Film Collection

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270 - EAST SIDE STORY

Dokumentarfilm, 1997, Farbe, 77 Min.
Regie: Andrew Horn, Dana Ranga. Mit Chris Doerck, Frank Schöbel.

Das Dokument zum Filmmusical-Schaffen hinter dem eisernen Vorhang. Ein Wiedersehen mit dem guten Freund Joseph Stalin, aber auch Frank Schöbel, Chris Doerk und Karin Schröder - viel Musik und Tanz und die buntesten Farben ...
Tanzende Babuschkas! Singende Mechaniker und fröhliche Traktoren. Der Film über sozialistische Musicals...absolut komisch!
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187 - ECHTE KERLE

Fernsehfilm, 1989, Farbe, 96 Min.
Regie: Rolf Silber. Mit Christoph M. Ohrt, Tim Bergmann, Carin C. Tietze.

Christoph Schwenk ist Hauptkommissar bei der Kripo und ein "Bilderbuch"--Macho. So fällt er aus allen Wolken, als ihn seine Freundin eines Abends auf die Straße setzt. Um über seinen Kummer hinweg zu kommen, beginnt er eine wilde Zechtour und...wacht am nächsten Morgen in den Armen von Edgar, einem schwulen Automechankiker auf. Das ist zuviel für ihn. Doch Verlobte und Wohnung sind weg. So nimmt er das Angebot Edgars an, vorübergehend, u.s.w ohne anfassen, natürlich... Er steht nur auf Frauen. Die alte Geschichte wieder. Am Ende verliebt er sich natürlich in eine Frau, und ist der schrecklichen Gefahr nicht mehr ausgesetzt.
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1570 - EDELWEISS PIRATEN

Spielfilm, 2006, Farbe, 96 Min.
Regie:  Niko von Glasow.  Mit Iwan Stebunow, Jochen Nickel, Jan Decleir, Jean Jülich, Anna Thalbach.

Köln-Ehrenfeld, November 1944.

Sie sind jung, wild und rebellisch.  Wie Jugendliche überall und zu jeder Zeit.  Doch die Arbeiterkinder Karl und sein jüngerer Bruder Peter sind Edelweisspiraten, Anti-Nazis, und werden deswegen von der Gestapo verfolgt.  Gemeinsam mit dem flüchtigen KZ-Häftling Hans Steinbrück planen sie Sabotageakte und geraten bald ins Visier der Gestapo, die mit härtester Konsequenz gegen die Jugendlichen vorgeht.  Als sie verhaftet werden, ist Karl zwischen Überlebenswillen, Verantwortungsgefühl, aber auch Liebe für seinen Bruder und der Loyalität zu den Edelweisspiraten hin-und hergerissen.

Ein filmisch innovativer, ungeschönter Blick auf das Dritte Reich, gesehen durch die Augen einer Generation, der Kindheit und Heimat gnadenlos genommen wurde.  Und die dennoch für ihr Glück, ihre Liebe und ihre Träume kämpfte.
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1790 - EDEN

Spielfilm, 2006, Farbe, 99 Min.
Regie:  Michael Hofmann.  Mit Charlotte Roche, Josef Ostendorf, Devid Striesow.

Eden, eine verheiratete Frau, verfällt der "cucina erotica" des exzentrischen Meisterkochs Gregor.  Ihre platonischen Genießertreffen reissen beide aus dem Alltag, und Edens Ehe blüht auf.  Doch in der kleinen Kurstadt gibt es keine Geheimnisse.  Als Edens Mann Xaver die "cucina erotica" kostet, begreift er, dass er handeln muss, um seine Frau nicht zu verlieren. 

Michael Hofmann wirft in dem Film einen unkonventionellen Blick auf menschliche Beziehungen und weiht seine Zuschauer in die Geheimnisse des Zusammenspiels von kulinarischem Genuss und Liebe ein.  Gewürzt mit bittersüßem Humor zeigt er, wie eine Romanze, die wunderschön sein könnte, zu einem scheinbar unerreichbaren Traum wird.  An der Seite eines großartigen Josef Ostendorf überrascht Charlotte Roche mit ihrem Schauspieldebüt.
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73 - EFFI BRIEST

Literaturverfilmung, 1972, S/W, 135 Min.
Auch bekannt unter dem Titel "Fontanes Effi Briest".
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla

Dies ist die R.W. Fassbinder Fassung von Theodor Fontanes berühmten Roman, 1894 erschienen. Es ist die Geschichte einer Ehebrecherin, die aus Unerfülltheit und Langeweile einem leichtsinnigen Liebhaber anheimfällt. Ihr Mann, Baron von Instetten, mit dem sie früh verheiratet wurde und der versäumte, ihrem Leben Erfüllung zu geben, entdeckt diesen Fehltritt erst nach Jahren und durch Zufall. Nicht aus Leidenschaft und spontaner Rachsucht, sondern aus Konvention und Pedanterie tötet er den Liebhaber im Duell. Effi wird geschieden und aus ihren Kreisen ausgeschlossen, sie stirbt frühzeitig an Gram und Einsamkeit. Nicht alle waren mit Fassbinders Interpretation einverstanden, aber mussten zugeben, dass Hanna Schygulla als Effi eine große Leistung vollbrachte. Vergleiche auch die Gründgens Fassung, "Der Schritt vom Wege" (1937), sowie die DEFA-Verfilmung Nr. 1544 und "Rosen im Herbst", Nr. 1043 mit Ruth Leuwerik, im Archiv.
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1544 - EFFI BRIEST

Spielfilm der DEFA, 1970, Farbe, 95 Min.
Regie:  Wolfgang Luderer.  Mit Angelica Domröse, Horst Schulze, Dietrich Körner, Inge Keller.

Nach dem Roman von Theodor Fontane.  Die lebenslustige, junge Effi Briest (Angelica Domröse) wird mit dem angesehenen Baron von Instetten (Horst Schulze) verheiratet.  Doch die Ehe scheitert, und Effi gerät immer mehr in die Isolation.

Blasse, etwas hölzerne Adaption des Klassikers, die an Fassbinders beklemmende Verfilmung von 1972 nicht heranreichen kann. Domröse ist gut, ist aber nicht Hanna Schygulla. Vergleiche auch die Fassbinder-Verfilmung, Nr. 73 und "Rosen im Herbst, Nr. 1043, mit Ruth Leuwerik, im Archiv.
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2117 -  EFFIE BRIEST

Spielfilm, 2009, Farbe, 113 Min.
Regie:  Hermine Hundgeburth.  Mit Julia Jentsch, Sebastian Koch, Juliane Köhler, Thomas Thieme.

Neuverfilmung des Romans von Theodor Fontane. In dem Film verbindet die Regisseurin den Reiz des historischen Stoffes mit dem Bewusstsein der Gegenwart und zeigt die junge Effie in einer emanzipatorischen Entwicklung.
Siehe auch die anderen Verfilmungen, Film Nr. 1544 (ein DEFA Film) und die Fassbinder Verfilmung, Nr. 73.
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386 - EGON SCHIELE

Dokumentation, 1999, Farbe, 95 Min.
Drehbuch und Regie: John Goldschmidt.

Das Leben des berühmten österreichischen Malers Egon Schiele (1890-1918) wird vom Gesichtspunkt seiner letzten Jahre mit Rückblenden erzählt, d.h. bemerkenswerte Erlebnisse seines Lebens sollen dazu beitragen, die Kunst des Malers zu erläutern.
Leider ist die technische Qualität der Kassette mangelhaft.
NTSC
 

22b - EHE DER MARIA BRAUN, DIE

Spielfilm, 1978, Farbe, 115 Min.
Regie: Fassbinder. Mit Hanna Schygulla, Ivan Dessny, Klaus Löwitsch, Gisela Uhlen, Elisabeth Trissenaar.

Einer der populärsten Filme von Rainer Werner Fassbinder, der auch im Ausland großen Anklang fand. Am Tage ihrer Hochzeit wird Marias Mann in den Krieg eingezogen, gilt als tot und kommt erst viele Jahre später nach Hause. Maria hat inzwischen mit Geschick und kalter Berechnung Karriere gemacht. Es sind die Wirtschaftswunderjahre mit Konrad Adenauer als Kanzler. Aber am Ende geht alles buchstäblich in die Luft.
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1588 - EHE DES DR. MED. DANWITZ, DIE

Spielfilm, 1956, S/W, 95 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt.  Mit Marianne Koch, Karlheinz Böhm, Heidemarie Hatheyer, Maximilian Schell, Paul DahlkE.

Assistenzarzt Dr. Danwitz sieht Vaterfreuden entgegen.  Wegen ihrer Schwangerschaft wird seiner Frau Editz gekündigt.  Damit stehen den Danwitzens harte Zeiten bevor.  Weil das Geld hinten und vorne nicht reicht, erklärt sich der junge Arzt widerstrebend bereit, bei einer Abtreibung mitzuwirken...
Das seifige Melodram aus den Fünfzigern ist immerhin prominent besetzt.
DVD2
 

69 - EHE IM SCHATTEN

Spielfilm der DEFA,1947, S/W, 100 Min.
Regie: Kurt Maetzig. Mit Ilse Steppat und Paul Klinger in den Hauptrollen.

Dies ist--neben "Die Mörder sind unter uns"--einer der ersten Nachkriegsfilme der DEFA, der unter russischer Lizenz in den Studios von Babelsberg hergestellt wurde. Als Vorlage diente die wahre Geschichte des beliebten Schauspielers Joachim Gottschalk, der sich weigerte, sich von seiner jüdischen Frau zu trennen. Im Film ist die Geschichte leicht verändert. Das Schauspielerehepaar ist kinderlos und sie scheiden durch Gift aus dem Leben. Die Wahrheit war wahr- scheinlich zu schrecklich. Trotzdem ist der Film ein sehr beachtliches Werk und fand viel Anerkennung.
PAL (Auch unter Nr. 128b (NTSC) und 1788 (DVD2) im Archiv)
 
   

271 - EHE DES H. MISSISIPPI, DIE

Theaterverfilmung, 1961, S/W, 97 Min.
Regie: Kurt Hoffmann. Mit O.E. Hasse, Hartin Held, Hansjörg Felmy, Johanna von Koczian.

Es geht auch hier wieder um Verbrechen und eine gerechte Justiz, die die Verbrechen sühnt. Ein wenig im Stil der schwarzen Komödie und dem Theater des Absurden. Johanna von Koczian ist exotisch geschminkt, um ihr die Aura des Geheimnisvollen zu geben, ist aber störend. Ansonsten sind die Leistungen der anderen Spieler beachtlich, wenn auch Routine.
NTSC


1665 - EHEINSTITUT AURORA

Spielfilm, 1962, Farbe, 100 Min.
Regie:  Wolfgang Schleif.  Mit Eva Bartok, Carlos Thompson, Claus Holm, Hans Nielsen.

Wer ist der wahre Mörder ihres Mannes?  Seit fünf Jahren sitzt Eva Horn wegen Giftmord im Zuchthaus, obwohl sie stets ihre Unschuld beteuert hat.  Jetzt nutzt sie ihren einwöchigen Strafurlaub, um den Täter zu finden.  Bei Frau von Padula und ihrem Eheinstitut Aurora scheinen die Fäden zusammenzulaufen...

Stocksteif und bieder, ohne Pfiff und Spannung.
DVD2


1609 - EIERDIEBE

Spielfilm, 2003, Farbe, 88 Min.
Regie:  Robert Schwentke.  Mit Antje Miesbach, Barbara Schulze, Patrick Müller.

"Eine Chronik einer schrecklichen Krankheit - mit viel schwarzem Humor und noch mehr Gefühl erzählt." (TV-Today)

Der Tod ist überall.  Doch ob wir uns ihm so einfach ergeben, dabei haben wir noch ein Wörtchen mitzureden.
Der Überflieger Martin Schwarz, Student in den USA, bricht während eines Deutschlandaufenthalts bei seinen Eltern plötzlich zusammen.  Diagnose:  Hodenkrebs.  Als die Ärzte ihm die vollständige Amputation vorschlagen, beschließt Martin, um seine Männlichkeit zu kämpfen.  Den "Eierdieben" wird er nicht so ohne weiteres das Feld überlassen...
DVD2


1752 - EIN ALTES MODELL

Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 90 Min.
Regie: Ulrich Thein.  Mit Erwin Geschonnek, Axel Triebel, Marianne Kiefer, Werner Lierck, Agnes Kraus.

Keine Inhaltsangabe

DVD2


768 - EIN BLONDER TRAUM

Spielfilm, 1932, S/W, 90 Min.
Regie:  Paul Martin.  Mit Willy Fritsch, Willi Forst,  Trude Hesterberg, Lilian Harvey, Paul Hörbiger, u.a.

Mit dem Lied "Einmal schafft's jeder" fährt eine Kolonne Fensterputzer mit Eimern und Leitern bewaffnet auf Fahrrädern durch das sommerliche Berlin.  Unter ihnen auch Willi I und Willi II, die jeden Tag ein Wettfahren veranstalten, um bei dem Kiosk der "Illustrierten Ilse" als Erster anzukommen.  Meistens handelt es sich bei diesen Wetten auch um ein Mädchen.
Ein wenig später, während die beiden Willis die großen Fenster in der amerikanischen Botschaft waschen, entdecken sie in der Halle ein hübsches, blondes Mädchen mit einem Hund, die von einem barschen Portier aufgefordert wird, die Botschaft sofort zu verlassen.  Dabei wollte sie doch nur um Hilfe bitten, um nach Hollywood reisen zu können, da ihr ein gewisser Herr Merryman ein großes Talent versicherte, wofür er ihr auch $25 abgenommen hatte.
Joujou gefällt den beiden Wilis sofort und sie nehmen sie und ihren Hund Buffalo erst mal mit hinaus "ins Grüne", wo sie sich aus ausrangierten Bahnwaggons ein Idyll zusammengebaut haben.  Nach einer Weile fängt die Rivalität zwischen den beiden Willis um das Mädchen Joujou an.  Welcher Willi nun die Gunst Joujous gewinnt und was aus ihrer Reise nach Hollywood wird, erzählt der Rest des Films.
Und weil das Publikum und die Presse Lilian Harvey und Willy Fritsch zum beliebtesten Liebespaar Deutschlands erklärten (sie machten 13 Filme zusammen), gab es natürlich das obligatorische happy end.

Weniger glücklich war das Schicksal des Produzenten Erich Pommer, der Drehbuchschreiber Walter Reisch und Billy Wilder, und des Komponisten Werner Richard Heymann.  Diese großen Talente waren unter den Ersten, die Hitler-Deutschland verlassen mussten.  Lilian Harvey und ihr Regisseur Paul Martin gingen auch für 2/3 Jahre nach Hollywood, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Nach Erich Pommer sollte dieser optimistische Film dem Publikum einige Stunden Vergnügen bereiten, denn davon war im Alltag dieser Jahre nicht mehr viel vorhanden.
PAL  (Auch unter Nr. 1045  und Nr. 1084 im Archiv).


1734 - EIN DREIFACH HOCH DEM SANITÄTSGEFREITEN NEUMANN

Spielfilm, 1988, Farbe, 80 Min.
Regie:  Franz Marischka.  Mit Siegfried Rauch, Christiane Rücker, Erna Sellmer, Rudolf Prack.

Zur Sissi-Zeit:  In Krems an der Donau verwechselt man den frisch versetzten Sanitätssoldaten Neumann mit Erzherzog Rudolf.  Klar, dass die Mieder der lokalen Damenwelt wonnig beben.  Dann trudelt auch Neumann kesse Nichte ein.  Sie verirrt sich ins Bordell...

Fader Fummelschwank. Er basiert auf einem alten Sauflied.  Er lief auch als "Grapsch und Gloria". (TV-Spielfilm).
DVD2


892 - EIN EINFACHER MENSCH

Spielfilm, 1987, Farbe, 105 Min.
Regie:  Karl Fruchtmann.  Mit Jakow Silberberg, Luba Silberberg, Itzu Silberberg, Rachel Vidal, Nissin Vidal, List Vidal.

Der ehemalige KZ-Häftling Karl Fruchtmann drehte das Porträt eines Zeugen des Holocaust.  Ein wichtiger Versuch, dem Vergessen entgegenzuwirken.

"Wenn ich zum Markt fahre, komme ich am Bahnhof vorbei.  Ich sehe die Waggons und erinnere mich, wie die Menschen nach Auschwitz gekommen sind." Jakow Silberberg ist "ein einfacher Mensch".  Silberberg ist Jude und war im Vernichtungslager Auschwitz Mitglied eines Sonderkommandos.  Er wurde gezwungen, bei der Vergasung und Verbrennung von Tausenden von Juden mitzuhelfen.  Für Silberberg und seine Frau ist die Erinnerung eine Relatität, die sie nicht los werden.  Regisseur Karl Furchtmann war selbst Häftling in den KZs Sachsenburg und Dachau.  Der Holocaust ist sein wichtigstes Thema, mit "Kaddisch nach einem Lebenden" (1969) wurde er bekannt.
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387a - EIN ENGEL SCHLÄGT ZURÜCK

Fernsehfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Angelina Maccerone. Mit Tatjana Blacher, Jale Arikan, Marek Horloff.

Eine exotisch aussehende Hure in Hamburg erbt von einem ihrer Kunden eine Würstchenbude auf der Insel Helgoland. Sie gibt ihr Hamburger Leben auf, packt ihre Koffer und geht nach Helgoland um ihr Erbe anzutreten. Dort trifft sie eine gleichaltrige Frau, eine Art religiöse Prophetin, die in ihr den Engel sieht, der ihr schon lange angekündigt worden war. Die beiden Frauen entwickeln eine starke Freundschaft: Die blonde versponnene Norddeutsche und die dunkelhaarige, praktische Türkin. Sie arbeiten zusammen, um die Imbissbude wieder geschäftstüchtig zu machen, doch eines Tages steckt ein verwirrter junger Mann die Bude in Brand. Ausserdem verunglückt ein Freund der Blonden tödlich und hinterlässt eine grosse Menge Geld in einem Hamburger Schliessfach, das die beiden Frauen nach ihrer Rückkehr in Hamburg finden. Die Zukunft der Freundinnen scheint gesichert.
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1983 -  EIN FLIEHENDES PFERD

Spielfilm, 2007, Farbe, 92 Min.
Regie:  Rainer Kaufmann.  Mit Ulrich Noethen, Ulrich Tukur, Katja riemann, Petra Schmidt-Schaller.

Nach dem Roman von Martin Walser.

Seit Jahren verbringen Helmut und Sabine Halm ihren Urlaub am Bodensee, ein Urlaub, der wie immer ereignislos ist - bis ihnen Helmuts Jugendfreund Klaus in Begleitung seiner jungen Freundin Helene über den Weg läuft.  Helmut erliegt zwar der erotischen Ausstrahlung der attraktiven Helene, erinnert sich aber nur widerwillig an Klaus.  Sabine hingegen ist von dessen forschem Charme angetan, wo er doch endlich etwas frischen Wind in ihren angestaubten Ehe-Alltag bringt...
DVD2 (2 Kopien)


1791 - EIN FREUND VON MIR

Spielfilm, 2006, Farbe, 80 Min.
Regie:  Sebastian Schipper.  Mit Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Sabine Timoteo.

Unterschiedlicher könnten Karl und Hans  nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der Lebenskünstler Hans hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser.  "Bist du glücklich?" fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung.  Aber Karl weiss keine Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht:  Eis, Mädchen, Kaffee, Flugzeuge, das klapprigste, aber schnellste "Rückwärtsfahrauto" der Welt, genauso wie nachts nackt in einem Porsche über die Autobahn zu fliegen.  Und Freundschaft heisst für Hans, alles zu teilen, auch seine "Königin" Stelle.  Doch alles ist zu viel für Karl.  Doch einen Freund wie Hans wird man nicht mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht...
DVD2


1680 - EIN GANZ GEWÖHNLICHER JUDE

Spielfilm, 2006, Farbe, 88 Min.
Regie:  Oliver Hirschbiegel.  MIt Ben Becker, Siegfried Kernen, Samuel Finzi.

Über die jüdische Gemeinde Hamburgs erreicht den Journalisten Emanuel Goldfarb der Brief eines ihm unbekannten Lehrers namens Gebhardt, der höflichst einen Juden einlädt, seinen Sozialkundeunterricht zu besuchen, um sich den Fagen der Klasse zu stellen.
Doch der 1959 in Deutschland geborene Jude will nicht vor Schülern stehen und seine Geschichte erzählen.  Er stellt sich mögliche Unterrichtssituationen vor: "Was soll ich für ein Gesicht dabei machen? Freundlich lächelnd? So? Oder besser so? Die Last von viertausend Jahren Geschichte auf meinen Schultern? Oder lieber so, dass man die Nase besser sieht?"
Der Journalist beginnt, dem Lehrer seine Absage zu formulieren.  Was als knappe Erklärung gedacht ist, entwickelt sich zu einem überraschenden Dialog zwischen Goldfarb und seinem imaginärn Gegenüber und wird zur Bilanz seines Lebens - Biografie und Innenansicht eines nach 1945 in Deutschland geborenen Juden.
DVD2



1162 - EIN GEWISSER HERR GRAN

Spielfilm, 1933, S/W, 89 Min.
Regie:  Gerhard Lamprecht.  Mit Hans Albers, Karin Hardt, Albert Bassermann, Olga Tschechowa, Walter Rilla, Rose Stradner.

Bei einem Raubüberfall kommt ein italienischer Ingenieur ums Leben, der eine strategisch wichtige Erfindung zur Abwehr feindlicher Flugzeuge gemacht hatte.  Da die Pläne vermutlich in die Hände von Spionen geraten sind, erhält Geheimdiensthauptmann Bergall den Auftrag, die Papiere wieder herbei- zuschaffen.  Bergall nimmt zunächst einen falschen Namen an und tritt als Herr Gran auf, den niemand kennt.  Unter diesem Namen mietet er sich ein Zimmer im Hotel Daniele in Venedig und macht dort die Bekanntschaft der Reeders- tochter Viola Dolleen.  Mit ihrer Hilfe kann er Hauptmann Gordon für einige Tage ausschalten, der sich ebenfalls für die Pläne interessiert. Als Gran erfährt, dass sich die Pläne jetzt im Besitz des Kunsthändlers Tschernikoff befinden, der sie an Gordon verkaufen will, fährt er sofort nach Rom, sucht die Kunsthandlung Tizian auf, und gibt sich dort als Gordon aus.  Tschernikoff ist jedoch misstrauisch, weil er die Nachricht vom plötzlichen Verschwinden eines gewissen Herrn Gran aus Venedig erhalten hat.  In der abgelegenen Villa des Kusnthändlers überschlagen sich die Ereignisse...
DVD2


1440 - EIN GÖTTLICHER JOB

Spielfilm, 2004, Farbe, 80 Min.
Regie:  Thorsten Wettke.  Mit Thierry van Wervke, Oliver Korritke, Martin Semmelrogge, Heike Makatsch.

Nach 1000 Jahren Gottsein hat Jonathan den mühseligen Job ordentlich satt und will ihn so schnell wie möglich loswerden.  Der chaotische Comic-Zeichner Niklas soll der glückliche Nachfolger werden.  Dieser ist gerade mit dem Auto in Pizzaausfahrenerin Tess gerauscht, und dabei hat's gefunkt zwischen den beiden.  Kein Wunder also, dass Niklas kein Interesse an dem Job hat.  Also muss Jonathan all seine Überzeugungskraft aufwenden...
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991 - EIN GOLDFISCH UNTER HAIEN

Fernsehfilm, 2004, Farbe, 90 Min.
Regie:  Marc-Andreas Bochert.  Mit Cordelia Wege, Susanne Schnapp, Alexander Beyer, Peter Davor.

Die blonde Pela, eine junge Überlebenskünstlerin, sieht nur aus wie ein Goldfisch.  In Wirklichkeit gehört sie zu den Haien.  Mit jeder Menge Lügen versucht sie, betucht erscheinenden Männern Geld aus der Tasche zu ziehen.  
Der sympathische Film fischt kräftig im Bassin der bekannten Komödienelemente und zieht biedere Ehemänner, falsche Fuffziger, betrogene Betrüger und echte Liebe an Land.  Am meisten überzeugt der jugendfrische Schwung durch unverbrauchte Schauspieler.
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181 - EIN HERZ SPIELT FALSCH

Spielfilm, 1956,  S/W, 104 Min.
Regie: Rudolf Jugert. Mit Ruth Leuwerick und O.W. Fischer, dem populären Paar der 50er Jahre.

Nach dem "Hör Zu" Roman von Hans Ulrich Horster. Ein typischer Film der Gattung "Problem-Filme" aus den Adenauer Jahren. "Ruth Leuwerick ist die Frau, die jede Frau sein möchte und nach der jeder Mann sich sehnt." (So hiess es damals!) Hier spielt sie Billa Zander, die eine unheilbare Krankheit hat, von der sie aber nichts weiss. Durch Zufall erfährt Peter van Booven, ein ehemaliger Luftwaffenoffizier und Schwarzhändler nach dem Krieg, von dieser Krankheit, und da Billa sehr, sehr reich ist, macht er sich an sie heran. Sie kennen sich noch von der Schulzeit her und so ist es ihm leicht, sie verliebt zu machen und ihn zu heiraten. Natürlich fängt er in den Flitterwochen an, ihre Qualitäten zu entdecken und sie aufrichtig zu lieben, bis sie stirbt! Grosse Versöhnungsszene am Sterbebette - ein paar Tränen und noch eine Großaufnahme von O.W. . Zum Heulen oder zum Kotzen gilt auch hier wieder einmal...
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60a - EIN HERZ UND EINE SEELE

Fernsehserie, 1991, S/W, 45 Min.

In der deutschen Fernsehlandschaft gab es eine Familie: die Tetzlaffs! In einer Serie. In dieser Sendung bereiten sie sich auf das Erntedankfest vor. Man sollte es einmal gesehen haben.
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61a - EIN HERZ UND EINE SEELE

Siehe oben.

570 - EIN IRRER DUFT VON FRISCHEM HEU

DEFA Spielfilm, 1977, Farbe, 95 Min.
Regie:  Roland Oehme.  Mit Ursula Werner, Peter Reusse, Jan Triska, u.a.

Nach einem Lustspiel des DDR-Schriftstellers Rudi Strahl. In ein kleines Dorf in der DDR-Provinz kommt eine parteigetreue Abgesandte der Behörden um Gerüchten nachzugehen.  Sie konfrontiert Mattes:" Es wird gemunkelt..du produzierst dich als Hellseher... auch sollst du hexen können - irgendwie!..."  Um diese ungewöhnlich "ungeheuerliche" Angelegenheit zu klären und Mattes, den dieser "Künste" angeklagten Parteisekretär auf Herz und Nieren zu prüfen, ist Angelika aus der Bezirksstadt hierher aufs Land gekommen.  Es geht anders aus, als sie sich vorstellt.

Ein relativ unbekannter, recht lustiger  Film aus der DDR.
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1169 - EIN KAPITEL FÜR SICH

Spielfilm, 1978/79, Farbe, 360 Minuten (2 Teile)
Regie:  Eberhard Fechner.  Mit Stephan Schwartz, Jens Weisser, Edda Seippel, Gabriele Michel, Klaus Höhne.

Nur wenige Wohnungen sind nicht von Bomben zerstört, an den meisten der unbeschädigten Häuser hängen weisse Fahnen:  Rostock am 1. Mai 1945.  Die Bevölkerung erwartet voller Angst die Sowjetarmee.  Mutter Grete Kempowski Sohn Walter und Großvater de Bonsae haben sich auf dem Balkon bei einem Glas Wein zu einer privaten Friedensfeier versammelt.  Das Schicksal des Vaters  und des älteren Sohnes Robert, die als Soldaten am Krieg teilnahmen, ist ungewiss.  Plötzlich peitschen Gewehrschüsse durch die Straßen, worauf Grete Kempowski sagt:"Wir gehen besser rein." 
Die ersten Friedensjahre werden für die Familie eine Zeit voller Entbehrungen, Enttäuschungen und trauriger Ereignisse.  Walter besucht seinen Freund Fritz Legeune in Wiesbaden, wo er bei den US-Streitkräften in einem PX-Laden eine Anstellung findet und es sich gut gehen lässt.  Den Amerikanern übergibt er Kopien von Frachtpapieren, die sein Bruder in der elterlichen Reederei gesammelt hat.  Sie belegen, welche Güter die Russen aus der SBZ herausschaffen.  Doch den Russen bleibt diese Aktion nicht verborgen...
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1191 - EIN KRIEGSENDE

Spielfilm, 1984, Farbe, 90 Min.
Regie:  Volker Vogeler.  Mit Wigand Wittig, Christian Koch, Eike Gallwitz, Michael Weckler.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs erhält das deutsche Minensuchboot MX 12 den Auftrag, in Libau Verwundete an Bord zu nehmen. Obwohl es für die ganze Mannschaft den Tod bedeuten könnte, will der Kommandant den Befehl ausführen.  Auch als per Funk die Kapitulation erklärt wird, rückt er nicht davon ab.  Sein Steuermann fordert den Abbruch der Aktion.  Zu Hause wird er dafür  verhaftet und von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt.  
Autor Siegfried Lenz (Die Deutschstunde) schildert ein dramatisches Kapitel deutscher Kriegsgeschichte.
PAL  (Auch unter Nr. 1178 im Archiv).


1576 - EIN LEBEN LANG KURZE HOSEN TRAGEN

Spielfilm, 2004, Farbe, 83 Min.
Regie:  Kai S. Pieck.  Mit Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky. 

In den Jahren 1962 bis 1966 enführte, missbrauchte und tötete der Metzgergehilfe Jürgen Bartsch im Ruhrgebiet vier halbwüchsige Jungen.  Bei seinem ersten Mord war er 15 Jahre alt und 19, als man ihn fasste.  Bartschs fesselnde Beichte während einer Therapiesitzung in der Landesheilanstalt Eickelborn bildet den Rahmen für szenische Rückblenden, die die Morde und seinen Lebensweg nachzeichnen - eine Reise in die Abgründe einer kranken und geschundenen Seele.  Bartschs kaltherzige und strenge Adoptiveltern, die unmenschlichen Erziehungsmethoden, unter denen er in einem katholischen Internat zu leiden hatte, der Moment, in dem ihm klar wurde, dass er sich von kleinen Jungen sexuell angezogen fühlte, seine Sehnsucht, niemals erwachsen zu werden - Schlüsselerlebnisse und Mosaiksteine, die den jungen Jürgen zur "Bestie von Langenberg" machen sollten, wie die Presse ihn später titulierte.  Das bezwingende Psychogramm eines Unscheinbaren als beklemmende Reise ins Dunkel...
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1273 - EIN LIED GEHT UM DIE WELT

Spielfilm, 1958, S/W, 90 Min.
Regie:  Géza von Bolváry.  Mit Hans Reiser, Theo Lingen, Kalr Lieffen, Ruth Stephan, Sabina Sesseln.

Berlin, 1933.  Die Nazis sind an der Macht.  Prompt wird die Heirat des jüdischen Tenors Schmidt mit Brigitte von Hilden aus "rassischen Gründen" verboten.  Das Paar geht nach Österreich.  Aber auch dort kann es nur kurze Zeit beisammen sein. 
Basierend auf der tragischen Vita von Joseph Schmidt inszenierte Géza von Bolváry ein sentimentales Rührstück, das immerhin mit schönen Gesangsaufnahmen aufwartet.
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1949 - EIN LIED GEHT UM DIE WELT

Spielfilm, 1933, S/W, 67 Min.
Regie:  Richard Oswald.  Mit Joseph Schmidt, Victor de Kowa, Charlotte Ander, Fritz Kampers, Carl Auen.

Die zündende Idee zu diesem Film hat einen authentischen Hintergrund.  Der Sänger Riccardo ist trotz seiner herrlichen Stimme viel zu klein, um eine Bühnenkarrriere zu machen.  Durch List kann er zum Direktor des Rundfunks vordringen und wird schnell populär.  Er verliebt sich in die Verkäuferin Nina, die die Stimme des Tenors verehrt und enttäuscht ist, als sie ihn persönlich kennenlernt...
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1949 -  EIN STERN FÄLLT VOM HIMMEL

Spielfilm 1933, S/W, 80 Min.
Regie:  Max Neufeld.  Mit Joseph Schmidt, Egon von Jordan, Herbert Hübner, Evi Panzner.

Diese turbulente Verwechslungskomödie um den amerikanischen Tenor Lincoln und denGesangsstudenten Josef, deren Stimmen nicht nur starke Ähnlichkeiten haben, sondern die sich auch gleichermaßen um das Mädchen Annerl bemühen, bietet eine Reihe von fulminanten sängerischen Höhepunkten.  Unvergessen auch die Hits von Hans May wie "Ich singe ein Liebeslied"oder "ein Stern fällt vom Himmel".
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1088 - EIN LIED VON LIEBE UND TOD

Spielfilm, Deutschland/Ungarn, 1999, 105 Min.
Regie:  Rolf Schübel.  Mit Joachim Krol, Stefano Dionisi, Ben Becker, Sebastian Koch, u.a.

Budapest in den 30ern:  Der jüdische Gastronom Lázló Szabó liebt die Kellnerein Ilona.  Auch Pianist András verzehrt sich nach der Schönen.  Ihr widmet er sein "Lied vom Traurigen Sonntag", das bald als "Hymne der Selbstmörder" berühmt wird.  Die Liebenden arrangieren sich in einer ménage à trois.  Den faden Deutschen Hans aber weist Ilona ab.  Als Hitlers Schatten auch über Ungarn fällt, kehrt Hans als SS-Mann zurück.  
Sensibel agierende Schauspieler retten die steif inszenierte Goldrandtragödie.  Der 30er Hit "Lied vom traurigen Sonntag" wurde übrigens in Wahrheit von Rezso Seress und Lázló Javor verfasst.  Ob die Melodie wirklich Selbstmorde verursacht hat, ist bis heute ungeklärt.
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960 - EIN LORD AM ALEXANDERPLATZ

DEFA-Spielfilm, 1967, S/W, 90 Min.
Regie:  Günter Reisch.  Mit Angelica Domröse, Erwin Geschonnek, Armin Müller-Stahl.

Ewald Honig hat sein Leben lang die Herzen der Damen gebrochen und ihre Konten geplündert.  Jetzt will der westdeutsche Heiratsschwindler im Osten bei Töchterchen Ina (Angelica Domröse) seinen "wohlverdienten" Ruhestand genießen.  Dummerweise übt sie den gleichen Beruf aus...
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935 - EIN MÄDCHEN AUS FLANDERN

Spielfilm, 1955, S/W, 90 Min.
Regie:  Helmut Käutner.  Mit Nicole Berger, Maximilian Schell, Viktor de Kowa, Friedrich Dormin, Anneliese Römer, Gert Fröbe.

Nach der Novelle Das Engele von Loewen von Carol Zukcmayer.

Die Handlung dieses Films spielt im ersten Weltkrieg.  1914, im ersten Kriegsjahr, legt eine Kompanie deutscher Soldaten in einem kleinen dorf in Flandern eine Ruhepause ein.  Dabei sieht der Soldat Alexander das Mädchen Angeline und verlangt vom Wirt, dass sie ihm ein Glas Wein serviert.  Sie spricht kein Wort Deutsch und so ist ihre kurze Unterhaltung sehr eingeschränkt.
Kurz darauf hat Alexander Heimaturlaub.  Er kann sich in den Offizierskreisen seines Vaters nicht mehr zurecht finden und erregt Anstoß, als er einer Witwe sein ehrliches Beileid ausspricht.  "So viel Menschlichkeit ziemt sich nciht für einen deutschen Soldaten" ist die Ansicht seines Vaters.  Als er wieder an die Front kommt, gibt es Gasalarm, neue Kämpfe und viele Tote.  1917 findet sich Alexander- inzwischen zum Leutnant befördert - wieder in dem kleinen Ort Molenkerk.  Dieses Mal gelingt es ihm, Angelina, seinen "Engel", näher kennenzulernen.  Ihre Eltern waren von den Deutschen umgebracht worden und ihr Bruder ist noch im Krieg vermisst gemeldet.  Nun wird sie von ihren Verwandten ausgenutzt und verrichtet die schwersten Arbeiten.  Bei einem Luftangriff treffen sich sie Liebenden in einer Scheune, nicht ahnend, dass einige Widerstandskämpfer schon Kisten mit Sprengstoff in der selben Scheune versteckt haben.  Alexander muss nach ein paar Tagen wieder an die Front, obwohl er alle seine Ideale verloren hat und weiss, dass das Ganze sinnlos ist.  In seiner Abwesenheit entgeht Angelina mit knapper Not einer Vergewaltigung und die Scheune fängt an zu brennen, bevor sie in die Luft geht. Angelina wird abgeführt.
Kurz vor Kriegsende trifft Alexander während eines Urlaubs einen gewissen Dr. Simon und nimmt ihn in seinem Wagen mit nach Brüssel.  Dort trifft er auch Angelina als Zigarettenverkäuferin in einem Nachtlokal wieder.  Es war ihr gelungen, aus einem Arbeitslager, in das man sie geschickt hatte, zu flüchten.  Nun stellt sich auch heraus, dass Dr. Simon im Untergrund arbeitet und versucht, Menschen zu retten.  Alexander und sein Engel verbringen wieder eine Nacht der Liebe, doch ein Zwischenfall mit einem arroganten deutschen Offizier bringt eine neue Verhaftung Angelinas und die Flucht Alexanders.  Er wird zum Deserteur.  Nur seinem Vater gelingt es, das Schlimmste zu verhindern.  Inzwischen ist der Krieg endlich zu Ende gegangen.  Alexander macht sich auf die Suche nach seinem Engel.
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808 - EIN MANN AUF ABWEGEN

Spielfilm, 1939/40, S/W, 90 Min.
Regie:  Herbert Selpin. Mit HansAlbers, Charlotte Thiele, Peter Voss, u.a.

Der schwedische Großindustrielle Percy Patterson ist nach einer geheimnisvollen Unterredung spurlos verschwunden. Man vermutet einen Unglücksfall oder gar ein Verbrechen.
Der Journalist Nilsen aber bezichtigt ihn der Flucht vor eine drohenden Strafe. Pattersons Tochter will die Unschuld ihres Vaters beweisen und sucht ihn in ganz Europa.  Auch der Journalist ist auf seiner Spur. Dabei waren Patterson ganz einfach die Launen und Schikanen seines Hauptaktionärs und seiner vegnügungssüchtigen Tochter zu viel.  In Balago, einer Stadt auf dem Balkan, verwandelt er sich in Emile, der nichts weiter tut als sein Leben zu genießen.  Als ihn seine Tochter und der Journalist dort ausfindig machen, taucht er in einem Kurort als Kellner unter.  Dort lernt er die gefeierte Sängerin Lisaweta kennen und lässt sich von ihr als Chauffeur einstellen.  Beide begeben sich nach Genf.  In seiner imposanten Uniform hält man ihn für einen Vertreter beim Völkerbund.  Doch Patterson war inzwischen fleissig und hat mit Hilfe eines Freundes die stark gefallenen Aktien seines Unternehmens dem lästigen Hauptaktionär abgekauft und kann endlich seine Firma so führen, wie er es für richtig hält.  Nebenbei hat er in Lisaweta auch noch die Frau fürs Leben gefunden.
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273 - EIN MANN FÜR JEDE TONART

Spielfilm, 1993, Farbe, 89 Min.
Regie: Peter Timm. Mit Uwe Ochsenknecht, Katja Riemann, Henry Hübchen, Maren Schumacher.

Pauline Fromuth, eine Sängerin mit besten Voraussetzungen für eine steile Karriere, kommt terminlich schon mal in Zugzwang. Vor allem dann, wenn ihr Privatleben von zwei verheirateten Männern in Anspruch genommen wird: Dem sportlich drahtigen Arzt Klaus Klett und dem verschüchterten Musikkritiker Georg Lalinde, dessen Ehefrau völlig atypisch auf den kleinen Seitensprung reagiert: "...ich freue mich für dich, dass du endlich ein geregeltes Sexualleben führst...".
Die Sache hat nur einen kleinen Haken; Pauline kann sich nicht so recht entscheiden. So praktisch es auch sein mag einen "Mann für jede Tonart" zu haben, so fatal sind die Konsequenzen ... Pauline wird schwanger, aber wer ist der Vater?
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274 - EIN MANN GEHT DURCH DIE WAND

Spielfilm, 1959, S/W, 90 Min.
Regie: Ladislao Vajda. Mit Heinz Rühmann, Rudolf Vogel, Elfie Pertramer, Hubert von Meyerinck.

Ein Steuereintreiber im Finanzamt erzählt seinem Freund, einem Kunstmaler, wie schön er es doch eigentlich im Leben eingerichtet habe. In seinem Job wäre er nicht ganz oben und nicht ganz unten, seine Kollen mögen ihn. Er hätte auch ein gemütliches Zimmer mit einem Goldfisch und einer Briefmarken- sammlung, die seine Phantasie immer zu Reisen in exotische Länder anregte, vor allem wenn er abends nach Hause käme. Doch eines Tages änderte sich alles. Er bekam einen neuen Chef, dem seine höflichen Steuereintreibungen gar nicht passten: "Wir betteln nicht, wir fordern." Und zu Hause bekommt er eine neue Nachbarin, die Klavierunterricht erteilt und ihm keine Ruhe lässt. Sein Ärger spitzt sich so zu, dass er eines Tages entdeckt, dass er durch Wände gleiten kann wie durch Wasser. So gelingt es ihm sein Leben zu ändern, auch nebenbei eine neue Liebe zu finden, doch es führt auch zur Grenze der Kriminalität. Und so ist er froh, eines Tages seine phantastische Fähigkeit verloren zu haben. Er braucht sie ja auch nicht mehr, denn sein Leben ist wieder in glückliche Bahnen gekommen.
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1310 - EIN MANN WILL NACH DEUTSCHLAND

Spielfilm, 1934, S/W, 95 Min.
Regie:  Paul Wegener.  Mit Karl Ludwig Diehl, Brigitte Horney, Willy Birgel, Hans Leibelt.

Juli 1914.  Der Ausbruch des Krieges ist für den deutschen Ingenieur Hagen in Südamerika der Anfang einer abenteuerlichen Heimkehr.  Durch einen Messerstich verletzt, wegen falscher Pässe in Jamaika interniert, in Kuba aufgehalten, droht ihm in Plymouth erneut eine Verhaftung. Manuela, eine reiche Fabrikbesitzerin, wollte ihn auch halten, muss aber erkennen, dass eine gemeinsame Zukunft nur in seiner Heimat Deutschland möglich ist.
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1950 -  EIN MANN WILL NACH OBEN

Spielfilm, Serie in 13 Folgen, 1977, Farbe, 780 Minuten.
Regie:  Herbert Ballmann.  Mit Mathieu Carrière, Ursular Monn, Rainer Hunold.

Nach dem Roman von Hans Fallada.

Erster Teil - Der Start:  Der noch nicht volljährige Karl Siberecht verliert seinen Vater, einen pleitegegangenen Bauunternehmer.  Auf sich selber gestellt, beschließt er, sein kleines Dorf in der Uckermark zu verlassen, um nach Berlin zu gehen.  In der wilhelminischen Reichshauptstadt verspricht er sich raschen Aufstieg.  In der Eisenbahn lernt er Rieke Busch kennen, eine resolute Göre aus dem Berliner Arbeiterbezik Wedding.  Die beiden ungleichen Menschen freunden sich an.  Rieke sorgt dafür, dass Karl, der in Berlin keinen Menschen kennt, ein Dach über dem Kopf hat.  Am nächsten Morgen nimmt der alte Busch ihn mit auf den Bau.  Der Polier stellt Karl auch tatsächlich als Handlanger an, und der Junge sieht sich bereits am Beginn seines Vorhabens, "Berlin zu erobern".  Aber seine hochfliegenden Pläne scheitern ganz schnell am Erscheinen des Bauhernn Kalubrigkeit, der für Karls soziale Ader noch Ärmeren gegenüber nicht das geringste Verständnis hat.

Zweiter Teil - Vater Busch:  Nachdem der junge Karl Seibrecht, der aus der Provins nach Berlin gegangen war, seine erste Anstellung als Hilfkraft auf einem Bau wegen seines allzu deutlich demonstrierten sozialen Gewissens Ärmeren gegenüber wieder verloren hat, bietet sich ihm eine neue Chance: Herr von Senden, eine Zufallsbekanntschaft, gibt ihm den Tipp, sich im Zeichenbüro seines Schwagers als Bauzeichner zu bewerben.  Karl erhält eine Anstellubng. Sein neues Zuhause ist durch merkwürige Umstände geprägt: Er isst und schläft in einem alten Weddinger Mietshaus bei der jungen Rieke Busch, die er auf der Herreise kennengelernt hat.  Der alte Busch trinkt, weil er sich Vorwürfe macht, dass er seine verstorbene Frau in ihren letzten Lebensjahren nicht nett behandelt hat.  Weil er deshalb seinem Beruf als Maurer nur unregelmäßig nachging, wurde ihm auch noch gekündigt.  Trotzdem fühlt sich Karl wohl bei den Buschs und findet nach anfänglichen Schwierigkeiten auch im Bür Anerkennung.  Sein Weg nach oben scheint zu beginnen...

Dritter Teil - Jetzt werden wir reich:  Rieke Busch, die mit Karl Siebrecht und seit kurzem auch mit dem abgemusterten Matrosen Kalli Flau ein gemeinsames Leben zu gegenseitigem Nutzem führt, hat eine Idee: Er will sich eine moderne amerikanische Nähmaschine kaufen und Damen-und Kindermäntel nähen. Mit Hilfe ihres Freundes Karl und angeblich im Auftrag ihrer (längst verstorbenen) Mutter erschleicht sich Rieke, die minderjähhrig ist, beim Händler Hagedorn eine solche Maschine auf Kredit.  Bei der euphorischen Stimmung, die dadurch im Freundeskreis entsteht, nimmt Karl berufliche Rückschläge gelassen hin.  Die Situation wird bedrohlich, als Hagedorn erklärt, dass der Vertrag ungültig war.

Vierter Teil - Haifische:  Berlin hat  zu Beginn des Jahrhunderts keinen zentralen Bahnhof.  Während die Passagiere, die von einem Kopfbahnhof zum anderen müssen, normalerweise die Straßenbahn benutzen, liegt die Gepäckbefärderung in der Hand der "Rotmützen", lizensierter Gepäckträger, die die Koffer in ihren Handkarren von Bahnhof zu Bahnhopf befördern.  Karl und sein Freund Kalli, die keine Arbeit haben, helfen dem alten Dienstmann Kürass, der sein Pensum allein nicht mehr bewältigen kann.  Weil die beiden ohne Lizenz arbeiten, werden sie von den legalen Gepäckträgern heftig befeindet.  Da hat Karl die Idee, die Arbeit  der "Rotmützen" mittels eines gemeinsam gemieteten Pferdewagen zu rationalisieren.  Der Plan scheitert am Widerstand der anderen.  Also beschließt Karl, sein Vorhaben gegen ihren Willen durchzusetzen und mietet einen Wagen mit zwei Pferden.

Fünfter Teil - Der Zweikampf:  Karls Idee, die Reisegepäckbeförderung zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen zu reformieren - in Zukunft soll sie ein Pferdewagen statt der Handkarren übernehmen - droht am Widerstand der Gepäckträger zu scheitern.  DerWagen, den Karl gemieteet hat, steht leer vor dem Stettiner Bahnhof.  Karl gelingt es aber durch einen persönlichen "Zweikampf" mit seinem widersacher Kiesow, die Dienstmänner davon zu überzeugen, dass der Einsatz des Pferdewagens auch für sie von Vorteil ist.

Sechster Teil - Schinder:  Karl hat mit dem Fuhrunternehmer Wagenseil einen für ihn selbst ungünstigen Vertrag abgeschlossen.  Wagenseil stellt Karl für eine Gepäckbeförderungsfirma, die zwischen den Berliner Bahnhöfen tätig ist und inzwischen floriert, sieben Wagen und Gespanne.  Karl hat sich verpflichtet, sich Pferde und Wagen nirgendwo anders zu beschaffen.  Nun schuftet er sich ab und Wagenseil kassiert.  Karl löst den Vertrag und stellt den Gepäckdienst mit den Gepäckträgern, die jetzt wie ein Mann huinter ihm stehen, wieder auf Handkarren um.  Ausserdem lernt Karl Ilse Gollmer kennen.

Siebenter Teil - Der Durchbruch:  Dem Fuhrunternehmer Wagenseil ist es durch ein paar miese Tricks gelungen, die Firma Karls zu ruinieren.  Karl bietet sich die Möglichkeit für eine neue Existenz: eine Kneipenbesitzerin in Wedding ist gestorben, und ihr Neffe bietet die Kneipe "Zur Funzel" zum Kauf an.  Karl zahlt 3500 Mark in bar.  Das Ganze erweist sich als ein Luftgeschäft und die 3500 Mark sind verloren.  In seiner Verzweiflung hat Karl eine neue Idee, die er in die Praxis umsetzen will.  Er gewinnt den Automobilfabrikanten Gollmer für ein gemeinsames Geschäft:  Karl stellt seinen Gepäckbefördeungsvertrieb von Pferdefuhrwerken auf Lastwagen um, die ihm Gollmer zur Verfügung stellt.

Achter Teil - Kanalljenvögel:  Im Leben von Karl und seinen Freunden ist eine Wende eingetreten:  Karl hat mit dem Automobilfabrikanten Gollmer einen Vertrag geschlossen, nach dem Gollmer ihm fünf moderne Lastautos für die Abwicklung seines Transports zur Verfügung stellt.  Die Palude ist jetzt für die Abwicklung seiner Buchhaltung nicht mehr tragbar.  Herr Frenz, einer von Gollmers Buchhaltern, ersetzt sie.  Auch Karls Freunde passen nicht mehr zu seienr neuen Geschäftsführung.  Als sich diese einsichtig zeigen und die Weddinger Kneipe pachten, kann Karl unbeschwert der Chef der fünf "Kanalljenvögel" sein - wie die vom Berliner Volksmund getauften goldgelben Laster bald heissen.

Neunter Teil - Siegreich woll'n wir:  Karl , der aufsteigende junge Mann, und seine Freunde Rieke Busch und Kalli Flau haben nicht so recht zueinander gepasst.  Und es ist nur folgerichtig, dass sich ihre Wege endlich - in aller Freundschaft - trennen.  am gleichen Abend, an dem im Garten des Autofabrikanten Gollmer, Karls Geschäftspartners, eine große Party gegeben wird, feiern Kalli und Rieke die Eröffnung der Weddinger Kneipe, die sie gepachtet haben.  Karl lässt  sich aber auch bei den Freunden sehen.  In Sarajevo wird der österreichische Thronfolger ermordet, was gewichtige Folgen hat.  Kalli folgt begeistert den Fahnen, Gollmer verspricht sich vom Krieg ein Bombengeschäft und Karl, bevor er sehr ungern Soldat wird, findet zusammen mit seiner Jugendfreundin Rieke die Erfüllung, die sie sich in all den Jahren ihrer Freundschaft versagt haben.

Zehnter Teil - Die tödlichen Jahre:  1914:  Der Krieg ist ausgebrochen und Karls Firma wird stillgelegt.  Karl und Kalli werden Soldaten.  Kalli kommt nach Russland, Karl an die Westfront.  Rieke, Vater, Tilda und die Palude halten die Stellung zu Hause.  Karl und Kalli überleben den Krieg, aber Karl gerät in französische Gefangenschaft und Kalli verliert eine Hand. Als der Krieg zu Ende ist, kehr Kalli heim und führt mit Rieke die Kneipe weiter.  Er nimmt auch einen Neuankömmling in Kauf: Eine zärtliche Stunde, die Karl vor seinem Einrücken mit Rieke verlebte, ist nicht ohne Folgen geblieben.  Aber Karl gilt als verschollen.

Elfter Teil - Fehlschläge:  Der Krieg ist zu Ende.  In der Weddinger Kneipe schlagen sich Kalli, Rieke und Vater mühsam durch die schwere Nachkriegszeit.  Die kleine Tilda hilft schon fleissig mit, und ausserdem gibt es in der Gemeinschaft noch einen Neuankömmling, das kleine Karlchen, das Produkt einer Stunde zwischen Rieke und Karl. Da man von Karl nichts mehr gehört hat, beschließt Rieke, Kalli zu heiraten.  Doch aus der Hochzeit wird nichts, denn unvermutet taucth Karl als Spätheimkehrer auf.  Er ist, durch einen Gasangriff halb erblindet, in französische Gefangenschaft geraten und wurde erst jetzt entlassen.  Kalli, der Freund, richtet schweren Herzens für Rieke und Karl die Hochzeit aus.  Karl und Kalli fahren abwechselnd das Taxi, das Kalli ergattert hat.  In diesen Zeiten versucht man alles, um sich über Wasser zu halten.  Karl lässt sich auf fragwürdige und gefährliche Abenteuer mit Freikorps ein.

Zwölfter Teil - Dunkle Geschäfte: 1923 in Deutschland:  Das Dienstleistungsgwerbe ist  am stärksten betroffen von der Inflation.  Auch Karl, Rieke und Kalli kämpfen um ihre Existenz.  Durch den ehemaligen Pferdehändler Engelbrecht, der mit allem, was es nur gibt, Geschäfte macht, findet Karl ein neues Batätigungsfeld.  Er ist bald an Engelbrechts Unternehmen beteiligt und legt sich im Keller unter der Kneipe ein eigenes Warenlager an.  Nach einer Begegnung mit einer anderen Frau erkennt Karl, dass er und Rieke nicht zusammenpassen.  Er verlässt, sie - und diesmal für immer.

Dreizehnter Teil - Letzte Runde:  Nach fairen Absprachen haben sich Karl und Rieke in aller Freundschaft getrennt.  Rieke heiratet bald Kalli und erfüllt ihm damit einen jahrelangen Wunsch.  Zur Hochzeit erhalten die beiden von Karl die Weddinger Kneipe.  Karl wird wieder Kompagnon von Gollmer und freundet sich mit dessen Tochter Ilse an.  Nach dem Tod des alten Gollmer kommt aber alles ganz anders.  Karl bleibt Chef von Gollmers Flugzeugfabrik - weiter auf dem Weg "nach oben", Ilse heiratet Herrn von Senden.  Die Glücklichsten sind aber wahrscheinlich Rieke und Kalli in ihrer Kneipe.
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983 - EIN ROBINSON - TAGEBUCH EINES MATROSEN

Spielfilm, 1940, S/W, 81 Min.
Regie:  Arnold Franck.  Mit Herbert A.E. Böhme, Claus Clausen, Malte Jäger, u.a.

Fast schon dokumentarisch wird das Einsiedlerleben eines Schiffbrüchigen Seemannes (Versenkung  der "Dresden", im 1. WK) auf einer Insel beschrieben.  Die Aufnahmen entstanden 1939 auf der Insel Juan Fernandez ("Robinson-Crusoe-Insel"), auf der Höhe von Valparaiso, etwa 700 km vor dem chilenischen Festland im Pazifik.  Bilder aus einem längst vergangenen Paradies - und der letzte Film des Bergfilm-Pioniers und Regisseurs Arnold Franck.
Die Uraufführung des Films war im Capitol am Zoo in Berlin am 25. April 1940.
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938 - EIN SELTSAMES PAAR

Fernsehfilm, 2033, Farbe, 95 Min.
Regie:  Doris Dörrie.  Mit Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach, u.a.

Doris Dörrie verfilmte Neil Simons Dauerbrenner "The Odd Couple."

Ein chaotischer Lebemann nimmt einen pedantsichen Hypochonder in seiner Wohnung auf.  Natürlich geraten die beiden ständig aneinander.  Aus dieser Konstellation bezieht Neil Simons 1965 verfasstes Bühnenstück seine Komik.  In etlichen Ländern unzählige Male aufgeführt, sorgt die Story immer wieder für Erheiterung.  Walter Matthau und Jack Lemmon drückten der gleichnamingen Verfilmung von Gene Saks ihren Stempel auf - und hier  versuchen Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach, in deren Fußstapfen zu treten.  Es gelingt ihnen ganz gut.
Neu war der Stoff für die beiden nicht: 120mal spielten sie zusammen "Ein seltsames Paar" auf Bühnen in Hamburg, München und Berlin.  Doris Dörrie hat das Werk leicht modernisiert und ihre beiden "Männer"-Protagonistenmit digitaler TV-Technik und prächtigen Nebendarstellern (Armin Rohde, Gustav Peter Wöhler, Petra Zieser), in Szene gesetzt.  
"Es gibt gelbe und grüne Brote", sagt Pokerrunden-Gastgeber Oskar (Lauterbach) und ein Blick in seine versiffte Bude genügt, um zu glauben, dass er verschimmelte Snacks an seine Freunde verteilt.  Die meisten von ihnen stört das Chaos nicht, aber dann kommt Felix (Ochsenknecht).  Von seiner Frau rausgeschmissen, u.a. weil er ihr und der Putzfrau permanent hinterherputzte, steht er da wie ein Häufchen elend: mit Selbst- mordgedanken im Hinterkopf und einem großen Koffer in der Hand.  Oskar lässt sich erweichen und nimmt ihn bei sich auf.  Das hätte er besser gelassen:  Bald dröhnt ein Luftreiniger im Wohnzimmer, die Pokerkarten riechen nach Desinfektionsmittel.  Und auch von Hobby-Koch Felix angeschaffte nützliche Küchengeräte wie ein Schöpfthermometer beginnt Oskar schnell zu hassen...
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2046 - EIN STARKER ABGANG

Spielfilm, 2008, Farbe, 90 Min.
Regie:  Rainer Kaufmann.  Mit Bruno Ganz, Monica Bleibtreu, Harald Schrott, Fritzi Haberland.

Ein Grummeln im Magen treibt den fast vergessenen Schriftsteller Heinz Kilian zum Arzt.  Das Ergebnis veranlasst seinen Verlag, ihm bei der anstehenden Lesereise die Ernährungsberaterin Vera zur Seite zu stellen.  Die Aufpasserin geht dem wortmächtigen Hypochonder gehörig auf die Nerven...
Heiter, nachdenklich und mit feinem Humor ist dies sowohl literarisches Road-Movie wie psychologisches Kammerspiel.  Er lebt ganz von seinem Ensemble - insbesondere Ganz glänzt - und den Dialogen des Autors Martin Rauhaus, auch wenn seine gewählten Worte dem Film eine künstliche Note, etwa 'Ausgedachtes" verleihen.
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388a - EIN STARKES TEAM: DAS BOMBENSPIEL

Deutsche Fernsehserie, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Michael Steinke. Mit Maja Maranow, Florian Martens, Barbara Rudnik, Rainer Goernemann.

In Berlin findet eine Serie von Bombenanschlägen statt. Zuerst sind nur Telefonzellen das Ziel, die "Terroristen" drohen bald jedoch damit, auf "empfindlichere" Objekte überzugreifen. Sie wollen den Bau des Genforschungszentrum einer AG durch massive militante Aktionen vermeiden. Enie und Otte, beide Kriminalbeamten, sollen dem Landeskriminalamt bei diesem Fall unter die Arme greifen. Gibt die Gruppe der Attentäter nur politische Ziele vor, um mehr Druck ausüben zu können? Vier Bomben in drei Monaten. Die Öffentlichkeit darf nichts erfahren. Und dann gerät auch noch eine gute Freundin der Kommissarin unter Verdacht.
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909 - EIN TRAUM VON AFRIKA

Dokumentation, 2000, Farbe, 61 Min.
Regie:  Ray Müller. 

In dieser ungewöhnlichen Dokumentation beschreibt die 100-jährige Filmlegende Leni Riefenstahl ihre besondere Beziehung zu dem afrikanischen Volk der Nuba.   In den sechziger Jahren hat Riefenstahl bei den Nubastämmen im Sudan gelebt.  Weltberühmte Fotobände des archaischen Volkes sind damals entstanden.  Erstmals werden in diesem Film zahlreiche Filmausschnitte dieser Zeit aus ihrem Archiv gezeigt.  Die Wiederbegegnung mit den Nuba in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land ist eine Reise in Riefenstahls eigene Vergangenheit und eine Konfrontation mit dem heute vom zivilisatorischen Prozess zerstörten Naturparadies.  Sie ist zudem eine eindringliche Konfrontation mit Riefenstahls eigener Biografie im Dritten Reich.
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2119 - EIN UNSICHTBARER GEHT DURCH DIE STADT

Spielfilm, 1933, S/W, 98 Min.
Regie:  Harry Piel.  Mit Harry Piel, Fritz Odemar, Lissy Arna, Annemarie Sörensen.

Taxichauffeur Harry entdeckt einen merkwürdigen Koffer in seinem Fahrzeug, den ein mysteriöser Fahrgast, der offensichtlich auf der Flucht vor der Polizei ist, dort zurücklässt.  Als er den Inhalt genauer unter die Lupe nimmt, findet er einen seltsamen Helm und eine dazugehörige Apparatur.  Mit Hilfe dieser Maschine, so findet Harry schnell heraus, wird der Träger des Helms unsichtbar.  Sollte dies ein Wink des Schicksals sein, um endlich an das ganz große Geld zu kommen?  Er verkauft sein Taxi und setzt den Erlös beim Pferderennen auf einen Aussenseiter.  Mit Hilfe der Tarnkappe sorgt er anschließend dafür, dass sämtliche Pferde während des Rennens durchgehen und nur der Aussenseiter als Sieger durchs Ziel geht.  Doch dann gerät die Sache ausser Kontrolle, denn der Kellner Fritz, ein Zimmergenosse von Harry, bemächtigt sich der Maschine und beginnt damit, Banküberfälle zu verüben...
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718 - EIN WALZER FÜR DICH

Spielfilm, 1934, S/W, 95 Min.
Regie:  Georg Zoch.  Mit Heinz Rühmann, Theo Lingen, Adele Sandrock.

Im Herzogtum von Palamo treffen sich heimlich die Minister.  Sie wollen die regierende Herzogin Stefanie unbedingt absetzen und den abgedankten Prinzen Antonio wieder auf den Thron bringen.  Der ist inzwischen ein berühmter Opernsänger geworden.  Als die abgesandten Minister ihn besuchen, um ihre Pläne zu unterbreiten, ist er schnell überredet.  Nur sein Dirigent, Kortes, hat Bedenken. Ihm scheint die Karriere auf den Opernbühnen doch viel lukrativer.  Herzogin Stefanie "denkt nicht daran, zu verzichten."  Der Ministerpräsident jedoch intrigiert weiter und verschreibt der Herzogin Hausarrest.

Da verirrt sich Maiglöckchen, das Pferd der Herzogin, welches Kortes mit Widerwillen bestiegen hat, in den Garten der Herzogin und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Eine Freundin der Herzogin, Manja, ist auch anwesend und der nichtsahnende Kortes lädt die Damen zum Hofball ein.  Es kommt schließlich so weit, dass alle vier, Herzog und Herzogin, Kortes und Manja, sich im Weinkeller wiederfinden.  Dort haben sie genug Zeit, sich ineinander zu verlieben, bevor man sie wieder befreit.  Der Herzog dankt ab und akzeptiert einen Vertrag mit Amerika, und Herzogin Stefanie entschließt sich, ihn zu begleiten.  Den Thron besteigt die alte Herzogin, die schon vor einiger Zeit abgedankt hatte.  Aber die Minister versprechen, dass sie in Zukunft mehr Zeit zum Angeln haben werde.
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1924 -  EIN WUNDERBARER SOMMER

Spielfilm, 2002, Farbe, 99 Min.
Regie:  Georg Tressler.  Mit Maximilian Schell, Barbara Rüttig, Heinrich Gretier, Elke Aberle.

Einer der wenigen im Fürstentum Kuiechtenstein produzierten Filme, inszeniert nach einer legendären Erzählung: Die mickrige Kuh eines armen Dörflers wird unerwartet zur besten Milchlieferantin des Sommer und wendet dadurch die Note der Familie ab. 
Maximilian Schell rückt das Genre "Heimatfilm" gekonnt auf eine dramatische wie unterhaltsame Ebene mit poetischen Untertönen, die breiten und allgemein gültigen Kriterien eines großen Films standhalten.  Die Poesie der Romanvorlage ( Novelle "Ludmilla. A Legend of Liechtenstein" von Paul Gallico) wird auf bezaubernde Art in der Filmversion eingefangen. (so die Beschreibung auf dem Umschlag).
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1714 - EIN ZUG NACH MANHATTAN

Spielfilm, 1981, Farbe, 60 Min.
Regie:  Rolf von Sydow. Mit Heinz Rühmann, Ulrike Bliefert, Charles Brauer.

1952 in einem Vorort von New York: Der fromme Leon Sternberger ist Kantor in einer kleinen jüdischen Gemeinde.  Eines Morgens hat er seinen Glauben an Gott verloren, denn die Welt ist voller Kriege, Gewalt und Unrecht.  "Was ist das für ein Gott, der so viel Elend
will?" fragt sich Sternberger verzweifelt.  Er weigert sich, "Rosch-ha-Schana", das jüdische Neujahrsfest, zu feiern.  Seine Nichte Esther bittet den Schames Rosen um Hilfe, und der Synagogendiener rät ihm, den berühmten Rabbi Markus in Manhattan um Rat zu fragen.  Sternberger ist noch nie im Leben mit der U-Bahn gefahren und findet sich nicht zurecht.  Ein freundlicher Bahnbeamter hilft ihm, aber anstatt in den Zug nach Manhattan steigt er in den nach Brooklyn.  Im Abteil will sich eine junge Frau das Leben nehmen, denn sie kann den 22. Dezember in Utrecht nicht vergessen.  An diesem Tag wurde ihre ganze Familie deportiert.  Sie hat sie nie wiedergesehen.  Sternberger beruhigt die Frau und bringt sie nach Hause.  Auch beim zweiten Versuch gerät er wieder in den falschen Zug, in dem er einen jungen Mann trifft.  Auch dieser kann den 22. Dezember 1942 nicht vergessen.  Bringen die ungewöhnlichen Ereignisse im Zug den Kantor wieder auf den Weg Gottes zurück?

Heinz Rühmann erhielt für diesen Film die Silbermedaille des 24. Internationalen Film-und TV-Festivals of New York.
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1210 - EINBRECHER

Spielfilm, 1930, S/W, 93 Min.
Regie:  Hanns Schwarz.  Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Willy Fritsch, Oskar Sima, u.a.

Renée, die junge, verwöhnte Frau des Puppenfabrikanten Dumontier, ist unglücklich.  Sie spürt, dass sie und ihr Mann nicht füreinander geschaffen sind.  Als der elegante und charmante Monsieur Sérigny ihr den Hof macht, nimmt sie eine Einladung in sein Liebesnest gerne an.  Aber Sérigny merkt sofort, dass Renée ihn nicht in ihr Herz geschlossen hat, denn sie bleibt von Beginn an zurückhaltend und kühl.  Zu allem Unglück taucht auch noch ein Einbrecher in der Wohnung auf, der es auf ein kostbares Gemälde abgesehen hat.  Für den abenteuerlichen Dieb ist Renée sofort Feuer und Flamme.  Nachdem der ungebetene Gast verschwunden ist, verlässt sie Sérigny, mit der Gewissheit, ihre Ehe gerade noch gerettet zu haben.  Kurze Zeit später kündigt sich im Hause Dumontier der Puppenhändler Hutkins als Gast an.  Und wen muss Renée voller Schreck in dem Mann erkennen?  Den charmanten Einbrecher! Gekonnt umgarnt er die verdutzte Frau, und es gelingt ihm, sie zu einem nächtlichen Rendezvous zu überreden.  Bei diesem nächtlichen Treffen taucht plötzlich Dumontier uaf...
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1783 - EINE ANDERE LIGA

Spielfilm 2006, Farbe, 99 Min.
Regie:  Buket Alakus.  Mit Ken Duken, Karoline Herfurth.

Die fußballverrrückte Hamburgerin Hayat hat Brustkrebs.  Nach der Operation fühlt sich die 20-jährige entstellt, und kicken darf sie wegen ihrer Medikamente auch nicht mehr.  Aber ein Leben ohne Fußball?  Unvorstellbar!  Für Hayat heisst es nun: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.  Die bunt zusammengewürfelten Mädels des FC Schanze, die weder ein Trikot besitzen noch dribbeln können, nehmen Hayat auf.  Ihr lausiger Trainer Toni, der seine Hauptaufgabe darin sieht, seinen Mädels Talentfreiheit zu bescheinigen, findet ebenso Gefallen an ihr.  Wie das Raubein erst aus Eitelkeit, dann aus echter Zuneigung um sie wirbt und dabei seine Sensibilität entdeckt, zählt zu den großen Momenten des Films.  Die drei Geschichten von Krankheit, Fußball und Liebe verwebt Bukat Alakus äusserst kunstvoll ineinander, und wie "Kick it like Beckham" wird auch in diesem Film ein ungeheures cineastischer Zauber entfaltet.  Der Film ist ein origineller und berührender Film mit vielen kleinen schönen Details - und mit Karoline Herfurth in einer staunenswert gut gespielten Hauptrolle.
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1233 - EINE DEUTSCHE REVOLUTION

Spielfilm, 2004, Farbe, 97 Min.
Regie:  Helmut Herbst.  Mit Greger Hansen, Franz Wittich, Eike Gallwitz.

Film nach Kasimir Edschmids Roman Büchner, eine deutsche Revolution.

"Friede den Hütten! Krieg den Palästen!" Das schrieb im Jahre 1834 der damals gerade 18 Jahre alte Student der Medizin Georg Büchner aus Darmstadt zusammen mit dem Butzbacher Pfarrer Weidig in der wohl berühmtesten Flugschrift der deutschen Literaturgeschichte, dem "Hessischen Landboten."
Von dieser Zeit des Vormärz in Deutschland handelt dieser Spielfilm.
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1929 -  EINE EINFACHE GESCHICHTE

Spielfilm, F/BRD, 1978, Farbe, 105 Min.
Regie:  Claude Sautet.  Mit Romy Schneider, Bruno Cremer, Vera Schroeder, Claude Brasset, Peter Semler.

Marie ist 39, geschieden und hat einen 15jährigen Sohn.  Als sie von ihrem Freund Serge schwanger wird, erkennt sie, dass die Beziehung längst abgestumpft ist, und entscheidet sich für eine Abtreibung.  Verständnis findet sie bei ihren Freundinnen, allesamt Fachfrauen für Beziehungsprobleme.  Nach der Trennung von Serge wärmt Marie die Beziehung zu ihrem Ex-Mann Georges wieder auf.  Sie wird erneut schwanger, entscheidet sich diesmal aber für das Kind. 

Obwohl bestens an der Filmakademie ausgebildet, gehört Claude Sachet nicht zu den Regisseuren, die ihre Geschichten mit irrwitzigen Kamerafahrten und techinischem Schnickschnack vorantreiben.Vielmehr ist er ein Meister der sensiblen, scharfsinnigen Charakterstudie. Der Film uwrde 1979 als "Bester Ausländischer Film" für einen Oscar  nominiert.
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1391 - EINE FAST PERFEKTE HOCHZEIT

Spielfilm, 2005, Farbe, 96 Min.
Regie:  Reinhard Schwabenitzky.  Mit Hildegard Knef (in ihrer letzten Rolle), Elfi Eschke, Andreas Vitasek, Hans Clarin.

Die Gesellschaftssatire gehört zur Trilogie "Ein fast perfekter Seitensprung", Eine fast perfekte Scheidung" und präsentiert komödiantisch, feinfühlig inszeniert ein "fast perfektes gesellschaftliches Chaos," wunderbar abgedreht.

Hennys Eltern wollen sich bei einer kinderlosen "Erbtante" -Tante Marlene (Hildegard Knef) - wohnhaft in einer stattlichen Villa in München, einnisten, da Vater Uwe bankrott ist.  Ausserdem spekuliert er, dass erblich für Henny ein beachtliches Vermögen zu holen wäre.  Also wird Henny nach München gelotst, um sie der störrischen Tante vorzustellen.  Hennys geliebter Lebensgefährte Sigi muss aber nach Wien, um auf seine 10-jährige Tochter Julia aufzupassen, andernfalls gäbe es wieder Krach mit seiner Exgattin Renate und deren Mutter Theresa.  Also bringt Sigis Freund und Scheidungsanwalt Peter Henny nach München.  Und als Tante Marlene den betucht wirkenden Anwalt Peter für Hennys Ehemann hält, nehmen die Irrungen und Wirrungen ihren Lauf...
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865 - EINE FAST PERFEKTE SCHEIDUNG

Spielfilm (Österreich), 1998, Farbe, 90 Min.
Regie:  Reinhard Schwabenitzky.  Mit Elfi Eschke, Claudia Kment, Alexander Goebel, Hans Clarin, Ingrid van Bergen, Hildegard Knef, u.a.

Henny Schönberg weiss, warum sie Distanz zu ihrer Sippe hält: "Verwandte sind wie ein Naturereignis.  Verhindern kann man sie nicht, aber sich schützen schon."  Leider nicht immer.  Vater Uwe lockt Henny, die gerade in Italien ausspannt, nach Wien:  Angeblich ist Erbtante Marlene (Hildegard Knef) gestorben.  EIne Lüge: Die Totgesagte erfreut sich bester Gesundheit.  Henny soll sich bei ihr einschmeicheln, wiel Papi pleite ist...Dabei hat die junge Frau schon genug Sorgen.  Lover Sigi ist auf dem Weg zur Ex-Gattin, die sich offenbar scheiden lassen will.  Das findet wiederum Tochter Julia gar nicht gut und büxt aus.  Derweil gräbt Peter, Sigis Anwalt, Henny an.  Doch die überhört zunächst seine Balzrufe...
Dieses humoristische Fliegengewicht ist die Fortsetzung von "Ein fast perfekter Seitensprung".  Reinhard Schabenitzky erhielt dafür den österreichischen Filmpreis as bestbesuchte heimische Produktion.   Diesem Film folgt der letzte Teil der Trilogie: "Eine fast perfekte Hochzeit."
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1941 - EINE FRAU, DIE WEISS, WAS SIE WILL

Spielfilm, 1958, Farbe, 95 Min.
Regie:  Arthur Maria Rabenalt. Mit Lilli Palmer, Peter Schütte, Maria Sebaldt, Rudolf Vogel.

Die "Cavallini", einer der größten Revuestars, ist tot.  Im Apollo-Theater, an dem gerade eine neue Revue vorbereitet wird, träumt man von einer Nachfolgerin ihrer Klasse.  Emmy de la Motte, die junge Dame, die ein Geldgeber ihnen aufzwingen will, ist jedenfalls nicht gerade überzeugend.  Da trifft in der Direktion ein riesiger Überseekoffer aus Brasilien ein: Der Nachlass der "Cavallini". Sie bittet, den Koffer mit ihren Kostümen und 10 000 Talern in bar ihrer Enkelin zu überbringen.  In den Herren keimt große Hoffnung auf, in ihr vielleicht eine neue "Cavallini" zu finden.  Viktor Keller, Autor und Komponist der neuen Revue, nimmt die Erbin Julia Klöhn, Turnlehrerin im Institut Kladde, in Augenschein.  Doch die Enttäuschung ist groß: Julia ist unscheibar und schüchtern.  Für die Rolle komtm sie bestimmt nicht in Frage.  Zurück im Theater erwartet Viktor Keller eine Hiobsbotschaft.  Deer Geldgeber hat seine Zuwendungen eingestellt, weil er seine Emmy in flagranti mit dem Kapellmeister erwischt hat.  Nun stehen die Direktoren ohne Mäzen und ohne Soubrette da.  Nun soll Viktor Keller Julia Klöhn dazu üerreden, die Revie zu finanzieren. Julia sagt zu, doch nur unter einer Bedingung...
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278 - EINE FRAU NACH MASS

Fernsehfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie: Detlev Rönfeld. Mit Marianne Sägebrecht, Gerard Klein, Marie France Pisier.

Arthur und Margret leben zusammen in der französischen Provinz. Er ist Künstler und sie fährt die Post aus und ist auch mehr als nur Postbote für die Bewohner des kleinen Ortes. Eines Tages stellt ihr ihr Boss nahe, dass sie doch wohl zu dick für diesen Job sei, und wenn sie ihn behalten wolle, sollte sie doch erst mal eine Schlankheitskur machen. Margret sieht das eigentlich gar nicht ein, aber sie gibt sich einverstanden, hauptsächlich weil sie ihrem Partner keine finanzielle Last sein will. In ihrer Abwesenheit schläft Arthur mit einer jüngeren Kollegin und Margarete erfährt davon. 
Wie sie sich nun total unabhängig machen will, davon erzählt der Rest des hübschen Films. Marianne Sägebrecht ist wieder einmal super.
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1770 - EINE FRAU VON HEUTE

Spielfilm, 1954, S-W, 91 Min.
Regie:  Paul Verhoeven.  Mit Luise Ullrich, Curd Jürgens, Robert Freytag.

Mit Fleiss, Tapferkeit und einer großen Portion Optimismus hat sich Toni Bender einen eigenen Obsstand in der Münchener Großmarkthalle aufgebaut.  Ihr gerade zermürbt aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrter Man Heinz kommt jedoch mit Tonis unverhofftem Selbstbewusstsein nicht zurecht.  Der arbeitslose Architekt erträgt es nicht, dass sie ihn miternährt und fühlt sich überflüssig.  Toni spürt, dass sie sich zusehends entfremdem, doch sie hält weiter zu ihm.  Um so schmerzlicher ist es für Toni, als sie Heinz' Affäre mit der jungen, aber unbedarften Marie-Claire auf die Spur kommt. Sie zieht tief enttäuscht in eine Pension um und plant die Scheidung.  Noch mehr als früher stürzt sie sich in ihre Arbeit.  Als ihr italienischer Spediteur Aldo sie wegen einer blockierten Ladung Südfrüchte anruft, reist sie spontan in den Süden.
Also erweist sich indes nicht nur als sehr hilfsbereit, sondern auch als charmant und aufmerksam.  Toni verbringt mit ihm einen wunderschönen, aber völlig harmlosen Silvesterabend.  Davo ist ihr Noch-Ehemann Heinz weniger überzeugt.  Als er mitanhört, wie Toni vertraulich mit Aldo telefoniert, reagiert er zunächst gekränkt und wütend.  Doch sie weist ihn ab.  Einsam und verzweifelt geht er nach Hause, wo ihn eine große Überrachung erwartet.
Ein einfühlsames Nachkriegsdrama und Zeitdokument, aber heute wohl etwas veraltet.
DVD2


619 - EINE HAND VOLL GRAS

Spielfilm, 2000, Farbe, 110 Min.
Regie: Roland Suso Richter. Mit Oliver Korittke, Lisa Martinek, u.a.

Kendal ist 10 Jahre alt, und gerade in Hamburg angekommen. Alles soll hier viel schöner sein , als in dem kleinen kurdischen Dorf, aus dem er stammt.
In Deutschland will Kendal viel Geld für seine Familie zu Hause verdienen. Doch schon bald nach der Ankunft zeigt ihm sien Onkel, was er unter "schnellem Geld" versteht: Kendal wird als Drogendealer eingesetzt. Der Taxifahrer und Ex-Bulle Hellkamp ist neben dem Nachbarsmädchen Franziska der einizge echte Freund, den er hat.
Als Hellkamp Kendal vor den Drohungen und dem brutalen Zugriff der Drogenmafia seiner Sippe beschützen will, geraten beide in große Lebensgefahr.
DVD 2


1418/1419 - EINE LIEBE IN AFRIKA, TEIL I

Spielfilm, 2005, Farbe, 85 Min.
Regie:  Xaver Schwarzenberger.  Mit Heiner Lauterbach, Julia Stemberger, Hannelore Elsner, Bernhard Schir, Minica Bleibtreu.

Zehn Jahre ist es her, dass Stefan die südafrikanische Heimat im Groll verließ.  Erst zu Vaters ziebzigstem Geburtstag kehrt er mit seiner Münchener Verlobten Miriam zurück.  Der alte Patriarch glaubt, nun sei alles wieder gut, Stefan würde die Farm übernehmen und hier auch heiraten.  Aber beide haben andere Pläne. Miriam befreundet sich mit dem anglikanischen Bischof Jo, Stefans bestem Freund.  Wie der sich für die Farbigen einsetzt, beeindruckt sie sehr.  Als ihre Abreise naht, geschieht ein Unglück...
Dieser klischéebeladene Gefühlsfilm tut so, als sei er kritisch.  Doch er drischt am liebsten romantische Phrasen, sodass dser politische Hintergrund zur exotischen Staffage abrutscht.  Fazit:  Als Romanze o.k., als Film über Afrika ärgerlich.
DVD2


1420/1421 - EINE LIEBE IN AFRIKA, TEIL II

Spielfilm, 2005, Farbe, 95 Min.
Regie:  Xaver Schwarzenberger.  Mit Heiner Lauterbach, Julia Stemberger, Hannelore Elsner.

Zweiter Teil.  Stefan gibt sich stur.  Seitdem gewiss ist, dass er für immer im Rollstuhl sitzen wird, verhälrt er sich gegenüber Miriam seltsam abweisend.  Seine zukünftige Braut soll nicht nur aus Mitleid bei ihm in Kapstadt bleiben.  In seiner Not bittet er gar Bischof Jo, sich um Miriam zu kümmern.  Damit gießt er Öl in ein Feuer, das ohnehin schon brennt.   Auch Jos ehemaliger Flamme Jane ist die neue Liebe am Kap nicht entgangen.  Gekränkt offenbart sie dem Geistlichen, dass er der Vater ihrer Tochter ist.  Jetzt muss sich Jo entscheiden....

Das Konglomerat aus "Jenseits von Afrika" und "Die Dornenvögel" ist mit einer Prise Problematik gewürzt, aber nicht mutig genug, um sich wirklich mit dem Alltag zwischen Aids und Apartheit auseinanderzusetzen. So sind zwar alle der deutschen Sprache mächtig, wirken aber hilflos gekünstelt.
 

48 - EINE LIEBE IN DEUTSCHLAND

Spielfilm, 1984, Farbe, 107 Min.
Regie: Andrzej Wajda. Mit Hanna Schygulla, Armin Müller-Stahl, Bernhard Wicki, Otto Sander.

Eine deutsch-polnische Gemeinschaftsproduktion unter der Regie von Andrzej Wajda. Nach einer Geschicht von Rolf Hochhut. Eine deutsche Frau, deren Mann an der Front ist, verliebt sich leidenschaftlich in einen jungen polnischen Kriegsgefangenen und ist dabei so unvorsichtig, dass bald das ganze Dorf und die Behörden dahinterkommen. Sie wird von einer Nachbarin denunziert und es nimmt ein tragisches Ende. Der Film wird mit Rückblenden erzählt.
NTSC


1528 - EINE LIEBE IN KÖNIGSBERG

Spielfilm, 2006, Farbe, 90 Min. (plus 150 Min. Bonusfilme)
Regie:  Peter Kahane.  Mit Wolfgang Stumph, Susanne von Borsody, Ellen Schwiers, Sascha Göpel, Chulpan Khmatova.

Der letzte Wille seiner verstorbenen Mutter führt den Dresdener Bauunternehmer Walter Steinhoff auf eine ungewöhnliche Reise ins ehemalige Ostpreussen.  Hier begegnet er der jungen attraktiven Reiseführerin Nadeshda und einer rätselhaften Frau, die für ihn große Bedeutung gewinnt.  Denn als er die Asche seiner Mutter in Königsberg verstreut, erfährt Steinhoff von ihr, dass sein Vater ein ganz anderer war, als er bisher annahm.
Das Drehbuch für diesen tragikomischen Film, der auf einer wahren Geschichte beruht, schrieb Peter Kahane, der auch Regie führt.  Gedreht wurde an Orignalschauplätzen in Ostpreussen.  Erstmals enstand für das ZDF ein Film in Königsberg, dem heutigen Kalinigrad: eine Brücke der Versöhnung zwischen Ost und West.
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602 - EINE NACHT IM MAI

Spielfilm, 1938, S/W, 88 Min.
Regie: Georg Jacoby. Mit Marika Rökk, Victor Staal, u.a.

Die junge Inge Fleming hat ihren Führerschein verloren. Trotzdem fährt sie los, baut prompt einen Unfall und flieht. Sie lernt Willy Prinz kennen und lässt sich zu einer Busfahrt ins Blaue überreden, da sie ihrer Verhaftung entgehen will. Am Ziel der Reise entdeckt sie den Mann, mit dem sie den folgenschweren Unfall hatte und läuft wieder weg. Dieser Mann ist Waldemar, der Freund ihres Begleiters. Der hat ebenfalls eine junge Dame bei sich, obwohl er verheiratet ist. Es kommt zu einigen Wirrungen, auf deren Höhepunkt sich Inge und Willy wieder nach Berlin absetzen. 
Doch dort verlieren sie sich aus den Augen. Zurück bei Vater und Großvater, seines Zeichens Hotelbesitzer, ist sie untröstlich. Als aber am Abend im Hotel ein großes Fest steigt, entdeckt sie ihren Willy wieder und behält ihn gleich fürs ganze Leben.
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1104 - EINE NACHT IN VENEDIG

Spielfilm, Österreich, 1953, Farbe, 95 Min.
Regie:  Georg Wildhagen.  Mit Hans Olden, Jeanette Schultze, Peter Pasetti, Marianne Schönauer, Lotte Lang. u.a.

Operettenfilm nach Johann Strauss.  Mit den Wiener Philharmonikern.
Diesmal ist es kein Opernball wie in der "Fledermaus", sondern der Karnival in Venedig, auf dem die Fäden der diversen Liebesspiele geknüpft und wieder entworren werden.  Die Handlung gleicht ebenfalls der oben genannten Operette:  Zimmermädchen verkleiden sich als Damen und flirten mit liebestollen Herzögen und anderen unbefriedigten Herren der oberen Gesellschaft, die schließlich von ihren Gattinnen dabei entdeckt und entlarvt werden.
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1551 - EINE REISE INS GLÜCK

Spielfilm, Farbe, 94 Min.
Regie:  Wolfgang Schleif.  Mit Rudolf Prack, Theo Lingen, Oskar Sima, Waltraut Haas.

Die Geschäfte des Gastwirts Eberwein laufen schlecht, der einzige Stammgast ist der Gerichtsvollzieher.  Bis seine Nichte Renate überraschend ein weingut in der Toskana erbt.  So beschließen Eberwein, Renate und der treue Kellner Otto ihr Glück im sonnigen Süden und brechen ihre Zelte in der Heimat ab.  Nach einer Reise voller Pannen kommen sie mit ihrem altersschwachen Auto in der Toskana an.  Dort finden sie aber statt blühender Weinberge nur einen heruntergekommenen Gutshof.  Zu allem Überfluss legt ihnen der hinterhältige Weinhändler Romeo Brandolini Steine in den Weg, um sie so zum billigen Verkauf des Gutes zu überreden.  Was nur er weiss: Im Keller lagern wahre Weinschätze.  Aber Romeos Bruder Carlo will den Deutschen helfen, nicht zuletzt, weil er sich in die hübsche Renate verliebt hat.  Es kommt, wie es kommen muss.  Romeo bricht in das geheime Weinlager ein, aber auch Eberwein und Otto sind dem wertvollen Geheimnis auf die Spur gekommen.
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21a - EINE REISE NACH DEUTSCHLAND

Fernsehfilm, 1986, Farbe, 85 Min.
Regie: Heidi Genee. Drehbuch: Jochen Ziemer.

Eine hübsche kleine Geschichte mit einfachen Mitteln erzählt. Karl hat Krach mit seiner miesen Freundin und entschliesst sich, eine Einladung eines Bekannten, auf die Insel Rügen anzunehmen (in der ehemaligen DDR). Er fährt also von West nach Ost. Dort trifft er die beiden Töchter des Bekannten: Sonja, die Jüngere, die sich in ihn verliebt, und Katja, die Ältere, in die er sich verliebt. Katja ist Offizier in der Volksarmee und obwohl sie sich langsam an Karls Charme erwärmt, lassen es ihre politischen Ansichten nicht zu, dass es mehr wird als eine kurz Freundschaft. Auch Sonja kommt mit Karl nicht ans Ziel, und nach einigen Verwicklungen und kleinen Abenteuern fährt Karl wieder zu seiner miesen Freundin zurück. Ein Film für junge Menschen, ganz ohne Sentimentalitäten inszeniert.
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964 - EINE SONDERBARE LIEBE

DEFA-Spielfilm, 1984, Farbe, 100 Min.
Regie:  Lothar Warneke.  Mit Christine Schorn, Mike Gregor, Frank Viehmann, Carsten Falke, Christa Lehmann, Jürgen Gudzuhn.

Sie wagen es: sie ziehen zusammen.  Doch hält die Liebe von Sybille und Harald den grauen Alltag aus?  Gegenseitige Toleranz ist gefragt. 
Lothar Warneke ("Einer trage des anderen Last") inszenierte eine universelle Beziehungskiste vor dem Hintergrund des DDR-Alltags in den 80-er Jahren.  Das Stück ist ganz gut gespielt mit distanzierender Ironie, wohltuend und unterhaltsam, konzentriert auf die kleinen Nöte und Dramen des Alltags. Der Film wurde  ein großer Publikumserfolg, nicht zuletzt auch wegen der beiden hervorragenden Hauptdarsteller  Christine Schorn und Jörg Gudzuhn.

Christine Schorn drehte mehr als 70 Kino-und Fernsehmfilme zu DDR-Zeiten, und nach der Wende sah man sie in zahlreichen Charakterrollen, zuletzt als Frau Schäfer im Kinoerfolg "Good bye, Lenin".
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1208 - EINE UNGEHORSAME FRAU

Spielfilm, 1998, Farbe,  Zwei Teile.  1. Teil: 85 Min. 2. Teil: 90 Min.
Regie:  Vivian Naefe.  Mit Veronika Ferres, Nicole Heesters, Stefan Kurt, Michael Degen.

1. Teil:  Sie hat mit 17 die Schule verlassen und keine Berufausbildung, dafür aber eine schulpflichtige Tochter und einen Ehemann.  Dennoch ist die 31jährige Hausfrau Marlene Schubert (Veronica Ferres) fest entschlossen, jetzt endlich den einstieg ins Berufsleben zu wagen.  Der Großverleger Georg Winterborn zeigt sich beeindruckt von der willensstarken "Hausfrau mit Organisationstalent" und stellt sie als Sachbearbeiterin ein.  Marlenes Gatte ist von dieser Nachricht alles andere als begeistert und untermauert die These, dass eine Frau ins Haus gehöre, sogar mit Schlägen.  Derart erniedrigt, setzt Marlene nicht nur ihren Willen, sondern auch die Scheidung durch und klettert fortan die Karriereleiter empor.  Auch privat ist für sie und Töchterchen Andrea alles im Lot, als Marlene den Jurastudenten Niklas kennelernt und erneut in den Hafen der Ehe einläuft.  Doch diese Glückssträhne soll nicht ewig währen.
2. Teil:  Marlene und die Männer: eine unendliche Geschichte.  Denn auch ihr zweiter Ehegatte entpuppt sich als Macho.  Marlene verarbeitet die Enttäuschung, indem sie sich in die Arbeit stürzt.  Mit ihrem Selbstbewusstsein eckt sie freilich auch an.  Um so überraschter ist Marlene, als sie bei ihrem gut aussehenden Chef Georg auf Verständnis stößt. 

Gemeinhin arten Geschichten des Kalibers "biedere Hausfrau mausert sich zur emanzipierten Karrieretussi" allenfalls in krachlederne Komödien oder tränenreiche Dramen aus.  Annemarie Schoenle (Buch) und Vivian Naefe (Regie) hingegen zeigen auf tragikkomische Weise den glaubwürdigen Werdegang einer Durchschnittsfrau, die den Mut hat, ihre Träume wahr werden zu lassen.  Aus der durchweg erstklassigen Besetzung ragt vor allem Veronika Ferres heraus, fernab von allen "Superweib" Klischees.  Nur die schwarz-weiss Malerei des Drehbuchs stört ein wenig.
PAL (Auch unter Nr. 1248 im Archiv)


2112 - 1 1/2 RITTER.  Auf der Suche nach der hinreissenden Herzelinde.

Spielfilm, 2009, Farbe, 110 Min.
Regie:  Til Schweiger. Mit Til Schweiger, Rick Kavanian, Thomas Gottschalk, Julia Dietze.

Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf:  Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen.  Der ehrenwerte Ritter Lanzxe und der türkische Kleinganove und Möchtegernritter Erdal machen sich auf, um die entführte Tochter des Königs zu befreien und erleben dabei ein Mittelalter, wie man es so noch nie auf der Kinoleinwand gesehen hat.
DVD2


1512 - EINER MUSS DIE LEICHE SEIN

Spielfilm der DEFA, 1977, Farbe, 80 Min.
Regie:  Iris Gusner.  Mit Helmut Straßburger, Marylu Poolman, Herbert Köfer, Otto Mellies.

Zwölf Touristen aus der DDR urlauben an der bulgarischen Schwarzmeerküste.  Ein Motorschaden ihres Bootes zwingt die Gruppe, auf einer einsamen Insel zu übernachten.  Um die Zeit bis zu ihrer "Rettung" zu überbrücken, schlägt der Arzt Franz ein Möder-und Detektiv-Spiel vor.  Wenig später gibt es eine echte Leiche...
Das Psycho-Kammerspiel geriet leider zu plump.
DVD2

272 - EINER TRAGE DES ANDEREN LAST ...

Spielfilm, 1988, Farbe, 113 Min.
Regie: Lothar Warneke. Mit Jörg Pose, Manfred Möck, Karin Gregorek, Dieter Knaup.

In einem privaten Lungensanatorium begegnen sich zu Beginn der 50er Jahre zwei extrem gegensätzliche Menschen - der junge Volkspolizist Josef Heiliger und Hubertus Koschenz, ein evangelischer Vikar. Sie müssen miteinander ein Zimmer teilen, denn beide sind an Tuberkulose erkrankt. Das ist vorerst aber auch die einzige Gemein- samkeit. Denn während Heiliger ein Stalinbild über seinem Nachttisch aufhängt, lässt es sich der Vikar nicht nehmen, ein Christusbild über seinem Nachttisch anzubringen. Und ruft Hubertus zum Gebet, so bittet Josef die Genossen zur Parteiversammmlung. Das geht nicht lange gut. Bald fordern beide vom Chefarzt, in getrennte Zimmer verlegt zu werden.
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1662 - EINER VON UNS BEIDEN

Spielfilm, 1873, Farbe, 105 Min.
Regie:  Wolfgang Petersen.  Mit Jürgen Prochnow, Klaus Schwartzkopf, Claus Theo Gärtner, Elke Sommer.

Kolczyk, Professor an der Berliner Universität, wird erpresst.  Ziegenhals, ein gescheiterter Student, hat durch Zufall entdeckt, dass Kolczyk seine Doktorarbeit vor Jahren von einem unbekannt gebliebenen Wissenschaftler abgekupfert hatte.  Für sein Schweigen verlangt er Geld von dem Professor, der zunächst auch zahlt.  Dock Kolczykdenkt an Gegenwehr.  Der Hass eskaliert.  Als eine Bekannte von Ziegenhals, die Nutte Miezi, ermordet wird, verdächtigt man sie beide.  Es beginnt eine Aueinandersetzung, die nur einer von beiden überleben wird.
NTSC (Auch als DVD2 unter Nr. 1652 im Archiv).
 

395 - EINER ZAHLT IMMER

Fernsehfilm, 1993, Farbe, 90 Min.
Regie: Max Färberböck. Mit Heinz Hoenig, Dagmar Manzel, Barbara Focke.

Kalli hat falsch investiert und sein ganzes Vermögen verloren. Seit fünf Wochen wohnt er bei einem Freund. Dieser wirft ihn jedoch schliesslich raus, da er dieses Schmarotzertum satt hat. Ausserdem schuldet Kalli ihm noch Geld, doch dieser macht keine Anstalten, das Geld zurückzuzahlen. Als er daraufhin planlos in Hamburg herumwandert, entdeckt er Charlotte, und er glaubt, dass sie gerade dabei ist, sich zu ertränken. Er springt daraufhin ins eiskalte Wasser, doch Charlotte sitzt noch seelenruhig am Ufer. Kalli kommt zu ihr nach Hause. Sie kommen sich nahe, sehr nahe. Doch selbst nach der ersten Nacht ist es Charlottes Wunsch, dass sie sich noch siezen. Kalli redet schon von Kindern. Doch dann kommt das Räumungsurteil, sie stehen beide auf der Strasse. In einem Café lernt Kalli dann die reiche, vornehme Gloria kennen, da sie ihn mit einem anderen Mann, der ihr "Blind Date" ist, verwechselt. Kalli scheint seine neue Rolle perfekt zu spielen. Ist das die erhoffte Wende in seinem Leben?
Eine sehr unterhaltsame Komödie - sehenswert!
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766 - EINFACH BLUMEN AUFS DACH

Spielfim der DEFA, 1979, Farbe, 95 Min.
Regie:  Roland Oehme.  Mit Martin Trettau, Barbara Dittus, Lars Jung, u.a.

Unerwarteter Zwillingsnachwuchs, ein "Trabant" sowie ein "Tschaika" spielen die Hauptrollen in dieser turbulenten DEFA-Komödie.  Der Autor Rudi Strahl und der Regisseur Oehme gingen der Frage nach, wie ein repräsentatives Auto den Menschen verändert - schon zu DDR-Zeiten ein dankbares Thema.  Gewürzt mit vielen Seitenhieben auf die DDR-Wirklichkeit und von einem komödiantischen Darstellerteam gespielt, bietet der Film auch heute noch gelungene Unterhaltung.  Was macht eine vierköpfige Familie, wenn statt der Tochter, die als Nachwuchs erwünscht war, ein Zwillingspärchen das Licht der Welt erblickt?  Manche  Disposition muss geändert werden.  Eines aber macht besonderes Kopfzerbrechen: Der familieneigene Kleinwagen "Trabant" wurde in dieser Stunde wirklich zu klein.  Da noch ein größerer Hund zur Familie gehört, entstehen ziemliche Transportprobleme.  Der Zufall und hilfsbereite Kollegen bescheren der Familie einen gebrauchten Repräsentationswagen zum Schrottpreis.  Doch in diesem Augenblick kommen die Komplikationen erst in Gang...."
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  (Auch als DVD2 unter Nr. 1540 im Archiv)
 

202a - EINFACH NUR LIEBE

Fernsehfilm,1986, Farbe, 90 Min.

In einer höheren Schule rivalisieren zwei Gangs miteinander und stiften dadurch dauernd Unruhe. Der Leiter der Schule ist mehr als inkompetent und engstirnig, jedoch hat er einen neuen Literatur- professor engagiert. Der begeistert eine Klasse, Shakespeares 'Romeo und Juliet' zu studieren und aufzuführen. Nun beginnen die Charaktere des Films den Charakteren im Stück zu ähneln. Bei einem Zweikampf in der Aula, bei dem kein Zeuge zugegen ist, verunglückt der Charakter des Thybalt und Romeo wird des Mordes bezichtigt. Aber auch hier muß es positiv ausgehen und der deus ex machina erscheint im Gestalt der schönen Juliet, die nun behauptet, Zeugin des Unglücks gewesen zu sein und Romeo wird freigesprochen. Trotz einiger Schwächen ist der Film spannend anzuschauen und hat eine sehr attraktive und talentierte Besetzung.
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890 - EINFACH RAUS

TV-Politdrama über den DDR-Flucht-Sommer 1989, 1999, Farbe, 85 Min.
Regie:  Peter Vogel.  Mit Fabian Busch, Renate Krößner, Cosma Shiva Hagen, u.a.

Am 2. Mai 1989 zerschneiden ungarische Grenzsoldaten den Stacheldraht zur österreichischen Grenze.  Der symbolische Akt reisst ein erstes Loch in den "Eisernen Vorhang".  Hunderte DDR-Bürger reisen im Sommer in das sozialistische Bruderland.  Viele von ihnen finden schließlich als Asylsuchende in der BRD-Botschaft von Budapest Unterschlupf.  Als Ungarn am 10. September die ersten DDR-Bürger offiziell ausreisen lässt, ist der Fall der Mauer nicht mehr aufzuhalten.
Vor diesem historischen Hintergrund erzählt der Film vom Schicksal dreier junger Menschen, die im Sommer 1989 nach Ungarn reisen.  Ihre Urlaubswochen werden zu einer Zeit der Entscheidung.  Andreas, Sohn eines Lehrer-Ehepaars, will den Urlaub seiner Eltern nutzen, um sich in den Westen abzusetzen, um dort zu studieren.  Seine Fluchtversuche scheitern jedoch auf fast tragikomische Weise.  Michelle will im anderen Teil Deutschlands endlich ihr eigenes Leben realisieren ohne Freund Hans.  Und die 16jährige Martina Reimann möchte eigentlich gar nicht weg, wird aber von ihren Eltern dazu gedrängt.  
Dieses Politdrama zeichnet ein realistisches Panorama der Sehnsüchte und Gewissenkonflikte jener Menschen, die die jüngste deutsche Geschichte  nachhaltig verändert haben.
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2109 - EINGEMAUERT

Dokumentarfilm, 2009, Farbe, 68 Min.

28 Jahre lang hinderte eine fast unüberwindliche Grenze die Menschen daran, aus der DDR zu fliehen.  Doch dann fiel am 9. November 1989 in einer dramatischen Nacht die Mauer die Deutschland teilte.  Heute ist nur schwer vorstellbar, was noch vor wenigen Jahrzehnten bittere Realität war.
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889- EINMAL DER LIEBE HERRGOTT SEIN

Spielfilm, 1942, S/W, 90 Min.
Regie:  Hans H. Zerlett.  Mit Hans Moser, u.a.

Eine Komödie mit einem typisch grantigen Hans Moser.
Verwalter Karl hat es nach 35 Jahren endlich geschafft.  Er ist zum Portier des Hotels aufgestiegen, unter den Dienern "der liebe Herrgott" genannt.  Und genau so benimmt er sich auch.  Ohne Hemmungen greift er auch in die privatesten Angelegenheiten der Hotelgäste ein.  Als er unabsichtlich einem Dieb zur Flucht verhilft, kommt es zum Eklat.  Er wird gefeuert.  Doch Karl kehrt als Gast wieder, um den Täter zu fassen. 
 
Der Film ist ganz auf die grantige Quasselstrippe Moser zugeschnitten.  Er ist in der etwas wirren Geschichte in absoluter Hochform.
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408 - EINMAL IM LEBEN

Fernsehserie, 1972, Farbe, ca. 230 Minuten (2 Videokassetten)

Bruno Semmeling (39, verheiratet, ein Kind) arbeitet als Diplom-Ingenieur in der Entwicklungsabteilung einer Hamburger Maschinenfirma. Sein Nettoeinkommen ist durchschnittlich. Seine Miete im Rahmen des Möglichen. Eine saftige Mieterhöhung festigt seinen Entschluß zur "Flucht in den Sachwert." Grundstückserwerb, Finanzierung durch Bank und Bausparkasse, Architektensuche und Ausschreibung an die einzelnen Gewerke. Schwierigkeiten während der Bauzeit, Erstellung des Rohbaus und Richtfest, die erste Abschlagzahlung. Bauverzogerung und inzwischen gestiegene Preise, erneute Kreditaufnahme. Dann endlich der Einzug in das neue Haus--verspätet, völlig verschuldet und am Rande der körperlichen Möglichkeiten. Doch der Stolz auf "das Eigene" siegt. Denn: Man baut ja nur "einmal im Leben"! Diese komödiantisch- satirische Betrachtung eines "Häuslebauers" aus dem Jahr 1972 hat auch heute nichts an Aktualität verloren.
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1062 - EINMAL NOCH DIE HEIMAT SEHEN

Spielfilm, Östereich, 1958, Farbe, 94 Min.
Regie:  Otto Meyer.  Mit Rudolf Lenz, Anita Gutwell, Jürgen Holl, u.a.

Der gewissenhafte Jäger Michael hat es an seiner neuen Arbeitsstätte schwer.  Er kämpft mit seinem missgünstigen Kollegen Bertl, der ihn aus Eifersucht eines Tötungsversuchs bezichtigt.  Michael wird daraufhin zu Unrecht verurteilt.  Aber beim Transport ins Zuchthaus kann er fliehen.  Er taucht bei einem Freund in Afrika unter.  Doch das Heimweh und die Sehnsucht nach der Geliebten treiben ihn schließlich in die Heimat zurück.
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58c - EINS, ZWEI, DREI

Amerikanischer Spielfilm, S/W, 110 Min.
Drehbuch und Regie: Billy Wilder. Mit James Cagney, Horst Buchholz, Lilo Pulver und Arlene Francis.

Diese spritzige Komödie spielt im geteilten Berlin der späten fünfziger Jahre. James Cagney und Familie werden nach Berlin versetzt, um Coca Cola zu verkaufen. Dabei kommen sie in allerlei Konflikte mit Wodka, Marxismus, Bürokratie und einem jungen Kommunisten, der sich als Liebhaber ihrer Tochter entpuppt. Typische Wilder-Satire.
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97a - EINS, ZWEI, DREI

Siehe oben.


739 - EINS, ZWEI,  DREI, CORONA

Spielfilm der DEFA, 1948, S/W, 90 Min.
Regie:  Hans Müller.  Mit Eva Ingeborg Schulz, Ralf Siewert, Lutz Moik.

Eine zerstörte Stadt in Deutschland im Jahre 1945.  Auf einem Bauplatz lässt sich ein Wanderzirkus nieder.  In umittelbarer Nähe hausen entwurzelte Jungen, deren Geschäft der Schwarzhandel ist.  Anführer zweier rivalisierender Banden sind Gerhard und Dietrich. Sie verbünden sich gegen den Zirkusdirektor, als sie bemerken, dass dieser die hübsche Artistin Corona misshandelt. Bei ihrem Racheakt gegen ihn verunglückt das Mädchen. Mit einem Arzt pflegen die Jungen sie und studieren eine Vorstellung für sie ein. Ehrengast ist Zirkusdirektor Barlay.  Er engagiert die genesene Corona und gibt auch den Jungen eine Chance.  Als die "3 Coronas" werden sie später weltberühmt.

Ein Film aus der frühen Nachkriegszeit in der SBZ. Es ist der erste Film, der auf dem von der Sowjetunion wieder freigegebenen Ufa-Gelände gedreht wurde. Wolf kritisierte den Film wie folgt:" Ich habe den Eindruck, als wolle man den Film à tout prix zu einem kaum möglichen Termin durchpeitschen, um den Plan zu erfüllen.  Das hieße in diesem Falle die Qualität gegen die Quantität opfern. Ich glaube, dies ist weder bei uns noch irgendwo eine rechtverstandene Planerfüllung ."  Das sieht man dem Film auch an.
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2042 - EINSAME WEG, DER

Bühnenaufführung der Salzburger Festspiele,  1987, Farbe, 136 Min.
Regie:  Thomas Langhoff.  Mit Helmut Lohner, Wolfgang Hübsch, Elisabeth Orth, Christoph Waltz, Cornelia Froboess.

Bühnenstück nach dem Drama von Arthur Schnitzler.
"Mein Leben ist bis zu einer gewisen Epoche wie in einen Rausch von Zärtlichkeit und Leidenschaft, ja von Macht dahingeflossen, und damit geht es zu Ende.  Ach Sala, was für erbärmliche Lügen haeb ich mir in den letzten Jahren erschleichen, erbetteln, einkaufen müssen.  Es ekelt mich, wenn ich zurückdenke, und wenn ich nach vorwärts schaue, graut mir, und ich frage mich: soll wirklich von aller Glut, mit der ich die Welt umfasst habe, nichts übrig bleiben als eine Art törichter Grimm, dass es vorbei sein - dass ich, ich menschlichen Gesetzen so gut unterworfen sein muss als ein Anderer?"
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536 - EINSTEIN DES SEX, DER

Spielfilm, 1999, Farbe, 102 Min.
Regie:  Rosa von Praunheim.  Leben und Werk des Dr. Magnus Hirschfeld.

Rosa von Praunheim erzählt die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftlers Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in den 20er Jahren  den Einstein des Sex nannten. gezeigt wird aber nicht nur der Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem der Mensch, mit seinen Gefühlen, Hoffnungen, und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.
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409 - EISBÄR, DER

Spielfilm, 1998, Farbe, 87 Min.
Regie: Til Schweiger. Mit Til Schweiger, Benno Fürmann, Karina Krawczyk, Therry van Werveke u. Heiner Lauterbach.

Leo, der Profikiller, hat ein Problem, weil er den Falschen gekillt hat und nun selbst auf der Todesliste seines Auftragsgebers steht. Auch Nico vermasselt ihren Auftrag, weil ihr der "präparierte" Wagen geklaut wurde. Fabian und Reza wissen nicht, daß in Nicos Wagen, den sie geklaut haben, eine Bombe tickt. Durch einen Zufall treffen sich Nico und Leo in der abgewrackten Kneipe "Pauls Eck" und betrinken sich sinnlos, während sich draußen das große Unheil zusammenbraut...
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215c - EISENSTEINS KINDER

Dokumentarfilm, Farbe, 1996, 60 Min.
Regie: Achim Forst.

Ein Film von Achim Forst über die Schauspielschule in St. Petersburg. Interviews mit vielen jungen Schauspielern und Regisseuren.
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548 - EISERNE GUSTAV, DER

Spielfim, 1958, S/W, 95 Min.
Mit Heinz Rühmann, Karin Baal, Lucie Mannheim, u.a.

20-er Jahre: Der Droschkenkutscher Gustav Hartmann will sich nicht von den Autos verdrängen lassen. Um auf seine finanzielle Not aufmerksam zu machen, zuckelt er von Berlin nach Paris. Er leiht sich bei einem Kneipenwirt Geld und als Kaution hat er ihm Haus und Hof versporchen. Seine Familie, vor allen Dingen sein Schwiegersohn, möchte das Anwesen gern in eine moderne Garage umbauen, aber Gustav wehrt sich dagegen. Eines Tages hat er genug und fährt einfach mit seinen braven Pferd Lotte und der Kutsche los, Richtung Paris. Ein Reporter begleitet ihn und Gustav wird berühmt. Viele Menschen verfolgen die Reise durch Rundfunk und die Presse.

Als er in Paris ankommt, sind die Straßen menschenleer!  Die Pariser Bevölkerung ist am Flughafen, wo Lindberg eben gelandet ist.  Gustav will schon enttäuscht umkehren, da kommt es doch noch zu einem großartigen Empfang und Gustav kann für die deutsch- französische Freundschaft plädieren.  Er kann auch viele Portrait-Postkarten mit seinem Bild verkaufen, kommt reich zurück, versöhnt sich mit seiner Familie, gibt sein Ja-Wort zur Garage und kann seine Lotte bis an ihr Lebensende behalten.
NTSC


922 - EKEL, DAS

Spielfilm, 1939, S/W, 75 Min.
Regie:  Hans Deppe.  Mit Hans Moser, Hans Holt, u.a.

Schwank.  Querulant Karl Sträubler (Hans Moser) führt Kleinkriege mit der halben Welt.  Nach einem Wutanfall über die quietschende Straßenbahn und den Schwiegersohn in spe, landet er für 14 Tage im Knast.  Hier, oh Wunder, wird der Haustyrann zum liebenswerten Zeitgenossen.... Nett-näselnde Narretei.
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693 - EL HAKIM

Spielfilm, 1957, Farbe, 106 Min.
Regie:  Rolf Thiele.  Mit O.W. Fischer, Nadja Tiller u.a.

Nach dem Bestseller von John Knittel entstand diese Biographie über den Werdegang eines Jungen aus ärmlichen Basar-Verhältnissen, der dank Begabung und Glück zu einem berühmten ägyptischen Arzt aufsteigt. Seine bewegte Laufbahn führt ihn über Kairo und kleine Dörfer am Nil zu hohem Ruhm nach London und Paris, schließlich aber - todkrank - wieder zurück in seine Heimat.  Ein attraktiv gestaltetes Melodram über einen Arzt mit uneingeschränkter Menschenliebe, seinemKampf gegen Armut, Unwissenheit und Korruption und seine Begegnungen mit den verschiedensten Frauen.
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1066 - ELEFANTENHERZ

Spielfilm, 2003, Farbe, 97 MIn.
Regie:  Züli Aladag.  Mit Daniel Brühl, Jochen Nickel, Thierry van Werveke, Manfred Zapatka.

Ob im Duisburger Arbeiterviertel oder im Ring:  Mit Wut und Leidenschaft kämpft der junge Amateurboxer Marko sich durch.  Als Halbweltgröße Hermsbach ihm eine Profikarriere in Aussicht stellt, sieht Marko die Chance seines Lebens.  Zum Ärger seines alkoholkranken Tyrannen-Vaters Axel wird Hermsbach für den jungen Mann zum bewunderten Ersatzvater.  Doch dann verliert Marko den ersten Profi-Fight:  Prompt läst Hermsbach ihn fallen und schickt ihn als Geldeintreiber auf die Straße.  Markos Kampf um eine letzte Chance wird seine größte Herausforderung.
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1610 - ELEMENTARTEILCHEN

Spielfilm, 2005, Farbe, 107 Min.
Regie:  Bernd Eichinger und Oliver Berben.  Mit Christian Ulmen, Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss,Uwe Ochsenknecht.

Nach dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq. Silberner Bär auf der Berlinale 2006.

Michael und Bruno sind zwei äusserst unterschiedliche Halbbrüder.  Während Michael nur Augen für die Molekularbiologie hat, rennt Bruno von einem "One-Night-Stand" zum nächsten. Als Michael eines Tages seine alte Freundin Annabelle und Bruno seine Urlaubsbekanntschaft Christiane trifft, scheinen sie endlich die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben.  Doch das Glück währt nur kurz.  Denn beide Frauen erkranken schwer und Michael und Bruno stehen vor der Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit...
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1584 - ELF TEUFEL, DIE

Stummfilm, 1927, S/W, 98 Min.
Regie:  Zoltan Korda. Mit Gustav Fröhlich, Evelyn Holt, Lissy Arne, Willy Forst.

Ein lange verschollener Stummfilm über Fußball..  Der Film ist weitgehend vollständig erhalten und hier rekonstruiert. Mit Musikbegleitung und Untertiteln.
Zusatz:  Das Länderspiel zwischen Deutschland und Italien im Duisburger Stadion im Jahre 1924.
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1932 - ELF UHR ZWANZIG

Spielfilm in drei Teilen,, 1969, Farbe, 180 Minuten.
Regie:  Herbert Reicker und Wolfgang Becker. Mit Joachim Fuchsberger, Gila von weiterhausen, Nadja Tiller, Esther Ofarim, Christiane Krüger, Götz George, Jochen Busse.

Teil 1:  Mord am Bosporus. Teil 2: Flucht in die Sahara. Teil 3: Tod in der Kasbah.

Ein Meilenstein deuitschen Krimischaffens.  Ein echter Straßenfeger des Jahres 1969. Publikumsliebling Joachim Fuchsberger spielt hier den Ingenieur und Helden wider Willen Thomas Wassern, der den Mörder seiner Frau jagt - allein in einer exotischen Welt zwischen Backschisch und Basar.  Beeindruckende Schauplätze aus der Türkei und Tunesien, eine packende Geschichte und eine fantastische Besetzung garantieren großartige Krimiunterhaltung mit Niveau und ein Höchstma an Spannung.
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2072 - ELISABETH VON THÜRINGEN

Spielfilm, 2006, Farbe, 45 Min.
Regie:  Dirk Otto.

Im Jahre 1211 kommt die ungrarische Königstochter Elisabeth nach Thüringen an den Hof des Landgrafen.  Sie ist Schachfigur im Machtkampf zwischen Kaiser und Pabst, der Europa in blutige Fehden stürzt. Die Prinzessin wird zur Rebellin gegen die grausamen Regeln ihrer Zeit, wehrt sich gegen intrigante Feinde.  Nur die Liebe des mächtigen Landgrafen Ludwig schützt sie, bis er 1227 beim Kreuzzug in Süditalien stirbt.  Als die Familie Elisabeth mit dem legendären Stauferkaiser verheiraten will, hat sie längst mit der höfischen Welt gebrochen. Von der Wartburg vertrieben, lebt sie im Dienst der Ärmsten und stirbt 1231 im Alter von nur 24 Jahren.  Bis heute aber überlebt Elisabeth in den Sagen vom Rosenwunder und vom Sängerkrieg auf der Wartburg: Die Prinzessin, die zur Bettlerin wurde und zur Rebellin und dann zur Heiligen.
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480 - ELIXIERE DES TEUFELS, DIE

Literaturverfilmung, 1976, Farbe, 110 Min.
Buch und Regie: Manfred Purzner.

Nach dem gleichnamigen Roman von E.T.A. Hoffmann, der 1815 erschienen ist. Hier geht es um die Geschichte eines Mönches, der durch seinen Stolz, sein heisses Blut und seine unbändige Leidenschaft zum Bruch des Gelübdes und zum Verbrechen verleitet wird. Das Motiv vom gespaltenen Ich wird lange vor Freud verwendet. Eine spannende und unheimliche Geschichte.
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1603 - ELLA BERMANN-MICHEL - DOKUMENTARISCHE FILME 1931-1933

Dokumentarische Kleinfilme, 1931-1933, S/W.
Regie:  Ella Bergmann-Michel.

Titel der Filme
1.  Wo wohnen alte Leute, 13 Min.
2.  Erwerbslose kochen für Erwerbslose, 9 Min.
3.  Fliegende Händler in Frankfurt am Main, 21 Min.
4.  Fischfang in der Rhön, 10 Min.
5.  Wahlkampf 1932 (Letzte Wahl), 13 Min.
6.  Fragmente, 1 Min.
7.  Mein Herz schlägt Blau, 30 Min.

Die Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin Ella Bergmann-Michel lebte und arbeitete seit 1920 auf der "Schmelz", einer alten Farbenmühle in der Nähe von Frankfurt/M, die sich mit Gästen wie Kurt  Schwitters zu einem wichtigen Künstlertreffpunkt der Moderne entwickelte.  Im Umfeld des "Bundes Das Neue Frankfurt", einer Reformbewegung um den Stadtbaurat Ernst May gründete sie 1931 die "Arbeitsgemeinschaft für unabhängigen Film".  Von 1931-1933 drehte sie fünf dokumentarische Filme, die ein in Deutschland seltenes Beispiel einer sozial engagierten und gleichzeitig künstlerischen Filmarbeit sind. 
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221 - EMERGENCY ROOM

Farbe, 120 Min.
Amerikanische Fernsehserie in deutscher Sprache.
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410 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (alte Verfilmung)

Literaturverfilmung, 1931, S/W, 72 Min.
Regie: Gerhard Lamprecht. Buch: Billy Wilder nach dem Roman von Erich Kästner. Mit Rolf Wenkhaus, Fritz Rasp, Käthe Haack, Inge Landgut u.a.

Emil Tischbein wird diese Zugfahrt so schnell nicht vergessen. Der freundliche Herr im Abteil spendiert ihm ein "Bonbon", das den Jungen aus den Pantinen haut. Und während Emil den merkwürdigsten Traum seines Lebens träumt, klaut ihm der Schurke Groß- mutters Geld. Emil erwacht in Berlin ohne Moneten, aber nicht ohne Köpfchen. Er sieht den Dieb die Allee herunterspazieren und nimmt die Verfolgung auf. Der kleine Dete4ktiv bleibt nicht lang allein. Ein ganzer Haufen Berliner Gören unterstützt ihn bei der Jagd nach dem dämonischen Gauner..
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411 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (neuere Verfilmung)

Literaturverfilmung, 1954, Farbe, 91 Min.
Regie: R.A. Stemmle. Buch: Billy Wilder nach dem Roman von Erich Kästner. Mit Peter Finkenbeiner, Kurt Meisel u.a.

Eine neuere Verfilmung  des bekannten alten Films. (Siehe Nr. 410!)
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617 - EMIL UND DIE DETEKTIVE (neueste Verfilmung)

Spielfilm, 2001, Farbe, 107 Min.
Regie:Franziska Buch. Mit Tobias Tezlaff, Anja Sommavilla, u.a.

Die neueste Verfilmung des bekannten Klassikers von Erich Kästner. (Siehe Inhaltsangabe oben).
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117 - EMILIA GALOTTI

Theaterverfilmung, 1984, Farbe, 130 Min.
Regie: Thomas Langhoff. Mit Michael König, Sunnyi Melles, Doris Schade, Margit Carstensen und Rolf Boysen.

Nach dem berühmten bürgerlichem Trauerspiel von G.E. Lessing, 1772 in Braunschweig uraufgeführt. Moralische Bloßstellung eines absolutistischem Regimes, des Egoismus und der Ränke bei Hof und Adel. Emilia, eine Bürgerstochter, ist in Gefahr, von einem Prinzen verführt (vergewaltigt) zu werden. Doch bevor es soweit kommt, bringt ihr Vater sie um und rettet so ihre Ehre. Eine großartige Aufführung der Münchener Kammerspiele. Michael König, Sunnyi Melles, Doris Schade in den Hauptrollen. Die Szene zwischen der Gräfin Orsina (Margit Carstensen) und Eduardo, dem Vater (Rolf Boysen) ist unvergesslich.
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1885 - EMILIA GALOTTI

Spielfilm der DEFA, 1957, S/W, 90 Min.
Regie:  Martin Hellberg.  Mit Karin Huebner, Gerhard Bienert, Maly Delschaft, Hans-Peter Thielen, u.a.

Der lüsterne, tyrannische Prinz von Guastalla verliebt sich in Emilia, die Tochter des Obersten Odoardo Galotti.  Er beauftragt seinen Kammerherrn Marinelli, ihm Emilia zuzuführen und  deren bevorstehende Hochzeit mit dem Grafen Appiani zu verhindern.  Da eine Abschiebung des Grafen zu einer diplomatischen Mission nicht gelingt, lässt Marinelli die Hochzeitskutsche kurzerhand von Banditen überfallen.  Appiani wird erschossen, Emilia und deren Mutter auf des Prinzen Lustschloss gebracht.  Der herbeigeeilte Odoardo erfährt den Hintergrund des Geschehens durch die Gräfin Orsina, der eifersüchtigen,sitzen gelassenen Geliebten des Prinzen.  Ausser sich vor Zorn, will er Emilia sofort mit nach Hause nehmen, was der Prinz zu verhindern weiss.  Als Emilia allein mit dem Vater sprechen kann, bittet sie ihn, sie zu töten, denn mit der Scham und Schande der Verführung des Prinzen eventuell nicht standhalten zu können, will sie nicht leben.
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1759 - EMMAS GLÜCK

Spielfilm, 2006, Farbe, 99 Min.
Regie:  Sven Taddicken.  Mit Jördis Triebel, Jürgen Vogel,Martin Feifel.

Emma lebt völlig allein als Schweinezüchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie.  Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zärtliche Art.

Max ist Autoverkäufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen.  Mein Arzt erfährt er, dass sein Leben auf der Kippe steht.  In einer Kurzschlussreation klaut er das Geld seines einizgen Freundes, bucht einen Flug und will nur noch weit weg.  Als Max auf der Flucht mit dem Jaguar aus einer Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet, beginnt er zu erkennen, dass wahres Glück viel näher liegen kann.

Film nach dem liebevoll-skurrilen Erfolgsroman von Claudia Schreiber.  Jürgen Vogel als Max und Jördis Triebel als Emma meistern den schmalen Grat zwischen Humor und Tragik und avancieren zu einem anrührenden Liebespaar.
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1782 - EMILIA GALOTTI

Theaterverfilmung des Wiener Burgtheaters, 2003, Farbe, 150 Min.
Regie:  Andrea Breth.  Mit Johanna Wokalek, Michael König, Elisabeth Orth, Sven-Eric Bechthoff, Roland Koch, Andrea Clausen.

Nach dem Stück von Gotthold Ephraim Lessing.
Andrea Breth spürt in ihrer hoch gelobten, stets vor ausverkauftem Hause gespielten Wiener Inszenierung jeder Faser dieses feinnervigen Bühnenkrimis nach. Die sanfte Modernisierung des Theaterklassikers lenkt nicht ab von der Konzentration dieser Inszenierung auf Emotion und psychologische Millimeterarbeit.
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2006 - EMILIA GALOTTI

Aufführung des Josefstadt Theaters Wien, Farbe, 114 Min.
Regie:  Fritz Kortner.  Mit Klaus Maria Brandauer, Marianne Nentwich, Erik Frey, Kurt Heintel.

Nach dem Drama von G. E. Lessing.
Der Prinz von Guastalla ist seit seiner ersten Begegnung mit dem bürgerlichen Mädchen Emilia Galotti davon besessen, sie zu seiner Geliebten zu machen. Deshalb gibt er seinem Kammerherrn, dem Marchese Marinelli freie Hand, Emilias bevorstehende Hochzeit mit dem Grafen Appiani zu verhindern.
Die vorliegende DVD zeigt allerdings nicht die Theaterproduktion, sondern ein ungewöhnliches Experiment: Nach dem Tod Fritz Kortners
spielen die Schauspieler Ausschnitte aus der Josefstädter "Emilia" im Fernsehstudio nach und erzählen von der konfliktreichen, eigenwilligen Arbeit mit dem wahrheitsbesessenen Ausnahmeregisseur, der dem mazimalen künstlerischen Anspruch verpflichtet war.
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687 - ENDE DER UNSCHULD, DAS

Fernsehfilm, 1991, Farbe, 2 Teile. 1. Teil: 95 Min; 2. Teil: 90 Min.
Regie:  Frank Beyer. Mit Wolfram Teufel, Udo Samel, Hanns Zischler, u.a.

"6. August 1945 in Farm Hall, England. Hier haben die Westalliierten deutsche Physiker von Rang interniert.  Alle waren sie an der Revolution der modernen Naturwissenschaften beteiligt. 
Die Männer, die unter dem Dach der unterschiedlichsten Institutionen das Weltbild der modernen Wissenschaft verändert hatten, vertreiben sich die Zeit beim Völkerball- Spiel. Heisenberg, der Nobelpreisträger, und Diebner, der Staatsdiener, rekrutieren ihre Mannschaften. Da werden von den Intelligence-Offizieren, die sie verhören,- beide Deutsche, die nach Großbritannien, bzw. in die USA emigrierten - mit dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima konfrontiert.
Der Chemiker Otto Hahn bricht psychisch zusammen. Er begreift, dass er mit der Spaltung des Atomkerns, die ihm sieben Jahre zuvor gelungen war, eine Kettenreaktion auslöste, die nun zur fürchterlichen Katastrophe geführt hat. Zug um Zug werden die einzelnen Schritte rekonstruiert, die aus dem bescheidenen Chemielabor des Kaiser- Wilhelm- Instituts hin zur Vernichtung von Hiroshima und, wenige Tage später, von Nagasaki, führten."
Dies ist die Geschichte vom Ende der Unschuld der Wissenschaft.
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827 - ENDE DES REGENBOGENS, DAS

Spielfilm, 2002, Farbe, 107 Min.
Regie:  Uwe Frießner.  Mit Thomas Kufahl, Udo Samel, Heinz Hoenig.

Die Geschichte  von JImmi, der vom Strich und Kleinklau so mager lebt, dass er immer wieder davon redet, sich Arbeit zu suchen.  Aber wie geht man das an, wenn man es nie gelernt hat? Er befindet sich weit entfernt von jenen Spielregeln, nach denen das Leben funktioniert.  Verspielt, verwirrend natürlich, naiv und androgyn bezaubert Jimmi mit seiner sinnlichen Ausstrahlung.  Der Zufall führt ihn in eine Berliner Wohngemeinschaft von Studenten, die seinen Sprüchen den nötigen Ernst entgegen bringen und ihm bis zur Beschaffung von Papieren und Arbeit Unterkunft gewähren wollen.
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1800 - ENDE VOM LIED, DAS

Spielfilm der DEFA, 1979, Farbe, 80 Min.
Regie:  Jurij Kramer.  Mit Wolfgang Dehler, Wolfgang Greese, Hans Teuscher, Fred Delmare.

Film in zwei Teilen, nach Leonhard Franks Roman "Ochsenfurter Männerquartett". 

Durch die Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren verlieren drei Freunde in Deutschland ihre Existenz.  Ihr Vesuch, sich als Sängerverein durchzuschlagen, endet im Fiasko.
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748 - ENDSTATION

Spielfilm, 1935, S/W, 84 Min.
Regie:  E.W. Emo. Mit Hans Moser, Paul Hörbiger, Maria Andergast, u.a.

Karl Vierthaler ist der gute Geist seiner Wiener Straßenbahn.  Für jeden Fahrgast und dessen Probleme hat er ein offenes Ohr.  Als die Näherin Anna eine große Hutschachtel mitsamt Hut in ein vornehmes Haus bringen soll, fällt die Schachtel aus der Straßenbahn und wird überfahren.  Auch dieses Unglück regelt Vierthaler mit Frau Hofrat persönlich und verliebt sich unsterblich in die verängstigte kleine Anna.
Dabei erahnt er nicht, dass er Rosa, die Tochter der Konditorei von nebenan, heiraten soll.  Die Eltern haben es so vereinbart.  Am nächsten Samstag ist Verlobung und Karl, so fordert es der zukünftige Schwiegervater, soll seinen Dienst bei der Straßenbahn aufgeben.  Das Fest wird zum Chaos, denn auch Anna kommt, während Karl am Familientisch traktiert wird.  Die beiden sprechen sich aus, und Karl erklärt den Familien samt Verlobten, dass er niemals in deren Pläne einwilligen wird.  Aber auch die beiden Liebenden tun sich zunächst noch schwer, immer wieder kommt es zu Missverständnissen und Streit.  Bis Karl eines Tages seine Straßenbahn mitten auf der Strecke stehen lässt....
PAL und DVD


980 - ENDSTATION LIEBE

Spielfilm, 1957, Farbe, 75 Min.
Regie:  Georg Tressler.  Mit Horst Buchholz, Barbara Frey, Karin Hardt.

Im Fabrikantenmilieu.  Mecky (Horst Buchholz) wettet, dass er seine neue Kollegin Christa rumkriegen kann.  Als er sie näher kennenlernt, geht es ihm schließlich um mehr, als nur eine neue "Trophäe" abzustauben...
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1102 - ENGEL AUS EISEN

Spielfilm, 1981, Farbe, 90 Min.
Regie:  Thomas Brasch.  Mit Ulrich Wesselmann, Hilmar Thate, Karin Baal, Horst Laube, Katharina Thalbach, Klaus Pohl, Kurt Raab, u.a.

Berlin, zur Zeit der Luftbrücke 1948.  Gladow, 17 Jahre alt, nutzt das Nachkriegschaos, um eine Jugendbande aufzubauen, die in Ost und West agiert.  Durch Tipps des Henkers Wölpel (Hilmar Thate) gelingen große Coups.  Doch als die Sowjet-Blockade endet, wird Gladow, inzwischen ein Mörder, gefasst.
Für sein dichtes Zeitporträt erhielt Thomas Brasch den "Bayrischen Filmpreis".
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1710 -  ENGEL, DER SEINE HARFE VERSETZTE, DER

Spielfilm, 1959, S/W, 95 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann.  Mit Nana Osten, Matthias Fuchs, Ulrich Haupt, Horst Tappert, Lina Carstens.

Eine unbekannte junge Frau taucht in einer norddeutschen Küstenstadt auf, um eine goldene Harfe zu versetzen.  Pfandleiher Josua und sein Lehrling Klaas sind mächtig beeindruckt von dem engelsgleichen Wesen.  Und plötzliche geschehen wundersame Dinge im Ort...
Ein leichtes, fröhliches Lustspiel von Komödienspezi Kurt Hoffmann.
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1531 - ENGEL MIT DEM SAITENSPIEL, DER

Spielfilm, 1944, S/W, 95 Min.
Regie:  Heinz Rühmann.  Mit Hans Söhnker, Herta Feiler, Otto Graf, Erich Ponot, Hans Nielsen, Lina Carstens.

Achim und Vera sind befreundet und führen ein unbeschwertes und fröhliches Leben.  Bis sie sich ernsthaft darüber streiten, wie sie die Sylvesternacht verbringen wollen.  Vera will ausgelassen  mit Freunden feiern, während Achim eine einsame Skihütte vorzieht.  So fährt er allein in die Berge.  In der Hütte begegnet er der Studentin Susanne, und gemeinsam verbringen sie die Sylvesternacht, lernen sich kennen und lieben.  Doch durch eine unglückliche Verwechslung der Bahnstation verlieren  sie sich auf der Heimreise aus den Augen.  Auch ihre Namen und Adressen haben sie nicht ausgetauscht, und so wird ein Wiedersehen fast unmöglich.  Das Einzige, was Susanne bleibt, ist eine geschnitzte Holzfigur.  "Der Engel mit dem Saitenspiel",  ein Geschenk von Achim.  Nachdem Susanne das gemeinsame Kind geboren hat, beginnt sie bei Antiquitätenhändler Weinzierl zu arbeiten, der im Stillen auf eine Heirat hofft, obwohl auch der Architekt Zeller sie umwirbt.  Susanne ahnt nicht, dass beide zum Freundeskreis von Achim und Vera gehören...
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1744 - ENGELCHEN ODER DIE JUNGFRAU VON BAMBERG

Spielfilm, 1968, Farbe, 81 Min.
Regie:  MarranGosov.  Mit Gila von Weitershausen, Uli Koch, Dieter Augustin, Hans Clarin.

Katja ist 19 und noch immer Jungfrau.  Also fährt sie von Bamberg nach München, um das zu ändern.  Um bei diesem Vorhaben erfolgreich zu sein, gibt sie sich als Model aus und beginnt die Suche. Doch dass es so schwer sein kann, hätte sie nicht gedacht.  Der eine will nicht, bevor er bei der Bundeswehr war, der zweite betrinkt sich lieber, der dritte hat auch so genug damit, Frauen zu beglücken.  Aber das lässt sie nicht auf sich sitzen.  Sie schickt sich selber Rosen und hüpft, wenn sie Herrenbesuch empfängt, auf dem Bett herum - um so eindeutige Geräusche zu erzeugen.  Tim und Gustl, die Mitbewohner ihrer WG, werden jetzt doch etwas nervös und buhlen um Katjas Gunst.  Aber als es dann ernst wird, hagelt es Ohrfeigen und Farbtöpfe fliegen durch die Gegend.  Katja fällt deshalb geradewegs in die Arme des "Grafen", der dritte Mann der WG, der dann auch alle ihre Wünsche erfüllt...
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85b - ENGLISCHE HEIRAT, DIE

Spielfilm, 1935, S/W, 90 Min.
Regie: Reinhold Schünzel. Mit Renate Müller, Adolf Wohlbrück, Adele Sandrock, Georg Alexander, Hilde Hildebrand und Anderen.

In der Mitte der dreissiger Jahre wurden eine ganze Reihe von Filmen mit englischen Themen in deutschen Filmateliers gedreht. Neben literarischen Stoffen von Shaw und Wilde auch dieser Unterhaltungsfilm, der zu einem der Besten zählt. Ein englischer Lord verliebt sich in Deutschland in eine schöne Frau, die er nach England kommen lässt, um sie zu heiraten. Aber bevor es soweit ist, amüsiert er sich als Junggeselle in London mit einem Kabarett-Star. Renate ist inzwischen auf seinem Landsitz eingetroffen und verliebt sich in den Anwalt der Familie. Es geht am Ende natürlich alles gut aus. Hilde Hildebrand singt dazu das schöne Chanson: "Liebe ist ein Geheimnis."
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1553 - ENIGMA

Spielfilm, 2005, Farbe, 68 Min. (2 DVD - mit vielen outakes).
Regie:  Volker Schlöndorff.  Mit Mario Adorf, Justus von Dohnany.

Der Journalist Eric Larsen reist auf eine kleine, abgelegene Insel, um den dort wie ein Einsiedler lebenden Literaturnobelpreisträger  Abel Znorko für sein Lokalblatt zu interviewen.  Besonders interessiert ist Larsen an Znorkos neuestem Buch: einem autobiographischen Briefroman.  Zwischen beiden Männern herrscht von Beginn an eine ässerst seltsame, gespannte Atmosphäre, die in einer unglaublichen Enthüllung eskalieren soll...
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2098 - ENTDECKUNG DER CURRYWURST, DIE

Spielfilm, 2008, Farbe, 106 Min.

Regie:  Ulla Wagner.  Mit Barbara Sukowa, Alexander Khuon.

Nach dem Roman von Uwe Timm.
Frühjahr 1945: Die Alliierten stehen vor Hamburg.  Vor einem Kino lernt Lena Brückner den zum 'Endkampf an der Heimatfront' abkommandierten Marinesoldaten Hermann Bremer kennen.  Nach einer Liebesnacht bietet Lena dem jungen Mann an, ihn in den letzten Kriegstagen in ihrer Wohnung zu verstecken.  Damit beginnt für beide ein lebensgefährliches Liebesabenteuer, das sie vor dem Rest der Welt geheim halten müssen.  Während Lena in den nächsten Wochen aufblüht, leidet Hermann unter seinem Eingesperrtsein und der ständigen Angst, entdeckt zu werden.  Trotzdem wird Lena ihrem Liebhaber nicht verraten, dass der Krieg aus ist, um noch so viele Tage wie möglich mit ihm auf ihrer gemeinsamen 'Matratzeninsel' zu verbringen, während sich draussen alles verändert.
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611 - ENTE KLINGELT UM HALB ACHT, DIE

Spielfilm, Deutschland/Italien, 1968, Farbe, 84 Min.
Regie:  Rolf Thiele. Mit Heinz Rühmann, Hertha Feiler, u.a.

Der Computer-Ingenieur Dr. Alexander hat in seinr Küche den Elektrogrill programmiert, damit die Bratente pünktlich um halb acht knusprig gegrillt ist. Deshalb versucht er, rechtzeitig von der Arbeit nach Hause zu kommen. Um einen Stau zu umgehen, nimmt er eine Abkürzung. Dadurch gerät er in eine Zirkuskolonne, und ein Elefant demoliert ihm sein Auto. Als er dann auch noch in eine Polizeikontrolle gerät, glaubt man ihm nicht. Stattdessen steckt man ihn - wegen der verrückten Geschichte von Ente und Elefant - ins Irrenhaus. Auch dort kann er die Ärzte nicht von seiner geistigen Gesundheit überzeugen. Der exzentrische Professor Sauermann hält ihn sogar für einen hochinteressanten Fall. Schließlich beginnt Dr. Alexander aus Verzweiflung, den Verrückten zu spielen - und der Chefarzt sieht ihn plötzlich auf dem Weg zur Besserung...
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1079 - ENTLASSUNG, DIE

Spielfilm, 1942, S/W, 109 Min.
Regie:  Wolfgang Liebeneiner.  Mit Emil Jannings, Werner Hinz, Werner Krauss, Karl Ludwig Diehl, Margarete Schön, Hildegard Grethe.

1888:  Wilhelm II. wird deutscher Kaiser.  Doch bereits kurz nach der Thronbesteigung beginnen die Konflikte zwischen ihm und seinem Kanzler Fürst Bismarck.  Sie finden keine gemeinsame Linie in der Aussenpolitik.  Der Kaisier, ein Mann von großem Geltungsbedürfnis, fühlt sich unterdrückt und durch Bismarcks starke Persönlichkeit provoziert.  Die Meinungsverschiedenheiten eskalieren, und 1890 entlässt der Kaiser seinen Kanzler...
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1005 - ENTSCHEIDUNG IM MORGENGRAUEN

Spielfilm, USA, 1950, S/W, 109 Min.
Regie:  Anatole Litvak.  Mit Richard Basehart, Oskar Werner, Hildegard Knef, Gary Merrill.

Gegen Kriegsende spioniert ein deutscher Sanitäter für die Amerikaner.  Das im zerbombten Nachkriegsdeutschland gedrehte Drama arbeitet mit dokumentarischen Bildern.
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530 - EOLOMEA

Spielfilm der DEFA, 1972, Farbe, 82 Min.
Regie: Hermann Zschoche.  Mit Cox Habbema, Iwan Andonow, u.a.

Acht Raumschiffe sind spurlos verschwunden, und zur Orbitalstation "Margot" bricht die Verbindung plötzlich ab. Angesichts dieser Ereignisse wird auf der Erde ein absolutes Flugverbot verhängt. Dennoch macht sich heimlich ein Raumschiff auf den Weg. Auf "Margot" angekommen, kann das Geheimnis gelüftet werden: Die verschwundenen Raumschiffe sind einem seit langem bekannten, aber unerforschten Lichtsignal auf der Spur. Es kam von einer zwölf Lichtjahre entfernten Sonne. Aber welche anderen Rätsel verbergen sich  hinter den unheimlichen Zeichen aus dem All?
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887 - EPSTEINS NACHT

Spielfilm, 2001, Farbe, 81 Min.
Regie: Urs Egger.  Mit Mario Adorf, Günter Lamprecht, Nina Hoss, u.a.

Jochen Epstein wird aus dem Gefängnis entlassen, in dem er 15 Jahre wegen Mordes eingesessen hat.  Er ist entschlossen aus Deutschland auszuwandern und die Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen. Doch vertraute Orte, verdrängte Erinneurngen und eine nie vergessene Freundin sprengen den Panzer, den der alte Mann um sich aufgebaut hat.  Alles begann in seiner letzten Nacht in Freiheit: Beim zufälligen Besuch eines christlichen Gottesdienstes glaubt Epstein in dem Gemeindepriester seinen ehemaligen KZ-Peiniger Giesser zu erkennen.
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867 - ER KANN'S NICHT LASSEN

Spielfilm, 1962, Farbe, 90 Min.
Regie:  Axel von Ambesser.  Mit Heinz Rühmann, Lina Carstens, Rudolf Foster, u.a.

Immer wenn in seiner Gemeinde ein Verbrechen passiert, kribbelt es Pater Brown (Heinz Rühmann) in seinen Fingern.  Diesmal zieht der Bischof die Notbremse und schickt "Das schwarze Schaf" (Titel des ersten "Pater Brown'-Krimis) auf die abgelegene Insel Abbot's Rock.  Bald ist dort ein erstes Mordopfer zu beklagen...

Gemütlicher Kriminalklamauk mit altmodischem Kreuzworträtsel-Appeal.
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810 - ERBE VON BJÖRNDAL, DAS

Spielfilm, 1960, Farbe, 89 Min.
Regie:  Gustav Ucicky.  Mit Joachim Hansen, Maj-Britt Nilsson, u.a.

Nach dem Tod seines Vaters bewirtschaften Dag und seine Frau Adelheid das große Besitztum Björndal im Norden.  Als Dag die gescheiterte Gunvor, eine junge Frau aus der Stadt, in Dienst nimmt, droht die Ehe zu zerbrechen.  Adelheids Vater, ein großspuriger Major a.D., hat ein Verhältnis mit Gunvor.  Da Adelheid annimmt, ihr Mann, der aus falscher Rücksicht schweigt, habe ein Verhältnis mit Gunvor, ergeben sich tragische Verwicklungen...
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1121 - ERBSEN AUF HALB SECHS

Spielfilm, 2004, Farbe, 107 Min.
Regie:  Lars Büchel.  Mit Fritzi Haberland, Hilmir Snaer Gudnason.

Jakob Magnuson, ein erfolgreicher Theaterregisseur, verliert bei einem Verkehrsunfall sein Augenlicht - und damit auch jegliche Lebensperspektive.  Er trifft auf Lilly Walter, die von Geburt an blind ist.  Zusammen begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa, eine Reise voll skurriler Momente und liebenswerter Begegnungen,  und langsam entsteht Liebe zwischen zwei Menschen, die einander die Welt begreifbar machen und sich zeigen, dass es noch viel zu erleben gibt.

"Ein Kinomärchen, wie es kaum schöner sein kann. (Berliner Kurier)
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2062 -  ERDBEBEN IN CHILI, DAS

Fernsehfilm, Farbe, 90 MIn.
Regie:  Helma Sanders.  Mit Julia Pena, Victor Alcazar, Maria Vico, Juan Amigo, u.a.

Nach der Novelle von Heinrich von Kleist.

Jeronimo Rugera ist in dieser Verfilmung nicht mehr, wie bei Kleist, der aus Madrid stammende Hauslehrer von Dona Josephe, sondern ein im Kloster erzogener, indianischer Mestize, zu dem die reiche Erbin des Don Asteron in leidenschaftlicher Liebe entbrannt ist.  Somit wurde das Motiv für den Vater verstärkt, seine Tochter in die heilsame Obhut eines Karmeliterklosters zu geben, um auf diese Weise die Liebenden zu trennen. Ansonsten folgt der Film dem Gang der Novelle. Am Ende gelingt es den beiden Liebenden nicht mehr, der durch die Predigt eines Dominikanermönchs aufgepeitschten Volkswut zu entrinnen.
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275 - ERFOLG (TEIL 1)

Literaturverfilmung, 3 Teile, Farbe, 90 Min.
Buch und Regie: Franz Seitz. Mit Peter Simonischeck, Franziska Walser, Bruno Ganz, Martin Benrath, Ernst Jacobi.
Nach dem Roman von Lion Feuchtwanger.

Vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus kämpft eine Frau um die Freilassung und Rehabilitierung ihres zu Unrecht verurteilten Freundes, der wegen seiner eigenwilligen Ankaufs- und Austellungspolitik, die angeblich das "gesunde Volksempfinden" verletzt, von den reaktionären Kräften des Landes Bayern in einen Prozess verwickelt wird. Er wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Der Roman war symptomatisch für die Zeit nach dem großen Kriege.
NTSC
 

276 - ERFOLG (TEIL 2)

Siehe oben.
 

277 - ERFOLG (TEIL 3)

Siehe oben.


777 - ERIKA UND KLAUS MANN STORY, DIE

Dokumentation,  Farbe und S/W, 84 Min. 

Die eng verflochtenen Lebensgeschichten der ältesten Kinder Thomas Manns versammeln die Spannung, Hoffnung und Tragödie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in sich.  Kaiserzeit, Weimarer Republik, Drittes Reich, Flucht und Exil werden im gekonnten Wechsel von seltenen Archivaufnahmen, Interviews mit Zeitzeugen und Spielszenen nach Klaus Mann erzählt.
Schriftsteller, Schauspieler, Bohemiens, Antifaschisten, Reisende, Homosexuelle - die Facetten von Erika und Klaus Mann könnten schillernder und vielfältiger kaum sein.  Als Kinder der berühmtesten Dichterfamilie Deutschlands, mussten sie sich der Herausforderung stellen, ihre eigene Individualität und Kreativität im Schatten von Vater und Onkel zu entwickeln und zu behaupten.
Mit sorgfältig ausgewähltem, seltenem Archivmaterial, Originalinterviews mit Erika Mann, Gesprächen mit Zeitzeugen - dem Schauspieler Igor Pahlen, der Fotografin Marianne Breslauer, der jüngsten Schwester Elisabeth Mann Borgese - und in prominent besetzen Spielszenen, u.a. nach Motiven aus "Der fromme Tanz", " Der Vulkan", und "Speed", haben Andrea Weiss und Wieland Speck eine ebenso spannende wie berührende Hommage an zwei faszinierende Menschen geschaffen, deren Überzeugungen und Ziele nichts an Aktualität eingebüßt haben.
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2027 -  ERINNERUNG AN EINEN SOMMER IN BERLIN

Zeitspiegel, 1972, Farbe, 82 Min.
Regie:  Rolf Hädrich. Mit Burt Nelson, Franziska Bronnen.

1936.  Die parlamentarische Demokratie in Deutschland ist begraben, die Arbeitslosigkeit beseitigt, die Judenverfolgung vorübergehend ausgesetzt.  In diesem Sommer ist die ganze Welt zu Gast bei den olympischen Spielen - mitgerissen von medialen Großverantstaltungen und Masseneuphorie.
So auch der amerikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Thomas Wolfe.  Er verbringt unbeschwerte, romantische Momente mit seiner deutschen Freundin Elsa vor zauberhafter Kulisse im Spreegarten und am Ku-Damm - bis er erkennen muss, was gerade in Deutschland passiert. 
Regisseur Hädrich gelingt anhand von Spielszenen, Original-Aufnahmen und Interviews ein Zeitspiegel - drei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Heroische Passagen aus dem später umstrittenen Olympiafilm von Leni Riefenstahl und Zeitzeugenberichte machen den Film zum "Dokument". (Die Welt)
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539 - ERLEUCHTUNG GARANTIERT

Spielfilm, 2000, Farbe,  106 Min.
Regie:  Doris Dörrie.  Mit Uwe Ochsenknecht, Gustav-Peter Wöhler, u.a.

Doris Dörries inoffizielle Fortsetzung ihres Hits Männer .  Zwei Brüder wollen in einem Zen-Kloster in Japan inneren Frieden finden. Unterwegs wird aus ihrer midlife- ganz eine midnight Krise, als sie sich  nachts in Tokios Neondschungel rettungslos verirren. Ohne Pässe und Kreditkarten und inzwischen vollkommen abgebrannt laufen sie durch die Straßen. Selbst die einfachsten Dinge werden zu größten Herausforderungen. So hatten sie sich die erste Stufe zum höheren Bewusstsein "alles zurückzulassen" aber nicht vorgestellt. Aber Not macht erfinderisch und sie schlagen sich durch.
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532 - ERNST THÄLMANN, SOHN SEINER KLASSE

Spielfilm, 1954, S/W, 119 Min.
Regie: Kurt Maetzig.  Mit Günter Simon, Erich Franz, u.a.

Ein DEFA Film. Der historisch-biographische Film beginnt in den ersten Novembertagen 1918 an der Westfront.  Zu den deutschen Soldaten dringt die Nachricht vom revolutionären Aufstand in Kiel. Der junge Thälmann, Soldat wider Willen, möchte bei den sich ausbreitenden Kämpfen neben seinen Genossen in Hamburg stehen. Als die Revolution durch den Verrat rechter Sozialdemokraten und die Zersplitterung der Arbeiterklasse in Gefahr gerät, versucht er dennoch unermüdlich, die Arbeiter zu einen.  Die Reaktion jedoch wird immer stärker und die Not der einfachen Leute immer größer.  In dieser Situation will der Hamburger Polizeisenator die Löschung eines Schiffes mit Lebensmitteln, eine Solidaritätssendung Petrograder Arbeiter, verhindern.  Thälmann aber setzt das Entladen durch.  Den Höhepunkt und Schluss des ersten Teils des Films bildet der Hamburger Aufstand 1923.
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533 - ERNST THÄLMANN, FÜHRER SEINER KLASSE

Spielfilm, 1955, S/W, 132 Min.
Regie:  Kurt Maetzig.  Mit Günter Simon, Karla Runkehl, u.a.

Ein DEFA Film.  Der zweite Teil des Films umfasst den Zeitraum von 1930 bis zur Ermordung Thälmanns 1944.  Er zeigt den Kampf Thälmanns um die Einheitsfront der deutschen Arbeiter gegen die Nationalsozialisten, seine Verhaftung nach der Machtergreifung Hitlers und die elf Jahre Kerkerhaft. in denen er standhaft bleibt bis zu seinem Tod. Ein Befreiungsversuch der Genossen scheitert, einem korrumpierenden Freiheitsangebot Görings erteilt Thälmann eine Absage. Und er muss miterleben, wie seine tapfere Änne Jansen im Frauengefängnis gegenüber bei einem Bombenangriff umkommt.  Zur zweiten Gestalt des Films wird Ännes Mann Fiete Jansen, der bereits im ersten Teils als Freund und Kämpfer an Thälmann Seite stand.  Als Kommandeur des Thälmann-Bataillons kämpft er in Spanien für die Sache des Volkes und später in den Reihen der Roten Armee für eine schnelle Beendigung des faschistischen Krieges.
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1709 -  EROBERUNG DER ZITADELLE, DIE

Spielfilm der DEFA, 1976, Farbe, 85 Min.
Regie:  Hermann Zschoche.  Mit Manfred Krug, Renate Krößner, Jürgen Heinrich, Arnim Mühlstädt.

Über zwanzig Jahre steuerte Otto auf der Elbe den Raddampfer "Jennissei".  Nun soll die altersschache Dame als Restaurantschiff verankert werden.  Aus Liebe zu dem Schiff hat Otto sich schon oft mit Freundin "Caramba"  (Renata Krößner aus Solo Sunny) überworfen.  Während er aus Trotz im Gleisbau malocht, übernimmt sie sie Leitung des Bord-Cafés.  Als bei Niedrigwasser der Kahn festsitzt, kapert Otto den Kutter, um ihn freizuschleppen.  Mit "Feuer unter Deck!" jagt er die Gäste von Bord.

Hermann Zschoches größter Erfolg war die Teeniekomödie Und nächstes Jahr am Balaton - 1980.
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1855 - ERSCHEINEN PFLICHT

Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 73 Min.
Regie:  Helmut Dziuba.  Mit Lissy Tempelhof, Peter Sodann, Alfred Müller.

Die 16jährige Oberschülerin Elisabeth ist als wohlbehütete Tochter eines etablierten Genossen und Kreisratsvorsitzenden aufgewachsen.  Durch den plötzlichen Tod des Vaters wird sie aus ihrem priviligierten, gleichmäßigen Lebensrhythmus gerissen.  Elisabeth sieht sich auf einmal Wahrheiten ausgesetzt, die sie das Bild vom Vater, der für sie Vorbild ist, differenzierter betrachten lassen.  Denn nicht alle beurteilen ihren Vater so positiv wie sie.  So setzt sie sich mit einem kritischen Schulfreund und mit ihrer dempirmierten Mutter auseinander; auch zu ihrem Bruder, der sich vor langer Zeit vom Elternhaus distanzierte, nimmt sie wieder Kontakt auf.  Elisabeth geht den Widersprüchen nach und findet dabei schließlich zu einem neuen Selbstverständnis.
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1797 - ERSTE LIEBE - FIRST LOVE

Spielfilm, 1970, CH/BRD, Farbe, 85 Min.
Regie:  Maximilian Schell.  Mit Dominique Sanda, John Moulder-Brown, Maximilian Schell, John Osborne.

Von Sinaida - letzter Spross einer verarmten Adelsfamilie, die in den Wirren der russischen Revolution zum Untergang verurteilt ist,- geht eine ungewöhnliche Faszination aus.  Männer können sich ihrer erstaunlichen Sinnlichkeit nicht entziehen.  Aber sie spielt mit ihnen und demütigt sie.  Nur der junge Alexander, der sich hoffnungslos in Sinaida verliebt, kann bei ihr Gefühle wecken, die scheinbar über das oberflächliche Begehren hinausgehen.  Doch er ahnt nicht, dass Sinaida auch die Geliebte seines Vaters ist...
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2074 - ERSTE REIHE, DIE

Spielfilm der DEFA, 1987,  Farbe, 90 Min.
Regie:  Peter Vogel.  Mit Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Christine Schorn.

Ausgezeichneter und packender Film über den verbleibenden Widerstand unter einigen jungen deutschen Intellektuellen und Arbeitern im Nazi-Deutschland.  Der Film entstand nach Motiven des gleichnamigen Portätromans von Stephan Hermlin.
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1033 - ERWIN PISCATOR

Dokumentation, 1988, S/W, 110 Min.
Regie:  Rainer Ott und Barbara Frankenstein.

Der Revolutionär.  Erwin Piscator auf der Weltbühne.
Dokumentation über das Leben und Theater des Erwin Piscator.

Piscator (1893 - 1966) schuf das Theater als politische Anstalt in den Jahren der Weimarer Republik.  Nach Krieg und Revolution sollte das Theater helfen, die politischen Verhältnissen die zu diesen Katastrophen geführt hatten, aufzuhellen.
Durch Archivaufnahmen von Piscator selbst, wie auch durch Interviews mit Schauspielern wie Steffi Spira, Schritstellern wie Rolf Hochhuth und Peter Weiss, sowie seiner  Frau Maria Ley, erfahren wir vom Leben und Schaffen des Künstlers.
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1037 - ES

Spielfilm, 1965, Farbe, 83 Min.
Regie:  Ulrich Schamoni.  Mit Sabine Sinjen, Horst M. Adloff, Bruno Dietrich.

Belrin, 1965.  Hilke und Manfred,beide berufstätig, führen eine "wilde Ehe".  Als Hilke erfährt, dass sie ein Kind erwartet, fürchtet sie, des könne ihre Liebe gefährden.  Sie erzählt Manfred nichts.  Heimlich denkt sie über Abtreibung nach.

Ein früher Klassiker des "Neuen deutschen Films".  Regisseur Schamoni brach mit der Gemütlichkeit von "Opas Kino".
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1056 - ES FING SO HARMLOS AN

Spielfilm, 1944, S/W, 83 Min.
Regie:  Theo Lingen.  Mit Theo Lingen, Johannes Heesters, Inge List, Will Dohm, Rudolf Stadler, Julius Bennet.

Clemens und Bonzi, zwei Legationssekretäre, werden von ihrem Minister  auf eine heikle Mission geschickt. Es geht um eine rote Mappe mit Geheim- papieren, die der Minister bei einem Rendezvous unter der Matratze des Bettes versteckt und vergessen hat.  An das Zimnmer kann er sich leider auch nicht mehr erinnern. Nach einigen Zwischenfällen in verschiedenen Hotelzimmern bleiben die beiden Sekretäre ohne Erfolg, von der Mappe gibt es keine Spur, aber mehr als für die Geheimpapiere interessiert sich Clemens inzwischen für Annette, die junge Dame in einem der Hotelbetten.  Auch Boni ist in das Zimmer einer Dame mit Namen Olivia eingedrungen und sieht dort die rote Ledermappe liegen.  Doch Madame schmeisst ihn kurzerhand hinaus.  Noch einmal kehren beide Herren in dieses Zimmer zurück, wo sie eine aufgelöste Annette vorfinden, die von Olivia, ihrer Mama, eingesperrt wurde.  Auf geheimnisvollen Umwegen erreicht nun die gesuchte Mappe die beiden Sekretäre.  Am nächsten Morgen findet die feierliche Übergabe an den Minister statt....
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196 - ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAGE

Literaturverfilmung, 1996, Farbe, 120 Min.
Regie: Nico Hofmann. Mit Joachim Krôl in der Rühmann-Rolle des Originals.

Nach der Erzählung von Friedrich Dürrenmatt. Siehe folgende Inhaltsangabe  einer früheren Verfilmung unter Nr. 38a.
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38a - ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAGE

Literaturverfilmung, 1958, S/W, 120 Min.
Regie: Ladislao Vadja. Mit Heinz Rühmann, Michel Simon, Gert Fröbe, Berta Drews (die Mutter von Götz George), Ewald Balser und Anderen.

Dieser in der Schweiz enstandene Film basiert auf einer Original-Filmstory von Friedrich Dürrenmatt. Ein Hausierer findet die ermordete Leiche eines Mädchens im Wald und wird sofort--da er ein Aussenseiter ist--von der Dorfgemeinde als Täter verdächtigt. Beim Verhör mit der Polizei sprechen einige Indizien gegen ihn und aus Verzeiflung begeht er Selbstmord im Gefängnis. Für die Polizei und die Dorfbewohner ist seine Schuld damit bewiesen, nicht aber für den eben in den Ruhestand getretenen Kommissar (Heinz Rühmann) der nun auf eigene Faust den Mörder in die Falle lockt. Spannender Film.
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892 - ES GESCHAH AM 20. JULI

Spielfilm, 1955, S/W, 75 Min.
Regie:  Georg Wilhelm Pabst.  Mit Bernhard Wicki, Ludwig Diehl, Carl Wery.

Der 20. Juli 1044:  Im Morgengrauen schreibt Generaloberst a.D. Beck die Rede, die Deutschland nach dem Attentat auf  Hitler hören soll.  Noch aber lebt der Diktator.  Um 10:30 Uhr fliegt Becks Mitverschwörer Oberst Graf Schenk von Stauffenberg zur Lagerbesprechung in Hitlers Hauptquartier "Wolfsschanze" in Ostpreussen.  In seiner Tasche:  eine Zeitzünder-Bombe.  Völlig unerwartet verlegt Hitler die Besprechung aus dem Bunker in den Kartenraum... 
Eine minutiöse Chronik jenes Tages, der Deutschland vor der totalen Niederlage hätte retten sollen.
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669 - ES GESCHAH IM AUGUST

Dokumentarfilm, 2001, Farbe und S/W, 90 Min.

Der Bau der Berliner Mauer.  Bis auf wenige Reste ist sie verschwunden - wie ein frühgeschichtliches Relikt - die Mauer.  Kaum noch vorstellbar, dass sie einst eine riesige Stadtlandschaft mit ihrem Häusermeer, den Straßenzügen, Bahntrassen, Wasserläufen und Grüngürteln zerschnitten hat - in einem barbarischen Akt ohnegleichen. In einer minuziösen Aufbereitung allen verfügbaren Dokumentarmaterials wird das Phänomen "Mauer" hautnah präsentiert.  Der Flüchtling und der Feuerwehrmann, der Schutzpolizist, der Kampfgruppler und der Maurer - sie alle haben ihre eigene Geschichte und erzählen davon, wie sich beim Mauerbau die Perfektionierung des Perfiden auf unnachahmliche Weise mit dem Menschlich-Allzumenschlichen mischte.
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1940 - ES GIBT NOCH HASELNUSSSTRÄUCHER

Spielfilm, 1983, Farbe, 60 Min.
Regie:  Vojtech Jasny.  Mit Heinz Rühmann, Luitgard Im, Katharina Boehm, Anneliese Uhlig.

Seit sich der Bankier Monsieur Perret-Latour aus dem Geschäft zurückgezogen hat, beschleicht ihn ein Gefühle der Vereinsamung.  Daran ändert auch seine große Familie nichts, hat er sich doch selbst von diversen Ehefrauen abgenabelt.  Aber dann bittet ihn eine verzweifelte Enkelin um Hilfe:  Sie ist schwanger. Schlagartig kehrt das Leben in den alten Skeptiker zurück.  Er tüftelt einen raffinierten Plan aus...
Rühmann zeigt sich in dieser heiter-besinnlichen TV-Produktion als großer Charakterdarsteller.
DVD2
 

481 - ES GIBT NUR EINE LIEBE

Spielfilm, 1934, S/W, 88 Min.
Regie: Johannes Meyer.  Mit Louis Graveure,  Heinz Rühmann, Jenny Jugo, u.a.
Musik:  Eduard Künneke

Eine Filmrarität aus dem Jahre 1933.  Da von dem Film zur Zeit nur eine Kopie vorhanden ist, hat der Film zum Teil Untertitel.

Ein Chef und seine Sekretärin fahren im offenen Wagen durch eine herrliche Gebirgslandschaft, wobei er ihr dauernd Geschäftsbriefe diktiert.  Er benimmt sich überhaupt wie ein arrogantes Ekel, und die Erniedrigungen, die ihm  im Laufe der Geschichte widerfahren, scheinen ganz gerecht zu sein.  Erstens wird sein neuer Wagen von der Polizei beschlag- nahmt, die damit entkommende Banditen jagen will.  Und zweitens werden sie von Henri, einem vermeintlichen Banditen, mit vorgehaltenem Gewehr in eine Berghütte abgeführt.  Eddie, ein anderer Bandit, lebt auch dort, und die beiden spielen die Rolle der Banditen weiter.  Sie machen einen Eindruck auf Dolores, die Sekretärin, aber nicht auf ihren Chef, der die erste Gelegenheit wahr nimmt, zu fliehen.  Er wird von der Polizei aufgegriffen und landet sogar für kurze Zeit im Gefängnis. Bald stellt es sich heraus, dass Henri und Eddie gar keine Räuber sind, sondern dass Henri ein berühmter Kammersänger und Eddie Ballettmeister sind.  Dolores, jetzt Dolly gerufen, kann sich nicht von Henri, in den sie sich verliebt hat, trennen und stellt in ihrem Eifer überall helfen zu wollen, einigen Schaden an.  Die wiederholten Versuche der beiden Freunde, sie los zu werden, klappen natürlich nicht, und es dauert noch eine Weile - und einige Tränen - bis Henri begreift, dass alles aus Liebe zu ihm geschehen ist.  Nun fährt er mit Dolly im offenen Kabriolet durch die Berge.  Es wird wieder viel gesungen....
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493 - ES LEBE DIE LIEBE

Spielfilm, 1944, S/W, 90 Min.
Regie: Erich Engel. Mit Lizzi Waldmüller, Johannes Heesters und Anderen.

Eine der letzten musikalischen Komödien im Dritten Reich, gedreht, um das Publikum bei guter Laune zu halten. Ein Operettentenor aus Berlin macht Urlaub in Spanien und verliebt sich da in eine spanische Sängerin, vergisst sie aber, sobald er wieder in Berlin ist.  Sie reist ihm nach, und muß allerlei Demütigungen ertragen, bis er sie endlich in einem grandiosen Operetten- Finale erkennt und sich aufs neue in sie verliebt. Eine ziemlich seichte Sache, die aber einiges über die untergeordnete Rolle der Frau im Dritten Reich verrät.
PAL (Auch unter Nr. 94).


1099 - ES LEUCHTEN DIE STERNE

Spielfilm, 1938, S/W, 90 Min.
Regie und Buch:  Hans H. Zerlett.  Mit Carla Rust, Rudi Godden, La Jana, und Max Schmeling, Ernst F. Fürbinger, und über 50 Prominente aus der Film-und Sportwelt.

Groß angelegter Revuefilm, mit lose aneinandergereihten Tanz-und Gesangszenen, durch eine dürftige Handlung miteinander verbunden.  
Die Sekretärin Mathilde kommt nach Berlin, um Filmschauspielerin zu werden.  Als Komparsin träumt sie von der großen Chance, doch stattdessen wird ihre Freundin entdeckt, wird aber nicht glücklich.  Mathilde verzichtet auf die große Karriere und heiratet den braven Oberbeleuchter Brandt.

1938.  Noch marschieren nur die Girl-Truppen, wozu man als Musikmeister Paul Lincke aus der Versenkung holte.  Von Interesse vielleicht auch die Anwesenheit vieler bekannter Stars der damaligen TOBIS, die in kleinen Szenen charmant sein durften.

Der Völkische Beobachter schrieb zu dem Film (20.3. 1938):
"Die Filmherstellung ist ein schwieriges Unterfangen für alle Beteiligten; deshalb drängt euch nicht danach, als Sterne zu leuchten, denn die Unannehmlichkeiten der Einkommensteuern werden nur noch übertroffen von der Tragik des Alterns, von dem Schmerz der veränderlichen Herzensregungen und vom Übermaß der nervenaufpeitschenden Arbeit..."
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640 - ES MUSS NICHT IMMER KAVIAR SEIN

Spielfilm, S/W, 99 Min. 1. Teil.
Regie:  Geza von Radvanyi. Mit O.W. Fischer, Eva Bartok, Senta Berger, u.a.
Zweiteiliger Film nach dem bekannten Roman von Johann Mario Simmel.

Thomas Lieven, der kleine Londoner Bankangestellte, ist unfreiwillig in die Fangarme internationaler Agentenzentralen geraten. Er hasst nichts so sehr wie Angeber, Verbrecher, Uniformen und Spitzel, wird aber selbst mehr und mehr im Netz der Geheimdienste und Umweltbanden verstrickt, weil man seinen naiven Charme als Rafinesse wertet. So pendelt er zwischen Frauenheld, Kochkünstler, und Geheimagent hin und her und lebt ein höchst turbulentes Leben.
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639 - DIESMAL MUSS ES KAVIAR SEIN

Zweiter Teil des obigen Films. 92 Min.

Unser Held Thomas Lieven macht aus der Not eine Tugend und treibt ein tolldreistes Spiel mit den Geheimdienstorganisationen, die ihn jagen. Seine Fertigkeit, feinste Kochrezepte zu kreieren und schöne Frauen zu betören, repräsentieren eher das, was er sich vom Leben wünscht.Er pfeift auf die "große" Politik, denn er liebt die Sonnenseite des Daseins - dieser liebenswerte Doppel-und Dreifach-Agent, hinter dem alle her sind. Und so gerät er zwar immer wieder in die Klemme, aber ebenso oft tut sich für ihn auch ein Ausweg auf.
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19b - ES MUSS NICHT IMMER MORD SEIN

Fernsehfilm, Farbe, 45 Min.
Regie: Richard Mackenroth

"In Schönheit sterben" ist der Titel dieser Reihe. Bei den Dreharbeiten zu einem Film wird die Hauptdarstellerin erschossen. Wer war der Täter? Ihr Mann? Der Regisseur? Der Partner? Die Kollegin?
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96b - ES WAR EINE RAUSCHENDE BALLNACHT

Spielfilm, 1939, S/W, 94 Min.
Regie: Carl Froelich. Mit Zarah Leander, Marika Rökk, Hans Stüme, u.a.

Der Film ist eine Hommage an eine Romanze zwischen Peter Illjitsch Tschaikowsky und Katharina Murakina, die es nie gegeben hat. Denn bekanntlich interessierte sich der Komponist für Frauen herzlich wenig. Er muss vielmehr als Parabel für das Los des einsamen Genies gelten, das sein Leben der Kunst weiht. Trotzdem ist der Film Zarahs schönstes Melodram, durchtränkt von Tschaikowskys Musik und den düsteren Bildern Franz Weimayrs. Auch hier gilt Frieda Grafes Satz zum Melodrama: entweder man heult oder man kotzt. "Nur nicht aus Liebe weinen" ist ein Genuss!
PAL (Auch auf DVD2 unter Nr. 1302 im Archiv).


978 - ETE UND ALI

Spielfilm der DEFA, 1985, Farbe, 105 Min.
Regie:  Peter Kahane.  Mit Jörg Schüttauf, Thomas Putensen, Daniela Hoffmann, Hilmar Eichhorn.

Ein vergnüglicher Ringelpiez der DEFA.  Zwei Männer meistern Liebesleid und den DDR-Alltag.

Eben sind beide aus der Volksarmee entlassen.  Jetzt leidet Ete darunter, dass seine Frau Marita eine Affäre hat.  Kumpel Ali knöpft sich Maritas Liebhaber Manni vor....
Flotte und moderat kritische DDR-Gesellschaftskomödie.
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709 - EVA

Spielfilm, Österreich, 1935, S/W, 85 Min.
Mit Heinz Rühmann, Magda Schneider und Hans Söhnker.

Lustspiel nach Franz Lehars Operette.  Eine Angestellte verdreht einem Fabrikanten den Kopf.
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1735 - EVA UND ADAM:  GEFECHTE MIT NAPOLEON

Spielfilm der DEFA, 1973, Farbe, 90 Min.
Regie:  Horst E. Brandt.  Mit Ursula Karusseit, Horst Drinda, Angelika Domröse, Traute Sense.

Der Film erzählt die Ehegeschichte der jungen Arbeiterin Helga Lorenz, die zwei kleine Kinder hat und trotzdem ein mehrjähriges Studium absolviert.  Ihr Mann Hans hofft, dass seine Frau nach dem Studium mehr Zeit für ihn haben wird.  Da hat er allerdings die Rechnung ohne den Wirt, bzw. seine Frau gemacht, die nicht daran denkt, Hausmutterchen zu spielen und dem lieben Hans die Pantoffel vorzuwärmen.  Der selbstbewussten Frau und dem alten Adam stehen demzufolge stürmische Tage bevor..
DVD2


1083 - EWIGE JUDENHASS, DER

Dokumentarfilm von Christina Braun in drei Teilen, 1990.

Teil I:  Christlicher Antijudaismus (60 Min.)

Dieser Teil geht zurück zu den Anfängen der jüdischen und christlichen Religion und somit zu dem Beginn der christlichen Ausgrenzung des Judentums.  Von den ersten antijüdischen Progromen in Europa mit dem Beginn der Kreuzzüge bis hin zur Reichskristallnacht.  Der Philosph Leibowitz: "In der Ideenwelt ist das Christentum dem Judentum vollkommen gleichgültig, obwohl sich das Leben der Juden in der chistlichen Welt abspielt.  Aber für die Christen  ist das Judentum ein furchtbares Problem, denn wenn das Judentum noch existiert und seine Existenz legitim ist, dass ist das Christentum eine Lüge."

Teil II:  Deutschnationale Judenfeindlichkeit (60 Min.)

Mit Beginn der Aufklärung geht der Einfluss der Religion zurück.  In den meisten Ländern wird der Glaube an die Nation wichtiger als der Glaube an die Kirche.  Aber Deutschland geht in diesem Säkularisierungsprozess einen Sonderweg.  Der nationale Gedanke nimmt in Deutschland sakrale Züge an.  Am Anfang stand der Philosoph Fichte, dem das offene Klima der Berliner Salons der jüdischen Damen Varnhagen, Veidt und Herz ein Dorn im Auge ist und der gerne alle Judenköpfe abschlagen und mit einem anderen Kopf ersetzt sehen möchte.  Später zeigt sich, wie sehr dieses idealisierte Deutschland des jüdischen Feindbilds bedarf, um Realität zu werden.

Teil III:  Rassistischer Antisemitismus (60 Min.)

Im Christentum wird die Menschheit durch das Blut des Erlösers gereinigt.  Sein Blut ist rein, weil er in Keuschheit gezeugt wurde.  Das Blut des Ariers ist unbefleckt dank der Reinhaltung der Rasse.  Sie ist Garant seiner Erlösung.  Und da der Jude das Böse an sich ist, ist sein Blut das allerschlechteste.
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