berühmter Philosoph,
vertritt Thesen, die sich gegen die Ausbeutung des Volkes durch die Kirche
richten. Die katholische Kirche sieht ihre Macht schwinden und verhaftet
Giordano in Venedig. Aus Angst vor der Folter schwört er von seinen Thesen ab.
Dennoch fordert die Inquisition in Rom seine Auslieferung. Gordano muss sich
dort vor einem Tribunal gegen den Vorwurf der Ketzerei verteidigen. Die
Verhandlung gerät zum Kampf zwischen den ver- schiedenen Strömungen innerhalb
der Kirche: die einen wünschen sich Reformen, die anderen wollen den Machterhalt
um jeden Preis.
PAL
1861 - GLAS WASSER, DAS
Spielfilm,
1960, Farbe, 90 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Gustav
Gründgens, Liselotte Pulver, Hilde Krahl, Sabine Sinjen, Horst Janson.
Kostümkomödie nach dem gleichnamigen Bühnenstück
von Eugène Sue aus dem Jahre 1841.
London, 1710: Die Herzogin von Marlborough und der oppositionelle Journalist Sir
Henry St. John (Gustav Gründgens) kämpfen nach allen Künsten der höfischen
Intrige um die Gunst der Königin.
"Faust"-Darsteller Gustaf Gründgens war in dieser glänzend gespielten Adaption
nach 19 Jahren erstmals wieder im Kino zu sehen. Käutner drehte dieses
farbenprächtige Werk in den Studios von Hamburg-Wandsbek. 1977 verarbeitete er
den erstmals 1923 verfilmten Stoff zu einem gleichnamigen Musical (Musik von
Bernhard Eichhorn).
DVD2
283 - GLATZKOPFBANDE, DIE
Spielfilm der DEFA, 1963, S/W, 74 Min.
Regie: Richard Groschopp. Mit Ulrich Thein, Erik S. Klein, Paul Berndt,
Thomas Weisgerber.
Ende August 1961. Der ehemalige Fremdenlegionär King hat eine Bande
Rowdys um sich versammelt, mit der er in der DDR sein Unwesen treibt. Nach
schlampiger Arbeit auf einer Baustelle, in deren Folge zwei Menschen ums
Leben kamen, ziehen sie auf den Zeltplatz Bansin an der Ostsee. Mit Moped-
geknatter,
Radiolärm und Gewalttätigkeiten macht die Bande Kahlköpfiger
den Urlaubern das Leben zur Hölle. Doch Leutnant Czernik stellt durch
Zufall eine Verbindung zwischen dem Unfall auf der Baustelle und den Randalierern
in Bansin fest ...
PAL
414 - GLORIA
Spielfilm, 1931, S/W, 82 Min.
Regie: Hans Behrend. Mit: Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rolf Drucker,
Fritz Kempers, Hugo Fischer-Köppe, u.a.
Der große Film einer Pioniertat des ersten Ozeanfluges. "Gloria"
heißt das Flugzeug des Verkehrspiloten Georg Köhler. Nach einem Streit
mit seiner Frau, die er aus falscher Eifersucht einer Affäre mit seinem
besten Freund verdächtigt, entschließt sich Köhler allein und
ohne das Wissen anderer zu einer Ozeanüberquerung. Dramatische und spannende
Ereignisse hat Köhler zu bestehen bis er von begeisterten Menschenmengen
am Ziel in New York empfangen wird. Dieser spannende Abenteuerfilm aus dem Jahre
1931 entstand unter Anlehnung an die Ozeanüberfliegung Hauptmann Köhls.
PAL
1676 - GLÜCK IM HINTERHAUS
Spielfilm der DEFA, 1980, FArbe, 95 Min.
Regie: Hermann Zschoche. Mit Dieter Mann, Ute Lubosch, Jutta
Wachowiak, Peter Bause.
Karl Erp, Mitte 40, Leiter einer Bibliothek, verliebt
sich in seine junge Kollegin Fräulein Broder. Er verlässt Frau und Kinder,
um noch einmal ganz vorn anzufangen. Mit einem Schlag will er alles bisher
erlebte und Gemeinsame zerstören.Doch ehe Karls Ausbruch richtig in die Gänge
kommt, ist er auch schon zu Ende. Zuletzt kehrt Erp in den sicheren familiären
Hafen heim. Nur seine Frau hat sich verändert...
Das Ost-Drama bietet Einblicke in den sozialistischen Alltag, wirkt abe rnicht
ganz geschlossen.
DVD2
93a - GLÜCKLICHEN JAHRE DER THORWALD, DIE
Fernsehfilm, 1962, S/W, 90 Min.
Regie: Wolfgang Staudte, John Olden. Mit der grossen Elisabeth Bergner,
Hansjörg Felmy, Johanna Matz, Dietmar Schönherr, u.a.
Frei nach J.B. Priestleys Bühnenstück: "Die Zeit und die Conways."
Deutschland von der Kaiserzeit bis ins Dritte Reich. Frau Thorwald, oberhaupt
einer reichen und angesehenen Familie, versucht mit den falschen Mitteln,
ihren Kindern eine glänzende Zukunft zu sichern.
PAL
581 - GO, TRABI, GO (2)
Spielfilm, 1992, Farbe, 115 Min.
Mit Wolfgang Stumph, Marie Gruber, u.a.
Wendezeit:
Als die Familie Strutz aus "Bella Italia" nach Bitterfeld zurückkommt,
verliert Vater Udo binnen kurzem Job, Trabi und Eigenheim. Doch dann gibt es
eine positive Nachricht. Udo erbt eine Gartenzwergfabrik. Leider ist die
pleite...
Seichte und dumme "Komödie".
NTSC
1650 - GOEBBELS EXPERIMENT, THE
Dokumentation, 2004, Farbe und S/W, 107 Min. (Englisch und Deutsch mit
englischen Untertiteln).
Regie: Lutz Hachmeister und Michael Kloft.
Doku über Joseph Goebbels, der Hitler half, die deutschen Massen zu
manipulieren - bis zum Ende. Der Film zeigt seinen Aufstieg in der Nazi-Partei,
ohne Kommentar, und lässt Goebbels selbst zu Worte kommen.
DVD1
1794 - GOEBBELS UND GEDULDIG
Spielfilm, 2002, Farbe, 90 Min.
Regie: Kai Wessel. Mit Ulrich Mühe, Dagmar Maenzel, Eva Mattes,
Dieter Pfaff.
Mit der Komödie "Mein Führer" flammte die Debatte jüngst wieder
auf: Darf man Witze über die Nazi-Tyrannei machen? Regisseur Kai Wessel
("Die Flucht") ging das Wagnis 2002 ein. Sein Film erzählt von NS-Propagandaminister
Goebbels, der mit dem jüdischen Häftling Geduldig (Doppelrolle für den "Das
Leben der Anderen"-Star Ulrich Mühe) verwechselt wird. Herrliche Groteske.
DVD2
1616 - GOERING - EINE KARRIERE
Dokumentation, 2006, Farbe, 135 Min.
Carinhall hieß Görings pompöser Landsitz
in der Schorfheide bei Berlin. Hier hatte sich der Reichsmarschall ein
privates Kino bauen lassen. In ihm konnten 50 Zuschauer neueste Ufa-Filme
ode rin Deutschland verbotene amerikanische Filme wie "Vom Winde verweht"
genießen. Hier ließ sich der Hausherr auch Streifen vorführen, die er
selbst als Hauptdarsteller, Regisseur und teilweise sogar als Kameramann
gestaltet hatte: Görings Privatfilme zeigen Hitlers mächtigsten Komplizen mit
verblüffenden Wendungen. Die Aufnahmen aus Görings Privatbesitz waren seit
Jahrzehnten verschollen und gelten als bedeutendster Filmfund der letzten Jahre.
Sie enden mit dem Jahr 1938. Der Krieg, der Untergang der Luftwaffe und
der Städte, die Verbrechen, für die auch Göring verantwortlich war, sie wurden
in Carinhall nie gezeigt.
Die Trilogie schildert Görings Karrierevom erfolgreichen Jagdflieger im Ersten
Weltkrieg bis zu seinem Selbstmord am 15. Oktober 1946, mit dem er sich dem
Todesurteil entzog, das der Internationale Gerichtshof in Nürnberg gefällt hatte.
Die Bonus-DVD bietet neben weiteren seltenen Filmaufnahmen aus Görings Leben
zahlreiche nicht verwendete Szenen von den aktuellen Dreharbeiten an den
Stationen seiner "Karriere".
DVD2
95a - GOLD
Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie: Karl Hartl. Mit Hans Albers und Brigitte Helm.
Professor Aschenbach, dem es gelungen ist, Blei in Gold zu verwandeln,
wird in seinem Labor erschossen und das Labor wird von Saboteuren in die
Luft gesprengt. Es handelte sich um ein rein wissenschaftliches Experiment.
Herr Wills (Engländer, natürlich) der Auftraggeber zu diesem
Verbrechen, hat andere Pläne. Er will Gold künstlich erzeugen
und auf den Markt werfen, um somit Kontrolle über den Weltmarkt zu
bekommen. Dazu engagiert er den Ingenieur Holk (einen Deutschen, natürlich)
nicht ahnend, dass Holk ein Freund des Professors war und der seinen Tod
und den Raub der Formel rächen will. Die schöne Tochter von Wills
will Holk verführen, doch am Ende hilft sie ihm, ihren Vater zu entlarven.
Der Film hat viel von Metropolis abgesehen, ist aber halb so spannend,
vor allen Dingen auch wegen der dick aufgetragenen Propaganda.
PAL
1829 - GOLDENE BRÜCKE, DIE
Spielfilm, 1956, S/W, 98 Min.
Regie: Paul Verhoeven. Mit Paul Hubschmid, Ruth Leuwerik, Curd
Jürgens.
Nach dem schweren Unfall ihres Ehemanns, einem Rennfahrer, gerät die
Karriere und Ehe einer jungen aufstrebenden Sängerin aus der Bahn. Ein
wohlhabender Industrieller nimmt sich ihrer aus egoistischen Motiven an und
protegiert sie. Ungeachtet dessen errecht er jedoch damit, dass das Paar
wieder zueinander findet.
DVD2
1397 - GOLDENE GANS, DIE
Märchenspielfilm der DEFA, 1964, Farbe, 64 Min.
Regie: Siegfried Hartmann. Mit Kaspar Eichel, Karin Ugowski, Heinz
Scholz.
Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Klaus lebt mit seinen beiden
faulen Brüdern in einer Schusterwerksatt. Er muss alle Arbeit allein
machen. Eines Tages trifft er beim Holzfällen eine alte Frau, die ihm
seine Freundlichkeit mit einer goldenen Gans vergilt. Die hat eine
besondere Eigenschaft: Alle Neugierigen, Neidischen, Habgierigen bleiben
an ihr hängen. Auf seiner Wanderschaft sammelt Klaus so ein buntes Gefolge,
selbst ein Mäller mit seinem Esel ist kleben geblieben. In der nächsten
Stadt bringt er damit die aus Langeweile in Schwermut verfallene Königstochter
zum Lachen. Der König, der demjenigen seine Tochter als Lohn versprach,
der dies schafft, stellt angesichts des armen Klaus neue Bedingungen. Wird
Klaus sie lösen können...?
DVD2
1279 - GOLDENE SPINNE, DIE
Spielfilm, 1943, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Engels. Mit Kirsten Heiber, Jutta Freybe, Harald
Paulsen, Otto Gebühr, Rolf Weih.
Spionagekrimi. Böse russische Agenten
erpressen gute deutsche Ingenieure...
Der Film wurde von den Nazis gelobt, von den Alliierten verboten.
PAL
142 - GOLDENE STADT, DIE
Spielfilm, 1942, Farbe, 109 Min.
Regie: Veit Harlan. Mit Kristina Söderbaum, Eugen Klöpfer,
Paul Klinger, Rudolf Prack, u.a.
Der Ingenieur Leitwein lockt Anna vom Gutshof des Vaters an der Moldau
weg in die verführerische Metropole Prag. Ahnungslos erliegt Anna
der Sehnsucht nach der goldenen Stadt, die einst schon ihrer Mutter zum
Verhängnis wurde. Von ihrem skrupellosen Vetter verführt, mit
einem Kind unter dem Herzen, wird sie wegen ihres Ungehorsams von ihrem
Vater verstossen. So sieht sie keinen anderen Ausweg, als ins Moor zu gehen,
den Weg, den schon ihre Mutter gegangen ist. Ursprünglich sollte Kristina--die
Reichsfilm-Wasserleiche--dieses Mal nicht ins Wasser gehen, sondern sich
mit dem Vater versöhnen. Doch Goebbels wollte es wieder einmal anders.
Er befahl für Anna Strafe statt Gnade, weil sie ja sonst ein "minderwertiges
Tschechenbalg" geboren hätte. Der Schluss des Films wurde also neu
gedreht. Trotzdem wurde der Film zum erfolgreichsten des Dritten Reichs.
Bei knapp zwei Millionen Reichsmark Produktionskosten spielte er bis Ende
1944 zwölf Millionen ein.
PAL
(Auch unter DVD2 unter Nr. 1303 im Archiv).
243 - GOLEM, DER
Stummfilm, 1914, S/W, 90 Min.
Regie: Paul Wegener. Mit Paul Wegener, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch.
Klassischer Stummfilm nach einer berühmten jüdischen Legende
über die Schaffung eines künstlichen Menschen, der sich am Ende
selbstständig macht und zerstörerische Kräfte entwickelt.
Eine frühe Frankenstein-Figur also. Das im Studio nachgebaute Prager
Ghetto allein macht es Wert, sich diesen Klassiker mal anzuschauen.
NTSC
911 - GOOD BYE LENIN
Spielfilm,
2003, Farbe, 117 Min.
Regie: Wolfgang Becker. Mit Daniel Brühl, Katrin Sass, u.a.
Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Berliner Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegesszug des Kapitalismus. Als sie wieder wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass es die Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 70 Quadratmeter die DDR wieder auferstehen lassen...
Mit diesem Film schreibt Wolfgang Becker
Filmgeschichte: 9 Deutsche Filmpreise, 6 Millionen begeisterter Kinozuschauer, 5
Wochen auf Platz 1 der Kinocharts. Schon heute einer der erfolgreichsten
deutsche Filme aller Zeiten. Der Spiegel schreibt: "Eine
wunderbare Kinophantasie. Herausragend." Und TV
Spielfilm: " Eine grandiose Komödie mit Herz und
Verstand und ohne falsche Nostalgie."
DVD2
435 - GOOD MORNING, MR. HITLER
Dokumentarfilm, 1939, Farbe, 54 Min., Dubbed in English.
Newly
recovered color footage recalls a Munich weekend when nearly the entire Nazi
leadership attended a three-day festival, art exhibit and parade. Filmed by
amateur photographers in 1939, six weeks before the start of WWII, the film lay
hidden in the cellar of one of the photographers until one of his sons found it.
NTSC
284 - GORILLA VON SOHO, DER
Spielfilm, 1968, Farbe, 90 Min.
Regie: Alfred Vohrer. Mit Horst Tappert, Uschi Glas, Uwe Friedrichsen,
Albert Lieven.
Inspektor David Perkins hat einen mysteriösen Fall zu lösen:
In der Themse entdeckt man einen ermordeten Millionär. Bei dem Toten
findet man eine Puppe, auf der in einer afrikanischen Sprache steht: "Verbrechen
- Mord - das Ungeheuer und der Gorilla". Inspektor Perkins riskiert Kopf
und Kragen, um das Haupt einer Verbrecherorganisation zu entlarven. Wer
steckt hinter der Maske des unheimlichen Gorillas? Die Publikumslieblinge
Uschi Glas und Horst Tappert, der spätere "Derrick", geben in diesem
nervenaufreibenden Krimi eine frühe Probe ihres Könnens.
PAL
1582 - GOSSENKIND
Spielfilm,
2006, Farbe, 85 Min.
Regie: Peter Kern. Mit Winfried Glatzeder, Max Kellermann, Christoph
Schlingensief.
Axel ist 14. Seine Mutter trinkt, der Freund seiner
Mutter vergewaltigt ihn, das Düsseldorfer Bahnhofsmilieu ist sein Arbeitsplatz;
fünfzig Märker muss der Freier mindestens hinblättern. Bei Extras
das Doppelte. Axel ist ein Stricher.
Häusliche Geborgenheit - ein Schaumbad, ein warmes Essen und ein weiches Bett -
findet Axel ausgerechnet bei einem Freier, einem "Kindesschänder". Karl
Heinz Brenner ist verheiratet, Vater eines Sohnes und liebt Jungen. Als er
Axel kennenlernt, verzichtet Brenner auf die sonst so peinliche Vertuschung
seiner Sehnsüchte, schleudert einem Bankangestellten bei der Kontoauflösung das
Geständnis seiner skandalträchtigen Beziehung ins Gesicht und fährt mit Axel ins
Blaue, um seine Liebe zu leben...
Peter Kern hat mit seiner dritten Regiearbeit vor allem einen ruhigen, fast
romantischen Film geschaffen: Einen Film, der Zuneigung zwischen einem
14jährigen Jungen und einem Familienvater nicht an der grundsätzlichen
Unmöglichkeit oder gar Verwerflichkeit einer solchen Beziehung scheitern lässt...
Doch Karl Heinz Brenner fühlt sich auch mit Axels Liebe zu seiner gleichaltrigen
Freundin konfrontiert.
DVD2
1552 - GOTT IST TOT
Spielfilm,
2003, Farbe, 92 Min.
Regie: Kadir Sözen. Mit Götz George, Markus Knüfken, Bastian Trost.
Heinrich Lutter ist arbeitslos und lebt mit seinen beiden Söhnen Mike und Günni
in Köln Ehrenfeld. Die Jungen brauchen seine uneingeschränkte
Aufmerksamkeit: Mike ist vorbestraft und sein Bruder von Geburt an behindert.
Heinrichs einziger Halt ist sein Wohnmobil - für ihn das Symbol für Freiheit und
ein besseres Leben in Italien. Doch der Traum auf vier Rädern wird von den
Behörden konfisziert. Trotzdem lässt er sich nicht beirren und hält an
seiner Überzeugung fest, auf ehrliche Weise sein Recht zu erlangen und seine
Visionen zu verwirklichen. Mikes gegensätzliche Überzeugungen und seine
kriminellenm Machenschaften stellen die zaghaften Annäherungsversuche zwischen
Vater und Sohn auf eine harte Probe...
DVD2
809 - GÖTTER DER PEST
Spielfilm,
S/W, 88 Min.
Regie: Rainer Werner Fassbinder. Mit Harry Baer, Hanna Schygulla,
Margareta von Trotta.
"Franz kommt aus dem Gefängnis, Johanna singt in einer Bar; Sie sind
wieder zusammen. Aber Franz ist durch die lange Haft hypersensibilisiert,
und er verlässt Johanna, weil er ihre Besitzansprüche spürt. Er sucht
seinen alten Freund Günther und will mit ihm ein "Ding" drehen.
In dieser Zeit lernt er Margarethe kennen, ein ganz normales Mädchen, weil es
keine Ansprüche stellt....Franz und Günther machen einen Überfall, Johanna
hat ihnen nachspioniert - sei weiss ihn lieber tot als weg von ihr - und bittet
einen Polizisten, mit dem sie ein Verhältnis hat, Franz zu erschießen.
Auch Margarethe hat die Polizei informiert. Franz und Günther überleben
ihren Plan nicht. Johanna und Margarethe stehen am Grab. Johanna
weint und sagt:"Ich habe ihn so geliebt."
(Rainer Werner Fassbinders Inhaltsangabe zu "Götter der Pest."
DVD2
1212 - GÖTTLICHE JETTE, DIE
Spielfilm,
1937, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Waschneck. Mit Grethe Weiser, Victor de Kowa.
Mit
frecher "Schnauze" gelingt Schauspielerin Jette der Aufstieg zum
gefeierten Star. Die junge Coupletsängerin Jette Schönborn tritt
gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Paula im Amor-Theater auf.
Das Theater hat keinen besonders guten Ruf, aber die Besucher lieben die
leichten Stücke, die hier aufgeführt werden. Graf Eugen Opalla ist
Stammgast im Theater und von Jette begeistert. Diese weist seine
Annäherungsversuche zurück, trotzdem bietet er ihr an, seine Beziehungen
spielen zu lassen und sich am Königstädtischen Theater, eimem anerkannten Haus,
für sie zu verwenden. Jette erhält einen Termin zum Vorsingen und wird
daraufhin engagiert. Jette avanciert zum Star und zieht damit die
Missgunst einiger einflussreicher Frauen auf sich. Die Intrigen dieser
Frauen führen schließlich sogar zu Jettes Verhaftung. Graf Eugen gelingt
es, Jette aus dem Gefängnis zu befreien, indem er vorgibt, sie wäre seine
Verlobte, und nimmt sie mit auf sein Gut in Tirol. Jette gibt seinem
Werben schließlich nach und willigt in eine Heirat ein. Eugens Vater ist
mit der Wahl seines Sohnes jedoch nicht einverstanden...
DVD2. Auch unter PAL Nr. 968 im Archiv.
1002 - GOTTESANBETERIN, DIE
Spielfilm, Österreich, 2001, Farbe, 90 Min.
Regie: Paul Harather. Mit Christiane Hörbiger, Udo Kier, Jan Niklas,
u.a.
"I hab' so an Durscht." Verständlich, dass der sterbende Herr Jancik nach Wasser verlangt. Aber Gattin Trixi muss jetzt nicht mehr rennen. Dank eines tödlichen Medikamenten-Cocktails hat sie sich des Paschas an ihrer Seite endgültig entledigt. Der Weg ins neue Luxusleben ist frei und mit weiteren Leichen gepflastert.
Am 13. Oktober 2003 feiert
Christiane Hörbiger ihren 65. Geburtstag. Die böse Satire von Paul
Harather ist der Tusch dazu. Und der Star gibt sich alles andere als
bescheiden. Mordend und in sexuelle Perversionen verstrickt beweist die
Hörbiger Mut und Meisterschaft. Für die Rolle der Trixi erhielt sie den
Ernst-Lubitsch-Preis.
PAL
173 - GOUVERNEUR, DER
Spielfilm, 1939, S/W, 90 Min.
Regie: Viktor Tourjanski. Mit Brigitte Horney, Willy Birgel, u.a.
Leider werden in diesem Film wieder einmal gute Schauspieler verheizt
um der perversen Nazi-Ideologie Vorschub zu leisten, von Willy Birgel ganz
abgesehen. Hier spielt er einen Gouverneur in einer ostdeutschen Provinz,
der in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg wieder einmal von defaitistischen
Charakteren umringt ist. Diese schleichen sich überall ein und kaufen
all das wertvolle Land, welches die schwachen Liberalen verlottern liessen.
Aus diesem Grunde muss das Parlament aufgelöst und gewisse Zeitungen
verboten werden. Um die ganze Sache einem Publikum schmackhaft zu machen,
muß natürlich eine, oder gar zwei verfehlte Liebesgeschichten
erfunden werden, in denen keiner dem anderen traut. "Die Ehre einer Dame,
oder die Ehre des Regiments." Man stiehlt wieder von den Klassikern. Diesmal
ist es wahrscheinlich Lessing.
PAL
850 - GOYA
Spielfilm
der DEFA, 1971, Farbe, 100 Min.
Regie: Konrad Wolf. Mit Donatas Banionis, Olivera Katarina, Fred
Düren.
Francisco José de Goya y
Lucientes, Hofmaler der katholischen Majestäten Karl IV. und Maria Luisa von
Spanien, ist ein wohlhabender Mann geworden und gilt zu Recht als bedeutender
Künstler. Seine Werke zieren die Schlösser und Galerien der reichsten
Familien Spanien. Aber Goya ist ein Mann des Volkes und der
Widerspruch zwischen Königstreue und Volksverbundenheit, in der er sich
befindet, beunruhigt ihn zunehmend. Er sieht das Intrigantentum, die
Skrupellosigkeit der Minister am spanischen Hof, die wirtschaftlich und sozial
katastrophale Lage Spaniens und er spürt, dass die französische Revolution
kaum einen Widerhall in seinem Land findet. Augustin Esteve, sein engster
Freund, bringt ihn mit spanischen Patrioten zusammen. Unter ihnen ist auch
die Sängerin Maria Rosario, die sich als Erste vor dem Tribunal der Inquisition
nicht schuldig bekennt. Goyas "ärger Weg der Erkenntnis" wird
noch erschwert durch seine leidenschaftliche Beziehung zu der bildschönen, aber
auch komplizierten Herzogin von Alba.
Lion Feuchtwangers weltberühmter Roman "Goya oder der arge Weg der
Erkenntnis" bildete die Vorlage für den Film von Konrad Wolf. Sein
Lebensbild des spanischen Malers ist keine der üblichen Künstlerbiographien.
Obwohl reich an Schauwerten und durchaus publikumswirksam, schildert er
einleuchtend die historische Situation, in der Goya lebte und arbeitete, und
analysiert auf intelligente Weise die Wandlung des erfolgreichen Malers vom
höfischen Karrieristen zum engagierten Moralisten. 120 Gemälde und
Originalgrafiken Goyas wurden in die Handlung und Dekoration des Films
einbezogen.
PAL
1824 - GRÄFIN COSEL (Teil I )
Spielfim der DEFA, 1983, Farbe, 165 Min.
Regie: Hans-Joachim Ksparik. Mit Marzena Trybala, Dietrich Körner,
Alfred Struwe, Jan Spitzer, Günmter Wolf.
Aufstieg und Fall der Constantia von
Cosel (1680 - 1765), der berühmtesten Mätresse von August dem Starken von
Sachsen. Der Kurfürst und König ließ die politisch Unbequeme 1716 auf die
Burg Stolpen entführen, wo sie bis zu ihrem Tode gefangen gehalten wurde.
DVD2
1825 - GRÄFIN COSEL (Teil II)
Siehe Inhaltsangabe unter Nr. 1824 oben).
DVD2
1826 - GRÄFIN COSEL
Dokumentation, 1983, Farbe, 60 Min.
Eine Zusammenfassung der Geschichte der Gräfin Cosel, Geliebte des August des
Starken von Sachsen.
DVD2
1933 - GREIFER, DER
Spielfilm, 1957, S/W, 93 Min.
Regie: Eugen York. Mit Hans Albers, Hansjörg Felmy, Susanne Cramer,
Werner Peters.
Durch seine ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden und sein hartes Auftreten hat
sich Kriminaloberkommissar Otto Friedrich Dennert in der Unterwelt den
Spitznamen "Der Greifer" erarbeitet. Als jedoch ein gefährlicher
Frauenmörder das Ruhrgebiet unsicher macht, wird Dennert in Pension geschickt
und sein Sohn Harry als dessen Nachfolger mit dem Fall beauftragt. Wütend
und enttäuscht zugleich beginnt Dennert, der sich noch lange nicht zum "Alten
Eisen" zählt, auf eigene Faust zu ermitteln...
DVD2
1230 -GRENZE
Dokumentation,
2004, Farbe, 79 Min.
Regie: Holger Jancke.
"Grenze" ist der erste Film, der sich mit dem Innenleben der Grenztruppen der DDR widmet, der zeigt, welche Menschen den Dienst an den Zäunen zwischen Ost-und Westdeutschland, an der Grenze zwischen Warschauer Pakt und NATO, der Front eines möglichen Dritten Weltkrieges ableisteten. Es ist die Geschichte von vier Männern (Regisseur Holger Jancke war der fünfte in der Truppe), die vor siebzehn Jahren in ihrer Jugend Frontdienst in Deutschland leisteten.
Anlässlich
des Filmes treffen sich die vier erstmals seit 1987 wieder. Sie sehen zum
ersten Male die Fotos, die damals heimlich aufgenommen wurden, obwohl das
Spionage war und dafür das Militär- gefängnis gedroht hätte, und sie sehen
den Ort des Geschehens. Ein absurder Zufall sorgte dafür, dass ohr
Postenbereich erhalten blieb. "Grenze" ist eine Reise an diesen
gespenstisch konservierten Schauplatz, eine Zeitreise und eine Reise ins Innere
der Protagonisten. an ihre seelischen Grenzen...
Die Neue Zürcher Zeitung sagte: "Ein aufrührender
Film."
DVD2
1643 - GRENZVERKEHR
Spielfilm, 2005, Farbe, 87 Min.
Regie: Stefan Betz. Mit Oliver Korritke, Andreas Buntscheck,
Götz Otto, Saskia Vester, Henriette Richter-Röhl, u.a.
"Coming of age" Komödie und Roadmovie um drei Freunde aus der bayrischen Provinz, die ihr erstes Mal in einem tschechischen Bordell erleben wollen.
Sie haben "es" noch nie getan, die 16jährigen
Freunde Wong und Schilcher und Hunter aus der niederbayrischen Provinz. Kein
Wunder, schneiden doch die Mofafahrer bei den Mädels gegen die großen, PS-stärkeren
Jungs aus dem Nachbarort leidlich schlecht ab. Da hilft nur eins:
käufliche Liebe im benachbarten Tschechien! Vor den Eltern als Zeltausflug
getarnt, geht's also mit den Mofas über die Grenze. Dort erwartet sie jedoch
nicht das erhoffte Liebesabenteuer, sondern sie schlittern - im Schlepptau die
hochschwangere Alicia - von einem Schlamassel zum nächsten. Nun müssen sie
sehen, wie sie ohne Mofas, Kleiidung und Pässe und mit zwei Zuhältern wieder
nach Hause kommen - und das den besorgten Eltern erklären...
DVD2
2063 - GRIECHE SUCHT GRIECHIN
Spielfilm 1966, Farbe, 90 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit Heinz Rühmann, Irina Demick, Hannes Messemer,
Charles Regnier.
Archilochus fristet
sein Dasein als Buchhalter. Des Alleinseins müde, gibt der Sohn
griechischer Eltern eine Heiratssanzeige "Grieche sucht Griechin" auf.
Groß ist sein Erstaunen, als sich die flotte Chloe meldet und ihn tatsächlich
ehelichen will. In der Folge geschehen mysteriöse Dinge.
Archilochus wird befördert und mit Ämtern und Würden überhäuft. Des
Rätsels Lösung: Chloe ist eine stadtbekannte Liebesdienerin.
Eine milde Spießer-Satire nach einer Erzählung von Friedrich Dürrenmatt.
DVD2
738 - GRIPSHOLM
Spielfilm, 2001, Farbe, 105 Min.
Regie: Xavier Koller. Mit Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin
Tabatabai, Marcus Thomas, u.a.
"Lasst uns das Leben genießen,
solange wir es nicht begreifen." Kurt Tucholsky
Berlin 1932. Lebenshunger, Tabulosigkeit und die Gier nach vergnügen beherrschen die Stadt. In der dekadenten Welt des Kabaretts ist der Schriftsteller Tucholsky ein Star. Keiner schreibt so scharfzüngig und frivol wie er. Und Angst vor der Obrigkeit hat er nicht. Allerdings wünscht sich sein Veleger, dass Kurt einfach eine nette, leichte Sommerromanze schreibt. Etwas, womit sich Geld verdienen lässt. Als der Autor zu seinem Urlaubsidyll in das schwedische Schlösschen Gripsholm aufbricht, sehen die Bedingungen dafür auch ideal aus.
Die
Muse, die ihn küssen soll, hat der Autor in Person seiner Freundin Lydia gleich
mitgebracht. Der Besuch von Kurts Freund, dem leidenschaftlichen Piloten
Karlchen, und Lydias Freundin, der lasziven Varieté-Sängerin Billie, sorgt
für erotische Überraschungen...
Aber die politischen Veränderungen in
Deutschland werfen erste Schatten auf das sonnige Urlaubsglück....
DVD 2
285 - GRITTA VON RATTENZUHAUSBEIUNS
Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 79 Min.
Regie: Jürgen Brauer. Mit Nadja Klier, Hermann Beyer, Suheer Saleh,
Fred Delmare.
In einem alten, verwitterten Schloss lebt die 13jährige Hochgräfin
Gritta mit ihrem verarmten Vater, dem Hochgrafen Julius Ortel von Rattenzuhausbeiuns.
Der Hirte Peter ist Grittas Partner bei übermütigen Spielen und
Abenteuern in der freien Natur, währen der Vater, ein Erfinder, an
einer Thronrettungs- maschine für den König arbeitet. Er hofft,
damit wieder zu Geld und Ehre zu gelangen. Als er die vornehme Gräfin
Nesselkrautia heiratet, ist es mit Grittas wildem Leben vorbei, sie wird
auf Wunsch der Stiefmutter in ein Kloster gesteckt. Empört über
den dortigen Zwang und die betrügerischen Machenschaften der Äbtissin,
die mit dem Statthalter des Königs unter einer Decke steckt, flieht
sie mit ihren Freundinnen in den Wald.
PAL
537 - GROßE BAGAROZY, DER
Spielfilm,
2000, Farbe, 96 Min.
Regie: Bernd Eichinger. Mit Til Schweiger und Corinna Harfouch.
Der
große Bagarozy, ist er wirklich der leibhaftige Teufel, wie er behauptet? Oder
ein gefährlicher Spinner, der mit seinen Geschichten die Frauen zum besten
hält? Denn auf jeden Fall ist er eins: ein großartiger Verführer, dem die
Psychologin Cora rettungslos verfällt. Er ist das Ziel ihrer unerfüllten
Träume, ihrer geheimsten Sehnsüchte der Anlass, ihr Leben total zu verändern
und sogar einen perfekten Mord zu begehen.
PAL
689 - GROßE FEST, DAS
Fernsehfilm,
1992, Farbe, 90 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Hans Christian Blech, Rolf Hoppe, Iris Berben, u.a.
"Ein
ganzes Hotel fliegt hier in die Luft. Das Hotel ist eine Allegorie für
Ostdeutschland: 'Das war nicht nur 'ne Bruchbude! Hier wurden Feste
gefeiert!' In den einstigen Hotel mit dem Namen 'Deutsches Haus' saß, zu
DDR-Zeiten ziemlich abgemeldet, als Eigentümer der Enkel des Gründers.
Wirklicher Herr im umge- tauften FDGB Heim 'Friedrich Engels' aber war der
Direktor, ein Stasischnüffler, ein allzeit Angepasster, also ein Wendehals. Der
Repräsentant des alten Systems wird eine Symbolfigur des neuen Systems.So
bündeln sich die unguten Gefühle, die manche Zuschauer der SED gegenüber
haben dürfte, und werden auf das Neue übertragen, auf den Westen, der mit
gleichen Leuten arbeitet, also wahrscheinlich auch mit ähnlichen Methoden wie
der Osten. Der alte Direktor kennt die neuen Gesetze jedenfalls genau und weiss
sie zu seinen Gunsten auszuwenden.' Der Film ist im Grunde ein
historischer Überblick über die DDR.
"Stimmt diese kurzgefasste Geschichte der DDR?" fragt Ralf
Schenk vom Filmmuseum in Potsdam in seinem Buch Regie: Frank Beyer.
PAL
1003 - GROßE FREIHEIT NR. 7
Spielfilm,
1944, S/W, 90 Min.
Regie: Helmit Käutner. Mit Hans Albers, Ilse Werner, Hans Söhnker,
Gustav Knuth, Günther Lüders.
Immergrüne,
poetische Hamburg-Hommage: Der singende Seebär Hannes (Hans Albers) ist ein
Star auf St. Pauli. Aber sein Liebesleben steht unter keinem guten
Stern. Am Ende ist seine Braut die See.
PAL
(Auch unter Nr. 1254 als DVD2 im Archiv).
1130 - GROßE GLÜCK, DAS
Spielfilm,
1967, Österreich, Farbe, 95 Min.
Regie: Franz Antel. Mit Marika Kilius, Hans-Jürgen Bäumler, Uschi
Glas, Scilla Gabel, u.v.a.
Pech für Hans-Jürgen: Seine Eisprinzessin Marika will heiraten und ihre Karriere beeenden. Weil die Gazetten nun auch ihm das Ende prophezeien, will er der Welt beweisen, dass er Marika keine Träne nachweint und mehr als den doppelten Rittberger drauf hat. Warum nicht ein Neustart als Schlagersänger? Das passt Bäumlers Manager nicht....
Das
Traumpaar des deutschen Eiskunstlaufs versuchte mit Filmen wie diesem den
einstieg in die Unterhaltungsbranche. "Das große Glück" war
ihm nicht vergönnt.
PAL
1660 - GROßE IRRTUM, DER
Spielfilm, (I/F/BRD), 1970, Farbe, 90 Min.
Regie: Bernardo Bertolucci. Mit Jean-Louis Trintignant, Stefanie
Sandrelli, Dominique Sanda.
Bertolucci feiert mit diesem Film seinen ersten großen Erfolg bei Kritik und Publikum: Der geachtete Philosophie-Professor Marcello Clerici ist davon überzeugt, als 13jähriger einen Mann erschossen zu haben, der ihn verführen wollte. Um bloß nicht aufzufallen und seinen Schuldkomplez zu kompensieren, wird er zum Denunzianten und Mitläufer des faschistischen Mussolini-Regimes. Schließlich verrät er sogar seinen ehemaligen Professor und dessen Frau Anna an den Geheimdienst...
Die virtuos inszenierte, in verschachtelten
Rückblenden erzählte Charakter-und Faschismusstudie l;ief auch unter dem Titel "Der
Konformist".Bertolucci wurde für den Film mit einer Oscar-Nominierung belohnt.
DVD2
148 - GROßE KÖNIG, DER
Spielfilm, 1940, S/W, 112 Min.
Regie: Veit Harlan. Mit Kristina Söderbaum, Otto Gebühr,
Gustav Fröhlich, Paul Wegener.
Friedrich der Grosse im Siebenjährigen Krieg. Nach der Niederlage
des Regiments Bernbug bei Kunersdorf greift er den Feind bei Torgau erneut
an. Feldwebel Treskow gibt im entscheidenden Moment selbstständig
das Signal zum Angriff und verstösst somit gegen den Befehl. Obwohl
das Regiment Bernburg dadurch siegreich aus der Schlacht hervorgeht, wird
Treskow von Friedrich für die Disziplinwidrigkeit bestraft. Mit 50
Millionen Herstellungs- kosten, der ersten Garde von Schauspielern und einem
Heer von 15 000 Statisten und sowie 5000 Pferden gehört "Der grosse
König" zu den aufwendigsten Filmen des Dritten Reiches. Er wurde auf
Befehl des Dr. Joseph Goebbels gedreht, der dafür seinen Lieblingsregisseur
Veit Harlan einsetzte. Auch musste später einiges im Film geändert
werden, denn er entstand während des Hitler-Stalin Paktes. Mittlerweile
aber war die Sowjetunion Kriegsgegner, und so werden im Laufe dieses Durchhaltefilms
aus Verbündeten feige Verräter: Hitler selbst sah sich gern als
Erbe Friedrichs des Grossen.
PAL
141 - GROßE LIEBE, DIE
Spielfilm, 1941, S/W, 100 Min.
Regie: Rolf Hansen. Mit Zarah Leander, Victor Staal, Grethe Weiser,
Paul Hörbiger, u.a.
Dies war Zarahs erster Film, der nicht an fernen Schauplätzen oder
in vergangenen Zeiten spielte. Der Krieg ist das eigentliche Thema des
Films. Er bestimmt seinen Ablauf, die Konflikte und die Dialoge. Und Zarah
war aus den schönen Tempeln des Scheins herabgestiegen und hatte sich
unters Volk gemischt: In der U-Bahn und sogar im Luftschutzkeller. Die
Geschichte ist einfach: Ein Leutnant der Luftwaffe verliebt sich in eine
bekannte Sängerin, doch leben können sie ihre Liebe nicht. Er
wird immer wieder an die Front gerufen, sie reist für die Truppenbetreuung
quer durch Europa. Zeit für einander finden sie erst, nachdem er angeschossen
wurde und sie den Verletzten im Lazarett besucht. "Ich weiß, es wird
einmal ein Wunder geschehen" klingt auf, und beider Augen gehen gen Himmel,
wo eine Fliegerstaffel zu neuen Einsätzen an der Front fliegt. Es
ist also klar: Die Liebe ist der größte Feind des Krieges- und umgekehrt.
Rund drei Millionen Reichsmark kostete der Film. Rund acht Millionen hatte
der Film bis 1943 eingespielt.
PAL
917 - GROßE MÄDCHEN WEINEN NICHT
Spielfilm,
2002, Farbe, 88 Min.
Regie: Maria von Heland. Mit Anna Maria Mühe, Karoline Herfurth,
u.a.
Die 17-jährige Kati, ein hübsches Mädchen aus kleinen Verhältnissen
und ihre gleichaltrige Freundin Steffi, Tochter einer wohlhabenden Familie
halten zusammen wie Pech und Schwefel. Als Steffi durch einen Zufall
erfährt, dass ihr Vater eine heisse Liebesaffäre mit einer Arbeitskollegin
hat, schwört sie Rache und will die Geliebte des Vaters und deren Tochter Tessa
fertig machen. Ein böses Spiel mit tödlichen Folgen beginnt...
PAL
1755 - GROßE REISE DER AGATHE SCHWEIGERT, DIE
Spielfilm der DEFA, 1972, Farbe, 100 MIn.
Regie: Joachim Kunert. Mit Helga Göring, Günter Naumann, Helmut Gauß,
Steffi Spira, Günter Wolf.
Agathe Schweigert hat für ihren Sohn Ernst alles
gegeben. Als er Nazi-Deutschland gen Paris verlassen muss, verliert sich
seine Spur. Offenbar hat er dann im Spanischen Bürgerkrieg gegen die
Faschisten gekämpft. Und wo ist er jetzt? Die besorgte Mutter
beginnt eine Suche, die zur tragischen Odyssee wird und Agathe beginnt zu
verstehen, was ihren Sohn bewogen hat, in einem fremden Land die Waffe in die
Hand zu nehmen...
DVD2
96a - GROßE SCHATTEN, DER
Spielfilm, 1943, S/W, 90 Min.
Regie: Paul Verhoeven. Mit Heinrich George, Heidemarie Hatheyer.
Eine im Theatermilieu spielende Liebesgeschichte einer Frau zwischen zwei
Männern: einem älteren und berühmten (George) und einem jungen Anfänger
(Will Quadflieg). Drehbuchautor und Regisseur bemühen sich sehr, diesem
Dreiecksverhältnis einige Glaubwürdigkeit zu geben, aber man hat immer weider
den Eindruck, dass diese ganze "Problematik" sozusagen an den Haaren
herbeigezogen ist. Trotz Heinrich George und der Hatheyer.
PAL
1017 - GROßE SPIEL, DAS
Spielfilm, 1942, S/W, 79 Min.
Regie: Robert A. Stemmle. Mit Gustav Knuth, René Deltgen, Hilde
Jansen, Heinz Engelmann, Karl Schönböck, Maria Andergast.
Wenn ausgerechnet während der Fußballmeisterschaft ein Spieler der perfekt
aufeinander eingespielten Elf wegen Krankheit ausfällt, steht die Mannschaft
vor einem großen Problem - wo soll man auf die Schnelle einen geeigneten
Ersatzmann her bekommen? Werner Fehling scheint überaus geeignet, den
Platz des Erkrankten einzunehmen, das Problem ist nur, dass Fehling ein
erbitterter Nebenbuhler des Torwarts Jupp Jäger ist. Beide Männer
nämlich lieben das gleiche Mädchen, Grete Gabler. Grete ist die Tochter
eines Seniorenmitglieds des Vereins, weshalb sie sich doppelt bedrängt fühlt,
den Erfolg der Mannschaft nicht zu gefährden. Durch die Rivalitäten der
beiden Fußballer kommt es zu einigen, zum Teil gefährlichen
Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld; die Pokalaussichten rücken in weite
Ferne. Schließlich aber besinnen sich die Männer, und die Mannschaft
geht als strahlender Sieger aus dem Endspiel hervor. Wer aber wird nun
Grete in seine Arme schließen dürfen?
PAL
1701 - GROßE STILLE, DIE
Spielfilm, 2005, Farbe, 164 Min.
Regie: Philip Gröning.
"Ein poetisches Essay über einen gänzlich beruhigten Rhythmus des Lebens. Seine stillen Freuden entführen den Zuschauer direkt ins das meditative Zeitgefühl der Mönche," schreibt Variety.
Die große Stille ist
ein Film über die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendären
Schweigeordens: die Karthäuser.19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs
mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben
hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.
DVD2
1984 - GROßE TAG DER BERTA lAUBE, DER
Spielfilm, 1969, Farbe, 70 Min.
Regie: Dieter Meichsner. Mit Angelika Hurwicz, Tahar Belkhoga,
Joachim Tennstedt.
Wi eimmer beginnt Berta Laube ihre übliche Tätigkeit im
Materiallager eines großen Industriewerks. Zwischen den Mühlsteinen des
gewohnten Arbeitstrotts, zwischen Kollegenklatsch und kleinen Betriebsintrigen
drohen die Stunden zermahlen zu werden. An diesem Tag durchbricht ein
scheinbar wichtiger Eilauftrag aus dem Produktionsbereich der Firma den
gleichförmigen Ablauf der Handgriffe. Die Kollegen gehen in Abwehrstellung.
Berta aber, durch Herkunft und Erziehung vom Selbstwert jeder Arbeit überzeugt,
bemächtigt sich der Sonderaufgabe. Mit Hilfe der tunesischen Gastarbeiter
setzt sie das bürokratische Räderwerk ihrer Abteilung in Bewegung. Die
Tatkraft, die ungewohnte, persönliche Unternehmungsfreudigkeit der kleinen Frau
reissen sogar den Burschen Ingo mit, Als Ingo mit verblüffendem Eifer
zupackt, füllen sich die Transportkarren rasch. Der Tag der Berta Laube
scheint Wunder zu wirken. Die Gruppe schafft es, den Eilauftrag zu erledigen.
Doch als Bertas Karawane mit Gabelstaplern und Helfern die Werkshalle 13
erreicht, ist das Gebäude schon verlassen. Die anonyme Solidarität der
Firmenbelegschaft duldet den persönlichen Eifer nicht.
DVD2
1489 - GRUFT MIT DEM RÄTSELSCHLOSS, DIE
Spielfilm, 1964, S/W, 87 Min.
Regie: Franz-Josef Gottlieb. Mit Harald Leipnitz, Eddi Arent, Klaus
Kinski, Siegfried Schürenberg.
Die intriganten Mitarbeiter des
Spielhöllenbesitzers Real sind alles andere als begeistert. Im Angesicht
des Todes ändert ihr Chef sein Testament und überschreibt aus Reue sein gesamtes
Vermögen der verarmten Kathleen. Vor Jahren hatte der Casino-Besitzer Kathleens
Vater in den finanziellen Ruin getrieben. Die Reichtümer Reals liegen in
einer Gruft mit einer tödlichen Sicherungsvorrichtung, die all diejenigen
abschrecken soll, die sich unberechtigt Zugriff verschaffen wollen. Real
will nur Kathleen den geheimen Zugangscode verraten - und bringt das Mädchen in
größte Gefahr. Der ehemalige Croupier Connor und seine Bande fühlen sich
von Real hintergangen und wollen ebenfalls in den Besitz des Erbes kommen.
Die fiesen Verbrecher entführen Kathleen mitsamt ihrem Begleiter...
DVD2
1488 - GRÜNE BOGENSCHÜTZE, DER
Spielfilm, 1961, S/W, 89 Min.
Regie: Jürgen Roland. MIt Klausjürgen Wussow, Karin Dor, Gert Fröbe,
Eddi Arent, Harry Wüsterhagen.
Nach einem Roman von Edgar Wallace.
Eine
geheimnisvolle Legende rankt sich um das alte Schloss Carre Castle.
Angeblich versetzt ein Gespenst, der grüne Bogenschütze, die Bewohner in Angst
und Schrecken. Der amerikanische Millionär Abel Bellamy läst sich von dem
Gerücht nicht beeindrucken und kauft das Anwesen und zieht kurzerhand um.
Doch schon bald wird in Carre Castle ein Mann tot aufgefunden - ein grüner Pfeil
steckt in seinem Rücken. Natürlich kann Inspektor Featherstone den Mord
nicht mit einer Gespenster-Geschichte erklären und entschließt sich, seine
Ermittlungen inkognito aufzunehmen: Er schlüpft in die Rolle des Hausmeisters.
Im Schloss trifft er auf Bellamys hübsche Nichte Valerie, die einen mysteriösen
Verdacht hegt: Angeblich hält der Schlossherr Valeries verschwundene Mutter
gefangen...
DVD2
1880 - GRÜNE HOCHZEIT
Spielfilm
der DEFA, 1989, Farbe, 95 Min.
Regie: Hermann Zschoche. Mit Anja Kling, Marc Lubosch, Christel
Bodenstein, Heike Krone, Ursula Werner.
Sieben Sommersprossen einige Jahre
später. Robert (18) und Susanne (17) lieben sich und wollen heiraten, weil
Susanne schwanger ist. Sie bekommen eine Ausbauwohnung - und Zwillinge,
die sie Romeo und Julia nennen. Die junge Liebe scheint dem Ehe-Alltag nicht
stand zu halten. Robert arbeitet am Tag, nachts fährt er schwarz Taxi.
Susanne hat den Haushalt und die Zwillinge. Wenn Robert müde nach Hause
kommt, schreien die Kinder, Susanne läuft in Kittelschürze und Lockenwicklern
herum und zeigt abends nur noch Interesse für das Fernsehprogramm. Das Geld
reicht nie, die Stimmung sinkt auf den Nullpunkt. Robert zieht aus und
geht zu dem attraktiven Mannequin Jeanine. Susanne lässt den hilfreichen
Kumpel Paul bei sich wohnen. Doch mit den neuen Partnern geht es auch
nicht gut. Susanne unternimmt einen Selbstmordversuch, kann aber noch
gerettet werden. Zwischen beiden ist immer noch Liebe - und somit Hoffnung
auf einen neuen Anfang.
DVD2
1652 - GRÜNE WÜSTE
Spielfilm,
1999, Farbe, 93 Min.
Regie: Anno Saul. Mit Tatjana Trieb, Robert Gwisdek, Martina Gedeck,
Heino Ferch, Ulrich Noethen.
Die "Grüne Wüste" ist der Wald, im dem Katja und
Johann ihre Tagträume leben. Dieser Wald umgibt ihr Heimatdorf, und
manchmal wünscht sich Katja, er würde das Dorf verschlingen und damit auch die
Enge und Bedrängnis ihrer Familie. Die aufkeimende Liebe zu Johann gibt
Katja die Luft zum Atmen, die ihr von ihrem Umfeld beinahe abgeschnürt wird.
Beide verbindet der gemeinsame Traum, auf "ihrer" Burg inmitten der grünen Wüste
bedeutende Ausgrabungen zu machen. In diese Welt der Träume und des
Erwachens bricht die harte Wirklichkeit, als Johann schwer erkrankt. Katja
beginnt, um das Leben ihrer jungen Liebe zu kämpfen.
DVD2
74a - GRUPPENBILD MIT DAME
Literaturverfilmung, 1977, Farbe, 90 Min.
Regie: Aleksandra Petrovic. Mit Romy Schneider und Brad Dourif in den
Hauptrollen.
Eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion. Der gleichnamige
Roman von Heinrich Böll diente als Vorlage. Er erzählt die Geschichte
einer jungen Frau während der Kriegs- und Nachkriegszeit. In Rückblenden
wird die Geschichte ihrer Liebe zu einem russischen Kriegsgefangenen erzählt.
PAL
975 - GRÜNE HOCHZEIT
Spielfilm, 1989, Farbe, 95 Min.
Regie: Herrmann Zschoche. Mit Anja Kling, Marc Lubosch, Heike Krone,
Ursula Werner.
DDR 1989. Bald nach der Geburt der Kinder kriselt es
zwischen Susanne und Robert. Schaffen sie den neuen Anfang?
PAL
851 - GRÜß GOTT, GENOSSE
TV-Spielfilm
1993, Farbe, 90 Min.
Regie: Manfred Stelzer. Mit Jürgen Schmidt, Renate Krößner, Irm
Herrmann.
Als sich in Ungarn 1989
die Grenzen gen Westen öffnen, setzt sich der DDR-Lehrer Wendler samt Frau nach
Bayern ab. Im Osten hat ihn der rebellische Schüler Tommi just die Beförderung
zum Rektor gekostet; im Westen wird der einst linientreue Pädagoge sofort
wieder in den Schuldienst aufgenommen. Wendler verwandelt sich zum
Musterbayern samt Lederjanker und schwarzem Parteibuch. Doch eines Tages
sitzt ihm ein alter Schüler gegenüber....
Obwohl die Politfarce zu brav bleibt, erinnert sie in ihren besten Momenten an
den Satireklassiker "Der Untertan". Ein kluger Jux über die
DDR-Zeit nach der DDR, zusammen mit Filmen wie "Sonnenallee" und
"Good-bye, Lenin".
NTSC
682 - GUDRUN
Spielfilm/Heimatfilm,
1991, Farbe, 95 Min.
Regie: Hans W. Geissendörffer. Mit Roman Mitterer, Kerstin Gmelch, u.a.
"Eine
gnadenlose Bloßlegung der perfiden Totalität des totalen Krieges"
entdeckte Der Spiegel in dem 1991 inszenierten Film. Aus der Sicht
eines zwölfjährigen Mädchens beschreibt der "Lindenstraßen"-
Regisseur hier den alltäglichen Nationalsozialismus in einem kleinen
fränkischen Dorf.
PAL
1324 - GUSTAV ADOLFS PAGE
Spielfilm, D/A,
1960, Farbe, 90 Min.
Regie: Rolf Hansen. Mit Liselotte Pulver, Curd Jürgenbs, Walter
Reyer, Hans Nielsen.
Literaturverfilmung nach der Erzählung von Conrad
Ferdinand Meyer.
Schweden, 1631: Die knabenhafte Nürnbergerin Gustl Leubelfing, die
mutterlos und an der Seite des früh gefallenen Vaters im Heerlager aufwuchs,
tritt im Dreissigjährigen Krieg als Page verkleidet in den Dienst von
Schwedenkönig Gustav Adolf. Adolf, den sie über alles bewundert, und
glühend verehrt, zieht gegen Wallenstein ins Feld. Als die wahre Identität
von Gustav Adolfs Page entdeckt wird, nutzen die Feinde des schwedischen Königs
ihr Wissen für eine Intrige...
DVD2
1954 - GUSTLOFF, DIE
Spielfilm in
zwei Teilen, 2008, Farbe, je 90 Min.
Regie: Joseph Vilsmaier. Mit Kai Wiesinger, Valerie Niehaus, Heiner
Lauterbach, Dana Vavrova, Detlev Buck.
Der Film greift das Schicksal der
Menschen an Bord der "Wilhelm Gustloff" auf, die am 30. Januar 1945 versuchte,
tausende Flüchtlinge vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen.
Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas
mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten
Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte
Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. Der Spielfilm zeigt sehr
eindrucksvoll und dramatisch die Zeit vor der Ausfahrt des Schiffs aus
Gotenhafen bis zum Untergang.
DVD2
1601 - GUTE NACHT, MARY ODER DIE GESTÖRTE
HOCHZEITSNACHT
Spielfilm, 1950, S/W, 84 Min.
Regie: Helmuth Weiss. Mit Curd Jürgens, Ilse Werner, Paul
Dahlke, Hubert von Meyerinck.
Ausgerechnet in der Hchzeitsnacht macht die
geschiedene Ehefrau ihrem neu vermählten Verflossenen die Hölle heiss und raubt
der eifersüchtigen Ehefrau den Schlaf. Doch nach einem raffiniert
eingefädelten Arrangement tröstet sich die ehemalige Gattin mit dem besten
Freund ihres Ex-Mannes, der als Rechtsanwalt und weltfremder Junggeselle
schließlich ihr Herz gewinnt. Die Doppel-Romanze ist perfekt.
DVD2
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