Film Collection

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1044 - DACH ÜBERM KOPF

Spielfilm der DEFA, 1980, Farbe, 105 Min.
Regie:  Ulrich Thein.  Mit Renate Geißler, Dieter Franke, Udo Schenk, u.a.

Alltagskomödie.  Köchin Karoline kauft ein Haus nahe Berlin.  Doch die neue Bleibe entpuppt sich als Brechbude...
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1622 - DAHEIM STERBEN DIE LEUT'

Spielfim, 1985, Farbe, 97 Min.
Regie:  Klaus Gietinger und Leo Hiemer.  Mit Walter Number, Luise Zobel, Constanze Meier.

Ein Bauer wehrt sich mit Hilfe eines Gesundbeters gegen die neue Fernwasserleitung.  Ein "neues Wasser" soll es bald geben im Dorf, jedenfalls wenn es nach dem Landrat geht.  Bauer Allgeier aber hat sein eigenes Wasser.  Er will nix wissen von einer Fernwasserleitung und greift zur Mistgabel.  Der wehrhafte Landswirt schaltet einen Gesundbeter ein, worauf der Landrat prompt von einem grässlichen Harndrang befallen wird.  Und wenn Stadtfrau und Bauernbub miteinander nächtigen, scheint sogar der Teufel seine Hand im Spiel zu haben...

"Eine Satire über bizzarre Bräuche, Obrigkeitshörigkeit und Bigotterie im Allgäu". (Der Spiegel)
DVD2
 

266 - DAILY CHICKEN

Spielfilm, 1997, Farbe, 85 Min.
Buch und Regie: Lilly Grote. Mit Ida von Recklingshausen, Luise von Recklingshausen, Christine Harbort, Benno Ifland.

Am Rande des "Himmelmoors" das Haus der 16-jährigen Zwillinge Marie und Maja. In der tristen Gegend haben wenige einen Job und die meisten - auch die Mutter der Beiden - arbeiten in der allesbestimmenden Hähnchenfabrik.
Die Kisten für den Umzug in die Stadt sind gepackt: "Endlich weg hier". Doch da wird die Mutter von einem Auto angefahren und liegt lebensgefährlich verletzt im Koma. Ausgerechnet Frau Wagner kümmert sich ganz besonders um Maja. Marie kann nicht wissen, dass Betriebsleiter Wagner der Fahrerflüchtige ist.
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19e - DALLAS

Amerikanische Fernsehserie, Farbe, 45 Min.
"Hochzeit unterm dunklen Stern" ist der Titel.
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6a - DALLAS

Amerikanische Fernsehserie, Farbe, 45 Min.
"Wo ist Charly" ist der Titel.
Die Serie "Dallas" ist aus den 80er Jahren.
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531 - DAMALS

Spielfilm, 1943, S/W, 88 Min.
Regie: Rolf Hansen. Mit Zarah Leander, Jutta von Alpen, Rossano Brazzi, u.a.

Die Ärztin Vera Meiners lebt mit ihrer kleinen Tochter getrennt von ihrem Mann, der sie nach einer harmlosen Begegnung mit ihrem früheren Freund verließ. Ohne Wissen ihres Chefarztes ordnet sie eine Operation an und wird daraufhin fristlos entlassen. Mittellos arbeitet sie in spanischen Nachtlokalen, um ihre und des Kindes Existenz zu finanzieren. Da trifft sie nach vielen Jahren  ihren alten Freund Douglas wieder, der ihr eine Überfahrt nach Südamerika verschaffen kann. Mit falschen Papieren, die ihr eine sterbende Ärztin überlässt, will sie eine neue Karriere aufbauen. Doch da wird sie verhaftet. Sie wird verdächtigt, Makler Douglas, ihren Freund, ermordet zu haben. Als ihr Mann davon erfährt, kann er dem Staatsanwalt den richtigen Tip geben. Der wirkliche Mörder wird gefasst. Die drei beginnen ein neues Leben.
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  (Auch unter DVD2 unter Nr. 1306 im Archiv).


1110 - DAMALS IN DER DDR

TV - Dokumentation über das Leben in der DDR, 2003, 4 x 45 Min.

Die DDR ist Vergangenheit, dich ihre Geschichte ist gegenwärtiger denn je.  Wolfgang Beckers Kultfilm "Goodbye Lenin", vor allem aber zahlreiche DDR-Shows im Deutschen Fernsehen haben zweierlei gezeigt:  15 Jahre nach dem Fall der Mauer ist das Interesse an der DDR groß, und das Wissen über sie gering.
Im Mittelpunkt steht der Alltag, das Leben im Arbeiter-und Bauernstaat.  Was hielt diese kleine, von aussen oft kaum zu verstehende Welt der DDR in ihrem Innersten zusammen?  Neues Filmmaterial, sowie Zeitzeugen, die in der Regel noch nicht über ihre Erfahrungen gesprochen haben, vermitteln ein facettenreiches Bild vom Alltagsleben in real existierenden Sozialismus.

Teil I:  Neubeginn auf Russisch
Teil II: Utopie hinter der Mauer
Teil III: Plan und Pleite
Teil IV: Partei ohne Volk

DVD2


1841 - DÄMON DES HIMALAYA, DER

Spielfilm, 1934/35, Deutschland/Schweiz, S/W, 90- MIn.
Regie:  Günther Oskar Dyhrenfurth und Andrew Marton.Mit Gustav Dietl, Jamila Marton, Erika Dannhoff, Hans Ertl.

Spielfim über eine Himalaya-Expedition und die Suche nach einem Berggeist, der nach der Überlieferung der Einheimischen die Gipfel der hohen Berge bewacht. 

Der lange verschollene, und erst kürzlich wiederentdeckte und restaurierte Film ist heute ein einzigartiges filmisches Dokument, da er der erste Spielfilm ist, der direkt im Himalaya (auf bis zu 6400 m Höhe) gedreht wurde.  Hans Ertl drehte sogar mit seiner Bell & Howell Kamera bis auf den Hauptgipfel des Sia Kangri, 7422 m. Ebenso enthält der Film Aufnahmen aus Indien, Tibet aus einer Zeit lange vor Aufkommen des Massen-Tourismus.
DVD2

401 - DÄMONISCHE LEINWAND

Dokumentation, 1999, S/W, 60 Min.

Dämonische Leinwand ist ein Filmessay des renommierten Filmkritikers Peter Buchka über Deutschlands großen Beitrag zur internationalen Filmgeschichte: das Kino der zwanziger Jahre. Eine Collage, komponiert aus dem Originalmaterial der berühmten Filme dieser Epoche, so wie es in dieser Fülle bisher noch nie zu sehen war. Mit Ausschnitten aus Dimitri Buchowetzkis "Danton"; E.A. Duponts "Varieté"; Ernst Lubitschs "Die Augen der Mumie Ma", "Madame Dubarry"; F.W. Murnaus "Der Gang in die Nacht," "Schloss Vogelöd," "Nosferatu," "Phantom," "Der letzte Mann," "Tartüff," "Faust"; Fritz Langs "Dr. Mabuse--der Spieler", "Dr. Mabuse--Inferno des Verbrechens", "Der müde Tod", "Die Nibelungen--Siegfrieds Tod", "Die Nibelungen--Kriemhilds Rache", "Metropolis", "Spione"; G.W. Pabsts "Geheimnisse einer Seele"; Paul Wegeners und Carl Boeses "Der Golem--Wie er in die Welt kam"; Robert Wienes "Orlacs Hände", "Das Cabinett des Dr. Caligari".
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572 - DANTON

Spielfilm, 1931, S/W, 88 Min.
Regie:  Hans Behrendt.  Mit Gustaf Gründgens und Fritz Kortner.

Behrendts "Danton" zeigt die Auseinandersetzung zwischen den beiden Führern der Französischen Revolution: Danton und Robbespierre. Die Bemühungen des politisch aufgeschlossenen Danton, die Errungenschaften der Revolution zu sichern, scheitern an der Tücke Robbespierres, der die gesamte Macht für sich beansprucht.  Als ihm Danton zu unbequem wird, lässt ihn der skrupellose Robbespierre ohne Verhandlung hinrichten.
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1049 - DANY, BITTE SCHREIBEN SIE

Spielfilm, 1956, S/W, 98 Min.
Regie:  Eduard von Borsody.  Mit Sonja Ziemann, Rudolf Prack, Anneliese Uhlig, Helen Vita, Maria Sebaldt, Peter Garden.

Um ein Haar wäre die hübsche, junge Dany einem Heiratsschwindler zum Opfer gefallen, deshalb will sie von der Liebe erstmals nichts mehr wissen.  Als sie versucht, ihr Brautkleid umzutauschen, wird sie überraschend als Sekretärin eingestellt. Nur der attraktive Chef Hannes Pratt ist tabu, aber Dany denkt im Moment ohnehin nicht an Liebe.  Als Pratts Sekretärin hat sie alle Hände voll zu tun, ihrem charmanten Chef die Frauen vom Leibe zu halten.

Eines Tages meldet sich Pratts längst verflossene große Liebe Helen, die mittlerweile reich verheiratet in den USA lebt.  Sie will Pratt in Venedig treffen. Da Pratt sein Junggesellendasein nicht eingestehen will, muss Dany mit ihm reisen und sich als seine Frau ausgeben.  In Venedig stellt Pratt fest, dass er sich in Dany verliebt hat, und auch ihre Gefühle sind stärker als sie wahrhaben wollte.  Durch ein Missverständnis kommt es jedoch zum Streit, den die beiden erst nach weiteren Turbulenzen glücklich beilegen.
DVD2


870 - DAS KANN JEDEM PASSIEREN

Spielfilm, 1952, S/W, 90 Min.
Regie:  Paul Verhoeven.  Mit Heinz Rühmann, Gustav Knuth, Alice Treff, Hubert von Meyerinck, Bum Krüger, Piels Karlstadt, u.a.

Heikler Fall für Steuerberater Brinkmeyer (Heinz Rühmann): Herr Schwidders fabriziert nicht nur Spielzeug, sondern auch uneheliche Zwillinge, die er in die Welt gesetzt hat. Ob man da nicht steuerlich etwas deichseln könne?  Brinkmeyer weiss Rat.  Zum "Dank" behauptet sein Kunde, der verheiratete Brinkmeyer sei der Vater der zwei Bälger!  
Diese Attacke aufs Spießbürgertum hat aber zu wenig Biss.
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168 - DAS KOMMT NICHT WIEDER

 Dokumentarfilm, S/W, 80 Min.

"Sterne erlöschen nie" ist der eigentliche Titel dieser Zusammenstellung berühmter Stars aus deutschen Filmen seit der Stummfilmzeit, von Asta Nielsen bis zu Lizzi Waldmüller und Rudi Godden. Diese Dokumentation hat selten gesehene Auschnitte aus Filmen, die man selten sieht und ist eine Delikatesse für Filmliebhaber und die, die sich für die Geschichte des deutschen Films interessieren.
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1088 - DATSCHE, DIE

Spielfilm, 2002, Farbe, 95 Min.
Regie:  Carsten Fiebeler.  Mit Catherine Flemming, Michael Kind, Nils Nelleßen, Uwe Kockisch, Alexander Hörbe.

Frustriert helt der arbeitslose Arnold seiner Zeit als DDR-Kaderleiter hinterher.  Ehefrau Elke dagegen will, dass der "Ostscheiss" endlich ein Ende hat.  Das bedeutet auch den Verkauf ihrer Datsche, an der Arnold so hängt.  Nun ist es so weit: Die letzte Nacht im Wochenendehäuschen ist angeborchen.  Aber statt nostalgischer Idylle gibt es Horror pur.  Die zwei Gauner Asche und Big haben sich ausgerechnet das Domizil des Ehepaars als Unterschlupf ausgesucht...
Verpackt in einen Psychokrimi mit rabenschwarzer Komik weist Regisseur Carsten Fiebeler auf die schmerzhaften Narben der Wiedervereinigung...
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1192 - DAVID

Spielfilm, 1978, Farbe, 120 Min.
Regie:  Peter Lilienthal.  Mit Mario Fischel, Walter Taub, Irina Vrkljan, Eva Mattes.

David Singer wächst als behüteter Sohn eines Rabbis im Deutschland der dreissiger Jahre auf.  Als die ersten "Juden raus" - Rufe vor dem Haus der Familie ertönen, halten die Singers das Geschrei noch für die Ausbrüche einiger Verwirrter.  Wenig später können die Eltern der Deportation ebensowenig entkommen, wie Davids Bruder Leo.  David hofft mit seiner Schwester Toni verzweifelt auf die Chance zur Ausreise...
Das eindringliche Drama nach einem Buch des Holocaust-Überlebenden Joel König erhielt auf der Berliner Filmfestspielen 1979 den "Goldenen Bären."
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1562 - DAVON TRÄUMEN ALLE MÄDCHEN

Spielfilm, 1961, Farbe, 87 Min.
Regie:  Thomas Engel.  Mit Harald Juhnke, Marion Michael, Ursula Herking, u.a.

Die "Musik-Lords" sollen im Jazzkeller auftreten.  Marion und ihre Freundinnen fiebern dem Ereignis schon entgegen und freuen sich auf ein Rendezvous mit den Jungs von der Band.  Doch ihre strenge Internatsleiterin macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und verhängt Ausgehverbot, weil sie die Disziplin im Internat aufpolieren will.  Die Mädels sinnen auf Abhilfe.
DVD2
 

133b - DEAN REED --GLAMOUR UND PROTEST

Dokumentarfilm, 1993, Farbe, 85 Min.

Der Schnulzen- und Protestsänger Reed aus Colorado war in den Sozialismus verliebt und machte in der damaligen DDR Karriere, später auch im Film bei der DEFA mit "Sing, Cowboy, sing." Peter Gehrig hat das alles in diesem Dokumentarfilm festgehalten. Auch seinen Besuch bei Castro, was ihm seine Landsleute nie verziehen haben. Eines Tages in den achtziger Jahren ist er dann spurlos verschwunden und man wusste bis heute nicht, wo das niedliche Bürschchen geblieben war. Aber dann fand man ihn ertrunken in einem See bei Berlin.
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402 - DEGENHARDTS, DIE

Spielfilm, 1944, S/W, 89 Min.
Regie: Werner Klingler. Musik: Herbert Windt. Mit Heinrich George, Renée Stobrawa, Wolfgang Lukschy, Ilse Petri, Gunnar Möller, Hilde Jansen, Erich Ziegel, Heinz Klingenberg u.a.

Der Film beginnt am 65. Geburtstag des Stadtobersekretärs Degenhardt. Das ausgedehnte Frühstück mit seiner Familie führt dazu, daß er zum erstenmal in seiner Laufbahn unpünktlich im Amt erscheint. Auch ein Brief der Stadtverwaltung Lübeck, der ihn am nächsten Tag zu einer "Amtshandlung" ins Rathaus einlädt, könnte dazu beigetragen haben. Die Familie Degenhardt vermutet, daß ihr Vater am nächsten Tag endlich zum Inspektor befördert werden wird. Stattdessen muß Degenhardt am nächsten Tag erfahren, daß er in den Ruhestand versetzt wird. Als er am Abend nach Hause kommt, hat er nicht den Mut, es seiner Familie einzugestehen und läßt sich von ihnen als Inspektor feiern. Um die Fassade aufrecht zu erhalten, geht er weiter jeden Morgen von zu Hause weg, trifft sich aber jetzt täglich mit einem pensionierten Leidensgenossen in einer Bierstube. Bald darauf beginnt der Zweite Weltkrieg; als in seinem Verlauf auch Lübeck bombadiert wird, erhält die Geschichte ihr scheinbar gutes Ende. Die Zerstörungen der Stadt und der Versuch von Aufräumungsarbeiten machen es notwendig, daß Degenhardt auf seinem alten Posten in der Stadtverwaltung--jetzt als Inspektor--wieder arbeitet.
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947 - DEIN IST MEIN GANZES HERZ

Spielfilm, 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kai Christiansen.  Mit Armin Rohde, Iris Minnich, Ana von Berg, u.a.

Ein TV-Dokudrama um den ersten deutschsprachingen Popstar.

Die Welt, besonders die der Frauen, lag ihm zu Füßen:  Tenor Richard Tauber, 1891 in Linz geboren.  Die Fans standen Schlange, um Karten für seine Konzerte zu bekommen.  Auf Grundlage der Tauber-Biographie "Gern hab' ich die Frau'n geküsst" von Michael Jürgs begab sich Regisseur und Autor Kai Christiansen  auf Spurensuche.  Mit Zeitzeugen wie dem 2003 verstorbenen Musikprofessor Marcel Prawy, sowie Spielszenen und Originalaufnahmen, enstand das Porträt eines Künstlers, der die Bedeutung der Schallplatte für seine Popularität erkannte.  Erst die Nationalsozialisten machten seinem Aufstieg ein Ende.  Sie trieben das "Symbol jüdischer Kultur" 1938 in die Emigration.  Damit begann der Abstieg Taubers, der bis heute als einer der besten Sänger aller Zeiten gilt.  Er starb 1948 völlig verarmt in London.
PAL (auch Nr. 1019 im Archiv)
 

477 - DEIN LEBEN GEHÖRT MIR

Spielfilm, 1939, s/w, 78 Min.
Regie: Johannes Meyer.  Mit Karin Hardt, Dorothea Wieck, Karl Martell, u.a.

Ein Film nach dem Roman von Frank F. Braun "Akte Fabreani".
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1335 - DEIN UNBEKANNTER BRUDER

Spielfilm der DEFA,  1981, Farbe, 103 Min. (Englische Untertitel).
Regie:  Ulrich Weiß.  Mit Uwe Kockisch, Michael Gwisdek, Jenny Gröllmann.

Hamburg, 1935.  Der Antifaschist Arnold Clasen kommt aus der KZ-Haft zurück und schließt sich ernuet einer Widerstandsgruppe an.  Da er überwacht wird, lebt er unauffällig, meidet den Kontakt mit den Genossen.  Nachmittags und abends geht er seiner Arbeit als Filmvorführer in den Orion-Lichtspielen nach.   Manchmal trifft er sich mit Renate, die er liebt.  Sie stammt aus einer gutbürgerlichen Familie, teilt aber seine politische Haltung.  Die Isolation macht ihm zu schaffen, er sucht die Freundschaft zu seinem Kontaktmann Walter.  Er möchte jemandem vertrauen, doch das Misstrauen ist groß.  Zu der Gefahr von aussen kommt der Verrat in den eigenen Reihen.  Es gibt Verhaftungen in der Gruppe.  Arnold schαpft Verdacht, dass Walter der Verräter ist...
DVD2


669 - DEINE BESTEN JAHRE

Spielfilm, 1998, Farbe, 90 Min.
Regie:  Dominik Graf. Mit Martina Gedeck, Tobias Moretti, u.a. 

Reiche Firmenerbin, glückliche Ehefrau und Mutter: Ausgerechnet an ihrem 36. Geburtstag erfährtVera, dass ihr Mann Manfred sie seit Jahren betrügt.  Für Vera bricht eine Welt zusammen.  Sie erkennt, dass ihre Familie sie nie ernst nahm. Trotzdem beschließt Vera, um ihren Gatten zu kämpfen.
NTSC (Auch unter Nr. 1563 als DVD2 im Archiv).

218b - DENGHIS COHN

Fernsehfilm, 1995, Farbe, 90 Min.
Regie: Eliah Moshinsky

Berlin 1933, Wien 1936 und Warschau 1939 sind die ersten Stationen des jüdischen Komikers Denghis Cohn. Sein Material, daß er bei seinen Auftritten in Kabaretts präsentiert, ist sehr politisch und richtet sich vor allen gegen die braunen Verbrecher. Schliesslich wird er nach dem Überfall auf Polen mit anderen Juden zu ausgeschaufelten Gruben geführt und erschossen. 
Bayern, 1958. Der ehemalige SS- Sturmbannführer Schatz hat es weit gebracht. Er ist nun ein hoher Kriminalkommissar und wird es noch weiter bringen. Nun erscheint ihm sein ehemaliges Opfer Cohn, der sein ganzes Leben verändert. Am Ende ist Schatz selbst zum Juden geworden und muß die Vorurteile und Demütigungen an eigenen Leibe erfahren. Eine bitterböse Satire im Auftrag des BBC, London.
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231 - DENK BLOß NICHT ICH HEULE

Spielfilm der DEFA, 1965, Farbe, 90 Min.
Regie: Frank Vogel.  Mit Helga Göring, Herbert Köfer, u.a.

Jugenddrama aus der DDR. Der rebellische Peter fliegt kurz vor dem Abitur von der Schule. Nach dem Tod seines Vaters sucht er nach Orientierung.
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1224 - DENKBILDER: "EINE STUNDE MIT WALTER BENJAMIN"

Dokumentation, 1992, S/W und Farbe, 60 Min.
Regie:  Henning Burk.

Dokumentationen zum Gedächtnis von Walter Benjamin. Betrachtungen aus dem "Passagenwerk" zu Kunst und Reklame; Architektur; Kapitalismus und Sozialismus:" Benjamin beobachtet bis ins kleinste Detail, auf welche Weise der Kapitalismus das Bewusstsein in einen Traumschlaf versetzt, die Phantasie mit einer Bilderflut gefangen hält, von denen sich der Mensch bereitwillig zerstreuen lässt." Auch Auszüge aus Benjamins Radio-Adresse an Kinder (Radio-Jugendstunde, Berlin).
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267 - DENUNZIANTIN, DIE

Spielfilm, 1993, Farbe, 95 Min.
Regie: Thomas Mitscherlich. Mit Katharina Thalbach, Dieter Schaad, Dolly Dollar, Richy Müller.

20. Juli 1944 - das Attentat auf Adolf Hitler ist gescheitert. Der zivile Kopf der Verschwörung, Carl Goerdeler, taucht unter. Auf seinen Kopf werden eine Million Reichsmark ausgesetzt.
August 1944 - Helene Schwärzel ist Buchhalterin bei der Luftwaffe. Ihre Dienststelle ist in einem kleinen Gasthaus in Ostpreussen einquartiert. Dorthin verschlägt es Carl Goerdeler auf der Flucht. Helene Schwärzel erkennt ihn nach einer früheren Begegnung wieder und denunziert ihn. Carl Goerdeler wird hingerichtet.
1946 wird Helene Schwärzel gesucht, die Denunziantin wird selbst denunziert.
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62b - DERRICK

Deutsche Fernsehserie der 80er Jahre, Farbe, 60 Min.
Mit Gisela Uhlen, Carl Raddatz und Peter Pasetti.
Anmerkung: Der Anfang fehlt.

Vier Senioren verbrechen einen Juwelenraub und Kommissar Derrick ist auf ihrer Spur.
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385a-d - DERRICK

a) Das Abschiedsgeschenk (letzte Folge der Serie), 1998, Farbe, 60 Min.
Regie: Dietrich Haugk. Mit Horst Tappert, Fritz Wepper, Willy Schäfer, Maria Becker.

Stefan Derrick, der Leiter der Mordkommission, soll am Tage seiner Abschiedsfeier fuer 250.000 DM ermordet werden.

b) Der Mitternachtsbus (erste Folge der Serie), 1974, Farbe, 60 Min.
Regie: Zbyrek Brynych. Mit Horst Tappert, Fritz Wepper.

Die hübsche Helga kommt nach ein paar Tagen wieder nach Hause. Bruno, der ein wenig geistig behindert ist, hat seit Tagen auf sie gewartet und holt sie von der Bushaltestelle ab. Später sagt Helga ihrem Freund, dass sie schwanger ist. Er will das Kind nicht. Am nächsten Tag wird Helga ermordet in einem See gefunden. Wer war der Mörder?

c) Tod im See, 1981, Farbe, 60 Min.
Regie: Alfred Vohrer. Mit Horst Tappert, Fritz Wepper, Christiane Krüger, Robert Atzorn, Maria Sebaldt.

Ein Segler kentert bei hohem Sturm auf einem See. Er kann gerettet werden, seine Frau Ursula jedoch, die mit ihm im Boot war, wird vermisst. Ein Unfall?

d) Caprese in der Stadt, 1991, Farbe, 60 Min.
Regie: Alfred Weidemann. Mit Horst Tappert, Fritz Wepper, Esther Hausmann, Edwin Noel.

Eine reiche Familie aus München wird bedroht. Sie leben im Haus verbarrikadiert, die Tochter können sie nicht in die Schule schicken und sie kann nicht  draussen spielen. Der Vater des Ex-Ehemannes der Mutter möchte seine Enkelin unter allen Mitteln bei sich in Palermo haben. Es nimmt ein tragisches Ende...
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1536 - DEUTSCHLAND BEVOR DIE BOMBEN FIELEN

Dokumentation, 2003, Farbe und S/W, 170 Min. Drei Teile.

Erster Teil: Im Jahre 1934 macht sich eine amerikanische Reisegruppe auf den Weg nach Deutschland.  Die Touristen besuchten u.a. Hamburg, Berlin, Danzig, die Marienburg, Königsberg, Ostpreussen, Thüringen, Rothenburg, Bayern, Heidelberg und den Rhein.  In einzigartigen Filmaufnahmen von großer Brillianz hielt die Reisegruppe ihren "Germany-Trip" fest.  Das lange verloren geglaubte Material ist jetzt wieder aufgetaucht, wurde liebevoll restauriert und für diesen Film mit einem ausführlichen Kommentar versehen (ca 50. Min.).

Zweiter Teil:  Ein Kaleidoskop der 30er Jahre in bislang nie gezeigten Filmaufnahmen zwischen biederer Idylle und politischer Umwälzung, zwischen Hoffnung und Frieden und dunkler Vorahnung.  Gedreht von Filmamateuren, die das Alltagsleben ungeschminkt auf  Zelluloid gebannt haben.  In zum Teil sehr professioneller Filmqualität - davon 10 Minuten in Farbe - sind die Olympiade 1936 in Berlin zu sehen, das Marineehrenmal in Laboe, der Hamburger Hafen, ein Besuch der Weltausstellung ins Paris oder der Einmarsch ins Sudetenland.  (ca 70 Min.).

Dritter Teil:  Wie die Stadt, so ist auch dieser Film etwas Besonderes.  Er besteht nicht aus den bekannten offiziellen Filmen oder aus den Propagandaaufnahmen des Dritten Reichs.  Lange hat es gedauert, bis in Kellern und Scheunen und auf verstaubten Dachböden die hier veröffentlichten Amateuraufnahmen zusammengetragen waren.  Sie entstanden in den 30er Jahren und halten die Stadt so fest, wie die Menschen, die diese Filme drehten, Berlin damals erlebten: Besucher und Touristen, Teilnehmer an der Olympiade, und natürlich auch Berliner.  (ca 53 Min.).
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63 - DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER

Spielfilm, 1979, Farbe, 145 Min.
Regie und Drehbuch: Helma Sanders Brahms. Mit Eva Mattes und Ernst Jacobi.

Der Titel ist einer Zeile aus dem Brecht Gedicht "Deutschland" entnommen. Der Film schildert in ganz eindringlichen Szenen die Geschichte einer jungen Frau, die in den schrecklichen Wirren des zweiten Weltkriegs gezwungen ist, ihre eigene Selbst- ständigkeit zu finden. Allerdings verliert sie diese Unabhängigheit wieder, sobald ihr Mann aus der Gefangenschaft nach Hause kommt. Der "Krieg im Wohnzimmer" fängt wieder an, nachdem der Krieg draussen aufgehört hat, und die Frauen wieder in ihre alten Rollen--Kinder, Küche und Kirche--schlüpfen sollen. Es ist ein ganz genau beobachteter Film, einer der besten, der sich ohne Kompromisse mit der Nazi- Vergangenheit auseinandersetzt. Er lief 1 1/2 Jahre in Paris in demselben Kino, wurde allerdings von der deutschen Kritik (beiderlei Geschlechts) vernichtet. Das Argument: eine Frau sollte sich nicht an solche grossen Themen wagen und bei ihren Dokumentarfilmen bleiben.
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1728 - DEUTSCHLAND - EIN SOMMERMÄRCHEN

Dokumentation, 2006, Farbe, 107 Min.
Regie:  Sönke Wortmann.

Während der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 versetzte die deutsche Nationalmannschaft ganz Deutschland in unglaubliche Euphorie.  Sie ließ uns allen den Traum vom Weltmeistertitel in greifbare Nähe rücken.  Voller Emotionen und Begeisterung durchlebten Tausende von Fans in den vier Wochen einen nie gekannten Freudentaumel, der mit Platz 3 ein versöhnliches Ende fand.
Filmregisseur Wortmann hatte während dieser Zeit die einmalige Gelegenheit, hautnah dabei zu sein und all jenes über die Nationalelf zu erfahren, was man nicht auf dem Rasen zu sehen bekam.
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403 - DEUTSCHLAND ERWACHE

Dokumentarfilm, S/W u. Farbe, 1995.
Regie: Erwin Leiser.

Film als Propaganda des NS-Staates dokumentiert anhand verschiedener Spielfilme der Jahre 1933-45. Auch scheinbar völlig unpolitische Filme dienten dazu, die Menschen auf die "Blut-und-Boden" Ideologie des Dritten Reichs einzuschwören. Eine äußerst aufschlußreiche Analyse, die u.a. Ausschnitte aus den Filmen "Morgenrot", "Jud Süss", "Heimkehr", "Ich klage an", "Die Rothschilds" und "Hitlerjunge Quex" verwendet. "Meiner Ansicht nach zeigen die Filme, daß es damals gute Handwerker gab; im Dienste des Nationalsozialismus konnten aber keine großen Kunstwerke entstehen. Goebbels gelang es nie, ein Gegenstück zu Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" zu produzieren." -Erwin Leiser.
PAL (auch unter Nr. 932 im Archiv).


959 - DEUTSCHLAND IM HERBST

Spielfilm, 1978, Farbe, 95 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge,Volker Schlöndorf, (insgesamt elf Regisseure).

Deutschland 1977:  Hans Martin Schleyer wird entführt und ermordet; ein Lufthansa-Jet wird nach Mogadishu entführt; im Hochsicherheitstrakt in Stammheim sterben die RAF-Häftlinge Gudrun Esslin, Ulrike Meinhof und Andreas Bader.  Ihr Begräbnis findet unter massivem Polizeieinsatz statt.  Die Lage in Deutschland ist bis zum Äussersten gespannt, die Polizei überzieht das Land mit Großfahndungen.

Der Film schildert die politische und kulturelle Situation im Herbst 1977, zeigt Bilder, die nicht zuvor im Fernsehen zu sehen waren, und dokumentiert Ereignisse, die von den Zeitungen totgeschwiegen wurden.  Ein Stimmungsbild von elf namhaften Regisseuren, von denen jeder eine ganz persönliche Sicht entwickelt.  Am radikalsten artikuliert Fassbinder seine Verzweiflung, indem er sich psychisch und physisch vor der Kamera entblößt.  Diese Collage von Episoden ist ein einmaliges Zeitdokument und ein Film, der unter die Haut geht.
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1177 - DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL

Spielfilm, I/D, 1948, S/W, 75 MIn.
Regie:  Roberto Rosselini.  Mit Frank Krüger, Ernst Pittsch, u.a.

Berlin 1945:  Mit Schwarzmarktgeschäften und Gelegenheitsarbeiten sorgt der zwölfjährige Edmund für seine Familie.  Der Vater ist schwerkrank, der Nazi-Bruder hält sich versteckt, und die Schwester prostituiert sich. Auf einem Streifzug trifft Edmund seinen ehemaligen Lehrer Henning wieder.  Der unverbesserliche Nazi paukt dem Jungen NS-Gedankengut ein, mit verheerenden Folgen....

Roberto Rosselinis verstörender Neorealismus-Klassiker, der in den Ruinen Berlins mit Laiendarstellern gedreht wurde.
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543 - DEUTSCHLAND NEU(N) NULL

Spiel und Dokumentarfilm, 1991, Farbe, 60 Min.
Regie:  Jean-Luc Godard. Französischer Spielfilm mit Eddie Constantine.

Lange vor dem historischen Tag  im November 1989 plante Godard, in der DDR einen Beitrag zu der französischen Serie "Einsamkeit" zu realisieren. Die Einsamkeit eines ganzen Landes wollte der Regisseur darin zeigen, doch der Lauf der Geschichte nahm ihm sein Objekt. Godard blieb schließlich bei seiner Idee, im Osten Deutschlands zu drehen, und erfand die Figur des letzten, dort vergessenen Spions Lemmy Caution, der nun in den Westen zurückkehren will. Auf dem Weg von Buchenwald über Bitterfeld nach Berlin stöbert Caution in der Kultur-und Geistesgeschichte der Deutschen und versucht, für sich eine Bestandaufnahme berzustellen. Eine beschauliche Sightseeing-Tour ist es also nicht, die den Zuschauer erwartet, doch es lohnt sich. Dies ist der deutscheste aller Filme, die in den letzten Jahren gedreht wurden. 
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1327 - DEUTSCHLANDFIEBER

Spielfilm, 1992, Farbe, 90 Min.
Regie:  Niklaus Schilling.  Mit Tilo Prückner, Christiane Paul, Heike Schroetter.

13 Jahre nach dem "Willi-Busch-Report" (Im Archiv unter Nr. 1029) geht's mit dieser Komödie weiter:  gesamtdeutsch!

1979 im Kinoerfolg "Der Wili-Busch-Report" war Lokalredakteur Willi Busch verratenn und verkauft: Nix war los in Friedhelm, es lag an der Grenze zur DDR, am äussersten Rand der Bundesrepublik.  Jetzt aber liegt es mittendrin!  Als die DDR am 9. November 1989 ihre Grenzen öffnet , wird Friedhelom von Trabi-Kolonnen überschwemmt.  Im allgemeinen Freudentaumel fasst Busch einen irren Entschluss: Er will die "Werra-Post" wieder ins Leben rufen und bricht ins unerforschte Land jenseits der gefallenen Mauer auf...Ging's 1979 um den stillen Überlebenskampf einer Dorfpostille, bietet die späte Fortsetzung hektischen Wiedervereinigungstrubel.
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1174 - DEUTSCHLANDLIED, TEIL I und TEIL II

Spielfilm, 1995, Farbe, 90 MIn.
Regie:  Tom Toelle.  Mit Ulli Philipp, Heino Ferch, Katja Riemann, u.a.

Teil I: Nach der Befreiung durch die Amerikaner im Mai 1945 stehen die Einwohner von Königsbruck vor einer ungewissen Zukunft:  Anna, die auf ihren vermissten Mann wartet und sich mit ihrer Tochter Betty durch die Nachkriegswirren schlägt, der überzeugte Sozialist Schubeck, den Anna während des Krieges heimlich mit Essen versorgt hat und den die Amerikaner wegen seine einwandfreien Weste zum Bürgermeister machen.  Doch es gibt auch andere: Der Altnazi Sternke lässt sich lieber in ein Internierungslager bringen, als sich eine Fehleinschätzxung einzugestehen...
Fernsehregisseur Tom Toelle erzählt kleine Geschichten, die sich eng an den damaligen Verhältnissen orientieren und dadurch eine glaubhafte Stimmung der Monate nach der Kapitulation vermitteln.

Teil II:  Im Spätsommer 1945 gewöhnen sich die Bürger von Königsbruck langsam an die Amerikaner und den florierenden Schwarzmarkt.Während die Besatzer nach der Kapitulation der Deutschen alle Hände voll zu tun haben, nutzen die Einheimischen auf sehr unterschiedliche Weise die neugewonnene demokratische Freiheit.  
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1175 - DEUTSCHLANDLIED

Teil III.  Teile I und II, siehe oben, Nr. 1174.

Ende 1945 erreichen die Wirren der Nachkriegszeit für die Bürger von Königsbruck den Höhepunkt.  Schwarzmarkt-Profi Paulchen wird dank der Unterstützung durch Baron von Hellnstein freigelassen.  Laut Vereinbarung müsste er diesen Gefallen nun mit den Mänteln aus dem Geheimdepot im Steinbruch bezahlen.  Doch Paulchen bringt sein "Kriegsgut" in Sicherheit.  Das Versteck wäre nun frei für George, der von der Militärpolizei gesucht wird.  Derweil ist Theo zurückgekehrt.  Von seiner Frau verlassen, widmet er sich nun ganz seinem großen Traum, einem selbstgebauten Heissluftballon.
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947 - DEUTSCHLANDLIED, TEILE 1 UND 2

Fernsehfilm, 2000, Farbe, Teil 1:90 Min. Teil 2: 90 Min.
Regie:  Hans-Christoph Blumenberg.  Mit Lambert Hamel, Rudolf Wessely, Udo Samel, Nicole Heesters, Michael Mendl, u.a.

Dieser zweiteilige Film wirft einen Blick hinter die Kulissen eines der großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und erzählt die atemberaubende Geschichte vom Fall der Berliner Mauer bis zur deutschen Einigung.  Der Film wurde mit dem "Goldenen Gong" und dem Sonderpreis des Bayerischen Fernsehens ausgezeichnet.

Teil 1: "Auf die Straße":  Ost-Berlin, 7. Oktober 1989.  Es ist der 40. Jahrestag der DDR.  Während die Betonköpfe des sozialistischen Weltlagers an der Seite ihres deutschen Musterschülers Erich Honecker die Parade der NVA abnehmen, geht das "Volk der Arbeiter und Bauern" auf die Straße.  Immer mehr Bürger setzen ihre Hoffnung auf Michael Gorbatschow und skandieren "Wir sind das Volk".  Zwei Tage später erreicht die Konfrontation ihren Höhepunkt auf dem Leipziger Ring.  70,000 Menschen reihen sich in den friedlichen Protest ein.  In den Seitenstraßen wartet - schwer bewaffnet - die Staatsmacht.  Kommt es zum Blutbad wie in Peking auf dem 'Platz des Himmlischen Friedens'?  Honecker kann seinen harten Kurs nicht durchsetzen.  Um das Vertrauen der Bevölkerung wiederzugewinnen und die Lage zu stabilisieren, wird der SED-Chef durch Egon Krentz ersetzt.  Schließlich fasst das ZK den Beschluss, die Grenzübergänge in die BRD und nach West-Berlin zu öffnen.  Ohne Abstimmung mit den Sowjets wird die Verordnung auf einer Pressekonferenz von Günther Schabowski verkündet.  Der ist sich einer Sperrfrist der Meldung bis zum nächsten Tag nicht bewusst.  So tritt die Regelung ungewollt vorzeitig in Kraft.  Die Mauer fällt.  Helmut Kohl, der sich zu dieser Zeit in Warschau befindet, kann zunächst nicht daran glauben.

Teil 2:  "Eilig Vaterland":  Nach dem 9. November, dem Fall der Berliner Mauer, wird die Politik von den Ereignisse überrollt.  Wie werden die Regierungschefs der ehemaligen Siegermächte reagieren?  Die Sowjets schicken einen Gesandten nach Bonn, beim Besuch im Kanzleramt fällt das Stichwort "Einheit" und wird überinterpretiert. Helmut Kohl entwickelt praktisch über Nacht seinen Zehn-Punkte-Plan, den er vor dem Deutschen Bundestag verkündet.  Margaret Thatcher und François Mitterand sind entsetzt.  Helmut Kohl und George Bush ringen Gorbatschow ein grundsätzliches "Ja" zur Einheit ab.  Doch Gorbatschow hat starke Opponenten im eigenen Land.  Welchem Bündnis soll das geeinte Deutschland angehören?  Ein schneller Reigen gegenseitiger Konsultationen setzt ein:  Gorbatschow und Mitterand, Gorbatschow und Kohl, Kohl und Mitterand, Gorbatschow und Bush.  Gegen Hardliner und Generäle der Roten Armee stimmt Gorbatschow der deutschen Einigung zu, schließlich sogar mit der Zusage, dass das vereinte Deutschland seine Bündniszugehörigkeit selber bestimmen darf.  Nach den Wahlen im März 1990 nimmt die erste frei gewählte Regierung der DDR ihre Arbeit auf, doch viel Zeit bleibt ihr nicht.  Nach dem Abklingen des internationalen Widerstands kommt es zur Einigung, schließlich zur Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier Vertrags, der mit dem Einigungsvertrag am 3. Oktober 1990 die deutsche Einheit besiegelt.
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1350 - DEUTSCHLANDSPIEL, TEIL I

Fernsehfilm, 2000, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hans-Christoph Blumenberg.  Mit Udo Samel, Peter Ustinov, Rudolf  Wessely, Lambert Hamel, Nicole Heesters, Peter Fitz, u.v.a.

"Aber wird der alte Mann auch verstehen, was ich ihm zu sagen habe?" fragt sich UdSSR-Chef Michail Gorbatschow , als er am 6. Oktober 1989 nach Ost-Berlin fliegt.  Doch Erich Honecker beharrt auf seinem Kurs:  Reformen?  Nein, danke! Und so beginnt der Anfang vom Ende der DDR:  Das Volk geht auf die Straße, das russische Militär bleibt in den Kasernen.  Selbst Bundeskanzler Kohl ist überrascht, als die SED die Grenze öffnet.

Die amüsante Kombination aus Spielszenen und Interviews glänzt nicht nur mit hochkarätigen Mimen.  Auch Politgrößen wie George Bush, Valentin Falin oder der "echte" Kohl kommen zu Wort.
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1351 - DEUTSCHLANDSPIEL, TEIL II

Fernsehfilm, 2000, Farbe, 90 Min.

Der sowjetische Regierungschef Gorbatschow signalisiert seine Bereitschaft, über die Einheit zu reden.  Die Gegner der Perestroika  nehmen ihn schwer unter Beschuss...

Dieses Doku-Drama von Blumenberg bietet neben prominent besetzten Spielfilmszenen brisante Informationen.  So deutet Gorbatschows frührerer Berater Valentin Falin im Interview an, dass der Weg zur deutschen Einheit einem Tanz auf der Rasierklinge glich:  Putschbereite Militärs planten, Gorbatschow in der DDR festzunehmen.
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1059 - DEUTSCHMEISTER, DIE

Spielfilm, Österreich, 1953, Farbe, 103 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Romy Schneider, Magda Schneider, Siegfried Breuer jr., Hans Moser, Paul Hörbiger.

Eine heitere Liebesromanze, die bürgerliche Lebensfreude und kaiserliche Leutseligkeit der damaligen guten alten Zeit widerspiegelt.
Die junge Stanzi fährt zu ihrer Tante nach Wien, um hier ihr Glück zu suchen.  Während einer Parade entdeckt sie einen gutaussehenden Korporal, mit dem sie noch am selben Abend ausgeht.  Aufgeregt stellt Stanzi fest, dass er gerade dabei ist, ein neues Marschlied zu komponieren.  Natürlich will sie den begabten Musiker unterstützen und bäckt das Noteblatt in die Salzstangerln, mit denen die Tante den Kaiser Franz Josef beliefert.  Zunächst hat die aussergewöhnliche Aktion nicht den gewünschten Erfolg.  Doch bei der Frühjahrsparade erobert der flotte Deutschmeistermarsch nicht nur das Herz des Kaisers.
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404 - DIAMANT DES ZAREN, DER (DER ORLOW)

Verfilmung der Operette von Ernst Marischka, 1932, S/W, 80 Min.
Regie: Nax Neufeld. Mit Liane Haid, Ivan Petrovich, Viktor de Kowa, Max Gülstorff , u.a.

Orlow heißt der berühmte Diamant des Zaren, um den es sich in dieser Operettenverfilmung aus dem Jahre 1932 dreht. Die Filmrarität stellt jedoch selbst ein kostbares Kleinod dar. Jahrzehntenlang galt "Der Orlow" als verschollen. In keinem Archiv existieren noch spielbare Kopien. Nach langen Recherchen ist es nun gelungen, die einzige vorhandene Schmalfilmkopie ausfindig zu machen! Die charmante Handlung wird getragen von Ivan Petrovich, der unter anderem das Zigarettenlied hervorragend interpretiert. Ihm zur Seite stehen Liane Haid, Max Gülstorff und Viktor de Kowa. Abgerundet wird das filmische Geschehen durch die unvergessenen Operettenmelodien Bruno Granichstaedtens. Alles in allem ein filmischer "Leckerbissen" aus der Schatztruhe des deutschen Films. 
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730 - DICKE TILLA, DIE

Spielfilm der DEFA, 1982, Farbe, 77 Min.
Regie:  Werner Bergmann.  Mit Carmen Sarge, Jana Mattukat, u.a.

Die etwa zehnjährige Tilla gibt in ihrer Klasse den Ton an.  Alle machen, was sie will.  Als eine Neue kommt, bricht Feindschaft auf den ersten Blick aus.  Anne malt gern, trägt eine Brille und hat lauter Einsen.  Tilla hetzt auch die anderen gegen Anne auf, die sie nicht mag, weil sie so anders ist.  Der Zwist wird handgreiflich. Tilla demoliert Annes Fahrrad, und die anfangs schüchterneAnne revanchiert sich mit einem Bild, das Tilla als Karikatur darstellt. In einer Notsituation kommen sie sich plötzlich näher, erzählen von sich.  Und das gegenseitige Kennenlernen offenbart, dass sie beide die Neigung zu einer offenen Freundschaft enpfinden.
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1285 - DIE VOM NIEDERRHEIN

Spielfilm, 1934, S/W, 90 Min.
Regie:  Max Obal.  Mit Lien Deyers, Al;bert Lieven, Fritz Kampers.

Der Film beginnt mit Dokumentaraufnahmen eines Schützenfestes in Düsseldorf.  Auf diesem Fest lernt Hans Steinherr, Sohn des Besitzers der Steinherr-Werke, die hübsche Hanne Stahl kennen.  Sein Vater ist ganz energisch gegen eine Verbindung seines Sohnes mit diesem mittelllosen Mädchen und schickt Hans zum Studium nach Heidelberg.  Dort lernt Hans die verführerische Sängerin Bettina kennen, und vergisst alle Versprechungen, die er Hanne gemacht hat.  Erst nach dem Tode seines Vaters und der Weigerung Bettinas, ihren Beruf aufzugeben, findet Hans den Weg zu Hanne zurück.
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1615 - DIEBIN UND DER GENERAL, DIE

Spielfilm, 2006, Farbe, 89 Min.
Regie:     .  Mit Katja Riemann, Heio von Stetten, Jürgen Hentsch.

Jessie hat es diesmal übertrieben. Wegen wiederholtem Ladendiebstahl wird die allein erziehende Mutter zu gemeinnütziger Arbeit in einem Altenheim verurteilt.  Dort trifft sie auf "den General" Walter Voss.  Er ist als überaus störrisch verschrieen und natürlich geraten die Beiden erst mal ordentlich aneinander.  Doch langsam gelingt es Jessie, hinter die Fassade des herrischen Alten zu blicken.  Nach dem Tod seiner Frau hatten seine Kinder ihn entmündigen lassen.  Jetzt sind sie im Besitz von Haus und Vermögen und Voss muss im Altenheim seinen Lebensabend verbringen.  Jessie ist empört, denn mittlerweile haben sie und der General einen guten Draht zueinander gefunden.  Also vesucht sie alles, um die Entmündigung rückgängig zu machen.  Das gefällt den Kindern von Voss natürlich gar nicht.  Plötzlich vermisst dieser eine wertvolle Taschenuhr.  Konnte sich Jessie mal wieder nicht zurückhalten?  Oder hat der Sohn des Generals seine Finger mit im Spiel?  Jessie bekommt Hausverbot und hat nun keine Chance mehr dem General zu helfen.  Es bleibt nur noch eine Möglichkeit.  Sie holt Walter auf eigene Faust aus dem Altenheim.  Ist sie diesmal endgültig zu weit eggangen?
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1443 - DIEBIN VON BAGDAD, DIE

Spielfilm, 1952, S/W, 86 Min.
Regie:  Carl Lamac.  Mit Sonja Ziemann, Rudolf Prack, Theo Lingen, Walter Giller.

Lassen Sie sich entführen ein Scheherazades "Tausend und eine Nacht".  Es lebten einst in Bagdad Omar, der Kalif, Suleika - die Kalifin, Fatme - die schöne "Diebin von Bagdad", Ibrahim - Gaukler und Scharlatan, Achmed - der Räuner und - Prinz Ali.  Ihrer aller Schicksal ist wundersam miteinander verwoben.  Nach vielerlei Abenteuern, Entführungen, Verwicklungen und Verwechslungen findet alles ein gutes Ende und die Liebenden fliehen hinaus in die Wüste.  Und der Wind weht wie einst....Tausend und eine Nacht...
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639 - DIESMAL MUSS ES KAVIAR SEIN

Spielfilm, S/W, 99 Min.
Mit O.W. Fischer, Eva Bartok, Senta Berger.

Nach Joh. Maria Simmels Erfolgsroman mit gleichem Titel. Unser Held aus "Es muss nicht immer Kaviar sein," Thomas Lieven, macht aus der Not eine Tugend und treibt ein tolldreistes Spiel mit den Geheimdienstorganisationen, die ihn jagen. Seine Fertigkeit, feinste Kochrezepte zu kreieren und schöne Frauen zu betören, repräsentieren eher das, was er sich vom Leben wünscht. Er pfeift auf die "große Politik", denn er liebt die Sonnenseite des Daseins - dieser liebenswerte Doppel-und Dreifach-Agent, hinter dem alle her sind. Und so gerät er zwar immer wieder in die Klemme, aber ebenso oft tut sich für ihn auch wieder ein Ausweg auf.
Dies ist der zweite Teil des Films "Es muss nicht immer Kaviar sein", Nr. 640 im Archiv.
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268 - DIVIDED HEAVEN

Spielfilm der DEFA, siehe auch "Der geteilte Himmel" (125a). Aber diese Kassette ist mit englischen Untertiteln versehen.
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1276 - DR. CRIPPEN AN BORD

Spielfilm, 1942, S/W, 90 Min.
Regie:  Erich Engels.  Mit Rudolf  Fernau, Gertrud Meyer, René Deltgen.

Der Arzt Dr. Crippen räumt seine Frau aus dem wege, indem er sie vergiftet, um für seine Sekretärin, in die er verliebt ist, frei zu sein.In dem Bewusstsein, den perfekten Mord begangen zu haben, begeht er aber Fehler, di eihn schließlich dem Arm der Gerechtigkeit ausliefern.
Dies ist einer der wenigen Kriminalfilme aus der Zeit des Dritten Reichs - denn in jenen Jahren gab es keine Mörder - zumindest nicht im Kino.
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23 - DR FAUSTUS

Literaturverfilmung, 1982, Farbe, 135 Min.
Regie: Franz Seitz. Musik: Benjamin Britten. Ausstattung: Rolf Zehetbauer. Mit John Finch und Hanns Zischler.

Thomas Mann schrieb diesen Roman in den Jahren 1943-46 im Exil in Amerika. Es sind "Bilder aus dem Leben des deutschen Tonsetzers" Adrian Leverkühn und behandelt die Frage, inwieweit ein kreativer Mensch in einer Diktatur seiner künstlerischen Arbeit nachgehen kann, ohne seine Seele dem Teufel zu verkaufen.
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1008 - DR. HOLL

Spielfilm, 1951, S/W, 95 Min.
Regie:  Rolf Hansen.  Mit Maria Schell, Diester Borsche, Heidemarie Hatheyer, Carl Wery, Otto Gebühr, Marianne Koch, Adrian Hoven, Gustav Waldau. Drehbuch von Thea von Harbou.

Curt Riess beschrieb den Film so:  "Da ist also ein reicher Industrieller.  Er hat eine Tochter, Angelika, die ist ebenso schwerkrank wie er schwerreich ist.  Die Ärzte haben sie längst aufgegeben.  Sie sich übrigens auch.  Nur ihr Vater kämpft noch und findet eine Verbündete in der Krankenschwester Helga, die Medizinstudentin ist.  Helga hat einen Verlobten, den jungen Dr. Holl.  Der arbeitet seit langer Zeit an der Herstellung eines Mittels, mit dem er jene furchtbare Krankheit besiegen könnte..."
Helga, die Einzige, die den Mut hat, Herrn Alberti die Wahrheit über den Zustand seiner Tochter zu sagen, arrangiert, dass ihr Verlobter in das Schloss des reichen Mannes kommt, dort ein Labor einrichtet und natürlich das rechte Serum erforscht.  Angelika hat sich natürlich in den edlen Doktor verliebt, und da ihr bisher niemand die Wahrheit gesagt hat, weiss sie nicht, dass ihr Angebeteter schon Helga die Ehe versprochen hat....
Es wird dann ganz tragisch.  Der Doktor heiratet sie, nachdem sie total kuriert ist.  Helga kann es nicht mehr mit ansehen und reist ab.  Sie studiert und wird auch Frau Doktor.  Angelika erfährt die Wahrheit und vergießt viele Tränen (das hat man immer von der Schell, dem deutschen "Seelchen" erwartet).  Der Doktor spendiert eine Liebesnacht mit ihr und glaubt nun, SIE wäre seine Frau für's Leben.  Aber am Ende bekommt sie also als Belohnung und Trostpreis von dem reichen Industriellen  Alberti das Sanatorium geschenkt.

Der Film war ein Riesenerfolg.  Die edlen Charaktere waren nach dem Krieg sehr gefragt und das Publikum zu Tränen gerührt.  Thea von Harbou, die früher von ihrem Mann Fritz Lang noch ein bisschen gezügelt wurde, hat in den Nazi-Jahren ihr Talent zu Edelschnulzen voll entfalten können.  Maria Schell und Dieter Borsche waren zum zweiten Mal als Partner zusammen und wurden als "das neue deutsche Filmliebespaar" gefeiert.  Otto Gebühr, der ehemalige "alte Fritz" des deutschen Kinos, darf in diesem Film wieder Schnauze mit Herz zeigen, und Heidemarie Hatheyer war dem Ärztemilieu auch nicht fremd spielte sie doch selbst eine Todgeweihte in dem Nazi-Streifen Ich klage an.  Den Film MUSS man gesehen haben!!
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1581 - DR. MABUSES MEISTERWERK

6 Spielfilme, Farbe, mit Bonusmaterial.
Regie:  Artur Brauner.

Dr. Mabuse - die unvergesslichen Kultkrimis der 60-er Jahre.  Unheimlich - düster - dämonisch.  Norbert Jacques hat Dr. Mabuse berits 1921 erschaffen.  Die sechs Verfilmungen der 60-Jahre wurden im Auftrag der CCC-Film von Deutschlands Crème-de-la-Crème-Regisseuren wie Fritz Lang und Dr. Harald Reinl genial inszeniert.  Schaurige Spannung - digital restauriert in brillianter Qualität.

Film 1 Die 1000 Augen des Dr. Mabuse  (1960, 99 Min.)

Ein Reporter stirbt auf mysteriöse Weise:  Todesursache ist eine winzige Stahlnadel in seinem Kopf.  Alles deutet auf den genialen Verbrecher Dr. Mabuse hin.  Doch der ist angeblich nicht mehr am Leben....

Film 2Im Stahlnetz  des Dr. Mabuse (1961, 85 Min.)

Der machthungrige Dr. Mabuse will die Bewohner einer ganzen Stadt unterwandern.  Mit künstlich hergestelltem Rauschgift macht er die Menschen zu fügigen Maschinen...

Film 3Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse  (1962, 84 Min.)

Der Wissenschaftler Prof. Erasmus kann feste Materie unsichtbar machen.  Als ein Polizist ermordet wird, entdecken die Ermittler, dass sich auch Dr. Mabuse für die gefährliche Erfiindung interessiert...

Film 4Das Testament des Dr. Mabuse  (1962, 84 Min.)

Dr. Mabuse ist unschädlich gemacht - in einem Irrenahus wird er von der Aussenwelt abgeschirmt.  Doch plötzlich ereignen sich geheimnisvolle Überfälle mit der einzigartigen Handschrift des Verbrechergenies....

Film 5Scotland Yard jagt Dr. Mabuse  (1963, 86 Min.

Dr. Mabuse ist tot, doch der Meisterverbrecher scheint den Irrenarzt Prof. Pohland beeinflussen zu können.  Das erste Ziel des ferngesteuerten Professors ist der Erfinder einer Manipulationsmaschine....

Film 6 Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse  (1964, 87 Min.)

Eine Schocktherapie soll die teuflischen Pläne des Dr. Mabuse im Gehirn des Prof. Poland zu Tage zu bringen.  Bevor der Irrenarzt verschwindet, kann ihm nur ein Wort entrissen werden:  "Todesstrahlen"...
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873 - DR. MABUSE, DER SPIELER, TEIL 1

Spielfilm, (Stummfilm), 1922, S/W, 155 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Rudolf Klein-Rogge, Bernhard Goetzke, Alfred Abel, u.a.

Dr. Mabuse  ist ein Mann mit vielen Gesichtern.  Er lässt Geheimpapiere rauben und manipuliert den Verlauf der Börse, tritt in der Berliner Philharmonie als Wissen- schaftler auf, und setzt seine Geliebte, die Tänzerin Cara Carozza, auf den jungen Millionär Hull an und nimmt ihm beim Glücksspiel unter Hypnose ein Vermögen ab.  Durch Hull kommt Staatsanwalt von Wenk auf die Spur Mabuses.  Auf der Suche nach dem Verbrecher sitzt von Wenk am Spieltisch ahnungslos Mabuse gegenüber.  Es gelingt ihm, sich dessen hypnotischen Kräften zu widersetzen.  Ein Großeinsatz der Polizei gegen Mabuse im "Casino Petit" bleibt erfolglos.  Von Wenk lässt Cara Carozza festnehmen, aber sie ist nicht bereit, gegen Mabuse auszusagen.  Mabuse zwingt Graf Told mit Hypnose zum Falschspiel und nützt den folgenden Eklat, um die Gräfin in sine Gewalt zu bringen.
PAL (Auch unter Nr. 244a im Archiv)
 

874 - DR. MABUSE, DER SPIELER, TEIL 2

Spielfim, (Stummfilm), 1922, S/W, 115 Min.
Regie:  Fritz Lang.  Mit Rudolf Klein-Rogge, Bernhard Goetzke, Alfred Abel, u.a.

Im zweiten Teil feiert Mabuse die Entführung der Gräfin.  Von Wenk befragt den unglücklichen Told und schickt ihn in psychiatrische Behandlung - die ausgerechnet Mabuse in einer seiner vielen Masken übernimmt, um seinen Patienten in den Selbstmord zu treiben.  Mabuse versucht vergeblich, von Wenk mit einem Sprengstoffanschlag aus dem Weg zu räumen.  Noch einmal tritt Mabuse in der Philharmonie auf, diesmal als Hypnose-Spezialist, der seinem Publikum die Illusion einer Wüstenkarawane vermittelt, von Wenk auf die Bühne holt und ebenfalls in den Selbstmord zu treiben versucht.  In letzter Sekunde rettet die Polizei den Staatsanwalt und umstellt das Haus, in dem sich Mabuse verschanzt hat.  Der Gejagte flieht durch die Kanalisation in seine Fälscherwerkstatt und verliert endgültig den Verstand.
PAL (Auch unter Nr. 244b im Archiv)


737 - DR. MED. SOMMER, II

Spielfilm der DEFA, 1970, S/W, 85 Min.
Regie:  Lothar Warneke.  Mit Werner Tietze, Luliane Koren, u.a.

Ärztedrama um den aufreibenden Alltag eines frisch gebackenen Stationsarztes.
Nach Oberarzt Dr. Sommer ist der junge Doktor gleichen Namens im Krankenhaus nur zweite Wahl.  Dennoch versucht "Sommer II" zu Kollegen und Patienten ein vertrauenesvolles Verhältnis aufzubauen.  Nicht immer deckt sich der Alltag auf Station mit seinen hehren Idealen...
Dieser DDR-Film schildert den Krankenhausalltag jenseits der üblichen Fernseh-Doktor Klischees.  (Siehe dazu auch das Interview (Film #737, Teil 2) mit dem Regisseur Lothar Warneke).
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228 - DR. SCHWARZ UND DR. MARTIN

Fernsehserie, 1996, Farbe, 240 Min.
Regie: Xavier Schwarzenberger. Mit Senta Berger als Dr. Martin.

"Neuland." Dr. Martin hat die Nase voll vom grossen und unpersöhnlichen Klinik Betrieb. Sie will entweder eine eigene Praxis einrichten, oder eine Weile einen Kollegen in einer kleineren Stadt vertreten. Das passt ihrem Mann, Alexander, gar nicht in den Kram. So entwickeln sich die Probleme zweier berufstätigen Menschen, die ausserdem noch zwei erwachsene Kinder haben. Sie nimmt die Vertretung bei Dr. Schwarz an... und nun ist man gespannt wie alles ausgeht, zumal die fantastische Senta Berger die Hauptrolle spielt.
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229 - DR. SCHWARZ UND DR. MARTIN

Fernsehserie, 1996, Farbe, 240 Min.

Die Serie geht weiter...
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230 - DR. SCHWARZ UND DR. MARTIN

Fernsehserie, 1996, Farbe, 240 Min.

Die Serie geht weiter...
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741 - DON JUAN - KARL-LIEBKNECHT-STR. 78

Spielfilm der DEFA, 1980, Farbe, 95 Min.
Regie:  Siegfried Kühn. Mit Hilmar Tate, Ewa Szykulska, u.a.

Der Berliner Opernregisseur Andrej Wischnewsky inszeniert in der Provinz den "Don Giovanni."  In seinem Bestreben, eingefahrene Arbeitsweisen zu überwinden, stößt er auf Schwierigkeiten - vor allem bei dem Interpreten der Titelrolle.  Das führt zu einem Streit, aber letztlich doch zu einer Einigung.  Mit seinem Liebesleben kommt der Regisseur allerdings weniger gut zurecht.  Vera, die Sängerin der Donna Anna, ist eine alte Liebe Andrejs, die sich neue Hoffnungen macht.  Andrej stellt dagegen Beate nach, der Sängerin der Donna Elvira.  Diese jedoch erklärt sich mit Vera solidarisch, sodass der moderne Don Juan es bei der Soubrette versucht - nebenbei ist er auch noch verheirateter Familienvater. Die Inzenierung jedenfalls wird ein Erfolg.
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1617 - DONNER, BLITZ UND SONNENSCHEIN

Spielfilm, 1936, S/W, 92 Min.
Regie:  Erich Engels.  Mit Karl Valentin, Liels Karlstadt, Käthe Haack, Ilse Petry.

Nach dem Schwank von Max Neal und Max Ferner "Der Hunderter im Westentaschl".

Schneidermesiter Huckebein (Karl Valentin) soll für den Großbauern Kreuzinger eine Weste ausbessern.  Die hat es in sich: In der Tasche steckt ein Hundermarkschein, behauptet jedenfalls der protzige Bauer.  Und damit geht der Ärrger erst los. In der Verhandlung stellt sich Valentin in die Position dessen, der nichts zu verlieren hat: "I protestier, aus Grundsatz!"  Als er abgewiesen wird: "Dann protestier i, dass i net protestieren derf."
Karl Valentin, der meist in Nebenrollen für Heiterkeit zu sorgen hatte, steht hier im Mitttelpunkt. "Jetzt sind ma übern Berg" jubelt Lisl Karlstadt.  "Jetzt geht's bergab" ergänzt Valentin  und setzt damit gleichsam Distanz zur kitschig-optimistischen Haltung der derben Posse.
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405 - DOPPELTE LOTTCHEN, DAS

Literaturverfilmung, 1950, S/W, 105 Min.
Regie: Josef von Baky. Drehbuch: Erich Kästner. Mit Jutta und Isa Günther, Antje Weisgerber, Peter Mosbacher u.a.

Luise und Lotte staunen nicht schlecht als sie sich eines Tages in einem Ferienheim in den Alpen gegenüberstehen: Sie kennen sich zwar nicht, sehen einander aber zum Verwechseln ähnlich. Bald steht fest: Sie müssen Zwillinge sein! Aber warum sind sie nicht zusammen aufgewachsen? Warum haben sich ihre Eltern getrennt? Und warum hat man sie "halbiert"? Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten: Luise fährt als Lotte zur Mutter nach München und Lotte als Luise zum Vater nach Wien...
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754 - DORFADVOKAT, DER

Spielfilm, 1944, S/W, 75 Min.
Regie:  Karl Leiter.  Mit Albert Jansch, Walther Jung, Josef Eichheim, u.a.

Die modernen Ansichten seines neuen Chefs, des jungen Rechtsanwalts Dr. Hartwig, gehen dem altgedienten Kanzleivorsteher Gamperl ganz gehörig gegen den Strich.  Anstatt saftige Anwaltsgebühren zu kassieren, bemüht sich Dr. Hartwig im Streitfall der Sängerin Daniela um eine aussergerichtliche Einigung. Verärgert beschließt Gamperl, die Sache  selbst in die Hand zu nehmen...
Der Star dieses deftigen Bayern-Schwanks, Hilde Hildebrand, wurde auch in Große Freiheit Nr. 7 (ebenfalls 1944) heiss begehrt, dort von Hans Albers.
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1126 - DORNRÖSCHEN

Märchenverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm, 2004, Farbe, 77 Min.
Regie:  Fritz Genschow.  Mit Karin Hardt, Angela von Leitner, Elfe Schneider.

Es war einmal ein Königspaar, das zur Geburt seiner Tochter ein Freudenfest veranstaltete.  Auch die guten Feen waren gekommen.  Zornig erschien eine böse Hexe, die nciht eingeladen war und sprach einen Fluch:  Das Kind solle sich an einer Spindel stechen und in einen immerwährenden Schlaf verfallen.  Die Jahre vergingen, und an Dornröschens 26. Geburtstag versank tatsächlich das ganze Schloss mit ihr in einen tiefen Schlaf.  Erst nach hundert Jahren konnte ein junger Prinz den Zauber brechen, indem er Dornröschen wach küsste.
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1343 - DOROTHEAS RACHE

Spielfilm, 1982, Farbe, 86 Min.
Regie:  Peter Fleischmann.  Mit Anna Henkel, Gunther Thiedicke, Regis Genger, u.a.

Anti-Porno - Porno - oder Kunst?

Die 17jährige Gymnsiastin Dorothea hat nur wenige Erfahrungen in Sachen Liebe.  Von Neugier getrieben begibt sie sich auf dem Hamburger Kiez.  Zwischen Huren, Dominas, Exhibitionisten  und Masochisten sucht Dorothea nach echten Gefühlen.  Doch was sie entdeckt, ist eine Welt der Abgründe und Perversionen. 
Das provozierende Underground-Werk war Fleischmanns Reaktion auf die Sex-und Pornowelle der 70er Jahre.  Martin Walser sprach sprach von einer "Dosto-sado-maso-jewski-Atmosphäre".  In der Hauptrolle überzeugt Anna Henkel.  Auch in Frankreich wurde "Dorotheas Rache" gefeiert.  Die Künstler Arrabal, Alexandro Jodorowksy und roland Topor zeichneten den Film mit ihrem "Preis der Groupe Panic" aus.
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1682 - DRAMA VON DRESDEN, DAS

Dokumentation, 2006, Farbe und S/W, 90 Min.
Regie:  Sebastian Dehnhardt und Guido Knopp.

Es brauchte nur eine Nacht und einen Tag um vollständig zu zerstören, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Dresden, das Elbflorenz, ein barockes Gesamtkunstwerk und eine der letzten Städte, die der Bomenhagel des Zweiten Weltkriegs noch weitgehend unversehrt gelassen hatte, versank in nur 12 Stunden in Trümmern.  Mindestens 30,000 Menschen fanden im Feuersturm ein grauenhaftes Ende.
Der Film schildert exemplarisch die Schicksale der Betroffenen dieses Angriffes, die Schicksale der Dresdner, aber auch die der Piloten, die Schicksale der Überlebenden und derer, die den Flammen nicht mehr entkommen konnten.
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1290 - DRAUFGÄNGER, DER

Spielfilm, 1932, S/W, 85 Min. (Leider schlechte Bild-und Tonqualität).
Regie:  Richard Eichberg.  Mit Hans Albers, Gerda Maurus, Martha Eggerth.

Albers ist Hafenpolizist in diesem Streifen und findet die Leiche eines jungen Mädchens im Wasser.  Bei der Aufklärung des Mordes kommt er auf die Spur einer raffinierten, internationalen Verbrecherbande.
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1647 - DREI CHINESEN MIT DEM KONTRABASS


Spielfilm, 1999, Farbe, 84 Min.
Regie:  Klaus Krämer.  Mit Boris Aljinovic, Jürgen Tarrach, Claudia Michelsen, Ilja Richter.

Paul, Muttersöhnchen und angehender Architekt, feiert mit seiner Kollegin Rike und Freund Max seinen ersten beruflichen Erfolg.  Als er leicht benebelt in der Nacht in seine Wohnung torkelt, bemerkt er nicht, dass seine Freundin Gabi tot neben der Kommode liegt. Erst am nächsten Tag erwartet ihn, verkatert wie er ist, die ernüchternde Tatsache - da er sich jedoch an nichts erinnern kann, denkt er, er selber habe Gabi umgebracht! Auch Max, Assistenzarzt der Chirurgie, kann ihm kein Alibi verschaffen.  Was er jedoch kann, ist, Paul bei der Beseitigung des corpus delicti zu helfen.
Dies gestaltet sich aber trotz Zuhilfenahme von Knochensäge und Getreidemühle als sehr schwierig, denn durch die Geräusche wird Pauls Nachbar neugierig und der lässt sich nicht so leicht abwimmeln.  Ausserdem sitzt permanent ungebetener Besuch in der Küche...
Wie soll man da Gabi verschwinden lassen ohne Aufsehen zu erregen?
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1745 - DREI GRAD KÄLTER

Spielfilm, 2006, Farbe, 103 Min.
Regie:  Fllorian Hoffmeister.  Mit Bibiana Beglau und Alexander Beyer.

Kein Tag wie jeder andere - ein Gewitter mitten im Winter:  Steini sieht mit seiner Freundin Jenny zusammen.  Olli trifft Babette zum ersten Mal.  Und Marie, glücklich verheiratet mit Frank, erinnert sich an Jan, der vor fünf Jahren ohne ein Wort aus ihrer Mitte heraus verschwunden ist.  In de folgenden Nacht schreibt Marie einen Brief an ihre alte Liebe Jan.  Doch die Worte, nach denen sie all die Jahre gesucht hat, wollen ihr auch diesmal nicht einfallen und so wirft sie ihn unachtsam weg.  Als Frank den Brief am nächsten Tag zerknüllt im Mülleimer findet, ist er tief berührt von Maries Geständnis, dass sie Jan noch immer liebt.  Frank beschließt, den Brief ohne Maries Wissen abzuschicken.  Als Jan plötzlich wieder auftaucht, beginnt nicht nur für Frank und Marie eine Zeit der Prüfung.  Denn jeder der Freunde ist gezwungen, sich auf seine Weise zu fragen, was wichtiger ist - zu lieben oder geliebt zu werden.
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1364 - DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

Spielfilm der DEFA,  1974, Farbe, 85 Min.
Regie:  Václav Vorlicek.  Mit Libuse Safranková, Carola Braunbock, Karin Lesch.

DEFA-Film nach dem Märchen von Bozena Nemcová.

Von ihrer bösen Stiefmutter und der Stiefschwester um Stand und Besitz gebracht, muss Aschenbrödel die schmutzigste Arbeit am Hof verrichten. Doch sie ist immer freundlich und alle Angestellten sind ihr zugetan.  Auch die Tiere sind ihre Freunde.  Eines Tages begegnet sie im Wald einem übermütigen Prinzen und verliebt sich in ihn.  Damit sie ihn wiedersehen kann, schenkt ihr der Kutscher ihres Hofes drei Zaubernüsse, die ihr drei prächtige Gewänder bescheren, in denen sie dem Prinzen gegenübertritt.  Der Prinz, als ein Leichtfuß verschrieen, lässt sich aber von den Kleidern nicht beeindrucken.  Er erkennt das geschickte, kluge und liebenswerte Mädchen hinter ihnen, und wählt sie zu seiner Frau.
Slawische Version des Märchens vom Aschenputtel.  Siehe Film Nr. 1129 im Archiv.
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1804 - DREI MÄDELS VOM RHEIN

Spielfilm, 1955, Farbe, 87 Min.
Regie:  Georg Jacoby.  Mit Fita Benkhoff, Gardy Granass,Angelika Meissner, Margit Saad.

Der Gasthof  "Zur Linde" steht vor der Pleite.  Wirtin Therese Hübner kann von Juegndfreund Paul keine Hilfe erwarten, denn der Bankier hat das neue "Palasthotel" finanziert.  Ihre Töchter bescheren weitere Aufregung:  Katrin will nach Amerika, Susanne möchte ihren Verlobten vorstellen, und Jack, der amerikanische Neffe von Weingutsbesitzer Drechsler, verliebt sich in Sabine Hübner.  Doch Therese plagen andere Sorgen.  Die Weinkönigin soll nicht im Gasthof gekürt werden...
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1207 - DREI MÄDELS VON DER TANKSTELLE, DIE

Spielfilm, 1997, Farbe, 82 Min.
Regie:  Peter F. Bringmann.  Mit Franka Potente, Wigald Bining, Axel Milberg, u.a.

Wigald, ein besonders verzogener Millionärssohn, hat Probleme mit Frauen.  Trost findet er beim Psychiater, Liebe nur bei seinem Pudel.  Frauen verfolgen Wigald über den Tod hinaus.  Als seine Mutter stirbt, erbt er nur unter der Bedingung, dass er eine bestimmte heruntergekommene Tankstelle wieder erfolgreich machen kann.  Dummerweise hat er diese kurz zuvor an drei hübsche Mädels verpachtet, die gar nicht daran denken, sie wieder herzugeben...
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1857 - DREIMÄDERLHAUS, DAS

Spielfilm, A, 1958, Farbe, 97 Min.
Regie:  Ernst Marischka. Mit  Karlheinz Böhm,Ewald Balser, Gustav Knuth, Helmut Lohner, Johanna Matz, Helga Neuner, Magda Schneider, Rudolf Schock.
Musik:  Franz Schubert.

Die gefühlvolle Geschichte Franz Schuberts, der sich in die liebreizende Hannerl verliebt.  Durch sein Ungeschick droht er sie jedoch an einen vermeintlichen Feind zu verlieren. Musikalisches Melodram von Ernst Marischka um das Leben und Lieben des Komponisten Franz Schubert, untermalt mit seinen einziartigen Melodien.
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1593 - DREI MANN IN EINEM BOOT

Spielfilm, 2001, Farbe, 87 Min.
Regie:  Helmut Weiss.  Mit Heinz Erhardt, Hans-Joachim Kuhlenkampff, Walter Giller.

Harry Berg und Jo Sommer machen Urlaub am schönen Bodensee.  Doch da taucht ein junges Mädchen auf, das Harry alles andere als unbekannt ist.  Zusammen mit dem Kunsthändler Georg Nolte, der dringend Abwechslung vom Familienleben braucht, beschließen sie, ein Boot zu kaufen und auf den Bodensee zu entfliehen.  Doch die Männerflucht kann nicht so leicht durchgehen: Das junge Mädchen und Frau Nolte, die ihrem Mann hinterhergefahren ist, chartern selbst ein Schiff und nehmen die Verfolgung der Ausreisser auf...
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1206 - DREI VON DER TANKSTELLE, DIE

Spielfilm, 1930, S/W, 90 Min.
Regie:  Wilhelm Thiele.  Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Willy Fritsch, Fritz Kampers, Olga Tschechowa, Felix Bressart.

Heinz Rühmann und das wohl bekannteste Liebespaar des deutschen Films:  Lilian Harvey und Willy Fritsch.  Drei Freunde gehen durch dick und dünn: Willy, Kurt und Hans sind in Geldnot.  Daher verkaufen sie ihren Wagen und eröffnen mit ihrem letzten Geld eine Tankstelle. - Und verlieben sich in dasselbe Mädchen, die schöne Lilian Coossmann, Tochter des reichen Konsuls Cossmann.  Doch weder der Pleitegeier noch die verzwickten Liebesangelegenheiten können sie trennen.  

Der kommerzial erfolgreichste Ufa-Film der frühen 30er Jahre entstand vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, die in Deutschland, wie überall auf der Welt, von hoher Arbeitslosigkeit geprägt wurde.  Der schwungvolle und unterhaltsame Film erfand durch den virtuosen Umgang mit Erzählung, Tanz und integrierter Musik eine neue filmische Form: das Musical.  Durch ihn wurde u.a. der Ohrwurm "ein Freund, ein guter Freund" populär.
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1878 - DREI VON DER TANKSTELLE, DIE

Spielfilm, 1955, Farbe, 90 Min.
Regie:  Hans Wolff.  Mit Walter Giller, Adrian Hoven, Walter Müller, Willy Fritsch, Hans Moser, Oscar Sima, Wolfgang Neuss.

 

Remake des Films von 1930, siehe oben unter Nr. 1206, Die Drei von dern Tankstelle.
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1274 - DREIGROSCHENOPER, DIE

Spielfilm, 1931, S/W, 100 Min.
Regie:  Georg Wilhelm.  Mit Rudolf Forster, Carola Neher, Fritz Rasp, Lotte Lenya.

Nach dem bekannten Stück von Bertolt Brecht. Musik von Kurt Weill.  Mehr Informationen unter Film Nr. 1337.
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1337 - DREIGROSCHENOPER, DIE

Spielfilm, 1931, S/W, 105 Min. (deutsche Version) 98 Min. (französische Version).  2 DVD.
Regie:  G. W. Pabst.

Film based on Bertolt Brecht's famous play The Threepenny Opera, in German and French versions.

In the early years of the sound era, film producers, trying to regain the international validity of silent movies, often made films in different language versions, using the same sets but different casts for each version.  The practice swelled budgets and schedules alarmingly, and consequently died out in the mid-1930s, but the few films which survive an both versions offer fascinating material for comparison, none more so than G. W. Pabst's twin versions of  The Threepenny Opera shot in Geman and French.

Originally, an English language version was also planned by Warner Bros. who co-produced with Seymour Nebenzal's Nero-Film.  But this idea was scotched by the delay caused by Bertolt Brecht and Kurt Weill's lawsuit.  Playwright and composer jointly sued Nero-Film, stating that their 1928 Berlin stage hit had been damagingly distorted.  As so often with Brecht, the matter was less clear cut than it seemed.  From his own draft film treatment, which he subsequently published as Die Beule (The Bruise), it is clear that many of the changes to the original were devised by Brecht himself.  In the event he lost his case,  on the grounds that he had quit work on the screenplay.  The cannier Weill, who had waited to be dismissed, won and was awarded damages.

Brecht and Weill certainly had a case - the film does change the play a good deal, not least by its opulence.  They had devised an entertainment "for beggars, by beggars" with minimal staging and props.  Pabst and his designer Andrej Andrejew had created the biggest and most elaborate studio set that had ever been built in Germany.  Brecht believed in constantly reminding his audience, through his famous "alienation effect", that they were watching a dramatic spectacle and should not identify emotionally with the characters; Pabst's seamless editing, and his bent for psychological exploration, invite our involvement.  Several of the play's bitterest and most pungent songs are missing.  Yet the film, with its trenchantly anti-capitalist ending, in some ways takes a stronger political stance than the play, and its dreamlike, stylized London, with Fritz Arno Wagner's shadowy lighting, yields its own hyper-reality.  There is not specific historical time or place but the essence of social rapacity, distilled and concentrated.

Brecht probably never saw the French version of the film, and might well have felt yet more aggrieved if he had.  A few minor scenes are missing, at the behest of the French censor; but even if they had been restored, L'Opera de Quat'Sous would still run some ten minutes shorter than its German counterpart.  The French language in itself is lighter and quicker, and the acting too is more fleet of foot, taking the dangerous edge off the action with a hint of boulevard comedy. Préjenas's Mackie Messer sets the tone: an ex-acrobat and light comedian best remembered as the lead in René Clair's Un Chapeau de Paille d'Italie (1927) and Sous les Toits de Paris (1930), he is far mmore the roguish seducer than Rudolf Forster, lacking the latter's arrogant menace.  Where Carola Neher's Polly Peachum convincingly evolves into gang leader and bank president, it is hard to imagine the fluffy Florelle bossing anything tougher than a sugar daddy.  Only Margo Lion, a cabaret star who had worked in Berlin, catches the authentically Brechtian bite in her rendition of "Pirate Jenny".
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1857 - DREIMÄDERLHAUS, DAS

Spielfilm, A, 1958, Farbe, 97 Min.
Regie:  Ernst Marischka. Mit  Karlheinz Böhm,Ewald Balser, Gustav Knuth, Helmut Lohner, Johanna Matz, Helga Neuner, Magda Schneider, Rudolf Schock.
Musik:  Franz Schubert.

Die gefühlvolle Geschichte Franz Schuberts, der sich in die liebreizende Hannerl verliebt.  Durch sein Ungeschick droht er sie jedoch an einen vermeintlichen Feind zu verlieren. Musikalisches Melodram von Ernst Marischka um das Leben und Lieben des Komponisten Franz Schubert, untermalt mit seinen einziartigen Melodien.
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106 - DREIMAL KOMÖDIE

Spielfilm, 1944, S/W, 89 Min.
Regie: Viktor Tourjansky. Mit Margot Hielscher, Ferdinand Marian, Paul Dahlke, Mady Rahl.

Das ist eine typische Filmkomödie aus dem dritten Reich, in der die ganze Handlung auf Lügen beruht. Bruni, eine Studentin, belügt ihre ältere Schwester, dass sie spätabends noch eine Verabredung mit ihrem Kunstprofessor hätte, um ihm Modell zu stehen. Die aufgeregte Margot rast daraufhin zur Wohnung des Professors und tischt ihm noch ein paar Lügen auf: sie wäre vor einem Mann geflüchtet, der sie belästigt hätte, usw. Das einzige hübsche an dem Film ist das Zusammenspiel zwischen Ferdinand Marian und Paul Dahlke, die sich wohl gewundert haben müssen, wie sie in eine so seichte Klamotte gekommen sind.
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723 - 23 (Dreiundzwanzig)

Spielfilm, 1999, Farbe, 95 Min.
Regie:  Hans-Christina Schmid. Mit August Diehl, Fabian Busch, u.a.

In einer Zeit zunehmender Verunsicherung sieht der 19jährige Karl Koch die Welt um sich herum in Unordnung. Fasziniert von der fiktiven Romanfigur Hagbard Celine macht sich der sensible Jugendliche auf die Suche nach den Hintergründen politischer Mechanismen und entdeckt Dinge, die ihn an eine weltweite Verschwörung glauben lassen.
Karls Begabung, sich in globale Datennetze einzuklinken, und sein unerschütterlicher Glaube an die Gerechtigkeit treiben ihn in die Arme des KGB. Abhängig von Pillen und Koks leidet er zunehmend unter Wahnvorstellungen. Die Mächte des Bösen scheinen schon weltweit vernetzt, während Karl und seine Freunde noch an der Langsamkeit ihrer Heimcomputer verzweifeln. Kalr verliert auf seiner tragischen Odyssee die Kontrolle über sein Leben.
Als das Vertrauen zu David, seinem besten Freund, zerbricht, ist Karl auf sich gestellt. Je näher er dem Ziel seiner Suche zu kommen scheint, desto schwieriger wird die Rückkehr in ein normales Leben. 
Ein mystischer Thriller, der auf wahren Begebenheiten beruht.  Nichts ist so, wie es scheint. Der Film bekam den Deutschen Filmpreis 1999.
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1060 - DREI WEISSE BIRKEN

Spielfilm, Farbe, 88 Min.
Regie:  Hans Albin.  Mit Michl Lang, Beppo Brehm.

Einige Kilometer südlich von München-Schwabing soll man mit "Schwabinger Typen" - ländlich und sittlich wie man dort zu sein pflegt - wenig im Sinn haben.  Den Maler Fritz muss deshalb der Teufel geritten haben, als er ausgerechnet in eine solche Gegend sein Arbeitsfeld verlegte.  Aber schließlich ist man auch im ländlichen Oberbayern gegen die Liebe machtlos und bei Musik und Sonnenwendfeuern bahnt sich sie große Versöhnung an.
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1426 - DRESDEN

Spielfilm, 2006, Farbe, 177 Min.
Regie:  Roland Suso Richter.  Mit Benjamin Sadler, John Light, Felicitas Woll, Heiner Lauterbach.

Dresden 1945:  Eigentlich erscheint die Zukunft der jungen Krankenhausschwester Anna geregelt.  Mit Oberarzt Alexander ist sie so gut wie verlobt, ihr Vater macht Pläne für die Zukunft nach dem Krieg.  Doch im Chaos der frontnahen Stadt begegnet Anna einem schweigsame, faszinierenden, Fremden.  Robert ist einer der verhassten britischen Bomberpiloten.  Anna hilft ihm dennoch.  Die beiden bemerken, dass sie viel verbindet.  Kurz darauf ändert sich alles in Dresden:  Robert erlebt einen der schwersten Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs, ausgeführt von seinen Kameraden.
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632 - DREYFUS

Spielfilm, 1930, S/W, 91 Min.
Regie:  Richard Oswald. Mit Fritz Kortner und Heinrich George.

1894. Die bewegende Geschichte eines Justizskandals. Der französische Kriegsminister Mercier ist in einen Spionagefall verwickelt und sieht seinen Posten in Gefahr. Er braucht einen Sündenbock. Daher wird der jüdische Hauptmann Dreyfus auf Grund leichtfertiger Indizienbeweise von einem fanzösischen Militärgericht lebenslänglich auf die Teufelsinsel verbannt. Dreyfus' Frau Lucie, sein Bruder Matthieu und der Schriftsteller Emile Zola kämpfen verzweifelt um seine Freilassung...
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(Auch unter PAL Nr. 1316 im Archiv).
   

134b - DRAUSSEN VOR DER TÜR

Theaterverfilmung des bekannten Stückes von Wolfgang Borchert, 1970, S/W, 100 Min.
Regie: Klaus Leininger.

Eine Aufzeichnung des Theaters der Stadt Essen. Nach dem gleichnamigen Stück von Wolfgang Borchert. War zuerst eine Hörspielsendung des NWDR und wurde dann, 1947, in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. "Ein Mann kommt nach Deutschland"  ...Heimkehrerschicksal eines "von denen die nach Hause kommen und dann doch nicht nach Hause kommen, weil für sie kein Zuhause mehr da ist." Der Heimkehrer Beckmann wird in dieser Aufzeichnung von sechs Schauspielern dargestellt. Eine sehr beeindruckende Fernsehsendung.
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234a - DREHORT BERLIN

Dokumentarfilm, 1987, Farbe, 60 Min.
Regie: Helga Reidemeister.

Die Filmmacherin sieht diesen Film als eine Herausforderung, nachzuspüren, was an Erinnerung, Geschichtsverständnis und Alltagsperspektive im Osten und Westen der Stadt vorhanden ist. Gleichzeitig ist sie daran interessiert, was an alten und neuen Träumen und Hoffnungen zum Vorschein kommt, in der Stadt, von der der zweite Weltkrieg ausging. Ein wichtiges Thema. Ein gut gemachter Film.
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406 - DREI BIRKEN AUF DER HEIDE

Spielfilm, 1956, Farbe.
Regie: Ulrich Erfürth. Drehbuch: Erich Engel u. Wolf Neumeister. Mit Margit Saad, Sonja Sutter, Helmuth Schneider, Paul Henckels, Peter Ahrweiler u.a.

Der Förster Hans Freese kehrt nach langer Zeit in das Heidedorf  Undeloh zurück, wo er seine Kindheit verbracht hat. Hier trifft er seine Jugendliebe Rose wieder. Ein weltmännischer Hamburger Verleger und eine Gruppe von Zigeunern sorgen für vielerei Verwicklungen, an deren Ende Hans und Rose jedoch glücklich zusammenfinden.
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231a-c - DREI FILME AUS DER EHEMALIGEN DDR

Drei Filme aus der ehemaligen DDR, alle 1965 entstanden und sofort verboten. Sie galten als anti-sozialistisch und staatsgefährdend:

a-"Denk bloss nicht ich heule," Regie: Frank Vogel

b-"Der Frühling braucht Zeit," Regie: Günter Stahnke

c-"Berlin um die Ecke," Regie: Gerhard Klein.

Alle Filme sind ungefähr 90 Minuten lang und behandeln die gleichen Themen in Abwandlungen. Es geht dabei immer um die Schwierigkeiten des individuellen Menschen, sich den konformen und regulierten Anordnungen "von oben" anzupassen, die meist jeder Logik entbehren und die Kreativität des Einzelnen rücksichtslos vernichten. Die Bosse, die das Sagen haben richten sich nur nach Regeln und haben Angst, daß ihre Parteihörigkeit in Frage gestellt werden könnte. Dabei lassen sich Generationskonflikte auch nicht vermeiden. Die Filme lehren uns, wie man es NICHT machen sollte.
NTSC


1766 - DREI SCHWESTERN  - MADE IN GERMANY

Spielfilm, 2006, Farbe, 89 Min.
Regie:  Oliver Storz.  Mit Barbara Rudnik, Karoline Eichhorn, Mavie Hörbiger.

Spätherbst 1947:  Den Einwohnern Frauenburgs, einer US-Garnisonsstadt, steht ein weiterer Nachkriegswinter bevor.  Doch eine gesellschaftliche Sensation versetzt alle in Aufregung:  Eine der drei Töchter des Bürgermeisters, Freya Sonnenberg, soll den amerikanischen Standortkommandanten Bellmont heiraten.  Jede der Schwestern verbindet mit diesem Ereignis ganz eigene Hoffnungen:  Für Freya ist die Hochzeit der Aufbruch in ein sorgenfreies und wohlhabendes Leben nach dem Krieg.  Für die ältere Schwester Nora bedeutet es späte Genugtuung für den frühen Tod des geliebten Vaters, der aus Gram über die Vertreibung aus dem Bürgermeisteramt durch die Nazis verzweifelte.  Und Gudrun, die Jüngste, freut sich auf ein hemmungsloses Sexualleben.  Doch einen Abend vor der Hochzeit droht ein Erpresser die Pläne der Schwester zu zerstören.  Komprimittierende Details aus Freyas Dienstzeit als Wehrmachts- helferin tauchen auf.  War sie tatsächlich die Gespielin eines prominenten Nazi-Bonzen?
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1878 - DREI VON DER TANKSTELLE, DIE

Spielfilm, 1955, Farbe, 89 Min.
Regie:  Hans Wolff.  Mit Adrian Hoven, alter Giller, Walter Müller, Germaine Damar, Willy Fritsch, Hans Moser, Wolfgang Neuss, Oscar Sima.

Ausgerechnet auf dem Weg zum ersten Arbeitstag eine Autopanne! Noch bevor die drei Freunde Robert, Fritz und Peter ihre neuen Jobs antreten können, sind sie auch schon wieder gefeuert. Und dann pfändet der Gerichtsvollzieher am gleichen Tag die kompletten Möbel! Aber die Drei lassen sich nicht unterkriegen.  Kurzerhand mieten sie eine verlassene Tankstelle an und bringen sie auf Vordermann.  Zu den ersten Kunden gehört die hübsche Gaby, die Tochter des Direktors der großen Benzinfirma Umol.  Natürlich verlieben sich die Freunde augenblicklich in Gaby, aber nicht nur das Liebeskarussell sorgt für Turpubelnzen, auch Umol ist plötzlich an der kleinen Tankstelle interessiert.  Eine geplante Autbahn soll schon bald an der Tankstelle "Kleeblatt" vorbeiführen.

Hans Wolffs Film ist eine amüsante Remake des Lustspiels von 1930. 
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269 - DRITTE, DER

Spielfilm der DEFA, 1972, Farbe, 107 Min.
Regie: Egon Günther. Mit Jutta Hoffman, Barbara Dittus, Rolf Ludwig, Armin Mueller-Stahl.

Die Mathematikerin Margit Fliesser, Mitte Dreissig, alleinstehend, Mutter zweier Kinder von zwei verschiedenen Männern, ist eine emanzipierte Frau. Glücklich ist sie nicht, ihr fehlt der Partner, Liebe, Zärtlichkeit und ein Vater für die Kinder. In der Wahl des Mannes wird sie durch die gesellschaftliche Norm noch immer zur Passivität verurteilt. Margit ist entschlossen, die Konvention zu durchbrechen. Die Erinnerung an ihr bisheriges Leben bestärkt sie darin.
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1171 - DRITTE GENERATION, DIE

Spielfilm, 1979, Farbe, 105 Min.
Regie:  Rainer Werner Fassbinder.  Mit Volker Spengler, Hanna Schygulla, Eddie Constantine.

Westberlin 1978.  Ein internationaler Computerkonzern manipuliert eine ahnungslose Gruppe von Möchtergern-Terroristen. Durch deren terroristische Aktivität, die ohne jede politische Motivation ist, verspricht sich der Computer-Multi höhere Absatzzahlen, denn der Staat soll sich dadurch gezwungen sehen, neue Fahndungscomputer anzuschaffen.
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998- DU BIST NICHT ALLEIN

Spielfilm, 1949, S/W, 90 Min.
Regie:  Paul Verhoeven.  Mit Carola Höhn, Peter Pasetti, Otto Wernicke, u.a.

Nachkriegsdrama. Verzweifelt wartet Marianne auf ihren im Zweiten Weltkrieg vermissten Mann.  Dann begegnet sie einem Fremden und verliebt sich in ihn.
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1993 - DU BIST NICHT ALLEIN

Spielfilm, 2007, Farbe, 90 Min.
Regie:  Bernd Böhlich. Mit Katharina Thalbach, Axel Prahl.

Als die schöne, energiegeladene Jewgenia neben Familie Moll einzieht, entdeckt Hans Moll ein Gefühl, das er längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung eiens Verzückten.  Er pflegt sich, macht kleine Geschenke, ist aufmerksam und charmant.  Mitten in der Monotonie des Alltags wird Hans Mill ein anderer Mensch.  Seine Frau indes ist mit Wichtigerem, mit ihrer neuen Arbeit beim Wachdienst beschäftigt, mit den Parolen der Motivationstrainer, mit der steilen und unverhofften Karriere von der Wurstverkäuferin zur Wachhabenden.
Die Schauspielerin Frau Wellinke und ihr Mann, der ehemalige Physiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.  Sie haben Zeit, sie haben Alternativen, aber keine richtige Perspektive.  Sie alle entdecken die Sehnsucht nach einer Chance, alles von vorn zu beginnen und sich selbst ins Leben zurückzuholen.  "Du bist nicht allein" ist ein Film, der ebenso genau in der Wirklichkeitsdarstellung ist, wie er in seiner hoffnungsvollen und berührenden Melancholie optimistisch ist.  Er zeigt Menschen auf der Suche nach einen anderen Leben, nach einem Ort, an den man gehört, nach Schutz, Liebe, Gemeinschaft. Dem Regisseur gelang eine charmante, einfühlsam beobachtete und mit warmherzigem Humor erzählte Tragikomödie.
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1997 - DU DARFST NICHT LÄNGER SCHWEIGEN

Spielfilm, 1955, S/W, 90 Min.
Regie:  Robert A. Stemmle.  Mit Heidemarie Hatheyer, Wilhelm Borchert, Werner Hinz, Ingrid Andree.

In Katanes, einem kleiner Fischerdorf an der nordischen Küste, hat Haldor Bessanson einen Hof gekauft.  Die Hochzeit mit Salvör, der stolzen Tochter des früheren Besitzers, steht unmittelbar bevor.  Haldor hat auch sonst große Pläne.  Er will in dem Fischerdorf, dessen Bucht von stürmischer See umtost ist, durch Felsensprengungen einen sicheren Hafen errichten. Doch eines Tages kehrt er von der See nicht zurück. Einer der Mannschaft ertrinkt, die anderen können sich retten und finden Unterschlupf auf einem Bauernhof.  Haldor verliebt sich hier in das Bauernmädchen Maria.  Trotzdem kehrt er eines Tages nach Katanes zurück. Bald scheint alles wieder seinen Gang zu gehen, doch bald erreicht ihn die Nachricht von Marias Schwangerschaft. Er eilt zu ihr und heiratet sie und bringt sie nach Katanes. Salvörs Liebe schlägt in tiefen Hass um und sie flüchtet in die Arme des reichen Kaufmanns Samuelson. Maria stirbt bei der Geburt der Tochter Gunna und Haldor ist wenig Glück beschieden.
20 Jahre später: Salvörs Sohn Ragnar kehrt vom Studium nach Hause zurück.  Im Auftrag der Regierung soll der einen sicheren Hafen bauen, also Haldors alten Plan verwirklichen. Er will Haldors Tochter Gunna heiraten.  Salvör ist entsetzt, als sie davon hört. Jetzt muss sie gestehen, dass Ragnar Haldors Sohn ist....
Seifenoper aus den fünfziger Jahren.
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1139 - DU MEIN STILLES TAL

Spielfilm, 1955, Farbe, 90 Min.
Regie:  Leonard Steckel.  Mit Curd Jürgens, Winnie Markus, Bernhard Wicki.

Unter dem Jubel der Gäste heiraten Nikky von Breithagen und ihr Jugendfreund Fred Halbenstein. Doch für Elisabeth, die Mutter der Braut, mischt sich Vergangenheit und Gegenwart.  Sie muss ihre ganze innere Haltung zusammennehmen, um nicht zu zeigen, wie es wirklich in ihrem Herzen aussieht.  Nur der Arzt und Vertraute kennt ihr Geheimnis, das sie 20 Jahre lang gewahrt hat.  Sie hatte auf Wunsch ihrer Eltern nachgegeben und in die Verbindung mit Gert, eine blendende Erscheinung, wohlangesehen, vermögend und verliebt, eingewilligt.  Doch da trat noch vor hrer Hochzeit ein Mann in ihr Leben, bei dem sie vom ersten Moment an ihr Herz schlagen hörte.  Eine kurze Leidenschaft verband sie mit Erik Linden, und als er sie verließ, wusste er nicht, dass sie ein Kind von ihm erwartete.  Mit Rücksicht auf das Glück ihrer jungen Familie entschloss sich Elisabeth zu schweigen.  Als sie aber nach 20 Jahren zufällig dem Vater ihres Kindes wiederbegegnet, bricht der Zwiespalt wieder auf.  Wie wird sie sich diesmal entscheiden?
Gnadenlos dick aufgetragener Seifenblasen-Kitsch.
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1666 - DU UND ICH UND KLEIN-PARIS

Spielfilm der DEFA, 1971, Farbe, 100 Min.
Regie:  Werner W. Wallroth.  Mit Evelyn Opoczynski, Jaecki Schwarz, Jürgen Frohriep, Christa Lehmann.

Die 17jährige Angelika zieht nach "Klein-Paris" (Leipzig).  Hier entbrennt sie in Liebe zum Studenten Thomas.

Ein Porträt des Lebensgefühls der DDR-Jugend in den frühen 70er Jahren.
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1738 - DU UND ICKE UND BERLIN

Spielfilm der DEFA, 1977, Farbe, 85 Min.
Regie:  Eberhard Schäfer.  Mit Jürgen Heinrich, Susanne Linder, Gerhart Bienert, Ursula Braun.

Karin Busch, attraktiv, tüchtig und allein erziehend, will es zwar nicht wahrhaben, doch ihre 11jährige Tochter Ulrike vermisst einen richtigen Papa. So staunt sie nicht schlecht, als zum Elterngespräch, zu dem Ulrikes Lehrerin wegen der schlechten Leistungen des Mädchens gebeten hat, plötzlich ein fremder junger Mann auftaucht, der behauptet, Ulrikes Vater zu sein.  Dieter Körber, auf Montage in der Stadt, sitzt auch ein paar Tage später neben ihr.  Kein Zufall mehr, sondern eine ausgeklügelte Taktik des Fräulein Tochter.  Fast wäre die auch aufgegangen, aber dann macht Dieter plötzlich einen Rückzieher und schickt erst einmal seinen Kollegen Harald vor, um Karin zu testen.  Nur erobert Harald im Übereifer die Falsche.  Karin, enttäuscht von Dieters unerklärlicher Funkstille, wendet sich halbherzig einem Verehrer aus dem Betrieb zu.  Der aber wiederum gefällt Ulrike ganz und gar nicht.  Da muss dann erst das Schicksal kräftig nachhelfen, damit zusammenfindet, was zusammenmgehört.
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2093 - DUBROW-KRISE, DIE

Spielfilm, 1969, Farbe, 90 Min.
Regie:  Eberhard Itzenpitz.  Mit  Thomas Fabian, Ruth Winter, Rudolf Beiswanger.

Politsatire.  In einer Nacht des Jahres 1969 erneuern Soldaten der National Volksarmee die Grenzanlagen.  Die Folge:  das mecklenburgische Dorf Dubrow, das bislang östlich der Demarkationslinie lag, befindet sich jetzt im Westen.  Und mit dem Sonnenaufgang bricht der bundesrepublikanische Alltag über die Dörfler herein.  Ein Versehen?  Oder ein Test?  Sofort fühlen sich die internationalen Experten berufen, die Lage in einer Fernsehdiskussion zu erörtern...

Aus heutiger Sicht ist der Film noch köstlicher!
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1304 - DUELL IN DEN BERGEN

Spielfilm, 1949-50, Italien, S/W, 90 Min.
Regie:  Luis Trenker.  Mit Luis Trenker, Marianne Hold, Amadeo Nazzari.

Zwei Zollbeamte werden von Schmugglern erschossen.  Die Geheimpolizei nimmt Kontakt zu dem Bergsteiger Stefan auf, der die Schmuggler gut kennen soll und gewinnt dessen Vertrauen.  Obwohl der tollkühne Bergsteiger mit den Verbrechern nichts mehr zu tun haben will, wird er von ihnen gezwungen, an einer letzten Aktion teilzunehmen.  Doch diesmal ist die Polizei dabei und will die Bande Mann für Mann festnehmen.  Hoch in den Dolomiten kommt es zum entscheidenden letzten Kampf.
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1329 - DURCH DIE WÄLDER, DURCH DIE AUEN

Spielfilm, 1956, Farbe, 94 Min.
Regie:  G.W. Pabst.  Mit Eva Bartok, Rudolf Vogel, Karl Schönböck, Peter Arens.

Film nach der Novelle "Die romantische Reise des Herrn Carl Maria von Weber".
Der Komponist Carl Maria von Weber reist mit seiner Geliebten, der Sängerin Caroline Brandt, nach Prag.  Auf die Kutsche wird ein Raubüberfall inszeniert, den Graf Schwarzenbrunn angezettelt hat, um Caroline unauffällig auf sein Schloss zu bringen.  Dort versucht er, während Weber an der "Romantischen Symphonie" arbeitet,  Caroline für sich zu gewinnen. Weber ist enttäuscht über die vermeintliche Untreue von Caroline und reist ab.  Caroline versucht verzweifelt, begleitet vom Grafen, der einsah, dass er auf sie verzichten muss, ihren Geliebten einzuholen.  Noch auf dem Marktplatz erreicht sie ihn.  Die Missverständnisse können aufgeklärt werden.  Caroline wird Carl Maria von Weber immer treu bleiben.
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1612 - DURCH DIESE NACHT SEHE ICH KEINEN EINZIGEN STERN

Spielfilm, 2005, Farbe, 107 Min.
Regie:  Dagmar Knöpfel.  Mit Corinna Harfouch.

1861:  Bozena Nemcova ist eine erschöpfte und todkranke Frau.  Auf ihrer letzten Reise, die auch ein Fluchtversuch aus ihrer zerrütteten Ehe ist, versucht sie in drei Anläufen einen Brief zu schreiben, an ihren letzten Freund un Gönner, Vojtech Naprstek.  Doch der Brief sollte niemals ankommen.
Der Film zeigt die letzten Tage einer faszinierenden Frau, die es schon im 19. Jahrhundert gewagt hatte, ihr Leben frei nach ihrem Willen zu gestalten.  Sie kämpft um die Liebe, um ihre Familie, um ihr Leben.  Solange sie schreibt, hat sie Kraft zu leben. Wirklichkeit, Halluzination, Traum und Erinnerung verschränken sich dabei zu einer ganz eigenen filmischen Realität mit aussergewöhnlicher Sogwirkung.
Bozena Newcova war eine Künstlerin, die in der Gestaltung ihres Lebens und in ihren Ansprüchen ihrer Zeit weit voraus war.  Sie wird gesehen in eienr Reihe mit Virginia Woolf, Sylvia Plath, Frida Kahlo:  Frauen, die alles wollten - Familie, Selbstverwirklichung, freie Liebe - und die allesamt bereits waren, einen hohen Preis dafür zu zahlen.
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1030 - DURCHBRUCH LOK 234

Spielfilm, 1963, Farbe, 95 Min.
Regie:  Frank Wisbar.  Mit Erik Schumann, Rainer Eggers, Maria Körber.

Mit einem tollkühnen Durchbruch bringt ein Zugführer mit einer Lok seine Familie und Freunde aus der DDR in den Westen.  Lokführer Harry Dölling lebt mit seiner Frau Ilse und den drei Jungen Arno, Helmut und Dieter in Oranienburg nahe Berlin.  Die Stimmung ist längst vergiftet im Jahre 1961, die DDR entpuppt sich immer mehr als Unterdrückerstaat.  Als Harrys ältester Sohn in der Schule jemanden denunziert, weil er von seinen Lehrern darauf gedrillt wurde, sieht der Vater für sich und seine Familie eine Zukunft mehr im Osten.  Er fasst den verzweifelten Entschluss, in den Westen zu fliehen.
Harry entwickelt einen Plan.  Er will mit einem Personenzug die Grenze hinter der Station Albrechtshof durchbrechen, der einzigen Grenzstation, über die noch ein Gleis nach Westberlin führt.  Harry meldet sich für Sonderschichten und wird wegen Personalmangels schon bald für die Strecke eingeteilt.  Für die Fluchtvorbereitungen bleiben jetzt nur noch wenige Stunden Zeit. Ilse hat Angst vor der Flucht und willigt nur unter der Bedingung ein, dass auch die Verwandten mitkommen.
Am Fluchtabend stehen ganz normale Passagiere Seite an Seite mit den Eingeweihten .  Für die Fahrt mit Lok 234 wurde Harry der Heizer Krause zugeteilt.  Der Alte gibt zu erkennen, dass auch er in den Westen möchte.  Während der Fahrt wird die Spannung immer größer.  Ein Transportpolizist schöpft Verdacht, aber die Lok durchbricht schon die Grenze und befindet sich in voller Fahrt durch den Todesstreifen.  Auf Westberliner Seite kommt der Zug zum Stehen.  Harry, seine Familie und seine Freunde liegen sich nach der dramatischen Flucht glücklich in den Armen.
Der Film beruht auf einer wahren Geschichte des Lokführers Harry Deterling, der am 5. Dezember 1961 mit einem Personenzug die Grenzbarrikaden der DDR durchbrach und 25 Personen, darunter seine Frau und seine drei Söhne, nach Westberlin brachte.  Auf die Frage, ob er keine Angst gehabt habe, antwortete Deterling lapidar in unverfälschtem Märkisch: "Nee, Angst hab ick nich jehabt.  Wir haben ja alles jenau jeplant und organisiert." Damit die fantastische Geschichte seiner Flucht auch möglichst unverfälscht erzählt wird, half der Republikflüchtling bei den Dreharbeiten zum Film als technischer Berater.
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2082 - DURCHREISE

Spielfilm in 6 Teilen, 1993, Farbe, 312 Min.
Regie:  Peter Weck.  Mit Udo Samel, Simone Thomalla, Patrick Elias, u.v.a.

Die Geschichte einer Berliner Modefirma.

Max Salomon ist der jüdische Chef einer Berliner Modefirma.  Er will lange nicht glauben, dass das Nazi-Regime eine ernsthafte Bedrohung für ihn darstellt.  Schließlich nimmt er Vernunft an: Nach dem Reichtagsbrand verkauft er seine Firma und will mit seiner Frau Selma nach Amsterdam fliehen.  Doch das Schicksal sieht anderes für ihn vor.  Salamon wirkt fortan aus dem Untergrund auf die Entwicklung seines Modehauses ein.  Offiziell führen sein ehemaliges Lehrlingsmädchen Monika Helmholtz und der Konfektionär Helmut Naumann das Geschäft.  Insgeheim halten sie aber zu ihrem Chef wie eine Familie.  Freundschaft, Verrat, Konkurrenzkampf und eine unausgesprochene Liebe bestimmen das weitere Geschehen der 6-teiligen Zeitreise von 1931 - 1991.

Teil 1: 1931
Teil II: 1933
Teil III: 1934 - 1938
Teil IV: 1939 - 1944
Teil V:  1944 - 1945
Teil VI: 1945 - 1991
DVD2


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