Film Collection

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387b - PAAR DES JAHRES, DAS

Ein holländisch-deutscher Fernsehfilm, 1997, Farbe, 90 Min.
Regie: Olaf Krausen. Mit Ellen Ten Damme, Markus Knüfken, Markus Majowski.

Tom und Jerry leben zusammen. Tom ist Werbefachmann, gutaussehend und sehr beliebt bei den Frauen, während Jerry, ein Student der Philosophie, weniger anziehend wirkt und mit Frauen gar kein Glück hat. Eines Tages lernt Tom auf einer Hochzeit die reizende Lisa kennen und macht ihr sofort den Hof. Kurz darauf überredet er sie, mit Fallschirmen aus einem Flugzeug zu springen und er macht ihr während dieses Sprungs einen Heiratsantrag. Lisa sagt ja, und die Geschichte wäre also hier zu Ende. Doch bevor es soweit kommt, muss es noch ein paar tolle Verwicklungen geben. Sehr schön an diesem Film ist die gleichwertige Betonung der Männerfreundschaft, die hier unbedingt in die Dreiecksgeschichte einbezogen ist.
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450 - PALAST DES SCHWEIGENS

Spielfilm, 1998, Farbe, 124 Min.
Regie:  Moufilda Tlatli.  

Eine arabische Kinopoesie, die in ihrem Heimatland nur einmal gezeigt werden durfte.  "Die einzige Regel, die wir hier lernen, ist Schweigen."  Im Palast der Beys, der letzten tunesischen Königsfamilie, erlebt Alia ihre ersten 15 Jahre, als Tochter einer Dienerin und Küchenhilfe.  Die verbotene Freundschaft mit der Tochter des Prinzen, die Fraben und Düfte des Gartens, eine raffinierte und dekadente Welt voller orientalischer Lebenskraft, die die Barrieren zwischen Herren und Bediensteten unumstößlich aufrecht erhält, die Ausübung des Beischlafsrechtes, dem auch Alias Mutter nicht entrinnen kann, Alias Spiel auf der Oud, der arabischen Laute und ihr aussergewöhnliches Sangestalent.  Vor den Toren des Palastes eine Welt im Umbruch:  Gerüchte um den Generalstreik, wachsender Nationalismus und verbotene Lieder.

Dieser Film erhielt viele Preise in Cannes, San Francisco und Chicago. Time Magazine:  Top Ten der zehn besten Filme des Jahres!
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1560 - PANDORA'S POX

Stummfilm, 1929, S/W, 131 Min. plus Bonusmaterial 60 Min.
Regie:  G. W. Pabst.  Mit Louise Brooks.

Dieser Stummfilmklassiker war schon gleich nach seiner Erscheinung  ein Skandal. Luise ist eine Nobel-Prostituierte, deren Schönheit und Leidenschaft viele gebrochene Herzen hinter sich lässt.  Sie bekommt immer alles, was sie will und verlässt einen Liebhaber für den nächsten.  Aber bald verliert sie die Kontrolle über das Leben.

Lousie Brooks in einer Meisterleistung, mit erotischer Ausstrahlung, die seinerzeit keine Parallele hatte.  Dieser Film ist eine restaurierte Fassung.  Das Bonusmaterial "Looking for Lulu" enthält eine Dokumentation mit Interviews and Photos von und mit Louise Brooks, erzählt von Shirley MacLaine.
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19d - PANORAMA

Kommentare, Farbe, 30 Min.

Etliche kontroverse Themen sind der Inhalt dieser Sendung.

1) Streit über den Nobelpreis. Gewinner aus dem östlichen Ländern werden im Westen gefeiert, im Osten missbilligt.

2) Der Einsatz von gefährlichen Wasserwerfern bei Demonstrationen. Polizei und Politiker versichern, sie seien ungefährlich, Opfer mit gebrochenen Rippen behaupten das Gegenteil!

3) Wie weit und wieviel darf die Presse kritisieren? Politiker behaupten, gewisse Berichte wären übertrieben, stecken aber doch unter einer Decke mit Fabrikunternehmern.
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1087 - PANZERSCHIFF "GRAF SPEE"

Spielfilm, 1956, Farbe, 112 Min.
Regie:  Michael Powell-Emil Pressburger.  Mit Peter Finch, John Gregson, Ian Hunter, Jack Gwillim.

Dezember 1938:  Das deutsche Panzerschiff  "Admiral Graf Spee" nimmt Kurs auf sein Jagdgebiet im Südatlantik.  Es ist schneller und schwerer bewaffnet als die gewaltigen Schlachtschiffe des Gegners.  Unerbittlich kämpft Kapitän Hans Langsdorff. Wie ein trügerisches Irrlicht taucht das schnelle Schiff auf und verschwindet wieder spurlos, um dann wieder wie ein Wolf anzufgreifen. Doch dann wird der Jäger zum Gejagten, und der Kampf wird im neutralen Hafen von Montevideo ausgetragen.
Der Film zeigt die Operationen britischer Flotteneinheiten gegen das deutsche Kriegsschiff, das zur Störung der Handelswege eingesetzt war und vom Kapitän wegen schwerer Gefechtsschäden am 17. 12. 1939 vor Montevideo versenkt wurde.
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999 - PAPAGEI, DER

Spielfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Regie:  Ralf Huettner.  Mit Harald Juhnke, Veronica Ferres, Ludwig Haas, u.a.

"Ein seltener Lichtblick unter den deutschen Filmen", schrieb "Die Zeit" damals über diese Fernsehproduktion, die anschließend auch in die Kinos kam.  Der arbeitslose Schauspieler Did Stricker preist in der Fußgängerzone Gemüsehobel an.  Um von diesem Job loszukommen, nimmt er das Angebot eines alten Freundes an, als Spitzenkandidat für die rechtsradikale NSDU zu kandidieren.  Von dem erfolgreichen Werbefritzen Rainer bekommt er eine neue Biographie, neue Zähne, und vor allem viel Geld.  Mit eingängigen Sprüchen trifft Did das "gesunde Volksempfinden". Als ein Journalist aufdeckt, dass sich Stricker fälschlicherweise als Witwer ausgegeben hat, will die Partei ihren Kandidaten möglichst schnell los werden...

Regisseur Heuttner, der auch am Drehbuch mitschrieb, bekam mit wenig Mitteln ein aktuelles Thema  in den Griff.  Juhnke brilliert mit viel Selbstironie in einer excellenten Satire.  In den besten Augenblicken liefert er keine Parodie eines Franz Schönhuber, sondern dessen präzises Porträt.
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845 - PAPAS NEUE FREUNDIN

Spielfilm der DEFA, 1960, S/W, 95 Min.
Regie:  Georg Leopold.  Mit Angelica Domröse, u.a.

Franz Bach, Ehemann und Vater dreier Kinder, kommt kaum mehr aus dem Büro.  Das liegt nicht daran, dass der Herr Ingenieur plötzlich so viel Arbeit zu bewältigen hat, sondern an der neuen Praktikantin Irene.  Sohenmann Täve ist deshalb bemüht, seinen Erzeuger mit Streichen vom Pfad der Untugend abzubringen.  Angelica Domröse, eine der beliebtesten Schauspielerinnen der DDR, gab hier als 'Papas neue Freundin' ihren TV-Einstand. (Der Film hat leider einige kleine Störungen, die bei der Übertragung auftraten).
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46a - PARADIES

Spielfilm, 1986, Farbe, 100 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Sunnyi Melles, Hatharina Thalbach und Heiner Lauterbach.

Einer der Filme von Doris Dörrie voller schwarzen Humors. Angie, Viktor und Lotte sind Gefangene ihrer eigenen, falschen Vorstellungen vom Glück, die so absurd sind, dass sie schliesslich in den Wahnsinn führen. Toll die Szene als Angie nach einem klebrigen Fliegenfänger greift, um Halt zu suchen, während Lottes Küchenmesser in ihrer Brust landet.
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1332 - PARADIES DER JUNGGESELLEN

Spielfilm, 1939, S/W, 88 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Heinz Rühmann, Hans Brausewetter, Josef Sieber, Lotte Rausch.

Beim Kameradentreffen ihrer U-Boot-Besatzung müssen Hugo Bartels, nun Standesbeamter und frisch geschieden, Dr. Balduin Hannemann, ein Studienrat, und der Apotheker Cäsar Spreckelsen feststellen, dass man als Junggeselle in Zivil mit so manchem Alltagsproblemchen fertig werden muss.  Die Männer beschließen daher, sich eine Wohnung zu dritt zu nehmen.  Ausserdem können sie so besser aufpassen, dass keiner dem Schwur, ewiger Junggeselle zu bleiben, untreu wird.  Das ist alles leichter gesagt als getan, denn kurze Zeit später verliebt sich Hugo in die Hauseigentümerin, verschweigt es aber zunächst den Freunden.  Die Frischverliebten beschließen, nun auch Hugos Freunde zu verkuppeln, und zwar mit den Ex-Frauen Hugos: Eva und Hermine.
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1537 - PARADISO

Spielfilm, 1999, Farbe, 103 Min.
Regie:  Rudolf Thome.  Mit Hanns Zischler, Cora Frost, Adriana Altaras, Sabine Bach.

Eintritt verboten - so heisst es am Anfang.
Aber keine Angst, das Paradies ist nicht verschlossen - das Verbot bezieht sich nur auf das Geburtstagszimmer, in das das Geburtstagskind nicht eintreten darf vor dem großen Tag.  Seinen sechzigsten feiert Adam Bergschmidt, der erfolgreiche Komponist, und dazu hat er die sieben wichtigsten Fauen seines Lebens ins Paradies gebeten - in seinen schöpferischen Zufluchtsort, ein Landhaus an einem See in Mecklenburg-Vorpommern.
Sieben Frauen, mehr oder weniger eng einst verbunden mit Adam und seinem Leben.  Sieben Tage Gemeinsamkeit, Spaziergänge, gemeinsam essen, Erinnerungen und Erzählungen.  Die Phasen und Schichten eines Lebens schieben sich übereinander, und ganz neue Erfahrungen schein möglich.  Nichts ist ausgeschlossen aber nirgends droht ein ominöser Neuanfang.
Eine Reflexion über Zeit und Vergänglichkeit.  Was als gefühlvolles Familienfest - nicht ohne Risiken - begann, als Feier der Vergangenheit, endet mit großen Aussichten und Versprechungen für die Zukunft....Am Ende hat er es offensichtlich geschafft:  "Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen.  Jetzt hat Adam doch alles, was er braucht."
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1768 - PARFÜM, DAS

Spielfilm, 2005, Farbe, 142 Min.
Regie:  Tom Twyker.  Mit Ben Whisaw, Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood, Dustin Hoffman.

Film nach dem gleichnamigen Roman von Patrick Süßkind.

Unter unwürdigen Umständen erblickt Jean-Baptiste Grenouille im Jahr 1738 auf dem Pariser Fischmarkt das Licht der Welt.  Sehr früh bemerkt er, dass er einen äusserst ausgeprägten Geruchssinn besitzt.  Nachdem er als Jugendlicher die mörderischen Arbeitsbedingungen in einer Gerberei überlebt hat, beginnt er eine Lehre beim Parfümeur Baldini.  Schnell überflügelt er den Meister in der Kunst des Duftmischens, doch werden Düfte zu einer Obsession, die ihn schließlich an den Rand der humanen Gesellschaft führt.  Besessen von der Idee, menschliches Aroma zu konservieren, ermordet er ohne Skrupel junge Fauen, deren Geruch ihn betört.  Das Drama nimmt seinen Lauf, als er auf dem Weg in die Parfümmetropole Grasse der schönen Laura begegnet, die für ihn übersinnlich duftet.  Während weitere unerklärliche Morde passieren, ahnt Lauras Vater, der Kaufmann Richis, dass seine Tochter in höchster Lebensgefahr schwebt.  Ein ungleiches Katz-und-Maus-Spiel um innige Vaterliebe und tödliche Leidenschaft beginnt...
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1347 - PATRIARCHIN, DIE

Fernsehfilm, 2004, Farbe, 3x 90 Min.
Regie:  Carlo Bola.  Mir Iris Berben, Christopher Watz, u.v.a.

"Die Patriarchin" erzählt die spannende und mitreissende Geschichte von Nina Vandenberg, der zweiten Frau eines erfolgreichen Kaffeerösterunternehmers, der beim Absturz seines Jets ums Leben kommt.  Als die Polizei Schwarzgeld in dem Flugzeugwrack findet, wird gegen die nichts ahnende Witwe wegen Unterschlagung iin Millionenhöhe ermittelt.  Selbst die Familie und die Gesellschafter des Kaffeeimperiums machen Nina für die kriminelle Machenschaften ihres Mannes mitverantwortlich und wenden sich von ihr ab.  Um ihre Existenz und das Überleben der Firma zu sichern und zu retten, ermittelt Nina auf eigene Faust.  Ein gefährliches Unterfangen, denn nach und nach kommt sie einem mafiosen Geflecht auf die Spur...
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663 - PAUKER, DER

Spielfilm, 1958, S/W, 89 Min.
Regie:
Axel von Ambesser.  Mit Heinz Rühmann, Gert Fröbe, Wera Frydtberg.

Dr. Seidel, selbstgefälliger Studienrat eines Provinzgymnasiums, soll eine Großstaddtklasse übernehmen, an der schon mehrere Erzieher gescheitert sind. Bald zeigt sich, dass auch Seidels Methoden bei diesen Schülern nicht den gewünschten erfolg haben. Mit einiger Mühe und der Hilfe weniger Freunde lernt er, der pedantische und verknöcherte Lehrer, dass er sich von seinen festgefügten, überlieferten Regeln trennedn muss. Allmählich findet Dr. Seidel den richtigen Ton. Mit Staunen und Überraschung registrieren seine Schüler die Wandlung des "Paukers" zu einem Mann, dem auch die wildesten Rowdys Achtung zollen.
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451 - PAULS REISE

Spielfilm, 1998, Farbe, 88 Min.
Regie: René Heisig.  Mit Peter Lohmeier, Niccolo Casagrande, u.a.

Paul ist zehn und lebt bei seiner Mutter. Seinen Vater Michael sieht er kaum, da der als LKW-Fahrer ständig unterwegs ist. Als Paul eines Tages wegen einer schweren Krankheit in die Klinik soll, reisst er aus und versteckt sich in dem LKW.  Der Vater entdeckt Paul erst hinter der Grenze zu Frankreich und möchte ihn gleich wieder mit dem Zug nach Hause schicken.  Doch Paul will bleiben und setzt sich durch.  Eine wunderbare Reise beginnt....
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2061 -  PAWLAKS, DIE

Fernsehfilm in vier Teilen, 1982, Farbe, 575 Min.
Regie:  Wolfgang Staudte.  Mit Dietrich Adam, hannes Kaetner, Marie Versini.

Historischer Vierteiler über die Zeit des Wirtschaftsbooms im ruhrgebiet nach Ende des deutsch-französischen Krieges 1870-72.

Man schreibt das Jahr 1882.  Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die enorme Nachfrage nach Kohle finden die großen Industrieunternehmen im Ruhrgebiet nicht mehr genügend Arbeitskräfte.  Die Bergleute vor Ort streiken für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
Gustav Bollkamp, Obersteiger auf der Zeche "Morgenrot" in Westfalen reist nach Masuren, um mit verführerischen Versprechungen die Tagelöhner von den östlichen Feldern als Bergarbeiter in die westlichen Bergwerke zu locken.  Auch die Pawlaks gehören zu den zahlreichen masurischen Tagelöhnerfamilien, die von ihren Gutsherren ausgebeutet werden und aus wirtschaftlicher Not zum Abwandern gezwungen werden. 
Vater Pawlak erträgt die ausweglose Situation in Masuren nicht mehr und entschließt sich, sein Glück in Amerika zu versuchen.  Von nun an gerät die Familie zunehmend in Bedrängnis: Karl, der älteste Sohn der Familie, muss fliehen, nachdem er den Gutsherrn tätlich angegriffen hat. Gejagt von dessen Schergen, heuert er zusammen mit über 70 weiteren Masuren in der Zeche an.  Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Ruhrpott erfüllt sich nicht.  Den möglichen Streikbrechern wird bereits am Bahnhof ein Empfang voller Hass und Übergriffe bereitet...
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1870 -  PEER GYNT

Spielfilm, 2006, Farbe, 80 Min.
Regie:  Uwe Janson.  Mit Robert Stadlober, Karoline Herfurth, Kathi Angerer, Max Hopp, Ulrich Mühe.

Bauernsohn Peer Gynt ist ein nordischer Faust und unsteter Wanderer.  Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens kann ihn nur eines retten:  die Liebe zu Solvejg.
Wahrheit, wahn, Fantasie, Wunsch und Realität verschwimmen, wenn Peer sich in immer neue Abenteuer stürzt.  Peers Mutter Aase und seine große Liebe Solvejg sind seine weiblichen Bezugspunkte seiner dramataischen Existenz, die ihn zurück zu seinen Ursprüngen führen, auf der Suche nach Liebe als einzig mögliche Erlösung von Lebensgier und Tod.  Doch vor lauter Selbstverwirklichung hat er das Leben verpasst und erkennt, dass sein Ich auf der Strecke geblieben ist.

Nach "Baal" und "Lulu" liefert Uwe Janson zum dritten Mal die filmische Version eines berühmten The`aterstoffs - inzszeniert in opulenten Bildern auf der Insel Usedom.
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586 - PEPPERMINT FRIEDEN

Spielfilm, Farbe, 110 Min.
Regie: Marianne S.W. Rosenbaum. Mit Peter Fonda.

Regisseur Rosenbaum schreibt: " Wenn den Menschen die Lust genommen wird, wenn die Körperteile, die Lust bringen, zur Tabuzone erklärt werden, suchen sie sich eine negative, sich selbst und andere zerstörende Lust, durch die auch unter anderem Krieg ermöglicht wird."

Peter Fonda schriebt zum Film:" Wir sizten heute alle in einem Boot, ob wir Deutsche oder Amerikaner oder Russen sind. Wir dürfen nicht auf einen Mars - Menschen hoffen, sondern müssen selber was tun, jeder einzelne...deswegen haben wir auch Peppermint Frieden zusammen gemacht."

Und Der Stern schrieb dazu: "..böse, genau und liebevoll komisch..die wichtigste Kinopremiere seit langem."
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214a - PERLEN ZUM GLÜCK

Amerikanischer Spielfilm, 1936, S/W, 90 Min.
Regie: Frank Borzage. Produzent: Ernst Lubitsch. Musik: Friedrich Hollaender. Mit Marlene Dietrich und Cary Cooper.

Klassischer Hollywoodfilm der dreissiger Jahre. Die Mitwirkenden vor- und hinter der Kamera sind alle in die Filmgeschichte eingegangen. Marlene ist hier Madelein de Beaupré, eine internationale Hochstaplerin. Ihr gelingt es, eine sehr wertvolle Perlenkette zu stehlen, mit der sie nun nach Spanien entfliehen will. Auf derselben Landstrasse fährt der amerikansiche Ingenieur Tom Bradley in die gleiche Richtung. Natürlich treffen sich die beiden an der Grenze und bei der Zolluntersuchung lässt Madeleine die kostbare Kette in Toms Jackentasche gleiten. Den Rest des Films verbringt Madeleine damit, Tom die Perlenkette wieder abzunehmen. Doch das ist nicht so einfach... Am Ende gibt sie die Kette dem Juwelier zurück, heiratet Tom und zieht mit ihm nach Detroit.
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1472 - PERIODE 1 - (T)RAUMSCHIFF SURPRISE

Spielfilm, 2004, Farbe, 84 Min.
Regie:  Michael Bully Herwig.  Mit Rick Kavanian, Til Schweiger, Anja Kling.

Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt.  250 Jahre später kheren die Nachkommen der ersten Siedler zurück.  Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern, und deren Bewohner zu vernichten.  Und tasächlich scheint die Lage aussichtslos:  Die Invasion hat begonnen.  Königin Metapha befiehlt dennoch, "nicht den Sand in den Kopf stecken."  Denn es gibt eine letzte Hoffnung:  Die Besatzung des
"(T)Raumschiff Surprise" muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen.  Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission:  Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die "Miss Waikiki Wahl".  Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...
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2124 - PERLMUTTERFARBE, DIE

Spielfilm, 2008, Farbe, 99 Min.
Regie:  Marcus Rosenmüller. Mit Markus Krojer, Zoé Mannhardt, Brigitte Hobmeier, Josef Hader.

Bayern in den 30er Jahren.  Durch einen dummen Zufall gerät der 13jährige Alexander in den Besitz eines Fläschchens mit geheimnisvoll schillernder Perlmutterfarbe, die sein bester Freund Maulwurf erfunden hat.  Sofort sucht  die ganze Klasse fieberhaft nach dem vermeintlichen Dieb.  Doch statt mit der Wahrheit herauszurücken, greift Alexander zu einer Notlüge, die der unliebsame Klassenkamerad Gruber auch noch deckt, indem er den Verdacht des Diebstahls auf die Nachbarklasse lenkt.  Immer mehr distanziert sich Alexander somit von seinen Freunden und scheint gefangen in einem Netz aus Lügen.  Schlimm genug, wäre da nicht auch noch Lotte, auf die Alexander und Maulwurf dummerweise beide Anspruch erheben...
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1173 - PETER VOSS, DER HELD DES TAGES

Spielfilm, 1959, FArbe, 90 Min.
Regie:  Georg Marischka.  Mit O.W. Fischer, Walter Giller, Peter Vogel, u.a.

Seichte, nette Krimikomödie und Sequel von "Peter Voss, der Millionendieb" (siehe nächster Film Nr. 1052).  
Auf der Jagd nach einem Betrüger läuft Weltenbummler Voss (O.W. Fischer) seinem Erzfeind (Walter Giller) in die Arme.
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1052 - PETER VOSS, DER MILLIONENDIEB

Spielfilm, 1945, S/W, 85 Min.
Regie:  Karl Anton.  Mit Viktor de Kowa, Karl Schönböck, Else von Möllendorf, Ursula Herking, Georg Thomalla.

Das Bankhaus Geldern steht vor dem Konkurs.  Polly, eine Kundin, möchte kurzfristig ihr Vermögen abheben.  Dem Inhaber, Bankier von Geldern, droht der Ruin.  Sein Prokurist, Peter Voss, hat die rettende Idee.  Es beginnt eine spannende Geschichte rund um den Erdball.  Die Bank wird gerettet und van Geldern hat einen neuen Partner, Peter Voss.
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1838 - PFERDEKUR, DIE

Spielfilm der DEFA, 1968, Farbe, 55 Min.
Regie:  Hans Knötsch.  Mit Eckhard Biltz, Helga Göring, Angela Brunner, Heinz Hinze.

Ein Neubau am Rande von Berlin wird bezogen.  Seine Mieter sind bunt zusammengewürfelt.  Da sind der Psychiater Dr. Irrwitz und seine Frau nebst Pudel Casanova, sowie der Maler Herr Schrei mit seiner Lebensgefährtin, der Sängerin Stiller.  Auch lebt dort das Ehepaar Wuttke mit ihren drei Jungs und die Glücks mit der Schwiegermama, sowie viele andere.  Man wohnt zusammen und doch lebt man nebeneinander her - bis eines Tages im Flur ein seltsamer Gast auftaucht: ein Pferd! Der Gaul verändert alles und beeinflusst selbst die Diskussion um die Garagenvergabe.  Doch letztendlich, auch wenn man das Tier bereits ins Herz geschlossen hat, muss es weg. Das ist eine erste Aufgabe für Vertrauensmann Haubold.  Doch das alles geht nicht so einfach vonstatten.  Auf eine Annonce hin meldet sich  statt des Besitzers das Fernsehen, um 'unsere Menschen' anhand des ungewöhnlichen Falls zu porträtieren.  Inziwschen haben sich auch diejenigen, die sich gar nicht ausstehen konnten, über das Tier miteinander angefreundet.  Als die rettende Idee aufkommt, ein Gartengrundstück für das Tier zu nutzen, sind alle Mieter zur Stelle, um für 'IHR' Pferd ein neues Zuhause zu schaffen.  Nun aber fehlt ihnen das Pferd im Haus:  die Sängerin kann ohne sein Wiehern nicht singen, dem Maler fehlt sein Motiv und Robert und Isetta treffen sich nicht mehr beim gemeinsamen Füttern.  Aber auch dafür finden die Mieter eine gemeinsame Lösung.  Alles scheint perfekt, da meldet sich der Besitzer des Pferdes.  Aber brauchen die Wuttkes, die Hübschs und Co. das Pferd tatsächlich noch? Vielleicht ist ja woanders auch eine 'Pferdekur' nötig... 


1204 - PHANTOM, DAS

Spielfilm, 2001, Farbe, 93 Min.
Regie:  Dennis Gänsel.  Mit Jürgen Vogel, Matthias Herrmann, Nadeshda Brennicke, Hilmi Sözer.

Gab es die 3. Generation der RAF wirklich?  Was wäre, wenn alle diese Morde vom Staat selbst begangen wurden?
Für den jungen Drogenfahnder Leo Kramer sollte es nur eine Routineobservation werden, als er plötzlich Zeuge eines grausamen Mordanschlages wird. Das Opfer ist Andreas Ganz, ein lang gesuchter RAF-Terrorist.  Für Leo beginnt ein Albtraum.  Gejagt von seiner Behörde, taucht er unter.  Langsam begreift er, dass er mitten in einer politischen Verschwörung steckt, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertrifft...

Preisgekönter Action-Thriller:  Adolf-Grimme-Preis, 3SAT-Zuschauerpreis, Cinema Jupiter 2001 Preis.
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1224 - PHANTOMBILDER

Dokumentation zum 100. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Murnau, 1998, S/W, 60 Min.
Regie:  Frieda Grafe und Enno Patalas.

Biographisches und Berufliches über den großen Filmregisseur Friedrich Wilhelm Murnau.  Auszüge aus seinen besten Filmen:  Nosferatu; Schloss Vogelöd; Der letzte Mann.
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1224 - PHILOSPHIE HEUTE:"DAS KUNSTWERK IM ZEITALTER EINER TECHNISCHEN REPRODUZIERBARKEIT"

Dokumentation, 1992, Farbe, 30 Min.
Regie:  Henning Burke.

Dokumentationen zum Gedächtnis von Walter Benjamin.

Zu einem Essay von Walter Benjamin.  Betrachtungen zum Kultwert der Bilder in Photographie und Malerei.  Mit einem Interview mit Jean Luc Godard.
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136b - PHYSIKER, DIE

Theaterverfilmung, 1964, S/W, 125 Min.
Regie: Fritz Umgelter. Mit Therese Giehse, Gustav Knuth, Siegfried Lowitz, u.a.

Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Friedrich Dürrenmatt, 1962 in Zürich uraufgeführt. Ein genialer Physiker hält sich unter fingiertem Wahnsinn im Schutz eines Irrenhauses verborgen, um die Welt vor den Folgen seiner Entdeckungen zu schützen. Zwei weitere Physiker, Agenten eintgegengesetzter politischer Systeme, die ihn entführen wollen, entschliessen sich gleichfalls, als Irre der Verwirklichung der Forschung zu entsagen. Aber die Irrenärztin hat sich längst der Forschungsergebnisse ihrer Patienten bemächtigt und sie merkantil ausgenutzt.
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1691 - PIEFKE - DER SCHRECKEN DER KOMPANIE

Spielfilm,1958, Farbe, 90 Min.
Regie:  Wolfgang Wehrum.  Mit Harald Juhnke, Hubert von Meyerinck, Raidar Müller, erich Fiedler, Willi Rose.

Figaro Johann-August Friedrich muss zum Militär.  Ihm gefällt das gar nicht.  Schnell ist er das schwarze Schaf der Kompanie und alle nennen ihn "Piefke" - der Schrecken der Kompanie.  Zu allem Unglück gibt es dort auch noch einen Namensvetter: Erbprinz Johann August Friedrich. Dieser sieht ihm äusserst ähnlich, nutzt diese Chance und türmt in die Arme seiner schönen Pariser Freundin Yvonne. Kurze Zeit später besucht der Vater des Prinzen die Truppe.  Das Chaos nimmt seinen Lauf...
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1175 - PIEFKE SAGA, DIE, Teil III

Spielfilm in drei Teilen, D/A, 1990. 90 Min jeder Teil.
Regie:  Wilfried Dotz.  Mit Brigitte Grothum, Dietrich Mattausch, u.a.

Teil I:  Was halten die Österreicher wirklich von den deutschen Touristen?  Als wenig schmeichelhafte Meinungen über die "Piefkes" in der Presse erscheinen, schlagen die Wogen in einem Tiroler Ferienort hoch.  Der Berliner Unternehmer Sattmann organisiert eine Protestaktion, denn schließlich urlaubt er hier schon seit Jahren mit Frau und Kindern....
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1176 - PIEFKE SAGA, DIE, TEILE I UND II

Teile II und III:  Obwohl er beim letzten Aufenthalt sein Ansehen als deutscher Urlauber verteidigen musste, reist der Berliner Unternehmer Sattmann erneut mit Kind und Kegel in sein geliebtes Lahnenburg.  Wieder ist die Familie an allen Fronten präsent.  Opa Heinrich gewinnt im Skilanglauf, Tochter Sabine angelt sich den Dorf-Gigolo und Sohn Gunnar flirtet mit der Bauerntochter Anna.  Der Familienchef plant indessen für die Zukunft.  Sattmannn will die "Goldene Wandernadel" und er möchte Arbeitsplätze schaffen.  Kurz: Er will endlich ein echter Tiroler werden.
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1456 - PLAYGIRL - BERLIN IST EINE SÜNDE WERT

Spielfilm, 1966, Farbe, 90 Min.
Regie:  Will Tremper.  Mit Paul Hubschmied, Harald Leipnitz, Umberto Orsini, Elga Stass, Eva Renzi.

Alexandra Borowski, Mitte zwanzig, hochbezahltes Fotomodel der Spitzenklasse, ist jener Jet-Set-Girls, welche - heute nach New York, mrgen nach Bermuda und übermorgen nach Rom fliegen.  Sie bleibt nie lange in einem Hotel, nie lange bei einem Mann. "Freunde fliegen mir zu wie einem Straßenköter die Flöhe", sagt sie scherzhaft, und "Es gibt keine unglückliche Liebe, es gibt nur die falsche Liebe."  Alexandra ist kaum in Berlin angekommen, da bemühen sich bereits zahlreiche junge Männer um ihre Gunst.  Abendeinladungen, Theaterbesuche, Bummel durch die nächtliche Szene und Partys lösen einander ab.  In Sigbert Lahner begegnet Alexandra jedoch schließlich einem Menschen, bei dem sie - nach einigen Ausbruchsversuchen - vielleicht doch bleiben wird.
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2084 - PLÖTZLICHE REICHTUM DER ARMEN LEUTE VON KOMBACH, DER

Spielfilm, Farbe, 91 Min.
Regie:  Volker Schlöndorff.  Mit Georg Lehn, Reinhard Hauff, Margarethe von Trotta.

Im Jahre 1821 versuchen sieben arme Bauern und Tagelöhner aus Kombach in Oberhessen durch Beraubung des "Geldkärrchens", das montalich mit den Steuergeldern von Biedenkopf nach Gießen fährt, ihre Situation zu verbessern.  Fünfmal scheitert ihr Unternehmen an der eigenen Unbeholfenheit.  Als es schließlich gelingt, ist ihr Glück nur von kurzer Dauer, denn der plötzliche Reichtum macht sie schnell verdächtig.
Nach einem Bericht mit dem Titel "Der Postraub in der Subach" aus dem Jahre 1825 drehte Schlöndorff diesen "neuen deutschen Heimatfilm" zu einer Zeit, als viele deutsche Regisseure sozialkritisch fragten: wie sieht unsere Heimat und ihre Geschichte eigentlich aus?
Über die Gesellschaftskritik hinaus ist der Film eine poetische Liebeserklärung an die hessische Heimat des Regisseurs und an ihre einfache, bescheidene und tragikomische Bevölkerung.
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2076 - POGGENPUHLS, DIE

Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 65 Min.
Regie:  Karin Hercher.  Mit Christine Gloger, Margit Bendikat, Jenny Gröllmann, Ulrich Mühe.

Drama nach dem Roman von Theodor Fontane.
Brandenburg gegen Ende des 19. Jahrhunderts:  Eine alteingesessene Adelsfamilie befindet sich an der Schwelle von alter Herrlichkeit und Moderne.  Die Majorswitwe von Pogggenpuhl fristet mit ihren Söhnen und Töchtern ein recht ärmliches Dasein.  Dennoch hält man Familienehre und Standesbewusstsein hoch und lässt Dienstmädchen Friederike täglich die Ahnengalerie abstauben.  Doch letztlich dreht sich alles nur ums iebe,nicht vorhandene Geld.  Frau Majorin - sie hat immer nur Sorgen gehabt und musste sparen - in in Demut geübt und souverän im Verzicht.  Ihre Kinder hingegen zehren, jeder für sich, noch von der Hoffnung auf eine Schicksalswendung.  Doch nichts wird sich ändern.
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502 - POLE POPPENSPÄLER

Spielfilm der DEFA, 1954, Farbe, 84 Min.
Regie: Arhtur Pohl.  Mit Heliane Bei, Heinz Höpner, u.a.

Film nach der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm.  Auf seiner Wanderschaft begegnet der norddeutsche Handwerker-Geselle Paul seiner Freundin aus Kindertagen wieder, der Puppenspieler-Tochter Lisei.  Die beiden lieben sich, heiraten, und Paul kehrt mit Lisei und ihrem alten Vater in seine Heimatstadt zurück.  Er ist ein angesehener Handwerker, doch die von Standesdünkel geprägten Bürger sind nicht bereit, die Ehefrau zu akzeptieren.  Die fortwährenden Schmähungen bedrücken Lisei und den Vater, doch Paul steht fest zu ihnen...
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1518 - POLITBÜRO, DAS

Dokumentation, Farbe, 2005, 95 Min.
Regie:  Thomas Grimm und Werner Treß.  Mit Doris Mittag, Thomas Sindermann, Vera Oelschlegel.

Das Politbüro:  In der DDR über Jahrzehnte Inbegriff von Macht und Verschlossenhaiet einer Gruppe grauer Eminenzen.  Bis heute kennt man sie meist nur als winkende alte Herren aus den Propagandabildern der "Aktuellen Kamera". Was für menschliche Wesen sich wirklich hinter den entrückten Gesichtern von Pieck, Grotewohl, Ulbricht, Honecker, Stoph, Mielke und Co. verbargen, blieb der Öffentlichkeit verborgen.
Zweiteilige Domumentation.
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1425   - POLIZEIREVIER DAVIDSWACHE ST. PAULI

Spilefilm, 1964, S/W, 98 Min.
Regie:  Jürgen Roland.  Mit Wolfgang Kieling, Hannelore Schroth, Günther Neutze.

Für Hauptwachmesiter Glantz sind Prostitution und Diebstahl, Mord und Totschlag Routine.  Sein Revier ist das berühmteste der Welt:  Die Davidswache auf dem Kiez in St. Pauli.  Er freut sich auf den Besuch seiner Tochter Lilo, die er lange nicht gesehen hat.  Er will sie um 4 Uhr 20 vom Bahnhof abholen.  Doch wenn sie ankommt, wird Glantz schon nicht mehr leben.  An diesem Tag wird auch Bruno Kapp entlassen, ein brutaler Gangster, den Glantz vor vier Jahren hinter Gitter brachte.  Dieser schwört Rache und lauert Glatz auf...
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967 - POLIZISTIN, DIE

Spielfilm, 2000, Farbe, 90 Min.
Regie:  Andreas Dreser.  Mit Gabriela Maria Schmeider, Axel Prahl, u.a.

Preisgekröntes TV-Krimidrama und mitfühlendes und intensives Sozialdrama.
Frisch von der  Berliner Polizeischule kommt Anne nach Rostock. Die ehemalige Postbotin hofft auf einen Neubeginn.  Vielleicht findet sie sogar den Mann fürs Leben? Kollege Mike wäre ein geeigneter Kandidat.  Beim ersten Einsatz trifft Anne den zehnjährigen Benny. Der Junge wächst ihr sofort ans Herz.  Weil er klaut, will Anne mit seinem Vater reden.  Der entpuppt sich als eben jener Kleingauner, den sie zuvor schon mal verhaftet hatte. Trotzdem fühlt sich die Polizistin zu ihm hingezogen.
Im halb-dokumentarischen Stil gedreht, beeindruckt das Drama durch seine schonungslose Sicht auf Menschen, die zwischen Alkohol, Arbeitslosigkeit und Frustration ihr Leben im Plattenbau fristen.  Regisseur Andreas Dresen erheilt für das bewegende Krimidrama 2001 den Grimme-Preis.
PAL (auch unter Nr. 974 im Archiv)


1389 - POPPITZ

Spielfilm, 2004, Farbe, 95 Min.
Regie:  Harald Sicheritz..  Mit Marie Bäumer, Roland Düringer, Nora Heschl.

Gerry Schartl ist Autoverkäufer, und die schönste Zeit des Jahres hat für ihn angefangen.  Mit Lena, seiner Frau, und Patrizia, seiner pubertierenden Tochter sitz er im Flieger Richtung Cosamera - einer bezaubernden Ferieninsel.  Doch seine Gedanken gelten nicht dem bevorstehenden All-inclusive-Urlaub, sonern drehen sich hartnäckig um seine beruflichen Sorgen.  Einschneidende Veränderungen in seiner Frima stehen bevor, und Gerry bangt um seinen Job.
Doch was sind die Härten des Berufslebens gegen den Stress, der ihm in den nächsten Tagen bevorsteht:  Sein Koffer ist verschwunden, der Bungalow ist eine Zumutung, die Animateure fordern gnadenlos seine Mitarbeit ein, und noch unterträglicher als die österreichischen Urlauber sind die bundesdeutschen Clubgäste.  Lena beginnt, heftig mit einen arroganten Piefke zu flirten, und Patrizia versucht erst gar nicht, dem Liebeshunger des Animationspersonals zu widerstehen.
Aber Gerry hat andere Sorgen: "Poppitz"?! Warum hat Juniorchef Bertram aus Karrieregründen in letzter Zeit so oft mit einem Menschen dieses Namens telefoniert?  Was hat das zu bedeuten?  Und wer, verdammt noch mal,  ist Poppitz?
DVD2 (mit englischen Untertiteln)


1982 -  PORNORAMA

Spielfilm, 2007, Farbe, 90 Min.
Regie:  Marc Rothemund.  Mit Benno Fürmann, Tom Schilling, Karoline Herfurth, Michael Gwisdek.

Sommer, Ende der 60er Jahre.  Die sexuelle Revolution regiert die Welt und selbst München-Ramersdorf ist ideologisch auifgeladen. Der 20jährige Polizeianwärter Benjamin verliebt sich während eines Obsevierungseinsatzes unsterblich in die hübsche Kommundardin Luzi.  Gleichzeitig überredet ihn sein lebenslustiger, aber ständig in Geldnöten steckender älterer Bruder Freddie, die Regie bei einem von ihm geplanten Filmprojekt zu übernehmen - dabei handelt es sich ausgerechnet um einen jener "Aufklärungsfilme", die in dieser Zeit die Kinosäle füllten.  Ein Projekt, das für alle Beteiligten nicht lange ohne Folgen bleibt.
DVD2

237c - PORTRAIT EINES PLANETEN

Dokumentarfilm, 1984, Farbe 180 Min.

Ein zweiteiliges Portrait des Dichters und Malers Friedrich Dürrenmatt von seiner späteren Frau Charlotte Kerr gedreht. Wir erfahren viel über seinen Arbeitsbereich, seine Einstellung seinen Werken und der Kunst im Allgemeinen gegenüber. Philosophisch-politische Betrachtungen über die zwiespältige Schweiz--eine nur scheinbare Postkarten-Idylle, und vor allen Dingen über seine Malerei, die eigentlich zusammen mit seinem schriftstellerischen Werken erörtert werden sollte. "Humor ist der letzte Versuch der Objektivität, die man dem Leben gegenüber hat." So ist's.
PAL


1444 - POST GEHT AB, DIE

Spielfilm, 1962, Farbe, 89 Min.
Regie:  Helmuth M. Backhaus.  Mit Adrian Hoven, Heinz Erhard, Vivi Bach.

Jazzband-Trompeter Willy hat Glück im Inglück: Nachdem er einen Schlagerwettbewerb veranstaltet hat, geht  ausgerechnet das Reisebüro pleite, bei dem er als Hauptgewinn zwei Touren in den sonnigen Süden gebucht hatte.  Kurzerhand besinnt er sich auf seinen alten Autobus, um die Gewinner Barbi und Till nun persönlich an den Urlaubsort zu kutschieren.  Doch Barbie reist nicht gern allein und nimmt noch ihre Freunde mit.  Da die ganze Aktion jedoch ohne väterlichen Segen startet, machen sich die alten Herren in ihren Limousinen auf, dem Reisebus zu folgen.  Nach vielen Hindernissen finden vier Paare zueinander und das Leben an der blauen Adria ist voller Freuden...
DVD2
 

107 - POSTMEISTER, DER

Spielfilm, 1940, S/W, 90 Min.
Regie: Gustav Ucicky. Mit Heinrich George, Hilde Krahl, u.a.

Eines der schönsten und erfolgreichsten Melodramen aus der Nazi-Filmkiste. Nach Motiven von einer Novelle von A.S. Puschkin gedreht. Noch waren Hitler und Stalin Freunde im ersten Kriegsjahr. Später waren die Russen im Nazi-Film alle Bestien. Nur sehr ungern lässt der Postmeister eines einsamen russischen Dörfchens seine Tochter Dunja nach St. Petersburg ziehen. Sie ist jung und sehr schön und sehnt sich nach der grossen Stadt. Eines Tages kommt der Schlitten des vermeintlich ehrhaften Rittmeister Minskij, um Pferde zu wechseln. Der wirft nur einen geilen Blick auf Dunja, und will sie besitzen. Er nimmt sie mit nach St. Petersburg und sie wird seine Geliebte. Eines Tages besucht der Vater sie, und Dunja überredet Minskij, dem Vater eine Hochzeit vorzuspielen. Papuschka ist glücklich und fährt auch in diesem Zustand nach Hause zurück. Dunja aber begeht Selbstmord. Taschentücher bereithalten!!
PAL
 

31 - P.O.W'S (KRIEGSGEFANGENE)

a) The Great Escape, 1963, Farbe, 120 Min.
Regie: John Sturges. Mit Steve Mc Queen, James Garner, Richard Attenborough, Charles Bronson.

b) La Grande Illusion, 1936, S/W, 90 Min.
Regie: Jean Renoir. Mit Jean Gabin, Erich von Strohheim, Pierre Fresnay, Dita Parlo, Marcel Dalio.
NTSC


2031 - PRAGER BETTLEROPER

Spielfilm, CSSR, 1991, Farbe.
Regie:  Jiri Menzel.  Mit Josef Abrham, Rudolf Hrusinsky, Marian Labuda.

John Gays "Beggar's Opera" über die Allmacht des Polizeistaats wurde 1975 in Prag von Vaclav Havel adaptiert und erlebte aufgrund des Verbots nur eine einzige Aufführung.  Nach dem Zuammenbruch des Kommunismus wurde Havel Präsident.  Die späte Filmversion seiner Inszenierung überließ er seinem Freund Menzel.  Das satirische Lehrstück mit der originalen Besetzung von 1975 hat nichts an Aktualität eingebüßt. (Siehe auch Brechts "Dreigroschenoper" im Archiv unter Nr. 1337).
DVD


1875 - PRAGER BOTSCHAFT

Spielfilm, 2007, Farbe, 90 Min.
Regie:  Lutz Konermann.  Mit Anneke Kim Sernau, Christoph Bach, Valerie Koch, Heinrich Schmieer, u.a.

Prag im September 1989.  Hunderte von ausreisewilligen DDR-Bürgern haben sich in einem plötzlichen Ansturm in die bundesdeutsche Botschaft geflüchtet.  Bettina und ihr Mann Stefan sind auf Hochzeitsreise in Prag.  Im Morgengrauen offenbart Stefan, dass er von langer Hand geplant hat, in die bundesdeutsche Botschaft in Prag zu gelangen.  Stefan gelingt es, Bettina gegen alle Zweifel dazu zu überreden, in die Botschaft zu fliehen.  Sie soll dort ausharren, um ihren gemeinsamen Ausreiseanspruch zu verteidigen.  Stefan bricht währenddessen in aller Eile auf, um ihren gemeinsamen Sohn Felix nachzuholen.  Der Junge ist zur Tarnung des Fluchtplans zunächst bei den Großeltern in Berlin geblieben.
Bettina ist erleichtert, als sich ihre Freunde Thomas und Karin spontan entschließen, ebenfalls über die Botschaft in die BRD zu gelangen.  Die beiden helfen ihr, sich unter dramatischen Überlebensbedingungen auf dem Botschaftsgelände zu behaupten. Die Zahl der Flüchtlinge in der Prager Botschaft steigt rasant an, längst sind das Fassungsvermögen und die sanitäre Infrastruktur erschöpft.  Trotz aller Bemühungen des Botschafters und des Auswärtigen Amtes ist eine diplomatische Lösung der sich abzeichnenden humanitären Katastrophe noch nicht in Sicht.  Das Flüchtlingsdrama nimmt seinen Lauf und ein neues Kapitel in der Geschichte der BRD wird aufgeschlagen.
DVD2


1996 - PREIS DER LIEBE, DER

Spielfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rolf von Sydow.  Mit Anja Schüte, Rüdiger Joswig, Karin Dor.

Als Gatte Henry eine Stelle in einer Whisky-Fabrik antritt, folgt ihm Allison samt Tochter Jenny aufs Land.  Nicht der Schnaps, sondern die Karriere steigt Henry dermaßen zu Kopf, dass die Ehe leidet. Da taucht ein Verwandter auf, der einen Knochenmarkspender für seinen Sohn sucht....
Fernseh-Quark vom Pilcher-Fließband.
DVD2
 

551 - PREMIERE

Spielfilm, 1936, S/W, 80 Min.
Regie:  Geza von Bolvary. Mit Zarah Leander, Karl Martell, Attila Hörbiger.

Der in den Wiener Rosenhügel Ateliers gedrehte erste deutschsprachige Film der Schwedin Zarah Leander. In einem Revuetheater ist Premiere.  Ein neuer Star, Carmen Deviott, wird dem Publikum vorgestellt, während der abmontierte Star in einer Garderobe hysterische Anfälle hat. Da fällt während einer "Manhattan"-Nummer ein Schuss und  der Theaterdirektor fällt in seiner Loge getroffen vom Sessel. War es der Liebhaber der Show, den die Diva unbedingt vor jedem Verdacht schützen will? Oder war es ihre Rivalin, Lydia Loo, die von dem Direktor so schäbig behandelt worden war? Oder war es ihr Bruder, der Requisiteur Lohmann? Die Ausstattung ist ganz 'Art Nouveau' wie in den Hollywood Filmen der dreissiger Jahre.  Zarah singt "Ich war vielleicht noch nie verliebt" und "Merci, mon ami" und kommt dabei eine große Revuetreppe runter. Und hunderte von Tänzern und Tänzerinnen steppen oder wiegen sich im Takt. Überhaupt ist dieser Film schon aus diesen Gründen unbedingt zu empfehlen. Er passt zu großartig zu Susan Sontags Betrachtungen zum 'Camp;.
NTSC  (Auch als DVD2 unter Nr. 1761 im Archiv).


1038 - PRINZ VON HOMBURG, DER

Spielfilm, Italien, 1997, Farbe, 80 Min.
Regie:  Marco Bellocchio.  Mit Andrea di Stefano, Barbora Bobulova, Toni Bertorelli, Anita Laurenzi, Fabio Camilli.

Film nach dem Drama von Heinrich von Kleist.  Obwohl er die Truppen zum Sieg fühte, kommt der Titelheld vors Kriegsgericht, sein sein Befehl lautete:
"Warten....

Poetisch fragt der Regisseur Bellocchio nach dem Sinn von Gehorsam.
PAL

452 - PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

Schauspiel der Münchner Kammerspiele nach dem Stück von Heinrich von Kleist, 1998, Farbe, 176 Min.
Regie: Dieter Dorn.  Mit Rolf Boysen, Gisela Stein, Annika Pages, u.a.
PAL

" Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!
Du strahlst mir, durch die Binde meiner Augen,
Mir Glanz der tausendfachen Sonne zu!
Es wachsen Flügel mir ein beiden Schultern,
Durch stille Ätherräume schwingt mein Geist;
Und wie ein Schiff, vom Hauch des Windes entführt,
Die muntre Hafenstadt versinken sieht,
So geht mir dämmernd alles Leben unter;
Jetzt unterscheid ich Farben noch und Formen,
Und jetzt liegt Nebel alles unter mir.
PAL


921 - PRINZ HINTER DEN SIEBEN MEEREN, DER

Spielfilm/Märchenfilm der DEFA, 1982, Farbe, 90 Min.
Regie:  Walter Beck.  Mit Marina Krogull, Bodo Wolf, Renate Blume, u.a.

Von einer weiten Weltreise bringt der Kaufmann seiner jüngsten Tochter Constanze das von ihr erbetene Geschenk mit:  ein singendes, springendes Löweneckerchen, eine Lerche also.  Aber an das Geschenk ist eine schreckliche Bedingung geknüpft.  Der Kaufmann muss das erste lebende Wesen, das ihm bei seiner Rückkehr entgegenkommt, dem ursprünglichen Besitzer des Löweneckerchens ausliefern.  Und dieser Besizter ist ein Löwe!
Constanze begrüßt den Vater als Erste am Stadttor.  Der Kaufmann will lieber sterben, als Constanze dem Löwenauszuliefern.  Aber Constanze verlässt heimlich nachts das Haus und macht sich auf zum Löwen.  Dort entdeckt sie, dass der Löwe jeden Tag von Mittag bis Mitternacht zurückverwandelt wird in einen schönen Jüngling.  Erlöst werden kann er aber nur durch die bedingungslose Liebe einer Frau.
Constanze ist bereit, ihm diese Liebe zu geben.  Sie bleibt bei ihm und eines Tages haben beide einen Sohn miteinander.  Dennoch wird der Prinz nicht erlöst.  Constanze muss einen weiteren Liebesbeweis erbringen.  Weil sie einmal persönlichen Wünschen nachgegeben hat und zur Hochzeit der Schwester gefahren ist, wird ihr Prinz, als er zufällig in den Spiegel schaut, in eine Taube verwandelt und fliegt über alle Meere davon.  Sieben Jahre lang muss ihm Constanze mit ihrem Sohn über die sieben Meere folgen, ehe sie ihn am Ende erlösen und mit ihm glücklich werden kann.

"Eine bedachtsam erzählte Geschichte im guten DEFA-Stil, die auf sympathische und überzeugende Hauptdarsteller aufbauen kann und deren behutsam eingesetzte Tricks die Fantasie der Zuschauer beflügeln können.  Stimmungsvolle Musik und sorgfältige Ausstattung tragen des Weiteren zu einer gelungenen Produktion bei", urteilt das "Lexikon des Internationalen Films" über diesen aussergwöhnlichen Film, der nach Motiven der Brüder Grimm und des Kunstmärchens "Die Schöne und das Tier" der französischen Schriftstellerin Jeanne Marie Leprince de Beaumont (1711-1780) entstand.  Dieser DEFA-Film gehört zu den gelungensten des Märchen-Genres. Er erhielt mehrere Preise auf internationalen Jugendfilm-Festivals.
PAL


1453 - PRINZESSIN WILDFANG

Spielfilm, A, 1939, S/W, 80 Min.
Regie:  Fritz Thiery.  Mit Traudl Stark, Paul Hörbiger, Hansi Knoteck, Gerda Maurus.

Prinzessin Elizabeth, Sissi genannt, ist genauso wie ihr Vater: Auch Herzog Max von Bayern fehlt es am vornehmen Gehabe.  Während der adlige Papa eine abgebrannte Zirkustruppe unterstützt, indem er ganz unstandesgemäß als Dressurreiter auftritt, schenkt sein entzückendes Töchterlein dem Direktor ein Familienschmuckstück.  Die beiden edlen Taten führen jedoch zu einem handfesten Skandal.  Der Schmuck taucht nämlich am Hals einer junge Dame auf, und schon wird der Herzog verdächtigt, ein Verhältnis mit ihr zu haben. 

Im Kino lief das Lustspiel unter dem Titel "Prinzessin Sissy" zwei Jahrzehnte bevor Romy Schneider in der Rolle berühmt wurde.
DVD2


1196 - PROBEFAHRT INS PARADIES

Spielfilm, 2004, Farbe, 86 Min.
Regie:  Douglas Wolfsperger.  Mit Barbara Auer, Axel Milberg, Christiane Hörbiger, Mathias Gnädinger

Kann denn Liebe Sünde sein?  Der junge Pfarrer Strobel begleitet eine Buswallfahrt nach Lourdes.  Mit an Bord:  die gestrenge Nonne, ein renitenter Busfahrer, eine mysteriöse alte Lady und jede Menge frommes Fußvolk.  Als die schwangere Frau, die sich in den Bus der Marien-Fanatiker schmuggelt, sich als Geliebte des Pfarrers heausstellt, beginnt ein entlarvendes Versteckspiel aus lustvoller Lüge und artiger Askese.  Am Ende der skurrilen Odyssee, nach himmlischer Andacht und höllischem Gezeter, strandet die Mannschaft in einer grausamen Steinwüste, wo Zeichen und Wunder geschehen.
DVD2

543 - PROFESSOR MAMLOCK

Spielfilm der DEFA, 1961, S/W, 92 Min.
Regie:  Konrad Wolf. Mit Wolfgang Heinz, Ursula Burg und Hilmar Thate.

Die Geschichte eines idealistischen jüdischen Arztes, der nach der Machtergreifung der Nazis kein Deutscher mehr sein darf.
PAL


1193 - PROZESS, DER

Spielfilm, A, 1948, S/W, 108 Min.
Regie:  Georg Wilhelm Pabst.  Mit Ewald Balser, Marianne Schönauer, Ernst Deutsch, Heinz Moog, Gustav Diessl, Josef Meinrad, Albert Truby, Aglaja Schmid.

Ungarn 1882.  Eine Bauernmagd bringt sich um.  Die jüdische Gemeinde wird beschuldigt, an ihr einen Ritualmord begangen zu haben.  Ein Budapester Anwalt und Parlamentsabgeordneter übernimmt die Verteidigung der Juden, weist ihre Unschuld nach und entlarvt die Umtriebe der nationalistisch- antisemitischen Kreise, die die Juden wissentlich in falschen Verdacht gebracht hatten.
"Mit einem Eifer, der bis zur Emphase geht, häuft der Cineast auf die sehr schönen Bilder auch noch pathetische Musik; sein Werk provoziert die Emotionen der sensiblen Seelen und nicht die Reflexion über den Rassismus und den Anti-Rassismus." (Freddy Buache:  G. W. Pabst).
PAL  

101b - PÜNKTCHEN UND ANTON

Literaturverfilmung, 1956, S/W, 90 Min.
Regie: Thomas Engel. Mit Hertha Feiler, Paul Klinger, Heidemarie Hatheyer.

Frei nach dem Bühnenstück und Roman von Erich Kästner. Pünktchen, ein zwölfjähriges Mädchen, hat reiche Eltern, eine Erzieherin, eine Haushälterin und einen Chauffeur. Aber ihre Eltern haben keine Zeit für sie. So stellt sie allerhand spassige Sachen mit ihrem Freund Anton an. Er ist gleichaltrig, hat keinen Vater, aber eine kranke Mutter, die er versorgt. Die Kinder erleben allerhand Abenteuer und am Ende des Films fahren alle zusammen in den Urlaub. Die Mutter Antons wird wieder gesund und die Eltern von Pünktchen haben eingesehen, dass sie sich mehr um ihre Tochter kümmern müssen. Ein typischer Kästner-Film (siehe auch "Das fliegende Klassenzimmer"), der sich sehr gut in die Seelen der Kinder hineinfühlen kann.
PAL


944 - PUGOWITZA

Spielfilm der DEFA, 1981, Farbe, 105 Min.
Regie:  Jürgen Brauer.  Mit Axel Griesau, Kàthe Reichel, Viola Schweizer, u.a.

Ein 11-jähriger Hitlerjunge flieht 1945 mit einem Flüchtlingstreck aus seiner Heimat Masuren in Ostpreussen.
PAL


2094 - PUPPENHEIM IN PINNOW, DAS

Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 90 Min.
Regie:  Christian Steinke.  Mit Walter Plathe. Petra Fritzenwanker. Iris Benz.

Auf dem Weg ins Ferienlager verliebt sich die 16-jährige Steffi in Norbert, den sie schon lange von Besuchen beim Großvater in Pinnow kennt.  Sie beschließt Melkerin zu werden, denn Norbert ist der frisch ernannte Lehrausbilder für Viehwirtschaft in Pinnow. Das Lehrlingsheim, von bösen Zungen im Dorf als "Puppenheim in Pinnow" genannt, wird nach dem Motto Musik und offene Worte statt Drill und Langeweile zum Diskussionsforum mit wöchentlicher Disko.  Norbert verschafft sich so Vertrauen und Respekt, den sein Vorgänger nur durch Strenge erreichte. Wie aber soll er als Ausbilder mit der Liebe Steffis umgehen?
DVD2


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