Film Collection

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2080 -  BAADER-MEINHOF KOMPLEX, DER

Spielfilm, 2008,  Farbe, 143 Min.
Regie:  Uli Edel.  Mit Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Bruno Ganz.

Deutschland in dern 70ern.  Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader, der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin, kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahmen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird.  Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der BRD den Krieg erklärt.  Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert. und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert.  Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger:  der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz).  Obwohl er große Fahnundungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spiale der Gewalt nciht aufhalten kann.

Oscar-nominiert für den besten nicht englischsprachigen Film.
DVD2.
 

1749 -  BAAL

Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Uwe Janson.  Mit Matthias Schweighöfer, Pasquale Aleardi, Rike Schmid, Sheri Hagen.

Drama nach Bertolt Brechts 1923 uraufgeführtem Schauspiel.

"Sie wollen Ärger?", fragt der Mäzen.  "Ich? Immer!" poltert Baal.  Der Künstler Baal lässt sich nicht kaufen.  Seine Lebensgier aber bringt ihn um.  Zuvor zerstört er noch das Leben der ihm hörigen Frauen und tötet seinen Freund Eckart...

Die Dialoge stammen aus dem Originaltext von Bertolt Brecht.  Baal jedoch verwandelt sich zum Punkrocker.
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1000 - BABIJ JAR

Spielfilm, 2004, Farbe, 117 Min.
Regie:  Jeff Kanew.  Mit Katrin Saß, Barbara de Rossi, Axel Milberg.

September 1941.  Die jüdische Familie Lerner und die ukrainische Familie Onufrienko sind seit 20 Jahren eng befreundet und wohnen zusammen in einem Zweifamilienhaus am Rand Kiews.  Während das deutsche Militär unter Führung von Oberst Blobel die Deportation und Ermordung aller Juden von Kiew vorbereitet, versuchen die Lerners mit der Hilfe des Nachbarjungen Stepan gemeinsam gen Osten zu flüchten.  Lena Onufrienko wittert ihre Chance.  Um der Tochter, die kurz vor der Hochzeit steht, ein Heim zu schaffen, denunziert sie die Nachbarn um das Familienoberhaupt Genadij  ohne zu wissen, dass ihr Sohn die Lerners begleitet.
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432 - BABY

Spielfilm, 1932, S/W, 81 Min.
Regie: Karl Lamac.  Mit Anny Ondra, Albert Paulig, Lotte Spira, Adolf Wohlbrük und den "Singing Babies".

In diesem frühen Tonfilm ist Anny Ondra "Baby," eine achtzehnjährige Komtesse, die ihren gräflichen Eltern durch ihre "revolutionären Manieren" - so die Mutter - große Sorgen macht.  So kommt es zu dem Entschluss der Eltern, das "Baby" in ein Internat in England zu schicken, um endlich "etwas Anständiges" zu lernen.
Auch Suzette, ihre Freundin vom Varieté, Tochter des Requisiteurs und einer ehemaligen Kunstreiterin, soll nach England verfrachtet werden. Bei den berühmten "Singing Babies" soll sie zur Sängerin und Tänzerin ausgebildet werden, um endlich ein Star zu werden. Auf der Überfahrt nach England werden die beiden von Lord Cecil und Lord James beobachtet. Beide nehmen an, dass das blonde und kapriziöse Baby Susette heisst, und die vornehme dunkelhaarige Komtess Lafitte. Den beiden Mädchen gefällt diese Verwechslung sehr gut, denn es kommt ihren natürlichen Talenten sehr entgegen.  So geht die wikliche Suzette ins Pensionat, denn sie ist lernbegierig, und Baby landet bei den "Singing Babies" und wird bald zum Star in einer kessen Hosenrolle.
Natürlich kommt am Ende alles ans Licht. In einer Doppelhochzeit kriegt Baby ihren Lord Cecil und Suzette ihren Lord Kames.
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1422 - BAD AUF DER TENNE, DAS

Spielfilm, 1943, Farbe, 90 Min.
Regie:  Volker von Collande.  Mit Heli Finkenzeller, Will Dohm, Richard Häußler, Paul Henckels.

Der Wiener Kaufmann Satorius schenkt Bürgermeistersfrau Antje eine Badewanne.  Die erste, die es in Terbrügge gab! Gatte Hendrick verbannt das luxuriöse Ding auf die Tenne.  Als Antje dort badet, wird sie zum Gespött der Leute...
Die derbe Komödie war einer der ersten deutschen Farbfilme und wegen des anzüglichen Sujets ein riesiger Hit.
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1178 - BANKTRESOR 713

Spielfilm, 1957, Farbe, 85 Min.
Regie:  Werner Klingler.  Mit Martin Held, Hardy Krüger, Nadja Tiller, Helga Madtin.

Herbert Burkhart hat an der Front sein Leben für sein Vaterland riskiert.  Nach dem Ende des Krzieges interessiert das keine Menschenseele mehr.  Im Gegenteil:  Seit zwei Jahren ist der Spätheimkehrer arbeitslos.  Nach einem weiteren sinnlosen Versuch beschließt er, eine Bank auszurauben.  Bruder Klaus soll einen Tinnel unter das Gebäude graben...
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523 - BALL IST EIN SAUHUND, DER

Dokumentarfilm, Farbe, 95 Min.
Regie: Werner Herzog und Christina Weisenborn.

Der Filmemacher Werner Herzog erzählt von seiner "Männerfreundschaft" (so der Film) mit dem Fußballspieler Rudi Gutendorf, den er 1971 bei den Vorbereitungen zu Aguirre kennenlernte.  Werner spielt dann einmal mit der Nationalmannschaft mit.
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254 - BALLERMANN 6

Spielfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie: Gernot Roll. Mit Tom Gerhardt, Hilmi Sözer, Christoph M. Orth, Diana Frank.

Von ihrem letzten Geld fliegen die immer gutgelaunten Vorzeige-Prolls Tommie und Mario kurzerhand nach Mallorca, um für drei Tage im vermeintlichen Freibier- und Sex-Paradies die Sau rauszulassen. Auf ihren Fersen sind zwei rachsüchtige Typen, denen sie die letzten Flugticket-Angebote weggeschnappt haben, und ein eifersüchtiger Yuppie, dessen genervte Geliebte (ausgerechnet) bei unseren Helden Zuflucht sucht.
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1483 - BANDE DES SCHRECKENS, DIE

Spielfilm, 1960, S/W, 88 Min.
Regie:  Dr. Harald Reinl.  Mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Eddi Arent, Dieter Eppler, Fritz Rasp.

Nach einem Roman von Edgar Wallace.

Den Versammelten läuft es eiskalt den Rücken herunter, als sie Clay Sheltons letzte Worte hören:  Der skrupellose Verbrecher prophezeit allen, die an seiner Verurteilung beteiligt waren, einen baldigen Tod.  Nach der Hinrichtung Sheltons sind diese Warnungen zunächst vergessen, bis Inspektor Long - maßgeblich an der Verhaftung beteiligt - nur knapp einem Mordanschlag entgeht.  Der Staatsanwalt, der Richter und der Henker kommen bald danach auf mysteriöse Weise ums Leben.  Zeugen sprechen von einem geheimnisvollen Unbekannten, der stets seine krallenartig gekrümmte Hand hebt, bevor er spurlos verschwindet.  Inspektor Long hat einen grausigen Verdacht: Er lässt den Sarg des Gehängten öffnen...
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433 - BANDITS

Spielfilm, 1997, Farbe, 105 Min.
Regie: Katja von Garnier. Mit Katja Riemann, Jasmin Tabatabai, Nicolette Krebitz, Jutta Hoffmann.

Vier Frauen haben eine Strafe abzusitzen. Was sie aber wirklich verbindet ist ihre Liebe zur Musik und so gründen sie eine eigene Band - die BANDITS. Anlässlich des Polizeiballs erhalten sie die Chance zu ihrem ersten öffentlichen Auftritt. Noch auf der Fahrt dorthin ergibt sich aber die Möglichkeit zu entkommen. Ihre Flucht wird zu einem Ereignis der Gegensätze: Einerseits ist ihnen die Polizei auf den Fersen, andererseits setzen die vier mit ihren Songs eine Welle der Begeisterung in Bewegung...
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613 - BANG BOOM BANG - EIN TODSICHERES DING

Spielfilm, 1999, Farbe, 104 Min.
Mit Oliver Korittke, Markus Knüken, u.a.

Gelegenheitsgauner Keek ist im Stress: 
Er hat den Großteil der Beute aus einem Bankraub verprasst, obwohl das Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den goldenen Mercedes, den er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung. Kalle ist ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort!  Keek bleibt nichts Anderes übrig, als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäfstsmannes Kampmann einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus...
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1853 - BANKETT FÜR ACHILLES

Spielfilm der DEFA, 1975, Farbe, 84 Min.
Regie:  Uwe Klimek.  Mit Erwin Geschonnek, Elsa Grube-Deister, Gerd Gütschow, Jutta Wachowiak.

Karl Achilles, 65 Jahre alt, seit dreissig Jahren im Chemie-Kombinat Bitterfeld tätig und immer noch voller Tatendrang, geht in den Ruhestand.  Bitterkeit befällt ihn an seinem letzten Arbeitstag, denn ein Jüngerer, der Hochschulabsolvent Bahre, sitzt bereits auf seinem Arbeitsplatz Probe.  Zur ehrenvollen Verabschiedung gibt Bereichtsleiter Walura ein Bankett für Achilles - nebst Prämie und der üblichen Lobhudelei.  Auf dem Weg zur Feier zerstört Achilles aus Trotz sein Blumenbeet auf der Industriehalde; in Gesellschaft zweiter Rentner testet er schon einmal die Parkbank; jedoch lernt er die wieder gewonnene Zeit zu durch seine Enkelin zu schätzen.  Nichts scheint einem heieren Bankett im Wege zu stehen...
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1695 - BANKTRESOR 713

Spielfilm, 1957, S/W, 88 Min.
Regie:  Werner Klingler.  Mit Hardy Krüger, Martin Held, Nadja Tiller, Charles Regnier.

Kriminaldrama aus der Nachkriegszeit.

Herbet Burckhardt hat an der Front sein Leben für das Vaterland riskiert.  Nach dem Ende des Krieges interessiert das keine Menschenseele mehr.  Im Gegenteil:  Seit zwei Jahren ist der Spätheimkehrer arbeitslos.  Nach einem weiteren sinnlosen Versuch beschließt er, eine Bank auszurauben.  Bruder Klaus soll einen Tunnel unter das Gebäude graben...
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726 - BÄR IST LOS, DER

Spielfilm, 2001, Farbe, 92 Min.
Regie:  Dana Vávrová. Mit Janina Vilsmaier, Max Riemelt, u.a.

Somnmerferien im Böhmerwald? Für die Berliner Großstadtgöre Julia eine absolute Katastrophe.  Doch was sich anfangs als totale Pleite darstellt, entpuppt sich als echter Abenteuerurlaub mit einem gerissenen Zirkusdirektor, einem jagdfreudigen Investor, einem zirkusreifen Bären und einer ersten, zarten Liebe.
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1361 - BARFUSS

Spielfilm, 2005, Farbe, 110 Min.
Regie:  Til Schweiger.  Mit Til Schweiger, Johanna Wokalek, Armin Rohde.

Eine wunderbare romantische Komödie.

Nick Keller ist ein echter Versager: Er verliert einen Job nach dem anderen, und die neue Stelle als Putzhilfe in einer psychiatrischen Klinik behält er gerade mal einen Tag.  Beim Verlassen der Klinik kann er in letzter Minute den Selbstmord einer jungen Frau verhindern: Leila folgt heimlich ihrem Retter und steht plötzlich im Nachthemd barfuß vor seiner Tür.  Nicks Vesuche, sie abzuwimmeln, schlagen alle fehl - Leila hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben.  Nick, der noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, machen sich gemeinsam auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird...
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2083 - BASKENMÜTZE, DIE

Spielfilm, 1991, Farbe, 315 Min. (in 6 Teilen)
Regie:  Alain Bonnot.  Mit Patrick Bach, Julie Sullivan, Clovis Cornillac.

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Hans Blickensdörfer.

1945:  Der junge Soldat Hans flieht am Ende des Zweiten Weltkrieges in letzter Minute vor der roten Armee über die elbe.  Seine Rettung: das Tragen eienr Baskenmütze und sein perfektes Französisch. Getarnt als Elsässer, entwischt er gerade noch der Gefangenschaft der Russen.  Die charmante Chansonsängerin Giselle hilft ihm dabei zu entkommen.  Doch für den gewitzten Soldaten beginnt hier die Odyssee, die ihn quer durch Europa in den Nachkriegswirren jagt.  Neben Feindschaft und Todesangst erlebt er jedoch auch Freundschaft und Liebe..
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1377 - BASTA (ROTWEIN ODER TOTSEIN)

Spielfilm, 2004, Farbe, 112 Min.
Regie:  Pepe Danquart.  Mit Henry Hübchen, Moritz Bleibtreu, Corinna Harfouch, Nadeshda Brennicke.

Oskar ist mit Leib und Seele Koch.  Aber Knochen bricht er nicht nur in der Küche.  Seine Spezialität ist der Beinschuss.  Als Geldeintreiber für die Russenmafia hat er es in der Wiener Unterwelt zu Ruhm und Ansehen gebracht.  Oskar ist der Mann für alle Fälle.  Aber das soll jetzt alles anders werden.  Oskar will aussteigen.  Er hat Maria kennen gelernt, seine Frau fürs Leben.  Und Maria verabscheut Gewalt.  Sie glaubt, dass man alle Probleme im Gespräch lösen kann oder mit Atemübungen.  Aber Oskars Welt kennt keine Gruppentherapie.  Der mächtige Pate Konstantin ist Feinschmecker, Oskars Boss und sein ältester Freund.  Er lässt Oskar nicht so einfach ziehen.  Nicht bevor er den Ehemann und Mörder von Konstantins Tochter, den sadistischen Bordellbesitzer Leo, getötet hat.  Nach diesem letzten Job darf Oskar gehen.  Valentin und Belmondo sollen Oskar unterstützen und ihn zugleich im Auge behalten, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt.  Doch Oskar hat ein Geheimnis.  Und plötzlich sind nicht nur zwei eifrige Polizeibeamte hinter ihm her, sondern auch die eigenen Leute...
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1674 - BASTARD (Willkommen im Paradies)

Spielfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie:  Maciej Dejczer.  Mit Til Schweiger, Polly Walker, John Hurt, Pete Postlethwaite.

Großes Gefühlskino mit erstklassiger Besetzung.  In seiner ersten  internationalen Produktion überzeugt Til Schweiger als vielschichtiger Charakterdarsteller.
Zu Resozialialisierungszwecken wird der Kriminelle Gerry Brutecki nach Rumänien in ein verwahrlostes Waisenhaus geschickt.  Anfangs abweisend schroff, wird "Brute", geschockt durch die Not der Kinder, zunehmend menschlicher und avanciert zu deren Hoffnungsträger.  Im Heim verliebt er sich in die Krankenschwester Mara.  Mit ihrer Hilfe fordert er den skrupellosen Anstaltsleiter Ion Sincai auf, die Lebensbedingungen der Heiminsassen zu verbessern.  Doch der ist nur am Verkauf der Kinder an reiche Leute aus dem Westen interessiert...
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2060 - BAUERN, BONZEN UND BOMBEN

Fernsehserie in fünf Teilen, 1973, Farbe, 450 Minuten.
Mit Ernst Jacobi, Arno Assmann, Eberhard Fechner, Hannelore Hoger.

Nach dem Roman von Hans Fallada.
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.  Fallda hatte 1929 eine Demonstration der Landvolkbewegung in Neumünster und den anschließenden Prozess gegen den Rädelsführer miterlebt.
Altholm, ein kleines fiktives Nest in Schleswig Holstein.  Eine Stadt, die für viele andere in der Weimarer Republik stehen kann.  Hier herrscht ein Klima der Denunziation, der Staatsverdrosseneheit und der politischen Intrige. Ein Protestzug in Bedrängnis geratener Bauern durch die Straßen von Altholm löst eine Pol;izeiaktion aus, die für beide Seiten schwerwiegende Folgen hat.  Ein Kampf aller gegen alle beginnt.

Teil 1:  Die Bauern
Teil 2:  Die Demonstration
Teil 3:  Die Städter
Teil 4:  Alle gegen Alle
Teil 5:  Der Gerichtstag

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715 - BAULÖWE, DER

Spielfilm der DEFA, 1980, Farbe, 86 Min.
Regie:  Georgi Kissimov.  Mit Rolf Herricht, Annekathrin Bürger, u.a.

Der Ostberliner Unterhaltungskünstler Ralf Keul, ein Star, will sich den Traum von einem eigenen Haus an der Ostsee verwirklichen. Er hat aber leider zwei linke Hände, Geldsorgen, Materialnot, und ignorante Arbeiter, die ihm große Sorgen bereiten. Schließlich muss er gar seine geliebte Münzensammlung verkaufen - und auch ein Ehekrach lässt nicht auf sich warten.
Eine ziemlich gequälte Komödie.
NTSC (Auch unter Nr. 478 im Archiv).

219b - BECKMANN UND MARKOWSKI: IM ZWIESPALT DER GEFÜHLE

Fernsehserie, 1996, Farbe, 60 Min.
Regie: Kai Wessell. Mit Gottfried John.

Das oben genannte Polizisten Team ist dabei, einen Serien-Killer zu finden, der seine jungen Frauenopfer mit einem Messer verunstaltet. Eine spannende Sendung. Die beruflichen- und persönlichen Beziehungen der beiden Polizisten zueinander werden besonders stark betont.
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264 - BEFREIER UND BEFREITE (1. TEIL)

Dokumentarfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Buch, Recherche und Regie: Helke Sander

Dieser Film lässt ein lange verschwiegenes Thema wieder aufleben - Vergewaltigungen von Frauen nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Zum ersten Mal brechen Betroffene ihr Schweigen und berichten über diese prägende Gewalterfahrung.
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265 - BEFREIER UND BEFREITE (2. TEIL)

Siehe oben.


976 - BEGEGNUNG IN SALZBURG

Spielfilm, 1964, Farbe, 95 Min.
Regie:  Max Friedmann.  Mit Curd Jürgens, Victor de Kowa, Walter Giller, Nadia Gray, Armand Mistral.

Das Theaterstück "Jedermann" hält einem Industriellen (Curd Jürgens) den Spiegel vor...bemüht, aber trivial.  
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338a - BEGEGNUNGEN--INTERVIEM MIT CHARLOTTE KERR-DÜRREMATT

Dokumentarfilm, 1996, Farbe, 90 Min.

Das Interview leitet Engelhart Sauter. Frau Charlotte spricht über ihre Arbeit als Schauspielerin in München u. Berlin, vor allen mit Fritz Kortner, über ihre Reihe von Dokumentarfilmen über berühmte Künstler und ihre Arbeit als Journalistin überhaupt. Ihr Leben mit Dürrenmatt kommt natürlich auch zur Sprache, und zusammen mit ihren Film "Portrait eines Planeten" bekommt man ein ziemlich ausführliches Bild über das Leben und Schaffen beider Künstler.
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1027 - BEI DIR WAR ES IMMER SO SCHÖN

Spielfilm, 1954, Farbe, 106 Min.
Regie:  Hans Wolff.  Mit Heinz Drache, Grethe Weiser, Georg Thomalla, Willi Forst, Helmit Rudolph, Zarah Leander, Margot Hielscher, Sonja Ziemann, Kirsten Heiberg.

Tanz-und Musikfilm cum Slapstick.  Endlich kommt die Karriere des Komponisten Peter Martens in Gang, da droht seine Frau ihn zu verlassen.  Und das nur wegen eines dummen Irrtums....Schön ist nur, wie Zarah Leander und Margot Hielscher  deutsche Evergreens trällern.
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81 - BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL, DIE

Literaturverfilmung, 1957, S/W, 100 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit der Mitarbeit von Erika Mann. Mit Horst Buchholz, Lilo Pulver, Paul Dahlke, Paul Henkels, Ilse Steppat, Ingrid Andre, und Anderen.

"Der Memoiren erster Teil" von Thomas Mann, 1954 veröffentlicht. Mit der ersten Garde bekannter Darsteller. Felix, Sohn eines Sektfabrikanten, weiss sich durch Anpassung, Verstellung und Charm den Menschen angenehm zu machen. Nach einer "Lehrzeit" in einem Pariser Hotel tauscht er mit einem Adligen Namen und Rolle und geht an seiner Statt auf die Weltreise. Mit der Verführung von Frau und Tochter eines Professors in Lissabon bricht die Autobiographie ab. Der Film machte Horst Buchholz zum internationalen Star.
PAL  (Auch unter Nr. 1255 als DVD2 im Archiv).


1245 - BEKENNTNISSE EINES MÖBLIERTEN HERRN

Spielfilm, 1963, Farbe, 103 Min.
Regie:  Franz Peter Wirth.  Mit Karl-Michael Vogler, Maria Sebaldt, Alexandra Stewart, u.a.

Satire.  Luftikus bringt Spießer, Adelige und Neureiche auf die Palme.  Hier reihen sich die Klischees aneinander.
PAL (Auch unter Nr. 1007 im Archiv)
 

114 - BEL AMI

Spielfilm, 1939, S/W, 95 Min.
Regie: Willi Forst. Mit Willi Forst, Olga Tchechowa, Ilse Werner, Hilde Hildebrand, Lizzi Waldmüller, Johannes Riemann, u.a.

Dieser charmante Film wurde nach einem Roman von Guy de Maupassant gedreht. Willi Forst und Axel Eggebrecht schrieben die intelligenten und witzigen Dialoge und Theo Mackeben schrieb die herrliche Musik, darunter auch das Lied vom "Bel ami." Genau so elegant wie Willi Forst das Wien in "Maskerade" einfing, so gelingt ihm die bezaubernde Stimmung im Paris zur Zeit der grossen Weltausstellung darzustellen. George Duroy kehrt nach fünf Jahren Afrika-Aufenthalts nach Paris zurück, und fängt an, durch die Förderung schöner Frauen, Karriere zu machen, die ihn bis zur Position eines Kolonialministers führt. Von erotisch-intimen bis zu grossen Szenen beim Can-Can im Tabarin und zum Opernball, dazu die grossartige Besetzung! Köstlich! Eine ausgesprochene Film-Delikatesse, in der einmal die Frauen alle Fäden in der Hand haben.
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1987 - BEL AMI

Spielfilm, 1955, S/W, 95 Min.
Regie:  Louis Daquin.  Mit Johannes Heesters, Marianne Schönauer, Gretl Schörg, Maria Emo.

"Du hast Glück bei den Frau'n, Bel ami." So ist es und das nutzt George Duroy auch trefflich aus.  Der Dandy schläft sich nach oben und avanciert vom Nobody zum einflussreichen Reporter. 

Das Remake des 1939er Originals von Willi Forst hält sich enger an die literarische Vorlage von Guy de Maupassant.  Das macht die Satire kritischer, aber nicht unbedingt originell. Siehe das Original im Archiv unter Nr. 114.
DVD2


814 - BELLA MARTHA

Spielfilm, 2001, Farbe, 108 Min.
Mit Martina Gedeck, Sergio Castellitto.

Als Chefköchin eines französischen Restaurants gilt Marthas ganze Leidenschaft der Kochkunst.  Andere Dinge sind in ihrem Leben nicht vorgesehen.  Doch eines Tages ändert sich alles und ihr gewohntes Leben gerät vollkommen aus den Bahnen.  Manchmal gibt es kein Rezept für das Leben, aber jede Menge Zutaten...

Eine romantische Komödie über die kleinen und großen Hindernisse des Lebens.
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1108 - BELLARIA - SO LANGE WIR LEBEN

Dokumentation, D/A 2002, 90 Min.
Regie:  Douglas Wolfsperger.  Mit Karl Schönböck, Ernst Weizmann, u.a.

Die Weltfluchtmaschine aus dem siebten Bezirk.  Doku über ein Wiener Nostalgie-Kino und seine Besucher.
Im Zeitalter der Multiplex-Center ist das Bellaria-Kino in Wien eine Kuriosiotät. Jeden Nachmittag um vier verbreiten hier die Ufa-Filme der 30er und 40er Jahre den Glanz vergangener Zeiten.  Im Parkett versammeln sich stets dieselben kauzigen Pensionäre; ihre hemmungslose nostalgische Hingabe an Stars wie Zarah Leander, Marika Rökk oder Kristina Söderbaum verrät, dass sie sich in der Gegenwart nicht wiederfinden....
Wolfsperger porträtiert die Kino-Dinos mit der richtigen Mischung aus Sympathie und Distanz.  Sein vielfach ausgezeichneter Film fördert rührende Lebensbeichten, schrille Selbstdarstellung, aber auch Deutschtümelei.
PAL  (Auch unter Nr. 1145 im Archiv).


1223 - BENJAMIN,  WALTER

Dokumentation zum Gedächtnis von Walter Benjamin.  Siehe unter folgenden Titeln:

a.  Zukunft hat ein altes Herz, Die
b.  Letzte Passage, Die
c.  Letzte Grenze, Die
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1224 - BENJAMIN, WALTER

Dokumentationen zum Gedächtnis von Walter Benjamin.  Siehe unter folgenden Titeln:

a.  Denkbilder: "Eine Stunde mit Walter Benjamin"
b.  Philosophie heute:  "Das Kunstwerk im Zeitalter einer technischen Reproduzierbarkeit"
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1919 - BENNY'S VIDEO

Spielfilm, A, 1993, Farbe, 105 Min.
Regie:  Michael Haneke.  Mit Arno Frisch, Ulrich Mühe, Ingrid Strassner.

Benny steht am Beginn der Pubertät.  Er stammt aus wohlhabendem Hause.  Seine Eltern sorgen sich kaum um ihn.  In der Welt der Videofilme findet er emotionalen Ersatz.  Er lernt ein etwas gleichaltriges Mädchen kennen.  An einem Wochenende nimmt er es mit nach Hause.  Was wie eine scheue Liebesgeschichte anfängt, endet in einer Katastrophe.
DVD2

580 - BERESINA, oder DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ

Spielfilm, 2000, Farbe, 108 Min. 
Regie: Daniel Schmid. Mit Elena Panova, Martin Benrath, Geraldine Chaplin,u.a.

"Beresina" ist die Geschichte der schönen Irina, eines russischen Call Girls, das in ein märchenhaftes Alpenland gerät, an das sie, beinahe als Letzte, bedingungslos zu glauben beginnt. Durch den etwas zwielichtigen Anwalt Dr. Alfred Waldvogel und dessen Freundin Charlotte De wird sie an einen wachsenden Kundenkreis von Vertretern aus Wirtschaft, Politik, und Militär vermittelt. Als Informantin verpflichtet, winkt ihr im Gegenzug der ersehnte Schweizer Pass. Durch Erpressung in die Enge getrieben, erfindet sie dubiose Geschichten über ihre Kunden. mit dem drohenden Landesverweis konfrontiert, löst sie - durch ein Missverständnis - den vor vielen Jahren geplanten Staatsstreich einer vergessenen patriotischen Organisation aus : Beresina-Alarm.

"Die Schweiz als Endstation Sehnsucht - ein glänzendes Stück schwarzen Humors," so die Weltwoche.
DVD - 2


1344 - BERG, DER

Spielfilm, 1990, Farbe, 98 Min.
Regie:  Markus Imhoof.  Mit Mathias Gnädinger, Susanne Lothar, Peter Simonischek.

Auf einem einsamen Gipfel ist ein Wetterbeobachter stationiert, der täglich seine Messungen ins Tal telegraphiert.  Während des langen Winters ist er abgeschnitten vom Rest der Welt.  Nach einem tragischen Unfall soll die Station erstmals von einem Ehepaar besetzt werden.  Joseph Manser heiratet über Nacht die schwangere Lena, um den Posten zu bekommen.  Gregor Kreuzpointner, ein ehemaliger k.u.k. Offizier mit Fronterfahrung, will mit einer Winterbesteigung beweisen, dass der Berg von Rechts wegen ihm zusteht.  In der Enge der himmelsnahen Wetterstation beginnt ziwschen den Männern und der Frau ein Kampf auf Leben und Tod... (Nach einer wahren Geschichte).
DVD2


694 - BERG RUFT, DER

Spielfilm, 1938, S/W, 94 Min.
Regie:  Sepp Allgeier. Mit Luis Trenker, Heidemarie Hatheyer, u.a.

Film in Anlehnung an Carl Haensels Roman Kampf ums Matterhorn.

Trenkers bekanntester Spielfilm - der Wettlauf einer italienischen Bergsteigergruppe unter Führung von Jean-Antoine Carrel und einer englischen Gruppe unter Edward Whymper, um die Erstbesteigung des Matterhorns im Jahr 1865.
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398 - BERGE IN FLAMMEN

Spielfilm, 1931, S/W, 90 Min.
Regie und Drehbuch: Luis Trenker. Mit Luis Trenker, Lissy Arna und Luigi Serventi.

Im Ersten Weltkrieg stehen sich zwei frühere Freunde als Gegner an der Dolomitenfront gegenüber: der Italiener Franchini und der Österreicher Diamai. Die italienische Kompanie unter Franchini arbeitet sich mittels eines Stollens unter die Stellung der Österreicher vor, um den Gipfel zu sprengen. Die im Berg eingeschlossenen Österreicher hören das ständige Hämmern und Klopfen. Ohnmächtig sehen sie dem unbekannten Zeitpunkt der Sprengung entgegen...
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1717 - BERGKATZE, DIE

Stummfilm, 1921, S/W, 82 Min.
Regie:  Ernst Lubitsch.  Mit Pola Negri, Victor Jansen, Marga Köhler, Edith Meller, Max Kronert, Paul Heidemann.

Der Offizier Alexis, der in eine Bergfestung strafverstezt wird, verliebt sich in die Räuberstochter.  Alexis' erstes Kommando ist eine Strafexpedition gegen die Räuber, die er erfolgreich durchführt, auch wenn als Belohnung die erzwungene Heirat mit der Kommandantetochter lockt.
DVD2


1384 - BERGKRISTALL

Spielfilm, 2004, Farbe, 88 Min.
Regie:  Josef Vilsmaier.  Mit Dana Vavrova, Daniel Morgenroth, Max Tidof.

Nach der Novelle von Adalbert Stifter (1853).

Eigentlich freuen sich Lisa, Marc und ihre Eltern auf einen kurzen Ski-Trip im modernen Wintersportort Gschaid.  Als sie dort ankommen, fällt aber durch eine abgegangene Lawine der Strrom aus und Gschaid  ist von der Aussenwelt abgeschnitten.  Die Familie flüchtet sich ins Pfarrhaus und der Pfarrer erzählt die Legende vom magischen "Bergkristall":  Trotz der jahrhundertealten Fehde zwischen den Dörfern Gschaid und Millsdort verlieben sich der Schuster Sebastian und die Färberstochter Susanne.  Dennoch gilt die junge Frau in Gschaid als "eingebildete" Millsdorferin, leidet unter Vorurteilen und Hass.  Schweren Herzens kehrt sie ohne ihre beiden Kinder zu den Eltern zurück.  Die Geschwister hoffen auf eine Versöhnung durch den Zauber des Bergkristalls, der einer alten Sage nach Liebende wieder vereinen soll.  In der eisigen Nacht verirren sie sich auf der Suche nach dem Bergkristall in den verschneiten Bergen...
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933 - BERGWERK, DAS - FRANZ FÜHMANN

Dokumentation, Farbe, 1997, 85 Min.
Regie:  Karlheinz Mund.

Diese Dokumentation zeigt das Leben des DDR-Autors Franz Fühmann (1922-1984) und seine Leidenschaft für die Kumpels im Bergwerk...Historisch interessant, sonst eher schleppend.
PAL (auch NTSC unter Nr. 946)


696 - BERLIN. ALEXANDERPLATZ

Spielfilm, 1931, S/W, 84 Min.
Regie:  Phil Jutzi. Mit Heinrich George, Maria Bard, u.a.

Franz Biberkopf wird aus dem Gefängnis entlassen. Er beschließt, ein ehrliches Leben zu führen, doch er hat Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Ahnungslos gerät er an Reinhold, den Chef einer Verbrecherbande, der ihn für seine Vorhaben ausnutzt.
Ein zeitgeschichtliches Dokument: Der Film entstand nur zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Romans. 

(Siehe auch Fassbinders Verfilmung in der Colorado College Bibliothek).
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256 - BERLIN, ECKE SCHÖNHAUSER

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 79 Min.
Regie: Gerhard Klein. Mit Ekkehard Schall, Ise Page, Harry Engel, Ernst-Georg Schwill.

Unter dem U-Bahn-Bogen auf der Schönhauser Allee treffen sich täglich die Sechzehn- und Siebzehnjährigen, denen der Platz im Elternhaus zu eng wird. Mutproben sind an der Tagesordnung, und für eine Westmark wirft man schon mal eine Laterne ein.
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553 - BERLIN IN BERLIN

Spielfilm, Deutsch-türkische Co-Produktion, 1999, Farbe,120 Min.
Regie: Sinan Çetin.

Auf einer Baustelle in Berlin beobachtet Thomas, ein deutscher Architekt, ein türkisches Ehepaar und macht heimlich Aufnahmen von der schönen, junge Frau. Die vergrößerten Photos hängen dann an seinem Arbeits- platz, wo der türkische Ehemann sie eines Tages sieht und nun den Architekten verfolgt und sein Leben bedroht. Dieser versteckt sich aus Versehen in der Wohnung einer türkischen Familie, in der auch das Ehepaar lebt.  So lange er in der Wohnung bleibt, kann ihm nichts getan werden, so bestimmt es das türkische Gastrecht.  Aber so bald er die Wohnung verlässt, wird ihn der Ehemann umbringen. So will es das Recht des Mannes.  Der ganze Film ist nun auf dieser Spannung aufgebaut und die Positionen beginnen sich langsam zu verändern.  Am Ende verlässt Thomas die Wohnung, auch die junge Frau geht zur selben Stunde, und der Ehemann bricht hilflos zusammen.
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829 - BERLIN IS IN GERMANY

Spielfilm, 2001, Farbe, 95 Min.
Regie:  Hannes Stöhr.  Mit Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Tom Jahn, u.a.

Kurz vor dem Mauerfall wird Martin Schulz wegen Mordes verhaftet.  Als er aus dem Knast kommt, betritt er eine fremde Welt: Berlin ist inzwischen eine Baustelle.  Seine Frau Manuela liebt einen Schwaben, und Sohn Rokko kennt ihn nicht.  Statt zu verzweifeln, versucht sich der Ex-Knacki durchzubeissen.  Dabei lernt er, dass politische Freiheit nicht automatisch das große Glück bedeutet.  

Hannes Stöhrs Kinodebüt pendelt zwischen Sozialdrama und Tragikkomödie.  
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990 - BERLIN UM DIE ECKE

Spielfilm der DEFA, 1965/1990, S/W, 95 Min.
Regie:  Gerhard Klein.  Mit Dieter Mann, Monika Gabriel, Erwin Geschonnek, Kaspar Eichel, u.a.

Ostberlin, Mitte der Sechzigerjahre. Die Freunde Olaf und Horst sind Mitglieder der Jugendbrigade eines großen Metallbetriebes.  Sie vertreten eine Generation, die Forderungen an die Gesellschaft stellt, die anerkannt werden will.  Füri diese Forderungen haben die Alten kein Verständnis.  Hinzu kommen die Probleme im Betrieb:  notorischer Materialmangel, schlechte Organisation, Schlamperei. Nur der stille Arbeiter Paul Krautmann, der sich im Kampf um Ersatzteile und die Sorge um die Maschinen aufreibt, bringt den Jungen Vertrauen entgegen.  Ihm entgegen steht der Betriebszeitungsredakteur, ein alter dogmatischer Genossse und Gewerkschafter, der sich seine Vorstellung vom Sozialismus nicht in Frage stellen lassen will.  Aber neben diesen betrieblichen Problemen hat Olaf auch eine private.  Er hat sich in die mit einem Schauspieler verheiratete Karin verliebt, die abends als Sängerin in einem Tanzcafé jobbt und tagsüber als Köchin in einer Großküche arbeitet.

"Dieser Spielfilm ist ein genaues, stilles , tief berührendes menschliches Dokument östlichen Arbeiterlebens...Man spürt, dass den Autoren dieses Leben nahe ist",  schreibt Filmkritikerin Erika Richter.  Und in der Tat.  Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase kannte das Milieu, sein Vater hat sein Leben lang in jenem bescheidenen Betrieb gearbeitet.  Und er hatte bis dahin mit Gerhard Klein bereits drei Berlin-Filme gedreht.  Und weil sie sich im Arbeitermilieu bewegten, hofften sie, dass der Film auch nach jenem berüchtigten 11. Plenum des Zentralkomiteees der SED eine Chance hätte.  Doch weit gefehlt. "Berlin um die Ecke" wurde komplett abgelehnt.  In einer Stellungnahme der Hauptverwaltung Film vom 29.9. 66 heisst es, dass dieser Film am eindeutigsten die vom 11. Plenum kritisierten Positionen einnimmt.  Er unterstelle einen Generationskonflikt, an dem die Älteren Schuld seien.  "Dummheit und Arroganz, besonders der Vertreter der älteren Generation, kapitalistische Unmoral, Verindividualisiserung des Menschen, fehlende kollektive Beziehungen, Oberflächlichkeit der Gefühle, Anarchismus in der Arbeit, Unfähigkeit Verantwortlicher, Egoismus (...) Gewinnsucht, Unehrlichkeit, Betrug, Doppelzüngigkeit und ähnlich 'menschliche Eigenschaften' beherrschen in diesem Film, der vorgibt unsere sozialistische Wirklichkeit nachzuzeichnen, das Bild", heisst es wörtlich.  

Der Film wurde im Zustand des Rohschnitts, also ungemischt,, ohne Musik, abgebrochen und eingelagert.  1990 wurde er beendet - und zwar so, wie Kohlhaase sagte - dass die Wunden seiner Entstehung deutlich sichtbar bleiben sollten.  Für Gerhard Klein war es sein letzter DEFA-Film, denn er starb vier Jahre später im Alter von nur 50 Jahren.  Auch das Verbot seines Films behinderte die weitere Entwicklung der DEFA.  Und so ist er für uns heute "ein Film, den man genießt und der einen nachdenklich stimmt.  Eine Dokumentation der verlorenen Zeit".  (Christiane Mückenberger).
PAL  (Auch unter Nummer 231 im Archiv).


943 - BERLIN UNTER DEN ALLIIERTEN

Dokumentation, 1986, S/W und Farbe, 90 Min.
Regie:  Irmgard von zur Mühlen.

Bedrückendes Porträt einer schweren Zeit.  Hoffnungen und Enttäuschungen 1945-49, vom Kriegsende bis zur Teilung Deutschlands.
Der Krieg ist vorbei.  Berlin liegt in Trümmern.  Knapp zwei Millionen Überlebende beginnen, zwischen den Ruinen ein neues Leben zu wagen. 

Für ihre beeindruckende Dokumentation benutzt Irmgard von zur Mühlen auch bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus Moskauer Archiven.
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166 - BERLIN, SYMPHONIE EINER GROSSTADT

Dokumentarfilm, 1927, S/W, 90 Min.

Walter Ruttmann schuf diesen Dokumentarfilm nach russischem Vorbild der Montagetechnik ("Panzerkreuzer Potemkin") als wahrhaft filmische Gestaltung einer Weltstadt von den frühen Morgenstunden bis in die darauffolgende Nacht. Die Kopie in Tutt-Library ist allerdings viel besser und es ist einer dieser Filme, den man zumindest einmal gesehen haben muß.
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257 - BERLIN, WIE ES WAR
 
Dokumentarfilm, 1991, S/W, 87 Min.
Regie: Leo de Laforgue; Kommentar: Prof. Friedrich Luft

"Berlin, wie es war" ist ein einzigartiges Filmdokument über die Metropole Berlin, das Portrait der "Reichshauptstadt" der Vorkriegszeit.  Leo de Laforgue drehte diesen grossen Film zwar vor Ausbruch des 2. Weltkriegs, in den Kinos war er aber erst 1950 zu sehen, da die nationalsozialistischen Machthaber den Film verbaten.
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1772 - BERLINER BALLADE

Spielfilm, 1948, S/W, 90 Min.
Regie:  Robert A. Stemmle.  Mit Gert Fröbe, Tatjana Sais, Aribert Wäscher. O.E. Hasse, Hans Deppe.

Nach der Kriegsgefangenschaft verschlägt es Otto Normalverbraucher nach Bayern.  Hier wird er mit den neuesten Errungenschaften der Zivilisation konfrontiert: Zuzugsgenehmigung, Lebensmitelkarten und Arbeitserlaubnis.  Otto will unbedingt in seine geliebte Heimatstadt Berlin zurück und schlägt sich mit Tauschhandel, als Drucker, Kellner und Nachtwächter durch. 
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3b - BERLINER WEISSE MIT SCHUSS

Fernsehserie, 1989, Farbe, 60 Min.

Fünf  Episodenfilme mit Günter Pfitzmann, der ein guter und hilfsbereiter Mensch sein will, aber immer wieder in Verlegenheiten kommt.
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1227 - BERNSTEIN-AMULETT, DAS

Spielfilm, 2004, Farbe, 177 Min.
Regie:  Gabi Kubach.  Mit Muriel Baumeister, Michael von Au, Walter Giller. Jürgen Hentsch.

Eine Liebe in den Kriegs-und Nachkriegswirren bis zum Mauerbau.
Barbara Reichenbach und ihre Familie haben ein Schicksal, wie es nirgends sonst auf der Welt zu finden ist - ausser in Deutschland.  Die Geschichte beginnt im Oktober 1944 und endet im Okotber 1990 und sie spiegelt den Weg des geteilten Landes wider.  Barabras Familie wird nach dem Krieg auseinander gerissen und kann erst ein halbes Jahrhundert später wieder richtig zusammen finden.  Für Barbara geht es um die Entscheidung zwischen Vernunft und Verlangen:  zwischen ihrem Ehemann Alex, einem Physiker, der als Wissenschaftler vom Frontdienst befreit war, und Mischa, dem geheimnisvollen Offizier, der in die Machtzentren der Sowjetunion aufsteigt...
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1214 -BERTOLT BRECHT

Spielfilm/Dokumentation, Farbe, 95 Min.
Regie:  Jutta Brückner.  Mit Peter Buchholz.

Eine Annäherung an Brecht von Seiten seiner Frauen, die nicht allein Geliebte waren, sondern wesentlich an Brechts Werken mitarbeiteten.
Nach kurzer, steiler Karriere flieht Brecht 1933 vor den Nazis nach Dänemark, verliebt sich Hals über Kopf in Ruth Berlau, obgleich er mit Helene Weigel verheiratet ist und mit seiner Mitarbeiterin Margarethe Steffin als Geliebter anreist.  1938 zieht er gen Schweden weiter, wird aber nach einem Jahr ausgewiesen und flieht nach Finnland zur Schriftstellerin Hella Wuolijoki.  Nach dem Krieg geht er erst in die USA, kehrt aber nach Europa zurück und lebt letztendlich in der DDR, wo er sein weltberühmtes Berliner Ensemble gründet.
Regisseurin Jutta Brückner schickt den Schauspieler und Theaterautoren Peter Buchholz zu den Brennpunkten des Brechtschen Lebens, sucht Zeitzeugen auf und präsentiert dabei überraschende Fakten und Meinungen. Angesiedelt zwischen Dokument und Fiktion verbindet der Film in einer kunstvollen Montage Archivmaterial mit nachgestellten Szenen aus dem Leben Brechts: eine unkonventionelle Entdeckungsreise in das Innere seiner widersprüchlichen Persönlichkeit.
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627 - BESCHREIBUNG EINES SOMMERS

Spielfilm der DEFA, 1962, S/W, 80 Min.
Regie:  Ralf Kirsten. Mit Peter Reusse,  Manfred Krug, Johanna Clas, u.a.

Ende der 50er Jahre entsteht in Schwedt ein riesiger Industriekomplex. Tom Breitsprecher beaufsichtigt das Projekt.  Fachlich ein Profi, nimmt er es mit den Parteiprinzipien nicht so genau. Als er ein Verhältnis mit der verheirateten  Grit  beginnt, sind die Kollegen empört. 
Nach dem 1960 erschienenen Roman von Karl-Heinz Jakobs.
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2012 - BESTE GEGEND

Spielfilm, 2007, Farbe, 94 Min.
Regie:  Marcus Rosenmüller.  Mit Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass.

Zwei Jahre sind vergangen, seit Kati sich dazu durchgerungen hat, doch nicht nach Amerika zu gehen, um zu Hause im beschaulichen Tandern die beste Zeit ihres Lebens nicht zu verpassen.  Das Abitur liegt hinter ihnen und die beiden Mädels schwören sich:  Eine Weltreise! Ohne Kompromisse! Auf Fahrtwind und Freiheit!  Mit dem Benz von Jo brechen sie zur Freiheitstour auf.  Doch schon kurz hinterm Brenner macht der Wagen plötzlich schlapp.  Zusätzlich erfährt Kati auch noch, dass ihr geliebter Opa im Sterben liegt.  Auch wenn sie nun zurückkehren müssen - die Rückkehr nach Tandern ist nur von kurzer Dauer, da sind sich die beiden ganz sicher.  Doch dann kommt alles anders...

Eine liebenswerte Fortsetzung des Films "Wer früher stirbt ist länger tot" und "Schwere Jungs" über Freundschaft, Erwachsenwerden und das Glück, das man sich immer wieder neu erobern muss.
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1936 - BESTE ZEIT

Spielfilm, 2007, Farbe, 91 Min.
Regie:  Marcus H. Rosenmüller.  Mit Anna Maria Sturm, Andreas Giebel, Rosalie Thomas.

"Liebe is', wenn's größer is' als Freiheit." Kati und Jop sind siebzehn, allerbeste Freundinnen und sie leben in Tandern, einem kleinen dorf in Bayern.  Das mit der Liebe und der Freiheit, das gilt sowohl für Jungs, als auch für ihre Heimat.  'Woher weiss ich, ob's Liebe ist? Muss ich meine Heimat verlassen, um frei zu sein?  Und was erwarte ich eigentlich vom Leben?"  Kati hat die Chance, für ein Jahr nach Amerika zu gehen und endlich mal so wild und frei zu sein wie sie und Jo es sich immer ausgemalt haben. Aber ist das für Kati der richtige Weg?  Wenn sie weggeht, dann verpasst sie vielleicht hier ihre große Liebe.  Und sie muss alles zurücklassen, was sie liebt: ihre Familie, ihre Freunde - ihre Heimat eben.  Für Kati geht es um alles - um die "beste Zeit" ihres Lebens.
Der Film ist ein warmherziger Heimatfilm übers Fortgehen und Daheimbleiben und darüber, dass das Paradies vielleciht viel näher ist, als man glaubt.
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399 - BESUCH AM ABEND

Spielfilm, 1934, S/W, 81 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Liane Haid, Paul Hörbiger, Harald Paulsen, Jakob Tiedtke, Elfriede Jerra u.a.

Was tut ein eingefleischter Junggeselle, dazu noch ein großer Pedant, wenn plötzlich in seiner Wohnung eine junge, attraktive Revuesängerin als "Besuch am Abend" erscheint und sein ganzes Leben auf den Kopf stellt? Antwort geben dir in diesen Rollen Paul Hörbiger und die charmante Liane Haid, und wenn noch Harald Paulsen als eifersüchtiger Revuesänger hinzukommt, entsteht eine herzerfrischende Komödie, die auch dich begeistern wird.
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1860 - BESUCH AUS HEITEREM HIMMEL

Spielfilm, 1958, Farbe, 90 Min.
Regie:  Ferdinand Dörfler.  Mit Johannes Heesters, Elma Karlowa, Hans von Borsody, Oskar Sima, Lotte Ledl.

Auf einer Party wettet US-Millionär Underhower (Johannes Heesters), dass es Gespenster gibt.  Zum Beweis will er eines fangen, u.z. im Schloss seines verarmten bayrischen Cousins Unterhuber.  Statt dort aber als reicher Vetter aus Amerika aufzukreuzen, gibt sich John als Mitglied eines Wanderzirkus aus...Es folgen heitere Verwechslungsspielchen, die heute eher langweilen.
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133a - BESUCH DER ALTEN DAME, DER

Theaterverfilmung, 1982, Farbe, 145 Min.
Regie: Max Peter Amman. Mit Maria Schell und Günter Lamprecht in den Hauptrollen.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Friedrich Dürrenmatt, uraufgeführt 1956 in Zürich. Die Bürger einer verarmten Stadt sehen sich vor die Möglichkeit gestellt, durch Mord an einem ihrer Mitbürger eine Milliarde zu gewinnen. Sie unterliegen langsam der Verlockung; die reiche alte Dame, die an ihrem Jugendgeliebten Rache nimmt, triumphiert. Das Opfer wächst durch Erkenntnis seiner an der alten Dame einst begangenen Schuld zu tragischer Grösse. Die alte Dame wird leider nicht von Therese Giese gespielt.
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236c - BESUCH DER ALTEN DAME, DER

Theaterverfilmung, 1962, S/W, 120 Min.
Regie: Bernhard Wicki. Mit Ingrid Bergmann, Anthony Quinn, Ernst Schröder, Hans-Christian Blech u.a.

Eine US-Produktion des bekannten Stücks von Friedrich Dürrenmatt. Auf Wunsch Ingrid Bergmanns wurde die Handlung nach Italien verlegt und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ill, der hier Sergej Miller heisst, mehr betont. So wurde auch das Ende, sehr zum Leidwesen des Regisseurs, geändert. Statt für seine Jugendsünden getötet zu werden muß er unter den Dorfbewohnern, die ihn für Dollars verraten haben, weiterleben. Damit nicht genug, die Fox- Filmgesellschaft schnitt zwanzig Minuten aus dem fertigen Film. Proteste Wickis wurden ignoriert.
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1934 - BESUCH DER ALTEN DAME, DER

Theaterverfilmung des SWF, 1959, S/W, 117 Min.
Regie:  Ludwig Cremer.  Mit Elisabeth Flickenschildt, Rolf Wanka, Hans Mahnke, Robert Taube.

Inhaltsangabe:  Siehe oben unter Nr. 236c oder 133a.
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944 - BETEILIGTEN, DIE

Spielfim der DEFA, 1988, Farbe, 100 Min.
Regie:  Horst E. Brandt.  Mit Manfred Gorr, Gunter Schoß, Renate Heymer, u.a.

Frühjahr 1964.  Ein junges Mädchen ertrinkt in der Elbe - Unfall, Selbstmord oder Mord?  Der Fall scheint schnell aufgeklärt.  Die Aussagen der Beteiligten sind eindeutig und es sind integre Leute:  Willi Stegmeier, Stadtrat für Bau-und Wohnungswesen, und Anna Sell, seine Mitarbeiterin.  Es war ein Unfall und Stegmeiers Rettungsversuch kam zu spät.  Auch Kmiminalist Müller kommt zu diesem Schluss.  Doch sein jüngerer Kollege Gregor, aus Berlin strafversetzt, ist hellhörig.  Ihm kommen Gerüchte zu Ohren, dass es da eine Beziehung gab zwischen dem allgewaltigen, ehrgeizigen Stadtrat und der toten Chrita Gellert.  Als Gregor weiter ermitteln will, kommt es zu den ersten Konflikten.  Die Kleinstadthonoratioren lieben es nicht, wenn ihnen einer auf die Finger schaut, zu sehr sind sie miteinander verfilzt.

Ein DEFA-Kriminalfilm, den Horst E. Brandt 1988 nach einem authentischen Fall inszenierte, der sich Anfang der sechziger Jahre ereignet hatte.  Ihn interessieren dabei vor allem Fragen des moralischen Verhaltens der "Beteiligten", weniger die äussere Spannung der Tätersuche.  So entstand eine für Vorwende-Zeiten recht beachtliche sozialpsychologische Studie jener Funktionäre, die nur danach trachteten, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen - koste es, was es wolle. Eingebettet in eine detailgetreue Milieuschilderung, ausgestattet mit guten Darstellern wie Günter Schoß, Katrin Knappe und anderen, ist dieser Kriminalfall aus den Sechzigerjahren auch heute noch ein aussageträchtiger Rückblick auf sozialistische Wirklichkeit.
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868 - BETROGEN BIS ZUM JÜNGSTEN TAG

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 70 Min.
Regie:  Kurt Jung-Alsen.  Mit Rudolf  Ulrich, Wolfgang Kieling, Renate Küster, u.a.

Kriegstragödie.  Als unschuldige Litauerinnen für ein Verbrechen büßen sollen, das Deutsche begangen haben, rebelliert ein Wehrmachtssoldat.

Nüchtern und bitter erzählt.
NTSC
 

159 - BETTELSTUDENT, DER

Operettenverfilmung, 1936, S/W, 89 Min.
Regie: Georg Jacobi. Mit Johannes Heesters, Marika Rökk, Carola Höhn.

Nach der gleichnamigen Operette von Carl Millöcker, Anno 1704. August der Starke regiert mit seinem Haudegen Ollendorf in Krakau. Es sind gefährliche Zeiten, denn ein Gegenkönig ist aufgetaucht. Aber eine heitere, lebenslustige Stadt lässt sich nicht unterkriegen. Überall erklingt Musik, es wird gefeiert und getanzt. Inmitten von Verschwörung und Intrigen findet "Bettelstudent" Simon, der in Wirklichkeit Herzog von Polen ist, seine grosse Liebe.
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434 - BETTER THAN CHOCOLATE

Kanadische Komödie, 1999, Farbe, 102 Min. Deutsch synchronisiert.
Regie: Anne Wheeler.  Mit Wendy Crewson, Karen Dwyer, Marie McDonald, u.a.

Eine Romanze über Lust und Liebe mit überraschenden Ereignissen. Maggie begegnet der Frau ihrer Träume: Kim. Sie zieht in das Apartment von Maggie ein. Doch diese hat die Wohnung von einer Sex-toys besessenen Frau nur zur Untermiete.  Schnell bricht das Chaos aus, denn alle Sex-Utensilien müssen schnell versteckt werden, und auch die Mutter und Maggies Bruder sollen nichts von der Liebe der zwei Frauen erfahren. Doch die Ereignissse überschlagen sich und alle machen ungeahnte Liebeserfahrungen.
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1102 - BETTWURST, DIE

Spielfilm, 1971, Farbe, 81 Min.
Regie und Buch:  Rosa von Praunheim.  Mit Dietmar Kracht, Luzi Kryn.

Luzi, die unter Einsamkeit leidet, trifft am Kieler Hafen den Hilfsarbeiter Dietmar aus Berlin.  Sie zeigt ihm ihr Fotoalbum und ihr Schlafzimmer; am nächsten Tag beschließen sie zusammenzubleiben.  Sie schenkt ihm eine Nackenrolle (Bettwurst), er schenkt ihr das Ölgemälde einer Zigeunerin.  Luzi und Dietmar verloben sich.  Dann schlägt das Schicksal zu:  Dietmars ehemalige Freunde entführen Luzi, um Dietmar zu kriminellen Handlungen zu erpressen.  Diemtar erschießt einen der Gauner.  Dann fliegt er mit Luzi in ein anderes Land, um mit dem Glück noch einmal ganz von vorne anzufangen.

Rosa von Praunheims liebenswertem "odd couple" begegnet man auch in der Fortsetzung Berliner Bettwurst (1973).  Dietmar Kracht ertrank 1976 im Grunewaldsee.
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1998 - BEVOR DER BLITZ EINSCHLÄGT

Spielfilm der DEFA, 1959, Farbe, 90 Min.
Regie:  Richrd Groschopp.  Mit Christine Laszar, Hrost Drinda, Manfred Krug, Karget Homeyer, Herwart Grosse.

Zum 100. Geburtstag von Herwart Grosse, der hier den Schreiber Otto Argus spielt.  Lokalredeakteur Heinz macht in einem Artikel über ein Lokomotivwerk die falsche Brigade schlecht.  Kollegin Christine sorgt dafür, dass er in der Produktion dazulernt.
Leicht-locker-veraltet.
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1896 - BEWEGTE JAHRE.  ÖSTERREICH 1914 - 1945

 Dokumentarfilm, 2007, Farbe und S/W, 60 Min. plus 80 Min. Bonusmaterial.

Mai 1945.  Der Zweite Weltkrieg ist beendet.  In Wien feiern sowjetische Truppen den Sieg.  Österreich liegt in Trümmern.  Hunderttausende österreichische Soldaten sind gefallen oder als Kriegsgefangene inhaftiert.  Der Zusammenbruch ist das Ergebnis einer Entwicklung, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckte und zu den bewegtesten Jahren der Alpenrepublik zählt.  Sie begann am 28. Juni 1914 mit dem Attentat auf den öterreichisch-ungarischen Thronfolger und endete erst am 15. Mai 1945, als Österreich mit der Unmterzeichnung des Staatsvertrags seine volle Souveränität zurück erlangte.
Mit seltenen, teils noch nie gezeigten Filmaufnahmen wird die Epoche zwischen Monarchie, Republik,  Drittem Reich und Wiederherstellung der Republik noch einmal lebendig. 
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138 - BEWEGTE MANN, DER

Spielfilm, 1995, Farbe, 120 Min.
Regie: Söhnke Wortmann. Mit Katja Riemann, Til Schweiger, Joachim Krôl, u.a.

Nach den bekannten Comics von Ralf König. Millionen deutsche Kinobesucher sahen diesen Film in kurzer Zeit. Auch löste dieser Film eine ganze Welle von ähnlichen Sex-Komödien aus, um den grossen Erfolg möglichst zu wieder- holen. Was aber in den Comics ein befreiendes Gelächter auslöst, wirkt mit Darstellern im Film oft recht peinlich, in einigen Szenen sogar beleidigend. In Amerika lief der Film unter dem Titel, "Maybe, Maybe Not," mit spärlichem Erfolg. Deutscher Humor ist eben kein Exportartikel...
NTSC (Auch unter Nr. 154 im Archiv).


898 - BIBI BLOCKSBERG

Spielfilm, 2003, Farbe, 102 Min.
Mit Sidonie von Krosigk, Katja Riemann, Ulrich Noethen, Corinna Harfouch, u.a.

Bibi hat zwei Kindern das Leben gerettet und bekommt zur Belohnung eine eigene Hexenkugel.  Doch bei der feierelichen Übergabe lässt die böse Hexe Bibis Kugel fallen, die in tausend Stücke zerspringt.  Nun muss Rabia ihre Kugel Bibi geben.  In der aber hat sie ein Geheimnis versteckt.

Der erfolgreichste deutsche Kinofilm 2002.
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1195 - BILDER, DIE GESCHICHTE MACHTEN

Dokumentationen aus verschiedenen Jahren. Eine Sendereihe des ZDF von Guido Knopp.  Regie:  Elrich Lenze.  S/W und Farbe, 1991. 30 Min.

1.  8. Juli 1972.  Vietnam.  Das "Bild" ist die berühmt gewordene Aufnahme des Mädchens Kim Phug, welches mit anderen Kindern versucht, den Napalm-Bomben der U.S. Flieger zu entkommen.  Von den Flammen fast tödlich verletzt, läuft sie schreiend vor Angst und Schmerz auf die Kamera zu.

Als diese Dokumentation gedreht wurde, lebte Kim Phug auf Kuba und studierte Englisch um eventuell Touristenführer in ihrer Heimat zu werden. Obwohl Kim versichert, nur in der Gegenwart und der Zukunft zu leben, und die Vergangenheit zu vergessen in welcher Frauen und Kinder die ewigen Opfer der Kriege sind, hat dieser Angriff tiefe Spuren in ihrer Gesundheit  hinterlassen.  Das Napalm hat sich in ihrem Körper eingefressen und sie lebt unter ständigen Schmerzen, welche sie mit Studium und in Gesellschaft einiger Freunde zu vergessen sucht.
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1198 - BILDER, DIE GESCHICHTE MACHTEN

12 Dokumentationen aus verschiedenen Jahren. Jede Folge 30 Min.
Eine Fernsehserie von Guido Knopp.  1994.

1.   Der Protest.  Ein Dubcek-Anhänger attackiert 1968 einen Sowjet-Panzer. Der "Prager Frühling wird brutal beendet.
2.   Die Vergeltung.  Chartres 1945.  Eine Frau hat mit einem deutschen Soldaten ein Kind gezeugt und wird nun wegen Kollaboration bedroht. Eine gehässige Menschenmenge schaut zu.
3.   Der Kuss.  Paris 1950, vor dem Rathaus.  Ein Photograph hat ein junges Pärchen beobachtet und ein berühmtes Bild geschaffen.
4.   Das Opfer.  2. Juni 1967  Benno Ohnesorg wird bei einer friedlichen Demo gegen den Schah von Persien erschossen.
5.   Im Augenblick des Todes.  1936. Ein Soldat im Spanischen Bürgerkrieg stirbt im Kampf gegen die Truppen Francos.
6.   Die Erpressung.  1977.  Arbeitgeberpräsident Schleyer als Geisel der RAF.
7.   Rassenwahn.  Ein deutsch-jüdisches Ehepaar wird öffentlich von SA-Leuten mit umgehägten Schildern diffamiert.
8.   Der Beweis.  Das Foto von Sowjet-Raketen, das 1962 die Kuba-Krise auslöste.
9.   Der Händedruck.  Treffen amerikanischer und sowjetischer Soldaten in Torgau an der Elbe.
10. Das Playgirl.   Über den Sex-Skandal des britischen Heeresministers Profumo. Berühmtes Nacktfoto der Christine Keeler, die 1963 mehreren Männern in England die Köpfe verdrehte und ihre Karrieren beendete.
11. Juli 1967.  Junge jüdische Soldaten an der Klagemauer in Jerusalem.
12. Edwin Aldrin betritt 1969 als Zweiter den Mond.
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1199 - BILDER DIE GESCHICHTE MACHTEN

Dokumentation aus verschiedenen Jahren.  Jede Folge 30 Min.
Eine Fernsehserie von Guido Knopp. 1994.

1.  Die Rote Fahne auf dem Reichstag.  Mai 1945.  Russische Soldaten befestigen die rote Flagge auf dem Dach der Berliner Reichstags.
2.  Der Siegerkuss.  1945.  Alfred Eisenstädt machte dieses berühmte Foto, auf dem ein stürmischer US-Matrose eine weissgekleidete Krankenschwester bei der Siegesfeier im Times Square festhält und küsst.
3.  Orden für ein Kind.  In den letzten Kriegstagen 1945 verteilt Goebbels Orden an 12-13jährige Kinder in Uniform.
Der Junge aus Warschau.  Ein jüdischer Junge mit erhobenen Armen vor dem Abtransport ins KZ.
4.  Trauer in Soweto. 1976.  Ein schwarzer Afrikaner trägt einen ershcossenen Jungen auf den Armen.  
5.  Der Kniefall.  1970.  Der Bundeskanzler Willi Brandt bei seinem Besuch vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos.
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1150 - BILDNIS EINER TRINKERIN

Spielfilm, 1979, Farbe, 108 Min.
Regie:  Ulrike Ottinger. Mit Tabea Blumenschein, Magdalena Montezuma, Nina Hagen.

"Ulrike Ottinger, die 1977  den aussergewöhlichen Frauen-Piratenfilm "Madame X" gedreht hatte, befasst sich in "Bildnis einer Trinkerin", den sie auch geschrieben und photographiert hat, auf ihre feministisch originelle Weise mit dem Trinken.  Die Ausgangsidee ist erstaunlich einfach. Eine elegante, gebildete,, schöne Frau fliegt ohne Rückfahrkarte nach Berlin, um sich hier ganz ihrer einzigen großen Leidenschaft zu widmen - dem Trinken.  Sie entwirft einen Trinkplan und macht sich daran, sich zu Tode zu trinken, doch ihr Vorhaben scheitert." (Ken Wlaschin,, NFT). 
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1842 - BILDNIS EINER UNBEKANNTEN

Spielfilm, 1954, S/W, 105 Min.
Regie:  Helmut Käutner.  Mit O.W. Fischer, Ruth Leuwerik, Erich Schellow, Irene von Meyendorff.

Während einer Ballettaufführung entdeckt Keller eine Zuschaueri, deren Gesicht ihn fasziniert.  Der Maler verewigt ihre Züge in einem Aktbild und sorgt für einen Skandal.  Die Dame heisst Nicole und ist mit einem Diplomaten verheiratet, der seine Karriere gefährdet sieht.
In Paris und Bayreuth gedreht, ist dies ein eher fades Käutner-Filmwerk.
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369 - BIN ICH SCHÖN

Spielfilm, 1998, Farbe, 112 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Franka Potente, Steffen Wink, Jochim Król, Uwe Ochsenknecht.

Lauter Leute, die sich finden und wieder verlieren. Deren Schicksale miteinander verknüpft sind. Entweder im eiskalten München oder im heissen Spanien. Liebesaffären, Eifersucht, Ehedramen, Hochzeiten, Kriminalität, Sehnsüchte und geheime Wünsche. Geschichten die das Leben schreibt - liebevoll und ironisch. Und vielleicht auch eine Antwort auf die Frage, die alle beschäftigt: Bin ich schön?
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1713 - BIS DASS DER TOD EUCH SCHEIDET

Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 95 Min.
Regie:  Heiner Carow.  Mit Katrin Sass, Martin Seifert, Angelica Domröse, Horst Schulze, Henny Müller.

Glück währt nicht ewig.  Das müssen sich auch Sonja und Jens eingestehen.  Während Jens nach einem Familienleben strebt, in dem seine Frau Heim und Kind versorgt, sucht Sonja die Bestätigung im Beruf.  Bald hat das Ehepaar einen Punkt erreicht, von dem es kein Zurück mehr gibt.  Als Jens erfährt, dass Sonja aus Verzweiflung eine Abtreibung hat vornehmen lassen, verliehrt er völlig die Beherrschung.  Sonja ist inzwischen alles egal:  Ungerührt sieht sie zu, wie Jens nach einer Flasche greift, in der nicht, wie er denkt, Selterswasser ist, sondern ätzendes Reinigungsmittel.
Heiner Carow (Die Legende von Paul und Paula) forderte mit seinem rund inszenierten Drama Diskussionen um die Werte einer Beziehung heraus.,
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1414 - BIS WIR UNS WIEDERSEHEN

Spielfilm, 1952, S/W, 80 Min.
Regie:  Gustav Ucicky.  Mit Maria Schell, O.W. Fischer, Karl-Ludwig Diehl, Kurt Meisel, Ingrid Lutz.

Auf der Flucht vor der Polizei trifft Paul Mayhöfer unerwartet Pamela.  Vor Jahren verließ er sie aus Eifersucht, nicht ahnend, dass Pamela nur ihre Lungenkrankheit geheimhielt.  Und auch ihr Neuanfang ist zum Scheitern verurteilt.
Die erste Zusammenarbeit des Leinwand-Traumpaares Fischer-Schell war zu sperrig.
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982 - BISMARCK

Spielfilm, S/W, 1940, 110 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Paul Hartmann, Friedrich Kayssler, Hellmuth Bergmann, Lil Dagover, u.a.

Obwohl er bei der Königin und dem Kabinett unbeliebt ist, wird Graf Otto von Bismarck von König Wilhelm I. auf Anraten seines Kriegsministers von Roons ins Kabinett berufen.  Sehr schnell gewinnt Bismarck das Vertrauen des Königs, während das Kabinett ihm völlig ablehnend gegenüber steht.  Von allen Bismarck-Gegnern ist der Medizinprofessor und pazifistisch gesonnene preussische Abgeordnete Rudolf Virchow der Schärfste.  Schließlich löst Bismarck den Landtag Preussens auf und beginnt unter der Leitung von Kriegsminister von Roon mit der Heeresreform.  Bismarck verbündet sich mit Österreich gegen Dänemark.  Es kommt zu einem kurzen deutsch-dänischen Krieg, aus dem Biusmarcks Truppen als Sieger hervorgehen, nicht zuletzt dank der genialen Strategie des Ministers Moltke.  Dennoch hagelt es innenpolitische Angriffe von Seiten des Kronprinzen Friedrich.  Als es zum Krieg gegen Österreich kommt, kämpft Bismarck nach einer siegreichen Schlacht vergeblich gegen eine Weiterführung des Krieges.  Der König ist besessen von dem Ziel, in Wien einzumarschieren...

Als Wolfgang Liebeneiner 1940 diesen Film präsentierte, lachte wohl das Herz des Propagandaministers Goebbels.  Es ist eine linientreue Version der Bismarck-Biographie.  Unkritisch und konservativ durfte Paul Hartmann in der Titelrolle gegen Parlament und Pressefreiheit wettern und den Krieg als Allheilmittel feiern.  Die Nazis überhäuften das Werk mit Preisen, die Alliierten verboten es 1945.
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902 - BITTERE ERNTE

Spielfilm, 1985, Farbe, 100 Min.
Regie:  Agnieska Holland.  Mit Armin Müller-Stahl, Elisabeth Trissener, u.a.

Oberschlesien 1943:  Bei einem Transport gelingt der Jüdin Rosa die Flucht vor den Nazis.  Der polnische Bauer Leon findet die völlig Entkräftete im Wald, versteckt sie im Keller und verliebt sich in sie.  Rosa liebt den Mann, weil er sie gerettet hat, und hasst ihn, weil er politisch ein Ignorant ist...
Das intensive Kammerspiel war als "Bester Ausländischer Film" für den Oscar nominiert,
PAL


1563 - BITTERE UNSCHULD

Spielfilm,  Farbe, 85 Min.
Regie:  Dominik Graf.  Mit Andrea L'Arronge, Laura Tonke, Mareike Lindenmayer, Michael Mendl.

Der Leiter der Foschungsabteilung eines Pharmaunternehmens befürchtet Opfer einer Rationalisierungsmaßnahme zu werden.  In die Enge getrieben, erpresst er seinen Vorgesetzten - verschweigt dies aber seiner Familie.  Seine Frau deutet die Zeichen falsch und unterstellt ihrem Mann eine Affäre, woraufhin sie sich mit dem Widersacher ihres Mannes einlässt.  Die fünfzehnjährige Tochter wird zunehmend zur Leidtrageneden und reisst die Initiative an sich, findet die vermeintliche Geliebte ihres Vaters und entdeckt mit ihr eine neue Welt.  Gemeinsam gelingt es ihnen, den Intrigen ein radikales Ende zu bereiten und die Tür in eine neue, ganz eigene Zukunft zu öffnen.
DVD2


1277 - BLAUBART

Spielfilm, 1984, Farbe, 90 Min.
Regie:  Krzysztof Zant.  Mit Karin Baal, Vladim Glown, Vera Tschechowa, Ingrid Resch, Margarete von Trotta.

Der Internist Felix Schaad wird verdächtigt, seine sechste Frau Rosalinde ermordet zu haben.  Das Gericht spricht ihn zwar frei, doch Schaad erkennt: "Ich bin nicht unschuldig. Nur bin ich nicht der Täter." 
Eine werkgetreue Adaption des Werks von Max Frisch.
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940 - BLAUE, DER

Spielfilm, 1996, Farbe, 110 Min.
Regie:  Lienhard Wawrzyn.  Mit Manfred Krug, Meret Becker, Ulrich Mühe u.a.

Das Ende der DDR rettet die Motive des klassischen Ritterfilms in die Neuzeit hinüber:  Intrigen, falsche Freunde, gebrochene Liebesschwüre und Verrat sind genau die Zutaten, mit denen Karrieren gebaut und Leben zerstört werden wie auch in diesem hervorragenden Thriller.  Der Tierarzt und Reiterhofbesitzer Otto Skrodt will zum Staatssekretär aufsteigen.  Kaum einer weiss, dass er einst als Stasispitzel seinen Freund Karl Kaminski in den Knast brachte.  Als der plötzlich vor der Tür steht, gerät Otto in Panik.  Dabei möchte Karl nur Ottos Tochter wiedersehen, mit der ihn eine alte Liebesgeschichte verbindet...
PAL  (Auch unter Nr. 1146 im Archiv)


479 - BLAUE BOLL, DER

Aufführung der Münchner Kammerspiele, 1992, S/W, 140 Min.
Regie:  Hans Lietzau. Mit Claus Eberth, Carla Hagen, u.v.a.

Nach dem Drama von Ernst Barlach.
In der mecklenburgischen Kleinstadt Sternberg verwischt der Nebel die gewohnte Perspektive: den reichen Gutsbesitzer Boll erfasst eine Verwandlung, die sein Leben ernsthaft bedroht.  Weder kann er selbst erfassen, was mit ihm geschieht, noch können es seine Frau und die Bürger diesr Stadt.  Merkwürdige Vorfälle tragen sich zu, Himmel und Hölle glühen durch die spießige Landstadt.  In der Begegnung mit Grete Grüntal, die selbst in heftiger Bedrängnis den Tod ihrer Kinder vorbereiten will, erlebt Boll seine Erlösung aud dem mühselig-selbstgewissen Dasein...
PAL

 

163 - BLAUE ENGEL, DER

Spielfilm, 1930, S/W, 100 Min.
Regie: Josef von Sternberg. Mit Marlene Dietrich, Emil Jannings, Rosa Valetti, Kurt Gerron, Hans Albers.

Frei nach dem Roman "Professor Unrath" von Heinrich Mann. Dies ist einer der ersten deutschen Tonfilme, der zu einem wahren Klassiker wurde. Erich Pommer war der Produzent des Films. Karl Vollmöller und Carl Zuckmayer schrieben das Drehbuch und Friedrich Hollaender die Musik. Die konservativ-reaktionäre UFA-Leitung bot die besten Kräfte auf, denn sie wollte einen internationalen Erfolg. Und den bekamen sie denn ja auch. 

Die Geschichte handelt von einem angesehenen Professor in einer kleinen Stadt, der eines Tages aus seiner gewohnten Routine geworfen wird, als er das Nachtlokal "Der blaue Engel" betritt, um dort seine Schüler herauszuholen. Er selbst verfällt den nackten Oberschenkeln der "Künstlerin" Lola Lola und heiratet sie gar! Und so beginnt sein Abstieg bis zum bitteren Ende. Die Bauten, Beleuchtung und die ganze Atmosphäre haben viel mit dem Film des Expressionismus gemein und der Ton wird als dramaturgisches Mittel eingesetzt und nicht nur als Klang-Kulisse. Ein Film, in dem man immer wieder Neues entdeckt.
PAL und  DVD2


1478 - BLAUE HAND, DIE

Spielfilm, 1967, Farbe, 84 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Harald Leipnitz, Klaus Kinski, Carl Lange, Diana Körner.

Nach einem Roman von Edgar Wallace.

Dave Emerson steht wegen Mordes vor Gericht.  Mit Hilfe eines Gutachtens schafft es jedoch der Familienanwalt, den Adelsspross für unzurechnungsfähig erklären zu lassen.  Dave wird in eine düstere Heilanstalt eingeliefert.  Wenig später verhilft ihm jedoch ein eigenartiger Fremder zur Flucht.  Einzig der Wärter Duck bemerkt den Ausbruch und verfolgt Dave bis zum elterlichen Schloss.  Plötzlich taucht ein unheimlicher Kapuzenmann auf.  Bewaffnet mit einer eisernen Hand, aus der messerscharfe Dolche ragen, ersticht er den ahnungslosen Duck kaltblütig von hinten. Als Inspektor Craig und Sir John von Scotland Yard am Schloss eintreffen, stoßen sie auf Daves Zwillingsbruder Richard. Dave selbst ist spurlos verschwunden.  In dessen Zimmer findet der Inspektor Hinweise auf die schreckliche Mordwaffe, die "blaue Hand"...
DVD2
 

52 - BLAUE LICHT, DAS

Spielfilm, 1932, S/W, 95 Min.
Regie: Leni Riefenstahl, die auch die Hauptrolle spielt.

Leni Riefenstahl schrieb, produzierte, spielte und führte Regie zu diesem romantischen Märchenfilm. Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf in den südtiroler Bergen. Die Dorfbewohner haben Angst vor Junta, einem wilden Naturkind, und nennen sie eine Hexe. Jedesmal in Vollmondnächten schimmert ein blaues Licht von der steilen Fels- wand, und nur Junta kennt das Geheimnis, denn sie ist die einzige, die den Felsen erklimmen kann. Es sind wunderbare Kristalle in einer Höhle, an deren Schönheit sich Junta immer wieder erfreut, während die Burschen, die ihr nachstiegen, alle abstürzten. Als die Dorfbewohner den Schatz mit Hilfe eines jungen Mannes entdecken und stehlen, stürzt Junta in die Tiefe. Ein schöner, an Originalschauplätzen gemachter Film.
NTSC

407 - BLAUE LICHT, DAS (zweite Kopie)

Spielfilm, 1932, S/W, 95 Min.
Regie: Leni Riefenstahl, die auch die Hauptrolle spielt.

Leni Riefenstahl schrieb, produzierte, spielte und führte Regie zu diesem romantischen Märchenfilm. Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf in den südtiroler Bergen. Die Dorfbewohner haben Angst vor Junta, einem wilden Naturkind, und nennen sie eine Hexe. Jedesmal in Vollmondnächten schimmert ein blaues Licht von der steilen Felswand, und nur Junta kennt das Geheimnis, denn sie ist die einzige, die den Felsen erklimmen kann. Es sind wunderbare Kristalle in einer Höhle, an deren Schönheit sich Junta immer wieder erfreut, während die Burschen, die ihr nachstiegen, alle abstürzten. Als die Dorfbewohner den Schatz mit Hilfe eines jungen Mannes entdecken und stehlen, stürzt Junta in die Tiefe. Ein schöner, an Originalschauplätzen gemachter Film.
PAL


1447 - BLAUE LICHT, DAS

Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 79 Min.
Regie:  Iris Gusner.  Mit Viktor Semjonov, Fred Delmare, Katharina Thalbach.

Der Bauer Hans ist als Soldat in den Krieg gezogen.  Zurückgekehrt und von seinem König um den Sold betrogen, macht er sich auf den Weg nach Hause.  Da begegnet er einer Hexe, die ihn bittet, ihr ein Licht aus dem Brunnen zu holen.  Er behält es, als die Hexe ihn hintergehen will, und entdeckt dessen Zauberkraft.  Beim Entzünden erscheint ein Männlein, das dem Besitzer des Lichts dienen muss, aber es vermag nur soviel,wie dieser sich selbst zutraut.  Mutig geworden, geht Hans noch einmal zum König, um seinen Sold zu verlangen.  Er wird wiederum abgewiesen, und so entführt er dessen Tochter, die ihm den Haushalt führen muss.  Die Häscher des Königs fangen ihn, der Galgen ist schon aufgestellt, da rettet der aus Versehen abgegebene Kanonenschuss eines Räubers sein Leben.
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563 - BLAUE WIMPEL IM SOMMERWIND

Dokumentation, 1952, s/w, 52 Min.
Regie:  Herbert Ballmann.

Ein Zeitdokument aus den frühen 50er Jahren, zu dem der DDR-Dichter Franz Fühmann den Text schrieb. Die vom ostdeutschen Pionierverband organisierte Aktion "Frohe Ferien für alle Kinder" bietet den Jungen Pionieren vielfältige Veranstaltungen. Der Film geht diesen Aktivitäten in verschiedenen Episoden nach: Gezeigt wird der Segelflugzeugbau in einem Ferienlager an der Ostsee, die Reise auf dem Segelschulschiff "Wilhelm Pieck", usw. Das für den Film geschriebene Lied "Die Heimat hat sich schön gemacht " avancierte fast zu einem modernen Volkslied in der DDR.
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826 - BLAUEN SCHWERTER, DIE

Spielfilm der DEFA, 1949, S/W, 96 Min.
Regie:  Wolfgang Schleif.  Mit Hans Quest, Ilse Steppat, Marianne Prenzel.

Die Biographie des Johann Friedrich Böttger, der 1709 das erste weisse Porzellan in Europa erfand.  Der Apothekerlehrling und Gehilfe eines "Goldmachers" ist dem König von Preussen nach Sachsen entflohen.  Hier aber ist August der Starke hinter ihm her; der junge Mann soll ihm Gold machen, wird auf eine Festung gebracht und mit allem ausgestattet, was er dazu braucht.  Böttger weiss allerdings, was er dazu braucht.  Böttger weiss schon längst, dass das Goldmachen eine Illusion ist und experimentiert mit Porzellan.  Weiss, wie in China soll es sein.  Als es ihm gelingt den König mit dem "weissen Gold" zu überraschen, hofft er auf seine Freiheit...
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651 - BLAUFUCHS, DER

Spielfim, 1938, S/W, 96 Min.
Regie:
Viktor Tourjansky. Mit Zarah Leander, Willy Birgel, Paul Hörbiger, u.a.

Der Privatdozent Dr. Stephan Paulus widmet seine gesamte Zeit der Wissenschaft, so dass er sogar seinen ersten Hochzeitstag vergisst. Seine schöne, vernachlässigte Frau Ilona wartet vergenbens auf den Blaufuchs, den er ihr an diesem Tag schenken wollte. Ilona lernt auf der Rückreise vom Gut ihrer Tante Margit den bekannten Flieger Tibor Vary kennen. Sie nimmt den Flirt mit ihm nicht ernst, doch Tibor verliebt sich in sie. Obwohl er weiss, dass Ilona verheiratet ist, will er sie wiedersehen. Tibor besucht in Budapest seinen besten Freund Stephan Paulus. Als dieser ihm Ilona als seine Frau vorstellt, kann er seine Betroffenheit keum verbergen.  Als Stephans Freund ist er empört, dass Ilona mit ihm, einem völlig fremden Mann, geflirtet hat. Tibor muss seine Angebetete auf dem Golfplatz dem Operettentenor Trill vorstellen, dem alle Frauenherzen zufliegen. Ilona genießt Tibors Eifersucht und kokettiert mit Trill. Bald darauf prüft er in seiner Wohnung ihre Singstimme. Tibor, der davon erfährt, glaubt an eine Affäre..
DVD2 und Kassette 670 im NTSC Format im Archiv.

5 - BLECHTROMMEL, DIE

Literaturverfilmung, 1978, Farbe, 144 Min.
Regie: Volker Schlöndorff, mit einer internationalen Besetzung.

Eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion nach dem bekannten Roman von Günter Grass. Goldenen Palme bei den Filmfestspielen in Cannes (1980) und den Oscar in Hollywood als bester ausländischer Film im gleichen Jahr.
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75 - BLEIERNE ZEIT, DIE

Spielfilm, 1981, Farbe, 106 Min.
Regie:  Margarete von Trotta. Mit Jutta Lampe, Barbara Sukowa, Rüdiger Vogler.

Der Film spielt in den späten siebziger Jahren in der BRD und behandelt das Thema des Terrorismus, d.h. von Trotta macht in diesem Film Verbindungen zur Baader-Meinhof Gruppe, die im Stammheim- Gefängnis bei Stuttgart angeblich Selbstmord begangen haben soll.

Um der politischen Brisanz einen persönlichen Charakter zu verleihen, erzählt von Trotta die Geschichte von zwei Schwestern.  Juliane, die ältere, ist Journalistin bei einem feministischen Blatt, schreibt z.B. über die Rolle der Frauen im Dritten Reich und engagiert sich für ein menschenwürdigeres Abtreibungsgesetz. Diese Engagement ist für Marianne zu wenig.  Die Mächtigen dieser Welt werden nur durch brutale Handlungen auf die Missstände, z.B. die Hungersnöte in der Dritten Welt, aufmerksam.  Sie verlässt ihren Freund und ihr Kind ind wird Mitglied einer Gruppe, die Gewalt anwendet, um ihre Ziele durchzusetzen.  Ihr Freund begeht Selbstmord und Juliane soll sich nun um den Jüngeren kümmern.  Doch sie weigert sich, sie fühlt sich dadurch ungerecht belastet und gibt den Jungen zu Pflegeeltern.
Durch Rückblenden erfährt man von den frühen Jahren der beiden Schwestern, die in einem protestantischen Haushalt mit einem beinahe krankhaft autoritären Vater aufwuchsen.  Dabei war  Juliane der Rebell in der Familie, während Marianne der Liebling des Vaters war.  Auch sieht man die Mädchen bei einem Kinobesuch, wo sie sich einen Film über die menschlichen Überreste in einem KZ ansehen müssen.  Sie wissen also schon früh von den Ungrechtigkeiten und Grausamkeiten der Menschheit.  Die Frage bleibt nur, wie man helfen kann, bessere Verhältnisse zu schaffen.  Mit Gewalt oder durch friedliches Engagement.
Marianne wird gefasst und von ihrer Kollegin getrennt inhaftiert.  Juliane  und ihre Mutter dürfen sie ab und zu besuchen.  Nach dem Tode Mariannes versucht Juliane mit allen Mitteln zu beweisen, dass es kein Selbstmord gewesen sein kann.  Doch ihr wird gesagt, dass sich kein Mensch mehr für das Thema und die Terroristen interessiere. Schließlich nimmt Juliane den Sohn Mariannes bei sich auf.
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1345 - BLUE MOON

Spielfilm, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Andrea Maria Dusl.  Mit Josef Hader, Detlev W. Buck, Viktoria Malektorovych.

Es ist die Liebe, die Johnny Pichler vom sicheren Westen tief in den Osten führt, erst in die Slowakei, weiter in die Ukraine und schließlich nach Odessa, die mystische Hafenstadt  am Schwarzen Meer.  Johnny, der stoische Geldbote, sucht Shirley, eine mysteriöse Blonde, die ihr Glück in Hotelzimmern verloren hat.  Dabei findet er nur ihre Willingsschwester Jana, die Taxifahrerin, die von ihrer Vergangenheit im ukrainischen Lviv gefangen gehalten wird.  Immer wieder kreuzt der gestandete Ostdeutsche Ignaz Johnnys Wege, die fortan gepflastert sind mit Grotesken, gefahren und Geliebten.  Ein Spiel von Nähe und Flucht schickt sie auf eine Odyssee der Gefühle, ehe über dem Hafen des fernen Odessa der Blaue Mond aufzieht.
Das Filmedbüt von Andrea Maria Dusl ist ein modernes Märchen über die Liebe zwischen Ost und West; ein Roadmovie in jene Länder, die jahrzehntelang vom eisernen Vorhang verborgen waren.
Der Film erhielt den Großen Preis der Diagonale für den besten österreichischen Spielfilm 2004.
DVD2


1595 - BLUEPRINT

Spielfilm, 2004, Farbe, 108 Min. (Englische Untertitel)
Regie:  Rolf Schübel.  Mit Franka Potente u.a.

Irgendwann in naher Zukunft:  Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an  den Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr musikalisches Talent unsterblich machen.  Fischer lässt sich darauf ein und so wird mit Iris' Tochter Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren.  Aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg, doch für die Kopie der berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität.
Franka Potente in einer Doppelrolle als Mutter Iris und Tochter Siri Sellin.
DVD2


1785 - BLUM AFFAIR, THE

Siehe "Die Affäre Blum" unter Nr. 573, deutsche Version  Nr. 1785 hat englische Untertitel.
NTSC


1138 - BLUT DER TEMPLER, DAS

Spielfilm, 2004, Farbe, 190 Min. (plus 145 Min. Extras)
Regie:  Florian Maxmayer.  Mit Mirko Lang, Harald Krassnitzer, Peter Francke, u.v.a.

Der junge David entdeckt eines Tages, dass er über aussergewöhnliche physische Kräfte verfügt.  Sein Ziehvater, der Mönch Quentin, alarmiert sofort die Tempelritter, die ihm den Jungen vor gut 20 Jahren in Obhut gegeben hatten.  Dieser Orden hat sich zur Aufgabe gemacht, das Grab Jesu und den Heiligen Gral zu beschützen - vor allem vor ihren größten Feinden, den Prieure de Sion.  Deren Hohepriesterin Lukrezia de Saintclair will den größten aller Schätze um jeden Preis in ihren Besitz bringen.  Und der Schlüssel dazu ist David.  Denn er trägt das Blut beider verfeindeten Lager in sich...
DVD2


1604 - BLUTHOCHZEIT, DIE

Spielfilm, 2004, Farbe, 88 Min.
Regie: Dominique Deruddere. Mit Armin Rohde, Uwe Ochsenknecht.

Nie hätte Mark Walzer es sich träumen lassen, dass er an seinem Hochzeitstag seine Braut Sophie noch einmal "erobern" muss.  Denn Marks schwerreicher Vater Hermann Walzer gibt zusehends den Kotzbrocken und legt sich wegen einer Vorspeise mit dem von Finanznöten geplagten Gourmetkoch Franz Berger an, in dessen gehobenem Landgasthof in der Eifel das Hochzeitsessen stattfinden soll.  Langsam, aber unausweichlich gerät der Festtag ausser Kontrolle.  Der idyllische Landgasthof wird zurbelagerten Festung, in der Gewalt zwischen den beiden Alten eskaliert.  Alle Vesuche, die sturköpfign Kampfhähnen zu stoppen, scheitern, und so steuert die Hochzeit auf ein überraschendes Ende zu...
DVD2


1869 - BLUTSBRÜDER

Spielfilm, 1975, Farbe, 90 MIn.
Regie:  Gerrit List.  Mit Dean Reed, Gojko Mitic, Gisela Freudenberg, Cornel Ispas, u.a.

1864:  Am Sand Creek in Colorado richten amerikanische Soldaten ein Massaker unter den Cheyenne an.  Angewidert von den Gräueltaten zerbricht der Soldat Harmonika die US-Flagge und rettet der Indianerin Rehkitz das Leben.  Noch lange hegt ihr Bruder Harter Felsen Zweifel an der Aufrichtigkeit des Weissen, doch dieser sucht die Freundschaft des Stammes.  Schließlich überzeugt von den Bemühungen, erhält Harmonika Rehkitz zur Frau.  Doch das Glück währt nur kurze Zeit: eines Tages wird die junge Frau von Bleichgesichtern ermordet.  Das ruft die Rache Harmonikas auf den Plan...
DVD2


953 - BOCKERER, DER, I

Spielfilm, Österreich, 2000, Farbe, 110 Min.
Regie: Franz Antel.  Mit Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm, u.a.

Wien, 1938.  Der Metzger Bockerer nimmt den Anschluss Österreichs schulterzuckend hin.  Erst als ein jüdischer Freund muss und ein anderer im KZ stirbt, horcht er auf und entwickelt eine eigene Strategie, sich durch die gefährlichen Zeiten zu wursteln.  

Politisch korrekt, aber nicht ätzend genug.
PAL (Auch Nr. 953 als Theateraufführung im Archiv)

634 - BOCKERER, DER, II, DER : ÖSTEREICH IST FREI

Spielfilm, Österreich, 1996, Farbe, 100 Min.
Regie: Franz Antel.  Mit Karl Merkatz, Marianne Nentwich, u.a.

Im Wien der Nachkriegszeit baut der bauernschlaue Metzger Karl Bockerer seinen zerstörten Laden wieder auf und schlägt sich mit russischen Besatzern und Altnazis herum.
PAL


713 - BOCKERER, DER, III : DIE BRÜCKE VON ANDAU

Spielfilm, Österreich, 2000, Farbe, 90 Min.
Regie:  Fanz Antel.  Mit Karl Markatz, Sascha Wussow, Heinz Petters, u.a.

Fortsetzung der Tragikkomödie mit historischem Hintergrund. Wien 1956.  Die Alliierten sind abgezogen, die Zeiten scheinen wieder besser zu werden.  Irrtum: Als der Fleischhauer Karl Bockerer mit seinem Ziehsohn Gustl und Enkel Karli in Ungarn Fleisch einkauft, wird die (fast) legal erworbene Ware von den russischen "Befreiern" beschlagnahmt.  In Budapest demonstriert die Bevölkerung und fordert den Abzug der Besatzertruppen.  Der Bockerer wandelt sich unwillkürlich zum Kämpfer gegen den Kommunismus, für die Freiheit und natürlich auch für sein Fleisch. 
Der Film ist eine sehr enge Anlehnung an das Bühnenstück, jedoch fehlt das Element der Posse und die Hinzufügung von Original-Wochenschauaufnahmen und die betonte Brutalität der Nazis.
PAL (auch Nr. 954 als Theateraufführung im Archiv)


1092 - BOCKERER, DER, IV: PRAGER FRÜHLING

Spielfilm, Österreich, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Franz Antel.  Mit Karl Merkatz, Katharina Stemberger, Hary Prinz, Christian Spatzek, Marianne Nentwich, Heinz Petters, u.a.

Wien im Sommer 1968. Fleischer Karl Bockerer hat endlich seine HaushälterinAnna geheiratet.  Sein Ziehson Gustl lädt die frisch Vermählten zu sich in die Tschechoslowakei ein.  Dort will er eine Metzgerei eröffnen wenn der Kommunismus endlich "sein menschliches Antlitz" zeigt.  Doch es kommt anders: Im TV berichtet Gustls Schwester, die Journalistin Milena vom Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen...
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674 - BOCKSHORN

Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 103 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Jeff Dominiak, Bert Löper, u.a.

Film nach dem Roman von Christoph Meckel.
Die beiden Halbwüchsigen Sauly und Mick lernen sich beim Trampen kennen und bleiben zusammen. Sie wollen  ans Meer, etwa tausend Kilometer entfernt. Ein altes Auto nimmt sie mit, doch die Fahrt endet schon kurz darauf in einem schäbigen Motel. In der Bar macht sich ein Mann an sie heran , Landolfi. Er erklärt Sauly, dass er dessen Schutzengel an einen Mann namens Miller in Prince verkauft habe. Obwohl die Jungen eigentlich nicht an Schutzengel glauben befällt Sauly langsam die Angst. Er möchte seinen Schutzengel wieder haben. Auf ihrer Reise wird Sauly krank. Mick arbeitet auf einem Bauernhof, um die Arztkosten zu zahlen. Als Sauly gesund ist, reisen sie weiter - über Prince. In der mysteriösen Stadt heissen alle Leute Miller, und als Sauly und Mick endlich am Meer sind, treffen sie Landolfi wieder. Sauly fordert seinen Schutzengel zurück, findet aber bei der Auseinandesetzung mit Landolfi den Tod.
PAL   (Dieser Film ist auch unter Nummer 683 im Archiv).

 

78a - BOLWIESER

Literaturverfilmung, 1977, Farbe, 107 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Kurt Raab und Elisabeth Trissenaar in den Hauptrollen.

Nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf (ersch. 1930). Der Film erzählt die Geschichte einer turbulenten Ehe des Bahnhofsvorstehers Xaver und seiner Frau Hanni. Xaver ist seiner Frau in sexueller Hörigkeit verfallen, und sie betrügt ihn; zuerst mit dem Fleischer und dann mit dem Frisör. Als Xaver des Meineids überführt wird und ins Gefängnis kommt, verübt er Selbstmord.
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652 - BOMBEN AUF MONTE CARLO

Spielfilm, 1931, S/W, 101 Min.
Regie:  Hanns Schwarz.  Mit Hans Albers, Anna Sten, Heinz Rühmann, u,a,

Kapitän Craddock ist gar nicht begeistert, als er von seiner Königin, Yola I., telegraphisch den Auftrgaerhält, die Königin von Livorno mit seinem Kriegsschiff abzuholen. So nimmt Craddock nicht Kurs auf Livorno, sondern steuert geradewegs Monte Carlo an. Yola erfährt vom Ungehorsam ihres Untergebenen, doch als sie hört, dss kein Geld für den Lohn der Seemänner an Bord des Schiffes ist, sieht sie darin den Grund für die Meuterei. Sie lässt Craddock eine Perlenkette zukommen, die er verkaufen soll, um den Männern an Bord ihr Sold zu zahlen. Der aber geht mit den 100.000 Francs, die das Schmuckstück einbrachte, auf Bummeltour durch Monte Carlo.
Incognito macht Yola sich daraufhin an den Offizier heran, ihn mit den Waffen einer Frau zur Besinnung zu bringen. Als dieser in der Spielbank sein ganzes Geld verliert, droht eine Katastrophe: Craddock will das Casino von seinem Boot aus beschießen, wenn der Spielbankbesitzer ihm nicht sein Geld zurückgibt.  Nun muss Yola ihre Maske fallen lassen.
DVD2

 

21b - BOMBENSTIMMUNG

Dokumentarfilm, 1986, Farbe, 45 Min.

Leichte Muse in schwerer Zeit: Schnulze, Rührstück, Klamotte. Ein kurzer Querschnitt durch die Musik der Unterhaltungsfilme in den Kriegsjahren der Nazizeit. Unterhaltung war staatspolitisch wertvoll und dieser Dokumentarfilm bietet sehr interessante Einblicke in die Film-Produktionen dieser Jahre. Mit vielen populären Stars. Filmszenen kontrastieren mit dem Geschehen an den Fronten -- Fantasie und Realität klaffen weit auseinander. Großartiger Stoff zum diskutieren.
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1120 - BOMBER UND PAGANINI

Spielfilm, 2004, Farbe, 104 Min.
Regie:  Nicos Perakis.  Mit Mario Adorf, Tilo Prückner.

Pech für die beiden  Klein-Ganoven Bomber und Paganini: Bei einem missglückten Banküberfall verliert Bomber sein Augenlicht, Paganini landet im Rollstuhl.  Von ihren Kumpanen gemieden, sind die beiden Streihähne nun aufeinander angewiesen und planen gemeinsam ihren großen Coup.  Doch nicht alles verläuft nach Plan.

"Eine pfiffige und skurrile Gaunerkomödie voller heiterem, hintergründigem Witz und vielen Gags." (Die Zeit).
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804 - BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE

Spielfilm, 1999, Farbe, 86 Min.
Regie:  Eric Till.  Mit Ulrich Tukur, Johanna Klante, u.a.

Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrt Dietrich Bonhoeffer aus dem sicheren Amerika nach Deutschland zurück.  Er will als Theologiedozent und Pfarrer seinen Beitrag gegen das Nazi-Regime leisten. Zögernd laesst er sich von seinem Schwager Hans von Dohnanyi als Kurier der Widerstandsgruppe innerhalb der deutschen Spionageabwehr anwerben.  Das "heilige, christliche Leben", das er führen wollte, ist das nicht. Aber man muss doch dem sich drehenden Rad in die Speichen fallen.
Anfang April 1943 verhaftet die Gestapo Bonhoeffer.  Nach dem gescheiterten Attentat auf  Hitler am 20. Juli 1944 findet sie Unterlagen, die Verbindungen Bonhoeffers zu den Hitler-Attentätern nahe legen. Die Chance einer Flucht schlägt er aus.  Die Freiheit sollte er nicht mehr sehen...
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34c - BONN - DAS POLITISCHE PUPPENHEIM

Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 30 Min.
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25 - BOOT, DAS - Teil I

Spielfilm (Kinofassung), 1981, Farbe, 130 Min.  (Fernsehfassung: 6 Stunden).
Regie:  Wolfgang Petersen.  Mit Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, u.a.

Der Film erzählt die Geschichte eines deutschen U-Boots und seiner Besatzung im Zweiten Weltkrieg. In einem französischen Hafen feiert die Mannschaft am Abend vor dem Einsatz im Nordatlantik ein lautes Fest.  Und wenige Stunden später sticht das Boot in See.  Zwischen ruhigen Momenten un den auftretenden gefährlichen Situationen werden der Kommandant und seine Seeleute als tapfere Soldaten charakterisiert, die zwar Befehlen "von oben" folgen, aber auch wissen, dass der Krieg eigentlich schon verloren ist.  Sie überstehen viele Angriffe und die tragische Ironie will es, dass sie, wieder im Hafen eingelaufen, von feindlichen Bombern angegriffen und vernichtet werden.

Der Film erregte großes Aufsehen schon alleine wegen seiner Regie und Kameraführung und hatte auch großen Erfolg in Amerika. Einige Kritiker warfen dem Film allerdings vor, ein zu positives Bild von der deutschen Kriegsmarine gezeichnet zu haben, welches allerdings der Politik der Kohl-Ära entsprach.  
Der Regisseur Petersen wurde nach Hollywood geholt, wo er u.a. The Big Storm drehte.  Auch Jürgen Prochnow kam nach Amerika und durfte in einigen Filmen Bösewichte spielen.
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26 - BOOT, DAS - Teil 2

(Zweiter Teil des Films.  Siehe oben).
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1344 - BOOT IST VOLL, DAS

Spielfilm, 1981, Farbe, 100 Min.
Regie:  Markus Imhoof.  Mit Tina Engel, Curt Bois, Renate Steiger, u.a.

Einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Flüchtlingen gelingt während des letzten Weltkriegs der heimliche Grenzübertritt in die Schweiz.  Sie alle können nicht wissen, dass diese Zuflucht trügerische ist, dass Flüchtlinge "nur aus Rassengründen" kein Anrecht auf Asyl haben.  Halbherzig von Schweizern aufgenommen und halb wieder verraten, sind die Flüchtlinge sogar bereit, sich selber preiszugeben, um sich zu retten.  Sie formieren sich zu einer grotesken Familie, um so die polizeilichen Voraussetzungen zu erfüllen. 
Die jahrzehntelang verschwiegene Wahrheit über die Mitschuld der Schweiz am Tod von über 30,000 Menschen.
DVD2


1221 - BÖSE ZELLEN

Spielfilm, 2003, Farbe, 120 Min.
Regie:  Barbara Albert.  Mit Kathrin Resetartis, Ursula Strauss, Georg Friedrich, u.a.

Ein Schmetterling schlägt mit seinen Flügeln und löst damit einen Sturm über dem Golf von Mexiko aus, der seinerseits zu einem schrecklichen Flugzeugabsturz führt.  Das Schicksal will, dass die 24-jährige  Manu als einzige überlebt.  Sehcs Jahre später:  Manu arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt.  Das Leben, das sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter, ihren Geschwistern und Freunden verbringt, weitet sich durch alte und neue, zufällige und gewollte Bekanntschaften zu einem Netz von Beziehungen, das sich durch Ursache und Wirkung ständig erweitert.  Das Schicksal all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmt sich durch selbst gefällte Entscheidungen, die oft zu Liebe, Verständnis und Glück führen.  Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.
DVD2


998- BOSS AUS DEM WESTEN, DER

Spielfilm, 1988,  Farbe, 90 Min.
Regie:  Vivian Naefe.  Mit Barbara Auer, Alexander Radszun, Stefan Reck, u.a.

Film über die Schwierigkeiten einer deutsch-deutschen Beziehung ein Jahr vor der Wende.
Im Jahr 1988, ein Jahr vor dem Mauerfall, reist der verheiratete Industrie- manager Harry in die DDR, um Verhandlungen auf höchster Ebene zu führen.  Dabei lernt er die hübsche Kranführerin Jessica kennen, die ihren Studienplatz aus politischen Gründen verloren hat.  Zwischen den beiden entwickelt sich eine Affäre, die Jessica eine Reise zu ihrer Oma in die BRD kostet.  Da lässt Harry seine politischen Beziehungen spielen...

Eine mittlerweile historische Bestandsaufnahme.
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1390 - BRANDNER KASPAR, DER

Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kurt Wilhelm.  Mit Fritz Strassner, Yvonne Busch, Henner Quest, u.v.a.

Komödie nach einer Erzählung, Motiven und Gedichten " Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" von Franz von Kobell.
DVD2
 

1539 - BRANDNER KASPAR SCHAUT INS PARADIES, DER

Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kurt Wilhelm.

Komödie nach einer Erzählung, Motiven und Gedichten "Der Brandner Kaspar und das ewig'Leben" von Franz von Kobell.
DVD2

554 - BRAUT, DIE

Spielfilm, 1999, Farbe, 105 Min.
Mit Veronica Ferres, Herbert Knaup, Sibylle Canonica.

Christiane Vulpius kann kaum lesen und schreiben. Als sie sich in den Dichterfürsten Goethe verliebt, macht sie sich zum Gespött der vornehmen Weimarer Gesellschaft.  Trotzdem hält sie dem Dichter jahrelang die Treue.
NTSC


925 - BRAVE SOLDAT SCHWEJK, DER

Spielfilm, S/W, 94 Min.
Regie:  Axel von Ambesser.  Mit Heinz Rühmann, Ernst Stankowski, Ursula Borsodi.

Heinz Rühmann in seiner Paraderolle als böhmischer Hundehändler Schwejk, der vom "Goldenen Prag" aus in den Krieg ziehen muss.
Listig-verschmitzt übersteht der Soldat wider Willen alle lebensgefährlichen Situationen, in die er wegen seiner Tolpatschigkeit gerät.  Bei seinem ersten Feindkontakt trifft er auf genau so einen Angsthasen, wie er selbst einer ist.  Beide debattieren über die Sinnlosigkeit des Krieges und beschließen, ihre Uniformen zu tauschen.  In russischer Uniform kehrt Schwejk zu seiner Einheit zurück, wird für einen Spion gehalten und soll hingerichtet werden.  Wieder hat Schwejk Glück - der Friede wird ausgerufen.  Schwejk kann seine Verabredung mit seinem Freund um "sechs Uhr nach dem Krieg" einhalten und glaubhaft versichern:  "Den Krieg werde ich wochenlang nicht vergessen!"
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BRECHT, BERTOLT

Die grosse Sammlung zum Anlass seines 100jähringen Jubiläums, 1998.
Alle Kassetten sind in Armstrong-Hall Zimmer #352 erhältlich.

-a- Alles was Brecht ist, 40 Min.
-o- Alles was Brecht ist, 90 Min.
-b- Die Antigone des Sophokles, 96 Min.
-c- Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, 150 Min.
-d- Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
-e- Auch Henker sterben, 120 Min.
-a- Begegnungen, 45 Min.
-f- Syber Berg filmt bei Brecht, 90 Min.
-k- Brecht-Texte/Hollywood, 60 Min.
-f- Brecht Theater heute, 45 Min.
-g- Coriolan, 154 Min.
-h- Die Dreigroschenoper, 155 Min.
-i- Rest: Die Dreigroschenoper, 110 Min.-
-n- Eins gegen Eins, 97 Min.
-z- Erinnerungen an Bertolt Brecht, 30 Min.
-j- Erst kommt das Fressen, 60 Min.
-k- Rest: Erwin Strittmatter, 10 Min.
-a- Feigenblatt, 80 Min.
-ü- Fernsehen Als Zeitgeschichte, 75 Min.
-m- Flüchtlingsgespräche, 75 Min.
-l- Galileo, 130 Min.
-m- Geschichtsunterricht, 85 Min.
-n- Die Gewehre der Frau Carrar, 55 Min.
-o- Die Gewehre der Frau Carrar, 90 Min.
-p- Der gute Mensch von Sezuan, 105 Min.
-q- Die Heilige Johanna der Schlachthöfe, 150 Min.
-r- Herr Puntila und sein Knecht Matti, 115 Min.
-s- Herr Puntila und sein Knecht Matti, 115 Min.
-t- Der Hofmeister, 120 Min.
-u- Im Visier des FBI, 55 Min.
-v- Der junge Brecht, 80 Min.
-v- Kleinbürgerhochzeit, 65 Min.
-w- Der Kaukasische Kreidekreis, 115 Min
-h- Kuhle Wampe, 74 Min.
-a- Lyrik Für Alle, 10 Min.
-x- Die Mutter, 145 Min.
-y- Mutter Courage und ihre Kinder, 135 Min.
-z- Mysterien eines Frisiersalons, 30 Min.
-z- Ozeanflug Lindbergh, 40 Min.
-ü- Die Rache des Kapitäns, 90 Min.
-a- Rückblende Dreigroschenoper, 15 Min.
-ä- Rundköpfe und Spitzköpfe, 165 Min.
-k- Schweyk im II. Weltkrieg, 120 Min.
-ü- Rest: Schweyk im II. Weltkrieg, 15 Min.
-u- September Songs, 90 Min.
-b- Solitaritätslied, 80 Min.
-j- Zeugen des Jahrhunderts, 75 Min.
-z- Zeugen des Jahrunderts, 70 Min.
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28a - BREMEN: BILDER EINER BRAVEN STADT

Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 30 Min.
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664 - BRIEFTRÄGER MÜLLER

Spielfilm, 1953, Farbe, 86 Min.
Regie:  John Reinhardt. Mit Heinz Rühmann, Gisela Mayen. u.a.

Die unerwartete Millionenerbschaft einer Tante verändert das Leben des Briefträgers Müller völlig. Eigentliche Erbin ist eine Hündin namens Ambrosia, nach deren Tod das ganze Vermögen an den Welttierschutzverband fällt. Müller gibt seinen Beruf auf, baut sich und seiner Familie ein Palais und sucht einen "standesgemäßen" Schwiegersohn.Als ihn daraufhin seine Frau mit den Kindern verlässt und der Hund stirbt, folgt ein Schicksalsschlag nach dem anderen, und plötzlich ist Müller wieder arm.
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1472 - BRIGITTE

Siehe Nr. 1470 unter dem Titel "Wir werden das Kind schon schaukeln".
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1471 - BROKEN SILENCE

Spielfilm, CH, Farbe, 1996.
Regie:  Wolfgang Panzer.  Mit Martin Huber, Ameenah Kaplan, Michael Moriarty.

Ein Kartäusermönch wird von seinen Mitbrüdern nach Indonesien geschickt, um bei der dort weilenden Besitzerin den Pachtvertrag für sein Kloster zu verlängern.  Er lernt eine junge, kranke Afro-Amerikanerin kennen, und reist mit ihr auf dem Landweg durch Indien.  Zwischen den beiden entwickelt sich zaghaft eine Beziehung.
DVD2
 

255 - BROT DER FRÜHEREN JAHRE, DAS

Literaturverfilmung nach einer Novelle von Heinrich Böll, 1961, S/W, 81 Min.
Regie: Herbert Veseley. Mit Christina Doermer, Vera Tschechowa, Karen Blanguernon, Eike Siegel.

Walter Fendrich lebt sein geordnetes Leben innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft einer Grossstadt. Längst steht er auf seinen eigenen Füßen. In Wirklichkeit aber hat der Hunger der früheren Jahre seine ganze Entwicklung bestimmt, vor allem seine völlige Anpassung an eine Gesellschaft, die nach der Überwindung des Zusammenbruchs und der Not um so entschiedener einem handfesten Materialismus huldigt. In dem Augenblick aber, da mit Hedwig Müller ein Mädchen aus seiner Heimatstadt in sein Leben tritt, springt Walter bedenkenlos aus diesem Leben der Anpassung und des Versorgtseins heraus.
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686 - BRUCH, DER

Spielfilm der DEFA, 1989, Farbe, 115 Min.
Regie:  Frank Beyer. Mit Götz George, Rolf Hoppe, u.a.

Winter 1946 in Berlin.  Drei Männer planen den Coup ihres Lebens. Der Kriminelle Erwin Lubowitz will die Lohngelder aus dem Reichsbahntresor holen. Mit von der Partie ist der zwielichtige Kellner  Walter Graf. Umd den Tresor zu knacken, braucht es einen Fachmann. Und der heisst Bruno Markward, ein Profi, der sich bereits zur Ruhe gesetzt hat. Die Maurerlehrlinge Julian und Bubi, die eigentlich nur die flotte Frisöse Tina im Kopf haben geratem unversehens in die Affäre. Der ahnungslose Bubi wird von den Ganoven angeheuert, eine Mauer aufzustemmen, die zum Tresorraum führt. Nachdem das Unternehmen trotz einiger Zwischenfälle geglückt ist, nimmt die Polizei die Verfolgung auf. Kollmorgen, ein erfahrener Kriminalist, seit der Weimarer Republik im Dienst und während der Nazizeit als Sozialdemokrat aus dem Amt gejagt, und der unerfahrene Kommunist Lotz, der während der Nazizeit- mit Bruno - im Zuchthaus war. Lotz wirbt Julian für die Kripo. Und das ungleiche Team macht die Einbrecher nacheinander dingfest.
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2015 - BRÜCKE, DIE

Spielfilm, 2008, Farbe, 102 Min.
Regie:  Wolfgang Panzer.  Mit Franka Potente, Lars Steinhöfel, François Goeske.

Nach dem Roman von Gregor Dorfmeister.
April 1945.  Hitler-Deutschland steht vor der Kapitulation.  Die Wehrmacht mobilisiert die letzten Kräfte, unter ihnen auch sieben 16-jährige Schüler.  Walter, Sohn des örtlichen NSDAP-Vorsitzenden, will es seinem herrischen Vater zeigen.  Der ist Walters heimlicher Liebesbeziehung mit seiner Lehrerin (Franka Potente) auf die Schliche gekommen,  Die engagierte Pädagogin riskiert alles, um ihren jungen Geliebten von dem sinnlosen Unterfangen fernzuhalten - doch Walter will sich als Gruppenführer durchsetzen.  Die Aufgabe der junge Leute: Sie sollen die Brücke vor den Toren der Stadt verteidigen.  Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich schnell als Kampf um Leben und Tod.  Die Amerikaner rücken näher und eröffnen das Feuer.  Unter Walters Kommando können die Jugendlichen einen Tag lang die letzte Bastion der Stadt halten.  Mutig und überzeugt kämpfen sie gegen die Übermacht - bis auf die letzten Männer.  Erst als die Stadt vom Feind eingenommen wird, erkennen Walter und Albert als letzte Überlebende, dass das Unterfangen von Anfang an aussichtslos war...

Schlechte und nicht überzeugende Neuverfilmung des Romans.  Mit dem Film von Bernhard Wicki  (Nr. 88 im Archiv) gar nicht zu vergleichen. Was macht Franka Potente überhaupt in diesem Film?
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1865 - BRÜCKE, DIE

Spielfilm der DEFA, 1949, S/W, 80 Min.
Regie:  Artur Pohl.  Mit Fritz Wagner, Arno Paulsen, Karl Hellmer, Steffie Spira.

Feindselig erscheint die morsche Brücke, über die die Gruppe der aus den ehemaligen Ostgebieten Vertriebenen in das kleine, mitteldeutsche Dorf gelangt.  So feindselig wie die Dörfler selbst, die immer noch den alten Verhaltensmustern gehorchen und vor allem vermeintlich "Fremden" Tür und Tor verschließen.  Michaelis, der Sprecher der Flüchtlinge, ist um gutes Zusammenleben bemüht.  Er bietet dem Bürgermeister die handwerklichen Fähigkeiten seiner Leute an, um die Brücke wieder in Schuss zu bringen, doch daran sei "hier niemand interessiert", lautet die Antwort.  Ein Brückenschlag zwischen "Neuen" und "Alteingesessenen" scheint in weite Ferne gerückt. 
Artur Pohls  Regiedebüt setzt sich als ester und einziger Film der DEFA mit dem Tabuthema der Flüchtlings- und Vertriebenenproblematik auseinander.
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88 - BRÜCKE, DIE

Spielfilm, 1959, S/W, 105 Min.
Regie: Bernhard Wicki. Mit einem Ensemble junger Darsteller.

Frei nach einem Roman von Manfred Gregor. Ein paar Wochen vor Kriegsende werden sieben 16-jährige Jungs von der deutschen Armee eingezogen und bekommen den Befehl--ohne vorher ausgebildet worden zu sein--eine strategische Brücke gegen die anziehenden Amerikaner zu verteidigen. Der ganze Befehl ist Wahnsinn, denn die deutsche Armee will die Brücke am nächsten Tag ohnehin in die Luft jagen. Aber die Jungs führen aus, was ihnen befohlen war und versuchen die Brücke trotzdem zu verteidigen, wobei sechs von ihnen getötet werden. Der Film erregte grosse Aufmerksamkeit. Einige Kritiker nannten ihn den besten Antikriegsfilm seit "Im Westen Nichts Neues." Er wurde zum besten Film des Jahres 1959 von den deutschen Kritikern ernannt und erhielt auch den Golden Globe Award in Hollywood im selben Jahr.
PAL (Auch unter Nr. 136 und Nr. 55 im Archiv).


1034 - BRÜDER

Stummfilm, 1929, S/W, 80 Min.
Regie:  Werner Hochbaum.  Mit Laiendarstellern.

Zeitgeschichtliches über proletarische Not.
Nichts ging mehr am "Tor zur Welt".  Der Umschlag im Hamburger Hafen brach zusammen.  Solidaritätsgelder aus England und Dänemark halfen den Streikenden kaum über den Winter....

Der beklemmende Film von Werner Hochbaum  ("Man spricht über Jacqueline") entstand in enger Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft.
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2067 - BRÜDER LAUTENSACK, DIE  (ERSTER TEIL)

Fernsehdrama der DEFA, 1973, S/W, 85 Min.
Regie:  Hans-Joachim Kasprzik.  Mit Klaus piontek, Petra Hinze, Horst Schulze.

Oskar Lautensack gelingt Anfang der 30er Jahre der Sprung vom Jahrmarkthellseher zum Gesellschaftspropheten.  Adel und Industrie Fördern den Scharlatan.  Die Nazis benutzen den "Seher" für ihre Zwecke.
Nach einem Roman von Lion Feuchtwanger. Er orientierte sich an der Figut des erik Jan hanussen, dem Istvan Szabo 1988 einen Film widmete.
DVD2


2068 - BRÜDER LAUTENSACK, DIE  (ZWEITER TEIL)

Der Aufstieg des 'Sehers" Oskar Lautensack geht weiter.  1932 übernimmt er die Leitung des Propagandablatts "Deutschlands Stern". Als Sprachrohr der Nazis "prophezeit " er dem Volk Dinge, die ihm sein Bruder eingeflüstert hat.  Und der muss es wissen:  Er zählt zu der neuen Führungselite der Wehrmacht.  (Mit dabei:  Angelica Domröse).
DVD2


2069 -  BRÜDER LAUTENSACK, DIE  (DRITTER TEIL)

Oskar Lautensack gewinnt den Prozess gegen Paul Kramer.  Für ihn bedeutet das noch mehr Popularität und Kramer wird zu einem Jahr Gefängnis und 10.000 Reichsmark Stafe verurteilt.  Ihm wird von Freunden geraten, das Land zu verlassen. Lautensack lässt sich indessen eine Prunkvilla bauen, in die Käthe als Herrin einziehen soll.  Sie findet die Villa abstoßend und ist irritiert, dass Oskars übersinnliche Kräfte ihm nicht verraten, dass sie ein Kind erwartet. Käthe trifft sich heimlich mit ihrem Bruder, der sie in seine Fluchtpläne einweiht.  Als Paul Kramer jedoch davon erfährt, beschließt er, seine Flucht hinauszuschieben und ihr zu helfen.  Er gerät aber in die Fänge der Nazis.  In letzter Not bittet er Käthe Lautensack um Hilfe. Ein Gesuch an Hitler persönlich wird abgelehnt und die Hinrichtung befohlen. 
Als Käthe vom Tod ihres Bruders erfährt, flieht sie in die Tschechoslowakei.  Auch Oskar Lautensack soll nun eliminiert werden.  Hansjörg wird vor die Wahl gestellt, seine Karriere zu opfern oder Oskars Leben.  Nach einem Streit mit Oskar entscheideet er sich gegen seinen Bruder.  Die wahre Todesursache von Oskar soll vertuscht werden.  Die Presse verbreitet, er sei von den Gegnern der Nazis gemeuchelt worden und Hitler ordnet ein Staatbegräbnis an.
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1b - BÜCHNERS TOD

Theaterverfilmung, 1986, Farbe, 90 Min.
Eine Aufführung des Stadttheaters Darmstadt.
Autor: Gaston Salvatore; Regie: Gerd Heinz; Büchner: Gerhard Garbers.

Der Dichter und Revolutionär Büchner erlebt in seinen Fieberträumen noch einmal die Szenen der Verfolgung und Angst im deutschen "Biedermeier." Ein sehr politisches Stück, dass den Revolutionär Büchner darstellt, jedoch nicht auf seine dichterischen Werke eingeht. Erinnert an das Dokumentartheater der sechziger und siebziger Jahre. Autor: Gaston Salvatore.
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1479 - BUCKLIGE VON SOHO, DER

Spielfilm, 1966, Farbe, 86 Min.
Regie:  Alfred Vohrer.  Mit Günther Stoll, Pinkas Braun, Monika Peitsch, Eddi Arent.

Nach einem Roman von Edgar Wallace.  Der erste deutsche Wallace-Film in Farbe.

"Pfui Deibel, hier stolpert man ja förmlich über Tote!" Scotland-Yard-Chef Sir John ist schockiert über die Mordserie im finsteren Schloss Castlewood, dem Sitz der Familie Perkins.  Inspektor Hopkins stößt auf eine mysteriöse Welt, als er seine Ermittlungen beginnt:  General Perkins, der alte Schlossherr, scheint dem Wahnsinn nahe.  Seit Jahren spielt er Tag für Tag die Schlacht um Tobruk nach - im Sandkasten.  Seine Gemahlin Lady Majorie Perkins nutzt das Schloss anderweitig:  Sie betreibt ein Heim für Mädchen, die "vom rechten Weg abgekommen sind".  Erst als im berüchtigten Nachtklub "Mekka" eine junge Dame von einer unheimlichen, buckligen Gestalt erwürgt wird, schöpft Inspektor Hopkins einen neuen Verdacht.  Schloss Castlewood birgt ein schreckliches Geheimnis...
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1560 - BÜCHSE DER PANDORA, DIE

Siehe "Pandora's Box".

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119 - BUDDENBROOKS, DIE

Literaturverfilmung des bekannten Romans von Thomas Mann, 1978, Farbe, 206 Min.
Regie: Franz Peter Wirth. Mit Ruth Leuwerick, Martin Benrath, Gerd Böckmann, u.a.

Eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion in drei Teilen (jeder Teil ungefähr 70 Min. lang) nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann, 1901 erschienen. Der Film schildert den Verfall einer hanseatischen Patrizierfamilie aus dem 19. Jahrhundert. Während Christian das Bürgerliche ablehnt, keine neue Lebensform findet und in Dekadenz sinkt, sucht sein Bruder Thomas durch äussere Haltung die gefährdete Form zu wahren. In Thomas'  kleinem Sohn Hanno wird die Sensibilität zu Lebensunfähigkeit.
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1806 - BUDDENBROOKS, DIE

Literaturverfilmung des bekannten Romans von Thomas Mann  in zwei Teilen, 1959, S/W, 197 Min.
Regie:  Alfred Weidenmann.  Mit Liselotte Pulver, Nadja Tiller, Hansjörg Felmy, Hanns Lothar, Lil Dagover, Werner Hinz, Rudolf Platte, Gustav Knuth.

Die Geschichte einer angesehenen Lübecker Kaufmannsfamilie in den Jahren zwischen 1835 und 1877.  Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der älteste Sohn Thomas die Geschäfte des renommierten Handelshauses Buddenbrook.  Wirtschaftliche Schwierigkeiten und soziale Umbrüche führen zum Zerfall der Familie.  Der Film lässt die Welt des 19. Jahrhunderts lebendig werden.  Gleichzeitg erzählt er eine anrührende Familiengeschichte mit Liebe und Hochzeiten, Scheidung und Tod, Streitigkeiten zwischen Geschwistern und glanzvollen Festen.
Deutscher Filmpreis 1960.
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1712 - BÜHNE FREI FÜR MARIKA

Spielfilm, 1985, Farbe, 90 Min.
Regie:  Georg Jacoby.  Mit Marika Rökk, Johannes Heesters, Rudolf Platte, Carla Hagen, Harald Juhnke, Susanne von Almassy.

Lustspiel mit Marika Rökk.  Marion Müller hat die Nase voll:  Sie will nicht mehr die brave Ehefrau des umschwärmten Starkomponisten Michael Norman sein.  Um zu beweisen, dass sie es zu etwas bringen kann, lässt sie sich von Norman scheiden, um als Managerin einer Künstleragentur Karriere zu machen.  Doch leider gehen die Geschäft schlecht.  Marions Agentur steht vor dem Ruin.  Da hat der gewiefte Journalist Frank Flemming, der mit Marions Sekretärin Inge liiert ist, eine abenteuerliche Idee:  In seiner Position als viel gelesener Klatschredakteur könnte er binnen kürzester Zeit einen Star aus Marion machen! Nach anfänglichem Zögern lässt sich die ehemaliger Tänzerin auf das Spiel ein.  Als kapriziöser ungarischer Revue-Superstar Marika Karoly spielt sie nun jeden Tag die Hauptrolle in Flemmings Kolumne. Der Plan scheint tatsächlich zufunktionieren: Es dauert nicht lange, bis Marika Karoly in aller Munde ist und der Besitzer des Palast-Theaters, Herr Schühlein, sie engagieren will.  Die ganze Stadt steht bereit, als sie am Bahnhof ankommt.  Marions Ex-Mann Michael, der noch immer verliebt ist in sie, gibt mit angeklebtem Schnurrbart den Gatten der ungarischen Diva. Aber schon bei der großen Empfangsgala zu ihren Ehren braucht es einiger Anstrengung, um die Maskerade aufrecht zu erhalten.  Nur mit viel Witz und List können Marion und Michael verhindern, dass ihre Hochstapelei ans Licht kommt.  Dann aber droht der ganze Schwindel kurz vor der Premiere doch noch aufzufliegen.
DVD2
 

28 - BUNDESREPUBLIK, DIE: ELF LÄNDER - EIN LAND

Dokumentarfilm, 1987, Farbe, jeder Teil 30 Min.

Eine Reihe von Berichten über verschiedene Gebiete West-Deutschlands, von bekannten Journalisten und Dichtern geschrieben und kommentiert. Ansatzpunkte zu diesen Aufsätzen ist die jeweilige Geschichte der Gegend, einschliesslich ihrer berühmten Persönlich- keiten, ihrer Kunst, ihrer heimischen Produkte und dem Charakter ihrer Bürger und die Idylle neben den Verschandelungen. Vor der Wende hegestellt.
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207a - BUNTE HUNDE

Fernsehfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie:  Lars Becker.  Mit Peter Lohmeyer, Til Schweiger, u.a.

Dies ist die Geschichte von drei geschickten Autodieben, die die gestohlenen Wagen nach dem Osten abschieben und viel Geld dabei machen. Eines Tages werden sie einer nach dem anderen erwischt und müssen sich dem Gericht stellen. Zwei von ihnen kommen ins Kittchen, und einer bleibt draussen. Diesem gelingt es, Toni rauszuholen und mit zwei anderen Typen formen sie eine neue Bande. Auch sie werden erwischt. Aber es dauert nicht lange, und sie nehmen Geiseln im Gefängnis und verhandeln für einen Wagen und zwei Millionen Mark für ihre Freigabe. Es gelingt, sie entkommen, und durch eine blöde Laune werden sie kurz vor der Grenze aufgespürt und es kommt zum "shoot out." Ein ruhiger, kühl stilisierter Kriminalfilm.
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564 - BUNTKARIERTEN, DIE

Spielfilm der DEFA, 1949, S/W, 97 Min.
Regie:  Kurt Maetzig.  Mit Camilla Spira, Lotte Lieck, Carsta Löck, u.a.

Chronik einer deutscher Arbeiterfamilie über drei Generationen.

Im Jahr 1884 kommt Guste als uneheliches Kind zur Welt. Damit scheint auch ihr Lebensweg gezeichnet. Sie geht ebenfalls "in Stellung", lernt jedoch den Arbeiter Paul kennen und heiratet ihn. Sie verbringen mit ihren zwei Kindern einige glückliche Jahre, dann kommt der erste Weltkrieg. Guste muss allein für die Kinder sorgen, denn Paul wird eingezogen. Während der täglichen Straßenbahnfahrt in die Munitionsfabrik lernt sie einen Landsturmman kennen, der ihr die Augen öffnet über die Zusammenhänge von Krieg und Kapital. Sie legt die Arbeit nieder und schlägst sich durch als Fensterputzerin, bis Paul aus dem Krieg zurückkehrt. Doch nun machen ihnen Weltwirtschaftskrise und aufkommender Faschismus zu schaffen. Gewerkschafter Paul, als politisch unzuverlässig eingeastuft, verliert seine Arbeit und stirbt bald danach. Im Zweiten Weltkrieg verliert Guste bei einem Bombenangriff auch ihren Sohn. Ihr ist nur die Enkelin Christel geblieben. Als das Mädchen nach Ende des Krieges im demokratischen Deutschland einen Studienplatz bekommt, erlebt Guste ein spätes Glück. Sie holt die sorgsam gehütete buntkarierte Bettwäsche, Standessymbol der einfachen Leute, aus dem Schrank und näht Christel ein Kleid daraus...
PAL (Auch als DVD2 unter Nr. 1415 im Archiv).


1970 - BÜRGSCHAFT FÜR EIN JAHR

Spielfilm der DEFA, 1981, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hermann Zschoche.  Mit Katrin Sass, Monika Lennartz, Jaecki Schwqarz, Jan Spitzer.

Wegen ihres lockeren und unsteten Lebenswandels sind die Kinder von Nina (Katrin Sass) im Heim.  Das Jugendamt gibt ihr eine letzte Chance.  Unter der Obhut eines Bauingenieurs und einer Lehrerin darf die geschiedene U-Bahn-Putzfrau ihre jüngste Tochter Mireille wieder zu sich holen.  Ob Ninas Resozialisiserung gelingt?  Ein nüchtern analysiertes Frauenschicksal; damals ein großer Kinoerfolg.
DVD2


1706 - BUSCHGESPENST, DAS

Spielfilm der DEFA, 1986, Farbe, 90 Min. Teil 1.
Regie:  Vera Loebner.  Mit Rolf Ludwig, Kurt Böwe, Marianne Wünscher, Barbara Dittus.

Zweiteiliger Heimatkrimi nach Karl May.

Arndt, so nennt er sich, wurde einst unschuldig eines Verbrechens bezichtigt und eingekerkert.  Doch er konnte fliehen, kam in der Fremde zu Wohlstand und kehrt nun ins heimatliche Erzgebirge zurück, um den wahren Schuldigen zu finden.  Er kommt zur rechten Zeit, denn gerade macht das "Buschgespenst" die Gegend unsicher, und auch ein Mord passiert. 
Winnetou-Autor Karl May schuf eine Art "sächsischen  Graf von Monte Christo".
DVD2


1707 -  BUSCHGESPENST, DAS

Spielfilm der DEFA, 1986, Farbe, 80 Min. Teil 2.
Regie:  Vera Loebner.  Mit Rold Ludwig, Kurt Böwe, Marianne Wünscher, Barbara Dittus.

Der Heimkeherer Arndt knüpft Kontakt zur Familie Seidelmann.  Hier, so glaubt er, liegt der Schlüssel für all die Schandtaten, die auf dem Gewissen der Dorfbewohner lasten. Um das "Buschgespenst" zu fassen, das weiter unbehelligt sein Unwesen treibt, geht Arndt unter die Schmuggler...Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu.
DVD2

 

 


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