Film Collection

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2071 -  VALERIE

Spielfilm, Farbe, 81 Min.
Regie:  Birgit Möller.  Mit Agata Buzek, Devid Striesow, Birol Ünel, Anne Sarah Hartung.

Kurz vor Weihnachten strandet das einst erfolgreiche Fotomodell Valerie in Berlin.  Standesgemäß residiert sie im exclusiven Hyatt Hotel, aber eigentlich ist die 29jährige völlig pleite und verheimlicht Freunden und Kollegen den Ernst ihrer Lage.  Als sie ihr Hotelzimmer verlassen muss, hat sie nicht einmal mehr genug Geld, um die Parkgebühren zu bezahlen.  Fortan verbringt sie die Nächte im Auto und lebt wie ein blinder Passagier in der Welt der Schönen und Reichen.  Mit Charme und Dreistigkeit ergaunert sie sich ihr Überleben.  Valeries zaghafte Versuche, sich ihren Freunden anzuvertrauen, scheitern unterdessen.  Nur der spröde Parkwächter Andre wird Zeuge ihres Doppellebens.  In der ereignislosen  Welt seines Parkdecks ist die obdachlose Schönheit eine kleine Sensation.
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1498 - VATER BRAUCHT EINE FRAU

Spielfilm, 1952, S/W, 90 Min.
Regie:  Harald Braun.  Mit Dieter Borsche, Ruth Leuwerik, Bruni Löbel, Therese Giehse.

Witwer Dieter Borsche sucht ein Kindermädchen für seine Rasselbande.
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961 - VATER SEIN DAGEGEN SEHR

Spielfilm, 1957, Farbe, 90 Min.
Regie:  Kurt Meisel.  Mit Heinz Rühmann, Marianne Koch, u.,a.

Der Junggeselle Lutz Ventura, der sich mit Prosabändchen seinen bescheidenen Lebensunterhalt verdient, nimmt nach dem Tode seiner Schwester ihre Kinder Traudl, Rudi und den Hund Leo bei sich im alten Wehrturm auf.  Lokführer Roeckel, der gesetzliche Vormund, und seine ungeliebte Frau nehmen ihm die Kinder wieder weg.  Die Kinder setzen alles daran, wieder bei ihrem heissgeliebten Onkel Lutz zu leben.  Sie reissen bei den Roeckels aus und ziehen wieder bei ihrem Onkel ein.  Nun gehen die Schwierigkeiten erst richtig los.  Da Onkel Lutz über kein geregeltes Einkommen verfügt und noch Junggeselle ist, muss das Gericht entscheiden.  Kann die Heirat mit seiner langjährigen Freundin Margot helfen?
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896 - VÄTER

Spielfilm, 2002, Farbe, 99 Min.
Regie:  Dani Levy.  Mit Sebastian Blomberg, Maria Schrader, u.a.

Marco und Melanie führen eine junge Ehe mit Leidenschaft und Chaos,  Alttagsfrust und großer Liebe.  Doch zwischen Karrieredruck und verbranntem Frühstückstoast, zwischen Selbstverwirklichung und dreckigen Hemden bleibt die Zärtlichkeit immer mehr auf der Strecke und dabei nie genug Zeit für ihren 6-jährigen Sohn Benny.  Alles droht aus den Fugen zu geraten.  Als Melanie die Koffer packt, Benny einfach mitnimmt und noch dazu die Scheidung einreicht, trifft Marco eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben völllig verändert.  Auf ungewöhnliche Art und Weise entdeckt er auf einmal das Vatersein für sich...
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1084 - VÄTER UND SÖHNE, Teil I

Spielfilm in vier Teilen, Herstellungsjahre: Mitte der 70-er oder 80-er Jahre, Farbe, je 120 Min.
Regie und Buch: Bernhard Sinkel.  Mit Burt Lancaster, Julie Christie, Bruno Ganz, Tina Engel, Katharina Thalbach, Martin Benrath, Herbert Grönemeyer, u.v.a.

Erster Teil:  Lieb Vaterland (1911-1916)

Als  bedeutendes Chemieunternehmen weist die Familie Deutz wichtige wissenschaftliche und wirtschaftliche Erfolge auf.  Doch mit der Giftgasproduktion im Ersten Weltkrieg beteiligt sie sich auch an schweren Verbrechen gegen die Menschheit.  Der Gründer der Farben-und Teerfabrik, Karl Julius Deutz, regiert Familie und Firma mit unerbittlicher Autorität.  Seine Tochter Luise lernt den genialen Chemiker Heinrich Beck kennen, der für die Firma ihres Vaters arbeitet.  Kurz darauf bricht der Erste Weltkrieg aus und die chemische Industrie wird von der Regierung aufgefordert, ihre Produktion umzustellen.  Man macht Experimente mit Ammoniak und Salpeter um Giftgas herzustellen.  Der älteste Sohn Ulrich stirbt an seinen Kriegsverletzungen.  Sein Sohn Georg soll eines Tages den Platz des Vaters und Großvaters einnehmen.  Aber zuerst soll er auf Anordnung seines Großvaters in eine Kadettenanstalt, um "Zucht und Ordnung" zu lernen.  Georg nimmt tränenreichen Abschied von seiner Mutter Charlotte.
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1076 - VÄTER UND SÖHNE, Teil II

Zweiter Teil:  1923 - 1929

Wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg steckt Deutschland in der tiefsten Wirtschaftskrise seiner Geschichte.  Geheimrat Deutz wehrt sich entschieden gegen Pläne, seine Firma mit anderen Chemiekonzernen zu fusionierne.  An seinem 65. Geburtstag erklärt er seiner anwesenden Familie, dass durch eine Fusion die Identität der Firma, die er aus dem Nichts geschaffen hat, verloren ginge.  "Wenn ihr zulasst, dass unser Name ausgelöscht wird, dann seid ihr nur noch Funktionäre und Bamte."  Aber der Zusammenschluss der Industrie ist durch den Firmengründer nicht aufzuhalten.  Nach einer Herzattacke muss er machtlos die weitere Expansion anerkennen.  Eine neue Generation, angeführt von seinem zweiten Sohn Friedrich, seinem Schwiegersohn Heinrich Beck, und dem Finanzier Körner, übernimmt das Steuer.  Der Grundstein für eine verhängnisvolle Entwicklung durch unkontrollierte Wirtschaftsmacht ist gelegt.  Der alte Deutz und sein Freund, der Bankier Bernheim, werden zur Seite geschoben.  Die Interessengemeinschaft der Chemiekonzerne findet sich in scharfer Konkurrenz zu den amerikanischen Multis.  I.G. Farben hofft, dass die Rohstoffreserven der USA bald zuneige gehen.  Der alte Geheimrat Deutz stirbt und im Interesse der Firma und der Familie wird Charlotte ihren Schwager Friedrich heiraten.
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1077 - VÄTER UND SÖHNE, TEIL III

Dritter Teil:  Macht und Ohnmacht (1932 - 1938)

Heinrich Beck glaubt, dass Hitler nicht allzu gefährlich werden wird und der Finanzier Körner engagiert einen arbeitslosen Chemiker und frühen Anhänger der Nazi-Partei, Skolowski, um im Geheimauftrage der Firma in Berlin Kontakte zu einflussreichen Nazis zu knüpfen.  Dem Chemiker Beck ist es inzwischen gelungen, synthetisches Benzin und künstlichen Gummi herzu- stellen, was dem rohstoffarmen Deutschland und den Kriegsabsichten Hitlers mehr als willkommen wäre.  Hitler verspricht der Firma, dass sie sich ganz auf seine politische Unterstützung und seinen Schutz verlassen könne. Sokolowski hat inzwischen ein Presse-und Informationsbüro in Berlin eingerichtet und wird langsam unentbehrlich.  Heinrich Beck erhält 1932 den Nobelpreis für Chemie und wird immer wieder von seiner Frau vor den Machenschaften Hitlers gewarnt.  Als er sich Hitler gegenüber für die jüdischen Professoren und Chemiker einsetzen will, wird er hinausgeworfen.  Die Lage für Bankier Bernheim und seinen Sohn Max wird immer gefährlicher.  Durch eine Intrige Sokolowskis kommt Max ins Gefängnis und sein Vater wird aus allen Stellungen entlassen und in ein KZ eingeliefert.  Max gelingt es, durch die Fürsprache und das Opfer Ellis, einer Tochter Friedrichs, zuerst nach Wien, später nach London zu flüchten, und es ist auch wieder Elli, der es gelingt, seinen Vater aus dem KZ zu befreien.
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1089 - VÄTER UND SÖHNE, TEIL IV

Vierter Teil: Auf Ehre und Gewissen (1940-1947

Frankreich hat kapituliert und bald zerstört I.G. Farben die französische Chemieindustrie.  Friedrich und Charlotte fahren aus diesem Anlass nach Paris.  Für Charlotte gibt es noch einen anderen Grund: sie arrangiert einen neuen Pass und eine Ausreiseerlaubnis für Max Bernheim.  Sein Vater, der ehemalige Bankier Bernheim, ist nun leicht geistesgestört und lebt versteckt in Annies Villa in Berlin.  Eines Tages jedoch wird er im Garten der Villa entdeckt, denunziert und kurz darauf nach Auschwitz abtransportiert. Dort an der Eisenbahnlinie Krakau-Wien hat die Firma Deutz eine riesige Fabrik bauen lassen, in denen Gefangene des angegliederten KZ's zu Tode gearbeitet werden.  Der Feldzug gegen Russland beginnt.  Karl Beck erzählt seinem Vater von den furchtbaren Zuständen in der Fabrik im Osten.  Der aber hört gar nicht zu und ist nur an dem steigenden Reingewinn der Firma interessiert.  Daraufhin meldet sich Karl freiwillig an die Ostfront.

Bald wird Zyklon B von der SS  in Auschwitz zur Massenvernichtung der Gefangenen eingesetzt.  Beck besteht darauf, dass die Leichen, die in Auschwitz verbrannt werden, an Epidemien gestorben sind: "Wir haben Großes vollbracht, unsere Chemie hat die Welt verändert", sind seine Worte kurz vor dem Ende des Krieges.  Bald jedoch werden die Akten verbrannt, die überlebenden Gefangenen auf lange Fußmärsche gen Westen geschickt, die die meisten nicht überleben.  Nach dem Einmarsch der Alliierten werden die leitenden Köpfe der Firma verhaftet - Beck, Friedrich Deutz, Sokolowski, und Körner.  Zu den Aussagen vor den Alliierten:  nicht einer von ihnen sagt die Wahrheit oder übernimmt Verantwortung für die begangenen Verbrechen.  Nur Karl sagt gegen seinen Vater aus.  Max kommt aus London zurück, wo er für den englischen Geheimdienst gearbeitet hat und muss feststellen, dass diese Herren bald wieder gebraucht werden und die Strafe daher leicht ausfallen wird.  Und seine Ahnung hat sich bewahrheitet.
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828 - VAYA CON DIOS

Spielfilm, 2002, Farbe, 103 Min.
Regie:  Zoltan Spirandelli.  Mit Chiara Schoras, Daniel Brühl, u.a.

Ein abgelegenes, halb verfallenes Kloster in Brandenburg ist der Sitz des weltfremden Cantorianer-Ordens.  Allein - den gottesfürchtigen Ordensbrüdern fehlt jedes wirtschaftliche Geschick, ihr Kloster ist bankrott.  Schweren Herzens machen sich der asketische Bruder Benno, der stets hungrige Tassilo und der junge Arbo auf den Weg ins ferne Italien, wo die letzten Brüder im Geiste leben sollen.  Mit nichts ausser der Kutte am Leib und jeder Menge Gottvertrauen stolpern sie mitten hinein ins moderne Leben voller Sünde und Versuchung - und die begegnet ihnen prompt in Gestalt der umwerfenden Journalistin Chiara...
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518 - VENUS IM PELZ

Spielfilm, S/W, 71 Min.
Regie: Maartje Seyferth und Victor Nieuwenhuijs.

Severin von Kuseimski ist der Sklave. Wanda von Dunajew ist die Meisterin im Pelz. ihre sadomasochstische Beziehung ist durch einen Kontrakt geregelt. Severin ist ein leidenschaftlicher Masochist. Wanda handelt eher aus Liebe denn sadistischer Überzeugung.  Eine freie Adaption in strengem schwarz - weiss, nach Motiven der Novelle von Leopold Sacher-Masoch, geschrieben 1869.
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466 - VENUSFALLE, DIE

Spielfilm, 1988, Farbe, 102 Min.
Regie:  Robert Van Ackeren.  Mit Myriem Roussel, Sonja Kirchberger, u.a.

Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der mal wieder wissen will, wie es ist, verliebt zu sein.  Max, 30, arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus.  Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Verlobten Coco zusammen, die ihn eifersüchtig umhegt und bewacht.  Sie hat das Glück gefunden, und das verteidigt sie wie eine Wölfin. Trotz seiner Zuneigung zu Coco gerät Max immer mehr in Panik und will sich nicht fest binden lassen. Er bleibt häufiger weg und sucht nach der umfassenden Liebe. So sucht er die "ideale Frau" - und er findet sie...
Ein Film über den Reiz der sündigen Phantasie.
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1407 - VERA - DIE FRAU DES SIZILIANERS, TEIL I

Spielfilm, 2005, Farbe, 100 Min.
Regie:  Joseph Vilsmaier.  Mit Mario Adorf, Lara Joy Körner Gunther Gilliam, Max Tidof, Urs Hefti, u.v.a.

Nach der Autobiographie von Edith Kliez, "Ich, die Frau des Paten".

Lüneburger Heide, 1961:  Supermarktangestellte Vera, blond, brav und beliebt, sehnt sich nach einer großen Familie.  Die verspricht ihr Gaetano.  Der feurige Sohn eines Eiscafébesitzers wirbt hartnäckig um Vera.  Schließlich ziehen die beiden zusammen, das erste Kind unterwegs. Alles eitel Sonnenschein?  Nicht ganz:  Immer mehr entpuppt sich Gaetano als Macho, der sich zudem auf krumme Geschäfte mit dem zwielichtigen Toni einlässt.
Feurig-sizilianisch ist hier leider nichts.  Dem aufgesetzten Mix aus Sittenporträt, Liebesgeschichte und Mafia-Saga mangelt's trotz sorgfältiger Ausstattung an Glut und Leidenschaft.
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1408 - VERA, DIE FRAU DES SIZILIANERS, TEIL II

Spielfilm, 2005, Farbe, 100 Min.
Regie:  Joseph Vilsmaier.  Mit Mario Adorf, Lara Joy Körner, Max Tidof, Urs Hefti, u.v.a.

Alles scheint bella in Italia.  Vera und Gaetano erwarten ihr zweites Kind.  Und Freund Toni will Gaetanos Schwester Anna heiraten.  Die neue Familienbande schweisst sie zusammen.  Als sich Gaetano vom kriminellen Toni zu einer geschäftlichen "Partnerschaft" überreden lässt und in der Spedition von Onkel Carlo künndigt, gerät sein Leben aus den Fugen...
Mit Mafiaklischees und einfältigen Dialogxen gerät der Zweiteiler von Vilsmaier beinahe zur Karikatur.
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672 - VERA BRÜHNE

Fernsehproduktion, Farbe, 2 Teile, je 90 Min.

Fernsehfilm über einen der spektakulästen Mordprozesse der deutschen Nachkriegszeit.
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362 - VERBOTENE KLÄNGE

Dokumentarfilm, 1997,  S/W, 80 Min.
Regie: Norbert Bunge. Mit Berthold Goldschmidt, Oskar Sala, Herbert Zipper, Ernst Krenek.

Musik unter dem Hakenkreuz: Die Musikpolitik im NS-Staat aus der Sicht der Opfer. Eine Spurensuche zu denjenigen, die Verbot, Verfolgung, Gefängnis und KZ überlebt haben. Musik der Moderne, die als "entartet" verfemt wurde.
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1182 - VERBOTENE LIEBE

Spielfilm der DEFA, 1989, Farbe, 91 MIn.
Regie:  Helmut Dziuba.  Mit Julia Brendler, Hans-Peter Dahm, Gudrin Ritter, Rolf Dietrich.

Der achtzehnjährige Oberschüler Georg steht vor Gericht wegen sexuellen Missbrauchs einer Dreizehnjährigen.  Das Mädchen Barbara und er kennen sich von Kindheit an.  Sie sind als Nachbarn zusammen aufgewachsen.  Die Elternhäuser sind miteinander verfeindet, die Kinder aber lieben sich.  Für Barbaras Vater ist das Verhältnis der beiden ein willkommener Anlass, gegen den Nachbarn vorzugehen und Strafanzeige zu erstatten.  Versuche, die Familien auszusöhnen, misslingen.  Der Prozess ist nicht zu verhindern, der Paragraph 148 ist eindeutig, Gefühle berücksichtigt er nicht.  Überall, vor allem in der Schule, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen.  Georg und Barbara bekennen sich zu ihrer Liebe, und die Schüler solidarisieren sich mit Georg.  Die Lehrerin Laube stellt sich - im Gegensatz zum dogmatischen Direktor - auf die Seite der jungen Leute.

Die Vorlage des Films, eine Erzählung von Helmut H. Schulz, blieb einige Jahre verboten, und auch das Filmprojekt musste drei Jahre "auf Eis" liegen, ehe es realisiert werden durfte.
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684 - VERDACHT, DER

Spielfilm der DEFA, 1991, Farbe, 98 Min.
Regie: Frank Beyer. Mit Michael Gwisdek, Christiane Schorn, u.a.

Nach dem Buch von Volker Braun - "Unvollendete Geschichte."

Die neunzehnjährige Karin wird von ihrem Vater gedrängt, ihre Beziehung zu ihrem Freund aufzugeben, weil gegen disen "etwas vorliegt." Der Vater ist Ratsvorsitzender in einem Grenzbezirk der DDR.  Mit seinem Einfluss hat er der Tochter eine begehrte Volontariatsstelle bei der SED-Bezirksleitung besorgt.  Ihr Verhältnis zu Frank, der wegen Rowdytums vorbestraft ist und dessen Vater wegen Devisenschmuggels sitzt, könnte ihre Karriere gefährden. Karin liebt Frank, und sie weiss, dass er sie braucht. Vorerst hält sie zu ihm. Doch der Druck von allen Seiten wird unerträglich. Genossen in der Redaktion und Staatssicherheitsbeamte machen ihr klar, dass sie mit ihm keine Zukunft hat. Schließlich fügt sie sich, trennt sich von Frank. Nach seinem Selbstmordversuch bekennt sie sich jedoch zu ihm und nimmt alle Konsequenzen in Kauf. Sie bekommt nicht einmal mehr eine Stelle als Hilfsarbeiterin.
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932 - VERFEHLUNG, DIE

Spielfilm, 1991, Farbe, 100 Min.
Regie:  Heiner Carow.  Mit Angelica Domröse, Gottfried John, Dagmar Manzel, u.a.

Der Hamburger Seemann Jacob Alain besucht Verwandte in der DDR.  In dem kleinen, vernachlässigten Dorf Bubenau am Rande eine Braunkohle-Abbaugebiets lernt er Elisabeth Bosch kennen, eine 50-jährige Witwe, die beim hiesigen Bürgermeister Reimelt als Putzfrau arbeitet.  Aus beider Neugier entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung, die in dem kleinen Dorf bald zum Politikum wird.  Im Arbeiter-und Bauernstaat ist die einfache Liebe zum Nächsten aus ideologischem Grund unerwünscht, denn schließlich ist Jacob ein "Klassenfeind".  Das politische Tauwetter ist in diesem Winter 1989 noch nicht bis in die Provinz vorgedrungen, und die beiden Liebenden verfangen sich immer mehr in den Fußangeln des untergehenden Systems.  Fortan treffen sie sich in Ostberlin, wo Elisabeths Freundin Lilo den beiden ihre Wohnung als "konspiratives Liebesnest" zur Verfügung stell, bis einer der Hausbewohner den "nicht angemeldeten" Besuch bei der Polizei anzeigt.  Der Druck auf elisabeth wächst.  Ihr Sohn Hans, ein linientreuer Journalist, der auf eine Stelle als Auslandskorrepondent  in Damaskus hofft, wirft seiner Mutter Verrat vor.  Ihr jüngerer Sohn Holger, der in Kirchenkreisen als Aktivist tätig ist, wird in eine Nervenklinik eingeliefert.  Unter starke Medikamente gesetzt, erkennt er seine Mutter nicht wieder.  Als Jacob das nächste Mal nach Bubenau kommt, lässt der eifersüchtige Bürgermeister ihn von der Polizei ausweisen. Als der betrunkene Reimelt Elisabeth am Rande der 750-Jahr-Feier von Bubenau zu vergewaltigen vesucht, erschießt sie ihn....

DEFA-Regisseuer Heiner Carow zeichnet in seinem Liebesdrama hier ein bis in die Mikrostrukturen hinein authentisches Sittenbild der untergehende DDR.  Angelica Domröse, die schon einmal unter Carows Regie eine gegen Anpassungideologien kämpfende Frau im "realexistierenden Sozialismus" spielte (Die Legende von Paul und Paula), und der Fassbinder-Schauspieler Gottfried John (Despair - eine Reise ins Licht und James Bond - Golden Eye) zeigen eine überaus beeindruckende darstellerische Leistung.
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2010 - VERFOLGT

Spielfilm, 2006, Farbe, 87 Min. (Mit englischen Untertiteln).
Regie:  Angelina Maccarone.  Mit Maren Kroymann, Kostja Ullmann.

In der obsessiven sexuellen Begegnung mit einem sechzehnjährigen Jungen erfährt Elsa die Entblößung ihrer Sehnsüchte.  Else Seifert, eine erfolgreiche Bewährungshelferin, geht vollständig in ihrer Arbeit auf.  Sie lebt mit Raimar, dem Vater der gemeinsamen Tochter Daniela zusammen.  Ausgelöst durch den Auszug der Tochter bekommt Elsas tägliche Routine Risse.  Als der junge Straftäter Jan ihr neuer Proband wird, sieht sich Elsa seinem unverhohlenen Angebot, sich ihm sexuell zu unterwerfen, ausgeliefert.  Sie gerät in einen Sog, dem sie sich nicht entziehen kann und lässt sich auf das Wagnis mit Jan ein.  Beide zelebrieren, inszenieren ihre Sehnsüchte und schaffen so ihren ganz eigenen sexuellen Kosmos.  Dabei gerät ihr Leben zusehends aus den Fugen...
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363 - VERFÜHRUNG IM KLASSENZIMMER

Spielfilm, 1995, Farbe, 130 Min.
Regie: Bo Widerberg. Mit Karin Huldt, Nina Gunke, Kenneth Milldoff, Björn Kjellman.

Schweden, Malmö 1943. Der 15-jährige Stig und seine Freunde stecken mitten in der Pubertät. Gespräche über Schambehaarung, Frauen und Kondome bestimmen den Schulalltag. Kurz vor Ende des Frühlingssemesters bekommt Stigs Klasse eine neue Englischlehrerin. Die 37-jährige, attraktive, erotische Viola kommt, wie Stig, aus Stockholm. Stig verliebt sich sofort heftig in seine neue Lehrerin. Auch sie scheint mehr als nur pädagogisches Gefühl für in zu empfinden. Das Unvermeidbare passiert: Raffiniert verführt Viola Stig.
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567 - VERGESST MIR MEINE TRAUDEL NICHT

Spielfim der DEFA, 1957, S/W, 82 Min.
Regie:  Kurt Maetzig.  Mit Eva Maria Hagen, Horst Kube, u.a.

Lehrer Wolfgang Auer und Volkspolizist Hannes Wunderlich sind Freunde und Zimmernachbarn bei Wirtin Palotta in Berlin. Eines Tages taucht Traudel dort auf. Wolfgang hatte sie kurz zuvor mit dem Motorrad auf der Landstraße aufgelesen und sie dann wieder sitzen lassen - mit seiner Adresse. Das Mädchen, ebenso raffiniert wie naiv, verlogen wie treuherzig, bringt die beiden Männer von einer peinlichen Situation in die andere. Und verleitet Hannes sogar zu rechtwidrigen Amtshandlungen.  Er stellt ihr einen provisorischen Ausweis aus, mit von ihr erfundenen Daten. Er tut dies allerdings nicht nur, weil er verliebt ist in sie, sondern weil er ihre tragische Vergangenheit ahnt. Ein Brief ihrer Mutter ist ihm in die Hände gefallen; er stammt aus dem KZ Ravensbrück und endet mit den Worten: "Vergesst mir meine Traudel nicht." Die skeptische Wirtin Paltta, von Anfang an empört über diese weibliche Einquartierung, hat unterdessen Detektiv gespielt und die Herkunft des aus einem Heim ausgerückten Mädchens herausgefunden.
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677 - VERGISS AMERIKA

Spielfilm, 2000, Farbe, 87 Min.
Regie:  Vanessa Joop. Mit Marek Harloff, Franziska Petri, u.a.

Amerika ist ziemlich weit weg.  Jedenfalls viel zu weit entfernt von dem kleinen ostdeutschen Kaff, in dem David und Benno große Zukunftspläne schmieden.  Benno träumt vom Handel mit amerkanischen Straßenkreuzern, und David von einer Karriere als Starphotograph.  Auch als die lebenslustige Anna auftaucht und sich in den wilden Draufgänger Benno verliebt, bringt das die beiden Freunde nicht auseinander. Doch Anna geht nach Berlin, um Schauspielerin zu werden. Als die drei sich nach drei Monaten wiedersehen, sind alle Träume wie Seifenblasen zerplatzt.  Als sich auch noch Anna in David verliebt, dreht Benno völlig durch...
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822 - VERHEXTE FISCHERDORF, DAS

Spielfilm der DEFA, 1962, S/W, 75 Min.
Regie:  Siegfried Hartmann.  Mit Horst Drinda, Brigitte Krause, u.a.

Komödie über real existierende Arbeitswut.
Der arbeitswütige VEB-Werbeleiter Mauritius Halbermann verfolgt seine "faulen" Kollegen bis in deren wohlverdienten Urlaub.
PAL (Auch unter Nr. 1832- DVD2- im Archiv).


1093 - VERKAUFTES LAND

TV-Dokudrama. 2003, Farbe, 90 Min.
Regie:  Horst Königstein.  Mit Rudolf Kowalski, Angelika Thomas, Maria Körber, Hildegard Schmahl, Horst Kraue, u.a.

Ein Dokudrama über die deutsche Treuhand.  Auch ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte.
An einem alten Schreibtisch befasst sich Klaus Schucht mit seinem neuen Job.  1991 soll die Wirstschaft der ehemaligen DDR privatisiert werden.  Dazu gründet man die Treuhand. Schucht ist Vorstand und zuständig für die Bereiche Chemie und Energie.  Voller Ideale geht der Sozialdemokrat "mit dem Habitus eines preussischen Offiziers" an die Arbeit:  Er will das Land wieder aufbauen und merkt bald, dass die westdeutsche Wirtschaft und Politik ganz andere Interessen verfolgt....

Ein Film über die Treuhand? Das klingt dröge.  Irrtum! Mit seinem Mix aus Zeitzeugen-Interviews und Spielszenen gelang Horst Königstein das faszinierende Porträt einer aussterbenden Art von Staatsmännern.  Gleichzeitg erzählt er die Geschichte einer deutschen Institution und offenbart einen der größten politischen Skandale der Post-Wendezeit.
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38c - VERKEHRSBERICHT

Reportage, Farbe, 90 Min.

Unfall nach Discobesuch. Rüdiger hat ohne das Wissen der Eltern den Wagen genommen. Er fährt zur Disco und nimmt nach dem Besuch zwei Freunde mit, um sie nach Hause zu fahren. Er fährt wie ein Idiot auf den eisigen Strassen, baut einen Unfall, wobei seine Freunde lebensgefährlich verletzt werden. Diese Handlung leitet eine Diskussion unter "Experten" ein, warum diese Unfälle sich häufen und was man dagegen tun sollte. Vor allen Dingen, weil Alkohol und wenig Fahrerfahrung zu diesen Unglücken beitragen.
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1311 - VERKLUNGENE MELODIE

Spielfilm, 1938, S/W, 93 Min.
Regie:  Viktor Tourjanski.  Mit Brigitte Horney, Willy Birgel, Carl Raddatz, Hans Brausewetter.

Dreimal führt das Schicksal den Industriellen Thomas Gront und die Künstlerin Barbara Lorenz zusammen.  In Afrika überleben sie einen Flugzeugabsturz in der Wüste. In Berlin widmet sich Gront so engagiert seinen beruflichen Aufgaben, dass er die Melodie der Liebe nicht vernimmt. Als sie sich in New York wiedersehen, scheint es zu spät für das große Glück.
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1371 - VERLASSEN SIE BITTE IHREN MANN

Spielfilm, A,  2002, Farbe, 90 Min.
Regie:  Reinhard Schwabenitzky.  Mit Elfi Eschke, Helmut Griem., Petrus Schloemp.

Schwabenitzky inszeniert einmal mehr eine bissige unterhaltsame Gesellschaftsatire, die besonders durch die Charakterschauspielerin Elfi Eschke turbulente komödiantische Höhepunkte erlebt.  "Verlassen Sie bitte Ihren Mann" ist die Geschichte einer Frau, die ganz plötzlich, ohne Vorwarnung, nach fünf Jahren Ehe, mitten in der Nacht, ohne auch nur das Geringste mitzunehmen, ihren Mann verlässt.  Henriette hat vor, sich auf eigene Füße zu stellen, eine Arbeit zu finden, und eine Wohnung, - nichts will sie von ihrem Mann haben.  Sie stellt fest, dass sie ihn nicht mehr liebt und dass sie trotz oder wegen des beachtlichen Wohlstandes in dem sie mit ihm lebt, nicht glücklich ist.  Eigene Erfolgserlebnisse braucht sie, Zuneigung, Zärtlichkeit, eigene Gedanken will sie haben, eigene Ziele, frech will sie weider sein, aufmüpfig, mutig - so wie vor der Ehe. Pech für ihr Unterfangen ist, dass ihr Mann gerade auf dem Karrieresprung ist.  Politiker will er werden und im Zentrum seiner Wahl-PR- Strategie steht seine "überaus intakte Familie".  Also will er Henriette mit allen Mitteln halten, ist bemüht ihr Verschwinden geheimzuhalten und sie, unterstützt von seinen ehrgeizigen Eltern, zurückzuholen.  Diese beiden so divergierenden Interessenslagen verschmelzen zum Generalkonflikt des Films, provzieren Spannung und Komik gleichermaßen.
DVD2


920 - VERLEGER, DER

Spielfilm, 2001, Farbe, 170 Min.
Regie:  Bernd Böhlich.  Mit Heiner Lauterbach, Susanna Simon, Anica Dobra, u.a.

Der Verleger ist ein visionärer Mann und großer Deutscher, der nach 1945 mit einem klapprigen Auto und einem Stapel Romane beginnt und aus dem Nichts ein Zeitungsimperium von europäischem Format aufbaut.

Die Alliierten überzeugt er mit seiner charismatischen Persönlichkeit, ihm eine Zeitungslizenz zu geben.  Bald folgen eine Rundfunkzeitschrift, die schnell Millionenauflagen erreicht, und seine größte verlegerische Erfindung, eine Tageszeitung, mit der er dem Mann auf der Straße eine Stimme geben will.  Der Verleger sieht sich als Patriot, die Teilung Deutschlands nimmt er nicht kampflos hin.  Am härtesten attackieren ihn die demonstrierenden Studenten der 68-er Generation als übermächtigen Meinungsmacher.  Der Konflikt eskaliert, als Dutschkes Attentäter sich auf sein verlegerisches Flaggschiff beruft...
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1607 - VERLIEBTE DIEBE

Spielfilm, 2005, Farbe, 88 Min.
Regie:  Peter Patzak. Mit Gudrun Landgrebe, Jacques Breuer, Götz George, Susan Anbeh.

Das kann Claire Vanderbolt nun wirklich nicht gebrauchen.  Gerade hat sie die Gäste eines Luxushotels in Liechtenstein um ihre kostbaren Schätze erleichtert, als sie in das Gesicht von Vinzenz Kröger blickt.  Ihr ehemaliger Liebhaber und Kompagnon führt jetzt ein bürgerliches Leben.  Er hat aber nichts von seinen früheren Fähigleiten eingebüßt und schon ist Claire die Beute wieder los.  Natürlich gibt der ehrliche Vinzenz alles an die Besitzer zurück.  Eins zu Null!  Bei ihrem sorgfältig geplanten Juwelenraub in Hamburg ist sich Claire aber sicher.  Doch auch diesmal macht der unverschämt charmante Vinzenz ihr einen Strich durch die Rechnung.  Ein Katz-und Mausspiel beginnt.  Die beiden flirten und fetzen sich wie in alten Zeiten.  Dabei hat Vinzenz eigentlich andere Sorgen.  Er versucht verzweifelt seine Karriere als Fabrikant von Industrierobotern zu retten.  Seine Firma ist nämlich pleite, wenn die Fusion mit einer chinesischen Firma nicht klappt.  Leider will die Technik nicht so, oder steckt etwa Sabotage dahinter?  Krögers Assistentin Martina Ahlers findet heraus, dass die Konkurrenz ihre Finger im Spiel hat.  Die drei arbeiten an einem unglaublichen Plan, um den Rivalen Axel Tiedtke doch noch auszustechem.  Kann Vinzenz mit vereinter weiblicher Hilfe seine Firma retten?  Und bleibt bei so viel Geschäft noch Platz für die Liebe?
DVD2


707 - VERLIEBTE FIRMA, DIE

Spielfilm, 1932, S/W, 90 Min.
Regie:  Max Ophüls. Mit Lien Deyers, Gustav Fröhlich, Hubert v. Meyerink. 

Der erste abendfüllende Spielfilm von Max Ophüls dreht sich um Liebeswirren am Filmset.  Filmaufnahmen in den Bergen.  Der Tenor und die Diva sind nicht die Einzigen, die sich in den Haaren liegen. Auch die beiden Schlagerdichter streiten sich.  Die Diva reist ab, zurück nach Berlin.  Und nun geht die Suche nach einen Mädchen, das kurz zuvor die Aussenaufnahmen mit ihrem hübschen Gesang unterbrochen hatte. Es stellt sich heruas, dass sie Gretel Krumbrichner heisst und als Telefonistin im Ort arbeitet.  Man lädt sie zu Probeaufnahmen ein und die ganze Mannschaft verliebt sich in sie, vom Drehbuchautor bis zum Kameramann.  Schließlich nimmt man sie mit nach Berlin, wo sie dem Studiodirektor Loring vorgestellt wird. Sie gefällt ihm sehr gut, aber er will sie überreden, ihre Träume als Filmstar aufzugeben und doch lieber eine gute Hausfrau zu werden.  Aber erst geht er mit ihr ins Wellenbad und alle Herren der Filmgesellschaft folgen ihnen. Sie ist wieder ein Riesenerfolg.  Weniger Erfolg hat sie am nächsten Tag mit dem Tenor bei den Probeaufnahmen.  Das liegt ganz und gar an seinen Starallüren.  Enttäuscht reist Gretel ab.  Doch der junge Direktor hat Feuer gefangen und reist ihr nach.  Schließlich sitzen sie beide in einem Zug nach Venedig.  
Trotz einiger Mängel an Bild und Ton ist dieser kleine Film eine Kostbarkeit.  Er ist einer der ersten Filme von Max Ophüls und viele seiner charmanten Einfälle sind schon vorweggenommen.
NTSC


1105 - VERLOBTE, DIE

Spilefilm der DEFA, 1980, Farbe, 95 Min.
Regie:  Günter Reisch.  Mit Jutta Wachowiak, Slvka Budovina, Inge Keller, Christine Gloger.

Das TV-Drama war ein großer DEFA-Hit zum Thema Antifaschismus.
Deutschland 1934.  Wegen antifaschistischer Aktivitäten wird die Kommunistin Hella Lindau zu zehn Jaren Zuchthaus verurteilt.   Nach langer Einzelhaft landet sie im berüchtigten Waschhaus, in dem grausame Arbeitsbedingungen berrschen.  Kraft und Würde gibt Hella über all die Jahre nur die große Liebe zu Hermann Reimers.

Hervorragend gespielt, vielschichtig inszeniert.
PAL (Siehe auch DVD2, Nr. 1366 im Archiv).


717 - VERLOBUNG IN HOLLERBUSCH

Spielfilm der DEFA,  1979, Farbe, 85 Min.
Regie:  Klaus Gendries.  Mit Erwin Geschonnek, Bernd Stempel, u.a.

TV-Komödie aus der DDR. Erwin Geschonnek in einer Doppelrolle. Ossi Ewald erbt im Westen einen Hof von seinem Onkel, allerdings nur, wenn er dessen Adoptivtochter heiratet.  Arg altmodisch....
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  (Auch unter Nr. 1798 (DVD2) im Archiv).
 

174 - VERLORENE, DER

Spielfilm, 1951, S/W, 96 Min.
Regie: Peter Lorre. Mit Peter Lorre, Karl John, Renate Mannhardt, u.a.

Diese herausragende Nachkriegsproduktion zeichnet in eindringlichen Bildern das Psychogramm eines Mörders: seine innere Zerrissenheit und den Wunsch, seine Kapitalverbrechen zu sühnen. Hier lebt die große realistische Tradition des deutschen Films wieder auf: ein Stück lebendiger Zeitgeschichte, nach einer wahren Begebenheit inszeniert. Peter Lorre ('The Maltese Falcon') kam für dieses Regie-Debut nach Deutschland zurück. Doch leider erging es ihm wie vielen Künstlern, die aus dem Exil nach Deutschland zurückkamen (Mann, Döblin): sie wurden ignoriert.
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728 - VERLORENE ENGEL, DER

Spielfilm der DEFA, 1966 (1971), S/W, 60 Min.
Regie:  Ralf Kirsten. Mit Fred Düren, Erika Pelikowsky, u.a.

Ernst Barlach, einer der bedeutendsten Bildhauer dieses Jahrhunderts, lebt gesellschaftlich fast völlig isoliert in seinem Haus bei Güstrow. Der Film gestaltet einen Tag in sienem Leben, den 24. August 1937.  Ein Tag der Selbstverständigung und kritischen Selbstanalyse.  Anlass ist der Diebstahl seines "Schwebenden Engels" aus dem Dom zu Güstrow in der Nacht zuvor. Barlachs Reflexionen umfassen das zurückliegende Jahr. Sein Werk wurde als "entartete Kunst" deklariert, größtenteils beschlagnahmt und vernichtet, auch seine Ehrenmale für die Opfer des Weltkriegs. Ihn selbst zwang man, 'freiwillig' aus der Akademie der Künste auszutreten.  "Wissen meine Figuren mehr als ich?" fragte sich Barlach.  Er erkennt, dass es nicht ausreichte, sich nicht mit den Nazis zu arrangieren, dass er etwas gegen sie hätte tun müssen.  Für ihn ist es zu spät. Die Schmähungen haben seine Gesundheit untergraben, seine Kraft erschöpft.

Dieser Film wurde bereits 1966 gedreht , aber in der Folge des 11. Plenums der SED verboten.
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1082 - VERLORENE GESICHT, DAS

Spielfilm, 1949, S/W, 85 Min.
Regie:  Kurt Hoffmann. Mit Marianne Hoppe, Gustav Fröhlich, Richard Hässler, Paul Dahlke, Hermine Körner.

"Dieser Film verwertet die Ergebnisse der modernen psychologischen Forschung.  Er stützt sich auf einige wissenschaftlich beglaubigte Fälle aus den Jahren 1920-30."

Heidelberg.  Die Fotografin Johanna leidet seit einigen Wochen an Depressionen und Schlaflosigkeit.  Eine orientalische Maske neben ihrem Bett bedrängt sie in ihren Träumen.  Sie fürchtet, den Kontakt zur Wirklichkeit vollkommen zu verlieren. Ihr Freund, der Arzt Thomas, versucht, sie durch abendliche Injektionen zu heilen.  Eines Abends bemerkt sein Freund, der Journalist Axel, dass Thomas nach einem Anruf wie im Trance Marijuana Ampullen einpackt, bevor er zur verabredeten Stunde Johanna besucht.  Nun will er der Sache auf den Grund gehen und findet heraus, dass Johanna vor einiger Zeit als orientalischer Findling Luscha in einem theosophischen Institut in Stuttgart lebte.  Ihre Herkunft und Vergangenheit waren allen ein Geheimnis, aber man hatte Lusche inzwischen respektieren und lieben gelernt.  Vor allem war Robert sehr von ihrer Erscheinung und ihrem Geheimnis fasziniert.  Als man eines Tages einen Gipsabdruck ihres Gesichts machte, verwandelte sie sich in eine Europäerin und lebte seit der Zeit in Heidelberg.  Robert konnte die Verwandlung nicht überwinden und versucht seit einiger Zeit Thomas zu hypnotisieren, damit dieser ihr eine gefährliche Dosis Marijuana injiziert, um Johanna in Luscha zurückzuverwandeln.  Thomas liebt sie noch immer.  Robert geht einsam in die regnerische Nacht, und Experten im Institut diskutieren den geheimnisvollen Fall einer Bewusstseinsspaltung.
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1191 - VERLORENE SOHN, DER

Spielfilm, 1934, S/W, 80 Min.
Regie:  Luis Trenker.  Mit Luis Trenker, Maria Andergast, Bertl Schultes, Eduard Köck.

Holzfäller, Bergfex und Ski-Ass Tonio Feuersinger (Luis Trenker) ist ein Bild von einem Mann.  Die holde Bärbel würde ihn gern glücklich machen.  Aber Tonio hat Fernweh:  "Zwischen den Bergen bist' auf  Dauer g'fangen wia a Fuchs!" Auf einer Gipfeltour mit der amerikanischen Millionärstochter Lilian wird sein Freund von einer Lawine getötet.  Da bricht Tonio nach New York auf.  Doch hier erwarten ihn Arbeitslosigkeit und Hunger...
Der Tiroler Autorenfilmer Luis Trenker sieht die Alpengipfel in den Straßenschluchten von Manhattan gespiegelt und versetzt die Heimkehr in ein surreales Maskenfest trotz Verzicht auf differenzierte Charaktere:  ein technisches und ästhetisches Meisterwerk.  Als 60-Minüter "The Prodigal Son" lief der Film auch in den US-Kinos.
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729 - VERLORENES LAND

Spielfilm, 2001, Farbe, 95 Min.
Regie:  Jo Baier.  Mit Martina Gedeck, Rüdiger Hacker, u.a.

Ein bayrisches Dorf  in den 50-Jahren:  Die tiefen Wunden, die der zweite Weltkrieg gerissen hat, sind noch längst nicht verheilt. Jahrelang hat die Bäuerin Maria vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes Hans gewartet.  Verständlich, dass sie irgendwann eine Affäre mit dem ehemaligen französischen Kriegsgefangenen Jean-Pierre anfängt.  Das Verhältnis wird stillschweigend von Marias Schwiegereltern toleriert, denn der Bretone erweist sich auf dem Hof als unersetzlich und ist Marias Sohn Karl zudem ein guter Vater.  Da erreicht Maria ein Brief, der die Heimkehr ihres verschollenen Mannes ankündigt.
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930 - VERMISCHTE NACHRICHTEN

Dokumentation,  1985, S/W, 90 Min.
Regie:  Alexander Kluge und Beate Maiska.  Mit Rosel Zech, Sabine Wegner, Marita Breuer, u.a.

Eine Collage zusammengesetzt aus komischen, tragischen und dokumentarischen Bestandteilen, über einige überraschende und witzige Aspekte des täglichen Daseins.  U.a.: 30 Jahre Bundeswehr, Ordensverleihung, Aufnahmen von der russischen Revolution, Ausschnitte aus deutschen Stummfilmen, kurze Szenen dramatisieren Zeitungsschlagzeilen, Helmut Schmidt trifft Erich Honecker, Kellner tragen Tablette immer links und Soldaten zwischen Ost und West....
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1477 - VERRÄTERTOR, DAS

Spielfilm, 1964, S/W, 85 Min.
Regie:  Freddie Francis.  Mit Albert Lieven, Catherina von Schell, Klaus Kinski, Eddi Arent.

Nach einem Roman von Edgar Wallace.

Trayne, ein wohlhabender Londoner Geschäftsmann mit Kontakten zur Unterwelt, plant den größten Coup der Kriminalgeschichte: Den Raub der Kronjuwelen aus dem Londoner Tower.  Mit seiner attraktiven Komplizin Dinah hat er einen äusserst raffinierten Plan ausgeheckt.  Trayne organisiert den Ausbruch des Sträflings Graham, der dem Tower-Wächter Dick Carnaby verblüffend ähnlich sieht.  Traynes Sekretärin - mit Carnaby befeundet - ahnt nichts von dem teuflischen Plan.  Sie soll jedoch als unfreiwillige Helferin bei der Durchführung des Raubes agieren.  Das Vorhaben scheint einwandfrei und lückenlos vorbereitet, doch Trayne hat weder mit den Intrigen seiner Komplizin Dinah noch mit dem Erscheinen des trotteligen Touristen Hector gerechnet...
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583 - VERROHUNG DES FRANZ BLUM, DIE

Spielfilm, 1974, Farbe, 90 Min.
Regie:  Reinhard Hauff.  Mit Burkhard Driest.

Franz Blum, ein junger Mann aus gutem Hause, bricht mit seinem Milieu und nimmt schließlich sogar an einem bewaffneten Banküberfall teil.  Er wird verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.  Rasch erkennt er, dass seine Mitgefangenen von einem brutalen Kerl tyrannisiert werden: Walter Kuul, geannnt "der Tiger." Sein Lieblingsopfer ist Bielich, ein Intellektueller, der an Herzattacken leidet und der eine zwölfjährige Haftstrafe verbüßt. Bielich findet in Blum Unterstützung, doch der Tiger nimmt sich nun den Neuling zur Zielscheibe. Mit List und Tücke gelingt es Franz Blum, den Tiger auszustechen, doch nun verliert er die Wertschätzung Bielichs. Während einer Sportstunde stachelt Blum Bielich zu einem verrückten Lauf an, bei dem er an Herzversagen stirbt. Franz Blum, für diesen Tod verantwortlich, wird wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen, und kann seinen alten Platz in der Gesellschaft einnehmen. 
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1269 - VERRUFENE BERG, DER  (IM BANNE DES MONTE MIRACOLO)

Spielfilm, Österreich und Italien, S/W, 1944/49, 85 MIn.
Regie:  Luis Trenker.  Mit Luis Trenker, Dora Bini, Carla de Gara, Mino Doro, u.a.

Heimatdrama.  Der Ingenieur Robert (Luis Trenker) kämpft gegen ein Staudamm-Projekt.  Erst 1949 kam das Werk unter dem Titel "Im Banne des Momte Miracolo" ins Kino.  Tolle Bilder, mehr nicht.
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895 - VERRÜCKT NACH PARIS

Spielfilm, 2002, Farbe, 90 Min.
Regie:  Eike Besuden.  Mit Corinna Harfouch, Martin Lüttge, u.a.

Hilde, Karl und Philip leben in einem Heim für Behinderte in Bremen und sind wirklich gute Freunde.  Hilde arbeitet als Küchenhilfe, während Karl und Philip in der hauseigenen Fabrik "Watschelenten" herstellen.  Enno ist schon längere Zeit Betreuer im Heim und hat seinen früheren Idealismus über die Jahre komplett verloren.
Abgeklärt und zynisch erledigt er seine Aufgaben. Als Karl mitbekommt, dass Enno ihm einen einen Job in einer betreuten Werkstatt ausserhalb des Heims vermiest und Philip sich mit seiner Freundin Vanessa bestritten hat, beschließen die drei Freunde sich bei nächster Gelegenheit abzusetzen.  Als eine Wattwanderung geplant wird, nutzen sie ihre Chance und starten ihren Urlaub vom Heim.  Von Bremen geht es nach Köln und von dort nach Paris.  Enno wird beauftragt, die drei zurückzuholen und eine wilde Verfolgung beginnt...

Der Film erhielt den "Bernhard-Wicki-Preis" und war Gewinner des Publikumspreises auf dem Filmfestival in San Francisco.
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1074 - VERSCHWENDE DEINE JUGEND

Spielfilm, 2003, Farbe, 87 Min.
Regie: Benjamin Quabeck. Mit Robert Stadtlober, Jessica Schwarz, Tom Schilling.

Das Herz des 19jährigen Bankangestellten Harry schlägt ganz im Takt der "Neuen Deutschen Welle", besonderrs zur Musik der Band "Apollo Schwabing".  Als Manager versucht er seinen Freunden Vince, Melitta und Freddie den großen Durchbruch aud ausverkaufte Konzerthallen zu verschaffen.  Doch dieses Vorhaben ist bisher nicht gerade von Erfolg gekrönt, denn die größten Highlights waren bisher läppische Auftritte im Gemeindezentrum.
Harry hat mächtig die Schnauze voll.  Er will es allen zeigen und kommt auf die wahnwitzige Idee: warum nicht als Vorgruppe der besten aller Bands, DAF - Deutsch-Amerikanische Freundschaft - im Circus Krone auftreten?  Alle sind hellauf begeistert und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.  Doch die Sache hat einen klitzekleinen Haken: DAF hat von ihrer talentierter Vorgruppe noch keinen blassen Schimmer..
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467 - VERSCHWUNDENE MINIATUR, DIE

Spielfilm, 1954, S/W, 87 Min.
Regie:  Carl-Heinz Schroth.  Mit Paola Loew, Ralph Lothar, u.a.

Ein kostbares Miniaturgemälde muss von Kopenhagen nach Deutschland. Fleischermeister Külz, auf Urlaub in Dänemark, könnte das Wurst sein, wäre da nicht das charmante Fräulein Irene. Sie bittet ihn um Hilfe beim Transport des wertvollen Stückes.  Das kleine Bild zieht auch Diebe an. Um auf Nummer sicher zu gehen, packt Irene nur eine Kopie in den Koffer ihres Retters. Doch die Bösewichte riechen den "falschen Hasen" und bald ist nicht nur die Fälschung verschwunden, sondern auch das Original...
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364 - VERSPRECHEN, DAS

Spielfilm, 1996, Farbe, 111 Min.
Regie: Margarethe von Trotta. Mit Corinna Harfouch, Meret Becker, August Zirner.

Ostberlin im Herbst 1961. Sophie und Konrad wollen gemeinsam fliehen. Durch die Kanalisation in den Westen. Sophie schafft es. Konrad wird von einem Armeewagen überrascht und bleibt zurück. Von nun an nimmt das Leben der beiden Liebenden einen grundlegend verschiedenen Verlauf. In fast dreissig Jahren sehen Sophie und Konrad sich viermal. Bei einem Treffen in Prag wird Sophie schwanger. Als ihr gemeinsamer Sohn zur Welt kommt, hält Sophie die Ungewissheit nicht länger aus, und es folgen Jahre des Schweigens, bis Konrad ein einziges Mal in den Westen reisen darf. In der langen Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fällt die Mauer. Auf einer Brücke, im Freudentaumel einer Menschenmenge, bewegen sich drei Menschen aufeinander zu. 
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797 - VERSPRICH MIR, DASS ES DEN HIMMEL GIBT

Spielfilm, 1999, Farbe, 90 Min.
Mit Mehmet Kurtulus, Sandra Speichert, Sonsee Ahray.

Der Fotograf Louis und das Model Cora sind ein Paar.  Als Cora an Krebs erkrankt, müssen die beiden ihr Leben völlig umkrempeln.  Nachdem die erste Chemotheraphie fehlschlägt, entschließt sich Cora, die ihr noch verbleibenden Tage bewusst zu genießen, statt in einem Krankenhaus dahin zu vegetieren.  In dieser Situation sieht Louis seine Jugendliebe Stella wieder.  Die plötzliche Begegnung lässt alte Leidenschaften wieder aufbrechen und stellt die Beziehung zwischen Louis und Cora zuerst auf eine harte Probe.  Doch dann arrangieren sich Louis, Cora und Stella mit der Situation:  Zu dritt versuchen sie mit ihrer Liebe und dem Sterben fertig zu werden.
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683 - VERSTECK, DAS

Spielfilm der DEFA, 1978, S/W, 104 Min.
Regie:  Frank Beyer. Mit Jutta Hoffmann, Manfred Krug, Marta Böhme, u.a.

Ein Jahr nach seiner Scheidung versucht Max, seine Frau zurückzugewinnen. Er gibt vor, von der Polizei gesucht zu werden und sich bei ihr verstecken zu wollen. Wanda geht darauf ein. Anfangs wehrt sie sich gegen Max' Versuche, ihre Beziehung wiederzubeleben, lässt sich dann aber beinahe verführen. Ihren neuen Liebhaber wirft sie hinaus, als dieser Max bei der Polizei anzeigt. Dabei kommt sie hinter den Schwindel, lässt sich jedoch nichts anmerken, um zu prüfen, obes vielleicht doch einen Neuanfang geben kann. Wanda, seit der Trennung selbstsicherer und auch skeptischer geworden, erkennt, dass der zweite Versuch nur eine Neuauflage der unbefriedigenden Ehe werden würde. Max hat sich nicht geändert, ist auch nicht bereit, die Konflikte zwischen ihnen zu lösen, will sie lediglich beiseite schieben. Wanda entscheidet sich für die endgültige Trennung. 
Nach einem Drehbuch von Jurek Becker.
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1434 - VERTAUSCHTE KÖNIGIN, DIE

Märchen/Spielfilm der DEFA, 1984, Farbe, 71 Min.
Regie:  Dieter Scharfenberg. Mit Ursula Karusseit, Kurt Böwe, Klaus Piontek.

Auf einem Schloss lebt eine herrschsüchtige, launische Königin, die ihre Untertanen jeden Morgen mit einem Kanonenschuss wecken lässt.  Die Kugel fällt regelmäßig in den Brunnen einer Schmiede, zum Ärger des Schmieds.  Als der Kanonier den Unmut seiner Königin erweckt und sie ihn zum täglichen Auspeitschen verurteilt, wendet er sich hilfesuchend an den Hofnarren.  Der hat einen Plan, um der Königin eine Lehre zu erteilen.  Er vertauscht sie eines Nachts mit der Gemahlin des Schmieds, die nicht nur der Königin zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern auch noch klug und gerecht ist.  Während der Schmied an der vertauschten Königin fast verzweifelt, nutzt die brave Frau des Schmieds ihre Position um Gutes zu tun.
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1333 - VERTRAUEN IST ALLES

Spielfilm,  2004, Farbe, 88 Min.
Regie:  Berno Kürten.  MIt Alexandra Maria Lara, Xaver Hutter, Peter Simonischek.

Jennifer ist die kapriziöse Tochter von Hoteldirektor Dr. Karl Blankenburg.  Nach allerhand Eskapaden der Primadonna in Berlin gibt der Vater seiner Tochter eine letzte Chance: Zwecks Disziplinierung verdonnert er sie dazu, als Zimmermädchen auf dem Land zu arbeiten.  Natürlich ist die verwöhnte "Kleine" mit der ungewohnten Tätigkeit schnell überfordert und wird von der Hausdame Karin Kern auf Schritt und Tritt argwöhnisch beobachtet.
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568 - VERTRIEBENEN, DIE

Dokumentarfilm, 2001, Farbe, 45 Min. Teil II, 45 Min. Teil III.

Diese Dokumentation mit dem Untertitel "Hitlers letzte Opfer", zeigt durch Zeitzeugen die Vertreibung von Deutschen aus den ehemals deustche Gebieten im Osten, wie auch die gemeinsamen Schicksale der Deutsche, Polen, Tschechen und anderen am Ende des zweiten Weltkriegs.  Im Vordergrund stehen die "Opfer", weniger die Täter. Ein erschütterndes Bild der Vertreibung von mehr als 12 Millionen Deutschen.
(Der erste Teil ist leider nicht aufgezeicnet).
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1819 - VERUNTREUTE HIMMEL, DER

Spielfilm, 1990, Farbe, 100 Min.
Regie:  Ottokar Runze.  Mit Elisabeth Epp, Gertraud Jesserer, Eugen Stark, Vera Borak.

Dienstmagd Teta ist die Tugend in Person: fleissig, gottgläubig, sparsam.  Aber auch einfältig.  Um später in den Himmel zu kommen, spart sie jeden Groschen für das Theologiestudium ihres Neffen.  Der erweist sich aber als Taugenichts, der das Geld seiner Tante verprasst.  Mit der Erkenntnis, dass man sein Glück nicht erkaufen kann, bricht für sie eine Welt zusammen und so sucht Teta ihr Seelenheil beim Papst in Rom...

Die Romanverfilmung erreicht nicht die religiöse Tiefe des Romans von Franz Werfel.
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1825 - VERUNTREUTE HIMMEL, DER

Spielfilm, 1958, Farbe, 90 Min.
Regie:  Ernst Marischka.  Mit Annie Rosar, Victor de Kowa, Hans Holt, Kai Fischer, Rudolf Vogel, Kurt Meisel, Jane Tilden.

Frühere Verfilmung des Romans von Franz Werfel.  Inhaltsangabe oben unter Nr. 1819.
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1146 - VERWANDLUNG, DIE

Spielfilm - Literatur-Theaterverfilmung - 1975, Farbe, 50 MIn.
Regie:  Jan Nemec.  Mit Heinz Bennent, Edwige Pierre, Achim Strietzel, u.a.

Verfilmung der bekannten Kurzgeschichte von Franz Kafka.
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772 - VERWEHTE SPUREN

Spielfilm, 1938, S/W, 78 Min.
Regie:  Veit Harlan. Mit Kristina Söderbaum, Charlotte Schulz, Paul Dahlke, u.a.

Zur Weltausstellung 1867 in Paris reisen Seraphine Lawrence und ihre Mutter Madeleine aus Kanada an.  Überfüllung zwingt sie, in veschiedenen Hotels zu wohnen. Plötzlich ist Mutter verschwunden.  Der Arzt Dr. Morot hilft der Tochter bei der Suche nach ihr.  Doch es ist wie verhext: sämtliche Spuren von Madeleine fehlen, als wäre die Frau nie in Paris gewesen.  Eintragungen im Hotel sind verschwunden, sie fehlt sogar auf der Passagierliste des Schiffes, das sie nach Europa brachte. Die Polizei schweigt dazu.  Es geschehen rätselhafte Dinge, die Seraphine an ihrem Verstand zweifeln lassen.  Endlich bricht die Polizei ihr Schweigen: Seraphines Mutter ist an Pest gestorben.  Und in Paris tummeln sich Millionen Menschen aus aller Welt...
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680 - VERWIRRUNG DER LIEBE

Spielfilm der DEFA, 1959, S/W, 90 Min.
Regie:  Slatan Dudow. Mit Helmut Bergmann, Christa Wernicke, u.a.

Zwei verliebte Paare, für die die Zukunft klar zu sein scheint: die Kunststudentin Sonja und der Medizinstudent Dieter, die Angestellte Siegi und der Maurer Edy. Auf einem Faschingsball sucht Dieter seine Sonja - und findet Siegi. Das natürliche, fröhliche Mädchen zieht ihn an. Die kluge Sonja lässt ihn gewähren , will prüfen, ob ihre Liebe der Versuchung gewachsen ist. Das neue Paar verbringt einen Urlaub am Meer, während Sonja inzwischen an dem von Dieter so sehr verschiedenen Edy Gefallen findet.  Mit vertauschten Partnern stehen schließlich alle vier vor dem Standesamt. Und hier erkennen sie, in letzter Minute, wer zu wem gehört.
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1103 - VIA MALA

Spielfilm, 1961, Farbe, 95 Min.
Regie:  Paul May. Mit Gert Fröbe, Christine Kaufmann, Joachim Hansen, Christian Wolff.

Heimatfilmdrama.  Der brutale Sägewerksbesitzer Jonas Lauretz (Gert Fröbe) macht seiner Familie das Leben zur Hölle.  Seinen Sohn hat er zum Krüppel geschlagen, seine ältere Tochter wollte er missbrauchen.  Verzweifelt flieht die jüngste Tochter Sylvia aus dem malerischen Bergtal Via Mala nach Zürich, wo sie den Richter Andreas von Richenau heiratet.  Als sich die Familie des Tyrannen entledigt und ihn in den Fluten des reissenden Gebirgsbachs veschwinden lässt, wird ausgerechnet Andreas die Untersuchung des Falles übertragen. Er gerät in einen schweren Gewissenkonflikt, als sich die Verdachtsmomente gegen die Familie erhärten, in die er eingeheiratet hat....

Mit seinem geradezu beängstigend intensiven Spiel bewies Gert Fröbe einmal mehr, dass er einer der größten deutschen Mimen war.
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1413 - VIECHEREIEN

Spielfilm der DEFA, 1977, 80 Min.
Regie:  Otto Holub,  Mit Agnes Kraus, Fred Mahr, Marta Raslov, Fred Delmare. Wolfgang Penz.

Seit dem Tod ihres Gatten pflegt die Tierarztwitwe Zwei-und Vierbeiner in den eigenen vier Wänden.  Nur eines wurmt sie:  Warum muss Veterinär-Neffe Heinz seine Zeit mit so blöden Viechern wie Kühen verbringen, anstatt ihr eine Kleintierpraxis aufzumachen?  Eine Posse als Metapher für den Sozialismus, der ja vorgeblich für den kleinen Mann da sein wollte.
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468 - VIEHJUD LEVI

Spielfilm, 1999, Farbe, 90 Min.
Regie: Didi Danquart.  Mit Bruno Cathomas, Caroline Ebner, u.a.

Nicht nur die Geschäfte führen den alteingesessenen Viehhändler Levi im Frühling 1933 in das abgelegene Tal im Schwarzwald. Vor allem will er Lisbeth, die Tochter des Horgerbauern, zur Frau gewinnen. Doch das Tal hat sich verändert.  Der Berliner Ingenieur Kohler repariert den eingestürzten Eisenbahntunnel. Mit den Fremden hat auch ein neuer Geist Einzug gehalten. Im Wirtshaus lärmt der Volkempfänger und den Stammtisch ziert ein Nazi-Fähnchen.  Die alten Freunde gegegnen Levi zunehmend reservierter.  Aus dem Viehändler Levi wird der Jude, der Viehjud Levi...

Nach einem Roman von Thomas Strittmatter. Der Film erhielt mehrere Preise.
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861 - VIELGELIEBTES STERNCHEN

Spielfilm der DEFA, 1961, S/W, 90 Min.
Regie:  Rudi Kurz.  Mit Angelika Domröse, Claus Jurichs, Helga Raumer, u.a.

Der junge Medizinstudent Klaus Bach hat seine große Liebe, Irene, geheiratet und wohnt mit ihr und dem ewig schreienden Sprössling in einer kleinen Einzimmerwohnung im Haus seiner Eltern.  Es geht also eng zu und die Nerven aller Beteiligten sind zum Zerreissen gespannt.  Noch dazu, dass die Eltern mit gut gemeinten Ratschlägen das Eheglück des jungen Paares empfindlich stören.  Als dann auch noch Klaus seine Frau mit Eifersüchteleien verfolgt, hat Irene die Nase voll, schnappt sich ihren kleinen Sohn und sucht das Weite.  Doch Irene hat den Familiengeist der Bachs unterschätzt.  So leicht entkommt man nicht.  Mit viel Fantasie und nicht alltäglichen, dafür umso komischeren Aktionen holen die Bachs Irene in den Kreis der Familie zurück.  Der Film ist die Fortsetzung von "Papas neue Freundin".
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2041 - VIENNA

Spielfilm, 2008, Farbe, 104 Min.
Regie:  Peter Gersina.  Mit Roman Knizka, Max Tidorf, Axel Milberg, Elke Winkens.

Eine  äusserst skurrile Gesellschaft: der blinde Kunstkritiker Bruno und der trinkfreudige Zyniker Anatol, ehemals ein genialer Musiker, führen ein kurioses Dasein als Aussenseiter.  Eine Gemeinheit des Schicksals aber zwingt sie, sich um den arbeitslosen Totengräber Ludwig, eine Art Kaspar Hauser vom Zentralfriedhof, zu kümmern.  Der weiss zwar viel  über den Tod, hat vom Leben aber keinen blassen Schimmer.  Seine naive, unschuldige Art provoziert den Ehrgeiz der beiden, und so beschließen sie, Ludwig als eine Art "Messias" zu vermarkten.  Dass Ludwig tatsächlich über das "zweite Gesicht" verfügt, sich aber zunehmend für das Thema "Sex" interessiert, macht die Sache nicht einfacher...doch es geschehen noch Wunder. Natürlich nicht ohne die Mithilfe aussergewöhnlicher Frauen. So bleiben auch die reizenden Nachtklubtänzerinnen Eva, die eigensinnige Tankstellenbesitzerin Maria - und selbst der Teufel - vom Charme der drei Glücksritter nicht unberührt.
Schauplatz der Geschichte ist Wien.  Zwischen Baustellen, schummrigen Nachtlokalen und Autowerkstätten inszenierte Regisseur Peter Gersina mit viel "Schmäh" einen intelligenten und poetischen Film über Liebe, Tod und Teufel - oder: Die Lust am Leben.
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1409 - VIER GEGEN STALIN

Dokudrama, 2005, Farbe/S/W, 90 Min.

Für eine rebellische Radio-Aktion am 20. Dezember 1949 wurden vier Schüler als Altenburg hart bestraft. 

Am Abend des 20. Dezember  1949 versammelten sich vier Jungen in einer Altenburger Wohung:  Jörn-Ulrich Brödel, Uld Uhlig, Joachim Näther und Gerhard Schmale.   Sie waren 18 und gingen in die elfte Klasse der "Karl-Marx-Oberschule".  Als Angehörige eines oppositionellen Zirkels hatten sie für den Abend eine wagemutige Aktion geplant:  eine illegale Radiosendung gegen Joself Stalin, den sowjetischen Diktator.

Es ist eine fast vergessene Geschichte aus den Anfangsjahren der DDR. Die Laiendarsteller, die das dunkle Kapitel der frühen DDR-Geschichte nachstellten, sind heutige Schüler des Altenburger Gymnasiums. Als die vier 18jährigen 1949 Stalins Herrschaftsmethoden anprangerten, handelten sie nach dem Vorbild der "Weissen Rose" in München.  Die Studentengruppe hatte 1943 während der Nazi-Zeit ihre Mitbürger aufzurütteln gehofft - das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl wurden, wie andere Mitglieder der Gruppe, zum Tode verurteilt.

Näther wurde von DDR-Regime zum Tode verurteilt. Er wurde in Moskau erschossen, vier Tage nach seinem 21. Geburtstag.  Die drei anderen verbüßten lange Haftstrafen und erfuhren von Näthers Tod erst nach Verbüßung ihrer Strafen - erst 40 Jahre später.
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1535 - VIER GESELLEN, DIE

Spielfilm, 1938, S/W, 90 Min.
Regie:  Carl Froehlich.  Mit Ingrid Bergmann, Sabine Peters, Ursula Herking, Hans Söhnker, Leo Slezak, Erich Ponto.

Obwohl die Zeiten schlecht sind, entschließen sich vier junge Frauen gemeinsam eine Firma zu gründen.  Käte, Lotte, Franziska und Marianne gehört nun das Werbebüro "Die vier Gesellen".  Alle haben die Fachschule für Kunsstgewerbe besucht, und ihr Lehrer Stefan Kohlund hätte Marianne gerne vom Fleck weg geheiratet, wenn sie gewollt hätte.  Stefan ist inzwischen Werbechef eines großen Zigarettenkonzerns in Dresden, während die vier Gesellen in ihrer Firma vergebens auf Aufträge warten.  Die ehrgeizige Marianne versucht sogar persönlich, bei der Zigarettenfirma den ausgeschriebenen Werbeauftrag zu ergattern.  Da entdeckt sie den Werbechef, Stefan Kohlund, und lässt ihren Plan fallen.  Als Marianne den Vertrag erhält, unterstellt sie Kohlund, manipuliert zu haben, und gibt ihm wieder einen Korb.  Die Firma läuft gut, Mariannes Freundinnen haben ihre Männer fürs Leben gefunden, nur sie ist allein.  Da trifft sie Stefan wieder, der ihr aber diesmal keinen Heiratsantrag macht, sondern einfach eine Liebeserklärung...
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935 - VIER IM JEEP, DIE

Spielfilm, 1950, S/W, 85 Min.  Englisch mit deutschen Untertiteln.
Regie:  Leopold Lindtberg.  Mit Ralph Meeker, Viveca Lindfors, Yoseph Yadlin, Michael Medwin, Albert Dinan.

Wien 1945.  Die Stadt ist von den vier Besatzungsmächten besetzt und dementsprechend in Sektoren aufgeteilt.  Der erste Bezirk, im Innern der Stadt, wird jedoch von allen vier Alliierten verwaltet und kontrolliert. Das ist die Aufgabe der "Vier im Jeep": ein Russe, ein Amerikaner, ein Franzose und ein Brite.  Der Amerikaner Bill und der Russe Wassili haben sich schon mal bei Kriegsende an der Elbe getroffen, ein paar Flaschen zusammen geleert und sich Freundschaft geschworen.  Und dann später, 1948, sahen sie sich auf einem Bahnhof.  Und trotz Bills Rufen ignorierte ihn Wassili.  Auch jetzt, zusammen im Jeep, will Wassili nichts mehr von Bill wissen.  Seine Vorgesetzten haben ihn vor den Amerikaners gewarnt.  Dieses Thema der gegensätzlichen Vorurteile geht durch den ganzen Film.
Da ist zum Beispiel die Geschichte der hübschen Franziska Idinger, deren Mann Karl von den Russen gesucht wird und sie in den Verdacht kommt, sein Versteck zu kennen.  Bill, der sich bei einer Razzia in ihrem Haus in sie verliebt hat, versteckt sie nun seinerseits bei seinen französischen Freunden, und auch der britische M.P. muss sein Rendezvous der gerechten Sache opfern.  In der Nacht auf einer Baustelle zwischen den Trümmern kommt es dann zur großen Auseinandersetzung.  Bill und Wassili schlagen sich und ringen miteinander, bevor sie zusammen eine Zigarette rauchen.  Dabei gelingt es Franziska und Karl in das amerikanische Krankenhaus zu entfliehen. 
Ein Film, den man zusammen mit dem Dritten Mann sehen sollte.  Nach dem Film gibt es noch eine Unterhaltung mit Leopold Lindtberg und sein Werk.
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426 - VIER JUNGE DETEKTIVE: DIE FREUNDE MEINER FRAU
 
Spielfilm, 1949, Farbe, 90 Min.
Regie: Hans Deppe. Mit Sonja Ziemann, Grethe Weiser, Karl-Heinz Schroth, Arno Assmann u.a.

Walter Brinkmann, Steuerberater und bis zur Pedanterie korrekt, läßt sich--entgegen seinen bisherigen Gewohnheiten--von einem Nachbarn ins Kabarett und in eine Bar einladen. Die Brinkmann-Kinder, in Sorge, daß ihr Vater auf Abwege gerät, versuchen durch anonyme Botschaften, unterschreieben mit "Die Freunde Ihrer Frau", den Vater zur Vernunft zu bringen. Erst die Rückkehr der Mutter aus dem Urlaub klärt alles auf.
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1902 -  VIER MINUTEN

Spielfilm, 2007, Farbe, 110 Min.
Regie:  Chris Kraus.  Mit Monica Bleibtreu, Sven Pippig, Richy Müller, Nadja Uhl, Stefan Kurt.

Seit über 60 Jahren gibt Trade Krüger Klavierunterricht in einem Frauengefängnis.  Eine Schülerin wie Jenny hatte sie noch nie.  Unberechenbar, zerstörerisch - und früher ein musikalisches Wunderkind.  Zwischen den beiden ungleichen Fauen entspannt sich ein packendes Lebens-und Liebesduell.  Vier Minuten bleiben Jenny schließlich in einem furiosen Finale, um etwas zu tun, was niemand von ihr erwartet.

Deutscher Filmpreis 2007; Goldene Lola - Bester FilmBeste Hauptdarstellerin: Monica Bleibtreu.
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1429 - VIER SCHLÜSSEL

Spielfilm, 1966, S/W, 102 Min.
Regie:  Jürgen Roand.  Mit Günter Ungeheuer, Hellmut Lange, walter Rilla.

Der Chef des Bankhauses Traven & Co. wird vorzeitig zum Flughafen gerufen, wo er seine Tochter abholen soll. Zu spät begreift er, dass das Telegramm fingiert war und er sich in der Gewalt von Gangstern befand. Ein eiskalt berechnender Verbrecher will am Wochenende mit seinen Leuten dreieinhalb Millionen aus dem Banktresor rauben.  Unter seiner unheilvollen Regie werden alle Beteiligten zu Marionetten in einem Spiel auf Leben und Tod.
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365 - 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH

Spielfilm, 1997, Farbe, 103 Min.
Regie: Roland Suso Richter. Mit Kai Wiesinger, Michael Mendl, Axel Milberg, Detlef Bothe.

Konrad von Seidlitz ist ein arroganter, an Selbstüberschätzung leidender Anwalt, dessen Leben aus einem einzigen Imagebrei besteht. Ein publicity-verdächtiger Knastaufenthalt soll der eigenen Kanzlei den endgültigen Kick nach oben verschaffen - doch aus den abgekarterten 14 Tagen werden plötzlich zwei Jahre. Die Karriere ist futsch, die Verlobte auch... Aber wer steckt hinter dem mörderischen Komplott? Wer sind von Seidlitz' Widersacher? Sitzt der Feind in den eigenen Reihen, gar im eigenen Bett?
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131b - 40 QUADRATMETER DEUTSCHLAND

Spielfilm, 1986, Farbe, 80 Min.
Regie und Drehbuch: Tefvik Baser. Mit Ozay Fecht und Yaman Okay.

Ein türkischer Gastarbeiter in Deutschland hat sich in seiner Heimat eine junge Frau gekauft, bringt sie nach Deutschland und schließt sie jeden Tag beim Weggehen in die kleineWohnung. Sie muss nur für ihn da sein, kochen waschen und sich sexuell von ihm missbrauchen lassen. Ihr einziger Blick auf das Leben draussen ist ein schmales Stück Straße, auf dem eine Nutte täglich auf und ab geht und die Jungen Ball spielen. Mit einem kleinen Mädchen im Fenster gegenüber schließt sie eine Freundschaft nur durch Blicke und Zeichen. Mit ihrer Geistesverfassung wird es sehr schlimm. Die kleine Wohnung erdrückt sie fast, und nur, weil sie schließlich schwanger ist, zeigt ihr Mann ihr ein wenig Sympathie. Eines Tags hat ihr Mann im Bad einen tödlichen Herzinfarkt und es gelingt ihr, über seine Leiche zu steigen und durch das dunkle Treppenhaus ins Freie zu gehen. Das Ende ist ungewiss. 
Ein sehr leiser Film, ohne viele Worte aber psychologisch genau beobachtet.
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1046 - VIKTOR UND VIKTORIA

Spielfilm, 1933, S/W, 101 Min.
Regie:  Reinhold Schünzel.  Mit Hermann Thimig, Renate Müller, Adolf Wohlbrück, Friedel Pisetta, Hilde Hildebrand, Fritz Odemar.

Viktor Hempel, ein Kleindarsteller, der sich zu höheren Rollen berufen glaubt, entpuppt sich bei der Abfuhr in einer Theateragentur als Komiker.  Beim Rausschmiss trifft er auf die gleichfalls abgelehnte Sängerin Susanne Lohr.  Viktor tritt im Kabarett als Damen-Imitator "Monsieur Viktoria" auf.  Als er erkrankt, springt Susanne für ihn ein, natürlich mit Erfolg.  Ihre Tournee führt sie nach London.  Dort verdreht Susanne im Frack allen Frauen den Kopf, bis Robert, als "Londons berühmtester Frauenkenner" apostrophiert, ihrem Spiel auf die Schliche kommt.  Während der echte Viktor einem Nummerngirl der Revue nachstellt, enttarnt Robert den falschen Viktor durch Mannbarkeitsproben.  Schließlich muss Viktor Hempel am Schluss selbst als "Viktoria" in der Revue einspringen, um so Susanne freizugeben.
DVD2


1831 - VITUS

Spielfilm, CH/D, 2005, Farbe, 120 Min.
Regie:  Fredi M. Murer.  Mit Bruno Ganz, Julika Jenkins, Urs Jucker, Eleni Haupt.

Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern:  Vitus soll Pianist werden.  Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Großvaters, träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend.  Schließlich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand...
DVD2


966 - VOLKSPOLIZEI 1985

Dokumentarfilm, DDR, 1985/2001, Farbe, 60 Min.
Regie:  Thomas Heise.

Entlarvender Blick auf banale Eintönigkeit. 
Eine Polizeistation in Ost-Berlin, 1954: Streifenfahrten, Streitigkeiten unter Eheleuten und Nachbarn - der Beamtenalltag ist unspektakulär.  Ab und an wird über die Mauer diskutiert, doch das sind nur "Störfälle" in der geregelten Tristesse der DDR.  
Thomas Heises Film war offiziell nie zensiert.  Die auftraggebende "Staatliche Filmdokumentation der DDR" sah Vorführungen einfach nicht vor. Dieser Film ist eine technisch restaurierte Doku über ein Ostberliner Review der Volkspolizei.
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469 - VOM NIEDERRHEIN, DIE

Spielfilm, 1932, S/W, 60 Min.
Regie: Max Obat.  Mit Helene Fehdmer, Heinz Saffner, u.a.

Nach dem gleichnamigen Roman von Rudolf Herzog.
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1236 - VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE


Spielfilm, 2004, Farbe, 105 Min.
Regie: Helmut Dietl.  Mit Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Anke Engelke, Heino Ferch.

Komponist Mimi Nachtigal und Sängerin Venus Morgenstern verlieben sich unsterblich ineinander, streiten sieben Jahre lang und trennen sich schließlich.  Doch dann wird beiden schmerzlich bewusst, dass sie die Liebe ihres Lebens verloren haben.  Zunächst versucht jeder den Kummer auf seine Weise zu bewältigen.  Venus nimmt sich einen neuen Freund, Mimi im Gegenzug das Leben.  Alles scheint zu spät.  Doch die Liebe ist stärker als der Tod.  So steigt Venus, wie einst Orpheus, in die Unterwelt hinab, um ihren Geliebten zurückzuholen....
DVD2

366 - VOM TEUFEL GEJAGT

Spielfilm, 1958, S/W, 100 Min.
Regie: Viktor Tourjansky. Mit Hans Albers, Willy Birgel, Alexander Golling, Heinrich Gretler.

Als Folge einer lebensgefährlichen Selbstinjektion wird der Arzt und Forscher zum Verbrecher wider Willen. Ein Arzt, voller Mitgefühl mit seinen Kranken, vernichtet aus Leidenschaft zu helfen, sein eigenes Leben.
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10 - VOM WINDE VERWEHT

Amerikanischer Spielfilm, 1939, Farbe, 220 Min.
Regie: Victor Fleming. Mit Clark Gable, Vivien Leigh, Olivia de Havilland, Leslie Howard und vielen anderen.

Nach dem Roman von Margaret Mitchell, "Gone with the Wind."  "Frankly my dear, I don't give a damn!" wird zu: "Offen gesagt ist mir das gleichgültig", und das ist ist es eben nicht.
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934 - VON DER LIEBE BESIEGT

Spielfilm, 1956, Farbe, 90 Min.
Regie:  Luis Trenker.  Mit Marianne Hold, Wolfgang Preiss, Fritz Tillmann, Luis Trenker.

Das "Schicksal am Matterhorn", von Luis Trenker mit viel Alpendramatik ersponnen, liefert das inhaltliche Gerüst für das eigentliche Filmthema:  die Landschaftsaufnahmen im Hochgebirge um Zermatt.  Mario Clar gibt sich die Schuld an einem Brückenein- sturz, bei dem 43 Menschen starben.  Von Selbstvorwürfen zermartert, will er aus dem Leben scheiden.  Doch dann verliebt er sich in eine brave Landarzttochter.  Ende gut, alles gut.
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893 - VON HÖLLE ZU HÖLLE

Spielfilm, 1996, Farbe, 105 Min.
Regie:  Dmitri Astrachan.  Mit Anja Kling, Gennadi Swir, Alla Shafer, u.a.

Eine jüdische Mutter überlebt das KZ.  Zurück in der polnischen Heimat schlägt ihr erneut mördersicher Hass entgegen
Als die Deutschen 1939 in Polen einfallen, bleibt auch die Kleinstadt Kielce nicht verschont.  Besorgt vertraut die Jüdin Helena ihre kleine Tochter Fela der Polin Anna an.  Die verspricht, bis zu Helenas Rückkehr für das Kind zu sorgen.  Helena verbringt die Kriegsjahre in der Hölle der Konzentrationslager, ihrem Mann Hendrik glückt die Flucht nach Russland.  Als das jüdische Paar 1946 in die Heimatstadt zurückkehrt, kündigt sich eine Katastrophe an:  Die Juden werden von den Polen gehasst.  Und Helena spürt, dass Anna ihr ihre Tochter entfremdet hat.  Fela betrachtet Anna inzwischen als ihre Mutter.  Eines Nachts rotten sich die Polen zusammen, um die Juden zu vertreiben.
Dieser von Artur Brauner ("Hitlerjunge Salomon") produzierte Film lag in Deutschland viel zu lange auf Eis.
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712 - VOR DEN VÄTERN STERBEN DIE SÖHNE

Spielfilm, 1981, Farbe, 85 Min.
Regie:  Claudia Holldack.  Mit Eva Mattes, Peter Seum, Klaus Pohl, u.a.

Anfang der 80-Jahre in der DDR.  Der Student Robert und der Schlosser Harry fühlen sich von den bürgerlichen Normen eingeengt. Mit einem Moped fahren sie in Richtung Ostsee, auf der Suche nach Freiheit - und nach Frauen.

Eine Literaturverfilmung nach der Erzählung von Thomas Brasch.
NTSC


1574 - VOR DREISSIG JAHREN: SANH UND SEINE FREUNDE

Siehe "Sanh und seine Freunde, Nr. 1578.
 

43 - VOR SONNENUNTERGANG

Theaterverfilmung, 1956, S/W, 100 Min.
Regie: Gottfried Reinhardt. Musik: Wener Eisbrenner. Mit Hans Albers, Annemarie Düringer, Maria Becker, Hannelore Schroth, Erich Schellow, u.A.

Nach dem Schauspiel von Gerhart Hauptmann, das in Berlin 1932 Uraufführung hatte. Die Regie zu diesem Film führte Gottfried Reinhardt (des grossen Maxes Sohn), der mit diesem Film den Goldenen Bären auf den Berliner Filmfestspielen gewann. Der Drehbuchautor und Regisseur verlegten die Handlung des Films in die fünfziger Jahre, in denen die Macht- und Geldgier der Konzerne immer unverschämter wurde. Hans Albers spielt eine großartige Charakterstudie mit vielen anderen bekannten Darstellern. In dem Film geht es um die letzte Leidenschaft eines alten Mannes für eine viel jüngere Frau. Die Familie kriegt es mit der Angst zu tun und versucht mit allen Mitteln, dem Vater diese letzte Freiheit zu nehmen. Sehr melodramatisch und gut photographiert.
PAL


921 - VORSPIEL

Spielfilm der DEFA, 1987,  Farbe, 87 Min.
Regie:  Peter Kahane.  Mit Hendrik Duryn, Susanne Hoss, u.a.

Tom ist 17 und träumt von der großen Liebe.  Als er Corinna sieht, glaubt er fündig geworden zu sein.  Die Frau mit den roten Löckchen ist erst vor kurzem in die ost-deutsche Kleinstadt gezogen.  Sie will Schauspielerin werden, Tom, der bislang Dekorationslehrling gewesen ist, plötzlich auch.  Zusammen üben sie für die Aufnahmeprüfung bis Major, der forsche Motorrad-Macho in Corinnas Leben donnert....
Ein nettes, leicht seichtes Vorspiel aufs Leben.
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367 - VOYAGER

Literaturverfilmung, 1969, Farbe, 120 Min.
Regie: Volker Schlöndorff. Mit Sam Shephard, Julie Delpy, Barbara Sukowa.

Ein Film nach dem bekannten Roman "Homo Faber" von Max Frisch. In  englischer Sprache.
NTSC


894 - VULKAN, DER

Spielfilm, 1999, Farbe, 100 Min.
Regie:  Ottokar Runze.  Mit Nina Hoss, Meret Becker, Katharina Thalbach, u.a.

Drama nach dem Roman von Klaus Mann über deutsche Nazi-Gegner im Paris der 30-er Jahre.

In Deutschland wüten die Nazis.  Tausende von Intellektuellen und Künstlern haben das Land verlassen.  Viele davon wähnen sich in Paris in Sicherheit.  Die Chansonette Marion von Kammer und der Dichter Martin Korella verbindet das Heimweh nach einem Deutschland jenseits der nationalsozialistischen Schande.  Zusammen mit anderen Emigranten versuchen sie, dem allgegenwärtigen Klima von Anpassung und Verrat etwas entgegenzusetzen.  Heimlich betreiben sie  einen Radiosender...Doch nacheinander geraten sie in die Fänge der Gestapo...
Ein "Vulkan" der kalt lässt. Trotz guter Schauspieler und geschliffener Sprache bleibt die Verfilmung des autobiographischen Klaus-Mann-Romans eigentümlich blutleer.  
PAL 


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