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2080 - BAADER-MEINHOF KOMPLEX, DER
Spielfilm, 2008, Farbe, 143 Min.
Regie: Uli Edel. Mit Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu,
Johanna Wokalek, Bruno Ganz.
Deutschland in dern 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader, der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin, kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahmen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der BRD den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert. und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahnundungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spiale der Gewalt nciht aufhalten kann.
Oscar-nominiert für den besten nicht englischsprachigen Film.
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1749 - BAAL
Spielfilm,
2004, Farbe, 90 Min.
Regie: Uwe Janson. Mit Matthias Schweighöfer, Pasquale Aleardi, Rike
Schmid, Sheri Hagen.
Drama nach Bertolt Brechts 1923 uraufgeführtem Schauspiel.
"Sie wollen Ärger?", fragt der Mäzen. "Ich? Immer!" poltert Baal.
Der Künstler Baal lässt sich nicht kaufen. Seine Lebensgier aber bringt
ihn um. Zuvor zerstört er noch das Leben der ihm hörigen Frauen und tötet
seinen Freund Eckart...
Die Dialoge stammen aus dem Originaltext von Bertolt Brecht. Baal jedoch
verwandelt sich zum Punkrocker.
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1000 - BABIJ JAR
Spielfilm, 2004, Farbe, 117 Min.
Regie: Jeff Kanew. Mit Katrin Saß, Barbara de Rossi, Axel Milberg.
September 1941. Die jüdische Familie Lerner und die ukrainische
Familie Onufrienko sind seit 20 Jahren eng befreundet und wohnen zusammen in
einem Zweifamilienhaus am Rand Kiews. Während das deutsche Militär unter
Führung von Oberst Blobel die Deportation und Ermordung aller Juden von Kiew
vorbereitet, versuchen die Lerners mit der Hilfe des Nachbarjungen Stepan
gemeinsam gen Osten zu flüchten. Lena Onufrienko wittert ihre
Chance. Um der Tochter, die kurz vor der Hochzeit steht, ein Heim zu
schaffen, denunziert sie die Nachbarn um das Familienoberhaupt Genadij
ohne zu wissen, dass ihr Sohn die Lerners begleitet.
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432 - BABY
Spielfilm, 1932, S/W, 81 Min.
Regie: Karl Lamac. Mit Anny Ondra, Albert Paulig, Lotte Spira, Adolf
Wohlbrük und den "Singing Babies".
In diesem frühen Tonfilm ist
Anny Ondra "Baby," eine achtzehnjährige Komtesse, die ihren
gräflichen Eltern durch ihre "revolutionären Manieren" - so die
Mutter - große Sorgen macht. So kommt es zu dem Entschluss der Eltern,
das "Baby" in ein Internat in England zu schicken, um endlich "etwas
Anständiges" zu lernen.
Auch Suzette, ihre Freundin vom Varieté, Tochter des Requisiteurs und einer
ehemaligen Kunstreiterin, soll nach England verfrachtet werden. Bei den
berühmten "Singing Babies" soll sie zur Sängerin und Tänzerin
ausgebildet werden, um endlich ein Star zu werden. Auf der Überfahrt nach
England werden die beiden von Lord Cecil und Lord James beobachtet. Beide nehmen
an, dass das blonde und kapriziöse Baby Susette heisst, und die vornehme
dunkelhaarige Komtess Lafitte. Den beiden Mädchen gefällt diese Verwechslung
sehr gut, denn es kommt ihren natürlichen Talenten sehr entgegen. So geht
die wikliche Suzette ins Pensionat, denn sie ist lernbegierig, und Baby landet
bei den "Singing Babies" und wird bald zum Star in einer kessen
Hosenrolle.
Natürlich kommt am Ende alles ans Licht. In einer Doppelhochzeit kriegt Baby
ihren Lord Cecil und Suzette ihren Lord Kames.
PAL
1422 - BAD AUF DER TENNE, DAS
Spielfilm, 1943, Farbe, 90 Min.
Regie: Volker von Collande. Mit Heli Finkenzeller, Will Dohm,
Richard Häußler, Paul Henckels.
Der Wiener Kaufmann Satorius schenkt
Bürgermeistersfrau Antje eine Badewanne. Die erste, die es in Terbrügge
gab! Gatte Hendrick verbannt das luxuriöse Ding auf die Tenne. Als Antje
dort badet, wird sie zum Gespött der Leute...
Die derbe Komödie war einer der ersten deutschen Farbfilme und wegen des
anzüglichen Sujets ein riesiger Hit.
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1178 - BANKTRESOR 713
Spielfilm,
1957, Farbe, 85 Min.
Regie: Werner Klingler. Mit Martin Held, Hardy Krüger, Nadja
Tiller, Helga Madtin.
Herbert Burkhart hat an der Front sein Leben für sein
Vaterland riskiert. Nach dem Ende des Krzieges interessiert das keine
Menschenseele mehr. Im Gegenteil: Seit zwei Jahren ist der
Spätheimkehrer arbeitslos. Nach einem weiteren sinnlosen Versuch
beschließt er, eine Bank auszurauben. Bruder Klaus soll einen Tinnel
unter das Gebäude graben...
PAL
523 - BALL IST EIN SAUHUND, DER
Dokumentarfilm,
Farbe, 95 Min.
Regie: Werner Herzog und Christina Weisenborn.
Der Filmemacher Werner
Herzog erzählt von seiner "Männerfreundschaft" (so der Film) mit dem
Fußballspieler Rudi Gutendorf, den er 1971 bei den Vorbereitungen zu Aguirre
kennenlernte. Werner spielt dann einmal mit der Nationalmannschaft mit.
PAL
254 - BALLERMANN 6
Spielfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie: Gernot Roll. Mit Tom Gerhardt, Hilmi Sözer, Christoph M.
Orth, Diana Frank.
Von ihrem letzten Geld fliegen die immer gutgelaunten Vorzeige-Prolls
Tommie und Mario kurzerhand nach Mallorca, um für drei Tage im vermeintlichen
Freibier- und Sex-Paradies die Sau rauszulassen. Auf ihren Fersen
sind zwei rachsüchtige Typen, denen sie die letzten Flugticket-Angebote
weggeschnappt haben, und ein eifersüchtiger Yuppie, dessen genervte
Geliebte (ausgerechnet) bei unseren Helden Zuflucht sucht.
PAL
1483 - BANDE DES SCHRECKENS, DIE
Spielfilm, 1960, S/W, 88 Min.
Regie: Dr. Harald Reinl. Mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Eddi
Arent, Dieter Eppler, Fritz Rasp.
Nach einem Roman von Edgar Wallace.
Den
Versammelten läuft es eiskalt den Rücken herunter, als sie Clay Sheltons letzte
Worte hören: Der skrupellose Verbrecher prophezeit allen, die an seiner
Verurteilung beteiligt waren, einen baldigen Tod. Nach der Hinrichtung
Sheltons sind diese Warnungen zunächst vergessen, bis Inspektor Long -
maßgeblich an der Verhaftung beteiligt - nur knapp einem Mordanschlag entgeht.
Der Staatsanwalt, der Richter und der Henker kommen bald danach auf mysteriöse
Weise ums Leben. Zeugen sprechen von einem geheimnisvollen Unbekannten,
der stets seine krallenartig gekrümmte Hand hebt, bevor er spurlos verschwindet.
Inspektor Long hat einen grausigen Verdacht: Er lässt den Sarg des Gehängten
öffnen...
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433 - BANDITS
Spielfilm, 1997, Farbe, 105 Min.
Regie: Katja von Garnier. Mit Katja Riemann, Jasmin Tabatabai, Nicolette
Krebitz, Jutta Hoffmann.
Vier Frauen haben eine Strafe abzusitzen. Was sie
aber wirklich verbindet ist ihre Liebe zur Musik und so gründen sie eine eigene
Band - die BANDITS. Anlässlich des Polizeiballs erhalten sie die Chance zu
ihrem ersten öffentlichen Auftritt. Noch auf der Fahrt dorthin ergibt sich aber
die Möglichkeit zu entkommen. Ihre Flucht wird zu einem Ereignis der
Gegensätze: Einerseits ist ihnen die Polizei auf den Fersen, andererseits
setzen die vier mit ihren Songs eine Welle der Begeisterung in Bewegung...
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613 - BANG BOOM BANG - EIN TODSICHERES DING
Spielfilm,
1999, Farbe, 104 Min.
Mit Oliver Korittke, Markus Knüken, u.a.
Gelegenheitsgauner
Keek ist im Stress:
Er hat den Großteil der Beute aus einem Bankraub verprasst, obwohl das
Geld eigentlich seinem inhaftierten Kumpel Kalle gehört. Nicht einmal den
goldenen Mercedes, den er Kalle kaufen soll, kann er mehr bezahlen. Deshalb
linkt Keek eine Autohehlerbande mit Falschgeld. Und dann steht plötzlich der
leibhaftige Kalle vor Keeks Tür - zwei Jahre vor seiner Entlassung. Kalle ist
ausgebrochen und verlangt sein Geld. Sofort! Keek bleibt nichts Anderes übrig,
als gemeinsam mit seinem besten Freund Andy, dem durchgeknallten Schlucke und
dem brutalen Ratte in die Spedition des halbseidenen Geschäfstsmannes Kampmann
einzubrechen. Doch das scheinbar todsichere Ding artet zum Fiasko aus...
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1853 - BANKETT FÜR ACHILLES
Spielfilm der DEFA, 1975, Farbe, 84 Min.
Regie: Uwe Klimek. Mit Erwin Geschonnek, Elsa Grube-Deister, Gerd
Gütschow, Jutta Wachowiak.
Karl Achilles, 65 Jahre alt, seit dreissig Jahren
im Chemie-Kombinat Bitterfeld tätig und immer noch voller Tatendrang, geht in
den Ruhestand. Bitterkeit befällt ihn an seinem letzten Arbeitstag, denn
ein Jüngerer, der Hochschulabsolvent Bahre, sitzt bereits auf seinem
Arbeitsplatz Probe. Zur ehrenvollen Verabschiedung gibt Bereichtsleiter
Walura ein Bankett für Achilles - nebst Prämie und der üblichen Lobhudelei.
Auf dem Weg zur Feier zerstört Achilles aus Trotz sein Blumenbeet auf der
Industriehalde; in Gesellschaft zweiter Rentner testet er schon einmal die
Parkbank; jedoch lernt er die wieder gewonnene Zeit zu durch seine Enkelin zu
schätzen. Nichts scheint einem heieren Bankett im Wege zu stehen...
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1695 - BANKTRESOR 713
Spielfilm,
1957, S/W, 88 Min.
Regie: Werner Klingler. Mit Hardy Krüger, Martin Held, Nadja Tiller,
Charles Regnier.
Kriminaldrama aus der Nachkriegszeit.
Herbet Burckhardt hat
an der Front sein Leben für das Vaterland riskiert. Nach dem Ende des
Krieges interessiert das keine Menschenseele mehr. Im Gegenteil:
Seit zwei Jahren ist der Spätheimkehrer arbeitslos. Nach einem weiteren
sinnlosen Versuch beschließt er, eine Bank auszurauben. Bruder Klaus soll
einen Tunnel unter das Gebäude graben...
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726 - BÄR IST LOS, DER
Spielfilm,
2001, Farbe, 92 Min.
Regie: Dana Vávrová. Mit Janina Vilsmaier, Max Riemelt, u.a.
Somnmerferien
im Böhmerwald? Für die Berliner Großstadtgöre Julia eine absolute
Katastrophe. Doch was sich anfangs als totale Pleite darstellt, entpuppt
sich als echter Abenteuerurlaub mit einem gerissenen Zirkusdirektor, einem
jagdfreudigen Investor, einem zirkusreifen Bären und einer ersten, zarten Liebe.
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1361 - BARFUSS
Spielfilm, 2005,
Farbe, 110 Min.
Regie: Til Schweiger. Mit Til Schweiger, Johanna Wokalek, Armin
Rohde.
Eine wunderbare romantische Komödie.
Nick Keller ist ein echter
Versager: Er verliert einen Job nach dem anderen, und die neue Stelle als
Putzhilfe in einer psychiatrischen Klinik behält er gerade mal einen Tag.
Beim Verlassen der Klinik kann er in letzter Minute den Selbstmord einer jungen
Frau verhindern: Leila folgt heimlich ihrem Retter und steht plötzlich im
Nachthemd barfuß vor seiner Tür. Nicks Vesuche, sie abzuwimmeln, schlagen
alle fehl - Leila hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben. Nick, der
noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die
die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, machen sich gemeinsam auf eine Reise,
die ihr Leben verändern wird...
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2083 - BASKENMÜTZE, DIE
Spielfilm,
1991, Farbe, 315 Min. (in 6 Teilen)
Regie: Alain Bonnot. Mit Patrick Bach, Julie Sullivan, Clovis
Cornillac.
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Hans Blickensdörfer.
1945:
Der junge Soldat Hans flieht am Ende des Zweiten Weltkrieges in letzter Minute
vor der roten Armee über die elbe. Seine Rettung: das Tragen eienr
Baskenmütze und sein perfektes Französisch. Getarnt als Elsässer, entwischt er
gerade noch der Gefangenschaft der Russen. Die charmante Chansonsängerin
Giselle hilft ihm dabei zu entkommen. Doch für den gewitzten Soldaten
beginnt hier die Odyssee, die ihn quer durch Europa in den Nachkriegswirren jagt.
Neben Feindschaft und Todesangst erlebt er jedoch auch Freundschaft und Liebe..
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1377 - BASTA (ROTWEIN ODER TOTSEIN)
Spielfilm, 2004, Farbe, 112 Min.
Regie: Pepe Danquart. Mit Henry Hübchen, Moritz Bleibtreu, Corinna
Harfouch, Nadeshda Brennicke.
Oskar ist mit Leib und Seele Koch. Aber
Knochen bricht er nicht nur in der Küche. Seine Spezialität ist der
Beinschuss. Als Geldeintreiber für die Russenmafia hat er es in der Wiener
Unterwelt zu Ruhm und Ansehen gebracht. Oskar ist der Mann für alle Fälle.
Aber das soll jetzt alles anders werden. Oskar will aussteigen. Er
hat Maria kennen gelernt, seine Frau fürs Leben. Und Maria verabscheut
Gewalt. Sie glaubt, dass man alle Probleme im Gespräch lösen kann oder mit
Atemübungen. Aber Oskars Welt kennt keine Gruppentherapie. Der
mächtige Pate Konstantin ist Feinschmecker, Oskars Boss und sein ältester
Freund. Er lässt Oskar nicht so einfach ziehen. Nicht bevor er den
Ehemann und Mörder von Konstantins Tochter, den sadistischen Bordellbesitzer
Leo, getötet hat. Nach diesem letzten Job darf Oskar gehen. Valentin
und Belmondo sollen Oskar unterstützen und ihn zugleich im Auge behalten, damit
er nicht auf dumme Gedanken kommt. Doch Oskar hat ein Geheimnis. Und
plötzlich sind nicht nur zwei eifrige Polizeibeamte hinter ihm her, sondern auch
die eigenen Leute...
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1674 - BASTARD (Willkommen im Paradies)
Spielfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie: Maciej Dejczer. Mit Til Schweiger, Polly Walker, John Hurt,
Pete Postlethwaite.
Großes Gefühlskino mit erstklassiger Besetzung. In
seiner ersten internationalen Produktion überzeugt Til Schweiger als
vielschichtiger Charakterdarsteller.
Zu Resozialialisierungszwecken wird der Kriminelle Gerry Brutecki nach Rumänien
in ein verwahrlostes Waisenhaus geschickt. Anfangs abweisend schroff, wird
"Brute", geschockt durch die Not der Kinder, zunehmend menschlicher und
avanciert zu deren Hoffnungsträger. Im Heim verliebt er sich in die
Krankenschwester Mara. Mit ihrer Hilfe fordert er den skrupellosen
Anstaltsleiter Ion Sincai auf, die Lebensbedingungen der Heiminsassen zu
verbessern. Doch der ist nur am Verkauf der Kinder an reiche Leute aus dem
Westen interessiert...
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2060 - BAUERN, BONZEN UND BOMBEN
Fernsehserie in fünf Teilen, 1973, Farbe, 450 Minuten.
Mit Ernst Jacobi, Arno Assmann, Eberhard Fechner, Hannelore Hoger.
Nach dem
Roman von Hans Fallada.
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Fallda hatte 1929 eine
Demonstration der Landvolkbewegung in Neumünster und den anschließenden Prozess
gegen den Rädelsführer miterlebt.
Altholm, ein kleines fiktives Nest in Schleswig Holstein. Eine Stadt, die
für viele andere in der Weimarer Republik stehen kann. Hier herrscht ein
Klima der Denunziation, der Staatsverdrosseneheit und der politischen Intrige.
Ein Protestzug in Bedrängnis geratener Bauern durch die Straßen von Altholm löst
eine Pol;izeiaktion aus, die für beide Seiten schwerwiegende Folgen hat.
Ein Kampf aller gegen alle beginnt.
Teil 1: Die Bauern
Teil 2: Die Demonstration
Teil 3: Die Städter
Teil 4: Alle gegen Alle
Teil 5: Der Gerichtstag
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715 - BAULÖWE, DER
Spielfilm
der DEFA, 1980, Farbe, 86 Min.
Regie: Georgi Kissimov. Mit Rolf Herricht, Annekathrin Bürger, u.a.
Der
Ostberliner Unterhaltungskünstler Ralf Keul, ein Star, will sich den Traum von
einem eigenen Haus an der Ostsee verwirklichen. Er hat aber leider zwei linke
Hände, Geldsorgen, Materialnot, und ignorante Arbeiter, die ihm große Sorgen
bereiten. Schließlich muss er gar seine geliebte Münzensammlung verkaufen -
und auch ein Ehekrach lässt nicht auf sich warten.
Eine ziemlich gequälte Komödie.
NTSC (Auch unter Nr. 478 im Archiv).
219b - BECKMANN UND MARKOWSKI: IM ZWIESPALT DER GEFÜHLE
Fernsehserie, 1996, Farbe, 60 Min.
Regie: Kai Wessell. Mit Gottfried John.
Das oben genannte Polizisten Team ist dabei, einen Serien-Killer zu
finden, der seine jungen Frauenopfer mit einem Messer verunstaltet. Eine
spannende Sendung. Die beruflichen- und persönlichen Beziehungen der
beiden Polizisten zueinander werden besonders stark betont.
PAL
264 - BEFREIER UND BEFREITE (1. TEIL)
Dokumentarfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Buch, Recherche und Regie: Helke Sander
Dieser Film lässt ein lange verschwiegenes Thema wieder aufleben
- Vergewaltigungen von Frauen nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Zum ersten
Mal brechen Betroffene ihr Schweigen und berichten über diese prägende
Gewalterfahrung.
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265 - BEFREIER UND BEFREITE (2. TEIL)
Siehe oben.
976 - BEGEGNUNG IN SALZBURG
Spielfilm, 1964, Farbe, 95 Min.
Regie: Max Friedmann. Mit Curd Jürgens, Victor de Kowa, Walter
Giller, Nadia Gray, Armand Mistral.
Das Theaterstück "Jedermann"
hält einem Industriellen (Curd Jürgens) den Spiegel vor...bemüht, aber
trivial.
PAL
338a - BEGEGNUNGEN--INTERVIEM MIT CHARLOTTE KERR-DÜRREMATT
Dokumentarfilm, 1996, Farbe, 90 Min.
Das Interview leitet Engelhart Sauter. Frau Charlotte spricht über
ihre Arbeit als Schauspielerin in München u. Berlin, vor allen mit
Fritz Kortner, über ihre Reihe von Dokumentarfilmen über berühmte
Künstler und ihre Arbeit als Journalistin überhaupt. Ihr Leben
mit Dürrenmatt kommt natürlich auch zur Sprache, und zusammen
mit ihren Film "Portrait eines Planeten" bekommt man ein ziemlich ausführliches
Bild über das Leben und Schaffen beider Künstler.
PAL
1027 - BEI DIR WAR ES IMMER SO SCHÖN
Spielfilm,
1954, Farbe, 106 Min.
Regie: Hans Wolff. Mit Heinz Drache, Grethe Weiser, Georg Thomalla,
Willi Forst, Helmit Rudolph, Zarah Leander, Margot Hielscher, Sonja Ziemann,
Kirsten Heiberg.
Tanz-und Musikfilm cum Slapstick. Endlich kommt die
Karriere des Komponisten Peter Martens in Gang, da droht seine Frau ihn zu
verlassen. Und das nur wegen eines dummen Irrtums....Schön ist nur, wie
Zarah Leander und Margot Hielscher deutsche Evergreens trällern.
PAL
81 - BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL, DIE
Literaturverfilmung, 1957, S/W, 100 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit der Mitarbeit von Erika Mann. Mit Horst Buchholz,
Lilo Pulver, Paul Dahlke, Paul Henkels, Ilse Steppat, Ingrid Andre, und
Anderen.
"Der Memoiren erster Teil" von Thomas Mann, 1954 veröffentlicht.
Mit der ersten Garde bekannter Darsteller. Felix, Sohn eines Sektfabrikanten,
weiss sich durch Anpassung, Verstellung und Charm den Menschen angenehm
zu machen. Nach einer "Lehrzeit" in einem Pariser Hotel tauscht er mit
einem Adligen Namen und Rolle und geht an seiner Statt auf die Weltreise.
Mit der Verführung von Frau und Tochter eines Professors in Lissabon
bricht die Autobiographie ab. Der Film machte Horst Buchholz zum internationalen
Star.
PAL (Auch unter Nr. 1255 als DVD2 im Archiv).
1245 - BEKENNTNISSE EINES MÖBLIERTEN HERRN
Spielfilm, 1963, Farbe, 103 Min.
Regie: Franz Peter Wirth. Mit Karl-Michael Vogler, Maria Sebaldt,
Alexandra Stewart, u.a.
Satire. Luftikus bringt Spießer, Adelige und Neureiche auf die Palme.
Hier reihen sich die Klischees aneinander.
PAL (Auch unter Nr. 1007 im Archiv)
114 - BEL AMI
Spielfilm, 1939, S/W, 95 Min.
Regie: Willi Forst. Mit Willi Forst, Olga Tchechowa, Ilse Werner, Hilde
Hildebrand, Lizzi Waldmüller, Johannes Riemann, u.a.
Dieser charmante Film wurde nach einem Roman von Guy de Maupassant gedreht.
Willi Forst und Axel Eggebrecht schrieben die intelligenten und witzigen
Dialoge und Theo Mackeben schrieb die herrliche Musik, darunter auch das
Lied vom "Bel ami." Genau so elegant wie Willi Forst das Wien in "Maskerade"
einfing, so gelingt ihm die bezaubernde Stimmung im Paris zur Zeit der
grossen Weltausstellung darzustellen. George Duroy kehrt nach fünf
Jahren Afrika-Aufenthalts nach Paris zurück, und fängt an, durch
die Förderung schöner Frauen, Karriere zu machen, die ihn bis
zur Position eines Kolonialministers führt. Von erotisch-intimen bis
zu grossen Szenen beim Can-Can im Tabarin und zum Opernball, dazu die grossartige
Besetzung! Köstlich! Eine ausgesprochene Film-Delikatesse, in der
einmal die Frauen alle Fäden in der Hand haben.
PAL
1987 - BEL AMI
Spielfilm, 1955,
S/W, 95 Min.
Regie: Louis Daquin. Mit Johannes Heesters, Marianne Schönauer,
Gretl Schörg, Maria Emo.
"Du hast Glück bei den Frau'n, Bel ami." So ist es und das nutzt George Duroy auch trefflich aus. Der Dandy schläft sich nach oben und avanciert vom Nobody zum einflussreichen Reporter.
Das Remake des 1939er Originals von Willi Forst hält sich enger an die
literarische Vorlage von Guy de Maupassant. Das macht die Satire
kritischer, aber nicht unbedingt originell. Siehe das Original im Archiv unter
Nr. 114.
DVD2
814 - BELLA MARTHA
Spielfilm, 2001, Farbe, 108 Min.
Mit Martina Gedeck, Sergio Castellitto.
Als Chefköchin eines französischen Restaurants gilt Marthas ganze Leidenschaft der Kochkunst. Andere Dinge sind in ihrem Leben nicht vorgesehen. Doch eines Tages ändert sich alles und ihr gewohntes Leben gerät vollkommen aus den Bahnen. Manchmal gibt es kein Rezept für das Leben, aber jede Menge Zutaten...
Eine romantische Komödie
über die kleinen und großen Hindernisse des Lebens.
PAL
1108 - BELLARIA - SO LANGE WIR LEBEN
Dokumentation,
D/A 2002, 90 Min.
Regie: Douglas Wolfsperger. Mit Karl Schönböck, Ernst Weizmann,
u.a.
Die Weltfluchtmaschine aus dem siebten Bezirk. Doku über ein
Wiener Nostalgie-Kino und seine Besucher.
Im Zeitalter der Multiplex-Center ist das Bellaria-Kino in Wien eine
Kuriosiotät. Jeden Nachmittag um vier verbreiten hier die Ufa-Filme der 30er und
40er Jahre den Glanz vergangener Zeiten. Im Parkett versammeln sich stets
dieselben kauzigen Pensionäre; ihre hemmungslose nostalgische Hingabe an Stars
wie Zarah Leander, Marika Rökk oder Kristina Söderbaum verrät, dass sie sich
in der Gegenwart nicht wiederfinden....
Wolfsperger porträtiert die Kino-Dinos mit der richtigen Mischung aus Sympathie
und Distanz. Sein vielfach ausgezeichneter Film fördert rührende
Lebensbeichten, schrille Selbstdarstellung, aber auch Deutschtümelei.
PAL (Auch unter Nr. 1145 im Archiv).
1223 - BENJAMIN, WALTER
Dokumentation zum Gedächtnis von Walter Benjamin. Siehe unter folgenden Titeln:
a.
Zukunft hat ein altes Herz, Die
b. Letzte Passage, Die
c. Letzte Grenze, Die
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1224 - BENJAMIN, WALTER
Dokumentationen zum Gedächtnis von Walter Benjamin. Siehe unter folgenden Titeln:
a.
Denkbilder: "Eine Stunde mit Walter Benjamin"
b. Philosophie heute: "Das Kunstwerk im Zeitalter einer
technischen Reproduzierbarkeit"
PAL
1919 - BENNY'S VIDEO
Spielfilm,
A, 1993, Farbe, 105 Min.
Regie: Michael Haneke. Mit Arno Frisch, Ulrich Mühe, Ingrid
Strassner.
Benny steht am Beginn der Pubertät. Er stammt aus
wohlhabendem Hause. Seine Eltern sorgen sich kaum um ihn. In der
Welt der Videofilme findet er emotionalen Ersatz. Er lernt ein etwas
gleichaltriges Mädchen kennen. An einem Wochenende nimmt er es mit nach
Hause. Was wie eine scheue Liebesgeschichte anfängt, endet in einer
Katastrophe.
DVD2
580 - BERESINA, oder DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ
Spielfilm, 2000, Farbe, 108
Min.
Regie: Daniel Schmid. Mit Elena Panova, Martin Benrath, Geraldine
Chaplin,u.a.
"Beresina" ist die Geschichte der schönen Irina, eines russischen Call Girls, das in ein märchenhaftes Alpenland gerät, an das sie, beinahe als Letzte, bedingungslos zu glauben beginnt. Durch den etwas zwielichtigen Anwalt Dr. Alfred Waldvogel und dessen Freundin Charlotte De wird sie an einen wachsenden Kundenkreis von Vertretern aus Wirtschaft, Politik, und Militär vermittelt. Als Informantin verpflichtet, winkt ihr im Gegenzug der ersehnte Schweizer Pass. Durch Erpressung in die Enge getrieben, erfindet sie dubiose Geschichten über ihre Kunden. mit dem drohenden Landesverweis konfrontiert, löst sie - durch ein Missverständnis - den vor vielen Jahren geplanten Staatsstreich einer vergessenen patriotischen Organisation aus : Beresina-Alarm.
"Die Schweiz als Endstation Sehnsucht - ein glänzendes
Stück schwarzen Humors," so die Weltwoche.
DVD - 2
1344 - BERG, DER
Spielfilm, 1990,
Farbe, 98 Min.
Regie: Markus Imhoof. Mit Mathias Gnädinger, Susanne Lothar, Peter
Simonischek.
Auf einem einsamen Gipfel ist ein Wetterbeobachter stationiert,
der täglich seine Messungen ins Tal telegraphiert. Während des langen
Winters ist er abgeschnitten vom Rest der Welt. Nach einem tragischen
Unfall soll die Station erstmals von einem Ehepaar besetzt werden. Joseph
Manser heiratet über Nacht die schwangere Lena, um den Posten zu bekommen.
Gregor Kreuzpointner, ein ehemaliger k.u.k. Offizier mit Fronterfahrung, will
mit einer Winterbesteigung beweisen, dass der Berg von Rechts wegen ihm zusteht.
In der Enge der himmelsnahen Wetterstation beginnt ziwschen den Männern und der
Frau ein Kampf auf Leben und Tod... (Nach einer wahren Geschichte).
DVD2
694 - BERG RUFT, DER
Spielfilm,
1938, S/W, 94 Min.
Regie: Sepp Allgeier. Mit Luis Trenker, Heidemarie Hatheyer, u.a.
Film
in Anlehnung an Carl Haensels Roman Kampf ums Matterhorn.
Trenkers bekanntester Spielfilm - der Wettlauf einer italienischen
Bergsteigergruppe unter Führung von Jean-Antoine Carrel und einer englischen
Gruppe unter Edward Whymper, um die Erstbesteigung des Matterhorns im Jahr 1865.
PAL
398 - BERGE IN FLAMMEN
Spielfilm, 1931, S/W, 90 Min.
Regie und Drehbuch: Luis Trenker. Mit Luis Trenker, Lissy Arna und Luigi
Serventi.
Im Ersten Weltkrieg stehen sich zwei frühere Freunde als Gegner
an der Dolomitenfront gegenüber: der Italiener Franchini und der Österreicher
Diamai. Die italienische Kompanie unter Franchini arbeitet sich mittels
eines Stollens unter die Stellung der Österreicher vor, um den Gipfel
zu sprengen. Die im Berg eingeschlossenen Österreicher hören
das ständige Hämmern und Klopfen. Ohnmächtig sehen sie dem
unbekannten Zeitpunkt der Sprengung entgegen...
PAL
1717 - BERGKATZE, DIE
Stummfilm,
1921, S/W, 82 Min.
Regie: Ernst Lubitsch. Mit Pola Negri, Victor Jansen, Marga Köhler,
Edith Meller, Max Kronert, Paul Heidemann.
Der Offizier Alexis, der in eine
Bergfestung strafverstezt wird, verliebt sich in die Räuberstochter.
Alexis' erstes Kommando ist eine Strafexpedition gegen die Räuber, die er
erfolgreich durchführt, auch wenn als Belohnung die erzwungene Heirat mit der
Kommandantetochter lockt.
DVD2
1384 - BERGKRISTALL
Spielfilm,
2004, Farbe, 88 Min.
Regie: Josef Vilsmaier. Mit Dana Vavrova, Daniel Morgenroth, Max
Tidof.
Nach der Novelle von Adalbert Stifter (1853).
Eigentlich freuen sich
Lisa, Marc und ihre Eltern auf einen kurzen Ski-Trip im modernen Wintersportort
Gschaid. Als sie dort ankommen, fällt aber durch eine abgegangene Lawine
der Strrom aus und Gschaid ist von der Aussenwelt abgeschnitten. Die
Familie flüchtet sich ins Pfarrhaus und der Pfarrer erzählt die Legende vom
magischen "Bergkristall": Trotz der jahrhundertealten Fehde zwischen den
Dörfern Gschaid und Millsdort verlieben sich der Schuster Sebastian und die
Färberstochter Susanne. Dennoch gilt die junge Frau in Gschaid als "eingebildete"
Millsdorferin, leidet unter Vorurteilen und Hass. Schweren Herzens kehrt
sie ohne ihre beiden Kinder zu den Eltern zurück. Die Geschwister hoffen
auf eine Versöhnung durch den Zauber des Bergkristalls, der einer alten Sage
nach Liebende wieder vereinen soll. In der eisigen Nacht verirren sie sich
auf der Suche nach dem Bergkristall in den verschneiten Bergen...
DVD2
933 - BERGWERK, DAS - FRANZ FÜHMANN
Dokumentation,
Farbe, 1997, 85 Min.
Regie: Karlheinz Mund.
Diese Dokumentation zeigt das Leben des
DDR-Autors Franz Fühmann (1922-1984) und seine Leidenschaft für die Kumpels im
Bergwerk...Historisch interessant, sonst eher schleppend.
PAL (auch NTSC unter Nr. 946)
696 - BERLIN. ALEXANDERPLATZ
Spielfilm, 1931, S/W, 84 Min.
Regie: Phil Jutzi. Mit Heinrich George, Maria Bard, u.a.
Franz
Biberkopf wird aus dem Gefängnis entlassen. Er beschließt, ein ehrliches Leben
zu führen, doch er hat Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Ahnungslos gerät
er an Reinhold, den Chef einer Verbrecherbande, der ihn für seine Vorhaben
ausnutzt.
Ein zeitgeschichtliches Dokument: Der Film entstand nur zwei Jahre nach der
Veröffentlichung des Romans.
(Siehe
auch Fassbinders Verfilmung in der Colorado College Bibliothek).
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256 - BERLIN, ECKE SCHÖNHAUSER
Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 79 Min.
Regie: Gerhard Klein. Mit Ekkehard Schall, Ise Page, Harry Engel, Ernst-Georg
Schwill.
Unter dem U-Bahn-Bogen auf der Schönhauser Allee treffen sich täglich
die Sechzehn- und Siebzehnjährigen, denen der Platz im Elternhaus
zu eng wird. Mutproben sind an der Tagesordnung, und für eine Westmark
wirft man schon mal eine Laterne ein.
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553 - BERLIN IN BERLIN
Spielfilm, Deutsch-türkische Co-Produktion,
1999, Farbe,120 Min.
Regie: Sinan Çetin.
Auf einer Baustelle
in Berlin beobachtet Thomas, ein deutscher Architekt, ein türkisches Ehepaar
und macht heimlich Aufnahmen von der schönen, junge Frau. Die
vergrößerten Photos hängen dann an seinem Arbeits- platz, wo der türkische
Ehemann sie eines Tages sieht und nun den Architekten verfolgt und sein Leben
bedroht. Dieser versteckt sich aus Versehen in der Wohnung einer türkischen
Familie, in der auch das Ehepaar lebt. So lange er in der Wohnung bleibt,
kann ihm nichts getan werden, so bestimmt es das türkische Gastrecht.
Aber so bald er die Wohnung verlässt, wird ihn der Ehemann umbringen. So will
es das Recht des Mannes. Der ganze Film ist nun auf dieser Spannung
aufgebaut und die Positionen beginnen sich langsam zu verändern. Am Ende
verlässt Thomas die Wohnung, auch die junge Frau geht zur selben Stunde, und der
Ehemann bricht hilflos zusammen.
NTSC
829 - BERLIN IS IN GERMANY
Spielfilm,
2001, Farbe, 95 Min.
Regie: Hannes Stöhr. Mit Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Tom Jahn,
u.a.
Kurz vor dem Mauerfall wird Martin Schulz wegen Mordes verhaftet.
Als er aus dem Knast kommt, betritt er eine fremde Welt: Berlin ist inzwischen
eine Baustelle. Seine Frau Manuela liebt einen Schwaben, und Sohn Rokko
kennt ihn nicht. Statt zu verzweifeln, versucht sich der Ex-Knacki
durchzubeissen. Dabei lernt er, dass politische Freiheit nicht automatisch
das große Glück bedeutet.
Hannes Stöhrs Kinodebüt pendelt zwischen Sozialdrama und Tragikkomödie.
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990 - BERLIN UM DIE ECKE
Spielfilm
der DEFA, 1965/1990, S/W, 95 Min.
Regie: Gerhard Klein. Mit Dieter Mann, Monika Gabriel, Erwin
Geschonnek, Kaspar Eichel, u.a.
Ostberlin, Mitte der Sechzigerjahre. Die
Freunde Olaf und Horst sind Mitglieder der Jugendbrigade eines großen
Metallbetriebes. Sie vertreten eine Generation, die Forderungen an die
Gesellschaft stellt, die anerkannt werden will. Füri diese Forderungen
haben die Alten kein Verständnis. Hinzu kommen die Probleme im Betrieb:
notorischer Materialmangel, schlechte Organisation, Schlamperei. Nur der stille
Arbeiter Paul Krautmann, der sich im Kampf um Ersatzteile und die Sorge um die
Maschinen aufreibt, bringt den Jungen Vertrauen entgegen. Ihm entgegen
steht der Betriebszeitungsredakteur, ein alter dogmatischer Genossse und
Gewerkschafter, der sich seine Vorstellung vom Sozialismus nicht in Frage
stellen lassen will. Aber neben diesen betrieblichen Problemen hat Olaf
auch eine private. Er hat sich in die mit einem Schauspieler verheiratete
Karin verliebt, die abends als Sängerin in einem Tanzcafé jobbt und tagsüber
als Köchin in einer Großküche arbeitet.
"Dieser Spielfilm ist ein genaues, stilles , tief berührendes menschliches
Dokument östlichen Arbeiterlebens...Man spürt, dass den Autoren dieses Leben
nahe ist", schreibt Filmkritikerin Erika Richter. Und in der
Tat. Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase kannte das Milieu, sein Vater hat
sein Leben lang in jenem bescheidenen Betrieb gearbeitet. Und er hatte bis
dahin mit Gerhard Klein bereits drei Berlin-Filme gedreht. Und weil sie
sich im Arbeitermilieu bewegten, hofften sie, dass der Film auch nach jenem
berüchtigten 11. Plenum des Zentralkomiteees der SED eine Chance hätte.
Doch weit gefehlt. "Berlin um die Ecke" wurde komplett
abgelehnt. In einer Stellungnahme der Hauptverwaltung Film vom 29.9. 66
heisst es, dass dieser Film am eindeutigsten die vom 11. Plenum kritisierten
Positionen einnimmt. Er unterstelle einen Generationskonflikt, an dem die
Älteren Schuld seien. "Dummheit und Arroganz, besonders der
Vertreter der älteren Generation, kapitalistische Unmoral,
Verindividualisiserung des Menschen, fehlende kollektive Beziehungen,
Oberflächlichkeit der Gefühle, Anarchismus in der Arbeit, Unfähigkeit
Verantwortlicher, Egoismus (...) Gewinnsucht, Unehrlichkeit, Betrug,
Doppelzüngigkeit und ähnlich 'menschliche Eigenschaften' beherrschen in diesem
Film, der vorgibt unsere sozialistische Wirklichkeit nachzuzeichnen, das Bild",
heisst es wörtlich.
Der Film wurde im Zustand des Rohschnitts, also ungemischt,, ohne Musik,
abgebrochen und eingelagert. 1990 wurde er beendet - und zwar so, wie
Kohlhaase sagte - dass die Wunden seiner Entstehung deutlich sichtbar bleiben
sollten. Für Gerhard Klein war es sein letzter DEFA-Film, denn er starb
vier Jahre später im Alter von nur 50 Jahren. Auch das Verbot seines
Films behinderte die weitere Entwicklung der DEFA. Und so ist er für uns
heute "ein Film, den man genießt und der einen nachdenklich stimmt.
Eine Dokumentation der verlorenen Zeit". (Christiane Mückenberger).
PAL (Auch unter Nummer 231 im Archiv).
943 - BERLIN UNTER DEN ALLIIERTEN
Dokumentation,
1986, S/W und Farbe, 90 Min.
Regie: Irmgard von zur Mühlen.
Bedrückendes Porträt einer schweren
Zeit. Hoffnungen und Enttäuschungen 1945-49, vom Kriegsende bis zur
Teilung Deutschlands.
Der Krieg ist vorbei. Berlin liegt in Trümmern. Knapp zwei
Millionen Überlebende beginnen, zwischen den Ruinen ein neues Leben zu wagen.
Für ihre beeindruckende Dokumentation benutzt Irmgard von zur Mühlen auch
bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus Moskauer Archiven.
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166 - BERLIN, SYMPHONIE EINER GROSSTADT
Dokumentarfilm, 1927, S/W, 90 Min.
Walter Ruttmann schuf diesen Dokumentarfilm nach russischem Vorbild
der Montagetechnik ("Panzerkreuzer Potemkin") als wahrhaft filmische Gestaltung
einer Weltstadt von den frühen Morgenstunden bis in die darauffolgende
Nacht. Die Kopie in Tutt-Library ist allerdings viel besser und es ist
einer dieser Filme, den man zumindest einmal gesehen haben muß.
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257 - BERLIN, WIE ES WAR
Dokumentarfilm, 1991, S/W, 87 Min.
Regie: Leo de Laforgue; Kommentar: Prof. Friedrich Luft
"Berlin, wie es war" ist ein einzigartiges Filmdokument über die
Metropole Berlin, das Portrait der "Reichshauptstadt" der
Vorkriegszeit. Leo de Laforgue drehte diesen grossen Film zwar vor Ausbruch des 2.
Weltkriegs,
in den Kinos war er aber erst 1950 zu sehen, da die nationalsozialistischen
Machthaber den Film verbaten.
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1772 - BERLINER BALLADE
Spielfilm,
1948, S/W, 90 Min.
Regie: Robert A. Stemmle. Mit Gert Fröbe, Tatjana Sais, Aribert
Wäscher. O.E. Hasse, Hans Deppe.
Nach der Kriegsgefangenschaft verschlägt es
Otto Normalverbraucher nach Bayern. Hier wird er mit den neuesten
Errungenschaften der Zivilisation konfrontiert: Zuzugsgenehmigung,
Lebensmitelkarten und Arbeitserlaubnis. Otto will unbedingt in seine
geliebte Heimatstadt Berlin zurück und schlägt sich mit Tauschhandel, als
Drucker, Kellner und Nachtwächter durch.
DVD2
3b - BERLINER WEISSE MIT SCHUSS
Fernsehserie, 1989, Farbe, 60 Min.
Fünf Episodenfilme mit Günter Pfitzmann, der ein guter und
hilfsbereiter Mensch sein will, aber immer wieder in Verlegenheiten kommt.
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1227 - BERNSTEIN-AMULETT, DAS
Spielfilm,
2004, Farbe, 177 Min.
Regie: Gabi Kubach. Mit Muriel Baumeister, Michael von Au, Walter
Giller. Jürgen Hentsch.
Eine Liebe in den Kriegs-und Nachkriegswirren bis zum
Mauerbau.
Barbara Reichenbach und ihre Familie haben ein Schicksal, wie es nirgends sonst
auf der Welt zu finden ist - ausser in Deutschland. Die Geschichte beginnt
im Oktober 1944 und endet im Okotber 1990 und sie spiegelt den Weg des geteilten
Landes wider. Barabras Familie wird nach dem Krieg auseinander gerissen
und kann erst ein halbes Jahrhundert später wieder richtig zusammen finden.
Für Barbara geht es um die Entscheidung zwischen Vernunft und Verlangen:
zwischen ihrem Ehemann Alex, einem Physiker, der als Wissenschaftler vom
Frontdienst befreit war, und Mischa, dem geheimnisvollen Offizier, der in die
Machtzentren der Sowjetunion aufsteigt...
DVD2
1214 -BERTOLT BRECHT
Spielfilm/Dokumentation,
Farbe, 95 Min.
Regie: Jutta Brückner. Mit Peter Buchholz.
Eine Annäherung an
Brecht von Seiten seiner Frauen, die nicht allein Geliebte waren, sondern
wesentlich an Brechts Werken mitarbeiteten.
Nach kurzer, steiler Karriere flieht Brecht 1933 vor den Nazis nach Dänemark,
verliebt sich Hals über Kopf in Ruth Berlau, obgleich er mit Helene Weigel
verheiratet ist und mit seiner Mitarbeiterin Margarethe Steffin als Geliebter
anreist. 1938 zieht er gen Schweden weiter, wird aber nach einem Jahr
ausgewiesen und flieht nach Finnland zur Schriftstellerin Hella Wuolijoki.
Nach dem Krieg geht er erst in die USA, kehrt aber nach Europa zurück und lebt
letztendlich in der DDR, wo er sein weltberühmtes Berliner Ensemble gründet.
Regisseurin Jutta Brückner schickt den Schauspieler und Theaterautoren Peter
Buchholz zu den Brennpunkten des Brechtschen Lebens, sucht Zeitzeugen auf und
präsentiert dabei überraschende Fakten und Meinungen. Angesiedelt zwischen
Dokument und Fiktion verbindet der Film in einer kunstvollen Montage
Archivmaterial mit nachgestellten Szenen aus dem Leben Brechts: eine
unkonventionelle Entdeckungsreise in das Innere seiner widersprüchlichen
Persönlichkeit.
DVD2
627 - BESCHREIBUNG EINES SOMMERS
Spielfilm
der DEFA, 1962, S/W, 80 Min.
Regie: Ralf Kirsten. Mit Peter Reusse, Manfred Krug, Johanna Clas,
u.a.
Ende der 50er Jahre
entsteht in Schwedt ein riesiger Industriekomplex. Tom Breitsprecher
beaufsichtigt das Projekt. Fachlich ein Profi, nimmt er es mit den
Parteiprinzipien nicht so genau. Als er ein Verhältnis mit der verheirateten
Grit beginnt, sind die Kollegen empört.
Nach dem 1960 erschienenen Roman
von Karl-Heinz Jakobs.
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2012 - BESTE GEGEND
Spielfilm,
2007, Farbe, 94 Min.
Regie: Marcus Rosenmüller. Mit Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass.
Zwei Jahre sind vergangen, seit Kati sich dazu durchgerungen hat, doch nicht nach Amerika zu gehen, um zu Hause im beschaulichen Tandern die beste Zeit ihres Lebens nicht zu verpassen. Das Abitur liegt hinter ihnen und die beiden Mädels schwören sich: Eine Weltreise! Ohne Kompromisse! Auf Fahrtwind und Freiheit! Mit dem Benz von Jo brechen sie zur Freiheitstour auf. Doch schon kurz hinterm Brenner macht der Wagen plötzlich schlapp. Zusätzlich erfährt Kati auch noch, dass ihr geliebter Opa im Sterben liegt. Auch wenn sie nun zurückkehren müssen - die Rückkehr nach Tandern ist nur von kurzer Dauer, da sind sich die beiden ganz sicher. Doch dann kommt alles anders...
Eine liebenswerte Fortsetzung des Films "Wer früher stirbt ist
länger tot" und "Schwere Jungs" über Freundschaft, Erwachsenwerden und das Glück,
das man sich immer wieder neu erobern muss.
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1936 - BESTE ZEIT
Spielfilm, 2007,
Farbe, 91 Min.
Regie: Marcus H. Rosenmüller. Mit Anna Maria Sturm, Andreas Giebel,
Rosalie Thomas.
"Liebe is', wenn's größer is' als Freiheit." Kati und
Jop sind siebzehn, allerbeste Freundinnen und sie leben in Tandern, einem
kleinen dorf in Bayern. Das mit der Liebe und der Freiheit, das gilt
sowohl für Jungs, als auch für ihre Heimat. 'Woher weiss ich, ob's Liebe
ist? Muss ich meine Heimat verlassen, um frei zu
sein? Und was erwarte ich eigentlich vom Leben?" Kati hat die
Chance, für ein Jahr nach Amerika zu gehen und endlich mal so wild und frei zu
sein wie sie und Jo es sich immer ausgemalt haben. Aber ist das für Kati der
richtige Weg? Wenn sie weggeht, dann verpasst sie vielleicht hier ihre
große Liebe. Und sie muss alles zurücklassen, was sie liebt: ihre Familie,
ihre Freunde - ihre Heimat eben. Für Kati geht es um alles - um die "beste
Zeit" ihres Lebens.
Der Film ist ein warmherziger Heimatfilm übers Fortgehen und Daheimbleiben und
darüber, dass das Paradies vielleciht viel näher ist, als man glaubt.
DVD2
399 - BESUCH AM ABEND
Spielfilm, 1934, S/W, 81 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Liane Haid, Paul Hörbiger, Harald Paulsen,
Jakob Tiedtke, Elfriede Jerra u.a.
Was tut ein eingefleischter Junggeselle, dazu noch ein großer
Pedant, wenn plötzlich in seiner Wohnung eine junge, attraktive Revuesängerin
als "Besuch am Abend" erscheint und sein ganzes Leben auf den Kopf stellt?
Antwort geben dir in diesen Rollen Paul Hörbiger und die charmante
Liane Haid, und wenn noch Harald Paulsen als eifersüchtiger Revuesänger
hinzukommt, entsteht eine herzerfrischende Komödie, die auch dich
begeistern wird.
PAL
1860 - BESUCH AUS HEITEREM HIMMEL
Spielfilm, 1958, Farbe, 90 Min.
Regie: Ferdinand Dörfler. Mit Johannes Heesters, Elma Karlowa, Hans
von Borsody, Oskar Sima, Lotte Ledl.
Auf einer Party wettet US-Millionär
Underhower (Johannes Heesters), dass es Gespenster gibt. Zum Beweis will
er eines fangen, u.z. im Schloss seines verarmten bayrischen Cousins Unterhuber.
Statt dort aber als reicher Vetter aus Amerika aufzukreuzen, gibt sich John als
Mitglied eines Wanderzirkus aus...Es folgen heitere Verwechslungsspielchen, die
heute eher langweilen.
DVD2
133a - BESUCH DER ALTEN DAME, DER
Theaterverfilmung, 1982, Farbe, 145 Min.
Regie: Max Peter Amman. Mit Maria Schell und Günter Lamprecht
in den Hauptrollen.
Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Friedrich Dürrenmatt,
uraufgeführt 1956 in Zürich. Die Bürger einer verarmten
Stadt sehen sich vor die Möglichkeit gestellt, durch Mord an einem
ihrer Mitbürger eine Milliarde zu gewinnen. Sie unterliegen langsam
der Verlockung; die reiche alte Dame, die an ihrem Jugendgeliebten Rache
nimmt, triumphiert. Das Opfer wächst durch Erkenntnis seiner an der
alten Dame einst begangenen Schuld zu tragischer Grösse. Die alte
Dame wird leider nicht von Therese Giese gespielt.
PAL
236c - BESUCH DER ALTEN DAME, DER
Theaterverfilmung, 1962, S/W, 120 Min.
Regie: Bernhard Wicki. Mit Ingrid Bergmann, Anthony Quinn, Ernst Schröder,
Hans-Christian Blech u.a.
Eine US-Produktion des bekannten Stücks von
Friedrich Dürrenmatt. Auf Wunsch Ingrid Bergmanns wurde die Handlung nach
Italien verlegt und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ill, der hier
Sergej Miller heisst, mehr betont. So wurde auch das Ende, sehr zum Leidwesen
des Regisseurs, geändert. Statt für seine Jugendsünden getötet
zu werden muß er unter den Dorfbewohnern, die ihn für Dollars
verraten haben, weiterleben. Damit nicht genug, die Fox- Filmgesellschaft
schnitt zwanzig Minuten aus dem fertigen Film. Proteste Wickis wurden ignoriert.
PAL
1934 - BESUCH DER ALTEN DAME, DER
Theaterverfilmung des SWF, 1959, S/W, 117 Min.
Regie: Ludwig Cremer. Mit Elisabeth Flickenschildt, Rolf Wanka, Hans
Mahnke, Robert Taube.
Inhaltsangabe: Siehe oben unter Nr. 236c oder
133a.
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944 - BETEILIGTEN, DIE
Spielfim der DEFA, 1988, Farbe, 100 Min.
Regie: Horst E. Brandt. Mit Manfred Gorr, Gunter Schoß, Renate
Heymer, u.a.
Frühjahr 1964. Ein junges Mädchen ertrinkt in der Elbe - Unfall, Selbstmord oder Mord? Der Fall scheint schnell aufgeklärt. Die Aussagen der Beteiligten sind eindeutig und es sind integre Leute: Willi Stegmeier, Stadtrat für Bau-und Wohnungswesen, und Anna Sell, seine Mitarbeiterin. Es war ein Unfall und Stegmeiers Rettungsversuch kam zu spät. Auch Kmiminalist Müller kommt zu diesem Schluss. Doch sein jüngerer Kollege Gregor, aus Berlin strafversetzt, ist hellhörig. Ihm kommen Gerüchte zu Ohren, dass es da eine Beziehung gab zwischen dem allgewaltigen, ehrgeizigen Stadtrat und der toten Chrita Gellert. Als Gregor weiter ermitteln will, kommt es zu den ersten Konflikten. Die Kleinstadthonoratioren lieben es nicht, wenn ihnen einer auf die Finger schaut, zu sehr sind sie miteinander verfilzt.
Ein DEFA-Kriminalfilm, den Horst E.
Brandt 1988 nach einem authentischen Fall inszenierte, der sich Anfang der
sechziger Jahre ereignet hatte. Ihn interessieren dabei vor allem Fragen
des moralischen Verhaltens der "Beteiligten", weniger die äussere
Spannung der Tätersuche. So entstand eine für Vorwende-Zeiten recht
beachtliche sozialpsychologische Studie jener Funktionäre, die nur danach
trachteten, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen - koste es, was es wolle.
Eingebettet in eine detailgetreue Milieuschilderung, ausgestattet mit guten
Darstellern wie Günter Schoß, Katrin Knappe und anderen, ist dieser
Kriminalfall aus den Sechzigerjahren auch heute noch ein aussageträchtiger
Rückblick auf sozialistische Wirklichkeit.
PAL
868 - BETROGEN BIS ZUM JÜNGSTEN TAG
Spielfilm
der DEFA, 1957, S/W, 70 Min.
Regie: Kurt Jung-Alsen. Mit Rudolf Ulrich, Wolfgang Kieling,
Renate Küster, u.a.
Kriegstragödie. Als unschuldige Litauerinnen für ein Verbrechen büßen sollen, das Deutsche begangen haben, rebelliert ein Wehrmachtssoldat.
Nüchtern und bitter erzählt.
NTSC
159 - BETTELSTUDENT, DER
Operettenverfilmung, 1936, S/W, 89 Min.
Regie: Georg Jacobi. Mit Johannes Heesters, Marika Rökk, Carola
Höhn.
Nach der gleichnamigen Operette von Carl Millöcker, Anno 1704.
August der Starke regiert mit seinem Haudegen Ollendorf in Krakau. Es sind
gefährliche Zeiten, denn ein Gegenkönig ist aufgetaucht. Aber
eine heitere, lebenslustige Stadt lässt sich nicht unterkriegen. Überall
erklingt Musik, es wird gefeiert und getanzt. Inmitten von Verschwörung
und Intrigen findet "Bettelstudent" Simon, der in Wirklichkeit Herzog von
Polen ist, seine grosse Liebe.
PAL
434 - BETTER THAN CHOCOLATE
Kanadische Komödie, 1999, Farbe, 102 Min. Deutsch synchronisiert.
Regie: Anne Wheeler. Mit Wendy Crewson, Karen Dwyer, Marie McDonald,
u.a.
Eine Romanze über Lust und Liebe mit überraschenden Ereignissen. Maggie
begegnet der Frau ihrer Träume: Kim. Sie zieht in das Apartment von Maggie ein.
Doch diese hat die Wohnung von einer Sex-toys besessenen Frau nur zur Untermiete.
Schnell bricht das Chaos aus, denn alle Sex-Utensilien müssen schnell versteckt
werden, und auch die Mutter und Maggies Bruder sollen nichts von der Liebe der
zwei Frauen erfahren. Doch die Ereignissse überschlagen sich und alle machen
ungeahnte Liebeserfahrungen.
PAL
1102 - BETTWURST, DIE
Spielfilm, 1971, Farbe, 81 Min.
Regie und Buch: Rosa von Praunheim. Mit Dietmar Kracht, Luzi Kryn.
Luzi,
die unter Einsamkeit leidet, trifft am Kieler Hafen den Hilfsarbeiter Dietmar
aus Berlin. Sie zeigt ihm ihr Fotoalbum und ihr Schlafzimmer; am nächsten
Tag beschließen sie zusammenzubleiben. Sie schenkt ihm eine Nackenrolle (Bettwurst),
er schenkt ihr das Ölgemälde einer Zigeunerin. Luzi und Dietmar verloben
sich. Dann schlägt das Schicksal zu: Dietmars ehemalige Freunde
entführen Luzi, um Dietmar zu kriminellen Handlungen zu erpressen.
Diemtar erschießt einen der Gauner. Dann fliegt er mit Luzi in ein
anderes Land, um mit dem Glück noch einmal ganz von vorne anzufangen.
Rosa von Praunheims liebenswertem "odd couple" begegnet man auch in
der Fortsetzung Berliner Bettwurst (1973). Dietmar Kracht ertrank
1976 im Grunewaldsee.
PAL
1998 - BEVOR DER BLITZ EINSCHLÄGT
Spielfilm der DEFA, 1959, Farbe, 90 Min.
Regie: Richrd Groschopp. Mit Christine Laszar, Hrost Drinda, Manfred
Krug, Karget Homeyer, Herwart Grosse.
Zum 100. Geburtstag von Herwart Grosse,
der hier den Schreiber Otto Argus spielt. Lokalredeakteur Heinz macht in
einem Artikel über ein Lokomotivwerk die falsche Brigade schlecht.
Kollegin Christine sorgt dafür, dass er in der Produktion dazulernt.
Leicht-locker-veraltet.
DVD2
1896 - BEWEGTE JAHRE. ÖSTERREICH 1914 -
1945
Dokumentarfilm, 2007, Farbe und S/W, 60 Min. plus 80 Min. Bonusmaterial.
Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist beendet. In
Wien feiern sowjetische Truppen den Sieg. Österreich liegt in Trümmern.
Hunderttausende österreichische Soldaten sind gefallen oder als Kriegsgefangene
inhaftiert. Der Zusammenbruch ist das Ergebnis einer Entwicklung, die sich
über mehr als drei Jahrzehnte erstreckte und zu den bewegtesten Jahren der
Alpenrepublik zählt. Sie begann am 28. Juni 1914 mit dem Attentat auf den
öterreichisch-ungarischen Thronfolger und endete erst am 15. Mai 1945, als
Österreich mit der Unmterzeichnung des Staatsvertrags seine volle Souveränität
zurück erlangte.
Mit seltenen, teils noch nie gezeigten Filmaufnahmen wird die Epoche zwischen
Monarchie, Republik, Drittem Reich und Wiederherstellung der Republik noch
einmal lebendig.
DVD2
138 - BEWEGTE MANN, DER
Spielfilm, 1995, Farbe, 120 Min.
Regie: Söhnke Wortmann. Mit Katja Riemann, Til Schweiger, Joachim
Krôl, u.a.
Nach den bekannten Comics von Ralf König. Millionen deutsche Kinobesucher
sahen diesen Film in kurzer Zeit. Auch löste dieser Film eine ganze
Welle von ähnlichen Sex-Komödien aus, um den grossen Erfolg möglichst
zu wieder- holen. Was aber in den Comics ein befreiendes Gelächter auslöst,
wirkt mit Darstellern im Film oft recht peinlich, in einigen Szenen sogar
beleidigend. In Amerika lief der Film unter dem Titel, "Maybe, Maybe Not,"
mit spärlichem Erfolg. Deutscher Humor ist eben kein Exportartikel...
NTSC (Auch unter Nr. 154 im Archiv).
898 - BIBI BLOCKSBERG
Spielfilm,
2003, Farbe, 102 Min.
Mit Sidonie von Krosigk, Katja Riemann, Ulrich Noethen, Corinna Harfouch, u.a.
Bibi hat zwei Kindern das Leben gerettet und bekommt zur Belohnung eine eigene Hexenkugel. Doch bei der feierelichen Übergabe lässt die böse Hexe Bibis Kugel fallen, die in tausend Stücke zerspringt. Nun muss Rabia ihre Kugel Bibi geben. In der aber hat sie ein Geheimnis versteckt.
Der
erfolgreichste deutsche Kinofilm 2002.
PAL
1195 - BILDER, DIE GESCHICHTE MACHTEN
Dokumentationen aus verschiedenen Jahren. Eine Sendereihe des ZDF von Guido Knopp. Regie: Elrich Lenze. S/W und Farbe, 1991. 30 Min.
1. 8. Juli 1972. Vietnam. Das "Bild" ist die berühmt gewordene Aufnahme des Mädchens Kim Phug, welches mit anderen Kindern versucht, den Napalm-Bomben der U.S. Flieger zu entkommen. Von den Flammen fast tödlich verletzt, läuft sie schreiend vor Angst und Schmerz auf die Kamera zu.
Als diese Dokumentation
gedreht wurde, lebte Kim Phug auf Kuba und studierte Englisch um eventuell
Touristenführer in ihrer Heimat zu werden. Obwohl Kim versichert, nur in der
Gegenwart und der Zukunft zu leben, und die Vergangenheit zu vergessen in
welcher Frauen und Kinder die ewigen Opfer der Kriege sind, hat dieser Angriff
tiefe Spuren in ihrer Gesundheit hinterlassen. Das Napalm hat sich
in ihrem Körper eingefressen und sie lebt unter ständigen Schmerzen, welche
sie mit Studium und in Gesellschaft einiger Freunde zu vergessen sucht.
PAL
1198 - BILDER, DIE GESCHICHTE MACHTEN
12
Dokumentationen aus verschiedenen Jahren. Jede Folge 30 Min.
Eine Fernsehserie von Guido Knopp. 1994.
1. Der
Protest. Ein Dubcek-Anhänger attackiert 1968 einen Sowjet-Panzer. Der
"Prager Frühling wird brutal beendet.
2. Die Vergeltung. Chartres 1945. Eine Frau hat mit
einem deutschen Soldaten ein Kind gezeugt und wird nun wegen
Kollaboration bedroht. Eine gehässige Menschenmenge schaut zu.
3. Der Kuss. Paris 1950, vor dem Rathaus. Ein Photograph
hat ein junges Pärchen beobachtet und ein berühmtes Bild geschaffen.
4. Das Opfer. 2. Juni 1967 Benno Ohnesorg wird bei einer
friedlichen Demo gegen den Schah von Persien erschossen.
5. Im Augenblick des Todes. 1936. Ein Soldat im Spanischen
Bürgerkrieg stirbt im Kampf gegen die Truppen Francos.
6. Die Erpressung. 1977. Arbeitgeberpräsident Schleyer als Geisel
der RAF.
7. Rassenwahn. Ein deutsch-jüdisches Ehepaar wird öffentlich
von SA-Leuten mit umgehägten Schildern diffamiert.
8. Der Beweis. Das Foto von Sowjet-Raketen, das 1962 die Kuba-Krise auslöste.
9. Der Händedruck. Treffen amerikanischer und sowjetischer
Soldaten in Torgau an der Elbe.
10. Das Playgirl. Über den Sex-Skandal des britischen
Heeresministers Profumo. Berühmtes Nacktfoto der Christine Keeler, die 1963
mehreren Männern in England die Köpfe verdrehte und ihre Karrieren beendete.
11. Juli 1967. Junge jüdische Soldaten an der Klagemauer in Jerusalem.
12. Edwin Aldrin betritt 1969 als Zweiter den Mond.
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1199 - BILDER DIE GESCHICHTE MACHTEN
Dokumentation
aus verschiedenen Jahren. Jede Folge 30 Min.
Eine Fernsehserie von Guido Knopp. 1994.
1. Die Rote Fahne auf dem
Reichstag. Mai 1945. Russische Soldaten befestigen die rote Flagge
auf dem Dach der Berliner Reichstags.
2. Der Siegerkuss. 1945. Alfred Eisenstädt machte dieses
berühmte Foto, auf dem ein stürmischer US-Matrose eine weissgekleidete
Krankenschwester bei der Siegesfeier im Times Square festhält und küsst.
3. Orden für ein Kind. In den letzten Kriegstagen 1945 verteilt
Goebbels Orden an 12-13jährige Kinder in Uniform.
Der Junge aus Warschau. Ein jüdischer Junge mit erhobenen Armen vor dem
Abtransport ins KZ.
4. Trauer in Soweto. 1976. Ein schwarzer Afrikaner trägt einen
ershcossenen Jungen auf den Armen.
5. Der Kniefall. 1970. Der Bundeskanzler Willi Brandt bei
seinem Besuch vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos.
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1150 - BILDNIS EINER TRINKERIN
Spielfilm,
1979, Farbe, 108 Min.
Regie: Ulrike Ottinger. Mit Tabea Blumenschein, Magdalena Montezuma, Nina
Hagen.
"Ulrike Ottinger, die 1977 den aussergewöhlichen Frauen-Piratenfilm
"Madame X" gedreht hatte, befasst sich in "Bildnis einer
Trinkerin", den sie auch geschrieben und photographiert hat, auf ihre
feministisch originelle Weise mit dem Trinken. Die Ausgangsidee ist
erstaunlich einfach. Eine elegante, gebildete,, schöne Frau fliegt ohne
Rückfahrkarte nach Berlin, um sich hier ganz ihrer einzigen großen
Leidenschaft zu widmen - dem Trinken. Sie entwirft einen Trinkplan und
macht sich daran, sich zu Tode zu trinken, doch ihr Vorhaben scheitert."
(Ken Wlaschin,, NFT).
PAL
1842 - BILDNIS EINER UNBEKANNTEN
Spielfilm, 1954, S/W, 105 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit O.W. Fischer, Ruth Leuwerik, Erich
Schellow, Irene von Meyendorff.
Während einer Ballettaufführung entdeckt
Keller eine Zuschaueri, deren Gesicht ihn fasziniert. Der Maler verewigt
ihre Züge in einem Aktbild und sorgt für einen Skandal. Die Dame heisst
Nicole und ist mit einem Diplomaten verheiratet, der seine Karriere gefährdet
sieht.
In Paris und Bayreuth gedreht, ist dies ein eher fades Käutner-Filmwerk.
DVD2
369 - BIN ICH SCHÖN
Spielfilm, 1998, Farbe, 112 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Franka Potente, Steffen Wink, Jochim
Król, Uwe Ochsenknecht.
Lauter Leute, die sich finden und wieder verlieren. Deren Schicksale
miteinander verknüpft sind. Entweder im eiskalten München oder
im heissen Spanien. Liebesaffären, Eifersucht, Ehedramen, Hochzeiten,
Kriminalität, Sehnsüchte und geheime Wünsche. Geschichten
die das Leben schreibt - liebevoll und ironisch. Und vielleicht auch eine
Antwort auf die Frage, die alle beschäftigt: Bin ich schön?
PAL
1713 - BIS DASS DER TOD EUCH SCHEIDET
Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 95 Min.
Regie: Heiner Carow. Mit Katrin Sass, Martin Seifert, Angelica
Domröse, Horst Schulze, Henny Müller.
Glück währt nicht ewig. Das müssen
sich auch Sonja und Jens eingestehen. Während Jens nach einem
Familienleben strebt, in dem seine Frau Heim und Kind versorgt, sucht Sonja die
Bestätigung im Beruf. Bald hat das Ehepaar einen Punkt erreicht, von dem
es kein Zurück mehr gibt. Als Jens erfährt, dass Sonja aus Verzweiflung
eine Abtreibung hat vornehmen lassen, verliehrt er völlig die Beherrschung.
Sonja ist inzwischen alles egal: Ungerührt sieht sie zu, wie Jens nach
einer Flasche greift, in der nicht, wie er denkt, Selterswasser ist, sondern
ätzendes Reinigungsmittel.
Heiner Carow (Die Legende von Paul und Paula) forderte mit seinem
rund inszenierten Drama Diskussionen um die Werte einer Beziehung heraus.,
DVD2
1414 - BIS WIR UNS WIEDERSEHEN
Spielfilm, 1952, S/W, 80 Min.
Regie: Gustav Ucicky. Mit Maria Schell, O.W. Fischer, Karl-Ludwig
Diehl, Kurt Meisel, Ingrid Lutz.
Auf der Flucht vor der Polizei trifft Paul
Mayhöfer unerwartet Pamela. Vor Jahren verließ er sie aus Eifersucht,
nicht ahnend, dass Pamela nur ihre Lungenkrankheit geheimhielt. Und auch
ihr Neuanfang ist zum Scheitern verurteilt.
Die erste Zusammenarbeit des Leinwand-Traumpaares Fischer-Schell war zu sperrig.
DVD2
982 - BISMARCK
Spielfilm, S/W, 1940, 110 Min.
Regie: Wolfgang Liebeneiner. Mit Paul Hartmann, Friedrich Kayssler,
Hellmuth Bergmann, Lil Dagover, u.a.
Obwohl er bei der Königin und dem Kabinett unbeliebt ist, wird Graf Otto von Bismarck von König Wilhelm I. auf Anraten seines Kriegsministers von Roons ins Kabinett berufen. Sehr schnell gewinnt Bismarck das Vertrauen des Königs, während das Kabinett ihm völlig ablehnend gegenüber steht. Von allen Bismarck-Gegnern ist der Medizinprofessor und pazifistisch gesonnene preussische Abgeordnete Rudolf Virchow der Schärfste. Schließlich löst Bismarck den Landtag Preussens auf und beginnt unter der Leitung von Kriegsminister von Roon mit der Heeresreform. Bismarck verbündet sich mit Österreich gegen Dänemark. Es kommt zu einem kurzen deutsch-dänischen Krieg, aus dem Biusmarcks Truppen als Sieger hervorgehen, nicht zuletzt dank der genialen Strategie des Ministers Moltke. Dennoch hagelt es innenpolitische Angriffe von Seiten des Kronprinzen Friedrich. Als es zum Krieg gegen Österreich kommt, kämpft Bismarck nach einer siegreichen Schlacht vergeblich gegen eine Weiterführung des Krieges. Der König ist besessen von dem Ziel, in Wien einzumarschieren...
Als Wolfgang Liebeneiner 1940 diesen Film präsentierte,
lachte wohl das Herz des Propagandaministers Goebbels. Es ist eine
linientreue Version der Bismarck-Biographie. Unkritisch und konservativ
durfte Paul Hartmann in der Titelrolle gegen Parlament und Pressefreiheit
wettern und den Krieg als Allheilmittel feiern. Die Nazis überhäuften
das Werk mit Preisen, die Alliierten verboten es 1945.
PAL
902 - BITTERE ERNTE
Spielfilm, 1985, Farbe, 100 Min.
Regie: Agnieska Holland. Mit Armin Müller-Stahl, Elisabeth
Trissener, u.a.
Oberschlesien 1943: Bei einem Transport gelingt der
Jüdin Rosa die Flucht vor den Nazis. Der polnische Bauer Leon findet die
völlig Entkräftete im Wald, versteckt sie im Keller und verliebt sich in sie.
Rosa liebt den Mann, weil er sie gerettet hat, und hasst ihn, weil er politisch
ein Ignorant ist...
Das intensive Kammerspiel war als "Bester Ausländischer Film" für
den Oscar nominiert,
PAL
1563 - BITTERE UNSCHULD
Spielfilm,
Farbe, 85 Min.
Regie: Dominik Graf. Mit Andrea L'Arronge, Laura Tonke, Mareike
Lindenmayer, Michael Mendl.
Der Leiter der Foschungsabteilung eines
Pharmaunternehmens befürchtet Opfer einer Rationalisierungsmaßnahme zu werden.
In die Enge getrieben, erpresst er seinen Vorgesetzten - verschweigt dies aber
seiner Familie. Seine Frau deutet die Zeichen falsch und unterstellt ihrem
Mann eine Affäre, woraufhin sie sich mit dem Widersacher ihres Mannes einlässt.
Die fünfzehnjährige Tochter wird zunehmend zur Leidtrageneden und reisst die
Initiative an sich, findet die vermeintliche Geliebte ihres Vaters und entdeckt
mit ihr eine neue Welt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Intrigen ein
radikales Ende zu bereiten und die Tür in eine neue, ganz eigene Zukunft zu
öffnen.
DVD2
1277 - BLAUBART
Spielfilm, 1984,
Farbe, 90 Min.
Regie: Krzysztof Zant. Mit Karin Baal, Vladim Glown, Vera Tschechowa,
Ingrid Resch, Margarete von Trotta.
Der Internist Felix Schaad wird
verdächtigt, seine sechste Frau Rosalinde ermordet zu haben. Das Gericht
spricht ihn zwar frei, doch Schaad erkennt: "Ich bin nicht unschuldig. Nur bin
ich nicht der Täter."
Eine werkgetreue Adaption des Werks von Max Frisch.
PAL
940 - BLAUE, DER
Spielfilm, 1996, Farbe,
110 Min.
Regie: Lienhard Wawrzyn. Mit Manfred Krug, Meret Becker, Ulrich
Mühe u.a.
Das Ende der DDR rettet die Motive des klassischen Ritterfilms in
die Neuzeit hinüber: Intrigen, falsche Freunde, gebrochene Liebesschwüre
und Verrat sind genau die Zutaten, mit denen Karrieren gebaut und Leben
zerstört werden wie auch in diesem hervorragenden Thriller. Der Tierarzt
und Reiterhofbesitzer Otto Skrodt will zum Staatssekretär aufsteigen.
Kaum einer weiss, dass er einst als Stasispitzel seinen Freund Karl Kaminski in
den Knast brachte. Als der plötzlich vor der Tür steht, gerät Otto in
Panik. Dabei möchte Karl nur Ottos Tochter wiedersehen, mit der ihn eine
alte Liebesgeschichte verbindet...
PAL (Auch unter Nr. 1146 im Archiv)
479 - BLAUE BOLL, DER
Aufführung der Münchner Kammerspiele, 1992,
S/W, 140 Min.
Regie: Hans Lietzau. Mit Claus Eberth, Carla Hagen, u.v.a.
Nach
dem Drama von Ernst Barlach.
In der mecklenburgischen Kleinstadt Sternberg verwischt der Nebel die gewohnte
Perspektive: den reichen Gutsbesitzer Boll erfasst eine Verwandlung, die sein
Leben ernsthaft bedroht. Weder kann er selbst erfassen, was mit ihm
geschieht, noch können es seine Frau und die Bürger diesr Stadt.
Merkwürdige Vorfälle tragen sich zu, Himmel und Hölle glühen durch die
spießige Landstadt. In der Begegnung mit Grete Grüntal, die selbst in
heftiger Bedrängnis den Tod ihrer Kinder vorbereiten will, erlebt Boll seine
Erlösung aud dem mühselig-selbstgewissen Dasein...
PAL
163 - BLAUE ENGEL, DER
Spielfilm, 1930, S/W, 100 Min.
Regie: Josef von Sternberg. Mit Marlene Dietrich, Emil Jannings, Rosa
Valetti, Kurt Gerron, Hans Albers.
Frei nach dem Roman "Professor Unrath" von Heinrich Mann. Dies ist einer
der ersten deutschen Tonfilme, der zu einem wahren Klassiker wurde. Erich
Pommer war der Produzent des Films. Karl Vollmöller und Carl Zuckmayer
schrieben das Drehbuch und Friedrich Hollaender die Musik. Die konservativ-reaktionäre
UFA-Leitung bot die besten Kräfte auf, denn sie wollte einen internationalen
Erfolg. Und den bekamen sie denn ja auch.
Die Geschichte handelt von einem
angesehenen Professor in einer kleinen Stadt, der eines Tages aus seiner
gewohnten Routine geworfen wird, als er das Nachtlokal "Der blaue Engel"
betritt, um dort seine Schüler herauszuholen. Er selbst verfällt
den nackten Oberschenkeln der "Künstlerin" Lola Lola und heiratet
sie gar! Und so beginnt sein Abstieg bis zum bitteren Ende. Die Bauten,
Beleuchtung und die ganze Atmosphäre haben viel mit dem Film des Expressionismus
gemein und der Ton wird als dramaturgisches Mittel eingesetzt und nicht
nur als Klang-Kulisse. Ein Film, in dem man immer wieder Neues entdeckt.
PAL
und DVD2
1478 - BLAUE HAND, DIE
Spielfilm,
1967, Farbe, 84 Min.
Regie: Alfred Vohrer. Harald Leipnitz, Klaus Kinski, Carl Lange,
Diana Körner.
Nach einem Roman von Edgar Wallace.
Dave Emerson steht wegen
Mordes vor Gericht. Mit Hilfe eines Gutachtens schafft es jedoch der
Familienanwalt, den Adelsspross für unzurechnungsfähig erklären zu lassen.
Dave wird in eine düstere Heilanstalt eingeliefert. Wenig später verhilft
ihm jedoch ein eigenartiger Fremder zur Flucht. Einzig der Wärter Duck
bemerkt den Ausbruch und verfolgt Dave bis zum elterlichen Schloss.
Plötzlich taucht ein unheimlicher Kapuzenmann auf. Bewaffnet mit einer
eisernen Hand, aus der messerscharfe Dolche ragen, ersticht er den ahnungslosen
Duck kaltblütig von hinten. Als Inspektor Craig und Sir John von Scotland Yard
am Schloss eintreffen, stoßen sie auf Daves Zwillingsbruder Richard. Dave selbst ist spurlos verschwunden. In dessen Zimmer findet der Inspektor
Hinweise auf die schreckliche Mordwaffe, die "blaue Hand"...
DVD2
52 - BLAUE LICHT, DAS
Spielfilm, 1932, S/W, 95 Min.
Regie: Leni Riefenstahl, die auch die Hauptrolle spielt.
Leni Riefenstahl schrieb, produzierte, spielte und führte Regie zu diesem
romantischen Märchenfilm. Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf in
den südtiroler Bergen. Die Dorfbewohner haben Angst vor Junta, einem wilden
Naturkind, und nennen sie eine Hexe. Jedesmal in Vollmondnächten schimmert
ein blaues Licht von der steilen Fels- wand, und nur Junta kennt das Geheimnis,
denn sie ist die einzige, die den Felsen erklimmen kann. Es sind wunderbare
Kristalle in einer Höhle, an deren Schönheit sich Junta immer wieder
erfreut, während die Burschen, die ihr nachstiegen, alle abstürzten.
Als die Dorfbewohner den Schatz mit Hilfe eines jungen Mannes entdecken und
stehlen, stürzt Junta in die Tiefe. Ein schöner, an Originalschauplätzen
gemachter Film.
NTSC
407 - BLAUE LICHT, DAS (zweite Kopie)
Spielfilm, 1932, S/W, 95 Min.
Regie: Leni Riefenstahl, die auch die Hauptrolle spielt.
Leni Riefenstahl schrieb, produzierte, spielte und führte Regie zu diesem
romantischen Märchenfilm. Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf in
den südtiroler Bergen. Die Dorfbewohner haben Angst vor Junta, einem wilden
Naturkind, und nennen sie eine Hexe. Jedesmal in Vollmondnächten schimmert
ein blaues Licht von der steilen Felswand, und nur Junta kennt das Geheimnis,
denn sie ist die einzige, die den Felsen erklimmen kann. Es sind wunderbare
Kristalle in einer Höhle, an deren Schönheit sich Junta immer wieder
erfreut, während die Burschen, die ihr nachstiegen, alle abstürzten.
Als die Dorfbewohner den Schatz mit Hilfe eines jungen Mannes entdecken und
stehlen, stürzt Junta in die Tiefe. Ein schöner, an Originalschauplätzen
gemachter Film.
PAL
1447 - BLAUE LICHT, DAS
Spielfilm
der DEFA, 1976, Farbe, 79 Min.
Regie: Iris Gusner. Mit Viktor Semjonov, Fred Delmare, Katharina
Thalbach.
Der Bauer Hans ist als Soldat in den Krieg gezogen.
Zurückgekehrt und von seinem König um den Sold betrogen, macht er sich auf den
Weg nach Hause. Da begegnet er einer Hexe, die ihn bittet, ihr ein Licht
aus dem Brunnen zu holen. Er behält es, als die Hexe ihn hintergehen will,
und entdeckt dessen Zauberkraft. Beim Entzünden erscheint ein Männlein,
das dem Besitzer des Lichts dienen muss, aber es vermag nur soviel,wie dieser
sich selbst zutraut. Mutig geworden, geht Hans noch einmal zum König, um
seinen Sold zu verlangen. Er wird wiederum abgewiesen, und so entführt er
dessen Tochter, die ihm den Haushalt führen muss. Die Häscher des Königs
fangen ihn, der Galgen ist schon aufgestellt, da rettet der aus Versehen
abgegebene Kanonenschuss eines Räubers sein Leben.
PAL
563 - BLAUE WIMPEL IM SOMMERWIND
Dokumentation,
1952, s/w, 52 Min.
Regie: Herbert Ballmann.
Ein
Zeitdokument aus den frühen 50er Jahren, zu dem der DDR-Dichter Franz Fühmann
den Text schrieb. Die vom ostdeutschen Pionierverband organisierte Aktion "Frohe
Ferien für alle Kinder" bietet den Jungen Pionieren vielfältige
Veranstaltungen. Der Film geht diesen Aktivitäten in verschiedenen Episoden
nach: Gezeigt wird der Segelflugzeugbau in einem Ferienlager an der Ostsee, die
Reise auf dem Segelschulschiff "Wilhelm Pieck", usw. Das für den Film
geschriebene Lied "Die Heimat hat sich schön gemacht " avancierte fast zu
einem modernen Volkslied in der DDR.
PAL
826 - BLAUEN SCHWERTER, DIE
Spielfilm
der DEFA, 1949, S/W, 96 Min.
Regie: Wolfgang Schleif. Mit Hans Quest, Ilse Steppat, Marianne
Prenzel.
Die Biographie des Johann
Friedrich Böttger, der 1709 das erste weisse Porzellan in Europa erfand.
Der Apothekerlehrling und Gehilfe eines "Goldmachers" ist dem König
von Preussen nach Sachsen entflohen. Hier aber ist August der Starke
hinter
ihm her; der junge Mann soll ihm Gold machen, wird auf eine Festung gebracht und
mit allem ausgestattet, was er dazu braucht. Böttger weiss allerdings,
was er dazu braucht. Böttger weiss schon längst, dass das
Goldmachen eine Illusion ist und experimentiert mit Porzellan. Weiss, wie
in China soll es sein. Als es ihm gelingt den König mit dem "weissen
Gold" zu überraschen, hofft er auf seine Freiheit...
PAL
651 - BLAUFUCHS, DER
Spielfim,
1938, S/W, 96 Min.
Regie: Viktor Tourjansky. Mit Zarah Leander, Willy Birgel, Paul Hörbiger,
u.a.
Der Privatdozent Dr. Stephan Paulus widmet seine gesamte Zeit der
Wissenschaft, so dass er sogar seinen ersten Hochzeitstag vergisst. Seine
schöne, vernachlässigte Frau Ilona wartet vergenbens auf den Blaufuchs, den er
ihr an diesem Tag schenken wollte. Ilona lernt auf der Rückreise vom Gut ihrer
Tante Margit den bekannten Flieger Tibor Vary kennen. Sie nimmt den Flirt mit
ihm nicht ernst, doch Tibor verliebt sich in sie. Obwohl er weiss, dass Ilona
verheiratet ist, will er sie wiedersehen. Tibor besucht in Budapest seinen
besten Freund Stephan Paulus. Als dieser ihm Ilona als seine Frau vorstellt,
kann er seine Betroffenheit keum verbergen. Als Stephans Freund ist er
empört, dass Ilona mit ihm, einem völlig fremden Mann, geflirtet hat. Tibor
muss seine Angebetete auf dem Golfplatz dem Operettentenor Trill vorstellen, dem
alle Frauenherzen zufliegen. Ilona genießt Tibors Eifersucht und kokettiert mit
Trill. Bald darauf prüft er in seiner Wohnung ihre Singstimme. Tibor, der davon
erfährt, glaubt an eine Affäre..
DVD2 und Kassette 670 im NTSC Format im Archiv.
5 - BLECHTROMMEL, DIE
Literaturverfilmung, 1978, Farbe, 144 Min.
Regie: Volker Schlöndorff, mit einer internationalen Besetzung.
Eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion nach dem bekannten
Roman von Günter Grass. Goldenen Palme bei den Filmfestspielen in
Cannes (1980) und den Oscar in Hollywood als bester ausländischer
Film im gleichen Jahr.
PAL
75 - BLEIERNE ZEIT, DIE
Spielfilm, 1981, Farbe, 106 Min.
Regie: Margarete von Trotta. Mit Jutta
Lampe, Barbara Sukowa, Rüdiger Vogler.
Der Film spielt in den späten siebziger Jahren in der BRD und behandelt das Thema des Terrorismus, d.h. von Trotta macht in diesem Film Verbindungen zur Baader-Meinhof Gruppe, die im Stammheim- Gefängnis bei Stuttgart angeblich Selbstmord begangen haben soll.
Um
der politischen Brisanz einen persönlichen Charakter zu verleihen, erzählt von
Trotta die Geschichte von zwei Schwestern. Juliane, die ältere, ist
Journalistin bei einem feministischen Blatt, schreibt z.B. über die Rolle der
Frauen im Dritten Reich und engagiert sich für ein menschenwürdigeres
Abtreibungsgesetz. Diese Engagement ist für Marianne zu wenig. Die
Mächtigen dieser Welt werden nur durch brutale Handlungen auf die Missstände,
z.B. die Hungersnöte in der Dritten Welt, aufmerksam. Sie verlässt ihren
Freund und ihr Kind ind wird Mitglied einer Gruppe, die Gewalt anwendet, um ihre
Ziele durchzusetzen. Ihr Freund begeht Selbstmord und Juliane soll sich
nun um den Jüngeren kümmern. Doch sie weigert sich, sie fühlt sich
dadurch ungerecht belastet und gibt den Jungen zu Pflegeeltern.
Durch Rückblenden erfährt man von den frühen Jahren der beiden Schwestern,
die in einem protestantischen Haushalt mit einem beinahe krankhaft autoritären
Vater aufwuchsen. Dabei war Juliane der Rebell in der Familie,
während Marianne der Liebling des Vaters war. Auch sieht man die Mädchen
bei einem Kinobesuch, wo sie sich einen Film über die menschlichen Überreste
in einem KZ ansehen müssen. Sie wissen also schon früh von den
Ungrechtigkeiten und Grausamkeiten der Menschheit. Die Frage bleibt nur,
wie man helfen kann, bessere Verhältnisse zu schaffen. Mit Gewalt oder
durch friedliches Engagement.
Marianne wird gefasst und von ihrer Kollegin getrennt inhaftiert. Juliane
und ihre Mutter dürfen sie ab und zu besuchen. Nach dem Tode Mariannes
versucht Juliane mit allen Mitteln zu beweisen, dass es kein Selbstmord gewesen
sein kann. Doch ihr wird gesagt, dass sich kein Mensch mehr für das Thema
und die Terroristen interessiere. Schließlich nimmt Juliane den Sohn Mariannes
bei sich auf.
PAL
1345 - BLUE MOON
Spielfilm, 2003, Farbe,
90 Min.
Regie: Andrea Maria Dusl. Mit Josef Hader, Detlev W. Buck, Viktoria
Malektorovych.
Es ist die Liebe, die Johnny Pichler vom sicheren Westen tief
in den Osten führt, erst in die Slowakei, weiter in die Ukraine und schließlich
nach Odessa, die mystische Hafenstadt am Schwarzen Meer. Johnny, der
stoische Geldbote, sucht Shirley, eine mysteriöse Blonde, die ihr Glück in
Hotelzimmern verloren hat. Dabei findet er nur ihre Willingsschwester
Jana, die Taxifahrerin, die von ihrer Vergangenheit im ukrainischen Lviv
gefangen gehalten wird. Immer wieder kreuzt der gestandete Ostdeutsche
Ignaz Johnnys Wege, die fortan gepflastert sind mit Grotesken, gefahren und
Geliebten. Ein Spiel von Nähe und Flucht schickt sie auf eine Odyssee der
Gefühle, ehe über dem Hafen des fernen Odessa der Blaue Mond aufzieht.
Das Filmedbüt von Andrea Maria Dusl ist ein modernes Märchen über die Liebe
zwischen Ost und West; ein Roadmovie in jene Länder, die jahrzehntelang vom
eisernen Vorhang verborgen waren.
Der Film erhielt den Großen Preis der Diagonale für den besten österreichischen
Spielfilm 2004.
DVD2
1595 - BLUEPRINT
Spielfilm, 2004,
Farbe, 108 Min. (Englische Untertitel)
Regie: Rolf Schübel. Mit Franka Potente u.a.
Irgendwann in naher
Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an einer
unheilbaren Krankheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an
den Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr
musikalisches Talent unsterblich machen. Fischer lässt sich darauf ein und
so wird mit Iris' Tochter Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren.
Aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg, doch für die Kopie der
berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität.
Franka Potente in einer Doppelrolle als Mutter Iris und Tochter Siri Sellin.
DVD2
1785 - BLUM AFFAIR, THE
Siehe
"Die Affäre Blum" unter Nr. 573, deutsche Version Nr. 1785 hat englische
Untertitel.
NTSC
1138 - BLUT DER TEMPLER, DAS
Spielfilm,
2004, Farbe, 190 Min. (plus 145 Min. Extras)
Regie: Florian Maxmayer. Mit Mirko Lang, Harald Krassnitzer, Peter
Francke, u.v.a.
Der junge David entdeckt eines Tages, dass er über
aussergewöhnliche physische Kräfte verfügt. Sein Ziehvater, der Mönch
Quentin, alarmiert sofort die Tempelritter, die ihm den Jungen vor gut 20 Jahren
in Obhut gegeben hatten. Dieser Orden hat sich zur Aufgabe gemacht, das
Grab Jesu und den Heiligen Gral zu beschützen - vor allem vor ihren größten
Feinden, den Prieure de Sion. Deren Hohepriesterin Lukrezia de Saintclair
will den größten aller Schätze um jeden Preis in ihren Besitz bringen.
Und der Schlüssel dazu ist David. Denn er trägt das Blut beider
verfeindeten Lager in sich...
DVD2
1604 - BLUTHOCHZEIT, DIE
Spielfilm, 2004, Farbe, 88 Min.
Regie: Dominique Deruddere. Mit Armin Rohde, Uwe Ochsenknecht.
Nie hätte
Mark Walzer es sich träumen lassen, dass er an seinem Hochzeitstag seine Braut
Sophie noch einmal "erobern" muss. Denn Marks schwerreicher Vater Hermann
Walzer gibt zusehends den Kotzbrocken und legt sich wegen einer Vorspeise mit
dem von Finanznöten geplagten Gourmetkoch Franz Berger an, in dessen gehobenem
Landgasthof in der Eifel das Hochzeitsessen stattfinden soll. Langsam,
aber unausweichlich gerät der Festtag ausser Kontrolle. Der idyllische
Landgasthof wird zurbelagerten Festung, in der Gewalt zwischen den beiden Alten
eskaliert. Alle Vesuche, die sturköpfign Kampfhähnen zu stoppen, scheitern,
und so steuert die Hochzeit auf ein überraschendes Ende zu...
DVD2
1869 - BLUTSBRÜDER
Spielfilm,
1975, Farbe, 90 MIn.
Regie: Gerrit List. Mit Dean Reed, Gojko Mitic, Gisela Freudenberg,
Cornel Ispas, u.a.
1864: Am Sand Creek in Colorado richten amerikanische
Soldaten ein Massaker unter den Cheyenne an. Angewidert von den
Gräueltaten zerbricht der Soldat Harmonika die US-Flagge und rettet der
Indianerin Rehkitz das Leben. Noch lange hegt ihr Bruder Harter Felsen
Zweifel an der Aufrichtigkeit des Weissen, doch dieser sucht die Freundschaft
des Stammes. Schließlich überzeugt von den Bemühungen, erhält Harmonika
Rehkitz zur Frau. Doch das Glück währt nur kurze Zeit: eines Tages wird
die junge Frau von Bleichgesichtern ermordet. Das ruft die Rache
Harmonikas auf den Plan...
DVD2
953 - BOCKERER, DER, I
Spielfilm,
Österreich, 2000, Farbe, 110 Min.
Regie: Franz Antel. Mit Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Alfred Böhm, u.a.
Wien, 1938. Der Metzger Bockerer nimmt den Anschluss Österreichs schulterzuckend hin. Erst als ein jüdischer Freund muss und ein anderer im KZ stirbt, horcht er auf und entwickelt eine eigene Strategie, sich durch die gefährlichen Zeiten zu wursteln.
Politisch korrekt, aber nicht
ätzend genug.
PAL (Auch Nr. 953 als Theateraufführung im Archiv)
634 - BOCKERER, DER, II, DER : ÖSTEREICH IST FREI
Spielfilm, Österreich, 1996, Farbe, 100 Min.
Regie: Franz Antel. Mit Karl Merkatz,
Marianne Nentwich, u.a.
Im Wien der
Nachkriegszeit baut der bauernschlaue Metzger Karl Bockerer seinen zerstörten
Laden wieder auf und schlägt sich mit russischen Besatzern und Altnazis herum.
PAL
713 - BOCKERER, DER, III : DIE BRÜCKE VON
ANDAU
Spielfilm, Österreich, 2000,
Farbe, 90 Min.
Regie: Fanz Antel. Mit Karl Markatz, Sascha Wussow, Heinz Petters,
u.a.
Fortsetzung der Tragikkomödie mit
historischem Hintergrund. Wien 1956. Die Alliierten sind abgezogen, die
Zeiten scheinen wieder besser zu werden. Irrtum: Als der Fleischhauer Karl
Bockerer mit seinem Ziehsohn Gustl und Enkel Karli in Ungarn Fleisch einkauft,
wird die (fast) legal erworbene Ware von den russischen "Befreiern"
beschlagnahmt. In Budapest demonstriert die Bevölkerung und fordert den
Abzug der Besatzertruppen. Der Bockerer wandelt sich unwillkürlich zum
Kämpfer gegen den Kommunismus, für die Freiheit und natürlich auch für sein
Fleisch.
Der Film ist eine sehr enge Anlehnung an das Bühnenstück, jedoch fehlt das
Element der Posse und die Hinzufügung von Original-Wochenschauaufnahmen
und die betonte Brutalität der Nazis.
PAL (auch Nr. 954 als Theateraufführung im Archiv)
1092 - BOCKERER, DER, IV: PRAGER FRÜHLING
Spielfilm,
Österreich, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie: Franz Antel. Mit Karl Merkatz, Katharina Stemberger, Hary
Prinz, Christian Spatzek, Marianne Nentwich, Heinz Petters, u.a.
Wien im
Sommer 1968. Fleischer Karl Bockerer hat endlich seine HaushälterinAnna
geheiratet. Sein Ziehson Gustl lädt die frisch Vermählten zu sich in die
Tschechoslowakei ein. Dort will er eine Metzgerei eröffnen wenn der
Kommunismus endlich "sein menschliches Antlitz" zeigt. Doch es
kommt anders: Im TV berichtet Gustls Schwester, die Journalistin Milena vom
Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen...
PAL
674 - BOCKSHORN
Spielfilm
der DEFA, 1984, Farbe, 103 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Jeff Dominiak, Bert Löper, u.a.
Film
nach dem Roman von Christoph Meckel.
Die beiden Halbwüchsigen Sauly und Mick lernen sich beim Trampen kennen und
bleiben zusammen. Sie wollen ans Meer, etwa tausend Kilometer entfernt.
Ein altes Auto nimmt sie mit, doch die Fahrt endet schon kurz darauf in einem
schäbigen Motel. In der Bar macht sich ein Mann an sie heran , Landolfi. Er
erklärt Sauly, dass er dessen Schutzengel an einen Mann namens Miller in Prince
verkauft habe. Obwohl die Jungen eigentlich nicht an Schutzengel glauben
befällt Sauly langsam die Angst. Er möchte seinen Schutzengel wieder haben.
Auf ihrer Reise wird Sauly krank. Mick arbeitet auf einem Bauernhof, um die
Arztkosten zu zahlen. Als Sauly gesund ist, reisen sie weiter - über Prince. In
der mysteriösen Stadt heissen alle Leute Miller, und als Sauly und Mick endlich
am Meer sind, treffen sie Landolfi wieder. Sauly fordert seinen Schutzengel
zurück, findet aber bei der Auseinandesetzung mit Landolfi den Tod.
PAL (Dieser Film ist auch unter Nummer 683 im Archiv).
78a - BOLWIESER
Literaturverfilmung, 1977, Farbe, 107 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Kurt Raab und Elisabeth Trissenaar in den Hauptrollen.
Nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf (ersch. 1930). Der
Film erzählt die Geschichte einer turbulenten Ehe des Bahnhofsvorstehers
Xaver und seiner Frau Hanni. Xaver ist seiner Frau in sexueller Hörigkeit
verfallen, und sie betrügt ihn; zuerst mit dem Fleischer und dann
mit dem Frisör. Als Xaver des Meineids überführt wird und
ins Gefängnis kommt, verübt er Selbstmord.
PAL
652 - BOMBEN AUF MONTE CARLO
Spielfilm,
1931, S/W, 101 Min.
Regie: Hanns Schwarz. Mit Hans Albers, Anna Sten, Heinz Rühmann,
u,a,
Kapitän Craddock ist gar nicht
begeistert, als er von seiner Königin, Yola I., telegraphisch den
Auftrgaerhält, die Königin von Livorno mit seinem Kriegsschiff abzuholen. So
nimmt Craddock nicht Kurs auf Livorno, sondern steuert geradewegs Monte Carlo
an. Yola erfährt vom Ungehorsam ihres Untergebenen, doch als sie hört, dss
kein Geld für den Lohn der Seemänner an Bord des Schiffes ist, sieht sie darin
den Grund für die Meuterei. Sie lässt Craddock eine Perlenkette zukommen, die
er verkaufen soll, um den Männern an Bord ihr Sold zu zahlen. Der aber geht mit
den 100.000 Francs, die das Schmuckstück einbrachte, auf Bummeltour durch Monte
Carlo.
Incognito macht Yola sich daraufhin an den Offizier heran, ihn mit den Waffen
einer Frau zur Besinnung zu bringen. Als dieser in der Spielbank sein ganzes
Geld verliert, droht eine Katastrophe: Craddock will das Casino von seinem Boot
aus beschießen, wenn der Spielbankbesitzer ihm nicht sein Geld zurückgibt.
Nun muss Yola ihre Maske fallen lassen.
DVD2
21b - BOMBENSTIMMUNG
Dokumentarfilm, 1986, Farbe, 45 Min.
Leichte Muse in schwerer Zeit: Schnulze, Rührstück, Klamotte.
Ein kurzer Querschnitt durch die Musik der Unterhaltungsfilme in den Kriegsjahren
der Nazizeit. Unterhaltung war staatspolitisch wertvoll und dieser Dokumentarfilm
bietet sehr interessante Einblicke in die Film-Produktionen dieser Jahre.
Mit vielen populären Stars. Filmszenen kontrastieren mit dem Geschehen
an den Fronten -- Fantasie und Realität klaffen weit auseinander.
Großartiger
Stoff zum diskutieren.
PAL
1120 - BOMBER UND PAGANINI
Spielfilm, 2004, Farbe, 104 Min.
Regie: Nicos Perakis. Mit Mario Adorf, Tilo Prückner.
Pech für die beiden Klein-Ganoven Bomber und Paganini: Bei einem missglückten Banküberfall verliert Bomber sein Augenlicht, Paganini landet im Rollstuhl. Von ihren Kumpanen gemieden, sind die beiden Streihähne nun aufeinander angewiesen und planen gemeinsam ihren großen Coup. Doch nicht alles verläuft nach Plan.
"Eine pfiffige und skurrile Gaunerkomödie
voller heiterem, hintergründigem Witz und vielen Gags." (Die Zeit).
DVD2
804 - BONHOEFFER - DIE LETZTE STUFE
Spielfilm, 1999, Farbe, 86 Min.
Regie: Eric Till. Mit Ulrich Tukur, Johanna Klante, u.a.
Kurz
vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrt Dietrich Bonhoeffer aus dem sicheren
Amerika nach Deutschland zurück. Er will als Theologiedozent und Pfarrer
seinen Beitrag gegen das Nazi-Regime leisten. Zögernd laesst er sich von seinem
Schwager Hans von Dohnanyi als Kurier der Widerstandsgruppe innerhalb der
deutschen Spionageabwehr anwerben. Das "heilige, christliche Leben",
das er führen wollte, ist das nicht. Aber man muss doch dem sich drehenden Rad
in die Speichen fallen.
Anfang April 1943 verhaftet die Gestapo Bonhoeffer. Nach dem gescheiterten
Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 findet sie Unterlagen, die
Verbindungen Bonhoeffers zu den Hitler-Attentätern nahe legen. Die Chance einer
Flucht schlägt er aus. Die Freiheit sollte er nicht mehr sehen...
PAL
34c - BONN - DAS POLITISCHE PUPPENHEIM
Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 30 Min.
PAL
25 - BOOT, DAS - Teil I
Spielfilm (Kinofassung), 1981, Farbe, 130
Min. (Fernsehfassung: 6 Stunden).
Regie: Wolfgang Petersen. Mit Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer,
u.a.
Der Film erzählt die Geschichte
eines deutschen U-Boots und seiner Besatzung im Zweiten Weltkrieg. In einem
französischen Hafen feiert die Mannschaft am Abend vor dem Einsatz im
Nordatlantik ein lautes Fest. Und wenige Stunden später sticht das Boot
in See. Zwischen ruhigen Momenten un den auftretenden gefährlichen
Situationen werden der Kommandant und seine Seeleute als tapfere Soldaten
charakterisiert, die zwar Befehlen "von oben" folgen, aber auch wissen,
dass der Krieg eigentlich schon verloren ist. Sie überstehen viele
Angriffe und die tragische Ironie will es, dass sie, wieder im Hafen eingelaufen,
von feindlichen Bombern angegriffen und vernichtet werden.
Der Film erregte großes Aufsehen schon alleine wegen seiner Regie und
Kameraführung und hatte auch großen Erfolg in Amerika. Einige Kritiker warfen
dem Film allerdings vor, ein zu positives Bild von der deutschen Kriegsmarine
gezeichnet zu haben, welches allerdings der Politik der Kohl-Ära entsprach.
Der Regisseur Petersen wurde nach Hollywood geholt, wo er u.a. The Big Storm
drehte. Auch Jürgen Prochnow kam nach Amerika und durfte in einigen
Filmen Bösewichte spielen.
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26 - BOOT, DAS - Teil 2
(Zweiter Teil des Films. Siehe oben).
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1344 - BOOT IST VOLL, DAS
Spielfilm, 1981, Farbe, 100 Min.
Regie: Markus Imhoof. Mit Tina Engel, Curt Bois, Renate Steiger, u.a.
Einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Flüchtlingen gelingt während des
letzten Weltkriegs der heimliche Grenzübertritt in die Schweiz. Sie alle
können nicht wissen, dass diese Zuflucht trügerische ist, dass Flüchtlinge "nur
aus Rassengründen" kein Anrecht auf Asyl haben. Halbherzig von Schweizern
aufgenommen und halb wieder verraten, sind die Flüchtlinge sogar bereit, sich
selber preiszugeben, um sich zu retten. Sie formieren sich zu einer
grotesken Familie, um so die polizeilichen Voraussetzungen zu erfüllen.
Die jahrzehntelang verschwiegene Wahrheit über die Mitschuld der Schweiz am Tod
von über 30,000 Menschen.
DVD2
1221 - BÖSE ZELLEN
Spielfilm, 2003, Farbe, 120 Min.
Regie: Barbara Albert. Mit Kathrin Resetartis, Ursula Strauss, Georg
Friedrich, u.a.
Ein Schmetterling schlägt mit seinen Flügeln und löst damit
einen Sturm über dem Golf von Mexiko aus, der seinerseits zu einem
schrecklichen Flugzeugabsturz führt. Das Schicksal will, dass die
24-jährige Manu als einzige überlebt. Sehcs Jahre später:
Manu arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt. Das Leben,
das sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter, ihren Geschwistern und Freunden
verbringt, weitet sich durch alte und neue, zufällige und gewollte
Bekanntschaften zu einem Netz von Beziehungen, das sich durch Ursache und
Wirkung ständig erweitert. Das Schicksal all derer, die in diesem Netz
gefangen sind, bestimmt sich durch selbst gefällte Entscheidungen, die oft zu
Liebe, Verständnis und Glück führen. Aber auch zu Schuld, Leiden und
sogar zum Tod.
DVD2
998- BOSS AUS DEM WESTEN, DER
Spielfilm,
1988, Farbe, 90 Min.
Regie: Vivian Naefe. Mit Barbara Auer, Alexander Radszun, Stefan
Reck, u.a.
Film über die Schwierigkeiten einer deutsch-deutschen Beziehung
ein Jahr vor der Wende.
Im Jahr 1988, ein Jahr vor dem Mauerfall, reist der verheiratete Industrie-
manager Harry in die DDR, um Verhandlungen auf höchster Ebene zu führen.
Dabei lernt er die hübsche Kranführerin Jessica kennen, die ihren Studienplatz
aus politischen Gründen verloren hat. Zwischen den beiden entwickelt sich
eine Affäre, die Jessica eine Reise zu ihrer Oma in die BRD kostet. Da
lässt Harry seine politischen Beziehungen spielen...
Eine mittlerweile
historische Bestandsaufnahme.
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1390 - BRANDNER KASPAR, DER
Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie: Kurt Wilhelm. Mit Fritz Strassner, Yvonne Busch, Henner
Quest, u.v.a.
Komödie nach einer Erzählung, Motiven und Gedichten " Der
Brandner Kaspar und das ewig' Leben" von Franz von Kobell.
DVD2
1539 - BRANDNER KASPAR SCHAUT INS PARADIES, DER
Spielfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie: Kurt Wilhelm.
Komödie nach einer Erzählung, Motiven und Gedichten
"Der Brandner Kaspar und das ewig'Leben" von Franz von Kobell.
DVD2
554 - BRAUT, DIE
Spielfilm, 1999, Farbe, 105 Min.
Mit Veronica Ferres, Herbert Knaup, Sibylle Canonica.
Christiane
Vulpius kann kaum lesen und schreiben. Als sie sich in den Dichterfürsten
Goethe verliebt, macht sie sich zum Gespött der vornehmen Weimarer Gesellschaft.
Trotzdem hält sie dem Dichter jahrelang die Treue.
NTSC
925 - BRAVE SOLDAT SCHWEJK, DER
Spielfilm,
S/W, 94 Min.
Regie: Axel von Ambesser. Mit Heinz Rühmann, Ernst Stankowski,
Ursula Borsodi.
Heinz Rühmann in seiner Paraderolle als böhmischer
Hundehändler Schwejk, der vom "Goldenen Prag" aus in den Krieg ziehen
muss.
Listig-verschmitzt übersteht der Soldat wider Willen alle lebensgefährlichen
Situationen, in die er wegen seiner Tolpatschigkeit gerät. Bei seinem
ersten Feindkontakt trifft er auf genau so einen Angsthasen, wie er selbst einer
ist. Beide debattieren über die Sinnlosigkeit des Krieges und
beschließen, ihre Uniformen zu tauschen. In russischer Uniform kehrt
Schwejk zu seiner Einheit zurück, wird für einen Spion gehalten und soll
hingerichtet werden. Wieder hat Schwejk Glück - der Friede wird
ausgerufen. Schwejk kann seine Verabredung mit seinem Freund um "sechs
Uhr nach dem Krieg" einhalten und glaubhaft versichern: "Den
Krieg werde ich wochenlang nicht vergessen!"
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BRECHT, BERTOLT
Die grosse Sammlung zum Anlass seines 100jähringen Jubiläums,
1998.
Alle Kassetten sind in Armstrong-Hall Zimmer #352 erhältlich.
-a- Alles was Brecht ist, 40 Min.
-o- Alles was Brecht ist, 90 Min.
-b- Die Antigone des Sophokles, 96 Min.
-c- Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, 150 Min.
-d- Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
-e- Auch Henker sterben, 120 Min.
-a- Begegnungen, 45 Min.
-f- Syber Berg filmt bei Brecht, 90 Min.
-k- Brecht-Texte/Hollywood, 60 Min.
-f- Brecht Theater heute, 45 Min.
-g- Coriolan, 154 Min.
-h- Die Dreigroschenoper, 155 Min.
-i- Rest: Die Dreigroschenoper, 110 Min.-
-n- Eins gegen Eins, 97 Min.
-z- Erinnerungen an Bertolt Brecht, 30 Min.
-j- Erst kommt das Fressen, 60 Min.
-k- Rest: Erwin Strittmatter, 10 Min.
-a- Feigenblatt, 80 Min.
-ü- Fernsehen Als Zeitgeschichte, 75 Min.
-m- Flüchtlingsgespräche, 75 Min.
-l- Galileo, 130 Min.
-m- Geschichtsunterricht, 85 Min.
-n- Die Gewehre der Frau Carrar, 55 Min.
-o- Die Gewehre der Frau Carrar, 90 Min.
-p- Der gute Mensch von Sezuan, 105 Min.
-q- Die Heilige Johanna der Schlachthöfe, 150 Min.
-r- Herr Puntila und sein Knecht Matti, 115 Min.
-s- Herr Puntila und sein Knecht Matti, 115 Min.
-t- Der Hofmeister, 120 Min.
-u- Im Visier des FBI, 55 Min.
-v- Der junge Brecht, 80 Min.
-v- Kleinbürgerhochzeit, 65 Min.
-w- Der Kaukasische Kreidekreis, 115 Min
-h- Kuhle Wampe, 74 Min.
-a- Lyrik Für Alle, 10 Min.
-x- Die Mutter, 145 Min.
-y- Mutter Courage und ihre Kinder, 135 Min.
-z- Mysterien eines Frisiersalons, 30 Min.
-z- Ozeanflug Lindbergh, 40 Min.
-ü- Die Rache des Kapitäns, 90 Min.
-a- Rückblende Dreigroschenoper, 15 Min.
-ä- Rundköpfe und Spitzköpfe, 165 Min.
-k- Schweyk im II. Weltkrieg, 120 Min.
-ü- Rest: Schweyk im II. Weltkrieg, 15 Min.
-u- September Songs, 90 Min.
-b- Solitaritätslied, 80 Min.
-j- Zeugen des Jahrhunderts, 75 Min.
-z- Zeugen des Jahrunderts, 70 Min.
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28a - BREMEN: BILDER EINER BRAVEN STADT
Dokumentarfilm, 1990, Farbe, 30 Min.
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664 - BRIEFTRÄGER MÜLLER
Spielfilm,
1953, Farbe, 86 Min.
Regie: John Reinhardt. Mit Heinz Rühmann, Gisela Mayen. u.a.
Die
unerwartete Millionenerbschaft einer Tante verändert das Leben des
Briefträgers Müller völlig. Eigentliche Erbin ist eine Hündin namens
Ambrosia, nach deren Tod das ganze Vermögen an den Welttierschutzverband fällt.
Müller gibt seinen Beruf auf, baut sich und seiner Familie ein Palais und sucht
einen "standesgemäßen" Schwiegersohn.Als ihn daraufhin seine Frau mit den Kindern verlässt und der Hund stirbt,
folgt ein Schicksalsschlag nach dem anderen, und plötzlich ist Müller wieder
arm.
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1472 - BRIGITTE
Siehe Nr. 1470
unter dem Titel "Wir werden das Kind schon schaukeln".
DVD2
1471 - BROKEN SILENCE
Spielfilm,
CH, Farbe, 1996.
Regie: Wolfgang Panzer. Mit Martin Huber, Ameenah Kaplan, Michael
Moriarty.
Ein Kartäusermönch wird von seinen Mitbrüdern nach Indonesien
geschickt, um bei der dort weilenden Besitzerin den Pachtvertrag für sein
Kloster zu verlängern. Er lernt eine junge, kranke Afro-Amerikanerin
kennen, und reist mit ihr auf dem Landweg durch Indien. Zwischen den
beiden entwickelt sich zaghaft eine Beziehung.
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255 - BROT DER FRÜHEREN JAHRE, DAS
Literaturverfilmung nach einer Novelle von Heinrich Böll, 1961,
S/W, 81 Min.
Regie: Herbert Veseley. Mit Christina Doermer, Vera Tschechowa, Karen
Blanguernon, Eike Siegel.
Walter Fendrich lebt sein geordnetes Leben innerhalb der bürgerlichen
Gesellschaft einer Grossstadt. Längst steht er auf seinen eigenen
Füßen. In Wirklichkeit aber hat der Hunger der früheren Jahre
seine ganze Entwicklung bestimmt, vor allem seine völlige Anpassung
an eine Gesellschaft, die nach der Überwindung des Zusammenbruchs
und der Not um so entschiedener einem handfesten Materialismus huldigt.
In dem Augenblick aber, da mit Hedwig Müller ein Mädchen aus
seiner Heimatstadt in sein Leben tritt, springt Walter bedenkenlos aus
diesem Leben der Anpassung und des Versorgtseins heraus.
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686 - BRUCH, DER
Spielfilm
der DEFA, 1989, Farbe, 115 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Götz George, Rolf Hoppe, u.a.
Winter
1946 in Berlin. Drei Männer planen den Coup ihres Lebens. Der Kriminelle
Erwin Lubowitz will die Lohngelder aus dem Reichsbahntresor holen. Mit von der
Partie ist der zwielichtige Kellner Walter Graf. Umd den Tresor zu knacken,
braucht es einen Fachmann. Und der heisst Bruno Markward, ein Profi, der sich
bereits zur Ruhe gesetzt hat. Die Maurerlehrlinge Julian und Bubi, die
eigentlich nur die flotte Frisöse Tina im Kopf haben geratem unversehens in die
Affäre. Der ahnungslose Bubi wird von den Ganoven angeheuert, eine Mauer
aufzustemmen, die zum Tresorraum führt. Nachdem das Unternehmen trotz einiger
Zwischenfälle geglückt ist, nimmt die Polizei die Verfolgung auf. Kollmorgen,
ein erfahrener Kriminalist, seit der Weimarer Republik im Dienst und während der
Nazizeit als Sozialdemokrat aus dem Amt gejagt, und der unerfahrene Kommunist
Lotz, der während der Nazizeit- mit Bruno - im Zuchthaus war. Lotz wirbt Julian
für die Kripo. Und das ungleiche Team macht die Einbrecher nacheinander
dingfest.
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2015 - BRÜCKE, DIE
Spielfilm,
2008, Farbe, 102 Min.
Regie: Wolfgang Panzer. Mit Franka Potente, Lars Steinhöfel,
François Goeske.
Nach dem Roman von Gregor Dorfmeister.
April 1945. Hitler-Deutschland steht vor der Kapitulation. Die
Wehrmacht mobilisiert die letzten Kräfte, unter ihnen auch sieben 16-jährige
Schüler. Walter, Sohn des örtlichen NSDAP-Vorsitzenden, will es seinem
herrischen Vater zeigen. Der ist Walters heimlicher Liebesbeziehung mit
seiner Lehrerin (Franka Potente) auf die Schliche gekommen, Die engagierte
Pädagogin riskiert alles, um ihren jungen Geliebten von dem sinnlosen
Unterfangen fernzuhalten - doch Walter will sich als Gruppenführer durchsetzen.
Die Aufgabe der junge Leute: Sie sollen die Brücke vor den Toren der Stadt
verteidigen. Was als unwichtige Mission geplant war, entpuppt sich schnell
als Kampf um Leben und Tod. Die Amerikaner rücken näher und eröffnen das
Feuer. Unter Walters Kommando können die Jugendlichen einen Tag lang die
letzte Bastion der Stadt halten. Mutig und überzeugt kämpfen sie gegen die
Übermacht - bis auf die letzten Männer. Erst als die Stadt vom Feind
eingenommen wird, erkennen Walter und Albert als letzte Überlebende, dass das
Unterfangen von Anfang an aussichtslos war...
Schlechte und nicht überzeugende Neuverfilmung des Romans. Mit dem Film
von Bernhard Wicki (Nr. 88 im Archiv) gar nicht zu vergleichen. Was macht
Franka Potente überhaupt in diesem Film?
DVD2
1865 - BRÜCKE, DIE
Spielfilm der
DEFA, 1949, S/W, 80 Min.
Regie: Artur Pohl. Mit Fritz Wagner, Arno Paulsen, Karl Hellmer,
Steffie Spira.
Feindselig erscheint die morsche Brücke, über die die Gruppe
der aus den ehemaligen Ostgebieten Vertriebenen in das kleine, mitteldeutsche
Dorf gelangt. So feindselig wie die Dörfler selbst, die immer noch den
alten Verhaltensmustern gehorchen und vor allem vermeintlich "Fremden" Tür und
Tor verschließen. Michaelis, der Sprecher der Flüchtlinge, ist um gutes
Zusammenleben bemüht. Er bietet dem Bürgermeister die handwerklichen
Fähigkeiten seiner Leute an, um die Brücke wieder in Schuss zu bringen, doch
daran sei "hier niemand interessiert", lautet die Antwort. Ein
Brückenschlag zwischen "Neuen" und "Alteingesessenen" scheint in weite Ferne
gerückt.
Artur Pohls Regiedebüt setzt sich als ester und einziger Film der DEFA mit
dem Tabuthema der Flüchtlings- und Vertriebenenproblematik auseinander.
DVD2
88 - BRÜCKE, DIE
Spielfilm, 1959, S/W, 105 Min.
Regie: Bernhard Wicki. Mit einem Ensemble junger Darsteller.
Frei nach einem Roman von Manfred Gregor. Ein paar Wochen vor Kriegsende
werden sieben 16-jährige Jungs von der deutschen Armee eingezogen
und bekommen den Befehl--ohne vorher ausgebildet worden zu sein--eine strategische
Brücke gegen die anziehenden Amerikaner zu verteidigen. Der ganze
Befehl ist Wahnsinn, denn die deutsche Armee will die Brücke am nächsten
Tag ohnehin in die Luft jagen. Aber die Jungs führen aus, was ihnen
befohlen war und versuchen die Brücke trotzdem zu verteidigen, wobei
sechs von ihnen getötet werden. Der Film erregte grosse Aufmerksamkeit.
Einige Kritiker nannten ihn den besten Antikriegsfilm seit "Im Westen Nichts
Neues." Er wurde zum besten Film des Jahres 1959 von den deutschen Kritikern
ernannt und erhielt auch den Golden Globe Award in Hollywood im selben
Jahr.
PAL (Auch unter Nr. 136 und Nr. 55 im Archiv).
1034 - BRÜDER
Stummfilm, 1929,
S/W, 80 Min.
Regie: Werner Hochbaum. Mit Laiendarstellern.
Zeitgeschichtliches
über proletarische Not.
Nichts ging mehr am "Tor zur Welt". Der Umschlag im Hamburger
Hafen brach zusammen. Solidaritätsgelder aus England und Dänemark halfen
den Streikenden kaum über den Winter....
Der beklemmende Film von Werner
Hochbaum ("Man spricht über Jacqueline") entstand in enger
Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft.
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2067 - BRÜDER LAUTENSACK, DIE (ERSTER
TEIL)
Fernsehdrama der DEFA, 1973, S/W, 85 Min.
Regie: Hans-Joachim Kasprzik. Mit Klaus piontek, Petra Hinze, Horst
Schulze.
Oskar Lautensack gelingt Anfang der 30er Jahre der Sprung vom
Jahrmarkthellseher zum Gesellschaftspropheten. Adel und Industrie Fördern
den Scharlatan. Die Nazis benutzen den "Seher" für ihre Zwecke.
Nach einem Roman von Lion Feuchtwanger. Er orientierte sich an der Figut des
erik Jan hanussen, dem Istvan Szabo 1988 einen Film widmete.
DVD2
2068 - BRÜDER LAUTENSACK, DIE (ZWEITER
TEIL)
Der Aufstieg des 'Sehers" Oskar Lautensack geht weiter.
1932 übernimmt er die Leitung des Propagandablatts "Deutschlands Stern". Als
Sprachrohr der Nazis "prophezeit " er dem Volk Dinge, die ihm sein Bruder
eingeflüstert hat. Und der muss es wissen: Er zählt zu der neuen
Führungselite der Wehrmacht. (Mit dabei: Angelica Domröse).
DVD2
2069 - BRÜDER LAUTENSACK, DIE (DRITTER
TEIL)
Oskar Lautensack gewinnt den Prozess gegen Paul Kramer.
Für ihn bedeutet das noch mehr Popularität und Kramer wird zu einem Jahr
Gefängnis und 10.000 Reichsmark Stafe verurteilt. Ihm wird von Freunden
geraten, das Land zu verlassen. Lautensack lässt sich indessen eine Prunkvilla
bauen, in die Käthe als Herrin einziehen soll. Sie findet die Villa
abstoßend und ist irritiert, dass Oskars übersinnliche Kräfte ihm nicht verraten,
dass sie ein Kind erwartet. Käthe trifft sich heimlich mit ihrem Bruder, der sie
in seine Fluchtpläne einweiht. Als Paul Kramer jedoch davon erfährt,
beschließt er, seine Flucht hinauszuschieben und ihr zu helfen. Er gerät
aber in die Fänge der Nazis. In letzter Not bittet er Käthe Lautensack um
Hilfe. Ein Gesuch an Hitler persönlich wird abgelehnt und die Hinrichtung
befohlen.
Als Käthe vom Tod ihres Bruders erfährt, flieht sie in die Tschechoslowakei.
Auch Oskar Lautensack soll nun eliminiert werden. Hansjörg wird vor die
Wahl gestellt, seine Karriere zu opfern oder Oskars Leben. Nach einem
Streit mit Oskar entscheideet er sich gegen seinen Bruder. Die wahre
Todesursache von Oskar soll vertuscht werden. Die Presse verbreitet, er
sei von den Gegnern der Nazis gemeuchelt worden und Hitler ordnet ein
Staatbegräbnis an.
DVD2
1b - BÜCHNERS TOD
Theaterverfilmung, 1986, Farbe, 90 Min.
Eine Aufführung des Stadttheaters Darmstadt.
Autor: Gaston Salvatore; Regie: Gerd Heinz; Büchner: Gerhard Garbers.
Der Dichter und Revolutionär Büchner erlebt in seinen Fieberträumen
noch einmal die Szenen der Verfolgung und Angst im deutschen "Biedermeier."
Ein sehr politisches Stück, dass den Revolutionär Büchner
darstellt, jedoch nicht auf seine dichterischen Werke eingeht. Erinnert
an das Dokumentartheater der sechziger und siebziger Jahre. Autor: Gaston
Salvatore.
PAL
1479 - BUCKLIGE VON SOHO, DER
Spielfilm, 1966, Farbe, 86 Min.
Regie: Alfred Vohrer. Mit Günther Stoll, Pinkas Braun, Monika
Peitsch, Eddi Arent.
Nach einem Roman von Edgar Wallace. Der erste deutsche Wallace-Film in Farbe.
"Pfui Deibel, hier stolpert man ja förmlich
über Tote!" Scotland-Yard-Chef Sir John ist schockiert über die Mordserie im
finsteren Schloss Castlewood, dem Sitz der Familie Perkins. Inspektor
Hopkins stößt auf eine mysteriöse Welt, als er seine Ermittlungen beginnt:
General Perkins, der alte Schlossherr, scheint dem Wahnsinn nahe. Seit
Jahren spielt er Tag für Tag die Schlacht um Tobruk nach - im Sandkasten.
Seine Gemahlin Lady Majorie Perkins nutzt das Schloss anderweitig: Sie
betreibt ein Heim für Mädchen, die "vom rechten Weg abgekommen sind". Erst
als im berüchtigten Nachtklub "Mekka" eine junge Dame von einer unheimlichen,
buckligen Gestalt erwürgt wird, schöpft Inspektor Hopkins einen neuen Verdacht.
Schloss Castlewood birgt ein schreckliches Geheimnis...
DVD2
1560 - BÜCHSE DER PANDORA, DIE
Siehe "Pandora's Box".
DVD2
119 - BUDDENBROOKS, DIE
Literaturverfilmung des bekannten Romans von Thomas Mann, 1978, Farbe,
206 Min.
Regie: Franz Peter Wirth. Mit Ruth Leuwerick, Martin Benrath, Gerd
Böckmann, u.a.
Eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion in drei Teilen
(jeder Teil ungefähr 70 Min. lang) nach dem gleichnamigen Roman von
Thomas Mann, 1901 erschienen. Der Film schildert den Verfall einer hanseatischen
Patrizierfamilie aus dem 19. Jahrhundert. Während Christian das Bürgerliche
ablehnt, keine neue Lebensform findet und in Dekadenz sinkt, sucht sein
Bruder Thomas durch äussere Haltung die gefährdete Form zu wahren.
In Thomas' kleinem Sohn Hanno wird die Sensibilität zu Lebensunfähigkeit.
PAL
1806 - BUDDENBROOKS, DIE
Literaturverfilmung des bekannten Romans von Thomas Mann in zwei Teilen,
1959, S/W, 197 Min.
Regie: Alfred Weidenmann. Mit Liselotte Pulver, Nadja Tiller,
Hansjörg Felmy, Hanns Lothar, Lil Dagover, Werner Hinz, Rudolf Platte, Gustav
Knuth.
Die Geschichte einer angesehenen Lübecker Kaufmannsfamilie in den
Jahren zwischen 1835 und 1877. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der
älteste Sohn Thomas die Geschäfte des renommierten Handelshauses Buddenbrook.
Wirtschaftliche Schwierigkeiten und soziale Umbrüche führen zum Zerfall der
Familie. Der Film lässt die Welt des 19. Jahrhunderts lebendig werden.
Gleichzeitg erzählt er eine anrührende Familiengeschichte mit Liebe und
Hochzeiten, Scheidung und Tod, Streitigkeiten zwischen Geschwistern und
glanzvollen Festen.
Deutscher Filmpreis 1960.
DVD2
1712 - BÜHNE FREI FÜR MARIKA
Spielfilm, 1985, Farbe, 90 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Marika Rökk, Johannes Heesters, Rudolf
Platte, Carla Hagen, Harald Juhnke, Susanne von Almassy.
Lustspiel mit Marika
Rökk. Marion Müller hat die Nase voll: Sie will nicht mehr die brave
Ehefrau des umschwärmten Starkomponisten Michael Norman sein. Um zu
beweisen, dass sie es zu etwas bringen kann, lässt sie sich von Norman scheiden,
um als Managerin einer Künstleragentur Karriere zu machen. Doch leider
gehen die Geschäft schlecht. Marions Agentur steht vor dem Ruin. Da
hat der gewiefte Journalist Frank Flemming, der mit Marions Sekretärin Inge
liiert ist, eine abenteuerliche Idee: In seiner Position als viel
gelesener Klatschredakteur könnte er binnen kürzester Zeit einen Star aus Marion
machen! Nach anfänglichem Zögern lässt sich die ehemaliger Tänzerin auf das
Spiel ein. Als kapriziöser ungarischer Revue-Superstar Marika Karoly
spielt sie nun jeden Tag die Hauptrolle in Flemmings Kolumne. Der Plan scheint
tatsächlich zufunktionieren: Es dauert nicht lange, bis Marika Karoly in aller
Munde ist und der Besitzer des Palast-Theaters, Herr Schühlein, sie engagieren
will. Die ganze Stadt steht bereit, als sie am Bahnhof ankommt.
Marions Ex-Mann Michael, der noch immer verliebt ist in sie, gibt mit
angeklebtem Schnurrbart den Gatten der ungarischen Diva. Aber schon bei der
großen Empfangsgala zu ihren Ehren braucht es einiger Anstrengung, um die
Maskerade aufrecht zu erhalten. Nur mit viel Witz und List können Marion
und Michael verhindern, dass ihre Hochstapelei ans Licht kommt. Dann aber
droht der ganze Schwindel kurz vor der Premiere doch noch aufzufliegen.
DVD2
28 - BUNDESREPUBLIK, DIE: ELF LÄNDER - EIN LAND
Dokumentarfilm, 1987, Farbe, jeder Teil 30 Min.
Eine Reihe von Berichten über verschiedene Gebiete West-Deutschlands,
von bekannten Journalisten und Dichtern geschrieben und kommentiert. Ansatzpunkte
zu diesen Aufsätzen ist die jeweilige Geschichte der Gegend, einschliesslich
ihrer berühmten Persönlich- keiten, ihrer Kunst, ihrer heimischen
Produkte und dem Charakter ihrer Bürger und die Idylle neben den
Verschandelungen. Vor der Wende hegestellt.
PAL
207a - BUNTE HUNDE
Fernsehfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie: Lars Becker. Mit Peter Lohmeyer, Til Schweiger, u.a.
Dies ist die Geschichte von drei geschickten Autodieben, die die gestohlenen
Wagen nach dem Osten abschieben und viel Geld dabei machen. Eines Tages
werden sie einer nach dem anderen erwischt und müssen sich dem Gericht
stellen. Zwei von ihnen kommen ins Kittchen, und einer bleibt draussen.
Diesem gelingt es, Toni rauszuholen und mit zwei anderen Typen formen sie
eine neue Bande. Auch sie werden erwischt. Aber es dauert nicht lange,
und sie nehmen Geiseln im Gefängnis und verhandeln für einen
Wagen und zwei Millionen Mark für ihre Freigabe. Es gelingt, sie entkommen,
und durch eine blöde Laune werden sie kurz vor der Grenze aufgespürt
und es kommt zum "shoot out." Ein ruhiger, kühl stilisierter Kriminalfilm.
PAL
564 - BUNTKARIERTEN, DIE
Spielfilm
der DEFA, 1949, S/W, 97 Min.
Regie: Kurt Maetzig. Mit Camilla Spira, Lotte Lieck, Carsta Löck,
u.a.
Chronik einer deutscher Arbeiterfamilie über drei Generationen.
Im
Jahr 1884 kommt Guste als uneheliches Kind zur Welt. Damit scheint auch ihr
Lebensweg gezeichnet. Sie geht ebenfalls "in Stellung", lernt jedoch
den Arbeiter Paul kennen und heiratet ihn. Sie verbringen mit ihren zwei Kindern
einige glückliche Jahre, dann kommt der erste Weltkrieg. Guste muss allein für
die Kinder sorgen, denn Paul wird eingezogen. Während der täglichen
Straßenbahnfahrt in die Munitionsfabrik lernt sie einen Landsturmman kennen,
der ihr die Augen öffnet über die Zusammenhänge von Krieg und Kapital. Sie
legt die Arbeit nieder und schlägst sich durch als Fensterputzerin, bis Paul
aus dem Krieg zurückkehrt. Doch nun machen ihnen Weltwirtschaftskrise und
aufkommender Faschismus zu schaffen. Gewerkschafter Paul, als politisch
unzuverlässig eingeastuft, verliert seine Arbeit und stirbt bald danach. Im
Zweiten Weltkrieg verliert Guste bei einem Bombenangriff auch ihren Sohn. Ihr
ist nur die Enkelin Christel geblieben. Als das Mädchen nach Ende des Krieges
im demokratischen Deutschland einen Studienplatz bekommt, erlebt Guste ein
spätes Glück. Sie holt die sorgsam gehütete buntkarierte Bettwäsche, Standessymbol der einfachen Leute, aus dem Schrank und näht Christel ein Kleid
daraus...
PAL (Auch als DVD2 unter Nr. 1415 im Archiv).
1970 - BÜRGSCHAFT FÜR EIN JAHR
Spielfilm der DEFA, 1981, Farbe, 90 Min.
Regie: Hermann Zschoche. Mit Katrin Sass, Monika Lennartz, Jaecki
Schwqarz, Jan Spitzer.
Wegen ihres lockeren und unsteten Lebenswandels sind
die Kinder von Nina (Katrin Sass) im Heim. Das Jugendamt gibt ihr eine
letzte Chance. Unter der Obhut eines Bauingenieurs und einer Lehrerin darf
die geschiedene U-Bahn-Putzfrau ihre jüngste Tochter Mireille wieder zu sich
holen. Ob Ninas Resozialisiserung gelingt? Ein nüchtern analysiertes
Frauenschicksal; damals ein großer Kinoerfolg.
DVD2
1706 - BUSCHGESPENST, DAS
Spielfilm der DEFA, 1986, Farbe, 90 Min. Teil 1.
Regie: Vera Loebner. Mit Rolf Ludwig, Kurt Böwe, Marianne Wünscher,
Barbara Dittus.
Zweiteiliger Heimatkrimi nach Karl May.
Arndt, so nennt er sich, wurde einst unschuldig eines Verbrechens bezichtigt
und eingekerkert. Doch er konnte fliehen, kam in der Fremde zu Wohlstand
und kehrt nun ins heimatliche Erzgebirge zurück, um den wahren Schuldigen zu
finden. Er kommt zur rechten Zeit, denn gerade macht das "Buschgespenst"
die Gegend unsicher, und auch ein Mord passiert.
Winnetou-Autor Karl May schuf eine Art "sächsischen Graf von
Monte Christo".
DVD2
1707 - BUSCHGESPENST, DAS
Spielfilm der DEFA, 1986, Farbe, 80 Min. Teil 2.
Regie: Vera Loebner. Mit Rold Ludwig, Kurt Böwe, Marianne Wünscher,
Barbara Dittus.
Der Heimkeherer Arndt knüpft Kontakt zur Familie Seidelmann.
Hier, so glaubt er, liegt der Schlüssel für all die Schandtaten, die auf dem
Gewissen der Dorfbewohner lasten. Um das "Buschgespenst" zu fassen, das weiter
unbehelligt sein Unwesen treibt, geht Arndt unter die Schmuggler...Die
Ereignisse spitzen sich dramatisch zu.
DVD2
CONTINUE BROWSING THE FILM COLLECTION: