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270 - EAST SIDE STORY
Dokumentarfilm, 1997, Farbe, 77 Min.
Regie: Andrew Horn, Dana Ranga. Mit Chris Doerck, Frank Schöbel.
Das Dokument zum Filmmusical-Schaffen hinter dem eisernen Vorhang. Ein
Wiedersehen mit dem guten Freund Joseph Stalin, aber auch Frank Schöbel,
Chris Doerk und Karin Schröder - viel Musik und Tanz und die buntesten
Farben ...
Tanzende Babuschkas! Singende Mechaniker und fröhliche Traktoren.
Der Film über sozialistische Musicals...absolut komisch!
PAL
187 - ECHTE KERLE
Fernsehfilm, 1989, Farbe, 96 Min.
Regie: Rolf Silber. Mit Christoph M. Ohrt, Tim Bergmann, Carin C. Tietze.
Christoph Schwenk ist Hauptkommissar bei der Kripo und ein "Bilderbuch"--Macho.
So fällt er aus allen Wolken, als ihn seine Freundin eines Abends
auf die Straße setzt. Um über seinen Kummer hinweg zu kommen,
beginnt er eine wilde Zechtour und...wacht am nächsten Morgen in den
Armen von Edgar, einem schwulen Automechankiker auf. Das ist zuviel für
ihn. Doch Verlobte und Wohnung sind weg. So nimmt er das Angebot Edgars
an, vorübergehend, u.s.w ohne anfassen, natürlich... Er steht
nur auf Frauen. Die alte Geschichte wieder. Am Ende verliebt er sich natürlich
in eine Frau, und ist der schrecklichen Gefahr nicht mehr ausgesetzt.
PAL
1570 - EDELWEISS PIRATEN
Spielfilm, 2006, Farbe, 96 Min.
Regie: Niko von Glasow. Mit Iwan Stebunow, Jochen Nickel, Jan
Decleir, Jean Jülich, Anna Thalbach.
Köln-Ehrenfeld, November 1944.
Sie sind jung, wild und rebellisch. Wie Jugendliche überall und zu jeder Zeit. Doch die Arbeiterkinder Karl und sein jüngerer Bruder Peter sind Edelweisspiraten, Anti-Nazis, und werden deswegen von der Gestapo verfolgt. Gemeinsam mit dem flüchtigen KZ-Häftling Hans Steinbrück planen sie Sabotageakte und geraten bald ins Visier der Gestapo, die mit härtester Konsequenz gegen die Jugendlichen vorgeht. Als sie verhaftet werden, ist Karl zwischen Überlebenswillen, Verantwortungsgefühl, aber auch Liebe für seinen Bruder und der Loyalität zu den Edelweisspiraten hin-und hergerissen.
Ein filmisch innovativer, ungeschönter Blick auf das Dritte Reich, gesehen
durch die Augen einer Generation, der Kindheit und Heimat gnadenlos genommen
wurde. Und die dennoch für ihr Glück, ihre Liebe und ihre Träume kämpfte.
DVD2
1790 - EDEN
Spielfilm, 2006,
Farbe, 99 Min.
Regie: Michael Hofmann. Mit Charlotte Roche, Josef Ostendorf, Devid
Striesow.
Eden, eine verheiratete Frau, verfällt der "cucina erotica" des exzentrischen Meisterkochs Gregor. Ihre platonischen Genießertreffen reissen beide aus dem Alltag, und Edens Ehe blüht auf. Doch in der kleinen Kurstadt gibt es keine Geheimnisse. Als Edens Mann Xaver die "cucina erotica" kostet, begreift er, dass er handeln muss, um seine Frau nicht zu verlieren.
Michael Hofmann wirft in dem Film einen unkonventionellen Blick auf
menschliche Beziehungen und weiht seine Zuschauer in die Geheimnisse des
Zusammenspiels von kulinarischem Genuss und Liebe ein. Gewürzt mit
bittersüßem Humor zeigt er, wie eine Romanze, die wunderschön sein könnte, zu
einem scheinbar unerreichbaren Traum wird. An der Seite eines großartigen
Josef Ostendorf überrascht Charlotte Roche mit ihrem Schauspieldebüt.
DVD2
73 - EFFI BRIEST
Literaturverfilmung, 1972, S/W, 135 Min.
Auch bekannt unter dem Titel "Fontanes Effi Briest".
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla
Dies ist die R.W. Fassbinder Fassung von Theodor Fontanes berühmten
Roman, 1894 erschienen. Es ist die Geschichte einer Ehebrecherin, die aus Unerfülltheit und Langeweile einem leichtsinnigen Liebhaber anheimfällt.
Ihr Mann, Baron von Instetten, mit dem sie früh verheiratet wurde
und der versäumte, ihrem Leben Erfüllung zu geben, entdeckt diesen
Fehltritt erst nach Jahren und durch Zufall. Nicht aus Leidenschaft und
spontaner Rachsucht, sondern aus Konvention und Pedanterie tötet er
den Liebhaber im Duell. Effi wird geschieden und aus ihren Kreisen ausgeschlossen,
sie stirbt frühzeitig an Gram und Einsamkeit. Nicht alle waren mit
Fassbinders Interpretation einverstanden, aber mussten zugeben, dass Hanna
Schygulla als Effi eine große Leistung vollbrachte. Vergleiche auch die
Gründgens Fassung, "Der Schritt vom Wege" (1937), sowie die DEFA-Verfilmung
Nr. 1544 und "Rosen im Herbst", Nr. 1043 mit Ruth Leuwerik, im Archiv.
PAL
1544 - EFFI BRIEST
Spielfilm der
DEFA, 1970, Farbe, 95 Min.
Regie: Wolfgang Luderer. Mit Angelica Domröse, Horst Schulze,
Dietrich Körner, Inge Keller.
Nach dem Roman von Theodor Fontane. Die lebenslustige, junge Effi Briest (Angelica Domröse) wird mit dem angesehenen Baron von Instetten (Horst Schulze) verheiratet. Doch die Ehe scheitert, und Effi gerät immer mehr in die Isolation.
Blasse, etwas hölzerne Adaption
des Klassikers, die an Fassbinders beklemmende Verfilmung von 1972 nicht
heranreichen kann. Domröse ist gut, ist aber nicht Hanna Schygulla. Vergleiche
auch die Fassbinder-Verfilmung, Nr. 73 und "Rosen im Herbst, Nr. 1043, mit Ruth
Leuwerik, im Archiv.
DVD2
2117 - EFFIE BRIEST
Spielfilm, 2009, Farbe, 113 Min.
Regie: Hermine Hundgeburth. Mit Julia Jentsch, Sebastian Koch,
Juliane Köhler, Thomas Thieme.
Neuverfilmung des Romans von Theodor Fontane.
In dem Film verbindet die Regisseurin den Reiz des historischen Stoffes mit dem
Bewusstsein der Gegenwart und zeigt die junge Effie in einer emanzipatorischen
Entwicklung.
Siehe auch die anderen Verfilmungen, Film Nr. 1544 (ein DEFA Film) und die
Fassbinder Verfilmung, Nr. 73.
DVD2
386 - EGON SCHIELE
Dokumentation, 1999, Farbe, 95 Min.
Drehbuch und Regie: John Goldschmidt.
Das Leben des berühmten österreichischen Malers Egon Schiele
(1890-1918) wird vom Gesichtspunkt seiner letzten Jahre mit Rückblenden
erzählt, d.h. bemerkenswerte Erlebnisse seines Lebens sollen dazu
beitragen, die Kunst des Malers zu erläutern.
Leider ist die technische Qualität der Kassette mangelhaft.
NTSC
22b - EHE DER MARIA BRAUN, DIE
Spielfilm, 1978, Farbe, 115 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla, Ivan Dessny, Klaus Löwitsch,
Gisela Uhlen, Elisabeth Trissenaar.
Einer der populärsten Filme von Rainer Werner Fassbinder, der auch
im Ausland großen Anklang fand. Am Tage ihrer Hochzeit wird Marias Mann
in den Krieg eingezogen, gilt als tot und kommt erst viele Jahre später
nach Hause. Maria hat inzwischen mit Geschick und kalter Berechnung Karriere
gemacht. Es sind die Wirtschaftswunderjahre mit Konrad Adenauer als Kanzler.
Aber am Ende geht alles buchstäblich in die Luft.
PAL
1588 - EHE DES DR. MED. DANWITZ, DIE
Spielfilm, 1956, S/W, 95 Min.
Regie: Arthur Maria Rabenalt. Mit Marianne Koch, Karlheinz Böhm,
Heidemarie Hatheyer, Maximilian Schell, Paul DahlkE.
Assistenzarzt Dr. Danwitz
sieht Vaterfreuden entgegen. Wegen ihrer Schwangerschaft wird seiner Frau
Editz gekündigt. Damit stehen den Danwitzens harte Zeiten bevor.
Weil das Geld hinten und vorne nicht reicht, erklärt sich der junge Arzt
widerstrebend bereit, bei einer Abtreibung mitzuwirken...
Das seifige Melodram aus den Fünfzigern ist immerhin prominent besetzt.
DVD2
69 - EHE IM SCHATTEN
Spielfilm der DEFA,1947, S/W, 100 Min.
Regie: Kurt Maetzig. Mit Ilse Steppat und Paul Klinger in den Hauptrollen.
Dies ist--neben "Die Mörder sind unter uns"--einer der ersten Nachkriegsfilme
der DEFA, der unter russischer Lizenz in den Studios von Babelsberg hergestellt
wurde. Als Vorlage diente die wahre Geschichte des beliebten Schauspielers
Joachim Gottschalk, der sich weigerte, sich von seiner jüdischen Frau
zu trennen. Im Film ist die Geschichte leicht verändert. Das
Schauspielerehepaar
ist kinderlos und sie scheiden durch Gift aus dem Leben. Die Wahrheit war wahr-
scheinlich zu schrecklich. Trotzdem ist der Film ein sehr beachtliches
Werk und fand viel Anerkennung.
PAL
(Auch unter Nr. 128b (NTSC) und 1788 (DVD2) im Archiv)
271 - EHE DES H. MISSISIPPI, DIE
Theaterverfilmung, 1961, S/W, 97 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit O.E. Hasse, Hartin Held, Hansjörg Felmy,
Johanna von Koczian.
Es geht auch hier wieder um Verbrechen und eine gerechte Justiz, die
die Verbrechen sühnt. Ein wenig im Stil der schwarzen Komödie
und dem Theater des Absurden. Johanna von Koczian ist exotisch geschminkt,
um ihr die Aura des Geheimnisvollen zu geben, ist aber störend. Ansonsten
sind die Leistungen der anderen Spieler beachtlich, wenn auch Routine.
NTSC
1665 - EHEINSTITUT AURORA
Spielfilm, 1962, Farbe, 100 Min.
Regie: Wolfgang Schleif. Mit Eva Bartok, Carlos Thompson, Claus
Holm, Hans Nielsen.
Wer ist der wahre Mörder ihres Mannes? Seit fünf Jahren sitzt Eva Horn wegen Giftmord im Zuchthaus, obwohl sie stets ihre Unschuld beteuert hat. Jetzt nutzt sie ihren einwöchigen Strafurlaub, um den Täter zu finden. Bei Frau von Padula und ihrem Eheinstitut Aurora scheinen die Fäden zusammenzulaufen...
Stocksteif und bieder, ohne Pfiff und
Spannung.
DVD2
1609 - EIERDIEBE
Spielfilm, 2003,
Farbe, 88 Min.
Regie: Robert Schwentke. Mit Antje Miesbach, Barbara Schulze,
Patrick Müller.
"Eine Chronik einer schrecklichen Krankheit - mit viel schwarzem Humor und noch mehr Gefühl erzählt." (TV-Today)
Der Tod ist
überall. Doch ob wir uns ihm so einfach ergeben, dabei haben wir noch ein
Wörtchen mitzureden.
Der Überflieger Martin Schwarz, Student in den USA, bricht während eines
Deutschlandaufenthalts bei seinen Eltern plötzlich zusammen. Diagnose:
Hodenkrebs. Als die Ärzte ihm die vollständige Amputation vorschlagen,
beschließt Martin, um seine Männlichkeit zu kämpfen. Den "Eierdieben" wird
er nicht so ohne weiteres das Feld überlassen...
DVD2
1752 - EIN ALTES MODELL
Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 90 Min.
Regie: Ulrich Thein. Mit Erwin Geschonnek, Axel Triebel, Marianne Kiefer,
Werner Lierck, Agnes Kraus.
Keine Inhaltsangabe
DVD2
768 - EIN BLONDER TRAUM
Spielfilm,
1932, S/W, 90 Min.
Regie: Paul Martin. Mit Willy Fritsch, Willi Forst, Trude
Hesterberg, Lilian Harvey, Paul Hörbiger, u.a.
Mit dem Lied "Einmal
schafft's jeder" fährt eine Kolonne Fensterputzer mit Eimern und Leitern
bewaffnet auf Fahrrädern durch das sommerliche Berlin. Unter ihnen auch
Willi I und Willi II, die jeden Tag ein Wettfahren veranstalten, um bei dem
Kiosk der "Illustrierten Ilse" als Erster anzukommen. Meistens
handelt es sich bei diesen Wetten auch um ein Mädchen.
Ein wenig später, während die beiden Willis die großen Fenster in der
amerikanischen Botschaft waschen, entdecken sie in der Halle ein hübsches,
blondes Mädchen mit einem Hund, die von einem barschen Portier aufgefordert
wird, die Botschaft sofort zu verlassen. Dabei wollte sie doch nur um
Hilfe bitten, um nach Hollywood reisen zu können, da ihr ein gewisser Herr
Merryman ein großes Talent versicherte, wofür er ihr auch $25 abgenommen hatte.
Joujou gefällt den beiden Wilis sofort und sie nehmen sie und ihren Hund
Buffalo erst mal mit hinaus "ins Grüne", wo sie sich aus
ausrangierten Bahnwaggons ein Idyll zusammengebaut haben. Nach einer Weile
fängt die Rivalität zwischen den beiden Willis um das Mädchen Joujou
an. Welcher Willi nun die Gunst Joujous gewinnt und was aus ihrer Reise
nach Hollywood wird, erzählt der Rest des Films.
Und weil das Publikum und die Presse Lilian Harvey und Willy Fritsch zum
beliebtesten Liebespaar Deutschlands erklärten (sie machten 13 Filme zusammen),
gab es natürlich das obligatorische happy end.
Weniger glücklich war das
Schicksal des Produzenten Erich Pommer, der Drehbuchschreiber Walter Reisch und
Billy Wilder, und des Komponisten Werner Richard Heymann. Diese großen
Talente waren unter den Ersten, die Hitler-Deutschland verlassen mussten.
Lilian Harvey und ihr Regisseur Paul Martin gingen auch für 2/3 Jahre nach
Hollywood, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Nach Erich Pommer sollte dieser
optimistische Film dem Publikum einige Stunden Vergnügen bereiten, denn davon
war im Alltag dieser Jahre nicht mehr viel vorhanden.
PAL (Auch unter Nr. 1045 und Nr. 1084 im Archiv).
1734 - EIN DREIFACH HOCH DEM SANITÄTSGEFREITEN
NEUMANN
Spielfilm, 1988, Farbe, 80 Min.
Regie: Franz Marischka. Mit Siegfried Rauch, Christiane Rücker, Erna
Sellmer, Rudolf Prack.
Zur Sissi-Zeit: In Krems an der Donau verwechselt
man den frisch versetzten Sanitätssoldaten Neumann mit Erzherzog Rudolf.
Klar, dass die Mieder der lokalen Damenwelt wonnig beben. Dann trudelt
auch Neumann kesse Nichte ein. Sie verirrt sich ins Bordell...
Fader Fummelschwank. Er basiert auf einem alten Sauflied. Er lief auch als
"Grapsch und Gloria". (TV-Spielfilm).
DVD2
892 - EIN EINFACHER MENSCH
Spielfilm,
1987, Farbe, 105 Min.
Regie: Karl Fruchtmann. Mit Jakow Silberberg, Luba Silberberg, Itzu
Silberberg, Rachel Vidal, Nissin Vidal, List Vidal.
Der ehemalige KZ-Häftling Karl Fruchtmann drehte das Porträt eines Zeugen des Holocaust. Ein wichtiger Versuch, dem Vergessen entgegenzuwirken.
"Wenn ich zum Markt
fahre, komme ich am Bahnhof vorbei. Ich sehe die Waggons und erinnere mich,
wie die Menschen nach Auschwitz gekommen sind." Jakow Silberberg ist "ein
einfacher Mensch". Silberberg ist Jude und war im Vernichtungslager
Auschwitz Mitglied eines Sonderkommandos. Er wurde gezwungen, bei der
Vergasung und Verbrennung von Tausenden von Juden mitzuhelfen. Für
Silberberg und seine Frau ist die Erinnerung eine Relatität, die sie nicht los
werden. Regisseur Karl Furchtmann war selbst Häftling in den KZs
Sachsenburg und Dachau. Der Holocaust ist sein wichtigstes Thema, mit
"Kaddisch nach einem Lebenden" (1969) wurde er bekannt.
PAL
387a - EIN ENGEL SCHLÄGT ZURÜCK
Fernsehfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Angelina Maccerone. Mit Tatjana Blacher, Jale Arikan, Marek
Horloff.
Eine exotisch aussehende Hure in Hamburg erbt von einem ihrer Kunden
eine Würstchenbude auf der Insel Helgoland. Sie gibt ihr Hamburger
Leben auf, packt ihre Koffer und geht nach Helgoland um ihr Erbe anzutreten.
Dort trifft sie eine gleichaltrige Frau, eine Art religiöse Prophetin,
die in ihr den Engel sieht, der ihr schon lange angekündigt worden
war. Die beiden Frauen entwickeln eine starke Freundschaft: Die blonde
versponnene Norddeutsche und die dunkelhaarige, praktische Türkin.
Sie arbeiten zusammen, um die Imbissbude wieder geschäftstüchtig
zu machen, doch eines Tages steckt ein verwirrter junger Mann die Bude
in Brand. Ausserdem verunglückt ein Freund der Blonden tödlich
und hinterlässt eine grosse Menge Geld in einem Hamburger Schliessfach,
das die beiden Frauen nach ihrer Rückkehr in Hamburg finden. Die Zukunft
der Freundinnen scheint gesichert.
PAL
1983 - EIN FLIEHENDES PFERD
Spielfilm, 2007, Farbe, 92 Min.
Regie: Rainer Kaufmann. Mit Ulrich Noethen, Ulrich Tukur, Katja
riemann, Petra Schmidt-Schaller.
Nach dem Roman von Martin Walser.
Seit
Jahren verbringen Helmut und Sabine Halm ihren Urlaub am Bodensee, ein Urlaub,
der wie immer ereignislos ist - bis ihnen Helmuts Jugendfreund Klaus in
Begleitung seiner jungen Freundin Helene über den Weg läuft. Helmut
erliegt zwar der erotischen Ausstrahlung der attraktiven Helene, erinnert sich
aber nur widerwillig an Klaus. Sabine hingegen ist von dessen forschem
Charme angetan, wo er doch endlich etwas frischen Wind in ihren angestaubten
Ehe-Alltag bringt...
DVD2 (2 Kopien)
1791 - EIN FREUND VON MIR
Spielfilm, 2006, Farbe, 80 Min.
Regie: Sebastian Schipper. Mit Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Sabine
Timoteo.
Unterschiedlicher könnten Karl und Hans nicht sein: Karl ist
ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der
Lebenskünstler Hans hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. "Bist du
glücklich?" fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiss keine
Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht: Eis, Mädchen, Kaffee,
Flugzeuge, das klapprigste, aber schnellste "Rückwärtsfahrauto" der Welt,
genauso wie nachts nackt in einem Porsche über die Autobahn zu fliegen.
Und Freundschaft heisst für Hans, alles zu teilen, auch seine "Königin" Stelle.
Doch alles ist zu viel für Karl. Doch einen Freund wie Hans wird man nicht
mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht...
DVD2
1680 - EIN GANZ GEWÖHNLICHER JUDE
Spielfilm, 2006, Farbe, 88 Min.
Regie: Oliver Hirschbiegel. MIt Ben Becker, Siegfried Kernen, Samuel
Finzi.
Über die jüdische Gemeinde Hamburgs erreicht den Journalisten Emanuel
Goldfarb der Brief eines ihm unbekannten Lehrers namens Gebhardt, der höflichst
einen Juden einlädt, seinen Sozialkundeunterricht zu besuchen, um sich den Fagen
der Klasse zu stellen.
Doch der 1959 in Deutschland geborene Jude will nicht vor Schülern stehen und
seine Geschichte erzählen. Er stellt sich mögliche Unterrichtssituationen
vor: "Was soll ich für ein Gesicht dabei machen? Freundlich lächelnd? So? Oder
besser so? Die Last von viertausend Jahren Geschichte auf meinen Schultern? Oder
lieber so, dass man die Nase besser sieht?"
Der Journalist beginnt, dem Lehrer seine Absage zu formulieren. Was als
knappe Erklärung gedacht ist, entwickelt sich zu einem überraschenden Dialog
zwischen Goldfarb und seinem imaginärn Gegenüber und wird zur Bilanz seines
Lebens - Biografie und Innenansicht eines nach 1945 in Deutschland geborenen
Juden.
DVD2
1162 - EIN GEWISSER HERR GRAN
Spielfilm,
1933, S/W, 89 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Mit Hans Albers, Karin Hardt, Albert
Bassermann, Olga Tschechowa, Walter Rilla, Rose Stradner.
Bei einem
Raubüberfall kommt ein italienischer Ingenieur ums Leben, der eine strategisch
wichtige Erfindung zur Abwehr feindlicher Flugzeuge gemacht hatte. Da die
Pläne vermutlich in die Hände von Spionen geraten sind, erhält
Geheimdiensthauptmann Bergall den Auftrag, die Papiere wieder herbei- zuschaffen.
Bergall nimmt zunächst einen falschen Namen an und tritt als Herr Gran auf, den
niemand kennt. Unter diesem Namen mietet er sich ein Zimmer im Hotel
Daniele in Venedig und macht dort die Bekanntschaft der Reeders- tochter Viola
Dolleen. Mit ihrer Hilfe kann er Hauptmann Gordon für einige Tage
ausschalten, der sich ebenfalls für die Pläne interessiert. Als Gran erfährt,
dass sich die Pläne jetzt im Besitz des Kunsthändlers Tschernikoff befinden,
der sie an Gordon verkaufen will, fährt er sofort nach Rom, sucht die
Kunsthandlung Tizian auf, und gibt sich dort als Gordon aus. Tschernikoff
ist jedoch misstrauisch, weil er die Nachricht vom plötzlichen Verschwinden
eines gewissen Herrn Gran aus Venedig erhalten hat. In der abgelegenen
Villa des Kusnthändlers überschlagen sich die Ereignisse...
DVD2
1440 - EIN GÖTTLICHER JOB
Spielfilm, 2004, Farbe, 80 Min.
Regie: Thorsten Wettke. Mit Thierry van Wervke, Oliver Korritke,
Martin Semmelrogge, Heike Makatsch.
Nach 1000 Jahren Gottsein hat Jonathan den
mühseligen Job ordentlich satt und will ihn so schnell wie möglich loswerden.
Der chaotische Comic-Zeichner Niklas soll der glückliche Nachfolger werden.
Dieser ist gerade mit dem Auto in Pizzaausfahrenerin Tess gerauscht, und dabei
hat's gefunkt zwischen den beiden. Kein Wunder also, dass Niklas kein
Interesse an dem Job hat. Also muss Jonathan all seine Überzeugungskraft
aufwenden...
DVD2
991 - EIN GOLDFISCH UNTER HAIEN
Fernsehfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie: Marc-Andreas Bochert. Mit Cordelia Wege, Susanne Schnapp,
Alexander Beyer, Peter Davor.
Die blonde Pela, eine junge Überlebenskünstlerin, sieht nur aus wie ein
Goldfisch. In Wirklichkeit gehört sie zu den Haien. Mit jeder Menge
Lügen versucht sie, betucht erscheinenden Männern Geld aus der Tasche zu
ziehen.
Der sympathische Film fischt kräftig im Bassin der bekannten Komödienelemente und zieht biedere Ehemänner, falsche Fuffziger, betrogene Betrüger
und echte Liebe an Land. Am meisten überzeugt der jugendfrische Schwung
durch unverbrauchte Schauspieler.
PAL
181 - EIN HERZ SPIELT FALSCH
Spielfilm, 1956, S/W, 104 Min.
Regie: Rudolf Jugert. Mit Ruth Leuwerick und O.W. Fischer, dem populären
Paar der 50er Jahre.
Nach dem "Hör Zu" Roman von Hans Ulrich Horster. Ein typischer
Film der Gattung "Problem-Filme" aus den Adenauer Jahren. "Ruth Leuwerick
ist die Frau, die jede Frau sein möchte und nach der jeder Mann sich sehnt." (So hiess es
damals!) Hier spielt sie Billa Zander, die eine unheilbare
Krankheit hat, von der sie aber nichts weiss. Durch Zufall erfährt
Peter van Booven, ein ehemaliger Luftwaffenoffizier und Schwarzhändler
nach dem Krieg, von dieser Krankheit, und da Billa sehr, sehr reich ist,
macht er sich an sie heran. Sie kennen sich noch von der Schulzeit her
und so ist es ihm leicht, sie verliebt zu machen und ihn zu heiraten. Natürlich
fängt er in den Flitterwochen an, ihre Qualitäten zu entdecken
und sie aufrichtig zu lieben, bis sie stirbt! Grosse Versöhnungsszene
am Sterbebette - ein paar Tränen und noch eine Großaufnahme von O.W.
. Zum Heulen oder zum Kotzen gilt auch hier wieder einmal...
PAL
60a - EIN HERZ UND EINE SEELE
Fernsehserie, 1991, S/W, 45 Min.
In der deutschen Fernsehlandschaft gab es eine Familie: die Tetzlaffs!
In einer Serie. In dieser Sendung bereiten sie sich auf das Erntedankfest
vor. Man sollte es einmal gesehen haben.
PAL
61a - EIN HERZ UND EINE SEELE
Siehe oben.
570 - EIN IRRER DUFT VON FRISCHEM HEU
DEFA
Spielfilm, 1977, Farbe, 95 Min.
Regie: Roland Oehme. Mit Ursula Werner, Peter Reusse, Jan Triska,
u.a.
Nach einem Lustspiel des DDR-Schriftstellers Rudi Strahl. In ein kleines Dorf in der DDR-Provinz kommt eine parteigetreue Abgesandte der Behörden um Gerüchten nachzugehen. Sie konfrontiert Mattes:" Es wird gemunkelt..du produzierst dich als Hellseher... auch sollst du hexen können - irgendwie!..." Um diese ungewöhnlich "ungeheuerliche" Angelegenheit zu klären und Mattes, den dieser "Künste" angeklagten Parteisekretär auf Herz und Nieren zu prüfen, ist Angelika aus der Bezirksstadt hierher aufs Land gekommen. Es geht anders aus, als sie sich vorstellt.
Ein relativ unbekannter, recht lustiger
Film aus der DDR.
PAL
1169 - EIN KAPITEL FÜR SICH
Spielfilm,
1978/79, Farbe, 360 Minuten (2 Teile)
Regie: Eberhard Fechner. Mit Stephan Schwartz, Jens Weisser, Edda
Seippel, Gabriele Michel, Klaus Höhne.
Nur wenige Wohnungen sind nicht von
Bomben zerstört, an den meisten der unbeschädigten Häuser hängen weisse
Fahnen: Rostock am 1. Mai 1945. Die Bevölkerung erwartet voller
Angst die Sowjetarmee. Mutter Grete Kempowski Sohn Walter und Großvater
de Bonsae haben sich auf dem Balkon bei einem Glas Wein zu einer privaten
Friedensfeier versammelt. Das Schicksal des Vaters und des älteren
Sohnes Robert, die als Soldaten am Krieg teilnahmen, ist ungewiss.
Plötzlich peitschen Gewehrschüsse durch die Straßen, worauf Grete Kempowski
sagt:"Wir gehen besser rein."
Die ersten Friedensjahre werden für die Familie eine Zeit voller Entbehrungen,
Enttäuschungen und trauriger Ereignisse. Walter besucht seinen Freund
Fritz Legeune in Wiesbaden, wo er bei den US-Streitkräften in einem PX-Laden
eine Anstellung findet und es sich gut gehen lässt. Den Amerikanern
übergibt er Kopien von Frachtpapieren, die sein Bruder in der elterlichen
Reederei gesammelt hat. Sie belegen, welche Güter die Russen aus der SBZ
herausschaffen. Doch den Russen bleibt diese Aktion nicht verborgen...
DVD2
1191 - EIN KRIEGSENDE
Spielfilm,
1984, Farbe, 90 Min.
Regie: Volker Vogeler. Mit Wigand Wittig, Christian Koch, Eike
Gallwitz, Michael Weckler.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs erhält das
deutsche Minensuchboot MX 12 den Auftrag, in Libau Verwundete an Bord zu nehmen.
Obwohl es für die ganze Mannschaft den Tod bedeuten könnte, will der
Kommandant den Befehl ausführen. Auch als per Funk die Kapitulation
erklärt wird, rückt er nicht davon ab. Sein Steuermann fordert den
Abbruch der Aktion. Zu Hause wird er dafür verhaftet und von einem
Kriegsgericht zum Tode verurteilt.
Autor Siegfried Lenz (Die Deutschstunde) schildert ein dramatisches
Kapitel deutscher Kriegsgeschichte.
PAL (Auch unter Nr. 1178 im Archiv).
1576 - EIN LEBEN LANG KURZE HOSEN TRAGEN
Spielfilm, 2004, Farbe, 83 Min.
Regie: Kai S. Pieck. Mit Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky.
In den Jahren 1962 bis 1966 enführte, missbrauchte und tötete der
Metzgergehilfe Jürgen Bartsch im Ruhrgebiet vier halbwüchsige Jungen. Bei
seinem ersten Mord war er 15 Jahre alt und 19, als man ihn fasste.
Bartschs fesselnde Beichte während einer Therapiesitzung in der
Landesheilanstalt Eickelborn bildet den Rahmen für szenische Rückblenden, die
die Morde und seinen Lebensweg nachzeichnen - eine Reise in die Abgründe einer
kranken und geschundenen Seele. Bartschs kaltherzige und strenge
Adoptiveltern, die unmenschlichen Erziehungsmethoden, unter denen er in einem
katholischen Internat zu leiden hatte, der Moment, in dem ihm klar wurde, dass
er sich von kleinen Jungen sexuell angezogen fühlte, seine Sehnsucht, niemals
erwachsen zu werden - Schlüsselerlebnisse und Mosaiksteine, die den jungen
Jürgen zur "Bestie von Langenberg" machen sollten, wie die Presse ihn später
titulierte. Das bezwingende Psychogramm eines Unscheinbaren als
beklemmende Reise ins Dunkel...
DVD2
1273 - EIN LIED GEHT UM DIE WELT
Spielfilm, 1958, S/W, 90 Min.
Regie: Géza von Bolváry. Mit Hans Reiser, Theo Lingen, Kalr Lieffen,
Ruth Stephan, Sabina Sesseln.
Berlin, 1933. Die Nazis sind an der Macht.
Prompt wird die Heirat des jüdischen Tenors Schmidt mit Brigitte von Hilden aus
"rassischen Gründen" verboten. Das Paar geht nach Österreich. Aber
auch dort kann es nur kurze Zeit beisammen sein.
Basierend auf der tragischen Vita von Joseph Schmidt inszenierte Géza von
Bolváry ein sentimentales Rührstück, das immerhin mit schönen Gesangsaufnahmen
aufwartet.
PAL
1949 - EIN LIED GEHT UM DIE WELT
Spielfilm, 1933, S/W, 67 Min.
Regie: Richard Oswald. Mit Joseph Schmidt, Victor de Kowa, Charlotte
Ander, Fritz Kampers, Carl Auen.
Die zündende Idee zu diesem Film hat einen
authentischen Hintergrund. Der Sänger Riccardo ist trotz seiner herrlichen
Stimme viel zu klein, um eine Bühnenkarrriere zu machen. Durch List kann
er zum Direktor des Rundfunks vordringen und wird schnell populär. Er
verliebt sich in die Verkäuferin Nina, die die Stimme des Tenors verehrt und
enttäuscht ist, als sie ihn persönlich kennenlernt...
DVD2
1949 - EIN STERN FÄLLT VOM HIMMEL
Spielfilm 1933, S/W, 80 Min.
Regie: Max Neufeld. Mit Joseph Schmidt, Egon von Jordan, Herbert
Hübner, Evi Panzner.
Diese turbulente Verwechslungskomödie um den
amerikanischen Tenor Lincoln und denGesangsstudenten Josef, deren Stimmen nicht
nur starke Ähnlichkeiten haben, sondern die sich auch gleichermaßen um das
Mädchen Annerl bemühen, bietet eine Reihe von fulminanten sängerischen
Höhepunkten. Unvergessen auch die Hits von Hans May wie "Ich singe ein
Liebeslied"oder "ein Stern fällt vom Himmel".
DVD2
1088 - EIN LIED VON LIEBE UND TOD
Spielfilm,
Deutschland/Ungarn, 1999, 105 Min.
Regie: Rolf Schübel. Mit Joachim Krol, Stefano Dionisi, Ben Becker,
Sebastian Koch, u.a.
Budapest in den 30ern: Der jüdische Gastronom
Lázló Szabó liebt die Kellnerein Ilona. Auch Pianist András verzehrt
sich nach der Schönen. Ihr widmet er sein "Lied vom Traurigen
Sonntag", das bald als "Hymne der Selbstmörder" berühmt wird.
Die Liebenden arrangieren sich in einer ménage à trois. Den faden
Deutschen Hans aber weist Ilona ab. Als Hitlers Schatten auch über Ungarn
fällt, kehrt Hans als SS-Mann zurück.
Sensibel agierende Schauspieler retten die steif inszenierte Goldrandtragödie.
Der 30er Hit "Lied vom traurigen Sonntag" wurde übrigens in Wahrheit
von Rezso Seress und Lázló Javor verfasst. Ob die Melodie wirklich
Selbstmorde verursacht hat, ist bis heute ungeklärt.
PAL
960 - EIN LORD AM ALEXANDERPLATZ
DEFA-Spielfilm,
1967, S/W, 90 Min.
Regie: Günter Reisch. Mit Angelica Domröse, Erwin Geschonnek,
Armin Müller-Stahl.
Ewald Honig hat sein Leben lang die Herzen der Damen
gebrochen und ihre Konten geplündert. Jetzt will der westdeutsche
Heiratsschwindler im Osten bei Töchterchen Ina (Angelica Domröse) seinen
"wohlverdienten" Ruhestand genießen. Dummerweise übt sie den
gleichen Beruf aus...
PAL
935 - EIN MÄDCHEN AUS FLANDERN
Spielfilm,
1955, S/W, 90 Min.
Regie: Helmut Käutner. Mit Nicole Berger, Maximilian Schell, Viktor
de Kowa, Friedrich Dormin, Anneliese Römer, Gert Fröbe.
Nach der Novelle Das Engele von Loewen von Carol Zukcmayer.
Die Handlung dieses Films
spielt im ersten Weltkrieg. 1914, im ersten Kriegsjahr, legt eine Kompanie
deutscher Soldaten in einem kleinen dorf in Flandern eine Ruhepause ein.
Dabei sieht der Soldat Alexander das Mädchen Angeline und verlangt vom Wirt,
dass sie ihm ein Glas Wein serviert. Sie spricht kein Wort Deutsch und so
ist ihre kurze Unterhaltung sehr eingeschränkt.
Kurz darauf hat Alexander Heimaturlaub. Er kann sich in den
Offizierskreisen seines Vaters nicht mehr zurecht finden und erregt Anstoß, als
er einer Witwe sein ehrliches Beileid ausspricht. "So viel
Menschlichkeit ziemt sich nciht für einen deutschen Soldaten" ist die
Ansicht seines Vaters. Als er wieder an die Front kommt, gibt es Gasalarm,
neue Kämpfe und viele Tote. 1917 findet sich Alexander- inzwischen zum
Leutnant befördert - wieder in dem kleinen Ort Molenkerk. Dieses Mal
gelingt es ihm, Angelina, seinen "Engel", näher kennenzulernen.
Ihre Eltern waren von den Deutschen umgebracht worden und ihr Bruder ist noch im
Krieg vermisst gemeldet. Nun wird sie von ihren Verwandten ausgenutzt und
verrichtet die schwersten Arbeiten. Bei einem Luftangriff treffen sich sie
Liebenden in einer Scheune, nicht ahnend, dass einige Widerstandskämpfer schon
Kisten mit Sprengstoff in der selben Scheune versteckt haben. Alexander
muss nach ein paar Tagen wieder an die Front, obwohl er alle seine Ideale
verloren hat und weiss, dass das Ganze sinnlos ist. In seiner Abwesenheit
entgeht Angelina mit knapper Not einer Vergewaltigung und die Scheune fängt an
zu brennen, bevor sie in die Luft geht. Angelina wird abgeführt.
Kurz vor Kriegsende trifft Alexander während eines Urlaubs einen gewissen Dr.
Simon und nimmt ihn in seinem Wagen mit nach Brüssel. Dort trifft er auch
Angelina als Zigarettenverkäuferin in einem Nachtlokal wieder. Es war ihr
gelungen, aus einem Arbeitslager, in das man sie geschickt hatte, zu flüchten.
Nun stellt sich auch heraus, dass Dr. Simon im Untergrund arbeitet und versucht,
Menschen zu retten. Alexander und sein Engel verbringen wieder eine Nacht
der Liebe, doch ein Zwischenfall mit einem arroganten deutschen Offizier bringt
eine neue Verhaftung Angelinas und die Flucht Alexanders. Er wird zum
Deserteur. Nur seinem Vater gelingt es, das Schlimmste zu verhindern.
Inzwischen ist der Krieg endlich zu Ende gegangen. Alexander macht sich
auf die Suche nach seinem Engel.
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808 - EIN MANN AUF ABWEGEN
Spielfilm,
1939/40, S/W, 90 Min.
Regie: Herbert Selpin. Mit HansAlbers, Charlotte Thiele, Peter Voss, u.a.
Der
schwedische Großindustrielle Percy Patterson ist nach einer geheimnisvollen
Unterredung spurlos verschwunden. Man vermutet einen Unglücksfall oder gar ein
Verbrechen.
Der Journalist Nilsen aber bezichtigt ihn der Flucht vor eine drohenden Strafe.
Pattersons Tochter will die Unschuld ihres Vaters beweisen und sucht ihn in ganz
Europa. Auch der Journalist ist auf seiner Spur. Dabei waren Patterson
ganz einfach die Launen und Schikanen seines Hauptaktionärs und seiner
vegnügungssüchtigen Tochter zu viel. In Balago, einer Stadt auf dem
Balkan, verwandelt er sich in Emile, der nichts weiter tut als sein Leben zu
genießen. Als ihn seine Tochter und der Journalist dort ausfindig machen,
taucht er in einem Kurort als Kellner unter. Dort lernt er die gefeierte
Sängerin Lisaweta kennen und lässt sich von ihr als Chauffeur einstellen.
Beide begeben sich nach Genf. In seiner imposanten Uniform hält man ihn
für einen Vertreter beim Völkerbund. Doch Patterson war inzwischen
fleissig und hat mit Hilfe eines Freundes die stark gefallenen Aktien seines
Unternehmens dem lästigen Hauptaktionär abgekauft und kann endlich seine Firma
so führen, wie er es für richtig hält. Nebenbei hat er in Lisaweta auch
noch die Frau fürs Leben gefunden.
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273 - EIN MANN FÜR JEDE TONART
Spielfilm, 1993, Farbe, 89 Min.
Regie: Peter Timm. Mit Uwe Ochsenknecht, Katja Riemann, Henry Hübchen,
Maren Schumacher.
Pauline Fromuth, eine Sängerin mit besten Voraussetzungen für
eine steile Karriere, kommt terminlich schon mal in Zugzwang. Vor allem
dann, wenn ihr Privatleben von zwei verheirateten Männern in Anspruch
genommen wird: Dem sportlich drahtigen Arzt Klaus Klett und dem verschüchterten
Musikkritiker Georg Lalinde, dessen Ehefrau völlig atypisch auf den
kleinen Seitensprung reagiert: "...ich freue mich für dich, dass du
endlich ein geregeltes Sexualleben führst...".
Die Sache hat nur einen kleinen Haken; Pauline kann sich nicht so recht
entscheiden. So praktisch es auch sein mag einen "Mann für jede Tonart"
zu haben, so fatal sind die Konsequenzen ... Pauline wird schwanger, aber
wer ist der Vater?
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274 - EIN MANN GEHT DURCH DIE WAND
Spielfilm, 1959, S/W, 90 Min.
Regie: Ladislao Vajda. Mit Heinz Rühmann, Rudolf Vogel, Elfie
Pertramer, Hubert von Meyerinck.
Ein Steuereintreiber im Finanzamt erzählt seinem Freund, einem
Kunstmaler, wie schön er es doch eigentlich im Leben eingerichtet habe. In seinem Job wäre er nicht ganz oben und nicht ganz
unten,
seine Kollen mögen ihn. Er hätte auch ein gemütliches Zimmer
mit einem Goldfisch und einer Briefmarken- sammlung, die seine Phantasie
immer zu Reisen in exotische Länder anregte, vor allem wenn er abends
nach Hause käme. Doch eines Tages änderte sich alles. Er bekam
einen neuen Chef, dem seine höflichen Steuereintreibungen gar nicht passten:
"Wir betteln nicht, wir fordern." Und zu Hause bekommt er eine
neue Nachbarin, die Klavierunterricht erteilt und ihm keine Ruhe lässt.
Sein Ärger spitzt sich so zu, dass er eines Tages entdeckt, dass er
durch Wände gleiten kann wie durch Wasser. So gelingt es ihm sein
Leben zu ändern, auch nebenbei eine neue Liebe zu finden, doch es
führt auch zur Grenze der Kriminalität. Und so ist er froh, eines
Tages seine phantastische Fähigkeit verloren zu haben. Er braucht
sie ja auch nicht mehr, denn sein Leben ist wieder in glückliche Bahnen
gekommen.
NTSC
1310 - EIN MANN WILL NACH DEUTSCHLAND
Spielfilm, 1934, S/W, 95 Min.
Regie: Paul Wegener. Mit Karl Ludwig Diehl, Brigitte Horney, Willy
Birgel, Hans Leibelt.
Juli 1914. Der Ausbruch des Krieges ist für den
deutschen Ingenieur Hagen in Südamerika der Anfang einer abenteuerlichen
Heimkehr. Durch einen Messerstich verletzt, wegen falscher Pässe in
Jamaika interniert, in Kuba aufgehalten, droht ihm in Plymouth erneut eine
Verhaftung. Manuela, eine reiche Fabrikbesitzerin, wollte ihn auch halten, muss
aber erkennen, dass eine gemeinsame Zukunft nur in seiner Heimat Deutschland
möglich ist.
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1950 - EIN MANN WILL NACH OBEN
Spielfilm, Serie in 13 Folgen, 1977, Farbe, 780 Minuten.
Regie: Herbert Ballmann. Mit Mathieu Carrière, Ursular Monn, Rainer
Hunold.
Nach dem Roman von Hans Fallada.
Erster Teil - Der Start: Der noch nicht volljährige Karl Siberecht verliert seinen Vater, einen pleitegegangenen Bauunternehmer. Auf sich selber gestellt, beschließt er, sein kleines Dorf in der Uckermark zu verlassen, um nach Berlin zu gehen. In der wilhelminischen Reichshauptstadt verspricht er sich raschen Aufstieg. In der Eisenbahn lernt er Rieke Busch kennen, eine resolute Göre aus dem Berliner Arbeiterbezik Wedding. Die beiden ungleichen Menschen freunden sich an. Rieke sorgt dafür, dass Karl, der in Berlin keinen Menschen kennt, ein Dach über dem Kopf hat. Am nächsten Morgen nimmt der alte Busch ihn mit auf den Bau. Der Polier stellt Karl auch tatsächlich als Handlanger an, und der Junge sieht sich bereits am Beginn seines Vorhabens, "Berlin zu erobern". Aber seine hochfliegenden Pläne scheitern ganz schnell am Erscheinen des Bauhernn Kalubrigkeit, der für Karls soziale Ader noch Ärmeren gegenüber nicht das geringste Verständnis hat.
Zweiter Teil - Vater Busch: Nachdem der junge Karl Seibrecht, der aus der Provins nach Berlin gegangen war, seine erste Anstellung als Hilfkraft auf einem Bau wegen seines allzu deutlich demonstrierten sozialen Gewissens Ärmeren gegenüber wieder verloren hat, bietet sich ihm eine neue Chance: Herr von Senden, eine Zufallsbekanntschaft, gibt ihm den Tipp, sich im Zeichenbüro seines Schwagers als Bauzeichner zu bewerben. Karl erhält eine Anstellubng. Sein neues Zuhause ist durch merkwürige Umstände geprägt: Er isst und schläft in einem alten Weddinger Mietshaus bei der jungen Rieke Busch, die er auf der Herreise kennengelernt hat. Der alte Busch trinkt, weil er sich Vorwürfe macht, dass er seine verstorbene Frau in ihren letzten Lebensjahren nicht nett behandelt hat. Weil er deshalb seinem Beruf als Maurer nur unregelmäßig nachging, wurde ihm auch noch gekündigt. Trotzdem fühlt sich Karl wohl bei den Buschs und findet nach anfänglichen Schwierigkeiten auch im Bür Anerkennung. Sein Weg nach oben scheint zu beginnen...
Dritter Teil - Jetzt werden wir reich: Rieke Busch, die mit Karl Siebrecht und seit kurzem auch mit dem abgemusterten Matrosen Kalli Flau ein gemeinsames Leben zu gegenseitigem Nutzem führt, hat eine Idee: Er will sich eine moderne amerikanische Nähmaschine kaufen und Damen-und Kindermäntel nähen. Mit Hilfe ihres Freundes Karl und angeblich im Auftrag ihrer (längst verstorbenen) Mutter erschleicht sich Rieke, die minderjähhrig ist, beim Händler Hagedorn eine solche Maschine auf Kredit. Bei der euphorischen Stimmung, die dadurch im Freundeskreis entsteht, nimmt Karl berufliche Rückschläge gelassen hin. Die Situation wird bedrohlich, als Hagedorn erklärt, dass der Vertrag ungültig war.
Vierter Teil - Haifische: Berlin hat zu Beginn des Jahrhunderts keinen zentralen Bahnhof. Während die Passagiere, die von einem Kopfbahnhof zum anderen müssen, normalerweise die Straßenbahn benutzen, liegt die Gepäckbefärderung in der Hand der "Rotmützen", lizensierter Gepäckträger, die die Koffer in ihren Handkarren von Bahnhof zu Bahnhopf befördern. Karl und sein Freund Kalli, die keine Arbeit haben, helfen dem alten Dienstmann Kürass, der sein Pensum allein nicht mehr bewältigen kann. Weil die beiden ohne Lizenz arbeiten, werden sie von den legalen Gepäckträgern heftig befeindet. Da hat Karl die Idee, die Arbeit der "Rotmützen" mittels eines gemeinsam gemieteten Pferdewagen zu rationalisieren. Der Plan scheitert am Widerstand der anderen. Also beschließt Karl, sein Vorhaben gegen ihren Willen durchzusetzen und mietet einen Wagen mit zwei Pferden.
Fünfter Teil - Der Zweikampf: Karls Idee, die Reisegepäckbeförderung zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen zu reformieren - in Zukunft soll sie ein Pferdewagen statt der Handkarren übernehmen - droht am Widerstand der Gepäckträger zu scheitern. DerWagen, den Karl gemieteet hat, steht leer vor dem Stettiner Bahnhof. Karl gelingt es aber durch einen persönlichen "Zweikampf" mit seinem widersacher Kiesow, die Dienstmänner davon zu überzeugen, dass der Einsatz des Pferdewagens auch für sie von Vorteil ist.
Sechster Teil - Schinder: Karl hat mit dem Fuhrunternehmer Wagenseil einen für ihn selbst ungünstigen Vertrag abgeschlossen. Wagenseil stellt Karl für eine Gepäckbeförderungsfirma, die zwischen den Berliner Bahnhöfen tätig ist und inzwischen floriert, sieben Wagen und Gespanne. Karl hat sich verpflichtet, sich Pferde und Wagen nirgendwo anders zu beschaffen. Nun schuftet er sich ab und Wagenseil kassiert. Karl löst den Vertrag und stellt den Gepäckdienst mit den Gepäckträgern, die jetzt wie ein Mann huinter ihm stehen, wieder auf Handkarren um. Ausserdem lernt Karl Ilse Gollmer kennen.
Siebenter Teil - Der Durchbruch: Dem Fuhrunternehmer Wagenseil ist es durch ein paar miese Tricks gelungen, die Firma Karls zu ruinieren. Karl bietet sich die Möglichkeit für eine neue Existenz: eine Kneipenbesitzerin in Wedding ist gestorben, und ihr Neffe bietet die Kneipe "Zur Funzel" zum Kauf an. Karl zahlt 3500 Mark in bar. Das Ganze erweist sich als ein Luftgeschäft und die 3500 Mark sind verloren. In seiner Verzweiflung hat Karl eine neue Idee, die er in die Praxis umsetzen will. Er gewinnt den Automobilfabrikanten Gollmer für ein gemeinsames Geschäft: Karl stellt seinen Gepäckbefördeungsvertrieb von Pferdefuhrwerken auf Lastwagen um, die ihm Gollmer zur Verfügung stellt.
Achter Teil - Kanalljenvögel: Im Leben von Karl und seinen Freunden ist eine Wende eingetreten: Karl hat mit dem Automobilfabrikanten Gollmer einen Vertrag geschlossen, nach dem Gollmer ihm fünf moderne Lastautos für die Abwicklung seines Transports zur Verfügung stellt. Die Palude ist jetzt für die Abwicklung seiner Buchhaltung nicht mehr tragbar. Herr Frenz, einer von Gollmers Buchhaltern, ersetzt sie. Auch Karls Freunde passen nicht mehr zu seienr neuen Geschäftsführung. Als sich diese einsichtig zeigen und die Weddinger Kneipe pachten, kann Karl unbeschwert der Chef der fünf "Kanalljenvögel" sein - wie die vom Berliner Volksmund getauften goldgelben Laster bald heissen.
Neunter Teil - Siegreich woll'n wir: Karl , der aufsteigende junge Mann, und seine Freunde Rieke Busch und Kalli Flau haben nicht so recht zueinander gepasst. Und es ist nur folgerichtig, dass sich ihre Wege endlich - in aller Freundschaft - trennen. am gleichen Abend, an dem im Garten des Autofabrikanten Gollmer, Karls Geschäftspartners, eine große Party gegeben wird, feiern Kalli und Rieke die Eröffnung der Weddinger Kneipe, die sie gepachtet haben. Karl lässt sich aber auch bei den Freunden sehen. In Sarajevo wird der österreichische Thronfolger ermordet, was gewichtige Folgen hat. Kalli folgt begeistert den Fahnen, Gollmer verspricht sich vom Krieg ein Bombengeschäft und Karl, bevor er sehr ungern Soldat wird, findet zusammen mit seiner Jugendfreundin Rieke die Erfüllung, die sie sich in all den Jahren ihrer Freundschaft versagt haben.
Zehnter Teil - Die tödlichen Jahre: 1914: Der Krieg ist ausgebrochen und Karls Firma wird stillgelegt. Karl und Kalli werden Soldaten. Kalli kommt nach Russland, Karl an die Westfront. Rieke, Vater, Tilda und die Palude halten die Stellung zu Hause. Karl und Kalli überleben den Krieg, aber Karl gerät in französische Gefangenschaft und Kalli verliert eine Hand. Als der Krieg zu Ende ist, kehr Kalli heim und führt mit Rieke die Kneipe weiter. Er nimmt auch einen Neuankömmling in Kauf: Eine zärtliche Stunde, die Karl vor seinem Einrücken mit Rieke verlebte, ist nicht ohne Folgen geblieben. Aber Karl gilt als verschollen.
Elfter Teil - Fehlschläge: Der Krieg ist zu Ende. In der Weddinger Kneipe schlagen sich Kalli, Rieke und Vater mühsam durch die schwere Nachkriegszeit. Die kleine Tilda hilft schon fleissig mit, und ausserdem gibt es in der Gemeinschaft noch einen Neuankömmling, das kleine Karlchen, das Produkt einer Stunde zwischen Rieke und Karl. Da man von Karl nichts mehr gehört hat, beschließt Rieke, Kalli zu heiraten. Doch aus der Hochzeit wird nichts, denn unvermutet taucth Karl als Spätheimkehrer auf. Er ist, durch einen Gasangriff halb erblindet, in französische Gefangenschaft geraten und wurde erst jetzt entlassen. Kalli, der Freund, richtet schweren Herzens für Rieke und Karl die Hochzeit aus. Karl und Kalli fahren abwechselnd das Taxi, das Kalli ergattert hat. In diesen Zeiten versucht man alles, um sich über Wasser zu halten. Karl lässt sich auf fragwürdige und gefährliche Abenteuer mit Freikorps ein.
Zwölfter Teil - Dunkle Geschäfte: 1923 in Deutschland: Das Dienstleistungsgwerbe ist am stärksten betroffen von der Inflation. Auch Karl, Rieke und Kalli kämpfen um ihre Existenz. Durch den ehemaligen Pferdehändler Engelbrecht, der mit allem, was es nur gibt, Geschäfte macht, findet Karl ein neues Batätigungsfeld. Er ist bald an Engelbrechts Unternehmen beteiligt und legt sich im Keller unter der Kneipe ein eigenes Warenlager an. Nach einer Begegnung mit einer anderen Frau erkennt Karl, dass er und Rieke nicht zusammenpassen. Er verlässt, sie - und diesmal für immer.
Dreizehnter
Teil - Letzte Runde: Nach fairen Absprachen haben sich Karl und Rieke
in aller Freundschaft getrennt. Rieke heiratet bald Kalli und erfüllt ihm
damit einen jahrelangen Wunsch. Zur Hochzeit erhalten die beiden von Karl
die Weddinger Kneipe. Karl wird wieder Kompagnon von Gollmer und freundet
sich mit dessen Tochter Ilse an. Nach dem Tod des alten Gollmer kommt aber
alles ganz anders. Karl bleibt Chef von Gollmers Flugzeugfabrik - weiter
auf dem Weg "nach oben", Ilse heiratet Herrn von Senden. Die Glücklichsten
sind aber wahrscheinlich Rieke und Kalli in ihrer Kneipe.
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983 - EIN ROBINSON - TAGEBUCH EINES MATROSEN
Spielfilm,
1940, S/W, 81 Min.
Regie: Arnold Franck. Mit Herbert A.E. Böhme, Claus Clausen, Malte
Jäger, u.a.
Fast schon dokumentarisch wird das Einsiedlerleben eines
Schiffbrüchigen Seemannes (Versenkung der "Dresden", im 1. WK) auf einer
Insel beschrieben. Die Aufnahmen entstanden 1939 auf der Insel Juan
Fernandez ("Robinson-Crusoe-Insel"), auf der Höhe von Valparaiso,
etwa 700 km vor dem chilenischen Festland im Pazifik. Bilder aus einem
längst vergangenen Paradies - und der letzte Film des Bergfilm-Pioniers und
Regisseurs Arnold Franck.
Die Uraufführung des Films war im Capitol am Zoo in Berlin am 25. April
1940.
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938 - EIN SELTSAMES PAAR
Fernsehfilm, 2033, Farbe, 95 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach, u.a.
Doris Dörrie verfilmte Neil Simons Dauerbrenner "The Odd Couple."
Ein
chaotischer Lebemann nimmt einen pedantsichen Hypochonder in seiner Wohnung
auf. Natürlich geraten die beiden ständig aneinander. Aus dieser
Konstellation bezieht Neil Simons 1965 verfasstes Bühnenstück seine Komik.
In etlichen Ländern unzählige Male aufgeführt, sorgt die Story immer wieder
für Erheiterung. Walter Matthau und Jack Lemmon drückten der gleichnamingen Verfilmung von Gene Saks ihren Stempel auf - und hier versuchen Uwe
Ochsenknecht und Heiner Lauterbach, in deren Fußstapfen zu treten. Es
gelingt ihnen ganz gut.
Neu war der Stoff für die beiden nicht: 120mal spielten sie zusammen "Ein
seltsames Paar" auf Bühnen in Hamburg, München und
Berlin. Doris Dörrie hat das Werk leicht modernisiert und ihre beiden
"Männer"-Protagonistenmit digitaler TV-Technik und prächtigen
Nebendarstellern (Armin Rohde, Gustav Peter Wöhler, Petra Zieser), in Szene
gesetzt.
"Es gibt gelbe und grüne Brote", sagt Pokerrunden-Gastgeber Oskar (Lauterbach)
und ein Blick in seine versiffte Bude genügt, um zu glauben, dass er
verschimmelte Snacks an seine Freunde verteilt. Die meisten von ihnen
stört das Chaos nicht, aber dann kommt Felix (Ochsenknecht). Von seiner
Frau rausgeschmissen, u.a. weil er ihr und der Putzfrau permanent
hinterherputzte, steht er da wie ein Häufchen elend: mit Selbst- mordgedanken
im Hinterkopf und einem großen Koffer in der Hand. Oskar lässt sich
erweichen und nimmt ihn bei sich auf. Das hätte er besser gelassen:
Bald dröhnt ein Luftreiniger im Wohnzimmer, die Pokerkarten riechen nach
Desinfektionsmittel. Und auch von Hobby-Koch Felix angeschaffte nützliche
Küchengeräte wie ein Schöpfthermometer beginnt Oskar schnell zu hassen...
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2046 - EIN STARKER ABGANG
Spielfilm, 2008, Farbe, 90 Min.
Regie: Rainer Kaufmann. Mit Bruno Ganz, Monica Bleibtreu, Harald
Schrott, Fritzi Haberland.
Ein Grummeln im Magen treibt den fast vergessenen
Schriftsteller Heinz Kilian zum Arzt. Das Ergebnis veranlasst seinen
Verlag, ihm bei der anstehenden Lesereise die Ernährungsberaterin Vera zur Seite
zu stellen. Die Aufpasserin geht dem wortmächtigen Hypochonder gehörig auf
die Nerven...
Heiter, nachdenklich und mit feinem Humor ist dies sowohl literarisches
Road-Movie wie psychologisches Kammerspiel. Er lebt ganz von seinem
Ensemble - insbesondere Ganz glänzt - und den Dialogen des Autors Martin Rauhaus,
auch wenn seine gewählten Worte dem Film eine künstliche Note, etwa 'Ausgedachtes"
verleihen.
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388a - EIN STARKES TEAM: DAS BOMBENSPIEL
Deutsche Fernsehserie, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Michael Steinke. Mit Maja Maranow, Florian Martens, Barbara
Rudnik, Rainer Goernemann.
In Berlin findet eine Serie von Bombenanschlägen statt. Zuerst
sind nur Telefonzellen das Ziel, die "Terroristen" drohen bald jedoch
damit,
auf "empfindlichere" Objekte überzugreifen. Sie wollen den Bau des
Genforschungszentrum einer AG durch massive militante Aktionen vermeiden.
Enie und Otte, beide Kriminalbeamten, sollen dem Landeskriminalamt bei
diesem Fall unter die Arme greifen. Gibt die Gruppe der Attentäter
nur politische Ziele vor, um mehr Druck ausüben zu können? Vier
Bomben in drei Monaten. Die Öffentlichkeit darf nichts erfahren. Und
dann gerät auch noch eine gute Freundin der Kommissarin unter Verdacht.
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909 - EIN TRAUM VON AFRIKA
Dokumentation,
2000, Farbe, 61 Min.
Regie: Ray Müller.
In dieser ungewöhnlichen Dokumentation
beschreibt die 100-jährige Filmlegende Leni Riefenstahl ihre besondere
Beziehung zu dem afrikanischen Volk der Nuba. In den sechziger
Jahren hat Riefenstahl bei den Nubastämmen im Sudan gelebt. Weltberühmte
Fotobände des archaischen Volkes sind damals entstanden. Erstmals werden
in diesem Film zahlreiche Filmausschnitte dieser Zeit aus ihrem Archiv gezeigt.
Die Wiederbegegnung mit den Nuba in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land
ist eine Reise in Riefenstahls eigene Vergangenheit und eine Konfrontation mit
dem heute vom zivilisatorischen Prozess zerstörten Naturparadies. Sie
ist zudem eine eindringliche Konfrontation mit Riefenstahls eigener Biografie im
Dritten Reich.
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2119 - EIN UNSICHTBARER GEHT DURCH DIE STADT
Spielfilm, 1933, S/W, 98 Min.
Regie: Harry Piel. Mit Harry Piel, Fritz Odemar, Lissy Arna,
Annemarie Sörensen.
Taxichauffeur Harry entdeckt einen merkwürdigen Koffer in
seinem Fahrzeug, den ein mysteriöser Fahrgast, der offensichtlich auf der Flucht
vor der Polizei ist, dort zurücklässt. Als er den Inhalt genauer unter die
Lupe nimmt, findet er einen seltsamen Helm und eine dazugehörige Apparatur.
Mit Hilfe dieser Maschine, so findet Harry schnell heraus, wird der Träger des
Helms unsichtbar. Sollte dies ein Wink des Schicksals sein, um endlich an
das ganz große Geld zu kommen? Er verkauft sein Taxi und setzt den Erlös
beim Pferderennen auf einen Aussenseiter. Mit Hilfe der Tarnkappe sorgt er
anschließend dafür, dass sämtliche Pferde während des Rennens durchgehen und nur
der Aussenseiter als Sieger durchs Ziel geht. Doch dann gerät die Sache
ausser Kontrolle, denn der Kellner Fritz, ein Zimmergenosse von Harry,
bemächtigt sich der Maschine und beginnt damit, Banküberfälle zu verüben...
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718 - EIN WALZER FÜR DICH
Spielfilm,
1934, S/W, 95 Min.
Regie: Georg Zoch. Mit Heinz Rühmann, Theo Lingen, Adele Sandrock.
Im Herzogtum von Palamo treffen sich heimlich die Minister. Sie wollen die regierende Herzogin Stefanie unbedingt absetzen und den abgedankten Prinzen Antonio wieder auf den Thron bringen. Der ist inzwischen ein berühmter Opernsänger geworden. Als die abgesandten Minister ihn besuchen, um ihre Pläne zu unterbreiten, ist er schnell überredet. Nur sein Dirigent, Kortes, hat Bedenken. Ihm scheint die Karriere auf den Opernbühnen doch viel lukrativer. Herzogin Stefanie "denkt nicht daran, zu verzichten." Der Ministerpräsident jedoch intrigiert weiter und verschreibt der Herzogin Hausarrest.
Da verirrt sich
Maiglöckchen, das Pferd der Herzogin, welches Kortes mit Widerwillen bestiegen
hat, in den Garten der Herzogin und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Eine
Freundin der Herzogin, Manja, ist auch anwesend und der nichtsahnende Kortes
lädt die Damen zum Hofball ein. Es kommt schließlich so weit, dass alle
vier, Herzog und Herzogin, Kortes und Manja, sich im Weinkeller wiederfinden.
Dort haben sie genug Zeit, sich ineinander zu verlieben, bevor man sie wieder
befreit. Der Herzog dankt ab und akzeptiert einen Vertrag mit Amerika, und
Herzogin Stefanie entschließt sich, ihn zu begleiten. Den Thron besteigt
die alte Herzogin, die schon vor einiger Zeit abgedankt hatte. Aber die
Minister versprechen, dass sie in Zukunft mehr Zeit zum Angeln haben werde.
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1924 - EIN WUNDERBARER SOMMER
Spielfilm, 2002, Farbe, 99 Min.
Regie: Georg Tressler. Mit Maximilian Schell, Barbara Rüttig,
Heinrich Gretier, Elke Aberle.
Einer der wenigen im Fürstentum Kuiechtenstein
produzierten Filme, inszeniert nach einer legendären Erzählung: Die mickrige Kuh
eines armen Dörflers wird unerwartet zur besten Milchlieferantin des Sommer und
wendet dadurch die Note der Familie ab.
Maximilian Schell rückt das Genre "Heimatfilm" gekonnt auf eine dramatische wie
unterhaltsame Ebene mit poetischen Untertönen, die breiten und allgemein
gültigen Kriterien eines großen Films standhalten. Die Poesie der
Romanvorlage ( Novelle "Ludmilla. A Legend of Liechtenstein" von Paul
Gallico) wird auf bezaubernde Art in der Filmversion eingefangen. (so die
Beschreibung auf dem Umschlag).
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1714 - EIN ZUG NACH MANHATTAN
Spielfilm, 1981, Farbe, 60 Min.
Regie: Rolf von Sydow. Mit Heinz Rühmann, Ulrike Bliefert, Charles
Brauer.
1952 in einem
Vorort von New York: Der fromme Leon Sternberger ist Kantor in einer kleinen
jüdischen Gemeinde. Eines Morgens hat er seinen Glauben an Gott verloren,
denn die Welt ist voller Kriege, Gewalt und Unrecht. "Was ist das für ein
Gott, der so viel Elend
will?" fragt sich Sternberger verzweifelt. Er weigert sich,
"Rosch-ha-Schana", das jüdische Neujahrsfest, zu feiern. Seine Nichte
Esther bittet den Schames Rosen um Hilfe, und der Synagogendiener rät ihm, den
berühmten Rabbi Markus in Manhattan um Rat zu fragen. Sternberger ist noch
nie im Leben mit der U-Bahn gefahren und findet sich nicht zurecht. Ein
freundlicher Bahnbeamter hilft ihm, aber anstatt in den Zug nach Manhattan
steigt er in den nach Brooklyn. Im Abteil will sich eine junge Frau das
Leben nehmen, denn sie kann den 22. Dezember in Utrecht nicht vergessen.
An diesem Tag wurde ihre ganze Familie deportiert. Sie hat sie nie
wiedergesehen. Sternberger beruhigt die Frau und bringt sie nach Hause.
Auch beim zweiten Versuch gerät er wieder in den falschen Zug, in dem er einen
jungen Mann trifft. Auch dieser kann den 22. Dezember 1942 nicht vergessen.
Bringen die ungewöhnlichen Ereignisse im Zug den Kantor wieder auf den Weg
Gottes zurück?
Heinz Rühmann erhielt für diesen Film die Silbermedaille des
24. Internationalen Film-und TV-Festivals of New York.
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1210 - EINBRECHER
Spielfilm,
1930, S/W, 93 Min.
Regie: Hanns Schwarz. Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Willy
Fritsch, Oskar Sima, u.a.
Renée, die junge, verwöhnte Frau des
Puppenfabrikanten Dumontier, ist unglücklich. Sie spürt, dass sie und
ihr Mann nicht füreinander geschaffen sind. Als der elegante und
charmante Monsieur Sérigny ihr den Hof macht, nimmt sie eine Einladung in sein
Liebesnest gerne an. Aber Sérigny merkt sofort, dass Renée ihn nicht in
ihr Herz geschlossen hat, denn sie bleibt von Beginn an zurückhaltend und kühl.
Zu allem Unglück taucht auch noch ein Einbrecher in der Wohnung auf, der es auf
ein kostbares Gemälde abgesehen hat. Für den abenteuerlichen Dieb ist
Renée sofort Feuer und Flamme. Nachdem der ungebetene Gast verschwunden
ist, verlässt sie Sérigny, mit der Gewissheit, ihre Ehe gerade noch gerettet
zu haben. Kurze Zeit später kündigt sich im Hause Dumontier der
Puppenhändler Hutkins als Gast an. Und wen muss Renée voller Schreck in
dem Mann erkennen? Den charmanten Einbrecher! Gekonnt umgarnt er die
verdutzte Frau, und es gelingt ihm, sie zu einem nächtlichen Rendezvous zu
überreden. Bei diesem nächtlichen Treffen taucht plötzlich Dumontier
uaf...
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1783 - EINE ANDERE LIGA
Spielfilm
2006, Farbe, 99 Min.
Regie: Buket Alakus. Mit Ken Duken, Karoline Herfurth.
Die
fußballverrrückte Hamburgerin Hayat hat Brustkrebs. Nach der Operation
fühlt sich die 20-jährige entstellt, und kicken darf sie wegen ihrer Medikamente
auch nicht mehr. Aber ein Leben ohne Fußball? Unvorstellbar!
Für Hayat heisst es nun: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die bunt
zusammengewürfelten Mädels des FC Schanze, die weder ein Trikot besitzen noch
dribbeln können, nehmen Hayat auf. Ihr lausiger Trainer Toni, der seine
Hauptaufgabe darin sieht, seinen Mädels Talentfreiheit zu bescheinigen, findet
ebenso Gefallen an ihr. Wie das Raubein erst aus Eitelkeit, dann aus
echter Zuneigung um sie wirbt und dabei seine Sensibilität entdeckt, zählt zu
den großen Momenten des Films. Die drei Geschichten von Krankheit, Fußball
und Liebe verwebt Bukat Alakus äusserst kunstvoll ineinander, und wie "Kick it
like Beckham" wird auch in diesem Film ein ungeheures cineastischer Zauber
entfaltet. Der Film ist ein origineller und berührender Film mit vielen
kleinen schönen Details - und mit Karoline Herfurth in einer staunenswert gut
gespielten Hauptrolle.
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1233 - EINE DEUTSCHE REVOLUTION
Spielfilm,
2004, Farbe, 97 Min.
Regie: Helmut Herbst. Mit Greger Hansen, Franz Wittich, Eike
Gallwitz.
Film nach Kasimir Edschmids Roman Büchner, eine deutsche Revolution.
"Friede den Hütten! Krieg den Palästen!" Das
schrieb im Jahre 1834 der damals gerade 18 Jahre alte Student der Medizin Georg
Büchner aus Darmstadt zusammen mit dem Butzbacher Pfarrer Weidig in der wohl
berühmtesten Flugschrift der deutschen Literaturgeschichte, dem "Hessischen
Landboten."
Von dieser Zeit des Vormärz in Deutschland handelt dieser Spielfilm.
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1929 - EINE EINFACHE GESCHICHTE
Spielfilm, F/BRD, 1978, Farbe, 105 Min.
Regie: Claude Sautet. Mit Romy Schneider, Bruno Cremer, Vera
Schroeder, Claude Brasset, Peter Semler.
Marie ist 39, geschieden und hat einen 15jährigen Sohn. Als sie von ihrem Freund Serge schwanger wird, erkennt sie, dass die Beziehung längst abgestumpft ist, und entscheidet sich für eine Abtreibung. Verständnis findet sie bei ihren Freundinnen, allesamt Fachfrauen für Beziehungsprobleme. Nach der Trennung von Serge wärmt Marie die Beziehung zu ihrem Ex-Mann Georges wieder auf. Sie wird erneut schwanger, entscheidet sich diesmal aber für das Kind.
Obwohl bestens an der Filmakademie ausgebildet, gehört Claude Sachet nicht zu
den Regisseuren, die ihre Geschichten mit irrwitzigen Kamerafahrten und
techinischem Schnickschnack vorantreiben.Vielmehr ist er ein Meister der
sensiblen, scharfsinnigen Charakterstudie. Der Film uwrde 1979 als "Bester
Ausländischer Film" für einen Oscar nominiert.
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1391 - EINE FAST PERFEKTE HOCHZEIT
Spielfilm, 2005, Farbe, 96 Min.
Regie: Reinhard Schwabenitzky. Mit Hildegard Knef (in ihrer letzten
Rolle), Elfi Eschke, Andreas Vitasek, Hans Clarin.
Die Gesellschaftssatire gehört zur Trilogie "Ein fast perfekter Seitensprung", Eine fast perfekte Scheidung" und präsentiert komödiantisch, feinfühlig inszeniert ein "fast perfektes gesellschaftliches Chaos," wunderbar abgedreht.
Hennys Eltern wollen
sich bei einer kinderlosen "Erbtante" -Tante Marlene (Hildegard Knef) - wohnhaft
in einer stattlichen Villa in München, einnisten, da Vater Uwe bankrott ist.
Ausserdem spekuliert er, dass erblich für Henny ein beachtliches Vermögen zu
holen wäre. Also wird Henny nach München gelotst, um sie der störrischen
Tante vorzustellen. Hennys geliebter Lebensgefährte Sigi muss aber nach
Wien, um auf seine 10-jährige Tochter Julia aufzupassen, andernfalls gäbe es
wieder Krach mit seiner Exgattin Renate und deren Mutter Theresa. Also
bringt Sigis Freund und Scheidungsanwalt Peter Henny nach München. Und als
Tante Marlene den betucht wirkenden Anwalt Peter für Hennys Ehemann hält, nehmen
die Irrungen und Wirrungen ihren Lauf...
DVD2
865 - EINE FAST PERFEKTE SCHEIDUNG
Spielfilm
(Österreich), 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Reinhard Schwabenitzky. Mit Elfi Eschke, Claudia Kment,
Alexander Goebel, Hans Clarin, Ingrid van Bergen, Hildegard Knef, u.a.
Henny
Schönberg weiss, warum sie Distanz zu ihrer Sippe hält: "Verwandte sind
wie ein Naturereignis. Verhindern kann man sie nicht, aber sich schützen
schon." Leider nicht immer. Vater Uwe lockt Henny, die gerade
in Italien ausspannt, nach Wien: Angeblich ist Erbtante Marlene (Hildegard
Knef) gestorben. EIne Lüge: Die Totgesagte erfreut sich bester Gesundheit.
Henny soll sich bei ihr einschmeicheln, wiel Papi pleite ist...Dabei hat die
junge Frau schon genug Sorgen. Lover Sigi ist auf dem Weg zur Ex-Gattin,
die sich offenbar scheiden lassen will. Das findet wiederum Tochter Julia
gar nicht gut und büxt aus. Derweil gräbt Peter, Sigis Anwalt, Henny
an. Doch die überhört zunächst seine Balzrufe...
Dieses humoristische Fliegengewicht ist die Fortsetzung von "Ein fast
perfekter Seitensprung". Reinhard Schabenitzky erhielt dafür den
österreichischen Filmpreis as bestbesuchte heimische Produktion.
Diesem Film folgt der letzte Teil der Trilogie: "Eine fast perfekte
Hochzeit."
PAL
1941 - EINE FRAU, DIE WEISS, WAS SIE WILL
Spielfilm, 1958, Farbe, 95 Min.
Regie: Arthur Maria Rabenalt. Mit Lilli Palmer, Peter Schütte, Maria
Sebaldt, Rudolf Vogel.
Die "Cavallini", einer der größten Revuestars, ist tot.
Im Apollo-Theater, an dem gerade eine neue Revue vorbereitet wird, träumt man
von einer Nachfolgerin ihrer Klasse. Emmy de la Motte, die junge Dame, die
ein Geldgeber ihnen aufzwingen will, ist jedenfalls nicht gerade überzeugend.
Da trifft in der Direktion ein riesiger Überseekoffer aus Brasilien ein: Der
Nachlass der "Cavallini". Sie bittet, den Koffer mit ihren Kostümen und 10 000
Talern in bar ihrer Enkelin zu überbringen. In den Herren keimt große
Hoffnung auf, in ihr vielleicht eine neue "Cavallini" zu finden. Viktor
Keller, Autor und Komponist der neuen Revue, nimmt die Erbin Julia Klöhn,
Turnlehrerin im Institut Kladde, in Augenschein. Doch die Enttäuschung ist
groß: Julia ist unscheibar und schüchtern. Für die Rolle komtm sie
bestimmt nicht in Frage. Zurück im Theater erwartet Viktor Keller eine
Hiobsbotschaft. Deer Geldgeber hat seine Zuwendungen eingestellt, weil er
seine Emmy in flagranti mit dem Kapellmeister erwischt hat. Nun stehen die
Direktoren ohne Mäzen und ohne Soubrette da. Nun soll Viktor Keller Julia
Klöhn dazu üerreden, die Revie zu finanzieren. Julia sagt zu, doch nur unter
einer Bedingung...
DVD2
278 - EINE FRAU NACH MASS
Fernsehfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Detlev Rönfeld. Mit Marianne Sägebrecht, Gerard Klein,
Marie France Pisier.
Arthur und Margret leben zusammen in der französischen Provinz.
Er ist Künstler und sie fährt die Post aus und ist auch mehr als
nur Postbote für die Bewohner des kleinen Ortes. Eines Tages stellt
ihr ihr Boss nahe, dass sie doch wohl zu dick für diesen Job sei,
und wenn sie ihn behalten wolle, sollte sie doch erst mal eine Schlankheitskur
machen. Margret sieht das eigentlich gar nicht ein, aber sie gibt sich
einverstanden, hauptsächlich weil sie ihrem Partner keine finanzielle
Last sein will. In ihrer Abwesenheit schläft Arthur mit einer jüngeren
Kollegin und Margarete erfährt davon.
Wie sie sich nun total unabhängig
machen will, davon erzählt der Rest des hübschen Films. Marianne
Sägebrecht ist wieder einmal super.
NTSC
1770 - EINE FRAU VON HEUTE
Spielfilm, 1954, S-W, 91 Min.
Regie: Paul Verhoeven. Mit Luise Ullrich, Curd Jürgens, Robert
Freytag.
Mit Fleiss, Tapferkeit und einer großen Portion
Optimismus hat sich Toni Bender einen eigenen Obsstand in der Münchener
Großmarkthalle aufgebaut. Ihr gerade zermürbt aus der Kriegsgefangenschaft
heimgekehrter Man Heinz kommt jedoch mit Tonis unverhofftem Selbstbewusstsein
nicht zurecht. Der arbeitslose Architekt erträgt es nicht, dass sie ihn
miternährt und fühlt sich überflüssig. Toni spürt, dass sie sich zusehends
entfremdem, doch sie hält weiter zu ihm. Um so schmerzlicher ist es für
Toni, als sie Heinz' Affäre mit der jungen, aber unbedarften Marie-Claire auf
die Spur kommt. Sie zieht tief enttäuscht in eine Pension um und plant die
Scheidung. Noch mehr als früher stürzt sie sich in ihre Arbeit. Als
ihr italienischer Spediteur Aldo sie wegen einer blockierten Ladung Südfrüchte
anruft, reist sie spontan in den Süden.
Also erweist sich indes nicht nur als sehr hilfsbereit, sondern auch als
charmant und aufmerksam. Toni verbringt mit ihm einen wunderschönen, aber
völlig harmlosen Silvesterabend. Davo ist ihr Noch-Ehemann Heinz weniger
überzeugt. Als er mitanhört, wie Toni vertraulich mit Aldo telefoniert,
reagiert er zunächst gekränkt und wütend. Doch sie weist ihn ab.
Einsam und verzweifelt geht er nach Hause, wo ihn eine große Überrachung
erwartet.
Ein einfühlsames Nachkriegsdrama und Zeitdokument, aber heute wohl etwas
veraltet.
DVD2
619 - EINE HAND VOLL GRAS
Spielfilm,
2000, Farbe, 110 Min.
Regie: Roland Suso Richter. Mit Oliver Korittke, Lisa Martinek, u.a.
Kendal
ist 10 Jahre alt, und gerade in Hamburg angekommen. Alles soll hier viel
schöner sein , als in dem kleinen kurdischen Dorf, aus dem er stammt.
In Deutschland will Kendal viel Geld für seine Familie zu Hause verdienen. Doch
schon bald nach der Ankunft zeigt ihm sien Onkel, was er unter "schnellem
Geld" versteht: Kendal wird als Drogendealer eingesetzt. Der Taxifahrer und
Ex-Bulle Hellkamp ist neben dem Nachbarsmädchen Franziska der einizge echte
Freund, den er hat.
Als Hellkamp Kendal vor den Drohungen und dem brutalen Zugriff der Drogenmafia
seiner Sippe beschützen will, geraten beide in große Lebensgefahr.
DVD 2
1418/1419 - EINE LIEBE IN AFRIKA, TEIL I
Spielfilm, 2005, Farbe, 85 Min.
Regie: Xaver Schwarzenberger. Mit Heiner Lauterbach, Julia
Stemberger, Hannelore Elsner, Bernhard Schir, Minica Bleibtreu.
Zehn Jahre ist
es her, dass Stefan die südafrikanische Heimat im Groll verließ. Erst zu
Vaters ziebzigstem Geburtstag kehrt er mit seiner Münchener Verlobten Miriam
zurück. Der alte Patriarch glaubt, nun sei alles wieder gut, Stefan würde
die Farm übernehmen und hier auch heiraten. Aber beide haben andere Pläne.
Miriam befreundet sich mit dem anglikanischen Bischof Jo, Stefans bestem Freund.
Wie der sich für die Farbigen einsetzt, beeindruckt sie sehr. Als ihre
Abreise naht, geschieht ein Unglück...
Dieser klischéebeladene Gefühlsfilm tut so, als sei er kritisch. Doch er
drischt am liebsten romantische Phrasen, sodass dser politische Hintergrund zur
exotischen Staffage abrutscht. Fazit: Als Romanze o.k., als Film
über Afrika ärgerlich.
DVD2
1420/1421 - EINE LIEBE IN AFRIKA, TEIL II
Spielfilm, 2005, Farbe, 95 Min.
Regie: Xaver Schwarzenberger. Mit Heiner Lauterbach, Julia
Stemberger, Hannelore Elsner.
Zweiter Teil. Stefan gibt sich stur. Seitdem gewiss ist, dass er für immer im Rollstuhl sitzen wird, verhälrt er sich gegenüber Miriam seltsam abweisend. Seine zukünftige Braut soll nicht nur aus Mitleid bei ihm in Kapstadt bleiben. In seiner Not bittet er gar Bischof Jo, sich um Miriam zu kümmern. Damit gießt er Öl in ein Feuer, das ohnehin schon brennt. Auch Jos ehemaliger Flamme Jane ist die neue Liebe am Kap nicht entgangen. Gekränkt offenbart sie dem Geistlichen, dass er der Vater ihrer Tochter ist. Jetzt muss sich Jo entscheiden....
Das
Konglomerat aus "Jenseits von Afrika" und "Die Dornenvögel" ist mit einer Prise
Problematik gewürzt, aber nicht mutig genug, um sich wirklich mit dem Alltag
zwischen Aids und Apartheit auseinanderzusetzen. So sind zwar alle der deutschen
Sprache mächtig, wirken aber hilflos gekünstelt.
48 - EINE LIEBE IN DEUTSCHLAND
Spielfilm, 1984, Farbe, 107 Min.
Regie: Andrzej Wajda. Mit Hanna Schygulla, Armin Müller-Stahl,
Bernhard Wicki, Otto Sander.
Eine deutsch-polnische Gemeinschaftsproduktion unter der Regie von Andrzej
Wajda. Nach einer Geschicht von Rolf Hochhut. Eine deutsche Frau, deren
Mann an der Front ist, verliebt sich leidenschaftlich in einen jungen polnischen
Kriegsgefangenen und ist dabei so unvorsichtig, dass bald das ganze Dorf
und die Behörden dahinterkommen. Sie wird von einer Nachbarin denunziert
und es nimmt ein tragisches Ende. Der Film wird mit Rückblenden erzählt.
NTSC
1528 - EINE LIEBE IN KÖNIGSBERG
Spielfilm, 2006, Farbe, 90 Min. (plus 150 Min. Bonusfilme)
Regie: Peter Kahane. Mit Wolfgang Stumph, Susanne von Borsody, Ellen
Schwiers, Sascha Göpel, Chulpan Khmatova.
Der letzte Wille seiner verstorbenen
Mutter führt den Dresdener Bauunternehmer Walter Steinhoff auf eine
ungewöhnliche Reise ins ehemalige Ostpreussen. Hier begegnet er der jungen
attraktiven Reiseführerin Nadeshda und einer rätselhaften Frau, die für ihn
große Bedeutung gewinnt. Denn als er die Asche seiner Mutter in Königsberg
verstreut, erfährt Steinhoff von ihr, dass sein Vater ein ganz anderer war, als
er bisher annahm.
Das Drehbuch für diesen tragikomischen Film, der auf einer wahren Geschichte
beruht, schrieb Peter Kahane, der auch Regie führt. Gedreht wurde an
Orignalschauplätzen in Ostpreussen. Erstmals enstand für das ZDF ein Film
in Königsberg, dem heutigen Kalinigrad: eine Brücke der Versöhnung zwischen Ost
und West.
DVD2
602 - EINE NACHT IM MAI
Spielfilm,
1938, S/W, 88 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Marika Rökk, Victor Staal, u.a.
Die
junge Inge Fleming hat ihren Führerschein verloren. Trotzdem fährt sie los,
baut prompt einen Unfall und flieht. Sie lernt Willy Prinz kennen und lässt
sich zu einer Busfahrt ins Blaue überreden, da sie ihrer Verhaftung entgehen
will. Am Ziel der Reise entdeckt sie den Mann, mit dem sie den folgenschweren
Unfall hatte und läuft wieder weg. Dieser Mann ist Waldemar, der Freund ihres
Begleiters. Der hat ebenfalls eine junge Dame bei sich, obwohl er verheiratet
ist. Es kommt zu einigen Wirrungen, auf deren Höhepunkt sich Inge und Willy
wieder nach Berlin absetzen.
Doch dort verlieren sie sich aus den Augen. Zurück bei Vater und Großvater,
seines Zeichens Hotelbesitzer, ist sie untröstlich. Als aber am Abend im Hotel
ein großes Fest steigt, entdeckt sie ihren Willy wieder und behält ihn gleich
fürs ganze Leben.
PAL
1104 - EINE NACHT IN VENEDIG
Spielfilm,
Österreich, 1953, Farbe, 95 Min.
Regie: Georg Wildhagen. Mit Hans Olden, Jeanette Schultze, Peter
Pasetti, Marianne Schönauer, Lotte Lang. u.a.
Operettenfilm nach Johann
Strauss. Mit den Wiener Philharmonikern.
Diesmal ist es kein Opernball wie in der "Fledermaus", sondern der
Karnival in Venedig, auf dem die Fäden der diversen Liebesspiele geknüpft und
wieder entworren werden. Die Handlung gleicht ebenfalls der oben genannten
Operette: Zimmermädchen verkleiden sich als Damen und flirten mit
liebestollen Herzögen und anderen unbefriedigten Herren der oberen Gesellschaft,
die schließlich von ihren Gattinnen dabei entdeckt und entlarvt werden.
PAL
1551 - EINE REISE INS GLÜCK
Spielfilm, Farbe, 94 Min.
Regie: Wolfgang Schleif. Mit Rudolf Prack, Theo Lingen, Oskar Sima,
Waltraut Haas.
Die Geschäfte des Gastwirts Eberwein laufen schlecht, der
einzige Stammgast ist der Gerichtsvollzieher. Bis seine Nichte Renate
überraschend ein weingut in der Toskana erbt. So beschließen Eberwein,
Renate und der treue Kellner Otto ihr Glück im sonnigen Süden und brechen ihre
Zelte in der Heimat ab. Nach einer Reise voller Pannen kommen sie mit
ihrem altersschwachen Auto in der Toskana an. Dort finden sie aber statt
blühender Weinberge nur einen heruntergekommenen Gutshof. Zu allem
Überfluss legt ihnen der hinterhältige Weinhändler Romeo Brandolini Steine in
den Weg, um sie so zum billigen Verkauf des Gutes zu überreden. Was nur er
weiss: Im Keller lagern wahre Weinschätze. Aber Romeos Bruder Carlo will
den Deutschen helfen, nicht zuletzt, weil er sich in die hübsche Renate verliebt
hat. Es kommt, wie es kommen muss. Romeo bricht in das geheime
Weinlager ein, aber auch Eberwein und Otto sind dem wertvollen Geheimnis auf die
Spur gekommen.
DVD2
21a - EINE REISE NACH DEUTSCHLAND
Fernsehfilm, 1986, Farbe, 85 Min.
Regie: Heidi Genee. Drehbuch: Jochen Ziemer.
Eine hübsche kleine Geschichte mit einfachen Mitteln erzählt.
Karl hat Krach mit seiner miesen Freundin und entschliesst sich, eine Einladung
eines Bekannten, auf die Insel Rügen anzunehmen (in der ehemaligen
DDR). Er fährt also von West nach Ost. Dort trifft er die beiden Töchter
des Bekannten: Sonja, die Jüngere, die sich in ihn verliebt, und Katja,
die Ältere, in die er sich verliebt. Katja ist Offizier in der Volksarmee
und obwohl sie sich langsam an Karls Charme erwärmt, lassen es ihre
politischen Ansichten nicht zu, dass es mehr wird als eine kurz Freundschaft.
Auch Sonja kommt mit Karl nicht ans Ziel, und nach einigen Verwicklungen
und kleinen Abenteuern fährt Karl wieder zu seiner miesen Freundin
zurück. Ein Film für junge Menschen, ganz ohne Sentimentalitäten
inszeniert.
PAL
964 - EINE SONDERBARE LIEBE
DEFA-Spielfilm,
1984, Farbe, 100 Min.
Regie: Lothar Warneke. Mit Christine Schorn, Mike Gregor, Frank
Viehmann, Carsten Falke, Christa Lehmann, Jürgen Gudzuhn.
Sie wagen es: sie
ziehen zusammen. Doch hält die Liebe von Sybille und Harald den grauen
Alltag aus? Gegenseitige Toleranz ist gefragt.
Lothar Warneke ("Einer trage des anderen Last") inszenierte eine
universelle Beziehungskiste vor dem Hintergrund des DDR-Alltags in den 80-er
Jahren. Das Stück ist ganz gut gespielt mit distanzierender Ironie,
wohltuend und unterhaltsam, konzentriert auf die kleinen Nöte und Dramen des
Alltags. Der Film wurde ein großer Publikumserfolg, nicht zuletzt auch
wegen der beiden hervorragenden Hauptdarsteller Christine Schorn und Jörg
Gudzuhn.
Christine Schorn drehte mehr als 70 Kino-und Fernsehmfilme zu DDR-Zeiten, und
nach der Wende sah man sie in zahlreichen Charakterrollen, zuletzt als Frau
Schäfer im Kinoerfolg "Good bye, Lenin".
PAL
1208 - EINE UNGEHORSAME FRAU
Spielfilm,
1998, Farbe, Zwei Teile. 1. Teil: 85 Min. 2. Teil: 90 Min.
Regie: Vivian Naefe. Mit Veronika Ferres, Nicole Heesters, Stefan
Kurt, Michael Degen.
1. Teil: Sie hat mit 17 die Schule verlassen und
keine Berufausbildung, dafür aber eine schulpflichtige Tochter und einen
Ehemann. Dennoch ist die 31jährige Hausfrau Marlene Schubert (Veronica
Ferres) fest entschlossen, jetzt endlich den einstieg ins Berufsleben zu wagen.
Der Großverleger Georg Winterborn zeigt sich beeindruckt von der willensstarken
"Hausfrau mit Organisationstalent" und stellt sie als Sachbearbeiterin
ein. Marlenes Gatte ist von dieser Nachricht alles andere als begeistert
und untermauert die These, dass eine Frau ins Haus gehöre, sogar mit Schlägen.
Derart erniedrigt, setzt Marlene nicht nur ihren Willen, sondern auch die
Scheidung durch und klettert fortan die Karriereleiter empor. Auch privat
ist für sie und Töchterchen Andrea alles im Lot, als Marlene den Jurastudenten
Niklas kennelernt und erneut in den Hafen der Ehe einläuft. Doch diese
Glückssträhne soll nicht ewig währen.
2. Teil: Marlene und die Männer: eine unendliche Geschichte. Denn
auch ihr zweiter Ehegatte entpuppt sich als Macho. Marlene verarbeitet die Enttäuschung, indem sie sich in die Arbeit stürzt. Mit
ihrem Selbstbewusstsein eckt sie freilich auch an. Um so überraschter ist
Marlene, als sie bei ihrem gut aussehenden Chef Georg auf Verständnis stößt.
Gemeinhin
arten Geschichten des Kalibers "biedere Hausfrau mausert sich zur
emanzipierten Karrieretussi" allenfalls in krachlederne Komödien oder
tränenreiche Dramen aus. Annemarie Schoenle (Buch) und Vivian Naefe (Regie)
hingegen zeigen auf tragikkomische Weise den glaubwürdigen Werdegang einer
Durchschnittsfrau, die den Mut hat, ihre Träume wahr werden zu lassen.
Aus der durchweg erstklassigen Besetzung ragt vor allem Veronika Ferres heraus,
fernab von allen "Superweib" Klischees. Nur die schwarz-weiss
Malerei des Drehbuchs stört ein wenig.
PAL (Auch unter Nr. 1248 im Archiv)
2112 - 1 1/2 RITTER. Auf der Suche nach
der hinreissenden Herzelinde.
Spielfilm, 2009, Farbe, 110 Min.
Regie: Til Schweiger. Mit Til Schweiger, Rick Kavanian, Thomas Gottschalk,
Julia Dietze.
Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart
auf: Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei
den Leibeigenen. Der ehrenwerte Ritter Lanzxe und der türkische
Kleinganove und Möchtegernritter Erdal machen sich auf, um die entführte Tochter
des Königs zu befreien und erleben dabei ein Mittelalter, wie man es so noch nie
auf der Kinoleinwand gesehen hat.
DVD2
1512 - EINER MUSS DIE LEICHE SEIN
Spielfilm der DEFA, 1977, Farbe, 80 Min.
Regie: Iris Gusner. Mit Helmut Straßburger, Marylu Poolman, Herbert
Köfer, Otto Mellies.
Zwölf Touristen aus der DDR urlauben an der bulgarischen
Schwarzmeerküste. Ein Motorschaden ihres Bootes zwingt die Gruppe, auf
einer einsamen Insel zu übernachten. Um die Zeit bis zu ihrer "Rettung" zu
überbrücken, schlägt der Arzt Franz ein Möder-und Detektiv-Spiel vor.
Wenig später gibt es eine echte Leiche...
Das Psycho-Kammerspiel geriet leider zu plump.
DVD2
272 - EINER TRAGE DES ANDEREN LAST ...
Spielfilm, 1988, Farbe, 113 Min.
Regie: Lothar Warneke. Mit Jörg Pose, Manfred Möck, Karin
Gregorek, Dieter Knaup.
In einem privaten Lungensanatorium begegnen sich zu Beginn der 50er
Jahre zwei extrem gegensätzliche Menschen - der junge Volkspolizist
Josef Heiliger und Hubertus Koschenz, ein evangelischer Vikar. Sie müssen
miteinander ein Zimmer teilen, denn beide sind an Tuberkulose erkrankt.
Das ist vorerst aber auch die einzige Gemein- samkeit. Denn während
Heiliger ein Stalinbild über seinem Nachttisch aufhängt, lässt
es sich der Vikar nicht nehmen, ein Christusbild über seinem Nachttisch
anzubringen. Und ruft Hubertus zum Gebet, so bittet Josef die Genossen
zur Parteiversammmlung. Das geht nicht lange gut. Bald fordern beide vom
Chefarzt, in getrennte Zimmer verlegt zu werden.
PAL
1662 - EINER VON UNS BEIDEN
Spielfilm, 1873, Farbe, 105 Min.
Regie: Wolfgang Petersen. Mit Jürgen Prochnow, Klaus Schwartzkopf,
Claus Theo Gärtner, Elke Sommer.
Kolczyk, Professor an der Berliner
Universität, wird erpresst. Ziegenhals, ein gescheiterter Student, hat
durch Zufall entdeckt, dass Kolczyk seine Doktorarbeit vor Jahren von einem
unbekannt gebliebenen Wissenschaftler abgekupfert hatte. Für sein
Schweigen verlangt er Geld von dem Professor, der zunächst auch zahlt.
Dock Kolczykdenkt an Gegenwehr. Der Hass eskaliert. Als eine
Bekannte von Ziegenhals, die Nutte Miezi, ermordet wird, verdächtigt man sie
beide. Es beginnt eine Aueinandersetzung, die nur einer von beiden
überleben wird.
NTSC (Auch als DVD2 unter Nr. 1652 im Archiv).
395 - EINER ZAHLT IMMER
Fernsehfilm, 1993, Farbe, 90 Min.
Regie: Max Färberböck. Mit Heinz Hoenig, Dagmar Manzel, Barbara
Focke.
Kalli hat falsch investiert und sein ganzes Vermögen verloren.
Seit fünf Wochen wohnt er bei einem Freund. Dieser wirft ihn jedoch
schliesslich raus, da er dieses Schmarotzertum satt hat. Ausserdem schuldet
Kalli ihm noch Geld, doch dieser macht keine Anstalten, das Geld zurückzuzahlen.
Als er daraufhin planlos in Hamburg herumwandert, entdeckt er Charlotte,
und er glaubt, dass sie gerade dabei ist, sich zu ertränken. Er springt
daraufhin ins eiskalte Wasser, doch Charlotte sitzt noch seelenruhig am
Ufer. Kalli kommt zu ihr nach Hause. Sie kommen sich nahe, sehr nahe. Doch
selbst nach der ersten Nacht ist es Charlottes Wunsch, dass sie sich noch
siezen. Kalli redet schon von Kindern. Doch dann kommt das Räumungsurteil,
sie stehen beide auf der Strasse. In einem Café lernt Kalli dann die reiche,
vornehme Gloria kennen, da sie ihn mit einem anderen Mann, der ihr "Blind
Date" ist, verwechselt. Kalli scheint seine neue Rolle perfekt zu spielen.
Ist das die erhoffte Wende in seinem Leben?
Eine sehr unterhaltsame Komödie - sehenswert!
PAL
766 - EINFACH BLUMEN AUFS DACH
Spielfim der DEFA, 1979, Farbe, 95 Min.
Regie: Roland Oehme. Mit Martin Trettau, Barbara Dittus, Lars Jung,
u.a.
Unerwarteter Zwillingsnachwuchs,
ein "Trabant" sowie ein "Tschaika" spielen die Hauptrollen
in dieser turbulenten DEFA-Komödie. Der Autor Rudi Strahl und der
Regisseur Oehme gingen der Frage nach, wie ein repräsentatives Auto den
Menschen verändert - schon zu DDR-Zeiten ein dankbares Thema. Gewürzt
mit vielen Seitenhieben auf die DDR-Wirklichkeit und von einem komödiantischen
Darstellerteam gespielt, bietet der Film auch heute noch gelungene Unterhaltung.
Was macht eine vierköpfige Familie, wenn statt der Tochter, die als Nachwuchs
erwünscht war, ein Zwillingspärchen das Licht der Welt erblickt? Manche
Disposition muss geändert werden. Eines aber macht besonderes
Kopfzerbrechen: Der familieneigene Kleinwagen "Trabant" wurde in
dieser Stunde wirklich zu klein. Da noch ein größerer Hund zur Familie
gehört, entstehen ziemliche Transportprobleme. Der Zufall und
hilfsbereite Kollegen bescheren der Familie einen gebrauchten
Repräsentationswagen zum Schrottpreis. Doch in diesem Augenblick kommen
die Komplikationen erst in Gang...."
PAL (Auch als DVD2 unter Nr. 1540 im Archiv)
202a - EINFACH NUR LIEBE
Fernsehfilm,1986, Farbe, 90 Min.
In einer höheren Schule rivalisieren zwei Gangs miteinander und
stiften dadurch dauernd Unruhe. Der Leiter der Schule ist mehr als inkompetent
und engstirnig, jedoch hat er einen neuen Literatur- professor engagiert. Der begeistert
eine Klasse, Shakespeares 'Romeo und Juliet' zu studieren und aufzuführen.
Nun beginnen die Charaktere des Films den Charakteren im Stück zu
ähneln. Bei einem Zweikampf in der Aula, bei dem kein Zeuge zugegen
ist, verunglückt der Charakter des Thybalt und Romeo wird des Mordes
bezichtigt. Aber auch hier muß es positiv ausgehen und der deus ex
machina erscheint im Gestalt der schönen Juliet, die nun behauptet,
Zeugin des Unglücks gewesen zu sein und Romeo wird freigesprochen.
Trotz einiger Schwächen ist der Film spannend anzuschauen und hat
eine sehr attraktive und talentierte Besetzung.
PAL
890 - EINFACH RAUS
TV-Politdrama über den
DDR-Flucht-Sommer 1989, 1999, Farbe, 85 Min.
Regie: Peter Vogel. Mit Fabian Busch, Renate Krößner, Cosma Shiva
Hagen, u.a.
Am 2. Mai 1989 zerschneiden ungarische Grenzsoldaten den
Stacheldraht zur österreichischen Grenze. Der symbolische Akt reisst ein
erstes Loch in den "Eisernen Vorhang". Hunderte DDR-Bürger
reisen im Sommer in das sozialistische Bruderland. Viele von ihnen finden
schließlich als Asylsuchende in der BRD-Botschaft von Budapest Unterschlupf.
Als Ungarn am 10. September die ersten DDR-Bürger offiziell ausreisen lässt,
ist der Fall der Mauer nicht mehr aufzuhalten.
Vor diesem historischen Hintergrund erzählt der Film vom Schicksal dreier
junger Menschen, die im Sommer 1989 nach Ungarn reisen. Ihre Urlaubswochen
werden zu einer Zeit der Entscheidung. Andreas, Sohn eines Lehrer-Ehepaars,
will den Urlaub seiner Eltern nutzen, um sich in den Westen abzusetzen, um dort
zu studieren. Seine Fluchtversuche scheitern jedoch auf fast tragikomische
Weise. Michelle will im anderen Teil Deutschlands endlich ihr eigenes
Leben realisieren ohne Freund Hans. Und die 16jährige Martina Reimann
möchte eigentlich gar nicht weg, wird aber von ihren Eltern dazu gedrängt.
Dieses Politdrama zeichnet ein realistisches Panorama der Sehnsüchte und
Gewissenkonflikte jener Menschen, die die jüngste deutsche Geschichte
nachhaltig verändert haben.
PAL
2109 - EINGEMAUERT
Dokumentarfilm, 2009, Farbe, 68 Min.
28 Jahre lang hinderte eine fast unüberwindliche Grenze
die Menschen daran, aus der DDR zu fliehen. Doch dann fiel am 9. November
1989 in einer dramatischen Nacht die Mauer die Deutschland teilte. Heute
ist nur schwer vorstellbar, was noch vor wenigen Jahrzehnten bittere Realität
war.
DVD2
889- EINMAL DER LIEBE HERRGOTT SEIN
Spielfilm, 1942, S/W, 90 Min.
Regie: Hans H. Zerlett. Mit Hans Moser, u.a.
Eine Komödie mit einem typisch grantigen Hans Moser.
Verwalter Karl hat es nach 35 Jahren endlich geschafft. Er ist zum Portier
des Hotels aufgestiegen, unter den Dienern "der liebe Herrgott"
genannt. Und genau so benimmt er sich auch. Ohne Hemmungen greift er
auch in die privatesten Angelegenheiten der Hotelgäste ein. Als er
unabsichtlich einem Dieb zur Flucht verhilft, kommt es zum Eklat. Er wird
gefeuert. Doch Karl kehrt als Gast wieder, um den Täter zu fassen.
Der Film ist ganz auf die grantige Quasselstrippe Moser zugeschnitten. Er
ist in der etwas wirren Geschichte in absoluter Hochform.
PAL
408 - EINMAL IM LEBEN
Fernsehserie, 1972, Farbe, ca. 230 Minuten (2 Videokassetten)
Bruno Semmeling (39, verheiratet, ein Kind) arbeitet als Diplom-Ingenieur in
der Entwicklungsabteilung einer Hamburger Maschinenfirma. Sein Nettoeinkommen
ist durchschnittlich. Seine Miete im Rahmen des Möglichen. Eine saftige
Mieterhöhung festigt seinen Entschluß zur "Flucht in den Sachwert."
Grundstückserwerb, Finanzierung durch Bank und Bausparkasse, Architektensuche
und Ausschreibung an die einzelnen Gewerke. Schwierigkeiten während der
Bauzeit, Erstellung des Rohbaus und Richtfest, die erste Abschlagzahlung. Bauverzogerung
und inzwischen gestiegene Preise, erneute Kreditaufnahme. Dann endlich der Einzug
in das neue Haus--verspätet, völlig verschuldet und am Rande der körperlichen
Möglichkeiten. Doch der Stolz auf "das Eigene" siegt. Denn: Man
baut ja nur "einmal im Leben"! Diese komödiantisch- satirische
Betrachtung eines "Häuslebauers" aus dem Jahr 1972 hat auch heute
nichts an Aktualität verloren.
PAL
1062 - EINMAL NOCH DIE HEIMAT SEHEN
Spielfilm, Östereich, 1958, Farbe, 94 Min.
Regie: Otto Meyer. Mit Rudolf Lenz, Anita Gutwell, Jürgen Holl, u.a.
Der gewissenhafte Jäger Michael hat es an seiner neuen Arbeitsstätte schwer.
Er kämpft mit seinem missgünstigen Kollegen Bertl, der ihn aus Eifersucht
eines Tötungsversuchs bezichtigt. Michael wird daraufhin zu Unrecht
verurteilt. Aber beim Transport ins Zuchthaus kann er fliehen. Er
taucht bei einem Freund in Afrika unter. Doch das Heimweh und die
Sehnsucht nach der Geliebten treiben ihn schließlich in die Heimat zurück.
PAL
58c - EINS, ZWEI, DREI
Amerikanischer Spielfilm, S/W, 110 Min.
Drehbuch und Regie: Billy Wilder. Mit James Cagney, Horst Buchholz,
Lilo Pulver und Arlene Francis.
Diese spritzige Komödie spielt im geteilten Berlin der späten
fünfziger Jahre. James Cagney und Familie werden nach Berlin versetzt,
um Coca Cola zu verkaufen. Dabei kommen sie in allerlei Konflikte mit Wodka,
Marxismus, Bürokratie und einem jungen Kommunisten, der sich als Liebhaber
ihrer Tochter entpuppt. Typische Wilder-Satire.
PAL
97a - EINS, ZWEI, DREI
Siehe oben.
739 - EINS, ZWEI, DREI, CORONA
Spielfilm
der DEFA, 1948, S/W, 90 Min.
Regie: Hans Müller. Mit Eva Ingeborg Schulz, Ralf Siewert, Lutz
Moik.
Eine zerstörte Stadt in Deutschland im Jahre 1945. Auf einem Bauplatz lässt sich ein Wanderzirkus nieder. In umittelbarer Nähe hausen entwurzelte Jungen, deren Geschäft der Schwarzhandel ist. Anführer zweier rivalisierender Banden sind Gerhard und Dietrich. Sie verbünden sich gegen den Zirkusdirektor, als sie bemerken, dass dieser die hübsche Artistin Corona misshandelt. Bei ihrem Racheakt gegen ihn verunglückt das Mädchen. Mit einem Arzt pflegen die Jungen sie und studieren eine Vorstellung für sie ein. Ehrengast ist Zirkusdirektor Barlay. Er engagiert die genesene Corona und gibt auch den Jungen eine Chance. Als die "3 Coronas" werden sie später weltberühmt.
Ein
Film aus der frühen Nachkriegszeit in der SBZ. Es ist der erste Film, der auf
dem von der Sowjetunion wieder freigegebenen Ufa-Gelände gedreht wurde. Wolf
kritisierte den Film wie folgt:" Ich habe den Eindruck, als wolle man den
Film à tout prix zu einem kaum möglichen Termin durchpeitschen, um den Plan zu
erfüllen. Das hieße in diesem Falle die Qualität gegen die Quantität
opfern. Ich glaube, dies ist weder bei uns noch irgendwo eine rechtverstandene
Planerfüllung ." Das sieht man dem Film auch an.
NTSC
2042 - EINSAME WEG, DER
Bühnenaufführung der Salzburger Festspiele, 1987, Farbe, 136 Min.
Regie: Thomas Langhoff. Mit Helmut
Lohner, Wolfgang Hübsch, Elisabeth Orth, Christoph Waltz, Cornelia Froboess.
Bühnenstück nach dem Drama von Arthur Schnitzler.
"Mein Leben ist bis zu einer gewisen Epoche wie in einen Rausch von Zärtlichkeit
und Leidenschaft, ja von Macht dahingeflossen, und damit geht es zu Ende.
Ach Sala, was für erbärmliche Lügen haeb ich mir in den letzten Jahren
erschleichen, erbetteln, einkaufen müssen. Es ekelt mich, wenn ich
zurückdenke, und wenn ich nach vorwärts schaue, graut mir, und ich frage mich:
soll wirklich von aller Glut, mit der ich die Welt umfasst habe, nichts übrig
bleiben als eine Art törichter Grimm, dass es vorbei sein - dass ich, ich
menschlichen Gesetzen so gut unterworfen sein muss als ein Anderer?"
DVD2
536 - EINSTEIN DES SEX, DER
Spielfilm,
1999, Farbe, 102 Min.
Regie: Rosa
von Praunheim. Leben und Werk des Dr. Magnus Hirschfeld.
Rosa
von Praunheim erzählt die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten
deutschen Sexualwissenschaftlers Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in
den 20er Jahren den Einstein des Sex nannten. gezeigt wird
aber nicht nur der Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem der Mensch,
mit seinen Gefühlen, Hoffnungen, und Träumen. Es entsteht so ein Porträt
einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus
war.
PAL
409 - EISBÄR, DER
Spielfilm, 1998, Farbe, 87 Min.
Regie: Til Schweiger. Mit Til Schweiger, Benno Fürmann, Karina Krawczyk,
Therry van Werveke u. Heiner Lauterbach.
Leo, der Profikiller, hat ein Problem, weil er den Falschen gekillt hat und
nun selbst auf der Todesliste seines Auftragsgebers steht. Auch Nico vermasselt
ihren Auftrag, weil ihr der "präparierte" Wagen geklaut wurde.
Fabian und Reza wissen nicht, daß in Nicos Wagen, den sie geklaut haben,
eine Bombe tickt. Durch einen Zufall treffen sich Nico und Leo in der abgewrackten
Kneipe "Pauls Eck" und betrinken sich sinnlos, während sich
draußen das große Unheil zusammenbraut...
NTSC
215c - EISENSTEINS KINDER
Dokumentarfilm, Farbe, 1996, 60 Min.
Regie: Achim Forst.
Ein Film von Achim Forst über die Schauspielschule in St. Petersburg.
Interviews mit vielen jungen Schauspielern und Regisseuren.
PAL
548 - EISERNE GUSTAV, DER
Spielfim, 1958, S/W, 95 Min.
Mit Heinz Rühmann, Karin Baal, Lucie Mannheim, u.a.
20-er Jahre: Der Droschkenkutscher Gustav Hartmann will sich nicht von den Autos verdrängen lassen. Um auf seine finanzielle Not aufmerksam zu machen, zuckelt er von Berlin nach Paris. Er leiht sich bei einem Kneipenwirt Geld und als Kaution hat er ihm Haus und Hof versporchen. Seine Familie, vor allen Dingen sein Schwiegersohn, möchte das Anwesen gern in eine moderne Garage umbauen, aber Gustav wehrt sich dagegen. Eines Tages hat er genug und fährt einfach mit seinen braven Pferd Lotte und der Kutsche los, Richtung Paris. Ein Reporter begleitet ihn und Gustav wird berühmt. Viele Menschen verfolgen die Reise durch Rundfunk und die Presse.
Als er in Paris
ankommt, sind die Straßen menschenleer! Die Pariser Bevölkerung ist am
Flughafen, wo Lindberg eben gelandet ist. Gustav will schon enttäuscht
umkehren, da kommt es doch noch zu einem großartigen Empfang und Gustav kann
für die deutsch- französische Freundschaft plädieren. Er kann auch viele
Portrait-Postkarten mit seinem Bild verkaufen, kommt reich zurück, versöhnt
sich mit seiner Familie, gibt sein Ja-Wort zur Garage und kann seine Lotte bis
an ihr Lebensende behalten.
NTSC
922 - EKEL, DAS
Spielfilm, 1939,
S/W, 75 Min.
Regie: Hans Deppe. Mit Hans Moser, Hans Holt, u.a.
Schwank.
Querulant Karl Sträubler (Hans Moser) führt Kleinkriege mit der halben
Welt. Nach einem Wutanfall über die quietschende Straßenbahn und den
Schwiegersohn in spe, landet er für 14 Tage im Knast. Hier, oh Wunder,
wird der Haustyrann zum liebenswerten Zeitgenossen.... Nett-näselnde Narretei.
PAL
693 - EL HAKIM
Spielfilm,
1957, Farbe, 106 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit O.W. Fischer, Nadja Tiller u.a.
Nach
dem Bestseller von John Knittel entstand diese Biographie über den Werdegang
eines Jungen aus ärmlichen Basar-Verhältnissen, der dank Begabung und Glück
zu einem berühmten ägyptischen Arzt aufsteigt. Seine bewegte Laufbahn führt
ihn über Kairo und kleine Dörfer am Nil zu hohem Ruhm nach London und Paris,
schließlich aber - todkrank - wieder zurück in seine Heimat. Ein
attraktiv gestaltetes Melodram über einen Arzt mit uneingeschränkter
Menschenliebe, seinemKampf gegen Armut, Unwissenheit und Korruption und seine
Begegnungen mit den verschiedensten Frauen.
PAL
1066 - ELEFANTENHERZ
Spielfilm,
2003, Farbe, 97 MIn.
Regie: Züli Aladag. Mit Daniel Brühl, Jochen Nickel, Thierry van
Werveke, Manfred Zapatka.
Ob im Duisburger Arbeiterviertel oder im
Ring: Mit Wut und Leidenschaft kämpft der junge Amateurboxer Marko sich
durch. Als Halbweltgröße Hermsbach ihm eine Profikarriere in Aussicht
stellt, sieht Marko die Chance seines Lebens. Zum Ärger seines
alkoholkranken Tyrannen-Vaters Axel wird Hermsbach für den jungen Mann zum
bewunderten Ersatzvater. Doch dann verliert Marko den ersten Profi-Fight:
Prompt läst Hermsbach ihn fallen und schickt ihn als Geldeintreiber auf die
Straße. Markos Kampf um eine letzte Chance wird seine größte
Herausforderung.
DVD2
1610 - ELEMENTARTEILCHEN
Spielfilm, 2005, Farbe, 107 Min.
Regie: Bernd Eichinger und Oliver Berben. Mit Christian Ulmen,
Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss,Uwe Ochsenknecht.
Nach dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq. Silberner Bär auf der Berlinale 2006.
Michael und Bruno sind zwei äusserst unterschiedliche Halbbrüder.
Während Michael nur Augen für die Molekularbiologie hat, rennt Bruno von einem
"One-Night-Stand" zum nächsten. Als Michael eines Tages seine alte Freundin
Annabelle und Bruno seine Urlaubsbekanntschaft Christiane trifft, scheinen sie
endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Doch das Glück währt nur
kurz. Denn beide Frauen erkranken schwer und Michael und Bruno stehen vor
der Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit...
DVD2
1584 - ELF TEUFEL, DIE
Stummfilm, 1927, S/W, 98 Min.
Regie: Zoltan Korda. Mit Gustav Fröhlich, Evelyn Holt, Lissy Arne, Willy
Forst.
Ein lange verschollener Stummfilm über Fußball.. Der Film
ist weitgehend vollständig erhalten und hier rekonstruiert. Mit Musikbegleitung
und Untertiteln.
Zusatz: Das Länderspiel zwischen Deutschland und Italien im Duisburger
Stadion im Jahre 1924.
DVD2
1932 - ELF UHR ZWANZIG
Spielfilm
in drei Teilen,, 1969, Farbe, 180 Minuten.
Regie: Herbert Reicker und Wolfgang Becker.
Mit Joachim Fuchsberger, Gila von weiterhausen, Nadja Tiller, Esther Ofarim,
Christiane Krüger, Götz George, Jochen Busse.
Teil 1: Mord am Bosporus. Teil 2: Flucht in die Sahara. Teil 3: Tod in der Kasbah.
Ein Meilenstein deuitschen
Krimischaffens. Ein echter Straßenfeger des Jahres 1969.
Publikumsliebling Joachim Fuchsberger spielt hier den Ingenieur und Helden wider
Willen Thomas Wassern, der den Mörder seiner Frau jagt - allein in einer
exotischen Welt zwischen Backschisch und Basar. Beeindruckende Schauplätze
aus der Türkei und Tunesien, eine packende Geschichte und eine fantastische
Besetzung garantieren großartige Krimiunterhaltung mit Niveau und ein Höchstma
an Spannung.
DVD2
2072 - ELISABETH VON THÜRINGEN
Spielfilm, 2006, Farbe,
45 Min.
Regie: Dirk Otto.
Im Jahre 1211 kommt die ungrarische Königstochter
Elisabeth nach Thüringen an den Hof des Landgrafen. Sie ist Schachfigur im
Machtkampf zwischen Kaiser und Pabst, der Europa in blutige Fehden stürzt. Die
Prinzessin wird zur Rebellin gegen die grausamen Regeln ihrer Zeit, wehrt sich
gegen intrigante Feinde. Nur die Liebe des mächtigen Landgrafen Ludwig
schützt sie, bis er 1227 beim Kreuzzug in Süditalien stirbt. Als die
Familie Elisabeth mit dem legendären Stauferkaiser verheiraten will, hat sie
längst mit der höfischen Welt gebrochen. Von der Wartburg vertrieben, lebt sie
im Dienst der Ärmsten und stirbt 1231 im Alter von nur 24 Jahren. Bis
heute aber überlebt Elisabeth in den Sagen vom Rosenwunder und vom Sängerkrieg
auf der Wartburg: Die Prinzessin, die zur Bettlerin wurde und zur Rebellin und
dann zur Heiligen.
DVD2
480 - ELIXIERE DES TEUFELS, DIE
Literaturverfilmung, 1976, Farbe, 110 Min.
Buch und Regie: Manfred Purzner.
Nach dem gleichnamigen Roman von E.T.A. Hoffmann, der 1815 erschienen
ist. Hier geht es um die Geschichte eines Mönches, der durch seinen
Stolz, sein heisses Blut und seine unbändige Leidenschaft zum Bruch
des Gelübdes und zum Verbrechen verleitet wird. Das Motiv vom gespaltenen
Ich wird lange vor Freud verwendet. Eine spannende und unheimliche Geschichte.
PAL
1603 - ELLA BERMANN-MICHEL - DOKUMENTARISCHE
FILME 1931-1933
Dokumentarische Kleinfilme, 1931-1933, S/W.
Regie: Ella Bergmann-Michel.
Titel der Filme:
1. Wo wohnen alte Leute, 13 Min.
2. Erwerbslose kochen für Erwerbslose, 9 Min.
3. Fliegende Händler in Frankfurt am Main, 21 Min.
4. Fischfang in der Rhön, 10 Min.
5. Wahlkampf 1932 (Letzte Wahl), 13 Min.
6. Fragmente, 1 Min.
7. Mein Herz schlägt Blau, 30 Min.
Die Künstlerin, Fotografin und
Filmemacherin Ella Bergmann-Michel lebte und arbeitete seit 1920 auf der "Schmelz",
einer alten Farbenmühle in der Nähe von Frankfurt/M, die sich mit Gästen wie
Kurt Schwitters zu einem wichtigen Künstlertreffpunkt der Moderne
entwickelte. Im Umfeld des "Bundes Das Neue Frankfurt", einer
Reformbewegung um den Stadtbaurat Ernst May gründete sie 1931 die "Arbeitsgemeinschaft
für unabhängigen Film". Von 1931-1933 drehte sie fünf dokumentarische
Filme, die ein in Deutschland seltenes Beispiel einer sozial engagierten und
gleichzeitig künstlerischen Filmarbeit sind.
DVD1
221 - EMERGENCY ROOM
Farbe, 120 Min.
Amerikanische Fernsehserie in deutscher Sprache.
PAL
410 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (alte Verfilmung)
Literaturverfilmung, 1931, S/W, 72 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Buch: Billy Wilder nach dem Roman von Erich Kästner.
Mit Rolf Wenkhaus, Fritz Rasp, Käthe Haack, Inge Landgut u.a.
Emil Tischbein wird diese Zugfahrt so schnell nicht vergessen. Der freundliche
Herr im Abteil spendiert ihm ein "Bonbon", das den Jungen aus den
Pantinen haut. Und während Emil den merkwürdigsten Traum seines Lebens
träumt, klaut ihm der Schurke Groß- mutters Geld. Emil erwacht in Berlin
ohne Moneten, aber nicht ohne Köpfchen. Er sieht den Dieb die Allee herunterspazieren
und nimmt die Verfolgung auf. Der kleine Dete4ktiv bleibt nicht lang allein. Ein
ganzer Haufen Berliner Gören unterstützt ihn bei der Jagd nach dem
dämonischen Gauner..
PAL
411 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (neuere Verfilmung)
Literaturverfilmung, 1954, Farbe, 91 Min.
Regie: R.A. Stemmle. Buch: Billy Wilder nach dem Roman von Erich Kästner.
Mit Peter Finkenbeiner, Kurt Meisel u.a.
Eine neuere Verfilmung des bekannten alten Films. (Siehe Nr. 410!)
PAL
617 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (neueste
Verfilmung)
Spielfilm, 2001, Farbe,
107 Min.
Regie:Franziska Buch. Mit Tobias Tezlaff, Anja Sommavilla, u.a.
Die
neueste Verfilmung des bekannten Klassikers von Erich Kästner. (Siehe
Inhaltsangabe oben).
DVD 2
117 - EMILIA GALOTTI
Theaterverfilmung, 1984, Farbe, 130 Min.
Regie: Thomas Langhoff. Mit Michael König, Sunnyi Melles, Doris
Schade, Margit Carstensen und Rolf Boysen.
Nach dem berühmten bürgerlichem Trauerspiel von G.E. Lessing,
1772 in Braunschweig uraufgeführt. Moralische Bloßstellung eines absolutistischem
Regimes, des Egoismus und der Ränke bei Hof und Adel. Emilia, eine
Bürgerstochter, ist in Gefahr, von einem Prinzen verführt (vergewaltigt)
zu werden. Doch bevor es soweit kommt, bringt ihr Vater sie um und rettet
so ihre Ehre. Eine großartige Aufführung der Münchener Kammerspiele.
Michael König, Sunnyi Melles, Doris Schade in den Hauptrollen. Die
Szene zwischen der Gräfin Orsina (Margit Carstensen) und Eduardo,
dem Vater (Rolf Boysen) ist unvergesslich.
PAL
1885 - EMILIA GALOTTI
Spielfilm
der DEFA, 1957, S/W, 90 Min.
Regie: Martin Hellberg. Mit Karin Huebner, Gerhard Bienert, Maly
Delschaft, Hans-Peter Thielen, u.a.
Der lüsterne, tyrannische Prinz von
Guastalla verliebt sich in Emilia, die Tochter des Obersten Odoardo Galotti.
Er beauftragt seinen Kammerherrn Marinelli, ihm Emilia zuzuführen und
deren bevorstehende Hochzeit mit dem Grafen Appiani zu verhindern. Da eine
Abschiebung des Grafen zu einer diplomatischen Mission nicht gelingt, lässt
Marinelli die Hochzeitskutsche kurzerhand von Banditen überfallen. Appiani
wird erschossen, Emilia und deren Mutter auf des Prinzen Lustschloss gebracht.
Der herbeigeeilte Odoardo erfährt den Hintergrund des Geschehens durch die
Gräfin Orsina, der eifersüchtigen,sitzen gelassenen Geliebten des Prinzen.
Ausser sich vor Zorn, will er Emilia sofort mit nach Hause nehmen, was der Prinz
zu verhindern weiss. Als Emilia allein mit dem Vater sprechen kann, bittet
sie ihn, sie zu töten, denn mit der Scham und Schande der Verführung des Prinzen
eventuell nicht standhalten zu können, will sie nicht leben.
DVD2
1759 - EMMAS GLÜCK
Spielfilm,
2006, Farbe, 99 Min.
Regie: Sven Taddicken. Mit Jördis Triebel, Jürgen Vogel,Martin
Feifel.
Emma lebt völlig allein als Schweinezüchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zärtliche Art.
Max ist Autoverkäufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen. Mein Arzt erfährt er, dass sein Leben auf der Kippe steht. In einer Kurzschlussreation klaut er das Geld seines einizgen Freundes, bucht einen Flug und will nur noch weit weg. Als Max auf der Flucht mit dem Jaguar aus einer Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet, beginnt er zu erkennen, dass wahres Glück viel näher liegen kann.
Film nach dem
liebevoll-skurrilen Erfolgsroman von Claudia Schreiber. Jürgen Vogel als
Max und Jördis Triebel als Emma meistern den schmalen Grat zwischen Humor und
Tragik und avancieren zu einem anrührenden Liebespaar.
DVD2
1782 - EMILIA GALOTTI
Theaterverfilmung des Wiener Burgtheaters, 2003, Farbe, 150 Min.
Regie: Andrea Breth. Mit Johanna Wokalek, Michael König, Elisabeth
Orth, Sven-Eric Bechthoff, Roland Koch, Andrea Clausen.
Nach dem Stück von
Gotthold Ephraim Lessing.
Andrea Breth spürt in ihrer hoch gelobten, stets vor ausverkauftem Hause
gespielten Wiener Inszenierung jeder Faser dieses feinnervigen Bühnenkrimis nach.
Die sanfte Modernisierung des Theaterklassikers lenkt nicht ab von der
Konzentration dieser Inszenierung auf Emotion und psychologische
Millimeterarbeit.
DVD2
2006 - EMILIA GALOTTI
Aufführung
des Josefstadt Theaters Wien, Farbe, 114 Min.
Regie: Fritz Kortner. Mit Klaus Maria Brandauer, Marianne Nentwich,
Erik Frey, Kurt Heintel.
Nach dem Drama von G. E. Lessing.
Der Prinz von Guastalla ist seit seiner ersten Begegnung mit dem bürgerlichen
Mädchen Emilia Galotti davon besessen, sie zu seiner Geliebten zu machen.
Deshalb gibt er seinem Kammerherrn, dem Marchese Marinelli freie Hand, Emilias
bevorstehende Hochzeit mit dem Grafen Appiani zu verhindern.
Die vorliegende DVD zeigt allerdings nicht die Theaterproduktion, sondern ein
ungewöhnliches Experiment: Nach dem Tod Fritz Kortners
spielen die Schauspieler Ausschnitte aus der Josefstädter "Emilia" im
Fernsehstudio nach und erzählen von der konfliktreichen, eigenwilligen Arbeit
mit dem wahrheitsbesessenen Ausnahmeregisseur, der dem mazimalen künstlerischen
Anspruch verpflichtet war.
DVD2
687 - ENDE DER UNSCHULD, DAS
Fernsehfilm,
1991, Farbe, 2 Teile. 1. Teil: 95 Min; 2. Teil: 90 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Wolfram Teufel, Udo Samel, Hanns Zischler, u.a.
"6.
August 1945 in Farm Hall, England. Hier haben die Westalliierten deutsche
Physiker von Rang interniert. Alle waren sie an der Revolution der
modernen Naturwissenschaften beteiligt.
Die Männer, die unter dem Dach der unterschiedlichsten Institutionen das
Weltbild der modernen Wissenschaft verändert hatten, vertreiben sich die Zeit
beim Völkerball- Spiel. Heisenberg, der Nobelpreisträger, und Diebner, der
Staatsdiener, rekrutieren ihre Mannschaften. Da werden von den Intelligence-Offizieren,
die sie verhören,- beide Deutsche, die nach Großbritannien, bzw. in die USA
emigrierten - mit dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima konfrontiert.
Der Chemiker Otto Hahn bricht psychisch zusammen. Er begreift, dass er mit der
Spaltung des Atomkerns, die ihm sieben Jahre zuvor gelungen war, eine
Kettenreaktion auslöste, die nun zur fürchterlichen Katastrophe geführt hat.
Zug um Zug werden die einzelnen Schritte rekonstruiert, die aus dem bescheidenen
Chemielabor des Kaiser- Wilhelm- Instituts hin zur Vernichtung von Hiroshima und,
wenige Tage später, von Nagasaki, führten."
Dies ist die Geschichte vom Ende der Unschuld der Wissenschaft.
PAL
827 - ENDE DES REGENBOGENS, DAS
Spielfilm,
2002, Farbe, 107 Min.
Regie: Uwe Frießner. Mit Thomas Kufahl, Udo Samel, Heinz Hoenig.
Die
Geschichte von JImmi, der vom Strich und Kleinklau so mager lebt, dass er
immer wieder davon redet, sich Arbeit zu suchen. Aber wie geht man das an,
wenn man es nie gelernt hat? Er befindet sich weit entfernt von jenen
Spielregeln, nach denen das Leben funktioniert. Verspielt, verwirrend
natürlich, naiv und androgyn bezaubert Jimmi mit seiner sinnlichen Ausstrahlung.
Der Zufall führt ihn in eine Berliner Wohngemeinschaft von Studenten, die
seinen Sprüchen den nötigen Ernst entgegen bringen und ihm bis zur Beschaffung
von Papieren und Arbeit Unterkunft gewähren wollen.
PAL
1800 - ENDE VOM LIED, DAS
Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 80 Min.
Regie: Jurij Kramer. Mit Wolfgang Dehler, Wolfgang Greese, Hans
Teuscher, Fred Delmare.
Film in zwei Teilen, nach Leonhard Franks Roman "Ochsenfurter Männerquartett".
Durch die Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren verlieren drei Freunde in
Deutschland ihre Existenz. Ihr Vesuch, sich als Sängerverein
durchzuschlagen, endet im Fiasko.
DVD2
748 - ENDSTATION
Spielfilm,
1935, S/W, 84 Min.
Regie: E.W. Emo. Mit Hans Moser, Paul Hörbiger, Maria Andergast, u.a.
Karl
Vierthaler ist der gute Geist seiner Wiener Straßenbahn. Für jeden
Fahrgast und dessen Probleme hat er ein offenes Ohr. Als die Näherin Anna
eine große Hutschachtel mitsamt Hut in ein vornehmes Haus bringen soll, fällt
die Schachtel aus der Straßenbahn und wird überfahren. Auch dieses
Unglück regelt Vierthaler mit Frau Hofrat persönlich und verliebt sich
unsterblich in die verängstigte kleine Anna.
Dabei erahnt er nicht, dass er Rosa, die Tochter der Konditorei von nebenan,
heiraten soll. Die Eltern haben es so vereinbart. Am nächsten
Samstag ist Verlobung und Karl, so fordert es der zukünftige Schwiegervater,
soll seinen Dienst bei der Straßenbahn aufgeben. Das Fest wird zum Chaos,
denn auch Anna kommt, während Karl am Familientisch traktiert wird. Die
beiden sprechen sich aus, und Karl erklärt den Familien samt Verlobten, dass er
niemals in deren Pläne einwilligen wird. Aber auch die beiden Liebenden
tun sich zunächst noch schwer, immer wieder kommt es zu Missverständnissen und
Streit. Bis Karl eines Tages seine Straßenbahn mitten auf der Strecke
stehen lässt....
PAL und DVD
980 - ENDSTATION LIEBE
Spielfilm, 1957,
Farbe, 75 Min.
Regie: Georg Tressler. Mit Horst Buchholz, Barbara Frey, Karin Hardt.
Im
Fabrikantenmilieu. Mecky (Horst Buchholz) wettet, dass er seine neue
Kollegin Christa rumkriegen kann. Als er sie näher kennenlernt, geht es
ihm schließlich um mehr, als nur eine neue "Trophäe" abzustauben...
PAL
1102 - ENGEL AUS EISEN
Spielfilm,
1981, Farbe, 90 Min.
Regie: Thomas Brasch. Mit Ulrich Wesselmann, Hilmar Thate, Karin
Baal, Horst Laube, Katharina Thalbach, Klaus Pohl, Kurt Raab, u.a.
Berlin, zur Zeit der Luftbrücke 1948. Gladow, 17 Jahre alt, nutzt das
Nachkriegschaos, um eine Jugendbande aufzubauen, die in Ost und West agiert.
Durch Tipps des Henkers Wölpel (Hilmar Thate) gelingen große Coups. Doch
als die Sowjet-Blockade endet, wird Gladow, inzwischen ein Mörder, gefasst.
Für sein dichtes Zeitporträt erhielt Thomas Brasch den "Bayrischen
Filmpreis".
PAL
1710 - ENGEL, DER SEINE HARFE VERSETZTE,
DER
Spielfilm, 1959, S/W, 95 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit Nana Osten, Matthias Fuchs, Ulrich Haupt,
Horst Tappert, Lina Carstens.
Eine unbekannte junge Frau taucht in einer norddeutschen Küstenstadt auf, um
eine goldene Harfe zu versetzen. Pfandleiher Josua und sein Lehrling Klaas
sind mächtig beeindruckt von dem engelsgleichen Wesen. Und plötzliche
geschehen wundersame Dinge im Ort...
Ein leichtes, fröhliches Lustspiel von Komödienspezi Kurt Hoffmann.
DVD2
1531 - ENGEL MIT DEM SAITENSPIEL, DER
Spielfilm, 1944, S/W, 95 Min.
Regie: Heinz Rühmann. Mit Hans Söhnker, Herta Feiler, Otto Graf,
Erich Ponot, Hans Nielsen, Lina Carstens.
Achim und Vera sind befreundet und führen ein unbeschwertes und fröhliches
Leben. Bis sie sich ernsthaft darüber streiten, wie sie die Sylvesternacht
verbringen wollen. Vera will ausgelassen mit Freunden feiern,
während Achim eine einsame Skihütte vorzieht. So fährt er allein in die
Berge. In der Hütte begegnet er der Studentin Susanne, und gemeinsam
verbringen sie die Sylvesternacht, lernen sich kennen und lieben. Doch
durch eine unglückliche Verwechslung der Bahnstation verlieren sie sich
auf der Heimreise aus den Augen. Auch ihre Namen und Adressen haben sie
nicht ausgetauscht, und so wird ein Wiedersehen fast unmöglich. Das
Einzige, was Susanne bleibt, ist eine geschnitzte Holzfigur. "Der Engel
mit dem Saitenspiel", ein Geschenk von Achim. Nachdem Susanne das
gemeinsame Kind geboren hat, beginnt sie bei Antiquitätenhändler Weinzierl zu
arbeiten, der im Stillen auf eine Heirat hofft, obwohl auch der Architekt Zeller
sie umwirbt. Susanne ahnt nicht, dass beide zum Freundeskreis von Achim
und Vera gehören...
DVD2
1744 - ENGELCHEN ODER DIE JUNGFRAU VON BAMBERG
Spielfilm, 1968, Farbe, 81 Min.
Regie: MarranGosov. Mit Gila von Weitershausen, Uli Koch, Dieter
Augustin, Hans Clarin.
Katja ist 19 und noch immer Jungfrau. Also fährt sie von Bamberg nach
München, um das zu ändern. Um bei diesem Vorhaben erfolgreich zu sein,
gibt sie sich als Model aus und beginnt die Suche. Doch dass es so schwer sein
kann, hätte sie nicht gedacht. Der eine will nicht, bevor er bei der
Bundeswehr war, der zweite betrinkt sich lieber, der dritte hat auch so genug
damit, Frauen zu beglücken. Aber das lässt sie nicht auf sich sitzen.
Sie schickt sich selber Rosen und hüpft, wenn sie Herrenbesuch empfängt, auf dem
Bett herum - um so eindeutige Geräusche zu erzeugen. Tim und Gustl, die
Mitbewohner ihrer WG, werden jetzt doch etwas nervös und buhlen um Katjas Gunst.
Aber als es dann ernst wird, hagelt es Ohrfeigen und Farbtöpfe fliegen durch die
Gegend. Katja fällt deshalb geradewegs in die Arme des "Grafen", der
dritte Mann der WG, der dann auch alle ihre Wünsche erfüllt...
DVD2
85b - ENGLISCHE HEIRAT, DIE
Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie: Reinhold Schünzel. Mit Renate Müller, Adolf Wohlbrück,
Adele Sandrock, Georg Alexander, Hilde Hildebrand und Anderen.
In der Mitte der dreissiger Jahre wurden eine ganze Reihe von Filmen
mit englischen Themen in deutschen Filmateliers gedreht. Neben literarischen
Stoffen von Shaw und Wilde auch dieser Unterhaltungsfilm, der zu einem
der Besten zählt. Ein englischer Lord verliebt sich in Deutschland
in eine schöne Frau, die er nach England kommen lässt, um sie
zu heiraten. Aber bevor es soweit ist, amüsiert er sich als Junggeselle
in London mit einem Kabarett-Star. Renate ist inzwischen auf seinem Landsitz
eingetroffen und verliebt sich in den Anwalt der Familie. Es geht am Ende
natürlich alles gut aus. Hilde Hildebrand singt dazu das schöne
Chanson: "Liebe ist ein Geheimnis."
PAL
1553 - ENIGMA
Spielfilm, 2005,
Farbe, 68 Min. (2 DVD - mit vielen outakes).
Regie: Volker Schlöndorff. Mit Mario Adorf, Justus von Dohnany.
Der Journalist Eric Larsen reist auf eine kleine, abgelegene Insel, um den dort
wie ein Einsiedler lebenden Literaturnobelpreisträger Abel Znorko für sein
Lokalblatt zu interviewen. Besonders interessiert ist Larsen an Znorkos
neuestem Buch: einem autobiographischen Briefroman. Zwischen beiden
Männern herrscht von Beginn an eine ässerst seltsame, gespannte Atmosphäre, die
in einer unglaublichen Enthüllung eskalieren soll...
DVD2
2098 - ENTDECKUNG DER CURRYWURST, DIE
Spielfilm, 2008, Farbe, 106 Min.
Regie: Ulla Wagner. Mit Barbara Sukowa, Alexander Khuon.
Nach dem Roman von Uwe Timm.
Frühjahr 1945: Die Alliierten stehen vor Hamburg. Vor einem Kino lernt
Lena Brückner den zum 'Endkampf an der Heimatfront' abkommandierten
Marinesoldaten Hermann Bremer kennen. Nach einer Liebesnacht bietet Lena
dem jungen Mann an, ihn in den letzten Kriegstagen in ihrer Wohnung zu
verstecken. Damit beginnt für beide ein lebensgefährliches Liebesabenteuer,
das sie vor dem Rest der Welt geheim halten müssen. Während Lena in den
nächsten Wochen aufblüht, leidet Hermann unter seinem Eingesperrtsein und der
ständigen Angst, entdeckt zu werden. Trotzdem wird Lena ihrem Liebhaber
nicht verraten, dass der Krieg aus ist, um noch so viele Tage wie möglich mit
ihm auf ihrer gemeinsamen 'Matratzeninsel' zu verbringen, während sich draussen
alles verändert.
DVD2
611 - ENTE KLINGELT UM HALB ACHT, DIE
Spielfilm, Deutschland/Italien, 1968, Farbe,
84 Min.
Regie: Rolf Thiele. Mit Heinz Rühmann, Hertha Feiler, u.a.
Der
Computer-Ingenieur Dr. Alexander hat in seinr Küche den Elektrogrill
programmiert, damit die Bratente pünktlich um halb acht knusprig gegrillt ist.
Deshalb versucht er, rechtzeitig von der Arbeit nach Hause zu kommen. Um einen
Stau zu umgehen, nimmt er eine Abkürzung. Dadurch gerät er in eine
Zirkuskolonne, und ein Elefant demoliert ihm sein Auto. Als er dann auch noch in
eine Polizeikontrolle gerät, glaubt man ihm nicht. Stattdessen steckt man ihn -
wegen der verrückten Geschichte von Ente und Elefant - ins Irrenhaus. Auch dort
kann er die Ärzte nicht von seiner geistigen Gesundheit überzeugen. Der
exzentrische Professor Sauermann hält ihn sogar für einen hochinteressanten
Fall. Schließlich beginnt Dr. Alexander aus Verzweiflung, den Verrückten zu
spielen - und der Chefarzt sieht ihn plötzlich auf dem Weg zur Besserung...
PAL
1079 - ENTLASSUNG, DIE
Spielfilm,
1942, S/W, 109 Min.
Regie: Wolfgang Liebeneiner. Mit Emil Jannings, Werner Hinz, Werner
Krauss, Karl Ludwig Diehl, Margarete Schön, Hildegard Grethe.
1888:
Wilhelm II. wird deutscher Kaiser. Doch bereits kurz nach der
Thronbesteigung beginnen die Konflikte zwischen ihm und seinem Kanzler Fürst
Bismarck. Sie finden keine gemeinsame Linie in der Aussenpolitik.
Der Kaisier, ein Mann von großem Geltungsbedürfnis, fühlt sich unterdrückt
und durch Bismarcks starke Persönlichkeit provoziert. Die Meinungsverschiedenheiten eskalieren, und 1890 entlässt der Kaiser seinen Kanzler...
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1005 - ENTSCHEIDUNG IM MORGENGRAUEN
Spielfilm,
USA, 1950, S/W, 109 Min.
Regie: Anatole Litvak. Mit Richard Basehart, Oskar Werner, Hildegard
Knef, Gary Merrill.
Gegen Kriegsende spioniert ein deutscher Sanitäter für
die Amerikaner. Das im zerbombten Nachkriegsdeutschland gedrehte Drama
arbeitet mit dokumentarischen Bildern.
PAL
530 - EOLOMEA
Spielfilm
der DEFA, 1972, Farbe, 82 Min.
Regie: Hermann Zschoche. Mit Cox Habbema, Iwan Andonow, u.a.
Acht
Raumschiffe sind spurlos verschwunden, und zur Orbitalstation "Margot"
bricht die Verbindung plötzlich ab. Angesichts dieser Ereignisse wird auf der
Erde ein absolutes Flugverbot verhängt. Dennoch macht sich heimlich ein
Raumschiff auf den Weg. Auf "Margot" angekommen, kann das Geheimnis
gelüftet werden: Die verschwundenen Raumschiffe sind einem seit langem
bekannten, aber unerforschten Lichtsignal auf der Spur. Es kam von einer zwölf
Lichtjahre entfernten Sonne. Aber welche anderen Rätsel verbergen sich
hinter den unheimlichen Zeichen aus dem All?
PAL
887 - EPSTEINS NACHT
Spielfilm,
2001, Farbe, 81 Min.
Regie: Urs Egger. Mit Mario Adorf, Günter Lamprecht, Nina Hoss, u.a.
Jochen
Epstein wird aus dem Gefängnis entlassen, in dem er 15 Jahre wegen Mordes
eingesessen hat. Er ist entschlossen aus Deutschland auszuwandern und die
Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen. Doch vertraute Orte, verdrängte
Erinneurngen und eine nie vergessene Freundin sprengen den Panzer, den der alte
Mann um sich aufgebaut hat. Alles begann in seiner letzten Nacht in
Freiheit: Beim zufälligen Besuch eines christlichen Gottesdienstes glaubt
Epstein in dem Gemeindepriester seinen ehemaligen KZ-Peiniger Giesser zu
erkennen.
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867 - ER KANN'S NICHT LASSEN
Spielfilm,
1962, Farbe, 90 Min.
Regie: Axel von Ambesser. Mit Heinz Rühmann, Lina Carstens, Rudolf
Foster, u.a.
Immer wenn in seiner Gemeinde ein Verbrechen passiert, kribbelt
es Pater Brown (Heinz Rühmann) in seinen Fingern. Diesmal zieht der
Bischof die Notbremse und schickt "Das schwarze Schaf" (Titel des
ersten "Pater Brown'-Krimis) auf die abgelegene Insel Abbot's Rock.
Bald ist dort ein erstes Mordopfer zu beklagen...
Gemütlicher Kriminalklamauk mit altmodischem Kreuzworträtsel-Appeal.
PAL
810 - ERBE VON BJÖRNDAL, DAS
Spielfilm, 1960, Farbe, 89 Min.
Regie: Gustav Ucicky. Mit Joachim Hansen, Maj-Britt Nilsson, u.a.
Nach dem Tod seines Vaters bewirtschaften Dag und seine Frau Adelheid das große
Besitztum Björndal im Norden. Als Dag die gescheiterte Gunvor, eine junge
Frau aus der Stadt, in Dienst nimmt, droht die Ehe zu zerbrechen.
Adelheids Vater, ein großspuriger Major a.D., hat ein Verhältnis mit Gunvor.
Da Adelheid annimmt, ihr Mann, der aus falscher Rücksicht schweigt, habe ein
Verhältnis mit Gunvor, ergeben sich tragische Verwicklungen...
PAL
1121 - ERBSEN AUF HALB SECHS
Spielfilm, 2004, Farbe, 107 Min.
Regie: Lars Büchel. Mit Fritzi
Haberland, Hilmir Snaer Gudnason.
Jakob Magnuson, ein erfolgreicher Theaterregisseur, verliert bei einem Verkehrsunfall sein Augenlicht - und damit auch jegliche Lebensperspektive. Er trifft auf Lilly Walter, die von Geburt an blind ist. Zusammen begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa, eine Reise voll skurriler Momente und liebenswerter Begegnungen, und langsam entsteht Liebe zwischen zwei Menschen, die einander die Welt begreifbar machen und sich zeigen, dass es noch viel zu erleben gibt.
"Ein Kinomärchen, wie es
kaum schöner sein kann. (Berliner Kurier)
DVD2
2062 - ERDBEBEN IN CHILI, DAS
Fernsehfilm, Farbe, 90 MIn.
Regie: Helma Sanders. Mit Julia Pena, Victor Alcazar, Maria Vico,
Juan Amigo, u.a.
Nach der Novelle von Heinrich von Kleist.
Jeronimo Rugera
ist in dieser Verfilmung nicht mehr, wie bei Kleist, der aus Madrid stammende
Hauslehrer von Dona Josephe, sondern ein im Kloster erzogener, indianischer
Mestize, zu dem die reiche Erbin des Don Asteron in leidenschaftlicher Liebe
entbrannt ist. Somit wurde das Motiv für den Vater verstärkt, seine
Tochter in die heilsame Obhut eines Karmeliterklosters zu geben, um auf diese
Weise die Liebenden zu trennen. Ansonsten folgt der Film dem Gang der Novelle.
Am Ende gelingt es den beiden Liebenden nicht mehr, der durch die Predigt eines
Dominikanermönchs aufgepeitschten Volkswut zu entrinnen.
DVD2
275 - ERFOLG (TEIL 1)
Literaturverfilmung, 3 Teile, Farbe, 90 Min.
Buch und Regie: Franz Seitz. Mit Peter Simonischeck, Franziska Walser,
Bruno Ganz, Martin Benrath, Ernst Jacobi.
Nach dem Roman von Lion Feuchtwanger.
Vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus kämpft
eine Frau um die Freilassung und Rehabilitierung ihres zu Unrecht verurteilten
Freundes, der wegen seiner eigenwilligen Ankaufs- und Austellungspolitik,
die angeblich das "gesunde Volksempfinden" verletzt, von den reaktionären
Kräften des Landes Bayern in einen Prozess verwickelt wird. Er wird zu
drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Roman war symptomatisch für die Zeit nach dem großen Kriege.
NTSC
276 - ERFOLG (TEIL 2)
Siehe oben.
277 - ERFOLG (TEIL 3)
Siehe oben.
777 - ERIKA UND KLAUS MANN STORY, DIE
Dokumentation,
Farbe und S/W, 84 Min.
Die eng verflochtenen Lebensgeschichten der ältesten Kinder Thomas Manns
versammeln die Spannung, Hoffnung und Tragödie der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts in sich. Kaiserzeit, Weimarer Republik, Drittes Reich, Flucht
und Exil werden im gekonnten Wechsel von seltenen Archivaufnahmen, Interviews
mit Zeitzeugen und Spielszenen nach Klaus Mann erzählt.
Schriftsteller, Schauspieler, Bohemiens, Antifaschisten, Reisende, Homosexuelle
- die Facetten von Erika und Klaus Mann könnten schillernder und vielfältiger
kaum sein. Als Kinder der berühmtesten Dichterfamilie Deutschlands,
mussten sie sich der Herausforderung stellen, ihre eigene Individualität und
Kreativität im Schatten von Vater und Onkel zu entwickeln und zu behaupten.
Mit sorgfältig ausgewähltem, seltenem Archivmaterial, Originalinterviews mit
Erika Mann, Gesprächen mit Zeitzeugen - dem Schauspieler Igor Pahlen, der
Fotografin Marianne Breslauer, der jüngsten Schwester Elisabeth Mann Borgese -
und in prominent besetzen Spielszenen, u.a. nach Motiven aus "Der fromme
Tanz", " Der Vulkan", und "Speed", haben Andrea Weiss
und Wieland Speck eine ebenso spannende wie berührende Hommage an zwei
faszinierende Menschen geschaffen, deren Überzeugungen und Ziele nichts an
Aktualität eingebüßt haben.
PAL
2027 - ERINNERUNG AN EINEN SOMMER IN
BERLIN
Zeitspiegel, 1972, Farbe, 82 Min.
Regie: Rolf Hädrich. Mit Burt Nelson, Franziska Bronnen.
1936. Die
parlamentarische Demokratie in Deutschland ist begraben, die Arbeitslosigkeit
beseitigt, die Judenverfolgung vorübergehend ausgesetzt. In diesem Sommer
ist die ganze Welt zu Gast bei den olympischen Spielen - mitgerissen von
medialen Großverantstaltungen und Masseneuphorie.
So auch der amerikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Thomas Wolfe.
Er verbringt unbeschwerte, romantische Momente mit seiner deutschen Freundin
Elsa vor zauberhafter Kulisse im Spreegarten und am Ku-Damm - bis er erkennen
muss, was gerade in Deutschland passiert.
Regisseur Hädrich gelingt anhand von Spielszenen, Original-Aufnahmen und
Interviews ein Zeitspiegel - drei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs:
Heroische Passagen aus dem später umstrittenen Olympiafilm von Leni Riefenstahl
und Zeitzeugenberichte machen den Film zum "Dokument". (Die Welt)
DVD2
539 - ERLEUCHTUNG GARANTIERT
Spielfilm,
2000, Farbe, 106 Min.
Regie: Doris Dörrie. Mit Uwe Ochsenknecht, Gustav-Peter Wöhler,
u.a.
Doris Dörries inoffizielle Fortsetzung ihres Hits Männer
. Zwei Brüder wollen in einem Zen-Kloster in Japan inneren Frieden finden.
Unterwegs wird aus ihrer midlife- ganz eine midnight Krise, als sie sich
nachts in Tokios Neondschungel rettungslos verirren. Ohne Pässe und
Kreditkarten und inzwischen vollkommen abgebrannt laufen sie durch die Straßen.
Selbst die einfachsten Dinge werden zu größten Herausforderungen. So hatten
sie sich die erste Stufe zum höheren Bewusstsein "alles zurückzulassen"
aber nicht vorgestellt. Aber Not macht erfinderisch und sie schlagen sich durch.
DVD 2
532 - ERNST THÄLMANN, SOHN SEINER KLASSE
Spielfilm, 1954, S/W,
119 Min.
Regie: Kurt Maetzig. Mit Günter Simon, Erich Franz, u.a.
Ein
DEFA Film. Der historisch-biographische Film beginnt in den ersten Novembertagen
1918 an der Westfront. Zu den deutschen Soldaten dringt die Nachricht vom
revolutionären Aufstand in Kiel. Der junge Thälmann, Soldat wider Willen,
möchte bei den sich ausbreitenden Kämpfen neben seinen Genossen in Hamburg
stehen. Als die Revolution durch den
Verrat rechter Sozialdemokraten und die Zersplitterung der Arbeiterklasse in
Gefahr gerät, versucht er dennoch unermüdlich, die Arbeiter zu einen.
Die Reaktion jedoch wird immer stärker und die Not der einfachen Leute immer
größer. In dieser Situation will der Hamburger Polizeisenator die
Löschung eines Schiffes mit Lebensmitteln, eine Solidaritätssendung Petrograder
Arbeiter, verhindern. Thälmann aber setzt das Entladen durch.
Den Höhepunkt und Schluss des ersten Teils des Films bildet der Hamburger
Aufstand 1923.
PAL
533 - ERNST THÄLMANN, FÜHRER SEINER KLASSE
Spielfilm,
1955, S/W, 132 Min.
Regie: Kurt Maetzig. Mit Günter Simon, Karla Runkehl, u.a.
Ein
DEFA Film. Der zweite Teil des Films umfasst den Zeitraum von 1930 bis zur
Ermordung Thälmanns 1944. Er zeigt den Kampf Thälmanns um die
Einheitsfront der deutschen Arbeiter gegen die Nationalsozialisten, seine
Verhaftung nach der Machtergreifung Hitlers und die elf Jahre Kerkerhaft. in
denen er standhaft bleibt bis zu seinem Tod. Ein Befreiungsversuch der Genossen
scheitert, einem korrumpierenden Freiheitsangebot Görings erteilt Thälmann
eine Absage. Und er muss miterleben, wie seine tapfere Änne Jansen im
Frauengefängnis gegenüber bei einem Bombenangriff umkommt. Zur zweiten
Gestalt des Films wird Ännes Mann Fiete Jansen, der bereits im ersten Teils als
Freund und Kämpfer an Thälmann Seite stand. Als Kommandeur des
Thälmann-Bataillons kämpft er in Spanien für die Sache des Volkes und später
in den Reihen der Roten Armee für eine schnelle Beendigung des faschistischen
Krieges.
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1709 - EROBERUNG DER ZITADELLE, DIE
Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 85 Min.
Regie: Hermann Zschoche. Mit Manfred Krug, Renate Krößner, Jürgen
Heinrich, Arnim Mühlstädt.
Über zwanzig Jahre steuerte Otto auf der Elbe den Raddampfer "Jennissei". Nun soll die altersschache Dame als Restaurantschiff verankert werden. Aus Liebe zu dem Schiff hat Otto sich schon oft mit Freundin "Caramba" (Renata Krößner aus Solo Sunny) überworfen. Während er aus Trotz im Gleisbau malocht, übernimmt sie sie Leitung des Bord-Cafés. Als bei Niedrigwasser der Kahn festsitzt, kapert Otto den Kutter, um ihn freizuschleppen. Mit "Feuer unter Deck!" jagt er die Gäste von Bord.
Hermann Zschoches größter Erfolg war die
Teeniekomödie Und nächstes Jahr am Balaton - 1980.
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1855 - ERSCHEINEN PFLICHT
Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 73 Min.
Regie: Helmut Dziuba. Mit Lissy Tempelhof, Peter Sodann, Alfred
Müller.
Die 16jährige Oberschülerin Elisabeth ist als wohlbehütete Tochter
eines etablierten Genossen und Kreisratsvorsitzenden aufgewachsen. Durch
den plötzlichen Tod des Vaters wird sie aus ihrem priviligierten, gleichmäßigen
Lebensrhythmus gerissen. Elisabeth sieht sich auf einmal Wahrheiten
ausgesetzt, die sie das Bild vom Vater, der für sie Vorbild ist, differenzierter
betrachten lassen. Denn nicht alle beurteilen ihren Vater so positiv wie
sie. So setzt sie sich mit einem kritischen Schulfreund und mit ihrer
dempirmierten Mutter auseinander; auch zu ihrem Bruder, der sich vor langer Zeit
vom Elternhaus distanzierte, nimmt sie wieder Kontakt auf. Elisabeth geht
den Widersprüchen nach und findet dabei schließlich zu einem neuen
Selbstverständnis.
DVD2
1797 - ERSTE LIEBE - FIRST LOVE
Spielfilm, 1970, CH/BRD, Farbe, 85 Min.
Regie: Maximilian Schell. Mit Dominique Sanda, John Moulder-Brown,
Maximilian Schell, John Osborne.
Von Sinaida - letzter Spross einer verarmten
Adelsfamilie, die in den Wirren der russischen Revolution zum Untergang
verurteilt ist,- geht eine ungewöhnliche Faszination aus. Männer können
sich ihrer erstaunlichen Sinnlichkeit nicht entziehen. Aber sie spielt mit
ihnen und demütigt sie. Nur der junge Alexander, der sich hoffnungslos in
Sinaida verliebt, kann bei ihr Gefühle wecken, die scheinbar über das
oberflächliche Begehren hinausgehen. Doch er ahnt nicht, dass Sinaida auch
die Geliebte seines Vaters ist...
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2074 - ERSTE REIHE, DIE
Spielfilm
der DEFA, 1987, Farbe, 90 Min.
Regie: Peter Vogel. Mit Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Christine
Schorn.
Ausgezeichneter und packender Film über den verbleibenden Widerstand unter
einigen jungen deutschen Intellektuellen und Arbeitern im Nazi-Deutschland.
Der Film entstand nach Motiven des gleichnamigen Portätromans von Stephan
Hermlin.
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1033 - ERWIN PISCATOR
Dokumentation,
1988, S/W, 110 Min.
Regie: Rainer Ott und Barbara Frankenstein.
Der
Revolutionär. Erwin Piscator auf der Weltbühne.
Dokumentation über das Leben und Theater des
Erwin Piscator.
Piscator (1893 - 1966)
schuf das Theater als politische Anstalt in den Jahren der Weimarer Republik.
Nach Krieg und Revolution sollte das Theater helfen, die politischen
Verhältnissen die zu diesen Katastrophen geführt hatten, aufzuhellen.
Durch Archivaufnahmen von Piscator selbst, wie auch durch Interviews mit
Schauspielern wie Steffi Spira, Schritstellern wie Rolf Hochhuth und Peter
Weiss, sowie seiner Frau Maria Ley, erfahren wir vom Leben und Schaffen
des Künstlers.
PAL
1037 - ES
Spielfilm, 1965, Farbe, 83 Min.
Regie: Ulrich Schamoni. Mit Sabine Sinjen, Horst M. Adloff, Bruno
Dietrich.
Belrin, 1965. Hilke und Manfred,beide berufstätig, führen eine "wilde Ehe". Als Hilke erfährt, dass sie ein Kind erwartet, fürchtet sie, des könne ihre Liebe gefährden. Sie erzählt Manfred nichts. Heimlich denkt sie über Abtreibung nach.
Ein früher Klassiker
des "Neuen deutschen Films". Regisseur Schamoni brach mit der
Gemütlichkeit von "Opas Kino".
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1056 - ES FING SO HARMLOS AN
Spielfilm,
1944, S/W, 83 Min.
Regie: Theo Lingen. Mit Theo Lingen, Johannes Heesters, Inge List,
Will Dohm, Rudolf Stadler, Julius Bennet.
Clemens und Bonzi, zwei Legationssekretäre,
werden von ihrem Minister auf eine heikle Mission geschickt. Es geht um
eine rote Mappe mit Geheim- papieren, die der Minister bei einem Rendezvous
unter der Matratze des Bettes versteckt und vergessen hat. An das Zimnmer
kann er sich leider auch nicht mehr erinnern. Nach einigen Zwischenfällen in
verschiedenen Hotelzimmern bleiben die beiden Sekretäre ohne Erfolg, von der
Mappe gibt es keine Spur, aber mehr als für die Geheimpapiere interessiert sich
Clemens inzwischen für Annette, die junge Dame in einem der Hotelbetten.
Auch Boni ist in das Zimmer einer Dame mit Namen Olivia eingedrungen und sieht
dort die rote Ledermappe liegen. Doch Madame schmeisst ihn kurzerhand
hinaus. Noch einmal kehren beide Herren in dieses Zimmer zurück, wo sie
eine aufgelöste Annette vorfinden, die von Olivia, ihrer Mama, eingesperrt
wurde. Auf geheimnisvollen Umwegen erreicht nun die gesuchte Mappe die
beiden Sekretäre. Am nächsten Morgen findet die feierliche Übergabe an
den Minister statt....
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196 - ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAGE
Literaturverfilmung, 1996, Farbe, 120 Min.
Regie: Nico Hofmann. Mit Joachim Krôl in der Rühmann-Rolle
des Originals.
Nach der Erzählung von Friedrich Dürrenmatt. Siehe folgende
Inhaltsangabe einer früheren Verfilmung unter Nr. 38a.
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38a - ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAGE
Literaturverfilmung, 1958, S/W, 120 Min.
Regie: Ladislao Vadja. Mit Heinz Rühmann, Michel Simon, Gert Fröbe,
Berta Drews (die Mutter von Götz George), Ewald Balser und Anderen.
Dieser in der Schweiz enstandene Film basiert auf einer Original-Filmstory
von Friedrich Dürrenmatt. Ein Hausierer findet die ermordete Leiche
eines Mädchens im Wald und wird sofort--da er ein Aussenseiter ist--von
der Dorfgemeinde als Täter verdächtigt. Beim Verhör mit
der Polizei sprechen einige Indizien gegen ihn und aus Verzeiflung begeht
er Selbstmord im Gefängnis. Für die Polizei und die Dorfbewohner
ist seine Schuld damit bewiesen, nicht aber für den eben in den Ruhestand
getretenen Kommissar (Heinz Rühmann) der nun auf eigene Faust den
Mörder in die Falle lockt. Spannender Film.
PAL
892 - ES GESCHAH AM 20. JULI
Spielfilm, 1955, S/W, 75 Min.
Regie: Georg Wilhelm Pabst. Mit Bernhard Wicki, Ludwig Diehl, Carl
Wery.
Der 20. Juli 1044: Im Morgengrauen schreibt Generaloberst a.D. Beck die
Rede, die Deutschland nach dem Attentat auf Hitler hören soll. Noch aber
lebt der Diktator. Um 10:30 Uhr fliegt Becks Mitverschwörer Oberst Graf
Schenk von Stauffenberg zur Lagerbesprechung in Hitlers Hauptquartier "Wolfsschanze"
in Ostpreussen. In seiner Tasche: eine Zeitzünder-Bombe.
Völlig unerwartet verlegt Hitler die Besprechung aus dem Bunker in den
Kartenraum...
Eine minutiöse Chronik jenes Tages, der Deutschland vor der
totalen Niederlage hätte retten sollen.
PAL
669 - ES GESCHAH IM AUGUST
Dokumentarfilm, 2001, Farbe und S/W, 90 Min.
Der Bau der Berliner Mauer. Bis auf
wenige Reste ist sie verschwunden - wie ein frühgeschichtliches Relikt - die
Mauer. Kaum noch vorstellbar, dass sie einst eine riesige Stadtlandschaft
mit ihrem Häusermeer, den Straßenzügen, Bahntrassen, Wasserläufen und
Grüngürteln zerschnitten hat - in einem barbarischen Akt ohnegleichen. In
einer minuziösen Aufbereitung allen verfügbaren Dokumentarmaterials wird das
Phänomen "Mauer" hautnah präsentiert. Der Flüchtling und der
Feuerwehrmann, der Schutzpolizist, der Kampfgruppler und der Maurer - sie alle
haben ihre eigene Geschichte und erzählen davon, wie sich beim Mauerbau die
Perfektionierung des Perfiden auf unnachahmliche Weise mit dem Menschlich-Allzumenschlichen mischte.
NTSC
1940 - ES GIBT NOCH HASELNUSSSTRÄUCHER
Spielfilm, 1983, Farbe, 60 Min.
Regie: Vojtech Jasny. Mit Heinz
Rühmann, Luitgard Im, Katharina Boehm, Anneliese Uhlig.
Seit sich der
Bankier Monsieur Perret-Latour aus dem Geschäft zurückgezogen hat, beschleicht
ihn ein Gefühle der Vereinsamung. Daran
ändert auch seine große Familie nichts, hat er sich doch selbst von diversen
Ehefrauen abgenabelt. Aber dann bittet ihn eine verzweifelte Enkelin um
Hilfe: Sie ist schwanger. Schlagartig kehrt das Leben in den alten
Skeptiker zurück. Er tüftelt einen raffinierten Plan aus...
Rühmann zeigt sich in dieser heiter-besinnlichen TV-Produktion als großer
Charakterdarsteller.
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481 - ES GIBT NUR EINE LIEBE
Spielfilm,
1934, S/W, 88 Min.
Regie: Johannes Meyer. Mit Louis Graveure, Heinz Rühmann, Jenny
Jugo, u.a.
Musik: Eduard Künneke
Eine Filmrarität aus dem Jahre 1933. Da von dem Film zur Zeit nur eine Kopie vorhanden ist, hat der Film zum Teil Untertitel.
Ein Chef und seine Sekretärin fahren im
offenen Wagen durch eine herrliche Gebirgslandschaft, wobei er ihr dauernd
Geschäftsbriefe diktiert. Er benimmt sich überhaupt wie ein arrogantes
Ekel, und die Erniedrigungen, die ihm im Laufe der Geschichte widerfahren,
scheinen ganz gerecht zu sein. Erstens wird sein neuer Wagen von der
Polizei beschlag- nahmt, die damit entkommende Banditen jagen will. Und
zweitens werden sie von Henri, einem vermeintlichen Banditen, mit vorgehaltenem
Gewehr in eine Berghütte abgeführt. Eddie, ein anderer Bandit, lebt auch
dort, und die beiden spielen die Rolle der Banditen weiter. Sie machen
einen Eindruck auf Dolores, die Sekretärin, aber nicht auf ihren Chef, der die
erste Gelegenheit wahr nimmt, zu fliehen. Er wird von der Polizei
aufgegriffen und landet sogar für kurze Zeit im Gefängnis. Bald stellt es sich
heraus, dass Henri und Eddie gar keine Räuber sind, sondern dass Henri ein
berühmter Kammersänger und Eddie Ballettmeister sind. Dolores, jetzt
Dolly gerufen, kann sich nicht von Henri, in den sie sich verliebt hat, trennen
und stellt in ihrem Eifer überall helfen zu wollen, einigen Schaden an.
Die wiederholten Versuche der beiden Freunde, sie los zu werden, klappen
natürlich nicht, und es dauert noch eine Weile - und einige Tränen - bis Henri
begreift, dass alles aus Liebe zu ihm geschehen ist. Nun fährt er mit
Dolly im offenen Kabriolet durch die Berge. Es wird wieder viel gesungen....
PAL
493 - ES LEBE DIE LIEBE
Spielfilm, 1944, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Engel. Mit Lizzi Waldmüller, Johannes Heesters und
Anderen.
Eine der letzten musikalischen Komödien im Dritten Reich, gedreht,
um das Publikum bei guter Laune zu halten. Ein Operettentenor aus Berlin
macht Urlaub in Spanien und verliebt sich da in eine spanische Sängerin,
vergisst sie aber, sobald er wieder in Berlin ist. Sie reist ihm nach,
und muß allerlei Demütigungen ertragen, bis er sie endlich in
einem grandiosen Operetten- Finale erkennt und sich aufs neue in sie verliebt.
Eine ziemlich seichte Sache, die aber einiges über die untergeordnete
Rolle der Frau im Dritten Reich verrät.
PAL (Auch unter Nr. 94).
1099 - ES LEUCHTEN DIE STERNE
Spielfilm, 1938, S/W, 90 Min.
Regie und Buch: Hans H. Zerlett. Mit Carla Rust, Rudi Godden, La Jana, und
Max Schmeling, Ernst F. Fürbinger, und über 50 Prominente aus der Film-und
Sportwelt.
Groß angelegter Revuefilm, mit lose aneinandergereihten Tanz-und
Gesangszenen, durch eine dürftige Handlung miteinander verbunden.
Die Sekretärin Mathilde kommt nach Berlin, um Filmschauspielerin zu werden.
Als Komparsin träumt sie von der großen Chance, doch stattdessen wird ihre
Freundin entdeckt, wird aber nicht glücklich. Mathilde verzichtet auf die
große Karriere und heiratet den braven Oberbeleuchter Brandt.
1938. Noch marschieren nur die Girl-Truppen, wozu man als Musikmeister
Paul Lincke aus der Versenkung holte. Von Interesse vielleicht auch die
Anwesenheit vieler bekannter Stars der damaligen TOBIS, die in kleinen Szenen
charmant sein durften.
Der Völkische Beobachter schrieb zu dem Film (20.3. 1938):
"Die Filmherstellung ist ein schwieriges Unterfangen für alle Beteiligten;
deshalb drängt euch nicht danach, als Sterne zu leuchten, denn die
Unannehmlichkeiten der Einkommensteuern werden nur noch übertroffen von der
Tragik des Alterns, von dem Schmerz der veränderlichen Herzensregungen und vom
Übermaß der nervenaufpeitschenden Arbeit..."
PAL
640 - ES MUSS NICHT IMMER KAVIAR SEIN
Spielfilm,
S/W, 99 Min. 1. Teil.
Regie: Geza von Radvanyi. Mit O.W. Fischer, Eva Bartok, Senta Berger, u.a.
Zweiteiliger Film nach dem bekannten Roman von Johann Mario Simmel.
Thomas
Lieven, der kleine Londoner Bankangestellte, ist unfreiwillig in die Fangarme
internationaler Agentenzentralen geraten. Er hasst nichts so sehr wie Angeber,
Verbrecher, Uniformen und Spitzel, wird aber selbst mehr und mehr im Netz der
Geheimdienste und Umweltbanden verstrickt, weil man seinen naiven Charme als
Rafinesse wertet. So pendelt er zwischen Frauenheld, Kochkünstler, und
Geheimagent hin und her und lebt ein höchst turbulentes Leben.
PAL
639 - DIESMAL MUSS ES KAVIAR SEIN
Zweiter Teil des obigen Films. 92 Min.
Unser
Held Thomas Lieven macht aus der Not eine Tugend und treibt ein tolldreistes
Spiel mit den Geheimdienstorganisationen, die ihn jagen. Seine Fertigkeit,
feinste Kochrezepte zu kreieren und schöne Frauen zu betören, repräsentieren
eher das, was er sich vom Leben wünscht.Er pfeift auf die "große"
Politik, denn er liebt die Sonnenseite des Daseins - dieser liebenswerte Doppel-und
Dreifach-Agent, hinter dem alle her sind. Und so gerät er zwar immer wieder in
die Klemme, aber ebenso oft tut sich für ihn auch ein Ausweg auf.
PAL
19b - ES MUSS NICHT IMMER MORD SEIN
Fernsehfilm, Farbe, 45 Min.
Regie: Richard Mackenroth
"In Schönheit sterben" ist der Titel dieser Reihe. Bei den Dreharbeiten
zu einem Film wird die Hauptdarstellerin erschossen. Wer war der Täter?
Ihr Mann? Der Regisseur? Der Partner? Die Kollegin?
PAL
96b - ES WAR EINE RAUSCHENDE BALLNACHT
Spielfilm, 1939, S/W, 94 Min.
Regie: Carl Froelich. Mit Zarah Leander, Marika Rökk, Hans Stüme,
u.a.
Der Film ist eine Hommage an eine Romanze zwischen Peter Illjitsch Tschaikowsky
und Katharina Murakina, die es nie gegeben hat. Denn bekanntlich interessierte
sich der Komponist für Frauen herzlich wenig. Er muss vielmehr als
Parabel für das Los des einsamen Genies gelten, das sein Leben der
Kunst weiht. Trotzdem ist der Film Zarahs schönstes Melodram, durchtränkt
von Tschaikowskys Musik und den düsteren Bildern Franz Weimayrs. Auch
hier gilt Frieda Grafes Satz zum Melodrama: entweder man heult oder man
kotzt. "Nur nicht aus Liebe weinen" ist ein Genuss!
PAL
(Auch auf DVD2 unter Nr. 1302 im Archiv).
978 - ETE UND ALI
Spielfilm der DEFA, 1985, Farbe, 105 Min.
Regie: Peter Kahane. Mit Jörg Schüttauf, Thomas Putensen, Daniela
Hoffmann, Hilmar Eichhorn.
Ein vergnüglicher Ringelpiez der DEFA. Zwei Männer meistern Liebesleid und den DDR-Alltag.
Eben sind beide aus der Volksarmee entlassen.
Jetzt leidet Ete darunter, dass seine Frau Marita eine Affäre hat. Kumpel
Ali knöpft sich Maritas Liebhaber Manni vor....
Flotte und moderat kritische DDR-Gesellschaftskomödie.
PAL
709 - EVA
Spielfilm,
Österreich, 1935, S/W, 85 Min.
Mit Heinz Rühmann, Magda Schneider und Hans Söhnker.
Lustspiel nach Franz Lehars Operette. Eine Angestellte verdreht einem
Fabrikanten den Kopf.
NTSC
1735 - EVA UND ADAM: GEFECHTE MIT
NAPOLEON
Spielfilm der DEFA, 1973, Farbe, 90 Min.
Regie: Horst E. Brandt. Mit Ursula Karusseit, Horst Drinda, Angelika
Domröse, Traute Sense.
Der Film erzählt die Ehegeschichte der jungen
Arbeiterin Helga Lorenz, die zwei kleine Kinder hat und trotzdem ein
mehrjähriges Studium absolviert. Ihr Mann Hans hofft, dass seine Frau nach
dem Studium mehr Zeit für ihn haben wird. Da hat er allerdings die
Rechnung ohne den Wirt, bzw. seine Frau gemacht, die nicht daran denkt,
Hausmutterchen zu spielen und dem lieben Hans die Pantoffel vorzuwärmen.
Der selbstbewussten Frau und dem alten Adam stehen demzufolge stürmische Tage
bevor..
DVD2
1083 - EWIGE JUDENHASS, DER
Dokumentarfilm von Christina Braun in drei Teilen, 1990.
Teil I: Christlicher Antijudaismus (60 Min.)
Dieser Teil geht zurück zu den Anfängen der jüdischen und christlichen Religion und somit zu dem Beginn der christlichen Ausgrenzung des Judentums. Von den ersten antijüdischen Progromen in Europa mit dem Beginn der Kreuzzüge bis hin zur Reichskristallnacht. Der Philosph Leibowitz: "In der Ideenwelt ist das Christentum dem Judentum vollkommen gleichgültig, obwohl sich das Leben der Juden in der chistlichen Welt abspielt. Aber für die Christen ist das Judentum ein furchtbares Problem, denn wenn das Judentum noch existiert und seine Existenz legitim ist, dass ist das Christentum eine Lüge."
Teil II: Deutschnationale Judenfeindlichkeit (60 Min.)
Mit Beginn der Aufklärung geht der Einfluss der Religion zurück. In den meisten Ländern wird der Glaube an die Nation wichtiger als der Glaube an die Kirche. Aber Deutschland geht in diesem Säkularisierungsprozess einen Sonderweg. Der nationale Gedanke nimmt in Deutschland sakrale Züge an. Am Anfang stand der Philosoph Fichte, dem das offene Klima der Berliner Salons der jüdischen Damen Varnhagen, Veidt und Herz ein Dorn im Auge ist und der gerne alle Judenköpfe abschlagen und mit einem anderen Kopf ersetzt sehen möchte. Später zeigt sich, wie sehr dieses idealisierte Deutschland des jüdischen Feindbilds bedarf, um Realität zu werden.
Teil III: Rassistischer Antisemitismus (60 Min.)
Im Christentum wird die Menschheit durch das Blut des Erlösers
gereinigt. Sein Blut ist rein, weil er in Keuschheit gezeugt wurde.
Das Blut des Ariers ist unbefleckt dank der Reinhaltung der Rasse. Sie ist
Garant seiner Erlösung. Und da der Jude das Böse an sich ist, ist sein
Blut das allerschlechteste.
PAL
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